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Antiintuitiv - der Podcast für systemisches Denken in der Wirtschaft
Holger Schlichting ist zu Besuch bei den beiden Vorständen Michael Wellershaus und Peter Hardebeck. Wir sprechen über die Transformation der Sparkasse Remscheid und den Stand nach mehreren Jahren Veränderung. Im Mittelpunkt steht, wie die Entwicklung von einer stärker hierarchischen Organisation hin zu mehr Selbstorganisation und Agilität war. Dabei geht es auch um die Frage, warum diese Entwicklung nicht als Blaupause verstanden werden kann, sondern auf die eigene Organisation zugeschnitten ist. Ein zentraler Punkt ist die strategische Neuausrichtung hin zu mehr Kundenzentrierung. Wir beschreiben, dass sich die Anforderungen der Kundinnen und Kunden durch Digitalisierung und eine komplexere, schnellere Umgebung verändert haben. Daraus leiten wir ab, dass Entscheidungen näher an den Kundinnen und Kunden getroffen werden sollen und nicht unnötig über Hierarchiestufen laufen müssen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Veränderung von Entscheidungs- und Führungsstrukturen. Wir sprechen darüber, wie Verantwortung stärker an Mitarbeitende und Fachbereiche zurückgegeben wird, wie Prozesse verschlankt wurden und wie Beschlüsse deutlich reduziert werden konnten. Dazu gehört auch, dass Rollen neu zugeschnitten wurden, etwa durch geteilte Führung mit klaren Schwerpunkten für People Lead, Functional Lead und Strategic Lead. Wir besprechen außerdem, wie Mitarbeitende und Führungskräfte schrittweise an die neue Arbeitsweise herangeführt wurden. Dazu gehören Workshops, klare Zielbilder, regelmäßige Retrospektiven und die bewusste Einübung von Vertrauen und Fehlerlernen. Auch kleine sichtbare Veränderungen, etwa geöffnete Türen oder vereinfachte Vorgaben, spielen dabei eine Rolle. Im Bereich Zielmanagement und OKR war PRAXISFELD ebenfalls an dem Prozess in Remscheid beteiligt. Zum Schluss geht es um Personal, Kultur und zukünftige Themen wie Künstliche Intelligenz. Wir hören, dass heute andere Haltungen und Fähigkeiten gesucht werden, als das früher gefragt war. Eine stärkere Betonung liegt z.B. auf Mut, Flexibilität und Veränderungsbereitschaft. Zugleich wird auch deutlich, dass der Wandel Zeit kostet, nicht überall gleich weit ist und als fortlaufender Prozess verstanden werden muss. 00:00:29 Transformation beginnt bei der Kundenzentrierung 00:06:05 Strategie braucht neue Spielregeln 00:11:26 Loslassen schafft Tempo und Verantwortung 00:14:33 Vertrauen wächst durch gelebte Lernkultur 00:18:36 Geteilte Führung gegen den Flaschenhals 00:24:26 Abstimmung und Retros als Routine 00:30:36 Kleine Schritte, große Prozessvereinfachung 00:35:50 Neue Menschen, neues Mindset 00:42:01 KI und die Zukunft der Arbeit 00:44:33 Transformation kostet Zeit und Kraft 00:47:33 Reifegrad erreicht, Reise geht weiter
Nicht wahr, aber nutzbar - der Systemische Psychotherapie-Podcast
In der aktuellen Folge des systemischen Psychotherapie-Podcasts „Nicht wahr, aber nutzbar“ sprechen Enno und Sebastian mit Dr. Rudolf Klein, dem führenden Experten für systemische Therapie bei Alkoholabhängigkeit. Rudolf blickt auf über 46 Jahre Praxiserfahrung zurück und teilt faszinierende Einblicke in die Entwicklung und Praxis der Suchttherapie. Er erklärt, warum er sich im Laufe seiner Karriere von starren Settings und der strikten Abstinenzforderung als unabdingbare Voraussetzung für eine Therapie gelöst hat, um Hürden für Klient:innen abzubauen.Highlights dieser Episode:Zwei Muster der Abhängigkeit: Rudolf beschreibt die Unterschiede zwischen sozial integrierten Klienten und Menschen, die aus allen Bezügen herausgefallen sind, und wie diese Ausgangslagen völlig unterschiedliche therapeutische Haltungen erfordern.Existentielle Fragen & therapeutische Neugier: Erfahre, warum chronifizierte Sucht oft mit dem Verlust von Zukunftsperspektiven einhergeht und wie Therapeuten durch "Neugierde-Vorschüsse" Klienten dabei helfen können, sich existenziellen Fragen zu stellen ("Wer bin ich geworden? Wer will ich nicht mehr sein?").Paardynamik & „Haarrisse“: Warum der Glaube von Angehörigen, dass ohne den Alkohol "alles wieder gut" wäre, ein Trugschluss ist. Rudolf zeigt auf, wie Alkohol oft tiefere Konflikte (Haarrisse) in Beziehungen verdeckt und wie man durch Einzel- und Paargespräche wieder eine kommunikative Augenhöhe herstellt.Alternativen zur Selbstregulation: Wie Klienten durch körperliche Aktivierung (z.B. Laufen oder der Einsatz von Chilischoten) neue Wege finden können, sich selbst zu regulieren und mit dem Suchtdruck umzugehen.Tipps für Therapeut:innen: Rudolf rät angehenden Therapeut:innen, nicht zu „methodengläubig“ zu sein, sondern sich intensiv mit dem Phänomen des Menschen hinter der Sucht auseinanderzusetzen und Rückfälle als wertvolle Lernchancen zu begreifen.Eine tiefgründige, lehrreiche und inspirierende Folge für alle, die in der Beratung und Therapie tätig sind oder tiefere Einblicke in die systemische Arbeit mit Suchtphänomenen gewinnen möchten.Fragen und Anregungen wie immer sehr gerne an: nwan@gmx.de
Wie eine Wahlbevölkerung politisch tickt und wo trotz klarer Lagerbildung inhaltliche Gemeinsamkeiten liegen, zeigt eine neue Erhebung zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026. Die Wahlumfrage des Sachsen-Anhalt Podcast mit Politikwissenschaftler Professor Christian Stecker liefert sachliche Einblicke in Parteipräferenzen, demokratische Grundhaltungen und überraschende Konsensfelder im Land.➡️ Ergebnisse der Wahlumfrage:
Durch chorisches Singen werden Haltungen eingeübt, die auch für die Gesellschaft bedeutsam sind, meint Roland Streiner, Komponist, Dirigent und Rektor der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in seinen „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22.08.2026
Seit 1998 wird am 23. August der Internationale Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und seine Abschaffung begangen. Jahrtausendelang hat Sklaverei die Weltgeschichte begleitet. In England wurde der Sklavenhandel 1807 verboten, und 1833 stimmte das Parlament für die Abschaffung der Sklaverei. 1848 verbot Frankreich die Sklaverei in seinen Kolonien und verankerte dies auch in seiner Verfassung. Die endgültige Abschaffung in den USA am 18. Dezember 1865 ist noch nicht einmal 200 Jahre her. Sehr befremdend ist zudem, dass sogar Christen es bis dahin als normal ansahen, Sklaven zu halten.Sklaverei ist etwas, das Menschen geschaffen haben. Sie widerspricht der Bestimmung, die Gott sich für den Menschen gedacht hat. In der Bibel wird sogar berichtet, dass Gott ein ganzes Volk, das in harter Sklaverei gehalten wurde, aus der Unfreiheit erlöste. Er führte es in ein Land, in dem es in Freiheit leben konnte. Das war Israel. An diesem Volk sollte sichtbar werden, wie gut es Menschen geht, die unter Gottes Schutz und Leitung leben.Später sprach auch Jesus davon, dass er von Sklaverei frei machen möchte. Dabei dachte er an Abhängigkeiten, in die Menschen sich selbst begeben. Zuerst geben uns Dinge, die wir tun, das Gefühl der Freiheit, und dann beherrschen sie uns. Wir werden beherrscht von angelernten Haltungen, Prägungen und Festlegungen. Von Sorgen, Unruhen und Ängsten. Von schlechten Gewohnheiten und Süchten, die uns binden oder entstellen. Jesus will Menschen nicht befreien, um sie in eine neue Art von Druck (z. B. religiösen Druck) zu führen, sondern damit sie zu echter Freiheit finden. Diese finden wir tatsächlich, wenn wir auf das hören, was er gesagt hat, und ihm folgen.Manfred HerbstDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.
Sascha Weigel und Dr. Heinz Pilartz sprechen darüber, wie Krankheit Konflikte in Mediation und Coaching auslösen oder verstärken kann. Pilartz beschreibt, dass eine Erkrankung nicht nur die betroffene Person, sondern das gesamte Familiensystem verändert und deshalb im Verfahren als eigenes Thema behandelt werden sollte. Er stellt einen Ansatz vor, bei dem die Krankheit symbolisch auf einen Stuhl gesetzt wird, um sie als eigenständigen Bezugspunkt anzusprechen und Scham, Schuldzuweisungen sowie Vorwürfe zu reduzieren. Außerdem unterscheidet er vier Krankheitskonzepte und zeigt, wie unterschiedliche Haltungen zu Krankheit Konflikte verschärfen können, etwa in einer Familie mit einem kranken Kind. Als wichtig für Mediatoren nennt Pilartz Nicht-Betroffenheit, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, Gespräche zu strukturieren. Ziel sei es, die Kommunikation zu erleichtern, ohne medizinische Aufgaben zu übernehmen.
Medien prägen, was wir sehen – und wie wir denken. Zwischen Algorithmen, Empörung und Dauerbeschallung stellt sich die Frage: Wer beeinflusst eigentlich unsere Meinung – und wie frei ist sie noch? Beim Podium „Medien, Macht und Meinung“ diskutieren wir, wie mediale Dynamiken politische Haltungen formen, Radikalisierung antreiben oder eindämmen können – und was Angst, digitale Beschleunigung und permanente Erregung mit unserer Demokratie machen. Klar ist: Ohne echte Begegnung und offenen Dialog gerät das Vertrauen in gemeinsame Werte ins Wanken. Genau hier setzt „AGORA FFM – Demokratie braucht Begegnung“ an. Das Projekt macht Demokratie konkret erfahrbar – im Streitgespräch, im gemeinsamen Handeln, im direkten Austausch. Denn demokratischer Zusammenhalt entsteht nicht im Feed, sondern im Miteinander. Wir freuen uns sehr folgende Gäste für unsere Podiumsdiskussion gewonnen zu haben: - Navid Wali, Violence Prevention Network - Prof. Dr. Viera Pirker, Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt mit Forschungsschwerpunkt Religionspädagogik und Mediendidaktik Moderation: Abdul-Ahmad Rashid, Islamwissenschaftler und Redakteur beim ZDF Cover: Anne Zegelman
Ein Business, das läuft - Der Podcast für Selbstständige und Unternehmer
Skills kann man trainieren. Einstellung nicht. In dieser Folge erfährst du, welche 8 Haltungen im Vertrieb über Erfolg oder Scheitern entscheiden — und warum das Wichtigste im Recruiting nicht die Frage nach Erfahrung ist, sondern die Frage nach der Einstellung ist.
Der Möglichmacher Podcast mit Jan Schmiedel - Erkennen ist krasser als tun!
