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Donald Trump stellte mit seiner Rede zur Lage der Nation einen Rekord auf – er sprach mehr als eine Stunde und 45 Minuten. Diese Rede ist in der Regel die am besten vorbereitete und ausgefeilteste Ansprache eines Präsidenten. Tatsächlich wich Trump ungewohnt selten vom Skript ab. Ganz gezügelt hat er seine Neigung zu Abschweifungen allerdings nicht: Mit den demokratischen Abgeordneten im Saal, die sich weigerten, dem Präsidenten zu applaudieren, lieferte er sich einen Shouting-Match, wie die Amerikaner sagen, ein Schreiduell. Wie üblich rühmte sich Trump vor allem selbst. Die Wirtschaft laufe wie nie, er habe acht Kriege beendet, und eine neue Weltordnung sei etabliert. «Dies ist das Goldene Zeitalter Amerikas.» Daran ändere auch der schlechte Entscheid des Obersten Gerichts nichts, das seine bisherige Zollpolitik für illegal erklärt hatte. Was sagte Trump zu seiner Zollpolitik, und was heisst das für die Schweiz? Wie reagierte er auf die Kritik an den steigenden Lebenshaltungskosten, die sogenannte Affordability Crisis? Und was sagte Trump in Richtung Teheran angesichts des militärischen Aufmarschs im Nahen Osten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter wohnt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Trumps Rede zeigt, wie stark er geschwächt ist Wer und was hinter dem «Black People Aren't Apes!»-Schild steht Trump wütet, die Republikaner skandieren «U-S-A!» – und ein Demokrat wird abgeführt «Er hat gelogen»: Die Ex-CIA-Agentin, die gegen Donald Trump anredete Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Luzerner Pensionskasse LUPK erstellt am Standort des Kleintheaters in der Stadt Luzern einen Neubau. Damit das Theater dort wieder Platz findet, muss es sich mit mehreren Millionen Franken am Bau beteiligen. Um das Geld zu sammeln, gewährt die LUPK nun ein Jahr länger Zeit bis Ende 2026. Weiter in der Sendung: · Umwelt-, Denkmal- und Landschaftsschutzorganisationen zeigen sich erfreut über den Entscheid des Bundes, dass das Marina-Projekt des Investors Sami Sawiris auf der Halbinsel Isleten im Urnersee in der vorliegenden Form nicht umsetzbar sei. · Die Urner Landrätin Loa Wild ist neue nationale Präsidentin der Jungen Grünliberalen.
Der US-Supreme Court hat die von Trump verhängten Zölle für illegal erklärt. Was sagt dieser Entscheid über die Unabhängigkeit des konservativ geprägten Gerichts aus? Welche politischen Folgen sind zu erwarten? Und was bedeutet das für die Schweiz? Darüber sprechen wir in der neuesten Folge Marti:Wermuth. Ausserdem diskutieren wir über ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche, bei dem Samira und Cédric sich aber nicht ganz einig sind. Und schliesslich sprechen wir über die AHV, konkret über die neuesten Entwicklungen bei der Finanzierung der 13. AHV-Rente.((02:28)) US-Zölle: Supreme Court stoppt Trump((09:35)) Social Media Verbot: Was spricht dafür und was dagegen((27:40)) AHV: Finanzierung der 13. AHV Rente((38:15)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Francesca Albanese, Ukraine, Iran, Board of Peace)
Es ist ungewöhnlich, wenn eine Exekutive in einen Abstimmungskampf eingreift. Der Regierungsrat des Kantons Solothurn tat das am Donnerstag. Er müsse Fehlinformationen zum Polizeistützpunkt Oensingen richtigstellen. Weiter in der Sendung: · Aarau: Eine neue und grosse Kläranlage soll 5 kleinere Anlagen in der Region Aarau-Wynen-Suhrental ersetzen. Der Stadtrat von Aarau steht hinter dem Entscheid für den Standort Salematt, will aber verhindern, dass von dort Gestank in Wohnquartiere kommt. · Das Bezirksgericht Aarau verurteilt eine 55-jährige Frau aus Slowenien zu 7 Jahren Gefängnis und lebenslänglichem Landesverweis. Sie hatte einem Rentner die grosse Liebe vorgespielt und ihm sehr viel Geld abgenommen. Der Mann ging ihr zweimal ins Garn. · Aarau: Im Saal des Grossen Rates erörtern Jugendliche politische Themen. Sie wollen sich qualifizieren für den nationalen Debattier-Wettkampf.
Der St. Galler Stadtrat widerspreche sich bei der Diskussion um einen Autobahnanschluss Güterbahnhof. Das finden drei Mitglieder des St. Galler Stadtparlaments und reichten einen Vorstoss ein. Der Stadtrat begründet seinen Entscheid mit dem klaren Nein der Stadtbevölkerung zum Ausbau der Autobahnen. Weitere Themen: · Das Erzbistum Vaduz stellt Personalakten von Priestern für wissenschaftliche Untersuchung zur Verfügung. · Die Arosastrasse musste wegen eines Autounfalls rund eineinhalb Stunden gesperrt werden.
Benedict Rehbein spricht mit Host Kai-Marcus Thäsler über ein Thema, das sportlich beginnt, aber schnell gesellschaftlich und politisch wird: die Olympiabewerbung mehrerer deutscher Städte – darunter Berlin und Leipzig. In den Bewerberstädten haben sich inzwischen Pro- und Contra-Gruppen gebildet. Derzeit werden die Konzepte für den Entscheid geschärft. Auffällig ist: München hat dank einer Out of Home-Kampagne breite Zustimmung von Bürgerinnen und Bürgern bekommen. Ein starkes Signal dafür, das Kommunikation im öffentlichen Raum Menschen bewegt. In Leipzig, als der Juniorpartner der Hauptstadt, trägt die Stadtgesellschaft die Bewerbung, wie Benedict Rehbein von der Agentur pio und Gold for Leipzig erzählt. Interessant, wie Akzeptanz entsteht, warum OOH dafür essenziell ist und wie der Fahrplan für die nächsten Monate aussieht.
Auf der Halbinsel Isleten am Urnersee will der ägyptische Investor Samih Sawiris eine Hotelanlage inklusive Bootshafen bauen. In der aktuellen Form sei das aber nicht umsetzbar, sagt der Bund. Die Urner Regierung zeigt sich enttäuscht über den Entscheid. Weiter in der Sendung: · Der Luzerner Kurator und Museumsleiter Hilar Stadler wird für sein Lebenswerk mit dem Schweizer Grand Prix / Prix Meret Oppenheim 2026 ausgezeichnet. · Unsere Fasnachtsreportagen aus den Gassen Luzerns mit Heimweh-Fasnächtler und einem geheimen Fasnachts-Hotspot.
Roche hat in Kleinbasel grosse Pläne für ihr Südareal mit Abrissen, neuen Grünflächen und möglicherweise einem dritten Hochhaus, und obwohl das Parlament die Pläne trotz Widerstand von links genehmigt hat, zeigt sich nun, dass der Entscheid ein juristisches Nachspiel hat. Ausserdem: · Prozess: Nach Tötung von 15-Jährigem in Aesch BL: Massnahme für Täter · Brandschutz: Mehrheit der Basler Cliquenkeller ist brandschutztauglich · TSC beider Basel muss Abstimmungsplakate abhängen wegen Auswirkungen auf den Verkehr
Dank «Kassensturz» kommt eine Frau jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie selbst von einem Fehler sprach. Weitere Themen: Abflussreiniger im Test und Rubrik «Darf man das?». Behörden lenken ein: IV-Rentnerin erhält 20'000 Franken von der SVA Dank «Kassensturz» kommt eine IV-Rentnerin jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse des Kantons Zürich (SVA) zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie einen administrativen Fehler eingestanden hatte. Fachleute sprechen von einem richtungsweisenden Entscheid, und Politikerinnen fordern eine Gesetzesänderung. Abflussreiniger im Test: Der Gewinner ist vegan Was tun, wenn das Lavabo verstopft? «Kassensturz» lässt zehn Abflussreiniger im Labor testen. Das Ergebnis überrascht: Ein ökologisches Produkt bietet den Chemiekeulen die Stirn und reinigt Abflussrohre am besten. «Darf man das?»: Mit dem E-Trotti in die Fussgängerzone In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf man mit dem Elektrotrottinett in die Fussgängerzone fahren? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner.
Dank «Kassensturz» kommt eine Frau jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie selbst von einem Fehler sprach. Weitere Themen: Abflussreiniger im Test und Rubrik «Darf man das?».
Ein kosovarischer Muslim greift in Zürich einen Schweizer Juden an. In der Schweiz war der Täter nur, weil ihn das Bundesverwaltungsgericht schützte – trotz Warnungen vor «hoher krimineller Energie» und «erhöhter Rückfallgefahr». Wie kam es zu diesem Entscheid? Der frühere Gerichtspräsident und heutige SVP-Nationalrat Pascal Schmid analysiert das Urteil.
Dank «Kassensturz» kommt eine Frau jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie selbst von einem Fehler sprach. Weitere Themen: Abflussreiniger im Test und Rubrik «Darf man das?».
Dank «Kassensturz» kommt eine Frau jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie selbst von einem Fehler sprach. Weitere Themen: Abflussreiniger im Test und Rubrik «Darf man das?». Behörden lenken ein: IV-Rentnerin erhält 20'000 Franken von der SVA Dank «Kassensturz» kommt eine IV-Rentnerin jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse des Kantons Zürich (SVA) zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie einen administrativen Fehler eingestanden hatte. Fachleute sprechen von einem richtungsweisenden Entscheid, und Politikerinnen fordern eine Gesetzesänderung. Abflussreiniger im Test: Der Gewinner ist vegan Was tun, wenn das Lavabo verstopft? «Kassensturz» lässt zehn Abflussreiniger im Labor testen. Das Ergebnis überrascht: Ein ökologisches Produkt bietet den Chemiekeulen die Stirn und reinigt Abflussrohre am besten. «Darf man das?»: Mit dem E-Trotti in die Fussgängerzone In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf man mit dem Elektrotrottinett in die Fussgängerzone fahren? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner.
Es ist Sonntag, der 8. Februar, und das ist der Wochenrückblick mit folgenden Themen: Ein Brand im Basler Kulturlokal Quarterdeck, eine Anzeige gegen Bundesrat Ignazio Cassis, ein Entscheid des Grossen Rates zum Schutz von Kindern in Administrativhaft, ein Sonderbericht zur Kantonspolizei sowie eine neue Geschäftsleitung bei GGG-Kulturkick.
In der Beratung des neuen Klimagesetzes im Glarner Landrat wurde darüber diskutiert, wen das Gesetz betreffen soll. Eine Mehrheit im Rat wollte schliesslich, dass nicht nur die Verwaltung, sondern auch die Wirtschaft ihren Teil beitragen soll. Weitere Themen: · Die Gemeinschaft «Maria Stella Matutina» darf doch nicht ins Kloster Wonnenstein einziehen. Betroffenenorganisationen begrüssen den Entscheid des St. Galler Bischofs. · In Mogelsberg musste die Guggenfasnacht abgesagt werden, weil bei der Überprüfung der Brandschutzvorgaben klar wurde, dass viel weniger Personen eingelassen werden dürfen, als bisher. · Der FC St. Gallen spielt heute Abend im Cup-Viertelfinal gegen den FC Basel und setzt sich grosse Ziele. · Der Bündner Skicrosser Alex Fiva reist schon zum vierten Mal an Olympische Spiele.
Bundesrat Albert Rösti hat die Bündner Projekte für einen Ausbau der Nationalstrassen ans Ende seiner Prioritätenliste gesetzt. Regierungsrätin Carmelia Maissen bedauert den Entscheid und spricht von einem Agglomerationsprogramm. Weitere Themen: · Zweite Wolfsregulation: Von Anfang September bis Ende Januar sind im Kanton Graubünden 35 Wölfe geschossen worden. Die Verantwortlichen vom Kanton zeigen sich zufrieden. · Premiere an den Olympischen Spielen: Im Skibergsteigen, das in Cortina/Milano erstmals olympisch ist, gehört der Prättigauer Arno Lietha zu den Weltbesten.
Wäre bereits Mitte Januar abgestimmt worden, wäre der Ausgang bei der SRG-Initiative völlig offen gewesen. Klare Mehrheiten zeichnen sich bei Individualbesteuerung, Klimafonds- und Bargeld-Initiative ab. Das zeigt die erste GFS-Umfrage zu den Abstimmungen vom 8. März im Auftrag der SRG. Ausserdem in der Sendung: · Iran kritisiert den Entscheid der Europäischen Union: EU-Aussenministerinnen und -minister haben die iranischen Revolutions-garden als Terrororganisation eingestuft. · US-Präsident Donald Trump hat den russischen Präsidenten um eine einwöchige Feuerpause in Kiew und anderen Städten gebeten, angesichts der extremen Kälte in der Ukraine. · Eine SMS direkt aufs Handy: Mit dieser unkonventionellen Methode will die Gemeinde Grindelwald im Berner Oberland den Tourismusverkehr besser steuern.
Der Bundesrat hat am Mittwoch grünes Licht für die Realisierung des milliardenteuren Durchgangsbahnhofs in Luzern gegeben. Zentralschweizer Verkehrspolitiker reagieren erfreut, das sei ein positiver Entscheid, trotz der etappierten Finanzierung. Weiter in der Sendung: · Zuger Strafgericht verhandelt versuchten Mord am Landsgemeindeplatz in Zug · Im Kanton Luzern fehlen passende Wohn- und Betreuungsangebote für ältere Drogenkranke
Der Bundesrat räumt dem Verkehrsprojekt Bypass Bern Ost keine Priorität ein. Das heisst, die Tunnellösung für die Autobahn A6 im Osten der Stadt Bern wird möglicherweise nie realisiert. Der Stadtberner Verkehrsdirektor Matthias Aebischer ist frustriert. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Bern hat das Schloss Münchenwiler verkauft, die Kantonsregierung hat den Baurechtsvertrag genehmigt. · Die Berner Kantonalbank BEKB hat im Geschäftsjahr 2025 weniger Gewinn erzielt.
Für die Verkehrsentlastung der Region Brugg ist ein längerer Tunnel unter der Stadt und unter der Aare geplant. Dabei kam auch die Idee auf, den Tunnel bis zur Autobahneinfahrt zu verlängern. Diesen Plänen haben die Behörden nun eine Absage erteilt. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Der Gemeinderat Oftringen hat einen Bericht veröffentlicht zu Vor- und Nachteilen eines Neubaus der Kehrichtverwertungsanlage Erzo. Die Gemeindeversammlung wird Ende März über das Thema debattieren. · Der Solothurner Kantonsrat sagt Ja zu knapp sechs Millionen Franken. Das Geld wird für die Verbreiterung einer Kantonsstrasse bei Kienberg eingesetzt. · Die Stadt Lenzburg reagiert auf gelockerte Vorgaben des Bundes. Damit sollen sogenannte Plug-and-Play-PV-Anlagen auf Balkonen einfacher montiert werden können.
Hast du schon einmal gekündigt – und ist dir schon einmal gekündigt worden? Warum entzieht man einem Strafverteidiger ein Mandat genau dann, wenn er nachweisbar liefert? Und was sagt das über Rollen, Erwartungen und Symbolik in Konfliktsituationen? Frank Renold und Duri Bonin setzen ihr Gespräch «Mit 40i cha mers mit de Tiger» fort – diesmal entlang von Kündigungen und Entscheidungen, die sich selten vollständig rational erklären lassen. Was passiert, wenn man eine Stelle kündigt, ohne Plan? Wie hat Duri den Entscheid gefällt, Anwalt zu werden? Wie ist es, wenn man selbst eine Kündigung aussprechen muss? Warum fühlen sich manche Entscheide im Moment brutal an, wirken aber im Nachhinein wie ein geöffnetes Fenster? Die beiden sprechen über Probezeit und Teamdynamik, über Auswahlverfahren als Storytelling und über die Frage, wie viel Zufall in Lebensläufen steckt – und wie viel Mut in einem klaren Schnitt. Darum geht es in dieser Episode - Kündigen ohne Anschlussplan - Rückzug und Neuorientierung: Maiensäss, Lesen, offline sein - Anwaltsprüfung und Kanzleistart: Disziplin und schneller Übergang in die Praxis - Mandatskündigungen im Strafverfahren: Logik vs. Symbolik - Kündigungen als Arbeitgeber: Probezeit, Passung, Verantwortung - Auswahlverfahren als Storytelling: Fussball, Orchester, Casting Diese Folge ist für alle, die über Kündigung und Neustart nachdenken – aus Stress oder Unterforderung. Für Führungspersonen, die Passung im Team besser verstehen wollen. Und für alle, die interessiert, wie Entscheidungen im Berufsalltag und in Verfahren entstehen, wenn Emotionen und Rollenbilder mitspielen. Links zu diesem Podcast: - [#761 So geht es nicht weiter: Kündigen, bevor der Körper entscheidet](https://www.duribonin.ch/761-so-geht-es-nicht-weiter-kuendigen-bevor-der-koerper-entscheidet/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Firma von [Frank Renold](https://ohnenamen.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Das World Economic Forum (WEF) in Davos hat Trump letzte Woche eine Bühne geboten, damit er seine Lügen, Beleidigungen sowie menschenverachtenden und rassistischen Äusserungen propagieren kann. Wiederum zeigten sich die Bewohner:innen von Davos, aber auch der ganzen Schweiz, empört über Trumps Auftritt und die darauffolgende massive Anbiederung der anwesenden Bundesratsmitglieder an ihn. In der heutigen Folge Pult:Wermuth sprechen wir über die skurrilen Ereignisse beim WEF, über Trumps Versuch, die Weltpolitik mit seinem Friedensrat zu privatisieren, sowie über die dramatische Unterwerfung und Widerstandslosigkeit vieler Weltregierungen gegenüber Trump. Ausserdem sprechen wir über den Entscheid der ständerätlichen Umweltkommission, den Bau von AKWs wieder zu ermöglichen, sowie über die Armutsprognose von Caritas für das Jahr 2026.((02:11)) WEF: Eine Versammlung von Mafia-Bossen?((12:11)) Blackout-Initiative: Ständeratskommission will AKW-Bau wieder ermöglichen((20:18)) Armutsprognose: Die düstere Prognose von Caritas für 2026((28:33)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Integrativer Unterricht, USA, Wehrwillen, Iran)Am Mittwoch, 28. Januar findet zudem um 18:30 Uhr das Webinar «Massive Gewalt gegen iranische Bevölkerung: Wie geht es weiter?» statt. Hier gelangst du zur Online-Anmeldung.
David Fux ist ein Metallbauer, dritte Generation aus der Metallbau-Fux-Dynastie. Überraschend kam kurz vor Weihnachten ein Schreiben, mit dem Inhalt, dass er seine Firma an Sandro Schaller-Noti verkauft. In diesem Podcast erzählt David Fux über seine inneren Kämpfe, die Einsamkeit als Chef und den Weg zur Entscheidungsfindung. Letztlich ein ausserordentlich mutiger Entscheid. Respekt.
Beim "Stadtgespräch" des Regionaljournals Basel hatten die beiden Gesundheitsdirektoren von Basel-Stadt und Baselland erstmals seit längerer Zeit wieder einen gemeinsamen Auftritt. Dabei strichen sie zwar die gute Beziehung heraus. Das Gespräch zeigte aber auch die Differenzen der beiden. Ausserdem: · Nationalrätin Sibel Arslan wechselt von der Basta zu den Grünen. Bei der Basta bedauert man diesen Entscheid. · Ein Oldtimer-Zug auf Reisen: Der Bugatti-Zug aus dem Elsass fährt für eine Ausstellung nach Paris
In der Schweiz sollen in zwölf Jahren wieder Olympische Spiele stattfinden. Der Trägerverein hat sein Konzept vorgestellt und will etwa bei der Nachhaltigkeit punkten. Der Umweltschützer Kaspar Schuler befasst sich mit der Nachhaltigkeit von Olympischen Spielen und ist nicht überzeugt. · Im französischen Satire-Magazin «Charlie Hebdo» ist eine Karikatur abgebildet, die die Brandkatastrophe in Crans-Montana aufgreift – zwei brennende Skifahrer, die einen Hang hinabfahren. Daneben steht «Les brulés font du ski», die Verbrannten fahren Ski. Im Wallis ist nun Strafanzeige eingereicht worden, wie die freie Journalistin Eva Hirschi berichtet. · Wie viel Rückhalt hat Selenski? Letzten November ist die ukrainische Regierung massiv unter Druck geraten. Mindestens 100 Millionen US-Dollar sollen aus dem Energieministerium in private Taschen gewandert sein. Der Justiz- und die Energieministerin sind zurückgetreten. Es gab auch Verbindungen zu Präsident Selenski. ARD-Korrespondent Florian Kellermann ist der Frage nachgegangen, wie sehr das alles Selenski schadet. · Der kleine NASA-Roboter Perseverance hat auf dem Mars Proben gesammelt, die zeigen könnten, dass es dort tatsächlich einmal Leben gegeben haben soll. Um das genauer zu erforschen, müssten die Proben auf die Erde gebracht werden. Jetzt ziehen aber die USA Perseverance den Stecker. Das Projekt sei zu teuer. SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel ordnet ein, was dieser Entscheid für die Forschung bedeutet.
Nach der Brandkatastrophe von Crans Montana gab es erneut viel Lob für Ärztinnen und Pflegende, auch von der Politik. Weniger enthusiastisch klingt die Politik in Bezug auf die Pflegeinitiative. Diese soll laut dem gestrigen Entscheid der zuständigen Kommission nur teilweise umgesetzt werden. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:34) Nachrichtenübersicht (07:48) Kritik an Umsetzungsplänen der Pflege-Initiative (12:40) Syrien: Konflikt zwischen Regierung und kurdischen Milizen (19:13 ) Mercosur: Macron scheitert innen- wie aussenpolitisch (22:36) David Bowie und Berlin
Der Eigenmietwert auf Liegenschaften soll im Aargau - entgegen dem früheren Beschluss des Parlaments - nicht steigen. Der Grosse Rat hat ein entsprechendes Postulat der SVP und FDP überwiesen. Die Regierung warnte, dass dieser Entscheid einem Gerichtsurteil widerspreche. Weitere Themen in der Sendung: · Das Aargauer Kantonsparlament hat EVP-Grossrat Urs Plüss zu seinem Präsidenten gewählt. Der 55-jährige Politiker aus Zofingen ist damit der höchste Aargauer in diesem Jahr. · Der Kanton Aargau und die Gemeinde Wettingen wollen bei der möglichen Ansiedlung des Tech-Unternehmens Hitachi an einem Strang ziehen. Die notwendige Richtplanänderung soll mit Hochdruck durch die Instanzen gehen. Als möglicher Baustart wird das Jahr 2027 genannt. · Nach der Brandkatastrophe in Crans Montana: Wie steht es um den Brandschutz in Bars und Clubs in unserer Region?
Letztes Jahr erteilte der Gemeinderat dem «Bierkeller» keine Bewilligung mehr. Nach 30 Jahren musste das Kulturlokal in Untersiggenthal schliessen. Der Raum hat nur eine Tür. Die Schliessung sorgte für Kritik. Nach dem Brand in Crans-Montana ist der Gemeindeammann erleichtert über den Entscheid. Weiter in der Sendung: · Grossrat Gian von Planta gibt auf. Er kämpft nicht weiter für seine Einbürgerung durch die Badener Ortsbürgergemeinde. Zweimal sagten die Ortsbürger nein. Von Planta ist ein Kritiker der Ortsbürgergemeinde und möchte sie abschaffen. Nun gibt er auf, obwohl die Aargauer Regierung dem Politiker recht gegeben hatte. · Der Gesamtarbeitsvertrag der Solothurner Kantonsangestellten soll bis 2030 weiterlaufen – trotz der Kündigung durch den Regierungsrat. Das schlägt die Spezialkommission des Kantonsparlaments vor, welche die Anstellungsbedingungen neu regeln muss. So soll ein möglicher Rechtsstreit vermieden werden. · Dorfhistoriker beschäftigen sich mit der Geschichte ihrer Gemeinde. Wie ist sie entstanden? Wie wurde sie zu dem, was sie heute ist? Darüber forschen die meist Freiwilligen. Allerdings gibt es im Aargau immer weniger von ihnen. Einige Junge interessieren sich zwar für die Geschichte ihres Dorfes, wollen sich aber nicht so stark engagieren wie die Dorfhistoriker.
Die Wetteraussichten sind besser. Vom Feuerwerk über dem Zürcher Seebecken könnte man dieses Jahr tatsächlich etwas erkennen - im Gegensatz zum letzten Silvester. Sicherheitshalber lassen die Organisatoren die Option Nebel aber in den Entscheid einfliessen, ob das Feuerwerk gezündet wird. Weitere Themen: · David Sesa wird Trainer beim FC Schaffhausen
Anfang 2014 deckt Christian Brönnimann im «Tages-Anzeiger» einen der grössten Korruptionsfälle in der Schweizer Bundesverwaltung auf. Über 20 Jahre hat Bruno A. öffentliche Aufträge ausgewählten Partnern zugeschanzt und dafür lukrative Gegenleistungen im Wert von gegen zwei Millionen Franken erhalten. Die drei Hauptbeteiligten müssen in Untersuchungshaft, der Vorgesetzte von Bruno A. verliert seinen Job.Bis der Fall vor Gericht verhandelt wird, vergehen allerdings mehr als sieben Jahre. Erst im August 2021 stehen Bruno A. und die zwei IT-Geschäftsmänner als Hauptangeklagte in Bellinzona vor dem Bundesstrafgericht.In erster Instanz entscheidet das Gericht auf eine Freiheitsstrafe von 52 Monaten für den Beamten und auf 22 respektive 20 Monate bedingt für die IT-Unternehmer.Doch als Bruno A. den Entscheid an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts weiterzieht, passiert etwas Unerwartetes. Seine Strafe wird so stark reduziert, dass er am Schluss möglicherweise überhaupt nicht mehr ins Gefängnis muss.Wie kommt die Berufungskammer zu diesem Schluss? Wie kann es sein, dass jemand, der über Jahrzehnte hinweg in die eigene Tasche gewirtschaftet und einen Schaden von 20 Millionen Franken angerichtet hat, am Schluss so mild davonkommt? Und was hat diese Recherche in der Bundesverwaltung ausgelöst: Könnte ein ähnlicher Fall heute noch passieren?In der vierten und letzten Podcastfolge zum Korruptionsfall im Seco berichtet Christian Brönnimann vom Urteil des zweitinstanzlichen Gerichts. Und der langjährige Gerichtsreporter Thomas Hasler ordnet ein, was dieses entschieden hat.*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Christian BrönnimannHost: Noah FendExperte: Thomas HaslerSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterArtikel zum Fall: Anklage im Seco-Korruptionsfall: Es geht um fast 100 Millionen FrankenSeco-Korruptionsprozess: «Schauen Sie seine Augen an, Sie können ihm nicht Nein sagen»Urteil: Mehr als vier Jahre Gefängnis für den HaupttäterKorruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge daDer Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers» hören Sie alle Folgen vorab. Ein Spezialangebot (29.90 für die ersten 6 Monate) findet ihr unter tagiabo.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen? Den Newsletter «Unter Verdacht» bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crimeSo könnt ihr den Podcast «Unter Verdacht» mit einem Abo am Stück in der Podcast-App eurer Wahl durchhören: zur Anleitung. Bei Fragen, mit Lob oder Kritik erreicht ihr uns per Mail: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski in Florida ist ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Allerdings äusserten sich die Beiden zuversichtlich zu den Beratungen über ein mögliches Ende des Krieges. Die weiteren Themen: · In Myanmar sind die ersten Parlamentswahlen angelaufen seit dem Militärputsch vor knapp fünf Jahren. SRF-Korrespondent Martin Aldrovandi zu den Umständen, unter denen diese Wahlen stattfinden. · Die USA haben dieses Jahr auch den Internationalen Strafgerichtshof ins Visier genommen. Sie hat einige Richterinnnen und Staatsanwälte sanktioniert. Jüngstes Beispiel ist ein georgischer Richter. Hintergrund ist der Entscheid des ICC, einen Haftbefehl gegen Israels Regierungschef Benyamin Netanjahu zu erlassen. Helen Keller, Rechtsprofessorin an der Uni Zürich und Kennerin der internationalen Justiz, schätzt den Schritt ein. · Es wird mehr Organspenden geben – das war ein vielgehörtes Argument vor der Abstimmung über die sogenannte Widerspruchslösung im Jahr 2022. Sie besagt im Grundsatz, dass jede Person nach ihrem Tod automatisch zur Spenderin wird – es sei denn, sie habe zu Lebzeiten aktiv widersprochen. Nun zeigt eine neue Studie: Ganz so einfach ist es nicht, wie Aline Schmassmann berichtet.
Die Pendlerzeitung «20 Minuten» ist heute zum letzten Mal in gedruckter Form erschienen. Nach 26 Jahren wird die Print-Ausgabe eingestellt. Damit verschwindet die letzte Pendlerzeitung der Schweiz. Wie hat «20 Minuten» die Medienlandschaft in der Schweiz verändert? «20 Minuten hat in der Schweiz eine ganze Generation geprägt», sagt Medienkenner und Journalist Mattias Ackeret. Er könne den Entscheid, die Printausgabe einzustellen, zwar nachvollziehen – doch damit gehe auch eine Ära zu Ende. Die Pendlerzeitung mischte zur Jahrtausendwende die Schweizer Medienlandschaft auf und machte Nachrichten für viele Menschen kostenlos verfügbar. Wir schauen nochmals zurück auf die Anfänge der ersten Schweizer Gratiszeitung. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Ackeret, Journalist, Chefredaktor und Verleger des Onlinebranchenmagazins «Persönlich» ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Schweizer Pharmakonzerne Roche und Novartis haben eine Vereinbarung mit den USA abgeschlossen. Gemeinsam mit sieben weiteren Pharmakonzernen verpflichten sie sich zu tieferen Medikamentenpreisen in den USA. Im Gegenzug werden sie für drei Jahren von Zöllen befreit. Doch vieles ist noch unklar. Weitere Themen: Per Gesetz musste die US-Regierung die Akten zum Fall des verurteilen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein publizieren. Doch sie veröffentlichte erst einen Teil davon und viele sind geschwärzt. Weshalb und was weiss man nun mehr über den Missbrauchsskandal in der US-High Society? Nach Negativschlagzeilen in den Tamedia-Zeitungen reichte die Genfer Privatbank Reyl Strafanzeige ein. Damit blitzte sie nun bei der Genfer Staatsanwaltschaft ab. Ein wichtiger Entscheid im Grundsatzkonflikt zwischen Pressefreiheit und Bankgeheimnis. Und doch bleibt die Pressefreiheit unter Druck.
Steigende Mieten, schimmelige Wohnungen und horrende Profite für Immobilienkonzerne: 58 Prozent der Berliner:innen haben deshalb 2021 in einem Volksentscheid dafür gestimmt, große Wohnungskonzerne zu vergesellschaften. Doch nach dem Abstimmungserfolg folgte eine jahrelange Blockade des Senats. Das Ergebnis ist ernüchternd: Bis heute wurde der Entscheid nicht umgesetzt. Die Initiative "Deutsche Wohnen & Co" gibt nicht auf und legt jetzt ein Vergesellschaftungsgesetz vor, über das sie die Berliner:innen in einem zweiten Volksentscheid abstimmen lassen. Wird das Gesetz von einer Mehrheit angenommen, ist die Vergesellschaftung beschlossene Sache - auch ohne die Zustimmung des Senats. In der neuen Folge sprechen Inken und Valentin mit Thomas und Louise vom Volksentscheid "Deutsche Wohnen & Co enteignen" darüber, wie sie so ein komplexes Gesetz geschrieben haben und fragen, wie sie es schaffen, sich nicht kleinkriegen zu lassen. Die beiden erzählen im WAS TUN-Gespräch, was seit September 2021 passiert ist, was genau in dem Gesetz steht und wie die Vergesellschaftung für den Landeshaushalt sogar ohne zusätzliche Kosten gelingen kann – aber am Wichtigsten: Wie ihr mitmachen könnt.
Die sozialen Medien sind voll von perfekten Körpern. Eine neue Studie zeigt: Das setzt vor allem Mädchen unter Druck - sie leiden stärker unter Schönheitsidealen als Jungs. Wir haben mit Co-Autorin Jael Bernath über die Studie gesprochen. Weitere Themen: · Was zu Hause im Schlafzimmer passiert, sollte bei einem Job-Interview keine Rolle spielen? In der römisch-katholischen Kirche ist das umstritten. Die Schweizer Bischöfe finden: Das Privatleben spielt bei einer Anstellung bei der Kirche eine Rolle. Das römisch-katholische Kirchenparlament in Zürich hat anders entschieden: Privat bleibt privat. Religionsredaktorin Nicole Freudiger ordnet den Entscheid ein. · Die US-Regierung zieht die Schrauben in der Migrationspolitik weiter an. Aus 19 Ländern wurden alle Einwanderungsanträge gestoppt - darunter Afghanistan, Iran und Somalia. Die Migrationsforscherin Lena Riemer erklärt, ob die US-Grenzen nun tatsächlich dicht sind. · Donald Trump hat gedroht, militärisch gegen Drogenbanden in Venezuela vorzugehen. Wir haben die freie Journalistin Sandra Weiss gefragt: Spürt man die Angst vor einer US-Intervention in Venezuela? · Wie die Pest nach Italien kam: Ein Forschungsteam hat rekonstruiert, wie die Infektionskrankheit im 14. Jahrhundert nach Europa gelangt ist - und wie sie sich dort so schnell ausbreiten konnte. Ein Bericht von Wissenschaftsjournalistin Christine Wetterhaus.
Die EU will die Ukraine in den kommenden zwei Jahren finanziell mit insgesamt 90 Milliarden unterstützen. Abgesichert mit blockierten Guthaben der russischen Zentralbank. Diese Vermögen liegen beim belgischen Finanzdienstleister Euroclear. Belgien blockiert jedoch einen Entscheid. Wie weiter? (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:42) So will die EU-Kommission russische Vermögen nutzen (06:09) Brüssel: Rubio glänzt an Nato-Ministertreffen mit Abwesenheit (09:44) Nachrichtenübersicht (14:07) Parlament zieht bei «Problemwölfen» Schraube weiter an (19:38) Schweizer Exportbranche rechnet mit wirtschaftlicher Abkühlung (23:13) Kanton Waadt streitet sich über Sozialstaatkosten (29:17) Sudan: Netzwerke verschiedener Brigaden erschweren Konfliktlösung (36:51) Warum die Ukraine eine funktionierende Stromversorgung hat
Schweizer Armeeangehörige sollen künftig wieder Munition nach Hause nehmen dürfen. Das will die zuständige Kommission im Ständerat. Sie argumentiert unter anderem, dass sich die geopolitische Lage so sehr geändert habe, dass die alte Regel wieder eingeführt werden müsse. Unter anderem wegen Tötungsdelikten und Suiziden hat das Parlament im Jahr 2007 entschieden, dass keine Taschenmunition mehr an Soldaten und Soldatinnen verteilt wird. Mit Nora Markwalder sprechen wir darüber, wie sich die Zahl der Delikte mit Schusswaffen seither verändert hat. Die Professorin für Kriminologie erklärt auch, dass es schwierig ist, aus der Statistik eine konkrete Verbindung zur Taschenmunition herzustellen. Inlandredaktor Matthias Strasser sieht im Entscheid der Ständeratskommission eine «starke symbolische Komponente» und erklärt, ob es Szenarien gibt, in denen die Taschenmunition der Schweiz effektiv helfen könnte. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Werner Salzmann, SVP-Ständerat - Franziska Roth, SP-Ständerätin - Nora Markwalder, Professorin für Kriminologie an der Universität St. Gallen - Matthias Strasser, Inlandredaktor bei Radio SRF ____________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Stadt Zürich will den jüngsten Entscheid der Bührle-Stiftung nicht auf sich sitzen lassen. Diese hat ihren Stiftungszweck geändert. Demnach muss die Bührle-Sammlung künftig nicht mehr zwingend in Zürich ausgestellt werden. Nun reicht die Stadt gegen die Bewilligung der Aufsicht Beschwerde ein. Weiteres Thema: In Schaffhausen soll das grösste Hallensportzentrum der Schweiz entstehen.
US-Präsident Donald Trump hat Einfuhrzölle auf Kaffee, Rindfleisch und Dutzende weitere landwirtschaftliche Produkte und Nahrungsmittel gesenkt. Und zwar per sofort oder sogar rückwirkend. Wie es zu diesem überraschenden Entscheid kam. (00:00) Intro und Schlagzeilen (00:57) Donald Trump macht Ausnahmen bei seinen Gegenzöllen (05:55) Nachrichtenübersicht (11:51) Welche Folgen die Zoll-Absprache mit den USA für die Schweiz hat (18:00) Beim EU-Vertragspaket gehen die Meinungen der Mitte auseinander (21:45) Bisher herrscht an der Klimakonferenz eine konstruktive Stimmung
Die elektronischen Identitätskarte, die E-ID, wurde nur hauchdünn angenommen. Die Vox-Analyse zur Nachwahlbefragung zeigt nun, je linker die Stimmenden waren, desto grösser war die Zustimmung zur E-ID. Beim Ausfüllen der Stimmzettel spielte das Vertrauen in die Behörden eine Rolle. Weitere Themen: In dreissig afrikanischen Staaten sind homosexuelle Handlungen verboten; es drohen lange Haftstrafen, in Uganda im Extremfall gar die Todesstrafe. Darf die Schweiz Homosexuelle in diese Länder wegweisen? Mit dieser Frage hat sich das Bundesgericht befasst und einen wegweisenden Entscheid gefällt. (PE.2024.0042) Die Verhandlungen an der Klimkonferenz im brasilianischen Belém kommen vielen zu langsam voran. Deshalb versuchen Organisationen der Zivilgesellschaft mit lautstarken Protesten und Demonstrationen Druck zu machen.
Die Schweizer Radiobranche hat vereinbart, dass Radio ab 2026 nur noch über DAB + ausgestrahlt wird. Dagegen gibt es aber viel Widerstand. Am Freitag sprach sich die zuständige Kommission des Ständerats mit 5:4 Stimmen für die Beibehaltung des UKW-Rundfunks aus. Was bedeutet dieser Entscheid? Weitere Themen: In englischen Gefängnissen häufen sich die Fälle von versehentlichen Freilassungen. Letzten Monat wurde ein Asylbewerber irrtümlich aus dem Gefängnis freigelassen, der wegen sexueller Belästigung verurteilt wurde. Diese Woche kam es zu zwei weiteren Fällen. Wie kann das passieren? Vor fünf Jahren hat der Bund eine nationale Bodenstrategie beschlossen. Ab 2050 soll kein Boden mehr verbraucht werden: Geht beim Bauen Boden verloren, muss das an anderer Stelle durch Aufwertung wieder kompensiert werden. Wie funktioniert das genau?
Die SBB vergibt einen Auftrag für 116 neue Doppelstock-Züge an Siemens-Mobility mit Sitz in Deutschland. Die Züge kommen ab den 2030er-Jahren auf Zürcher S-Bahn-Strecken und in der Westschweiz zum Einsatz. Der Schweizer Zughersteller Stadler-Rail reagiert enttäuscht auf den Entscheid. Weitere Themen: Nach zweieinhalb Jahren Krieg in Sudan ist die Lage der Zivilbevölkerung dort katastrophal. Die Uno spricht von der grössten humanitären Krise der Welt. Wer kann flüchtet. Deza-Chefin Patricia Danzi schildert im Echo-Gespräch ihr Treffen mit Menschen aus Sudan, die nach Ägypten geflüchtet sind. Warentransport mit dem Zug anstatt mit dem Lastwagen, dieses Konzept baut der Detailhändler Coop aus und beliefert neu seine Zürcher Filialen bis fast vor die Ladentüre mit dem Zug. Das Beispiel von Coop zeigt, der Gütertransport per Bahn ist kein Auslaufmodell, es hat gar erhebliche Vorteile.
Die Schweizer Radiobranche hat vereinbart, dass Radio ab 2026 nur noch über DAB + ausgestrahlt wird. Dagegen gibt es aber viel Widerstand. Am Freitag sprach sich die zuständige Kommission des Ständerats mit 5:4 Stimmen für die Beibehaltung des UKW-Rundfunks aus. Was bedeutet dieser Entscheid?
Auf dem Regierungsplatz in Chur steht seit 1881 ein Denkmal in der Form eines Obelisken. Er erinnert an die Gründung Graubündens als «Freistaat der Drei Bünde» und nennt als Gründungsdatum das Jahr 1471. Heute datiert man diese Gründung aber auf das Jahr 1524. Infotafel korrigieren diesen Irrtum. Weitere Themen: · Skigebiete ziehen Saisonstart vor. · Pflegefachverband Graubünden sorgt sich um Abwanderung von Fachkräften nach dem Entscheid beim Spital Oberengadin. · Teurer Ausgleichstrom wegen unregelmässig vorhandener Solarenergie beschäftigt die Energiekonzerne in Graubünden und der Ostschweiz.
(00:46) Das schweizweite Mammutprojekt «Let's Doc» steht ganz im Zeichen des Dokumentarfilms: Den ganzen November werden Dokus unter anderem in Kinos, Cafés, Bibliotheken, Quartierzentren, Museen und sogar in einem Gefängnis gezeigt. Weitere Themen: (04:51) Zwischen Fotorealismus und Surrealismus: Kunstmuseum Solothurn zeigt Werke des chilenisch-schweizerischen Künstlers Francisco Sierra. (09:25) Ausladung von Milo Rau am «Beogradski Internacionalni Teatarski Festival». Ehemaliges Leitungsteam reagiert auf unerwarteten Entscheid. (14:09) Fenster in die Westschweiz: Schweizer Mythos «Betty Bossi» feiert in Aigle auf der Theaterbühne Comeback im Stück «Signé Betty». (19:46) Comeback der legendären Geisterbahn: Brüderpaar holt Wiener Prater Geisterbahn zurück an die Basler Herbstmesse.
Nach dem Entscheid der Gemeinden Flims, Laax und Falera, die Bergbahnen zu übernehmen, könnte dies auch in anderen Regionen zum Thema werden. Dies mache aber nur unter bestimmten Voraussetzungen Sinn, sagt ein Experte. Weitere Themen: · Das Bundesgericht gibt grünes Licht für den Bau einer umstrittenen Strasse in der Surselva. Sie soll Brigels und Waltensburg verbinden. · Vom Rapper zum Winzer: in der Herbstserie des Regionaljournals beleuchten wir die Biografie von Renzo Hendry.
Forschungsministerin Dorothee Bär stellt ihre neue Hightech-Agenda für Deutschland vor. Insgesamt 18 Milliarden Euro sollen in sechs Schlüsseltechnologien wie KI, Fusionsforschung und Mikroelektronik investiert werden. Die Agenda soll Deutschland wieder zu einer führenden Innovationsnation machen und die Wirtschaftskraft stärken. Im Gespräch mit Nikola Kurth erläutert Bär die Pläne für die Raumfahrt und die anstehende ESA-Ministerratskonferenz. [14:51]Münchens Bürger haben sich für eine Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele ausgesprochen. Es ist das erste positive Votum dieser Art in der deutschen Sportgeschichte. IOC-Mitglied Michael Mronz erklärt im Gespräch, warum dieser Entscheid für Deutschland so wichtig ist und was das für den internationalen Wettbewerb bedeutet. [01:20]Die Ministerpräsidenten positionieren sich überraschend einstimmig gegen das beschlossene EU-Verbrennerverbot ab 2035. Sie fordern, dass hocheffiziente Verbrenner mit klimafreundlichen Kraftstoffen auch nach diesem Datum neu zugelassen werden dürfen. Der hessische Staatskanzleichef Benedikt Kuhn war an der Vorbereitung des Beschlusses beteiligt. Für ihn ist die Entscheidung eine „industriepolitische Wende“.[08:17]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.Table.Hier geht es zu unseren WerbepartnernTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
US-Präsident Donald Trump hat die islamistische Hamas zur Entwaffnung aufgefordert. Sollte sie dem nicht nachkommen, werde sie dazu gezwungen. Während die Waffenruhe brüchig bleibt, gibt es Fortschritte bei der Rückgabe israelischer Geiselsärge. Weitere Themen: · Die Finma erklärte bei der Credit-Suisse-Übernahme AT1-Anleihen im Wert von 16,5 Milliarden Franken für wertlos. Das Bundesverwaltungsgericht urteilt nun: Die Abschreibung war unzulässig – ein Entscheid, den Ökonom Yvan Lengwiler kritisiert. · Die Erbschaftssteuer-Initiative der Juso will Superreiche besteuern. Ende November stimmt das Schweizer Stimmvolk darüber ab. Doch einige steuergünstige Kantone geben an, sie spürten die Folgen dieser möglichen Steuer schon jetzt.
Grausamer Mordprozess in Hamburg: Zwei junge Männer wegen 100 Messerstichen angeklagt. Außerdem: Der DGB wettert gegen die Umleitung von Sondervermögen für den Elbtower. Und: Wir sehen uns an, welche drastischen Verkehrswende-Folgen das "Ja" zum Zukunftsentscheid jetzt wirklich hat. Dazu: Brandstiftung und die große Frage der Wehrpflicht. Hören Sie rein!
Der Eigenmietwert fällt. Die SP verliert in einem Thema, bei dem sie lange punkten konnte. Warum? Was heisst es für Mieterinnen, wenn Hauseigentümer profitieren, und was taugen die Rezepte der SP gegen steigende Gesundheitskosten? Kritische Fragen an Samira Marti, Co-Präsidentin der SP-Fraktion. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau. Das Votum zur Abschaffung des Eigenmietwerts war deutlich, deutlicher als erwartet in der Volksabstimmung vom 28. September. Noch ist unklar, wann der Entscheid umgesetzt wird und ob und ggf. wie er abgefedert wird. Auf jeden Fall ist das Abstimmungsresultat ein herber Schlag für die Sozialdemokraten, die erst vor einem Jahr noch Vorlagen der Hauseigentümer an der Urne erfolgreich zu Fall brachten. Die SP scheint das Thema unterschätzt zu haben. Was heisst das nun für diejenigen, die nichts von der Erleichterung haben, für die Mieterinnen und Mieter? Warum ist ausgerechnet die SP zurückhaltend, wenn es darum geht, Steuerabzüge für energetische Sanierungen einzuführen? Und, was heisst der Entscheid vom Abstimmungssonntag für die Wohnungsnot und für die Rezepte der SP dagegen? Während die Wohnkosten für Hauseigentümer sinken dürften, steigen die Krankenkassenprämien auch aufs nächste Jahr hin weiter. Die SP will die Kosten mit einer Deckelung der Prämien in den Kantonen sowie mit Prämienrabatten auf Bundesebene in den Griff bekommen. Doch ist das System wirklich so unfair wie die SP klagt? Und, was genau würde eine Einheitskasse der Schweiz bringen? Samira Marti, die Co-Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann.