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Contempt of Court in Deutschland – Reformbedarf oder Überreaktion? Dysfunktionale Strafverteidigung steht auf der Agenda der StPO-Reformkommission des BMJV. Aber wie groß ist das Problem wirklich? Dr. Mathias Grzesiek spricht mit Prof. Matthias Jahn, der zuletzt auf dem 47. Strafverteidigertag in Köln zu diesem Thema referiert und in der Juniausgabe der StV publiziert hat, über die Unterschiede zwischen dysfunktionaler Verteidigung, Konfliktverteidigung und Prozesssabotage und warum diese Differenzierung für die Reformdebatte entscheidend ist. Prof. Jahn ordnet insbesondere einen der zentralen Vorschläge der Reformkommission ein: die geplante Contempt of Court-Regelung als neuer § 177a GVG mit Ordnungsgeldern bis 3.500 Euro. Dabei beleuchtet er die mit diesem Vorschlag verfolgten Ziele und setzt sich mit den wesentlichen Einwänden auseinander. Außerdem richtet sich der Blick auf die USA, wo eine solche Regelung zum Alltag gehört, und darauf, wo ein Vergleich mit dem deutschen Recht an seine Grenzen stößt. Prof. Jahn veranschaulicht den Status quo in Deutschland anhand des prominenten Beispiels der Rechtsanwältin S. im Zündel-Verfahren vor dem LG Mannheim. Schließlich bewertet er vor dem Hintergrund des erwarteten Abschlussberichts der Kommission im November 2026, welche der diskutierten Vorschläge realistisch in ein Reformgesetz einfließen könnten. Hier geht´s zur Folge „40 Jahre Strafverteidigung“: https://criminal-compliance.podigee.io/69-rosinusonair Hier geht´s zur Folge „Keine Demokratie ohne Strafverteidigung-Interview mit Prof.Matthias Jahn“: https://criminal-compliance.podigee.io/245-cr Dr. Grzesiek im Gespräch mit: Prof. Dr. Matthias Jahn war nach seiner Tätigkeit als Strafverteidiger (1998-2002), Staatsanwalt (2002-2005) und wiss. Mitarbeiter am BVerfG bis 2013 ordentlicher Professor und Ordinarius des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2013 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und Leiter der Forschungsstelle für Recht und Praxis der Strafverteidigung („RuPS“). Zudem ist Prof. Jahn seit 2005 im zweiten Hauptamt Richter am OLG, zunächst in Nürnberg und seit 2014 in Frankfurt a.M.. Kontakt: sekretariat-jahn@jura.uni-frankfurt.de https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
Kath-Akademie Gespräch: Marita Krauss diskutiert mit Franz Maget und Said AlDailami über das Buch „Zehn Jahre Arabischer Frühling – und jetzt?: Eine Bilanz(Hördauer: 62 Minuten)Im Dezember 2010 löste die Selbstverbrennung eines jungen tunesischen Gemüsehändlers den „Arabischen Frühling“ aus. In Tunesien und Ägypten stürzten die Langzeit-Diktatoren. Es kam zu Massenprotesten in der gesamten arabischen Welt, vor allem junge Menschen wünschten sich Freiheit und Wohlstand. Doch die Hoffnung auf Demokratie wurde enttäuscht, autoritäre Strukturen blieben fast überall erhalten und die arabischen Staaten Nordafrikas entwickelten sich zu einer der größten Krisenregion der Erde. Viele Menschen machten sich als Flüchtlinge auf den Weg nach Europa. Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren in den arabischen Ländern getan und wie geht es weiter? Diese Fragen wollen Franz Maget und Said AlDailami ihrer Gastgeberin Marita Krauss, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Regionalgeschichte an der Universität Augsburg, in unserer Reihe „Akademie aktuell“ beantworten, das auf Video aufgezeichnet wird. Franz Maget, der frühere bayerische SPD-Politiker, war drei Jahre als Referent für gesellschaftliche Fragen an der deutschen Botschaft in Tunis tätig; er ist seit 2019 Sonderberater des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für den Maghreb und Ägypten zuständig und ein intimer Kenner der Region. Dr. Said AlDailami ist im Jemen geboren und lebt seit seinem 9. Lebensjahr in Deutschland. Nach seiner Offiziersausbildung sowie seiner Promotion in Staats- und Sozialwissenschaften war er Leiter des Regionalbüros für Tunesien, Algerien und Libyen der Hanns-Seidel-Stiftung in Tunis, mittlerweile ist er als Leiter des Referats für internationale Stipendien der Hanns-Seidel-Stiftung zurück in München. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
Vom Monatsbericht zur Echtzeitsteuerung – das klingt einfach, stellt Unternehmen in der Praxis aber vor erhebliche Herausforderungen. Daten in Echtzeit erfassen, aufbereiten und für Entscheidungen nutzbar machen erfordert mehr als Technologie: Es braucht neue Organisationsstrukturen, integrierte BI-Plattformen und eine veränderte Unternehmenskultur. Die neue Ausgabe 3/2026 der Fachzeitschrift Controlling zeigt: Von der Reporting Factory über Matrixproduktionssysteme bis zu Digitalen Zwillingen – Echtzeitsteuerung ist ein Gesamtpaket aus Technologie, Organisation und Kultur. Im Performance Manager Podcast spricht Peter Bluhm mit Prof. Dr. Burkhard Pedell, Inhaber des Lehrstuhls für Controlling an der Universität Stuttgart und Mitherausgeber der Fachzeitschrift Controlling: Warum reichen Technologie und Organisation allein nicht aus – und welche drei Hebel müssen gemeinsam angepackt werden? Wie verkürzt eine zentrale Reporting Factory die Analyselatenz – und welche Rolle spielen Power BI und Robotic Process Automation dabei konkret? Wie verändern Digitale Zwillinge das Controlling grundlegend – und welche Kompetenzen müssen Controller jetzt aufbauen?
Künstliche Intelligenz, Macht und Menschlichkeit: In seiner ersten Enzyklika warnt Papst Leo vor den Gefahren einer digitalen Welt ohne ethische Grenzen. Warum er KI als Machtfrage versteht, welche Risiken er für Demokratie und Frieden sieht – und warum sein Schreiben weit mehr ist als eine Technik-Kritik –, darüber hat Bernhard Löhlein mit Prof. Dr. Martin Kirschner von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gesprochen. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Theologie in den Transformationsprozessen der Gegenwart.
Hörbahn on Stage: Michael Borgolte erläutert "Die Welten des Mittelalters" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit dem Autor über dessen - Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt -Lesung Michael Borgolte (Hördauer ca. 25 min)Gespräch zwischen Michael Borgolte und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 55 min)Moderation Uwe KullnickDie globalisierte Welt der Gegenwart mit ihren Orientierungskrisen erfordert eine Neubestimmung auch des Mittelalters jenseits eurozentrischer Blickverengungen. Michael Borgolte zeigt in seiner magistralen Darstellung, dass Europa zwar stets ein Teil der größten «Welt» von drei Kontinenten – Europa, Asien und Afrika – war, aber sich erst in einem langanhaltenden historischen Prozess aus seiner globalen Randposition befreien und zur eigenständigen Gestaltungsmacht werden konnte. Der bedeutende Mediävist legt damit nichts Geringeres vor als die erste Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt.Anders als heute war die mittelalterliche Welt noch nicht global vernetzt. Sie war geprägt von zahlreichen Lebenswelten, die sich inselartig über den Globus verteilten, von Amerika bis China, im Nordmeer und Pazifik, unterschiedlich verdichtet in Europa und Afrika. Doch diese Inseln waren nicht alle isoliert. Es entstanden zahlreiche wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Verbindungen von einer Intensität und Weite, die der Antike noch unbekannt waren. Mit stupender Gelehrsamkeit entfaltet Michael Borgolte in seinem Buch ein Panorama dieser Welten des Mittelalters und verknüpft sie zu einer Globalgeschichte, wie sie – auch international – noch nie geschrieben worden ist. Michael Borgolte war Professor (em.) für mittelalterliche Geschichte an der Humboldt-Universität und einer der renommiertesten Mediävisten Deutschlands. Er war seit 1991 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte des Mittelalters an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist seit 2005 Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2005–2011 war er Sprecher des Schwerpunktprogramms der DFG „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“, 2011 wurde er mit dem Advanced Grant des European Research Council 2011 für das Projekt: „FOUNDMED. Foundations in medieval societies. Cross-cultural comparisons“ ausgezeichnet (Laufzeit 2012–2017). Seine bislang letzten Bücher veröffentlichte er unter den Titeln: „Stiftung und Memoria“ (2012), „Mittelalter in der größeren Welt. Essays zur Geschichtsschreibung und Beiträge zur Forschung“ (2014) und „Weltgeschichte als Stiftungsgeschichte.Von 3000 v. u. Z. bis 1500 u. Z.“ (2017, engl. Übers. 2019). Seit 2016 ist er Senior Researcher und seit 2017 Gründungsdirektor des Berliner Instituts für Islamische Theologie der Humboldt-Universität. Zu seinen zahlreichen Publikationen gehören u.a. "Christen, Juden, Muselmanen. Die Erben der Antike und der Aufstieg des Abendlandes" (2006) sowie zuletzt "Weltgeschichte als Stiftungsgeschichte" (2017). Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Der Geruchssinn arbeitet meist unbemerkt – und beeinflusst dennoch, wen wir sympathisch finden, was uns schmeckt und wann wir Gefahr wittern. Selbst Emotionen wie Angst oder Freude können sich im Körpergeruch zeigen. In dieser Folge erklärt die Neurowissenschaftlerin und Leiterin des Lehrstuhls für Klinische Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Ilona Croy, den Geruchssinn und seine Wirkung auf Wahrnehmung, Verhalten und soziale Beziehungen. Hier findet Ihr Studien zu unserem Geruchssinn: https://academic.oup.com/chemse/article/doi/10.1093/chemse/bjad016/7174289?login=false&guestAccessKey= https://www.nature.com/articles/srep25026 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/dev.420200604 Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Antonia Beckermann "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Misstrauen spielt eine große Rolle dabei, dass Rechtspopulismus und Verschwörungsdenken zunehmen und die Demokratie an Stärke verliert, warnt der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Über mögliche Gründe und Lösungen spricht er im Hörsaal Live-Podcast.Aladin El-Mafaalani ist Soziologe und Inhaber des Lehrstuhls für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund. Zuvor war er u.a. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster sowie Abteilungsleiter Integration im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Für seine wissenschaftliche Arbeit und sein öffentliches Wirken erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz. Seinen Vortrag "Demokratie in der Krise – Warum unsere Gesellschaft Vertrauen braucht" hat er exklusiv für den Hörsaal am 14.03.2026 im Rahmen der Didacta Bildungsmesse 2026 auf der Bühne des Didacta Verband e.V. gehalten. Er basiert auf seinem jüngsten Buch "Misstrauensgemeinschaften - Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien", 2025 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Soziologie +++ Demokratie +++ Demokratiekrise +++ Gesellschaft +++ Politik +++ Verschwörungstheorien +++ Verschwörungsmythen +++ Verschwörungserzählungen +++ Populismus +++ AfD +++ Vertrauen +++ Misstrauen +++ Misstrauensgemeinschaften ++++ Aladin El-Mafaalani +++ Social Media +++ Algorithmen +++ Didacta +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Aladin El-Mafaalani, Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund**********Ihr hört in diesem Hörsaal:4:47 - Vortragsbeginn5:09 - Struktur des Vortrags5:27 - Wissenschaftliche Beobachtungen und Diskurs zum Thema Vertrauen und Misstrauen7:23 - Persönliche Beobachtungen und These: Misstrauensgemeinschaften9:42 - Warum die Gesellschaft Vertrauen braucht und warum Misstrauensgemeinschaften die Demokratie gefährden18:06 - Wie Misstrauensgemeinschaften entstehen26:01 - Welche Gegenstrategien nicht funktionieren26:39 - Strategie 1: Ignorieren27:13 - Strategie 2: Bekämpfen28:20 - Strategie 3: Adaptieren29:13 - Strategie 4: Regieren lassen31:57 - Was könnte helfen?**********Quellen aus der Folge:Aladin El-Mafaalani: Misstrauensgemeinschaften. Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien. Kiepenheuer & Witsch, 2025. Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach, Klaus Peter Strohmeier: Kinder - Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft. Kiepenheuer & Witsch, 2025. Niklas Luhmann: Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität. 5. unv. Auflage, 2014. Die Originalausgabe erschien 1968 im F. Enke Verlag. Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser: Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft. Suhrkamp Verlag, 2023. Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus. Suhrkamp, 2025. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Demokratie und Grundrechte: Die radikale Rechte und ihr Verhältnis zur FreiheitKindheit: Aufwachsen in einer unsicheren WeltPopulismus als Waffe: Wie Big Tech Demokratie und Öffentlichkeit kaputtmacht**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Vier Jahre nach der Energiekrise wird Deutschland erneut von einem Preisschock heimgesucht. Auf der Suche nach Antworten wiederholt die Politik ihre Fehler der Vergangenheit: "Man muss gezielt entlasten", sagt der Ökonom Andreas Löschel im Podcast. "Direktzahlungen an besonders betroffene Haushalte scheitern an fehlenden IBANs? Dann sollte die Politik diesen Kanal flottmachen." Und bis dahin? Muss sie der Bevölkerung reinen Wein einschenken: "Dieser Kostenschock steckt im System", sagt Löschel. "Den wird man nicht so einfach wegbekommen. Das sollte man klar kommunizieren. Dann können alle Menschen selbst überlegen, wie sie mit dieser Krise umgehen." Gast: Andreas Löschel ist Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt-/Ressourcenökonomik und Nachhaltigkeit an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2011 ist er zudem Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess "Energie der Zukunft" der Bundesregierung. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Annalena wollte nach dem Studium im Job durchstarten und war dann monatelang auf Suche. Eine neue Arbeit zu finden, ist aktuell besonders schwer, sagt ein Arbeitsmarktforscher. Eine Berufsberaterin gibt Tipps, wie wir nicht verzweifeln.**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Annalena, Sozialpädagogin, hat fünf Monate lang einen Job gesucht Gesprächspartner: Enzo Weber, Arbeitsmarktforscher, leitet den Forschungsbereich "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Regensburg Gesprächspartnerin: Marina Loer-Gouteu, Berufsberaterin, Bundesagentur für Arbeit Autorin und Host: Shalin Rogall Redaktion: Stefan Krombach, Jonas Kyora, Friederike Seeger, Anton Stanislawski Produktion: Jan Morgenstern**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Stellenausschreibungen: Jobangebote verstehenVideos und Podcasts: Unternehmen gehen neue Wege bei StellenanzeigenKarriere: Wie ihr euer Berufsprofil im Netz für die Jobsuche optimieren könnt**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
In der Dark Romance Literatur stehen meist toxische Beziehungen im Fokus. Diese sind oft geprägt von Machtgefällen, Obsession und Gewalt gegenüber Frauen. Wir sprechen mit Dr. Katja Kauer darüber, wieso Dark Romance paradoxerweise besonders unter jungen Frauen so beliebt ist. Sie ist assoziierte Wissenschaftlerin am Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung der Universität Tübingen und Vertretung des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienästhetik an der Fernuniversität in Hagen.
Kennen Sie diesen Effekt? An manchen Tagen rocken Sie Ihre To-Do-Liste mühelos weg, während Sie drei Tage später gegen eine unsichtbare Wand laufen. Das liegt nicht an mangelnder Disziplin – es ist pure Biologie. Die meisten von uns behandeln ihren Körper wie eine Maschine – konstante Leistung, auf Knopfdruck, egal ob Montagmorgen oder Freitagnachmittag. Nur: Wir sind keine Maschinen. Und diese Strategie führt weit vorbei an langfristigem Erfolg.Die neueste Folge von Future FINANCE deckt auf, was Spitzensportler seit Jahren wissen und die Finanzbranche gerade erst entdeckt: Zyklusbasiertes Arbeiten ist kein Wellness-Trend, sondern eine Performance-Strategie mit messbarem Return on Investment.Zu Gast ist Professorin Jana Strahler, Leiterin des Lehrstuhls für Sportpsychologie an der Universität Freiburg. Mit über 20 Jahren Forschungserfahrung zu Stress, Gesundheit und Performance erklärt sie, wie Spitzensportler ihre biologischen Rhythmen längst für Höchstleistungen nutzen – und warum diese Erkenntnisse gerade für High Performer in der Finanzwelt Gold wert sind.Das erwartet Sie in der Podcast-FolgeWie biologische Rhythmen unsere Leistung beeinflussen.Warum auch Männer tägliche und wöchentliche Leistungsschwankungen haben.Konkrete Strategien, die Sie sofort in Ihrem stressigen Finance-Alltag umsetzen können.Warum „Impact-based Goals“ besser funktionieren als „Time-based Goals“.Der Zusammenhang zwischen psychologischer Sicherheit und Performance.Die Rolle von Tracking-Apps und Technologie.Sie haben noch Rückfragen an Jana Strahler? Hier können Sie sie erreichen: Jana Strahler | LinkedInHier gibt's weiterführende Informationen zum Thema Menstruationszyklus und den Effekt auf die kognitive Performance: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40096188/Und hier zum Thema Leistungssport und Zyklus: Wie Profisportlerinnen mit dem Zyklus trainieren können | tagesschau.de
Alle Vögel sind schon da? Alle Vögel? Alle? Es fragt sich, wie lange tatsächlich alle Vögel, die bei uns heimisch sind, sich noch bei uns zu Hause fühlen können. Feldlerchen, Kiebitze und Rebhühner auf den Feldern werden weniger, weil die Landwirtschaft ihnen das Leben schwer macht. Und die Klimakrise wirbelt schon längst die Vogelscharen auf der ganzen Welt durcheinander. Aus Südeuropa sucht der Seidensänger Zuflucht bei uns, ebenso die Aras aus der Familie der „Eigentlichen Papageien“. Andere Vögel wie Meisen und Rotkehlchen wollen gar nicht mehr weg von hier. Und so geraten „alle Vögel, alle“ in eine Konkurrenz um schrumpfende Lebensräume. Was genau passiert da, wenn es in der Klimakrise kritisch wird für die Vögel unter dem Himmel? Welche Folgen hat es für sie und für uns, wenn sie nicht mehr jubilieren können? Und was sollten wir unternehmen, zur Rettung unserer Vögel und gegen den Abgesang, der ihnen irgendwann drohen könnte? Darüber spricht Oliver Glaap mit Nils Stanik von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz, mit Christian Hof, Inhaber des Lehrstuhls für Global Change Ecology an der Uni Würzburg, mit dem Biologen und Vogelstimmen-DJ Dominik Eulberg und mit hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update In diesem Podcast bekommen Sie Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardsounds.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
Heute ist es wieder soweit. Es ist der Tag der Liebe - Valentinstag. Fast alle kennen den Gedenktag, aber woher kommt der Name? Hat der Tag überhaupt etwas mit der Liebe zu tun? Und wieso beschenkt man sich? Kinderreporter Jakob hat sich dafür bei dem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der LMU, Herr Jonas Miserre, erkundigt.
