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Die gegenwärtige Debatte um einen alten Film von Wim Wenders berührt Grundsätzliches: Das Verhältnis von Kunstfreiheit und rückwirkenden Schutzrechten, Zeitgeist gestern und heute, und die Folgen, die es hat, wenn man Beteiligten an Filmen nachträgliche Einspruchsrechte zugesteht. In einem freundschaftlichen Streitgespräch sprechen die Regisseurin, Autorin und Produzentin Saralisa Volm und artechock-Filmkritiker und Regisseur Rüdiger Suchsland im neuen artechock-Podcast über diese Aspekte der "Wenders-Debatte", über eine neue Lust an Moral und Zensur, über die Rolle von Medien als Kampagnentreiber und den digitalen Mob und was das alles für die Zukunft bedeutet.
In dieser Folge sprechen Moritz und Ralf über KI-Charakter-Chatbots, denen manche Kinder mehr vertrauen als Menschen. Dabei wird deutlich, wie faszinierend, aber auch wie riskant diese Form von beziehungsähnlicher Kommunikation mit KI sein kann. Außerdem diskutieren sie, ob und wie Kunstfreiheit, Lüge und Berichterstattung in sozialen Medien besser gekennzeichnet werden sollten. Mediensuchtstudie im Auftrag der DAK-GesundheitOTTER (Observing Kids' & Teens' Technology Engagement & Risks) https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/dak-studie-mediensucht-2026_164552#rtf-anchor-download-studie
„Jedermann weiß, dass mit der Kultur auch die Macht verbunden ist“, hat der Historiker Leopold von Ranke gesagt. Auf jeden Fall wissen das offenbar diejenigen, die dabei oder darauf aus sind, sich kultureller Einrichtungen zu bemächtigen: In den USA baut Präsident Donald Trump Museen und das Kennedy-Center in seinem Sinne um. In Frankreich kauft der rechtsgerichtete Milliardär Vincent Bolloré den Sender Canal Plus, die wichtigste Finanzquelle des französischen Kinos, und schickt Filmschaffenden, die sich kritisch geäußert haben, die Kündigung. In Polen hat die Regierungszeit der nationalkonservativen PiS-Partei tiefe kulturelle Spuren hinterlassen. Und in Sachsen-Anhalt fürchtet die „Stiftung Bauhaus Dessau“ um ihre Existenz, falls die nächste Landesregierung von der AfD angeführt wird. Die Kultur scheint ein beliebtes Einfallstor zu sein für alle, die Macht und Einfluss ausbauen oder zementieren wollen, im Moment vor allem von ganz rechts. Warum ist das so? Weil Kultur der Förderung bedarf und deshalb besonders anfällig ist? Und weil sich mit Kultur am leichtesten das Denken und Fühlen sehr vieler Menschen erreichen und beeinflussen lässt? Kultur ist für alle. Und Kultur gehört allen. Welche Folgen hat es also, wenn einzelne Menschen oder Parteien Kultur vereinnahmen, wenn sie Kultur als Plattform für sich selbst nutzen, wenn sie Kulturschaffende und ihr Wirken unterdrücken? Und wie schwierig ist es, die bedrohte oder zerstörte Vielfalt einer Kulturlandschaft zu retten oder wiederherzustellen? Darüber spricht Moderator Oliver Glaap mit Hélène Miard-Delacroix, Politikwissenschaftlerin an der Sorbonne Université in Paris, mit Barbara Steiner, Kunsthistorikerin und Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, mit Axel Brüggemann, Journalist, Publizist und Host des Podcasts „Klang der Macht“, und mit dem langjährigen ARD-Korrespondenten in Polen, Martin Adam. Podcast-Tipp: Klang der Macht In dem sechsteiligen Podcast „Klang der Macht - Dresdens Freiheitskampf & Putins Kulturagenda“ zeichnen Axel Brüggemann und Jeanny Wasielewski ein erschreckend aktuelles Bild von Putins Verflechtung von Macht und Kultur - von seiner KGB-Vergangenheit in Dresden über die Panama Papers bis zum Ukraine-Krieg. https://www.ardsounds.de/sendung/klang-der-macht/urn:ard:show:db6549a6df1be026/
Stephen Colbert moderiert zum letzten Mal seine Late-Night-Show. Laut Sender CBS wird sie aus finanziellen Gründen nicht verlängert. US-Comedian John Doyle hält das für plausibel: "Wenn du spaltest, gibt es Werbefirmen, die kein Geld bei dir ausgeben." Von WDR5.
Weber, Anne F. Dr. www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Debatte mit Natascha Freundel, Christoph Möllers und Thea Dorn "Dass der Verfassungsschutz Buchhandlungen beurteilt, ist wahrscheinlich rechtswidrig." (Christoph Möllers) Vom Antisemitismus-Skandal bei der documenta fifteen über Förderklauseln und die Fördergeldaffäre in Berlin zu „verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen“ beim Buchhandlungspreis – im deutschen Kulturbetrieb wachsen Misstrauen, Verunsicherung, Vorwürfe. Kunst und Kultur sind aktivistisch-politischer geworden, die Kulturpolitik in Bund und Ländern restriktiver, wem sie Kulturförderung zukommen lässt. Der Verfassungsschutz kontrolliert, der Kulturstaatsminister kolportiert Extremismusverdacht, ohne dass Details an die Öffentlichkeit gelangen. Wir frei ist unsere grundgesetzlich garantierte Kunstfreiheit? Thea Dorn und Christoph Möllers debattieren an vielen konkreten Beispielen über Kunst, die polarisiert und Kulturpolitik, die offenbar die Kunst- und Meinungsfreiheit scheut. Christoph Möllers ist Verfassungsrechtler an der HU Berlin und ab Herbst 2026 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Seine jüngsten Bücher zum Thema sind „Unverbindlicher Eigensinn“ und mit Nils Weinberg: „Öffentliche Kunstfreiheit“ (Suhrkamp, 2026) – hervorgegangen aus zwei Rechtsgutachten für das BKM nach der documenta 15. Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sachbuchautorin und Sprecherin des PEN Berlin (mit Deniz Yücel). Von 2017 bis 2019 war sie festes Mitglied beim »Literarischen Quartett« im ZDF, seit 2020 ist sie die Gastgeberin der Sendung. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:05:20 Kunstfreiheit im Grundgesetz und wehrhafte Demokratie 00:13:16 Kulturförderung in Deutschland 00:23:42 documenta fifteen 2022 und Fassbinder "Der Müll, die Stadt und der Tod" 1985 00:29:24 Überforderung und Angst in Kulturinstitutionen? 00:34:10 Förderrichtlinien in Bund und Ländern und Fördergeldaffäre Berlin 00:41:33 Haber-Verfahren: Verfassungsschutz-Kontrolle der Kulturförderung? 00:48:22 Kunstfreiheit wie Wissenschaftsfreiheit verteidigen 00:52:35 Resilienz und freiwillige Selbstbeschränkung? 00:57:29 Outro / Der zweite Gedanke Mehr Infos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Balzer, Vladimir www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Cathrin Kahlweit im Gespräch mit Michal HvoreckyMODERNE DISSIDENTENWARUM DIE ZIVILGESELLSCHAFT 35 JAHRE NACH DER WENDE DIE DEMOKRATIE RETTEN MUSSDer Journalist und Autor Michal Hvorecky ist eine der prominentesten Stimmen in der Slowakei, die sich gegen Ministerpräsident Robert Fico und sein zunehmend autoritäres Gebaren wenden. Hvorecky, der sich für die Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit einsetzt, wird von der Regierung Fico stellvertretend für viele Künstler massiv unter Druck gesetzt; so droht ihm eine fünfjährige Haftstrafe, weil er die Kulturministerin seiner Heimat kritisiert hatte. In seinem neuen Buch „Dissident“ beschreibt er seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen als junger Mann nach dem Mauerfall – und die bedrohte Demokratie der Gegenwart. „Dissident“, das Hvorecky im Bruno Kreisky Forum vorstellt, ist ein Plädoyer für den Widerspruch und den Widerstand.Michal Hvorecky, Autor, mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet und war unter anderem Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin.Cathrin Kahlweit, langjährige SZ-Korrespondentin, Publizistin und Moderatorin
Biennale-Präsident Pietrangelo Buttafuoco hat eine "Diplomatie der Schönheit" ausgerufen und heißt auch Russland bei der Ausstellung in Venedig willkommen. Doch hier hört die Kunstfreiheit auf. Italiens Kulturminister Giuli zieht Konsequenzen. Giordano, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Schäfer-Noske, Doris www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Biesler, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Nach 16 Jahren endet in Ungarn die Regierung von Viktor Orbàn, die auch für Einschränkungen der Kunstfreiheit steht - Kritiker sprachen von einer "Orbanisierung" der Kultur.
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Hoffmeister, Anna www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Der zweite Gedanke mit Lukasz Tomaszewski, Monika Grütters und Katarzyna Wielga-Skolimowska "Mutige Künstler sind der Stachel im Fleisch einer Gesellschaft." (Monika Grütters) Angesichts der Kontroversen rund um die Berlinale oder den Buchhandlungspreis ist der deutsche Kulturbetrieb verunsichert. Fragen zur Kunstfreiheit, zu politischer Einflussnahme, zu Kriterien für finanzielle Förderung stehen im Raum. Zwei der renommiertesten Expertinnen der Kulturpolitik sprechen über die Bedeutung der Kunstfreiheit und Kulturförderung in Deutschland. Monika Grütters, Beauftragte für Kultur und Medien a.D., sagt: "Wenn man das avantgardistische Schaffen fördern und stimulieren will, bedeutet das, man muss Künstler ermutigen zum Experiment. Und jedes Experiment schließt das Risiko des Scheiterns ein". Katarzyna Wielga-Skolimowska, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, meint: "Ich würde mir ein bisschen weniger Empörung wünschen. Das betrifft auch die Medien. Unsere Erfahrung mit der Welt generell ist gerade von Empörung getrieben." Monika Grütters war von 2013 bis 2021 Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Kulturpolitikerin der CDU saß von 2005 bis 2025 als Abgeordnete für die CDU im Deutschen Bundestag. Katarzyna Wielga-Skolimowska stammt aus Warschau und ist seit 2023 Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes. Sie arbeitete am Adam-Mickiewicz-Institut, war Direktorin des Polnischen Instituts Berlin und am Goethe-Institut in München und Riad, Saudi-Arabien, tätig. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:37 Für welche Kunst und Kultur ist Bund zuständig? 00:06:03 Möglichkeiten der staatlichen Förderung 00:09:30 Kunst und Wissenschaft sind frei 00:14:32 Förderstrukturen 00:20:42 Rolle und Auswahl der Fachjurys 00:26:02 Beispiel Polen: Einfluss der Rechtspopulisten 00:32:35 Horizontaler und vertikaler Druck 00:38:01 Einschränkung der Kunstfreiheit in den USA 00:45:51 Gibt es eine institutionelle Immunisierung? 00:51:40 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Cancel Culture auf höchster Ebene: Die EU-Kommission fordert von der Biennale in Venedig, dass sie Künstler aus Russland ausschließt – andernfalls könnten der Kunstausstellung die EU-Förderungen gestrichen werden. Das ist ein Einriff in die Kunstfreiheit und ein Anschlag auf die Völkerverständigung, die durch solche internationalen Ausstellungen gefördert werden kann. Der Gipfel der Heuchelei: Die EUWeiterlesen
Miu hat Lianne La Havas in London entdeckt und sich Gedanken über den Buchhandlungspreis gemacht, denn, Spoiler: Der Verfassungsschutz ist auch uns Künstler:innen ganz schön nah. Ich nehm's vorweg: Finden wir nicht so gut. Wir freuen uns, wenn ihr Miu unterstützt, damit wir unabhängig bleiben können! Im Onlinestore (Merch & Tickets), bei Patreon, oder den Socials Die Modus Miu Playlist findet ihr hier. www.miu-music.org
Im Grundgesetz steht, dass die Kunst frei ist. Doch in der Kulturwelt wächst nach einigen Disputen das Misstrauen gegen Eingriffe der Politik. "Es braucht mehr Vertrauen in die Kultur", sagt der Hildesheimer Kulturwissenschaftler Julius Heinicke. Hoffmeister, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Ali Hackalife trifft die Musikerin Lucy Duffner. Es geht um Techno, Social Media, Peinlichkeit, Kunstfreiheit, und Selbstentfaltung.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer steht massiv in der Kritik. Ob eingezogene Buchhandlungspreise, ein Machtwort bei der Berlinale oder der Baustopp für die Nationalbibliothek in Leipzig – die Vorwürfe wiegen schwer: Einmischung in die Kunstfreiheit, mangelnde Transparenz und staatliche Gängelung. In dieser Folge von „Thema in Sachsen“ schauen wir uns die Kritik im Detail an und wie der Minister mit ihr umgeht. Eigentlich sollte Wolfram Weimer (parteilos) einen Rundgang auf der Buchmesse machen. Den hat er kurz vorher allerdings abgesagt. Er war bei der Eröffnungsfeier der Buchmesse vor Ort, um einen Vortrag zu halten und sprach auch in der Nationalbibliothek in Leipzig. LVZ- und SZ-Reporter Valentin Dreher war bei den Veranstaltungen und hat mit den Menschen auf der Buchmesse gesprochen, die eigentlich mit Wolfram Weimer gesprochen hätten. Von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen berichtet der Reporter im Podcast. In Leipzig plädiert Wolfram Weimer für mehr Meinungsfreiheit – doch dem Diskurs weicht er aus. Was hätte ihn auf der Buchmesse erwartet, wenn er gekommen wäre? Hat euch die Folge gefallen? Dann abonniert „Thema in Sachsen“ und lasst uns eine Bewertung da! Ihr findet uns auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Hier gelangen Sie zur Reportage von Valentin Dreher: https://kurz.lvz.de/j1u8 So war der Festakt zur Eröffnung der Buchmesse: https://kurz.lvz.de/3osv Hier finden Sie die Vorwürfe gegen den Kulturstaatsminister im Überblick: https://kurz.lvz.de/facz Den Überblick zur Buchmesse behalten Sie in unserem Live-Blog: https://kurz.lvz.de/fxjp
Reinhardt, Anja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Balzer, Vladimir www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Balzer, Vladimir www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
In Ländern wie Syrien, Afghanistan und Iran steht die Kunstfreiheit unter enormen Druck. Denoch riskieren gerade Künstlerinnen viel, um ihre Botschaften sichtbar zu machen, schildert eine deutsch-iranische Kunsthistorikerin in SWR Kultur.
Außenminister Wadephul zu Besuch in Israel, Volkswagen verzeichnet massiven Gewinneinbruch, Debatte um Eingriff in Kunstfreiheit nach Absage der Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises, Unglück von Fukushima jährt sich zum 15. Mal, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will Atomkraft verstärkt fördern, Die Meinung, Weitere Nachrichten im Überblick, Das Telefon wird 150 Jahre alt, Das Wetter
Außenminister Wadephul zu Besuch in Israel, Volkswagen verzeichnet massiven Gewinneinbruch, Debatte um Eingriff in Kunstfreiheit nach Absage der Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises, Unglück von Fukushima jährt sich zum 15. Mal, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will Atomkraft verstärkt fördern, Die Meinung, Weitere Nachrichten im Überblick, Das Telefon wird 150 Jahre alt, Das Wetter
Mit dem Goldenen Bären wurde „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak auf der diesjährigen Berlinale ausgezeichnet. Nach dem großartigen Lehrstück „Das Lehrerzimmer“ legt der Regisseur erneut ein Lehrstück vor; dieses Mal geht es um die schwindende Meinungs- und Kunstfreiheit in einem Staat, der immer autoritärer wird. Dieser Staat ist die Türkei – oder etwa doch nicht? Interessanterweise wurde der Film nicht in der Türkei gedreht, sondern die Szenen in Ankara spielen in Berlin, die Szenen in Istanbul wurden in Hamburg realisiert. Die deutschen Städte sind dabei deutlich zu erkennen. İlker Çatak arbeitet – ähnlich wie Bertolt Brecht – mit dem Verfremdungseffekt, sodass wir plötzlich unsere Verhältnisse, die schrittweise immer autoritärer werden, in diesem Film erkennen können. Die Freiheit schwindet, wo die ökonomische Unabhängigkeit angetastet wird. „Gelbe Briefe“ bleibt bewusst uneindeutig und wird dadurch grundsätzlich. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Der Monitor-Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=rh5Tws9D-EQ (https://deref-web.de/mail/client/38IKgqXn4rM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Drh5Tws9D-EQ)Literatur:Heinrich Böll: Nachwort zu „Das Ende einer Dienstfahrt“. DTV.Wer Die Filmanalyse unterstützen möchte, kann die Plus-Inhalte abonnieren. Die Filmanalyse plus bietet die regulären Filmanalyse ohne Werbung, jeden Monat ein Q&A zu Publikumsfragen und einen DeepDive mit einer zweistündigen Analyse zu einem filmischen Thema.Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about (https://deref-web.de/mail/client/SBP-FTrqd7M/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsteady.page%2Fde%2Fdie-filmanalyse-abo%2Fabout)Apple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 (https://deref-web.de/mail/client/wehOrvIN85I/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fpodcasts.apple.com%2Fde%2Fpodcast%2Fdie-filmanalyse%2Fid1586115282)Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home (https://deref-web.de/mail/client/s3pdp-MjnPM/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.patreon.com%2Fc%2Fwolfgangmschmitt%2Fhome)Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans (https://deref-web.de/mail/client/cNM1Gsc33r0/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fsteady.page%2Fde%2Fdie-filmanalyse-abo%2Fgift_plans)
Die Berlinale 2026 ist längst vorbei, aber die Debatte beginnt erst richtig. Antisemitismus-Vorwürfe, antiisraelische Töne und die Sorge vor einer politischer Vereinnahmung überschatten das Festival und dessen Zukunft. Rixa Fürsen über die Frage: Wie lassen sich Kunstfreiheit und Meinungsfreiheit mit der klaren Ächtung von Antisemitismus vereinbaren? Im 200-Sekunden-Interview geht es dann mit Katrin Göring-Eckardt (Grüne) ebenfalls um die Kontroverse: Was tun gegen einen augenscheinlich tief sitzenden Antisemitismus in Teilen der Kulturszene? Welche politischen Konsequenzen braucht es? Die AfD verbucht einen juristischen Teilerfolg. Das Verwaltungsgericht Köln untersagt dem Verfassungsschutz vorerst, die gesamte AfD als rechtsextremistisch einzustufen. Was bedeutet das praktisch für die Partei, für den Verfassungsschutz und für die politische Debatte? Einschätzungen dazu von Pauline von Pezold, Host unseres POLITICO-Podcasts „Inside AfD“. Und zum Schluss: ein Blick in die „schwarz-gelbe“ Kartoffelküche. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Berndt, Christian; Brosda, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Nachdem ein Schauspieler bei einer Premiere am Schauspielhaus Bochum auf der Bühne bedrängt wurde, sollen Sicherheitskräfte weitere Vorstellungen sichern. WDR-Kulturjournalist Stefan Keim erklärt die Details und was es mit dem Stück auf sich hat. Von WDR 5.
Wie ist der Angriff auf den Schauspieler des Theater Bochum zu bewerten? "Theater ist Spiel, aber auch ernst", sagt Kay Voges, Intendant des Schauspiel Köln: "Vielleicht hat dieser Abend unsere Abwehrkräfte gegen faschistisches Gedankengut gestärkt." Von WDR 5.
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Lassnig mit Satiriker, Buchautor und Podcaster Florian Scheuba, warum Kriminelle und korrupte Politiker immer wieder Sympathien genießen und wie sich Korruption in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Scheuba erklärt, warum er Donald Trump eher als Gauner denn als Entertainer sieht und wie schwer es Satire inzwischen hat, wenn die politische Realität oft absurder wirkt als jede Bühnenpointe. Anhand von Fällen wie Peter Hochegger, dem „Wo war meine Leistung?“-Satz oder dem Birnbacher-Gutachten zeigt er, wie Satire komplexe Affären auf einen einprägsamen Punkt bringen kann, den viele Menschen plötzlich verstehen. Ein zentrales Thema ist die wachsende Desinformation: autoritäre Akteure wollen weniger überzeugen, als vielmehr bewirken, dass „eh alle lügen“ und niemand mehr Wahrheit von Lüge unterscheiden kann. Scheuba kritisiert „False Balance“ in Talkshows, in denen Klimaleugner:innen wissenschaftlichen Positionen gleichgestellt werden, und betont seinen Leitsatz „Eine Lüge ist keine Meinung“. Ausführlich thematisiert er seine nicht rechtskräftige Verurteilung wegen einer Kolumne, warnt vor Einschüchterungsklagen gegen Journalist:innen und schildert, wie solche Urteile Meinungsfreiheit und Kritik an Amtsträgern massiv einschränken können. Im Gespräch geht es auch um die strukturelle „Aufrüstung“ der politischen PR gegenüber einem ökonomisch geschwächten Journalismus und um die Rolle sozialer Medien und KI bei der Aushöhlung eines gemeinsamen Wahrheitsbegriffs. Am Ende diskutieren Lassnig und Scheuba, was jede und jeder tun kann – von der Unterstützung seriöser Medien über Medienkompetenz bis zur Wertschätzung von Demokratie – und warum Humor für Scheuba eine Form von „Satire als Notwehr“ gegen Angst und Resignation ist.Links zur Folge:Interview von "profil" mit Florian ScheubaBuch "Schrödingers Ente" von Florian ScheubaPodcast "Ganz offen gesagt" über "8 Tische für die vierte Gewalt"Podcast "Die Dunkelkammer" - Auftakt zur Serie über Peter HocheggerPodcastempfehlung der Woche:Podcast "Scheuba fragt nach" (FALTER) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Im dritten Teil unserer Serie «Best of Doppelpunkt» hören Sie Ausschnitte der spannendsten und interessantesten Gespräche mit folgenden Gäste welche im zweiten Halbjahr 2025 bei Radio 1-Chef Roger Schawinski zu Gast waren: Martin Moszkowicz, deutscher Filmproduzent, Katja Früh, Drehbuchautorin- und Regisseurin und Markus Somm, Historiker, Journalist und Verleger. Songs: As Time Goes By - Dooley Wilson, Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt - Danger Dan, My City of Ruins - Bruce Springsteen
Daniel Günther, der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, leistet sich im Gespräch mit Markus Lanz unfassbares: Kritische Medienportale bezeichnet er als „Feinde der Demokratie“. Die Stoßrichtung ist klar: Wer Günther und Compagnie kritisiert, der muss ein Feind des Landes sein – und als solches von Politik, NGOs und Zivilgesellschaft bekämpft werden. Im Interview mit Maximilian Tichy erklärt der Publizist Klaus-Rüdiger Mai wie ein solches „bekämpfen“ aussehen kann: Gesetze zur Zensur werden nicht erlassen. Aber durch das Umdeuten bestehender Gesetze, mit übergriffigen EU-Gesetzen und der Finanzierung von NGOs gegen „Hass und Hetze“ wird schon jetzt ein zwei-klassen-Justiz geschaffen. Wer sich über Politiker wie Robert Habeck lustig macht, der muss mit einer Hausdurchsuchung der Polizei rechnen. Der politisch bequeme Jan Böhmermann hingegen kann sich immer auf die Kunstfreiheit berufen; schließlich macht er „Satire“.
1961 stoppte die Mauer die Flucht aus der DDR. Kurz glaubten Künstler an mehr Offenheit, doch 1965 machte die SED klar: Kritik ist verboten. Auf dem 11. Plenum wurden Werke zensiert und jede Abweichung von der Ideologie unterbunden. Klug, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
1961 stoppte die Mauer die Flucht aus der DDR. Kurz glaubten Künstler an mehr Offenheit, doch 1965 machte die SED klar: Kritik ist verboten. Auf dem 11. Plenum wurden Werke zensiert und jede Abweichung von der Ideologie unterbunden. Klug, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Mallinckrodt, Marie www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die deutschen Stadt- und Staatstheater sind weltweit einmalig: Sie werden von der öffentlichen Hand getragen und dürfen gleichzeitig frei ihre Spielpläne gestalten. Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes garantiert die Kunstfreiheit als ein besonders geschütztes Grundrecht. Auf dieser Freiheit baut das deutsche Theatersystem auf. Weil die Theater öffentlich finanziert werden, stehen sie allerding in einem besonderen Spannungsfeld: Zwischen einer gewissen Neutralität und der Freiheit der Kunst. Unter anderem Politiker und Politikerinnen der AfD fordern, dass das Theater nicht politisch sein dürfe. Wie politisch, wie kritisch und wie provozierend darf also das Theater sein? Kristine Harthauer diskutiert mit Maximilian Bauer – ARD Rechtsredaktion; Dr. Björn Hayer – Literatur- und Theaterkritiker, Leiter des Künstlerhauses Edenkoben; Hasko Weber – Theaterregisseur und -intendant
Diese Woche zu Gast im Doppelpunkt ist die Drehbuchautorin- und Regisseurin Katja Früh. Mit 72 Jahren hat sie ihren ersten Roman geschrieben und zwar über den begleiteten Suizid ihrer Mutter. Was davon den Tatsachen entspricht und was erfunden ist - in dieser Sendung erfahren Sie es. Songs: Life During Wartime - Talking Heads, Oh My Love - John Lennon, Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt - Danger Dan, Winterreise, Gute Nacht - Fischer Dieskau von Schubert, Blaulicht und Zwielicht - Element of Crime
Handyverbot, hitzige Wortgefechte und viel Kritik: Im Berliner Haus der Kulturen der Welt diskutierten Jan Böhmermann und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer über Kunst, Politik und Sprache.
Cheema, Saba-Nur; Capellan, Frank www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Reese, Oliver www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
(00:49) Wie Hermeto Pascoal die ganze Welt zur Musik machte – Ein Nachruf. Weitere Themen: (04:20) «Macht Musik»: Basler Festival zur Kunstfreiheit in Diktaturen – Wie Komponisten in Stalins Diktatur zwischen Zensur und Freiheit wählten. (09:04) «Der Mann, der das Geheimnis kannte» – Nachruf auf Rolf Widmer, Gründer der Plattenfirma "Sound Service". (13:30) Hassrede, Gewaltaufrufe, fixfertige schnelle Schuldzuweisungen. Die Internetplattformen können und wollen Posts und Kommentare nicht moderieren. (18:09) Ein Verbrechen mit Nadel und Faden? Jungregisseur Freddy Macdonalds düsteres Schweizer Filmdebüt «Sew Torn». (22:05) Mehr als nur Schädlinge: Wie Cornelia Funke die Motte ins rechte Licht rückt.
Das Q&A mit CHEFKET jetzt auf Patreon:http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membershipIn dieser Folge von Die Deutschen Podcast ist Rapper & Sänger Chefket zu Gast. Gemeinsam mit Nizar & Shayan spricht er über seine musikalischen Anfänge, Authentizität im Rap, die deutsche Musikszene, Herkunft & Identität sowie die Bedeutung von Kunstfreiheit.Neben ehrlichen Einblicken in sein Leben gibt es spontane Freestyles, Humor und kritische Diskussionen über die Musikindustrie.Eine inspirierende & unterhaltsame Folge mit einem der spannendsten Künstler Deutschlands.Alle Kanäle | Chefketinstagram.com/chefkettwitter.com/chefketwww.youtube.com/@Chefketeowfacebook.com/chefket.officialAlle Kanäle | Die Deutschenhttps://linktr.ee/diedeutschen
Probst, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Kunstfreiheit wird immer mehr zum politischen Thema. Die Kunstaktivistin Diana Wesser erklärt, dass Theaterprojekte in ländlichen Gegenden oft eingeschüchtert werden. Dramaturg Bernd Stegemann meint, Kunst soll widersprüchlich und offen bleiben. Fischer, Karin www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
Thoms, Katharina www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit