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Frenzel, Korbinian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Recht haben wollen, anderen Schuld geben, extreme Meinungen haben: Polarisierung kommt bei vielen Menschen an. "Wut ist wichtig", sagt die Journalistin Gilda Sahebi. Auch sie fluche oft. Aber es würden zu schnell falsche Urteile entstehen. Julius Stucke www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Kopfsalat - Der "Freunde fürs Leben" Podcast über Depressionen
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. geht es um Einsamkeit, Migration und die Frage, wie Zugehörigkeit entsteht. Zu Gast ist die Journalistin, Autorin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi. Zwischen persönlichen Momenten, politischer Analyse und klaren Beobachtungen entsteht ein Gespräch über Migration, Einsamkeit und Verbindung. Eine Folge darüber, wie wichtig emotionale Bildung, Differenzierung und echte Begegnung sind und warum Zugehörigkeit auch bedeutet, sich selbst nicht länger auszuschließen. Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Die Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen. Dir hat die Folge gefallen? Unsere Arbeit wird komplett von Spenden finanziert. Unterstützen kannst du uns hier: https://www.frnd.de/spende Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Alle sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen! Ziel ist es, zum Thema Einsamkeit zu sensibilisieren und anderen Angebote zum gemeinsamen Austausch und zur Begegnung zu zeigen. Weitere Informationen findet ihr auf: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/aktionswoche Um nichts zu verpassen, könnt ihr euch zudem den Newsletter des Netzwerks abonnieren: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/das-kne/newsletter Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana Doko, Vera Colditz und Jasmin Hollatz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee: Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn - https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
Der Ostausschuss verlässt das Kerngebiet seiner "kleinteiligen Regionalexpertise" und blickt – aus Gründen – auf den Iran, dessen Regime mit dem aus Russland kooperiert. Wie tief diese Verbindung geht und wie die Geschichte beider Länder verwoben ist beschäftigt uns ebenso wie die Situation der iranischen Zivilbevölkerung heute. Unser Gast ist Gilda Sahebi. Die Journalistin und Buchautorin gehört zu den besten Kennerinnen des Landes.Literaturtipp: Serhii Plokhy / Chernobyl – History of a Tragedy, 432 Seiten, Penguin Books, ca. 16 EuroPodcasttipp: Behind the Bastards: Wie der Shah an die Macht kam (englisch) Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Hauptausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
In Deutschland haben viele wenig, aber nur wenige sehr viel – das Vermögen ist extrem ungleich verteilt. Vermögende sowie Unternehmen können mit ihrem Geld und ihrer Macht ganz legal politischen Einfluss ausüben. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählen die Journalistinnen Gilda Sahebi und Kristin Langen, welche Folgen die Ungleichheit für die Demokratie hat – und welche Wege es gibt, Ungleichheit abzubauen und das Vertrauen in Politik wieder zu stärken. Podcast-Empfehlung: Werner Herzog – zu groß für Deutschland https://1.ard.de/podcast_werner_herzog Von Johannes Döbbelt.
In Deutschland haben viele wenig, aber nur wenige sehr viel – das Vermögen ist extrem ungleich verteilt. Vermögende sowie Unternehmen können mit ihrem Geld und ihrer Macht ganz legal politischen Einfluss ausüben. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählen die Journalistinnen Gilda Sahebi und Kristin Langen, welche Folgen die Ungleichheit für die Demokratie hat – und welche Wege es gibt, Ungleichheit abzubauen und das Vertrauen in Politik wieder zu stärken. Podcast-Empfehlung: Werner Herzog – zu groß für Deutschland https://1.ard.de/podcast_werner_herzog Von Johannes Döbbelt.
„Das ist nicht gerecht!“ - „Da fühle ich mich einfach ungerecht behandelt!“ - „So eine Ungerechtigkeit!“ Ob wir ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl haben, das merken wir vielleicht zuallererst, wenn etwas nicht stimmt an der Art und Weise, wie Menschen im Unterschied zu anderen Menschen dastehen oder behandelt werden. Wenn wir meinen, dass die einen bevorzugt und die anderen benachteiligt werden. Wenn Vermögen oder Chancen ungleich verteilt sind. Und wenn die Entscheidung, wer vor Gericht Recht bekommt und wer nicht, wer bestraft und wer freigesprochen wird, uns nicht gerecht erscheint. Aber was ist eigentlich Gerechtigkeit? Nach welchen Kriterien, nach welchen Maßstäben kann man Menschen mit all ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden gerecht werden? Für die einen ist eine Gesellschaft dann gerecht, wenn alle die gleichen Chancen haben. Für andere, wenn Leistung sich auszahlt. Und wieder andere sagen: Gerecht ist, wenn jeder Mensch bekommt, was er braucht oder was ihm zusteht. Wie gerecht ist unsere Gesellschaft und in welcher Hinsicht? Wovon hängt es ab, was wir als gerecht empfinden? Warum gehen die Vorstellungen davon so weit auseinander? Und gibt es vielleicht doch so etwas wie einen gemeinsamen Kern von Gerechtigkeit, auf den wir uns verständigen können? Darüber spricht Oliver Glaap mit dem Philosophen Stefan Gosepath von der FU Berlin, dem Bildungsforscher Andreas Schleicher (OECD), dem Ökonomen Markus Grabka vom DIW und mit Bernhard Schlink, Jurist, Schriftsteller und Autor des Essays „Gerechtigkeit“. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift. Ist in unserer Demokratie wirklich jede Stimme gleich viel wert? In Deutschland besitzen wenige Tausend Menschen so viel wie Millionen andere zusammen - und dieses Vermögen verschafft politischen Einfluss. Gilda Sahebi und Kristin Langen recherchieren, wie Vermögensungleichheit unsere Demokratie verändert - und was dagegen getan werden könnte. Unter anderem spricht ein deutscher Milliardenerbe offen darüber, wie seine Familie Macht ausübt. Das ARD radiofeature: „Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift." Zu hören in der ARD Sounds App.“ https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:b7a955e652e2e245/
1931 erfand Paul Niehans die Frischzellentherapie, die bis heute unter dem Begriff „Frischzellenkur“ in aller Munde ist. Doch worauf beruhte dieses Verfahren eigentlich – und warum ist es inzwischen gesetzlich verboten? Im zweiten Teil der Sendung widmen wir uns der „Longevity“-Bewegung. Wir gehen der Frage nach, ob sich das Altern tatsächlich stoppen oder sogar rückgängig machen lässt. Welche Verfahren und Medikamente sind wissenschaftlich belegt? Und warum investieren insbesondere Tech-Milliardäre enorme Summen in dieses Feld? Wir haben genau hingeschaut und versuchen, Pseudo- von wirksamer Medizin zu unterscheiden. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung: QUELLEN: Story der Woche: Steht eine neue Pandemie mit Krankheit "X" bevor? Thema der Woche: Frischzellentherapie: Frischzellentherapie in der dt. wikipedia Paul Niehans in der dt. wikipedia Q-Fieber in der dt. wikipedia Tagesspiegel background: Aus für die Frischzellentherapie "Frischzellentherapie" darf nicht am Menschen angewendet werden SZ: Eigentlich sollte die Therapie längst verboten sein SRF Radio: Frischzellen – Die teure Hoffnung der Reichen und Schönen ZDF: Wenn Krebs zum fragwürdigen Geschäft wird Longevity: Longevity in der dt. wikipedia Femtastics: Forever Young? Eine kritische Betrachtung des Longevity-Trends STERN: Wie die Wissenschaft versucht, den Menschen unsterblich zu machen CBS News: Right-wing influencers get binders labeled "Gilda Sahebi in der taz: Das Longevity-Imperium Bryan Johnson der dt. wikipedia The Guardian: If they could turn back time: how tech billionaires are trying to reverse the ageing process New York Post: Behind the billionaire-backed longevity business — and the innovations that could help us live longer Trailer: Don't Die: The Man Who Wants to Live Forever
Während das israelische und das US-Militär ihre Angriffe fortsetzen, leben Iranerinnen und Iraner in Ungewissheit. Was fürchten sie mehr: Bomben oder die Rache des Regimes? Gilda Sahebi bekommt in jüngster Zeit immer wieder Anrufe von unbekannten Nummern aus Kroatien oder Ungarn. "Ich dachte zuerst, das sei Spam, als ich solche Anrufe bekommen habe", sagt die Iran-Expertin, Autorin und Podcasterin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn. Tatsächlich seien das aber Menschen gewesen, die mit ausländischen Nummern aus Iran nach außen telefonieren. Für Iranerinnen und Iraner werde die Kommunikation immer schwieriger, da das ohnehin schwache und ausgebremste Internet kaum mehr funktioniere.