Am 17. Juli 1987 schafft die DDR die Todesstrafe ab. Nach dem sie sie zuvor zumeist heimlich verkündet und angewendet hatte. Wie kommt es zu diesem Sinneswandel? der Strafrechtler Arnd Koch mit einer Bestandaufnahme und einer Begründung. Arnd Koch ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Risiko- und Präventionsstrafrecht sowie Juristische Zeitgeschichte an der Universität Augsburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der deutschen und europäischen Strafrechtsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seinen Vortrag mit dem Titel "'Wahrhaft menschlich' – Theorie und Praxis der Todesstrafe in der DDR" hat er am 7. Januar 2026 im Rahmen der "Greifswalder Rechtsgespräche" an der Universität Greifswald gehalten, in der Reihe "Recht im Sozialismus". *********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft +++ DDR +++ Todesstrafe +++ Nachkriegsdeutschland +++ Sowjetunion +++ Arnd Koch +++ Universität Augsburg +++ Universität +++ Strafrecht der DDR +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragender: Arnd Koch, Strafrechtler, Universität Augsburg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:16 - Beginn des Vortrages, Vorbemerkung4:09 - Überblick: Abschaffung der Todesstrafe in europäischen Staaten7:15 - Zahlen, Anwendungsbereiche & Arten der Vollstreckung in der DDR21:52 - Zur Unsichtbarkeit der Todesstrafe in der DDR26:05 - Haltung der ostdeutschen Rechtswissenschaft zur Todesstrafe30:01 - Gründe für die Abschaffung der Todesstrafe34:05 - Spezifische Besonderheiten**********Quellen aus der Folge:Hinrichtung von Werner Teske am 26. Juni 1981: Der letzte NahschussTod eines Stasi-Offiziers – BundesarchivMuseum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker. Bürgerkomitee Leipzig e.V.: Hinrichtungsstätte**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Heavy Metal in der DDR: Wie die Szene an ihre Musik kamSoziologie: Warum es immer noch Ost und West gibtDoping in der DDR: Pillen auch für Kinder und Jugendliche**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Ich spreche mit dem Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Europäische Politik über sein neues Buch und die Abkehr von Kriegstüchtigkeit hin zu einer defensiven Sicherheitspolitik. Das Thema Kriegstüchtigkeit ist derzeit in aller Munde. Fast alle Parteien fordern Aufrüstung und verkünden das Ziel, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts – also knapp die Hälfte des gesamten Bundeshaushalts – für „Verteidigung” auszugeben. Diese fortschreitende Militarisierung beschränkt sich jedoch nicht auf Verteidigung, sondern umfasst auch Möglichkeiten eines Erstschlags. Das medial permanent präsentierte Feindbild ist dabei stets Russland mit angeblich imperialen Bestrebungen. Doch, welche sicherheitspolitischen Interessen? hat Russland? und Wie könnten diese Auch in Bezug auf Die Ukraine-Krise gewahrt bleiben, um sicherheitspolitisch für Entspannung zu sorgen? Oder ist genau diese Entspannung nicht gewollt und wird dadurch der Krieg in der Ukraine immer wieder verlängert – auf Kosten Hunderttausender Soldaten auf beiden Seiten? Mein Gesprächsgast Johannes Varwick beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit sicherheitspolitischen Fragen. In seinem neuen Buch «Stark für den Frieden: Was jetzt für eine rationale Sicherheitspolitik zu tun ist» fordert er eine rationale Sicherheitspolitik. Seine realistischen Einschätzungen bezüglich des Ukraine-Kriegs haben ihn laut seinem Buch ins politische Abseits manövriert. «Wer sich zu weit vom Mainstream entfernt, der wird kaltgestellt», berichtet Varwick. Mit ihm spreche ich über eine realistische Lösung für den Krieg in der Ukraine und die Grundlagen einer Sicherheitspolitik, die sich nicht ausschließlich auf Wettrüsten und Abschreckung stützt. Laut Varwick wird man „mit immer mehr Rüstung keine Sicherheit erringen”. Artikel und werbefreies Video: https://www.barucker.press/p/stark-fur-den-frieden-varwick Produktionskosten: ca. 1700 € Produktion: https://www.screen-talk.de Weitere Produktionen ermöglichen: https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen Das Buch von Johannes Varwick: https://westendverlag.de/Stark-fuer-den-Frieden/2382
sasserathNOW ist eine unabhängige Strategieberatung, die Marken, Menschen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Einzigartigkeit wirksam zu machen. In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Prof. Dr. Christoph Seckler, Leiter des Lehrstuhls für Entrepreneurial Strategy an der ESCP und Forscher im Bereich "Fehlerkultur" und "Lernen aus Fehlern". Das Wirtschaftsmagazin Capital zeichnet ihn als einen der Top 40 unter 40 im Bereich Gesellschaft aus. Christoph plädiert für einen Perspektivwechsel: Weg vom reinen Erklären vergangener unternehmerischer Entscheidungen hin zu einer gestaltungsorientierten Forschung und Praxis, die reale Probleme adressiert und unternehmerisches Handeln präventiv stärkt. Wir sprechen über: Design Science als Ansatz, um Entrepreneurship aktiv zu gestalten Wie Unternehmer:innentum präventiv angegangen werden kann Den Unterschied zwischen Fehlerkultur und Fehlertoleranzkultur Weshalb Scheitern im unternehmerischen Kontext nicht Ausnahme, sondern Teil des Systems ist … Und über viele weitere interessante Aspekte. Eine wirklich besondere Folge für alle die Unternehmertum verantwortungsvoll und zukunftsfähig gestalten wollen – und die verstehen möchten, warum gute Arbeit immer auch eine gute Fehlerkultur braucht. Gäste des Talks: Christoph Seckler https://www.linkedin.com/in/christoph-seckler/?originalSubdomain=de Anna Lüders https://www.linkedin.com/in/annalueders/ Marc Sasserath https://www.linkedin.com/in/marcsasserath/ Bei Fragen, Anmerkungen und für weitere Infos, schaut gerne auf unserer Website vorbei https://www.sasserathnow.com/
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Gute Führung ist komplexer, als wir oft denken. Sie entsteht nicht allein durch Titel oder Position, sondern durch das Zusammenspiel von Führungskräften, Mitarbeitenden und den Strukturen, in denen Zusammenarbeit stattfindet. Doch wie kann gute Führung heute und in Zukunft gelingen - jenseits von Mythen, Bauchgefühl und einfachen Antworten? Antworten gibt Prof. Dr. Fabiola Gerpott. Als Wirtschaftswissenschaftlerin, Professorin und Leiterin des Lehrstuhls für Personalführung an der WHU – Otto Beisheim School of Management bringt sie wissenschaftliche Perspektiven auf Leadership ein. Du erfährst, was gute Führung wirklich ausmacht, welche strukturellen Voraussetzungen sie braucht, warum Mitarbeitende Führung aktiv mitgestalten und wie künstliche Intelligenz Führung verändern kann. Ein Gespräch über Leadership jenseits von Mythen - und darüber, wie bessere Zusammenarbeit wirklich gelingen kann.
Folge 150 ist eine weitere Sonderfolge der Reihe zur Zukunft des Zivilprozesses. Zu Gast ist Prof. Dr. Thomas Riehm, Inhaber eines Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie an der Universität Passau. Härting und Riehm sprechen zunächst ab Minute (01:20) über das ,,Überlastungsparadox der Ziviljustiz“, welches die Reduktion der Anzahl der anhängigen Verfahren bei gleichzeitigem Anstieg der Verfahrensdauer beschreibt. Werden die Zivilprozesse komplexer? Härting und Riehm diskutieren einige Hypothesen und widmen sich ab Minute (09:42) der Verfahrensstrukturierung. Anschließend (19:26) ist Riehms Forderung nach einer radikalen Reform der 150 Jahre alten ZPO Thema, unter anderem über eine Streichung des Beibringungsgrundsatzes. Zum Schluss sprechen Riehm und Härting ab Minute (28:55) über Massenverfahren von Verbrauchern, zum Beispiel im Rahmen von Fluggastrechten oder Schadensersatzklagen im Datenschutz. Prof. Riehm kritisiert, dass der Gesetzgeber keine Kollektivverfahren mit Opt-out-Lösung ermöglicht. Riehms abschließender Wunsch: ein Baukasten von verschiedenen Instrumenten für die Gerichte.
Prof. Dr. Thomas Hutzschenreuter ist Inhaber des Lehrstuhls für Strategic and International Management an der Technischen Universität München (TUM). Zuvor lehrte er an der Handelshochschule Leipzig, der Boston University und der WHU – Otto Beisheim School of Management. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Strategieentwicklung, Governance-Strukturen und Transformation von Unternehmen, insbesondere im Kontext turbulenter Umfelder und KI-basierter Entscheidungsprozesse. Er veröffentlichte in führenden internationalen Fachzeitschriften und wurde mehrfach für herausragende Lehre und Forschung ausgezeichnet.
Sustainable Maritime Engineering - so heißt der neue Masterstudiengang, den es seit diesem Wintersemester an der Uni Rostock gibt. Er verbindet Ingenieurwissenschaften mit Nachhaltigkeitsthemen. Das Interesse ist groß, die Uni Rostock wurde mit Bewerbungen überflutet.In dieser Podcastfolge spricht Journalistin Bärbel Fening mit Prof. Sascha Kosleck, Inhaber des Lehrstuhls für Meerestechnik an der Uni Rostock und Prof. Florian Sprenger, Inhaber des Lehrstuhls für Schiffbau an der Uni Rostock und Verantwortlicher für den neuen Studiengang.Beide gehen ins Detail und verraten, was diesen Master-Studiengang so besonders macht.https://sme-germany.com/www.baerbel-fening.dewww.maritime-technik.de
„Wer heilt, hat Recht“ – dieses Mantra der Alternativmedizin, von Homöopathie bis Heilpraktikerwesen, klingt plausibel, ist aber falsch, irreführend und gefährlich. Warum das so ist und wie direkte sowie indirekte Gefahren aussehen, bespreche ich mit Prof. Edzard Ernst. Der Satz müsste eigentlich lauten: „Wer recht hat, heilt“ – so heißt auch sein neues Buch. Denn wirksame Methoden bestehen den wissenschaftlichen Prüfstand und wirken nicht bloß über den Placeboeffekt. Prof. Ernst, der als erster Professor für Komplementärmedizin gilt, gibt zudem Einblicke in die Arbeit seines Lehrstuhls in Exeter.
Diabetes als Risikofaktor für Herpes zoster: Bedeutung der Prävention Etwa 9 Mio. Menschen in Deutschland leiden an Diabetes. In der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Prof. Dr. Norbert Stefan, Inhaber des Lehrstuhls für klinisch-experimentelle Diabetologie am Universitätsklinik Tübingen, erfahren sie, warum eine Impfung gegen Herpes zoster für diese Menschen besonders wichtig ist. Herpes zoster verschlechtert die glykämische Kontrolle Studien zufolge haben Menschen mit Diabetes – unabhängig davon, ob Typ 1 oder Typ 2 – ein höheres Risiko an Herpes zoster zu erkranken. Und im Falle einer Gürtelrose kommt es in dieser Patientenpopulation häufiger zu Komplikationen wie z.B. zur belastenden Post-Zoster-Neuralgie. Doch nicht nur das: Die Gürtelrose kann die glykämische Kontrolle des Diabetes verschlechtern. Grund genug also für eine effektive Prävention. Das sagt die STIKO Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt vor diesem Hintergrund eine Impfung gegen Herpes zoster generell für alle Menschen ab 60 Jahren. Personen mit einer chronischen Erkrankung wie z. B. Diabetes oder chronischer Nierenerkrankung sollen bereits ab 50 Jahren geimpft werden. Der Totimpfstoff ist anhaltend wirksam und hat ein gutes Sicherheitsprofil. Auf das Impfmanagement kommt es an Prof. Stefan ruft dazu auf, das Thema Impfung gegen Gürtelrose u.a. in allen diabetologischen Fachkliniken und -praxen anzusprechen. Die Impfberatung zu Herpes zoster und anderen impfpräventablen Erkrankungen sollte systematisch in die Versorgung integriert werden. Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
In dieser Episode spreche ich mit Prof. Dirk Haller, Ernährungswissenschaftler und Leiter des Lehrstuhls für Ernährung und Immunologie an der Technischen Universität München.Das Mikrobiom beeinflusst zentrale Bereiche der Gesundheit. Rund um das Mikrobiom kursieren viele Mythen und Fehlinterpretationen. Nach dieser Folge wirst du wissen, was die Forschung wirklich zeigt und was nur überzogene Versprechungen sind.In dieser Folge erfährst du:
Hitzewellen, Stürme, Starkregen: Extreme Wetterereignisse nehmen zu. Sie richten nicht nur große Sachschäden an, sondern kosten auch immer mehr Menschen das Leben. In dieser Podcast-Folge fragt Iska Schreglmann: Was können wir tun, ums uns vor den Folgen des Klimawandels zu schützen? Ein Gespräch mit dem Humangeographen Prof. Matthias Garschagen von der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Autorin: Iska Schreglmann Redaktion: Sarah Bioly Wir kennen das alle: Wenn etwas schnell fertig werden muss, der Zeitdruck steigt, und es auf jedes Detail ankommt. Aber bei den wenigsten von uns hängt vom Ergebnis gleich das Wohl der Gesellschaft ab - oder sogar das der ganzen Menschheit. Die Menschen, die wir für unsere Reihe "Forschung unter Druck" interviewt haben, befinden sich in genau dieser Situation. Forschung soll schnell Lösungen liefern. Oft unter Zeitdruck, mit knappen Ressourcen und großer öffentlicher Aufmerksamkeit. Wie gehen Forschende mit diesem Druck um? Und vor allem: Welche Lösungen entwickeln sie? Unsere InterviewpartnerInnen: Prof. Matthias Garschagen, Inhaber des Lehrstuhls für Anthropogeograpie mit Schwerpunkt Menschen-Umwelt-Beziehungen, Humangeographie, Ludwig-Maximilians-Universität München Kontaktseite - Department für Geographie - LMU München: https://www.geo.lmu.de/geographie/de/personen/kontaktseite/matthias-garschagen-a3961153.html Forschungsprofil (Team Garschagen) - Department für Geographie - LMU München: https://www.geo.lmu.de/geographie/de/personen/kontaktseite/matthias-garschagen-a3961153.html Links: Küstenstädte im Klimawandel: Anpassung zwischen Fortsc ... - LMU München: https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/kuestenstaedte-im-klimawandel-anpassung-zwischen-fortschritt-und-versaeumnis.html Neue Veröffentlichung ... - Fakultät für Geowissenschaften - LMU München: https://www.geo.lmu.de/de/aktuelles/newsuebersicht/news/neue-veroeffentlichung-in-nature-cities.html Der IPCC - de-IPCC: https://www.de-ipcc.de/119.php Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle - de-IPCC: https://www.de-ipcc.de/ Zum Weiterhören: IQ - Wissenschaft und Forschung · Alarm: Bakterien im Badesee - Wie wirkt die Hitze? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:90453d7ec7dba0f9/ IQ - Wissenschaft und Forschung · "Neue Gentechnik" im Einsatz - Klimafitte Pflanzen aus dem Labor: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d8ea8bd9682aad92/ IQ - Wissenschaft und Forschung · Kampf gegen Waldbrände - So können Satelliten dabei helfen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ae733a6f66d00fe8/ IQ - Wissenschaft und Forschung · Ökologie des Feuers: Das passiert nach dem Waldbrand: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:28c7801fc0e5d5b0/ IQ - Wissenschaft und Forschung · Brennpunkt Grundwasser: so gelingt eine nachhaltige Nutzung: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a5b89e2611660e94/ IQ - Wissenschaft und Forschung · Überschwemmungen immer extremer - Ist das jetzt der Klimawandel? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f92ed7d912c1d3fd/ IQ - Wissenschaft schnell erzählt · Sport in der Hitze - Gefährlich oder besonders effektiv? - Worauf wir achten müssen (239): https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:464f584c653c04c3/ Wir freuen uns über Post von Euch: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Vermögensabschöpfung im Wandel – Reformbedürftig oder bereits ein perfektes System? Die Vermögensabschöpfung ist längst nicht mehr nur ein Nischenthema. Sie hat sich zu einem zentralen Instrument im modernen Wirtschaftsstrafrecht entwickelt und steht erneut vor grundlegenden Veränderungen. Dr. Rosinus und Prof. Dr. Saliger sprechen über die aktuellen Reformpläne: Im Fokus ihres Gesprächs stehen die Empfehlungen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die im Frühjahr 2024 ihren 567 Seiten umfassenden Abschlussbericht vorgelegt hat. Welche Änderungen sind geplant? Was bedeutet die mögliche Beweislastumkehr bei Vermögen unklarer Herkunft? Wo verlaufen die rechtsstaatlichen Grenzen? Gemeinsam ordnen Dr. Rosinus und sein Gast die Vorschläge ein, beleuchten Schwächen und Chancen und werfen einen Blick auf die künftige Entwicklung der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung. Hier geht‘s zum Abschlussbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Optimierung des Rechts der Vermögensabschöpfung: https://www.justiz.bremen.de/sixcms/media.php/13/Abschlussbericht%20BLAG%20Verm%C3%B6gensabsch%C3%B6pfung_2024.pdf Hier geht‘s zur Folge „Vermögensabschöpfung im Strafverfahren“: https://criminal-compliance.podigee.io/68-cr Hier geht‘s zur Folge „Die Einziehung von Vermögenswerten“: https://criminal-compliance.podigee.io/139-cr Hier geht‘s zur Folge „Rechtsprechungsupdate - Verhältnismäßigkeit des strafprozessualen Vermögensarrests“: https://criminal-compliance.podigee.io/80-cr Dr. Rosinus im Gespräch mit: Prof. Dr. Frank Saliger, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts-strafrecht und Rechtsphilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Mitherausgeber von NK-StGB und NK-StPO sowie der ZStW und der Medstra. Ständiger Gast im Strafrechtsausschuss der Bundesrechtsanwaltskammer. Of Counsel bei Ufer Scharf Rechtsanwälte. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Wirtschaftsstrafrecht (u.a. Betrug, Un-treue, Korruption, Recht der Vermögensabschöpfung), Medizinstrafrecht sowie Moderni-sierung des Strafprozessrechts. Prof. Saliger ist erreichbar unter frank.saliger@jura.uni-muenchen.de.
Triggerwarnung: Diese Podcastfolge behandelt Themen im Zusammenhang mit verschiedenen Formen von Gewalt, insbesondere geschlechtsbezogener Gewalt. In der 75. Folge unseres Podcasts sprechen Martin und Rudi mit Janina Steinert, Inhaberin des Lehrstuhls für Global Health an der Technischen Universität München, über das Thema geschlechtsbezogene Gewalt. Im Zentrum des Gesprächs stehen zwei ihrer empirischen Studien. Die erste untersucht die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Vorkommen geschlechtsbezogener Gewalt in Deutschland. Die zweite Arbeit stellt eine interventionelle Fallstudie vor, in der die Effekte eines Fahrrad-Programms für Mädchen in Sambia auf das Erleben geschlechtsbezogener Gewalt evaluiert wurden. Janina erläutert die methodischen Ansätze ihrer Forschung, gibt Einblicke in die zentralen Ergebnisse und diskutiert die Implikationen für Politik und Praxis. Hört rein bei diesem wichtigen Thema!
Welche ethischen Herausforderungen ergeben sich durch den Einsatz von KI? Reicht es aus, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen? Und welche Verantwortung tragen Vorstände und Aufsichtsräte? In dieser Episode des The Agenda Podcasts präsentiert von Sherpany spricht Prof. Dr. Christoph Lütge, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsethik und Direktor des Instituts für Ethik in der KI an der Technischen Universität München, mit Podcast-Host Ingo Notthoff, über den etischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Zudem erläutert er, welche Auswirkungen der AI-Act der europäischen Union auf den vertrauenswürdigen und verantwortungsvollen Umgang mit KI hat und wie der Aufsichtsrat und Vorstand die Einhaltung der Bestimmungen überprüfen kann.Die Episode im Überblick:Ethische Fragen sind entscheidend für das Vertrauen in KIDie fünf Prinzipien der KI-EthikUnternehmen müssen sich aktiv mit den Risiken von KI auseinandersetzenCompliance ist wichtig, reicht aber nicht ausEthische Risiken können zu betriebswirtschaftlichen Risiken werdenAufsichtsräte und Vorstände müssen KI-Ethische Prinzipien aktiv umsetzenDer EU-AI-Act schafft Unsicherheit für UnternehmenMenschliches Monitoring ist ein wichtiger Aspekt der KI-EthikUnternehmen sollten KI-Ethik als Wettbewerbsvorteil sehenEthische KI-Nutzung kann das Vertrauen der Nutzer stärkenThank you for listening! Visit us at Sherpany.com or follow us on LinkedIn for board, board committee, and executive meetings solutions.
Um Jens Schröter und seine Sicht auf fotografische Bilder geht es in Episode 223. Unser zweites Gespräch nach fast fünf Jahren dreht sich um die Frage, was Medienkulturwissenschaft heißt, welche Rolle die Fotografie dabei einnimmt und wie es eigentlich um die verschiedenen computerbasierten »fotorealistischen« Bilder steht, seien sie mit Simulation oder generativer KI erzeugt. Prof. Dr. Jens Schröter ist seit 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Medienwissenschaft an der Universität Bonn. Von 2008-2015 war er Professor für »Theorie und Praxis multimedialer Systeme« an der Universität Siegen. - 2010-2014 Projektleiter (zusammen mit Prof. Dr. Lorenz Engell, Weimar): „Die Fernsehserie als Projektion und Reflexion des Wandels“ im Rahmen des DFG-SPP 1505: Mediatisierte Welten. - Antragssteller und Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs 1769 „Locating Media“, Universität Siegen seit 2012. - Seit 4/2018 Leiter (zusammen mit Anja Stöffler, Mainz) des DFG-Forschungsprojekts „Van Gogh TV. Kritische Edition, Multimedia-Dokumentation und Analyse des Nachlasses“ (3 Jahre). - Seit 10/2018 Sprecher des Forschungsprojekts (VW-Stiftung; zusammen mit Prof. Dr. Gabriele Gramelsberger; Dr. Stefan Meretz; Dr. Hanno Pahl und Dr. Manuel Scholz-Wäckerle) „Gesellschaft nach dem Geld – Eine Simulation“ (4 Jahre). - Leitung (zusammen mit Prof. Dr. Anna Echterhölter; PD Dr. Sudmann und Prof. Dr. Alexander Waibel) des VW-Main Grants „How is Artifical Intelligence Changing Science?“ (Start: 1.8.2022, 4 Jahre); Leitung (zusammen mit Dr. Felix hÜttemann) des VM-„Aufbruch“-Projekts „The Computerized Palate“ (Start 1.4.2025). - April/Mai 2014: „John von Neumann“-Fellowship an der Universität Szeged; - September 2014: Gastprofessur an der Guangdong University of Foreign Studies, Guangzhou, VR China; - WS 14 15 Senior-Fellowship am DFG-Forscherkolleg „Medienkulturen der Computersimulation“, Leuphana-Universität Lüneburg; - Sommer 2017: Senior-Fellowship IFK Wien, Österreich. - Winter 2018: Senior-Fellowship IKKM Weimar. - Sommer 2020: Fellowship, DFG-Sonderforschungsbereich 1015 "Muße", Freiburg. - Winter 2021/22: Fellowship, Center of Advanced Internet Studies. Aktuelle Veröffentlichungen: (zusammen mit Andreas Sudmann et al., ed.) Beyond Quantity. Research with Subsymbolic AI, Bielefeld: Transcript 2024; (zusammen mit Christoph Ernst): UFOs. Mediale Sichtungen, Stuttgart: Metzler 2025. https://www.medienkulturwissenschaft-bonn.de https://www.theorie-der-medien.de https://www.fanhsiu-kadesch.de - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto/Grafik: privat - - - Link zu unserem Newsletter: https://deutscherfotobuchpreis.de/newsletter/ - - - Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2025. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er berufenes Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet). https://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/
In der heutigen Folge spricht Dr. Christian Rosinus mit Prof. Dr. Jens Bülte über die rechtliche Einordnung des grenzüberschreitenden Handels mit Hundewelpen. Das Gespräch konzentriert sich auf typische Erscheinungsformen illegaler Zucht- und Vertriebsstrukturen, die sich durch hohe Gewinnmargen, geringe Entdeckungsrisiken und internationale Verflechtung auszeichnen. Prof. Bülte erläutert die relevanten Straf- und Ordnungswidrigkeitentatbestände und erklärt welche Herausforderungen im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel bestehen. Trotz EU-Einstufung als organisierte Kriminalität bleibt die Rechtsdurchsetzung lückenhaft, was Dr. Rosinus und Prof. Bülte dazu veranlasst, bestehenden Handlungsbedarf und mögliche Reformansätze zu diskutieren. Hier geht‘s zur europäischen Verordnung VO (EG) Nr. 1/2005: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX%3A32005R0001 Hier geht‘s zur Folge „Verstöße gegen Tierschutzrecht sind Wirtschaftskriminalität“: https://criminal-compliance.podigee.io/46-rosinusonair Dr. Rosinus im Gespräch mit: Prof. Dr. Jens Bülte ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht an der Universität Mannheim. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen im Steuerstrafrecht, im deutschen und europäischen Wirtschaftsstrafrecht, im Lebensmittelstrafrecht, im Bereich der Geldwäschebekämpfung sowie im Tierschutz(straf-)recht. Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit ist Prof. Bülte Mitherausgeber der Neuen Zeitschrift für Wirtschafts-, Steuer- und Unternehmensstrafrecht (NZWiSt). Herr Prof. Dr. Bülte ist erreichbar unter wistr@mail.uni-mannheim.de und +49 621 181-1389. https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
Prof. Dr.-Ing. Alice Kirchheim ist seit 2024 Institutsleiterin am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Inhaberin des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen an der Technischen Universität Dortmund. Im Gespräch mit unserem Host Boris Felgendreher spricht sie darüber, wie mobile und humanoide Roboter die Logistik verändern werden. Unter anderem geht es dabei um folgende Themen: Alice Kirchheims Weg ins Amt: - Nachfolgerin von Prof. ten Hompel - Kein radikaler Neustart, sondern Weiterentwicklung des Bestehenden Vision & Themenfokus: Humanoide Roboter: - Alice sieht großes Potenzial in humanoiden Robotern, insbesondere durch Fortschritte 2024 - Diskussion über Nutzen, Einsatzmöglichkeiten und Sicherheit Robotik in der Logistik: - Herausforderungen bei der Integration in bestehende Systeme - Humanoide Roboter könnten durch ihre Anpassungsfähigkeit helfen, aktuelle menschliche Tätigkeiten zu übernehmen Technologischer Reifegrad & Investitionen: - Kritik an der geringen Investitionsbereitschaft in Deutschland im Vergleich zu USA/China Digitalisierung & KI in der Logistik: - Notwendigkeit zur Automatisierung aufgrund Fachkräftemangel - Einsatz generativer KI z. B. zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten Open Source & strategische Kooperationen: - Plädoyer für Open-Source-Ansätze, um Schnittstellenprobleme zu lösen und Synergien zu schaffen Vision für die nächsten 10 Jahre: - Ziel: lebendiges Logistik-Ökosystem in Dortmund, Lösungen für Digitalisierung, Klimaneutralität und Fachkräftemangel Hilfreiche Links: Das Fraunhofer IML: https://www.iml.fraunhofer.de/ Prof. Alice Kirchheim auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-ing-alice-kirchheim/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/ BVL: https://www.bvl.de/ BVL Supply Chain CX: https://cx.bvl.de/
Anfang dieses Jahres haben sich das Europäische Forschungszentrum ERCIS der Universität Münster, der Sparkassenverband Westfalen-Lippe mit der Finanz Informatik zusammengetan und ein neues Forschungs-Lab gegründet: die Flow Factory in Münster. Ziel der Flow Factory ist, KI mit Blick auf die Transformation und Innovation von Prozessen in der Finanzwirtschaft zu erforschen. Studierende, Dozentinnen und Dozenten und Praktikerinnen und Praktiker arbeiten gemeinsam daran. Wie diese Arbeit genau aussieht, an welchen Themen die Flow Factory gerade dran ist und was das für die Finanzwirtschaft bedeutet, das erklärt Jan vom Brocke in dieser Podcastfolge. Er ist Direktor des ERCIS und Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik der Uni Münster – und in dieser Folge von „Alles Digital?!“, dem Podcast der Finanz Informatik zu Innovationen in der Finanzwelt, zu Gast bei Host Jonas Ross.
Der Einsatz von KI-Tutoren wie OneTutor markiert einen Paradigmenwechsel in der Hochschulbildung. Bisher war die Vermittlung von Wissen stark durch die Lehrenden gesteuert; mit KI-gestützten Systemen verschiebt sich die Rolle der Lehrenden hin zu Lernbegleitern. Lernende wiederum erhalten mehr Verantwortung und Gestaltungsspielraum für ihren eigenen Bildungsweg. Das Lernen wird individueller, adaptiver und flexibler – und kann sich besser an unterschiedliche Vorkenntnisse, Interessen und Lerntempi anpassen. Mit dem Start des OneTutor-Systems im November 2024 an der Technischen Universität München (TUM) beginnt vielleicht eine neue Ära des Lernens und Lehrens an deutschen Hochschulen. Im aktuellen FAZ-Digitalwirtschaft-Podcast spricht Alexander Pretschner, Leiter des Lehrstuhls für Software & Systems Engineering an der TUM, über die Entwicklung, Funktionsweise und Potenziale eines KI-Assistenzsystems, das schon an neun bayerischen Hochschulen im Einsatz ist. KI-Tutoren ermöglichen personalisierte Lernwege: Studierende können gezielt Fragen zu Vorlesungsinhalten stellen und erhalten passgenaue, KI-generierte Antworten, die auf die jeweiligen Lehrveranstaltungen zugeschnitten sind. Hinzu kommen direktes Feedback und Selbstkontrolle: Durch Quizfunktionen und Chat-Dialoge werden Inhalte spielerisch vertieft, Wissenslücken erkannt und unmittelbar adressiert. Lehrende werden zudem von Routineaufgaben entlastet und können sich verstärkt auf individuelle Förderung und didaktische Innovationen konzentrieren. Gleichzeitig stellt die Integration von KI neue Anforderungen an die Selbstorganisation und Medienkompetenz. Die Herausforderung besteht darin, die Balance zwischen Automatisierung und eigenständigem Denken zu wahren und KI als unterstützendes Werkzeug verantwortungsvoll einzusetzen. OneTutor wurde im Rahmen eines studentischen Praktikums an der TUM entwickelt. Studierende können Fragen zu spezifischen Vorlesungsinhalten stellen. Die Antworten werden von einer KI generiert, die nicht nur auf das allgemeine Wissen von ChatGPT zugreift, sondern auch auf hochgeladene Vorlesungsfolien und Transkripte, um kontextgenaue und fachlich präzise Antworten zu liefern OneTutor generiert auf Basis der Vorlesungsinhalte zudem individuelle Quizfragen, mit denen Studierende ihren Lernfortschritt überprüfen und vertiefen können. Die Resonanz ist überwältigend – und die wissenschaftliche Begleitforschung untersucht nun, ob und wie sich durch OneTutor der Lernerfolg verbessert, etwa indem die Abbruchquoten in Anfängervorlesungen sinken oder die Freude am Lernen steigt. Das begleitende Forschungsprojekt „AIffectiveness in Education“ unter Federführung des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) analysiert systematisch die Effektivität von KI-Tutoren im Hochschulalltag. Ziel ist es, herauszufinden, wie KI-basierte Assistenzsysteme den Lernerfolg beeinflussen und welche didaktischen und organisatorischen Anpassungen notwendig sind, um das volle Potenzial dieser Technologie auszuschöpfen. Im Podcast mit Alexander Pretschner erhalten Sie exklusive Einblicke in die Entwicklung von OneTutor, die ersten Erfahrungen aus der Praxis und eine kritische Einschätzung der zukünftigen Rolle von KI in der akademischen Bildung.
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
Die richtige Balance zwischen individueller und teamorientierter Vergütung zu finden, stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Wie lassen sich Vergütungssysteme so gestalten, dass sie sowohl fair als auch leistungsfördernd wahrgenommen werden? Diese und weitere spannende Fragen diskutieren wir im Podcast auch anhand konkreter Praxisbeispiele - von AXA Schweiz bis zu TRUMPF. Prof. Dr. Klaus Möller, Mit-Herausgeber der Fachzeitschrift Controlling und Inhaber des Lehrstuhls für Controlling und Performance Management an der Universität St. Gallen, gibt in dieser Podcast-Folge spannende Einblicke in die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Controlling.
Wir sprechen mit Prof. Dr. Björn Steinrötter. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, IT-Recht und Medienrecht und Co-Direktor der Forschungsstelle "Geistiges Eigentum - Digitalisierung - Wettbewerb" an der Universität Potsdam.Wir sprechen, ausgehend von seinem Aufsatz "Stochastische Rechtsanwendung" mit dem KI Einsatz in Rechtsanwendung und juristischer Ausbildung.Links:https://www.uni-potsdam.de/de/lssteinroetter/team/inhaber-der-juniorprofessurhttps://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/deliver/index/docId/65526/file/01_steinroetter.pdf
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
Im Gespräch mit Prof. Dr. Lutz Kaufmann, Inhaber des Lehrstuhls für B2B-Verhandlungen und Beschaffung an der WHU Otto Beisheim School of Management, dreht sich in dieser Folge alles um die Herausforderungen von Controllerinnen und Controllern in schwierigen Kommunikationssituationen. Der Podcast beleuchtet, wie psychologische Erkenntnisse und wirtschaftliche Praxis zusammenspielen, um erfolgreich zwischen verschiedenen Interessengruppen zu navigieren. Themen: Effektive Verhandlungsstrategien für Controller Konstruktiver Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen Unangenehme Botschaften überbringen Balanceakt zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen Praktische Tipps für den Controlling-Alltag
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
Im Gespräch mit Prof. Dr. Lutz Kaufmann, Inhaber des Lehrstuhls für B2B-Verhandlungen und Beschaffung an der WHU Otto Beisheim School of Management, dreht sich in dieser Folge alles um die Herausforderungen von Controllerinnen und Controllern in schwierigen Kommunikationssituationen. Der Podcast beleuchtet, wie psychologische Erkenntnisse und wirtschaftliche Praxis zusammenspielen, um erfolgreich zwischen verschiedenen Interessengruppen zu navigieren. Themen: Effektive Verhandlungsstrategien für Controller Konstruktiver Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen Unangenehme Botschaften überbringen Balanceakt zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen Praktische Tipps für den Controlling-Alltag
Gerät Europa bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz ins Hintertreffen? Im Thema des Tages berichtet Lothar Lenz über die Entwicklung in Sachen KI in Deutschland. Anschließend spricht Moderator Hannes Kunz mit Professor Marc Erich Latoschik von der Uni Würzburg. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Mensch-Computer-Interaktionen.
Nach Stationen in Münster, Lantershofen und Wien ist der Passauer Theologe Manuel Schlögl (44) seit zwei Jahren Inhaber des Lehrstuhls für Dogmatik und ökumenischen Dialog an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT). Wir ziehen mit ihm eine erste Zwischenbilanz. (Bild: Wolfgang Krinninger)
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Bärbel Kuhn über ihre neue Biografie zur Publizistin Angela Braun-Stratmann, über das Saarland, über Geschichtsunterricht, über die beste historische Kandidatin für ein gemeinsames Weinchen und vieles mehr. „Angela wer?“ fragt ihr vielleicht. Auch mir sagte der Name erst mal nichts. Dabei war sie als Publizistin, Rednerin, Aktivistin, Sozialdemokratin, überzeugte Europäerin und Verfolgte des NS-Regimes, die auch in der späteren Bundesrepublik so ihre Probleme hatte, durchaus eine Person, die sich zu kennen lohnt. Dachte sich auch Bärbel Kuhn und machte sich an die Arbeit. Die Suche nach Quellen führte sie durch halb Europa, denn wie so viele politisch aktive Frauen des 20. Jahrhunderts gab es zu Angela Braun kaum Material – anders als zu ihrem Ehemann, dem Publizisten und Widerständler Max Braun. Bärbel Kuhn war bis vor kurzem Inhaberin des Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte an der Universität Siegen. In dieser Folge erwähnen wir vier ihrer Veröffentlichungen, die sich meiner überhaupt nicht bescheidenen Meinung nach absolut zu kennen lohnen. Als da wären, beginnend mit dem Buch zur Folge: „Eigenwillig und freiheitshungrig". Angela Braun-Stratmann: Politikerin, Journalistin, Feministin. Geschichte, Politik und Gesellschaft, Schriftenreihe der Stiftung Demokratie Saarland, Bd. 17, Homburg/Saar 2024. Familienstand: ledig. Ehelose Frauen und Männer im Bürgertum 1850-1914, L'Homme Schriften Bd. 5, Köln/Weimar/Wien 2000. Haus Frauen Arbeit 1915-1965. Erinnerungen aus fünfzig Jahren Haushaltsgeschichte, St. Ingbert 1994, 2. Aufl. 1995. Pierre Leroux - Sozialismus zwischen analytischer Gesellschaftskritik und sozialphilosophischer Synthese. Ein Beitrag zur methodischen Erforschung des vormarxistischen Sozialismus, Frankfurt/M. u.a. 1988. Möchtest du die Frauen von damals unterstützen? Auf Steady.de kannst du ein freiwilliges Abo abschließen und damit einen Beitrag zu den laufenden Kosten und für meine Recherchezeit leisten. Und wenn monatlich nicht so deins ist: Auf Ko-Fi.com habe ich auch eine Kaffeekasse. Vielen Dank für deinen Support!
Was hält die Gesellschaft zusammen? Dieser Frage widmete sich am 26. Juni 2024 Christoph Lütge, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsethik an der TU München. Als Ausgangspunkt diente der berühmte Satz des Staatsrechtlers und Verfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenförde (1930–2019), der bereits vor 60 Jahren diagnostiziert hatte: „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“ * Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Bibliothek des Konservatismus! * PayPal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=QEPQL6C6EZW24 Banküberweisung: Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung IBAN: DE15 1009 0000 2125 2750 04 BIC: BEVODEBB * Einen Überblick über die Arbeit der Bibliothek und die nächsten Veranstaltungen finden Sie unter https://www.bdk-berlin.org/ * Facebook: https://www.facebook.com/bdk.bln Instagram: https://www.instagram.com/bdk_berlin/ Twitter: https://twitter.com/BdK_Berlin Gettr: https://gettr.com/user/bdk_berlin
Im Berliner Politbetrieb spielen Verantwortung und Konsequenzen keine Rolle mehr. Zeit für eine Abrechnung: Soeben ist das Buch „Die Moralapostel – Zerstörung eines Exportweltmeisters“ erschienen. Autor Prof. Fritz Söllner, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der TU Ilmenau, ist bei uns zu Gast. Im Gespräch mit unserer USA-Korrespondentin Susanne Heger geht es um das bevorstehende erste Rededuell zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem Herausforderer, Ex-Präsident Donald Trump. Der freie Blogger Roger Letsch analysiert den neuen Fetisch deutscher Politik, das CO₂. Und Martina Binnig kommentiert die Nachhaltigkeitsstrategie der deutschen Bundesregierung.
Krafttraining, das klingt nach Muckibude und jungen Männern. Dass es gerade für Menschen ab 60 Jahren wichtig ist, dafür setzt sich der Sportmediziner Professor Martin Halle ein. Der ärztliche Direktor des Lehrstuhls für Präventive Sportmedizin der TU München ist bei Bettina Ahne zu Gast.
Markenkraft - Der Podcast über Markenführung und Markenforschung
Tino Meitz bringt 20 Jahre Erfahrung in der experimentellen Medienwirkungsforschung und der Strategieberatung mit. Nach mehreren Stationen in der Wissenschaft u.a. als Professor und Leiter des Lehrstuhls für Medien-Psychologie in Jena und die Berufung auf eine Professur in den USA, unterstützt er heute internationale Marken als geschäftsführender Gesellschafter der Mediaberatung Schramm, Meitz & Partners. Er war jahrelang aktiv in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, hält regelmäßig Vorträge zum Thema Werbewirkungsforschung und ist in verschiedenen Juries von Forschungspreisen wie dem Horizont „The Real Impact“ Award. Wir sprechen unter anderem über ... ... die verschiedenen kommunikativen Wirkungsebenen von Medien ... wie Medienmarken die Wahrnehmung von Markenwerbung beeinflussen ... die Studie "Reputation Impact" welche die Wirkung von Vertrauen in Medien untersucht ... Geldverschwendung in der Mediaplanung und was man dagegen tun kann ... die Kraft von Kontext
In der heutigen Ausgabe von Kontrafunk Aktuell spricht Marcel Joppa mit dem Publizisten und Dokumentarfilmer Dirk Pohlmann über das 75-jährige Bestehen der NATO. Wie groß der Einfluss der Leitmedien auf die Politik ist und wie sich der Medienkonsum verändert hat, erklärt Prof. Dr. Peter Hoeres, Inhaber des Lehrstuhls für Neueste Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Welche unterschiedlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse es zum Klimawandel gibt und welche Chancen linke Gruppierungen und Klimaaktivisten dabei wittern, sagt uns der Schriftsteller und Philosoph Karl Reitter. In einem Kommentar von Klaus Rüdiger Mai geht es dann schließlich um einen irrlichternden Verfassungsschutzpräsidenten.
In der Mitte des Lebens kommt dessen ganze Fülle noch einmal zum Tragen – die schönen, gefühlsreichen Momente werden noch kostbarer und intensiver. In der Mitte des Lebens aber häufen sich eben auch die Abschiede: nicht nur von Lebensphasen, sondern auch von geliebten Menschen. Vielleicht habt Ihr schon gute Freunde oder die Liebe Eures Lebens an eine Krankheit verloren oder gar ein Kind, vielleicht einen Elternteil? Jeder erlebt Trauer auf ganz unterschiedliche Weise und braucht ganz unterschiedlich lang, um sich dem Leben wieder zuwenden zu können. Aber was, wenn uns eben dies nicht gelingt: uns nach einer Phase der Trauer dem Leben wieder zuzuwenden? Ab wann müssen wir mehr tun, als uns dem Schmerz hingeben und ihn zulassen? Ab wann braucht vielleicht auch Elternteil einen Impuls, um das Hier und Jetzt wieder wahrzunehmen nach dem Tod des Partners oder der Partnerin? Und was können wir tun, um Trauer zu integrieren und trotzdem weiterzuleben? Darüber spricht Julia mit Prof Dr. Rita Rosner. Die Psychologin ist Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische und Biologische Psychologie und Leiterin der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und spezialisiert auf das Thema Trauerbewältigung. ZITAT: "Nach einem Verlust Trauer zuzulassen ist wichtig und wieviel Zeit wir dafür brauchen, ist sehr individuell. Aber Trauer kann auch chronisch werden und langfristig verhindern, dass Menschen sich wieder dem Leben zuwenden – dann brauchen sie unsere Hilfe."..................................................Ihr habt Anregungen, wollt uns Eure Geschichte erzählen oder selbst bei uns zu Gast im Podcast sein? Dann schreibt uns beiden persönlich, worüber Ihr gern mehr wissen würdet, was Euch bewegt, rührt, entsetzt und Freude macht an podcast@brigitte.de. Wir freuen uns auf Euch! Und bewertet und abonniert unseren Podcast gerne auch auf Spotify, iTunes, Amazon Music oder Audio Now. Noch mehr spannende Beiträge findet Ihr zudem auf Brigitte.de sowie dem Instagram- oder Facebook-Account von BRIGITTE –schaut vorbei! +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/menoanmich +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien findet Ihr unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Es ist eine alljährliche Tradition, bei der die jeweilige Bundesregierung mit ökonomischer Politik-Beratung konfrontiert wird: Jeden November überreichen die sogenannten Wirtschaftsweisen der Regierung ihr Jahresgutachten. Selten löst das gute Laune bei den Regierenden aus, denn die Vorschläge der fünf Top-Ökonomen stehen immer wieder konträr zur aktuellen Regierungs-Politik. Gestern hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (so der offizielle Titel der Wirtschaftsweisen) sein Gutachten 2023/2024 vorgestellt. Der Titel lautet: “WACHSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN – IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN”. Eines der fünf Mitglieder hat The Pioneer-Herausgeber Gabor Steingart das Gutachten erläutert: Professor Veronika Grimm ist Leiterin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander Universität in Erlangen-Nürnberg. Sie erklärt in dieser Podcast-Folge, wie die Sachverständigen um eine Neuaufstellung des Renten-Systems gerungen haben - und warum das Potenzialwachstum bis zum Jahr 2070 ihrer Berechnung nach so niedrig ist.
In Folge 276 analysieren wir den Strafprozess gegen den früheren österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Außerdem in der Sendung: Das neue Stiftungsfinanzierungsgesetz und ein Beschluss aus Karlsruhe zur Durchsuchung eines Lehrstuhls.
Mon, 04 Sep 2023 03:08:57 +0000 https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/podcasts/prof-gunther-friedl-ueber-managergehaelter-in-deutschland 498648e3ee1d2dbff1ba3121fb44965c Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer Inhalt der heutigen Folge: 1.(00:00:18) Der bayerische Minister Markus Söder hält an seinem Vize Hubert Aiwanger fest. 2.(00:04:46) Im Interview: Prof. Dr. Gunther Friedl, Inhaber des Lehrstuhls für Controlling der TU-München, spricht mit The Pioneer Herausgeber Gabor Steingart über seine Studie zu den Vorstandsbezügen deutscher Top-Manager. Im Krisenjahr 2022 sind die Gehälter hierzulande zurückgegangen und im internationalen Vergleich zu den USA und Frankreich verdienen die DAX CEOS deutlich weniger. 3.(00:16:40) “Wohngold” - der neue The Pioneer Podcast mit Laura Block. 4.(00:20:15) Friedrich Merz und die Diskussion um den Spitzensteuersatz. Sie haben Feedback oder Fragen? Melden Sie sich gerne beim Pioneer Support. 2313 full Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing no Gabor Steingart
Deutschland wird zur Wasserstoff-Wirtschaft. So formuliert es die Bundesregierung nach dem Update der Wasserstoffstrategie vom Juli. Wie der Plan umgesetzt werden soll, welche Maßnahmen notwendig sind, wo es noch mehr Engagement braucht und welche Risiken bedacht werden müssen, dazu hören Sie heute mehr. Zu Gast ist Prof. Dr. Veronika Grimm, die den urlaubenden Lars Feld vertritt. Sie ist Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie der Universität Erlangen-Nürnberg und Mitglied des Sachverständigenrats. Im Kreis der "Wirtschschaftsweisen" gilt sie als Energieexpertin. Sie wurde im Sommer 2020 in den Nationalen Wasserstoffrat berufen. Vor dem Hintergrund, fossile Ressourcen durch erneuerbare Energien und klimaneutral erzeugte Energieträger zu ersetzen, wird auch die Wettbewerbsfähigkeit erörtert. Ein entscheidender Punkt in dieser Debatte ist der IRA in den USA. Der Inflation Reduction Act beinhaltet fast 370 Milliarden US-Dollar für Investitionen in den Klimaschutz. Damit wird die eigene Industrie in klimapolitischen Kernsektoren gestärkt. Wie kann Deutschland da mithalten? Hier gibt's die Antwort! Die komplette Ausgabe hören Sie als Teil unserer Pioneer-Familie. Wenn Sie noch nicht an Bord sind, testen Sie uns! Aktuell haben wir ein besonderes Angebot: https://www.thepioneer.de/willkommen.
Stürzt uns künstliche Intelligenz in die epistemologische Apokalypse? Eher nicht, meint der englische Philosoph Joshua Habgood-Coote. Sollte man künstliche Intellligenz regulieren? Eher schon, meinen alle – bloss wie genau weiss noch niemand. Der ganze Podcast im Überblick: (00:00:51) Die Ängste vor KI-Fälschungen seien übertrieben, sagt Joshua Habgood-Coote (00:16:49) KI regulieren – aber wie? Eine internationale Tour dHorizon (00:45:41) Interviews mit Fachleuten zur Frage, wie man KI in den Griff bekommt Es sprechen: _Angela Müller, Leiterin von AlgorithmWatch CH _Florent Thouvenin, Inhaber des Lehrstuhls für Informations- und Kommunikationsrecht an der Universität Zürich _Joachim Buhmann, Professor am Institut für Maschinelles Lernen der ETHZ _Thomas Schneider, Vizedirektor des Bundesamtes für Kommunikation BAKOM _Judith Bellaïche, Geschäftsführerin von Swico, dem Wirtschaftsverband der Schweizer ICT- und Online-Branche Links: Swico-Merkblatt: Nachvollziehbarkeit von Algorithmen (PDF) https://www.swico.ch/media/filer_public/76/2a/762a8453-6e7e-4739-af00-88dc87f4505b/nachvollziehbarkeit_von_algorithmen.pdf SRF Geek Sofa bei Discord: https://discord.gg/geeksofa