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Zahra studiert, macht Kampfsport und finanziert ihre Familie mit. Dann ergreifen die Taliban die Macht. Von dem, was einmal ihr Leben war, ist heute nichts mehr übrig. Ein Feature über den Kampf afghanischer Frauen, nicht zu verschwinden. Von Vanessa Schlesier.
Fünf Jahre ist es her, seit die Taliban am 15. August 2021 die Macht in Afghanistan wieder übernommen haben. Seither haben sie den Frauen im Land Schritt für Schritt ihre Rechte entzogen und sie aus dem öffentlichen Leben praktisch ausgeschlossen. Seit Mai 2022 müssen Frauen ihr Gesicht in der Öffentlichkeit per Gesetz verhüllen. Sie sind von Universitäten ausgeschlossen, dürfen die Schule nur noch bis zur sechsten Klasse besuchen, nicht mehr für Hilfsorganisationen arbeiten, keinen Sport treiben, keine Parks besuchen. So werden sie zunehmend vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Reisen dürfen Frauen nur noch in Begleitung eines männlichen Verwandten. Laut einer aktuellen Umfrage der UNO verlässt die Hälfte der Afghaninnen das Haus höchstens zwei Mal im Monat. Und trotzdem gibt es Widerstand. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Nabila Lalee, freie Journalistin mit Fokus auf Afghanistan und Pakistan ____________________ Team - Moderation: Corina Heinzmann - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Zahra studiert, macht Kampfsport und finanziert ihre Familie mit. Dann ergreifen die Taliban die Macht. Von dem, was einmal ihr Leben war, ist heute nichts mehr übrig. Ein Feature über den Kampf afghanischer Frauen, nicht zu verschwinden. Von Vanessa Schlesier.
Warum machen Menschen Urlaub bei den Taliban? Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Afghanistan. Trotzdem kommen immer mehr Touristinnen und Touristen. Seitdem die Taliban vor fünf Jahren die Macht übernommen haben, hat sich das Land stark verändert. Es herrschen Armut und Hunger, Frauen und Mädchen werden systematisch unterdrückt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan – und warum? Darüber spricht unsere Host Joana Jäschke mit ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker, der sich einer Reisegruppe angeschlossen hat. Die Leiterin der Afghanistan-Redaktion der Deutschen Welle Waslat Hasrat-Nazimi erzählt, welche fatalen Folgen die Herrschaft der Taliban-Herrschaft für Afghaninnen hat und warum sie trotzdem jedem wünscht, das Land einmal zu erleben. ---- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/ ---- Die Weltspiegel-Doku "Ferien bei den Taliban" findet ihr hier: https://1.ard.de/Ferien_bei_den_Taliban?yt=d ---- Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast ---- Feedback, Themenvorschläge und Lob gerne an: weltspiegel.podcast@ard.de Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz, Paula Kersten Mitarbeit: Matthias Franz, Michael Wagner, Sophia-Maria Kohn, Theo Weiß Redaktionsschluss: 06.08.2026
Warum machen Menschen Urlaub bei den Taliban? Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Afghanistan. Trotzdem kommen immer mehr Touristinnen und Touristen. Seitdem die Taliban vor fünf Jahren die Macht übernommen haben, hat sich das Land stark verändert. Es herrschen Armut und Hunger, Frauen und Mädchen werden systematisch unterdrückt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan – und warum? Darüber spricht unsere Host Joana Jäschke mit ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker, der sich einer Reisegruppe angeschlossen hat. Die Leiterin der Afghanistan-Redaktion der Deutschen Welle Waslat Hasrat-Nazimi erzählt, welche fatalen Folgen die Herrschaft der Taliban-Herrschaft für Afghaninnen hat und warum sie trotzdem jedem wünscht, das Land einmal zu erleben. ---- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/ ---- Die Weltspiegel-Doku "Ferien bei den Taliban" findet ihr hier: https://1.ard.de/Ferien_bei_den_Taliban?yt=d ---- Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast ---- Feedback, Themenvorschläge und Lob gerne an: weltspiegel.podcast@ard.de Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz, Paula Kersten Mitarbeit: Matthias Franz, Michael Wagner, Sophia-Maria Kohn, Theo Weiß Redaktionsschluss: 06.08.2026
Der Ständerat stoppt die EU-Turbos beim Ständemehr, die FDP vertagt den Entscheid darüber, die Mitte fällt bei der Atomdebatte auf SP und Grüne herein. Beat Jans sagt zur Asylpraxis bei Afghaninnen im Parlament nicht die ganze Wahrheit – und seine Beamten reden vom «Einzelfall».
In einem brisanten Urteil rügt das Bundesverwaltungsgericht die Asylpraxis des Staatssekretariats für Migration: Faktisch würden Frauen aus Afghanistan seit einer Praxisänderung im Juli 2023 als kollektiv Verfolgte behandelt – obwohl die Behörden und insbesondere SP-Bundesrat Beat Jans stets das Gegenteil behauptet hatten. Im Spezial spricht Camille Lothe mit SVP-Nationalrat Pascal Schmid. Bundeshaus Redaktor Kaspar Schwarzenbach hat für dieses Spezial die Stimmen aus dem bürgerlichen Lager eingefangen.
Beat Jans hat im Nationalrat nicht die ganze Wahrheit erzählt. Afghaninnen bekommen kollektiv Asyl. Kein Entscheid zur Atomkraft. Patrick Fischer hat recht: Er machte seine Aussage zu SRF in einem off-record-Gespräch.
Zahra studiert, macht Kampfsport und finanziert ihre Familie mit. Dann ergreifen die Taliban die Macht. Von dem, was einmal ihr Leben war, ist heute nichts mehr übrig. Ein Feature über den Kampf afghanischer Frauen, nicht zu verschwinden. Von Vanessa Schlesier www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Zahra studiert, macht Kampfsport und finanziert ihre Familie mit. Dann ergreifen die Taliban die Macht. Von dem, was einmal ihr Leben war, ist heute nichts mehr übrig. Ein Feature über den Kampf afghanischer Frauen, nicht zu verschwinden. Von Vanessa Schlesier www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Zahra studiert, macht Kampfsport und finanziert ihre Familie mit. Dann ergreifen die Taliban die Macht. Von dem, was einmal ihr Leben war, ist heute nichts mehr übrig. Ein Feature über den Kampf afghanischer Frauen, nicht zu verschwinden. Von Vanessa Schlesier www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen aus Afghanistan kämpfte lange im Exil um Anerkennung. Nun hat die FIFA das Team endlich wieder in den Spielbetrieb aufgenommen. Für die Sportlerinnen ist dies ein wichtiges Zeichen für alle Afghaninnen. Späth, Raphael www.deutschlandfunk.de, Sportgespräch
Besonders gefährdeten Afghaninnen und Afghanen sagte die Bundesregierung 2021 die Einreise zu. Vier Jahre später sitzen noch immer mehr als 2000 von ihnen in Pakistan fest und fürchten um ihr Leben. Wie kann das sein? Von Simon Brückner und Michael Mai www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Besonders gefährdeten Afghaninnen und Afghanen sagte die Bundesregierung 2021 die Einreise zu. Vier Jahre später sitzen noch immer mehr als 2000 von ihnen in Pakistan fest und fürchten um ihr Leben. Wie kann das sein? Von Simon Brückner und Michael Mai www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Besonders gefährdeten Afghaninnen und Afghanen sagte die Bundesregierung 2021 die Einreise zu. Vier Jahre später sitzen noch immer mehr als 2000 von ihnen in Pakistan fest und fürchten um ihr Leben. Wie kann das sein? Von Simon Brückner und Michael Mai www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Deutschland beendet die Hilfe für gefährdete Afghanen und Afghaninnen. Hunderte verlieren ihren Schutz – trotz Aufnahmezusage. In Kabul steht Zarmina nun vor dem Nichts – mit zwei Kindern und Angst vor den Taliban. Sie ist nicht die Einzige.**********Ihr hört: Moderatorin: Rahel Klein Interviewpartnerin: Zarmina (Name geändert), alleinerziehende Mutter und ehemalige Menschenrechtsaktivistin in Afghanistan Gesprächspartner: Peter Hornung, Korrespondent im ARD-Studio Neu-Delhi Redaktion: Anna Maibaum, Ingo Rockenberg, Jens Többen Produktion: Andy Fulford**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Vier Jahre nach dem chaotischen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan, ist das Land zurück im Zentrum der Weltpolitik: Donald Trump will die ehemalige US-Basis Bagram zurück, Deutschland diskutiert über Abschiebungen in den Taliban-Staat. ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf berichtet exklusiv aus Kabul – über ein Land im Ausnahmezustand. Die Taliban herrschen erneut mit eiserner Hand: Frauen ist es verboten, am öffentlichen Leben teilzunehmen, sie haben kaum Zugang zu Bildung und dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig kämpfen viele Afghaninnen und Afghanen ums Überleben, die Armut wächst. Katrin Eigendorf, Ulf Röller (ZDF-Studio Brüssel) und Elmar Theveßen (ZDF-Studio Washington) diskutieren, was zwei Jahrzehnte westliches Engagement tatsächlich bewirkt haben, wie Hilfe für Afghanistan heute aussehen kann, ohne das Taliban-Regime zu legitimieren. Und es geht um die Frage, ob Abschiebungen aus Deutschland nach Afghanistan angesichts massiver Menschenrechtsverletzungen moralisch und politisch vertretbar sind. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am 5. November 2025 um 15.00 Uhr. ---- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Jelena Berner, Julia Ilan und Rieke Lüschen Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Bundesverfassungsgericht kippt Triage-Regelung, Umweltminister der Europäischen Union ringen um Klimaziele bis 2040, Zahl der E-Auto-Ladesäulen gestiegen, Steinmeier kritisiert Ton der Debatte um Abschiebungen nach Syrien, Bundesregierung will Afghaninnen und Afghanen bei Verzicht auf Einreise Geld und Sachleistungen anbieten, Russische Angriffe zielen wieder verstärkt auf die kritische Infrastruktur der Ukraine, Laut „Save the Children“-Bericht lebt jedes fünfte Kind in einem Konfliktgebiet, Dokudrama der ARD zu den Nürnberger Prozessen, Trauer um ehemaligen Vizepräsidenten und Republikaner Dick Cheney, Das Wetter
Bundesverfassungsgericht kippt Triage-Regelung, Umweltminister der Europäischen Union ringen um Klimaziele bis 2040, Zahl der E-Auto-Ladesäulen gestiegen, Steinmeier kritisiert Ton der Debatte um Abschiebungen nach Syrien, Bundesregierung will Afghaninnen und Afghanen bei Verzicht auf Einreise Geld und Sachleistungen anbieten, Russische Angriffe zielen wieder verstärkt auf die kritische Infrastruktur der Ukraine, Laut „Save the Children“-Bericht lebt jedes fünfte Kind in einem Konfliktgebiet, Dokudrama der ARD zu den Nürnberger Prozessen, Trauer um ehemaligen Vizepräsidenten und Republikaner Dick Cheney, Das Wetter
Bundesverfassungsgericht kippt Triage-Regelung, Umweltminister der Europäischen Union ringen um Klimaziele bis 2040, Zahl der E-Auto-Ladesäulen gestiegen, Steinmeier kritisiert Ton der Debatte um Abschiebungen nach Syrien, Bundesregierung will Afghaninnen und Afghanen bei Verzicht auf Einreise Geld und Sachleistungen anbieten, Russische Angriffe zielen wieder verstärkt auf die kritische Infrastruktur der Ukraine, Laut „Save the Children“-Bericht lebt jedes fünfte Kind in einem Konfliktgebiet, Dokudrama der ARD zu den Nürnberger Prozessen, Trauer um ehemaligen Vizepräsidenten und Republikaner Dick Cheney, Das Wetter
Afghanistan verschwindet immer mehr aus unserem Blick. Währenddessen baut das Taliban-Regime das Land immer weiter zu einem islamischen Überwachungsstaat um. Was das für die Afghaninnen und Afghanen bedeutet, konnte ARD-Korrespondent Peter Hornung jetzt mit eigenen Augen beobachten. Nach etlichen Absagen der Taliban dürfte er nun Ende September mit einem Journalistenvisum einreisen. Peter erzählt in dieser 11KM Folge, wie die Überwachung von Geheimdienst und Sittenpolizei das öffentliche Leben vor allem der Frauen immer mehr einschränkt. Auch das letzte Fenster in die Welt – das Internet – ist bedroht und hängt von einer Frage ab: Setzen sich die pragmatischen oder die besonders radikalen Vertreter der Taliban im internen Machtkampf durch? Alle Nachrichten über Afghanistan von Peter Hornung oder seinen Kolleginnen findet ihr hier: https://www.tagesschau.de/thema/afghanistan In dieser früheren 11KM-Folge “Flucht vor den Taliban: Gebrochene Versprechen und Asyldebatte” haben wir eine afghanische Familie besucht, die trotz Deutschlands Versprechen, sich um die Ortskräfte zu kümmern, in Pakistan festsitzt: https://1.ard.de/11KM_Flucht_vor_Taliban Hier geht's zu “Lost Sheroes”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/lost-sheroes Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Moritz Fehrle Mitarbeit: Niklas Münch und Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Regina Staerke, Ruth-Maria Ostermann, Christine Frey, Alexander Gerhardt Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Nach langem Zögern hat die Bundesregierung das Aufnahmeprogramm für Afghaninnen und Afghanen wieder aufgenommen – ein überfälliger Schritt. Doch über 2000 Menschen harren weiterhin in Pakistan aus und sind dort massiven Gefahren ausgesetzt. Ein Kommentar von Luise Sammann www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Amena Karimyan brachte sich selbst die Himmelskunde bei und gründete die erste astronomische Gesellschaft für Frauen in Afghanistan. Sie unterrichtete junge Afghaninnen in Astronomie und ermutigte sie, ihren Interessen zu folgen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Bildung ist für sie der Schlüssel dafür. Nach der Machtübernahme der Taliban 2021 musste sie fliehen. Heute lebt Amena Karimyan in Deutschland und versucht, sich hier ein neues Leben aufzubauen. Den Unterricht in Astronomie setzt sie online fort. Ihr Ziel: als erste afghanische Frau zum Mond zu fliegen. Von Nele Dehnenkamp DLF 2025
Den Frauen in Afghanistan werden seit der Machtübernahme der Taliban 2021 immer mehr Rechte genommen. Doch viele von ihnen kämpfen mutig und leise weiter. Eine Reportage aus Afghanistan. Gast: Vanessa Schlesier, "NZZ Format"- Reporterin Host: Nadine Landert Vanessas Dokumentarfilm aus Afghanistan gibt es [hier ](https://www.nzz.ch/international/frauen-in-afghanistan-mutiger-widerstand-gegen-taliban-ld.1890381)zu sehen.
Albanese und Dutton beziehen Stellung zu russischem Luftwaffenstützpunkt-Plänen / Von der Bundesregierung gechartertes Flugzeug mit 138 Afghaninnen und Afghanen an Bord in Leipzig gelandet / Bundeswehr verzeichnet deutlich mehr Bewerbungen / Auftakt der Ostermärsche in Deutschland / Verhandlung über BERUFUNG NACH TASER-TOD in Altenheim / Kindertagesstätte in Melbourne bleibt für bis zu sechs Monate geschlossen nach Bleikontaminierung / ZYKLON-WARNUNG IN WEST-AUSTRALIEN / Welthandelsorganisation senkt wegen möglicher neuer US-Zölle Prognose für globales Handelswachstum / Andrew „Twiggy“ Forrest als einziger Australier auf der Liste der 100 einflussreichsten Personen des Jahres 2025
Seit der Machtübernahme der Taliban wird die Lage für Frauen und Mädchen immer schlimmer, sagt Serkan Eren von der Hilfsorganisation STELP. Die Sicherheit sei hingegen besser geworden. Und dafür seien viele Afghaninnen und Afghanen sehr dankbar. Eren, Serkan www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
In Folge 318 befragen wir den neuen Vizepräsidenten des Europäischen Gerichtshofs, Thomas von Danwitz, zu kontroversen Entscheidungen aus Luxemburg. Mit Notar Christoph Moes blicken wir auf das Familienrecht der Ampel.
Die Lage der Frauen in Afghanistan ist seit der Machtübernahme der Taliban verheerend: Sie werden zwangsverheiratet, haben keinen Zugang zu Bildung, dürfen das Haus nicht alleine verlassen, sind brutaler Gewalt ausgesetzt und dürfen in der Öffentlichkeit nur flüstern. Deswegen hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass alle Afghaninnen in Europa allein wegen ihres Geschlechts Recht auf Asyl haben. Eine individuelle Prüfung, ob die Frauen verfolgt werden, ist nicht mehr notwendig. Dieses historische Urteil kann weitreichende Folgen haben: Menschenschmuggler könnten etwa vermehrt Frauen aus Afghanistan nach Europa schleppen. Host Caroline Bartos spricht mit KURIER Außenpolitik-Chefin Ingrid Steiner-Gashi über das Urteil, welche Konsequenzen es bringen könnte und wie die Politik darauf reagiert hat. Alles klar? “Studio KURIER” - überall wo es Podcasts gibt und auch auf Youtube als Video-Podcast. Abonniert unseren Podcast auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Themen: AfD verliert Ausschussklagen im Bundesverfassungsgericht; Woidkes riskantes Spiel in Brandenburg; Was das Völkerrecht zu den Pager-Explosionen sagt; Könnte Pistorius gegen Merz gewinnen?; Tupperware ist insolvent; Menschenrechtspreis für mutige Afghaninnen; Gisèle Pélicot wird zur Ikone der Frauenbewegung und unbekannte Briefe von Kleist sind aufgetaucht Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Schon das dritte Jahr hat Afghanistan sie nun ertragen müssen - die islamistische Tyrannei der Taliban. Im August 2021 haben sie die Macht im Land zurückerobert und seitdem Schlag auf Schlag und Schritt für Schritt zunichte gemacht, was viele Afghaninnen und Afghanen aus eigener Kraft und mit westlicher Hilfe erreicht hatten, in jahrzehntelanger Arbeit. Besonders hart hat es von Anfang an die Frauen und Mädchen getroffen: Am Lernen und Studieren gehindert, aus Berufen verdrängt, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und an Leib und Leben bedroht, wann immer sie sich aus diesem Würgegriff zu befreien versuchen. Um ihr Leben fürchten müssen auch die Menschen, die die Bundeswehr bei ihrem Einsatz in Afghanistan als Ortskräfte unterstützt haben und noch immer nicht in Sicherheit sind. Die Taliban, die gewaltsam die Macht an sich gerissen haben und die Menschenrechte mit Füßen treten, als Regime nicht anzuerkennen, ist konsequent. Aber umso dringender stellt sich die Frage, wer oder was den vielen Menschen in Afghanistan helfen kann - den Menschen, die nun schon drei Jahre lang der Taliban-Herrschaft ausgeliefert sind. Wir sprechen darüber mit Dr. Alema Alema, früher stellvertretende Friedensministerin in Afghanistan und heute Referentin bei “Pro Asyl”, mit Monika Hauser von der Frauenrechts- und Hilfsorganisation “medica mondiale”, mit Sascha Richter vom “Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte” und mit der ARD-Afghanistan-Korrespondentin Charlotte Horn.
Im aktuellen Abstimmungskampf um die BVG-Reform werfen Gegner und Befürworterinnen der Vorlage mit Zahlen um sich. Diese sollen den Stimmberechtigten helfen, eine Entscheidung zu fällen. Doch die Zahlen sind nicht immer verlässlich, wie das Beispiel der Gewerbepensionskasse Proparis zeigt. Weitere Themen: - Zwischen allen Fronten: Israelische Araber und Araberinnen - Wie weiter mit dem Nahost-Institut der Uni Bern? - Bildungsverbot für Afghaninnen hat weitreichende Folgen - Slowakei: Zivilgesellschaft gegen Kulturministerin - David Gerke: «Wir haben den Wolf unterschätzt»
Mit dem Bundesaufnahmeprogramm sollen besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen ein Visum für Deutschland erhalten. Panorama offenbart erstmals Inhalte der "Sicherheitsprüfung."
Mit dem Bundesaufnahmeprogramm sollen besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen ein Visum für Deutschland erhalten. Panorama offenbart erstmals Inhalte der "Sicherheitsprüfung."
Der Zugang zu der geläufigsten Abtreibungspille in den USA bleibt möglich. Das hat der Oberste Gerichtshof, der Supreme Court, am Donnerstag entschieden. Es ist das erste Urteil des Gerichts zum Thema Abtreibung, seit es das landesweite Recht darauf vor zwei Jahren aufgehoben hatte. Weitere Themen: (01:28) USA: Supreme Court gegen Verbot von Abtreibungspille (09:23) G7 in Apulien: Das Treffen der «lame ducks» (14:54) Keine Schweizer Teilnahme an Nato-Übungen zum Bündnisfall (19:31) Gerangel um Biodiversitätsinitiative (24:00) EuGH büsst Ungarn (28:13) Fernunterricht aus der Schweiz für Afghaninnen (38:23) Wie Schweizer die Wiener Kultur prägen
Themen dieser Sendung: (01:39) Angriffe und Gegenangriffe beim Krieg im Nahen Osten (11:53) Ukraine drängt auf Einsatz westlicher Waffen in Russland (18:53) Mittelweg beim Asyl für Afghaninnen in der Schweiz (23:06) Wahlen in Südafrika: Zuma und «seine» MK-Partei (28:46) Keine Einigung beim WHO-Pandemievertrag (32:51) CO2-Lagerung: Schweiz und Norwegen hegen grosse Pläne (38:15) Österreichs Schilling-Affäre: Wo liegt der Skandal?
Afghaninnen erhalten in der Schweiz weiterhin erleichtert Asyl, Angriff auf ein Vertriebenenlager nahe Rafah, Hunger und Vertreibung im Sudan, Fan-Empfang für Schweizer Eishockey-Nati nach WM-Silber
Seit der Machtübernahme der Taliban 2021 sind Afghaninnen Gewalt ausgesetzt. Das Staatssekretariat für Migration entschied deshalb, ihnen Asyl zu gewähren. Laut Bundesverwaltungsgericht, gilt das nicht für Afghaninnen, die im Ausland ein humanitäres Visum für die Schweiz beantragen. Weitere Themen: Nach einem mutmasslichen Angriff Israels auf die iranische Botschaft in Syrien nehmen die Drohungen aus Teheran zu. Die Gefahr eines iranischen Angriffs auf Israel sei sehr Ernst zu nehmen, sagt ARD-Iran-Korrespondentin Katharina Willinger. Das historische Klimaschutzurteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) gegen die Schweiz warf hohe Wellen. Das Urteil fiel just in der heissen Phase der Kampagne von Ex-Bundesrat Alain Berset für den Posten des Generalsekretärs des Europarats, zu dem der EGMR gehört. Schadet ihm dieses Urteil?
Seit der Machtübernahme der Taliban 2021 sind Afghaninnen Gewalt ausgesetzt. Das Staatssekretariat für Migration entschied deshalb, ihnen Asyl zu gewähren. Laut Bundesverwaltungsgericht gilt das nicht für Afghaninnen, die im Ausland ein humanitäres Visum für die Schweiz beantragen. Weitere Themen: - Säbelrasseln zwischen Iran und Israel - Deutschland: TV Duell Björn Höcke und Mario Voigt - Italien will mehr Mikro-Chips produzieren - Nach Klimaschutzurteil: Bersets Wahlchancen im Europarat - Tagesgespräch: Der Schweizer Richter, der sein Land verurteilt
Die steigenden Asylzahlen gehören auch nach den Wahlen zu den umstrittensten Themen in der Schweizer Politik. In der aktuellen Session gab es zahlreiche Vorstösse hierzu. Muss die Schweiz nun die Schraube anziehen? Oder hat sie im Gegenteil eine besondere humanitäre Verantwortung? Die Situation im Asylwesen war nicht nur im Wahljahr eines der bestimmenden Themen. Auch nachdem klar ist, dass Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider das Asyldossier an ihren neuen Kollegen Beat Jans übergibt, beschäftigt die Asylpolitik das Parlament weiterhin. Das Staatssekretariat für Migration SEM rechnet für das laufende Jahr mit etwa 30'000 Asylgesuchen. Angesichts dessen monieren die einen, es bestünden eklatante Probleme, die es schleunigst zu lösen gilt. Die anderen kontern: Die Situation sei zwar herausfordernd, aber keineswegs ausser Kontrolle. Wie steht es derzeit um die Situation im Schweizer Asylwesen? Zahlreiche Vorstösse zur Asylpolitik prägen die aktuell stattfindende letzte Sessionswoche von National- und Ständerat. Besonders zu reden geben Forderungen nach mehr Rückführungen. Der Nationalrat verlangt vom Bundesrat ein Konzept, um die Zahl der Ausweisungen und Rückführungen «deutlich zu erhöhen». Abgelehnt hat er einen Vorstoss aus FDP-Kreisen, der Eritreer mit einem abgewiesenen Asylgesuch in ein Drittland ausschaffen wollte. Braucht es mehr Anstrengungen, um Ausweisungen und Rückführungen zu forcieren? Oder ist die entsprechende Quote heute schon zufriedenstellend hoch? Mit Spannung erwartet wurde diese Woche die Diskussion über die Praxisänderung des Staatssekretariats für Migration SEM, das Afghaninnen als Flüchtlinge anerkennen will. Doch die Diskussion wurde sowohl im National- als auch im Ständerat auf Ordnungsanträge der Mitte hin verschoben. SVP und FDP werfen dem SEM vor, die Praxisänderung «heimlich» vorgenommen zu haben. Sollen Afghaninnen grundsätzlich Asyl erhalten, weil sie aufgrund ihres Geschlechts verfolgt sind? Oder ist der Entscheid des SEM zu korrigieren, weil er eine Sogwirkung haben könnte? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 22. Dezember 2023 in der «Arena»: – Benjamin Fischer, Nationalrat SVP/ZH; – Reto Nause, Nationalrat Die Mitte/BE; – Sibel Arslan, Nationalrätin Grüne/BS; und – Andreas Nufer, Pfarrer Heiliggeistkirche Bern.
Medien sprechen von einem «Megaevent» und meinen damit die Präsidentschaftswahlen in Kongo-Kinshasa. Es ist das flächenmässig zweitgrösste Land auf dem afrikanischen Kontinent mit rund 100 Millionen Menschen. Das macht nur schon die Organisation der Wahl zu einer riesigen Herausforderung. * Die USA sollen künftig Zugang zu 15 Militärstützpunkten und Übungsgebieten in Finnland haben. Die beiden Länder haben ein entsprechendes Abkommen unterschrieben. Russland reagierte prompt und werde rund um St. Petersburg bestimmte Militäreinheiten stationieren. * Afghaninnen in der Schweiz: Umstritten ist, ob afghanische Frauen grundsätzlich den Geflüchtetenstatus bekommen sollen. Dieser ermöglicht etwas mehr Freiheit als der Status «vorläufig aufgenommen». * Das Jahr 2023 ist bald zu Ende und ein humorvoller Jahresrückblick ist im Museum für Kommunikation in Bern zu sehen. Die Ausstellung «Gezeichnet» zeigt eine Auswahl der besten Schweizer Pressezeichnungen. * In der Schweiz wurde am 20. Dezember 2019 zum ersten Mal ein Kernkraftwerk vom Netz genommen: Seither wird die Anlage in Mühleberg im Kanton Bern Stück für Stück zerlegt und abtransportiert – eine Mammutaufgabe.
Das Parlament hat heute eine Sondersession dazu geplant. Umstritten ist, ob afghanische Frauen grundsätzlich den Füchtlingsstatus bekommen sollen. Dieser ermöglicht etwas mehr Freiheit als der Status «vorläufig aufgenommen». Dafür setzt sich auch Najibah Zartosht ein. Sie ist Ökonomin, lehrte an der Universität in Kabul und musste selbst flüchten, als die Taliban die Macht übernahmen. «Ich hoffe, dass geflüchtete Frauen in der Schweiz frei leben können», sagt sie. «In Afghanistan leben sie wie im Gefängnis, dürfen die Wohnung nicht allein verlassen, nicht arbeiten, nicht lernen.» Najibah erzählt hier im Podcast, wie das Leben in Kabul war, bevor die Taliban die Macht übernommen haben. Wie sie geflohen ist und wie sie Kontakt hält zu Freundinnen und Bekannten vor Ort. Warum der Asylstatus der Afghaninnen so umstritten ist, erklärt Matthias Strasser aus der Inlandredaktion von Radio SRF. Das Parlament hat die Debatte und die Entscheidung verschoben, aber das Thema bleibt auf der Agenda.
Sollen afghanische Frauen in der Schweiz Asyl erhalten? Diese Frage diskutiert der National- und Ständerat heute und morgen an einer ausserordentlichen Session zur Asylpolitik. Die SVP verlangte gemeinsam mit anderer bürgerlichen Parteien eine solche Sonderdebatte. Sie ist dagegen, dass das Staatssekretariat für Migration im Juli die Asylpraxis für Afghaninnen als Reaktion auf die Machtübernahme der Taliban angepasst hat: Das schaffe falsche Anreize.Warum ist gerade das Asylrecht für Afghaninnen so umstritten? Was würde es bedeuten, wenn das Parlament sich gegen die Asylpraxis des Bundes ausspricht? Und was erzählt die Asyl-Sonderdebatte über die Politik der neu zusammengesetzte Räte? Darüber spricht Bundeshausredaktorin Charlotte Walser in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Gastgeberin ist Mirja Gabathuler., Produzent ist Noah Fend.Mehr zum Thema: Gericht gibt Afghanninen Recht auf AsylDie Frauen in Afghanistan haben alle Rechte verloren Als Podcast-Hörer:in den Tagi 3 Monate zum Preis von einem Monat lesen und hören: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Der ehemalige US-Aussenminister Henry Kissinger ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Für die einen war er ein brillanter Jahrhundertdiplomat, für andere ein skrupelloser Machtmensch. Das Gespräch mit dem Journalisten und Dokumentarfilmer Stephan Lamby, der Kissinger porträtierte. Weitere Themen: (04:54) Zum Tod von Henry Kissinger (16:11) Wie lange dauert die Feuerpause im Gazastreifen noch? (22:52) Klimakonferenz: Erste Einigung in Dubai (26:23) Aus für die tieferen Asylhürden für Afghaninnen? (30:35) Die Lage in Myanmar spitzt sich zu (35:39) UNO-Steuerkonvention als Ausweg?
Auf Frankreichs Strassen demonstrieren landesweit über 180'000 Menschen gegen Antisemitismus. Darunter sind auch hochrangige Politikerinnen und Politiker. Wie ist dieser Grossaufmarsch zu deuten? Die weiteren Themen: * In Sudan in der Region Darfur sind in den letzten Tagen über 800 Menschen getötet worden. Der Grund ist die Folge des Konflikts zwischen dem sudanischen Militär und der paramilitärischen Rapid Support Forces. Was weiss man über die Angriffe? * Im Nahostkonflikt werden immer wieder Journalistinnen und Journalisten getötet – inzwischen sind es 41. Warum ist der Krieg für Medienschaffende so gefährlich? * In Afghanistan kehren mindestens 200'000 Vertriebene zurück. Jedoch nicht freiwillig, denn die pakistanische Regierung schiebt alle Afghaninnen und Afghanen ohne gültige Papiere ab. Wie ist die Lage am Grenzübergang?
Die Chance auf Asyl in der Schweiz hat sich für Frauen und Mädchen aus Afghanistan erhöht. Das Staatssekretariat für Migration hat seine Praxis vor kurzem geändert. Grund ist die Gesetzgebung der Taliban in Afghanistan, die Frauen diskriminiert. In der Politik stösst die Änderung teils auf Widerstand. Weitere Themen: (07:08) Asylpraxis für Afghaninnen in der Schweiz in der Kritik (12:23) Russland rüstet sich für einen dauerhaften Kriegszustand (18:49) Misstöne zwischen der EU und Kosovo (22:55) Schweizer Unternehmen sind weltweit im Windkraftgeschäft tätig
Prigoschin auf Passagierliste eines abgestürzten Flugzeugs, Afghanen und Afghaninnen bekommen grünen Schweizer Pass, erste TV-Debatte der Republikaner US-Wahl 2024, indische Sonde «Chandrayaan-3» landet sicher auf dem Mond
Es sind Stunden der Panik, der Verzweiflung – und des Triumphs. Im August vor zwei Jahren ergreifen die Taliban die Macht in Afghanistan. Wer noch kann, der flieht. Zurück bleibt ein Volk, das von militanten Islamisten terrorisiert wird - es trifft vor allem Frauen und Mädchen, die keine Rechte mehr haben. Wie stehen die Afghaninnen das durch? Ist Hilfe möglich?
Zehn Tage besuchte SRF-Südasien-Korrespondentin Maren Peters Afghanistan. Die Landschaft und die Gastfreundschaft haben sie begeistert, die Armut und Perspektivenlosigkeit bedrückt. Frauen schilderten ihre Situation: Wie sie zuhause zu lernen versuchen oder Teppiche knüpfen. Viele möchten weg. Zehn Tage konnte Maren Peters Afghanistan bereisen. Sie ist eine der wenigen Journalistinnen, die von den Taliban eine Einreisebewilligung erhielt. Fast menschenleer seien die Strassen der Millionenstadt Kabul, vor allem Frauen nur selten unterwegs, die Armut, vor allem der Hunger, gross, besonders bei Frauen und Kindern. Das berichtet die SRF-Korrespondentin für Südasien. Maren Peters hat in einem afghanischen Spital eine Abteilung mit unterernährten Kindern besucht, die von Ärztinnen und Pflegerinnen betreut werden. Seit der Machtübernahme der Taliban dürfen Frauen jedoch nicht mehr länger studieren. Was die medizinische Versorgung des Landes in Zukunft noch prekärer gestalten dürfte. Trotz grosser Armut sei die Gastfreundschaft im Land jedoch gross, sagt Maren Peters. Sie erlebte den Alltag der Frauen, die heute nur noch zuhause lernen können oder in stickigen Höhlen Teppiche knüpfen, um etwas Geld zu verdienen. Auch konnte die SRF-Südasien-Korrespondentin mit den Taliban über die Zustände im Land sprechen.
Die Pflicht zur Vollverschleierung, Verbote, Schulen und Universitäten zu besuchen, in Parks und auf Sportplätze zu gehen oder in Behörden und bei Hilfsorganisationen zu arbeiten – die Taliban nehmen den Afghaninnen fast alle Chancen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dennoch gibt es mutige Frauen, die sich nicht mit der Situation abfinden wollen und dagegen ankämpfen. Aber wie lange noch?
Der Vormarsch der russischen Truppen in der Ukraine stockt. Im Update schätzt der außenpolitische Koordinator der ZEIT, Jörg Lau, ein, ob daher aktuell ein Strategiewechsel der russischen Armee zu beobachten ist. Mit 45 Bussen sollen heute Bewohner und Bewohnerinnen der belagerten Hafenstadt Mariupol in Sicherheit gebracht werden. Außerdem im Update: Seit die Taliban in Afghanistan die Macht übernommen haben, hat sich die Hungerkrise im Land drastisch verschärft. Die Geberkonferenz der Vereinten Nationen bittet bei der Staatengemeinschaft um vier Milliarden Euro, um den Afghanen und Afghaninnen zu helfen. Was noch? Satelliten, die im Meer Plastik suchen Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Alma Dewerny Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Russlands Armee: Die schwache Supermacht (https://www.zeit.de/2022/14/russland-armee-eroberungsfeldzug-supermacht-verluste-ukraine) Ostukraine: Warum der Donbass für Putin so wichtig ist (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/ostukraine-donbass-donezk-luhansk-russland-strategie) Krieg gegen die Ukraine: Russland und Ukraine vereinbaren Fluchtkorridor aus Mariupol (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/ukraine-krieg-mariupol-evakuierung-feuerpause-russland) Liveblog: Ukraine-Krieg: Nato erwartet neue Angriffe auch auf Kiew (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/ukraine-krieg-liveblog) Hilfsorganisation: Welthungerhilfe warnt vor Verschärfung der Hungerkrise in Afghanistan (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-03/welthungerhilfe-afghanistan-hunger-lebensmittelpreise-ukraine-krieg) Was noch: Satelliten, die Plastik im Meer suchen(https://www.derstandard.at/story/2000134123657/esa-geht-mit-satelliten-auf-plastikjagd-im-meer)