Der Sohn des Ayatollahs Ali Chamenei ist neuer oberster Führer im Iran. Modschtaba Chamenei gilt als religiöser Hardliner, der den Revolutionsgarden nahesteht. │ Nach Einschätzung der Iran-Expertin Gilda Sahebi will der Iran den Krieg mit Propaganda gewinnen. │ Die NATO hat erneut eine Rakete im türkischen Luftraum abgefangen. │ Das israelische Militär setzt seine Angriffe auf die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon fort. │ Die Ukraine hat den harten Kriegswinter überstanden und bereitet sich schon jetzt auf den nächsten Winter vor.
Der Krieg in Iran weitet sich aus – doch die Oppositionsbewegung gibt nicht auf. Die Autorin Gilda Sahebi berichtet von Menschen, die trotz Bomben und Repression weiter für Freiheit kämpfen. Außerdem: Trumps Wandlung vom 'Friedenspräsidenten' zum Kriegsherren.
Der Krieg in Iran weitet sich aus, trotzdem soll es schon einen Nachfolger für den Obersten Führer geben. War's das jetzt mit der Hoffnung auf Demokratie?
In dieser Goodcast-Episode hören wir eine Stimme, die durch Leidenschaft, Klarheit und Empathie besticht. Gilda Sahebi ist Autorin, Ärztin und Politikwissenschaftlerin und eine der eindringlichsten Denkerinnen unserer Zeit. Gilda beschäftigt sich auf vielen Ebenen mit dem, was unsere Gesellschaft zusammenhält und was sie auseinanderreißen kann. In unserem Gespräch loten wir aus, was Demokratie heute bedeutet, warum sie überall auf dem Prüfstand steht und wie wir sie nicht nur schützen, sondern mit Leben füllen können. „Wir dürfen doch nicht zulassen, dass Menschen, die sich demokratischen Grundprinzipien widersetzen, den ganzen Diskurs allein bestimmen. Die Mehrheit der Menschen ist nicht hasserfüllt und orientiert sich viel mehr an Werten wie Liebe und Mitgefühl.“ Und sie fordert uns heraus zu reflektieren: „Wir alle denken rassistisch.“ Diese Sätze laden nicht anklagend ein, sondern öffnen einen Raum für ehrliche Selbstbefragung und einen inklusiveren demokratischen Diskurs. Mit einer Mischung aus politischer Tiefe, persönlicher Offenheit und dem festen Glauben daran, dass Verbindung stärker ist als Polarisierung, schenkt uns Gilda Sahebi in dieser Folge neue Perspektiven und neue Kraft für den demokratischen Alltag. Ob du dich gerade verloren fühlst in der Flut politischer Nachrichten oder dir wünschst, wieder hoffnungsvoller über Demokratie zu sprechen. Diese Folge lädt dich ein, zuzuhören, zu fühlen und neu zu denken. Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG Gastgeber: Julius Bertram Mitarbeit: Tilman Perez Produktion: MAKIKO*
Frenzel, Korbinian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Die USA und Israel greifen Iran an. Das Ziel: Regimewechsel. Kein Einmarsch, nur Luftschläge. So soll der Machtwechsel gelingen. Geht eine solche Strategie wirklich auf? Und wie geht es den Menschen in Iran? (Stand: 02.03.2026, 17:00 Uhr)**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartnerin: Elmira Rafizadeh, Schauspielerin aus Köln, geboren in Teheran Gesprächspartnerin: Gilda Sahebi, Journalistin und Autorin**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Polarisierte Gesellschaft – nur eine Illusion?