POPULARITY
290 Massageprofis aus 59 Ländern treten in Kopenhagen gegeneinander an. Der Hamburger Masseur Ole Krüger will bei der WM wissen, wie gut er wirklich ist. Doch wie lässt sich eine Massage bewerten, wenn die Jury gar nicht auf der Liege liegt? Heiner Kiesel www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
«Da ist ein Airliner ins World Trade Center geflogen». In der 10vor10-Redaktion sitzt Stephan Klapproth mit dem Rücken zum Fernseher, als er zum ersten Mal von den Anschlägen in den USA hört. Kurze Zeit später geht der Moderator selbst auf Sendung. Hier erzählt er, wie er um passende Worte rang. · Wo früher das World Trade Center stand, befinden sich heute keine neuen Gebäude – sondern eine Gedenkstätte. Dafür hat unter anderem Monica Iken-Murphy gesorgt. Am 11. September 2001 verlor sie ihren Mann Michael. Danach wandelte sich ihre Trauer in Aktivismus: Monica Iken-Murphy wollte verhindern, dass über den Toten wieder gebaut wurde. Die Reportage von ARD-Korrespondent Martin Ganslmeier. · Neben der Strasse von Hormus ist im Nahen Osten eine weitere Schifffahrtsroute gestört. Im Jemen haben die Huthi-Rebellen die Hafenstadt Mokka eingenommen und kontrollieren so eine für den Ölhandel wichtige Meerenge. Was die Miliz damit bezweckt, erklärt Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn. · Der spanische Geheimdienst hat die Behörden vor der Massenankunft von Migrantinnen und Migranten in der Exklave Ceuta gewarnt. Das geht aus geheimen Unterlagen hervor, die die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez freigegeben hat. Sanchez hatte stets bestritten, etwas gewusst zu haben. Wir haben die freie Journalistin Julia Macher gefragt, was die Veröffentlichung für ihn bedeutet.
China: Kampf um die Reisschüssel zwischen Tradition und Gen-Tech Kein Land produziert so viele Lebensmittel wie China. Ernährungssicherheit hat für Chinas Führung oberste Priorität. Für eine produktivere Landwirtschaft müssen die traditionellen Kleinbauern weichen. «China muss seine Reisschüssel selbst in den Händen halten und sie vor allem mit Getreide aus eigenem Anbau füllen.» Diese Aufforderung ruft der chinesische Präsident Xi Jinping seinen Parteikadern regelmässig in Erinnerung. Die eigene Lebensmittelversorgung hat oberste Priorität für den Staatschef, der in seinen Jugendjahren selbst Hunger erlebt hat. Heute produziert China mehr Lebensmittel als jedes andere Land der Welt: mit Fabrikhallen-grossen Gewächshäusern, Gentechnologie und modernsten Ernte-Überwachungssystemen. China will auch in der Landwirtschaft weltweit spitze werden. So wie die bekannten chinesischen Elektroautos, Roboter und die Künstliche Intelligenz, soll auch die Agronomie global führend werden. Dafür sollen Junge aufs Land ziehen und die kleinen Bauernhöfe zugunsten grosser, industrieller Landwirtschaftsbetriebe verschwinden. Die industrielle Revolution in der Landwirtschaft mag einleuchten für einen Staat, der ein Milliardenvolk ernähren muss. Sie hat aber ihren Preis: Chinas Kleinbauern kämpfen ums Überleben, und der Staat muss paradoxerweise mehr Nahrungsmittel importieren. Die Reportage von den Brennpunkten des chinesischen Agrarwunders.
Das Bauhaus zieht jedes Jahr Tausende Interessierte nach Dessau. Einige der Bauten gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Stadt. Doch die AfD hat offenbar nicht viel übrig für die Moderne. Thilo Schmidt, Niklas Ottersbach www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Putin führt an verschiedenen Fronten Krieg: Auf dem Schlachtfeld in der Ukraine, auf dem täglich rund 300 russische Soldaten sterben. In der EU, wo russische Sabotage-Drohnen in Leipzig gefunden wurden.Putin betreibt außerdem Fake-News-Kampagnen namens Matrjoschka, um in den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt einzugreifen. In Russland selbst fürchten Mütter um ihre Söhne, die als Kanonenfutter in die Ukraine geschickt werden sollen.Wie Putin Krieg führt, analysiert Falter-Außenpolitik-Journalistin Tessa Szyszkowitz im Gespräch mit Lale Ohlrogge.Die Reportage von Tessa Szyszkowitz und Jürgen Klatzer lesen Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kein Land produziert so viele Lebensmittel wie China. Ernährungssicherheit hat für Chinas Führung oberste Priorität. Für eine produktivere Landwirtschaft müssen die traditionellen Kleinbauern weichen. «China muss seine Reisschüssel selbst in den Händen halten und sie vor allem mit Getreide aus eigenem Anbau füllen.» Diese Aufforderung ruft der chinesische Präsident Xi Jinping seinen Parteikadern regelmässig in Erinnerung. Die eigene Lebensmittelversorgung hat oberste Priorität für den Staatschef, der in seinen Jugendjahren selbst Hunger erlebt hat. Heute produziert China mehr Lebensmittel als jedes andere Land der Welt: mit Fabrikhallen-grossen Gewächshäusern, Gentechnologie und modernsten Ernte-Überwachungssystemen. China will auch in der Landwirtschaft weltweit spitze werden. So wie die bekannten chinesischen Elektroautos, Roboter und die Künstliche Intelligenz, soll auch die Agronomie global führend werden. Dafür sollen Junge aufs Land ziehen und die kleinen Bauernhöfe zugunsten grosser, industrieller Landwirtschaftsbetriebe verschwinden. Die industrielle Revolution in der Landwirtschaft mag einleuchten für einen Staat, der ein Milliardenvolk ernähren muss. Sie hat aber ihren Preis: Chinas Kleinbauern kämpfen ums Überleben, und der Staat muss paradoxerweise mehr Nahrungsmittel importieren. Die Reportage von den Brennpunkten des chinesischen Agrarwunders.
Kein Land produziert so viele Lebensmittel wie China. Ernährungssicherheit hat für Chinas Führung oberste Priorität. Für eine produktivere Landwirtschaft müssen die traditionellen Kleinbauern weichen. «China muss seine Reisschüssel selbst in den Händen halten und sie vor allem mit Getreide aus eigenem Anbau füllen.» Diese Aufforderung ruft der chinesische Präsident Xi Jinping seinen Parteikadern regelmässig in Erinnerung. Die eigene Lebensmittelversorgung hat oberste Priorität für den Staatschef, der in seinen Jugendjahren selbst Hunger erlebt hat. Heute produziert China mehr Lebensmittel als jedes andere Land der Welt: mit Fabrikhallen-grossen Gewächshäusern, Gentechnologie und modernsten Ernte-Überwachungssystemen. China will auch in der Landwirtschaft weltweit spitze werden. So wie die bekannten chinesischen Elektroautos, Roboter und die Künstliche Intelligenz, soll auch die Agronomie global führend werden. Dafür sollen Junge aufs Land ziehen und die kleinen Bauernhöfe zugunsten grosser, industrieller Landwirtschaftsbetriebe verschwinden. Die industrielle Revolution in der Landwirtschaft mag einleuchten für einen Staat, der ein Milliardenvolk ernähren muss. Sie hat aber ihren Preis: Chinas Kleinbauern kämpfen ums Überleben, und der Staat muss paradoxerweise mehr Nahrungsmittel importieren. Die Reportage von den Brennpunkten des chinesischen Agrarwunders.
Sie war Sexarbeiterin, Sozialarbeiterin, Soldatin. Jetzt ist Alina Sarnatska erfolgreiche Dramaturgin und inszeniert Theaterstücke mit Veteranen in der Ukraine. Eine ihrer Aufführungen kommt jetzt nach Deutschland. Jerzy Sobotta www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Nach der Sturzflut in Nepal und Tibet werden noch immer mehr als tausend Menschen vermisst. Die Rettungsarbeiten sind aktuell unterbrochen, weil eine zweite Flutwelle droht. Unsere Korrespondentin ist vor Ort in Nepal und hat in einem Spital mit Überlebenden gesprochen. Die Reportage. Weitere Themen: · Der norwegische König Harald ist tot. Er ist heute Morgen im Alter von 89 Jahren im Spital gestorben. · Die Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli verlässt ihre Partei, die Mitte, und gründet ein eigene Partei. · Beim Leichtathletik-Meeting im Zürcher Letzigrund gab es zwei Weltrekorde und drei Schweizer Siege.
Ihre Zahl wächst rasant und sie bringen – neben Wirtschaftswachstum – auch Konflikte. Die Schweiz ist eines der Länder mit der höchsten Dichte an Rechenzentren. Die Recherche. Und: Der Klimawandel stellt die Zukunft von Berghütten infrage. Die Reportage. Stromfresser Serverfarm: Widerstand gegen Datenzentren Sie sind die Speicherorte unserer digitalen Welt. In der Schweiz gibt es heute rund 120 Rechenzentren. Um zu funktionieren, brauchen sie riesige Mengen an Strom und Wasser. Lokale Behörden realisieren erst spät, was das bedeutet. Die Recherche aus Beringen SH, ein Hotspot für Datenzentren in der Schweiz. Haben die Behörden die Entwicklung verschlafen? Das will Gion-Duri Vincenz im Interview vom Schaffhauser Baudirektor Martin Kessler wissen. Berghütten im Klima-Stress: Kampf gegen Wassermangel und Steinschlag Der Klimawandel setzt Berghütten in der Schweiz zu. Im Hitzesommer 2026 kämpfen viele mit grossem Wassermangel und bröckelnden Felsen. Wir begleiten zwei Hüttenwarte über den Hitzesommer: Martin Lehner auf der Hörnlihütte am Matterhorn und Christian Wittwer auf der Lischanahütte im Engadin. Wie blicken sie in die Zukunft?
Ihre Zahl wächst rasant und sie bringen – neben Wirtschaftswachstum – auch Konflikte. Die Schweiz ist eines der Länder mit der höchsten Dichte an Rechenzentren. Die Recherche. Und: Der Klimawandel stellt die Zukunft von Berghütten infrage. Die Reportage. Stromfresser Serverfarm: Widerstand gegen Datenzentren Sie sind die Speicherorte unserer digitalen Welt. In der Schweiz gibt es heute rund 120 Rechenzentren. Um zu funktionieren, brauchen sie riesige Mengen an Strom und Wasser. Lokale Behörden realisieren erst spät, was das bedeutet. Die Recherche aus Beringen SH, ein Hotspot für Datenzentren in der Schweiz. Haben die Behörden die Entwicklung verschlafen? Das will Gion-Duri Vincenz im Interview vom Schaffhauser Baudirektor Martin Kessler wissen. Berghütten im Klima-Stress: Kampf gegen Wassermangel und Steinschlag Der Klimawandel setzt Berghütten in der Schweiz zu. Im Hitzesommer 2026 kämpfen viele mit grossem Wassermangel und bröckelnden Felsen. Wir begleiten zwei Hüttenwarte über den Hitzesommer: Martin Lehner auf der Hörnlihütte am Matterhorn und Christian Wittwer auf der Lischanahütte im Engadin. Wie blicken sie in die Zukunft?
Einer ruft immer wieder laut "Nein", der nächste hüstelt oder pfeift ständig. Im Tourette-Camp wird niemand angestarrt, wenn er gerade einen Tic hat. Im Gegenteil: Die Teilnehmenden nehmen sich auch gern gegenseitig auf die Schippe. Annegret Faber www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Die Stadt Chur will ihren Haushalt ab 2029 um gut 16 Millionen Franken entlasten. Kern ist die Verdoppelung der Liegenschaftensteuer auf 1.0 Promille. Geplant sind zudem weniger zweisprachige Klassen, das Aus der Buslinie 11 nach Plankis und tiefere Badwassertemperaturen. Das Eisfeld bleibt vorerst. Weitere Themen: · Beim Churer Fest sollen im Stadtgarten Drogenabhängige nur durch einen hüfthohen Zaun von spielenden Kindern getrennt gewesen sein. Eltern berichten von offenem Konsum. Die Stadtpolizei erhielt keine Meldung und erklärt den Park für sicher. Kontrollen hätten keine Drogenfunde ergeben. · Nach dem tödlichen Kutschenunfall im Val Roseg ermittelt die Bündner Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung. Eine 73-jährige Frau starb, zwölf weitere Personen wurden verletzt. · Im Bündner Calancatal pflegen Freiwillige den Bergwald, der zunehmend unter den Folgen des Klimawandels leidet. Die Reportage zeigt, wie sie ihren anstrengenden Einsatz während des Hitzesommers erleben.
Die grösste Insel der Ostsee gehört zu den Tourismushotspots im hohen Norden. Nach dem Beitritt des über zwei Jahrhunderte lang neutralen Schwedens zur Militärallianz Nato wird Gotland nun aber zu einem militärischen Stützpunkt gegen Russland ausgebaut. Die Bevölkerung gerät zwischen die Fronten. Mit der Übernahme des Bauernhofes ihrer Eltern an der gotländischen Ostküste verwirklichten Ulrika Sundberg und ihre fünfköpfige Familie vor drei Jahren einen Traum. Sie zogen von der hektischen Millionenmetropole Stockholm auf die naturschöne Insel Gotland mitten in der Ostsee – zu einem Leben mit viel harter Arbeit, aber auch viel frischer Luft, Frieden und Ruhe. Doch der Beitritt Schwedens zur Nato im Nachzug zum russischen Angriff auf die Ukraine änderte diese Rahmenbedingungen radikal. In den letzten beiden Jahren hat die vielbesuchte Ferieninsel in den militärischen Strategieplänen eine ganz neue Rolle erhalten: als zentral gelegener Stützpunkt für einen auch offensiv zu führenden Konflikt gegen Russland. Am Rande des Bauernhofes der Familie Sundberg steht jetzt in einem Sperrgebiet eine Radaranlage der Nato, im unmittelbaren Hinterland üben Panzer den Landkrieg und landen Kampfjets auf umfunktionierten Landstrassen. Das eh schon knappe Wasser und die angeschlagene Gesundheitsversorgung für die 60'000 Gotländerinnen und Gotländer werden zu akuten Mangelwaren. Die Reportage aus dem Herzen der Ostsee, das wegen der geopolitischen Entwicklung plötzlich ganz anders schlägt.
Die grösste Insel der Ostsee gehört zu den Tourismushotspots im hohen Norden. Nach dem Beitritt des über zwei Jahrhunderte lang neutralen Schwedens zur Militärallianz Nato wird Gotland nun aber zu einem militärischen Stützpunkt gegen Russland ausgebaut. Die Bevölkerung gerät zwischen die Fronten. Mit der Übernahme des Bauernhofes ihrer Eltern an der gotländischen Ostküste verwirklichten Ulrika Sundberg und ihre fünfköpfige Familie vor drei Jahren einen Traum. Sie zogen von der hektischen Millionenmetropole Stockholm auf die naturschöne Insel Gotland mitten in der Ostsee – zu einem Leben mit viel harter Arbeit, aber auch viel frischer Luft, Frieden und Ruhe. Doch der Beitritt Schwedens zur Nato im Nachzug zum russischen Angriff auf die Ukraine änderte diese Rahmenbedingungen radikal. In den letzten beiden Jahren hat die vielbesuchte Ferieninsel in den militärischen Strategieplänen eine ganz neue Rolle erhalten: als zentral gelegener Stützpunkt für einen auch offensiv zu führenden Konflikt gegen Russland. Am Rande des Bauernhofes der Familie Sundberg steht jetzt in einem Sperrgebiet eine Radaranlage der Nato, im unmittelbaren Hinterland üben Panzer den Landkrieg und landen Kampfjets auf umfunktionierten Landstrassen. Das eh schon knappe Wasser und die angeschlagene Gesundheitsversorgung für die 60'000 Gotländerinnen und Gotländer werden zu akuten Mangelwaren. Die Reportage aus dem Herzen der Ostsee, das wegen der geopolitischen Entwicklung plötzlich ganz anders schlägt.
Der Dürresommer setzt den Landwirtschaftsbetrieben zu. Einzelne fürchten gar um ihre Existenz. Der kommende Winter dürfte für viele zu einer Belastungsprobe werden. Die Reportage. Weitere Themen: · Badi Uzwil schliesst zwei Wochen früher als geplant · Skigebiet Flims/Laax verliert kultigen Gletscherlift · Thurgauer Firma Nüssli schliesst sich mit Münchner Firma EPS zusammen · St. Galler Stadtrat lehnt Nachtfahrverbot für Mähroboter ab · FCSG vor dem Conference-League-Quali-Rückspiel gegen Sheriff Tiraspol
Die grösste Insel der Ostsee gehört zu den Tourismushotspots im hohen Norden. Nach dem Beitritt des über zwei Jahrhunderte lang neutralen Schwedens zur Militärallianz Nato wird Gotland nun aber zu einem militärischen Stützpunkt gegen Russland ausgebaut. Die Bevölkerung gerät zwischen die Fronten. Mit der Übernahme des Bauernhofes ihrer Eltern an der gotländischen Ostküste verwirklichten Ulrika Sundberg und ihre fünfköpfige Familie vor drei Jahren einen Traum. Sie zogen von der hektischen Millionenmetropole Stockholm auf die naturschöne Insel Gotland mitten in der Ostsee – zu einem Leben mit viel harter Arbeit, aber auch viel frischer Luft, Frieden und Ruhe. Doch der Beitritt Schwedens zur Nato im Nachzug zum russischen Angriff auf die Ukraine änderte diese Rahmenbedingungen radikal. In den letzten beiden Jahren hat die vielbesuchte Ferieninsel in den militärischen Strategieplänen eine ganz neue Rolle erhalten: als zentral gelegener Stützpunkt für einen auch offensiv zu führenden Konflikt gegen Russland. Am Rande des Bauernhofes der Familie Sundberg steht jetzt in einem Sperrgebiet eine Radaranlage der Nato, im unmittelbaren Hinterland üben Panzer den Landkrieg und landen Kampfjets auf umfunktionierten Landstrassen. Das eh schon knappe Wasser und die angeschlagene Gesundheitsversorgung für die 60'000 Gotländerinnen und Gotländer werden zu akuten Mangelwaren. Die Reportage aus dem Herzen der Ostsee, das wegen der geopolitischen Entwicklung plötzlich ganz anders schlägt.
In Berlin spielen Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterfahrungen gemeinsam interaktives Theater. Auf der Bühne werden dabei Machtverhältnisse in den Fokus gerückt, die die Spielenden teils selbst erlebt haben. Maximilian Brose www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Geflüchtete, ehrenamtliche Jobmentorinnen und Jobmentoren sowie Wanderbegleiter kommen zu einer gemeinsamen Wanderung rund um den Spitzingsee zusammen (Bild). Die Reportage zeigt, wie Jobmentoring und das Projekt "ALM-Alpen.Leben.Menschen" Nähe schaffen, Integration fördern und neue Perspektiven eröffnen – mit persönlichen Geschichten, Begegnungen und Momenten zum Atemholen in der bayerischen Bergwelt.
Sie sind winzig und verstecken dort, wo Menschen auf engem Raum übernachten: Bettwanzen. Für Betreiber von Hostels und Berghütten können sie zum Problem werden, denn ihre Bekämpfung ist teuer. Um sich zu schützen, wird vieles ausprobiert. Kiesel, Heiner www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Was verrät den Todeszeitpunkt einer Leiche? Um Fragen dieser Art zu klären, erforschen forensische Institute in den USA, wie der menschliche Körper verwest. Die sogenannten Body Farms geben Strafverfolgern und Rechtsmedizinern wertvolle Hinweise. Peltner, Arndt www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Die Stadt Dschenin im Westjordanland ist ein Brennpunkt des Nahostkonflikts. Im Kreuzfeuer zwischen Palästinensern und Israeli entstand ein Theater, das den Waffen mit Worten entgegnete. Dafür wurde es zerstört. Aber tot ist das Theater noch nicht. International im Sommer – die Kurzreportage. Am 13. Dezember 2023 drangen israelische Soldaten ins Freedom Theatre Dschenin ein. Kurz danach verhafteten sie den Theaterdirektor Mustafa Sheta in einer grossen Militäroperation. «Die Soldaten kamen von allen Seiten, um mich zu verhaften: durch den Garten, sogar vom Dach, überall standen Jeeps: ich kam mir vor wie ein gesuchter Top-Terrorist, wie Osama Bin Laden.» Trotz internationaler Proteste von Kulturschaffenden: der Theaterdirektor verbrachte – ohne Anklage - fünfzehn Monate in israelischen Gefängnissen. Erst, als er am 13. März 2025 freigelassen wurde, erfuhr er: sein Theater gab es nicht mehr. Das Quartier, in dem es entstanden war: nur noch Schutt und Asche. Das palästinensische Freedom Theatre im Flüchtlingslager Dschenin, das ursprünglich von der jüdischen Menschenrechtsaktivistin Arna Mer-Chamis und ihrem Sohn Juliano gegründet worden war, schien endgültig tot. Mundtot ist das Theater aber, aller Gewalt zum Trotz, noch immer nicht. Es spielt wieder. Und bietet Kindern und Jugendlichen, die inmitten dieser Gewalt Eltern, Freunde, Geschwister und ihr Zuhause verloren haben, weiterhin einen Ort, wo sie ihre Gefühle ausdrücken können. Die Reportage über eine Reise zu einem Theater, das sich nicht mundtot machen lässt.
In Spaniens Großstädten setzen digitale Nomaden den Wohnungsmarkt unter Druck. In einigen Dörfern sind sie dagegen Hoffnungsträger. Mit schnellem Internet und günstigen Wohnungen werben Gemeinden gezielt um Menschen, die ortsunabhängig arbeiten. Anika Reker www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Die Stadt Dschenin im Westjordanland ist ein Brennpunkt des Nahostkonflikts. Im Kreuzfeuer zwischen Palästinensern und Israeli entstand ein Theater, das den Waffen mit Worten entgegnete. Dafür wurde es zerstört. Aber tot ist das Theater noch nicht. International im Sommer – die Kurzreportage. Am 13. Dezember 2023 drangen israelische Soldaten ins Freedom Theatre Dschenin ein. Kurz danach verhafteten sie den Theaterdirektor Mustafa Sheta in einer grossen Militäroperation. «Die Soldaten kamen von allen Seiten, um mich zu verhaften: durch den Garten, sogar vom Dach, überall standen Jeeps: ich kam mir vor wie ein gesuchter Top-Terrorist, wie Osama Bin Laden.» Trotz internationaler Proteste von Kulturschaffenden: der Theaterdirektor verbrachte – ohne Anklage - fünfzehn Monate in israelischen Gefängnissen. Erst, als er am 13. März 2025 freigelassen wurde, erfuhr er: sein Theater gab es nicht mehr. Das Quartier, in dem es entstanden war: nur noch Schutt und Asche. Das palästinensische Freedom Theatre im Flüchtlingslager Dschenin, das ursprünglich von der jüdischen Menschenrechtsaktivistin Arna Mer-Chamis und ihrem Sohn Juliano gegründet worden war, schien endgültig tot. Mundtot ist das Theater aber, aller Gewalt zum Trotz, noch immer nicht. Es spielt wieder. Und bietet Kindern und Jugendlichen, die inmitten dieser Gewalt Eltern, Freunde, Geschwister und ihr Zuhause verloren haben, weiterhin einen Ort, wo sie ihre Gefühle ausdrücken können. Die Reportage über eine Reise zu einem Theater, das sich nicht mundtot machen lässt.
Mogadischu verbindet man mit Bürgerkrieg, Terroranschlägen und politischen Krisen. Trotzdem reisen inzwischen Menschen freiwillig nach Somalia – als Touristen. Über die Faszination eines Landes zwischen Aufbruch und anhaltender Unsicherheit. Bettina Rühl www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Wer sich in Krankenhäusern um die Gesundheit von Patienten kümmert, ist nicht nur mit Personalmangel und Sparzwängen konfrontiert. Es braucht in vielerlei Hinsicht ein dickes Fell. Das Staatsschauspiel Dresden gibt Klinikmitarbeitenden eine Bühne. Ljubic, Nicol www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Immer wieder setzt Italien Schiffe ziviler Seenotretter fest, aber die NGO Sea-Watch hat auch Flugzeuge. Freiwillige an Bord halten über dem Mittelmeer Ausschau nach Flüchtlingsbooten in Not – und geraten dabei an physische und psychische Grenzen. Laffert, Bartholomäus www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
In der Nordwestschweiz sind in diesen Wochen rund 3500 Schweizer Armeeangehörige unterwegs. Sie üben die Abwehr hybrider Bedrohungen, darunter auch den Umgang mit Drohnenangriffen. Diese spielen in der aktuellen geopolitischen Lage eine immer grössere Rolle. Die Reportage aus dem Tunnel. Weitere Themen: Die Diskussionen rund um die «Keine 10 Millionen Schweiz»- Initiative haben gezeigt: Viele Menschen in der Schweiz sind wachstumsmüde. Stichwort Dichtestress oder Wohnungsknappheit. Die Initiative wurde zwar abgelehnt - die Frage bleibt: wie viel Wachstum ist nötig, damit der Wohlstand bleibt? PFAS sind Ewigkeitsmechikalien, die in Böden, im Wasser und teilweise auch in Lebensmitteln vorkommen. Für die Landwirtschaft sind PFAS entsprechend problematisch, auch wenn es um Bauprojekte geht. Wo PFAS im Boden sind, gibt es in einigen Kantonen kaum Geld.
Das Zürcher Baurekursgericht pfeifft die Gemeinden Nürensdorf und Oberembrach zurück. Sie wollten sich nicht mehr an eine Vereinbarung halten, die sie vor zehn Jahren mit Naturschutzorganisationen getroffen haben. Nämlich, dass die Eigentalstrasse ab 2027 für Autos gesperrt wird. Weitere Themen: · In Winterthur geht der Streit um das älteste besetzte Haus, die «Gisi», weiter. · Der Kanton Zürich hat erste Solidaritätsbeiträge an Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen ausbezahlt. · Die Stadt Zürich soll dem Kanton das alte Kinderspital abkaufen. · Ein 59-Jähriger stirbt im Zürcher HB nach einem Sturz auf die Geleise. · Eine Frau liegt nach einer Messerattacke in Schaffhausen verletzt im Spital. · Der Kanton Schaffhausen fördert Hofdüngertransporte. · Der Kanton Zürich will die Kreislaufwirtschaft fördern, zum Beispiel beim Bauen. Die Reportage aus einem Bauteil-Laden.
Der Name klingt martialisch: Tartan Army. Vor den Männern in Kilts und mit Dudelsäcken muss sich niemand fürchten. Mit Witz und Selbstironie verwandeln die Schotten jedes Spiel in eine Party. Für ihre Gastgeber haben sie auch eine Überraschung parat. Jaedicke, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Seit dem Start des Eidgenössischen Schützenfests wird auf dem Churer Rossboden intensiv geschossen. Trotz der erwarteten Lärmbelastung für Spaziergänger und Hunde sind bislang kaum Beschwerden eingegangen. Während sich einige an den Schüssen stören, profitieren andere vom Grossanlass. Die Reportage. Weitere Themen: · Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) hat bei Tiefencastel ein neues Kleinwasserkraftwerk an der Julia in Betrieb genommen. Die Anlage nutzt Restwasser, das aus ökologischen Gründen im Fluss verbleiben muss, und erzeugt daraus erneuerbare Energie. · Der gebürtige Churer Dirigent Urs Leonhardt Steiner lebt seit über 40 Jahren in San Francisco und leitet dort das Golden Gate Symphony Orchestra. Im Gespräch erzählt er, wie das Festival Scuol Classics Musikerinnen und Musiker aus seiner zweiten Heimat und dem Engadin zusammenbringt.
Bei den Enhanced Games werden Athleten gezielt gedopt, bevor sie um enorme Preisgelder gegeneinander antreten. Den Geldgebern geht es bei dem gefährlichen Menschenversuch um weit mehr als ein Sport-Spektakel. Sie träumen von "Supermenschen". Herber, Benedikt www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Die USA, Kanada und Mexiko organisieren zusammen die Fussball-WM. Politisch bestimmt aber hauptsächlich einer die Spielregeln: US-Präsident Trump. Die Reportage aus den USA und Kanada. Eine Fussball-Nation sind die USA eigentlich nicht. Die Mainstream-Sportarten sind American Football, Baseball, Basketball und Eishockey. Fussball ist in erster Linie der Sport der Migrantenfamilien aus aller Welt. Diese haben den Fussball in die USA gebracht und sie fiebern der WM im Sommer am meisten entgegen. Zum Beispiel die Jugendlichen des Global FC in Kansas City, Missouri, in der «Fussballhauptstadt der USA». Unter die Vorfreude mischt sich auch Angst: das US-Militär und die gefürchtete Einwanderungsbehörde des US-Präsidenten Trump werden in den WM-Austragungsstätten Präsenz markieren und, so fürchten Nicht-Weisse, Eingewanderte, ob legal oder illegal im Land, festnehmen und sogar ausschaffen. Zwar will Trump die USA als Fussball-Gastland präsentieren, aber willkommen sind nicht alle: Fussballfans aus Haiti oder dem Iran, zum Beispiel. Auch im Gastland Kanada bestimmen die USA die Einwanderungs- und Sicherheitsbestimmungen, und die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern sind angespannt wie nie zuvor: wegen Trumps Zollpolitik, und weil der US-Präsident gedroht hat, Kanada zum 51. Bundestaat der USA zu machen. Zwischen Vorfreude, Anspannung und Angst: eine Reportage aus den Communities, welche den Fussball in Nordamerika prägen.
Coach Aaron propagiert auf Socialmedia "Gottes Nahrung" und frauenfeindliche Sprüche. Mit Rohmilch, Rohhonig, Fasten und Eisbaden sollen seine Follower fitter und zu wahren Männern werden. Davon profitiert ein fast 70-jähriger Imker aus dem Allgäu. Jonas Lüth www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Die USA, Kanada und Mexiko organisieren zusammen die Fussball-WM. Politisch bestimmt aber hauptsächlich einer die Spielregeln: US-Präsident Trump. Die Reportage aus den USA und Kanada. Eine Fussball-Nation sind die USA eigentlich nicht. Die Mainstream-Sportarten sind American Football, Baseball, Basketball und Eishockey. Fussball ist in erster Linie der Sport der Migrantenfamilien aus aller Welt. Diese haben den Fussball in die USA gebracht und sie fiebern der WM im Sommer am meisten entgegen. Zum Beispiel die Jugendlichen des Global FC in Kansas City, Missouri, in der «Fussballhauptstadt der USA». Unter die Vorfreude mischt sich auch Angst: das US-Militär und die gefürchtete Einwanderungsbehörde des US-Präsidenten Trump werden in den WM-Austragungsstätten Präsenz markieren und, so fürchten Nicht-Weisse, Eingewanderte, ob legal oder illegal im Land, festnehmen und sogar ausschaffen. Zwar will Trump die USA als Fussball-Gastland präsentieren, aber willkommen sind nicht alle: Fussballfans aus Haiti oder dem Iran, zum Beispiel. Auch im Gastland Kanada bestimmen die USA die Einwanderungs- und Sicherheitsbestimmungen, und die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern sind angespannt wie nie zuvor: wegen Trumps Zollpolitik, und weil der US-Präsident gedroht hat, Kanada zum 51. Bundestaat der USA zu machen. Zwischen Vorfreude, Anspannung und Angst: eine Reportage aus den Communities, welche den Fussball in Nordamerika prägen.
Die Tierarztkosten sind seit 2022 stark gestiegen. Die Behandlung ist für viele Halter deshalb kaum noch zu stemmen. Eine Berliner Praxis öffnet einmal im Monat für Bedürftige. Das Team will möglichst vielen helfen, kommt dabei aber an seine Grenzen. Ernst- Ludwig von Aster www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
US-Präsident Donald Trump will den US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Strasse von Hormus «für kurze Zeit» aussetzen. Während des Stopps von «Project Freedom» solle geprüft werden, ob ein Abkommen zwischen Washington und Teheran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne. · Nach dem Skandal an der USZ-Herzklinik stellt sich die Frage, was Patientinnen und Patienten tun können, wenn sie selbst einen Behandlungsfehler vermuten. Anwalt Stephan Kinzl, der sich auf Personenschäden als Folge von ärztlichen Behandlungsfehlern spezialisiert hat, gibt Auskunft. · Seit 2019 haben sich Bauernbetriebe in den Kantonen Aargau, Thurgau und Zürich an einem Projekt zur Pflanzenschutzoptimierung mit «Precision Farming» beteiligt. Dabei zeigte sich: auf einen Viertel der Pflanzenschutzmittel könnte man eigentlich verzichten. Wie geht das? Die Reportage aus dem aargauischen Birrhard.
Der Europäische Aal ist vom Aussterben bedroht. Seit 1980 sind die Bestände um über 90 Prozent eingebrochen. Trotzdem landen allein in Europa 7000 Tonnen des Fisches auf dem Teller. Warum ist das so? Céline Weimar-Dittmar www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
In Berlin fahren über 1000 junge Inder Essen für Lieferdienste aus. Eigentlich sollen sie studieren. Zwielichtige Subunternehmer und überteuerte Privathochschulen aber zwingen sie in ein Ausbeutungsverhältnis. Alfred Breuer www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Menschen mit Arm- oder Beinprothesen gelten für viele in der Ukraine als Helden. Verwundete, deren Gesichter entstellt wurden, werden hingegen oft wie Monster betrachtet. Eine Hilfsorganisation will das ändern und greift zu drastischen Mitteln. Adler, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Die Hafenstadt Grindavik wurde wegen eines drohenden Vulkanausbruchs evakuiert. Ein Lehrstück im Umgang mit der Natur. Die Reportage. Grindavik ist eine der wichtigsten Hafenstädte Islands. Ganz in der Nähe liegt die Blaue Lagune, eine berühmte Touristenattraktion. In den letzten zweieinhalb Jahren haben Lava-Ströme grosse Teile des Gemeindegebietes verschüttet. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Nun kämpfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt langsam zurück. Was in Grindavik passiert, könnte für andere Weltregionen lehrreich sein, die ebenfalls mit Naturgewalten zu kämpfen haben. Nach der Evakuierung der Hafenstadt ersetzte der Staat den Gemeinderat durch ein Technokraten-Gremium und kaufte den Evakuierten ihre Häuser zum Marktwert ab: damit sie sich anderswo etwas kaufen konnten. Und der isländische Staat investierte viel Geld in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur in die Hafenstadt, um sie am Leben zu erhalten. Kann die Rückkehr der Bevölkerung nach Grindavik verantwortet werden? Vom Vulkan geht weiterhin Gefahr aus. Die Stadt aufzugeben, würde eine Gemeinschaft für immer zerstören. Noch nie musste in Island eine ganze Stadt evakuiert werden. Der Umgang mit der vulkanischen Gefahr ist deshalb ein Lehrstück für das Land selbst, das sich die Frage stellen muss: Was ist ein akzeptables Risiko?
Der Norden Thailands und auch Bangkok werden jedes Jahr überflutet. Und nach der Flut bleibt der Schlamm. Weil vor allem die Städte oft komplett versiegelt sind, braucht es dingend neue Ansätze. Welche genau, erklärt eine Landschaftsarchitektin. Dieter Jandt www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Die Hafenstadt Grindavik wurde wegen eines drohenden Vulkanausbruchs evakuiert. Ein Lehrstück im Umgang mit der Natur. Die Reportage. Grindavik ist eine der wichtigsten Hafenstädte Islands. Ganz in der Nähe liegt die Blaue Lagune, eine berühmte Touristenattraktion. In den letzten zweieinhalb Jahren haben Lava-Ströme grosse Teile des Gemeindegebietes verschüttet. Die Bevölkerung wurde evakuiert. Nun kämpfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt langsam zurück. Was in Grindavik passiert, könnte für andere Weltregionen lehrreich sein, die ebenfalls mit Naturgewalten zu kämpfen haben. Nach der Evakuierung der Hafenstadt ersetzte der Staat den Gemeinderat durch ein Technokraten-Gremium und kaufte den Evakuierten ihre Häuser zum Marktwert ab: damit sie sich anderswo etwas kaufen konnten. Und der isländische Staat investierte viel Geld in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur in die Hafenstadt, um sie am Leben zu erhalten. Kann die Rückkehr der Bevölkerung nach Grindavik verantwortet werden? Vom Vulkan geht weiterhin Gefahr aus. Die Stadt aufzugeben, würde eine Gemeinschaft für immer zerstören. Noch nie musste in Island eine ganze Stadt evakuiert werden. Der Umgang mit der vulkanischen Gefahr ist deshalb ein Lehrstück für das Land selbst, das sich die Frage stellen muss: Was ist ein akzeptables Risiko?
Falsche Versprechen, Angstmacherei, überteuerte Preise – falsche Kammerjäger machen Jagd auf verzweifelte Bettwanzen-Opfer. «Kassensturz» zeigt, auf was man bei der Auswahl seines Schädlingsbekämpfers achten soll. Ausserdem: Wasserknappheit wegen Avocados. Und im Test: Aceto Balsamico. Bettwanzen-Horror – Vorsicht vor falschen Kammerjägern Die Bezeichnung «Schädlingsbekämpfer» ist in der Schweiz nicht geschützt. Das wird Ilona Oertel zum Verhängnis: Sie sucht rasche Hilfe gegen ihre Bettwanzen-Plage, zahlt 6000 Franken im Voraus. Doch die versprochene Hilfe bleibt aus. Die Wanzen krabbeln weiter. Später stellt sich heraus: Die Firma leistete überteuerte, unzureichende Arbeit. Oertel erstattet Anzeige. «Kassensturz» fragt beim Verbandspräsidenten der Schädlingsbekämpfer nach, wie man sich vor Schädlingen und schwarzen Branchen-Schafen schützt? Und welche Tierchen aktuell am meisten rumkrabbeln? Wasserknappheit – Avocados trocknen Spanien aus Der Avocado-Anbau in Südspanien boomt. Das führt zu gravierenden Wasserproblemen: Für 1 kg Avocados werden zum Teil mehr als 1500 Liter Wasser benötigt, was die ohnehin knappen Wasserressourcen vor Ort extrem belastet. Die Folgen: illegale Brunnen und sinkende Grundwasserspiegel. Eine Studie der Universitäten Málaga, Princeton und Bern zeigt, dass unter anderem wegen Profitgier die Wasserreserven schwinden. Trotzdem setzen viele spanische Bauern weiterhin auf die grüne Beere. Die Reportage im «Kassensturz». Test «Aceto Balsamico» – Teuer muss nicht immer sein Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. So auch bei Aceto Balsamico die Modena (IGP): Das Angebot in den Läden ist enorm. «Kassensturz» lässt zwölf Aceti Schweizer Grossverteiler von einer hochkarätigen Jury verkosten. Die Degustation zeigt: Bereits zu einem relativ günstigen Preis gibt es einen guten Aceto Balsamico, der überzeugen kann. Hingegen fallen zwei Produkte im Test durch: «Zu viel Essig» und «stechend im Gaumen», so das Urteil der Jury.
Wer in die Politik gehen will, braucht gute Netzwerke, idealerweise auch einen bodenständigen Beruf und ein Zuhause. Steven Braun hatte lange nichts davon. Und trotzdem schaffte er es als Obdachloser in die Stralsunder Bürgerschaft. Franz Paul Helms www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Bettina Rühl www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Es ist keine Erfindung von Donald Trump, obwohl es den Anschein macht: Die Conservative Political Action Conference (CPAC) wurde 1974 von Anhängern des späteren US-Präsidenten Ronald Reagan gegründet. Es ist die jährliche Konferenz, bei der sich konservative Exponenten der USA und ihre Anhängerinnen und Anhänger treffen. Heute ist das vor allem die «Make America Great Again»-Bewegung, kurz Maga. Dieses Jahr traf sich Trumps Basis, die Magas, im Städtchen Grapevine bei Dallas, Texas. Unsere USA-Korrespondentin Charlotte Walser war da und beobachtete, wie praktisch alle Redner auf der Konferenzbühne die Einheit der Maga-Bewegung beschworen. Tatsächlich sind Risse sichtbar geworden angesichts der steigenden Preise in den Supermärkten und an den Tankstellen. Auch Trumps Krieg gegen den Iran findet nicht nur Zustimmung, selbst bei seinen treuesten Fans nicht. Was haben die Trump-Anhänger zum Krieg gesagt? Gelang es den zahlreichen Rednern wie Steve Bannon, die Reihen in der Maga-Bewegung zu schliessen? Was für Verschwörungstheorien – neben den bekannten zu Covid etc. – wurden herumgeboten? Und wie konnte man als Vertreterin eines sogenannten Mainstreammediums aus Europa auf der CPAC-Konferenz arbeiten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser, die inzwischen aus Grapevine, Texas, nach Washington D.C. zurückgekehrt ist. Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Die Reportage von Charlotte Walser zum Nachlesen. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Wohnraum ist vielerorts knapp und teuer. Die Politik ringt um Lösungen, aber wer jetzt eine neue Wohnung sucht, der kann darauf nicht warten. Was tun also? Eine Möglichkeit ist, den Platz neu zu denken, den jeder Einzelne braucht. Anna Marie Goretzki, Anja Nehls, Volkan Agar, Martin Reischke, Silke Hasselmann, www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Die Kühe in der Schweiz geben derzeit zu viel Milch, die Preise sinken. Warum ist das problematisch für die Bauern? Ausserdem: Weltweit sorgen die Akten rund um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein für Wirbel, mächtige Männer geraten unter Druck. Milch-Schwemme: Bauern unter Druck Sie schlachten Kühe und müssen ihre überschüssige Milch in Biogasanlagen kippen: Unter Schweizer Bauern herrscht Unruhe. Die Kühe geben derzeit sehr viel Milch – zu viel Milch. Die Preise sinken. Gleichzeitig werden immer mehr Milchprodukte importiert. Das stellt viele Bauern vor existenzielle Fragen: Grösser, effizienter werden? Abwarten oder aufhören? Die Reportage. Sex und Macht: Das System Jeffrey Epstein Die Veröffentlichung der Akten zum Fall rund um Jeffrey Epstein sorgt weltweit für Schlagzeilen. Die Reportage dokumentiert das System des verurteilten Sexualstraftäters, zeigt sein Leben in Luxus und den Umgang mit jungen Frauen – und ordnet seine Verbindungen zu mächtigen Männern in Wirtschaft und Politik ein. Ein Einblick in eine Welt zwischen Macht und Missbrauch. Iran-Krieg: Interview mit dem iranischen Botschafter in der Schweiz Der Krieg in Nahost eskaliert weiter, die Menschen im Iran und seinen Nachbarländern sind täglich Angriffen ausgesetzt. Das iranische Regime hält sich an der Macht. Dazu stellt sich Mahmoud Barimani, iranischer Botschafter in Bern, den Fragen von Franziska Ramser.
Vor vier Jahren ist der Versuch eines russischen Blitzkrieges gegen die Ukraine gescheitert. Aber jeder neue Kriegswinter ist eine Qual für die Bevölkerung. Donald Trump steht auf der Seite Putins. Wie stark ist die Solidarität der Europäer und wie groß die Widerstandskraft der Ukraine?Zu hören: Der ukrainische Botschafter Vasyl Khymynets, die Korrespondentinnen Cathrin Kahlweit (Süddeutsche Zeitung, München) und Tessa Szyszkowitz (Falter, London) sowie Eva Konzett, die soeben von einer Ukraine-Reise mit Österreichs Außenministerin zurückgekehrt ist.Die Reportage aus Kyjiw von Eva Konzett können Sie hier nachlesen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.