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Seidel, Änne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Was bedeutet der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt für die Kultur? Es herrsche viel Verunsicherung, sagt Julien Chavaz, Generalintendant am Theater Magdeburg. Setze die AfD ihre Pläne um, "stehen sämtliche Kultureinrichtungen vor großen Problemen". Britta Bürger www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Alphaville sorgt beim Glücksgefühle Festival für einen Eklat: Ausladung, Entschuldigung und Absage. Der Streit wirft grundsätzliche Fragen zur Kunstfreiheit auf.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Barbara Steiner und Dorotty Szalma „Wir sind keine Heiler.“ (Dorotty Szalma)) Kultur ist entscheidend für die AfD in Sachsen-Anhalt: Die „Ursachen der aktuellen Misere“ seien „kultureller Art“, müssten also „durch gezielte Arbeit an den kulturellen Voraussetzungen geheilt werden“. So heißt es im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde und bei den Landtagswahlen mit über 40 Prozent Zustimmung rechnen kann. Gezielt attackiert die AfD diverse Kulturinstitutionen des Landes, besonders die Stiftung Bauhaus Dessau, aber auch das Landestheater der Altmark in der Hansestadt Stendal. Ihre Arbeit passt nicht zur AfD-Landeslosung „deutsch denken“. Barbara Steiner, die Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, und Dorotty Szalma, Intendantin des TdA Stendal, sprechen über ihre Vernetzung in der Region, über völkischen Kulturkampf und Selbstzensur. Barbara Steiner, geb. 1964 in Dörfles (Österreich), ist seit 2021 Vorständin und Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau. Dorotty Szalma, geb. 1974 in Budapest (Ungarn), ist seit 2023 Intendantin des Theaters der Altmark in Stendal. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:03:13 Kunstfreiheit und Heilung durch Kunst? 00:06:22 Bauhaus Dessau gestern und heute 00:09:13 Theater der Altmark Stendal 00:18:17 Politischer Druck in Dessau und Stendal 00:25:13 "Deutsch denken" statt "modern denken"? 00:33:44 Parallele Ungarn? Orbán/Fidesz und Selbstzensur 00:37:14 Parallele Österreich? FPÖ und Risse in Parteien 00:40:39 Solidarität, Manifeste, Kulturfördergesetz 00:49:36 Mehr Menschen erreichen 00:54:16 Der zweite Gedanke und Hinweis auf die nächste Folge: https://literaturfestival.com/events/zukunft-deutschland-afd-an-der-macht/ Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
In der 384. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Dr. Matthias Klatt, der bei GvW Graf von Westphalen in Hamburg im öffentlichen Recht tätig ist. Matthias erzählt von seinem Weg vom Jurastudium in Freiburg über die Promotion zu Sondervoten des Bundesverfassungsgerichts in Hamburg bis zum Berufseinstieg in der Wirtschaftskanzlei, den er eher zufällig über eine Referendarstation fand. Das Gespräch beleuchtet die Besonderheiten öffentlich-rechtlicher Beratung im Mittelstand, ein konkretes Gutachten zu Antisemitismus und Kulturförderung sowie den Ablauf von Verfassungsbeschwerdeverfahren mit ihren engen Vierwochenfristen und geringen Erfolgsaussichten. Warum verlangt das Bundesverfassungsgericht anders als andere Gerichte eine vollständige Sachverhaltsaufbereitung durch die Anwaltschaft selbst. Wie berät man Mandanten realistisch über Erfolgsaussichten von ein bis zwei Prozent. Welche Rolle spielt die eigene wissenschaftliche Prägung im Praxisalltag. Wie schätzt Matthias die aktuelle Lage auf dem Bewerbermarkt für Berufseinsteiger ein. Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß beim Hören!
Wie viel darf Musik? Wo endet Provokation und wo beginnt der Shitstorm?In dieser Folge von Leise War Gestern by Time For Metal sprechen Kai R. und Simon U. mit Abraxas von Bluthund über Kunstfreiheit, Zensur, politische Aussagen und darüber, wie schnell Songtexte heute zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen werden können.Abraxas erzählt, warum Bluthund trotz bewusst provokanter und sozialkritischer Texte bisher noch keinen wirklichen Shitstorm erlebt haben und weshalb die Band ihre Musik dennoch nicht von möglichen Reaktionen abhängig machen möchte. Dabei geht es auch um politische Zuschreibungen, klare Grenzen gegenüber extremen Positionen und die Möglichkeit, dem Publikum mit Musik einen Spiegel vorzuhalten.Natürlich sprechen die drei auch darüber, wie solche Texte überhaupt entstehen. Abraxas gibt Einblicke in den Songwriting-Prozess von Bluthund, bei dem Wut, Aussage und vor allem starke Punchlines eine wichtige Rolle spielen.Mit der Kooperation mit Mittel Alta wird es anschließend kreativ: Wie entsteht eine Zusammenarbeit zwischen Künstlern, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen musikalischen Welten kommen? Und warum können gerade solche Kombinationen besonders spannend sein?Zum Abschluss geht es raus aus dem Studio und auf die Bühne. Bluthund bereiten sich auf die kommenden Live-Shows vor und Abraxas erzählt von einem erstaunlich vielfältigen Publikum – von jüngeren Fans bis hin zu Familien und älteren Konzertgängern. Außerdem diskutieren Kai, Simon und Abraxas darüber, ob sich unser Konzertverhalten mit dem Alter wirklich verändert und wohin sich Metal und alternative Musik in Zukunft entwickeln könnten.Eine Folge über Provokation, Kreativität, Haltung und eine auditive Handkante ins Gesicht.Shitstorms in der MusikKunstfreiheit oder Zensur?Provokative Texte und ihre GrenzenPolitische Zuschreibungen und die Identität von BluthundSozialkritik in SongtextenWut, Punchlines und der SchreibprozessKreative KooperationenBluthund und Mittel AltaVorbereitung auf die kommenden Live-ShowsEin überraschend heterogenes PublikumVerändert sich Konzertverhalten mit dem Alter?Die Zukunft von Metal und alternativer MusikKai R. & Simon U.Abraxas – Bluthund00:00 Einführung und Vorstellung des Gastes02:55 Themenroulette und die Shitstorm-Diskussion06:06 Kunstfreiheit vs. Zensur08:54 Politische Ansichten und Bandidentität12:03 Textschreiben: Wut, Aussage und Punchlines15:02 Bluthund trifft Mittel Alta – kreative Prozesse25:20 Kooperationen in der Musik27:01 Tourvorbereitungen und Live-Auftritte33:01 Das Publikum im Wandel der Zeit43:13 Zukunft des Metal und KonzertverhaltenWo zieht ihr die Grenze zwischen künstlerischer Provokation und einem Songtext, der zu weit geht? Und muss Kunst überhaupt immer jedem gefallen?Schreibt uns eure Meinung!#LeiseWarGestern #TimeForMetal #Bluthund #Abraxas #MetalPodcast #Kunstfreiheit #Zensur #Shitstorm #Songwriting #MittelAlta #LiveMusik #MetalThemen dieser FolgeHostsZu GastKapitelübersicht
Die Bühnen Halle sind ein Mehrspartenhaus mit Oper, Ballett, Schauspiel (neues theater und Thalia-Theater), Puppentheater und der Staatskapelle. In fast 1000 Veranstaltungen pro Spielzeit erreichen die Bühnen Halle mehr Besuche, als Halle Einwohner zählt ist im neuen Spielzeitheft für die Saison 2026/2027 zu lesen und lädt ein, Theater als Ort der Erfahrung, des Lernen und des gemeinsamen Erlebens zu besuchen. Und, sich damit einer Kunstform zu nähern, die, wie Klaus Dörr es formuliert, im Moment ihres Entstehens vergeht, die wir nicht festhalten, nicht konservieren, sondern nur erinnern können und gemeinsam darüber sprechen. Vor Beginn der neuen Spielzeit kann das bereits bei einem großen Kulturspektakel im Rahmen des Laternenfestes erprobt werden. Drei Tage präsentieren sich alle fünf Sparten u.a. mit „It´s Showtime! – Eine Musicalrevue“, oder einer Ballettgala, mit „Entführung im Puppentheater“ oder „30-Minuten-Oper: La Traviata“. Traditionell am letzten Augustwochenende feiert die Stadt Halle, bietet zwischen Ziegelwiese und Peißnitzinsel ein vielfältiges Kulturprogramm aus Live-Musik, Kunst, Mitmach-Aktionen und dem klassischen Laternenumzug. Vielfalt steht über allem und „#Stolz auf Vielfalt“ ist die Überschrift eines breiten Bündnisses, einer Kampagne, die Menschen und Institutionen dazu einlädt, sichtbar zu machen, was Sachsen-Anhalt prägt und verbindet, und zeigt was Kultur ist. Zu diesem Bündnis gehört auch „Kultur ist Vielfalt und Heimat“. Als Kulturinstitution unterstützen die Bühnen Halle dieses Statement für Kunstfreiheit und kulturelle Offenheit und haben es mitunterzeichnet. In Neustadt an der Weinstraße wurde Klaus Dörr 1961 geboren. In Berlin studierte der gelernte Krankenpfleger Wirtschaftswissenschaften und befaßte sich in seiner Abschlußarbeit mit den „Möglichkeiten und Grenzen ökonomischer Steuerung von Theatern am Beispiel der Berliner Ensemble GmbH“. Nach einem Praktikum wurde Klaus Dörr Assistent des Technischen Direktors am Berliner Ensemble. Anschließend wirkte er als Produzent, Produktionsleiter und Berater für freies und institutionelles Theater. Von 2006 bis 2013 war Klaus Dörr Geschäftsführender Direktor des Maxim Gorki Theaters Berlin und von 2009 bis 2013 zudem stellvertretender Intendant, von 2013 bis 2018 Künstlerischer Direktor und stellvertretender Intendant des Schauspiels Stuttgart und von 2018 bis 2021 Intendant der Volksbühne Berlin. Viele Jahre war Klaus Dörr Gutachter und Berater in Strukturkommissionen. Am 01. Juli 2025 übernahm er die Geschäftsführung der Theater, Oper und Orchester GmbH.Moderation Ellen SchwedaRedaktion: Angelika Zapf
VILE: Exhumed ist unfassbar harter Tobak und gehört definitiv nicht in Kinderhände, jedoch ist es ein perfektes Beispiel für die wahnsinnige erzählerische Kraft des Mediums Videospiel.Das Spielprinzip ist denkbar einfach, wir erkunden einen alten Desktop öffnen Links und Programme und lernen dabei mit einer voyeuristischen Faszination den Besitzer dieses Computers kennen bis uns das Blut in den Adern gefriert.Das der Titel dabei auch höchst absurd an den Guidelines von Steam gescheitert ist macht den Titel nicht nur noch interessanter, sondern auch zu einer Gallionsfigur der Kunstfreiheit und bei näherer Betrachtung auch höchst bedenklich für den Gesamtzustand der Branche und ihrer Plattformhalter.Wer VILE: Exhumed Spielen und unterstützen möchte, findet das Spiel völlig kostenfrei hier!Du willst mehr von den Jungs? Kein Problem! Unterstütze uns doch gern auf STEADY und sicher dir exklusive Podcasts, oder komm gerne auf unserem DISCORD vorbei!Hier gehts zum Merch Shop!Hier gehts zur Homepage!Hier gehts zum Forum!Benny auf Twitter!Benny auf Instagram!Benny auf Twitch!Bennys weitere Podcasts: GAIN Insight!Björn auf Twitter!Björn auf YouTube!Björn auf Twitch!Björns Podcast: Speckast
Wegen der Teilnahme Russlands hat die EU der Kunstbiennale in Venedig einen Zuschuss über zwei Millionen Euro gestrichen. Die Begründung ausgerechnet mit „Meinungsfreiheit“ ist die pure Heuchelei. Die Erpressung der Biennale und die Zuteilung von Geldern an Kunstprojekte nach politischen Kriterien ist skandalös und widerspricht allen EU-Phrasen von der Kunst- und Meinungsfreiheit. Ein Kommentar vonWeiterlesen
Wie der ÖRR den Gewaltaufruf zum Terror von Danger Dan als Haltung verklärt.Der Rausschmiss aus dem TV-Jubiläum löste beim Kulturbetrieb Entrüstung aus. Anstatt die klare Absage an Gewaltphantasien zu begrüßen, inszenierte sich der Musiker als Zensuropfer. Das zeigt die tiefsitzende Verharmlosung linken Extremismus.Ein Kommentar von Janine Beicht.Die Maske der vermeintlich Haltungsstarken ist mit einem vernehmlichen Krachen zu Boden gefallen, zurück bleibt das entlarvende Bild einer moralisch verrohten Gesinnungselite. Wenn der bürgerlich verwöhnte Musikant Daniel Pongratz alias Danger Dan (1) zur Melodie eingängiger Pianoakkorde offen zur Bildung konspirativer Kampftruppen aufruft, Daten von Andersdenkenden sammelt, zu Hausbesuchen hetzt und verurteilte Schwerverbrecher der linksextremen Hammerbande mit herzlichen Grüßen bedenkt, klatscht das Kulturbetriebs-Establishment verzaubert Beifall. Es offenbart sich eine tiefsitzende Verlogenheit innerhalb der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und der ihnen zugewandten Wohlfühlmedien, die den offenen Extremismus solange als notwendigen Zivilcourage-Beitrag päppeln, bis die rechtlichen Leitplanken vollkommen zu zerbrechen drohen.Der scheinheilige Zorn des Salonrevolutionärs im öffentlich-rechtlichen SchmollwinkelIn der Julinacht des Jahres 2026 erschütterte ein wohlkalkulierter Eklat die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt ZDF. Der Rapper Danger Dan, Stammgast im Gebührenfernsehen und Liebling des progressiven Bürgertums, sollte in der 100. Jubiläumssendung der Satiresendung „Die Anstalt“ seinen neuesten Titel präsentieren. Doch kurz vor der geplanten Aufzeichnung sah sich die Führungsetage des Senders gezwungen, die Notbremse zu ziehen und den Auftritt abzusagen (2). Statt Einsicht zeigte der Künstler sofort das gewohnte Verhalten der linken Empörungsindustrie. Er inszenierte sich umgehend als Opfer staatlicher Repression, um aus dem Ausschluss maximale PR-Rendite zu schlagen. Auf Instagram veröffentlichte er (3):Eine offizielle schriftliche Begründung für die Ausladung habe man vom ZDF bislang nicht erhalten. Das Lied habe dem Sender seit Wochen vorgelegen, so Danger Dan. Er spricht von einem Eingriff in die Meinungs- und Kunstfreiheit und sieht politische Gründe hinter der Entscheidung des Senders.Diese larmoyante Opfererzählung offenbart das Selbstverständnis einer verwöhnten Gesinnungselite, die Gebührengelder für selbstverständlichen Tribut hält und jede Weigerung, als Plattform für Gewaltaufrufe zu dienen, als finsteren Zensurakt deklariert. Der Sender versuchte panisch, den Schaden zu begrenzen, und begründete seinen Schritt mit der strikten Einhaltung der eigenen Programmrichtlinien, da der Inhalt des Liedes unmissverständlich zu Gewalt und Selbstjustiz anstiftet. Bei der Vorbereitung der Sendung habe man sich redaktionell intensiv mit der Thematik beschäftigt, und auch die Geschäftsleitung des Senders sei eingebunden gewesen, um am Ende festzustellen, dass sich der offenkundige Widerspruch auch durch ein anschließendes Gespräch nicht auflösen lasse. (4)„Immer Ärger mit dem ZDF, dieses Mal haben sie uns ernsthaft rausgeschmissen. Eigentlich waren wir eingeladen, um in der ZDF-TV-Sendung „Die Anstalt“ ein antifaschistisches Lied zu spielen. Dass nicht alle das Lied, das wir spielen wollten, mögen würden, war uns klar, dass wir auch hier über einzelne Zeilen diskutieren können und es Debatten auslösen kann, das ist doch toll, das ist gewünscht, das gehört in einer Demokratie dazu. Dass wir jetzt aber schon an dem Punkt angekommen sind, an dem eine ZDF-Intendanz autoritär in Sendungen eingreift, antifaschistisches Liedgut verbietet und eine Begründung verweigert, das erschüttert uns und das nennt man nicht Demokratie, das ist ein autoritärer Akt.“....https://apolut.net/danger-dan-kunst-oder-hetze-von-janine-beicht/
Themen: Spitalo Fatalo Tour Weitere Infos: TV: "OKAY - Spitalo Fatalo" (26.02.1984) TV: "Spitalo Fatalo" (01.01.1984) TV: "Live aus dem Alabama" (14.05.1984) Danger Dan - Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt (Hinweis von Alex: Die Aufregung um das neue Lied "Keine Angst" und die Ausladung aus der ZDF-Sendung "Die Anstalt" war nach der Aufnahme der Folge. Das Lied "Keine Angst" findet Alex nicht gelungen.) Paul McCartney - The Boys of Dungeon Lane Ringo Starr - Time Takes Time Details zur Folge
Reil, Juliane; Siniawski, Adalbert www.deutschlandfunk.de, Corso
Ein neuer Streit um die Kunstfreiheit wurde entfacht, nachdem das ZDF den Rapper Danger Dan und den Pianisten Igor Levit aus der Satire-Sendung "Die Anstalt" ausgeladen hat.
Die Themen: Ein Start-Up entwickelt Mikro-Drohnen, die Insekten in der Luft abschießen können; Der Kinostart der Doku „Was haben wir gelacht“; Jens Spahns Leihmutterschaft im Ausland; Danger Dan und Igor Levit werfen ZDF nach Ausladung Eingriff in die Kunstfreiheit vor; Das England-Trikot als Mode-Statement; Die Verfilmung der Geschichte des größten Sylvester Stallone-Klassikers; Inwiefern bewegen vereinheitlichte Schönheitsideale immer mehr Menschen zu kosmetischen Eingriffen und der Ausfall der Bambi-Verleihung 2026 Host der heutigen Folge ist Yasmine M'Barek (Zeit Online) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Debatte um Leihmutterschaft: CDU-Fraktionsvorsitzender Spahn weiter in der Kritik, Deutsch-französischer Ministerrat vereinbart mehr Kooperationen, Die Meinung, EU-Kommission will Emissionshandel reformieren, Machtkampf in der NRW-AfD eskaliert vor der Landtagswahl, Danger Dan und Igor Levit: Ärger um abgesagten ZDF-Auftritt befeuert Debatte über Kunstfreiheit, Weitere Meldungen im Überblick, Abschluss-Konzert der Helene-Fischer-Tour, Das Wetter
schmickler, Wilfried www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Debatte um Leihmutterschaft: CDU-Fraktionsvorsitzender Spahn weiter in der Kritik, Deutsch-französischer Ministerrat vereinbart mehr Kooperationen, Die Meinung, EU-Kommission will Emissionshandel reformieren, Machtkampf in der NRW-AfD eskaliert vor der Landtagswahl, Danger Dan und Igor Levit: Ärger um abgesagten ZDF-Auftritt befeuert Debatte über Kunstfreiheit, Weitere Meldungen im Überblick, Abschluss-Konzert der Helene-Fischer-Tour, Das Wetter
Debatte um Leihmutterschaft: CDU-Fraktionsvorsitzender Spahn weiter in der Kritik, Deutsch-französischer Ministerrat vereinbart mehr Kooperationen, Die Meinung, EU-Kommission will Emissionshandel reformieren, Machtkampf in der NRW-AfD eskaliert vor der Landtagswahl, Danger Dan und Igor Levit: Ärger um abgesagten ZDF-Auftritt befeuert Debatte über Kunstfreiheit, Weitere Meldungen im Überblick, Abschluss-Konzert der Helene-Fischer-Tour, Das Wetter
Rapper und Singer/Songwriter Danger Dan und Pianist Igor Levit sollten in der Aufzeichnung zur 100. Folge der Satireshow "Die Anstalt" den Song "Keine Angst" spielen - dann hat das ZDF diesen Auftritt verboten.
Auftrittsverbot bei "Die Anstalt": Igor Levit und Danger Dan kritisieren das ZDF. Im Zentrum steht ein antifaschistisches Lied - und die Frage nach Meinungs- und Kunstfreiheit. Das ZDF beruft sich auf geltende Programmrichtlinien.
Nach Äußerungen des Kabarettisten Uwe Steimle bei einer AfD-Veranstaltung in Dessau-Roßlau ermittelt die Staatsanwaltschaft. Sind seine Aussagen von der Kunstfreiheit gedeckt? Jurist Christian Solmecke über den Fall.
Nach den jüngsten Luftangriffen Russlands auf Kiew findet ab Mittwoch ein wichtiger Nato-Gipfel in Ankara statt. Über einen möglichen Strategiewechsel auf beiden Seiten informiert Thomas Fasbender, Journalist bei „Berliner Zeitung“ und „Ostdeutscher Allgemeine“. Bei VW geht es in dieser Woche um Werksschließungen, den Abbau Zehntausender Arbeitsplätze und einen Wechsel in der Unternehmensstruktur. Einzelheiten kennt unser Kontrafunk-Wirtschaftsexperte Oliver Stock. Wie schlecht es um die Meinungs- und Kunstfreiheit bestellt ist, zeigt ein aktueller Fall in Bremen: Dort wurde der Politologe und Künstler Prof. Dr. Rudolph Bauer für politische Bildmontagen verurteilt; wir sprechen mit dem Betroffenen. Cora Stephan beschäftigt sich in ihrem Kommentar mit einem Manifest der Grünen für mehr Mut zur Männlichkeit.
Was passiert, wenn der Staat Kunst fördert und dann Erwartungen an eben diese Kunst hat? Was dürfen Kulturinstitutionen, die mit Steuergeldern arbeiten? Und wer schützt eigentlich wen, wenn Theateraufführungen abgesagt, Preise entzogen, Förderbescheide unter politischem Druck zurückgezogen werden? Antworten suchen Torsten Fremer und Friedrich von Borries in der aktuellen Folge von Fantasiemuskel beim Staatsrechtler und Rechtsphilosophen Christoph Möllers.
Eigentlich sollte kein deutscher Kinobesucher den Film Citizen Vigilante sehen dürfen. Doch nach einem öffentlichen Aufschrei – zu dem auch ein AUF1-Interview mit Regisseur Uwe Boll beitrug – rudert die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, kurz FSK, zurück. Die migrationskritische Produktion darf nun doch auf die Leinwand. Doch dieser Erfolg für die Kunstfreiheit ändert nichts an einem gefährlichen Trend: der zunehmenden Zensur – auch im Kino. Mehr dazu im Schwerpunkt des Tages. + Außerdem in dieser Sendung: Klartext von Sahra Wagenknecht. Die BSW-Gründerin greift die Antifa frontal an. + Und im Interview des Tages: Der Publizist Stefan Schubert erklärt, wie weit die Unterwanderung deutscher Behörden durch die Muslimbrüder bereits reicht.
Auch im 2. Teil dieser Folge schauen wir, was passiert, wenn Popkultur und Politk aufeinandertreffen. Wir blicken auf das Video einer Band, das den mächtigsten Mann der 80er aufs Korn nahm, fragen uns, ob sich Künstler überhaupt positionieren müssen, erinnern uns an das berühmteste Geburtstagsständchen in der Geschichte des Show Biz, blicken zurück auf die Anfänge der NDW, sprechen über ein zeitloses Theaterstück und beenden diese Episode mit einer Punk Band, die ihr provokatives Motto bereits im Namen trug.Best of The Royal Family on Spitting Image 1980shttps://www.youtube.com/watch?v=ev1xJJfWkVEGenesis - Land of Confusionhttps://www.youtube.com/watch?v=Yq7FKO5DlV0Genesis - Land Of Confusion (1986) (LIVE) https://www.youtube.com/watch?v=FtC-UM23go8You Can't Escape Politics in Popculturehttps://www.youtube.com/watch?v=ZmhchQHkcSgHow Pop Culture and Politics became inseparable in 2017https://www.youtube.com/watch?v=VJcZg7uDtFMThe Intersection of Pop Culture & Politics - TEDXhttps://www.youtube.com/watch?v=r1rs5E8Chv4How Trump's America is changing Pop Culturehttps://www.youtube.com/watch?v=Ul0Ad0_SPT8&t=295sRicky Gervais Golden Globes 2020https://www.youtube.com/watch?v=iJOb9xHggS4Danger Dan - Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckthttps://www.youtube.com/watch?v=Y-B0lXnierwMarilyn Monroe - RARE, SOMETHING'S GOT TO GIVE (...) outtake footage 1962https://www.youtube.com/watch?v=eHkzAvda61oMarilyn Monroe Candid Footage in New York City, May 1962https://www.youtube.com/watch?v=OCjoJZKedI4Julien's Auctions: Historic Marilyn Monroe JFK Dresshttps://www.youtube.com/watch?v=hD86L-V4V_oMarilyn Monroe-Happy Birthday Mr. Presidenthttps://www.youtube.com/watch?v=Y74oWon5VToThe Story Behind the Only Known Photo of Marilyn Monroe and John F. Kennedy Togetherhttps://time.com/5354958/marilyn-monroe-john-f-kennedy-photo/Blind Melon - No Rainhttps://www.youtube.com/watch?v=3qVPNONdF58Keine Atempause - Düsseldorf, der Ratinger Hof und die neue Musikhttps://www.youtube.com/watch?v=2lrdFOHRxuENina Hagen ‚Neue Deutsche Welle‘: Die Pionierehttps://www.youtube.com/watch?v=Ntjfd51bThUTon Steine Scherben - Reportagehttps://www.youtube.com/watch?v=vFDDWzNsr-YFehlfarben - Paul ist tothttps://www.youtube.com/watch?v=1gKwduFVsV4Why Arthur Miller Wrote "The Crucible" https://www.youtube.com/watch?v=lGVlDzu-_dgAurthur Miller, Salem, MA (1991): Crucible & Trialshttps://www.youtube.com/watch?v=ulT8phOxSWUThe Crucible Trailer https://www.youtube.com/watch?v=4OBffF0s3HcThe Jacksons - Blame It On the Boogiehttps://www.youtube.com/watch?v=nqxVMLVe62UHell Nation - The Story of Dead Kennedyshttps://www.youtube.com/watch?v=Dtoq5SZRs0oFresh Fruit for Rotting Eyeballs - Dokuhttps://www.youtube.com/watch?v=V6OberRtI6QJello Biafra, singer of Dead Kennedys: ‚In some ways, Punk should die‘https://www.youtube.com/watch?v=ksKWonVOAgEJello Biafra Interviewhttps://www.youtube.com/watch?v=4bXRTajv04ELard - The Power of Lardhttps://www.youtube.com/watch?v=HLoxuxCQp9s
Satire, Meinungsfreiheit und der Fall Dieter Nuhr Wo endet Satirefreiheit, wo beginnt die Verantwortung öffentlich-rechtlicher Sender? Nach der Debatte um Dieter Nuhrs Aussagen zu Femiziden sprechen wir mit Medienredakteur Michael Meyer über Kunstfreiheit, Programmbeschwerden und die Rolle des rbb als produzierender Sender. Deutschlandfunk reformiert sein Programm Der Deutschlandfunk plant den größten Umbau seines Programms seit Jahren: Fachsendungen entfallen, neue monothematische Vertiefungen und mehr Publikumsdialog sollen das Angebot zukunftsfähig machen. Kritiker befürchten den Verlust journalistischer Tiefe. Darüber spricht Teresa Sickert mit Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue. Rechtsgutachten gegen den Umbau von COSMO Der geplante Umbau des WDR-Senders COSMO sorgt weiter für Protest. Ein Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die Pläne gegen das WDR-Gesetz verstoßen könnten. Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher*innen hat mit ihrem Verein da Gutachten in Auftrag gegeben und spricht darüber, was sie damit erreichen will.
Satire, Meinungsfreiheit und der Fall Dieter Nuhr Wo endet Satirefreiheit, wo beginnt die Verantwortung öffentlich-rechtlicher Sender? Nach der Debatte um Dieter Nuhrs Aussagen zu Femiziden sprechen wir mit Medienredakteur Michael Meyer über Kunstfreiheit, Programmbeschwerden und die Rolle des rbb als produzierender Sender. Deutschlandfunk reformiert sein Programm Der Deutschlandfunk plant den größten Umbau seines Programms seit Jahren: Fachsendungen entfallen, neue monothematische Vertiefungen und mehr Publikumsdialog sollen das Angebot zukunftsfähig machen. Kritiker befürchten den Verlust journalistischer Tiefe. Darüber spricht Teresa Sickert mit Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue. Rechtsgutachten gegen den Umbau von COSMO Der geplante Umbau des WDR-Senders COSMO sorgt weiter für Protest. Ein Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die Pläne gegen das WDR-Gesetz verstoßen könnten. Elena Kountidou, Geschäftsführerin der Neuen deutschen Medienmacher*innen hat mit ihrem Verein da Gutachten in Auftrag gegeben und spricht darüber, was sie damit erreichen will.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In diesen Tagen zeigt sich die Vielschichtigkeit staatlichen Handelns. Die Rentenkommission versucht, den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen. Ihre Vorschläge, darunter eine kapitalgedeckte Ergänzung, zielen auf mehr Stabilität ab, stoßen aber teils auf Kritik. Zugleich beweist die aktuelle Einigung zur Kommunalentlastung, dass die föderale Zusammenarbeit funktioniert. Der Bund übernimmt künftig den Großteil der Kosten für neue Bundesgesetze, um Städte und Gemeinden abzusichern. Ganz andere Fragen wirft das juristische Vorgehen gegen das Zentrum für Politische Schönheit auf. Nach einer Plakataktion kam es zu Hausdurchsuchungen. Hier prallen die Kunstfreiheit und der Schutz vor verbotenen Symbolen aufeinander. Diese Ereignisse verdeutlichen die ständigen Aushandlungsprozesse in unserer Gesellschaft. Weitere Artikel zusätzlich zum Newsletter finden Sie auf epochtimes.de
Arend, Ingo www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
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Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
In der neuen Episode 196 der Turtlezone Tiny Talks, diesmal wieder in Zusammenarbeit mit dem KI Expertenforum, geht um die Transparenzpflichten des Artikel 50 vom EU AI Act. Regeln, die Anfang August in Kraft treten. Das Gesetz wird oft im Kontext mit Deepfakes gelesen und wenn man den Begriff Deepfake hört, hat man sofort Bilder vor Augen: Ein Politiker sagt etwas, das er nie gesagt hat. Ein CEO kündigt einen Börsenschritt an, den es nie gab. Eine Prominente wird in kompromittierende Szenen montiert. In solchen Fällen haben wir bislang oft eine Diskrepanz zwischen dem gesellschaftlichen Konsens und der rechtlichen Bewertung und Verfolgbarkeit gehabt. Das hat der europäische Gesetzgeber natürlich zu Recht auch vor Augen gehabt. Aber das ist nicht der Kern und Knackpunkt bei den neuen Regelungen des Artikel 50. Die eigentliche Debatte beginnt bei den tausend alltäglichen KI-unterstützen Anwendungen, die heute schon in Smartphones, Bildbearbeitung, Podcasts, Videos und Social Media stecken. Es geht um die Zukunft von Authentizität und um die Frage, was bedeutet überhaupt noch "echt", wenn KI immer stärker Bestandteil jeder Kommunikation wird? Genügt Transparenz allein, um Vertrauen in Content und Informationen zu erhalten? In Zukunft fragen wir wohl verstärkt nicht nur, on ein Inhalt durch die KI generiert ist, sondern: Ist nachvollziehbar, wie dieser Inhalt entstanden ist? Und entsteht daraus eine relevante Täuschung? 37 spannende Podcast-Minuten.Ergänzende Informationen:Die neue Transparenzpflicht für KI-Inhalte (KI Expertenforum)Entwurf der Leitlinien zur Umsetzung der Transparenzpflichten für bestimmte KI-Systeme gemäß Artikel 50
Antisemitische Parolen in der Popmusik – leider kein Einzelfall. Ein Beispiel ist Xavier Naidoo, der mehrfach antijüdische Verschwörungstheorien verbreitet hat, oder auch Roger Waters, Mitbegründer der Gruppe Pink Floyd, der auf Konzerten offen israelfeindliche Parolen verkündet hat. Und es gibt noch mehr Beispiele. Das Festival About Pop, an dem auch SWR Kultur beteiligt ist, beginnt heute in Stuttgart und untersucht dieses Phänomen. Mit Konzerten, aber auch mit Diskussionen und Vorträgen. Die Politikwissenschaftlerin Maria Kanitz hat zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Lukas Geck bereits zwei Bücher zu dem Thema geschrieben. Antisemitismus in der Popkultur ist kein Randphänomen Kanitz sagt. „Spätestens seit dem 7. Oktober hat sich eine Radikalisierung bei bestimmten Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Die Boykotte sind stärker und massiver geworden.“ Auch Drohungen seien stärker geworden und einige jüdische Künstlerinnen und Künstler hätten die Branche sogar verlassen. Sensibilisierung durch Workshops Kanitz fordert, die Aufmerksamkeit stärker auf die verschiedenen Formen von Antisemitismus zu richten, zum Beispiel durch Schulungen und Workshops für Festival und Konzertveranstalter. „Viele sind im Moment einfach hilflos und in einer Art Schockstarre, weil sie diese Narrative nicht verbreiten wollen, aber wie geht man damit um?“, sagt Kanitz. Man dürfe nicht alles unter Kunstfreiheit subsumieren, sondern es müssten klare Grenzen definiert werden.
„Jedermann weiß, dass mit der Kultur auch die Macht verbunden ist“, hat der Historiker Leopold von Ranke gesagt. Auf jeden Fall wissen das offenbar diejenigen, die dabei oder darauf aus sind, sich kultureller Einrichtungen zu bemächtigen: In den USA baut Präsident Donald Trump Museen und das Kennedy-Center in seinem Sinne um. In Frankreich kauft der rechtsgerichtete Milliardär Vincent Bolloré den Sender Canal Plus, die wichtigste Finanzquelle des französischen Kinos, und schickt Filmschaffenden, die sich kritisch geäußert haben, die Kündigung. In Polen hat die Regierungszeit der nationalkonservativen PiS-Partei tiefe kulturelle Spuren hinterlassen. Und in Sachsen-Anhalt fürchtet die „Stiftung Bauhaus Dessau“ um ihre Existenz, falls die nächste Landesregierung von der AfD angeführt wird. Die Kultur scheint ein beliebtes Einfallstor zu sein für alle, die Macht und Einfluss ausbauen oder zementieren wollen, im Moment vor allem von ganz rechts. Warum ist das so? Weil Kultur der Förderung bedarf und deshalb besonders anfällig ist? Und weil sich mit Kultur am leichtesten das Denken und Fühlen sehr vieler Menschen erreichen und beeinflussen lässt? Kultur ist für alle. Und Kultur gehört allen. Welche Folgen hat es also, wenn einzelne Menschen oder Parteien Kultur vereinnahmen, wenn sie Kultur als Plattform für sich selbst nutzen, wenn sie Kulturschaffende und ihr Wirken unterdrücken? Und wie schwierig ist es, die bedrohte oder zerstörte Vielfalt einer Kulturlandschaft zu retten oder wiederherzustellen? Darüber spricht Moderator Oliver Glaap mit Hélène Miard-Delacroix, Politikwissenschaftlerin an der Sorbonne Université in Paris, mit Barbara Steiner, Kunsthistorikerin und Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, mit Axel Brüggemann, Journalist, Publizist und Host des Podcasts „Klang der Macht“, und mit dem langjährigen ARD-Korrespondenten in Polen, Martin Adam. Podcast-Tipp: Klang der Macht In dem sechsteiligen Podcast „Klang der Macht - Dresdens Freiheitskampf & Putins Kulturagenda“ zeichnen Axel Brüggemann und Jeanny Wasielewski ein erschreckend aktuelles Bild von Putins Verflechtung von Macht und Kultur - von seiner KGB-Vergangenheit in Dresden über die Panama Papers bis zum Ukraine-Krieg. https://www.ardsounds.de/sendung/klang-der-macht/urn:ard:show:db6549a6df1be026/
Weber, Anne F. Dr. www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Balzer, Vladimir www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Biennale-Präsident Pietrangelo Buttafuoco hat eine "Diplomatie der Schönheit" ausgerufen und heißt auch Russland bei der Ausstellung in Venedig willkommen. Doch hier hört die Kunstfreiheit auf. Italiens Kulturminister Giuli zieht Konsequenzen. Giordano, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Schäfer-Noske, Doris www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Biesler, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Cancel Culture auf höchster Ebene: Die EU-Kommission fordert von der Biennale in Venedig, dass sie Künstler aus Russland ausschließt – andernfalls könnten der Kunstausstellung die EU-Förderungen gestrichen werden. Das ist ein Einriff in die Kunstfreiheit und ein Anschlag auf die Völkerverständigung, die durch solche internationalen Ausstellungen gefördert werden kann. Der Gipfel der Heuchelei: Die EUWeiterlesen
Im Grundgesetz steht, dass die Kunst frei ist. Doch in der Kulturwelt wächst nach einigen Disputen das Misstrauen gegen Eingriffe der Politik. "Es braucht mehr Vertrauen in die Kultur", sagt der Hildesheimer Kulturwissenschaftler Julius Heinicke. Hoffmeister, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Reinhardt, Anja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Balzer, Vladimir www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Außenminister Wadephul zu Besuch in Israel, Volkswagen verzeichnet massiven Gewinneinbruch, Debatte um Eingriff in Kunstfreiheit nach Absage der Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises, Unglück von Fukushima jährt sich zum 15. Mal, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will Atomkraft verstärkt fördern, Die Meinung, Weitere Nachrichten im Überblick, Das Telefon wird 150 Jahre alt, Das Wetter
Außenminister Wadephul zu Besuch in Israel, Volkswagen verzeichnet massiven Gewinneinbruch, Debatte um Eingriff in Kunstfreiheit nach Absage der Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises, Unglück von Fukushima jährt sich zum 15. Mal, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will Atomkraft verstärkt fördern, Die Meinung, Weitere Nachrichten im Überblick, Das Telefon wird 150 Jahre alt, Das Wetter
Berndt, Christian; Brosda, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Lassnig mit Satiriker, Buchautor und Podcaster Florian Scheuba, warum Kriminelle und korrupte Politiker immer wieder Sympathien genießen und wie sich Korruption in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Scheuba erklärt, warum er Donald Trump eher als Gauner denn als Entertainer sieht und wie schwer es Satire inzwischen hat, wenn die politische Realität oft absurder wirkt als jede Bühnenpointe. Anhand von Fällen wie Peter Hochegger, dem „Wo war meine Leistung?“-Satz oder dem Birnbacher-Gutachten zeigt er, wie Satire komplexe Affären auf einen einprägsamen Punkt bringen kann, den viele Menschen plötzlich verstehen. Ein zentrales Thema ist die wachsende Desinformation: autoritäre Akteure wollen weniger überzeugen, als vielmehr bewirken, dass „eh alle lügen“ und niemand mehr Wahrheit von Lüge unterscheiden kann. Scheuba kritisiert „False Balance“ in Talkshows, in denen Klimaleugner:innen wissenschaftlichen Positionen gleichgestellt werden, und betont seinen Leitsatz „Eine Lüge ist keine Meinung“. Ausführlich thematisiert er seine nicht rechtskräftige Verurteilung wegen einer Kolumne, warnt vor Einschüchterungsklagen gegen Journalist:innen und schildert, wie solche Urteile Meinungsfreiheit und Kritik an Amtsträgern massiv einschränken können. Im Gespräch geht es auch um die strukturelle „Aufrüstung“ der politischen PR gegenüber einem ökonomisch geschwächten Journalismus und um die Rolle sozialer Medien und KI bei der Aushöhlung eines gemeinsamen Wahrheitsbegriffs. Am Ende diskutieren Lassnig und Scheuba, was jede und jeder tun kann – von der Unterstützung seriöser Medien über Medienkompetenz bis zur Wertschätzung von Demokratie – und warum Humor für Scheuba eine Form von „Satire als Notwehr“ gegen Angst und Resignation ist.Links zur Folge:Interview von "profil" mit Florian ScheubaBuch "Schrödingers Ente" von Florian ScheubaPodcast "Ganz offen gesagt" über "8 Tische für die vierte Gewalt"Podcast "Die Dunkelkammer" - Auftakt zur Serie über Peter HocheggerPodcastempfehlung der Woche:Podcast "Scheuba fragt nach" (FALTER) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at