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84 Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten diskutieren beim ARD-Dialogformat „Was Deutschland verbindet“ über die großen Fragen unserer Zeit – darunter auch der Umgang mit dem Klimawandel. Heike Liessmann aus der ARD-Klimaredaktion berichtet
Warum ist Richard Löwenherz bis heute ein Popkultur-Star? Was verraten frühneuzeitliche Studentenromane über Rollenbilder? Und warum ist das Mittelalter viel weniger eindeutig, als es Klischees vermuten lassen? Marvin ist bei Adam von Kaptorga zu Gast und spricht über Geschichtsbilder, Quellen, Reenactment, Klöster, Kreuzzüge und die Frage, wie Vergangenheit erzählt, erinnert und manchmal gründlich missverstanden wird. Es geht um Heldenmythen, religiöse Lebenswelten, höfische Ideale, kuriose Quellenfunde und die Lust daran, historische Erzählungen gegen den Strich zu lesen. Ein Gespräch über Neugier, schräge Überlieferungen und den Blick hinter vertraute Bilder – von Hollywood bis Hörsaal, von frommen Idealen bis gelebter Wirklichkeit. Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalRabattcode und Tickets für das Podcast-Festival "Leipzig lauscht" unter:https://t.rausgegangen.de/tickets/leipzig-lauscht-2026?dc=EPOCHENTROTTER20 (Rabattcode: EPOCHENTROTTER20)Infos und Tickets zur KaptorgaCon in Brandenburg unter: https://kaptorga-history.de/kaptorgacon/Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gutzeit, Angela www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Wie können junge Menschen lernen, ihre Lebenswelten aktiv mitzugestalten? In der 48. Folge von Bildungswellen spricht die AHS-Lehrerin, Architektin und Künstlerin Theresia Frass-Knierzinger darüber, wie Kinder und Jugendliche Räume spielerisch entdecken und ihre Umgebung als gestaltbar erleben können. Sie erzählt, wie sie mit jungen Menschen das Wohnen der Zukunft erforscht, Gespräche im öffentlichen Raum anstößt, im Klassenverband ein gutes Miteinander stärkt und warum Irritation und Reduktion in der Bildungsarbeit oft besonders wirkungsvoll sind. Zusatzinfos & Links:Initiative Raumschule, Architekturvermittlung und angewandte Raumforschung für junge Menschen: www.raumschule.at Vermittlungsangebote des Architekturzentrum Wien: www.azw.at/de/vermittlung Netzwerk „Handyfreie Schule“: handyfreieschule.org Weiterbildung:BNE-Sommerakademie „CONNECT – Empathie mit Mensch, Planet und Zukunft“ von 19. – 21. August 2026 in Wesenufer, OÖ: events.umweltbildung.at Fragen, Feedback und Kommentare an podcast@umweltbildung.at. Die Musik für Bildungswellen kommt von grapes. Forum Umweltbildung ist eine Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft und des Bundesministeriums für Bildung. Projektträgerin: Umweltdachverband gGmbH
Hörbahn on Stage: Michael Borgolte erläutert "Die Welten des Mittelalters" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit dem Autor über dessen - Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt -Lesung Michael Borgolte (Hördauer ca. 25 min)Gespräch zwischen Michael Borgolte und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 55 min)Moderation Uwe KullnickDie globalisierte Welt der Gegenwart mit ihren Orientierungskrisen erfordert eine Neubestimmung auch des Mittelalters jenseits eurozentrischer Blickverengungen. Michael Borgolte zeigt in seiner magistralen Darstellung, dass Europa zwar stets ein Teil der größten «Welt» von drei Kontinenten – Europa, Asien und Afrika – war, aber sich erst in einem langanhaltenden historischen Prozess aus seiner globalen Randposition befreien und zur eigenständigen Gestaltungsmacht werden konnte. Der bedeutende Mediävist legt damit nichts Geringeres vor als die erste Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt.Anders als heute war die mittelalterliche Welt noch nicht global vernetzt. Sie war geprägt von zahlreichen Lebenswelten, die sich inselartig über den Globus verteilten, von Amerika bis China, im Nordmeer und Pazifik, unterschiedlich verdichtet in Europa und Afrika. Doch diese Inseln waren nicht alle isoliert. Es entstanden zahlreiche wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Verbindungen von einer Intensität und Weite, die der Antike noch unbekannt waren. Mit stupender Gelehrsamkeit entfaltet Michael Borgolte in seinem Buch ein Panorama dieser Welten des Mittelalters und verknüpft sie zu einer Globalgeschichte, wie sie – auch international – noch nie geschrieben worden ist. Michael Borgolte war Professor (em.) für mittelalterliche Geschichte an der Humboldt-Universität und einer der renommiertesten Mediävisten Deutschlands. Er war seit 1991 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte des Mittelalters an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist seit 2005 Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2005–2011 war er Sprecher des Schwerpunktprogramms der DFG „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“, 2011 wurde er mit dem Advanced Grant des European Research Council 2011 für das Projekt: „FOUNDMED. Foundations in medieval societies. Cross-cultural comparisons“ ausgezeichnet (Laufzeit 2012–2017). Seine bislang letzten Bücher veröffentlichte er unter den Titeln: „Stiftung und Memoria“ (2012), „Mittelalter in der größeren Welt. Essays zur Geschichtsschreibung und Beiträge zur Forschung“ (2014) und „Weltgeschichte als Stiftungsgeschichte.Von 3000 v. u. Z. bis 1500 u. Z.“ (2017, engl. Übers. 2019). Seit 2016 ist er Senior Researcher und seit 2017 Gründungsdirektor des Berliner Instituts für Islamische Theologie der Humboldt-Universität. Zu seinen zahlreichen Publikationen gehören u.a. "Christen, Juden, Muselmanen. Die Erben der Antike und der Aufstieg des Abendlandes" (2006) sowie zuletzt "Weltgeschichte als Stiftungsgeschichte" (2017). Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Was wie eine Binsenweisheit klingt, ist doch prägend für die Typologie, der wir uns heute widmen: dem Bauen von Kindertagesstätten. Sie bedürfen eines besonderen Verständnisses für die Lebenswelten von Kindern. Wenn wir auf die soziale Entwicklung, die Identitätsbildung blicken - welche Verantwortung trägt Architektur im frühkindlichen Bildungsbereich über die reine Funktionalität hinaus? Soll die Gestaltung der Räume möglichst wenig vorgeben, um der kindlichen Fantasie ihren Freiraum zu lassen? Oder sollten Planerinnen und Planer durch eine gezielte Gestaltung die Nutzung der Räume mitprägen, gar vorgeben? Und welche Rolle spielt bei all dem die Sicherheit der Kleinsten? Über all das haben wir mit Michael Schoener und Nadja Chawaf von Schoener und Panzer Architekten aus Leipzig gesprochen. Mit am Mikro sitzen die DBZ-Redakteure Hartmut Raendchen und Heide Teschner.