„Woke“ gegen „Faschisten“, „Antisemiten“ gegen „Genozid-Unterstützer“ – die Fronten zwischen politischen Lagern wirken verhärtet, der Ton ist moralisch aufgeladen, und die Gesellschaft scheint zutiefst gespalten.Doch das stimme so nicht, sagt Journalistin Gilda Sahebi. Die Debatten seien zwar stark polarisiert, doch in vielen zentralen Fragen lägen die meisten Menschen näher beieinander, als es oft dargestellt werde.Sahebi beschreibt Polarisierung als Machtinstrument: Bestimmte Akteure würden durch Feindbild-Erzeugung spalten. Die Profiteure davon seien am Ende immer Autoritäre, die nichts anderes anzubieten hätten.Heute an den Mikros: Benjamin Scherp und Dominik Steffens-----------------Unterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.deFoto: Hannes Leitlein
Micky Beisenherz im Gespräch mit der Journalistin und Autorin Gilda Sahebi zur aktuellen Lage im Iran und dem möglichen Tod des Religionsführers Chamenei. Stand: 01.03.2026 00:34 Uhr
Reese, Jonas www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Reese, Jonas www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Im Iran hat das Regime die Massenproteste Anfang Januar mit einer unfassbarer Gewalt und Brutalität niedergeschlagen. Laut Time-Magazine könnten bis zu 30.000 Menschen getötet worden sein, das Magazin beruft sich dabei auf zwei ranghohe Beamte des iranischen Gesundheitsministeriums. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA meldet inzwischen, dass es Bestätigungen für fast 7.000 Tote hat, mehr als 10.000 Fälle werden weiter untersucht. Die Proteste sind abgebrochen, die Menschen im Iran verzweifelt. Viele hoffen, dass Hilfe von außen kommt. US-Präsident Donald Trump hat dem iranischen Regime zuletzt immer wieder mit einem militärischen Angriff gedroht, den Demonstrierenden hatte er auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt, Hilfe sei unterwegs. Seit Anfang Januar hat das US-Militär seine Präsenz in der Region deutlich ausgebaut, etwa mit dem Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ und dessen Begleitschiffen. Jetzt aber soll es Gespräche zwischen den USA und Iran geben, bei denen es anscheinend vor allem um das iranische Atomprogramm gehen soll. Wie geht es weiter im Iran? Darum geht es in der neuen Folge des Bundestalks, des politischen Podcasts der taz. Wir fragen: Was würde ein militärisches Eingreifen der USA bedeuten? Wie angeschlagen ist das iranische Regime und gibt es interne Risse? Wie kann sich die Opposition überhaupt organisieren? Was will Trump, welche Interessen haben die Staaten in der Region? Ist Europa ein Player oder nur Zuschauer? Und warum sind in Deutschland so wenig Menschen auf der Straße, um die Iranerinnen und Iraner in ihrem Kampf zu unterstützen? Darüber diskutieren Gilda Sahebi, deutsch-iranische Journalistin und taz-Autorin, Nahost-Redakteurin Lisa Schneider und Leon Holly, der in der Auslandsredaktion für die USA zuständig ist. Moderiert wird die Folge von Sabine am Orde, der innenpolitischen Korrespondentin der taz.
Blätter-Podcast – Über die Blätter für deutsche und internationale Politik – detektor.fm
Der Ukrainekrieg geht ins fünfte Jahr und noch immer ist kein Frieden in Sicht. Woran das liegt und was die europäischen Staaten tun können, erläutert ***Steffen Vogel***. Die Proteste in Iran scheinen nach der massiven Gewalt des Regimes vorerst verstummt. Doch hat die Islamische Republik ihren Rückhalt in der Bevölkerung weitgehend verloren, analysiert ***Gilda Sahebi***. Mit dem Militärschlag gegen Venezuela und der Entführung von Nicolás Maduro haben die USA ihren Dominanzanspruch in der westlichen Hemisphäre untermauert. Was das für Venezuela und die Region bedeutet, erklärt ***Ferdinand Muggenthaler***.
Münkel, Jana www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Die Proteste im Iran gehen weiter. Was ist bekannt über die Situation? "Solange die Internetblockade besteht, ist es extrem schwierig, zuverlässig etwas zu sagen", so die Journalistin Gilda Sahebi. Auf Dauer könne das Regime aber nicht überleben. Von WDR5.
Auf den Schauplätzen der Polarisierung kennt sich die Journalistin Gilda Sahebi aus, unter anderem als häufiger Gast in politischen Talkshows. In ihrem neuen Buch "Verbinden statt spalten" beschreibt sie, was wir uns mit der Aufspaltung in Meinungslager bei Themen wie Sozialleistungen, Migration oder Krieg und Frieden antun. Gilda Sahebi sucht nach Mitteln gegen die Polarisierung und macht selbst einen Anfang, indem sie in ihren Texten den verschiedenen Seiten einer Geschichte Raum gibt, auch gegen ihre eigenen politischen Sympathien. Und sie erzählt von der Erfahrung, die wir alle in unserem Alltag machen können: Dass uns mehr verbindet als uns trennt. Frank Meyer hat mit Gilda Sahebi gesprochen.
Sind wir wirklich so gespalten, wie politische Debatten und soziale Medien suggerieren? Gilda Sahebi sagt: nein. Im Gespräch erklärt sie, warum unser Alltag oft verbindender ist als der öffentliche Diskurs, was "affektive Polarisierung" bedeutet - und wie wir vom Empören wieder zum Zuhören kommen.
In dieser Kooperationsfolge treffen ein konstruktiv kritischer Blick auf Schule und Bildung und Gedanken rund um plurale Erinnerungskultur(en) auf die vielseitige Expertise von Gilda Sahebi. Die in Berlin lebende Politikwissenschaftlerin, Ärztin und freie Journalistin vereint in ihrer Arbeit viele gesellschaftlich relevanten Themen. In ihrem neuen Buch „Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ entlarvt sie die (medial) erzeugte Erzählung von Spaltung und zeigt, wie gesellschaftliche Mythen zu Sozialleistungen, Migration, Gender‑Debatten, Corona oder dem sog. Nahen Osten funktionieren. Im Gespräch verknüpfen wir die Themen des Kleine Pause Podcasts mit dem Kern von Erinnerungsfutur: die Untersuchung pluraler Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Gilda erklärt, warum Erinnerungsarbeit nicht nur Vergangenheit bewahrt, sondern aktiv dazu beiträgt, verbindende Narrative zu stärken und autoritären Spaltinstrumenten die Kraft zu nehmen. Sie gibt konkrete Impulse, wie wir im eigenen Leben und im öffentlichen Diskurs bewusst Verbindungen schaffen und der Spaltung weniger Raum geben können, indem wir uns stets auch selbst in den Blick nehmen.
Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Ein Mitschnitt der Jour Fixe-Reihe „Kritische Gesellschaftsforschung“ vom 12. November 2025. Warum uns mehr eint als trennt: In ihrem neuen, hochaktuellen Buch zur Politik der Spaltung und Polarisierung räumt die renommierte Journalistin und Autorin Gilda Sahebi mit gängigen Mythen und Fake Facts auf. Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken: Es ist ein Land voller Drama, Gegeneinander und Spaltung. Dass dies so sei, ist eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt sie als Lüge – als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. Das zeigt sie an den einschlägigen Debatten um Sozialleistungen, Migration, Gendern und Wokeness, Krieg und Frieden sowie Corona. Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden. Sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren? Und was kann man tun, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben zu geben?Gilda Sahebi ist Ärztin und Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet als freie Journalistin mit den Schwerpunkten Rassismus, Frauenrechte, Naher Osten und Wissenschaft. Sie schreibt für unterschiedliche Nachrichtenmagazine und Zeitungen. Das »Medium Magazin« ernannte sie 2022 zur Politikjournalistin des Jahres. Über ihre Social-Media-Kanäle und als Gesprächspartnerin in diversen Talkshows erklärt und ordnet sie das aktuelle politische Geschehen ein. Im Rahmen der Jour-Fixe Reihe „Kritische Gesellschaftsforschung“ hat sie ihr Buch „Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ vorgestellt. Bild: Hannes Leitlein
Mit Journalistin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi hat MuK über Qualitätsmerkmale von Journalismus, affektive und ideologische Polarisierung, den Bremer Soziologen Nils Kumkar, neue Gesprächsformate, ihren neuen Podcast "Gilda con Arne", in dem sie mit Arne Semsrott (Frag den Staat) vieles anders machen möchte, als andere Politikpodcasts, und vieles mehr gesprochen. Reinhören! Folgt Milch und Kultur hier über den Podcatcher eurer Wahl: wonderl.ink/@mukpodcast
Das "Problem im Stadtbild", angesprochen von Friedrich Merz in einer Pressekonferenz, hat eine scheinbar nicht enden wollende Diskussion ausgelöst. Wie kann aus dieser Debatte konstruktive Veränderung entstehen - und ist das überhaupt möglich?**********Ihr hört: Moderation: Nik Potthoff Gesprächspartnerin: Gilda Sahebi, Journalistin und Autorin Gesprächspartnerin: Minh Thu Tran, Deutschlandfunk Nova**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an Info@deutschlandfunknova.de
Kanzler Merz (CDU) hat mit seiner Äußerung zum "Stadtbild" für Empörung gesorgt."Er hat nicht das Problem angesprochen, er hat polarisiert", sagt Publizistin Gilda Sahebi. Und Polarisierungen führten zum Erstarken autoritärer Kräfte. Von WDR5.
Mehr Kontrollen, härtere Strafen: Politik scheint sich nach Brutalität zu sehnen. Woher kommt das? Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey sehen "Zerstörungslust" als Teil eines demokratischen Faschismus, Gilda Sahebi ist für „Verbinden statt spalten". Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Mehr Kontrollen, härtere Strafen: Politik scheint sich nach Brutalität zu sehnen. Woher kommt das? Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey sehen "Zerstörungslust" als Teil eines demokratischen Faschismus, Gilda Sahebi ist für „Verbinden statt spalten". Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Mehr Kontrollen, härtere Strafen: Politik scheint sich nach Brutalität zu sehnen. Woher kommt das? Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey sehen "Zerstörungslust" als Teil eines demokratischen Faschismus, Gilda Sahebi ist für „Verbinden statt spalten". Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Verbinden statt spalten – Wie wir Polarisierung überwinden und echte Brücken statt Mauern bauenIn der aktuellen politischen Lage kann es schwerfallen, in Kontakt zu bleiben. Wir erleben es täglich: In Politik, Medien, am Arbeitsplatz oder sogar im Familienkreis – Polarisierung nimmt zu. Debatten verhärten sich, Desinformation verbreitet sich rasant, und viele Menschen fühlen sich ohnmächtig. Doch genau jetzt braucht es Führungspersönlichkeiten, die Haltung zeigen, Dialogräume öffnen und Orientierung geben. Wie schaffen wir es, im Gespräch zu bleiben, wenn uns Wut, Verletzungen oder ganz andere Meinungen gegenüberstehen?In dieser Episode #404 des Female Leadership Podcasts spricht Vera Strauch mit Gilda Sahebi über eines der drängendsten Themen unserer Zeit: Spaltung, Polarisierung und die Kunst, Verbindung zu schaffen und miteinander im Gespräch zu bleiben.
Themen: Gilda Sahebi: "Verbinden statt spalten"; Wie frei ist Satire im Fernsehen?; Studie zu KI-Chatbots: Hohe Fehlerquote; Die Musikerin und ihr KI-Klon; KI in der Musikbranche; Medienschelte: Bahn-Expertise; Moderation: Steffi Orbach Von WDR 5.
Welty, Ute www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Die Journalistin und Autorin Gilda Sahebi hat Paul für seine Podcast-Folge mit Fred Pleitgen massiv kritisiert - er hat sie direkt eingeladen, um darüber zu diskutieren!
Stucke, Julius www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Ute Welty www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
When Do Parties Lie? Misinformation and Radical-Right Populism Across 26 CountriesPetter Törnberg, Juliana Chueri https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/19401612241311886 Autorin und Journalistin Gilda Sahebi: https://www.instagram.com/gilda_sahebi/Gilda Sahebi und die Methode Spahn:https://www.instagram.com/reel/DE0GfZOs8GR/Marcel Fratzscher zu Gast bei Lanz, 16.1.25: https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-16-januar-2025-100.htmlA real pain, Regie: Jesse Eisenberg, Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=b2et8Vpu7Ls– WERBUNG –Updates, Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartner:innen findet ihr hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jede Gesellschaft hat ihre eigenen rassistischen Denkmuster, sagt die Autorin Gilda Sahebi. In Deutschland sind dabei die Begriffe Volk und Abstammung zentral: Es gebe eine starke Verweigerung, das Land als Einwanderungsland zu begreifen. (Wdh. v. 16.03.2024) Führer, Susanne; Sahebi, Gilda www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
On a special episode marking our first show of 2025, we assemble a group of 9 prominent Iranians around the world to get their answer to the question: Will change come to Iran in 2025? Given the immense geo-political shifts we have seen in recent months, from the election of Trump, to the fall of Assad, and the relative neutering of Hezbollah and Hamas...will the coming year be one in which the profound change that so many Iranians around the world have been aching for, comes to fruition? Jian is joined by Hadi Ghaemi in New York, Nazenin Ansari in London, Cameron Khansarinia in Washington DC, Gilda Sahebi in Berlin, Picasso Moin in Istanbul, Nik Kowsar in DC., Ghazaleh Sharmahd in Los Angeles, Ali Hamedani in London, and Fereydoon Rahmani in Toronto, offering a variety of opinions and perspectives and an overall optimism about the immediate future for Iranians.
