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Anna Ritzinger ist Model, Tieraktivistin, Mutter von vier Kindern und Mitglied der Partei Die Linke. Sie lebt auf einem Lebenshof und setzt sich seit Jahren für Tierrechte, Feminismus und gesellschaftliche Gerechtigkeit ein. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht sie über ihre politische Haltung, über Antifaschismus, Geschlechterrollen und darüber, warum sie trotz unterschiedlicher Weltanschauungen den offenen Dialog für wichtig hält. Dabei erzählt sie auch von ihrer Familie, ihrer Rolle als Mutter und den Erfahrungen, die ihren Blick auf Gesellschaft und Zusammenleben geprägt haben.Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die großen Konfliktlinien unserer Zeit: Feminismus, Männlichkeit, Dating, Einsamkeit, Sexualität, Erziehung und die Frage, wie Männer und Frauen heute miteinander umgehen sollten. Anna Ritzinger erklärt, warum sie ihre Söhne und Töchter bewusst unterschiedlich erzieht, weshalb sie Consent-Kultur und „Nur Ja heißt Ja“ für notwendig hält und warum sie glaubt, dass Männer stärker an ihrer emotionalen Entwicklung arbeiten müssen. Gleichzeitig kritisiert sie vereinfachende Feindbilder, den inflationären Gebrauch von Begriffen wie „Nazi“ und einen Feminismus, der Klassenfragen ausblendet. Entstanden ist ein langes, kontroverses und zugleich respektvolles Gespräch zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, die sich nicht gegenseitig überzeugen wollen, sondern versuchen, einander zu verstehen.
InSpektren - Der Podcast aus der deutschsprachigen A*spec-Community
In der heutigen Folge sprechen Noir und Finn mit Clara vom Podcast ACE AROund the Cake über das Buch “Entromantisiert euch! Ein Weckruf” von Beatrice Frasl. Sie sprechen darüber, worum es in dem Buch geht und wie weit sie mit Frasls Schlussfolgerungen übereinstimmen. Außerdem betrachten sie die aktuelle Verwendung des Begriffs “Liebe” in a*spec Büchern und in aktuellen (queer)feministischen Kontexten und teilen ihre Wahrnehmung diesbezüglich unter anderem aus einer aplatonischen und loveless Perspektive. Sie überlegen außerdem, welche Schritte sie selbst setzen können, um Normen rund um romantische Beziehungen und Liebe in ihrem Leben abzubauen. Moderation: Noir, FinnGastperson(en): ClaraProduktionsleitung: FinnRedaktion: Noir, Finn, ClaraSchnitt: FinnQualitätssicherung: Delfin This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Folge von ACE AROund the Cake zu Entromantisiert euch!ACE AROund the Cake Folge 36 – Entromantisieren wir uns?, https://acearoundthecake.de/2026/06/18/36-entromantisieren-wir-uns/ Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.Ganze Folge: Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Fokus auf heterosexuelle Paarbeziehungen, Patriarchat und patriarchale Strukturen, Misogynie und misogyne Strukturen, Romantik-Negativität, Amatornormativität, Reduzierung gesellschaftlicher Probleme und dem Entgegenwirken auf die Abschaffung romantischer Liebe / Paarbeziehungen00:02:32 – 00:06:02 | Amatornormativität, Abwertung platonischer Liebe und Freund*innenschaften gegenüber romantischer Liebe, Geschlechterbinarität, Stereotype Geschlechterrollen, toxische Männlichkeit, Sexismus, Idealisierung und Romantisierung von Limerenz und Verliebtheit00:06:35 – 00:08:05 | Einsamkeit und Vereinsamung (in Paarbeziehungen), Geschlechterbinarität, Idealisierung romantischer Paarbeziehungen00:08:05 – 00:09:56 | Konsumkapitalismus (am “Datingmarkt”) bzw. Vergleiche von Konsum(kapitalismus) mit Dating, Objektifizierende Bewertung von Personen00:09:58 – 00:13:50 | Zentrierung von Sex und körperlicher Nähe in romantische Paarbeziehungen, Geschlechterbinarität, Toxische Männlichkeit, Absprechen von Männlichkeit, Abwertung anderer Formen körperlicher Nähe gegenüber Sex, Reduzierung von Sex auf PiV (Penis-In-Vagina-Penetration), Zentrierung von Sexualität auf männliche Bedürfnisse, Compulsory Sexuality00:13:59 – 00:19:07 | Unbezahlte Care Arbeit (und deren Romantisierung), Trennung aufgrund von nicht mehr vorhandener Arbeitsfähigkeit, Misogyne Strukturen und Misogynie, Romantik-Negativität, Relationship Escalator (Beziehungsrolltreppe), Kapitalismus, Patriarchat, Familismus, Sexismus, Absprechen von Liebe, Absprechen von Menschlichkeit, Loveless-Feindlichkeit, Geschlechterrollenbilder, Geschlechterbinarität, Geschlechterbezogene Ungleichheit in heteroromantisch-sexuellen Paarbeziehungen00:19:18 – 00:22:27 | Gewalt in Paarbeziehungen, Häusliche Gewalt, Sexismus, Misogynie, Femizide / Feminizide, Geschlechterbinarität, Geschlechterrollenbilder und -zuschreibungen, Amatonormativität, Zentrierung von Sexualität (Erwähnung), Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Erziehung von Frauen zum Wunsch nach normativen Paarbeziehungen00:22:27 – 00:24:50 | Amatonormativität (Romantisierung von Liebe und Verliebtheit), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, Toxische Männlichkeit, Zentrierung von Nähe auf Sexualität in romantischen Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen auf Männer00:25:01 – 00:28:52 | Romantik-Negativität, Häusliche Gewalt, Femizide / Feminizide, Zentrierung von Sex in romantischen Paarbeziehungen, Geschlechterbezogene Ungleichheit in Paarbeziehungen, verkürzte Darstellung von / Sicht auf poly* Beziehungen, vermeintliches Monopol von romantischen Paarbeziehungen auf Liebe00:29:35 – 00:29:52 | Probleme in heterosexuell-romantischen Paarbeziehungen (Vereinsamung, Gewalt an Frauen)00:29:52 – 00:30:15 | Romantik-Negativität00:31:43 – 00:32:16 | Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, normative Bilder romantischer Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen der Liebesnorm auf alle außer Frauen00:35:40 – 00:35:54 | Klassismus / Ableismus und damit verbundene Hürden in Bezug auf Fachliteratur00:37:17 – 00:37:40 | Verallgemeinerte Aussage zur romantische Liebe bzw. deren Abschaffung00:38:20 – 00:38:35 | Romantik-Negativität, Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Ungleich verteilte emotionale Arbeit (Erwähnung), Gesellschaftliche Romantisierung von Limerenz und anderen Emotionen00:44:22 – 00:49:35 | Patriarchale Strukturen, ungleich verteilte Care Arbeit, Toxische Männlichkeit, Familismus00:49:49 – 00:51:52 | Trennung (Scheidung, Scheidungsraten), konservative und religiöse Kritik an steigenden Scheidungsraten00:53:04 – 00:55:25 | Naturalisierung romantischer Liebe / romantischer Anziehung, Amatonormativität, gesellschaftliche Bilder von Liebe, Romantik und Partner*innenschaften00:01:20 – 01:05:55 | Reproduktion von mononormativen und amatonormativen Beziehungsvorstellungen und Normen in alternativen Beziehungsformen (z. B. queeplatonischen oder poly* Beziehungen), Respectability Politics, Fokus auf Liebe im Aktivismus (Aro*spec-Erasure, Loveless-Erasure)01:11:12 – 01:20:56 | Platonormativität, Loveless-Feindlichkeit und Erasure, Apl*spec-Erasure und Feindlichkeit, Respectability Politics, Idealisierung des Begriffs Liebe, Bezugnahme auf loveless- und apl*spec-feindliche Annahmen, die Liebe über andere Empfindungen hierarchisieren01:22:48 – 01:23:05 | Ansprechen der Ansicht, Freund*innenschaft sei vermeintlich die bessere Form von Liebe01:23:52 – 01:24:01 | Spirituelle Aufladung und Komponente des Begriffs Liebe01:24:45 – 01:33:13 | Amatonormativität, Liebesnorm (Überhöhung und Idealisierung von Liebe), Loveless- und Apl*spec-Erasure01:31:14 – 01:32:25 | Religiös / Spirituell aufgeladene Sprache01:33:51 – 01:34:13 | Romantik-Negativität01:34:20 – 01:37:20 | Bezugnahme auf patriarchale Beziehungsstrukturen und normativen Beziehungsmustern, Ungleiche Verteilung von Care Arbeit,01:37:20 – 01:38:40 | Amatonormativität, Amatonormative Sprache die romantische bzw. partner*innenschaftliche Beziehungen über andere Beziehungsformen hierarchisiert01:38:52 – 01:41:38 | Relationship-Skill-Gap, patriarchale Strukturen und ihre Folgen (binär-geschlechtliche Sozialisation), ungleich verteilte (emotionale) Care Arbeit (Zuschreibung der Verantwortung zu Care Arbeit zu Frauen / weiblich sozialisierten Personen), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollenbilder01:42:48 – 01:43:17 | Relationship-Skill-Gap, binäre Geschlechterrollen, cis-heteronormative Sozialisation und deren Auswirkungen auf Männer Kapitelmarken00:00:00 | Cold Open00:00:14 | Intro00:00:38 | Begrüßung und Einleitung00:02:17 | Start in den Inhalt des Buches00:02:43 | (Einschub) Definition: Amatonormativität00:04:08 | (Einschub) Inhaltshinweis00:06:02 | Vereinsamung in Paarbeziehungen & Dating00:09:58 | Zentrierung von Sexualität und körperliche Nähe in Paarbeziehungen00:13:59 | Unbezahlte Care Arbeit und ihre Romantisierung00:19:18 | Gewalt in Paarbeziehungen00:25:01 | Abschaffung der romantischen Liebe00:29:03 | Allgemeiner Eindruck der Moderation zum Buch00:37:17 | Romantische Liebe abschaffen?01:00:12 | Revolutionäres Potenzial alternativer Beziehungsformen01:11:12 | Platonormativität, aplatonische und loveless Perspektiven01:11:53 | (Einschub) Definition: Platonormativität01:12:20 | (Einschub) Definition: Aplatonik01:13:25 | (Einschub) Definition: Loveless01:33:24 | Offene Fragen01:42:48 | Lexikon: Relationship-Skill-Gap01:43:27 | Kulturecke: Entromantisiert euch! von Beatrice Frasl01:44:33 | Was nehmen wir mit?01:46:31 | Hinweis auf die Sommerpause01:47:07 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:48:55 | Outro LexikonRelationship-Skill-Gap – Der Begriff Relationship-Skill-Gap bezeichnet nach Gregory Matos die Kluft, die sich bezüglich der Beziehungskompetenzen zwischen den (binären) Geschlechtern auftut. Männer haben mit ihren aufgrund ihrer gesellschaftlichen Sozialisation oft geringer ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenzen oft weniger der beim Führen von zwischenmenschlichen Beziehungen und Partner*innenschaften benötigten Fähigkeiten. Damit haben sie bei Frauen heute oft geringere Chancen als noch vor einigen Jahren oder Jahrzehnten. KultureckeBeatrice Frasl, Entromantisiert euch! Ein Weckruf, Deutsch, 280 Seiten, ISBN: 978-3-7099-8251-8 (Innsbruck: Haymon Verlag 2025 Begriffserklärung: SubversivDas Wort subversiv kommt vom spätlateinischen subversio für “Umkehrung”, “Umsturz” oder “Zerstörung” bzw. subvertere für “umkehren”, “umstürzen” oder “vernichten”) und beschreibt Handlungen, Ideen oder Konzepte, die das Ziel haben, bestehende gesellschaftliche Normen oder Autoritäten zu destabilisieren und zu verändern. Wenn in der Folge von subversiven Potenzial alternativer Beziehungsformen und Konzepte die Rede ist, geht es um Möglichkeiten, die diese Lebensentwürfe beinhalten, gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen und diese über die Zeit zu verändern. Erwähnte InSpektren-FolgenInSpektren, Folge 66 – Fragen zu Limerenz, https://inspektren.eu/66-fragen-zu-limerenz InSpektren, Folge 67 – Limerenz, https://inspektren.eu/67-limerenz InSpektren, Folge 93 – Liebesmacht. Gespräch mit Nora Kellner, https://inspektren.eu/93-liebesmacht-gespraech-mit-nora-kellner Erwähnte BücherAlice Osemann, Loveless (deutsche Ausgabe), übersetzt von Vanessa Walder, Deutsch, 480 Seiten, Roman, Aroace-Hauptcharakter, ISBN: 978-3-7432-1219-0 (Bindlach: Loewe Jugendbücher 2022)Kayla Kaszyca/Sarah Costello, Sounds Fake But Okay. An Asexual and Aromantic Perspective on Love, Relationships, Sex, and Pretty Much Anything Else, Englisch, 160 Seiten, ISBN: 978-1-83997-001-6 (Bad Hersfeld: Hachette Children's Book 2023)Nora Kellner, LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen, Deutsch, 336 Seiten, ISBN: 978-3-89771-254-6 (Münster: Unrast Verlag 2025) Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
In diesem Podcast sprechen Neuropsychologe Varnan Chandreswaran und Patrick Reiser über Wokeness, Feminismus, Patriarchat, Geschlechterrollen, Gewalt gegen Frauen und die wissenschaftliche Evidenz hinter gesellschaftlichen Debatten. Varnan hat das Patriarchat debunked. "Das Patriarchat gibt es nicht", sagt er.Aktuelle Themen wie Gendern, Männerbilder, politische Polarisierung, Identitätspolitik, Queerfeminismus und psychologische Ursachen von Gewalt werden analyiert.Dabei geht es um Studien, Daten, Neuropsychologie, Bewusstseinsentwicklung und die Frage, wie echte Heilung zwischen Männern und Frauen entstehen kann. Eine kontroverse und tiefgründige Diskussion über Gesellschaft, Wissenschaft, Beziehungen, Trauma und was wir tun können, um wirklich etwas zu verändern._____► Jetzt Patrick's neues Buch vorbestellen: https://rich-buddha.com/_____► Kostenlose Achtsamkeitsmeditation für tiefere Verbundenheit und mehr Klarheit: https://start.patrickreiser.com/meditation_____► Kostenloser Klarheitstest: https://klarheitsquiz.com_____► In 12 Wochen zu tiefer Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude: Hier geht es zu meinem Mentoring: https://patrickreiser.com/human-elevation-mentoring_____► Das exklusive Retreat in den Schweizer Bergen, welches die Grenzen deine Wahrnehmung sprengt und dich in eine zielgerichtete Umsetzung deiner Vision bringt: https://patrickreiser.com/retreat_____Alles über unseren Varnan Chandreswaran:► Homepage: https://varnan.de/challenge► YouTube: https://www.youtube.com/@varnan.psycho► Neustes Buch "Gefangen in der Opferrolle: Warum Wokeness scheitert": https://www.amazon.de/Gefangen-Opferrolle-Wokeness-Rassismus-niemandem/dp/3969673763______Alles über Patrick Reiser und die Möglichkeiten mit ihm zusammenarbeiten zu können:► Zur Homepage: https://patrickreiser.com_____ Mehr zu Patrick auf den sozialen Medien:► Patrick Reiser auf Instagram:https://www.instagram.com/patrick.reiser/?hl=de► Human Elevation auf Instagram:https://www.instagram.com/human.elevation/?hl=desch► Patrick Reiser auf YouTube:https://www.youtube.com/@patrick.reiser/videos_____Den Human Elevation Podcast gibt es auch auf:►YouTube►Apple Podcast_____Vielen Dank, dass du da bist, dein Patrick & das Human Elevation InstitutFeedback und Kooperationsanfragen gerne an folgende Email-Adresse: kontakt@patrickreiser.com
Ganz Social Media ist gerade voll mit Content, der die neue Serie “Off Campus” feiert – eine US-amerikanische Romantic-Drama-Serie, die Mitte Mai auf Amazon Prime veröffentlicht wurde. Eigentlich erzählt sie eine ziemlich klassische Storyline: eine vorgetäuschte Beziehung und am Ende verlieben sich die beiden doch ineinander. Und trotzdem überrascht aktuell viele, wie vor allem die Geschlechterrollen und Beziehungsdynamiken dargestellt werden. Kölncampus-Reporterin Pia hat sich mal genauer angeschaut, wie sich Beziehungsbilder in Teenie- und New-Adult-Serien gerade verändern.
Was steht wirklich in der Bibel? Pfarrer Joel Baumann Kirchgemeinde WyssachenUnsere politischen und gesellschaftlichen Überzeugungen prägen oft auch, wie wir die Bibel lesen. Joel Baumann zeigt auf, wie schnell wir Gefahr laufen, unsere eigenen Vorstellungen in biblische Texte hineinzulesen – besonders bei Fragen zu Geschlechterrollen. Jesus selbst wollte mit vielen seiner Gleichnisse nicht festlegen, wer welche Aufgaben im Haushalt übernehmen soll. Vielmehr nutzte er Bilder aus dem damaligen Alltag, um etwas über Gottes Reich zu erzählen. Das traditionelle Rollenbild von Mann und Frau, wie wir es heute oft kennen, stammt historisch eher aus dem 19. Jahrhundert als direkt aus der Bibel. Joel Baumann lädt dazu ein, genauer hinzuschauen und die Texte im Zusammenhang zu verstehen.„Wort zum Tag“ lebt davon, dass Menschen zuhören – und mittragen. Wenn dir diese Beiträge etwas bedeuten, unterstütze uns mit einer Spende. So hilfst du mit, dass diese tägliche Ermutigung weiterbesteht:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenBibelverständnis, Geschlechterrollen, Jesus, Gleichnisse, Exegese, Gesellschaft, Glaube#wortzumtag #bibel #jesus #glaubeimalltag #geschlechterrollen #verständnis #ermutigung #spiritualität #kircheonline #hoffnung
1. 700 Jahre schwanger - Muttergottheiten. 2. Was Frauen von Nonnen lernen können. 3. Beten und Bier: Kneipengottesdienst in Remscheid. 4. Der mutige Bischof Feige - Kirche und AfD. 5. Seelsorge ohne Gott - Humanist Sven Thale im Gespräch. 6. Unsinn und Sinn. Moderation: Lilia Becker Von WDR 5.
ROSE (2026) erklärt: Freiheit, Geschlecht und Identität im 17. Jahrhundert – und warum Judith Butler heute noch provoziert
In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt die Autorin Barbara Blaha das Patriarchat nicht als abstrakte Idee, sondern als System, das sich durch alle Lebensbereiche zieht – von der Kindheit über Bildung und Arbeitsmarkt bis hin zu Medizin und Politik. Im Gespräch mit Saskia Jungnikl-Gossy spricht sie darüber, wie früh Geschlechterrollen wirken, warum Frauen systematisch weniger zugetraut wird und welche Rolle unbewusste Vorurteile dabei spielen. Es geht um persönliche Erfahrungen, strukturelle Ungleichheit und die Frage, warum Fortschritt oft langsamer ist, als wir glauben – und was sich ändern müsste. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Der österreischische Olympiasieger Benjamin Karl hat in einem Podcast über seine Ehe gesprochen. Die Aussagen des Snowboarders über Aufgabenverteilung und Geschlechterrollen in der Familie haben einen Shitstorm ausgelöst. Eine Geschlechterforscherin sieht in den Aussagen alte Machtmuster. Im Mindgames-Podcast hat der Snowboarder Benjamin Karl gesagt, seine Frau habe mehr Zeit für sich eingefordert, nachdem sie rund 20 Jahre lang seine Karriere mitgetragen hatte. Er habe ihr dann gesagt, das gehe nicht. Er sei finanziell für die Familie verantwortlich und da müsse sie zurückstecken. Dies hat auf Social Media zu einem Sturm der Entrüstung gefürht. Bei vielen schwingt die Frage mit, ob ein traditionelles Rollenverständnis verbreiteter ist als gedacht. Darüber sprechen wir bei News Plus mit der Geschlechterforscherin Elli Scambor. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Elli Scambor, Geschlechterforscherin, Leiterin des Instituts für Männer und Geschlechterforschung in Graz, stellvertretende Vorsitzende im Dachverband der Männerarbeit Österreich ____________________ Links zur Podcastserie «Alpha Boys» von News Plus Hintergründe: - Folge 1: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-1-4-willkommen-in-der-manosphere?id=AUDI20251119_NR_0005 - Folge 2: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-2-4-schweizer-bros-in-andrew-tates-welt?id=AUDI20251126_NR_0005 - Folge 3: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-3-4-radikalisierungsmaschine-tiktok?id=AUDI20251203_NR_0006 - Folge 4: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-4-4-das-erste-incel-attentat-der-schweiz?id=AUDI20251210_NR_0005 - Q&A-Folge: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende/alpha-boys-q-a-was-tun-gegen-radikalisierung-und-frauenhass?id=AUDI20260128_NR_0136 ____________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Von Lust und Leistungsdruck über Deep Throat bis hin zu Ekel, Genuss und Intimität: der Blowjob bietet viel Gesprächsstoff. Wir räumen mit hartnäckigen Pornomythen auf und schauen auf echtes Körperwissen jenseits technischer Perfektion. So wird aus dem Job ein gemeinsames (!), lustvolles Erleben. Eine Folge über Fellatio als tiefe Begegnung statt blosse Performance.
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Im dritten Teil des Themenblocks Sensuell und/oder Sexuell – Wie können wir Nähe zeigen? unterhalten sich Noir, Finn und Chris mit Alina darüber, wie sich ihr Empfinden und die eigene Art Nähe auszudrücken über die Zeit verändert hat. Sie sprechen darüber, wo sie sich wünschen, Nähe anders zeigen zu können, thematisieren aber auch die gesellschaftliche Normalisierung von Grenzüberschreitungen rund um körperliche Nähe. Außerdem fragen sie sich, wie das eigene Nähegefühl eigentlich kommuniziert werden kann und wo sie im Alltag der letzten Woche eigentlich Nähe erlebt haben. Moderation: Noir, Finn, ChrisGastperson(en): AlinaProduktionsleitung: FinnRedaktion: Noir, Finn, Chris, AlinaSchnitt: CaroQualitätssicherung: Noir, Finn Alina findet ihr hierWebsite: https://psychoberatung-ka.de/Instagram: @psychoberatung_ka This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.Ganze Folge: Gespräch über verschiedene Formen von Sexualität und Sensualität, Benennung und Besprechung verschiedener Formen von Sexualität und Gespräch darüber, gesellschaftliche Normen, Austausch über als negativ o.ä. empfundene zurückliegende Erlebnisse von Nähe / Sexualität00:03:34-00:04:16 | Allonormativität und deren Auswirkungen (allonormative Deutung des eigenen Nähebedürfnisses als Fehlen von Sex)00:06:23-00:06:53 | Amatonormativität, Romantisierung von Sex, Zentrierung von Sexualität auf PiV (Penis in Vagina Penetration)00:09:44 -00:11:33 | Trauma (Entwicklungstrauma), Liebesentzug durch Elternteile, ungesundes Sexualverhalten, Auswirkung von Trauma auf das eigene Empfinden von Nähe00:13:13-00:13:23 | Allonormativität, Reduktion von nicht-sexueller körperlicher Nähe auf “Vorspiel” zum Sex00:14:48-00:15:05 | Schlechte Erfahrungen mit Nähe00:17:46-00:21:50 | Schlechte Erfahrungen mit Nähe, Grenzüberschreitungen (und gesellschaftliche Akzeptanz dieser), emotionale Manipulation, Normalisierung von Grenzverletzungen00:21:55-00:22:20 | Fehlendes gesellschaftliches Fragen nach Konsens bei Berührungen00:22:33-00:24:45 | Grenzüberschreitende Situationen mit unerwünschter Berührung00:25:27-00:25:53 | Grenzüberschreitende Situationen, Normalisierung von Grenzverletzungen00:25:56-00:33:34 | Patriarchat, Normalisierung von Grenzverletzungen im Zusammenhang mit Geschlechterpräsentation, Beschreibung von grenzüberschreitenden Situationen, übergriffige Fragen bei Geschlechter-Non-Konformer Präsentation (Haare), Binäre Geschlechterrollenbilder, Gendernormen00:33:44-00:35:15 | Allonormativität (Reduktion von Sensualität auf Vorspiel, “Kuscheln läuft auf Sex hinaus”), Druck Sex performen zu müssen, Engführung von Sex auf PiV00:35:51-00:38:07 | Allonormativität, Compulsory Sexuality (Druck Sex zu performen, Sensualität führt zu Sex, Hierarchisierung zwischen Sexualität und Sensualität, Erwartungshaltungen)00:42:06-00:43.25 | Psychische Erkrankung, Anhedonie, Traumafolgestörungen, Depression, Erwähnung der Pathologisierung von A*spec-Identitäten00:44:46-00:48:16 | A*spec-Feindlichkeit, Pathologisierung, Zitat der Aussage “Nähe müsste ausgehalten werden” und “A*specs müssten sich mehr entspannen”, Romance-Aversion, Absprechen und Herunterspielen Gefühlen / Erleben (und Zitate mehrer Aussagen dazu)00:53:14-00:53:29 | Erwähnung von Harry Potter01:05:36-01:11:20 | Allonormativität, Compulsory Sexuality, Sexualisierung von Nähe (Normative Verknüpfung für Nähe von Sex), Binäre Geschlechterrollen, Sexualisierung von Kindern, Amatonormativität, problematische Männlichkeitsbilder, Queerfeindlichkeit (Abwertung, Enthumanisierung), Sexismus, Misogynie, Fat Shaming, Bodyshaming01:16:50-01:19:02 | Verlusttrauma, Traumafolgestörung, Dissoziation, Trigger, Krankenhausaufenthalt Kapitelmarken00:00:00 | Intro00:00:24 | Begrüßung und Einleitung00:02:20 | Veränderung des eigenen Empfindens und Ausdrückens von Nähe00:18:15 | Gesellschaftliche Normalisierung von Grenzüberschreitungen00:35:16 | Wo würden wir uns wünschen, Nähe anders zeigen zu können?00:48:20 | Kommunikation des eigenen Nähegefühls01:05:36 | Sexualisierung körperlicher Nähe01:11:30 | Nähe im Alltag der letzten Wochen01:19:13 | Lexikon: Personal Space (Distanzzone)01:20:13 | GRAU. Life is a Story – story.one von René M Chaplin01:21:18 | Was nehmen wir mit?01:25:16 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:29:02 | Outro Erwähnte InSpektren-FolgenInSpektren, Folge 5 – Wie fühlt sich sexuelle Anziehung an (Teil 1), https://inspektren.eu/episode-05-teil-1-wie-fuehlt-sich-sexuelle-anziehung-anInSpektren, Folge 6 – Wie fühlt sich sexuelle Anziehung an (Teil 2), https://inspektren.eu/episode-05-teil-2-wie-fuehlt-sich-sexuelle-anziehung-anInSpektren, Folge 14 – Wie fühlt sich eigentlich sensuelle Anziehung an?, https://inspektren.eu/episode-14-wie-fuehlt-sich-eigentlich-sensuelle-anziehung-an InSpektren, Folge 47 – Männlichkeit (aus A*spec-Sicht) kritisch betrachtet, https://inspektren.eu/47-maennlichkeit-aus-aspec-sicht-kritische-betrachtet InSpektren, Folge 56 – Toxische Männlichkeit Teil 1, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-i InSpektren, Folge 57 – Toxische Männlichkeit Teil 2, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-ii LexikonPersonal Space (Distanzzone) – Physikalischer Bereich rund um eine Person, in dem diese sich sicher und entspannt fühlt, während sie mit anderen in Kommunikation tritt. Normalerweise wird der eigene Personal Space non-verbal kommuniziert und kann sich je nach Kultur, Beziehung zur anderen beteiligten Person(en) oder Situation unterscheiden. Ein Eindringen einer anderen Person in den Personal Space kann zu Unwohlsein, Angst oder Wut führen. Weitere Definitionen inkludieren außerdem, dass es sich um den Bereich handelt, in dem eine Person ihre privaten Gegenstände liegen hat. Der (unerlaubte) Zugriff einer fremden Person auf diese Besitztümer kann ebenfalls zu Wut oder einer Abwehrreaktion führen. KultureckeRené M. Chaplin, GRAU. Life is a Story – story.one, Deutsch, 60 Seiten, ISBN: 9783711579027 (Wien: Story.one Publishing 2025) Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
Was habe ich davon, mich mit Vielfalt und Unterschieden als Führungskraft gezielt auseinanderzusetzen? Und was hat das mit mir als Führungskraft persönlich zu tun? In dieser Folge von Next Level Leadership spricht Julia Peters mit Katarina Fritzsche, Trainerin für interkulturelle Kompetenz und Diversity Management, über die Herausforderungen und Chancen vielfältiger Teams. Katarina erklärt, warum Diversity mehr ist als nur Nationalität oder Gender – und wie Führungskräfte durch Selbstreflexion, Fehlertoleranz und Perspektivwechsel Konflikte in heterogenen Teams lösen können. Themen im Fokus: - Was bedeutet „Diversity“ wirklich? (Spoiler: Es geht um Kultur, Werte, Normen – und warum das nichts mit „Nation“ zu tun hat.) - Typische Konflikte in vielfältigen Teams: Generationenclash, Geschlechterrollen, Pünktlichkeit, Eigeninitiative – und wie man sie konstruktiv angeht. - Kulturschock als Anpassungsphase: Warum Migration oft mit Identitätskrisen einhergeht – und wie Führungskräfte ihre Teams dabei unterstützen können. - Selbstreflexion als Schlüsselkompetenz: Warum „Schmidt sucht Schmidtchen“ in der Führung nicht mehr funktioniert – und wie man Vorurteile bewusst hinterfragt. - Praktische Tools für Führungskräfte: Von Rollenspielen bis zu Meditationen – wie Katharina Teams hilft, Fremdheit als Chance zu begreifen. Und Julia ergänzt ein berührendes persönliches Beispiel: Wie ihr Vater zwei syrische Geflüchtetedurch Deutschunterricht und Geduld beim Ankommen unterstützte – und was wir daraus über Willkommenskultur und Empathie lernen können. Zitate von Katharina zum Mitnehmen: 1. „Diversity bedeutet nicht, dass alle gleich sein müssen – sondern dass alle ihren Teil beitragen können.“ (über den Wert von Vielfalt im Team) 2. „Interkulturelle Kompetenz ist wie ein Muskel: Man muss sie trainieren – und sie wächst, wenn man sich auf Fremdheit einlässt.“ (über die Fähigkeit, mit Unterschieden umzugehen) 3. „Es geht nicht darum, alles zu tolerieren – sondern zu verstehen, dass meine Wahrheit nicht die einzige sein muss.“ (über den Umgang mit Widerstand im Team) Timestamps: 01:47 – „Was ist Diversity?“ – Kultur ≠ Nation 06:11 – „Interkulturelle Kompetenz: Kompromisse ohne Essenzverlust“ 11:05 – Fallbeispiel: Junge Führungskräfte vs. ältere Männer im Team 13:08 – Generationenkonflikt: „Die neuen sind nicht belastbar!“ 16:36 – Stereotype vs. Realität: „Männer aus arabischsprachigen Ländern…“ 19:09 – Pünktlichkeit & Eigeninitiative: „German Pünktlichkeit“ im internationalen Kontext 21:25 – „Schmidt sucht Schmidtchen – warum das in vielfältigen Teams scheitert“ 22:03 – Kulturrelativismus: „Meine Wahrheit ist nicht die einzige“ 26:59 – „Was tun, wenn ich ins Fettnäpfchen trete?“ 37:26 – „Kulturschock ist eine Identitätskrise“ – Phasen & Lösungen 39:26 – Faktoren für Anpassung: Sprache, soziale Unterstützung, Rollendistanz 40:55 – Integrationsgeschichte: Julias Vater & die „syrischen Brüder“ 50:31 – „Widerstand ist okay – solange er respektvoll bleibt“ 53:03 – Gendern & Pronomen: „Warum es kein Gesetz gibt“ 55:46 – Individuelle Grenzen: „Wo höre ich auf, tolerant zu sein?“ 56:47 – Rechtliche Grenzen: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) 57:26 – „Wie ich zur Ethnologie kam“ – Katarinas Weg 01:05:09 – „Superkraft-Wunsch“: „Durch die Brille des anderen sehen“ 01:06:45 – Kontakt & Angebote: Webseite, Instagram, Podcast Shownotes Du findest Katharina am besten über ihre Webseite: https://www.kulturbad.org Das Modell des interkulturellen Lernens nach Wolfgang Nieke findest du hier: https://www.focus.de/familie/erziehung/interkulturelle-erziehung-nach-nieke-die-wichtigsten-aspekte_3d4fc42a-6d8f-4bcd-8b6c-389c9ff19223.html
Annette Keller ist ausgebildete Lehrerin, Theologin und Sozialarbeiterin. Sie war 13 Jahre lang Gefängnisdirektorin in Hindelbank und ist seit 1994 nebenberuflich als internationale Wahlbeobachterin im Einsatz. Seit 2025 ist sie Mitglied der nationalen Kommission zur Verhütung von Folter. Menschen, Gerechtigkeit und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft sind Themen, die sich wie ein roter Faden durch ihr Leben ziehen. Am liebsten arbeite sie dort, wo sich Theorie und Praxis treffen – dort wo Begegnung stattfindet. Sie klärt auf, beobachtet und setzt sich ein. Ein Gespräch über den Justizvollzug, Demokratie, Geschlechterrollen und Werte in unserer Gesellschaft. -- https://www.generationentandem.ch/annette-keller/
Content Note: Dieses Interview enthält offene Gespräche über schwere psychische Krisen, Depressionen und Suizidalität inklusive Suizidversuchen. Zudem werden Erfahrungen mit psychiatrischen Kliniken, der Verlust von nahestehenden Personen sowie Themen wie Trennung und gesellschaftliche Ausgrenzung behandelt.Sarah ist trans Frau. Mit uns spricht sie über ihren persönlichen Weg der Transition. Sie teilt ihre Erfahrungen mit dem Coming-out im beruflichen und privaten Umfeld, den Verlust alter Strukturen und den mühsamen, aber befreienden Prozess der Neudefinition des eigenen Ichs. Sie berichtet von den Unterschieden zwischen gesellschaftlichen Erwartungen an Geschlechterrollen und dem individuellen Gefühl von Richtigkeit. Bemerkenswert offen spricht sie über psychische Krisen, den Leidensdruck als treibende Kraft und ihre heutige Arbeit in der Seelsorge sowie im politischen Aktivismus. Es wird deutlich, dass Selbstbestimmung weit mehr bedeutet als nur die Änderung des Geschlechtseintrags.Besprochene ThemenAuslöser der TransitionErfahrungen beim Coming-out im Job und in der FamilieVerlust von Partnerschaft, Job und sozialem NetzPsychische Gesundheit und Erfahrungen im psychiatrischen SystemKritik am Begriff Transsexualität und veralteten KlischeesMedizinische HürdenKörperdysmorphe StörungDekonstruktion von Geschlechterrollen und nicht-binäre IdentitätDie Bedeutung von Ehrenamt und SelbstwirksamkeitAktuelle Debatten um das SelbstbestimmungsgesetzNützliche LinksDeutsche Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit e.V.Bundesverband Trans*TelefonseelsorgeHilfefinder zu SuizidpräventionFeedbackGib uns Feedback! Dauert nur 2-3 Minuten :) Wir möchten stets besser werden!Zur UmfrageÜber VoltVolt ist die erste pan-europäische Partei, aktiv in über 30 Ländern. Volt setzt sich für mehr Teilhabe, Klimaschutz, digitale Innovation und soziale Gerechtigkeit ein. Sie verbindet progressive Politik mit wissenschaftlich fundierten Lösungen und setzt auf transnationale Zusammenarbeit. Europäisch denken, lokal handeln. Mehr dazu unter https://voltdeutschland.org
Der ausufernde Frauenhass und die zur Schau gestellte Romantisierung traditioneller Geschlechterrollen sind nicht Beweise für das Wiedererstarken des Patriarchats, sondern für sein Ende, sagt Antje Schrupp. In Ihrem Essay "Postpatriarchales Chaos" untersucht die Politologin den aktuellen Backlash gegen feministische Errungenschaften – und auch die Frustration mit den Emanzipationsversprechen eines liberalen Feminismus. Ein Gespräch über die Austrocknung der Manosphere, Tradwives als Antwort auf die Vereinbarkeitslüge und Feminismus als Projekt der Befreiung.
Ulli Lust hat sich schon in ihren früheren Comics und Graphic Novels mit Frauenbildern und Geschlechterrollen auseinandergesetzt. In einem autobiografischen Comic hat sie auch ihre eigene Jugend als Punk, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung erzählt.
Von wegen starkes Geschlecht! Junge Männer stehen heute zwischen digitaler Dauererektion und dem Druck der Wokeness. Was darf ich? Was soll ich? Wer bin ich? Der Stress und die Unsicherheit über die eigene Rolle nehmen zu. Im Sexpodcast „Ich frage für einen Freund“ plädiert Sexexpertin Katrin Hinrichs für Verständnis für diese männlichen Rollenkonflikte. Journalist Hajo Schumacher zieht Parallelen bis ins Mittelalter. Unsere Themen: Sind junge Männer die neuen alten Frauen? Der Rückzug in die Frauenfeindlichkeit. Die Östrogen-Dominanz und die immense Bedeutung erfahrener Frauen. Folge 149 für alle, die den Mann nicht aufgeben wollen und die neue Männlichkeit verstehen möchten!
Fabian Kowallik begann als Ernährungsinfluencer auf Social Media. Sein Credo: Fleisch, Tierprodukte, kurzum Gottesnahrung. Und eine radikale Ablehnung von Protein-Shakes, Samenölen und industrieller Ernährung. Heute beschreibt er sich selbst anders: als Aufklärer. Mit einem abgebrochenen Medizinstudium, einem Bachelor of Science im Hintergrund und der Erfahrung, wie sein Vater durch eine falsche medizinische Behandlung früh starb, entwickelte er eine Weltanschauung, die Intuition über Studien stellt und Institutionen grundsätzlich misstraut. Auf seinen deutschen und englischen Social Media Kanälen erreicht er zusammen über 1,5 Millionen Menschen. Sein Buch „Die Ernährungslüge" wurde ein Bestseller. Sein neues Buch „Die Krankheitslüge" ist gerade erschienen. Er lebt auf Zypern.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek legt Kowallik etwas offen, das die wenigsten Influencer je zugeben: Er erklärt seine eigene Methode. Wer sagt, was viele denken aber keiner sagen darf, bekommt Liebe und Hass und Reichweite. Wir sprechen über Chemtrails und warum er daran glaubt, ohne Evidenz dafür zu haben, über seinen öffentlich ausgetragenen Konflikt mit Ernährungsinfluencer Christian Wolf, über Geschlechterrollen, Erziehung und seine These, dass Männer schuld sind, wenn Beziehungen scheitern.
In dieser Folge von „Zukunft gestalten“ geht es um ein Thema, das viele bewegt – und gerade wieder besonders im Fokus steht: die Gleichstellung von Frauen. Rund um den Weltfrauentag wird viel über Fortschritte gesprochen. Gleichzeitig ist weltweit immer häufiger von einem Rückschritt die Rede. Wie steht es also um die Chancengleichheit – insbesondere auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland? Wir sprechen über zentrale Fragen: Warum kommen Frauen noch immer seltener in Führungspositionen? Welche Rolle spielt das Ehegattensplitting? Was steckt hinter dem Gender Pay Gap – und warum ist er trotz Verbesserungen noch nicht überwunden? Wie gerecht ist die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit heute wirklich? Und was raten wir Frauen, damit die gesellschaftliche Entwicklung vorangeht? Malva Sucker und Jochen Arntz diskutieren mit Dr. Wiebke Ankersen (AllBright Stiftung) und Michaela Hermann (Bertelsmann Stiftung). Gemeinsam ordnen sie aktuelle Entwicklungen ein, identifizieren politische Hebel und zeigen, welche strukturellen Veränderungen nötig sind – und wo Deutschland im internationalen Vergleich steht. Kapitelübersicht: 00:00 Willkommen im Podcast – Worum geht's heute? 02:51 Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen 06:02 Gleichstellung in Unternehmen 11:51 Welche Lösungen können wir uns abschauen? 14:55 Politische Perspektiven und Zukunftsaussichten 24:54 Gleichstellung und wirtschaftliche Indizes 30:43 Ein Blick in die Zukunft 33:42 Aussicht und Verabschiedung Weiterführende Links: Onlinemeldungen: Nach Kinderphase: Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2026/maerz/nach-kinderphase-ehegattensplitting-bremst-beschaeftigung-von-frauen-aus Frauen und Männer wollen die bezahlte Elternzeit gleichmäßig aufteilen – tun es aber nicht https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/themen/aktuelle-meldungen/2025/maerz/frauen-und-maenner-wollen-die-bezahlte-elternzeit-gleichmaessig-aufteilen-tun-es-aber-nicht Publikationen Erwerbsbeteiligung von Frauen ab 45 https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/erwerbsbeteiligung-von-frauen-ab-45 Gleichstellung am Arbeitsmarkt? https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/gleichstellung-am-arbeitsmarkt Spannungsfeld Vereinbarkeit: Arbeitsaufteilung, Geschlechterrollen und Aushandlungen im Paarkontext https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/spannungsfeld-vereinbarkeit-arbeitsaufteilung-geschlechterrollen-und-aushandlungen-im-paarkontext Frühere Publikationen https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel/publikationen Projekt Beschäftigung im Wandel: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel AllBright Stiftung: https://www.allbright-stiftung.de/ Podcasts der Bertelsmann Stiftung https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung Schreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Sexarbeit taucht seit jeher in Kunst- und Bildkultur auf. Ihre Darstellung kann einiges verraten über den gesellschaftlichen Umgang mit Sexualität und Geschlechterrollen zu verschiedenen Zeiten. „Man kann an der Darstellung des Themas ganz gut ablesen, welche Machtverhältnisse, welche Sexualmoral vordergründig war“, bestätigt auch Johanna Adam, Mitkuratorin der Ausstellung „Sex Work“ in der Bundeskunsthalle Bonn. Dennoch sei über die Zeiten hinweg erkennbar, dass nur über und nicht mit den Protagonistinnen gesprochen würde.
NOTFALLeinsatz – retten: für alle im Rettungsdienst und in der Notfallmedizin
Wir nehmen dich mit in die Welt der gendersensiblen Medizin – dorthin, wo Unterschiede nicht nur spannend, sondern lebenswichtig sind. Zwei Fallbeispiele?! Diese Folge ist anders! Mike ist ungewöhnlich still, aber dafür redet sich Gabi in Rage. Anlass dafür? Der Weltfrauentag, der jedes Jahr am 08. März gefeiert wird und der Women History Month, der immer im März die Errungenschaften von Frauen mit bedeutender Relevanz für unsere heutige Gesellschaft hervorhebt. Die gewohnte Abhandlung einer Aortendissektion behandeln wir in der nächsten Folge, Ende April. Triff uns dieses Jahr auf der RETTmobil in Fulda! Vom 06.–08. Mai 2026 findest du Thieme in Halle H, Stand 1421. Bring am besten deine Dozentinnen und Dozenten, Lehrerinnen und Lehrer sowie deine Schulleitungen mit und lasst euch unser vielseitiges Angebot zeigen. Das Meet and Greet mit Mike und Gabi findet am Mittwoch, den 06.05.2026 um 14:00 Uhr am Thieme Stand statt. Empfehlungen für weitere Thieme Podcasts zum Thema Gendermedizin, geschlechtsspezifische Episoden und zu den verschiedenen Geschlechterrollen im Beruf findest du hier: - Ruhepuls "Gendermedizin: Warum eine geschlechtsspezifische Medizin wichtig ist" - Ruhepuls "Die Lücke im Medizinstudium: Was du noch nicht über die Klitoris wusstest" - Ruhepuls "Rekonstruktive Genitalchirurgie: Wie PD Dr. O'Dey weibliche Genitalverstümmelung behandelt" - TakeCARE "Frauenberuf Pflege? Warum wir mit Geschlechterklischees aufräumen sollten" Empfehlung für einen interessanten Blogbeitrag zum Thema Frauen und die Benachteiligung bei der Verkehrssicherheit: https://foamio.org/genderemed-frauen-und-die-benachteiligung-bei-der-verkehrssicherheit/ Empfehlungen für Freizeitlektüre zum Thema Gendermedizin: - Die kranke Frau von Elinor Cleghorn, ISBN: 978-3-462-00015-3 - Unversehrt von Eva Biringer, ISBN: 978-3-365-00798-3 - Unsichtbare Frauen von Caroline Criado-Perez, ISBN: 978-3-442-71887-0 - Ungleich behandelt von Sabina Schwachenwalde, ISBN: 978-3-442-31687-8 - Diagnose: Frau von Christina Pingel, ISBN: 978-3-492-06475-0 - Was Männer kosten von Boris von Heesen, ISBN: 978-3-453-60624-1 Sende uns Feedback an: audio@thieme.de Oder schreibe uns direkt auf Instagram: Mike @mmike_94 Gabi @fraufachsprache Diese Podcast-Folge ist als Video verfügbar, Aufnahmedatum: 16.02.2026. Video-Quellennachweise: Sound Effekte: © 2010 Adobe Systems Incorporated Der Podcast richtet sich an medizinisches Fachpersonal und dient der Aus- und Weiterbildung. Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Handelsnamen wurden nicht in jedem Fall besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Handelsnamen handelt. Wir Hosts bzw. Thieme haben keinerlei finanzielle Zuwendung von Herstellern für diese Folge erhalten. Wie immer ist die Nennung von Medikamenten bzw. Substanzen ausschließlich fachlich begründet. Und die genannten Handelsnamen sind jeweils Beispiele. Natürlich gibt es sehr oft noch andere Präparate, die bei gleichem Wirkstoff gleiches leisten. Fallbeispiele während der Folge sind fiktiv und frei erfunden oder soweit mit allen Informationen zum Fall so verändert, dass keine Rückschlüsse mehr auf die tatsächliche Begebenheiten und Personen gezogen werden können. Dieser Podcast enthält Produktplatzierungen. Mehr spannende Podcasts von Thieme findest du hier: https://www.thieme.com/de-de/podcast
Was erzählen unsere Zöpfe, Bärte und Platten von Macht und Identität, von Geschlechterrollen und Klischees? Wir zwirbeln Bayerns Haargeschichte auf: im Barbershop, im weltgrößten Friseurmuseum und im Bart- und Schnauzerclub.
Im Podcast Feuilleton besprechen Marc T. Süß und Marcus S. Kleiner diese Woche die Themen: Wolfram Weimer und der Buchhandlungspreis, Fritz Kola spendet an die CDU, BKA Studie zur Radikalisierung und Gen Z Geschlechterrollen. Gaststimme: Dennis Hasemann, Buchhandlung Schmitz in Essen. Mehr auf www.fugengold.de
In dieser Episode tauche ich gemeinsam mit der Homöopathin Berit Julie Fritz tief in das Thema Pubertät ein. Wir sprechen offen über die Herausforderungen dieser Zeit, warum Grenzen und Autorität nicht aus der Mode sind, und wie Eltern den Spagat zwischen Nähe und Loslassen meistern können. Dabei beleuchten wir, wie systemische Ansätze und prozessorientierte Homöopathie Jugendlichen und ihren Familien neue Perspektiven bieten. Wir diskutieren gesellschaftliche Erwartungen, Leistungsdruck, Geschlechterrollen und die Bedeutung individueller Begleitung. Freu dich auf ein intensives, ehrliches Gespräch voller Impulse für Eltern, Therapeuten und alle, die Pubertät neu verstehen wollen. https://www.beritjuliefriz.de https://www.theanimalapproach.de https://www.instagram.com/beritjuliefriz/ https://www.facebook.com/beritjulie.friz
Die Verhaltensbiologin Angela Stöger spricht im zweiten Teil der Serie über die Geschlechterrollen von Elefantenkühen und Elefantenbullen. Gestaltung: Rosemarie Burgstaller- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 3.3.2026.
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In dieser Folge von Quarter Quest begrüßt Gastgeberin Luisa die Expertin Sabrina, die Frauen dabei unterstützt, aus ihrer femininen Energie heraus den richtigen Partner zu finden und gesunde Beziehungen aufzubauen. Gemeinsam räumen sie mit Vorurteilen über Geschlechterrollen auf und erklären, warum feminine Energie nichts mit Passivität zu tun hat, sondern eine wertvolle Schöpferkraft ist.Sabrina teilt ihre persönliche Geschichte: von einer stressigen Karriere in den 20ern, die sie körperlich und emotional erschöpfte, bis hin zur Rückkehr zu ihrer Intuition. Erfahre, wie du die Balance zwischen maskuliner Tatkraft und femininer Empfänglichkeit findest und wie sich dies positiv auf dein Dating-Leben und dein Wohlbefinden auswirkt.Hier kommst du zu Sabrina:https://www.instagram.com/herfemininepath_official/
Die ZEIT-Reporterin Andrea Böhm räumt mit dem Mythos der weiblichen Schwäche auf. Sie erzählt von Suffragetten, mexikanischen Wrestlerinnen und Selbstverteidigung in Kenia – und erklärt, warum Gleichberechtigung auch bedeutet, Macht über den eigenen Körper zu haben. Ein Gespräch über Gewalt, Geschlechterrollen und die Hoffnung auf gesellschaftlichen Wandel. In jeder Folge von "Auch das noch? – Der freundliche Krisenpodcast" sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Weitere Links zur Folge und zum Thema Geschlechterrollen finden Sie hier. Senden Sie Kritik und Anregungen gerne per E-Mail an krisen@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Robins und Teds Zukunftsvorstellungen gehen weit auseinander. Sie will nach Wien ziehen, Erfahrungen alleine machen - er möchte in seiner Heimatstadt mit ihr zusammenzuziehen. Er möchte Kinder und dass sie Zuhause die Carearbeit macht - sie will keine Kinder und fühlt sich unter Druck gesetzt. Was sollen sie tun? Gibt es Themen, bei denen es keinen Kompromiss gibt? Auch wenn wir alles im Haushalt 50/50 Aufteilen, verfallen wir bei der Hochzeitsplanung in typische Geschlechterrollen. Das bestätigt manche von Johannas Ängsten was Kinder kriegen und Carearbeit betrifft. Ab wann fängt man an über unbezahlte Arbeit zu sprechen? Was war auf Hochzeiten auf denen ihr wart euer Highlight? ab damit in die Kommentare
Schon mit 14 Jahren steht für Janine der Entschluss fest, dass sie niemals Kinder haben wird. Doch immer wieder spürt sie den Mutter-Druck: beim Dating, von Bekannten, in den Medien. Über sich selbst sagt Janine, sie ist nicht kinderlos, sondern kinderfrei. Mit ihr sprechen wir darüber, warum das Leben mit Kindern weiterhin als der Standard für Frauen gilt, wie sie Beziehungskrisen mit offener Kommunikation und Flipcharts vorbeugt und warum sie Vasektomien bei Männern absolut hot findet.
Annaliese Teetz ist Deutschlands erste Kapitänin – konnte diesen Beruf aber nie ausüben. Die 17-jährige Lara Ahlers hat ihren langen Kampf gegen Ausgrenzung als Frau in der Seefahrt für den Geschichtswettbewerb erforscht. Mit ihr sprechen wir über Geschlechterrollen im Wandel, den Wert des Erinnerns – und darüber, dass historische Forschung nicht an der Universität beginnt.
Herzlich willkommen beim Podcast „Kalifornische Terrassen“.Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Yasmin Brinkmann und Daniela Ries über moderne Female Leadership – jenseits traditioneller Geschlechterrollen. Sie beleuchten, warum weibliche Führung noch immer mit Begriffen wie Weichheit oder Fürsorglichkeit verknüpft wird und weshalb diese Zuschreibungen häufig den Blick auf echte Führungsqualitäten verstellen. Gemeinsam diskutieren sie, welche Kompetenzen Führung wirklich ausmachen, wie psychologische Sicherheit, Klarheit und Beziehungsgestaltung wirken – und warum erfolgreiche Führung unabhängig von Geschlecht funktioniert. Gleichzeitig thematisieren sie strukturelle Herausforderungen für FLINTA-Personen und ermutigen dazu, eigene Führungsstile mutig zu entwickeln.Keywordsweibliche Führung, Geschlechtlichkeit, Fürsorglichkeit, Führungskonzepte, FLINTA,Hast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.deKostenfreie Online-Events: https://kalifornische-terrassen.de/events
Leere Spielplätze, geschlossene Kinderwagen mit Hunden statt Babys: Südkorea steckt in einer beispiellosen demografischen Krise. Mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt ist das Land zum Extremfall eines globalen Trends geworden. Experten warnen vor massiven wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen – von verwaisten Dörfern über kollabierende Sozialsysteme bis hin zu einer zunehmenden Einsamkeit älterer Menschen. NZZ-Reporterin Katharina Bracher hat in Südkorea Paare und Experten getroffen. Sie erklären, warum finanzielle Anreize bislang kaum wirken, welche Rolle Arbeitskultur, Bildungssystem und Geschlechterrollen spielen – und warum sich viele junge Paare ganz bewusst gegen Kinder entscheiden. Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Sarah Ziegler Katharinas Reportage aus Südkorea mit spannenden Grafiken findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/wochenende/gesellschaft/suedkorea-kaempft-gegen-das-aussterben-seines-volkes-der-rest-der-welt-hat-dasselbe-problem-ld.1902782). Lust auf mehr? Teste die NZZ mit dem [Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
Giovanna Winterfeldt ist Moderatorin des NIUS-Formats "Gio Unzensiert", Synchronsprecherin und seit einiger Zeit eine kritische Stimme im politischen Diskurs. Bekannt wurde sie durch ihre Kritik an den Coronamaßnahmen und der damit verbundenen öffentlichen Abkehr von der linken Bubble, in der sie sich lange bewegte. Auf Social Media teilt sie heute Gedanken zu Gesellschaft, Geschlechterrollen und politischer Kultur. Feroz Khan betreibt seit über zehn Jahren den YouTube-Kanal Achse:Ostwest und gehört damit zu den dienstältesten rechten YouTubern Deutschlands. Als bekennender AfD-Aktivist, Veganer und Ex-Muslim vereint er Positionen, die selten in einer Person zusammenkommen. Im Gespräch stellen wir uns eine zentrale Frage: Sind wir radikal genug? Wir sprechen über Neujahrsvorsätze und persönliche Ziele, aber auch über Landtagswahlen, AfD-Strategien und die Frage, ob es erst schlimmer werden muss, bevor es besser wird. Giovanna erklärt, warum sie dieses Jahr mit ihren Kindern keine Weihnachtsmärkte besucht hat. Ich formuliere meine rechtsradikalste und meine linksradikalste Forderung. Und am Ende stellt Feroz eine Frage, die uns alle zum Nachdenken bringt: Wärt ihr lieber Täter oder Opfer desselben Verbrechens? Ein Neujahrs-Live über unbequeme Wahrheiten, persönliche Grenzen und die Frage, was 2026 wirklich braucht.
Nur 7,8 Prozent der Bediensteten der Stadt Wien, die jährlich in Elternkarenz gehen, sind Männer. Warum ist das so? Christine Oberdorfer spricht mit dem Männlichkeitsforscher Erich Lehner über die historischen Wurzeln von Geschlechterrollen, die Bedeutung sorgender Männlichkeit und was es braucht, damit Väter stärker in die Care-Arbeit eingebunden werden.Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt). Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken. Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheute Weitere Stadt Wien Podcasts: Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichten büchereicast der Stadt Wien Büchereien
Früher war alles klar: Der Mann auf der Jagd, die Frau zu Hause mit Kind und Kegel. Diese Idee einer "natürlichen" Geschlechterordnung ist so beliebt wie falsch, schreibt Morgane Llanque in dem Buch "Vielfalt: Eine andere Geschichte der Menschheit". Müller, Paulus www.deutschlandfunk.de, Corso
Silent Hill f schlägt ein neues, aufwühlendes Kapitel für die traditionsreiche Horror-Reihe auf. Erstmals spielt ein Serienteil im Japan der 1960er Jahre, einer Ära, die sowohl für die Unterdrückung von Frauen als auch für aufkeimende Frauenrechtsbewegungen bekannt ist. Nina, Wolfram und Micha tauchen in dieser Folge tief in die Geschichte der Schülerin Hinako Shimizu ein, die in dem fiktiven ländlichen Städtchen Ebisugaoka mit einer Welt konfrontiert wird, die von Nebel und unheilvollen roten Spinnenlilien überrannt wird. Doch hinter der pittoresken Fassade lauern tief verwurzelte gesellschaftliche Abgründe.Die Diskussion geht weit über reine Schockmomente hinaus. Das Team analysiert, wie Silent Hill f den Horror als kraftvolle Metapher für patriarchale Strukturen, Identitätsverlust und starre Geschlechterrollen nutzt. Sie besprechen die vielschichtige Erzählung von Autor Ryukishi07 , die komplexe Symbolik hinter den grotesken Monsterdesigns und warum sich die wahre, nuancierte Botschaft des Spiels – die alle Figuren als Opfer gesellschaftlicher Zwänge zeigt – erst über mehrere Spieldurchgänge erschließt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Geld – ein Konfliktthema in Beziehungen? – Ist es vielen immer noch unangenehm, in Beziehungen offen über Geld zu sprechen? Die Psychologin Gülcihan Korkmaz erklärt, warum das Thema zu Konflikten führen kann und was Geschlechterrollen damit zu tun haben.
Toxische Männlichkeit, Rollenbilder, Gesellschaftskritik: Wenn Begriffe zum Kampfplatz werden. In der heutigen Episode analysieren Philip Hopf und Kiarash Hossainpour die vielschichtige Debatte um toxische Männlichkeit und ihre gesellschaftliche Verwendung. Sie beleuchten die wissenschaftlichen Grundlagen des Begriffs und hinterfragen dessen inflationäre Nutzung in aktuellen Diskursen. Was bedeutet toxische Männlichkeit tatsächlich? Wo verläuft die Grenze zwischen berechtigter Kritik und pauschaler Verurteilung? Welche Rolle spielen traditionelle Männlichkeitsideale in der modernen Gesellschaft? Eine facettenreiche Diskussion über Geschlechterrollen, gesellschaftliche Erwartungen und die Macht der Sprache.
Die Küche ist ein ganz besonderer Ort. Denn die Küche ist nicht nur der Platz, an dem Lebensmittel in Gerichte verwandelt werden. Sie ist auch ein Spiegel der Gesellschaft. An Herd und Küchentisch fanden schon immer wichtige Gespräche statt: Ob Diskussionen über Politik oder traditionelle Geschlechterrollen. Von Johannes Marchl.
Goldstaub war für euch unterwegs in Berlin, Frankfurt und Mannheim. Wir stellen vier Ausstellungen vor, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der 1920er Jahre beschäftigen und durften dafür mit den Kuratorinnen sprechen. Unsere Reise beginnt im Jüdischen Museum Berlin. Die Ausstellung „WIDERSTÄNDE. Jüdische Designerinnen der Moderne“ würdigt das Schaffen von 60 deutsch-jüdischen Kunsthandwerkerinnen. Eine jahrzehntelange Arbeit mündet in dieser fantastischen Ausstellung mit zahlreichen bisher nie gezeigten Exponaten. Kuratorin Michal Friedlander stellt uns einige der größtenteils unbekannten Frauen vor. Ebenfalls in Berlin befindet sich die Berlinische Galerie. „Inszeniertes Selbst“ heißt die Ausstellung über die ebenfalls wenig bekannte Künstlerin Marta Astfalck-Vietz (1901–1994), die neben vielen faszinierenden Selbstinszenierungen auch Akt- und Tanzfotografien sowie experimentelle Bilder hinterlassen hat. Kuratorin Mette Kleinsteubner erzählt uns, wie humorvoll die Künstlerin Geschlechterrollen hinterfragt. Die nächste Ausstellung ist gleichzeitig eine Geburtstagsfeier: 100 Jahre Neues Frankfurt, 100 Jahre revolutionäres Stadtplanungsprogramm, 100 Jahre Gemeinwohlorientierung. Grit Weber, die stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Design, Kunst und Medien des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, zeigt uns, dass nicht nur in Berlin damals ein äußerst moderner Wohnungsbau stattfand. Ihr Museum hat gleich mehrere Ausstellungen zu diesem Thema zu bieten. Unsere Ausstellungsreise endet in Mannheim, wo Kuratorin Dr. Manuela Husemann uns einen Fotografen präsentiert, der äußerst erfolgreich in der Weimarer Republik war, bevor er vergessen wurde: „Berlin, Paris und anderswo. Mario von Bucovich Fotografien 1925–1947“ ist der Titel einer Ausstellung, in der auch besondere Fotos von Marlene Dietrich zu entdecken sind. Viel Spaß mit den Gesprächen und hoffentlich eine schöne Ausstellungsreise auch euch! Gäste: Michal Friedlander, Kuratorin der Ausstellung “WIDERSTÄNDE. Jüdische Designerinnen der Moderne“ im Jüdischen Museum Berlin. https://www.jmberlin.de/ausstellung-widerstaende-juedische-designerinnen-der-moderne Mette Kleinsteubner, Kuratorin der Ausstellung „Inszeniertes Selbst“ in der Berlinischen Galerie, https://berlinischegalerie.de/pressemitteilung/marta-astfalck-vietz/ Grit Weber, stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Design, Kunst und Medien des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, https://www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausstellungen/100-jahre-das-neue-frankfurt/ Dr. Manuela Husemann, Kuratorin der Ausstellung „Berlin, Paris und anderswo. Mario von Bucovich Fotografien 1925 – 1947“ der Kunsthalle Mannheim
Sexuelle Aufklärung beginnt nicht erst in der Schule, sondern vom ersten Lebenstag an, sagt Diplom-Psychologin Helga Tolle. Gemeinsam mit Christine spricht sie darüber, wie Eltern das Thema Sexualität von Anfang an offen und sicher begleiten können. Warum ist es so wichtig, Kindern Raum zu lassen, mit Geschlechterrollen zu experimentieren? Wie können Eltern entspannt reagieren, wenn plötzlich überraschende Fragen auftauchen? Eine Folge voller wertvoller Impulse, die Eltern darauf vorbereiten, ihre Kinder achtsam in ihrer Neugier zu begleiten.Zitat: “Sexualerziehung ist auch die Beachtung von Grenzen seitens der Erwachsenen” +++++ArtikelPassende Bücher:Buch: Alle haben einen Po*Buch: Ein Baby! Wie eine Familie entsteht*Buch: Der Junge im Rock**https://www.eltern.de/services/affiliate-links-auf-elternde+++++Noch mehr von Christine Rickhoff:Buch: Du & ich. Das Mama-Buch*Buch: Dein Leben, deine Geschichte: Ein besonderes Erinnerungsalbum*Buch: Deine Schwangerschaft Tag für Tag*Buch: Keine Angst vor der Angst**https://www.eltern.de/services/affiliate-links-auf-elternde+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/elterngespraech +++Und für alle, die Julia Schmidt-Jortzig vermissen: Hört doch mal in ihren Podcast "Meno an mich" rein: MENO AN MICH. Frauen mitten im Leben+++++++++++++++++Habt ihr Lob, Tadel oder Themenvorschläge und Fragen zu den Themen Partnerschaft sowie Erziehung? Schreibt Christine eine persönliche Mail an podcast@eltern.de. Außerdem erreicht ihr uns auf unserem Instagram-Account @elternmagazin oder folgt Christine auf Instagram @christinerickhoff. Wir würden uns freuen, wenn ihr unseren Podcast auf iTunes, Spotify, Deezer oder Audio Now abonniert und bewertet.+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Ein Grund für die Alterung Österreichs ist männlich, ledig, jung und sucht das putzlose Leben. Das geht aus den Daten von Forscher Norbert Neuwirth hervor. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Wie ein Damoklesschwert hängt die statistische Glocke der Demographie über den Pensions- und Sozialsystemen Österreichs: Immer weniger Menschen wollen als Paar zusammenleben und Kinder bekommen, nicht mal ein einziges. Österreich altert. Warum entscheiden sich immer mehr Menschen gegen eine Familie? Und tun sie das „freiwillig“?Der Familien- und Demographieforscher Norbert Neuwirth hat die Ursachen der Alterung von Gesellschaften in Daten gefunden. Eine dieser Ursachen ist männlich, ledig, jung und sucht nach einem Leben ohne kochen oder putzen zu müssen. Der Befund gilt nicht nur für Österreich, sondern für viele europäische Länder. Mit Ausnahme von Frankreich. Warum? Weil dort die Geschlechterrollen egalitärer sind. Denn auch die jungen Frauen wollen sich nicht hauptsächlich um Heim, Kind und Herd kümmern. Das ist aber genau das, was sie erwartet, sobald sie in einer Partnerschaft ein Kind bekommen. Norbert Neuwirth zeigt, mit welchen sozialwissenschaftlichen Methoden die moderne Demographieforschung solche Erkenntnisse gewinnt und spricht auch darüber, was Menschen mehr Lust auf Familie machen könnte. Denn ganz freiwillig ist der kinderlose Lebensentwurf nicht immer. Unser Gast in dieser Folge: Norbert Neuwirth ist Sozialwissenschaftler am Institut für Familienforschung an der Universität Wien, Ökonom und leitet das Generations- und Gender-Programm (GGP), das von der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) durchgeführt wird. Neuwirth betreut unter anderem die Datenerhebung in Österreich. Dafür kooperiert er mit dem Vienna Institute of Demography (VID) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. In diesem Rahmen ist zuletzt die Studie Familien in Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation in herausfordernden Zeiten unter der Ägide Neuwirths erschienen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der quantitativen Analyse sozialer Prozesse.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Warum boomt die Formel 1? Hunderttausende pilgern jedes Jahr zum Formel-1-Rennen im österreichischen Spielberg – trotz wachsender Kritik am Motorsport. Was fasziniert noch immer an dieser dröhnenden Inszenierung von Geschwindigkeit, Technik und Testosteron? Und was verrät diese Faszination über unsere Gegenwart? Die beiden Autoren Sebastian Friedrich und Gabriel Kuhn begeben sich auf eine dokumentarisch-reflektierende Reise ins Herz der Formel-1-Welt. Zwischen Bierbänken, Campingplätzen und brüllenden Boliden sprechen sie mit Fans, Sim-Racern, Anwohner:innen – und mit Motorsportlegende Gerhard Berger. Sie diskutieren Klassenüberschreitungen im Namen der Geschwindigkeit, Männlichkeitsrituale, Kommerz und Nostalgie, fragen nach der Zukunft der Formel 1 in Zeiten der Klimakrise. Und sie begegnen einem kommunistischen Gemeinderat, der gemeinsam mit dem Schlossherrn von Spielberg an der Spitze des Widerstands gegen den Red Bull Ring steht. Ein Radiofeature über Leidenschaft und Widerspruch, über eine Gesellschaft im Umbruch – und die Sehnsucht nach dem alten Kapitalismus, nach Petromaskulinität als Erdöl, Geschwindigkeit und klassische Geschlechterrollen noch eine unhinterfragte ideologische Symbiose bildeten. Von Sebastian Friedrich und Gabriel Kuhn Redaktion: Joachim Dicks Produktion: NDR/SWR/DLF Kultur 2025
Schweizerinnen und Schweizer hinterfragen die traditionellen Geschlechterrollen zunehmend. Das belegen aktuelle Zahlen des Bundes. Weitere Themen: Wer die Natur liebt und sich gerne in die Berge zurückzieht, hat wohl auch schon mal davon geträumt: von einem Stall oder einem Rustico. Tückisch wird es, wenn das Rustico - wie so viele - ausserhalb der Bauzone steht. So kann aus dem Traum von einem neuen Ferienhäuschen schnell ein Alptraum werden. Vor Kurzem ist Nicaragua aus der Unesco ausgetreten. Der Grund: die UNO-Behörde hatte einer oppositionellen nicaraguanischen Onlinezeitung einen Preis für Pressefreiheit verliehen. Sehr zum Ärger des autoritären Regimes von Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo.
Frauen haben mittlerweile fast alles erreicht. In der Politik, in der Wirtschaft, in den Medien stehen sie immer häufiger an der Spitze und fordern ihre Rechte ein. Seit einiger Zeit formt sich aber eine Gegenbewegung: Junge Männer wollen zurück zu alten Rollenbildern, in den sozialen Medien trenden Alpha-Males. Auch eine rechtsgerichtete, maskulinistische Politik ist zurückgekehrt. Es sind Donald Trump, Elon Musik, Victor Orbán und bei uns AfD-Politiker wie Björn Höcke und Maximilian Krah, die wollen, dass die Männer wieder stark und aggressiv auftreten und die Frauen dominieren. Online propagieren Tausende dieses Männer-Bild. Es gibt die Rechtspopulisten, aber auch Abtreibungsgegner und so genannte “Incels”, Männer, die gerne Sex hätten, aber keine Partnerin finden. Sie alle wollen patriarchale Strukturen und die Macht der Männer über die Frauen zurück. Es geht hin bis zu Gewaltfantasien und Angriffen auf Feministinnen. Online werden schon Kinder und Teenies mit toxischer Männlichkeit konfrontiert. Wie sollen wir damit umgehen? Und wie viel Verantwortung tragen die Mütter, dass ihre Jungs keine Machos und Frauenhasser werden? Wir sprechen mit Corinna Dolezalek, Expertin für Hass und Hetze im Netz, mit der Soziologie-Professorin Melanie Groß, der Journalistin und Autorin Heike Kleen und Tarik Masovic, der in Offenbach Jungs erklärt, was Gleichberechtigung bedeutet. Podcast-Tipp: IQ Wissenschaft und Forschung Gekränkte Männer haben eine Nische in der Online-Welt gefunden: Sie degradieren Frauen zum Sexobjekt und träumen von der Überlegenheit des eigenen Geschlechts. In der sogenannten Mannosphäre propagieren sie neben Flirttipps auch handfeste Gewaltfantasien gegen Frauen. In diesem Podcast wird eine aktuelle Studie vorgestellt, die darstellt, welche Gruppierungen dazu gehören und welche Gefahr von diesen Online-Milieus ausgeht. https://www.ardaudiothek.de/episode/iq-wissenschaft-und-forschung/gefaehrliche-mannosphaere-diese-strukturen-stecken-hinter-dem-frauenhass-im-netz/bayern-2/14242979/
Frauen haben mittlerweile fast alles erreicht. In der Politik, in der Wirtschaft, in den Medien stehen sie immer häufiger an der Spitze und fordern ihre Rechte ein. Seit einiger Zeit formt sich aber eine Gegenbewegung: Junge Männer wollen zurück zu alten Rollenbildern, in den sozialen Medien trenden Alpha-Males. Auch eine rechtsgerichtete, maskulinistische Politik ist zurückgekehrt. Es sind Donald Trump, Elon Musik, Victor Orbán und bei uns AfD-Politiker wie Björn Höcke und Maximilian Krah, die wollen, dass die Männer wieder stark und aggressiv auftreten und die Frauen dominieren. Online propagieren Tausende dieses Männer-Bild. Es gibt die Rechtspopulisten, aber auch Abtreibungsgegner und so genannte “Incels”, Männer, die gerne Sex hätten, aber keine Partnerin finden. Sie alle wollen patriarchale Strukturen und die Macht der Männer über die Frauen zurück. Es geht hin bis zu Gewaltfantasien und Angriffen auf Feministinnen. Online werden schon Kinder und Teenies mit toxischer Männlichkeit konfrontiert. Wie sollen wir damit umgehen? Und wie viel Verantwortung tragen die Mütter, dass ihre Jungs keine Machos und Frauenhasser werden? Wir sprechen mit Corinna Dolezalek, Expertin für Hass und Hetze im Netz, mit der Soziologie-Professorin Melanie Groß, der Journalistin und Autorin Heike Kleen und Tarik Masovic, der in Offenbach Jungs erklärt, was Gleichberechtigung bedeutet. Podcast-Tipp: IQ Wissenschaft und Forschung Gekränkte Männer haben eine Nische in der Online-Welt gefunden: Sie degradieren Frauen zum Sexobjekt und träumen von der Überlegenheit des eigenen Geschlechts. In der sogenannten Mannosphäre propagieren sie neben Flirttipps auch handfeste Gewaltfantasien gegen Frauen. In diesem Podcast wird eine aktuelle Studie vorgestellt, die darstellt, welche Gruppierungen dazu gehören und welche Gefahr von diesen Online-Milieus ausgeht. https://www.ardaudiothek.de/episode/iq-wissenschaft-und-forschung/gefaehrliche-mannosphaere-diese-strukturen-stecken-hinter-dem-frauenhass-im-netz/bayern-2/14242979/
Dass Frauen in der Steinzeit nicht in einer Kinderschar ums Feuer saßen und auf den Familienernährer warteten, ist inzwischen weitgehend bekannt. Doch wie lebten Frauen dann? Welche Belege gibt es und welche Thesen? Und - was bringt uns die Frage nach Geschlechterrollen in grauer Vorzeit? Von Silke Wolfrum (BR 2025)
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Vielleicht kennst du den Spruch „5 Things I Wish I knew when I was 20“? In einem persönlichen Talk erfährst du 5 große Learnings, die Magdalena Zidi im Business, aber auch im Privatleben gemacht hat. Magdalena Zidi berichtet von entscheidenden Stationen im Leben, wie z.B. dem Studium, dem Einstieg ins Berufsleben, aber auch von Erfahrungen aus seinem Privatleben, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Diese Episode gibt dir Anreize, Neues auszuprobieren und soll dir helfen erfolgreicher zu werden. Egal, ob du noch jünger als 20 Jahre bist oder älter. Du erfährst... 1) Über Sexualität zu reden, ist eine Stärke und kein Tabu (mit dem nötigen Fingerspitzengefühl). 2) Man muss nicht alles ausprobieren, um zu wissen, dass man es nicht mag. 3) Wenn du an dich selbst glaubst, dann muss es niemand anderes tun. 4) Du darfst sanft sein. 5) Um Nein zu sagen, brauche ich zuerst ein Ja. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
In alter Feuer&Brot Tradition schauen wir in unserer Dezember Folge auf das Jahr zurück. Krisenjahre, wo eine Katastrophe die nächste jagt, sind mittlerweile leider nichts Neues mehr. Interessant ist allerdings, dass wir bei den Trends 2024 feststellen: Popkultur ist konservativer geworden. Vor allem, wenn es um Geschlechterrollen geht. Dieses Jahr ging es bei uns um "feminine" und "maskuline" Energie, Political Gender Gap und Tradwives. Heteronormativität is back. Gerade im Angesicht der vielen Dinge, die schief laufen, stellen wir aber auch ein neues Gefühl der Dankbarkeit und Wertschätzung fest für alles, was und Freude und Halt gibt. Außerdem: Unsere Musik und Film Highlights, Weihnachtspläne und ein Hoch auf die Freundschaft! Hört rein
Bärenpelzmantel und Polarfuchskragen, das war Wanny Woldstads Berufung - aber nicht als Konsumentin. Sie trotzte eisiger Kälte, monatelanger Polarnacht, Einsamkeit, Lebensgefahr durch Bären und wurde als erste Eisbärenjägerin auf Spitzbergen berühmt. Die Geschichte einer Frau, die mit Geschlechterrollen spielte. Von Andreas Pehl