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In dieser Folge sprechen wir über den Nato-Gipfel, der jüngst im türkischen Ankara stattgefunden hat. Er stand im Zeichen des Ukraine-Kriegs und der Neuordnung der Nato unter dem Stichwort Nato 3.0. Die Mitgliedsländer, auch die USA unter Präsident Donald Trump, haben sich erneut zu Artikel 5 des Nato-Vertrags und der Beistandspflicht im Kriegsfall bekannt. Manche haben Zweifel daran, ob der Artikel 5 wirklich eingehalten würde, wenn es so weit käme. Ex-Nato-General Erhard Bühler ist da optimistischer. Allgemein kann er den Beschlüssen des Gipfels einiges Positives abgewinnen. Dabei geht es um Russland, den Terrorismus, die Aufrüstung innerhalb der Nato, die Rolle Europas, die Ukraine und den Iran.Inhaltverzeichnis:00:03:08 Bietet der Artikel 5 des Nato-Vertrages im Kriegsfall wirklich Schutz?00:15:20 Die politische Ergebnisse des Gipfels00:35:05 Die Bewaffnung der europäischen Nato-PartnerWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Juli 2026 geplant.
Die USA geben der Ukraine endlich Patriot-Abwehrraketen. Die NATO hat ein 140-Milliarden-Euro-Paket geschnürt. Die EU will mit der Ukraine zusammen an einer gemeinsamen Raketenabwehr arbeiten und Frankreichs Präsident Macron kündigt multinationale Truppen an, die schon jetzt in den Nachbarländern der Ukraine für die Sicherung eines Waffenstillstands üben sollen. Russland leidet unter den ukrainischen Angriffen auf seine Ölversorgung. Alles gute Nachrichten für die Ukraine. Aber reicht das? Hinter den Kulissen bröckele der Beistand, ist zu lesen. Und die Vorbereitungen auf den nächsten Kriegswinter seien nicht ausreichend. Der Ukraine fehlt es an Soldaten. Die Friedensverhandlungen stocken seit Monaten. Manche Experten beschwören die nukleare Eskalation als mögliches Ende des Ukraine-Krieges herauf. Nur, wo steht der Ukraine-Krieg wirklich? Das versuchen wir herauszufinden mit dem in Moskau lebenden Journalisten Michael Thumann, unserem Korrespondenten in Kiew Stephan Laack und den Politikwissenschaftlern Nico Lange und Johannes Varwick. Moderatorin ist Isabel Reifenrath. Podcast-Tipp: Was tun Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet. https://www.ardsounds.de/sendung/was-tun-herr-general-der-podcast-zum-ukraine-krieg/urn:ard:show:79c63b8ea9460080/
„Es macht mich fassungslos, wie wenig wir als vermeintlich aufgeklärte Europäer aus der Geschichte des letzten Jahrhunderts gelernt haben“, sagt Ulrike Guérot im Interview mit den NachDenkSeiten. Guérot hat sich die Ergebnisse des gerade zu Ende gegangenen NATO-Gipfels in der Türkei näher angeschaut und stellt fest: Die NATO hat „keine Ideen einer NachkriegsordnungWeiterlesen
Der NATO-Gipfel in Ankara – Viel Applaus, wenig SubstanzWie westliche Regierungen und Medien einen Erfolg feiern, während die Glaubwürdigkeit der Allianz schwindet.Ein Kommentar von Rainer Rupp.Der NATO-Gipfel in Ankara endete mit der einhelligen Einschätzung der Staats- und Regierungschefs, dass das Treffen ein bedeutendes Zeichen für die Geschlossenheit des Bündnisses und einen erneuerten Gestaltungswillen gesetzt habe. Trotz unterschiedlicher nationaler Prioritäten und früherer Sorgen um den transatlantischen Zusammenhalt betonten die Regierungschefs, der Gipfel habe die gemeinsame Entschlossenheit der NATO gestärkt und konkrete Fortschritte bei der Abschreckung Russlands und der Verteidigung und Unterstützung der Ukraine erzielt.NATO-Generalsekretär Mark Rutte, dessen Schleimspur aus Unterwürfigkeit und Huldigungen von Trump sich quer durch den NATO-Gipfel zog, bezeichnete das Treffen als einen „außerordentlich erfolgreichen“ Gipfel. Er hob hervor, dass das Bündnis den Übergang von ehrgeizigen Zielsetzungen zur konkreten Umsetzung geschafft habe. Steigende Verteidigungsausgaben, der Ausbau der Rüstungsproduktion sowie die wachsende Bereitschaft der europäischen Verbündeten und Kanadas, mehr Verantwortung für die gemeinsame Sicherheit für den gemeinsam geplanten Krieg gegen Russland zu übernehmen. So fasste Rutte die Botschaft des Gipfels mit den Worten zusammen:US-Präsident Donald Trump bewertete den Gipfel ebenfalls positiv. Er erklärte, die Gespräche mit den Verbündeten seien von „viel gegenseitiger Wertschätzung“ geprägt gewesen, womit er nur die Huldigungen und Bewunderungsorgien bezüglich seiner Person gemeint haben kann, denn dem größten US-Präsidenten aller Zeiten käme sowas wie eine Wertschätzung seiner Vasallen nicht über die Lippen. Zur unendlichen Erleichterung seiner Vasallen bekräftigte Trump sein Bekenntnis zum Grundsatz von Artikel 5, d.h. der kollektiven Verteidigung der NordAtlantischen TerrorOrganisation (NATO).Besonders hervorgehoben wurden neue Verpflichtungen zum Ausbau militärischer Fähigkeiten und der Rüstungskooperation sowie die Zusage langfristiger militärischer Unterstützung für die Ukraine. An letzterer hat sich Trump jedoch nicht beteiligt. Er hat lediglich zugesichert, dass er, wenn die Europäer bezahlen, Waffen liefern wird, die dann von den Europäern an die Ukraine weitergereicht, bzw. verschenkt werden könnenTrotz fortbestehender Meinungsverschiedenheiten in einzelnen geopolitischen Fragen begrüßte Trump die höheren europäischen Verteidigungsausgaben, die hauptsächlich in die Taschen der US-Rüstungskonzerne fließen, und mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen für den US-Kongress die Konzerne zu großzügigen Spenden für Trump und seine Republikaner ermuntern. Im Herbst steht ein Drittel der Sitze im US-Senat zur Wiederwahl und hundert Prozent der Sitze des Repräsentantenhauses. Vor diesem Hintergrund bezeichnete auch Trump das Treffen in Ankara als Erfolg, der eine gerechtere Lastenteilung innerhalb des Bündnisses belege.Derweil werden Trumps Stiefellecker unter den europäischen Staats- und Regierungschefs (das sind fast alle) nicht müde, triumphierend das „unerschütterliche Bekenntnis“ der Bündnispartner zur kollektiven Verteidigung auf dem Gipfel in Ankara in den geneigten Medien zu feiern und zu bekräftigen:Zugleich betonen sie weiter die Lüge, dass NATO-Einheit, Solidarität und gemeinsame Stärke weiterhin das Fundament von Frieden und Sicherheit für die rund eine Milliarde Bürgerinnen und Bürger des Bündnisses bilden. Damit wird versucht – allerdings vergeblich - der Welt den Ankara-Gipfel als Beweis für eine geschlossene und entschlossene Allianz zu präsentieren, trotz aller fundamental entgegengesetzter Interessen in vielen Mitgliedstaaten.„Die NATO liefert.“„Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle.“...https://apolut.net/der-nato-gipfel-trump-fuhrt-europa-folgt-von-rainer-rupp/
In Ankara wird’s ernst beim Nato-Gipfel. Das Gesundheitssparpaket sorgt für mehr Druck auf Langzeitkranke. Und bei der WM ist heute spielfrei: Zeit, die besten TV-Fußballexperten zu küren. Das ist die Lage am Mittwochmorgen.Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Das will die Nato in Ankara beschließen Mehr Hintergründe hier: »Ich bezweifle, dass diese Methoden geeignet sind, Simulanten von Kranken zu unterscheiden«Das ganze Ranking hier: »Dünnhäutig«, »Sportkamerad«, »Du schießt ja immer so gerne gegen uns« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die NATO befindet sich in einer paradoxen Situation: Einerseits wird sie, angesichts der Krisenherde, so dringend gebraucht wie seit Jahrzehnten nicht. Andererseits schürt US-Präsident Donald Trump Zweifel, ob sich die Europäer im Ernstfall weiterhin auf Washington verlassen können. Das führt dazu, dass Europa beginnt, seine Sicherheit ohne Amerika zu planen. Die Zeiten, in denen das Schicksal der NATO untrennbar mit den USA verknüpft war, sind vorbei. Was aber bedeutet es für uns, wenn Abschreckung und Verteidigung plötzlich allein europäische Aufgaben sind? Diese Frage beschäftigt den NATO-Gipfel in Ankara und auch wir wollen darüber reden. In der Sendung spricht Ulrich Sonnenschein mit Aylin Matlé vom Zentrum für Sicherheit und Verteidigung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, mit Wiebke Hönicke, Offizier der Bundeswehr, mit Kristina Karasu, Dokumentarfilmautorin in Istanbul und Anne Schneider, der Korrespondentin beim NATO-Gipfel in Ankara. Podcast-Tipp: 11KM - Der tagesschau-Podcast Zerbricht die NATO an Donald Trump? In dieser 11KM-Folge erzählt BR - Experte für Sicherheit, Clemens Verenkotte, wie sich Trumps Haltung zur NATO seit dem Iran-Krieg verändert hat und wie sich Europa und Kanada in Stellung bringen. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ebc8485bfe341c45/
Es gibt viel zu besprechen beim NATO-Gipfel in Ankara: Der nicht endende russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Die zähen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem iranischen Regime. Und eine erste Bilanz des 5 %-Ausgabenziels, dass die Mitgliedsländer beschlossen hatten. Aber dem amerikanischen Präsidenten Trump offenbar nicht reichen. Der will US-Truppen aus Europa abziehen und lässt die transatlantischen Bündnispartner im Zweifel, ob sie noch auf die Solidarität der USA zählen können. Andrea Beer diskutiert mit Prof. Dr. Gerlinde Groitl –Politikwissenschaftlerin, Universität Regensburg; Patrick Keller – DGAP Berlin; Alexey Yusupov – Leiter des Russlandabteilung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Moderatorin Anke Plättner im Gespräch mit Anastasia Tikhomirova (Die Zeit), Aylin Matlé (Sicherheitsexpertin, DGAP), Vassili Golod (Leiter ARD-Studio Kyjiw), Ralf Stegner (SPD, Mitglied Auswärtiger Ausschuss im Bundestag)
Moderatorin Anke Plättner im Gespräch mit Anastasia Tikhomirova (Die Zeit), Aylin Matlé (Sicherheitsexpertin, DGAP), Vassili Golod (Leiter ARD-Studio Kyjiw), Ralf Stegner (SPD, Mitglied Auswärtiger Ausschuss im Bundestag)
Der außenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, Jürgen Hardt, hat keine Angst vor dem NATO-Gipfel in der Türkei. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler zeigt sich Hardt als Optimist: "Die NATO ist eindeutig stärker, als das noch vor einem Jahr der Fall war", sagt er. Das liege an eingehaltenen, finanziellen Zusagen sowie den neuen NATO-Mitgliedsländern in Skandinavien, Finnland und Schweden.
Beim Gipfel in Ankara steht die NATO vor einem Wendepunkt: Das Bündnis ringt mit Donald Trumps Drohungen und der US-Forderung nach erhöhten Verteidigungsausgaben. Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stellt sich die Frage, ob Europa es leisten kann, die militärische Hauptverantwortung für die eigene Verteidigung zu tragen. In dieser 11KM-Folge erzählt uns BR – Experte für Sicherheit, Clemens Verenkotte, wie sich Trumps Haltung zur NATO seit dem Iran-Krieg verändert hat und wie sich derweil Europa und Kanada in Stellung bringen. Clemens Verenkotte war vor kurzem zu Gast bei “Die Entscheidung” und hat über die NATO und die Ukraine gesprochen. Die Folge beim Politik-Podcast des Bayerischen Rundfunks findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:48f1ffb1e4353621/ In dieser früheren 11KM-Folge geht es um „75 Jahre NATO – Bedrohter Kraftprotz“: https://1.ard.de/11KM_Nato_Jubilaeum Hier geht's zu “Politikum – der Meinungspodcast”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jakob Marlon Müller Mitarbeit: Marc Hoffmann, Nicole Dienemann Host: Kevin Ebert Produktion: Lorenz Kersten, Laura Picerno und Hanna Brünjes Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Start des NATO-Gipfels in Ankara: Im Iran-Konflikt fühlt sich Trump im Stich gelassen, viele Europäer sparen bei Verteidigung. Gelingt NATO-Chef Rutte die Charmeoffensive - oder rutscht er auf der Schleimspur aus? Mit Kathrin Schmid und Tina Hassel. Von Kathrin Schmid.
Eine historische Entscheidung: 2008 stand die Ukraine bereits vor der Nato-Tür. Die USA drängten auf eine Aufnahme. Deutschland bremste - auch, um Putin nicht zu verärgern.
Während aktuelle Bedrohungen die Welt in Atem halten, blickt die Allied Foresight Conference der NATO in Berlin in die Zukunft. Rund 250 Experten diskutieren über Szenarien, in denen Cyberangriffe auf Stromnetze, Satelliten-Dimensionen und der Klimawandel das operative Umfeld bestimmen. Rixa Fürsen spricht darüber mit Florence Gaub (NATO Defense College Rom). Sie ordnet im Gespräch auch die Dauerkrise der Allianz ein. Trotz Donald Trumps erratischem Kurs betont Gaub, dass das Bündnis historisch jede Vertrauenskrise überstanden hat. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Remme, Klaus www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Wenn über den Ukraine-Krieg und seine Ursachen gesprochen wird, dann spielt immer wieder die Osterweiterung der Nato eine Rolle. Auch der Angreifer Russland selbst führt sie immer wieder ins Feld, um den Krieg zu rechtfertigen. Und auch einige Historiker und Politiker sagen, in der Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges habe der Westen die historische Chance verstreichen lassen, Russland auf Augenhöhe einzubinden und so den Ukraine-Krieg zu verhindern. In dieser Folge sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler mit dem Historiker und Offizier Matthias Rogg über den ewigen Streitpunkt Nato-Osterweiterung. Er findet, eine zentrale Rolle spiele dabei die oft wenig beachtete russische Primakow-Doktrin. Nach wem sie benannt ist, was sie genau besagt und was sich daraus ableiten lässt, besprechen wir in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?".Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 24. Juni 2026 geplant.
Weniger US-Bomber, weniger Kampfjets, mehr Verantwortung für Europa: Die NATO steht vor einer Neuverteilung der Lasten. Fachleute sehen vor allem bei Luftabwehr, Logistik und Aufklärung Aufholbedarf für die EU.
Unterschiedliche Außenpolitiken und kollidierende nationale Interessen der EU-Mitgliedstaaten machen eine europäische Armee auf absehbare Zeit unerreichbar, so Analysten.
In der 2. Sonderfolge von der WIFIS-Konferenz diskutieren Oberst a.D. Wolfgang Richter und die Politikwissenschaftlerin Gerlinde Groitl. Laut Richter ist eine politische Absicht Moskaus, die "starke Nato" anzugreifen, nicht nachweisbar. Außerdem erklärt er, warum aus seiner Sicht Europas konventionelle militärische Fähigkeiten den russischen überlegen sind. Groitl macht aber darauf aufmerksam, dass Russland dem Westen bereits militärisch droht. Außerdem gebe es hybride Angriffe. Russland sehe sich als Großmacht. Gleichzeitig wirft die Politikwissenschaftlerin dem Westen Fehler im Umgang mit Russland vor. Dieser müsse erst einmal seine Ziele definieren. Nur dann werde er sie auch erreichen können.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.Info: Die nächste reguläre Folge von „Was tun, Herr General?“ ist für den 9. Juni 2026 geplant.
Rumänien hat die russische Herkunft der nahe der rumänisch-ukrainischen Grenze in ein Wohnhaus eingeschlagenen Drohne bestätigt. Die NATO bestätigt auch, dass die in ein Wohnhaus in Rumänien eingeschlagene Drohne aus Russland stammt. Zwei Menschen wurden verletzt, zudem brach ein Feuer aus. Moskau weist eine eindeutige Zuordnung bislang zurück und fordert weitere Beweise.
An der britischen University of Cambridge wurde kürzlich zu folgendem Thema debattiert: „This House believes NATO is unfit for the world today“ („Dieses Haus ist der Auffassung, dass die NATO für die heutige Welt nicht geeignet ist“). Die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen war als eine der Hauptrednerinnen dazu eingeladen. In ihrer Rede kritisierte sie zentrale NarrativeWeiterlesen
In Rumänien ist ein Haus von einer Drohne getroffen worden, die NATO macht Russland dafür verantwortlich. Auch für Ruprecht Polenz von der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde steht Putin dahinter. Die NATO müsse nun eine klare Antwort geben. Buschert, Fanny; Polenz, Ruprecht www.deutschlandfunk.de, Interviews
Der US-Präsident verspricht seinem Warschauer Kollegen Truppen. Trägt die Bundesregierung Sanktionen gegen Israels Sicherheitsminister mit? Die Republikaner im Senat machen nicht mehr alles mit. Das ist die Lage am Freitagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergrund hier: Die Nato fürchtet den Trump-Schock Mehr Hintergründe: Wie Trump die Staatskasse plündert, um seine Unterstützer zu belohnen Die ganze Geschichte hier: Sanktionen gegen israelischen Minister? Jetzt könnte auch in Deutschland der Widerstand bröckeln +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Es ist ein Hin- und Her. Erst stoppen die USA die Entsendung von 4.000 Soldaten nach Polen. Dann kündigt Präsident Donald Trump an, dass 5.000 Mann dort stationiert werden sollen. Sicherheitsexpertin Ulrike Franke sieht für die NATO-Staaten, deren Außenminister sich im schwedischen Helsingborg treffen, nur eine Möglichkeit.
Es ist die vielleicht absurdeste internationale Vereinbarung aller Zeiten. Nach monatelangen Geheimtreffen haben sich Regierungen weltweit offenbar auf ein gemeinsames Ziel verständigt: An bestimmten Daten darf niemals etwas Bedeutendes passieren. Der Grund? Die Zahlenkombinationen flowen einfach nicht und haben Minusaura. Interne Papiere sprechen von „Tagen mit katastrophaler historischer Ästhetik“. Ereignisse an solchen Daten hätten „keine kulturelle Wucht“ und seien „nicht geeignet, sich sinnvoll ins kollektive Gedächtnis einzubrennen“. Ganz oben auf der Liste der verbotenen Geschichts-Daten: 12/5 Laut Experten das schlimmste Datum überhaupt. 12/5 klinge „wie ein Handball-Zwischenstand“ und dürfe niemals mit einer globalen Krise verbunden werden. Deshalb gilt am 5. Dezember weltweit erhöhte Sicherheitsstufe. Staatschefs vermeiden Reisen, Börsen schließen früher, selbst Raketenstarts werden verschoben. 10/14 Ein Datum mit „kompletter Verwaltungs-Aura“. Insider nennen es intern „das Excel-Tabellen-Datum“. Um historische Katastrophen zu vermeiden, werden an diesem Tag internationale Gipfel grundsätzlich verboten. 8/17 „Klingt wie ein Parkplatzabschnitt am Flughafen“, heißt es in einem Strategiepapier. Militärübungen werden am 17. August abgesagt, um zu verhindern, dass versehentlich etwas Relevantes passiert. 11/23 Zu lang. Zu unrhythmisch. „Niemand würde je sagen: Weißt du noch damals, 11/23?“ Deshalb werden an diesem Tag besonders viele harmlose Events organisiert – Food-Festivals, Flohmärkte, Stadtläufe. Hauptsache, nichts Historisches. 2/19 Laut Sprachforschern „komplett ohne Einschlag“. Mehrere Staaten haben sich darauf geeinigt, an diesem Datum keine Wahlen oder wichtigen Reden stattfinden zu lassen. 7/14 Eigentlich starke Einzelzahlen – gemeinsam aber „tot“. Deshalb werden internationale Verhandlungen bewusst nie auf diesen Tag gelegt. 3/28 Ein Datum, das laut Experten „nach Bedienungsanleitung“ klingt. Die NATO soll intern sogar Richtlinien haben, an diesem Tag keine größeren Operationen zu starten. 10/22 Zu viele Silben, kein Rhythmus. Der UN-Sicherheitsrat soll beschlossen haben, dass Krisensitzungen möglichst niemals auf dieses Datum fallen dürfen. 9/17 Die 9 erzeugt zunächst Hoffnung – doch die 17 „zieht alles runter“. Ein Historiker sagt: „Das Datum startet mit Aura und endet wie ein WLAN-Passwort.“ 1/29 Das vielleicht trostloseste Datum überhaupt. „Klingt wie eine Steuer-ID“, heißt es aus Diplomatenkreisen. Deshalb gilt am 29. Januar weltweit ein informeller „Tag der maximalen Bedeutungslosigkeit“. Um sicherzugehen, dass diese Tage historisch leer bleiben, greifen die Staaten zu drastischen Maßnahmen. Große Politiker reisen bewusst nicht. Militärs fahren Systeme herunter. Unternehmen verschieben Produkteinführungen. Selbst Hollywood vermeidet an diesen Tagen Kinostarts mit Blockbuster-Potenzial. Ein Regierungsberater bringt die Strategie auf den Punkt: „Wenn die Menschheit schon historische Ereignisse produziert, dann bitte mit vernünftigem Flow.“ Und genau deshalb soll verhindert werden, dass irgendwann ein Kind im Geschichtsunterricht sagen muss: „Boah, die große Revolution begann einfach mit den Ereignissen von 12/5.“
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Die militärischen Prioritäten der USA verlagern sich weg von Europa in den Mittleren Osten und nach China. Die NATO droht zu zersplittern. Die NATO-Mitglieder haben in unterschiedlichem Ausmaß Angst vor Russland, vor französischer Eigenständigkeit und vor Deutschlands militärischem Wiederaufstieg. Von Fjodor Lukjanow
Derzeit treffen sich NATO-Vertreter zu vertraulichen Gesprächen mit Filmschaffenden in ganz Europa und in den USA. Das mutmaßliche Ziel der Militaristen: bei Filmproduktionen Abhängigkeiten zu schaffen und auszunutzen, um dadurch noch mehr Militärpropaganda auf die große Leinwand zu bringen. Von Tobias Riegel.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Die NATO hält derzeit hinter verschlossenenWeiterlesen
Ein möglicher US-Austritt aus der NATO würde die europäische Sicherheitsarchitektur grundlegend verändern. Studien gehen davon aus, dass Europa rund 300.000 zusätzliche Soldaten sowie Verteidigungsausgaben von etwa 3,5 Prozent des BIP benötigen würde. Besonders kritisch wären dabei die nukleare Abschreckung und die mangelnde Standardisierung der Streitkräfte.
Welche Rolle kann und will die EU in einem solchen Fall in dem Verteidigungsbündnis spielen?
Die NATO als Verteidigungsbündnis hält nicht mehr, deshalb muss Europa seine Stärken entdecken und geopolitisch ins Feld führen, sagt die Politologin Jana Puglierin. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Die Zeiten, als Europa sich unter dem Schutzschirm der NATO wähnte und sich auf das Bekenntnis zu Frieden verlassen konnte, sind Vergangenheit. Das signalisieren die USA seit langem und Präsident Donald Trump bringt es drastisch zum Ausdruck. Diese Gangart wird bleiben, ist sich die deutsche Politikwissenschaftlerin Jana Puglierin sicher. Konkret, sagt sie, setzen die aktuellen Großmächte ihre imperialistischen Pläne um und alles, was in solchen Zeiten zählt, ist die eigene Wehrhaftigkeit.Wenn die Macht des Stärkeren regiert, muss sich Europa neu erfinden und eine gemeinsame geopolitische Strategie finden. Was da dazu gehört? Vor allem und zuerst das entsprechende Mindset, dass es sich tatsächlich um eine bedrohliche Situation handelt, sagt Puglierin. Ist das einmal verinnerlicht, werden gemeinsame Verteidigungsstrategien, Aufrüstung auf allen Ebenen und das Entdecken von Narrativen der Stärke folgen, ist sie überzeugt, mahnt aber vor den vielen Hürden.Die Feinde von Europas Wehrhaftigkeit sind nicht nur Mächte von außen, sondern kommen auch von innerhalb der EU. Puglierin kennt deren Argumente und hat Antworten parat. Und sie erzählt nicht nur von den Lücken, sondern auch von den vielversprechenden Verteidigungsprojekten innerhalb der Europäischen Union. Unser Gast in dieser Folge: Jana Puglierin ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten deutsche, europäische und globale Sicherheitsthemen, Verteidigung und Leiterin des Think-Tanks European Council on Foreign Relations (ECFR) in Berlin. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Zeitgeschichte sowie im Studiengang Nordamerikastudien an der Universität Bonn. Danach leitete Puglierin das Alfred von Oppenheim Center for European Policy Studies der Deutschen Gesellschaft für Ausländische Politik (DGAP) und forschte im Rahmen des Berlin Future Forums.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
In dieser Folge geben Wolfgang Bosbach, Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach eine Antwort auf diese Frage:Lassen die NATO-Verbündeten US-Präsident Donald Trump im Stich?Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIAFragen, Anregungen, Kritik: kontakt@diewochentester.deHier den Vodafone Business-Tarif zum Spezial-Preis sichern, über den Bosbach, Jörges und Rach im Podcast sprechen: https://www.vodafone.de/business/shop/360grad-security/?t=179&o=10483&i=102Das Spezialangebot von VINOS über diesen Link sichern: https://www.vinos.de/bosbach-joerges-rach-weinangebote/?utm_source=kooperation&utm_medium=podcast&utm_campaign=2603&utm_term=BJR Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Der US-Präsident will, dass die europäischen Bündnispartner Kriegsschiffe schicken, um die Straße von Hormus zu sichern. Die stehen vor einem Dilemma.
Das Militärbündnis Nato solle den USA im Iran-Krieg dabei helfen, die Strasse von Hormus zu sichern, fordert der US-Präsident. Ansonsten werde sie «eine schlechte Zukunft haben». Erste Nato-Länder wiegeln ab, aber können sie sich Trump widersetzen? Durch die Strasse von Hormus fahren normalerweise viele Öltanker, doch der Iran bedroht sie als Reaktion auf den Krieg der USA und Israels offen und so hat der Schifssverkehr drastisch abgenommen. Das verteuert die Öl- und Benzinpreise, was auch in den USA bei Trumps Wahlvolk nicht gut ankommt. Deshalb will Trump nun die Strasse von Hormus absichern, und zwar mit internationalen Eskorten. Die Nato könnte das tun, völkerrechtlich spricht nichts dagegen, zivile Schiffe vor Angriffen zu schützen. Allerdings wäre so ein Einsatz für die Nato keine Pflicht, selbst wenn sich Trump auf den berühmten «Bündnisfall» berufen würde, und die Risiken sind beträchtlich. Trotzdem ist es nicht ausgeschlossen, dass europäische Nato-Länder in irgendeiner Form in diesen Krieg hineinrutschen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Fredy Gsteiger, SRF-Beobachter der internationalen Sicherheitspolitik ____________________ Wie der Irankrieg die Weltwirtschaft beeinflusst: - https://www.srf.ch/news/wirtschaft/iran-krieg-von-heizoel-bis-tourismus-so-beeinflusst-der-krieg-die-wirtschaft ____________________ Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Marielle Gygax - Mitarbeit: Silvia Staub ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr, rechtzeitig zum Feierabend.
Die Unicredit will ihren Anteil an der Commerzbank erhöhen, der noch unter 30 Prozent liegt. Außerdem: Wie entwickelt sich der Irankrieg aktuell?
Der Iran-Krieg macht sich in Europa längst nicht nur an der Tankstelle bemerkbar. Auf einem britischen Militärstützpunkt in Zypern schlägt vergangene Woche eine Shahed-Drohne ein, mutmaßlich von den Mullah-Unterstützern der Hisbollah im Libanon abgefeuert. Der europäische Inselstaat ist alarmiert - und streitet über die ausländische Militärpräsenz und den Schutzschirm der NATO. Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Ein Grund, warum die Ukraine auch nach vier Jahren noch Widerstand gegen Russland leisten kann, sind Drohnen. Welche Rolle dabei eine einzigartige Schlachtfeld-Software spielt, hier.
Zehn ukrainische Drohnenpiloten sollen bei einer Übung zwei Nato-Bataillone ausgeschaltet haben. Im Podcast erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, was genau passiert ist und welche Schlüsse die Nato ziehen sollte.
Was passiert, wenn Russland tatsächlich Bündnispartner angreift?In einem Militär-Experiment, einem sogenannten Wargame, haben Experten und Politiker genau dieses Szenario Schritt für Schritt durchgespielt. Das Ergebnis sorgt sogar in den USA für Aufsehen: Reichen am Ende15.000 russische Soldaten, um die NATO handlungsunfähig zu machen?Heutiger Gast ist der österreichische Militärexperte Franz-Stefan Gady. Er hat in dem Spiel die Rolle des russischen Generalstabschefs übernommen - und erklärt, warum Geschwindigkeit, schnelle Eskalation und politischer Druck für Russland entscheidend wären. Was würde ein solcher Angriff für Litauen bedeuten - und was für die Glaubwürdigkeit der NATO? Und: Sind Deutschland und Europa wirklich bereit, im Ernstfall „whatever it takes“ zu riskieren?Das „Wargame" gibt es auch als Podcast bei WELT: Ernstfall - Was, wenn Russland uns angreift?https://www.welt.de/wargame/Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Under destruction“ ist der Report zur Münchener Sicherheitskonferenz überschrieben, die Botschaft ist eindeutig: die Welt, wie wir sie kannten, ist Vergangenheit. China, Russland und neuerdings auch die USA betreiben eine offen imperialistische Politik. Es gilt das Recht des Stärkeren, wer nicht gewinnt, verliert. Die Welt ordnet sich neu, ob Europa zu den Gewinnern oder Verlierern zählt, ist ungewiss. Die Nato ist beschädigt, Freiheit und Sicherheit scheinen nirgendwo mehr garantiert. Was können die rund 60 Staats- und Regierungschefs und tausend Delegierte in München ausrichten? Stehen die Zeichen auf noch mehr Eskalation, oder ist es an der Zeit, den Schaden zu begrenzen? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Marina Henke – Hertie-School Berlin, Centre for International Security; Oberst a.D. Wolfgang Richter – Sicherheitsexperte; Prof. em. Dr. Christian Hacke – Politikwissenschaftler
Die schlechten Nachrichten aus dem VBS reissen nicht ab. Nun machen sich einmal mehr Probleme beim neuen Luftraum-Überwachungssystem bemerkbar. Denn dieses läuft auf der neuen Digitalisierungsplattform, die sich auch erst im Aufbau befindet. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:25) Luftüberwachung - ein weiteres Sorgenkind der Schweizer Armee (06:00) Nachrichtenübersicht (10:23) Die Nato wird nun auch zu einer arktischen Allianz (15:09) Crans-Montana: Wenn jede Einvernahme öffentlich wird (19:43) Die Swisscom und ihr neues Italiengeschäft (24:21) Nach Fall von Sheikh Hasina: Bangladesch wählt neues Parlament (30:53) Warum es mit der Winterstromlücke bald vorbei sein dürfte (35:49) Epstein-Akten setzen britisches Königshaus unter Druck
US-Außenminister Rubio kündigt Gespräche zwischen den USA, Dänemark und Grönland zur Arktis an. Die NATO betont, dass es ihr Ziel ist, Russland und China daran zu hindern, wirtschaftliche oder militärische Stützpunkte auf Grönland zu errichten.
Die USA geben sich eine neue Verteidigungsstrategie. Darin geht es um die Verteidigung des eigenen Staatsgebiets, um China, Russland, Iran und Korea. Und um die Rolle von Nato und Europa.
Wenn in diesen Tagen über den Ukrainekrieg berichtet wird, geht es meistens um die russischen Angriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine. Offiziellen Angaben zufolge sind derzeit über eine Million ukrainischer Haushalte ohne Strom, in vielen Gebäuden sind dadurch die Heizungen außer Betrieb – und dies bei knackigen Minusgraden. Keine Frage – die russischeWeiterlesen
Genau ein Jahr ist Donald Trump zum zweiten Mal im Amt. Unter seiner Ägide ist das transatlantische Verhältnis so schlecht wie nie. Zuletzt hat der US-Präsident die Verbündeten mit seinem Anspruch auf Grönland und neuen Zolldrohungen gegen sich aufgebracht. Ist die NATO damit tot - oder kann man ihr neues Leben einhauchen? Die jüngsten Entwicklungen beleuchten im Podcast Host Kai Küstner und Stefan Niemann. Sie erklären, wie der US-Präsident seine Ansprüche rechtfertigt. Sie analysieren, welche Motive ihn antreiben und welche Rolle persönliche Be- und Empfindlichkeiten spielen. Außerdem fasst Stefan die auf Trumps Alleingänge folgenden Reaktionen der Europäer zusammen, die sich in ihrem Vorgehen allerdings alles andere als einig sind.Während sich der Westen streitet, terrorisiert Russlands Machthaber Putin weiter die Ukraine, vor allem mit Angriffen auf die Energie-Infrastruktur - mitten im eisigen Winter. Trotzdem will Trump Putins Russland in den neu geschaffenen Friedensrat für Gaza aufnehmen, der auch weitere Konflikte entschärfen und den Vereinten Nationen Konkurrenz machen soll.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Kai Küstner mit dem BR-Kollegen Kilian Neuwert über den neuen Wehrdienst. In den vergangenen Tagen hat die Bundeswehr die ersten Briefe an diejenigen verschickt, die in diesem Jahr schon 18 geworden sind oder es noch werden. Kilian erklärt das Prozedere und wie die Bundeswehr versucht, junge Menschen anzuwerben. "Ich gehe so weit, zu sagen, sie ist einfach insgesamt inzwischen viel präsenter in der Öffentlichkeit." Ein junger Mann, Nils, ist zur Bundeswehr gegangen, hat sich nach der Ausbildungszeit aber für einen anderen Weg entschieden. Kilian hat mit ihm über seine Erfahrungen gesprochen. Genau so wie mit Kritikern des Wehrdienstes und der Bundeswehr im Allgemeinen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Wie soll Europa auf Trumps Grönland-Drohungen reagieren? https://edition.cnn.com/2026/01/20/politics/nato-tactics-trump-greenland-analysis Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast “Trumps neue Welt Grönland im Visier”https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5d352dcdfaca6f0b/ Podcast-Serie von BR24, die sich dem Thema Wehrdienst widmet: https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:e7bcaf8eea1771e3/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Trump droht, Grönland zu annektieren. Was ist, wenn er ernst macht? Welche Hebel hat Europa? Und: Diskussion um deutsche Truppen in der Ukraine. Außerdem: Im Südwesten von Berlin gehen wieder die Lichter an – jetzt beginnt die Diskussion über Konsequenzen. Philipp May
Während Trump mit Moskau über Frieden verhandelt, zündeln Kiew und Brüssel weiter. Die NATO bereitet den großen Schlag vor – und nennt ihn „Verteidigung“. Von Sevim Dağdelen. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Kiews Terror auf See und vor Afrika Während in Moskau über ein Ende des Ukraine-Krieges verhandelt wird, versuchenWeiterlesen