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Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 01:41 Nationaler CO2-Preis für Heizen und Tanken wird nicht erhöht Union und SPD haben beschlossen, den CO2-Preis für Heizen und Tanken 2027 nicht anzuheben. Begründet wird das mit den gestiegenen Energiepreisen. Die Entscheidung hat Folgen für den Klimaschutz, aber auch für den Bundeshaushalt. Denn ohne höheren CO2-Preis fehlen dem Klima- und Transformationsfonds nun vier Milliarden Euro. 07:03 Super-El-Niño Ein Klimaphänomen aus dem Pazifik könnte schon bald weltweit neue Extremwetter-Rekorde auslösen. Mehrere Klimamodelle deuten auf einen besonders starken El Niño in den Jahren 2026 und 2027 hin. Das Phänomen bringt Meeresströmungen durcheinander, heizt die Ozeane zusätzlich auf und verstärkt Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen rund um den Globus. 12:01 Bahnpaket der EU Die EU will Bahnreisen durch Europa einfacher machen: Grenzüberschreitende Zugreisen sollen künftig leichter planbar und buchbar werden. Doch Bahnunternehmen wehren sich gegen die Pläne aus Brüssel. Warum das neue Bahnpaket trotzdem Hoffnung auf günstigere und attraktivere Zugreisen macht. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Für Klimaforscher Höhne ist das neue "Heizungsgesetz" keine gute Nachricht für den Klimaschutz. Denn Öl- und Gasheizungen können dadurch weiter eingebaut werden. Er warnt zudem vor Überlegungen, den CO2-Preis angesichts hoher Energiekosten auszusetzen. Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Interviews
Für Klimaforscher Höhne ist das neue "Heizungsgesetz" keine gute Nachricht für den Klimaschutz. Denn Öl- und Gasheizungen können dadurch weiter eingebaut werden. Er warnt zudem vor Überlegungen, den CO2-Preis angesichts hoher Energiekosten auszusetzen. Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Interviews
Was Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will, hat sie von Anfang an gesagt: Klimaschutz ja, aber nicht zu jedem Preis. Die Energieversorgung soll sichergestellt sein und die Kosten sollen runter. Dazu will sie nun grob 10 Gigawatt neue Gaskraftwerke staatlich fördern und Subventionen für Erneuerbare Energien streichen. Viele Klimaschützer sind entsetzt. Sie sagen, "Gas-Kathi" beerdige die Energiewende durch die Hintertür. Dazu passt, dass Reiche auf der CERAWeek in den USA das EU-Klimaziel für 2050 und den CO2-Preis in Frage gestellt hat. Aber wie sehr bringen Reiches Pläne die Energiewende wirklich in Gefahr? Susanne Tappe und Arne Schulz haben für das ARD Klima Update mit vielen Wissenschaftlern und Experten aus der Energiebranche gesprochen. Die Antwort ist komplexer, als es zunächst scheint. Kraftwerksstrategie: Braucht Deutschland die geplanten Kapazitäten wirklich? https://www.sciencemediacenter.de/angebote/kraftwerksstrategie-braucht-deutschland-die-geplanten-kapazitaeten-wirklich-26092 Cera-Week: Reiche stellt Klimaziele für 2050 infrage https://www.handelsblatt.com/politik/international/cera-week-reiche-stellt-klimaziele-fuer-2050-infrage/100209606.html und https://www.ceraweek.com/en?videoId=6391540491112 Wollt ihr auch zwischen zwei Folgen ARD Klima Update gut informiert bleiben? Dann abonniert unseren Newsletter unter: https://www.mdr.de/klima Und hier noch unser Podcast-Tipp für euch - das philosophische Radio über irreversible Klimaschäden: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:3472fb253b598e9e/
Die Bundesregierung hat beschlossen, dass der CO2-Preis im nächsten Jahr nicht steigen soll. War das jetzt wirklich eine ganz neue Idee, um auf die gestiegenen Preise durch den Iran-krieg zu reagieren? Und wie fallen die Reaktionen darauf aus? Ulrike Brandt mit den Hintergründen
Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Dabei helfen soll der Bundesregierung das Geld aus dem Klima- und Transformationsfonds, der mittlerweile viele Milliarden Euro beinhaltet. Doch die aktuelle Bundesregierung gibt das Geld aus dem Fonds nicht nur dafür aus, um CO2 einzusparen. Ann-Kathrin Büüsker ist Klimaredakteurin beim Deutschlandfunk und erzählt uns in dieser 11KM-Folge, was mit den Milliarden tatsächlich passiert. Das Radiofeature “Wieso fossiles Tanken und Heizen teuer wird” von Ann-Kathrin Büüsker könnt ihr hier nachhören: https://www.deutschlandfunk.de/eu-emissionshandel-wieso-fossiles-heizen-und-tanken-teurer-wird-100.html Hier geht's zum “ARD Klima Update”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?=cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ 11KM ist am 9. Mai beim ARD Sounds Festival dabei. Alle Infos und Tickets hier: https://www.ardsoundsfestival.de/#/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Charlotte Horn Mitarbeit: Lisa Hentschel, Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Viktor Fölsner-Veress, Regina Staerke, Laura Picerno und Christine Dreyer Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Die Konjunktur in Deutschland kommt nur langsam in Fahrt – und der Irankrieg könnte die Lage weiter verschärfen. Ökonomen erwarten für dieses Jahr nur rund ein Prozent Wachstum, steigende Ölpreise könnten die Konjunktur zusätzlich belasten. Erste Folgen sind bereits an den Zapfsäulen spürbar. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche greift nun doch in den Markt ein: Die nationale Ölreserve wird freigegeben, die Preisgestaltung an Tankstellen stärker reguliert und die Kraftstoffwirtschaft intensiver kontrolliert. Das Signal: Die Regierung hat die Lage im Griff. Während Reiche auf Beruhigung setzt, deutet sich nach dem Koalitionsausschuss am Mittwoch neuer Streit bei Schwarz-Rot an – hausgemacht und unabhängig vom Irankrieg. In dieser Folge von Machtwechsel sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander über eine Bundesregierung im Zangengriff äußerer Krisen – und innerer Konflikte. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Die Deutschen müssen durch die steigende Abgabe zwar mehr Geld ausgeben, zum Beispiel für Sprit. Für die meisten scheint das aber in Ordnung zu sein.
Union und SPD haben sich nach monatelangen Verhandlungen beim „Heizungsgesetz“ geeinigt. Es sieht grundlegende Änderungen vor. Die bisherige Regelung, nach der neue Heizungen mit mindestens 65% erneuerbarer Energie betrieben werden müssen, soll gestrichen werden. Das heißt, Gas- und Ölheizungen können weiter eingebaut werden. "Das stört mich, dass man jetzt den Eindruck vermittelt, als wenn man alles so lassen kann, wie bisher", sagt Claudia Kemfert im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph. Sie leitet seit April 2004 die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Sie warnt, dass durch die "Technologieoffenheit", die Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) preist, eine Kostenfalle entstehe, wenn der CO2-Preis steige. "Wir sind nach wie vor im europäischen 'Green Deal'", betont die Ökonomin - deswegen taste die Regierung ja auch die Fördermöglichkeiten für die energetische Gebäudesanierung nicht an. "Die Menschen verstehen schon, dass der Wandel wichtig ist", sagt Kemfert, doch die Politik müsse die Zusammenhänge erklären.
Fliegen ist klimaschädlich, das wissen wir alle. Und als erstes denken die meisten wahrscheinlich ans Kerosin. Das ist aus Erdöl, wird verbrannt, dadurch gerät mehr CO2 in die Atmosphäre, der Klimawandel verstärkt sich. Aber das ist nur die halbe Geschichte. Forscher sagen: Die Kondensstreifen, die Flugzeuge am Himmel hinterlassen, sind mindestens genauso schädlich fürs Klima, vielleicht noch deutlich schädlicher! Das Gute ist, man kann das Problem lösen. Und wenn wir einer neuen Analyse der Umweltschutzorganisation Transport & Environment glauben, sogar ziemlich fix. Flugzeuge müssten demnach nur zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Gegenden kleine Umwege fliegen. Und schon wäre das Flugzeug deutlich klimaschonender unterwegs. Stimmt das? Und wie genau soll das gehen? Wir haben uns in Studien vertieft und mit einem Piloten gesprochen, der erfolgreich probiert hat, die Kondensstreifen in seinem ganz normalen Flugalltag zu vermeiden. Anmeldung zu unserem Newsletter: https://www.mdr.de/klima Lust auf Literatur – hier geht's zu unserem Podcast-Tipp eat.READ.sleep: https://1.ard.de/eatreadsleep-cp Unsere Folge zum Klimazoll und dem CO2-Preis für die Industrie: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:15b949f8236d696b/ Überblick - so kann Fliegen grüner werden: https://www.tagesschau.de/wissen/technologie/klimaneutrales-fliegen-100.html Airbus verschiebt Entwicklung von Wasserstoff-Flugzeugen: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Airbus-verschiebt-Entwicklung-von-Wasserstoff-Flugzeug,airbus2120.html
Diesmal mit Verena Kern und Jonas Waack Derzeit sind nur gut die Hälfte der Wohnhäuser in Deutschland gegen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen versichert - obwohl diese Risiken mit dem Klimawandel zunehmen. Die Bundesregierung plant eine verpflichtende Versicherung. Der Lobbyverband der deutschen Versicherungswirtschaft GDV hält das für keine gute Idee. Immer weniger Häuser werden in Deutschland energetisch saniert. Die Sanierungsquote ging im Jahr 2025 bei Wohngebäuden auf 0,67 Prozent zurück, bei Nichtwohngebäuden auf 0,92 Prozent. Das melden jetzt Branchenverbände. Um zu einem klimaneutralen Gebäudebestand zu kommen, gilt eine Quote von mindestens zwei Prozent als erforderlich. Eine Studie der Stiftung Klimaneutralität sieht das anders. ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand ist zurückgetreten, nachdem er sich in einem Interview positiv zum CO2-Preis geäußert hatte. Das führte zu Aufregung und Austritten. Von 60.000 Kündigungen im Januar ist die Rede. Allerdings kamen in dem Monat auch 100.000 neue Mitglieder dazu. Warum hat der ADAC sich nicht hinter Hillebrand gestellt? -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt)
Die Spritpreise steigen – und mit ihnen der Frust. Doch was steckt wirklich hinter den hohen Kosten an der Tankstelle? In dieser Folge von Zehn Minuten Wirtschaft schauen wir genauer hin: Welche Rolle spielt der CO₂-Preis aktuell wirklich beim Benzinpreis? Wie groß ist sein Anteil – und welche Faktoren treiben den Preis mindestens genauso stark? Astrid Kühn und Arne Schulz erklären verständlich, warum der CO₂-Preis gerade oft als Sündenbock herhält und wie Mineralölkonzerne, Weltmarktpreise und staatliche Vorgaben zusammenspielen . Außerdem werfen wir einen Blick nach vorn: Was bedeutet die Klimapolitik für Autofahrer in den nächsten Jahren? Und wie wahrscheinlich ist es, dass Benzin und Diesel bald noch teurer werden? Ein kompakter Überblick für alle, die bei der Debatte um Benzinpreise, Klimaschutz und Verkehrspolitik mitreden wollen – ohne Fachchinesisch, in nur zehn Minuten.
Die Pläne der EU für eine einheitliche CO2-Bepreisung für Wohngebäude wird das Heizen in Deutschland offenbar kaum teurer machen. Das zeigt eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung. Einzelheiten von Jenny Beyen
Mit Beginn des neuen Jahres steigt der CO2-Preis für fossile Brennstoffe. Trotzdem haben manche Versorger ihre Preise gesenkt. Was bedeutet das für Verbraucher – wie viel zahlen sie künftig fürs Heizen?
Viele Firmen außerhalb der EU müssen, anders als Industrieunternehmen innerhalb der EU, keinen CO2-Preis für den Ausstoß klimaschädlicher Gase zahlen. Diesen Wettbewerbsnachteil soll der CO2-Grenzausgleich der EU wettmachen. Was bringts und wie gehts weiter? (Autorin: Kathrin Schmid)
Sind wir am Ende die Blöden, wenn wir in Europa beim Klimaschutz vorangehen, aber andere nicht mitziehen? Das Klima ist schließlich ein Weltklima. Und wenn die europäische Industrie in den nächsten Jahren einen immer höheren CO2-Preis zahlen muss, während Konkurrenten im Ausland das teilweise nicht müssen, dann führt das zu Wettbewerbsnachteilen und im schlimmsten Fall zur Deindustrialisierung. Die EU sieht dieses Problem auch und hat eine Lösung in petto: den CBAM, eine Art Klimazoll, auch CO2-Grenzausgleich genannt. Ab Januar soll der für fairen Wettbewerb sorgen. Lassen sich damit Klima und Wirtschaft schützen? Das klären wir mit Professor Karsten Neuhoff, der seit Jahrzehnten dazu forscht, und mit unserer Korrespondentin in Brüssel. Für Weihnachtsgrüße und andere Wünsche: klimaupdate@ard.de LINKS: Abonniert sehr gerne unseren Newsletter! Anmeldung unter: https://www.mdr.de/klima Podcast-Tipp Weltspiegel: https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp=klima Podcast-Tipp Punkt EU: https://1.ard.de/punkteu?cross-promo Der Vorschlag von Karsten Neuhoff und Kollegen für einen besseren CBAM: https://www.diw.de/de/diw_01.c.987923.de/publikationen/wochenberichte/2025_47_4/reform_des_co2-grenzausgleichs_ist_entscheiden_fuer_wettbewerbsfaehige_industrie.html
In Folge 196 des Dachthekenduetts sprechen André F. Lichtschlag und Martin Moczarski über Staatspropaganda per Förderbescheid, die Büchermesse „Seitenwechsel“, Steinmeiers AfD-Verbotsfantasien, die Krise des ÖRR, neue Wehrpflicht-Pläne sowie Bitcoin und Gold.Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen?––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Spenden Sie Werkzeuge für die libertäre GlücksschmiedePayPal (auch Kreditkarte) / Überweisung / Bitcoin / Monero:
Die Europäische Union weicht ihre Klimapolitik auf: Sie will den Emissionshandel für Brennstoffe erst ab 2028 einführen. In Deutschland könnte fossil heizen und tanken deswegen zunächst sogar billiger werden, aber später deutlich teurer.**********Ihr hört: Moderation: Anne Preger und Klaus Jansen**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Hörtipp: Wieso fossiles Heizen und Tanken teurer wird, DLF HintergrundFachleute äußern sich zum ETS2 beim Science Media CenterSoziale Flankierung des neuen Emissionshandels, PIK PotsdamVersorgung mit Ladesäulen verbessert sich leicht, DeutschlandfunkPremiere für induktives Laden auf der Autobahn, tagesschau-VideoAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter updateerde@deutschlandfunknova.de.
Der europäische Emissionshandel ist ein voller Erfolg. Seit der Einführung vor 20 Jahren haben Energiewirtschaft und Industrie ihre CO2-Emissionen um die Hälfte gesenkt. 2027 zündet die EU die nächste Stufe: Sie nimmt Wärme und Verkehr in den Handel auf, greift Privathaushalten also beim Tanken und Heizen in die Tasche.In Deutschland sind moderate Kostensteigerungen zu erwarten, wenn überhaupt. In Osteuropa droht dagegen ein Schock beim Blick auf die Zapfsäule oder die Heizkostenrechnung: "In Polen heizen viele Haushalte nach wie vor mit Holz oder Kohle", sagt Epico-Chef Bernd Weber im Gespräch mit Clara und Christian. "Die stoßen besonders viele Emissionen aus. Diese Haushalte werden den CO2-Preis besonders schnell spüren."Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn fürchten grassierende Energiearmut. Sie möchten die Einführung des ETS-2 verhindern. Dabei stellt die EU ihnen viele Milliarden Euro aus dem Emissionshandel zur Verfügung, um einkommensschwache Haushalte zu entlasten. Doch die meisten EU-Staaten - auch Deutschland - haben eine Frist zum Abrufen der Gelder verfallen lassen.Gast? Bernd Weber, Gründer und Geschäftsführer der Denkfabrik Epico Klima Innovation mit Sitz in Berlin und Brüssel, ehem. Bereichsleiter für Industrie, Energie und Umwelt beim Wirtschaftsrat der CDU.Moderation? Clara Pfeffer und Christian HerrmannIhr habt Fragen? Schreibt uns eine E-Mail an klimalabor@ntv.deIhr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder SpotifyDas Interview als Text? Einfach hier klickenAlle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/klimalaborUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Nvidia will mit dem KI-Entwickler OpenAI beim Bau von Rechenzentren kooperieren. Und: Mit dem Ende der kostenlosen Emissionszertifikate steuern viele Branchen in Deutschland auf harte Zeiten zu.
Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen - mit dem Sustainability Podcast für Leader: Gewinne Zukunft.
Stell dir vor, dein Frühstückstisch wird zum Schauplatz globaler Lieferketten und dem Kampf um eine nachhaltigere Zukunft! In dieser Folge trifft Host Zackes Brustik auf Sabine Bingenheim-Zimmermann (Die Produktfabrik / Regionique)) und Philipp Schallberger (Die Kaffeemacher), die mutig jede Stufe vom Feld bis zu deinem Müsli und Kaffee durchleuchten. Mit starken Storys, Insider-Insights und überraschenden Fakten reden sie Klartext über Klimakrisen, Regionalität, Agroforst, regenerative Landwirtschaft und soziale Verantwortung. Erfahre, warum gerade jetzt Lieferketten zum Hotspot der Nachhaltigkeit werden und worauf es wirklich ankommt, wenn du als Professional etwas verändern willst. Lass dich inspirieren und entdecke, wie viel Hebelwirkung du wirklich hast! ✅ So verkürzt Du die globale Logistik. ✅ So wirkst Du partnerschaftlich auf soziale Nachhaltigkeit ein. ✅ Das braucht es für eine regenerative Landwirtschaft bei Deinen Lieferanten. Besonders spannend: Philipp und Sabine erzählen auch, wie sich der Aufwand für mehr Nachhaltigkeit im Preis niederschlägt und warum es sich für beide Unternehmen trotzdem rechnet. Beide geben transparente Einblicke in ihre Nachhaltigkeitsstrategie und die Grundlagenarbeit, die es braucht, um Alltagsprodukte nachhaltig anbieten zu können. *** Dies ist die Wiederholung einer von Zackes' persönlichen Lieblingsfolgen während der Sommerpause. Ab dem 26ten August startet dann die neue Staffel! *** SHOWNOTES:
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
CO2-Preis im Wandel – der europäische Emissionshandel steht vor einem tiefgreifenden Umbau. In dieser Nachgehakt-Folge sortieren wir die wichtigsten Entwicklungen rund um den EU ETS, CBAM und ETS II. Was bedeutet das für Industrie, Politik und Gesellschaft? Unsere Gäste Dr. Constanze Adolf und Marcel Linnemann haben sich intensiv mit dem Thema beschäftigt – nicht nur in dieser Folge, sondern auch in ihrem aktuellen Buch Der Europäische Emissionshandel, erschienen beim Springer Verlag. Constanze Adolf, Marcel Linnemann (2025): Der Europäische Emissionshandel Ergänzende Hörempfehlung: Folge #84 Nachgehakt - EU-Klimaschutzpolitik (mit Dr. Felix Christian Matthes) Struktur des Gesprächs & Kapitelmarken: Das Warum: Internalisierung externer Kosten Die europäische Klimaschutzarchitektur Die Funktionsweise des ETS Das Ende der kostenlosen Zuteilung Die praktische Umsetzung des ETS I und ETS II Die Akzeptanz Die Marktstabilitätsreserve (MSR) Das Fazit: Warum reicht der ETS alleine nicht? Der Ausblick: Gibt es vergleichbare Systeme auf der Welt
Spätestens im Winter brauchen wir wieder jede Menge Gas! Und genau dafür gibt es ja Gasspeicher. Wenn die im Sommer gefüllt werden, müssen wir im Winter nicht frieren - doch Deutschlands größter Gasspeicher in Rehden ist so gut wie leer und niemand hat Lust, ihn zu füllen. Müssen wir uns also Sorgen machen? Und was hat das mit dem Gaspreis zu tun? Diese Fragen klärt Host Niels Walker mit Nicolas Lieven aus der NDR Info-Wirtschaftsredaktion. LINKS: Macht der CO2-Preis alles teurer? https://www.ndr.de/nachrichten/info/Teurer-Sprit-Ist-der-CO2-Preis-schuld,audio1792544.html Warum und für wen die Wärmewende teuer werden kann: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Preisfalle-Fernwaerme-koennt-ihr-tun,audio1834846.html
In dieser Episode spricht Stella Ureta Dombrowsky mit der Transformationsforscherin und Bestsellerautorin Maja Göpel über die zentralen Fragen unserer Zeit: Wie wollen wir leben? Was sind unsere Werte? Und wie bringen wir Nachhaltigkeit in Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlichem Wandel? Ausgehend von Majas aktuellem Buch diskutieren die beiden die Herausforderungen im Wohnungsbau, die Rolle der Baubranche im Klimawandel, den CO₂-Preis und die Zukunft der Energieeffizienz. Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder: Werteorientierung statt Raubtierkapitalismus, Narrative statt Spaltung, Verantwortung statt Wegsehen. Ein tiefgehendes Gespräch über die Notwendigkeit politischer und wirtschaftlicher Transformation – und darüber, warum Anstand, Bildung und ein positives Menschenbild die Grundlage für echten gesellschaftlichen Wandel sind.
Die reichsten zehn Prozent der Menschen – weltweit – verursachen so viel CO2 wie etwa die Hälfte der Weltbevölkerung. Gleichzeitig sind jene, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, am stärksten von seinen Folgen betroffen – etwa finanziell und gesundheitlich. Bei der Ungerechtigkeit in Bezug auf Einkommen und Vermögen handelt es sich um ein globales Problem. Insbesondere in Deutschland sind die Vermögen sehr ungleich verteilt. Politische Instrumente wie der CO2-Preis werden diese Ungerechtigkeit befeuern, wenn nicht sozial dagegen gesteuert wird. Sie schaden vor allem den Einkommensschwachen und verhindern damit die dringend notwendige Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Statt weiter den Teil der Bevölkerung zu belasten, der kaum Möglichkeiten hat, dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen, müssen viel mehr die Wohlhabenden zur Verantwortung gezogen werden, finden Prof. Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut, und Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Professorin an der Leuphana Universität Lüneburg. Die Lösung könnten Maßnahmen wie eine Vermögenssteuer sein. Ein Problem dabei: Lobbyismus, der mit viel Geld Macht ausübt. Welche Gründe noch dafür verantwortlich sind, dass die Ungerechtigkeit gerade in Deutschland so groß ist und was Politik, Gesellschaft und Wissenschaft tun müssen, diskutieren Hennicke und Kemfert in dieser Podcast-Folge. Sie erklären, wie soziale Gerechtigkeit bei Klimathemen mitgedacht werden kann – und wie wir alle davon profitieren. *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: zukunftswissen_fm@wupperinst.org und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Gemeinsam mit Luisa Neubauer habe ich auf ihr Duell mit Philipp Amthor bei Sandra Maischberger reagiert. Es ging um die Klimapolitik der neuen Regierung, die Bilanz der Ampel und die Debattenkultur in Talkshows!Luisas Buch: Was wäre, wenn wir mutig sind?Video | Daran wird Merz‘ Klimaplan scheitern!Schnitt & Postproduktion: Florian DickSoundstripe: MUIVQELTDHHVC2NPBild: IMAGO / Mauersberger / Maischberger / ARDOriginalvideoInhalt:(00:00:00) Intro(00:01:05) Backstage mit Amthor(00:02:11) Problematik von Talkshows(00:04:38) Klimakrise ist Bevormundung?(00:08:49) Klima im Koalitionsvertrag(00:13:47) Fakten? Fehlanzeige!(00:16:22) CO2 Preis & Marktmechanismen(00:21:27) Stärkung der AfD(00:25:50) Neue CDU Minister(00:28:41) Energiepolitik, Gasförderung(00:36:50) Fakenews-Maschine Amthor(00:50:14) Klimathema bei aktueller Weltlage(00:57:28) OutroNEWSLETTER✍️ Exklusive Analysen und Kommentare in Textform:https://www.geldfuerdiewelt.de/MEIN ONLINE KURS
Jetzt zu Jahresbeginn wird einiges teurer - auch der sogenannte CO2-Preis steigt. Mit welchen Folgen? Außerdem Thema: Hängt der Anschlag von New Orleans am Neujahrstag mit der Explosion eines Tesla-Trucks in Las Vegas zusammen? Von Lucas Kreling.
Im Jahr 2024 haben sich die Spritpreise etwas entspannt. Dennoch war es eines der teuersten Tankjahre aller Zeiten. Ab 1. Januar steigt der C02-Preis von 45 auf 55 Euro pro Tonne – auch das dürfte sich der Zapfsäule bemerkbar machen.
