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So hart gesellschaftliche Umbrüche für die direkt Betroffenen sind: Kämpfer, Bürger, Mitläufer, Täter, gibt es zusätzlich Kollateralgeschädigte, die wir nicht vergessen wollen: die Connaisseure der im Umbruch unvermeidlich untergehenden Kulturprodukte, der originären Kunst der überwundenen Verhältnisse. Hechelte man als Zoni Prä-89 noch jedem Hauch subversiven Kunstwerks hinterher: das nur im Westen erschienene Buch, der Film, der es gerade so durch die Zensur geschafft hatte und als kompromittiertes und meist ziemlich langweiliges Stück Zelluloid mit den immer gleichen Schauspielern deutlich braver war als erwartet, interessierte all das 1990 niemanden mehr. Dreißig Jahre später bekommt mich selbst ein guter Kundera kaum hinter dem Ofen hervor, sorry, Radim, zu viel Neues, Interessantes ist zu lesen, zu verstehen.Das gleiche Phänomen könnten wir nun, fünfunddreißig Jahre nach dem Mauerfall in den USA beobachten, wo aus einer fehlerhaften Demokratie ein waschechter Polizeistaat gemacht werden soll und keinen Redneck, keine Bluestate-Intellektuelle oder gar oppositionelle Politiker scheint es groß zu interessieren und wenn sie mal den Anschein erwecken, bleiben sie ratlos im Angesicht der Faschisten, als ob es keine Erfahrungen gäbe, wie mit solcherlei Vandalismus umzugehen sei.Das ist furchtbar für alle, die nicht weiß genug sind und von frisch angeheuerten Schergen der Ausländerbehörde ICE auf offener Straße entführt werden, furchtbar für die Angehörigen der Engagierten, die beim Versuch, das zu verhindern, erschossen oder schwer verletzt werden.Wie bekomme ich jetzt bloß die Kurve zur Kunst?Fangen wir noch mal an: War es das mit der liberalen Demokratie in den USA? Kommt jetzt der Polizeistaat von New Hampshire über Minnesota bis San Francisco? Und: war der nicht schon immer? Fing es nicht mit dem Sheriff an, damals, vor zweihundert Jahren, der den Bandenführer eigenhändig aufknüpfte, statt auf den Friedensrichter zu warten, der den Schänder am Ende freispricht? Und ließ zur selben Zeit nicht sein Kollege in den Südstaaten die Rollos runter, weil vor seinem Fenster der Plantagenbesitzer einen Sklaven teeren und federn ließ, weil sich seine Tochter in ihn verknallt hatte und die beiden abhaun wollten? “Was ist neu an Polizeiwillkür?”, kann man fragen.Neu ist die Haltung, vertreten von der amtierenden Regierung, dass das alles genau so in Ordnung war und gerne wieder so sein soll. Selbst im grimmigsten Western der die Geschehnisse verarbeitet, kommt am Ende der Friedensrichter und tadelt den Sheriff, damit der Zuschauer weiß, wo law her- und order hinkommt. Und 1861 wurde vom Norden ein ganzer Bürgerkrieg losgetreten, damit die Lynchjustiz im Süden ein Ende habe. Heute korrumpiert die Regierung die Justiz und erklärt zur Legende, dass es im Amerikanischen Bürgerkrieg um die Abschaffung der Sklaverei ging, erklärt stattdessen in Republikanischen Bundesstaaten eine Mindeheitenmeinung zum Curriculum, die versucht den Bürgerkrieg zum Kampf um die Rechte von Bundesstaaten zu machen.“Ok,” so die Frage, “wir sehen den Umbruch, aber was hat das mit der amerikanischen Kultur zu tun?”Die Antwort: “Rambo I - First Blood.”Der Vietnamrückkehrer Sylvester Stallone wird dort von einer Horde selbstgerechter Dorfbullen mit viel Munition und wenig Skill in Grund und Boden geschossen und es ist von Anfang an klar, auf wessen Seite man steht, wer der Gute ist, wer die Bösen sind. Und das wäre heute anders! Denn da bezeichnen Trump & Co. den auf offener Straße hingerichteten Krankenpfleger im Veteranenkrankenhaus, Alex Pretti, als Aufständigen, als Unruhestifter, als “would-be assassin“ gar. Nichts davon ist wahr. Die dummen Bullen aus Rambo I sind an der Macht. Das versaut den Filmgenuss, zu krass ist das Umkippen der Realität und kein Happy End in Sicht.Nun ist der Spin des ersten Rambo-Films - Hero: gut, Bullen: böse - ja eher ungewöhnlich. Normalerweise sind die FBI-Beamten clever, der Sheriff gutmütig mit Schmerbauch und großem Herz, und der Anwalt gewieft, wie er das Justizopfer raushaut. Aber, leider, auch so herum funktioniert die Kulturverlusttheorie: der ganze s**t ist vor dem Hintergrund von ICE-Konzentrationslagern und dem sinnlosen Erschießen von Bürgern einfach nicht mehr konsumierbar. Zumindest geht mir das so. Denn selbst wenn sich Kunstschaffende nicht dem Diktat der gesellschaftlichen Stimmung beugen (wie sie es im Allgemeinen wenigstens versuchen) und weiterhin die Heldenepen von Law und Order singen, die nötige kognitive Dissonanz, um das vergnügt zu konsumieren, kann ich nicht aufbringen.Ein paar Beispiele:Der letzte Reacher war nicht nur schlecht geschrieben, auch inhaltlich ist er nicht mehr haltbar. Wie kann man dem Buch die Story abnehmen, dass die Korruption im militärisch-industriellen Komplex durch den heldenhaften Einsatz moralisch aufrecht gehender Muskelpakete gestoppt werden kann, im Angesicht von Oracle, einem Privatunternehmen, das über die Jahre fast eine halbe Milliarde Dollar an die aktuelle Regierung spendete und im Gegenzug der US Air Force ihre Cloud verkauft? (Wer denkt, das sei ein Verlustgeschäft, hat das mit dem Technofeudalismus noch nicht verstanden.)Und selbst der letzte Michael Connelly, ein Lincoln Lawyer Thriller, der sich um die Verantwortlichkeit von AI Firmen für ihre Produkte und deren Konsequenzen kümmert und bei dem natürlich der gute Anwalt gewinnt, wirkt unglaubhaft, wenn sich die vorbildgebenden Firmen mit Millionenspenden an ihren Tanzbär passende Gesetze kaufen, die genau das im richtigen Leben verhindern. (Immerhin ist das Buch gut geschrieben und für ein solches Thema exzellent recherchiert).Gefühlt rutschen hier zwei Drittel der amerikanischen Popkultur in die Spalte “unlesbar”. Was bleibt da noch zu konsumieren? Vielleicht sowas:Oberflächlich nicht ganz so Fun wie ein brainless thriller von Lee Child wäre da zum Beispiel dieser Klassiker von Joseph Wambaugh: “Hollywood Station“. Erschienen in 2006, erzählt er als Episodenroman aus dem Alltag im titelgebenden Revier stationierter Streifenpolizisten. Das Ganze spielt Anfang der 2000er und die LAPD steht immer noch unter Beobachtung, nach den Misshandlungen Rodney Kings und den anschließenden Unruhen im Jahr 1992. Wir sagen zunächst “richtig so” und lernen sofort, dass nichts im Leben so eindeutig ist, wie man es auf dem Plenum, respektive am Tresen, postuliert, selbst hier in Germany. Die Lebensrealität so manchen Fußballfans jeglicher Vereinsaffilität ist das zustimmende Hochhalten der A.C.A.B.-Tapete samt obligatorischem Unvergessensgesang, um auf dem Weg vom Auswärtsspiel zum Bahnhof dann doch ganz froh zu sein, dass zwischen ihr und den Hansa-Idioten eine Hundertschaft steht. In dieser Hundertschaft steht dann so mancher gewaltbereite Neonazi, ein einzelnes schwarzes Schaf, keine Frage, absolut, das sagt ja auch die Polizeigewerkschaft, und neben dem faulen Apfel so mancher Idealist, der einfach der Fußballoma den unversehrten Nachhauseweg garantieren will. Dieses Spektrum, in letaler, erlebt die Los Angeleser Streifenpolizistin mit ihrem Partner in den seedy Hinterhöfen des Hollywood Boulevard und wir aufgeklärten Linksversifften müssen ein bisschen hart im Nehmen sein, wenn wir die Meinung der “boots on the ground” so ganz ungefilter zu lesen bekommen: Meinungen, nein: Urteile, man könnte fast sagen: Vorurteile, zu Minderheiten, zu Politikern, zu politischen Aktivistinnen, die wir glattweg als “rassistisch” abtun können, aber wenn die Meinungshabende dann vom schwarzen Pimp ein Auge ausgeschlagen bekommt und wir das alle haben kommen sehen, hinterfragen wir uns dann doch ein bisschen ergebnisoffener und exakt das ist es doch, was Literatur leisten soll. Ich als erklärter Todfeind der Kurzgeschichte bin natürlich gehandicapt ob der Struktur des Buches, aber da sich die Ministories am Ende zusammenfinden, ist das annehmbar. Es war die Zeit von “Smoke” und “Coffee and Cigarettes”, da konnte Joseph Wambaugh gar nicht anders.Deutlich neuer ist das (fast) Erstlingswerk des in den USA lebenden Tschechoslowaken Alexander Boldizar: “The man who saw seconds...”. Es ist noch nicht ins Deutsche übersetzt (er schreibt auf Englisch), aber das wird kommen, das Ding hat Preise gewonnen, es ist prädestiniert dafür, in einen erstklassigen Hollywoodthriller portiert zu werden und es ist frappierend aktuell, beginnt es doch mit einer klassischen Episode von Polizeiwillkür und endet in… man darf nicht spoilern, man darf nie spoilern, aber hier bei diesem Buch ist es noch verbotener als sonst. Nie wurde ein Buch geschrieben, welches von einem unrechtmäßigen Polizeistop in der New Yorker U-Bahn so exponentiell eskaliert. Man fragt sich alle Absätze, wie weit der S**t noch gehen soll, was denkt sich Boldizar als nächste Eskalationsstufe aus und man liegt immer daneben. Es ist ein “blast” in allen Wortsinnen und es ist, wie gesagt, hochaktuell.Hoffen wir, dass diese beiden Beispiele nicht die letzten einer untergegangenen Kultur sein werden. Ja, die, nennen wir sie: “Polizeikultur” in beiden Wortsinnen, als gelebte Handlung und als geschriebene Verarbeitung derselben, war nie frei von Dingen, die man kritisieren konnte, musste und vielleicht haben wir, und, wichtiger, die Amerikaner das nicht getan, was zweifellos zum heutigen Klima in den USA führt. Aber, sie war fun, sie war spannend, sie war interessant und man hatte als Europäer immer den bequemen Platz im Ohrensessel, von dem man aus sagen konnte “Ne... diese Amis, das könnte hier nie passieren!” und vielleicht nehmen wir die Ereignisse im beschriebenen und realen “Dort” zum Anlass, dass das “hier” auch so bleibt. Wenn der Preis dafür ist, dass man mal wieder ein anderes Genre lesen muss, bezahle ich den traurig grummelnd. This is a public episode. 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Ein Kunstwettbewerb hat den bislang unbekannten jungen Bieler in den Vatikan katapultiert. Er hatte acht Monate Zeit, um für den Petersdom einen Kreuzweg mit 14 grossformatigen Ölgemälden zu malen. Was es heisst, neben Michelangelo und Bernini auszustellen, erzählt Manuel Dürr. Die Themen dieser Folge:Beworben haben sich tausend Kunstschaffende aus achtzig Ländern: Weshalb hat Manuel Dürr gewonnen?Er ist ein exzellenter figurativer Maler: Welchen Ausbildungsweg hat er gemacht?Acht Monate Zeit für diesen Grossauftrag: Was waren die grössten Herausforderungen?Bezug zum Kontext: Wie korrespondieren die Ölgemälde mit den anderen grossartigen Kunstwerken im Petersdom?Die Rechte am Kreuzweg gehen an den Vatikan: Ist der Lohn von 120'000 Euro bescheiden?Antisemitische Ikonografie auf Kreuzwegen: Wie vermeidet Manuel Dürr Stereotype?Eine Kommission aus dem Vatikan hat den Künstler begleitet: Hat sie ihm dreingeredet?Manuel Dürr gehört zur Glaubensgemeinschaft Jahu in Biel: Wie hat die Arbeit am Kreuzweg seine Sicht aufs Christentum verändert?Mit seinen 36 Jahren ist er auf dem Zenit seiner Künstlerkarriere: Was kommt jetzt?Erstmals aufgehängt werden die 14 Ölgemälde am Aschermittwoch. Künftig werden sie jährlich während der Fasten- und Osterzeit zu sehen sein.
2000 Kunstschaffende bekommen drei Jahre lang wöchentlich 325 Euro, um weniger nebenbei zu arbeiten und kreativer zu werden. Auch für den Staat ist das von Vorteil. Autor: Kosmas Hotomanidis Von Daily Good News.
Welchen Einfluss hat KI auf die Kunst? Dieser Frage diskutieren Kunstschaffende in einem Funksalon im ORF Landesstudio in Eisenstadt. Auf dem Podium: Kristina Sprenger, Mira Perusich, Thomas Rabitsch, Fhomas Foster und Hannes Millendorfer. Host des Abends: Ursula Hofmeister.
KI machte es möglich: Tribute-Songs für den rechtsextremen Influencer Charlie Kirk tauchten kurz nach dessen Ermordung u.a. auf Youtube auf und wurden millionenfach gestreamt. Gesungen wurden diese Fake-Tributes von den gefälschten Stimmen Ed Sheerans, Adeles oder Eminems. Ist das eine neue Dimension des Kulturkampfes in der Stars und deren Fans zum Spielball von politischer Propaganda geraten? Woran liegt es, dass von Künstlern wie Ed Sheeran kaum eine Reaktion auf den Missbrauch ihrer Stimmen zu vernehmen ist? Kursiert im Pop womöglich die Angst, den us-amerikanischen Markt zu verlieren, wenn man sich mit Trump und Co. anlegt?Sabrina Carpenter scheint davon zumindest nicht befallen zu sein: "Benutzen sie niemals meine Musik für ihre unmenschliche Agenda", teilte sie der Einwanderungsbehörde ICE mit, als die ihren Song "Juno" für einen Clip benutzte, der zeigt, wie Menschen gewaltsam auf offener Straße festgenommen werden. Der Missbrauch von Musik hat aber eine viel längere Tradition: Von den Nazis entstellte Volkslieder, der zur Wahlpropaganda umfunktionierte Pop-Hit oder die Dauerschleife von Metallica oder AC/DC-Riffs als Folter in Guantanamo. Doch durch KI und andere Entwicklungen scheinen Vereinnahmung und Missbrauch von Popkultur immer gängiger zu werden.Wie können Künstler*innen sich dagegen zur Wehr setzen? Ist durch KI eine Art Grauzone entstanden, bei der sich unumstößlich geglaubte Gegebenheiten wie der Schutz von geistigem Eigentum oder Identität sich in der Weite des digitalen Raumes auflösen? Über diese und andere Fragen sprach Goetz Steeger mit: Jenni Zylka - Schriftstellerin und Journalistin, Robert Rotifer - Journalist und Musiker und Matthies van Eendenburg - Rechtsanwalt, der Kunstschaffende und Medienunternehmen vertritt.(00:00:00) Intro(01:19) What Have They Done To My Song, Ma(11:45) Jolene(19:45) Juno(24:20) All American Bitch(28:14) Die Alten Lieder(31:52) Bella Ciao(36:12) Life Is Life(38:13) Leben Heißt Leben(39:36) Bombtrack(41:55) Torturin James Het Eld(48:02) Born In The USA(53:46) The Universal
Zwei rechts, zwei links. Hach, wie erholsam, wenn man dabei keine politischen Assoziationen haben muss! Einfach weiterstricken, bis das gute Stück fertig ist. Schals, Mützen, Socken oder Pullis, Jacken, Kleider. Kleine oder große Strickarbeiten, egal was: Hauptsache, keine Masche fallen lassen! Stricken ist im Trend, Handarbeit wird wieder geschätzt als angenehme und produktive Ablenkung, und dabei kommt das Gegenteil von Fast Fashion raus. Woher kommt der Trend? Wird heute anders mit den Nadeln geklappert als bei früheren Generationen? Vielleicht finden wir ja ein kleines bisschen heile Welt im Strickzeug. Darüber spricht Karen Fuhrmann mit der Strickinfluencerin Miriam Seibert alias Mia, der Autorin Ebba D. Drolshagen, Verena Schmitt vom Umweltinstitut München und der Psychiaterin und Psychotherapeutin Barbara Jost. Podcast-Tipp: SWR Kultur aktuell Mit Wolle und Nadel - Häkelkunst von Katharina Krenkel Katharina Krenkel versteht sich als Bildhauerin. Ihre Häkelwerke bezeichnet sie als Skulpturen in weich. Während in den letzten Jahren viele Kunstschaffende angefangen haben mit Wolle und Stoff zu arbeiten und textile Werke eine große Rolle in der zeitgenössischen Kunst spielen, hat Katharina Krenkel bereits vor über 30 Jahren damit begonnen. Sie merkte schnell, sie kann mit dem Häkeln künstlerisch alles erzählen, was sie möchte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:1be556d2369a2b5e/
Großformatige Wandgemälde gehören in Mannheim längst zum Stadtbild. An über 60 Häuserwänden prangen schon riesige Gemälde.
Auch im Januar 2026 sind in der Stadt Luzern wieder verschiedene Lichtinstallationen zu sehen. Am Lichtfestival Lilu zeigen Kunstschaffende aus aller Welt ihre Installationen. Die meisten davon können Interessierte kostenlos entdecken. Das Lichtfestival läuft bis am Sonntag, 25. Januar. Weiter in der Sendung: · Die Energieversorgerin CKW wertet ein Areal bei einem Unterwerk in Eschenbach (LU) für rund 500'000 Franken ökologisch auf. · Der EV Zug kann im Jahr 2026 weiter nicht gewinnen.
Heute spricht Simea mit ihrer wunderbaren Kollegin Nicole, 46, über ein Thema, das ihr Leben auf den Kopf gestellt hat: Kunst und Kreativität.Nicole ist Co-Chefredakteurin unseres Amen; Magazins bei Campus für Christus, und sie ist ehrlich, hat einen guten Humor, ist sprachlich gewandt - und eben unglaublich kreativ.Nicole teilt ganz offen, wie ihr künstlerisches Schaffen lange Zeit zweckgebunden war und immer ganz hinten anstehen musste. Der große Wandel kam mit ihrem 40. Geburtstag, als sie beschloss: "Jetzt ist fertig!" Sie erzählt, wie sie die Kunst aus der Unterordnung befreit, ihr physisch Raum gegeben und das Selbstbild der "Künstlerin" entwickelt hat.Wir sprechen darüber, wie Kunst sie vom Perfektionismus befreit, wie das kreative Schaffen zur tiefen Gottesbegegnung wird (Stichwort: Schöpfer und Ebenbildlichkeit!), und warum wir in unseren Kirchenräumen mehr Ästhetik wagen sollten, um Gottes Herrlichkeit zu illustrieren – jenseits des reinen Wortes.Ein tiefgründiges Gespräch, das beweist: Kreativität potenziert sich, wenn sie aus dem Herzen kommt!BUCH Frank Berzabael: die Kunst, ein kreatives Leben zu führenNicoles Kunst: Schau dir unbedingt Nicoles Arbeit an! Sie freut sich, wenn du reinschaust.Instagram: @nicoleschroeder_art (Beachte das OE!)Für Kunst- und Glaubensinteressierte: Wir empfehlen dir Central Arts von Campus für Christus – ein Arbeitszweig für christliche Kunstschaffende.Central Park Podcast: Lockere Gespräche über Kunst und Popkultur.Ach-Johann-Podcast: Fokussiert auf tiefgehende Inhalte und Kunstwerke.
Eines ist so alte wie die Menschheit selbst und das ist die Tatsache, dass sich nicht mehr so junge Menschen über die Jugend beschweren. Nur noch auf TikTok, kein Interesse mehr an Subkultur, sondern nur an Ästhetiken und generell viel zu verwöhnt von ständiger Verfügbarkeit aller Dinge. Das sind nur ein paar Vorwürfe, die man immer wieder hört und liest. Aber stimmt das denn überhaupt? Und hat die Musikindustrie und klassische Kunstschaffende nicht selbst die meiste Schuld daran, dass es so kommen musste? Kapitel 00:00 Intro 03:47 Getränkepodcast 09:44 Adrians Wochenende 14:17 Andis Wochenende 17:09 Bandshirts der Woche 20:27 Kommentare kommentiert 43:24 Hauptthema Unsere Bands Adrian singt bei Blakylle: https://www.blakylle.de/ Andi spielt Bass bei Anheim: https://www.facebook.com/Anheimband/ ------------------------------------------------------------------------------------------------------------ More Metal to find at http://totgehoert.com ...on Twitch: https://www.twitch.tv/totgehoert ...on Facebook: https://www.facebook.com/Totgehoert ...on X (Twitter): https://twitter.com/totgehoert?lang=de ...on Instagram: https://www.instagram.com/totgehoert/
2005 ist das Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST) der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) gegründet worden. Als Institut das Forschung, Lehre und Musikkreation in elektroakustischer Musik verbindet, nimmt es eine Pionierrolle ein. Ende November hat es sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert mit Konzerten, einer Ausstellung, einem Album und einem Symposium. Das ICST vereint Studierende, Forschende und in- und externe Kunstschaffende mit unterschiedlichem Hintergrund und verschiedenen Schwerpunkten. Zentral sind die Verknüpfung von elektronischer mit instrumentaler Komposition, wie auch dreidimensionale Klangproduktion, künstlerische Forschung und die Entwicklung von Sounddesigns für verschiedene Anwendungen. Offenheit und eine Vielfalt an Zugängen prägen das Institut, das mit Forschenden anderer Institutionen und Hochschulen wie auch Kunstschaffenden und Festivals in der Schweiz und auf der ganzen Welt kollaboriert. Im Gespräch mit Germán Toro Pérez, Komponist und Leiter seit 2007, und mit aktuellen und ehemaligen Studierenden und Forschenden geht die Sendung der Besonderheit des ICST, wie auch einzelnen Kunst- und Forschungsprojekten nach.
Vor einem Jahr wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt: Anders Petersen ist Bildender Künstler, Kurator, Netzwerker, Kultur-Lobbyist und noch viel mehr. Im Gespräch mit Stefanie Fricke erzählt er, wie seine unverwechselbare Kunst ihre Entwicklung nahm, dass er sich schon immer für die Gesellschaft engagiert hat, angefangen beim Tafelwischer und Klassensprecher in der Schule über viele Stationen bis hin zum Mitglied im Bundesvorstand des Berufsverbands Bildender Künstler. Dort bewegt er die großen Themen, die Kunstschaffende umtreibt und sagt: "Wenn ich Demokratie will, muss ich Kunst wollen."Zuhause in seinem Atelier, in einer wunderschönen Reetdachkate in Elmshorn, veranstaltet er mit seiner Frau Ausstellungen mit befreundeten Künstlerinnen und Künstlern. Motto: Ohne Limit und ohne Budget. https://www.anders-petersen.de/
Wie lässt sich Hoffnung festhalten, wenn die Welt brennt? In der Ausstellung „Framing Time“ zeigen Kunstschaffende aus Armenien, Syrien und Deutschland bewegende Perspektiven.
Durch die Vergabe von Stipendien und die Vernetzung mit renommierten Institutionen in Österreich unterstützt das Artists Solidarity Program Europe, Kunstschaffende, deren Kreativität, künstlerische Entwicklung und Existenz durch Krieg, Verfolgung und politische Verwerfungen bedroht sind. Die Sonderberaterin für Auslandskultur, Helga Rabl-Stadler erläutert den Erfolg des Programms.
Mobile Galerien und Ausstellungshonorare für Kunstschaffende. Es wird schon einiges getan, um z.B. Maler und Bildhauerinnen auf dem Land zu unterstützen. Auch wenn in einem Flächenland wie MV u.a. Kunst-Mäzene fehlen. NDR-Moderator Frank Breuner sprach im Atelier von Michael Heckert in Rappenhagen mit Gästen wie Landes-Kulturministerin Bettina Martin und Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat über Chancen und Herausforderungen für Künstler abseits der Metropolen.
Was passiert, wenn Kunst auf Quantenphysik trifft? In der neuen Gruppenausstellung im HEK setzen sich Kunstschaffende mit der rätselhaften Welt der Qubits, Superpositionen und parallelen Realitäten auf sinnliche Weise auseinander. Mit Installationen, VR-Arbeiten, Licht, Film und Zeichnung entstehen poetische und überraschende Zugänge zu einem der spannendsten Themen unserer Zeit. von Mirco Kaempf
Bücher werden vernichtet, Schriftsteller verhaftet: Die Gefahr für regimekritsche Kunstschaffende in Russland ist enorm. Autor Mikhail Shishkin spricht vom Missbrauch der Literatur und Kultur. Er sagt: "Sie werden jeden Autor und Verlag holen." Shishkin, Michail www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Bücher werden vernichtet, Schriftsteller verhaftet: Die Gefahr für regimekritsche Kunstschaffende in Russland ist enorm. Autor Mikhail Shishkin spricht vom Missbrauch der Literatur und Kultur. Er sagt: "Sie werden jeden Autor und Verlag holen." Shishkin, Michail www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Bücher werden vernichtet, Schriftsteller verhaftet: Die Gefahr für regimekritsche Kunstschaffende in Russland ist enorm. Autor Mikhail Shishkin spricht vom Missbrauch der Literatur und Kultur. Er sagt: "Sie werden jeden Autor und Verlag holen." Shishkin, Michail www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Marina Abramović war überzeugt, dass Kunst und Kinder unvereinbar sind. Immer noch machen Künstlerinnen oft Kompromisse, um Karriere und Familie unter einen Hut zu kriegen. Auch Tänzerin Eugenie Rebetez musste erst herausfinden, wie das geht. Denn Carearbeit ist immer noch hauptsächlich Frauensache. Inzwischen trauen sich Frauen aber endlich, dies auch in ihrer künstlerischen Arbeit, zu thematisieren. Wie die Künstlerin Ana Vujic, deren übergrosse, schwarz-weiss Zeichnungen auf die Erschöpfung, Überforderung und das schlechte Gewissen von Müttern hinweisen. Sie selbst wurde spät Mutter und hätte ohne die familiäre Unterstützung durch ihre Mutter keine Chance Zeit für ihre Kunst zu haben. Kunst und Kind sind nicht vereinbar, zumindest nicht für Frauen Die Musikerin Lena Catharina Schneider, seit 2019 künstlerische Leiterin des Zürcher Kammerorchesters und seit 2021 Mutter eines Sohnes, gibt ihre Leitungsposition genau darum auf, weil sie in der Schweiz kein familiäres Supportsystem hat. «Ich kann es sehr gut nachvollziehen, wenn sich vor allem Künstlerinnen gegen eine Mutterschaft entscheiden», sagt sie. Auch sie setzt jetzt, wie viele Frauen, ihre Prioritäten neu und entscheidet sich für die Familie. Denn die Betreuungssysteme wie Kita und Hort sind für Kunstschaffende, die am Abend Auftritte haben mehr als unzureichend in der Schweiz. Und trifft damit immer noch vor allem die Frauen, die sich darum kümmern. Ist es also vermessen, wenn Frauen beides möchten? Eine zufriedenstellende Arbeit und eine Familie mit Kindern? Wäre es nicht gerechter, in einer Gesellschaft, in der Arbeit oft keine Wahl, sondern ein Muss ist, wenn gewährleistet wäre, dass Mütter genauso wie für die Väter arbeiten können und die Kinder trotzdem gut versorgt sind? Ohne dass Frauen, Mütter automatisch zurücktreten und ihre Karrieren opfern? Besonders prekär ist die Situation in der freien Kunst Denn nur 7 Prozent der ausgeschriebenen Atelierstipendien sind wirklich familienfreundlich, sagt eine Studie des Berufsverbandes für Bildende Kunst, Visarte. Regina Helbling, Geschäftsführerin bei Visarte, sagt im Gespräch mit Eva Wannenmacher, dass die Situation in der freien Kunst für Mütter besonders bitter ist. Denn freie Kunstschaffende benötigen oft einen Brotjob, um ihre Existenz zu sichern. Kommt dann noch die Familienarbeit hinzu, bedeutet das für sie oft eine Dreifachbelastung. Zwar kommen die Männer immer mehr an Bord und unterstützen die Frauen. Doch noch ist echte Gleichstellung eine Utopie. Das «Comeback» von Eugenie Rebetez Auch die Tänzerin und Komikerin Eugenie Rebetez, musste sich nach 8jähriger Familienpause neu ordnen. Nun feiert sie mit ihrem Bühnenprogramm «Comeback» gerade grosse Erfolge. Doch auch stellte sich Fragen wie: Wer bin ich auf der Bühne und wer bin ich zu Hause? Wie sie ihren Weg gefunden hat und wie sich die Situation von Müttern zwischen Kunst und Kind oft anfühlt, das thematisiert sie aktuell auf der Bühne. Ein «Kulturplatz» zu den drei grossen «Ks»: Kunst, Kinder und Karriere.
Die Werkstattwoche Lüben ist ein internationales Kunstsymposium, das alle zwei Jahre im kleinen Dorf Lüben bei Wittingen in Niedersachsen stattfindet. Während der zehntägigen Werkstattwoche leben und arbeiten rund 20 ausgewählte Kunstschaffende gemeinsam im Dorf. Die 17. Ausgabe der Werkstattwoche findet vom 27. Juni bis 7. Juli 2025 statt. Eine internationale Jury hat 17 Künstlerinnen und Künstler aus 41 Ländern ausgewählt, darunter Teilnehmer aus Großbritannien, Südkorea, Nigeria, Brasilien und Deutschland.Ich werde vor Ort dabei sein und live Podcasts mit dem Teilnehmenden aufzeichnen. In meinem Gespräch mit Friedo Felix Stellfeldt und Ann-Cathrin Knust werden wir erfahren, was die KünstlerInnen und BesucherInnen in Lüben erwarten dürfen.
Ist unsere Hauptstadt die Erfüllung für Kunstschaffende, Enrique Fiß? In „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch" mit Lars Meier erzählt der Schauspieler, warum viele Kreative in Berlin unglücklich sind, und verrät seine Pläne, zurück nach Hamburg zu kommen.
(00:51) Das Berliner Theatertreffen gilt als Gradmesser für die deutschsprachige Theaterszene. Angesichts der Weltlage und den einschneidenden Sparmassnahmen bei der Berliner Kultur, steht das Barometer an der diesjährigen Ausgabe auf «Sturm». Weitere Themen: (05:18) Neue Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson: Musikerin, Kulturmanagerin, Vernetzerin. (09:28) Verdingkinder, Fremdplatzierungen, Zwangssterilisation: Historisches Museum Bern greift mit Ausstellung «Vom Glück vergessen» dunkle Kapitel der Schweizer Geschichte auf. (14:05) Was denken von Krieg betroffene Menschen über Frieden? 15 ukrainische Kunstschaffende behandeln im Bruder Klaus Museum in Sachseln wichtige Fragen zum Ukrainekrieg. (18:22) Neuer Preis für russischsprachige Literatur «DAR»: Putin-Kritiker Michail Schischkin will russischer Sprache wieder mehr Öffentlichkeit geben. (22:30) Die Papstwahl hat begonnen: Wie läuft das Konklave ab und wer sind die Anwärter auf das Papstamt?
Walpurgisnacht ist die Nacht, in der die Hexen tanzen – mit Schminke, buntem Kopftuch und Zauberbesen. In der Hexe steckt aber weit mehr: Sie steht für Widerstand und Transformation, selbstbestimmte Macht über den Körper. Das macht sie gerade in unserer Zeit für junge Kunstschaffende interessant. Die Hagazussa, die Hexe als mächtige Zaunreiterin: An dieses Bild knüpfen zeitgenössische Hexenfiguren an, in der Literatur, im Film und auf der Bühne. Zum Beispiel bei Katja Brunner und Kim de l'Horizon, die die Hexe als widerständige Kraft erkennen und als Figur, die für selbstbestimmte Verwandlung steht. · Warum ist die Figur der Hexe heute in der Kunst so wichtig? · Was ist ihre Kraft und was bewirkt sie gesellschaftlich? · Wie steht sie zu den historischen Hexenfiguren? · Ist die Hexe heute queer geworden? Im Podcast zu hören sind: · Katja Brunner, Autorin, Dramatikerin · Meret Fehlmann, Kulturwissenschafterin, Universität Zürich · Kim de l'Horizon, Autor:in, Dramatiker:in Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Autor: Andreas Klaeui Host: Katrin Becker Produktion: Sabine Bitter Technik: Lukas Fretz
WEF leitet Untersuchung gegen Klaus Schwab ein, Novartis und Roche wollen Milliarden in den USA investieren, Ukraine – der fragwürdige Friedensplan von Trump, «Paris noir» – Centre Pompidou würdigt schwarze Kunstschaffende
Immer mehr Kunstschaffende bezeichnen sich selbst als neurodivers. Vor allem bei jungen Erwachsenen haben ADHS-Diagnosen Hochkonjunktur. Leben wir im Zeitalter eines «Diagnose-Enthusiasmus»? Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach mentaler Gesundheit. Digitale Diagnosen Jeder zehnte Mensch in der Schweiz ist wegen psychischer Probleme in Behandlung. Und auch in den sozialen Medien findet man immer mehr psychiatrische Diagnosen. Ist das alles ein Hype? Wem dient die Diagnostizierung: den Betroffenen oder der Gesellschaft? Die Soziologin Laura Wiesböck erörtert, warum psychologische Bezeichnungen in den sozialen Medien inflationär verwendet werden. Und Comedian Lisa Christ erklärt, warum sie sich bewusst dafür entschieden hat, auf Instagram über ihre ADHS-Diagnose zu sprechen. Gesundheit im Wandel Der Diagnosekatalog der Weltgesundheitsorganisation, die ICD-11, enthält Tausende Krankheitsbezeichnungen, sogenannte Codes. Immer wieder kommen neue hinzu. Andere fallen weg. Was als krank gilt, ist nicht nur Abbild des jeweiligen Forschungsstandes, sondern auch des Zeitgeists. Wer aber bestimmt, was wir krank nennen? Und wie therapieren wir? «Kulturplatz» hat in die Vergangenheit und in die Zukunft geblickt: mit einem Medizinhistoriker und einem Arzt. Kunst und ADHS ADHS und Kunst, das kann passen und ist doch oft schwierig. Wie lebt und arbeitet es sich auf Ritalin? Die Kinderbuch-Illustratorin Tanja Stephani lässt die Zuschauenden an ihrem Alltag teilhaben. Sie geht positiv mit ihrer Neurodiversität um. Wie sie erfahren immer mehr Betroffene erst als Erwachsene, warum ihnen manche Dinge so schwerfallen. «Hauptsache gesund» Wir leben in einer Zeit, in der «Mental Health»-Inhalte boomen. Leben wir bereits in einer Zeit des «Healthism», eines übersteigerten Gesundheitsstrebens? Aber wer sagt, was die Schweizerinnen und Schweizer unter «Gesundsein» verstehen? Das Stapferhaus in Lenzburg setzt sich auf vielfältige Weise mit dem Themenkomplex Gesundheit auseinander. In Zusammenarbeit mit Philosophen, Medizinerinnen, Historikern und Ökonominnen entsteht eine Ausstellung, die zum Nachdenken anregt.
Sie ist eine der bekanntesten zeitgenössischen Dichterinnen Russlands: die 38-jährige Vera Polozkova. Wie ein Popstar hat sie eingefleischte Fans – aus Russland und der Ukraine. Polozkova hat den Überfall auf die Ukraine scharf kritisiert und ist in der ersten Woche nach Kriegsbeginn emigriert. Themen dieses Podcasts: Wie hat Vera Polozkova den Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erlebt? Warum schweigt die Mehrheit der Russinnen und Russen bis heute zum Krieg? Wie hat sich Vera Polozkovas Poesie seit Kriegsbeginn verändert? Unter welchen Bedingungen arbeiten Künstlerinnen und Künstler heute in Russland? Wie denkt Vera Polozkova über Kunstschaffende, die mit dem Regime zusammenarbeiten? Im Podcast zu hören sind: Vera Polozkova, russische Dichterin und Sängerin Stefan Meister, Leiter des Zentrums für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Autorin: Katharina Brierley Host: Bernard Senn Produktion: Dagmar Walser Technik: Michael Studer
Katharina Krenkel versteht sich als Bildhauerin. Ihre Häkelwerke bezeichnet sie als Skulpturen in weich. Während in den letzten Jahren viele Kunstschaffende angefangen haben mit Wolle und Stoff zu arbeiten und textile Werke eine große Rolle in der zeitgenössischen Kunst spielen, hat Katharina Krenkel bereits vor über 30 Jahren damit begonnen. Sie merkte schnell, sie kann mit dem Häkeln künstlerisch alles erzählen, was sie möchte.
von Minden, Jan-Hendrik www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
(00:00:40) Er gab Verlierern, Rebellen und Verstorbenen eine Stimme. (00:05:34) 75. Ausgabe der Berlinale wurde gestern Abend eröffnet: Ohne Skandal und mit starkem Auftakt-Film, findet Filmredaktor Georges Wyrsch. (00:10:18) Russische Museen werden auf Linie gebracht, aber Kunstschaffende versuchen, das historische Erbe zu retten. (00:14:38) Ausstellung «Verso» im Kunstmuseum Basel zeigt die Rückseiten von Gemälden. (00:19:04) Stadt Luzern vermarktet sich als Musikstadt: Aber das Musiktheater steht nach der Abstimmung auf der Kippe. (00:23:50) Musikstreaming legt weiter zu: Schweizer geben über 249 Millionen Franken für aufgenommene Musik aus.
Seit dem 20. Januar 2025 ist es amtlich: Donald Trump ist wieder Präsident der USA. Während die Welt teils mit Sorge nach Amerika blickt, lassen Kunstschaffende Trumps Amtsantritt nicht unkommentiert.
Insgesamt 50 Kunstschaffende zeigen ihre Werke im Bündner Kunstmuseum. Die Jahresausstellung bietet einen Überblick über das aktuelle Kunstschaffen in Graubünden. Die Arbeiten wurden von einer externen Jury ausgewählt. Weitere Themen: · Grosse Freude in Samnaun über den ersten Weltcup-Sieg von Thomas Tumler. · Umweltverbände entrüstet über Wolfsabschüsse beim «Nationalpark-Rudel». · Vor 40 Jahren wurde eine Ostschweizerin als erste Bundesrichterin gewählt.
Faszinierende Ansichten des Mikrokosmos Meer zeigt eine aktuelle Ausstellung in Lausanne VD. Ein Dokumentarfilm porträtiert einen britischen Künstler, der sich für den Schutz der Greina Hochebene einsetzte. Und der St. Moritzer Kurarzt und Naturmaler Peter Robert Berry erhält neue Beachtung. Der Künstler im Dienst der Greina Hochebene Bildende Kunst bildet Meisterwerke der Natur ab und hilft sie zu bewahren. «Greina» ist das filmische Porträt eines solchen «Bewahrers»: Bryan Cyril Thurston, Künstler und Architekt, protestierte in den 1970er- und 80er-Jahren gegen den Bau eines Wasserkraftwerks samt Stausee auf der Greina. Mit seiner Kunst zeichnete er unermüdlich gegen die drohende Zerstörung an, er organisierte Ausstellungen, bewegte Menschen. In seinen Werken hielt er das Meisterwerk der Natur fest und führt auch heute noch die Schönheit dieser Landschaft in kraftvollen und energischen Stichen vor Augen. Das Meer in der Kunst – Gestern und heute Küsten, Gezeiten, Unterwasserwelten. Das Meer fasziniert die Menschen schon seit jeher. Das Musée Cantonal des Beaux-Arts in Lausanne VD widmet dem Kosmos Meer nun eine eigene Ausstellung. Beginnend im 19. Jahrhundert zeigt diese, wie sehr das Bild vom Sehnsuchtsort Meer von der Kunstgeschichte geprägt ist, aber auch wie wissenschaftliche Fortschritte die künstlerische Darstellung der marinen Welt beeinflusst haben. War das Meer in der Romantik noch eine grosse Unbekannte und Spiegel des menschlichen Unterbewusstseins, sorgen sich zeitgenössische Kunstschaffende zunehmend um die Zukunft dieses Ökosystems. Der Kurarzt, der die Natur entdeckte und malte Peter Robert Berrys Karriere war vorgezeichnet: Wie schon sein Vater amtete er als Kurarzt von St. Moritz GR und behandelte im ausgehenden 19. Jahrhundert Menschen, die an Neurasthenie erkrankten und im Engadiner Kurort eine Auszeit von der Hektik der urbanen Zentren suchten. Davon unbefriedigt, bildete er sich zum Maler weiter und suchte in den Bergen Zuflucht vor dem Trubel, der inzwischen auch St. Moritz GR, erreicht hatte. Obwohl der Erfolg als Künstler ausblieb, fand Peter Robert Berry in seiner künstlerischen Tätigkeit die Freiheit und Selbstbestimmung, nach der er sich als Kurarzt so sehr sehnte. Die zerbrechlichen Blumen der Fotokünstlerin Brigitte Lustenberger Eva Wannenmacher spricht bei einem Atelierbesuch mit der Schweizer Künstlerin Brigitte Lustenberger über ihre filigranen Lichtbilder von Blumen und Insekten. Ein Abbild der Schönheit und Zerbrechlichkeit des Lebens und der Fragilität des ökologischen Gleichgewichts unseres Planeten.
In der Apple TV-Serie „Shrinking“ geht es um den unkonventionellen Psychologen Jimmy, in dem ARD-Format „Machiavelli Sessions & Stories“ erzählen Kunstschaffende ihre persönlichen Geschichten, und in der Serie „KEKs“ auf Joyn geht es um Teenager, die an ihrer Schule die Verlierer sind. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-shrinking-machiavelli-sessions-stories-keks
In der Apple TV-Serie „Shrinking“ geht es um den unkonventionellen Psychologen Jimmy, in dem ARD-Format „Machiavelli Sessions & Stories“ erzählen Kunstschaffende ihre persönlichen Geschichten, und in der Serie „KEKs“ auf Joyn geht es um Teenager, die an ihrer Schule die Verlierer sind. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-shrinking-machiavelli-sessions-stories-keks
(00:00:48) Einer der wichtigsten Verlage Deutschlands bekommt einen neuen Inhaber: Was der Wechsel an der Spitze für den Suhrkamp Verlag bedeutet. (00:05:52) «Das amerikanische Versprechen. Vom Streben nach Glück in einem zerstrittenen Land»: Ein Buch aus der Perspektive der ehemalige USA-Korrespondentin für «Die Zeit» Kerstin Kohlenberg. (00:10:17) Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist gestaltet den «Eisernen Vorhang» der Staatsoper Wien mit einem poppigen Bild namens «Bauchhöhle überfliegt Staumauer». (00:14:41) Werkzeuge für den Wandel: Im Haus der Elektronischen Künste in Basel überlegen Kunstschaffende, was die Menschheit für eine bessere Zukunft braucht.
Von bekannten bis unbekannten Künstlern – fast alle sind auf Instagram und Co aktiv. Kunstschaffende nutzen soziale Medien, um ihre Werke zu vermarkten. Sind Kunstgalerien überflüssig? Und sind traditionelle Vertriebswege wie Galerien und Messen noch notwendig, um mit Kunst erfolgreich zu sein? Johanna Dumet – Vom Instagram-Star zum Galerienliebling Die französische Künstlerin Johanna Dumet hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich: Noch vor zehn Jahren finanzierte sie ihre Farben und Pinsel mit Putzjobs. Dann stellte sie ihre Arbeiten auf Instagram und generierte dort rasch 44'000 Follower, die ihr die Bilder regelrecht aus den Händen rissen. Heute wird die Quereinsteigerin von gleich drei Galerien allein in Berlin vertreten und verkauft zu fünfstelligen Preisen. Elisa Klinkenberg – Vom Tennis-Star zur Kunstinfluencerin Waren es bisher die Galeristen, die bestimmten, welche Newcomer Karriere machen, nehmen heute immer mehr junge Kunstschaffende ihre Verkäufe und Vermarktung selbst in die Hand. Macht Social Media die Galerien überflüssig? «Warum soll ich 50 Prozent meiner Einkünfte an eine Galerie abtreten, obwohl ich die ganze Arbeit mache?», sagt Künstlerin und Ex-Tennisstar Elisa Klinkenberg. Sie hat mit ihrer Kunst und diversen Marken-Kooperationen ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Werden solche Geschäftsmodelle den Kunstmarkt übernehmen? iazzu – Eine App will Kunst und Kaufkraft verkuppeln Ein Start-up-Unternehmen aus Biel BE versucht sich auf dem Kunstmarkt zu etablieren. Mit einer Kunst-App, in der sich Kunstwerke von potenziellen Kundinnen und Kunden wie bei der Dating-App Tinder nach links oder rechts wischen lässt – je nach Geschmack. Ausserdem bietet Iazzu die Möglichkeit, Kunstwerke im eigenen Wohnraum zu visualisieren. Doch inwiefern verändern solche Plattformen den Kunstmarkt und welche Künstlerinnen und Künstler profitieren davon? Eva Presenhuber – Zu Besuch bei der Königsmacherin der Kunstbranche Eva Presenhuber ist die äusserst erfolgreiche Galeristin mit zwei Standorten in Zürich und einem in Wien. Ihren Ruf als Königsmacherin wird sie gerecht, in dem sie ihren Entdeckungen treu bleibt und so Newcomern die Türen zum Erfolg öffnet. Sie attestiert dem Geschäftsmodell «Galerie» noch eine lange Überlebensdauer. Während die sozialen Medien sich durch ausgesprochene Kurzlebigkeit auszeichnen, setzt Presenhuber auf Nachhaltigkeit.
„Stranieri ovunque – foreigners everywhere“: Das Motto der diesjährigen Biennale von Venedig inspirierte Künstlerinnen und Künstler aus Tübingen zu einer ungewöhnlichen Performance. Mit Teilnehmenden aus Thailand, Deutschland und Italien fahren sie innerhalb von zehn Tagen über die Alpen nach Venedig – ein Kommentar gegen den zunehmenden Nationalismus, sagt Andreas Hoffmann in SWR Kultur.
In der «Schweiz aktuell»-Sommerserie «Die schöne Schweiz» geht es im dritten Teil um «Schöne Kunst»: Darf oder soll Kunst heutzutage noch schön sein? Was sagen Kunststudierende und Kunstschaffende dazu?
2021 zerstörte die Flutkatastrophe im Ahrtal Baudenkmäler, historische und moderne Kunst. Kunstschaffende der Are-Gilde, der ältesten Künstlervereinigung von Rheinland-Pfalz, waren ebenfalls betroffen, ein Großteil ihres Werks und der Ateliers sind zerstört. Doch unter die Trauer mischt sich Aufbruchstimmung.
(00:00:43) Die Swiss Art Awards gelten als wichtigste Auszeichnung für Kunstschaffende in der Schweiz. Zum Preis gehört auch eine Ausstellung – Über 40 Kunstschaffende sind dieses Jahr dabei. (00:05:21) Eine Ära geht zu Ende: Die letzte Ausgabe der Münchener Biennale für neues Musiktheater unter dem künstlerischen Leitungsduo, Manos Tsangaris & Daniel Ott. (00:10:16) Einigung im Streit um den Roman «Lichtspiel» von Daniel Kehlmann. (00:14:42) «Geborgen aus dem Untergrund: Archäologische Funde aus dem Zentrum Basels» im Museum Kleines Klingental in Basel. (00:18:57) Wie wichtig sind Fans für den Sport? Dem geht das Buch «Fans» von Ilija Trojanow und Klaus Zeyringer nach.
Reber, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
(00:00:40) 1866 wurde die Gesellschaft Schweizer Maler, Bildhauer und Architekten gegründet. Seit 2001 ist sie unter dem Namen «Visarte» bekannt und seit zwei Jahren ist Esther Schena als Vizepräsidentin des Berufsverbands für Kunstschaffende tätig. Sie war heute unser Morgengast. (00:14:19) Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Musikpreises bekannt gegeben. (00:18:34) Nach Hundekot-Attacke nach Basel: Choreograph Marco Goecke wird neuer Leiter der Tanzsparte am Theater Basel. (00:23:07) «Elke, wir resignieren, aber vital»: Die deutsche Autorin Elke Heidenreich setzt sich in ihrem neuen Buch «Altern» mit dem Altwerden auseinander. (00:28:20) 100 Jahre Charles Aznavour: Eine Würdigung des französischen Musikers und Aktivisten. (00:32:53) 75 Jahre «Der dritte Mann»: In Wien begibt sich eine Tour auf die Spuren des Filmklassikers.
«Kulturplatz» stellt das Projekt «Artists in Residence» vor, wo Kunstschaffende in Alterszentren einziehen und mit Bewohnenden zusammen Kunst machen. Ältere Menschen werden so durch Kultur aktiviert und die Lebensqualität steigt. Im Gesundheitszentrum für das Alter Wildbach in Zürich ist der Künstler Nic Hess eingezogen. «Kulturplatz» zeigt, wie er zusammen mit den Bewohnenden Kunstwerke produziert und übers Leben philosophiert. Es wird klar, «gut altern» bedeutet, selbst entscheiden und teilhaben zu können. Die Kultur kann hier Unterstützerin sein oder auch eine Trostspenderin. «Altern» – Das neue Buch von Elke Heidenreich Die SRF-Literaturkritikerin schaut voller Freude und Wohlwollen auf ihr Leben zurück. Da ist viel passiert. Sie schrieb Fernsehgeschichte und viele Bestseller, und hat auch sonst im Leben nichts ausgelassen. Schwierige Lieben, berufliche Risiken, lange Nächte: Elke Heidenreich war immer mittendrin statt nur dabei. In «Altern» denkt sie nun über die grossen Fragen des Lebens nach, und zieht ihre liebste Verbündete zu Rate, die Literatur. Die Autorin blickt jetzt mit Humor und Gelassenheit auf sich selbst, als Frau über 80, die immer noch voller Energie und Lebenslust ist. Mehr Sichtbarkeit für alte Menschen an den Bieler Fototagen Die Genfer Fotografin Rebecca Bowring zeigt an den Bieler Fototagen ihre neue Serie «Verse la rive». Dafür hat sie den Alltag von sechs Seniorinnen dokumentiert, die alle in der gleichen Altersresidenz in Biel BE leben. Rebecca Bowring hat Fotografien voller Poesie produziert. Zudem verschafft sie älteren Personen mehr Sichtbarkeit in einer Gesellschaft, die an Jugendwahn krankt. Futuristische Anti-Aging-Ausstellung Milliardenschwere Tech-Giganten forschen und tüfteln an der Pille für das ewige Leben und viele Menschen möchten ihr Dasein auf dem Planeten möglichst verlängern. Die Schau «The End of Aging» erzählt von einer Welt, in der es das Sterben nicht mehr gibt. Der Regisseur und Kurator Michael Schindhelm hat in Basel eine dystopisch anmutende Ausstellung aufgebaut, in der führende Forscherinnen und sogar ein Nobelpreisträger darüber nachdenken, wie es um die Möglichkeiten steht, das Altern wirklich zu stoppen.
(00:00:49) Unter dem Motto «Commonplaces» starten die 27. Bieler Fototage. In einem Zeitalter von bewegten, vielfältigen und immersiven Bildern, setzt die Fotoschau auf Alltägliches und Banales. (00:04:39) Beim Brand der Notre Dame stark beschädigt: Pariser Galerie zeigt Gemälde, die in dieser Form zuvor noch nie zu sehen waren. (00:08:46) «Vom Körper im digitalen Leben»: Acht junge Kunstschaffende zeigen im Kunsthaus Langenthal ihre Perspektive auf das digitale Leben. (00:12:56) Wie ein böses Gerücht die Dorf-Idylle zerstören kann: In der Graphic Novel «Merel» beleuchtet die belgische Autorin Clara Lodewick die Dynamiken einer Ausgrenzung.
Wenn prominente Kunstschaffende aus der ganzen Welt nach Venedig reisen, passt das Motto der diesjährigen Kunstbiennale «Fremde überall» perfekt. Denn die Stadt quillt aus allen Nähten: Künstlerinnen und Touristen überall. Wie Stadt und Kunst mit «Fremden» umgehen? Ein «Kulturplatz». Ein Fest des Andersseins Der diesjährige Kurator, der Brasilianer Adriano Pedrosa bezeichnet sich als ersten «offen queeren» Kurator der Biennale Venedig. Mit seinem Motto «Stranieri Ovunque», was so viel heisst wie Fremde überall, will er bewusst Kunstschaffende einladen, die selbst Immigranten, Emigranten, Exilkünstler, indigen oder auch queer sind. Ein Fest für Aussenstehende will er feiern und setzt damit ein Zeichen in Zeiten, in denen die Angst vor dem Fremden bestimmend ist. Alle kennen das Gefühl, sich fremd zu fühlen. In Familien. Im Freundeskreis. Am Arbeitsplatz oder in der Stadt in der man lebt. Kunst aus der ganzen Welt «Kulturplatz» will auf der diesjährigen Biennale herausfinden, wie die Kunstschaffenden das Motto umsetzen. Junge Kunstschaffende aus der ganzen Welt haben sich dazu etwas einfallen lassen. Auch die Kuratorin Koyo Kouoh, die im Aargau aufgewachsen ist und heute zwei wichtige Museen in Afrika leitet, kennt das Gefühl des Fremdseins nur zu gut. Sie gilt als Vermittlerin zwischen den Welten. Baume-Schneider, Hans Ulrich Obrist, Ann Demeester – prominente Gäste in Venedig Ann Demeester, Direktorin des Zürcher Kunsthauses, kann nach einem guten Jahr in der Schweiz, im Gespräch mit der Moderatorin Nina Brunner, erzählen, wann und wo sie sich fremd fühlt. Und in welchen Projekten sie das Motto der Biennale gut umgesetzt sieht. Und Nina Brunner trifft noch eine besonders herausragende Persönlichkeit aus der Kunstwelt, den internationalen Kurator Hans Ulrich Obrist. Der begnadete Kunstvermittler wollte schon als kleiner Junge weg aus St. Gallen, hinaus in die grosse weite Welt. In seiner kürzlich erschienenen Biografie, erzählt er, dass er sich schon immer mit Kunstschaffenden auf der ganzen Welt vertraut machen wollte. Und berichtet über sein aktuelles Projekt. Ebenfalls angereist ist Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, die wir im Schweizer Pavillon treffen. Hier stellt in diesem Jahr der brasilianisch-schweizerische Künstler Guerreiro do Divino Amor sein Projekt vor. Ihm geht es darum auf die Überlegenheit und Macht westlicher Gesellschaften hinzuweisen. Den Schweizer Pavillon hat er in einen Tempel verwandelt. Venedig platzt aus allen Nähten Die Kunstbiennale hat aber auch eine Kehrseite: Denn die ohnehin überquellende Lagunenstadt wird in diesen Monaten noch voller. Fremde überall. Für die Venezianerinnen und Venezianer ist das mittlerweile ein echtes Ärgernis, weil sie sich nicht mehr wohlfühlen in ihrer Stadt. Aber Venedig lebt auch vom Tourismus. Wie kann man mit diesem Dilemma umgehen? Ab 25. April startet die Stadt ein Pilotprojekt. Ab dann müssen alle Tagestouristinnen und -touristen einen Eintritt von fünf Euro zahlen. Ob das eine Lösung ist? «Kulturplatz» spricht mit einer Architektin und einer jungen Schweizer Kuratorin darüber.
In dieser Folge sind wir unterwegs in der Kunstszene: Von der Lüftlmalerei bis zur Street-Art. Wir treffen Kunstschaffende und Bayern-Insider, die uns von ihren Werken und der kreativen Dynamik Bayerns erzählen: Im Werdenfelser Land sind viele Hausfassaden mit großen Motiven verziert. Hier treffen wir Künstler Bernhard Rieger, der die traditionelle Lüftlmalerei in seiner Heimat erhält und noch heute Kunstwerke auf Fassaden malt. Im oberbayerischen Reichersbeuern treffen wir Werner Härtl. Der Künstler malt unter anderem mit Kuhmist. Mit dem unkonventionellen Material gestaltet er vorwiegend nostalgische Motive aus der Landwirtschaft. Aber auch moderne Street-Art hat in Bayern Tradition. Ein herausragendes Beispiel ist das Projekt „Betonliebe“, das den Nürnberger Stadtteil „Langwasser“ mit bunten Street-Art-Murals von verschiedenen Künstler*innen ziert. Noch mehr bunte und kreative Themen findet ihr auf Von Lüftlmalerei bis Street-Art (erlebe.bayern). Weitere Podcast-Folgen von den Künstlern: Bernhard Rieger: Lüftlmalerei Bernhard Rieger: Ein Künstler über Lüftlmalerei und Pop Art Werner Härtl: Ein Künstler über Kuhmist und Graffiti
Ende des 19. Jahrhunderts begannen Kunstschaffende und Wissenschaftler , die menschliche Entwicklungsphase zwischen Kindheit und Erwachsensein wahrzunehmen, sagt Kunsthistorikerin und Künstlerin Martina Pippal. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 24. 01. 2024
Menschen wie er bleiben lieber allein. Oder sie kommen zu Fiete in den Podcast. Thees Uhlmann ist Musiker, Autor und der erste Gast, der in der Beziehung zwischen Tim und Sebastian so etwas wie Zärtlichkeit erkennt. Daher unterbricht er tatsächlich nur ungern. Wenn Thees Uhlmann heute den Raum betritt, wird es nicht nur bedeutungsschwanger, sondern auch kulinarisch deep: Warum ist die Mikrowelle ein Blödmann? Weshalb ist kalte Lasagne ein Zeichen für einen guten Abend? Und würde Thees wirklich im direkten Vergleich mit einer neapolitanischen Hausfrau gewinnen? Es befinden sich drei mehr oder weniger Kunstschaffende im Raum, die erkannt haben, wie schlimm es wäre, ihr ganzes Leben lang etwas zu tun, das sie nicht fühlen. Also haben sie sich für das Gegenteil entschieden. Und einer von ihnen hat sich zusätzlich damit arrangiert, niemals ein normales Leben führen zu können und das wahnsinnig gut zu finden. Aber jetzt mal die emotionalen Quitten auf den Tisch: Für Tim ist Thees einer der wundervollsten, verrücktesten, kreativsten, kredibelsten Menschen, die er persönlich kennt. Andersrum trinkt auch Thees lieber mit Tim Wasser als mit anderen Bier. Der eine hat sich den anderen als Autoren für sein neues Projekt geschnappt, wodurch das wohl tiefgründigste Kochbuch aller Zeiten entstanden sein wird. Und auch Sebastian ist heute in seiner Quittessenz anwesend und feuert einen Flachwitz nach dem anderen raus. Besser kann's doch nicht werden, oder?+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/fietegastro +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
C-LEVEL INTERVIEW | Wie funktioniert eigentlich der Kunstmarkt? Gero Decker, unser Experte im Sales Bereich, ist Kunstsammler und beantwortet dir diese und andere spannende Fragen rund ums Thema Kunst kaufen und verkaufen. Was für viele Menschen leidenschaftliches Hobby ist, ist für andere auch ein knallhartes Business. Die Szene ist sehr elitär und nur wenige können von Ihren Einnahmen als Kunstschaffende leben. Doch hat man es als Künsterl:in erstmal geschafft, werden nicht selten 5-stellige Beträge für Kunstwerke bezahlt. Gero erzählt, wie Künstler sich heutzutage einen Namen machen können und berichtet von Möglichkeiten seine Kunst zu verkaufen. Du erfährst... …wie du mit deiner Kunst Geld verdienen kannst …wie verschiedene Kunstformen mit einem Scoring bewertet werden …warum Social Media auch in der Kunstszene relevant ist …welchen Wert Cultural Recognition auf dem Kunstmarkt hat …wie sich der Wert von Kunst im Laufe der Zeit verändern kann …welche Rolle Kunstkritiker:innen auf dem Kunstmarkt spielen …wie sich Primär- und Sekundärmarkt im Kunsthandel unterscheiden …wie es um den Handel mit digitaler Kunst steht Diese Episode dreht sich schwerpunktmäßig um Unternehmertum: Dazu laden wir uns regelmäßig wechselnde Digitalexpert:innen ein, um mit ihnen zu den aktuellsten Trends rund um die Digitalbranche zu sprechen. Egal ob Kryptowährung, Krisenkommunikation oder Promi-Marketing: Für dich löchert Joel die Profis. Das Ergebnis: Spannende Insights, Tipps und natürlich Erfahrungen aus der Praxis. __________________________ ||||| PERSONEN |||||