Manchmal ist „Ich hab die Schnauze voll" noch zu laut für das, was wirklich in einem passiert. In dieser Folge von „Gedankenkompass mit Jan Schmiedel" geht es um den Artikel „Ich werde langsam müde", der für meine Verhältnisse viral gegangen ist und offensichtlich einen Nerv getroffen hat. Der Text berührt eine Erschöpfung, die viele Menschen kennen, auch wenn sie selten ehrlich darüber sprechen. Es ist diese Müdigkeit angesichts einer Zeit, in der aus jedem Thema ein Lager wird, aus jeder Meinung eine Front und aus jedem Menschen sehr schnell eine Kategorie. Diese Folge geht über den Artikel hinaus. Es geht um die Frage, was dauernde Spaltung mit unserer mentalen Gesundheit macht. Was passiert mit uns, wenn wir ständig prüfen, einordnen, abwehren, verteidigen und innerlich aufrüsten? Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn Respekt nur noch dort gefordert wird, wo er dem eigenen Weltbild dient? Und was geschieht mit dem einzelnen Menschen, wenn Müdigkeit an die Stelle von innerer Kraft tritt? Mentale Intelligenz bedeutet hier, die eigene Erschöpfung ernst zu nehmen und genauer hinzuschauen. Selbstermächtigung beginnt dort, wo wir uns der Dauererregung entziehen und wieder bewusst entscheiden, wie wir dem anderen Menschen begegnen. Ein echter Perspektivwechsel entsteht dort, wo auf der anderen Seite wieder ein Mensch sichtbar wird. Mit Angst. Mit Sehnsucht. Mit Sorgen. Mit dem Wunsch nach einem friedlichen und zufriedenen Leben. Diese Folge ist polarisierend, weil sie an eine schlichte Wahrheit erinnert, die vielen unbequem geworden ist: Eine pluralistische Gesellschaft lebt von Verschiedenheit. Freiheit braucht Menschen, die andere Haltungen aushalten können. Menschlichkeit zeigt sich gerade dort, wo es in uns arbeitet. Wir sprechen viel über Transformationsprozesse, über Bewusstsein und über Entwicklung. Doch vielleicht beginnt echte Veränderung viel einfacher und viel schwerer zugleich. Bei der Bereitschaft, den anderen Menschen im Gegenüber wieder zu sehen, bevor wir innerlich losschießen. Diese Folge ist für alle, die müde sind von Spaltung, Feindbildern und Dauerurteil. Sie ist für Menschen, die spüren, dass Respekt und Menschlichkeit weit mehr sind als schöne Begriffe. Vielleicht sind sie der kleinste gemeinsame Nenner, der uns wieder miteinander verbindet. Hier geht es zum Buch: https://buchshop.bod.de/ Jan, der moderne Skalde - Worte, die wirken! Ich bin Jan Schmiedel, ein moderner Skalde. Meine Reise ist meine Botschaft – eine Suche nach Klarheit, Wahrheit und dem Mut, sich selbst zu begegnen. In einer Welt, die dich mit Erwartungen und Lärm überflutet, glaube ich daran, dass wahre Freiheit nur entsteht, wenn du bereit bist, deine eigene Dunkelheit zu durchschreiten und dein Licht zu entdecken. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Authentizität. Nicht darum, zu gefallen, sondern darum, zu erkennen, wer du wirklich bist. Ich lade dich ein, die Ketten zu sprengen, die du dir selbst angelegt hast, und den Weg zu gehen, der nur dir gehört. Gemeinsam erforschen wir die Pfade, die zu deinem wahren Selbst führen. Es geht nicht darum, etwas zu tun – es geht darum, zu sein. Zu fühlen. Zu wachsen. Die Weisheit liegt nicht in der Antwort, sondern in der Frage, die du dir selbst stellst. Wenn du bereit bist, die Masken fallen zu lassen und dich deiner eigenen Wahrheit zu stellen, begleite ich dich. Nicht als Lehrer, sondern als Weggefährte. Dein Licht und deine Freiheit sind keine Ziele – sie sind bereits in dir. Mein Weg hat mich dazu gebracht, dass ich eine schwere Depression mit suizidalität und einer komplexern Traumafolgestörung selber geheilt habe. Wahre Freiheit beginnt mit radikaler Ehrlichkeit – dir selbst gegenüber. #Selbsterkenntnis #JanSchmiedel #ErkennenIstLeben #MentaleFreiheit #Transformation #Perspektivwechsel #Selbstermächtigung #AuthentischSein #LebenImLicht
Wie lässt sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Workshops neue Erfahrungsräume und Handlungsmöglichkeiten eröffnen, die dann im Anschluss tatsächlich in den Alltag übertragen werden? Wer es schafft, Menschen mit unterschiedlichen Expertisen, Haltungen und Perspektiven an einen Tisch zu bringen und ihnen helfen kann, Vertrauen und Impact zu erzeugen, hat eine echte Superkraft in der Tasche, davon ist unser Gast Katja Paar überzeugt. In diesem Hörmoment Ausschnitt aus Folge 158 zu ihrem Buch Workshops machen berichtet sie von den Dingen, die sich für sie über die Jahre als zentral für dienliche Workshops herauskristallisiert haben.
Medienkritik: Gefälligkeitsjournalismus und Aktivismus Die 4. Gewalt – die Medien – steht in der Kritik. Richard David Precht und Harald Welzer analysieren in ihrem Buch Die vierte Gewalt, wie Journalismus in Krisenzeiten oft in Gefälligkeitsjournalismus verfällt oder aktivistisch wird. Doch was bedeutet das konkret? Gefälligkeitsjournalismus meint die Tendenz, unangenehme Wahrheiten zu ignorieren, um Konflikte zu vermeiden oder bestimmte Narrative zu bedienen. Aktivismus hingegen beschreibt das Sich-Zu-Eigen-Machen von Themen und Haltungen und dadurch die gesellschaftliche Verantwortung als "4. Gewalt" zu verraten. Die Migrationskrise 2015: Einseitige Berichterstattung und ihre Folgen 2015 prägte der Satz „Wir schaffen das“ die deutsche Medienlandschaft. Die Berichterstattung war zunächst überwiegend positiv und betonte die Willkommenskultur. Doch kritische Stimmen – etwa zu Integrationsproblemen oder finanziellen Belastungen für Kommunen – fanden kaum Gehör. Erst nach der Silvesternacht in Köln kippte die Stimmung. Plötzlich rückte die Debatte um Sicherheit und Integration in den Fokus. Die Medien hatten sich zunächst zu sehr auf die politische Linie von Angela Merkel eingestimmt und die komplexen Realitäten ausgeblendet. Eine wichtige Frage bleibt: Haben Medien hier ihre Kontrollfunktion vernachlässigt? Corona-Pandemie: Wissenschaft, Politik und die Rolle der Medien In der Corona-Krise orientierten sich Medien stark an wissenschaftlichen Empfehlungen – vor allem an Stimmen wie Christian Drosten oder Karl Lauterbach. Doch diese Ausrichtung war nicht immer ausgewogen. Alternative Positionen, etwa von Hendrik Streeck oder Alexander Kekulé, wurden oft marginalisiert oder sogar lächerlich gemacht. Die Ständige Impfkommission STIKO stand plötzlich im Kreuzfeuer der Kritik, obwohl sie eigentlich für ihre evidenzbasierte Arbeit bekannt ist. Hier zeigt sich ein Dilemma: Sollten Medien in einer Krise Einigkeit vermitteln – oder Vielfalt abbilden, selbst wenn das Unsicherheit schafft? Ukrainekrieg: Zwischen öffentlicher Meinung und journalistischer Verantwortung Beim Ukrainekrieg wird den Medien vorgeworfen, zu einseitig zu berichten – diesmal jedoch nicht im Sinne von Gefälligkeit, sondern von Aktivismus. Viele Medien forderten mehr Waffenlieferungen oder härtere Sanktionen, während kritische Stimmen, die etwa eine diplomatische Lösung forderten, kaum Gehör fanden. Precht selbst geriet hier in die Kritik, als er früh eine Kapitulation der Ukraine ins Spiel brachte. Die Frage ist: Dürfen Medien Haltung zeigen und was bedeutet das überhaupt – oder müssen sie neutral bleiben, um den Diskurs offen zu halten? Twitter, Algorithmen und die Blasen der Meinungsbildung Social Media – besonders das ehemalige Twitter – hat die Medienlandschaft stark geprägt. Doch nicht zum Guten. Journalisten nutzten Twitter lange als Recherchetool, doch die Plattform spiegelte nie die gesamte Gesellschaft wider. Stattdessen entstand eine digitale Ethik, in der Aufmerksamkeit über Inhalt siegte. Die Medien haben sich hier oft selbst in die Falle begeben: Sie folgten den Trends, statt sie kritisch zu hinterfragen. In dieser Episode erfährst du: - Warum Gefälligkeitsjournalismus und Aktivismus die Medien in Krisenzeiten prägen. - Wie die Migrationskrise 2015 zeigte, dass Medien oft einseitig berichten – und wodurch dies korrigiert wurde. - Warum die Corona-Berichterstattung zeigt, dass Berichterstattung über wissenschaftliche Themen ein fundiertes Wissen erfordert und einzelne Menschen nicht Dir Wissenschaft sind. - Wie der Ukrainekrieg die Debatte über Haltungsjournalismus neu entfachte: Dürfen Medien Partei ergreifen? Welche Rolle Social Media bei der Verzerrung der Medien-Realität spielt. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deiner Einschätzung: Haben Medien in Krisenzeiten zu viel Macht – oder zu wenig Mut?
Dr. Uli Schöler bei einem Vortrag im Willy Brandt Haus Foto: privat Die Spaltung der deutschen Sozialdemokratie in und nach dem Ersten Weltkrieg beeinflusst in ihren (auch internationalen) Auswirkungen die Parteienlandschaft bis heute. Eine häufig anzutreffende Deutung sieht die Verantwortung dafür bei den verschiedenen Gruppen der innerparteilichen Linken. Dies betrifft das "marxistische Zentrum" um Haase, Hilferding, Ledebour und andere. Gleichermaßen gilt es für den Spartakusbund um Liebknecht und Luxemburg. Neben den nur schwer zu vereinbarenden und auseinander driftenden Haltungen zur Kriegsfrage steht dabei vor allem das strenge organisatorische Gebot der Fraktionsdisziplin im Mittelpunkt. Dieses sei durch das Verhalten der Linken gröblich verletzt worden. Dabei gerät aus dem Blick, dass die Spaltung eine längere Geschichte hat. Sie wurde von einer innerparteilichen "pressure group" um den Reichstagsabgeordneten Eduard David und einige Gewerkschaftsvertreter generalstabsmäßig vorbereitet und erfolgreich umgesetzt. Dieser "erfolgreichen" Spaltung von rechts folgte wenige Jahre später eine ebensolche von links - mit gleichermaßen verheerenden Auswirkungen. Bestürzend muss zur Kenntnis genommen werden, dass die rigiden Methoden wie die unduldsame Diffamierung anderer Auffassungen in beiden Prozessen ähnlichen Charakter hatten. Kann man daraus Lehren für heute ziehen? Referent: Dr. Uli Schöler, Rechts- und Politikwissenschaftler; er lehrte bis 2019 als außerplanmäßiger Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Seit 2015 ist er Vorstandsvorsitzender der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. In der "Zeitschrift für Geschichtswissenschaft" ist zuletzt ein dreiteiliger Aufsatz zum Thema erschienen, der dritte Teil kann hier gelesen werden. Moderation: Holger Czitrich-Stahl
Leihmutterschaft polarisiert wie kaum ein anderes Thema. Ausgelöst durch die Debatte um Jens Spahn sprechen Jule und Sascha Lobo darüber, warum diese Frage weit über einen einzelnen Politiker hinausgeht. Wer entscheidet über den eigenen Körper? Kann Leihmutterschaft Selbstbestimmung sein – oder ist sie immer mit Ausbeutung verbunden? Welche Rechte haben die austragende Frau, die Wunscheltern und vor allem das Kind? Und lässt sich ein System schaffen, das allen Beteiligten gerecht wird? In der Folge geht es über persönliche Haltungen, den Wunsch nach eigenen Kindern, Adoption, altruistische Leihmutterschaft und darüber, warum wir bei diesem Thema selbst ins Nachdenken gekommen sind. Wie immer geht es nicht darum, euch eine Meinung vorzugeben – sondern verschiedene Perspektiven sichtbar zu machen.
Die neuropolitische Philosophin ist davon überzeugt: Die meisten Haltungen und Handlungen sind im Gehirn festgeschrieben.
Moritz Neumeier gehört zu den bekanntesten Stand-up-Comedians Deutschlands. Mit scharfem Witz und einem verlässlichen Gespür für gesellschaftliche Widersprüche springt er mühelos zwischen absurden Fantasien, persönlichen Geschichten und politischen Beobachtungen. Nicht nur auf der Bühne, auch in der ZDF "heute-show" schafft der Norddeutsche etwas, das nur wenigen Comedians gelingt: Er bringt Menschen zum Lachen und hält ihnen zugleich den Spiegel vor. Mit seiner schnellen, präzisen Sprache füllt er große Hallen, bei 3nach9 dürfen wir auch die erzählerische Seite des dreifachen Vaters kennenlernen. Schließlich handelt sein neues Kinderbuch von einer kleinen Mücke mit großen Träumen – und dem festen Glauben an sich selbst. Ab September ist Moritz Neumeier mit seinem neuen Bühnenprogramm auf Deutschlandtournee und nimmt darin eigene Privilegien und gut gemeinte Haltungen kritisch unter die Lupe. Über Humor, Familienalltag, moderne Männlichkeit und die Frage, wie man über ernste Themen lachen kann, spricht Moritz Neumeier bei 3nach9.
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 13. Juli 2026! Trotz breiter Kritik hat der Bundestag am Freitag das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet. Statt auf wirksamen Klimaschutz wird auf teure sogenannte grüne Gase gesetzt und damit fossile Gasinfrastruktur weiter verfestigt. Das Gesetz widerspricht aus Sicht vieler Umweltverbände, Wissenschaft und Teilen der Wirtschaft den gesetzlichen Klimazielen. Die Bundesregierung beschließt ein Gesetz, das fossile Heizungen künstlich am Leben hält und die Klimakrise weiter verschärft. Das Desaster für Klima, Natur und Menschen konnten wir am Wochenende verspüren: eine immer heißere und lebensfeindlichere Stadt macht das. Letzte Woche hat sich in Berlin erneut etwas Bahn gebrochen, was nun schon seit bald 3 Jahren, konkret seit dem 7. Oktober 2023, schwelt. Die Verrohung der sogenannten „Nahost-Debatte“ hat einen weiteren Höhepunkt innerhalb der „radikalen Linken“ gefunden und sich in einem bewaffneten Überfall auf die (weitestgehend gewaltlose) Besetzung des Hausprojekts La Casa entladen. Dabei wurden schwerste Verletzungen bis hin zum Tod von Menschen durch Wurfgeschosse auf Kopfhöhe und Hetzjagden billigend in Kauf genommen. Hier wurde eine rote Linie überschritten. Innerlinke Diskurs-Auseinandersetzungen dürfen niemals derartige Ausmaße annehmen. Im Falle der Angreifer*innen auf „Reclaim La Casa“ handelte es sich vermutlich um den fanatisierten Kern einer sich internationalistisch und „autonom“ verstehenden Gruppe, im Bündnis mit eher autoritär (leninistisch bis stalinistisch) organisierten Akteuren und jungen Leuten, die sich vor allem als „palästinasolidarisch“ verstehen. Gemeinsam ist ihnen ein wahnhafter projektiver Antizionismus. Die in diesen Kreisen gebetsmühlenartig wiederholte Phrase „Antideutsche sind keine Linken“ steht dabei symptomatisch für die Weigerung, inhaltliche Kritik und Differenz auszuhalten und widersprüchliche politische Analysen nebeneinander stehen zu lassen, wie dies in den letzten mindestens 50 Jahren linker Bewegungsgeschichte üblich und möglich war. Stattdessen folgt man einem starren, unterkomplexen Schwarz-Weiß-Denken, bei dem man selber zu „den Guten“ gehört, einseitige und absolute Positionierungen zu komplexen Themen einfordert und abweichende Haltungen mit Gewalt und Ausschluss bedroht. Unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ 900 Jahre Neumünster: Noch bis August Beiträge für das Jubiläumsjahr 2027 einreichen +++ Rente dem „Härtegrad der Arbeit“ anpassen: Nur 60 Bauarbeiter in Neumünster sind über 63 +++ Comic-Workshop mit Saliha Soylu im Jüdischen Museum Rendsburg Musik: Rouge Gorge (Frankreich) Dosenstolz (Dresden) Ponys auf Pump (Berlin) Bad Manners (UK)
Kostenfreie Online-Events:https://kalifornische-terrassen.de/eventsPersonen:Claus Triebiger · triebiger-coaching.de · systemischer Berater mit Schwerpunkt auf philosophischen und psychologischen FragestellungenKevin Baron · @hausdesbarons · https://www.instagram.com/hausdesbarons/BeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Claus Triebiger und Kevin Baron darüber, wie sich ein verantwortungsvoller Umgang mit Künstlicher Intelligenz gestalten lässt, ohne dabei die eigene Urteilsfähigkeit und Ausdrucksfähigkeit zu verlieren.Ausgangspunkt ist die Aussage eines KI-Unternehmenschefs, der für eine gesellschaftliche Atempause bei der KI-Entwicklung plädiert hat. Von dort aus öffnet sich ein Möglichkeitsraum: Welche Interessen – wirtschaftlich, politisch, persönlich – wirken hier zusammen, und wie lässt sich das Modell von Spiral Dynamics nutzen, um unterschiedliche Haltungen im Umgang mit Technologie sichtbar zu machen?Im Zentrum steht ein Bild, das die beiden als „kognitive Pornografie" beschreiben: die Gefahr, sich beim Prompten selbst sprachlich und gedanklich zu verlieren, weil die KI den Weg des geringsten Widerstands anbietet. Persönliche Erfahrungen aus Beratung und Unternehmensalltag zeigen zugleich, wie aus dieser Beobachtung ein produktiver Umgang entstehen kann – etwa indem eigenes Wissen zunächst selbst durchdrungen wird, bevor die KI als Werkzeug zur Erweiterung eingesetzt wird.Das Gespräch bewegt sich damit zwischen gesellschaftlicher und persönlicher Ebene und fragt, wie Bewusstheit, kritisches Prüfen und ein systemischer Blick auf Wechselwirkungen helfen können, Technologie als Ergänzung statt als Bedrohung zu erleben.Dabei wird deutlich:Bewusstheit über die eigenen Denkprozesse eröffnet einen Weg, KI als Ergänzung zu nutzen, ohne sich selbst darin zu verlieren.KeywordsKünstliche Intelligenz, Spiral Dynamics, systemisches Denken, Bewusstheit, Prompt Engineering, Verantwortung, Ethik, Perspektivwechsel, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an:support@systemischer-club.de
Die Kirchen sind im Umbruch: Reaktionäre Kräfte treten ihnen immer offener entgegen und holen sich Unterstützung bei sogenannten „charismatischen Erneuerungsbewegungen“. Nach außen geben sich viele mit zeitgemäßer Sprache und Musik hipp und modern, begeistern mit professioneller Instagram- und TikTok-Strategie hunderttausende junger Follower. Hinter dieser Fassade: erzkonservative bis reaktionäre Haltungen, verpackt in stereotypen Botschaften von Himmel und Hölle, gegen Abtreibung, für die Dominanz der Männer über die Frauen, gegen jegliche Form des „Queeren“.
In der Diskussion über antisemitistische Haltungen innerhalb der Linken hat Partei-Chefin Ines Schwerdtner eine klare Linie angekündigt. "Jugend schützt vor Torheit nicht, wir müssen da wirklich klare Grenzen ziehen", sagte die Linken-Politikerin vor dem Bundesparteitag in Potsdam.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich in dramatischer Geschwindigkeit. Immer neue Möglichkeiten entstehen und fordern uns Menschen heraus. Lernen wir schnell genug? Wie finden wir die Balance zwischen Begeisterung für die Möglichkeiten und der Angst, nicht mitzukommen mit einer Entwicklung, die unsere Art zu Arbeiten in nie dagewesener Art verändert? Angelehnt an persönliche Erfahrungen meiner KI-Lernreise reflektiere ich in der heutigen Folge erfolgversprechende Haltungen für gelungene KI-Adaption. Sowohl in Bezug auf die ganz persönlichen Verhaltensweisen als auch im Kontext des eigenen Unternehmens. Für den Einzelnen ist es die kultivierte Neugier und ein Prozess des kontinuierlichen Lernens. Im Unternehmen braucht es Führungskräfte, die vorangehen und ein erfolgversprechendes System des gemeinsamen Wandels. Themen: Geschwindigkeit. Wenn Du morgens aufwachst, ist die Technik schon wieder weiter. Zeitraffer. KI-Tools werden rasend schnell besser. Was gestern nicht ging, ist jetzt normal. Schwimmen. Man kann in der Strandbar nicht schwimmen lernen. Dafür muss man schon ins Wasser. Warum das bei der KI-Einführung genauso ist. Exoskelett. KI kann ein enormer Hebel für schnelleres Lernen und vielfältigere Perspektiven bieten. Evolution: Erst Chat, dann Assistent, jetzt Desktop-Agent und KI-Betriebssystem. Gewohnheiten. Statt „Wie immer": „Was kann ich heute neu lernen? Wie kann ich mein System verbessern?" Sicherheit. Neue Sicherheit im permanenten Wandel erleben statt auf alte Stabilität hoffen. Gelegenheit. Wer Entwicklung will, muss Räume bieten. 20 % der Zeit ins Lernen investieren. Zuversicht. Wer als Arbeitgeber Prozesse und Abläufe neu erfinden will, muss Rückhalt bieten. Wenn Sie mehr wissen wollen, schreiben Sie mir gerne oder buchen sich einen Gesprächstermin: https://calendly.com/stefandietz/was-konnen-wir-fur-sie-tun Zu meinen Vorträgen geht es hier: https://stefandietz.com/vortraege/
In dieser Folge von Performance Skills sprechen wir mit Mirjam Schäfer über ihren besonderen beruflichen Weg als Ergotherapeutin, ihre Erfahrungen in verschiedenen Ländern und darüber, wie internationale Perspektiven den Blick auf Ergotherapie verändern können. Mirjam berichtet von ihrem Werdegang, ihren persönlichen Beweggründen, immer wieder neue Gesundheitssysteme und Kulturen kennenzulernen, und von prägenden Erfahrungen aus ihrer Arbeit im Ausland. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, welche Unterschiede sie im Verständnis von Betätigung, Teilhabe und Rehabilitation erlebt hat – und welche Rolle kulturelle Werte und gesellschaftliche Normen in der ergotherapeutischen Arbeit spielen. Ein zentrales Thema der Folge ist der Vergleich zwischen der Ergotherapie im deutschsprachigen Raum und internationalen Arbeitsweisen. Wir sprechen darüber, warum Ergotherapie im Ausland häufig als betätigungsorientierter oder weiterentwickelt wahrgenommen wird, was wir tatsächlich von anderen Ländern lernen können und welche Stärken der deutschsprachigen Ergotherapie manchmal unterschätzt werden. Außerdem teilt Mirjam Begegnungen und Situationen, die ihren Blick auf den Beruf nachhaltig geprägt haben. Zum Abschluss werfen wir gemeinsam einen Blick auf ihr ideales ergotherapeutisches Arbeitsumfeld: Was wäre möglich, wenn man die besten Ideen, Haltungen und Erfahrungen aus verschiedenen Ländern miteinander verbinden würde? Eine inspirierende Folge über berufliche Entwicklung, kulturelle Unterschiede, internationale Ergotherapie und die Frage, wie wir unsere eigene Praxis durch neue Perspektiven weiterdenken können. Viel Freude beim Zuhören! Performance Skills – mit Sabrina und Robert
„Wir wollen Finanzteams aus dem Excel-Terror befreien und ihnen Zeit für echte Steuerung zurückgeben.“ In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Elias Apel, CEO von Lucanet, einer globalen SaaS-Plattform für das „Office of the CFO“. Lucanet unterstützt über 6.000 Kunden weltweit dabei, zentrale Finance-Workflows wie Konzernabschlüsse, Konsolidierung, Planung, Tax-Compliance, ESG-Reporting und Abschlussprozesse zu automatisieren – agnostisch gegenüber ERP- und Vorsystemen, schnell implementierbar und speziell für Finanz- und Tax-Teams entwickelt. Mit rund 950 Mitarbeitenden, knapp 200 Millionen Euro ARR und einer klaren Plattformstrategie gehört Lucanet zu den relevanten europäischen Software-Playern für datengetriebene Unternehmenssteuerung. Apel zeichnet seinen Weg vom Corporate-Finance- und M&A-Berater über die Selbstständigkeit im Finance Advisory bis zum CEO von Lucanet nach – inklusive der ersten eigenen Lucanet-Implementierung beim Kunden, die ihn von der Wirkung der Software überzeugt hat. Er spricht darüber, wie das Unternehmen sich von einem fokussierten Konsolidierungsanbieter zu einer breiten Plattform entwickelt, welche Bedeutung klare Führungsroutinen (u. a. Timeboxing), Talententscheidungen und organisatorische Agilität für Wachstum und Profitabilität haben und wie er den Einfluss von KI auf Finanzprozesse, Produktentwicklung und die Rolle von CFOs einschätzt. Kernthemen die in dieser Episode besprochen werden: - Welche Pain Points bringen CFOs und Finance-Teams zu Lucanet und wie fügt sich die Plattform in eine heterogene Systemlandschaft jenseits klassischer ERP-Systeme ein? - Wie gelingt die Transformation von einem Kernprodukt (Konsolidierung) hin zu einer umfassenden Plattform für Planung, ESG, Tax und weitere „Jobs to be done“ im Office des CFO? - Mit welchen Tools, Routinen und Haltungen führt Elias Apel ein schnell wachsendes SaaS-Unternehmen – und wie verändert KI die Arbeit im Finance-Bereich in den nächsten Jahren? Themen: - C-level - Finance - SaaS - Prozessoptimierung ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Elias Apel: https://www.linkedin.com/in/eliasapel/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
Wohin geht die Pflegekinderhilfe? – Zukunftsfragen mit Prof. Klaus Wolf In dieser besonderen Folge von Netzwerk Pflegefamilien – der Podcast hören wir einen Vortrag von Prof. Klaus Wolf, den er 2019 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des VSE Netzwerk Pflegefamilien gehalten hat. Unter dem Titel „Zukunftsfragen der Pflegekinderhilfe“ wirft Prof. Klaus Wolf einen Blick auf die Entwicklungen und Herausforderungen der Pflegekinderhilfe. Dabei verbindet er wissenschaftliche Erkenntnisse mit klaren Haltungen, gesellschaftlichen Fragestellungen und seinem ganz eigenen, pointierten Humor. Besonders spannend: Der Vortrag wird immer wieder durch Beiträge von Pflegeeltern, Pflegekindern, leiblichen Kindern von Pflegeeltern und Careleaver*innen ergänzt. So entsteht ein vielschichtiger Blick auf das Leben in Pflegefamilien und die Frage, was Kinder und Jugendliche brauchen, um gut aufwachsen zu können. Themen dieser Folge sind unter anderem:
Der Mai 2026 hatte es in sich – und genau darüber sprechen Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul in dieser intensiven Monatsrückblick-Ausgabe des IGEL Podcasts. Zwischen bundesweiten Protestaktionen, hitzigen politischen Debatten und medialen Aufregern zeigt sich einmal mehr, wie umkämpft das Thema Inklusion weiterhin ist.Im Fokus stehen die erfolgreichen Protesttage rund um den 5. Mai, bei denen Tausende Menschen für echte Teilhabe und gegen Kürzungen der Eingliederungshilfe auf die Straße gegangen sind. Die Diskussionen um das Behindertengleichstellungsgesetz und die Forderung nach mehr Barrierefreiheit sorgen dabei ebenso für Gesprächsstoff wie die aktuellen Entwicklungen im Bundestag.Ein weiteres großes Thema ist die Debatte rund um Boris Palmer und eine nicht barrierefreie Sportlerehrung in Tübingen. Sascha und Ottmar sprechen offen über gesellschaftliche Haltungen, Verantwortung von Politik und Verwaltung sowie die Frage, warum Barrierefreiheit 2026 immer noch diskutiert werden muss.Auch die Auswirkungen medialer Berichterstattung – unter anderem durch Jan Böhmermann – werden beleuchtet. Dazu kommen kritische Einschätzungen zu aktuellen Gerichtsurteilen, politischen Entscheidungen und der Rolle von Aktivismus innerhalb der Behindertenbewegung.Diese Episode ist emotional, direkt, politisch und gleichzeitig motivierend. Sie zeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Sichtbarkeit und konsequente Interessenvertretung bleiben. Ein Monatsrückblick voller Klartext, Einordnung und wichtiger Stimmen aus der Inklusionsbewegung.Jetzt reinhören in Episode 330 des IGEL Podcasts – Inklusion ganz einfach leben. Alle News auf:www.kobinet-nachrichten.org Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
Maren bringt einen Begriff in die Runde, der hängen bleibt: emotionale Unreife. Nicht als Beleidigung, sondern als Diagnose. Wenn Parteien keine klaren Haltungen einnehmen, wenn Angst und Unsicherheit in Floskeln verpackt werden, wenn niemand wirklich darüber spricht, was die Menschen wirklich bewegt – dann betreiben wir Pseudo-Politik. Aushandlungsprozesse, die an der Oberfläche kratzen, aber nie an die Wurzeln gehen. Das Wort radikal kommt von radix – Wurzel. Und genau da schauen wir nicht hin, sagt Maren. Wir sehen das Laub, das fällt, aber nicht, was den Baum trägt. Arne ergänzt die strukturelle Dimension: Die klassischen demokratischen Parteien haben ihre Verbindungen zur Zivilgesellschaft gekappt – zur Kirche, zu Verbänden, zu engagierten Öffentlichkeiten. Und wenn diese Korrektur von außen fehlt, wenn keine Ideen und Impulse mehr hineinkommen, dann beschleunigt sich der Radikalisierungsprozess von innen. Ich freue ich mich über deinen Support! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich von Ko-fi bis Wero: hier. Warum die AfD emotionale Räume besetzt, die andere aufgegeben haben Es geht gar nicht um Argumente, sagt Maren. Es geht um das Gefühl von Zugehörigkeit. Die AfD geht dahin, wo demokratische Parteien nicht mehr hingehen: auf Volksfeste, an Stammtische, an Grillpartys. Sie bietet das, was unser soziales Zusammenleben im Kern ausmacht. Und wenn Menschen dann befragt werden, warum sie die AfD gewählt haben, können sie oft kein Argument nennen – weil es kein Argument war. Es war eine Emotion. Es war: die haben mich gesehen. Wenn man das versteht, versteht man auch, warum Lachen über Rechtschreibfehler in Nazi-Posts keine politische Strategie ist. Man trifft nicht das Argument – man trifft die Identität. Und dann fühlt sich die Person angegriffen, nicht überzeugt. Hoffnung ist nicht Optimismus – und das ist der Unterschied Der wohl wichtigste Moment der Folge kommt, wenn Maren erklärt, was Hoffnung wirklich ist. Nicht Wunschdenken. Nicht Optimismus. Nicht magical escape fantasies. Hoffnung ist, in der Forschungssprache, die Überzeugung, you can get there from here. Sie besteht aus zwei Zutaten: der Willenskraft, von A nach B zu kommen – und der Vorstellung konkreter Wege, wie das gelingen könnte. Wer beides hat, ist ein High Hoper. Wer eines davon nicht hat, bleibt passiv. Und das, sagt Maren, ist politisch relevant: Passive Menschen lassen sich leichter manipulieren. Wer glaubt, nichts verändern zu können, verändert nichts. Wer keine Wege sieht, fängt nicht an. Ein schönes Bild, was Maren findet: Angst und Hoffnung sind Erzfeindinnen - aber Angst tarnt sich gern als Hoffnung. Sie beschäftigt sich mit der Zukunft, sie fühlt sich bedeutsam an. Aber sie lähmt. Hoffnung hingegen aktiviert. Und sie hat kein Verfallsdatum. Arne sagt dazu: Ich bin kein Optimist, ich bin Pessimist. Pessimismus des Geistes, vielleicht Optimismus des Tuns. Genau das, sagt er, ist Hoffnung: nicht zu glauben, dass es gut wird – sondern zu handeln, weil Handeln der einzige Weg ist. Gegenmacht: Was Zivilgesellschaft wirklich kann Arnes neues Buch ist, wie er selbst sagt, das letzte Kapitel seines vorigen Buches – ausgebreitet. Das vage Hoffnungskapitel, das in vielen Sachbüchern hilflos am Ende klebt, ist hier die eigentliche Mitte. Er hat sich angeschaut, wo Zivilgesellschaft wirksam ist und warum. Was er gefunden hat: Es gibt überall Menschen, die mit Witz, Charme und Cleverness Veränderungen bewirken. Über direktdemokratische Verfahren wie den Hamburger Zukunftsentscheid. Über lokale Bündnisse in Sachsen-Anhalt, die Mehrheiten organisieren, bevor überhaupt gewählt wird. Über Initiativen wie Berlin Autofrei – die auch dann ein Erfolg sind, wenn sie nicht zur Abstimmung gelangen. Und das alles, so Arne, wird kaum berichtet. Nicht weil es nicht da wäre. Sondern weil die Menschen, die das Richtige machen, keine Zeit haben für Kommunikation.
Was hätten wir gerne gewusst, als wir Christen geworden sind – oder vielleicht besser: als uns der christliche Glaube bewusst wichtig wurde? In dieser Folge blicken Manu und Stephan zurück auf ihre eigenen Glaubenswege und fragen, welche Einsichten ihnen früher geholfen hätten. Beide bringen je drei Punkte mit: Dinge, die sie entlastet, gewarnt, ermutigt oder vor mancher Verengung bewahrt hätten. Dabei geht es unter anderem um den hohen Stellenwert von Freundschaft: darum, dass Glaube nicht nur in Überzeugungen, Haltungen oder geistlichen Übungen lebt, sondern auch in Beziehungen, in denen man getragen, korrigiert und frei gelassen wird. Und es geht um die gebotene Vorsicht vor dem Adjektiv «christlich» – weil nicht alles, was sich so nennt, automatisch freier, wahrer, liebevoller oder geistlicher ist. Eine Folge über Reifung im Glauben, über nachträgliche Klärungen, über Prägungen, die tragen, und solche, von denen man sich lösen muss. Und über die Frage, was man jüngeren Versionen seiner selbst heute sagen würde, wenn man könnte. Im Stossgebet und Halleluja der Woche kommen Manu und Stephan natürlich nicht am ESC-Wochenende vorbei – mit allem, was dazugehört: Glanz, Pathos, Irritation, Freude und ein bisschen europäischer Überforderung.
Let's Talk Landscape - Der grüne Podcast von hochC Landschaftsarchitekten
Was ist eure erste Assoziation bei poetischen Landschaften? POLA beschreiben es so: „Unser Tun ist eine offene Bühne unseres Zusammenlebens. Dahinter stehen Menschen, welche die Freiräume entwerfen, und diese mit persönlichen Erinnerungen, Haltungen und individuellen Vorstellungen aufladen. Daher ist das, was wir im Außen tun, ein Spiegel dessen, was im Inneren lebt“.Wir sprechen mit Diana darüber, was diese Haltung für das Unternehmen und das Büroteam bedeutet:Wann wird ein Projekt von dieser Haltung geprägt? Wie beeinflusst sie Entwürfe, Projektzusammenarbeit und den Teamspirit? Kommunikation ist ein wiederkehrendes Motiv der Folge, z.B. auch im Gespräch über Ausstellungsdesign. POLA hat 2025 eine Ausstellung organisiert und beschäftigte sich mit grundsätzlichen Fragen: Was formt unser Tun? Ist es Herkunft, Erinnerung, Gewohnheit – oder die stille Sehnsucht, Spuren zu hinterlassen? Die nahezu 300 persönlichen Artefakte aus dem Büroalltag und dem Umfeld der Mitarbeiter*innen eröffneten intime Einblicke in Seelenlandschaften, die die poetische Gestaltungssprache von POLA beeinflussen.Diana Mittendorfer ist Assoziierte Partnerin und Projektleiterin im Berlin Landschaftsarchitekturbüro POLA. Sie hat ihren Bachelor Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur in Wien gemacht und anschließend den Master der Landschaftsarchitektur in Berlin abgeschlossen. POLA wurde 2009 von Jörg Michel gegründet. Dort wirken etwa zwei Dutzend Menschen aus den Bereichen Freiraumgestaltung, Architektur, Bauingenieurwesen, Kommunikation und Geisteswissenschaften gemeinsam an der Gestaltung von erinnerungswürdigen Orten.+++ Seit dem 01.01.26 ist hochC Teil der Uniola-Familie. +++ Let's Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser LeitbildGemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden erstenDonnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Diese Folge führt tiefer in das, was unter der Oberfläche wirkt. Wir sprechen über die Frage, die alles verändert: Bin ich wirklich ich. Eine Frage, die sich im Alltag zeigt, in Begegnungen, in Entscheidungen, in der Art, wie ein Mensch sich selbst erlebt. Im Heidentum und in gelebter Naturspiritualität entsteht genau hier der Moment der Wahrhaftigkeit. Ein Mensch begegnet sich ohne Maske.Wir schauen auf das Bild nach außen. Auf Rollen, die wirken, auf Worte, die überzeugen, auf Haltungen, die Anerkennung bringen. Gleichzeitig zeigt sich im Inneren eine andere Bewegung. Das Unterbewusstsein kennt jede Abweichung, jede Spannung, jede Unstimmigkeit. Genau dort beginnt Schattenarbeit. Heiden kennen diesen Weg als Rückkehr zu sich selbst, als ehrliche Begegnung mit dem eigenen Wesen, getragen von einem animistischen Verständnis, in dem alles lebendig ist und jede Regung Bedeutung trägt.Der Ego tritt klar hervor. Er zeigt sich in Momenten, in denen ein Mensch sich über andere stellt, in denen Bewertung wichtiger wird als Verbindung. In einem bewussten Paganismus entsteht daraus eine Aufgabe. Ego erkennen, Ego führen, Ego integrieren. Mentale Klarheit wächst, wenn ein Mensch sich selbst durchschaut. Mentale Stärke wächst, wenn er sich selbst annimmt.Wir sprechen über die Rune Naudhiz und ihre Kraft. Not als Lehrer. Druck als Feuer. Einschränkung als Form, in der Entwicklung geschieht. Naudhiz führt in die Tiefe. Sie zeigt, wo ein Mensch sich selbst begrenzt und wo echte Wandlung beginnt. In einem bewusst gelebten Paganismus gestalten Menschen genau diese Prozesse aktiv. Sie nutzen Symbole, Rituale und Naturbezug, um sich selbst zu erkennen und zu formen.Ein weiterer Blick geht auf das große Denken. Visionen tragen Kraft. Größe inspiriert. Gleichzeitig braucht es Boden unter den Füßen. Ein Mensch, der sich selbst kennt, geht seinen Weg klar. Ein Mensch, der sich selbst entgeht, verliert sich in Bildern.Die zentrale Frage zieht sich durch die Folge: Welchen Teil von mir verstecke ich vor mir selbst. Schatten zeigen sich in Reaktionen, in Widerstand, in dem, was andere berührt. Animismus öffnet hier einen Zugang, der über reines Denken hinausgeht. Wahrnehmung wird umfassend. Körper, Gefühl, Geist und Natur verbinden sich zu einem Erfahrungsraum.Schattenarbeit fordert Klarheit. Sie fordert Mut. Sie fordert Präsenz. Wer diesen Weg geht, gestaltet seinen eigenen Paganismus bewusst. Heidentum wird hier zu einer lebendigen Praxis, in der ein Mensch sich selbst erkennt und seinen Platz im Ganzen einnimmt.
Die Klimaneutralität, die Basel bis 2037 erreichen soll, ist kein Spaziergang, es wird grundlegende Veränderungen brauchen; in unserem Konsumverhalten, in der Gestaltung des öffentlichen Raums, in der Mobilität, in unseren Wertschöpfungsketten. Umso wichtiger ist, dass die Ziele klar kommuniziert werden, dass die Bevölkerung mitgenommen wird, dass die Bremser überzeugt werden. Da könnte noch mehr gemacht werden, meint Regierungsrat Kaspar Sutter in unserer Live-Podcast-Aufnahme, man sei aber gut unterwegs, und Michaela Reimann, Co-Geschäaftsleiterin von Basel 2037 betont, die Wirtschaft sei auf Kurs, während Axel Schubert, Mitinitiant der Klimagerechtigkeitsinitiative sich mehr Mut wünscht, mehr Motivation und ja - mehr Leadership. Eine angeregte Diskussion über geteilte Verantwortung und klare Haltungen.
Wie bleibt Hoffnung möglich, wenn der Irrsinn zum Dauerzustand wird? Manuel und Stephan sprechen darüber, wie man wach bleibt, ohne sich vom Panikmodus und der Dauerempörung verschlingen zu lassen. Trump liefert im Wochentakt neues Material für Fassungslosigkeit. Kaum ist die eine Absurdität verdaut, folgt bereits die nächste. Manuel und Stephan sprechen darüber, was diese Logik der Überforderung mit uns macht: wie sie unsere Aufmerksamkeit bindet, uns in Daueralarm versetzt, zum Reposten verleitet und eine Form von Ansteckung erzeugt, bei der wir uns im Kampf gegen den Wahnsinn selbst verwandeln. Die Folge kreist um die Frage, was eine angemessene Reaktion auf diese Gegenwart sein kann. Hilft «News-Fasten», also der bewusste Verzicht auf Nachrichten, oder ist das am Ende bloss Rückzug? Braucht es andere Formen des Widerstands, andere Ebenen der Antwort, andere Geschichten? Manuel und Stephan denken über Gegen-Narrative nach, über die Möglichkeit, nicht nur auf den nächsten Skandal zu reagieren, sondern selbst Worte, Bilder und Haltungen zu prägen, die nicht aus Panik leben. Dabei geht es nicht um billigen Optimismus. Es geht um Hoffnung als Praxis. Um die Entscheidung, sich nicht vollständig von der Logik des Irrsinns bestimmen zu lassen. Um eine Wachheit, die weder abstumpft noch hysterisch wird. Und um die Frage, wie man in einer Zeit der Dauerempörung handlungsfähig, klar und innerlich beweglich bleibt. Zum Schluss wird es persönlich: Manuel und Stephan nennen je drei Dinge, die sie trotz allem weiter hoffen lassen. Keine grossen Lösungen, keine falschen Versprechen, sondern kleine, konkrete Gegenkräfte gegen das Gefühl, dass alles immer nur schlimmer wird. Eine Folge über Überforderung, Widerstand, Gegen-Narrative und die Kunst, der Gegenwart nicht das letzte Wort zu überlassen.
Yvonne L. (35), die in ihrem ganzen Leben noch nie einen Strafzettel bekommen hatte, wird völlig blind vor Liebe, als ihr sechs Jahre jüngerer Freund Timor (ein Ernährungscoach) nach einer Reise nach Barcelona eiskalt mit ihr Schluss macht. Statt die Trennung zu akzeptieren, redet sie sich ein, dass er sie noch liebt, weil er ein gemeinsames Foto mitgenommen hat, und verwandelt sich in eine waschechte Stalkerin. Sie unterzieht sich einem radikalen Makeover beim teuren Friseur, besorgt sich freizügige Leder-Miniröcke sowie High Heels und verfolgt Timor und seine neue, deutlich jüngere Freundin Oksana in diversen Clubs. Als all das nichts nützt und er ihre Geschenke (inklusive Flugticket nach Paris) ablehnt, bucht sie unter falschem Namen sein Ernährungsseminar im bayerischen Rothenburg. Sie mietet einen sündhaft teuren Ferrari und kreuzt im sexy Look auf dem Parkplatz des heruntergekommenen Fitnessstudios auf. Doch statt Timor zurückzugewinnen, wird sie von ihm aufs Übelste beschimpft und abgewiesen. Erst als sie kurz darauf von einem schmierigen Passanten begrapscht wird, der sie tatsächlich für käuflich hält, wacht sie aus ihrem Wahn auf ** Dieses Mal war die wunderbare Elisalex Henckel-Donnersmarck bei uns zu Gast und hat ihren Podcast “Kniefall – Die Radikalisierung der Karin Kneissl” mitgebracht! In der sechsteiligen Investigativ-Podcast-Serie geht Elisalex der Frage nach, wie sich politische Haltungen verändern können – und was passiert, wenn persönliche Entscheidungen plötzlich internationale Tragweite bekommen. Unbedingt reinhören, wenn ihr Lust auf starken, erzählerischen Journalismus aus Österreich habt! Hier geht´s zum Podcast (natürlich auch zu hören auf Spotify & Apple Podcasts): "Kniefall - die Radikalisierung der Karin Kneissl" Folgt Elisalex gerne auch auf LinkedIn & Bluesky! Produziert vom tollen Team von HAPPY HOUSE MEDIA ** **Euch hat diese Geschichte gefallen, aufgeregt oder ihr habt euch darin sogar wiedererkannt?** Das interessiert uns brennend! Schreibt uns in Kommentaren über Facebook und Instagram unter @drama_carbonara_podcast. Dort werdet ihr auch die in den Geschichten besprochenen Fotos finden und endlich sehen können, was wir sehen ... Falls ihr noch mehr fantastische Geschichten mit uns lesen wollt, können wir euch schon jetzt versprechen: das Repertoire ist unerschöpflich, wir staunen jedes Mal aufs Neue, was möglich ist. Abonniert Drama Carbonara auf allen gängigen Podcast Plattformen Über Sternchen, Bewertungen und Kommentare freuen wir uns natürlich auch extrem und feiern diese gern auch prominent in unserem Social Media Feed! Jede zweite Folge kommen ja großartige Gastlerser*innen zu uns ins Wiener Drama-Hauptquartier und unterstützt uns mit Interpretationen und Improvisationen. Wenn ihr einen Wunschgast für uns habt oder gern selbst mal vorbeischauen wollt, sagt Bescheid! Wir können nichts versprechen, aber wir freuen uns immer über Vorschläge. Wenn ihr Lust auf Extra-Content habt und euren Lieblingspodcasts auch finanziell unterstützen wollt , dann tut das herzlich gern mit einem Abonnement auf Steady und kommt in den Genuss des kompletten "Drama Carbonara"-Universums! Falls ihr daran interessiert seid, Werbung in unserem Podcast zu schalten, setzt euch bitte mit Stefan Lassnig von Missing Link in Verbindung. Verbindlichsten Dank! **Link zur Podcast Hörer:innen UMFRAGE!Danke für die Mitarbeit und euer wertvolles Feedback :) & hier zur legendären Spotify Drama Carbonara Soundtrack Playlist - folgen folgen folgen!! liebe Freund:innen des unberechenbaren Musik-Algorithmus!
Wie kommt man von der Bibel zu ethischen Urteilen? Möglichst direkt und unmittelbar, denn Gottes Willen gilt für alle Zeit, sagen die einen. Möglichst gar nicht, denn die biblischen Texte sind 2000 Jahre alt und haben mit unserer Welt nicht mehr viel zu tun, sagen die anderen. Andi und Thorsten schauen sich die Geschichte des ethischen Umgangs mit der Bibel an und merken bald: Schnellschüsse sind bei diesem Thema gar nicht hilfreich. Wo die Bibel kaum oder gar nicht mehr zu Gehör kommt, verstummt so etwas wie eine christliche Stimme insgesamt in der Öffentlichkeit. Wo man sich direkt auf einzelne Bibelstellen meint berufen zu können, zeigt sich immer: Niemand macht das wirklich konsequent. Selektiv sind alle. Die Frage ist nur, wie ehrlich und reflektiert man damit umgeht. Offensichtlich stiften biblische Texte bis heute moralische Orientierung, Sensibilisierung des Gewissens und Schärfung des Blicks auf heutige Herausforderungen. Das geschieht in grosser Vielfalt: Biblische Texte sprechen uns an durch konkrete Weisungen, grosse Visionen vom Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, Haltungen des Mitgefühls, der Ehrlichkeit oder der Treue sowie zentralen Prinzipien wie der Nächsten- und Feindesliebe. Wer die Bibel ernstnehmen möchte, kommt nicht daran vorbei, sich mit dem jeweiligen Kontext ihrer Aussagen zu beschäftigen. Dass die Bibel keine Grundlage für eine Regelbefolgungsmoral sein kann, hat man in der Christentumsgeschichte immer wieder eingesehen. Die Bibel ist so viel mehr, als man ihr oft zuschreibt, stellen Andi und Thorsten fest. Sie ist Entdeckungszusammenhang wichtiger Einsichten zum Menschsein und zum gelingenden Leben. Sie ist ein Erhellungszusammenhang für das Verständnis auch aktueller Entwicklung. Sie ist Motivationsbuch und Trostschreiben in einem. Sie macht Mut, im Streben nach Gerechtigkeit nie aufzugeben, weil Gottes Geschichte mit uns immer weitergeht. Und sie entlastet uns vom Druck der totalen Reinheit; denn menschliches Leben ist auch in aller Gebrochenheit von Gottes Güte umfangen.
In dieser Folge spreche ich über das Phänomen, wenn all die guten Dinge und Übungen, die getan werden, nicht wirksam sind und sich dadurch das Gefühl entfaltet, mit einem selbst sei etwas falsch. In dieser Folge erfährst du: welches grundlegende Missverständnis im Zusammenhang mit Regulationsübungen bestehen kann wieso die innere Haltung eine essenzielle Rolle im Umgang mit unterstützenden Techniken spielt wie sich Kompensationsstrategien auf das eigene Energieerleben auswirken wodurch bestimmte Haltungen zu Fallstricken auf dem eigenen Weg werden können wie sich Containment und innerer Halt entwickeln lassen. Shownotes: 3 Traumasensible Meditationen Warum gewisse Techniken traumatisierten Menschen nicht helfen // Podcast #74 4 traumabedingte Gründe, erschöpft zu sein (und was du dagegen tun kannst) // Podcast #396 Mit "Rückschritten" umgehen // Podcast #94 Warum es oft erst schlimmer wird - Heilungsprozess verstehen // Podcast #213 Vertraue dem Prozess // Podcast #68 Ich freue mich sehr, dir meinen neuen Postkartenkalender vorzustellen! Ein traumasensibler Begleiter durch das Jahr - Mit sanften Übungen, Reflexionsfragen, Platz für Gedanken und Postkarten zum Versenden: https://www.verenakoenig.de/buecher/postkartenkalender-verbunden-mit-dir/ Interessierst du dich für mein Buch „Trauma und Beziehungen"? Hier findest du mehr Informationen dazu: www.verenakoenig.de/buecher/trauma-und-beziehungen/ 3 traumasensible Meditationen – Komme im Hier und Jetzt an und finde Sicherheit in deiner Präsenz. Trage dich hier ein und wir schicken dir den Link zu den Meditationen zu: https://www.verenakoenig.de/geschenke/3-traumasensible-meditationen/ Kennst du schon mein wunderschönes Kartendeck? Ob in akuten Stresssituationen, als tägliches Ritual oder spontane Inspiration – 56 Impulse helfen dir zu mehr Selbstregulation und Sicherheit im Hier und Jetzt: https://www.verenakoenig.de/buecher/kartendeck-verbinde-dich-mit-dir-selbst/ Wünschst du dir mehr Nervensystem-Regulation und Selbstbestimmung? Dann trage dich in unsere unverbindliche Interessentenliste für den Kurs „Nervensystemkompass" ein: https://www.verenakoenig.de/online-kurse/nervensystemkompass/ Interessierst du dich auch für meine Ausbildung NI Neurosystemische Integration®? Trage dich jetzt in die Warteliste ein, um keine Neuigkeiten zu verpassen! https://www.verenakoenig.de/akademie/ni-ausbildung/ Wenn du teilen möchtest, was dich in dieser Folge bewegt hat oder wenn du gerne etwas anmerken möchtest, dann folge mir auf Instagram oder Facebook. Dort findest du jede Menge weiterführende Inspiration. Verena auf Instagram: https://www.instagram.com/verenakoenig.official/ Verena auf Facebook: https://www.facebook.com/verenakoenig.de Verpasse keine Neuigkeiten mehr! Erhalte jeden Freitag eine Mail mit dem aktuellen Podcast und interessanter Inspiration: https://verenakoenig.de/tinlanmeldung
Wir lieben klare Antworten. Richtig oder falsch. Gut oder schlecht. Entweder, oder. Doch das Leben hält sich selten daran. Zwischen Nähe und Freiheit, Stärke und Verletzlichkeit, Sicherheit und Veränderung erleben wir uns oft gleichzeitig in widersprüchlichen Gefühlen und Haltungen. Diese Ambivalenzen können verunsichern und sind doch kein Fehler, sondern ein Wesensmerkmal des menschlichen Lebens. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Gegensätze nicht aufgelöst, sondern verstanden und integriert werden wollen. Wir sollten diese Spannungen aushalten und immer wieder neu auszubalancieren. Es geht um die Kunst, zwischen verschiedenen Polen zu leben, ohne daran zu zerbrechen und darum, wie aus Gegensätzen nicht Zerrissenheit, sondern Lebendigkeit entstehen kann.
Netzwerke gelten heute fast überall als unverzichtbar. In Business-Kontexten sowieso, aber auch im Umfeld von Innovation, Technologie und künstlicher Intelligenz. Kaum jemand würde ernsthaft behaupten, dass Netzwerke unwichtig sind. Und doch zeigt sich immer wieder: Die wenigsten verstehen, wie sie tatsächlich funktionieren.Gerade im Kontext von KI und digitaler Transformation wird dieses Missverständnis besonders sichtbar. Denn hier treffen Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen aufeinander. Strategen, Technologen, Juristen, Unternehmer, Forscher. Alle bringen Perspektiven mit, die nur im Zusammenspiel wirklich Wirkung entfalten können. Netzwerke sind deshalb nicht nur soziale Strukturen. Sie sind Kollaborationsräume.Trotzdem begegnet man häufig einer Erwartungshaltung, die aus einer anderen Zeit stammt. Die Logik dahinter ist einfach: Ich bin Mitglied, ich bin sichtbar, also müssten sich daraus automatisch Kontakte, Kooperationen oder Projekte ergeben. Wenn das nicht passiert, entsteht schnell Frustration.Doch genau hier beginnt das Missverständnis. Ein Netzwerk ist kein Lieferservice. Es verteilt keine Projekte und es funktioniert auch nicht wie ein Selbstbedienungsladen, in dem man sich einfach nimmt, was gerade interessant erscheint.Netzwerke sind Arbeitsräume. Und in einem Arbeitsraum entscheidet nicht die Mitgliedschaft über Relevanz, sondern die Beteiligung.Zwei Haltungen im NetzwerkWenn man genauer hinschaut, lassen sich in nahezu jedem Netzwerk zwei grundlegende Haltungen beobachten.Die erste Haltung ist die des Bewerters. Menschen mit dieser Perspektive betrachten Impulse aus einer Distanz. Sie hören eine Idee, sehen ein Projekt oder verfolgen eine Diskussion und stellen sich vor allem eine Frage: Was habe ich davon?Wenn sich darauf keine sofort erkennbare Antwort ergibt, verschwindet das Thema schnell wieder aus dem Fokus. Das Netzwerk wird dann als Ort wahrgenommen, an dem „nichts passiert“.Die zweite Haltung ist die des Verwerters. Diese Perspektive funktioniert anders. Hier wird ein Impuls nicht als fertiges Angebot betrachtet, sondern als Ausgangspunkt. Die zentrale Frage lautet nicht: Was bekomme ich hier? Sondern: Was kann ich daraus machen? Wo kann ich anknüpfen? Wo kann ich einen Beitrag leisten?Netzwerke reagieren sehr sensibel auf diese Unterschiede. Wer bewertet, bleibt meist Beobachter. Wer verwertet, wird Teil der Dynamik. Und genau diese Dynamik entscheidet darüber, wer im Netzwerk sichtbar wird und wer nicht.Die wichtigste Währung in Netzwerken ist dabei nicht Reichweite oder Lautstärke. Es ist Erinnerbarkeit. Menschen erinnern sich an diejenigen, die Mehrwert liefern.Zeit ist das eigentliche InvestmentEin weiterer Denkfehler betrifft das Investment. Viele betrachten den Mitgliedsbeitrag als zentralen Einsatz in einem Netzwerk. Doch der Beitrag ist nur die Eintrittskarte.Das eigentliche Investment ist Zeit.Zeit für Gespräche, für Beteiligung, für inhaltliche Beiträge. Zeit, um Diskussionen zu führen, Ideen weiterzuentwickeln oder Projekte gemeinsam zu strukturieren. Gerade in digitalen Netzwerken wird schnell sichtbar, wer wirklich präsent ist und wer lediglich registriert.Denn Sichtbarkeit entsteht nicht durch ein Profil, sondern durch Aktivität. Wer kommentiert, Fragen stellt, andere unterstützt oder eigene Initiativen einbringt, wird wahrgenommen. Wer lediglich beobachtet, bleibt unsichtbar.Im Kontext von künstlicher Intelligenz lässt sich das fast technisch beschreiben. KI-Systeme leben von Daten. Kollaborative Intelligenz lebt von Austausch. Wer nichts einspeist, kann auch nichts zurückbekommen.Schließ dich Venture AI Germany - dem Bundesverband für KI-Transformation e.V. an!Klarheit schafft AnschlussfähigkeitBesonders deutlich wird die Bedeutung von Klarheit, wenn es um Positionierung geht. Gerade im KI-Kontext hört man häufig sehr allgemeine Aussagen. Viele sagen, sie machen „etwas mit KI“. Doch diese Beschreibung ist so breit, dass sie kaum Orientierung bietet.Für ein Netzwerk ist entscheidend, welches konkrete Problem jemand löst. Für welche Zielgruppe. Und aus welcher Perspektive.Geht es um technologische Entwicklung, strategische Transformation, rechtliche Fragen oder organisatorische Umsetzung? Jede dieser Perspektiven ist wertvoll, aber sie muss erkennbar sein.Netzwerke funktionieren nur dann effizient, wenn Rollen klar sind. Kollaboration entsteht dort, wo Kompetenzen sichtbar und anschlussfähig werden. Unschärfe erschwert Zusammenarbeit. Klarheit dagegen erleichtert Integration.Vertrauen entsteht nicht durch KontakteViele Netzwerke beginnen mit großen Meetings oder Veranstaltungen. Das ist sinnvoll, weil es Sichtbarkeit erzeugt. Doch Sichtbarkeit ist nicht dasselbe wie Vertrauen.Vertrauen entsteht im kleineren Rahmen. In Gesprächen, in wiederholten Interaktionen, in konkreter Zusammenarbeit. Es wächst durch Verlässlichkeit, Kompetenz und Zeit.Gerade im Umfeld von KI-Projekten spielt Vertrauen eine besondere Rolle. Viele dieser Projekte betreffen strategische Kernfragen von Unternehmen. Daten, Geschäftsmodelle oder Wettbewerbsvorteile stehen auf dem Spiel. In solchen Kontexten arbeitet niemand mit jemandem zusammen, nur weil eine Mitgliedschaft existiert.Vertrauen ist deshalb immer eine Investition. Und wie jede Investition entfaltet es seine Wirkung erst über einen längeren Zeitraum.Die unterschätzte Rolle des ConnectorsEine der einflussreichsten Rollen in Netzwerken ist gleichzeitig eine der stillsten. Es ist die Rolle des Connectors.Connectoren sind Menschen, die andere miteinander verbinden. Sie erkennen, welche Kompetenzen zueinander passen, und bringen genau die Personen zusammen, die gemeinsam weiterkommen könnten.Diese Rolle ist besonders wertvoll in interdisziplinären Umfeldern wie der KI. Moderne KI-Lösungen entstehen selten isoliert. Sie entstehen an Schnittstellen. Zwischen Technologie und Strategie, zwischen Datenanalyse und Organisationsentwicklung, zwischen Recht und Innovation.Wer Menschen verbindet, stärkt nicht nur einzelne Beziehungen. Er stärkt das gesamte Ökosystem. Und genau deshalb werden Connectoren zu zentralen Knotenpunkten in Netzwerken.Substanz schlägt LautstärkeViele Netzwerke leiden unter einem Übermaß an Sichtbarkeit und einem Mangel an Substanz. Es wird viel kommuniziert, kommentiert und geteilt. Doch nicht jede Sichtbarkeit erzeugt Wirkung.Autorität entsteht durch Inhalt. Durch fachliche Impulse, durch strukturierende Beiträge oder durch die Fähigkeit, komplexe Diskussionen zu moderieren.Sichtbarkeit ohne Kompetenz bleibt Lautstärke. Kompetenz ohne Sichtbarkeit dagegen bleibt unsichtbar. Erst die Kombination aus beidem schafft echte Wirkung im Netzwerk.Netzwerke funktionieren langfristigDer vielleicht wichtigste Punkt wird am häufigsten unterschätzt. Netzwerke entfalten ihre Wirkung selten sofort.Viele Menschen engagieren sich einige Wochen oder Monate und erwarten schnelle Ergebnisse. Bleiben diese aus, entsteht der Eindruck, das Netzwerk funktioniere nicht.Doch Beziehungen folgen einer anderen Logik. Sie entwickeln sich kumulativ. Ein Gespräch heute kann Jahre später relevant werden. Eine konstruktive Diskussion kann langfristig Vertrauen schaffen. Ein gemeinsamer Gedankenaustausch kann irgendwann zu einem Projekt führen.Netzwerke sind deshalb Beziehungsinvestitionen. Und wie bei finanziellen Investitionen entfaltet sich ihre Wirkung oft nach dem Prinzip des Zinseszinses. Kleine Beiträge summieren sich über Zeit zu wachsender Relevanz.Die entscheidende FrageAm Ende bleibt eine einfache, aber entscheidende Frage.Funktioniert das Netzwerk nicht.Oder funktioniert die eigene Haltung im Netzwerk nicht.Wer Netzwerke strategisch nutzen will, muss sich selbst positionieren. Als Investor oder Zuschauer. Als Bewerter oder Verwerter. Als Kontaktesammler oder Vertrauensaufbauer.Denn Netzwerke sind keine Orte, an denen man einfach etwas bekommt.Sie sind Orte, an denen man Bedeutung aufbaut.Und genau diese Fähigkeit wird im Zeitalter der künstlichen Intelligenz zu einer der wichtigsten Kompetenzen überhaupt. Kollaborative Intelligenz bedeutet nicht nur, dass Maschinen lernen. Sie bedeutet vor allem, dass Menschen lernen, intelligenter zusammenzuarbeiten. To hear more, visit ventureaibriefing.substack.com
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Missgunst aus dem Leben streichen, anderen ehrlich Erfolg gönnen, innerlich Frieden suchen – Matthias Killing hat diese Haltungen nicht in Ratgebern gelernt, sondern mitten im Chaos der Medienwelt. Was als strenger Ehrgeiz begann, wuchs zum Verständnis für Geben, Loslassen, Vergeben. Seine Erfahrungen mit zerbrechlichen Familienbändern, existentiellen Zweifeln und echten Brüchen hinterlassen Spuren – und den Mut, im Moment zu leben. Alles wird gut, sagt Köln. Manchmal stimmt das. Du erfährst... …wie Matthias Killing Vertrauen und Authentizität als Schlüssel zum Erfolg sieht …warum das Streichen von Missgunst das Leben entspannter gestaltet …wie der Umgang mit Eltern und die Bedeutung von Familie das Leben prägt __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Für manche ist das keine Frage, sondern die Grundlage ihres Lebens und Glaubens. Für andere ist das ein Gedanke aus ferner Vergangenheit. Wie menschlich, allzu menschlich die Bibel ist, habe die historische Forschung der letzten Jahrhunderte doch eindrücklich gezeigt. Und für wieder andere ist diese Diskussion schon kaum noch verständlich. Haben wir heute nicht ganz andere Fragen? Andi und Thorsten wollen sich in den nächsten Monaten der Bedeutung der Bibel für uns heute ausführlich stellen. In dieser Eröffnungsfolge eines neuen Bibel- Dossiers erzählen sie von ihrer langen Geschichte mit der Heiligen Schrift, ihren Entdeckungen und ihren Zweifel, was sie anspricht und was sie abstösst. Beide stören sich an zwei verbreiteten Haltungen zur Bibel: Für einige ist die Bibel sakrosankt, irrtumslos, absolute Autorität. Und indem sie Bibel in einem autoritären Geist lesen zur Untermauerung eigener Überzeugungen, werden sie ihr überhaupt nicht gerecht. Für andere gilt die Bibel als überholt, langweilig oder gefährlich, religiöser Stoff ohne Wert für die Gegenwart; und sie ahnen nicht, welche Unbildung sich in solcher Unterschätzung dieses Menschheitsbuches verrät. Die Bibel ist viel zu aufregend und inspirierend, um sie ihren lauten Fans und Verächtern zu überlassen. Mehr Bildung zur Bibel – dafür wollen sie sich in dieser Reihe insgesamt einsetzen. Sie kommen auf klassische Diskussionen zu sprechen: Ob es Irrtümer und Widersprüche in der Bibel gibt und warum manche das beharrlich verdrängen, ob auch die Bibel ein Buch voller Dichtung und Wahrheit ist und wie man mit Berichten umgeht, die nicht Wirkliches, aber Wahres zu sagen haben. Und sie stellen sich der Herausforderung vieler Bibelpassagen, in denen Unmoralisches, ja Böses passieren zu scheint und das im Namen Gottes. Wie kann die Bibel Orientierung geben in Fragen der Lebensführung, wenn man immer wieder auf Aussagen trifft, die überholt, fragwürdig oder unbegreiflich erscheinen? Wie geht die heutige Theologie mit solchen Fragen um?
In dieser Folge des Limitbrecher Podcasts lade ich dich ein, dein Jahr 2025 noch einmal bewusst zu reflektieren. Ich stelle dir Fragen, die dich dabei unterstützen, ehrlich zu dir selbst zu sein und tiefer über dein Jahr nachzudenken. Es geht darum, Antworten zu finden, die dir helfen, im neuen Jahr bewusster, klarer und achtsamer mit dir selbst und deinen Gegebenheiten umzugehen. Ich glaube fest daran, dass die Magie in der Frage liegt – inspirierende, tiefgehende Fragen geben uns die Chance, den eigenen Weg zu erkennen und bewusst zu gestalten. Ich möchte dich ermutigen, diese Fragen ehrlich zu beantworten, auch wenn die Antworten vielleicht noch nicht sofort sichtbar oder hörbar sind. Oft tragen wir sie bereits in uns, und sie können durch Reflexion nach und nach bewusst werden. Es geht darum, deine Gefühle, deine inneren Haltungen und deine Entscheidungen im Jahr 2025 zu hinterfragen: Welche Momente haben dich geprägt, wann bist du dir selbst treu geblieben, und welche Situationen haben dich innerlich müde gemacht? Welche kleinen Veränderungen hatten große Auswirkungen und welche Lektionen zur Geduld hat dir dieses Jahr gezeigt? Diese Fragen sollen dir helfen, ein erweitertes Bewusstsein aufzubauen und die wichtigen Bausteine deines Lebens zu erkennen, die wir oft übersehen. Sie unterstützen dich darin, bewusster mit dir selbst umzugehen, deine Selbstfürsorge zu stärken und dich langfristig authentischer zu leben. Ich freue mich, wenn diese Fragen dich inspirieren, dein Jahr 2025 reflektierend zu betrachten und daraus neue Perspektiven für dein Leben zu gewinnen. Nutze diese Fragen immer wieder, um Klarheit zu schaffen, alte Muster zu erkennen und gestärkt ins neue Jahr zu starten.
Weihnachten bei der Familie, alte Rollen, vertraute Rituale – und dieses ganz eigene Gefühl der Tage, an denen die Zeit stillzustehen scheint. Basti und anredo berichten von besinnlichen Eskalationen und dem Moment, in dem man merkt, warum der Jahreswechsel genau richtig kommt. Zwischen den Jahren verschlägt es Basti und anredo zurück ins Heimatdorf. Alte Routinen treffen auf neue Überzeugungen, Familienlogik auf urbane Eigenheiten und die große Frage: Wie lange ist „nur kurz zu Hause“ eigentlich gesund? Ex-Internetstar anredo ist zurück im alten Kinderzimmer, irgendwo zwischen Heimatgefühl und Schickimicki-Stadtgesöff mit Zimtstange. Während unten der legendäre Datteldip im sogenannten Monsi angerührt wird, eskaliert Weihnachten langsam aber sicher. Derweil zelebriert BastiMasti Weihnachten auf seine ganz eigene Art: mit großer Geste, viel Gefühl, überraschenden Ideen und einem Abend, der völlig anders eskaliert als geplant. Es wird verschenkt, gestaunt, gelacht – und irgendwann fragt man sich, wie aus einem harmlosen Treffen plötzlich eine mündliche Prüfung samt PowerPoint-Präsentation wurde. Eine Folge über Heimkehr, Rollenbilder, Feiertagsdynamiken und den ganz besonderen Vibe, wenn alte Welten und neue Haltungen frontal aufeinandertreffen. Am Ende bleibt die große Frage: Wie lange ist zu lange? Familie ist schön, Heimat tut gut, aber irgendwann reicht's auch wieder. Denn jetzt ist erst mal Schluss mit Besinnlichkeit, schließlich steht Silvester vor der Tür. Die beiden Jetsetter sind mal wieder unterwegs, tauschen Heimat gegen Tapetenwechsel und starten das neue Jahr mit ein bisschen Abstand, Bewegung und einer neuen Weltreise. Diesmal ohne Sommerpause. Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Heute werde zwar viel über Rassismus und Sexismus gesprochen, aber viel zu wenig über Klasse. Das meint der Philosoph Hanno Sauer. Olivia Röllin spricht mit ihm über Statussignale und jene feinen Unterschiede, die viel über unsere Klassenzugehörigkeit sagen. Fast alles, was wir tun, ist ein Statussignal. Das zumindest behauptet der Philosoph Hanno Sauer. Klasse sei nicht nur eine ökonomische Kategorie, sondern auch Bildung, Wohnort, Netzwerke und Geschmack entscheiden darüber, wer oben und wer unten steht. Schon an Aussprache, Körperhaltung oder scheinbar banalen Höflichkeitsgesten lasse sich ablesen, wo jemand in der sozialen Hierarchie rangiert. Dieser Hierarchisierung sei kein Fehler des Systems, sondern Teil unseres menschlichen Wesens. Deshalb argumentiert Sauer, dass es moderne Gesellschaften ohne Klassenunterschiede nicht geben kann. Für ihn stellt sich nicht die Frage, wie man Klassen abschafft, sondern wie sich mit sozialer Ungleichheit und Ungerechtigkeit leben lässt, zumal Klassenunterschiede immer wichtiger werden. Im Gespräch mit Olivia Röllin erklärt er, warum Klassismus die vielleicht meistübersehene Form der Diskriminierung ist, was geschieht, wenn zu viele Personen eine Rolex tragen und wie selbst moralische Haltungen zu Mitteln des Statuswettbewerbs geworden sind.
Heute werde zwar viel über Rassismus und Sexismus gesprochen, aber viel zu wenig über Klasse. Das meint der Philosoph Hanno Sauer. Olivia Röllin spricht mit ihm über Statussignale und jene feinen Unterschiede, die viel über unsere Klassenzugehörigkeit sagen. Fast alles, was wir tun, ist ein Statussignal. Das zumindest behauptet der Philosoph Hanno Sauer. Klasse sei nicht nur eine ökonomische Kategorie, sondern auch Bildung, Wohnort, Netzwerke und Geschmack entscheiden darüber, wer oben und wer unten steht. Schon an Aussprache, Körperhaltung oder scheinbar banalen Höflichkeitsgesten lasse sich ablesen, wo jemand in der sozialen Hierarchie rangiert. Dieser Hierarchisierung sei kein Fehler des Systems, sondern Teil unseres menschlichen Wesens. Deshalb argumentiert Sauer, dass es moderne Gesellschaften ohne Klassenunterschiede nicht geben kann. Für ihn stellt sich nicht die Frage, wie man Klassen abschafft, sondern wie sich mit sozialer Ungleichheit und Ungerechtigkeit leben lässt, zumal Klassenunterschiede immer wichtiger werden. Im Gespräch mit Olivia Röllin erklärt er, warum Klassismus die vielleicht meistübersehene Form der Diskriminierung ist, was geschieht, wenn zu viele Personen eine Rolex tragen und wie selbst moralische Haltungen zu Mitteln des Statuswettbewerbs geworden sind.
Das illegale Züchten und Verkaufen von Hundewelpen ist ein Millionengeschäft. Dagegen will die EU nun stärker vorgehen. Unter anderem sollen alle Hunde und Katzen einen Mikrochip erhalten. In der Schweiz ist das bei Hunden bereits Pflicht. Aber hilft das gegen den illegalen Tierhandel? Hunde und Katzen in der EU sollen einen Mikrochip erhalten, um ihre Herkunft und ihren Gesundheitsstatus überprüfen zu können. Darauf haben sich die Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten geeinigt. Das Parlament und die EU-Staaten müssen dies noch formell bestätigen. In der Schweiz müssen Hunde seit Jahren Mikrochips tragen, Katzen hingegen nicht. Trotzdem gibt es auch hierzulande ein Problem mit Tieren aus illegalen Haltungen. Der Mikrochip könne helfen und sei wichtig, aber es brauche zusätzliche Massnahmen, heisst es beim Schweizer Tierschutz. Welche das sind und warum eine Chip-Pflicht bei Katzen in der Politik mehrfach abgelehnt wurde, erfahrt ihr in dieser Folge. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Luzia Oeschger, Fachstelle Heimtiere beim Schweizer Tierschutz STS - Manuela Gutermann, Präsidentin des Tierschutzvereins Katzenfreunde Schweiz ____________________ Links: https://www.srf.ch/sendungen/dok/auf-der-spur-der-hundedealer-qualzuchten-im-ausland-todkranke-hundewelpen-fuer-die-schweiz _____________________ Team: - Moderation: Corina Heinzmann - Produktion: Marielle Gygax - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Wie steht Gott zu Ungerechtigkeit und Unrecht? Hat es bei ihm eine Zukunft? Ausgehend vom Lied "Sonne der Gerechtigkeit" und dessen biblischen Hintergrund geht Michael Kleinert auf diese Fragen ein. Er macht Mut zu Haltungen, die heute zählen, wenn es ungerecht zugeht.
Fedor Holz, das "German Wunderkind" und Poker-Superstar (über 41 Mio. € Preisgeld) , teilt seine brutal ehrliche Geschichte: Von der Angst, "nicht dazuzugehören" und existenziellen Geldsorgen , bis zum Wendepunkt, der seine Siegesserie startete. Er erklärt, warum seine mentalen Routinen mächtiger waren als Skill. Hier findest du Selbst&Frei: YouTube: https://youtu.be/QxStIZ24oR8?sub_confirmation=1 Spotify: https://open.spotify.com/episode/6qqPAWDZMsOthrpkqT2H6y?si=7e11b6f8c069422b Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-brutale-wahrheit-%C3%BCber-kreativit%C3%A4t-und-geld-mit/id1846867704?i=1000732317313 In dieser tiefen Episode tauchen wir in die Denkweise eines der besten Pokerspieler jemals ein: Wie unterscheidet man "goldene Gefühle" von irrationalen Sabotage-Impulsen? Was ist der "Cheatcode" für unendliche Möglichkeiten, der viel wichtiger ist als Kompetenz? Warum ist das Streben nach Perfektion der größte Feind für langfristigen Erfolg? Fedor enthüllt, wie er lernte, nicht mehr über Geld, sondern über die beste Entscheidung im Moment nachzudenken, und warum kompromisslose Integrität der Schlüssel zu allem ist. Die wichtigsten Learnings: Der 3-5 Jahres-Plan: Am Anfang nicht über Geld nachdenken, sondern nur über den Aufbau von Kompetenz. Der "Magnetismus" der Neugier: Finde Probleme, die dich komplett vereinnahmen und dir Energie geben. Die Macht der Rituale: Wie einfache Haltungen in Sekunden deine Performance um 10x steigern. Legacy-Denken: Warum Milliardäre "zu wenig coole Sachen" mit ihrem Geld machen und welche Rolle Geld für wahren Einfluss spielt. Ein radikal ehrlicher Blick hinter die Kulissen eines Welterfolgreichen, der heute auf innere Ruhe , Kompetenz und Aufrichtigkeit setzt. selbst&frei wird im Auftrag von Vivid Money produziert – dem Geschäftskonto für Unternehmer. Kapitel: 00:00:00 Intro: Die Psychologie des Gewinnens 00:01:31 Selbst und frei: Was bedeutet es für Fedor? 00:04:35 Die größte Angst: Alleine sein und nicht dazuzugehören 00:06:55 Vom negativen Weltbild zum positiven Wandel 00:10:04 Schulsystem: Warum die Schule für Fedor "Verschwendung" war 00:16:16 Der wahre Grund für Erfolg: Neugier und Problemlösung 00:26:40 Der finanzielle Tiefpunkt: 350 Euro zum Leben 00:31:37 Magnetismus vs. Disziplin: Seine Philosophie zur Energie 00:39:23 Der Wendepunkt: Wie die Weltreise 300.000 Euro brachte 00:44:23 Entscheidungen unter Druck: Die Pro-Amateur-Grenze 00:47:45 Umgang mit Unsicherheit: Das Arbeiten mit den Gedanken 00:49:00 Die Kompetenzfalle: Nicht mehr die Nummer 1 sein wollen 00:52:12 Intuition: Der Unterschied zwischen "goldenem Gefühl" und Noise 00:55:44 Rituale: Der Lifehack, um Klarheit zu gewinnen 01:03:08 Der monumentale Schritt: Die wahre Bedeutung einer Firma 01:04:34 Geld: Funktion, Status und das Legacy-Denken 01:08:42 Die 3 Stufen der Freiheit: Vom Überleben zur Kompetenz 01:15:35 Der Cheatcode für Möglichkeiten: Ehrlich und vertrauenswürdig 01:19:40 Drei fürs Freisein: Learnings und abschließende Tipps
Ich stelle Führungsexpertin Kirsten Wache die zentrale Frage: Ist menschenorientierte Führung eine angeborene Gabe oder kann sie jeder erlernen?Kirsten teilt ihre Erfahrungen aus der Praxis und beleuchtet, welche Voraussetzungen, Haltungen und Skills wirklich wichtig sind, um Menschen authentisch und wertschätzend zu führen. Dabei räumen die beiden mit gängigen Führungsmythen auf und zeigen konkrete Wege auf, wie sich eine menschenzentrierte Führungskultur entwickeln lässt – unabhängig von Persönlichkeitstyp oder Vorerfahrung.Ein Muss für alle, die ihre Führungskompetenzen reflektieren und den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Führungsarbeit stellen wollen!Mehr Infos unter: Kirsten Wache // Coach, Trainerin und Mediatorin aus Hamburg.Pitstop Consulting – Ihr Partner für Change ManagementEuer Maik
Unsere beiden heutigen Gäste haben sich vor noch gar nicht allzu langer Zeit kennengelernt, und genau das hat vieles verändert. Was als Begegnung begann, wurde schnell zu einer Verbindung, aus der eine private Partnerschaft, eine gemeinsame Arbeit und eine klare gemeinsame Mission entstanden ist. Er war schon in Folge 398 bei uns zu Gast, wo er offen über seine persönlichen Krisen und seine Erfahrungen als Unternehmer gesprochen hat. Er hat Marken aufgebaut, Firmen gegründet und war lange Zeit ganz oben, bis seine mentale Gesundheit ihn zwang, innezuhalten. Heute setzt er sich dafür ein, dass mentale Stärke und Verletzlichkeit kein Widerspruch mehr sein müssen. Sie ist Unternehmerin, systemische Coachin und Resilienztrainerin, und sie begleitet Menschen und Teams dabei, mit Stress, Druck und Veränderung konstruktiv umzugehen. Gemeinsam mit ihm hat sie eine neue berufliche und persönliche Reise begonnen, bei der Achtsamkeit, Klarheit und Verbundenheit im Zentrum stehen. Was die beiden mitbringen: Tiefe persönliche Erfahrung, eine klare Haltung und den Mut, auch dann zu sprechen, wenn es unbequem wird. Seit mehr als acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In über 500 Gesprächen mit mehr als 600 Persönlichkeiten haben wir darüber gesprochen, was sich für sie geändert hat und was sich dringend ändern muss. Wie gelingt es, auch als Führungskraft offen über mentale Krisen zu sprechen – ohne sich dafür schämen zu müssen? Welche Routinen, Werkzeuge oder Haltungen helfen wirklich, um mit Stress, Druck und Selbstzweifeln konstruktiv umzugehen? Und was braucht es für eine Arbeitswelt, in der Menschen sich nicht mehr verstecken müssen – sondern in der mentale Gesundheit zur gelebten Kultur wird? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit Sophie Pineker und Björn Keune. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Verbinden statt spalten – Wie wir Polarisierung überwinden und echte Brücken statt Mauern bauenIn der aktuellen politischen Lage kann es schwerfallen, in Kontakt zu bleiben. Wir erleben es täglich: In Politik, Medien, am Arbeitsplatz oder sogar im Familienkreis – Polarisierung nimmt zu. Debatten verhärten sich, Desinformation verbreitet sich rasant, und viele Menschen fühlen sich ohnmächtig. Doch genau jetzt braucht es Führungspersönlichkeiten, die Haltung zeigen, Dialogräume öffnen und Orientierung geben. Wie schaffen wir es, im Gespräch zu bleiben, wenn uns Wut, Verletzungen oder ganz andere Meinungen gegenüberstehen?In dieser Episode #404 des Female Leadership Podcasts spricht Vera Strauch mit Gilda Sahebi über eines der drängendsten Themen unserer Zeit: Spaltung, Polarisierung und die Kunst, Verbindung zu schaffen und miteinander im Gespräch zu bleiben.
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Wer sich fragt, warum echte Erfolge so oft anders schmecken als geplant, findet Antworten in den Mindsets von Olympionike, Unternehmenslenker und Investor Michael Ilgner. Im Mittelpunkt stehen die Haltungen, die Sport und Unternehmertum verbinden: Selbstvertrauen statt Nachahmung, Härte ohne Selbstaufgabe, Wachstum durch Niederlagen, Verantwortung für Druck und die Kunst, Triumphe zu würdigen, bevor das nächste Ziel ruft. Erfolgsfaktoren, die bleiben. Du erfährst... …wie Michael Ilgner fünf Mindsets für nachhaltigen Erfolg definiert. …warum "Be yourself, no compromises" im Business entscheidend wirkt. …wie "Pressure is your Privilege" zu Höchstleistungen inspiriert. …welche Rolle Niederlagen als Lernchancen im Erfolg spielen. …wie sich sportliche Prinzipien auf die Geschäftswelt übertragen lassen. __________________________ ||||| PERSONEN |||||