Rahmlow, Axel www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Wer eine Frisur trägt, und das tun wir fast alle, sagt etwas damit aus. Nur was? Die gepflegte, gescheitelte Kurzhaarfrisur, der blondierte Haarschopf, die geflochtenen Minizöpfchen, oder einfach Wuschelhaare - sie prägen unser Äusseres und bestimmen damit auch, wie wir wahrgenommen werden (wollen). Die Frisur hat viel mit Persönlichkeit zu tun, mit Geschlechterrollen, mit Kunst oder auch mit politischer Haltung: In den 70ern war die Punkfrisur das Statement gegen etablierte gesellschaftliche Strukturen. Die Modedesignerin Vivienne Westwood rasierte sich die Haare ab, um auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen und im Iran gehen Frauen hohe Risiken ein, wenn sie ihre Haare zeigen, um das Regime herauszufordern. Wir durchkämmen das alles mal in Ruhe, zusammen mit Miriam Bettin, Kuratorin der Ausstellung „Grow it show it“ im Museum Folkwang in Essen, mit Gilda Sahebi, Autorin und Iran-Kennerin, mit der Darmstädter Kunsthistorikerin Alexandra Karentzos und mit dem Frankfurter Frisör Bert Dylus. Selbstverständlich fragen wir auch alle nach ihrer aktuellen Frise! Podcast-Tipp: 1000 Antworten Im sprichwörtlichen Sinne haben sogar Frösche eine Frisur - kennen Sie den Ausspruch „Zeig einer, wo der Frosch die Locken hat!“ - ein sehr bekanntes Sprichwort. Aber woher kommt es? Das können Sie in aller Kürze im Podcast „1000 Fragen“ hören. https://www.ardaudiothek.de/episode/1000-antworten/zeig-einer-wo-der-frosch-die-locken-hat-woher-kommt-das/swr/10551439/
Der Wahlkampf zur Bundestagswahl hat begonnen, und wieder gibt es viele einfache Botschaften, die Emotionen wecken sollen. Mittendrin: der Kanzlerkandidat der Union, Friedrich Merz, der oft "empört" und "fassungslos" ist. Warum? Überlegungen von Gilda Sahebi www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
In der 196. Ausgabe der WildMics sprachen wir über das „Sicherheitspaket“ der Bundesregierung. Es ging aber auch um die Frage, welche Ebenen von Sicherheit es in Demokratien eigentlich gibt und welche Möglichkeiten es geben kann, die Sicherheit zu erhöhen. Darüber sprachen wir mit Gilda Sahebi und Dirk van den Boom. Diese Sendung wurde am 05.11.2024 aufgezeichnet. Eine Zusammenarbeit mit dem Bund Europäischer Jugend (BEJ) Österreich und Europe Direct Wien. Die gemeinnützige Arbeit des BEJ wird vom österreichischen Bundeskanzleramt (Bundesjugendförderung) unterstützt. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier
Im 179. WildMics-Special sprachen wir – dem Titel des neuen Buches von Gilda Sahebi folgend – darüber, wie wir uns Rassismus beibringen. Dabei haben wir nicht nur über Probleme und Herausforderungen für Politik und Gesellschaft gesprochen, sondern auch versucht, Wege für ein friedliches Zusammenleben aufzuzeigen. Diese Sendung wurde am 04.06.2024 aufgezeichnet. Wie wir uns Rassismus beibringen* *Affiliate Link Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier
Mit Irans erstem direkten Angriff auf Israel erreicht die Krise in Nahost eine neue Eskalationsstufe. Doch wichtiger als ein Krieg gegen den Erzrivalen, sei Teheran die Rettung der Islamischen Republik, sagt die deutsch-iranische Journalistin Gilda Sahebi. Mit 300 Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern hat der Iran Ziele in Israel angegriffen und dies mit Vergeltung für einen mutmasslich israelischen Angriff auf die Botschaft in Damaskus begründet. Der iranische Präsident Ebrahim Raisi hat den paramilitärischen Revolutionsgarden für den Angriff auf Israel Lob ausgesprochen. Es sei eine Lektion für das «zionistische Regime» gewesen. Auf den Strassen wurde der Angriff gefeiert und dem iranischen Militär gedankt. Denken alle so und welche Rolle spielt das iranische Volk in dieser neuen Eskalationsstufe? Gast im «Tagesgespräch» ist Gilda Sahebi. Die Deutsch-Iranerin ist ausgebildete Ärztin und Politikwissenschaftlerin und arbeitet als Journalistin für verschiedene Medien, darunter die ARD, Der Spiegel und die Tageszeitung TAZ.