Die Angst vor dem Tod gehört zum Menschsein dazu, und doch sprechen wir selten offen darüber. Claudia Knöllinger ist Diplom-Psychologin, hat im Hospiz gearbeitet und ist dem Tod auch persönlich schon sehr nahe gekommen. Vor 20 Jahren verlor sie ihr Kind durch eine schwere Schwangerschaftskomplikation und wäre selbst beinahe gestorben. In ihrem Buch „Du bist nicht allein mit der Angst vor dem Tod“ sammelt sie Perspektiven von Menschen unterschiedlicher Religionen, Berufe und Lebenswelten. Ein ruhiges, ehrliches Gespräch über eine Angst, die viele in sich tragen – oft völlig allein. Tim Wache besucht seit 2019 Menschen in Hospizen, um mit ihnen über das Leben zu sprechen – über das, was wirklich zählt, was bleibt und was sie am Ende noch sagen möchten. Aus diesen Begegnungen sind zwei berührende Bücher entstanden, voller letzter Sätze, ungefilterter Ehrlichkeit, Lebensweisheit und Humor. Im Gespräch erzählt Tim, was ihn zu dieser Arbeit geführt hat, welche Geschichten ihm bis heute nahegehen sind und warum die letzten Stunden eines Menschen manchmal für sehr viel Klarheit sorgen können. Ein tiefes, warmes Gespräch über Mut, Nähe, Verlust – und über die Kraft, die in echten Begegnungen steckt.
Paraguay und Südwestfrankreich – zwei Länder, zwei völlig unterschiedliche Lebenswelten. In dieser Ausgabe von „Fernruf“ berichten Mira Feist und Mario Bernkopf von ihrem Schritt ins Ausland. Mira Feist hat Deutschland gemeinsam mit ihren Kindern verlassen und sich in Paraguay ein neues Leben aufgebaut – geprägt von Natur, neuen Chancen und ungewohnten Herausforderungen. Mario Bernkopf hingegen lebt heute in Nérac in Frankreich, wo aus einem langjährigen Urlaubsziel ein dauerhafter Lebensmittelpunkt wurde. Zwischen tropischem Alltag und französischer Lebensart zeigen beide, wie facettenreich Auswandern sein kann – und was wirklich dahintersteckt.
Seit Jahrzehnten prägt Brigitte Dethier Kinder- und Jugendtheater in Deutschland. Die Regisseurin verrät, warum es immer wieder eine schöne Herausforderung ist, junge Menschen mit lebensnahen Geschichten zu erreichen. Wiese, Tim www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
An einem Roman kommt in diesem Frühjahr scheinbar keiner vorbei: "Sanditz" von Lukas Rietzschel. Direkt nach Erscheinen hat das Buch die Bestsellerlisten gestürmt. Für einige Kritiker ist es sogar das beste des Frühjahrs. Solche Superlative findet Nadine schwierig, aber begeistert ist sie trotzdem. Der lakonisch erzählte Familienroman beleuchtet ostdeutsche Lebenswelten und spannt einen Bogen aus den 70er Jahren der DDR bis in die Pandemiejahre 2021/22. Warum wir uns mit der Corona-Zeit dringend noch mal auseinandersetzen sollten, wieso Lukas in die Ukraine gereist ist und was ein "Kuchen-Sachse" ist, darüber sprechen Nadine und der Autor in dieser Folge. Das Buch Lukas Rietzschel: "Sanditz", dtv, 480 Seiten, 26,00 Euro. Nadine empfiehlt: Sally Lisa Starken: "Wenn der rechte Rand regiert – USA, Italien, Polen: Demokratien am Kipppunkt? Was wir jetzt für unsere Zukunft tun müssen", Heyne, 336 Seiten, 18,00 Euro. Lukas empfiehlt: Armin Schäfer und Michael Zürn: "Die demokratische Regression", Edition Suhrkamp, 247 Seiten, 16,00 Euro. Yade Yasemin Önder: "Anti-Müller", park x ullstein, 240 Seiten, 23,00 Euro. Nils C. Kumkar: "Polarisierung - Die Ordnung der Politik", Edition Suhrkamp, 290 Seiten, 18,00 Euro. Der Autor Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz, Sachsen, schreibt mit großem Erfolg Romane und Theaterstücke. Schon sein Debüt "Mit der Faust in die Welt schlagen" (2018) brachte ihm große Aufmerksamkeit ein. Seitdem gilt er als einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller der Nachwendegeneration. Es folgten "Raumfahrer" (2021) und Theaterstücke wie "Das beispielhafte Leben des Samuel W." (2024) und nun sein neuer Roman "Sanditz". Der Ort Spaziergang durch Leipzig, Cafe Riquet, Nikolaikirche, Augustusplatz.
Lesen eröffnet Welten, Geschichten zeigen uns neue Seiten unseres Selbst und der Gesellschaft. Der sogenannte klassische Literaturkanon deckt jedoch nur einen kleinen Teil dieser Vielfalt ab. In Schule und Feuilleton wird oft eine Norm vermittelt, die weder die Realität noch die gesamte Literatur widerspiegelt. Bianca Braunshofer, Marlon Brand und Tobi Schiller haben das Buch „UND JETZT QUEER! Lesen jenseits der Norm“ geschrieben, um zu zeigen, dass queere Literatur schon immer Teil der Literaturgeschichte ist. Sie diskutieren, warum queere Identitäten und Lebenswelten in Schulen kaum sichtbar sind und wie das Buch als Einladung dient, die gesamte Bandbreite des Lesens zu entdecken. Bianca ist Co‑Gründerin der queer‑feministischen Buchhandlung o*books (Wien) und leitet Workshops mit ihrer Therapiehündin Gigi. Marlon studierte Komparatistik (Bochum) und schreibt seit 2017 über queere Literatur (@booksaregayasfuck). Tobi ist Medienwissenschaftler, Redakteur und betreibt zusammen mit Marlon das Newsletter‑Magazin „Queerer Kanon?“ (Berlin). Gemeinsam fordern sie mehr queere Sichtbarkeit im Unterricht, zeigen, wie Literatur als Möglichkeitsraum wirkt, und geben Lehrkräften konkrete Impulse für eine inklusivere Lektüreauswahl.
Was wäre, wenn wir Wolfe halten würden statt Hunde? Was wäre anders? So nah unsere Hunde rein genetisch dem Wolf noch sind, so fern sind sie ihm mit ihrem Verhalten. Prof. Kurt Kotrschal forscht seit vielen Jahren mit Hunden und Wölfen, er gibt uns im Gespräch einen spannenden Einblick in die doch so unterschiedlichen Lebenswelten. Unbedingt reinhören! Foto: Theresa Wey
Im Gespräch zeigt Niklas Hartmann (ReachOn GmbH) sehr deutlich, wie sich Influencer Marketing 2026 verändert – und welche Stellschrauben Du als Online Marketer:in kennen musst, um Budgets wirklich wirksam einzusetzen.
Wer seid ihr eigentlich? Sachsen-Anhalt und die Frage der Identität stehen im Fokus dieser Analyse zur politischen Verortung im Land. Die Episode untersucht, wie die regionale Bindung der Bürger die Wirksamkeit politischer Botschaften im Vorfeld der Landtagswahl am 6. September 2026 beeinflusst.Ein Bundesland ist ein administratives Gebilde – doch wie tief es emotional verankert ist, entscheidet oft über den Erfolg politischer Strategien. In dieser Folge des Sachsen-Anhalt Podcast analysieren Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg das Spannungsfeld zwischen Lokalpatriotismus und Landesidentität.Die zentrale Fragestellung lautet, ob sich die Menschen primär als Sachsen-Anhalter begreifen oder ob ihr Heimatgefühl an den Grenzen von Regionen wie der Altmark, dem Harz oder Städten wie Magdeburg und Halle endet. Eine schwach ausgeprägte Landesidentität verändert die Aufnahme politischer Kommunikation grundlegend: Botschaften werden lokaler, emotionaler und oft skeptischer gegenüber der Landespolitik wahrgenommen.Anhand der „Schattenstimmen“ – ungefilterten Meinungsbildern aus der Bevölkerung – werden in dieser Episode zentrale Motive der Identitätsbildung beleuchtet. Es zeigt sich, dass die lokale Identifikation oft schwerer wiegt als das Bewusstsein für das gesamte Bundesland. Heimat wird dabei primär durch das direkte Wohnumfeld, familiäre Wurzeln und soziale Ankerpunkte definiert. Besonders bei Zugezogenen oder Pendlern bleibt die Bindung zum Land oft funktional, während die emotionale Verortung anderweitig stattfindet.Diese Erkenntnisse führen zur strategischen Einordnung für den laufenden Wahlkampf: Wer Vertrauen gewinnen will, muss die spezifischen regionalen Lebenswelten adressieren. Der Sachsen-Anhalt Podcast bietet mit dieser Analyse eine tiefgehende Einordnung der gesellschaftlichen Stimmungslage vor der Wahl.
Von Frauentagsfeiern gestern und heute bis zur ersten Liebe, vom Fußballplatz bis zur Brigadefeier, von großen Frauen der Weltgeschichte bis zu den Wechseljahren, von einer starken Frau des 17. Jahrhunderts bis hin zu den Ostseewellen in Lied und am Strand: Wenn diese sechs Frauen zusammen kommen, treffen sechs Lebenswelten aufeinander und jede trägt etwas bei zur munteren Plauderei vor dem Mikrofon. Die Frauentags-Klönkist - mit Kaffee, Keksen und Saft und sogar mit Gesang zur Gitarre!
In der 44. Folge des „Podcasts zur Energiezukunft“ spricht Katharina Klein mit Dr. Christoph Schleer, Director Research & Consulting beim SINUS Institut wie unterschiedliche Milieus die Akzeptanz der Energiewende beeinflussen.
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussen zwar die Politik im Heiligen Land. Aber zu schaffen machen den einheimischen Christinnen und Christen besonders ihre komplett unterschiedlichen, politisch bedingten Lebenswelten.
Mit Prof. Dr. Björn Maurer (PH Thurgau) und Kathrin Demmler (merz | medien + erziehung) geht es in dieser Folge um Digitalität als Schulentwicklungsaufgabe, nicht nur als Unterrichtsfrage.Eine Rolle hierbei spielen mediale Lebenswelten, Plattform- und Datenlogiken, medienethische Konflikte sowie Fragen von Macht, Öffentlichkeit und Demokratie – und die organisatorische Seite, ohne die all das nicht trägt. Zum aktuellen Heft
Warum landet Julie eigentlich auf einer Tupperware-Party – und was steckt wirklich hinter Moritz' Gedanken, sich ein Auto für 450.000 € zu kaufen? In dieser neuen, spannenden Podcastfolge nehmen wir euch mit in zwei sehr unterschiedliche (und überraschende) Lebenswelten. Wir sprechen offen, ehrlich und mit einer guten Portion Humor über Konsum, Entscheidungen, Erwartungen und die kleinen wie großen Absurditäten des Alltags. Zwischen Küchenpartys und Luxusträumen geht es dabei nicht nur um Zahlen und Produkte, sondern vor allem um die Geschichten und Gedanken dahinter. Außerdem haben uns einige Zuhörer-Mails erreicht, die wir am Ende der Folge aufgreifen. Wir gehen strukturiert und professionell auf eure Fragen, Meinungen und Anregungen ein – und sagen danke für den großartigen Austausch mit unserer Community. Eine Folge zum Mitdenken, Schmunzeln und Diskutieren.
Am 17. Dezember 2025 verstarb der Film- und Theaterregisseur, Produzent, Autor, Professor für Regie und natürlich Aktivist unds Vorkämpfer der LGBTIQ-Bewegung in Deutschland ROSA VON PRAUNHEIM. So umstritten oft seine Methoden (Outing von Alfred Biolek und Hape Kerkeling 1991 in der TV-Sendung „Explosiv – Der heiße Stuhl“) waren, so unumstritten sind aber auch seine Verdienste. Sein Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ (1971) gilt heute als Auslöser der Lesben- und Schwulenbewegung in der BRD.In über 150 Filmen porträtierte er vor allem schwules Leben, stellte ältere Frauen und gesellschaftskritische Themen, aber auch das Leben in bestimmten Vierteln und Lebenswelten vor.Aktiv war er auch als Theaterregisseur, war aber auch in anderen Kunstrichtungen aktiv. Die Schwule Welle hatte mehrfach die Ehre, mit Rosa von Praunheim zu sprechen, zuletzt sprach Hartmut im Rahmen der 41. Schwulen Filmwoche Freiburg im Mai (zusammen mit Richard von der Filmwoche) mit dem Ausnahmekünstler. Thema war sein (nun) letzter Film „Die satanische Sau“, es ging aber auch in dem Interview auch um Rosas Sicht auf die aktuelle Welt und um den Tod. In einer Sondersendung erinnerten wir an Rosa von Praunheim, hörten in Interviews mit Rosa ein, aber auch in die von Weggefährten wie z.B. Axel Ranisch oder Heiner Bomhard. Und auch die Redakteure und die Schwule Filmwoche Freiburg erinnerte sich an ihn.Hier könnt Ihr die Sendung (aus urheberrechtlichen Gründen ohne die Musik) nachhören. Ein wunderschönes Zeitzeugnis von einem Ausnahmekünstler.
Zuerst: der Jahresbeginn wurde in der Schweiz von einer schlimmen Tragödie überschattet: 40 Menschen sind in Crans-Montana beim Brand einer Bar ums Leben gekommen, über 100 weitere sind schwer verletzt. Manuel und Stephan verzichten auf die üblichen Einstiegskategorien «Hallelujah der Woche» und «Stossgebet der Woche» und gedenken der Opfer dieser Katastrophe. Zum Thema dieser Woche: Ist die junge Generation wirklich gottlos – oder schauen wir einfach durch die falsche Brille? In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, was Generationenlabels leisten, wo sie schaden – und warum Glauben sich selten an Zielgruppenstrategien hält. «Generation Golf», «Generation Maybe», «Generation Beziehungsunfähig»: Unzählige Generationenbezeichnungen machen die Runde, entsprechende Bücher: Bestseller – versuchen, Alterskohorten zu beschreiben, unter gemeinsamen Eigenschaften zusammenzufassen. Und Kirchen greifen diese Begriffe gerne auf und fragen sich: Wie erreichen wir diese Menschen? Was müssen wir tun, wie die Botschaft verpacken, welche Sprache sprechen und welche Jeans tragen, um bei dieser Generation zu landen? Stephan hat sich letzte Woche über einen NZZ-Beitrag aufgeregt, der die Generation «Alpha» als «lebensunfähig» schlechtredete – und dabei zeigte, wo die Grenzen und Gefahren solcher Beschreibungen liegt: man schert ganze Jahrgangsgruppen über einen Kamm… und lässt dabei meist sozioökonomische Hintergründe, Milieuzugehörigkeiten, Klassenunterschiede ausser Acht. Den einzelnen Menschen wird das nicht gerecht. Denn es doch klar: Diese Generationen gibt es ja gar nicht (und auch nicht die verschiedenen «Milieus»): das sind alles Abstraktbegrife, die versuchen, die grossen Linien zu sehen. Die aber gerade dann gefährlich werden, wenn sie die persönliche Auseinandersetzung mit einzelnen Menschen zu ersetzen drohen. Wenn sie zu einer Brille werden, mit der man eine «Generation» wahrnimmt, um dann die «Kommunikation des Evangeliums» darauf auszurichten: Die Wahrscheinlichkeit, dass es dabei zu Kopfgeburten kommt, zu Versuchen, die zu Scheitern verurteilt sind, ist gross. Aber was stattdessen tun? Manuel und Stephan diskutieren über gelungene und misslungene Versuche, die christliche Botschaft zu kontextualisieren, über ein Evangelium, dass sich in verschiedenen Lebenswelten inkarniert – und über Kirchen, die oft verpassen, Formen des Glaubens und der Nachfolge Jesu überhaupt zu sehen, wenn sie nicht den eigenen institutionellen Erwartungen entsprechen… Eine Folge über die Grenzen von Etiketten, die Sehnsucht nach Verstehen – und die Einsicht, dass Glauben meist dort entsteht, wo niemand ihn geplant hat.
Gute HR-Arbeit braucht einen Perspektivwechsel: raus aus dem Konferenzraum, rein in den Betrieb.Bei Vonovia, Europas größtem börsennotierten Wohnungsunternehmen, beginnt dieser Perspektivwechsel im Alltag. Dort, wo Arbeit wirklich passiert. Ruth Werhahn, CHRO des Unternehmens, ist überzeugt: HR muss näher ran. An den Betrieb, an die Menschen, an die Realität.Denn strategische Wirkung entsteht nur, wenn HR operative Lebenswelten wirklich versteht. Deshalb verantwortet Ruth Werhahn nicht nur als CHRO die 12.000 Mitarbeitenden, sondern auch IT und die Handwerkerorganisation mit rund 5000 Mitarbeitenden. Für sie bedeutet HR nicht nur eine Supportfunktion, sondern vor allem die Aufgabe der Mitgestaltung im Geschäft. Im Gespräch mit Johannes Füß spricht sie über Entwicklung, die alle mitdenken, nicht nur die mit Titel. Über Wertschätzung, die im Alltag beginnt. Und über drei Prinzipien, mit denen HR zum strategischen Hebel wird.In dieser Episode erfährst du:1) Warum HR in operative Lebenswelten eintauchen muss.2) Wie man Fachfunktionen ins Business denkt.3) Warum Mitarbeiterbindung genauso wichtig ist wie Recruiting.4) Wie man Entwicklung gewerblicher Mitarbeitender neu denkt. 5) Welche Haltung HR braucht, um Transformation anzutreiben.___________Ruth Werhahn freut sich über den Austausch rund um HR-Wirkung im Alltag, operative Nähe und strategische Verantwortung in der Personalarbeit.Wenn du dich angesprochen fühlst, dann melde dich bei ihr auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ruth-werhahn/___________Über unseren Host Johannes Füß:Johannes ist Senior Vice President von EGYM Wellpass, dem Marktführer für Corporate Health Benefits. Auch wenn er eine Schwäche für Schokolade hat, ist Johannes' Bewusstsein für Gesundheit groß: Wenn der gebürtige Münchner nicht gerade dabei ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Teams physisch und mental gesund zu halten, verbringt er seine Zeit aktiv in den Bergen - am liebsten mit seiner Familie.Melde dich bei Johannes Füß auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johannes-f%C3%BC%C3%9F/
Roxane Bicker spricht in dieser Folge mit Mèlanie Flossmann-Schütze über altägyptische Lebenswelten - wie hat man gewohnt, was hat man angezogen und gegessen? In dieser Podcast-Staffel sprechen wir über altägyptisches Alltagsleben - anhand unserer neuen Sonderausstellung "Kindheit am Nil - Aufwachsen im Alten Ägypten".******************************Shownotes:Zur Sonderausstellung: https://smaek.de/ausstellungen/kindheit-am-nil-aufwachsen-im-alten-aegypten/#frühgeschichte #antike #ägypten #afrika #nordafrika #museum #kunst #münchen #forschung #geschichte #alltag #kindheit
Jahrhundertelang wurde auf der Opernbühne geliebt, heterosexuell geliebt. Seit wenigen Jahrzehnten erst stehen eine Handvoll schwule Paare, noch weniger lesbisch Liebende und bloß eine trans Person im Zentrum von ein paar wenigen Opern. Die universelle Kunstform Oper war doch eigentlich schon immer recht queer – oder doch nicht? Seit den ersten Werken der Gattung traten schliesslich Männer verkleidet als Frauen auf, Frauen verkleidet als Männer. Hohe Stimmen intonierten männliche Charaktere, tiefe weibliche. Stimm- und Kleidertravestie waren gang und gäbe. Lange fielen explizit queere Stoffe und Homoerotik aber der Zensur oder Verschleierung zum Opfer, gleichgeschlechtliche Liebe durfte auch auf der Bühne nicht sein. Doch seit der letzten Jahrtausendwende werden die Liebespaare in Opern nun allmählich diverser, und das Repertoire beginnt so, die gesellschaftliche Realität etwas adäquater abzubilden. Einer der Pioniere, der ein fesselndes Werk mit schwulem Protagonistenpaar komponiert hat, ist der Basler Andrea Scartazzini. In der Sendung erzählt er von der Entstehung seines hochdramatischen und gross besetzten «Edward II.» aus dem Jahr 2017 und von dessen musikalischen Besonderheiten. In St. Gallen feierte 2023 die erste abendfüllende Oper über eine trans Ikone ihre Uraufführung: «Lili Elbe» des US-Amerikaners Tobias Picker. Um die Geschichte der dänischen Landschaftsmalerin authentisch erzählen zu können, arbeitete Picker während des Kompositionsprozesses mit der Baritonistin Lucia Lucas zusammen, welche auch ihre eigenen Erfahrungen einbrachte. Philipp Venables schliesslich vertonte für die Opernfestivals in Aix-en-Provence und Bregenz ein queeres Kultbuch aus den 1970er-Jahren: «The Faggots & Their Friends Between Revolutions» und schuf damit ein weiteres schillerndes Werk, welches andere Lebenswelten als die heterosexuelle auf die Bühne bringt. Ein Streifzug durch die queere Operngeschichte bis heute. Gespielte Werke: W. A. Mozart: Apollo et Hyacinthus (1767) K. Szymanowski: Król Roger (1926) F. Poulenc: Les Mamelles de Tirésias (1947) B. Britten: Billy Budd (1951) St. Wallace: Harvey Milk (1995) P. Eötvös: Angels in America (2004) R. Gordon: 27 (Kammeroper über Gertrude Stein und Alice B. Toklas, 2014) Ch. Wuorinen: Brokeback Mountain (2014) A. Scartazzini: Edward II. (2017) K. Chemirani: Negar (2022) P. Venables: The Faggots & Their Friends Between Revolutions (2023) T. Picker: Lili Elbe (2023) Literaturhinweis: Casta Diva - Der schwule Opernführer Rainer Falk & Sven Limbeck Querverlag, 2019 Erstausstrahlung: 16.07.2025
„Kirche, ihr seid hier? Wo Leben gefeiert wird? Damit hätten wir nun wirklich nicht gerechnet.“Kirchliche Arbeit findet längst nicht nur in der Ortsgemeinde statt. Ob in Schulen, Krankenhäusern, Gefängnissen, auf Festivals, an Universitäten oder im Tourismus – überall gibt es spezialisierte Angebote an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft.Mit unserem Gast Philipp Elhaus, Pastor und Referent am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, sprechen wir über „Dienste, Werke und Einrichtungen“. Sie gelten als funktionale Dienste: nicht territorial gebunden, sondern thematisch fokussiert und auf bestimmte Lebenswelten zugeschnitten. Warum sind sie entstanden, welche Aufgaben übernehmen sie – und welches Potenzial haben sie für die Kirche der Zukunft? Der Text zum Podcast: Philipp Elhaus: Kirche jenseits der Ortsgemeinde. Konturen einer praktisch-theologischen Theorie der kirchlichen Dienste, Werke und Einrichtungen, in: Praktische Theologie 60 (2025), S. 231-238. Und dann empfehlen wir euch noch einen Sammelband zum Thema: Philipp Elhaus / Uta Pohl-Patalong (Hg.): Fluide Formen von Kirche. Dienste, Werke und Einrichtungen in Gesellschaft und Kirche des 21. Jahrhunderts, Stuttgart 2024. #Kirche #EvangelischeKirche #FunktionaleDienste #KirchlicheInnovation #ÖffentlicheKirche #DiensteWerkeEinrichtungen #Seelsorge #Diakonie #Studierendengemeinde #KircheImTourismus #Postparochial
Donat Hofer gibt den Randthemen eine Stimme. Als Reporter und Redaktor beim SRF taucht er ein in ungewöhnliche Lebenswelten – einfühlsam, unvoreingenommen und nah dran. Doch was macht das mit ihm selbst? Am Donnerstag, 23. Oktober 2025, lud UND Generationentandem zur Begegung mit Donat Hofer.
Nach dem Abitur ging Hanna Jones nach Südafrika, später studierte sie Ethnologie und Soziologie in Deutschland – und arbeitete sich seither durch beeindruckend viele Lebenswelten: als Sozialarbeiterin bei der Aids-Hilfe, Geschäftsführerin einer Regionalstelle, Projektkoordinatorin an der Hochschule, danach als persönliche Referentin des Oberbürgermeisters und schließlich wurde sie Gründerin von “JOBS FOR MOMS”.Im Podcast spricht sie über die Herausforderungen einer internationalen Ehe, Strukturen in Unternehmen, die Müttern noch immer zu wenig Raum geben, über Stolpersteine im sozialen Unternehmertum – und über ihre Vision einer gemeinschaftlichen, gerechten Zukunft.
«Wenn mir jemand sympathisch war auf dem Spielplatz, habe ich nach der Telefonnummer gefragt.» Kinderhaben macht was mit einer Freundschaft. Ressourcen verändern sich, Themen verändern sich, Lebenswelten verändern sich. Manchmal kommt auch Neid auf die Freundin dazu, weil sie Kinder hat - oder weil sie 'gut funktionierende' Kinder hat. Kinder können das Freundschaftsgleichgewicht durcheinander bringen. Wie gehen wir damit um, wenn wir auf Grosszügigkeit der anderen Person angewiesen sind? Oder wenn unsere Freunde durch das Elternsein so eingeschränkt werden, dass grosse Teile unserer Freundschaft nicht mehr gelebt werden können? Ein Gespräch über Freundschaften, über das Zulassen und Aushalten von Schwäche und über den Mut, unangenehme Fragen zu stellen und um Hilfe zu bitten.
Demokratie entsteht nicht von allein – und sie ist kein geschlechtsneutrales System. Um einen umfassenderen Blick auf Geschichte und Gesellschaft ist es diese Woche in den „Gedanken für den Tag“ von Stefania Pitscheider Soraperra gegangen. Sie ist Direktorin des Frauenmuseums Hittisau im Bregenzerwald – dem einzigen Museum Österreichs, das sich ausschließlich den Lebenswelten von Frauen widmet. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27.09.2025
Ralph Gleis, Generaldirektor der Albertina, kuratiert mit Gothic Modern eine Ausstellung, die Kunst des Mittelalters und der Frührenaissance aus der Perspektive der Moderne neu entdeckt. In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ spricht er mit Lisa Zeitz über das große Interesse von Künstlerinnen und Künstler der Moderne an gotischen Bildwelten, die Ambivalenzen moderner Lebenswelten um 1900 – und darüber, warum Hässlichkeit, Düsternis und existenzielle Gefühle zu dieser Zeit so sehr faszinierten. Ein Gespräch über Edvard Munch, Egon Schiele, Paula Modersohn-Becker und ihre Rezeption von Hans Baldung Grien, Lucas Cranach und Matthias Grünewald. Es geht um Totentänze, Leidenschaften und Tabus – und über die Aktualität eines ästhetischen Denkens, das tief in die Vergangenheit reicht. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.
Das Thema Migration hat viele Ebenen und Facetten, die oft übersehen werden. Bücher spiegeln diese Vielfalt: ob subjektive Lebenswelten, ideologische Ansätze, Problemanalyse oder Lösungsansätze. Wir präsentieren exemplarisch einige Titel. Von Christian Rabhansl
Das Thema Migration hat viele Ebenen und Facetten, die oft übersehen werden. Bücher spiegeln diese Vielfalt: ob subjektive Lebenswelten, ideologische Ansätze, Problemanalyse oder Lösungsansätze. Wir präsentieren exemplarisch einige Titel. Von Christian Rabhansl
Ignatowitsch, Julian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
In unserer Zweimillionenstadt treffen unterschiedlichste Lebenswelten und Bedürfnisse aufeinander. Damit das nicht zu Konflikten führt, unterstützt Wien das Miteinander. Wie das klappt, erzählen Kirsten Popper-Nelvai (Stadt Wien Bildung und Jugend) und Willi Hejda (Verein AWA - das Kollektiv für Awareness-Arbeit) im Interview mit Christine Oberdorfer.Weitere Infos:Fair-Play-Teams: https://www.wien.gv.at/freizeit/bildungjugend/fair-play/index.htmlAwareness-Teams: https://www.wien.gv.at/freizeit/bildungjugend/jugend/awareness-teams.htmlWenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt). Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken. Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheute Weitere Stadt Wien Podcasts: Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichten büchereicast der Stadt Wien Büchereien
Die westlichen Kirchen stecken in fundamentalen Krisen. Lässt sich die Vision des Reiches Gottes festhalten? «Jesus verkündete das Reich Gottes – gekommen ist die Kirche…» – dieses bekannte Zitat fasst zusammen, was auch viele Insider als Problem anzeigen: Aus einer dynamischen Jesusbewegung ist eine konservative Institution geworden, welche nur noch ein schmales Segment der Gesellschaft anspricht. Studien der Lebensweltforschung bestätigen dieses Bild im Wesentlichen. Stephan und Manuel diskutieren zuerst, ob und warum das überhaupt ein Problem ist – und fragen sich dann, wie die Zukunft der Kirche(n) aussehen könnte, und ob ein Brückenschlag in Kirchenferne Milieus möglich ist. Dabei kommt auch die Frage nach den Motiven auf: Gründen neue Initiativen und innovative Projekte in einem authentischen Anliegen für die Menschen, oder sind sie getrieben von der Angst vor einem weiteren Bedeutungsverlust und dem nackten Selbsterhaltungstrieb? Und hier noch der Textausschnitt aus der Einleitung des Podcasts: Heinzpeter Hempelmann: «Siehe, ich schaffe Neues! Erkennt ihr's denn nicht?» Zu Konturen der «nächsten Kirche» (Veröffentlicht auf «futur 2»: https://www.futur2.org/article/siehe-ich-schaffe-neues-erkennt-ihrs-denn-nicht-zu-konturen-der-naechsten-kirche/) Kirchenleitungen wie Gemeinden haben nicht wirklich realisiert, was es heißt, Kirche in einer milieusegmentierten, ja in unterschiedliche und gegensätzliche Lebenswelten fragmentierten Gesellschaft zu sein. Die großen Kirchen erreichen noch drei der 10 vom SINUS-Institut definierten Milieus: die Traditionellen, die Nostalgisch-Bürgerlichen und die Konservativ-Gehobenen. Diese geben dem kirchlichen Leben ein bestimmtes „G'schmäckle“. Sie fühlen sich hier - mehr oder weniger - wohl, verstehen Kirche und leben in ihr - in unterschiedlicher Weise - mit. Die Milieuforschung hat aber herausgearbeitet, dass dem Inklusionseffekt ein ebenso starker Exklusionseffekt korrespondiert. Wo die einen sich wohl fühlen, spüren die anderen: Da gehöre ich nicht dazu. Die soziokulturellen Wandlungen in der Gesellschaft hat die Kirche nur unzureichend wahrgenommen, geschweige denn, dass sie sich auf sie eingestellt hätte. Besonders gravierend ist das Fremdeln mit den Lebenswelten der postmodernen Milieus. Dass da neben dem weitgehend konservativen und traditionsorientierten mentalen Block eine neue postmoderne Mentalität entstanden ist, die in unterschiedlicher Ausprägung - etwa 40% der Menschen in unserer Gesellschaft teilen, wird entweder nicht registriert, oder aber in seltener Einmütigkeit von traditionsverhafteten und modern-kritischen Teilen der Kirche als kulturelles Verfallsprodukt abqualifiziert. Diese offene Abwertung erlaubt es dann natürlich auch zu begründen, warum man auf diesen bald dominanten Bevölkerungsteil nicht mehr zugehen muss. Milieus sind durch Distinktionsschranken, ja „Ekelgrenzen“ voneinander getrennt. D.h. die Lebensweisen anderer sind uns nicht egal; dort, wo wir sie wahrnehmen, stoßen sie uns ab. Um Konflikte zu vermeiden, ziehen sich die Bewohner der meisten Milieus denn auch in ihre Lebenswelten zurück. Das Resultat ist ein doppeltes: einerseits fremdeln die Milieus, die das kirchliche Leben traditionell ausmachen, mit den modernen und postmodernen Lebensformen; und umgekehrt empfinden die adaptiv-pragmatisch, hedonistisch, expeditiv oder neoökologisch geprägten Menschen, ohne religions- oder kirchenkritisch zu sein, einfach eine tiefe lebensweltliche Entfremdung. Warum sollte man es anstreben, zu dieser Kirche zu gehören?
Der Musiker und Sänger Marius Bear und die Gynäkologin und Frauenrechtlerin Monika Hauser geben bei Olivia Röllin Einblicke in ihre Lebenswelten. Marius Bear (31) sollte dereinst als Baumaschinenmechaniker die Firma des Vaters übernehmen. Im Militär wird er allerdings von Kollegen auf seine Stimme angesprochen und so beginnt Marius Hügli, wie der Musiker bürgerlich heisst, noch in der Kaserne auf der Gitarre zu schrummen und zu singen. Mit 22 Jahren macht er das erste Mal Musik, 7 Jahre später, 2022, vertritt er bereits die Schweiz am Eurovision Song Contest mit seinem Track «Boys Do Cry». Kurz nachdem der ganze Eurovision-Trubel vorbei ist, wird er hart mit der Realität konfrontiert: Sein Vater, der für Marius Hügli stets ein grosses Vorbild war, ist an einem aggressiven Hirntumor erkrankt und sitzt im Rollstuhl. Inzwischen lebt der Musiker seit acht Jahren von der Musik, hat gerade eine Single herausgegeben und tourt im Herbst durch die Schweiz. ____________________ Monika Hauser (65) hat schon in viele menschliche Abgründe geblickt, das hat sie nicht daran gehindert, ihren Weg zu gehen. Empörung sei ihre Triebfeder, sagt die Gynäkologin mit Widerstandsgeist. Seit über 30 Jahren setzt sie sich für Frauen und Mädchen in Krisen- und Kriegsgebieten ein. Durch ihre Eltern wurde sie schon früh im Leben damit konfrontiert, was mit Menschen geschieht, die von Krieg und Gewalt traumatisiert sind und beschliesst später, etwas dagegen zu tun. Mit gerade mal 33 Jahren reist sie in den Bosnienkrieg und eröffnet dort zusammen mit lokalen Fachfrauen ein Frauentherapiezentrum und gründet die Organisation Medica Mondiale, die heute weltweit in Kriegsgebieten tätig ist. ____________________ Moderation: Olivia Röllin ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Sie hausen zwischen Sandkörnern, in der Tiefsee oder in unserem eigenen Körper: Der Biologe Dr. Thassilo Franke (SNSB) entführt Iska Schreglmann in dieser Podcast-Folge in die Lebenswelten unbekannter Wesen. Manche sehen aus wie winzige Aliens, andere bevölkern unser Aquarium im Wohnzimmer. Unzählige Arten auf unserem Planeten warten darauf, von der Wissenschaft entdeckt zu werden! Habt Ihr Feedback? Anregungen? Schreibt uns gerne oder schickt eine Sprachnachricht: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de
Mitunter hat es den Anschein, dass in unseren individualisierten Lebenswelten zwar alle etwas Besonderes sein wollen, aber keiner ein Außenseiter. Aber was ist das für ein sozialer Typus, der Außenseiter? Von Ralf Konersmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Generationenkonflikte gab es schon immer, doch die Digitalisierung hat sie auf ein neues Niveau gehoben. „Früher schimpften Ältere über die Jugend, heute bewundern Eltern ihre Kinder und verlieren dabei oft ihren eigenen Handlungsspielraum“, erklärt Dr. Rüdiger Maas, Psychologe und Generationenforscher.
Christopher & Jobst im Gespräch mit Martin. Wir reden über Südafrika, die National Union of Metalworkers, das komische Belgien, Gerüste an Häusern, ein entrücktes Zirkuspferd, enttäuschte Studierende, viele Martin Seeligers, endlich mal handlungstheoretischen Wissen anwenden können, es kann nicht jeder Aladin sein, unser aller Lieblingsfilm Notting Hill, gemeinsam Ronan Keating singen, Nina Chuba auf der Mitgliederversammlung, Weihnachtslager bei den Pfadfindern, eine gewünschte Tic Tac Toe-CD, Bildungsbürger mit strengen Erwartungen, immer aber sagen, der Nikolaus im Tennisclub, Grönemeyer vs. Lindenberg und das großartige Bochum-Album, mit großem Erwartungsdruck aufwachsen, Generation Homo Faber, die Unfähigkeit zu Trauern von Margarete Mitscherlich, Schaffensfreude, Philipp hat sich sehr gut gehalten, Matura-Traum, Hennings Kampfsport-Gym, ausschließlich mit dem Gehirn ermitteln, mal wieder das katholische Pfadfindertum, viel weinen, kopierte Songbooks aus der Stadtbibliothek, BW-Rucksack mit Chaos-Z, die alten BW-Uniformen, die Gnade der späten Geburt, die Flying Turtles im Internat, ein Jahr in Vancouver, Gitarrenunterricht von Volker Kampfgarten, das Bizarre Festival, Campari Orange am Sonntag Nachmittag, lieblingsgetränke, Idrolitina, Bass in der Emoband Phantomias, The Leftovers, Wakeup Call, BRD Terrorstaat von Störfacktor, True Rebel & Skorbut und die Shitlers, aus dem Nichts ein Imperium erschaffen, Lieblingstexte, ein Ventil für Blödsinn-Machen, Sekundärtugenden des Punk, mürrische Altpunks mit Dreadlocks, Tagtraum & Raketenhund, Musik wie n Butterbrot, gern noch n Album aufnehmen, Texte sind jetzt verkopfter, die Kaulitz-Doku, Stefan Laurin & Wolfgang Wendland, Tanzende Punks von Der Butterwegge, Master in Geschlechterforschung, eine verständliche Erklärung von Arbeitssoziologie, das Sein bestimmt das Bewusstsein, sozialökologische Transformation, man weiß es nicht genau, schlechter bummeln können, geschlossene proletarische Lebenswelten gibt es nicht mehr, der größte Teil von Punk ist Musik auf Streamingplattformen ist wichtig, Punk ist wie eine Pusteblume, versuchen Christopher Deutschrap zu erkären, wenn du n Player sein willst brauchst Du Gewaltpotential, Tag der Offenen Tür bei den Hells Angels, uvm. Drei Songs für die Playlist: - Ein Song, den Martin vor Punk geliebt hat und immer noch gut findet: UDO JÜRGENS - Ich war noch niemals in New York - Ganz unironisch: Der liebste Deutsch-Punk-Song von Martin: TERRORGRUPPE - Opa - Ein wirklich guter Rap-Song, den mehr Leute kennen sollten: MONEY BOY - Rummelplatz
Der ostdeutsche Journalist Christian Bollert erkundet anhand der Lebenswelten von drei am 9. November 1989 Geborenen, warum der Osten anders bleibt und das für Deutschland eine Chance ist.
In wenigen Wochen wählt die USA einen neuen Präsidenten, eine neue Präsidentin. Macht Kamala Harris das Rennen oder Donald Trump?Vor allem die Wählerinnen und Wähler in den Swing States dürften den Ausgang der Wahl am 5. November entscheiden. Insbesondere die Menschen in Pennsylvania, dem bevölkerungsreichsten unter den unentschiedenen Bundesstaaten, könnten den Ausschlag geben.Entsprechend wird hier der Wahlkampf hart geführt – und ein wesentlicher Teil des Budgets der Wahlkampfteams eingesetzt. USA-Korrespondent Fabian Fellmann hat den umkämpften Bundesstaat kurz vor der Wahl besucht – und vermeintlich unversöhnliche Lebenswelten angetroffen. Im täglichen Podcast «Apropos» erzählt er von seinen Eindrücken.Host & Produktion: Mirja GabathulerMehr zum Thema: «Ich gehe nicht mehr alleine durch die Stadt»: Reportage aus Pennsylvania Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Lasst uns miteinander reden! Klingt so einfach und scheint doch mittlerweile oft fast unmöglich. Dass ein konstruktiver Dialog, trotz unterschiedlicher Standpunkte, Erfahrungen und Lebenswelten gelingen kann, beweisen Menschen aus Hessen. Der Hessische Rundfunk gibt mit der Initiative „Weil Hessen mehr verbindet“ den Impuls für mehr Dialog und den Raum für Meinungsvielfalt. Ab sofort in allen Programmen des hr.
Lasst uns miteinander reden! Klingt so einfach und scheint doch mittlerweile oft fast unmöglich. Dass ein konstruktiver Dialog, trotz unterschiedlicher Standpunkte, Erfahrungen und Lebenswelten gelingen kann, beweisen Menschen aus Hessen. Der Hessische Rundfunk gibt mit der Initiative „Weil Hessen mehr verbindet“ den Impuls für mehr Dialog und den Raum für Meinungsvielfalt. Ab sofort in allen Programmen des hr.
Wir sprechen heute über eine nicht ganz einfache Frage, nämlich die, ob vor lauter Gleichstellungspolitik, Mädchen Programmen, Female-Empowerment, die Jungs und jungen Männer aus dem Blick geraten, vielleicht sogar vernachlässigt wurden.In vielen Bereichen ihrer Entwicklung hinken Jungen den Mädchen hinterher: Sie haben schlechtere Noten, schaffen deutlich seltener das Abitur, leiden häufiger unter ADHS. Im neuen Bildungsbericht der OECD heißt es, dass in nahezu allen Bereichen Mädchen bessere Resultate als Jungen erzielen und – fast noch wichtiger – dass in vielen Fällen sich der Abstand vergrößert.In Norwegen tagte in diesem Jahr ein Männerausschuss des Parlaments, der Titel: "Der nächste Schritt der Gleichstellung". Die Botschaft: Die Politik müsse stärker die Jungen und Männer in den Blick nehmen. Darüber spricht Alev Doğan in diesem Achten Tag mit Aladin El-Mafaalani, der als Soziologe sehr genau die Verschiebungen in Gesellschaften beobachtet und als Professor für Migrations- und Bildungssoziologie zu Kindern, Jugendlichen und ihren Lebenswelten forscht. ID:{ApUG6ON3J5A02XHnVi3fY}
Was bewegt die Menschen in der Schweiz? Was bereitet ihnen Freude und was verursacht Leid? Um das herauszufinden, fährt Reporter Donat Hofer kreuz und quer durchs Land und taucht in verschiedene Lebenswelten ein. Wie eng Freud und Leid zusammenliegen können, musste Drillingsmutter Stefanie am eigenen Leib erfahren. Kurz nach der Geburt der langersehnten Wunschkinder, schied ihr Mann aus dem Leben. Wie kann man trotz schmerzlicher Schwere wieder glücklich sein? Und überhaupt – wie sieht pure Freude aus? Donat Hofer trifft auf Menschen, die nach Schicksalsschlägen die Lebensfreude bewahren konnten. Und er findet die Glückseligkeit; dort, wo sie niemand vermuten würde.
Mit unserer #Pferdesport3000-Reihe, in der es um die Zukunft der Pferdewelt, also Sport, Zucht und Freizeit geht, wollen wir nicht nur über Trends sprechen, sondern auch repräsentative Daten aus der Gegenwart beleuchten. Dafür ist mit Marktforscherin und Wissenschaftlerin Dr. Christina Münch eine ausgewiesene Expertin zu Gast in Folge 4. Sie berichtet, dass Pferdebestand, Turniersport und auch die Zucht derzeit im Vergleich zu noch vor zehn Jahren stark gesunken sind. In den nächsten fünf bis zehn Jahren soll der Pferdebestand in Deutschland um weitere 30 Prozent zurückgehen. Dafür benennt Christina Münch Gründe wie den Megatrend der Urbanisierung, aber zeigt auch Lösungen auf. So sagt sie, auch wenn heute in einer Familie die jüngsten drei Generationen keinen Kontakt mehr zum Pferd oder allgemein zu Tieren hätten, so habe doch die Begeisterung für das Thema Pferd, Natur bzw. nicht menschliche Lebewesen nie nachgelassen. Sie sei sogar evolutionstechnisch in den Menschen verankert. Die analogen Lebenswelten, die Pferde bieten, sind für Christina Münch von unschätzbarem Wert und könnten die Menschen im Zeitalter der Digitalisierung, in der der direkte Kontakt zu Menschen immer weniger wird, wieder mehr miteinander ins Gespräch bringen. Selbst erleben kann die zweifache Mutter das auch in ihrer Rolle als Gründungsmitglied des Vereins "Pferde für unsere Kinder e. V.". Dort ermöglicht der Verein immer wieder Kindern aus sozialen Krisenzentren den Kontakt zum Pferd und man kann beobachten, wie sehr diese jungen Menschen aufblühen. Die Marktforscherin sagt: Auch vor dem Hintergrund der Prognose dass jeder dritte Mensch in Deutschland in Zukunft einen Migrationshintergrund hat, wünscht sich Christina Münch das Pferd als Kitt der Gesellschaft und Lehrer für so wichtige Werte wie Empathie, Verantwortung und Kommunikation. Welche Ansätze es dafür schon gibt und welche noch fehlen, inwiefern auch in der Zucht ein Umdenken stattfinden muss und was Schwere Warmblüter damit zu tun haben, erfahrt ihr in dieser Folge. Das Online-Portal der Pferdewelt "HorseFuturePanel": [https://www.horsefuturepanel.de/](https://www.horsefuturepanel.de/) Pferde für unsere Kinder e. V. [https://www.pferde-fuer-unsere-kinder.de/](https://www.pferde-fuer-unsere-kinder.de/) Ein Hinweis in eigener Sache: Ab sofort gibt es bei wehorse den Online-Tierarzt-Service - für wehorse-Mitglieder kostenlos und unbegrenzt verfügbar! Erfahrt hier mehr darüber. [https://www.wehorse.com/de/online-tierarzt](https://www.wehorse.com/de/online-tierarzt)
Was bewegt die Menschen in der Schweiz? Wie sehr sind sie mit Körper und Geist in Einklang? Um das herauszufinden, fährt Reporter Donat Hofer kreuz und quer durchs Land und taucht in verschiedene Lebenswelten ein. Klimmzüge helfen Shannon, ihren seelischen Schmerz zu verarbeiten. Yanil hat nach einem sexuellen Übergriff im Twerk, einem Gesäss bewegenden Tanzstil, ihre weibliche Selbstbestimmtheit wieder gefunden. Wie sehr sind Körper und Geist voneinander abhängig? Donat Hofer trifft auf Menschen, die dank mentalem Training körperliche Höchstleistung erbringen. Und er findet eine Technik, wie man im Alltagsstress die Seele baumeln lässt.