Umwelt und Verbraucher (komplette Sendung) - Deutschlandfunk
Ehring, Georg www.deutschlandfunk.de, Umwelt und Verbraucher
Wenn bei Mietern die Nebenkostenabrechnung ins Haus flattert, ist das selten Grund zur Freude. Dieses Jahr gibt es aber ein Trostpflaster. Denn ab den Abrechnungen für das Jahr 2023 müssen Mieter den CO2-Preis fürs Heizen mit Öl oder Gas nicht mehr alleine zahlen. Der Vermieter muss sich nun beteiligen. Von Jonas Pospesch
Umwelt und Verbraucher (komplette Sendung) - Deutschlandfunk
Reimer, Jule www.deutschlandfunk.de, Umwelt und Verbraucher
Diesmal mit Verena Kern und Katharina Schipkowski. Immer mehr Menschen in Europa sterben am Hitzetod. Um 30 Prozent ist die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in den letzten 20 Jahren gestiegen, zeigt ein aktueller Bericht des EU-Klimadienstes Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Die zunehmende Hitze bringt auch für den größten Teil der Beschäftigten weltweit zusätzliche Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, warnt die Internationale Arbeitsorganisation ILO. Seit drei Jahren wird in Deutschland auch bei Sprit ein CO2-Preis erhoben, der schrittweise ansteigt. An den Verkehrsemissionen ändert das wenig. Denn die klimaschädlichen Subventionen in diesem Bereich - wie Pendlerpauschale oder Dienstwagenprivileg - hebeln die Wirkung der CO2-Bepreisung komplett aus oder verkehren sie sogar ins Gegenteil, zeigt eine Analyse. Und nicht nur das. Die Subventionen sind auch sozial ungerecht. Was hat die Klimabewegung eigentlich vor in nächster Zeit? Für Mai hat ein linkes Bündnis Aktionstage in Grünheide in Brandenburg angekündigt, um gegen die Tesla-Fabrik zu protestieren. Das Bündnis heißt Disrupt und ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Klimagruppen und Einzelpersonen. Wir haben mit den Organisator:innen gesprochen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Rutschmann, Ineswww.deutschlandfunk.de, Verbrauchertipp
An den Börsen sind die Spekulanten zurück, die wie im Casino nach dem schnellen Euro gieren. Viele Kursbewegungen und zahlreiche Indikatoren erinnern an die Übertreibung 2021. Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz diskutieren, ob die neue Gier zur Gefahr für die laufende Börsenrallye wird und wie Anleger sich am besten schützen. Weitere Themen: * Wirbel um Streitkultur – Was die Gemeinde zum DuZ-Zoff geschrieben hat * Google nach dem KI-Desaster – Fällt jetzt das Such-Monopol? * Börsen auf Rekord – Steht die deutsche Robinhood-Aktie vor dem Comeback? * CO2-Preis auf 3-Jahrestief – Günstige Einstiegsidee oder hoffnungsloses Investment? * Plebiszit in Grünheide – Warum Volksentscheide nicht immer ein gutes Mittel sind * Einstieg bei Biontech – warum Deffner Turnaround-Potenzial sieht Die wichtigsten News an den Märkten und das Finanzthema des Tages hören Sie morgens ab 5 Uhr bei „Alles auf Aktien“ – dem täglichen Börsen-Shot aus der WELT-Wirtschaftsredaktion. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Handelsblatt Green - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende
Für Verbraucher werden Gas, Öl und Benzin durch staatliche Emissionsabgaben immer teurer. Als Ausgleich soll jeder ein Klimageld bekommen. Wie das funktioniert – und wann es wirklich kommen könnte.
Die Themen von Lisa und Minh Thu am 2.1.2024: (00:00:00) Frohes Neues! Jürgen Klopp jubelt zu hart und verliert seinen Ehering. (00:01:08) Silvesternacht: Die meisten Deutschen haben das Jahr 2024 friedlich begrüßt. Es gab aber auch Krawalle und Tote durch Böller. (00:05:28) Änderungen 2024: Der Mindestlohn und der Regelsatz fürs Bürgergeld werden erhöht. Auch der CO2-Preis und die Mehrwertsteuer in der Gastro steigen. (00:08:19) Pfand-Pflicht: Auf Milch und Milch-Mix-Getränke gelten jetzt 25 Cent Pfand. Das könnte aber auch eklig werden. (00:12:05) Gewaltenteilung in Israel: Das Oberste Gericht hat ein Kernelement der umstrittenen Justizreform von Premierminister Netanyahu gekippt. (00:15:52) Gute Vorsätze: Macht ihr mit beim Dry January? Schreibt es uns! Habt ihr Fragen, Anmerkungen oder Themenvorschläge? Dann schickt uns eine (Sprach-)Nachricht an 0630@wdr.de oder an 0151 15071635. Und hier könnt ihr nochmal unsere Folge anhören, in der es auch um die Mehrwertsteuer in der Gastronomie ging: http://www.wdr.de/k/0630zuGastro Von 0630.
Zum Jahreswechsel erhöht die Bundesregierung den CO2-Preis. Die Diskussion um das versprochene Klimageld aber scheue sie, meint unsere Autorin. So verweigere sich die Koalition einem sozial gerechten Klimaschutz. Ein Kommentar von Ann-Kathrin Büüskerwww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Mit Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz. Von Deutschland aus in die Welt zu jetten könnte nächstes Jahr etwas mehr kosten. Der Grund: Die Bundesregierung erhöht die Abgabe auf Flugtickets. So soll das Haushaltsloch gestopft werden. Klima-Expert*innen fordern aber ohnehin schon länger, dass die klimaschädliche Fortbewegungsart bei Steuern und Abgaben weniger begünstigt wird. Die Letzte Generation hatte im Sommer Flughäfen blockiert. Nun fordern Fluggesellschaften hohen Schadensersatz. Die Aktivist*innen kontern mit einem Gegen-Angebot. Nächstes Jahr steigt der CO2-Preis, fossil zu tanken oder zu heizen wird also teurer. Das Klimageld, das ein wenig sozialen Ausgleich bringen könnte und laut Koalitionsvertrag Plan der Ampel-Regierung ist, kommt hingegen einfach nicht. Verbände und Politiker*innen fordern, dass sich das endlich ändert. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
COP28: Reaktionen auf die Einigung bei der UN-Klimakonferenz / Kommentar zur COP28: "Staaten haben den Schuss gehört ..." / CO2-Preis sollen steigen - was auf die Verbraucher zukommt / Bayerische Bauern verärgert über Berliner Agrardiesel-Entscheidung / Bauern bekommen EU-Geld heuer erst nach Weihnachten / Klauenpflege bei Rindern: Mehr als Pediküre
➡️ Mehr Informationen zu iShares findest du hier: https://link.finanzfluss.de/pc/ishares-pulse * Welche Steuern und Freibeträge werden erhöht? Gibt es nächstes Jahr noch den Inflationsausgleich und wie hoch steigt der Mindestlohn? Zum Jahreswechsel 2024 gibt es einige Änderungen und Neuerungen, die teilweise sehr direkte Auswirkungen auf eure Finanzen haben. Was sich in den Bereich Steuern, Soziales und Wohnen 2024 ändert, was davon für eure Finanzen relevant ist und wo man möglicherweise profitieren kann, besprechen Markus und Jule in dieser Folge. ➡️ Zur LINKBOX (Links zu unseren Produkten und Werbepartnern): https://www.finanzfluss.de/podcast-linkbox/ ℹ️ Weitere Infos zur Folge: Unser Video zur Kalten Progression: https://www.youtube.com/watch?v=94lWkmKTTOw Heizungs-Förderungen im Überblick: https://www.energiewechsel.de/KAENEF/Redaktion/DE/Downloads/230905-foerderung-heizungstausch-beg.pdf?__blob=publicationFile&v=5 Podcastfolge über Balkonkraftwerke mit @Akkudoktor Andreas Schmitz: https://www.finanzfluss.de/podcast#folge-441
Die Bundesregierung will die Haushaltskrise im kommenden Jahr im Wesentlichen durch Einsparungen lösen. Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf einstellen, dass das Tanken und Heizen mit Gas und Öl teurer wird, weil der CO2-Preis stärker steigen soll als geplant. Die Spitzen der Ampel kündigten unter anderem auch an, die staatlichen Kaufprämien für E-Autos früher zu beenden und bei der Solarförderung zu kürzen. Die Schuldenbremse will die Regierung 2024 grundsätzlich wieder einhalten.
Kommendes Jahr erhöht sich der CO2-Preis kräftig und damit auch die Benzin- und Dieselpreise. Warum das so ist und weshalb das politisch brisant ist, erklärt KURIER-Redakteur Bernhard Gaul daily Podcast.Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts, oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt.Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Ampelkoalition verspricht es seit über zwei Jahren: Das Klimageld soll Bürgerinnen und Bürger für den steigenden CO2-Preis entschädigen. Woran scheitert das Projekt? Feedback, Kritik, Ideen? Schreiben Sie gerne eine Mail an klimabericht@spiegel.de Redaktion: Jonas Schaible, Jannis Schakarian, Regina Steffens Produktion und Sounddesign: Philipp Fackler Alle SPIEGEL-Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zur Klimakrise erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter https://www.spiegel.de/abonnieren.Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In dieser Folge diskutieren wir über die Kürzungen im Bundeshaushalt, die Aktienrente, den Wirtschaftsplan für den Klimafonds, die Bahnpläne, Long-Covid, die CDU-Pläne für die Konjunktur und die Sommerinterviews mit Ricarda Lang (Grüne) und Markus Söder (CSU). Bitte unterstützt das WIRTSCHAFTSBRIEFING finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv Youtube-Kanal von Maurice ► @Maurice_Hoefgen Maurice Newsletter ► https://mauricehoefgen.substack.com/ 00:00:00 Zurück aus der Sommerpause! 00:01:55 Energiepreise 00:05:55 Inflationsraten 00:09:10 Erfolg Deutschlandticket 00:11:28 Schuldenbremse Kai Wegner 00:13:43 TSMC Ansiedlung und Wirtschaftsprognose des IWF 00:16:08 5-Punkte-Plan der CDU 00:21:09 Arbeitsbelastung sorgt für Psychische Erkrankungen 00:25:55 Klimafonds, CO2-Preis, Klimageld und Bahnmilliarden 00:33:13 Habeck bei Lage der Nation 00:37:13 Aktienrente und KENFO 00:43:47 Kürzungen bei BPB und Digitalisierung 00:48:23 Mehrwersteuer in der Gastro 01:01:33 Linke fordert Indexlöhne 01:06:31 Sommerinterview mit Ricarda Lang (Grüne) 01:23:58 Sommerinterview mit Saskia Esken (SPD) 01:33:52 Sommerinterview mit Markus Söder (CSU) 01:43:23 Naive Fragen! #Inflation #Bahn #CDU
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. Die Bundesregierung will den CO2-Preis anheben. Mit den Einnahmen, die in den Klima- Transformationsfonds fließen, will die Ampel nicht nur Klimaschutz, sondern auch die Halbleiterindustrie finanzieren. Die Klimakrise gefährdet die Gesundheit - und dadurch auch die Wirtschaft. An Hitzetagen sinkt zum Beispiel die Produktivität von Arbeitnehmer:innen, warnt der Versicherungskonzern Allianz. Das lässt auch Bruttoinlandsprodukt von Volkswirtschaften schrumpfen. Weltweit werden immer mehr Elektroautos neuzugelassen. Fast jedes fünfte neu zugelassene Auto hatte 2022 einen Elektroantrieb. Es müssten aber noch mehr Elektroautos sein. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
CO2-Preis soll deutlich steigen. Stark unterschiedliche Müllgebühre in NRW. Sensoren messen Bewässerung von Stadtbäumen. Von Julia Barth.
Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz. Hitzerekorde: Gleich zwei neue globale Temperaturhöchstwerte wurden in dieser Woche gemessen. Dabei wird es wohl nicht bleiben. Die Weltwetterorganisation WMO hat am Dienstag den offiziellen Start der neuen El‑Niño-Phase bekannt gegeben. Das bedeutet noch mehr Hitze. Klimageld: Die Bundesregierung hat ihren Haushaltsentwurf für 2024 vorgelegt. Die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam hat sich das angeschaut und stellt fest: Es fehlen 500 Millionen Euro für Klimaschutz und Klimaanpassung in armen Ländern. Vom zuständigen Ministerium kommt auf Nachfrage kein Dementi. Deutscher CO2-Preis: Wegen der Energiekrise hat die Ampel in diesem Jahr den eigentlich geplanten Anstieg beim CO2-Preis ausgesetzt. Er liegt wie letztes Jahr bei 30 Euro. Doch im nächsten Jahr soll er wieder steigen, auf 45 Euro. Finanzminister Lindner dementiert - in seinem Haushaltsentwurf steht die Erhöhung aber drin. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 2022 hat Deutschland sein Klimaziel eingehalten und seinen Treibhausgasausstoß verringert. Der Grund waren allerdings teure fossile Brennstoffe und nicht Klimaschutz. Deshalb ist das kein Grund zur Begeisterung. In den vergangenen Monaten ist die FDP vor allem durch Blockaden von Klimaschutzmaßnahmen aufgefallen. Jetzt haben zwei Bundestagsabgeordnete der Partei, Johannes Vogel und Lukas Köhler, ein Diskussionspapier vorgelegt, wie die FDP die Problemsektoren Verkehr und Gebäude klimafreundlich machen will. Das bevorzugte Mittel ist der CO2-Emissionshandel. Die EU will den Strommarkt reformieren, um zu verhindern, dass die Energiepreise wie zuletzt explodieren. Künftig sollen Stromerzeuger und der Staat sich auf eine bestimmte Preisspanne vertraglich einigen. Das soll extreme Ausschläge bei den Stromkosten verhindern. Doch der Vorschlag passt nicht zur bisherigen Praxis in Deutschland. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Diesmal mit Sandra Kirchner und Susanne Schwarz. Die Welt steht vor dem 6. Massensterben, unter anderem durch die Klimakrise - jetzt gibt es ein internationales Artenschutz-Abkommen. Ist das der vielbeschworene "Paris-Moment" für die Biodiversität? Die Europäische Union reformiert ihren das Kernstück ihrer Klimapolitik: Nach langen Verhandlungen wird es jetzt bald einen zweiten Emissionshandel geben, nämlich einen für die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gebäude. Und beim ursprünglichen Emissionshandel für die Energiewirtschaft und die Industrie wird nachgeschärft. Deutschlands Energiesektor reißt dieses Jahr seine gesetzlich vorgeschriebene CO2-Grenze. Wie schlimm das ist - und was Hoffnung auf eine erfolgreiche Energiewende in den kommenden Jahren macht. Versprecher ab Minute 14:50: Menschen mit einem geringeren Einkommen werden natürlich stärker durch den geplanten CO2-Preis für Verkehr und Gebäude belastet als Menschen mit hohem Einkommen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Zu Gast im Studio: Wirtschaftswissenschaftlerin Veronika Grimm. Sie ist seit 2008 Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 2020 wurde sie in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ("Die Wirtschaftsweisen") berufen. Ein Gespräch über Veronikas Kindheit, Jugend und Werdegang, das Volkswirtschaftsstudium für sie als Studentin und als Professorin, Spieltheorie und die Arbeit in der Gaspreisbremse-Kommission, ihre ökonomische Ideologie und ihre Modelle, Kapitalismus als bestes System, das Ende des Kapitalismus, Wirtschaftswachstum als Ursache für den Klimawandel, ihre Expertise bei Energiewende und Nachhaltigkeit, ihre offensichtliche Nähe zur Politik von rechts, ihr Eintreten für Atomkraftverlängerung, Erdgas und ihr Wunsch nach einer "offen und ehrlichen" Diskussion über das Fracking, CO2-Preis, die neuesten Vorschläge des Club of Rome zu einer klimaneutralen Welt und zur Beseitigung von Armut und Herstellung von Gleichheit, Umverteilung, Vermögens- und Erbschaftssteuer sowie die Konzentration von Vermögen in Deutschland + eure Fragen feat. Maurice Höfgen Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv