POPULARITY
Parkplätze in Städten sind knapp und oft teuer. Deshalb werden Gratis-Besucherparkplätze immer wieder zweckentfremdet, was zu Streit führt. Nun hat das Bundesgericht in einem wegweisenden Entscheid präzisiert, wer als Besucherin oder Besucher gilt. (BG-Urteil: 6B_829/2025) Weitere Themen: Auf Sportereignisse werden Milliardenbeträge verwettet, auch auf die 104 Spiele der Fussball-WM. Besonders beliebt sind Prognosemärkte wie Kalshi oder Polymarket. Obwohl sie keine Wettanbieter sein wollen, nutzen sie rechtliche Schlupflöcher. Mehr als eine halbe Million Reisende nutzen jeden Tag den Zürcher Hauptbahnhof. Neben dem täglichen Betrieb wird seit Jahren an verschiedenen Orten gebaut. Zurzeit wird der Nordtrakt für 45 Millionen Franken saniert. Ein Baustellenbesuch.
Parkplätze in Städten sind knapp und oft teuer. Deshalb werden Gratis-Besucherparkplätze immer wieder zweckentfremdet, was zu Streit führt. Nun hat das Bundesgericht in einem wegweisenden Entscheid präzisiert, wer als Besucherin oder Besucher gilt. (BG-Urteil: 6B_829/2025)
Die Alpen in der Region sind dringend auf Regen angewiesen. Ansonsten müssen einzelne Alpen bald wieder verlassen werden. Und im Tal wartet bereits das nächste Problem. Weitere Themen: · In Braunwald wird über die Tourismus-Zukunft diskutiert. Einige Wochen nach dem Entscheid der Sportbahnen, den Skibetrieb zu beenden. · Wie ein Netz von Naturgefahrenbeobachtern die Schweizer Alpen im Blick hat.
Die Alpen in der Region sind dringend auf Regen angewiesen. Ansonsten müssen einzelne Alpen bald wieder verlassen werden. Und im Tal wartet bereits das nächste Problem. Weitere Themen: · In Braunwald wird über die Tourismus-Zukunft diskutiert. Einige Wochen nach dem Entscheid der Sportbahnen, den Skibetrieb zu beenden. · Wie ein Netz von Naturgefahrenbeobachtern die Schweizer Alpen im Blick hat.
In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» haben wir alt Bundesrat Pascal Couchepin bei sich in Martigny besucht. Der 84-Jährige verfolgt das politische Leben noch immer aktiv und interessiert sich nun auch dafür, wie die 13. AHV-Rente finanziert wird. Als Bundesrat hatte Pascal Couchepin vor der Einführung einer 13. AHV-Rente gewarnt. Die Altersvorsorge sei ein Schieflage, eine 13. Rente würde dies noch verschlimmern, betonte er 2003 als Innenminister. Nach dem Ja zur 13. AHV-Rente wird in diesem Jahr die zusätzliche Rente erstmals ausbezahlt. Pascal Couchepin sagt, er akzeptiere den demokratischen Entscheid, aber jetzt müsse man auch über eine Erhöhung des Rentenalters diskutieren. Als Innenminister hatte er einst vorgeschlagen, das Rentenalter schrittweise auf 67 Jahre zu erhöhen, wofür der Walliser vor allem von der politischen Linken harsch kritisiert wurde. Sein Vorschlag sei nie eine Provokation gewesen, stellt er heute klar. Vielmehr sei eine Erhöhung des Rentenalters heute wohl eine realpolitische Notwendigkeit. Pascal Couchepin ist zu Gast bei Philippe Reichen
Das Schweizer Fussball-Nationalteam scheitert im WM-Viertelfinal: Gegen Titelverteidiger Argentinien verliert die Schweiz nach Verlängerung 1:3 – obwohl sie über weite Strecken die bessere Mannschaft ist. Der Knackpunkt der Partie: die umstrittene Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo nach VAR-Eingriff wegen einer vermeintlichen Schwalbe. War dieser Entscheid regeltechnisch korrekt? Wurde die Schweiz benachteiligt oder ist die Kritik an Fifa und Schiedsrichter unbegründet? Welche Fehler muss sich das Team von Murat Yakin ankreiden lassen? Und was braucht es, damit die Schweiz künftig den letzten Schritt an einem grossen Turnier schafft? In der 358. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» analysieren wir das bittere WM-Aus gegen Argentinien, ordnen die VAR-Szene ein und ziehen Bilanz über ein Turnier, das Hoffnung macht – und trotzdem mit grosser Enttäuschung endet.Die Themen: 00:00 Intro 03:58 Gelb-Rot gegen Embolo 15:31 Das Spiel gegen Argentinien 26:43 Der beste Schweizer Spieler 37:08 Die Zukunft des Schweizer Teams 42:08 Eindrücke aus dem Stadion In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Freiburger Gemeinde Marly wollte Eltern zur Kasse bitten, die ihre Kinder in eine deutschsprachige Schule ausserhalb der Gemeinde schicken. Nun hat sie diesen Entscheid gekippt. Ganz vom Tisch ist diese Schulgebühr aber nicht: Beim Oberamt ist noch eine Beschwerde hängig. Weiter in der Sendung: · FR: Kanton verschärft Kampf gegen Quaggamuschel. · FR: Kanton weitet das Feuerverbot auf das ganze Kantonsgebiet aus. · BE: Das Gurtenfestival stellt 150 Trinkwasserstellen bereit. · VS: Der Rauch eines Brandes in Norditalien zieht ins Simplongebiet.
Die Gemeindeversammlung von Albula/Alvra hat sich gestern Abend deutlich für einen Kredit zur freiwilligen Umsiedlung aus dem Bündner Bergdorf Brienz ausgesprochen. Es geht dabei um gut 82 Millionen Franken. Der Gemeindepräsident ist froh über den deutlichen Entscheid. Weitere Themen: · Die Glarner Regierung lehnt Steuergutschriften ab, wenn der Kanton beispielsweise ein Minus budgetiert, aber mit einem Plus abschliessen sollte. Das geht aus ihrer Antwort auf einen Vorstoss von zwei SVP-Landräten hervor. · In der Ostschweiz bereiten sich die Public Viewings auf das Viertelfinalspiel der Schweizer Nati vor. In mehreren Ostschweizer Städten und Gemeinden gibt es Freinächte.
Vor dem Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen ist ein Mann seit über einer Woche im Hungerstreik. Aus Protest, weil er seit über einem Jahr auf einen Entscheid warte. Doch was bedeutet ein Hungerstreik punkto Grundrechten? Was bedeutet er für den Rechtstaat? Eine Expertin ordnet ein. Weitere Themen: · Gemeinde Glarus will Konzept der Bürgerversammlung auf den Kopf stellen · Externe Analyse stellt Organisatoren der Freestyle-WM 2025 in St. Moritz kein gutes Zeugnis aus · Futuro Elm: Verträge unterschrieben, Betrag überwiesen · Mehrere Betrugsfälle in Stadt St. Gallen mit «Taxi»-Masche · Tötungsdelikt vermutet: Tote Frau in Buchackern TG gefunden, Mann verhaftet · Vom Rock-Openair zum grössten Hip-Hop-Festival Europas: Ein Blick in die Geschichte des Openair Frauenfeld
Die Fussball-Weltmeisterschaft hat ihren ersten grossen Aufreger: Die FIFA setzt die Rot-Sperre gegen US-Nationalstürmer Folarin Balogun aus. Für die UEFA hat der Weltverband damit «eine rote Linie überschritten». Welche Folgen hat das für FIFA-Präsident Gianni Infantino? US-Stürmer Folarin Balogun sah im Sechzehntelfinal die Rote Karte und wurde für ein Spiel gesperrt. Trotzdem ist der 25-Jährige nun spielberechtigt: Die FIFA hat die Sperre auf Bewährung ausgesetzt. Auslöser soll ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino gewesen sein. Trump soll Infantino gebeten haben, die Sperre aufzuheben. Der Fall sorgt in der Fussballwelt für massive Kritik. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Ronny Blaschke, deutscher Sportjournalist und Autor ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die St. Galler Gemeinde Berneck darf nicht von allen die gleiche Gebühr für die Grünabfuhr verlangen. Das geht aus einem jetzt öffentlichen Entscheid der kantonalen Verwaltungsrekurskommission hervor. Die Gemeinde hat daraufhin reagiert. Weitere Themen: · Fischsterben im Mattenbach in Grub AR – Ursache unbekannt · Stadtrat von Rapperswil-Jona kürzt sein eigenes Reisebudget und jenes des Schulrats · Teil der Toggenburgerstrasse in Flawil wegen Baustelle gesperrt – bis 24. Juli · Stadion des HC Davos heisst neu VAT Arena
Der Kanton Basel-Stadt will den Quartierentsorgungspunkt im Kannenfeld schliessen – laut Behörden stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht. Im Quartier regt sich jedoch Widerstand: Anwohnerinnen und Anwohner sowie Politiker kritisieren den Entscheid und warnen vor schlechterem Service. Ausserdem: ((00:03:58)) GL: Skischullehrer in Braunwald wollen nicht aufgeben Das Skigebiet Braunwald steht vor dem Aus: Nach 94 Skischuljahren wäre Schluss, wenn die Lifte eingestellt werden. 24 Winterangestellte würden die Stelle verlieren. Die Skischule will neue Partner suchen, hoffen auf Feriengäste, suchen Ideen, wie sie das Skischulland das sie jetzt schon selber betreiben erweitern könnten. Klar ist: Aufgeben kommt für sie nicht in Frage. ((00:06:39)) AG: Bäume oder Gräber? In Baden sollen auf einem klassischen Betonplatz künftig wieder Bäume für Schatten im Sommer sorgen. Dies steht zurzeit vielerorts zur Diskussion. Bei diesem Platz hat nun die Kantonsarchäologie interveniert, weil darunter zahlreiche Gräber liegen. Diese würden durch die Bäume zerstört und deshalb soll man doch lieber auf Bäume verzichten. Solche Probleme gibt es auch andernorts. Beispielsweise wenn Fernwärmeleitungen verlegt werden müssen. Auch dies ist für die Kantonsarchäologie ein grosses Problem. ((00:09:27)) ZH: Besuch in der einzigen Seidenraupen-Aufzucht in Zürich Die Seidenraupenaufzucht ist ein Jahrtausende altes Handwerk aus China. Seit 20 Jahren machen das auch ein Dutzend Bauern in der Schweiz. Die einzige Seidenfarmzucht des Kantons Zürich ist auf dem Marglerhof bei Regensdorf. Dort betreut Sabrina Mathis begeistert aktuell 5000 Seidenraupen, die täglich 10 Kilo Maulbeerblätter fressen. Sobald sie ihren Seidenkokon gesponnen haben, gibt Mathis sie ab an den Verein Swiss Silk, der die Weiterverarbeitung übernimmt und Seidenschals produzieren lässt. ((00:11:59)) BE Adelboden und die Ami-Soldaten Im zweiten Weltkrieg wird das beschauliche Bergdorf Adelboden zur vorläufigen Heimat für rund 600 amerikanische Soldaten. Auch für John Scott, der mit einem Bomber in einem Kartoffelfeld bei Utzenstorf notgelandet ist. Er lernt in Adelboden auch seine künftige Frau kennen. Die Amis bringen Leben ins Dorf im Berner Oberland, aber auch Sorgen und Ängste. Diese Geschichte nimmt ein Freilichttheater in Frutigen auf.
Der Kanton Basel-Stadt will den Quartierentsorgungspunkt im Kannenfeld schliessen – laut Behörden stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht. Im Quartier regt sich jedoch Widerstand: Anwohnerinnen und Anwohner sowie Politiker kritisieren den Entscheid und warnen vor schlechterem Service. Ausserdem: · Notfällungen im Baselbieter Wald wegen Trockenheit · Kanton Baselland verschärft Massnahmen an der Ergolz
Die Reaktionen zum Entscheid der Gommer Stimmbevölkerung fallen unterschiedlich aus. Während die Rega jubiliert, tönt es bei der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation KWRO anders. Weiter in der Sendung: · Zeitreise in die zweite Hälfte der 1970er-Jahre: Das neue Fotobuch des Berners Jürg Hafen beleuchtet das Lebensgefühl der Punkjahre in Bern. · Die Freiburger Regierungsmitglieder dürfen im Kantonsparlament weiterhin so lange reden, wie sie wollen. Ein entsprechender Vorstoss für eine Redezeitbeschränkung wurde vom Parlament abgelehnt. · Die Kantonspolizei Bern hat nach monatelangen Ermittlungen vier mutmassliche Sexualstraftäter gefasst.
Der Aarauer Einwohnerrat stimmt dem Fusionsvertrag mit Unterentfelden deutlich zu (38:9). Zuvor hatte Unterentfelden knapp Ja gesagt. Trotz unterschiedlicher Begeisterung gilt die Fusion als Chance für mehr Effizienz, Solidarität und politisches Gewicht. Der definitive Entscheid fällt im September. Weitere Themen in der Sendung: · Der Aarauer Einwohnerrat bewilligt zusätzlich 1,62 Millionen Franken für den Neubau des Kulturzentrums KIFF. Das KIFF kann die Mehrkosten nicht alleine stemmen. · Die Solothurner Gemeindeversammlung lehnt die Abschaffung des umstrittenen Möblierungsleitfadens ab. · Im Aargau tritt ein Bezirksgericht in den Ausstand, nachdem sich ein Bezirksrichter gegen einen Strafbefehl gewehrt hat. Sein Fall wird nun von einem anderen Gericht behandelt.
Reto Kläy, Sportchef beim EV Zug, muss nach zwölf Jahren gehen. Die Ausführungen des Clubpräsidenten Hans-Peter Strebel lassen durchscheinen, dass der Entscheid nicht von allen Verantwortlichen gleichermassen getragen wird. Weiter in der Sendung: · Die Linke im Luzerner Kantonsrat wollte den Anspruch auf Prämienverbilligungen ausweiten – fand dafür aber keine Mehrheit. · Das politische Spitzentreffen auf dem Bürgenstock habe wohl nur begrenzte Wirkung auf den Tourismus, sagt der Fachmann.
Ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk Aktuell“ und dem Abendmagazin „18/20“: In dieser Woche sprachen wir mit dem ehemaligen Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen über die Innenministerkonferenz in Hamburg, mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Dietrich Murswiek über die Bedeutung der Klimaneutralität im deutschen Grundgesetz und mit dem Historiker Prof. Ronald G. Asch über den jüngsten Entscheid des Europäischen Gerichtshofs hinsichtlich der Leistungen für Asylbewerber in sogenannten Dublin-Fällen. Außerdem zu Gast waren die Journalistin Aleksandra Rybinska, der Journalist Billy Six, der ehemalige BSI-Chef Arne Schönbohm, Christoph Canne von der Initiative Vernunftkraft, der Osteuropahistoriker Alexander Rahr, der Strafrechtsgelehrte Prof. Thomas M. Seibert und SVP-Nationalrat Andreas Glarner.
Ein Zentralschweizer Schokoladenproduzent muss nach einem Entscheid des Bundesgerichts Härtefallgelder in der Höhe von 200'000 Franken an den Bund zurückzahlen. Dies weil das Unternehmen während der Covid-19-Pandemie über alle Sparten gesehen einen Gewinn erzielte. Weiter in der Sendung: · Die Nidwaldner Bevölkerung muss wegen des Spitzentreffens zwischen den USA und dem Iran auf dem Bürgenstock mit Einschränkungen rechnen. · Der Urner Gesundheitsdirektor Christian Arnold zeigt sich besorgt darüber, dass ein gemeinsames Alters- und Pflegzentrum der Gemeinden Altdorf, Bürglen, Spiringen und Unterschächen an der Urne scheiterte.
Seit 1996 gilt für Hotels ein reduzierter Mehrwertsteuersatz. Doch nach drei Rekordjahren in Folge für die Hotellerie sagt der Nationalrat nun Nein zu einer weiteren Verlängerung, die Sonderbehandlung der Branche sei nicht mehr gerechtfertigt. Das Geschäft geht nun noch in den Ständerat. Weitere Themen: AKW ja oder nein? Während Parlament und Bundesrat die sogenannte Blackout-Initiative ablehnen, sorgt der indirekte Gegenvorschlag für Diskussionen. Im Tessin galt bei migrationskritischen Vorlagen das Ja lange als sicher. Doch bei der Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» gab es nur einen hauchdünnen Entscheid. Fachleute vermuten dahinter einen Generationenwandel.
Dies sagt der Aargauer Volkswirtschaftsdirektor Dieter Egli zum Entscheid der Firma Hitachi. Hitachi hat sich gegen den Standort Wettingen entschieden. Laut Hitachi bietet ein bestehendes Industrieareal im zürcherischen Otelfingen grössere Planungssicherheit als ein neu zu entwickelnder Campus. Weiter in der Sendung: "Wolfsrudel-Prozess" Rheinfelden: Die Staatsanwaltschaft nimmt das Urteil zur Kenntnis und wartet auf die schriftliche Urteilsbegründung, bevor sie über weitere Schritte entscheidet. Sie ist mit der Würdigung der gefährlichen Straftaten zufrieden. Von der Verteidigung gab es keine klare Aussage zu einem möglichen Weiterzug.
Die nordirische Hauptstadt Belfast erlebt der Nächte der Gewalt. Vermummte setzen Häuser und Fahrzeuge in Brand, sie nehmen gezielt migrantische Haushalte ins Visier. SRF-Korrespondent Michael Gerber erklärt, warum das Vereinigte Königreich in diesen Tagen nicht zur Ruhe kommt. Weitere Themen: · Zermatt will endlich einen Ski-Weltcup austragen. Zweimal sind die Abfahrtsrennen an den Wetterbedingungen gescheitert. Jetzt hat die Bevölkerung aber einen wichtigen Entscheid gefällt: Auf einer neuen Strecke soll es in gut zwei Jahren klappen. Für die Piste muss viel Wald weichen. Wallis-Korrespondentin Anna-Lisa Achtermann erklärt, warum nicht einmal die Umweltverbände Einspruch erheben. · Windparks gelten für Vögel als Hochrisiko-Gebiet. Rund 114 Millionen Vögel sind in Europa potenziell gefährdet durch Windräder, schätzt die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft. Diese Zahl könnte man senken – durch die geschickte Auswertung von Wetterdaten. Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi erklärt, wie das funktioniert. · Am 19. November soll das Videospiel Grand Theft Auto VI erscheinen. Die Fieberkurve in der Gaming-Community steigt aber schon jetzt, Monate zuvor. Wir klären mit Digitalredaktor Guido Berger die kulturelle Bedeutung dieses Spiels – und warum es das grösste aller Zeiten werden könnte.
Stimmung vor Anpfiff der Fussball-WM 2026 in Mexico-Stadt, Ständerat verschiebt Entscheid zu Ständemehr beim EU-Vertragspaket, Rezepte und Medikationspläne sollen digital ausgestellt werden, Alexander Ospelt ist neuer Präsident der FIS
Der Ständerat stoppt die EU-Turbos beim Ständemehr, die FDP vertagt den Entscheid darüber, die Mitte fällt bei der Atomdebatte auf SP und Grüne herein. Beat Jans sagt zur Asylpraxis bei Afghaninnen im Parlament nicht die ganze Wahrheit – und seine Beamten reden vom «Einzelfall».
Seeland: Das sagt Vigier Beton zum Entscheid, dass ihre Lastwagen bald nicht mehr durchs Bieler Geyisriedquartier fahren dürfen; Nidau: 400 Jugendliche und junge Erwachsene haben am ersten Zukunfts-Summit teilgenommen
Erst nach jahrelangem juristischem Streit hat die Regierung die Vereinbarungen zwischen dem Kanton und den am Baukartell beteiligten Unternehmen veröffentlicht. Dafür erntet sie nun Kritik. Die SVP verweist auf das Öffentlichkeitsprinzip, die Regierung auf die Schutzinteressen der Unternehmen. Weitere Themen: · Nach über zwei Jahren Ermittlungen stellt die Staatsanwaltschaft Graubünden das Verfahren gegen einen Priester des Klosters St. Johann in Müstair ein. Sie begründet den Entscheid damit, dass die Voraussetzungen für den Tatbestand der sexuellen Nötigung nicht erfüllt seien und einzelne weitere Vorwürfe verjährt seien. · Die Sprachorganisation Lia Rumantscha trennt sich von ihrem Generalsekretär Markus Solinger, der das Amt vor drei Jahren übernommen hat. Grund seien unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Ausrichtung der Organisation, teilt die Lia Rumantscha mit.
Leben als Bruder heute Was bedeutet es, heute als Bruder zu leben? Im Podcast „Podcastinieren“ spricht Bruder Peter Pyrdok von der Bruderschaft Ralligen am Thunersee, über seinen Weg in die Gemeinschaft und die Frage, ob ein solches Lebensmodell noch zeitgemäss ist. Im Gespräch gibt er Einblick in seinen Alltag, das Zusammenleben und die persönlichen Beweggründe für diesen Entscheid. Eine ruhige und zugleich tiefgehende Folge über Gemeinschaft, Glauben und Lebensgestaltung. Robin Bates
FDP-Vizepräsident Andrea Caroni kämpft beim neuen Vertragspaket mit der EU an vorderster Front für eine Verfassungsänderung – und damit für höhere Hürden in Form des Ständemehrs. Wie kann er dies mit dem Entscheid der FDP-Delegierten vereinbaren, die nur das Volksmehr wollen? Mit dem Ständemehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das EU-Paket an der Urne durchfällt. Warum riskiert Caroni dies, nach dem Ja der FDP-Delegierten zum Paket? Ist es wirklich fair, wenn durchs Ständemehr die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger kleiner Kantone wie Appenzell Ausserrhoden so viel mehr Gewicht bekommen als jene aus grossen Kantonen wie Zürich? Zumal die Verfassung kein Ständemehr vorschreibt? Thema in der Samstagsrundschau ist aber auch Caronis Vorstoss für eine neue Form der formellen Partnerschaft, den Pacs: Mehr als ein Konkubinat, aber deutlich weniger als eine Ehe. Wozu braucht es das überhaupt noch? Kann der Pacs etwa gar der Ehe schaden? Schliesslich nimmt der Vizepräsident der Gerichtskommission auch Stellung zur Liebesaffäre am Bundesgericht. Schon wird die Revision eines früheren Urteils gefordert, weil sich ein Bundesrichter und eine Bundesrichterin mit ihrer Liason nicht ans Bundesgerichtsgesetz gehalten haben sollen. Welche Konsequenzen soll das haben? Andrea Caroni stellt sich in der Samstagsrundschau den kritischen Fragen von Nathalie Christen.
FDP-Vizepräsident Andrea Caroni kämpft beim neuen Vertragspaket mit der EU an vorderster Front für eine Verfassungsänderung – und damit für höhere Hürden in Form des Ständemehrs. Wie kann er dies mit dem Entscheid der FDP-Delegierten vereinbaren, die nur das Volksmehr wollen? Mit dem Ständemehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das EU-Paket an der Urne durchfällt. Warum riskiert Caroni dies, nach dem Ja der FDP-Delegierten zum Paket? Ist es wirklich fair, wenn durchs Ständemehr die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger kleiner Kantone wie Appenzell Ausserrhoden so viel mehr Gewicht bekommen als jene aus grossen Kantonen wie Zürich? Zumal die Verfassung kein Ständemehr vorschreibt? Thema in der Samstagsrundschau ist aber auch Caronis Vorstoss für eine neue Form der formellen Partnerschaft, den Pacs: Mehr als ein Konkubinat, aber deutlich weniger als eine Ehe. Wozu braucht es das überhaupt noch? Kann der Pacs etwa gar der Ehe schaden? Schliesslich nimmt der Vizepräsident der Gerichtskommission auch Stellung zur Liebesaffäre am Bundesgericht. Schon wird die Revision eines früheren Urteils gefordert, weil sich ein Bundesrichter und eine Bundesrichterin mit ihrer Liason nicht ans Bundesgerichtsgesetz gehalten haben sollen. Welche Konsequenzen soll das haben? Andrea Caroni stellt sich in der Samstagsrundschau den kritischen Fragen von Nathalie Christen.
Die Delegierten der SP im Kanton Zürich haben gestern Abend über die Ständeratskandidatur für die Wahlen 2027 abgestimmt. Der Entscheid fiel mit 109 zu 94 Stimmen gegen eine erneute Kandidatur von Daniel Jositsch aus. Weitere Themen: · Nach dem mutmasslich islamistischen Messerangriff am Bahnhof Winterthur hat die Integrierte Psychiatrie Winterthur (IPW) eine externe Administrativuntersuchung eröffnet. Der schweizerisch-türkische Doppelbürger war einen Tag vor der Tat aus der Klinik entlassen worden, weil er nicht mehr als gefährlich für sich oder andere eingestuft worden war. Sicherheitsdirektor Mario Fehr kritisierte diesen Entscheid. Die IPW äussert sich nicht direkt zur Kritik, zeigt sich aber schockiert und will nun abklären lassen, wie es zur Entlassung des späteren Täters kommen konnte. · Das Wetter: Heute bleibt es meist wolkenlos und nochmals sehr warm. Die Höchstwerte erreichen verbreitet 28 bis 30 Grad. Am wärmsten wird es in Adliswil, Bülach, Schaffhausen, Stein am Rhein und Dietikon mit 30 Grad. Auch in Zürich, Winterthur und Uster werden rund 29 Grad erwartet. In höheren Lagen bleibt es etwas weniger heiss, etwa auf dem Hörnli mit 24 Grad oder auf dem Bachtel mit 23 Grad.
Die Todesfälle aufgrund von Krebserkrankungen durch Asbest nehmen in der Schweiz zu, obwohl der Stoff 1990 verboten wurde. Die Gefahr lauert etwa beim Renovieren oder beim Waschen von Berufskleidung. Urs Berger, Präsident der Stiftung Entschädigungsfonds für Asbestopfer, zieht Bilanz nach 10 Jahren. Wer im Beruf mit Asbest in Kontakt kommt und erkrankt, ist meist von der Suva, der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, versichert. Viele Opfer von Asbesterkrankungen sind mit der gefährlichen Faser aber nicht beruflich in Kontakt gekommen, sondern beispielsweise beim Waschen von Berufskleidung oder beim Renovieren oder Bauen zu Hause. Für diese Betroffenen übernimmt die Stiftung Entschädigungsfonds für Asbestopfer die Kosten für Beratungen oder zahlt Entschädigungen. Die Stiftung wurde nach einem langen politischen Ringen um Verjährungsfristen und nach einem Entscheid des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegründet. Urs Berger, langjähriger Mobiliar-Chef und -Verwaltungsratspräsident, hat die Stiftung mit aufgebaut und 10 Jahre geleitet. Trotz anfänglicher Bedenken ist die Finanzierung auch in den nächsten Jahren gesichert. Wie hat sich die Stiftung bewährt? Warum sinken – trotz zunehmender Erkrankungen – die Zahl der Gesuche? Urs Berger ist zu Gast im «Tagesgespräch» bei Karoline Arn.
Das Basler Parlament stimmte erneut über die Löhne von Kantonsangestellten ab - und kehrte den Entscheid. Dennoch lobt ein Politologe: Nach der digitalen Panne sei das Vertrauen wieder herzustellen. Ausserdem: · BVB bricht Ausschreibung zu neuen Trams ab · Regierungswahlen BL: Portrait SVP-Kandidat Matthias Liechti
Nach der technischen Abstimmungspanne im April hat der Grosse Rat seinen damaligen Entscheid umgekehrt. Im Stichentscheid entschied Grossratspräsidentin Gianna Hablützel-Bürki auf ein schlankeres Lohnmassnahmenpaket. Ausserdem: · BLKB-Hauptsitz in Liestal wird saniert · Mann in Weil am Rhein angeschossen und schwer verletzt
Die Super-League-Saison 2025/26 geht zu Ende – und mit ihr die Geschichte von einigen prägenden Figuren des Schweizer Fussballs. In der 343. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» sprechen wir über die Rücktritte von FCZ-Goalie Yanick Brecher und FCB-Keeper Marwin Hitz. Besonders der Entscheid des erst 32-jährigen Brecher sorgt für Gesprächsstoff. Auch an der Seitenlinie stehen Veränderungen bevor: Mario Frick verlässt die Super League – ein Trainer, der mit seiner Art, seinem Fussball und seinen pointierten Interviews Spuren hinterlässt. Gleichzeitig könnte mit Mauro Lustrinelli schon bald der nächste starke Charakter verschwinden: Der Thun-Meistertrainer wird mit Union Berlin und der Bundesliga in Verbindung gebracht. Dazu diskutieren wir den Abstieg des FC Winterthur nach vier Jahren in der Super League, das WM-Aus für Alvyn Sanches und den Abschied vom Stadio di Cornaredo in Lugano. Eine Folge über Rücktritte, Abschiede, Trainerwechsel und das Ende einer Saison, die viele Geschichten geschrieben hat – jetzt in der «Dritten Halbzeit».Die Themen: 00:00 Intro 01:52 Abschied vom Stadio Cornaredo 09:29 Abschied vom FC Winterthur 21:04 Alvyn Sanches' WM-Abschied 29:34 Abschied von Yanick Brecher 36:56 Abschied von Marwin Hitz 48:31 Abschied von Mario Frick 53:21 Abschied von Mauro Lustrinelli? 58:41 Abschied vom Fairplay-Gedanken Live-Podcast am 28. Mai im Arthouse: Tickets Live-Podcast am 8. Juni im Kinokoni: Tickets WM-Talk der Basler Zeitung: Tickets Host: Tilman Pauls Produktion: Sara Spreiter In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Pensionskasse der Credit Suisse plant schon länger eine Grossüberbauung auf dem Areal des Brunauparks. Gemäss jüngstem Entscheid des Bundesgerichts muss sie Mängel beim Projekt beseitigen, etwa bei den Grünflächen. Schon 2020 wurde eine erste Baubewilligung abgelehnt - wegen des Lärmschutzes. Weitere Themen: · Keine kürzeren Fristen bei Baubewilligungen im Kanton Zürich · Weiterhin Steuerabzüge im Kanton Schaffhausen bei Haussanierungen · Zusätzliche Medizin-Studienplätze werden für Spitäler zur Herausforderung
Die Schweiz hat den Covid-Impfstoffherstellern die Haftung abgenommen. War dieser Entscheid verantwortbar, zumal der Bund bei der Unterzeichnung über die Risiken des Impfstoffs noch gar nicht Bescheid wissen konnte? Kritische Fragen an Anne Lévy, Direktorin des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Anne Lévy hat einen Teil der Impfverträge mit Moderna und Novavax selbst unterzeichnet. Hat der Bund überhaupt versucht, die Haftungsübernahme wegzuverhandeln? War das Risiko verantwortbar? Und: Würde der Bund das nächste Mal wieder die Haftung im gleichen Umfang übernehmen von den Herstellern? In der Samtagrundschau nimmt die BAG-Direktorin Stellung. Thema ist aber auch die Aktualität: Die Schweiz hat einen ersten Fall eines Hantavirus-Infizierten. Das BAG beruhigt und erwartet keine weiteren Fälle. Nimmt die Behörde die potentiell gefährliche Virusvariante ernst genug? Und schliesslich: Das Ringen mit der Pharmaindustrie. Die Medikamentenhersteller verlangen höhere Preise für neue Medikamente, während es bei älteren Medikamenten laufend zu Engpässen kommt. Der Bundesrat will die Pharmaindustrie mit bis zu einer halben Milliarde Franken pro Jahr subventionieren, wenn sie Schritte unternehmen für eine Produktion in der Schweiz oder für sichere Lieferketten. Sind solche Subventionen an eine prosperierende Industrie wirklich nötig? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Der Baselbieter Landrat hat am Donnerstag die Einführung der OECD-Mindestbesteuerung grossmehrheitlich gutgeheissen. Mit dem Entscheid sind jedoch nicht alle Gemeinden glücklich. Die Reaktionen. Ausserdem: · Baselbieter Landrat überweist Postulat zu Swisspeace-Finanzierung
Daniel Stucki äussert sich im SRF-Interview zu seinem Abgang als Sportchef des FC Basel. Er habe seinen Entscheid schon vor einiger Zeit gefällt. Der 44-Jährige verlässt den FCB bereits im Sommer – ein Jahr vor Vertragsende. Weitere Themen: · FC Basel verhindert Meisterfeier von Thun in Joggeli · Ausstellung im Cartoonmuseum über argentinische Koryphäe José Muñoz
Wie gehe ich als Autor oder Autorin, der/die seine/ihre Bücher über Amazon veröffentlicht mit der Rolle um, die Amazon in unserer Gesellschaft spielt? Dieses Thema lässt mir derzeit wenig Ruhe, daher werfe ich erneut ein paar Scheinwerferblitze darauf. Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: 1. Amazon und Selfpublishing-Abhängigkeit 2. Ethik und politische Verantwortung der Plattformen 3. Umgang mit moralischen Widersprüchen 4. Alternative Vertriebswege für Autor:innen 5. Kritische Reflexion über Big Tech Konzerne 6. Mut zur offenen Meinungsäußerung 7. Diversifizierung und Selbstbestimmung im Buchmarkt Amazon und die Politik – Ein Dilemma für Selfpublisher:innen Zwischen Erfolg, Abhängigkeit und ethischen Widersprüchen Selfpublishing hat sich in den letzten zehn Jahren rasant entwickelt und vielen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit eröffnet, eigenständig, unabhängig und erfolgreich zu veröffentlichen. Eine zentrale Rolle dabei spielt Amazon – doch diese Erfolgsgeschichte hat auch eine dunkle Seite, die zunehmend schwerer zu ignorieren ist. In diesem Beitrag beleuchte ich die Gratwanderung zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und politisch-moralischen Bedenken, mit denen viele von uns heute konfrontiert sind. Selfpublishing ohne Amazon? Undenkbar! Ohne Amazon KDP wäre die Entwicklung des Selfpublishing, wie wir sie kennen, kaum vorstellbar. Der Markteintritt von Amazon KDP in Deutschland um 2010/2011 war ein Gamechanger, der das bestehende Buchsystem durchbrach und unabhängigen Autor:innen nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch echtes unternehmerisches Potenzial verschaffte. Im Zuge dessen entstanden zahlreiche Geschäftsmodelle rund ums Selfpublishing, darunter auch Anbieter wie BOD, epubli oder Tolino. Dennoch bleibt Amazon bis heute der Platzhirsch – vor allem, weil sie im internationalen Vergleich die besten Konditionen für Selfpublisher:innen bieten: einfache Bedienbarkeit, schnelle Änderungen am Buch, gute Tantiemen und eine faire Platzierung in den Rankings. Wirtschaftliche Abhängigkeit und das Streben nach Alternativen Ein Blick auf das eigene Konto macht vielen Autor:innen klar, wie groß die Abhängigkeit von Amazon inzwischen geworden ist. Bei den meisten unabhängigen Autor:innen kommen 70 bis 95 Prozent der Buch-Umsätze über diese Plattform herein. Das bedeutet einerseits Planungssicherheit, andererseits kann es auch beängstigend wirken: Ein einziger Entscheid von Amazon kann ausreichen, ganze Existenzen in Gefahr zu bringen. Alternativen gibt es – beispielsweise Tolino im deutschsprachigen Raum oder der Direktverkauf über eigene Webseiten mit Zahlungsdienstleistern wie Digistore24. Hier können E-Mail-Adressen der Käufer:innen direkt gesammelt und Margen erheblich gesteigert werden. Dennoch: Für die meisten bleibt Amazon trotz Kritik aus ökonomischen Gründen ein "Muss". Die politischen und ethischen Widersprüche Im Verlauf der letzten Jahre haben sich die globalen politischen Verhältnisse verschärft. Es wird deutlich, dass Unternehmen wie Amazon, Meta oder Google immer stärker mit politischen Strömungen und Regierungen verknüpft sind, die nicht demokratischen Prinzipien entsprechen. Amazon hat sich zuletzt beispielsweise nicht von rechtspopulistischen Bewegungen und Personen distanziert, im Gegenteil: Sie haben ihnen durch Finanzierungen und Medienpräsenz sogar Rückenwind gegeben. Wer als Autor:in weiterhin Amazon nutzt, ist daher auch Teil dieses Systems – willentlich oder nicht. Den Kopf in den Sand stecken, alles ignorieren oder gar schweigen? Für viele ist das keine Option mehr. Es braucht Bewusstsein, Mut und die Bereitschaft, die eigenen Widersprüche auszuhalten und sie offen zu thematisieren. Denn: Die Welt ist widersprüchlich und es wird nicht von heute auf morgen möglich sein, sich ganz von problematischen Strukturen zu lösen. Der kreative Umgang mit Widersprüchen Die Tatsache, dass das Selfpublishing-Ökosystem auf Plattformen angewiesen ist, die in politische Skandale und Machtspiele verwickelt sind, stellt Autor:innen vor Herausforderungen – aber auch Chancen. Einerseits können und sollten wir die Vorteile für den eigenen unternehmerischen Erfolg nutzen. Andererseits ist es wichtig, die eigene Sichtweise offen auszusprechen und nicht schon der inneren Zensur zu erliegen. Der Umgang mit Widersprüchen könnte beispielsweise auch darin bestehen, Amazon gezielt strategisch zu nutzen, um progressive Inhalte in die Welt zu tragen und zur Debatte zu stellen, oder die Kritik an den Plattformen selbst auf diesen zu veröffentlichen. Es geht darum, nicht schwarz-weiß zu denken, sondern konstruktiv und dialektisch mit Spannungen umzugehen. Meine Zusammenfassungt: Haltung zeigen und neue Wege prüfen Selfpublishing und Amazon – das ist für die meisten von uns noch alternativlos. Doch es bleibt unsere Verantwortung, nicht alles kritiklos hinzunehmen, sondern uns immer wieder zu fragen: Was kann ich tun, um sowohl unternehmerisch erfolgreich als auch ethisch integer zu handeln? Gerade indem wir offen das Gespräch suchen, alternative Wege prüfen, Projekte wie Direktvertrieb oder Crowdfunding ausprobieren und uns stets bewusst machen, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind, können wir zu einer Veränderung beitragen – auch wenn diese langsam kommt. Widersprüche werden bleiben. Sie sind ein integraler Bestandteil der Welt und Motor jeder Entwicklung. Wichtig ist, sich ihnen zu stellen und sie nicht zu verschweigen. Gerade in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs braucht es Menschen, die über den Tellerrand hinausdenken und bereit sind, Farbe zu bekennen. Hier die Links, die ich im Podcast anspreche, und weiterführende Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte rund um Bücher, eBooks und deinen Erfolg: Hier findest du meinen ersten Artikel zu der Problematik von Amazon und der Politik: https://mission-bestseller.com/amazon-und-die-politik-ein-dilemma-fuer-unabhaengige-autorinnen-und-autoren/ Und wenn du trotz alledem wie ich weiterhin über Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) veröffentlichst, dann brauchst du diesen Kurs, um deinem Buch mehr Sichtbarkeit zu verschaffen: https://mission-bestseller.com/keywords Hier kommst du zum Mission Bestseller Schreib-Bootcamp: https://mission-bestseller.com/bootcamp Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com
Soll es ein neues Kantonsspital Baselland auf der grünen Wiese in Pratteln geben, oder sollen die beiden bisherigen Standorte in Liestal und auf dem Bruderholz bestehen bleiben? Die Baselbieter Regierung gibt ihren Entscheid heute bekannt. In der Politik sind die Meinungen schon gemacht. Ausserdem Thema: · Novartis kauft US Firma für 2 Milliarden Dollar · Wird der Basler Weihnachtsmarkt auf weitere Standorte ausgeweitet? · Elefantenanlage im Zoo Basel ist leer
Die Baselbieter Regierung will kein neues Spital in Pratteln bauen. Die bisherigen Standorte des Kantonsspitals werden weitergeführt und sollen Neubauten erhalten. Die Meinungen der Parteien zum Entscheid der Regierung sind geteilt. Ausserdem: · Basel bekommt eine neue Sportanlage Margarethen und eine Eishalle Bachgraben
Der Krieg im Iran ist auch für die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine Herausforderung. Am Donnerstag hat sie ihre Zinspolitik bekannt gegeben. Sie belässt den Leitzins bei Null, so wie die US-Notenbank auch. Wie begründet die SNB ihren Entscheid? Ausserdem: Normalerweise wird die Aussenwirtschaftspolitik des Bundesrats im Parlament einfach abgenickt. Am Donnerstag war dies anders, denn die Zeiten sind nicht normal. Der Nationalrat diskutierte emotional über die Zollerleichterungen, die der Bundesrat gegenüber den USA beschlossen hatte. Der Ständerat hat einen Gegenvorschlag zur Neutralitätsinitiative der SVP abgelehnt. Die Initiative will eine strikte Neutralität der Schweiz: Russland-Sanktionen etwa, wären nicht mehr möglich. Dass nun kein Gegenvorschlag zustande kommt, wird von bürgerlicher Seite teils kritisiert.
Der Krieg im Iran ist auch für die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine Herausforderung. Am Donnerstag hat sie ihre Zinspolitik bekannt gegeben. Sie belässt den Leitzins bei Null, so wie die US-Notenbank auch. Wie begründet die SNB ihren Entscheid?
Die Stimmbevölkerung hat sich für die Individualbesteuerung ausgesprochen. Doch die Mitte lässt offen, ob sie an ihrer Volksinitiative festhält, die Eheleute weiterhin gemeinsam besteuern will. Fraktionspräsidentin Yvonne Bürgin nimmt Stellung zur Kritik, ihre Partei sei eine schlechte Verliererin. Das Steuer-Duell zwischen der FDP und der Mitte haben am Wochenende die Freisinnigen für sich entschieden. Mit 54% Ja-Stimmen haben die Stimmberechtigten das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung angenommen, mit dem ein langjähriges Anliegen der FDP umgesetzt wird. Der Entscheid bringt die Mitte in eine ungemütliche Lage. Ihre Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare» verlangt, dass die sogenannte «Heiratsstrafe» beseitigt wird. Eheleute sollen aber weiterhin gemeinsam veranlagt werden, was der Individualbesteuerung widerspricht. In der «Samstagsrundschau» erklärt die Präsidentin der Mitte-Fraktion, die Zürcher Nationalrätin Yvonne Bürgin, weshalb ihre Partei das Volksbegehren nicht sofort zurückzieht und sich damit dem Vorwurf aussetzt, das Ergebnis der Volksabstimmung nicht akzeptieren zu wollen. Zweites Thema in der Sendung ist der Entscheid des Ständerats, den Neubau von Kernkraftwerken in der Schweiz wieder ermöglichen zu wollen. Er ist dank zahlreicher Stimmen der Mitte-Partei zustande gekommen. Torpediert die Partei damit den Ausbau der erneuerbaren Energien, den die damalige Mitte-Bundesrätin Doris Leuthard nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima vor 15 Jahren eingeleitet hat? Mitte-Fraktionspräsidentin Yvonne Bürgin stellt sich den Fragen von Philipp Burkhardt. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
In Dänemark kommt es zu vorgezogenen Neuwahlen. Nordeuropakorrespondent Bruno Kaufmann sagt, warum die Regierungschefin Mette Frederiksen die Wahlen so früh ansetzt. Die weiteren Themen: · Eilbeschluss des Kölner Verwaltungsgerichts: Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die Partei AfD vorerst nicht als «gesichert rechtsextrem» bezeichnen. Luca Manns, Geschäftsführer der Forschungsstelle Nachrichtendienste der Universität zu Köln, ordnet den Entscheid ein. · Die USA bieten erstmals Botschaftsdienste im Westjordanland an. Das ist ein umstrittenes politisches Signal, das die israelischen Siedlungen im Westjordanland legitimiert, sagt unsere Ausland-Redaktorin Anna Trechsel. · Die britische BBC hat untersucht, was bei den sogenannten Gen-Z-Protesten in Nepal im vergangenen September passiert ist. Dutzende mehrheitlich junge Personen sind damals ums Leben gekommen. Südasien-Korrespondentin Maren Peters schildert die neuen Erkenntnisse. · Eine neue Schweizer Studie zu Brandopfern zeigt, dass Frauen viel häufiger eine potenziell tödliche Infektion der Blutbahn erleiden als Männer. Daniel Hofmänner vom Institut für Intensivmedizin am Unispital Zürich sagt, woran das liegen könnte.
Donald Trump stellte mit seiner Rede zur Lage der Nation einen Rekord auf – er sprach mehr als eine Stunde und 45 Minuten. Diese Rede ist in der Regel die am besten vorbereitete und ausgefeilteste Ansprache eines Präsidenten. Tatsächlich wich Trump ungewohnt selten vom Skript ab. Ganz gezügelt hat er seine Neigung zu Abschweifungen allerdings nicht: Mit den demokratischen Abgeordneten im Saal, die sich weigerten, dem Präsidenten zu applaudieren, lieferte er sich einen Shouting-Match, wie die Amerikaner sagen, ein Schreiduell. Wie üblich rühmte sich Trump vor allem selbst. Die Wirtschaft laufe wie nie, er habe acht Kriege beendet, und eine neue Weltordnung sei etabliert. «Dies ist das Goldene Zeitalter Amerikas.» Daran ändere auch der schlechte Entscheid des Obersten Gerichts nichts, das seine bisherige Zollpolitik für illegal erklärt hatte. Was sagte Trump zu seiner Zollpolitik, und was heisst das für die Schweiz? Wie reagierte er auf die Kritik an den steigenden Lebenshaltungskosten, die sogenannte Affordability Crisis? Und was sagte Trump in Richtung Teheran angesichts des militärischen Aufmarschs im Nahen Osten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter wohnt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Trumps Rede zeigt, wie stark er geschwächt ist Wer und was hinter dem «Black People Aren't Apes!»-Schild steht Trump wütet, die Republikaner skandieren «U-S-A!» – und ein Demokrat wird abgeführt «Er hat gelogen»: Die Ex-CIA-Agentin, die gegen Donald Trump anredete Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Dank «Kassensturz» kommt eine Frau jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie selbst von einem Fehler sprach. Weitere Themen: Abflussreiniger im Test und Rubrik «Darf man das?».
Dank «Kassensturz» kommt eine Frau jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie selbst von einem Fehler sprach. Weitere Themen: Abflussreiniger im Test und Rubrik «Darf man das?». Behörden lenken ein: IV-Rentnerin erhält 20'000 Franken von der SVA Dank «Kassensturz» kommt eine IV-Rentnerin jetzt doch noch zu ihrem Geld. Geld, das die Ausgleichskasse des Kantons Zürich (SVA) zunächst nicht auszahlen wollte, obschon sie einen administrativen Fehler eingestanden hatte. Fachleute sprechen von einem richtungsweisenden Entscheid, und Politikerinnen fordern eine Gesetzesänderung. Abflussreiniger im Test: Der Gewinner ist vegan Was tun, wenn das Lavabo verstopft? «Kassensturz» lässt zehn Abflussreiniger im Labor testen. Das Ergebnis überrascht: Ein ökologisches Produkt bietet den Chemiekeulen die Stirn und reinigt Abflussrohre am besten. «Darf man das?»: Mit dem E-Trotti in die Fussgängerzone In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf man mit dem Elektrotrottinett in die Fussgängerzone fahren? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner.
Wäre bereits Mitte Januar abgestimmt worden, wäre der Ausgang bei der SRG-Initiative völlig offen gewesen. Klare Mehrheiten zeichnen sich bei Individualbesteuerung, Klimafonds- und Bargeld-Initiative ab. Das zeigt die erste GFS-Umfrage zu den Abstimmungen vom 8. März im Auftrag der SRG. Ausserdem in der Sendung: · Iran kritisiert den Entscheid der Europäischen Union: EU-Aussenministerinnen und -minister haben die iranischen Revolutions-garden als Terrororganisation eingestuft. · US-Präsident Donald Trump hat den russischen Präsidenten um eine einwöchige Feuerpause in Kiew und anderen Städten gebeten, angesichts der extremen Kälte in der Ukraine. · Eine SMS direkt aufs Handy: Mit dieser unkonventionellen Methode will die Gemeinde Grindelwald im Berner Oberland den Tourismusverkehr besser steuern.
Nach der Brandkatastrophe von Crans Montana gab es erneut viel Lob für Ärztinnen und Pflegende, auch von der Politik. Weniger enthusiastisch klingt die Politik in Bezug auf die Pflegeinitiative. Diese soll laut dem gestrigen Entscheid der zuständigen Kommission nur teilweise umgesetzt werden. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:34) Nachrichtenübersicht (07:48) Kritik an Umsetzungsplänen der Pflege-Initiative (12:40) Syrien: Konflikt zwischen Regierung und kurdischen Milizen (19:13 ) Mercosur: Macron scheitert innen- wie aussenpolitisch (22:36) David Bowie und Berlin