POPULARITY
Für ihr neues Buch hat die Bestsellerautorin Gabriele von Arnim ein Jahr lang Tagebuch geführt. In "Abschied leben. Tagebuch eines Zeitgefühls" denkt sie über persönliche und politische Abschiede nach: von den Jahreszeiten, von Menschen, von früheren Ichs, von vermeintlichen Gewissheiten, von Kontrolle. Anne-Dore und Gabriele von Arnim treffen sich im Berliner Tiergarten, schauen auf den Neuen See und in die Wolken und sprechen über Vorbilder und Zuversicht, das Älterwerden, die kosmische Waage, und über Gabriele von Arnims These, dass ein geöffnetes Herz der beste Schutz ist. Die Autorin Gabriele von Arnim, 1946 in Hamburg geboren, ist u.a. Autorin, Journalistin, Kritikerin und Essayistin. Von ihr erschienen zuletzt "Liebe Enkel oder Die Kunst der Zuversicht" (2024), "Der Trost der Schönheit. Eine Suche" (2023) und "Das Leben ist ein vorübergehender Zustand" (2021). Das Buch Gabriele von Arnim "Abschied leben. Tagebuch eines Zeitgefühls", Rowohlt Verlag. 272 Seiten, 24,00 Euro. Gabriele von Arnim empfiehlt u.a. Daniel Schreiber "Liebe. Ein Aufruf", Hanser Berlin, 160 Seiten, 22,00 Euro. Timothy Snyder "Über Tyrannei. 20 Lektionen für den Widerstand", Taschenbuch bei C.H. Beck, 127 Seiten, 14,00 Euro. Anne-Dore empfiehlt Mirjam Zadoff: "Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten", Hanser, 136 Seiten, 16,00 Euro.
Wer sich heute sechs Stunden nicht meldet, gilt als tot. WhatsApp, Smartphones und permanente Erreichbarkeit haben eine neue Normalität geschaffen – und Menschen können gar nichts dafür: Das dopaminerge System wird durch jede Notification so präzise getriggert, dass Willenskraft allein keine faire Antwort ist. Ein globales Experiment ohne Kontrollgruppe. Für Lukas und Isabel ist klar: Gerade wegen der Kinder muss man es vorleben – und so wird das Thema auch beim anstehenden Family Health Day nicht fehlen. Außerdem: Der Burger vom El Reno Grill hat Lukas begeistert – Geschmack und Verpackung perfekt. Das führt zur These, dass der Stellenwert des Kochens sinkt: In Städten ist Spitzenessen überall verfügbar, in Manila entstehen Condominiums angeblich schon ohne Küchen. Wie Mode – niemand strickt mehr selbst. Lukas' logische Konsequenz: die Kaffeemaschine verkaufen, Cappuccino lieber beim Lieblingslokal holen. Und Isabel nimmt sich vor, endlich ihren Vorsorge-Check zu machen: Blutbild, Nährstoffinfusion und Herz-Kreislauf-Status – denn Herz-Kreislauf ist das größte Gesundheitsrisiko für Frauen.
Ein US-Software-Unternehmen will mit KI und Krieg den Westen rettenEin Kommentar von Tilo Gräser.Aus den USA sind die „United States of Palantir“ geworden – das stellte die italienische Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin Francesca Bria im November 2025 in einem Beitrag in der französischen Monatszeitung Le Monde diplomatique fest. Sie beschrieb den grundlegenden Umbau des Staates durch Tech-Unternehmen wie Palantir und Anduril, die mit ihrer Software hoheitliche Aufgaben übernehmen. In den USA bilde sich „ein neues Machtgebilde heraus, das die bislang komplexeste Herausforderung für die demokratische Regierungsform im digitalen Zeitalter darstellt: der autoritäre Hightech-Komplex“. Das reiche inzwischen weit über die USA hinaus.Palantir steht dabei im Mittelpunkt. Es entwickelt und verkauft Software, die umfangreiche Datenmengen aus verschiedenen Quellen verarbeitet, um Muster zu erkennen und Vorhersagen zu treffen. Das 2003 mit CIA-Geldern gegründete Unternehmen, das vor allem für Militär und Geheimdienste, inzwischen aber auch für Unternehmen und staatliche Behörden in mehreren Ländern tätig ist, gibt vor, nur die Mittel zur Verfügung zu stellen und keinen Einfluss darauf zu nehmen, was damit geschieht.Doch hinter seinem Treiben steckt sehr viel Ideologie, wenig Friedfertigkeit und zum Teil auch menschenverachtendes Denken. Das zeigt das viel kritisierte Unternehmen mit einem Beitrag, der am Samstag auf der Plattform X veröffentlicht wurde. Das „Manifest“ aus 22 Punkten hat für einige mediale Aufmerksamkeit und zahlreiche kritische Kommentare gesorgt. „Die Tech-Firma stellt sich gegen Pluralismus und rückt militärische Anwendungen Künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt“, hieß es zum Beispiel am Dienstag in der Berliner Zeitung. In der Schweizer Zeitung Tages-Anzeiger war zu lesen, Unternehmenschef Alexander Karp mache klar: „Palantir will eine militarisierte Techrepublik schaffen.“ „Palantir ruft die Tech-Elite zur Verteidigung der Nation auf“, meldete die Süddeutsche Zeitung.Kriegsbereitschaft und elitäres DenkenDas, was Palantir da auf X aus dem schon 2025 erschienenen Buch „The Technological Republic: Hard Power, Soft Belief, and the Future of the West“ von Alexander Karp und Nicholas Zamiska (auch auf Deutsch erhältlich) in 22 Punkten zusammenfasste, hat es in sich. Da wird für den Einsatz von KI im Krieg plädiert, die politische Zögerlichkeit westlicher Gesellschaften kritisiert und die Einzelnen aufgefordert, sich für die Verteidigung des Staates einzusetzen. Da wird von der „ausdrücklichen Pflicht“ der Tech-Firmen aus dem Silicon Valley geschrieben, „sich an der Verteidigung der Nation zu beteiligen“. Es müsse gegen „die Tyrannei der Apps“ rebelliert werden, wird gegen die Dominanz der iPhones gewettert und festgestellt, dass „kostenlos E-Mails“ nicht das Wirtschaftswachstum und die Sicherheit gewährleisten.Die Grenzen der „Soft Power“ als „bloßer hochfliegender Rhetorik“ hätten sich gezeigt, wird ebenso behauptet, während sich „freie und demokratische Gesellschaften“ nur mit „Hard Power“, die auf Software aufgebaut sei, durchsetzen könnten. Und: „Die Frage ist nicht, ob KI-Waffen gebaut werden; die Frage ist, wer sie bauen wird und zu welchem Zweck.“ Auch fordert das Unternehmen, das für das US-Militär arbeitet, Wehrdienst als „allgemeine Pflicht“, ebenso eine „Debatte über die Angemessenheit militärischer Aktionen im Ausland“ sowie besserer Gewehre und Software für US-Marines aus US-Produktion....https://apolut.net/palantir-und-co-bauen-die-welt-um-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jude Law schlüpft in die Rolle von Vladimir Putin, Paul Dano spielt seinen amoralischen Berater. Die außer Kontrolle geratene Jelzin-Ära befindet sich in ihrem Endstadium, als ein Oligarch sich einen unscheinbar wirkenden KGBler namens Putin als nächsten Präsidenten der Russischen Föderation auswählt. „Der Magier im Kreml“ erzählt rückblickend den Aufstieg Putins und analysiert die Manifestation seiner Macht durch seinen gewieften Berater Baranow, eigentlich Surkow. Olivier Assayas, bekannt durch die Serie „Carlos – Der Schakal“ inszeniert die Chronologie der Tyrannei nüchtern und schlaglichtartig, jedoch erkennen wir darin in den besten Momenten des Films auch in verzerrter Weise uns selbst. Putin ist zweifellos das Extrem, aber dieses lässt offenbar werden, was man als Dilemma – selbst in einer Demokratie – bezeichnen darf: Die Diskrepanz zwischen Staat und Bevölkerung. Der Polit-Thriller demonstriert zudem: Die Macht ist leer, sie blickt in einen Abgrund, aber dennoch ist sie mächtig. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur:Jörg Baberowski: Am Volk vorbei. Zur Krise der liberalen Demokratie. C.H. Beck.Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben: Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute. Suhrkamp. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Buchpräsentation & PodiumsdiskussionDie Kunst des WiderstandsVon Marx bis Kafka, von Orwell bis ButlerAngesichts einer Welt, die in Tyrannei und neuem Autoritarismus zu versinken droht, heißt die Kunst der Stunde Widerstand. Es gilt, der Versuchung zu trotzen, eine komplexe Welt in lächerliche Eindeutigkeiten aufzulösen, und die Falle übergroßer Gemäßigtheit zu vermeiden.Radikal in Ambition, vernünftig in Stil und Ton, gewinnend und den Menschen zugewandt – diese Richtschnur zieht sich wie ein roter Faden durch die preisgekrönten Essays von Robert Misik.Mit Verve setzt sich der Autor zwischen alle Stühle. Misik stemmt sich gegen die »Zerstörung der Vernunft« durch den neuen Faschismus und nimmt zugleich manche Verrücktheiten der heutigen Linken aufs Korn. Die politischen Verwüstungen unserer Zeit beschreibt er mit kulturellem Tiefgang, so wie er die politische Radikalität von Künstlern wie Annie Ernaux, Franz Kafka, Pier Paolo Pasolini oder George Orwell für unsere Zeit freilegt.Zeynep Buyraç, Schauspielerin, Burgtheater-Ensemble-Mitglied und Vorsitzende von SOS MitmenschJens Kastner, Soziologe und Kunsthistoriker und unterrichtet an der Akademie der bildenden Künste WienRobert Misik, Autor und JournalistModeration:Jutta Bichl, Politikwissenschafterin und Mitarbeiterin des Bruno Kreisky Forumsl
Tessa Szyszkowitz im Gespräch mit Erich FollathMIT DIKTATOREN REDENErich Follath über seine Treffen mit Gewaltherrschern und die Hintergründe ihres Aufstiegs und Falls.Kann man Tyrannei und Mordlust beschreiben? Ihre Ursachen erklären? Erich Follath, fast fünf Jahrzehnte lang Reporter und Auslandskorrespondent von STERN, SPIEGEL und ZEIT, erzählt in seinem neuen Buch von ungewöhnlichen Begegnungen und kontroversen Gesprächen mit einigen der schlimmsten Politikern unserer Zeit. Und auch von den Folgen, mit denen er bei seinen Recherchen persönlich konfrontiert war. So heißt es schon im Vorwort: „Wie ich einmal zum Tode verurteilt wurde – und dreizehn Jahre später mit dem dafür verantwortlichen Tyrannen ein Interview führen konnte.“ Der Täter war Mobutu Sese Seko, der ehemalige Präsident des Kongo.Follath hat Muammar al-Gaddafi in seinem Wüstenzelt besucht, er lauschte einer privaten Gesangseinlage von Imelda Marcos, spielte Schach mit Menachem Begin und erlebte einen Blackout mit Jassir Arafat. Pol Pots Privatsekretär erzählte ihm beim Tee, warum er die Witwe des Massenmörders ehelichte und dessen Tochter großzog. Aber „Alle meine Mörder“ ist weit mehr als eine Aneinanderreihung von verblüffenden Treffen. Der Autor hat sich auch intensiv mit den Auswirkungen der Tyrannen beschäftigt und hat sich auf die Spuren von Angehörigen der Täter, Weggefährten und Opfern begeben. Erich Follath war Journalist beim Stern, erlebte als Reporter 1979 den Umsturz im Iran. 1994 wechselte er zum Spiegel, hat 20 Jahre beim STERN und 22 Jahre für den SPIEGEL gearbeitet, seit 2017 schreibt er für DIE ZEIT. Der promovierte Politologe ist Autor zahlreicher Sachbücher, die zu Bestsellern wurden, so „Das Vermächtnis des Dalai Lama“, „Die neuen Großmächte“ und „Jenseits aller Grenzen“. Sein Buch „Alle meine Mörder“ ist soeben im Picus Verlag erschienen.Tessa Szyszkowitz ist Journalistin und Autorin, sie schreibt aus London für den Falter, Tagesspiegel and NZZ am Sonntag. Ihr jüngstes Buch: “Echte Engländer – Britannien und der Brexit” (Picus Verlag, 2018). Sie ist Distinguished Fellow of Rusi, the Royal United Services Institute. Sie wurde mit dem FPA Media Award for Best Story of the Year 2025 ausgezeichnet.
Die USA seien «weit voraus im Zeitplan» und der Krieg sei «so gut wie beendet», sagt Donald Trump in einem Interview. Reagiert der US-Präsident damit auf den Preisschock beim Öl oder haben die USA ihre Ziele im Iran tatsächlich erreicht? Die USA präsentieren den Krieg als Erfolg. Zu Beginn der Eskalation vor zwei Wochen sprach Trump von einem historischen Moment für die iranische Zivilbevölkerung, die sich bald von der Tyrannei des Mullah-Regimes befreien könne. Das ist bisher nicht eingetroffen. Das iranische Regime scheint intakt. Und es zeigt wenig Bereitschaft zum Einlenken. Gleichzeitig wächst der Druck auf Trump, unter anderem weil der Krieg den Ölpreis auf dem Weltmarkt in die Höhe treibt. Fast wirkt es so, als wolle Trump den Krieg nun möglichst rasch beenden. Aber wie? Und um welchen Preis? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Roland Popp, Sicherheitsexperte, Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Sofia Fässler, Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Jimmy Lai könnte zum Märtyrer werden – sein Urteil markiert eine Zäsur in Hongkongs langem Ringen zwischen Wahrheit und Tyrannei. Die Botschaft ist unmissverständlich: Freie Presse ist untragbar. Andersdenken ist untragbar. Gewissen ist untragbar.
