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Nach 16 Jahren an der Macht ist die Ära von Viktor Orban und seiner Fidesz-Partei in Ungarn zu Ende gegangen. In dieser Samstagsfolge von NZZ Akzent blicken wir hinter die Kulissen eines historischen Machtwechsels. Wie fühlt sich dieser Umbruch für die Menschen im Land an? Unsere Korrespondentin Meret Baumann war nach der politischen Wende in Ungarn unterwegs. Sie erlebte eine tiefen Erleichterung in Teilen der Bevölkerung, aber hörte auch von den Sorgen in den ländlichen Gebieten, die einst als sichere Hochburgen Orbans galten. Und Meret erzählt vom Tag der feierliche Vereidigung des neuen Regierungschefs Peter Magyar, bei der sie dabei war. Gast: Meret Baumann, Korrespondentin für Österreich und Ostmitteleuropa Host: Simon Schaffer Mehr Texte von Meret Baumann gibt es [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/meret-baumann-ld.154638). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay). Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms einige aktuelle Ereignisse. Auch heute ist das nicht anders. Im Mittelpunkt unserer ersten Diskussion stehen die Wahlen in Ungarn, bei denen Péter Magyars Tisza-Partei zwei Drittel der Sitze im Parlament errungen hat. Die Wahlergebnisse beenden die 16-jährige Regierungszeit des illiberalen Regimes von Viktor Orbán und seiner Fidesz-Partei. In unserer nächsten Diskussion geht es um einen UN-Bericht, der besagt, dass der Krieg im Iran 32 Millionen Menschen in die Armut treiben könnte. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über eine neue Krebsstudie, die zeigt, dass Menschen, die verheiratet sind oder einmal verheiratet waren, ein geringeres Krebsrisiko haben als Menschen, die nie geheiratet haben. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Würdigung des Weltkunsttages. Jedes Jahr wird an diesem Tag das künstlerische Schaffen und die Bedeutung der Kunst für die Bildung und die kulturelle Vielfalt gefeiert. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Word Order (Part 2): Adverbial Phrases. Kaffee ist aus unserer heutigen Welt kaum noch wegzudenken, und er ist auch das Lieblingsgetränk der Deutschen – noch vor dem Bier. Früher galt Kaffee jedoch als Luxusgut, und später dann als Überlebenselixier der Arbeiterklasse. Heutzutage gibt es eine Fülle an Kaffeespezialitäten. Unter den Deutschen ist jedoch eine bestimmte Variante am beliebtesten. Über Ostern war die berühmte Münchener Eisbachwelle plötzlich wieder da. Surfer nutzten diese einmalige Gelegenheit, obwohl das Surfen dort seit längerem illegal ist. Das Verhältnis zwischen der Surfgemeinde und der Stadt München geht seit langem buchstäblich den Bach herunter. Und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Den Bach heruntergehen. Ungarn zeigt, dass selbst das hartgesottenste illiberale Regime zu Fall gebracht werden kann Neuer UN-Bericht: Iran-Krieg könnte 32 Millionen Menschen in die Armut treiben Neue Studie: Ehe senkt Krebsrisiko Weltkunsttag: Zerstört künstliche Intelligenz die Kunst? Die Deutschen und ihr Kaffee Kontroversen um berühmte Eisbachwelle in München
Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms einige aktuelle Ereignisse. Auch heute ist das nicht anders. Im Mittelpunkt unserer ersten Diskussion stehen die Wahlen in Ungarn, bei denen Péter Magyars Tisza-Partei zwei Drittel der Sitze im Parlament errungen hat. Die Wahlergebnisse beenden die 16-jährige Regierungszeit des illiberalen Regimes von Viktor Orbán und seiner Fidesz-Partei. In unserer nächsten Diskussion geht es um einen UN-Bericht, der besagt, dass der Krieg im Iran 32 Millionen Menschen in die Armut treiben könnte. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über eine neue Krebsstudie, die zeigt, dass Menschen, die verheiratet sind oder einmal verheiratet waren, ein geringeres Krebsrisiko haben als Menschen, die nie geheiratet haben. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Würdigung des Weltkunsttages. Jedes Jahr wird an diesem Tag das künstlerische Schaffen und die Bedeutung der Kunst für die Bildung und die kulturelle Vielfalt gefeiert. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Word Order (Part 2): Adverbial Phrases. Kaffee ist aus unserer heutigen Welt kaum noch wegzudenken, und er ist auch das Lieblingsgetränk der Deutschen – noch vor dem Bier. Früher galt Kaffee jedoch als Luxusgut, und später dann als Überlebenselixier der Arbeiterklasse. Heutzutage gibt es eine Fülle an Kaffeespezialitäten. Unter den Deutschen ist jedoch eine bestimmte Variante am beliebtesten. Über Ostern war die berühmte Münchener Eisbachwelle plötzlich wieder da. Surfer nutzten diese einmalige Gelegenheit, obwohl das Surfen dort seit längerem illegal ist. Das Verhältnis zwischen der Surfgemeinde und der Stadt München geht seit langem buchstäblich den Bach herunter. Und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Den Bach heruntergehen. Ungarn zeigt, dass selbst das hartgesottenste illiberale Regime zu Fall gebracht werden kann Neuer UN-Bericht: Iran-Krieg könnte 32 Millionen Menschen in die Armut treiben Neue Studie: Ehe senkt Krebsrisiko Weltkunsttag: Zerstört künstliche Intelligenz die Kunst? Die Deutschen und ihr Kaffee Kontroversen um berühmte Eisbachwelle in München
In der 151. Folge des Goodcast Deepdive nehmen dich Julius und Christian mit nach Ungarn, wo eine Wahl für viele ganz anders ausgegangen ist als erwartet. Gemeinsam schauen sie hinter die Schlagzeilen: Was steckt hinter diesem überraschend deutlichen Wahlsieg? Welche Dynamiken haben dazu geführt und was sagt das über das Land und seine politische Stimmung aus? Denn die Zahlen sind klar und gleichzeitig erstaunlich: Die Oppositionspartei TISZA unter Péter Magyar gewann rund 53 bis 55 Prozent der Stimmen und sicherte sich 138 von 199 Sitzen im Parlament. Damit erreichte sie eine Zweidrittelmehrheit und kann sogar die Verfassung ändern. Die bisher regierende Fidesz-Partei von Viktor Orbán, die das Land 16 Jahre lang geprägt hat, kam nur noch auf etwa 37 bis 38 Prozent und rund 55 Sitze. Die Wahlbeteiligung lag bei fast 80 Prozent und zeigt, wie stark der Wunsch nach Veränderung war. Wie wurde dieser politische Umbruch möglich, welche Rolle spielen Wähler dabei und weshalb kann ein selbst scheinbar stabiles System plötzlich kippen. Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG Gastgeber: Julius Bertram Mitarbeit: Tilman Perez Produktion: MAKIKO*
Demokratie und Freiheit waren stärker: Die Ungarn haben ihren langjährigen rechtspopulistischen Regierungschef und seine Leute abgewählt. Viktor Orban muss in die Opposition, sein Nachfolger Peter Magyar will das Land wieder freiheitlich und volksnah führen. Was hat die Niederlage der rechtsgerichteten Fidesz-Partei für Folgen für den Rechtspopulismus im übrigen Europa? Das ist das Thema in dieser Ausgabe von SWR Aktuell Kontext mit Marion Theis.
Aus Ungarn gab es am vergangenen Sonntag drei gute Nachrichten: Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei haben die Wahl verloren. Sein Herausforderer, Peter Magyar und dessen Tisza-Parte,i haben eine Zwei-Drittel-Mehrheit geholt. Und Orbán hat seine Niederlage relativ schnell eingestanden, woran es im Vorfeld zweifel gab. Vielleicht war das Ergebnis für alles andere einfach zu deutlich. Die Freunde unter den Demokrat*innen jedenfalls war groß. Denn mit Orbáns Niederlage war klar: Die radikal Rechte in Europa hat ihr Vorbild verloren. Von Alice Weidel über Georgia Meloni bis Marine Le Pen - ihnen galten der Ungarn, der früher selbst ein Liberaler war, und seine illiberale Demokratie als Blaupause für das, wohin sie mit den eigenen Ländern wollen. Selbst US-Präsident Donald Trump und seine MAGA-Bewegung sollen sich in Ungarn einiges abgeschaut haben. Europas Rechte haben Orbán im Wahlkampf unterstützt, selbst US-Vize JD Vance ist angereist und aus Russland kam Hilfe in Form von Propaganda und Desinformation - genützt hat das alles nicht. Auch Georgia Meloni, Orbans Verbündete in Italien, musste gerade eine schwere Niederlage einstecken. Das Referendum, mit dem sie eine Justizreform durchsetzen wollte, scheiterte. Und für Trump sieht es Blick auf die Midterms im November auch nicht gut aus. Unschlagbar sind radikal Rechte also nicht, auch wenn sie einmal an der Macht sind. Was kann man daraus lernen? Lässt sich der Abbau der liberalen Demokratieüberhaupt schnell und wirksam zurückdrehen, wenn es rechtsstaatlich korrekt zugehen soll? Wofür steht Peter Magyar, der ungarische Wahlgewinner? Und was bedeutet das alles für die Ukraine und die EU? Darüber sprechen in der neuen Folge des Bundestalks die Leiterin des taz-Auslandsressorts, Osteuropa-Expertin Barbara Oertel, sowie die Korrespondenten für Ungarn und Italien, Florian Bayer und Michael Braun. Moderiert wird diese Folge von Sabine am Orde.
Peter Magyar beendet nach 16 Jahren die Ära von Viktor Orbán. Der Kandidat, den viele bis vor kurzer Zeit nicht einmal kannten, schafft das nahezu unmögliche und entreißt Orbáns FIDESZ-Partei bei den Wahlen am gestrigen Sonntag die absolute Mehrheit. Der Langzeit-Regierungschef hat die Niederlage schon am Sonntag eingestanden und seinem Kontrahenten gratuliert. Wir analysieren heute den Ausgang der Wahl im Detail, schauen uns an, was dazu geführt hat und wie der neue Mann an der Spitze, Peter Magyar, jetzt regieren will. Die inhaltliche Analyse liefert heute STANDARD-Journalistin Melanie Raidl aus Budapest.
Vor den Wahlen in Ungarn sehen Umfragen die Oppositionspartei Tisza im Vorteil gegenüber der regierenden Fidesz-Partei von Viktor Orban. Peter Magyar, der Mann an der Spitze der Oppositionspartei, war selbst Fidesz-Mitglied. Ein Porträt von Oliver Soos. Von WDR 5.
Am Sonntag, den 12. April, wählt Ungarn ein neues Parlament. Erstmals seit 2010 könnte Viktor Orbán mit seiner Fidesz-Partei die Wahl verlieren. Herausforderer ist Péter Magyar, ein ehemaliger Fidesz-Insider, der mit seiner Bewegung Tisza in aktuellen Umfragen teils deutlich vor Orbáns Partei liegt. Warum diese Wahl auch für Österreich und ganz Europa relevant ist, welche Rolle internationale Akteure wie Donald Trump oder Wladimir Putin spielen und was ein möglicher Machtwechsel für Ungarn, die EU und Österreich bedeuten würde, bespricht Studio KURIER-Host Caroline Bartos heute mit Außenpolitik-Redakteurin Caroline Ferstl.Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo könnt ihr unsere Arbeit unterstützen.Alles klar? “Studio KURIER” - überall wo es Podcasts gibt und auch auf Youtube als Video-Podcast.Abonniert unseren Podcast auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kurz vor der Parlamentswahl am 12. April liegt Viktor Orbáns Fidesz-Partei in Umfragen deutlich zurück. Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza könnten gewinnen. Wofür steht er? Und endet nach 16 Jahren Orbáns Ära an der Spitze Ungarns?**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartner: Oliver Soos, ARD Studio Wien Gesprächspartnerin: Jana Niehof, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Am 12. April entscheidet Ungarn über eine neue Regierung. Vielleicht kommt nach 16 Jahren Fidesz Péter Magyar mit seiner Partei Tisza an die Macht? Die Politologin Eszter Kováts analysiert den Wahlkampf. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Insgesamt 16 Jahre ist Victor Orbán mit seiner Partei Fidesz in Ungarn an den Hebeln der Macht. Mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament konnte er das Land nach seinen Vorstellungen umgestalten. Alle wichtigen politischen Institutionen sind mit Leuten aus seiner Partei besetzt, die Medien in staatlicher Hand.Victor Orbán selbst hat den Begriff einer illiberalen Demokratie geprägt, eine an Mehrheit ausgerichtetes Programm, das er nun verteidigen muss. Sein Herausforderer heißt Péter Magyar. Er kommt aus der Fidesz-Partei und tritt nun als Frontmann der Partei Tisza gegen den Langzeit-Premier Ungarns an. Die aus Ungarn stammende Politologin Eszter Kováts verfolgt den Wahlkampf in Ungarn mit angespannter Aufmerksamkeit. Im Podcast charakterisiert sie die Kontrahenten, analysiert die zentralen politischen Themen in Ungarn und lotet aus, was nach dem 12. April alles passieren könnte. Orbán punktet seit Jahren mit dem Slogan „No war, no gender, no migration“, hat die wichtigen Institution im Land mit den eigenen Leuten besetzt und ist nun selbst die Elite, gegen die er vormals kampagnisiert hat. Diese Karte kann nun Péter Magyar ziehen.Tisza liegt in den Umfragen voran, unklar hingegen ist, wie hoch sein Sieg ausfallen wird. Doch genau davon hängt ab, welche Kompromisse er wird schließen müssen. Und: Die Tisza-Partei selbst ist eine Bewegung und muss sich personell erst einmal formieren, um ihre Versprechen einhalten zu können. Unser Gast in dieser Folge: Eszter Kováts ist Politologin und forscht derzeit als Post-Doc-Assistentin im Forschungsbereich Politik und Geschlecht am Institut für Politikwissenschaften an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Theorie, Gender-Studies und gesellschaftlicher Pluralismus. Kováts Werdegang: Sie hat Germanistik, Romanistik und Soziologie studiert und von 2009 bis 2019 das Genderprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest betreut. 2020 war sie mit einem Forschungsstipendium in Berlin und promovierte 2022 zu „Feindbild, Hegemonie und Reflexion – Bedeutung und Funktion des Gender-Begriffs in der Politik des Orbán-Regimes und der deutschen radikalen Rechten“. Seit September 2024 ist sie als Marie Skodłowska-Curie Postdoctoral Fellow tätig und forscht zu „Social Justice or cancel culture“. Sie pendelt zwischen Budapest und Wien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Noch nie hatte Viktor Orban einen so starken Herausforderer, wie bei der Parlamentswahl am 12. April. Wird der pro-europäische Konservative Peter Magyar, mit seiner Tisza-Partei, den Rechtspopulisten Viktor Orban und seine Fidesz-Partei verdrängen?
Noch nie hatte Viktor Orban einen so starken Herausforderer, wie bei der Parlamentswahl am 12. April. Wird der pro-europäische Konservative Peter Magyar mit seiner Tisza-Partei den Rechtspopulisten Viktor Orban und seine Fidesz-Partei verdrängen?
In Ungarn wird am 12. April ein neues Parlament gewählt. Péter Magyar heißt der Herausforderer von Viktor Orbán, der bereits seit 16 Jahren in Ungarn an der Macht ist und dieses Mal um seine Wiederwahl fürchten muss. Magyar gehörte bis zum Jahr 2024 selbst zum Umfeld der regierenden Fidesz-Partei von Orbán, erhebt aber inzwischen schwere Korruptionsvorwürfe gegen die Regierung. Wie ist die Stimmung in Ungarn, und wer genau ist der Herausforderer von Orbán? Das klären wir mit der ARD-Korrespondentin für Ungarn, Anna Tillack. Wir gehen aber auch der Frage nach, was passieren könnte, wenn Orbán die Wahl verliert. Wird es einen friedlichen, demokratischen Übergang geben oder wird er an seiner Macht festhalten wollen? Stephan Ozsváth ist freier Journalist und hat ein Buch über Viktor Orbán geschrieben. Mit ihm sprechen wir darüber, was 16 Jahre Orbán-Regierung für Ungarn bedeuten, wie sie das Land geprägt haben. Wir klären, was hinter den Korruptionsvorwürfen steckt und welche besondere Verbindung der gegenwärtigen Regierungspartei zu Russland besteht. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 26.03.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp: „Plusminus – mehr als nur Wirtschaft“ https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:32633fbd14bc9557/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
In Ungarn wird am 12. April ein neues Parlament gewählt. Péter Magyar heißt der Herausforderer von Viktor Orbán, der bereits seit 16 Jahren in Ungarn an der Macht ist und dieses Mal um seine Wiederwahl fürchten muss. Magyar gehörte bis zum Jahr 2024 selbst zum Umfeld der regierenden Fidesz-Partei von Orbán, erhebt aber inzwischen schwere Korruptionsvorwürfe gegen die Regierung. Wie ist die Stimmung in Ungarn, und wer genau ist der Herausforderer von Orbán? Das klären wir mit der ARD-Korrespondentin für Ungarn, Anna Tillack. Wir gehen aber auch der Frage nach, was passieren könnte, wenn Orbán die Wahl verliert. Wird es einen friedlichen, demokratischen Übergang geben oder wird er an seiner Macht festhalten wollen? Stephan Ozsváth ist freier Journalist und hat ein Buch über Viktor Orbán geschrieben. Mit ihm sprechen wir darüber, was 16 Jahre Orbán-Regierung für Ungarn bedeuten, wie sie das Land geprägt haben. Wir klären, was hinter den Korruptionsvorwürfen steckt und welche besondere Verbindung der gegenwärtigen Regierungspartei zu Russland besteht. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 26.03.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp: „Plusminus – mehr als nur Wirtschaft“ https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:32633fbd14bc9557/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Am 12. April kommt es in Ungarn zum Showdown. Dann entscheidet sich, ob Viktor Orbán ungarischer Ministerpräsident bleibt. Die Wahl ist richtungsweisend für Europa, die USA und Russland. Schließlich ist Orban ein Verbündeter von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Machthaber Wladimir Putin. Wie wahrscheinlich ist es, dass er die Wahl gewinnt? Gast? Ákos Hadházy ist parteiloser Oppositionspolitiker, der Korruptionsskandale in Ungarn aufdeckt. Bis 2013 war er neun Jahre lang Mitglied von Orbáns Fidesz-Partei. Text und Moderation? Lea Verstl Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Viktor Orbán ist Ministerpräsident von Ungarn, Vorsitzender der Fidesz-Partei und ein Enfant Terrible der Europäischen Union. Der 59-jährige wird aus Brüssel immer wieder hart kritisiert für seine nationalen Alleingänge, für seine umstrittene Politik in Bezug auf freie Medien, Migranten und im Umgang mit Homosexuellen. Fakt ist auch: Im eigenen Land kommt seine Politik gut an. Bei der Wahl im April fuhr er einen haushohen Sieg ein. The Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker hat den Mann im Berliner Hotel Adlon getroffen, um mit ihm über heikle Themen zu sprechen: über Korruption in Ungarn, seinen Umgang mit Migranten und anderen Minderheiten - und natürlich auch über seine Sicht auf den Krieg im Nachbarland Ukraine und warum er Hoffnungen auf Donald Trump setzt.
Viktor Orbán ist Ministerpräsident von Ungarn, Vorsitzender der Fidesz-Partei und ein Enfant Terrible der Europäischen Union. Der 59-jährige wird aus Brüssel immer wieder hart kritisiert für seine nationalen Alleingänge, für seine umstrittene Politik in Bezug auf freie Medien, Migranten und im Umgang mit Homosexuellen. Fakt ist auch: Im eigenen Land kommt seine Politik gut an. Bei der Wahl im April fuhr er einen haushohen Sieg ein. The Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker hat den Mann im Berliner Hotel Adlon getroffen, um mit ihm über heikle Themen zu sprechen: über Korruption in Ungarn, seinen Umgang mit Migranten und anderen Minderheiten - und natürlich auch über seine Sicht auf den Krieg im Nachbarland Ukraine und warum er Hoffnungen auf Donald Trump setzt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Peter Kapern bringt zehn Jahre Erfahrung als Brüssel-Korrespodent für das Deutschlandradio mit. Nach einem lockeren Beginn mit kuriosen Geschichten und Anekdoten über Angela Merkel und Pommes Frittes, besprechen wir mit ihm die kontroversen Themen der Europäischen Union. Von zögerlichen deutschen Entscheidungen, die genauso lähmen wie blockierende Entscheidungen aus Ungarn und Polen, über das vermeintliche Macht-Tandem Deutschland - Frankreich bis hin zur neuen Rolle der aktuellen Bundesregierung. Außerdem sprachen wir mit ihm über die Rolle von Ungarns Regierungschef Viktor Orban, der die EU regelrecht in Wallung bringt, sowie den zögerlichen Umgang der CDU/CSU mit Orbans Partei, der Fidesz. Außerdem standen auch die Probleme und die Perspektiven der EU im Fokus. Die Folge wurde am 28.09.2022 aufgezeichnet. 00:00 - 04:20 Begrüßung, Vorstellung des Gastes 04:30 - 06:00 Das kurioste Brüssel-Erlebnis 06:00 - 08:00 Treffpunkt Pommesstand 08:05 - 11:00 Wie werden in Brüssel Informationen verteilt? 11:00 - 17:18 Die vergangene und aktuelle Rolle Deutschlands in der EU 17:30 - 21:00 German Vote 21:05 - 29:00 Einstimmigkeitsprinzip und die Rolle Ungarns und Polens 29:45 - 33:00 Wie reagiert die EU auf Verletzung der Rechstaatlichkeit? 34:00 - 39:30 Warum blockiert Viktor Orban auf EU-Ebene soviel? 40:00 - 43:30 Warum hat die CSU mit der EVP so wenig gegen die Fidesz-Partei gemacht? 43:50 - 44:30 Manfred Webers Rolle und sein politisches Kalkül 45:10 - 50:35 Worin führt die Reise der EU in Zukunft? 50:45 - 54:00 Welche Lösung findet die EU für die Russland-Geflüchteten? 55:00 - 56:10 Verabschiedung, Dank und Vorschau auf die nächste Folge Redaktion: Marie Geuss, Maximilian Randelshofer, Patrick Ott Moderation: Maximilian Randelshofer, Patrick Ott Audionachbearbeitung: Scholz & Kampka audio operations Ihr erreicht uns für Lob, Kritik und Wünsche unter:elefantenrunde@vcp-bayern.de