Wenn es nicht mehr um Werte und Wahrheit geht, regiert nur noch das Dopamin. Das ist nicht wirklich gut.Inspiriert von Plato und jettfranzen / TikTokMeine neuer Einsamkeits-Kurs ist hier!: https://www.liebeschip.de/store/RhtgM8uTKennst du das, du weißt eigentlich in welche Richtung du daten möchtest, und dann greifst du kurzfristig doch wieder total ins Klo. Ist das schlimm?Mein neues Buch "Darum funktioniert dein Gehirn wie TikTok"https://amzn.to/45tye7cLesung neues Buch in Wien, Köln & Hamburg sowie Bootcamp in Wien & Hamburg: https://www.liebeschip.de/store?tag=9.%20veranstaltungenLiebeschip KI Bot: https://www.liebeschip.de/store/opCfF4GXLizenz-Kurse: https://www.liebeschip.de/store?tag=7.%20lizenz-kurse%20für%20berater%20und%20therapeutenMeine Dating Kurse: https://www.liebeschip.de/store/K8Csuxf6Vlog / Podcast von Dipl.-Psych. Christian Hemschemeier, Institut für Integrative Paartherapie in Hamburg / Berlin. (Wichtige Hinweise findest Du unten im Text.)(Online) Kurse: https://www.liebeschip.deKurse zu toxischen Beziehungen, Umprogrammierung deines Beuteschemas, Bindungsangst, Verlustangst, Dating, Selbstliebe, Eifersucht, Glück, Dating und ganz vieles mehr! Schau einfach mal vorbei!Wichtige Informationen zu unseren AngebotenIn diesem Online-Angebot werden keine psychotherapeutischen Leistungen angeboten. Die Videos wurden mit größtmöglicher Sorgfalt und durch einen erfahrenen Paartherapeuten erstellt. Sie enthalten jedoch keine Diagnosen, Ratschläge oder Empfehlungen hinsichtlichErkrankungen und darauf bezogener Therapien. Die Videos ersetzen somit keine psychotherapeutische Behandlung. Weitere wichtige Informationen zu unseren Angeboten finden Sie hier: https://www.liebeschip.de/infoImpressum: https://www.liebeschip.de/pages/impressum Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In seinem Spielfilmdebüt "Ein Kuchen für den Präsidenten" schickt Regisseur Hasan Hadi eine Schülerin auf eine Mission, die er aus seiner Jugend kennt. Mit dem Film will er auch zeigen, wie Mädchen und Frauen die ersten Opfer von Diktaturen werden. Hadi, Hassan www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Wirtschaftskrieg mit den USAEin Kommentar von Paul Clemente.Wer über ausreichend Macht verfügt, ist von lästigen Ausreden befreit. Laura Richardson, Chefin des US-Southern Command weiß das. Locker erklärte sie im Interview: Trumps Intervention in Venezuela intendierte keine Demokratisierung des Landes, sondern die Kontrolle über Öl, Lithium, Gold und seltene Erden. Endlich! Endlich war es ausgesprochen. Die Propaganda-Blase über die „westliche Werte-Gemeinschaft“ – sie war zerplatzt. Sie war auch nicht mehr haltbar. Man stelle sich vor: Trump hätte seine Grönland-Okkupation mit der Beendigung dortiger Tyrannei und Menschenrechtsverletzungen begründet… Nein. Diesmal war er ehrlich: Er will Venezuela und Grönland im Sack haben, um den Reibach nicht an Russland oder China abzutreten.Trotzdem erhält der US-Präsident den Friedensnobelpreis. Zwar nicht aus Oslo, aber das Nobel-Komitee hat ohnehin nichts mehr zu melden. Trump benötigte auch keinen Flug nach Norwegen. Nein, er erhielt die Blechmedaille im Weißen Haus. Überreicht von Venezuelas Oppositions-Politikerin María Corina Machado. Die hatte den Preis im Oktober tatsächlich in Oslo erhalten. Letzte Woche gab sie ihn an den Ex-Baulöwen weiter. Aus Dankbarkeit. Schließlich hatte Trump ihren politischen Gegner eingeknastet. Bei so viel entfesselter Tatkraft bekommen EU-Politiker freilich kalte Füße. Das führt zu amüsanten Positionswechseln. Noch im September hatte Bundeskanzler Friedrich Merz über Putin gesagt:„Er ist ein Kriegsverbrecher. Er ist vielleicht der schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit, den wir zurzeit im großen Maßstab sehen. Und wir müssen uns einfach darüber im Klaren sein, wie man mit Kriegsverbrechern umgeht. Da ist Nachgiebigkeit fehl am Platz.“ Um den Erzfeind zu stoppen, wollte er US-Waffen in Milliardenhöhe abkaufen. Um sie anschließend der Ukraine zu schenken. Ein Spiel mit dem Weltfrieden. Nicht weniger. Jetzt die 180 Grad-Drehung. Tatort: IHK Halle-Dessau. Dort erklärte Merz in seiner Rede:„Russland ist ein europäisches Land. Wenn es uns dann gelingt, in der längeren Perspektive mit Russland wieder einen Ausgleich zu finden, wenn Frieden herrscht, wenn Freiheit gewährleistet ist, wenn uns das alles gelingt, (...) dann hat diese Europäische Union, dann haben wir auch in der Bundesrepublik Deutschland noch eine weitere Bewährungsprobe bestanden.“ Der BSW-Parteivorsitzende Fabio De Masi nutzte die Gelegenheit postwendend, um ein Relikt der Ampel-Politik zu entsorgen. Auf X schlug er vor:„Wir sollten Russland anbieten, im Falle eines Waffenstillstands Nord Stream wieder in Betrieb zu nehmen! Das würde auch den ökonomischen Interessen Deutschlands dienen.“ Merz ist mit seiner Drehung kein Einzelfall. Auch Italiens Staatschefin Giorgia Meloni glaubt, „dass es an der Zeit ist, dass auch Europa mit Russland spricht. Denn wenn Europa beschließt, sich an der Verhandlungsphase zu beteiligen und nur mit einer der beiden Seiten spricht, befürchte ich, dass es am Ende den positiven Beitrag, den es leisten könnte, als begrenzt ansehen wird. Das Problem? Das Problem ist, wer das tun soll.“ Auch Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron „denkt, dass es wieder sinnvoll sein wird, mit Wladimir Putin zu sprechen. Auf jeden Fall stelle ich fest, dass es Leute gibt, die mit Putin sprechen. Ich denke also, dass wir Europäer und Ukrainer, ein Interesse daran haben, die Diskussion in einem angemessenen Rahmen wieder aufzunehmen.“ - Was ist da bloß geschehen?...https://apolut.net/lauft-die-eu-jetzt-zu-russland-uber-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie gehen wir mit einer Welt um, die sich rasant verändert – und wie bleiben wir dabei handlungsfähig? Lena Pappasabbas, Kulturanthropologin und Zukunftsforscherin, gibt in diesem Gespräch klare Antworten: Zuversicht ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie erklärt, warum unser Zukunftsbild direkt unser Handeln heute beeinflusst. Wir denken Zukunft zu stark von der technologie her, davon ist Lena Pappasabbas überzeugt. Die Kraft von sozialer Innovation unterschätzen wir dagegen deutlich. Wir sprechen darüber, wie wir mit Spannungen und Unsicherheiten umgehen können – und warum Führungskräfte eine besondere Verantwortung tragen. Von der „Tyrannei der Resilienz“ bis zur „Metamodernen Führung“: Dieses Gespräch über Lenas Buch liefert konkrete Impulse, um dich und dein Team oder deine Organisation kulturell zukunftsfähig zu machen. Ein Podcast für alle, die Führung nicht als Titel, sondern als Frage von Haltung verstehen – und die bereit sind, gemeinsam Lösungen zu schaffen. „Zuversicht ist die Überzeugung, dass wir Gestalter:innen der Zukunft sind – trotz (oder gerade wegen) der Unsicherheit.“ (Lena Pappasabbas) Wichtigste Impulse für die Führungspraxis – kurz & knackig: - Zuversicht ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit: Ein negatives Zukunftsbild lähmt – bewusster Medienkonsum (z. B. keine Nachrichten morgens) schafft Handlungsfähigkeit. - Spannungen aushalten & nutzen: Widerstand in Transformationsprozessen ist normal. Aktives Zuhören und das Selbstcoaching mit dem Tetralemma-Tool (4-Felder-Modell) helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen. - Jammern bremst aus! Wenn wir akzeptieren., was uns umgibt, dann werden mehr Lösungen möglich. „Sowohl-als-auch“-Führung: Zukunft ≠ nur Technologie. Soziale Innovationen (z. B. Achtsamkeit, Handwerk) und - Bewährtes sind genauso wertvoll – Wertschätzung für „Erhalter:innen“ zeigen! - Resilienz ≠ Selbstoptimierung: Nicht jedes Problem liegt beim Individuum. Strukturen hinterfragen: „Braucht mein Team eine psychologische oder strukturelle Lösung?“ - Angst als Kompass nutzen: Akzeptanz („Ich darf Angst haben“) ist der erste Schritt, kollektive Lösungen (z. B. Team-Rituale) der zweite. Zitat: „Resilienz ist wichtig – aber die Umstände sind oft mächtiger als unsere innere Haltung.“ „Die Zukunft wird nicht nur neu sein – sie wird auch viel Altes enthalten, das wir neu kombinieren.“ (Lena Pappasabbas) Shownotes: Lena auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-papasabbas Das Buch „Radikale Zuversicht“ von Lena Pappasabbas kannst du hier kaufen: https://shop.thefutureproject.de/products/radikale-zuversicht The Future Project: https://thefutureproject.de Julia Peters' Empfehlungen: Brené Brown (zu Vulnerabilität) Daniel Pauw & Jacomo Fritzsche - Buch „New Work Men“: https://newworkmen.de und die dazugehörende Podcastfolge mit Julia und Daniel #227 Next Level Männlichkeit: Was Männer glücklicher und Organisationen erfolgreicher macht: https://juliapeters.info/227-next-level-mannlichkeit-was-manner-glucklicher-und-organisationen-erfolgreicher-macht-mit-daniel-pauw Alle Infos über den Purpose Workshop und meine anderen Purpose Angebote findest du hier: https://juliapeters.info/purpose-wofur-leben Schreib mir direkt eine Mail an kontakt(at)juliapeters.info ✍️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter
Diether Dehm, Paul Brandenburg und Kayvan Soufi-Siavash mit den Schlagzeilen:1. Jaques Baud: Next Level Tyrannei2. 2026 wird eingefroren 3. Schluss mit den LebenslügenInhalte:00:00 Neujahrsgrüße01:32 Der Fall Jacques Beau und die EU-Sanktionen06:05 Tyrannei und Meinungsfreiheit12:14 Eingefrorene Konflikte und politische Dynamik18:08 Die Zukunft der Ukraine und der europäischen Politik24:21 Die Impfdebatte und die öffentliche Wahrnehmung26:51 Rechtliche und ethische Implikationen der Impfpolitik28:09 Die Rolle der Bürger bei der politischen Rechenschaftspflicht30:32 Eskalation der politischen Spannungen in Deutschland32:16 Das Dilemma zwischen Widerstand und Gehorsam35:00 Die Zukunft Deutschlands: Entscheidungen und Konsequenzen37:56 Der Aufstieg politischer Bewegungen und ihre Auswirkungen39:12 Die Notwendigkeit der Einheit gegen Autoritarismus42:05 Wirtschaftliche Belange und nationale Identität44:19 Der Einfluss globaler Mächte auf die Zukunft DeutschlandsBecome a supporter of this podcast: https://www.spreaker.com/podcast/nachschlag--5975644/support.
Wie die EU Kritiker einer Sonderbehandlung unterziehtEin Standpunkt von Alvaro Zapata.Man muss sich dieses System wie einen endlosen Flur vorstellen. Türen ohne Beschriftung. Formulare ohne Absender. Entscheidungen ohne Verantwortliche. Niemand sagt „Du bist schuldig“. Niemand sagt „Du darfst das nicht“. Aber alles, was du tust, zerrt dich ins Fadenkreuz eines Staates, der sich hinter willkürlich eingeführten Drillmaßnahmen verschanzt hat.Willkür ist die neue Ordnung in der EU.Und mit ihr die EU-Sonderbehandlung für jene Bürger, die nicht bereit sind, sich jede neue Einschränkung als alternativlos verkaufen zu lassen. Dabei spielt es inzwischen keine Rolle mehr, ob die drangsalierten Bürger aus der EU stammen.Die Europäische Union ist nicht autoritär geworden, weil sie Panzer auffahren lässt oder Parteien verbietet. Sie ist autoritär geworden, weil sie gelernt hat, Kritik administrativ zu erledigen. Leise. Technokratisch.Ohne Urteil.Ohne nachgewiesene Schuld.Ohne Recht, als Beschuldigter gehört zu werden.Was hier entstanden ist, ist keine Diktatur alter Bauart. Es ist eine Verwaltungstyrannei. Ein System, das Abweichung nicht verbietet, sondern durch Behördenschikane versucht, maximal unattraktiv zu machen. Wer kritisiert, landet nicht im Gefängnis. Er landet im Labyrinth nicht enden wollender Verfahren. Er landet in der Kontensperre. In der Ausladung. In der Unsichtbarkeit. Der Staat bleibt sauber, während er die Existenz der Opfer zerstört.Der Kern dieser neuen Ordnung lautet:Nicht was du sagst, ist entscheidend, sondern dass du die Schreibtischtäter störst.Sonderbehandlung statt RechtsgleichheitDemokratie lebt von Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Die administrative Tyrannei lebt von Ausnahmen. Kritiker werden nicht angehört, sondern zum Staatsfeind erklärt. Ab diesem Moment gelten andere Regeln. Andere Maßstäbe. Andere Konsequenzen. Und die zur Anwendung kommenden Verfahren sind perfide und bösartig.Keine Anklage.Kein Urteil.Kein Freispruch.Aber volle Wirkung.Konten verschwinden.Auftritte werden verboten.Einladungen bleiben aus.Verfahren laufen „vorsorglich“ in Dauerschleife.Reisen werden so „kompliziert“, dass sie unmöglich werden.Solidarität wird zur Komplizenschaft erklärt.Niemand verbietet dir dein Leben.Aber wer dich unterstützt, wird selbst attackiert.Das ist kein Fehler im System.Das ist das System.Corona als GeneralprobeCorona war nicht der Ursprung, sondern der Beschleuniger dieser administrativen Tyrannei. Die auf einem Labor-Virus basierende Pandemie bot den perfekten Rahmen, um Grundrechte innerhalb der Demokratie abzubauen. Staatlich geförderte Angst ersetzte Argumente. Moral ersetzte Recht.Wer damals sagte, die Impfung schütze weder sicher den Geimpften noch andere vor Ansteckung, wurde nicht widerlegt. Er wurde aus dem Diskurs entfernt.Der Mikrobiologe Sucharit Bhakdi z. B. war einer der Maßnahmenkritiker. Er verwies auf fehlende Evidenz für einen belastbaren Fremdschutz, auf offene Datenlagen, auf bekannte Risiken. Die Antwort war keine wissenschaftliche Auseinandersetzung, sondern öffentliche Diffamierung. Bhakdi wurde nicht widerlegt, sondern zum „Gefährder“ erklärt. Er kam nur noch auf alternativen Presseportalen zu Wort. Diese aber wurden dann schon mal für immer gesperrt.Der Arzt und frühere Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg warnte früh vor Überreaktionen, vor politisch getriebenen Maßnahmen ohne solide Datengrundlage. Auch er wurde nicht widerlegt. Er wurde medial unsichtbar gemacht. Talkshows luden ihn nicht ein, Leitmedien erklärten ihn für erledigt. Ein Schwurbler.Das Ziel war nie Aufklärung.Das Ziel war Einschüchterung.Corona wurde zum Test, wie weit sich Opposition unter Ausnahmebedingungen kontrollieren lässt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Alles bestens“ lautet das Mantra unserer Zeit. Statt Angst und Zweifel zuzulassen, haben wir den Optimismus zur Ersatzreligion erhoben. So zumindest die Beobachtung von Oliver Hoffmann. Der Experte für Innovationsmanagement warnt: Optimismus ist, wenn er zur Pflicht wird, keine Stärke mehr, sondern ein Betäubungsmittel, das uns zwingt, gegen die eigene seelische Bilanz zu leben. Mehr noch: Zwanghafter Optimismus beraubt uns unserer Anpassungs- und Veränderungsfähigkeit. Ein Plädoyer gegen das ständige Glücklichsein-Wollen.
Die Globalisten errichten vor unseren Augen die totale digitale Tyrannei. Und sie werden das Finale des Great Reset mit einem großen Krieg begehen. „Doch wir werden das verbleibende Zeitfenster nutzen, um unsere Landsleute wachzurütteln!“ Mit diesen kämpferischen Worten eröffnet Stefan Magnet das diesjährige Alternativ-WEF in Prag und steckt damit den Rahmen dieser bedeutenden Veranstaltung.
In Folge 198 des Dachthekenduetts sprechen André F. Lichtschlag und Martin Moczarski über Europas Abstieg zur Statistenrolle, US-Russland-Friedenspläne, die AfD als kommende Regierungspartei, den Bankrott von Tagesschau und eine libertäre Kirche gegen Tyrannei.Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen?––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Spenden Sie Werkzeuge für die libertäre GlücksschmiedePayPal (auch Kreditkarte) / Überweisung / Bitcoin / Monero:
Das Buch Daniel in der Bibel erzählt von Widerstand gegen Tyrannei und Unterdrückung. Die Geschichte passt damit auch sehr gut in die heutige Zeit.
Vereint gegen Tyrannei und Krieg... Mach's dir bequem und kuschel dich ein! Dieser Podcast wird durch Werbung finanziert. Infos und Angebote unserer Werbepartner: https://linktr.ee/EinschlafenMitPodcast Hier geht's zum Wikipedia-Artikel. Der Artikel wurde redaktionell überarbeitet: https://de.wikipedia.org/wiki/Alliierte?utm_source=chatgpt.com CC BY-SA 4.0
Das Buch Daniel in der Bibel erzählt von Widerstand gegen Tyrannei und Unterdrückung. Die Geschichte passt damit auch sehr gut in die heutige Zeit.
Dank einer absolut legalen und keinesfalls ausbeuterischen Zusammenlegung der Podcast-Talente mit Insert Moin, freuen wir euch, uns dieses Meisterwerk* zu The Outer Worlds 2 präsentieren zu dürfen! Sebastian, Jochen und Manu von Insert Moin haben sich ins Arcadia-System gewagt, um dort der Tyrannei von Konzernen, Diktaturen und der denkwürdig statischen Präsentation eines galaktischen Krieges zu trotzdem - dank integrierter Dummdödeleien sogar mit deutlich variierendem Spielstil und -spaß. [Sich ohne weitere Worte verabschieden.] *Mit der Bezeichnung Meisterwerk sind keine rechtlich bindenden Garantieansprüche verbunden, s. Insert-Bier-Charta §56, Absatz 14a Wenn ihr uns abonnieren wollt, folgt einfach dem Link: https://www.gamespodcast.de/abo/ Timecodes: 00:00:00 - Einleitung: Teil 1 und die Erwartungen an Teil 2 00:11:27 - Spieleinstieg, Fraktionen, Charaktersystem 00:52:01 - Begleiter und Kampfsystem 01:12:15 - Dialoge, Übersetzung, Technik 01:33:47 - Vergleich mit New Vegas und Fazit In dieser Folge zu hören: Sebastian Stange, Jochen Redinger & Manu Fritsch von Insert Moin: https://insertmoin.de/
In dieser Episode diskutieren Patrick und Joerg die Herausforderungen des Einkaufens in der modernen Welt. Zu viele Optionen, unendliche Vergleiche, ständige Ablenkung – Konsumenten stehen heute vor einer „Tyrannei der Wahl“, die oft mehr Frust als Freude erzeugt. Die beiden sprechen über digitale Überforderung, Consumer Confusion und die Frage, wie Unternehmen im Online-Marketing und After-Sales echten Wert und Relevanz schaffen können. Sie beleuchten die Rolle von KI im Entscheidungsprozess, die Bedeutung von Nicht-Kauf-Daten und die Zukunft des Cross Selling im digitalen Handel. Ein ehrlicher Blick auf die Zukunft des Einkaufens – zwischen Daten, Emotionen und der Suche nach Einfachheit.
Im antiken Griechenland verortet der Westen nicht nur seine philosophische Wiege, auch politisch hat dort vieles angefangen. Begriffe wie Tyrannei, Oligarchie und Demokratie gehen auf die alten Griechen zurück. Aber wie genau hingen Philosophie und Politik eigentlich zusammen? Was haben die Vorsokratiker, Thukydides, Platon und Aristoteles politisch gedacht und haben sie auch versucht, die Politik zu beeinflussen? Über diese Fragen spricht Christian in dieser Folge mit Walter Reese-Schäfer. Er ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen.
Das ist der zweite Teil meines Gesprächs mit Philipp Ruch (Historiker, Künstlerischer Leiter des Zentrums für Politische Schönheit). Falls noch nicht geschehen, hört den ersten Teil komplett. Da haben wir v.a. über die Lehren aus dem Aufstieg der NSDAP gesprochen. Im zweiten Teil erweitern wir die Perspektive und diskutieren, wie wir uns politisch krisenfest machen können, mithilfe der Geschichte. Meldet euch oder unterstützt mich doch: https://linktr.ee/deutschland33_45pod Sichert euch die offizielle DE33/45-Tasse: https://www.startnext.com/de3345 Philipps aktuelles Buch, das er gemeinsam mit dem Historiker Thomas Weber herausgegeben hat und auf das wir uns im Gespräch immer wieder beziehen, erhaltet ihr hier: https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4/93888-wenn-das-gestern-anklopft-klappenbroschur/) Erwähnte Literatur und Personen: Steven Levitsky / Daniel Ziblatt, Wie Demokratien sterben (= engl. Orig. How Democracies Die), 2019. Philipp Ruch, Schluss mit der Geduld. Jeder kann etwas bewirken. Eine Anleitung für kompromisslose Demokraten, 2019. Philipp Ruch / Thomas Weber (Hrsg.), Wenn das Gestern anklopft. Weimar und die Wiederkehr der Geschichte, 2025. zu erwerben hier: https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4/93888-wenn-das-gestern-anklopft-klappenbroschur/) darin die Beiträge von Philipp (Vergleich mit Krisenanalyse der Wirtschaftswissenschaften, und Benjamin Carter Hett über die Polizei) Adam Tooze: Sintflut. Die Neuordnung der Welt 1916–1931, 2015. Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus, 2007. Tooze: Crashed. Wie zehn Jahre Finanzkrise die Welt verändert haben, 2018. Francis Fukuyama, Das Ende der Geschichte, 2021 (engl. Original 1992) Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem: https://www.deutschlandfunk.de/so-begruendet-das-bundesamt-fuer-verfassungsschutz-die-einstufung-der-afd-100.html Graham Allison / Niall Ferguson, Applied History Manifesto, 2016 (https://www.belfercenter.org/publication/applied-history-manifesto) Konstantin Hierl (NSDAP, 1875-1955): https://www.nsdoku.de/lexikon/artikel/hierl-konstantin-341 https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_210.html Paul Schulz (Fememörder, NSDAP, 1898-1963) https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Schulz_(Politiker) Robert Lehr (CDU, ehemals DNVP, OB-Düsseldorf, Bundesinnenminister, 1883-1956) https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/robert-lehr-v1 Timothy Snyder: Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den Widerstand, 2021 Thüringen Projekt des Verfassungsblogs: https://verfassungsblog.de/thuringen-projekt/ Fritz Bauer (der standhafteste Antifaschist der alten Bundesrepublik, 1903-1968) https://www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer
Nachdem sich der initiale Text mit infrastrukturellen Hintergründen aktueller Satellitennetzwerke befasste, beleuchtet das vorliegende Addendum anhand eines Projektes wie »Climate Trace« Anwendungsmöglichkeiten beim Konsumenten. Denn genau dessen Emissionsdaten stehen nun im Mittelpunkt – und werden ihn langfristig Wohlstand und Bewegungsfreiheit kosten.Ein Standpunkt von Tom-Oliver Regenauer.Während die Gehirnwindungen unserer Spezies vom zerebral-sedativen Komplex – den Medien – mit Migration, Aufrüstungsrhetorik und Plattformplattitüden im permanenten Ausnahmezustand gehalten werden und viele Zeitgenossen dem Trugschluss aufzusitzen scheinen, der Nachhaltigkeitskorporatismus hätte ob der konservativ angehauchten Politrochaden der letzten Monate den Rückwärtsgang eingelegt, nimmt jene Infrastruktur, die uns sehr bald unsere Individualmobilität, ja unsere Freiheit kosten wird, fernab der auf Bildschirme glotzenden Öffentlichkeit immer konkretere Formen an. Die meisten werden das Geofencing-Gefängnis trotz all der Warnungen aber wohl erst dann erkennen, wenn seine unsichtbaren Gitterstäbe sie am Reisen, Einkaufen oder anonymen Surfen hindern.Die zwei Schlüsselelemente für die postmoderne Tyrannei der Marke Biofeudalismus: die digitale Identität (eID) mit ihrem umfassenden Potenzial zum Mikromanagement des Individuums – und ein lückenloses Netz von Satelliten, das ein Entkommen unmöglich macht.Während die eID dieser Tage unter Verwendung so hanebüchener Begründungen wie »Jugendschutz« oder zur »Eindämmung der Migrationskrise« global synchronisiert ausgerollt wird und Vietnam und Thailand zusammen bereits 89 Millionen Bankkonten von Kunden ohne biometrische ID gekündigt haben – siehe mein Text »Gefährliche Sicherheit« – schießen Unternehmen wie Space X (Starlink/Starshield) oder WISeKey/WISeSat für den militärisch-finanziellen Komplex bis 2030 zwischen 57.000 und 110.000 Satelliten ins All. Je nach Zählweise, Bauart und Flughöhe – siehe dazu mein Text »Orbitale Offensive«.Diese um den Planet Erde kreisende Hülle von Flugkörpern wird nicht primär für schnelles Internet sorgen, auch wenn Elon Musk genau das gerne werbewirksam in den Vordergrund stellt, es sind Überwachungs- und Angriffsinstrumente, deren Echtzeitkonnektivität für eine »umfassende IoT-Abdeckung auf der Erde« sorgen werden – indem sie jedes Gerät und jeden Sensor ansteuern, der internetfähig ist. Also praktisch alles....https://apolut.net/orbitale-offensive-addendum-von-tom-oliver-regenauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Episode diskutieren Joerg und Patrick die Herausforderungen beim Kauf eines Fahrrads, insbesondere die Überforderung durch die Vielzahl an Optionen im Markt. Sie beleuchten die Rolle des Fahrradhändlers, die Bedeutung von Komfort und Passform sowie die Notwendigkeit von Expertenrat, um die richtige Wahl zu treffen. Die Diskussion zeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Bedürfnisse zu verstehen und wie man die Auswahl an Fahrrädern sinnvoll eingrenzen kann. In dieser Episode diskutieren Patrick und Joerg die Herausforderungen beim Fahrradkauf und übertragen diese auf B2B-Käufe. Sie beleuchten die Rolle von Beratung, Vertrauen im Vertrieb und die Bedeutung von Kundenkenntnis. Zudem wird die Zukunft des Vertriebs durch AI und die Notwendigkeit, Webseiten für AI zu optimieren, thematisiert. Abschließend wird die Tyrannei der Wahl im B2B-Bereich angesprochen und wie Kunden AI nutzen, um informierte Entscheidungen zu treffen.
Nach den Freisprüchen im Wiener Missbrauchsprozess herrscht Fassungslosigkeit im ganzen Land. Während die Regierung mit einer Verschärfung des Sexualstrafrechtes reagieren will, spricht die FPÖ von „billiger Ablenkung“ und warnt vor einer linken Kuscheljustiz. Doch das eigentliche Problem reicht tiefer: Der Staat versagt bei seinen Kernaufgaben – und zeigt gegenüber seinen eigenen Bürgern unnachgiebige Härte. Warum das aktuelle Urteil ein Sinnbild dieser Anarcho-Tyrannei ist, erläutert AUF1-Innenpolitik-Redakteur Philipp Huemer in seinem Kommentar aus Wien.
Curtis Yarvin träumt vom Ende der Demokratie und einem amerikanischen Autokraten. Seine autoritären Ideen treffen den Nerv einer erschöpften Zeit und begeistern rechte Eliten wie Tech-Milliardär Peter Thiel oder US-Vizepräsident J.D. Vance. Von Ava Kofman www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Wie Xi, Putin, Trump und Co. in den letzten 15 Jahren ihre Macht ausgebaut haben – und warum sie im kommenden Jahrzehnt scheitern könnten. Es gehört zu den größten Errungenschaften der aktuellen autoritären Regime, als effizient, modern und zukunftsorientiert zu erscheinen – gerade für Menschen, die in liberalen Demokratien leben. China ist ein Beispiel dafür, Ungarn, die Türkei und einige sagen, auch die Vereinigten Staaten unter Trump. Viele undemokratische Systeme sichern ihre Macht nach innen oftmals ohne offene Gewalt: durch subtile Kontrolle, technokratische Effizienz und neue Formen der Legitimation. In der aktuellen Folge von Acht Milliarden spricht Host Juan Moreno mit Michael Sauga, der für den SPIEGEL aus Brüssel berichtet. In seinem aktuellen Sachbuch »Wie Autokratien im 21. Jahrhundert neu funktionieren – der Niedergang liberaler Demokratien und das globale Zeitalter der Populisten« liefert Sauga eine tiefgreifende Analyse des Aufstiegs moderner Autokraten wie Putin, Trump, Erdoğan oder Orbán. Diese Politiker setzen, davon ist Sauga überzeugt, im Kern sehr ähnliche Mechanismen ein, um an die Macht zu langen – vor allem aber, um diese zu sichern. Mehr zum Thema: (S+) Der Westen ging lange davon aus, dass nur Demokratien dauerhaft Wohlstand schaffen können. Autokraten wie Xi, Putin oder Erdoğan scheinen jedoch das Gegenteil zu beweisen. Vertragen sich Tyrannei und Wirtschaft doch? – ein Essay von Michael Sauga: https://www.spiegel.de/wirtschaft/wladimir-putin-xi-jinping-und-co-das-macht-geheimnis-der-modernen-diktatoren-a-23fdd624-5978-4ab1-9acb-6ce7d32ae73d (S+) Viele Ökonomen erwarteten, dass der Präsident die Vereinigten Staaten in eine Rezession stürzen würde. Dazu kommt es wohl nicht, aus gleich mehreren Gründen – eine Kolumne von Michael Sauga: https://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-und-die-wirtschaft-in-den-usa-warum-kommt-es-nicht-zur-rezession-a-824209fa-bb47-4444-aa18-9d66ed731cfb (S+) Europa und die USA wollen Pekings Staatseingriffe in die Wirtschaft kopieren. Warum das nicht gut gehen wird – eine Kolumne von Michael Sauga: https://www.spiegel.de/wirtschaft/industriepolitik-warum-der-westen-falsch-auf-china-blickt-kolumne-a-1e5b630d-a5f3-43a9-851e-c961e83881ad Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Schon als Kind hat die kleine Rebecca bei regelmäßigen Besuchen im Iran mitansehen müssen, wie eine Gesellschaft plötzlich umkippt und sich alle so verhalten, als wären sie verwunschen. In Windeseile war ein totalitäres System entstanden, das keine Unstimmigkeiten mehr duldete. Das ging so weit, dass der Zwang zur Anpassung nicht mehr als Zwang empfunden wurde, sondern als etwas, was man von sich aus will, als wäre man zu 100 Prozent die Person, die man vorgibt zu sein. Doch Niazi-Shahabi weiß inzwischen: „Wo nur Regeln sind, ist das Leben nicht.“ Das gilt für das System im Iran, wo Umgangsformen für alle möglichen Gelegenheiten vorgeschrieben werden, und es galt für die Corona-Zeit, als uns die Maßnahmen vom Leben abgeschnitten haben und uns keine Rückzugsmöglichkeiten blieben. Wie schön wäre es, wenn wir Mode wieder als Spiel sehen und damit leben können, dass wir nun mal nicht perfekt sind. (Wiederholung vom 19. Januar 2025)
Von Christa Zöchling. Wladimir Putin und Donald Trump sind Wahlverwandte. Beide benützen Geschichte als Instrument für eine autoritäre Gesellschaft und Tyrannei; Putin rechtfertigt damit seinen Krieg. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Auch in dieser Folge beschäftigen wir uns mit Commodus, der als einer der berüchtigten "bösen Kaiser" in die Geschichte Roms eingegangen ist. Die Geschichten über seine Auftritte als Gladiator im Kolosseum und seine exzentrische Selbstdarstellung als Herkules haben unser Bild von seiner Herrschaft bis heute geprägt. Doch wie viel Wahnsinn und Tyrannei steckten wirklich in Commodus? War er tatsächlich ein skrupelloser Tyrann - oder vielleicht doch ein missverstandener Reformer?
Tue, 22 Jul 2025 17:14:54 +0000 https://jung-naiv.podigee.io/1090-773-historikerin-barbara-stollberg-rilinger-uber-die-fruhe-neuzeit-und-rituale 058d922c7bfa8264a7a08fc2edd0a73c Politik für Desinteressierte Zu Gast im Studio: Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger. Sie erforscht vor allem die Frühe Neuzeit und bekleidete von 1997 bis 2018 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Münster. Seit September 2018 ist sie Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Stollberg-Rilinger gehört zu den maßgeblichen Vertretern einer Forschung, die die Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches anhand symbolisch-ritueller Formen der Kommunikation untersucht. Ihre Arbeiten zu Ritualen, symbolischer Kommunikation und Zeremoniell haben die Forschungen zur Herrschaftsausübung in der Vormoderne wesentlich beeinflusst. Sie zählt zu den bedeutendsten Historikern der Frühneuzeitgeschichte in Deutschland. Ein Gesprächs über Barbaras Wissenschaftskolleg (Wiko), die Auswahl der Fellows, deutsche "Staatsräson" gegenüber Israel, die letzte Antisemitismus-Resolution des Bundestages, das Streben nach Wahrheit sowie die Aufgabe und den Nutzen von Wissenschaft, Wiko-Rituale, Barbaras Kindheit, Eltern und Werdegang, ihr Interesse an der Frühen Neuzeit, das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen, das Ritual der Kaiserwahl, Maria Theresia von Österreich als König, heutige Rituale wie Amtseid, Militärparaden und Zapfenstreiche, das Konzept von Macht sowie Barbaras Konzept der "Staatsmaschine" uvm. + eure Fragen via Hans Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv full Politik für Desinteressierte no geschichte,frühe neuzeit,demokratie,monarchie,tyrannei,herrschaft,rituale,krieg,antisemitismus,wissenschaft
Vor 90 Jahren sind Faschismus und Tyrannei auf dem Vormarsch. In Paris wollen weltberühmte Autorinnen und Autoren die Kultur verteidigen, auf dem ersten Schriftsteller-Kongress ab dem 21.6.1935. Von Christoph Vormweg.
In der neuesten Episode unseres Podcasts Kinocast nehmen sich Eric und Chris zwei spannende neue Filme vor: Wilhelm Tell und Predator: Killer of Killers. Zwei Werke, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, aber beide mit intensiven Bildern und beeindruckender Inszenierung überzeugen. Wilhelm Tell erzählt die berühmte Schweizer Sage neu und setzt auf dramatische Action und historische Tiefe. Der Film zeigt Tell als entschlossenen Kämpfer, der sich gegen Tyrannei und Ungerechtigkeit erhebt. Die packenden Szenen und die eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen machen den Film zu einem echten Erlebnis. Predator: Killer of Killers hingegen entführt uns in eine völlig andere Welt: Eine Animations-Anthologie, die die gnadenlosen Predator-Jäger in verschiedenen Epochen zeigt. Von Wikingern über Samurai bis hin zu Piloten im Zweiten Weltkrieg – jeder kämpft ums Überleben gegen die außerirdische Bedrohung. Besonders die düstere Inszenierung und die rasanten Kämpfe sorgen für Spannung. In unserer Podcast-Episode analysieren wir, wie sich die beiden Filme schlagen, welche Highlights sie bieten und ob sich ein Kinobesuch lohnt. Hört rein und teilt eure Meinung mit uns! Timecodes: 00:00:00 Einleitung 00:01:11 Wilhelm Tell 00:31:17 Wir tippen den nächsten Sneak-Film 00:33:45 Kinocharts und Neustarts 00:40:48 Predator: Killer of Killers 00:47:00 Serien Neustarts und Sonstiges
Vor gar nicht allzu langer Zeit war der Besuch eines deutschen Bundeskanzlers beim US-Präsidenten noch ganz selbstverständlich ein Treffen unter Freunden. Doch seit seiner Wiederwahl schien sich Donald Trump einen regelrechten Spaß daraus zu machen, Staatsgäste im Weißen Haus vor laufenden Kameras zu demütigen. Friedrich Merz war also gewarnt und bereitete sich penibel auf mögliche Peinlichkeitsszenarien im Oval Office vor - zumal Trumps Außenminister Rubio die Bundesrepublik jüngst als verkappte Tyrannei bezeichnet hat. Am Ende aber war alles eitel Sonnenschein, Merz lobte Trump und Trump lobte Merz. Alles wieder in Butter also zwischen Deutschland und den USA? Darüber hat Thies Marsen mit ARD-Korrespondent Sebastian Hesse in Washington gesprochen. Außerdem in "Politik und Hintergrund": Die AfD "wegregieren" mittels Rechtsbruch? Ingo Lierheimer kommentiert Innenminister Dobrindts Absicht, sich in Sachen Migrationspolitik über die Justiz hinwegzusetzen /// Hungerstreik im Knast von Budapest. ARD-Korrespondent Wolfgang Vichtl über die deutsche Transperson Maja T., die aktuell in Ungarn wegen Angriffen auf Neonazis vor Gericht steht und wegen der Haftbedingungen jetzt die Nahrungsaufnahme verweigert /// Brasilien vor dem rechtsradikalen Backlash? Präsident Lula da Silva versucht, die Politik seines rechtsradikalen Vorgängers rückgängig zu machen und wird doch immer unbeliebter, berichtet Johanna Hintermeier
In ihrem neuen Roman beschreibt Sara Mesa eine Familie, die sich moralisch gibt, aber von der Tyrannei des Vaters geprägt ist. Die Kinder reagieren mit Fluchten, Ängsten, Lügen und Rebellion. "Die Familie" liest sich trotzdem leicht und fesselnd. Eglau, Victoria www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In ihrem neuen Roman beschreibt Sara Mesa eine Familie, die sich moralisch gibt, aber von der Tyrannei des Vaters geprägt ist. Die Kinder reagieren mit Fluchten, Ängsten, Lügen und Rebellion. "Die Familie" liest sich trotzdem leicht und fesselnd. Eglau, Victoria www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2025: "Air" von Christian Kracht ist ein "verrätselter Roman", sagt Literaturkritiker Knut Cordsen / Filmstart von "Bonhoeffer": Christliche Rechte in den USA deuten Bonhoeffer als religiösen Kämpfer gegen die "Tyrannei des 'deep state‘", ganz im Sinne von Präsident Trump. Über eine spannende Kontroverse, die den deutschen Filmstart ebenfalls begleitet, berichtet Gregor Wossilus / Zum Start des fünfundzwanzigsten internationalen Literaturfestivals WORTSPIELE in München stellt Miriam Fendt die Autorin Katharina Köller vor, die aus ihrem neuen Roman "Wild wuchern" live lesen wird.
Patricia Kopatchinskaja ist eine Geigerin mit Plan: Zu ihren Konzerten kommt sie meist mit besonderen Ideen. Wir haben sie bei Proben mit dem SWR Symphonieorchester getroffen.
Nach 13 Jahren Bürgerkrieg ist Syriens Diktator Assad gestürzt. Islamistische Kämpfer nahmen Damaskus ein, der Machthaber floh nach Moskau. Wie konnte das Regime so schnell fallen? Wie konnte es sein, dass die Assad-Regierung in Syrien vor kurzem noch als uneinnehmbare Bastion der Tyrannei galt und innerhalb weniger Tage mit dem Einmarsch islamistischer Kämpfer in die Hauptstadt Damaskus in sich zusammenfiel? Diktator Baschar al-Assad flüchtete überstürzt nach Moskau, wo Präsident Wladimir Putin ihm Asyl gewährte. Syrien ist befreit. In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Auslandschef Mathieu von Rohr über die Lage in Syrien. Nach 13 Jahren Bürgerkrieg endet die Herrschaft des Diktators Assad, dessen Familie seit Jahrzehnten in Syrien an der Macht war. Im Gespräch mit Moreno rekonstruiert von Rohr die Ereignisse der letzten Jahre und schlägt einen Bogen von den Anfängen des arabischen Frühlings in Tunesien, über die Proteste in Ägypten und Libyen, bis zu dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023, der sich womöglich zur entscheidenden Wendung für das Ende des Assad-Regimes entwickeln sollte.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Lyrikerin Lina Atfah spricht von Hoffnung, Zusammenarbeit und dem Wunsch nach einem Leben jenseits der Tyrannei. „Wir möchten nur überleben und leben“, sagt sie und sieht Frauen als Schlüssel zu Syriens Zukunft. Ein poetischer Ruf nach Wandel. Atfah, Lina www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Aus Köln Ehrenfeld. Mit dem libertären Blogger und Shitposter Michael Werner (https://freiheitsfunken.info/autor/michael-werner). Die Stahlfeder ist zurück und wir sprechen über Totaltotalitarismus, den geisteskranken Freiheitsbegriff von Linken und Matrixagenten, ihre Wahnvorstellungen bezüglich „autoritärem Libertarismus“, Team Robert, X-Odus, die gay and retarded DDR in der wir leben und wie sehr wir die Demokratie hassen. Escape the Matrix. Finde Aethervox Ehrenfeld überall: https://linktr.ee/AethervoxEhrenfeld
In dieser Folge dreht sich alles um Kreativität. Die ist aktuelles Forschungsthema von Miriam Rose, Professorin an der Uni Basel. Im Gespräch mit Thorsten und Andi macht sie klar: Kreativität ist nicht reserviert ist für die Genies und Künstler:innen dieser Welt. Jede und jeder ist kreativ bis hinein in die kleinen Entscheidungen des Alltags. Aber leiden wir heute nicht unter einer Tyrannei der Kreativität, in der wir ständig kreativ rüberkommen müssen? Wie lässt sich der komplexe Prozess der Kreativität beschreiben? Verdanken wir unsere schöpferischen Qualitäten der kreativmachenden Schöpferkraft Gottes? Und ab wann wird menschliche Kreativität problematisch? Und Neues von Gott gibt es schliesslich auch in dieser Folge, nämlich dass es für Gott selbst authentisch Neues gibt.
Aus Köln Ehrenfeld. Zu Gast ist der Journalist Sascha Koll (Eigentümlich Frei / https://freiheitsfunken.info/autor/sascha-koll) Sascha ist zum ersten Mal bei mir im Studio. Wir sprechen über seine libertäre Sozialisierung, die Psychosen der Commies, die Lügen der Presse und die nicht endende Tyrannei von Nancy und ihrer Bande. Escape the Matrix. Finde Aethervox Ehrenfeld überall: https://linktr.ee/AethervoxEhrenfeld
Schon das dritte Jahr hat Afghanistan sie nun ertragen müssen - die islamistische Tyrannei der Taliban. Im August 2021 haben sie die Macht im Land zurückerobert und seitdem Schlag auf Schlag und Schritt für Schritt zunichte gemacht, was viele Afghaninnen und Afghanen aus eigener Kraft und mit westlicher Hilfe erreicht hatten, in jahrzehntelanger Arbeit. Besonders hart hat es von Anfang an die Frauen und Mädchen getroffen: Am Lernen und Studieren gehindert, aus Berufen verdrängt, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und an Leib und Leben bedroht, wann immer sie sich aus diesem Würgegriff zu befreien versuchen. Um ihr Leben fürchten müssen auch die Menschen, die die Bundeswehr bei ihrem Einsatz in Afghanistan als Ortskräfte unterstützt haben und noch immer nicht in Sicherheit sind. Die Taliban, die gewaltsam die Macht an sich gerissen haben und die Menschenrechte mit Füßen treten, als Regime nicht anzuerkennen, ist konsequent. Aber umso dringender stellt sich die Frage, wer oder was den vielen Menschen in Afghanistan helfen kann - den Menschen, die nun schon drei Jahre lang der Taliban-Herrschaft ausgeliefert sind. Wir sprechen darüber mit Dr. Alema Alema, früher stellvertretende Friedensministerin in Afghanistan und heute Referentin bei “Pro Asyl”, mit Monika Hauser von der Frauenrechts- und Hilfsorganisation “medica mondiale”, mit Sascha Richter vom “Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte” und mit der ARD-Afghanistan-Korrespondentin Charlotte Horn.
Tschechne, Martin www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Leverkusen ist Meister! Wer hätte das geahnt? Stefan Rommel und Mischa Tschirwa über Alonsos dominantes Team, die Probleme bei Frankfurt, Dortmund und Freiburg sowie mit einem Blick auf das Rennen um den Relegationsplatz.