Europapolitik ist Sache der Bundesregierung, könnte man meinen. Doch auch für die Bundesländer ist die Verzahnung mit der Europäischen Union wichtig. Wir haben den ehemaligen Staatsminister für Justiz und den aktuellen Landtagsabgeordneten Winfried Bausback (CSU) genau dazu befragt. Außerdem standen die Ereignisse der Europawahl 2019, der Umgang der CSU mit der Fidesz-Partei und die Probleme der EU im Fokus. Die grobe Themenübersicht findet ihr bei den Timestamps: 00.00-01.12 Begrüßung und Vorstellung 01.12 - 02.53 Was bedeutet eigentlich Europa? 02.53 - 04.18 Europa und Bayern? Warum ist das so wichtig? 04.18 - 08.36 Bayrische Vertretung in Brüssel und Ministerin für Europäische Angelegenheiten 08.36 - 13.05 Wo trifft Landesrecht Europarecht? Was sind aktuelle Themen? 13.05 - 20.22 Rückblick: Die Wahl des/der Kommisionspräsident*in - Warum der damalige Spitzenkandidat nicht auch dem Posten ist 20.22 - 27.15 EVP und Ungarn (Fidesz -Partei) - Rechte Parteien in Europa 27.15 - 33.52 Ist die EU zukunftsfähig? Wie sieht die Zukunft aus? 33.52 - 36.55 Europa erleben: Interrailticket als Geschenk zum 18. Geburtstag? 36.55 - 38.22 Podcasttipp, Verabschiedung und Outro Redaktion: Marie Geuss, Maximilian Randelshofer, Patrick Ott Moderation: Maximilian Randelshofer, Patrick Ott Audiobearbeitung und Schnitt: Scholz + Kampka audio operations Ihr erreicht uns unter: elefantenrunde@vcp-bayern.de
Ungarns Ministerpräsident Orbán hat es sich persönlich zum Ziel gesetzt, die Energiesanktionen gegen Russland mit allen Mitteln zu bekämpfen. Am Donnerstag schwor er die Abgeordneten der Fidesz-Partei auf seine Leitlinien ein. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2022 Epoch Times
Seit in Ungarn Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei regieren, geht es dort mit der Pressefreiheit bergab. Zuletzt wurde der Sender Klubradio gesperrt, jetzt soll eine Steuerreform den Journalisten das Leben weiter erschweren. Die EU hat Ungarn nun verklagt.Von Stephan OzsváthDirekter Link zur Audiodatei
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán musste bei den Parlamentswahlen Anfang April zum ersten Mal seit 12 Jahren um seine fast uneingeschränkte Macht bangen. Sechs Oppositionsparteien forderten ihn geschlossen als Bündnis "Ungarn in Einheit" heraus und versprachen im Falle eines Wahlsieges Ungarn wieder auf EU-Kurs zu bringen und die Korruption zu bekämpfen. Doch es kam anders. Orbáns Fidesz-Partei bekam 53 Prozent der Stimmen und kann zum vierten Mal in Folge mit einer verfassungsändernden Zweidrittelmehrheit regieren. Doch nicht nur in der Zivilgesellschaft regt sich Widerstand. Die EU bereitet die härtesten Sanktionen gegen einen Mitgliedstaat vor, die es je gab. Auf dem internationalen Parkett hat sich der Putin-Freund Orbán zum Außenseiter entwickelt. Ein Podcast mit: • Dr. Péter Krekó, der Sozialpsychologe und Politikwissenschaftler leitet in Budapest den liberalen Thinktank Political Capital • Daniel Freund, EU-Parlamentarier der Grünen und Experte für Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit in Ungarn • Márta Pardávi, Co-Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation Hungarian Helsinki Committee Shownotes: Dossier - Focus On Hungary:cz.boell.org/en/focus-hungary Analyse Ungarn-Wahl - Jobbik’s voters were the most likely to be missing from the opposition coalition’s camp:cz.boell.org/en/2022/04/05/2022…y-election-results Kommentar - Ukraine: A battleground for Europe’s future:www.eurozine.com/ukraine-a-battle…-europes-future/ E-Paper - Fehlinformationen, Desinformationen, Malinformationen. Ursachen, Entwicklungen und ihr Einfluss auf die Demokratie:www.boell.de/de/2020/08/25/fehl…n-malinformationen Bericht - Civil Society Innovation and Populism in a Digital Erawww.boell.de/de/2019/10/30/beri…pulism-digital-era Daniel Freund auf Twitter:twitter.com/daniel_freund Péter Krekó auf Twitter:twitter.com/peterkreko Márta Pardávi auf Twitter:twitter.com/martapardavi Foto: Gabriella Csoszó/FreeDoc
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán musste bei den Parlamentswahlen Anfang April zum ersten Mal seit 12 Jahren um seine fast uneingeschränkte Macht bangen. Sechs Oppositionsparteien forderten ihn geschlossen als Bündnis "Ungarn in Einheit" heraus und versprachen im Falle eines Wahlsieges Ungarn wieder auf EU-Kurs zu bringen und die Korruption zu bekämpfen. Doch es kam anders. Orbáns Fidesz-Partei bekam 53 Prozent der Stimmen und kann zum vierten Mal in Folge mit einer verfassungsändernden Zweidrittelmehrheit regieren. Doch nicht nur in der Zivilgesellschaft regt sich Widerstand. Die EU bereitet die härtesten Sanktionen gegen einen Mitgliedstaat vor, die es je gab. Auf dem internationalen Parkett hat sich der Putin-Freund Orbán zum Außenseiter entwickelt. Ein Podcast mit: • Dr. Péter Krekó, der Sozialpsychologe und Politikwissenschaftler leitet in Budapest den liberalen Thinktank Political Capital • Daniel Freund, EU-Parlamentarier der Grünen und Experte für Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit in Ungarn • Márta Pardávi, arbeitet für die ungarische Sektion der Menschenrechtsorganisation Helsinki Kommitee Shownotes: Dossier - Focus On Hungary: cz.boell.org/en/focus-hungary Analyse Ungarn-Wahl - Jobbik’s voters were the most likely to be missing from the opposition coalition’s camp: cz.boell.org/en/2022/04/05/2022…y-election-results Kommentar - Ukraine: A battleground for Europe’s future: www.eurozine.com/ukraine-a-battle…-europes-future/ E-Paper - Fehlinformationen, Desinformationen, Malinformationen. Ursachen, Entwicklungen und ihr Einfluss auf die Demokratie: www.boell.de/de/2020/08/25/fehl…n-malinformationen Bericht - Civil Society Innovation and Populism in a Digital Era www.boell.de/de/2019/10/30/beri…pulism-digital-era Daniel Freund auf Twitter: twitter.com/daniel_freund Péter Krekó auf Twitter: twitter.com/peterkreko Márta Pardávi auf Twitter: twitter.com/martapardavi Foto: Gabriella Csoszó/FreeDoc
Im gestrigen "Info-DIREKT Live-Podcast" war der Herausgeber und Chefredakteur der "Budapester Zeitung" Jan Mainka zu Gast. Er sprach mit Info-DIREKT-Chef Michael Scharfmüller über die Gründe für Viktor Orbans Wahlerfolg bei den Parlamentswahlen in Ungarn. (Sendung am Ende des Beitrags) Im Gespräch räumte der in Ost-Berlin geborene Mainka mit den zahlreichen Falschdarstellungen der etablierten Medien in Deutschland und Österreich über die Verhältnisse in Ungarn auf. Dabei zeichnet er klar nach, weshalb Viktor Orban und seine Fidesz-Partei bei den Ungarn so beliebt sind. Die Oppositionsparteien in Ungarn Zudem berichtete Mainka, der seit 1988 in Ungarn lebt, auch über die Arbeit der Oppositionsparteien. Weitere Themen des "Info-DIREKT Live-Podcasts" waren der Umgang Ungarns mit Corona und Ungarns Verhältnis zu Russland. Spannende Zuhörer-Frage Am Ende des Podcasts konnten Zuhörer auf Telegram noch live auf Sendung Fragen stellen. Einer davon wollte vom Chefredakteur der "Budapester Zeitung" wissen, was Viktor Orban im Bereich der Meta-Politik leiste. Die Antwort von Jan Mainka darauf zeigte, wie umfassend sich Viktor Orban bemüht, seinem Volk eine gute Zukunft zu sichern. Über Jan Mainka Jan Mainka wurde 1968 in Ost-Berlin geboren. Er lebt seit 1988 in Budapest, wo er ein Wirtschaftsstudium absolvierte. Von 1993 bis 1999 war er in verschiedenen Positionen im Medienbereich tätig. Im April 1999 gründete er die "Budapester Zeitung", deren Herausgeber und Chefredakteur er seither ist. Mainka ist verheiratet, Vater von drei Kindern. Zum Skilaufen kommt er gerne nach Österreich. Hier finden Sie Jan Mainka auf Telegram, Twitter und Facebook. Info-DIREKT unterstützten: Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, dann abonnieren Sie das Magazin Info-DIREKT oder leisten Sie einen Beitrag mit einer Spende! Nur gemeinsam sind wir stark! www.info-direkt.eu
Kein Machtwechsel in Ungarn: Die rechtsnationale Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orbán hat die Wahl gewonnen und hat damit erneut eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Hören Sie dazu die Medienschau.
Bei der Parlamentswahl in Ungarn hat die Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orban klar gewonnen, die geeinte Opposition dagegen eine schwere Niederlage erlitten. Im «Tagesgespräch» spricht Politologe Zoltan Pallinger über die Gründe für Orbans Sieg und die möglichen Folgen für Ungarn. Es ist ein grosser Triumpf für Viktor Orban: Zum vierten Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt gewinnt der ungarische Ministerpräsident die Parlamentswahlen. Er kann nun mit einer verfassungsändernden Zweidrittelmehrheit weiterregieren. Orbans Fidesz-Partei kommt auf über 53 Prozent der Stimmen. Das Oppositionsbündnis, zusammengesetzt aus sechs Parteien von links bis rechts, holte nur 35 Prozent der Stimmen. Was sind die Gründe für Orbans deutlichen Sieg und das schlechte Abschneiden der vereinten Opposition? Und wie sehr hat der Krieg in der Ukraine auch die Parlamentswahlen in Ungarn beeinflusst? Diese Fragen erörtert Zoltan Tibor Pallinger. Der in Winterthur aufgewachsene ungarisch-schweizerische Doppelbürger lehrt seit gut vierzehn Jahren Politikwissenschaften an der deutschsprachigen Andrassy-Universität in Budapest. Seit letztem Herbst ist er Rektor der Universität. Barbara Peter hat mit Zoltan Pallinger gesprochen.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat mit der rechtsnationalen Fidesz-Partei die Wahl gewonnen, weil er die Medien beherrsche, sagt Publizist Wilhelm Droste. Trotz großer Nähe zu Putin habe Orbáns Erzählung gewirkt, ein „Friedenskanzler“ zu sein.Droste, Wilhelmwww.deutschlandfunkkultur.de, FazitDirekter Link zur Audiodatei
Der ukrainische Präsident hat per Videoschaltung eine Rede auf dem Bundesplatz in Bern gehalten. Er forderte, dass Gelder aus Russland eingefroren werden und kritisierte den Nahrungsmittelkonzern Nestlé. Weitere Themen: Die Rede in Bern ist eine von vielen vor und in Parlamenten. Was bezweckt Wolodimir Selenski damit? Und: Geht sein Plan auf? In Ungarn finden bald die spannendsten Wahlen seit Jahren statt. Zum ersten Mal treten die grössten sechs Oppositionsparteien gemeinsam gegen Viktor Orban und seine Fidesz-Partei an. Ihr Hauptvorwurf: Orban sei korrupt.
Die einen sehen in ihm einen konservativen, autoritären Nationalisten, der Grundrechte beschränkt, die Verfassung zu seinen Gunsten verändert und versucht, die Demokratie zu untergraben. Die anderen einen starken Politiker, der sich nichts gefallen lässt und seine Interessen durchsetzt. Viktor Orbán. Die EU-Parlamentsabgeordnete Bettina Vollath (SPÖ) hat sich ein Bild über die Lage vor Ort gemacht und berichtet im Interview über die herrschenden Missstände: "Es gibt keine Pressefreiheit mehr." Und: Im Frühling 2022 sind Wahlen, welche Strategie verfolgt die Opposition, um Orbán und seine Fidesz-Partei zu stürzen? Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts, Spotify oder Google Podcasts und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es unter www.kurier.at/podcasts
Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Gruppe in der EVP-Fraktion über den Austritt der Fidesz-Partei aus der Fraktion.
Um einen Rauswurf zuvorzukommen, hat Viktor Orbáns Fidesz-Partei die EVP-Fraktion im EU-Parlament verlassen. Warum gerade jetzt? Und warum hat man überhaupt so lange zugesehen, wo Orbán doch schon seit Jahren beweist, dass er es mit Demokratie, Universitäts-und Medienfreiheit nicht so genau nimmt?
Autor: Kapern, Peter Sendung: Informationen am Morgen Hören bis: 19.01.2038 04:14
Was sich in den vergangenen Monaten bereits angedeutet hat, ist seit heute offiziell: Die gesamte Alternative für Deutschland (AfD) wird vom Bundesverfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft. Das bedeutet, dass die Verfassungsschützer die Partei künftig auch verdeckt, etwa durch den Einsatz von V-Leuten, beobachten dürfen. Was die heutige Ankündigung für die politische Zukunft der größten Oppositions-Partei bedeutet, klärt Pia Rauschenberger mit dem ZEIT-ONLINE-Redakteur und AfD-Experten Tilmann Steffen. In Brüssel ist heute unterdessen ein seit langem schwelender Streit eskaliert. Abgeordnete der ungarischen Fidesz-Partei haben mit sofortiger Wirkung die christdemokratische EVP-Fraktion verlassen, der sie bislang angehört hatten. Damit kam Fidesz einem Rauswurf zuvor, für den die EVP-Fraktion am Morgen mit einer Änderung der Geschäftsordnung den Weg bereitet hatte. Die Details liefert EU-Korrespondent Mathias Krupa aus Brüssel. Außerdem: Alle Neuigkeiten zu den den Bund-Länder-Beratungen über den Umgang mit der Corona-Pandemie. Was noch? Ein Wildbienen-Revival. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Informationen: Verfassungsschutz erklärt AfD zum Verdachtsfall https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/verfassungsschutz-afd-verdachtsfall-bundesweit Der Verfassungsschutz arbeitet noch immer auf Bewährung https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/afd-verfassungsschutz-rechtsextremismus-verdachtsfall-beobachtung Die Flucht aus der Partei hat längst begonnen https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-01/afd-verfassungsschutz-einstufung-joerg-meuthen-gutachten Fidesz-Abgeordnete treten aus der EVP-Fraktion aus https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-03/ungarn-regierungspartei-fidesz-tritt-aus-evp-fraktion-aus Zwei gegen das Recht https://www.zeit.de/2020/52/ungarn-polen-eu-haushalt-corona-jaroslaw-kaczynski-viktor-orban
Der österreichische Europaabgeordnete Othmar Karas (ÖVP) ist nicht überrascht vom Austritt der ungarischen Regierungspartei Fidesz aus der EVP-Fraktion: "Viktor Orban hat den Schritt gesetzt, den er angekündigt hat, weil seine Fülle an Erpressungen und Drohungen gescheitert sind."
Die EVP im EU-Parlament und die Fidesz-Partei von Ungarns rechtskonservativem Regierungschef Viktor Orban gehen künftig getrennte Wege. Dass der überfällige Schritt erst jetzt erfolgte, dafür sind CDU/CSU verantwortlich, kommentiert Peter Kapern. Den Führungsanspruch in der EVP hat die Union damit verwirkt. Ein Kommentar von Peter Kapern www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche Hören bis: 12.05.2021 20:12 Direkter Link zur Audiodatei
Aktuell: Bruch der Europäischen Volkspartei mit Orbans Fidesz-Partei - Boris Schmidt
Neue Lockerungen im Lockdown sind in Aussicht. Doch die Kritik am Krisenmanagement von Bund und Ländern in der Corona-Pandemie wächst. Außerdem sprechen wir über gewandelte Familienbilder, die Beobachtung der AfD und die ungarische Fidesz-Partei. Moderation: Korbinian Frenzel www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ... Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Im Bündnis der europäischen Konservativen treten kleinere Parteien längst dafür ein, Fidesz wegen ihrer Politik in Ungarn die Mitgliedschaft zu entziehen. Bisher haben CDU und CSU gebremst. Weil Partei- und Regierungschef Viktor Orbán aber immer stärker auf Distanz zu Brüssel geht, könnte sich das ändern. Von Stephan Ozsváth www.deutschlandfunk.de, Hintergrund Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Eine illegale Sexparty bringt die erzkonservative Fidesz-Partei in Erklärungsnot. Außerdem: Tschechische Bestatter durch Corona am Limit. Und: Ein deutscher Bürgermeister in Rumänien.
Autor: Govedarica, Srdjan Sendung: Europa heute Hören bis: 19.01.2038 04:14
Themen der Sendung: Merkel erläutert Corona-Maßnahmen im Bundestag, Neue Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern, Reaktionen aus Gastronomie und Schulen zu neuen Corona-Regeln, Bahn reduziert wegen Corona-Beschlüssen Zahl reservierbarer Sitze, Rainer Dulger neuer Arbeitgeberpräsident beim Bund Deutscher Arbeitgeber, Rechtstaatlichkeit: Konflikt der EU über Umgang mit ungarischer Fidesz-Partei, Geflüchtete ertrinken nach Bootsunglück vor den Kanaren, Das Wetter
Themen der Sendung: Merkel erläutert Corona-Maßnahmen im Bundestag, Neue Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern, Reaktionen aus Gastronomie und Schulen zu neuen Corona-Regeln, Bahn reduziert wegen Corona-Beschlüssen Zahl reservierbarer Sitze, Rainer Dulger neuer Arbeitgeberpräsident beim Bund Deutscher Arbeitgeber, Rechtstaatlichkeit: Konflikt der EU über Umgang mit ungarischer Fidesz-Partei, Geflüchtete ertrinken nach Bootsunglück vor den Kanaren, Das Wetter
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„Viktor Orbán versucht den Abbau der ungarischen Rechtsstaatlichkeit wie einen Freiheitskrieg gegen die EU darzustellen.“ - Das hat mir Klára Dobrev, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, erzählt. Sie kommt aus Ungarn und war dort die Europawahl-Spitzenkandidatin der Partei "Demokratikus Koalíció" (DK). Bei dieser Wahl fuhr die DK einen großen Erfolg ein: Mit 16% wurde sie zweitstärkste Kraft nach Orbáns Fidesz Partei. In diesem Podcast sprechen wir darüber, wie Viktor Orbán die ungarische Rechtsstaatlichkeit einschränkt und wie wir unsere Demokratien in Europa schützen können.
Zanter bal zéng Joer ass de Viktor Orbán mat senger seng Fidesz-Partei an Ungarn um Rudder. Vun enger confortabeler Zwee-Drëttel-Majoritéit am Parlament kënne Parteien an anere Länner just dreemen. Den aktuelle Premierminister Viktor Orbán, dee Mann, deen den EU-Kommissiounspresident Jean-Claude Juncker am Geck "Diktator" genannt huet, konnt seng Muecht an de leschte Jore staark ausbauen. D'Land gëtt dowéinst och alt emol als Orbanistan bezeechent. Ass dat iwwerdriwwen? Wat bedeit et ënner dem Fidesz-Regime ze liewen? Firwat kritt d'Oppositioun kee Fouss op de Buedem? D'Danièle Weber war e puer Deeg an Ungarn ënnerwee.
Nach dem Anschlag in Christchurch steht Neuseeland als Nation und Gesellschaft vor einer Probe. Viktor Orbáns Fidesz-Partei ist vorerst raus aus der EVP. Zwei angeschlagene Banken, die Deutsche Bank und die Commerzbank, sprechen derzeit über eine Fusion. Der Wochenrückblick mit Krautreporter Christian Fahrenbach.
Die Mitgliedschaft der Fidesz-Partei von Victor Orbán in der Fraktion der europäischen Christdemokraten (EVP) ist vorübergehend ausgesetzt worden. Eine Expertenkommission soll prüfen, ob die Fidesz-Partei die Kriterien für eine Mitgliedschaft langfristig erfüllen kann. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/fidesz-ausschluss
In der neuseeländischen Stadt Christchurch hat ein Mann in zwei Moscheen 50 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Vor der Tat hatte der 28-jährige Australier ein rassistisches Manifest veröffentlicht. Wie gehen die Neuseeländer und Neuseeländerinnen in den Tagen danach mit dem Attentat um? Und was bedeutet der Angriff für die im Land lebenden Muslime? Eindrücke gibt Moritz Aisslinger, der als Reporter der ZEIT in Christchurch ist. Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat sich in der konservativen EVP-Fraktion zuletzt ziemlich unbeliebt gemacht. In einer Anti-EU-Kampagne warf er beispielsweise EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vor, illegale Einwanderung zu fördern. Mitglieder der Europäischen Volkspartei hatten deshalb den Ausschluss von Orbáns ungarischer Fidesz-Partei gefordert. Nun berät der Parteivorstand über das weitere Vorgehen. Ob der Partei der endgültige Ausschluss droht und ob das Vorgehen der EVP ihr so kurz vor der Europawahl schaden könnte, ordnet Steffen Dobbert aus der Politikredaktion von ZEIT ONLINE ein. Außerdem: Bisher war Cristiano Ronaldo nur Experte für Frisuren. Jetzt gründet er ein Zentrum für Haartransplantationen. Wenn Sie uns kontaktieren wollen, schreiben Sie eine Mail an wasjetzt@zeit.de. Mitarbeit: Diana Pieper
Viktor Orbáns Fidesz-Partei könnte aus der Europäischen Volkspartei EVP ausgeschlossen werden. Florian Eder erklärt, was das für den EVP-Spitzenkandidaten Manfred Weber und seine Pläne bedeutet Jean-Claude Juncker zu beerben. Moderation: Christian Erll detektor.fm/was-wichtig-wird Podcast: detektor.fm/feeds/was-wichtig-wird Apple Podcasts: itun.es/de/9cztbb.c Google Podcasts: goo.gl/cmJioL Spotify: open.spotify.com/show/0UnRK019ItaDoWBQdCaLOt
Die EVP streitet immer heftiger mit Victor Orbán über dessen populistische Kampagnen gegen die EU. Warum tut sie sich trotzdem so schwer, Orban und seine Fidesz-Partei einfach auszuschließen?
Der in der Europäischen Union zum Teil heftig umstrittene ungarische Regierungschef Viktor Orban und seine konservative Fidesz-Partei stehen wohl vor der Wiederwahl. Was steckt hinter dem Mythos Orban?
Nächstenliebe sei ein christliches Gebot, aber der Staat müsse auch die Sicherheit seiner Bürger garantieren, sagt Ungarns Sozialminister Zoltán Balog im DW Interview. Balog, Minister für gesellschaftliche Ressourcen der FIDESZ-Partei, verteidigt im DW Interview die rigide Flüchtlingspolitik in Ungarn: Der Grenzzaun sei "notwendig", sagt er.