POPULARITY
bracos gebender blick – und die wiener festwochen fragen "welche neuen götter müssen wir erfinden?"https://www.ezw-berlin.de/publikationen/artikel/bracos-gebender-blick-lockt-tausende/https://www.festwochen.at/republic-of-gods
Send us Fan MailWas, wenn die Hitzewellen, die Schlaflosigkeit und das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu kennen, keine Störung sind, sondern eine Einladung?Silja Mahlow ist Coach, Yogalehrerin, Wirtschaftspsychologin und Autorin. Mit ihrem neuen Buch „Wechseljahre – Befreiungsjahre" (Nymphenburger / Kosmos, März 2026) legt sie einen spirituellen Leitfaden vor, der die Mitte des Lebens nicht als Krise, sondern als kraftvollen Wendepunkt begreift.In dieser Folge sprechen Daniela und Silja offen und persönlich über:Warum die Perimenopause so viele Frauen unvorbereitet trifft und warum das kein Zufall istWie Silja über ein Jahr lang unter schwerer Neurodermitis litt, bis eine TCM-Beraterin ihr sagte: Haut gehört zu Metall und Metall zu TraurigkeitWas Atemarbeit, Yoga Nidra und das Tagebuch der Hitzewellen miteinander zu tun habenDie Reise durch die Chakren als roter Faden der SelbstermächtigungWarum sinkender Östrogenspiegel Frauen „ungemütlicher" macht – und das eine gute Nachricht istWie wir uns von alten Rollenbildern, kollektiven Prägungen und dem Gefühl befreien, „ausgedient" zu habenUnd: Was Ballett mit 50+, Hip-Hop-Tanzen und Klavierunterricht mit Befreiung zu tun habenEin ehrliches, berührendes Gespräch über Identität, Alter, Körper und die Frage: Wer darf, will ich noch werden?
Oft reagieren wir gar nicht auf das, was wir hören, sondern auf das, was wir im Kopf draus machen. Und je weiter wir uns von dem, was wirklich gesagt wurde entfernen – durch unsere Gedanken, Abgleich mit eigenen Erfahrungen und Bewertungen – desto größer sind Missverständnisse und desto wahrscheinlicher ist Streit. Wie wir Wahrnehmung von Interpretation unterscheiden, erfährst du in der aktuellen Episode "Sprich dich glücklich". Und du lernst, wie du auch in stressigen Situationen erkennst, was jetzt wichtig ist und sagen kannst, was du wirklich brauchst. Dazu hab ich eine echt brenzlige Situation von mir selbst mitgebracht. ❗️Termin Online Seminar: 03.05.2026 Wenn du dir weniger Konflikte, weniger Streit und Missverständnisse wünscht und dafür lieber Klarheit, Einfachheit und Verständnis hättest, dann ist mein Online Seminar genau das Richtige für dich. Schreib mir in die Kommentare oder per Mail und ich schicke dir gern die Infos dazu zu.
In seinem ersten artechock-podcast von den Filmfestspielen in Cannes stellt Rüdiger Suchsland drei Filme junger Regisseurinnen vor: Sandra Wollners grandiosen "Everytime", ein Spiel auf der Zeitachse, das Leben und Tod aufhebt; Manuela Martellis "Meltdown" das einen chilenischen Winter zeigt, bei dem der dicke Schnee auch die Fakten zudeckt; und Katharina Rivilis' "I'll be gone in June", der die US-Realität von 9/11 und den Anfang des MAGA-Wahns mit romantischen Sehnsuchtsbildern kombiniert. Aber auch James Gray blickt mit kühler Nostalgie auf die Zeit zurück, als im Brooklyn von 1986 unsere Gegenwart noch Zukunft war - in seiner Brüder-Tragödie "Paper Tiger".
**Über diese Episode**: Nachdem in vergangenen Episoden vor allem der Einsatz von KI in der regulatorischen Zulassung beleuchtet wurde, wirft Christian Johner in dieser Folge von "Medical Device Insights" einen Blick tief in die technische Produktentwicklung. Zu Gast ist Matthias van der Staay von der IMT (Information Management Technology), der sein Unternehmen erfolgreich ins KI-Zeitalter führt. Er teilt exklusive Einblicke, wie sein Team den oft mühsamen und extrem zeitaufwendigen Prozess der Testfallgenerierung für aktive Medizinprodukte durch Künstliche Intelligenz massiv beschleunigt. Die wichtigsten Themen dieser Folge: * **Schluss mit der Fleißarbeit**: Erfahren Sie, welche Schritte IMT mittlerweile komplett der KI überlässt (wie das Verstehen von Requirements, das Schreiben der Tests und die Verlinkung im ALM-Tool) und warum die finale Freigabe weiterhin zu 100 % menschlich bleibt. * **Die KI an der kurzen Leine (Guardrails)**: Generative KI neigt zum Erfinden. Matthias Vanderste erklärt die drei wichtigsten Hebel (Task-Splitting, Agentic Workflows und Structured Output), mit denen man die KI zwingt, präzise und fehlerfrei zu arbeiten, anstatt zu halluzinieren. * **Multi-Agenten-Systeme im Einsatz**: Wie verschiedene spezialisierte KI-Agenten bei IMT interagieren – beispielsweise ein Dokumentationsagent, der das firmeninterne Wissen (SOPs, Architekturdokumente) an den Testfall-Agenten weiterfüttert. * **Datenschutz & Infrastruktur**: Warum das Unternehmen sich bewusst gegen die Nutzung von Cloud-APIs aus den USA oder China entschieden hat und stattdessen massiv in lokal gehostete Sprachmodelle investiert. **Warum Sie diese Folge nicht verpassen sollten**: Wenn Sie in der Entwicklung von Medizinprodukten KI-Tools einsetzen, wird Ihnen im nächsten Audit garantiert eine gefürchtete Frage gestellt: "Haben Sie diesen KI-Einsatz eigentlich validiert?" Hören Sie in dieser Episode nicht nur, mit welcher cleveren Evaluierungs-Pipeline Matthias Vanderste seinen Kopf bei dieser Auditoren-Frage elegant aus der Schlinge zieht. Sie erfahren am Ende auch, warum selbst die weltbeste Testfall-KI an ihre Grenzen stößt und welches grundlegende "menschliche" Problem bei den Requirements das Team von IMT als nächstes mit KI lösen muss.
In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich mit Eva Stock über die aktuelle Zerreißprobe unseres Sozialstaats und die wachsende Kluft zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und sozialer Gerechtigkeit. Eva ist Soziologin, erfahrene HR-Expertin und Führungskraft und eine der bekanntesten Stimmen in der deutschen Personalbranche. Sie ist Mitgründerin der Initiative „Love HR, Hate Racism“ und setzt sich für Demokratie und Haltung in der Arbeitswelt ein. Wir beleuchten, warum der Ruf nach Flexibilität am Arbeitsmarkt oft auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird und wie wir als Unternehmer:innen und Arbeitnehmer:innen wieder in einen ehrlichen Dialog kommen können. Eva teilt ihre einzigartigen Einblicke aus der HR-Bubble, dem Mittelstand und ihrem Engagement für Demokratie am Arbeitsplatz. Unsere Kernthemen: Die Illusion des „Sprungbretts“ im Niedriglohnsektor und die Realität von Armut. Warum Unternehmen in guten Jahren Gewinne privatisieren, aber in Krisen Verluste vergesellschaften wollen. Der Unterschied zwischen echtem unternehmerischem Risiko und der Komfortzone in Konzernen. Wie fehlende Transparenz und Angst auf beiden Seiten (Chef:innen und Mitarbeitende) zu Eskalationen führen. Die Notwendigkeit einer Vermögensbesteuerung als fairen Ausgleich für den Sozialstaat. Warum „American-Style“ (Hire and Fire) ohne soziales Netz keine Lösung für Deutschland ist. Evas Engagement bei „Love HR, hate Racism“ für eine demokratische Haltung in Unternehmen. Wie erlebst Du die Stimmung aktuell? Siehst Du Bereiche, in denen Arbeitgeber und Belegschaft gemeinsam Lösungen suchen – oder überwiegt schon das „Wir gegen die“? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.
Sterz, Christoph www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Erfindungen Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit wichtigen Erfindungen, einer Lachmaschine und ihrem Geheimnis, Feuerzeugen mit Lichtbögen, mit Verena und natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Ihr hört eine Wiederholung. Umfrage: Welche Erfindungen braucht die Welt? (01:21) Maus Freundebuch: Levi (14:39) Das Geheimnis der Lachmaschine, Teil 2 (20:45) Berühmte Leute: Alexander Fleming (37:25) Frage des Tages: Wie funktioniert ein Lichtbogen-Feuerzeug? (51:23) Von Verena Specks-Ludwig.
Während die Welt mit den Folgen des Iran-Kriegs und explodierenden Energiepreisen kämpft, treffen sich kommende Woche über 50 Staaten im kolumbianischen Santa Marta zur ersten Regierungskonferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Neben dem großen Kohleexporteur Kolumbien sitzen auch andere wichtige Öl- und Gasländer mit am Tisch. Merken die großen Förderstaaten, dass die fossile Ära zu Ende geht? Die Politikwissenschaftlerin Alice Vadrot von der Universität Wien erklärt, warum dieses Format bewusst anders funktioniert als die großen UN-Klimakonferenzen – und warum das eine Chance sein könnte
KI im Vertrieb, Voice statt Tastatur und neue Rollen für Führungskräfte: Alexander Wallner erklärt, warum modernes CRM mehr Kultur- als Technikthema ist – und warum der Mittelstand jetzt handeln muss.
Es beginnt als eine kleine etwas schaurige Theateridee zweier kleiner Mädchen und wird bald eine spirituelle Bewegung.
Wer treibt Innovation in der Lebensmittelbranche wirklich voran – Marken oder der Handel? In dieser Folge spricht Stefan Fak mit Innovationsberaterin Hila Attaie über die Zukunft von Food-Innovation, über den wachsenden Druck auf Marken und darüber, warum viele neue Ideen zuerst bei Herstellern entstehen, bevor sie von Handelsmarken adaptiert werden. Im Zentrum des Gesprächs steht ein Perspektivwechsel: Was passiert, wenn Unternehmen beginnen, die Umwelt nicht nur als Rahmenbedingung, sondern als echten Stakeholder zu betrachten – als „Kunden“, dessen Bedürfnisse genauso berücksichtigt werden müssen wie die der Konsument:innen? Aus diesem Gedanken heraus entwickelt Hila Attaie neue Ansätze für Innovation, die ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Realität und gesellschaftliche Veränderungen zusammenbringen. Gemeinsam diskutieren Stefan und Hila, warum Nachhaltigkeit mehr ist als ein Buzzword, welche Denkfehler Unternehmen bei Innovationen machen und weshalb viele Marken heute zwischen kurzfristigem Marktdruck und langfristiger Verantwortung navigieren müssen. Es geht um Trends und Megatrends, um die Frage, wie Marken gesellschaftliche Veränderungen verstehen können – und darum, warum Innovation nicht nur im Produkt selbst entsteht, sondern auch in Haltung, Story und Zusammenarbeit entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette. Eine Folge über Food-Innovation, nachhaltiges Denken und darüber, warum die Zukunft der Lebensmittelbranche nur funktioniert, wenn Marken, Handel und Umwelt gemeinsam gedacht werden.
Die Welt bleibt nicht stehen. Die Zukunft ist längst da, und wer nur festhalten will, verliert. Warum klammern sich trotzdem so viele Menschen an einen Zustand, den sie am liebsten einfrieren würden? Wir sprechen darüber, was es heißt, sich neu zu erfinden. Und wie das überhaupt geht.Song-Einsendungen/Fragen/Anmerkungen/Kommentare/Hate bitte per Email an: info@malwasanderes-podcast.dePodcast: http://www.malwasanderes-podcast.de Instagram: http://www.instagram.com/malwasanderespodcast Faderhead Online: http://linktr.ee/faderhead_official The Delta Mode Online: http://linktr.ee/thedeltamode
Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. Von Leo Ensel. DieserWeiterlesen
Viele hochsensible Scannerpersönlichkeiten fühlen sich zwischen 30 und 40 plötzlich innerlich unruhig – obwohl doch „eigentlich alles passt“.Der Lebenslauf ist voll, die Erfahrungen sind vielfältig – und trotzdem bleibt die Frage:Warum fühlt es sich nicht stimmig anHinter dieser Unruhe steckt kein Chaos.Sondern Entwicklung. Wachstum. Und der Wunsch nach echter Passung.In dieser Folge spreche ich darüber, warum gerade vielseitige, hochsensible Kennerpersönlichkeiten in dieser Lebensphase einen Wendepunkt erleben – und weshalb das kein Scheitern, sondern Reife ist.Du erfährst:warum Erschöpfung oft durch zu viel Anpassung entsteht – nicht durch zu viel Arbeitweshalb Scannerpersönlichkeiten selten linear funktionierenwarum Positionierungsangst und Entscheidungszweifel kein Zeichen von Schwäche sindwie der Wechsel vom Jobdenken zum Portfoliodenken gelingtweshalb Erfolg Bewegung sein darf – statt ein fester Endpunkt zu seinWenn dein Leben funktioniert, sich aber trotzdem eng anfühlt, brauchst du nicht mehr Disziplin.Du brauchst ein Modell, das deiner Mehrdimensionalität entspricht.Du bist nicht zu viel.Du bist vernetzt.Und dein Weg ist nicht zu spät – er ist vielschichtig.
Verne, Patricia www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Was macht eine internationale Leitmesse heute erfolgreich und warum ist die ITB Berlin relevanter denn je? In dieser Episode spricht Petra Hedorfer, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus, mit Deborah Rothe, Exhibition Director der ITB Berlin, über die Rolle von Messen im globalen Wettbewerb um Aufmerksamkeit, Märkte und Wertschöpfung. Im Fokus: 60 Jahre ITB Berlin, der Wandel von der klassischen Fachmesse zur ganzjährigen Plattform, neue globale ITB-Formate von Asien bis Amerika – und die Frage, warum persönliche Begegnungen gerade in einer digitalisierten Welt unverzichtbar bleiben. Eine Episode über Netzwerke, Transformation, Effizienz und die Zukunft des internationalen Messestandorts Deutschland.
Manfred Gotta kam eher zufällig in eine Werbeagentur, entdeckte dort sein Talent und wurde zu einem der bekanntesten Markenmacher. Was inspiriert ihn? Welche Muster sprechen Käuferinnen und Käufer besonders an? Darüber spricht er mit Moderator Jürgen Wiebicke. Von WDR 5.
Ein Forschungsteam von der Schweizer ETH Lausanne hat eine neue Beschichtung für das Papier von Kassenbons entwickelt. Sie wird aus Holz gewonnen und ist giftfrei. Autorin: Lisa Bühren Von Daily Good News.
Nach dem Ampel-Aus ist die FDP aus dem Bundestag geflogen. "Für uns geht es darum, 2026 ein Comeback zu organisieren", sagt Moritz Körner von der NRW-FDP. Politikwissenschaftler Michael Wehner meint, die Partei müsse sich programmatisch profilieren. Von WDR 5.
«Kassensturz» zeigt in einer Spezial-Ausgabe, was KI heute schon alles kann. Im Test: der grosse Chatbot-Vergleich – mit überraschenden Resultaten. Künstliche Intelligenz – Allgegenwärtig, nützlich, aber auch beängstigend KI ist längst mehr als nur ein Sprach-Assistent. Sie scannt Röntgenbilder, erkennt Gesichter, sortiert Müll und hilft bei Texten. Doch trotz des Nutzens wächst die Sorge vor Arbeitsplatzverlusten. Segen oder Fluch? Die Debatte um die Super-Power KI im «Kassensturz». Chatbots im Test – Schweizer Eigenheiten und Halluzinationen Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW testet für «Kassensturz» zehn gängige Chatbots beziehungsweise intelligente Sprachmodelle auf ihre Praxistauglichkeit. Darunter Schwergewichte wie ChatGPT und Gemini, aber auch das Schweizer Modell Lumo. Die Resultate zeigen: Viele Modelle haben Mühe mit Schweizer Eigenheiten – und neigen zu «Halluzinationen», also dem Erfinden von Zusammenhängen. So versteht Lumo zum Beispiel unter einer «Stange» im Restaurant ein Brot statt ein Bier. Die Überraschung: ChatGPT landet bloss im Mittelfeld. Ausgebeutet für KI – Wie Kenias Mikro-Jobber leiden Kenia ist ein Zentrum für KI-Mikro-Jobs. Doch hinter den Kulissen leiden sogenannte Daten-Annotatoren, Menschen die KI mit Wissen füttern, und Content-Moderatoren unter langen Arbeitszeiten, Hungerlöhnen und psychischen Belastungen. Belastungen durch Inhalte, die kaum auszuhalten sind: Kinderpornografie, Videos von Suiziden, rohe Gewalt. Anwälte schlagen deshalb Alarm und sprechen von Menschenhandel und Zwangsarbeit. Die Betroffenen fordern faire Arbeitsbedingungen und mehr Menschlichkeit. Am Pranger: Tech-Giganten wie zum Beispiel Meta, Muttergesellschaft von Facebook und WhatsApp. Die Reportage aus der kenianischen Hauptstadt Nairobi im «Kassensturz».
«Kassensturz» zeigt in einer Spezial-Ausgabe, was KI heute schon alles kann. Im Test: der grosse Chatbot-Vergleich – mit überraschenden Resultaten. Künstliche Intelligenz – Allgegenwärtig, nützlich, aber auch beängstigend KI ist längst mehr als nur ein Sprach-Assistent. Sie scannt Röntgenbilder, erkennt Gesichter, sortiert Müll und hilft bei Texten. Doch trotz des Nutzens wächst die Sorge vor Arbeitsplatzverlusten. Segen oder Fluch? Die Debatte um die Super-Power KI im «Kassensturz». Chatbots im Test – Schweizer Eigenheiten und Halluzinationen Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW testet für «Kassensturz» zehn gängige Chatbots beziehungsweise intelligente Sprachmodelle auf ihre Praxistauglichkeit. Darunter Schwergewichte wie ChatGPT und Gemini, aber auch das Schweizer Modell Lumo. Die Resultate zeigen: Viele Modelle haben Mühe mit Schweizer Eigenheiten – und neigen zu «Halluzinationen», also dem Erfinden von Zusammenhängen. So versteht Lumo zum Beispiel unter einer «Stange» im Restaurant ein Brot statt ein Bier. Die Überraschung: ChatGPT landet bloss im Mittelfeld. Ausgebeutet für KI – Wie Kenias Mikro-Jobber leiden Kenia ist ein Zentrum für KI-Mikro-Jobs. Doch hinter den Kulissen leiden sogenannte Daten-Annotatoren, Menschen die KI mit Wissen füttern, und Content-Moderatoren unter langen Arbeitszeiten, Hungerlöhnen und psychischen Belastungen. Belastungen durch Inhalte, die kaum auszuhalten sind: Kinderpornografie, Videos von Suiziden, rohe Gewalt. Anwälte schlagen deshalb Alarm und sprechen von Menschenhandel und Zwangsarbeit. Die Betroffenen fordern faire Arbeitsbedingungen und mehr Menschlichkeit. Am Pranger: Tech-Giganten wie zum Beispiel Meta, Muttergesellschaft von Facebook und WhatsApp. Die Reportage aus der kenianischen Hauptstadt Nairobi im «Kassensturz».
Die Wirtschaft im Niedergang, die Demokratie am Abgrund, die Bevölkerung alt und satt – so manche Beschreibung der aktuellen Lage der Nation liest sich wie ein Abgesang auf ein Land, das den Anschluss verpasst hat. Die Politik reagiert mit Beschwörungsformeln („Herbst der Reformen“), will Handlungsfähigkeit demonstrieren – wie ein echtes Rezept gegen die „tiefste Krise seit Gründung der Bundesrepublik“ (so BDI-Chef Markus Leibinger) wirkt das nicht. Deutschland, schreibt der Historiker Frank Trentmann, sei eine blockierte Republik. Was hält uns zurück? Wie ist dem stolzen Exportweltmeister von einst die Zukunft abhandengekommen? Kann Deutschland sich neu erfinden? Michael Risel diskutiert mit Dr. Daniel Stelter – Ökonom und Autor; Prof. Dr. Frank Trentmann – Historiker, University of London; Dr. Ursula Weidenfeld – freie Wirtschaftsjournalistin
Seit 2001 berichtet das Fachmagazin GamesMarkt über die Spielebranche: Kündigungswellen, Neugründungen, Preisverleihungen, Release-Übersichten und Interviews - all das waren die Themen der Redaktion für die Website und das eigene Printmagazin. In den letzten Jahren aber kam es zu Umwälzungen dieser traditionsreichen Institution: Erst wurde die Berichterstattung komplet auf englisch umgestellt, dann mussten Redakteure das Unternehmen verlassen, Anfang des Jahres dann droht das Aus. Die Berichterstattung von GamesMarkt war in einer sich verändernden Medienwelt nicht mehr profitabel. Dann allerdings kam es zu einer spektakulären Kehrtwende: Der Linguist und langjährige GamesMarkt-Redateur Pascal Wagner, der Ende 2024 das Unternehmen verlassen musste, kaufte mit zwei Mitstreitern den Laden auf. Gemeinsam renovierten sie die Website, richteten ein neues Abo-Modell ein und versprachen sich, all ihre Kräfte in GamesMarkt 2.0 zu investieren, um wieder grüne Zahlen zu schreiben. Dom Schott hat Pascal inmitten dieser aufregenden Zeit zum Gespräch getroffen. Gemeinsam beleuchten sie die Umwälzungen bei GamesMarkt, wie moderner Spielejournalismus aussehen kann und wie das Team versuchen möchte, ein Urgestein der Branche zu erhalten.
Welche Auswirkungen hat der Aufstieg der KI-Systeme auf den Marketingberuf? In unseren Beratungsprojekten sehen wir eine klare Entwicklung: Marketing-Manager*innen beginnen, sich neue Kompetenzen aufzubauen – und definieren ihre Rolle neu. Sie werden zu Koordinatorinnen für KI-Sichtbarkeit in ihrem Unternehmen. In unserem Podcast sprechen wir darüber, welche Muster wir in Unternehmen beobachten, welche Stolpersteine entstehen und wie Marketing-Teams sich Schritt für Schritt in Richtung AI Visibility weiterbilden. Wir sprechen hier von GEO – Generative Engine Optimization. Auch ähnliche Begriffe wie GAIO oder AEO werden derzeit viel genutzt. Sie alle beschreiben das neue Feld der KI-Optimierung. 📈 Mehr Charts und Analysen zur Episode 🎓 GEO Academy 👋 Fabian auf LinkedIn 👋 Benjamin auf LinkedIn
Älterwerden ist nicht schön? Im Gegenteil, meint der Bunte-Journalist Manfred Otzelberger. In seinem jüngst erschienenen Buch "Goldene Jahre - 25 Prominente über die neue Lust am Altern" trifft er auf Menschen, die das letzte Lebensdrittel genießen - und sich im Alter neu Erfinden.
Leonie und Julian begrüßen die DJ und Produzentin Bambi-S im Holzmarkt. Sie heißt eigentlich Marlene Stepan und lebt und arbeitet in Berlin, und Wien. Sie spielt wunderbar groovige und energetische House Musik und hat 2024 ihren ersten Track „Love Is The Answer“ veröffentlicht, und "Every Soul, Every Face" im Sommer 2025. Sie hat dieses Jahr einige Gigs weggerockt :in Berlin im Kater, in der Renate, im Sisyphos, bei der Street Parade in Zürich, bei Hör Berlin mehrfach im Radio Rudina, beim sic.nal Radio im Hamburger Übel & Gefährlich, im Apophis, Italien, im UNIVERS Ibiza, beim 303 radio und your house in Shibuya, TOKIO - und natürlich im PRATERSTRASSE Wien bis hin nach Tokio und beim Amsterdam Dance Event. In unserer Folge #154 erzählt Bambi-S wie Musik zu ihrer Therapie wurde – wie sie mit Ghost Producing Anfragen umgeht, und welche Strategie sie anwendet um ein Meme zu werden...///Bambi-S Insta /Bambi-S SoundCloud /Bambi-S Spotify// Danke Jonathan, David und Sascha vom Riverview Studio //Sende uns Songs, Fragen und Feedback per Mail an: feierkulturpodcast@gmail.com // folge uns und schreib uns bei Instagram //ALLE LINKS, INFOS, KONTAKT ETC FINDEST DU HIER
Die Verlagerung der ISPO Munich zeigt, wie stark sich die Fachmessenlandschaft im Wandel befindet. Die Branche fragt sich mehr denn je, welche Rolle große Präsenzformate künftig noch spielen. Im SAZsport-Podcast erläutert Prof. Stefan Luppold, wohin sich das Messewesen entwickelt und welche Konzepte Zukunft haben. 55 Jahre ISPO Munich – und nun das Ende einer Ära. Die wichtigste Sportartikelmesse der Welt verlässt die bayerische Landeshauptstadt und zieht nach Amsterdam um. Ein Schritt, der weit über einen bloßen Standortwechsel hinausgeht. Er zwingt die gesamte Branche dazu, sich neu zu sortieren: Braucht es klassische Messen überhaupt noch? Oder haben Showrooms, Außendienst und Events das übernommen, was früher vorrangig in Messehallen möglich war? Im neuen SAZsport-Podcast sprechen wir darüber mit jemandem, der seit Jahrzehnten beobachtet, wie sich Messen wirtschaftlich, kommunikativ und kulturell verändern: Stefan Luppold, einer der führenden Messeexperten im deutschsprachigen Raum und seit 2011 Professor für Messe-, Kongress- und Eventmanagement an der DHBW Ravensburg. Luppold ordnet ein, warum die Entscheidung für Amsterdam selbst Branchenkenner überrascht hat. Er erklärt, weshalb er „nicht von einem Strukturwandel spricht“, die Verlagerung als „einen Einzelfall“ sieht — und was der Schritt über die Lage der B2B-Messelandschaft verrät. Er spricht darüber, wie sich Messekonzepte verändern müssen, warum Festivalisierung und multisensorische Erlebnisse an Bedeutung gewinnen und wieso ein Messeauftritt heute weit über das Ordergeschäft hinausgeht. Denn der Return on Investment bemisst sich längst nicht mehr nur in Auftragsbüchern, sondern, wie Luppold sagt, auch als „Return on Information“. Dazu beleuchten wir, welche Rolle der Standort wirklich spielt, ob „Konzept den Standort schlägt“ und warum selbst eine Wintersportmesse in Amsterdam funktionieren kann. Luppold zeigt auf, dass Authentizität und Atmosphäre zwar wichtig bleiben, am Ende aber das stimmige Konzept entscheidet — egal ob am Bodensee, in München oder in den Niederlanden. All das erfahrt ihr in der neuen Folge des SAZsport-Podcasts. Euch allen gute Erkenntnisse!
Ich bin gut drauf, frisch geimpft und dankbar für alles, was gerade passiert. Mein erster Kriminalroman Bella Barks' Letztes Like ist endlich erschienen (kauft ihn bitte jetzt sofort!) und ich spreche darüber, wie sich das Leben besser anfühlt, wenn man es mit Humor und Dankbarkeit nimmt. Außerdem geht's ums Sich-neu-erfinden: Wie oft kann man das eigentlich? Und ist es ein Zeichen von Kreativität oder Instabilität, wenn man alle paar Jahre in eine neue Ära startet? Ich erzähle von meiner YouTuber-, Kabarett- und Autorenphase und warum ich überzeugt bin, dass jede Version von mir immer noch ich bin.Bella Barks' Letztes Like ist jetzt im Buchhandel erhältlich, oder hier.
An Caroline Wahl führt gerade kein Weg vorbei: Ihr neuer Roman „Die Assistentin“ liegt in nahezu jeder Buchhandlung und die Verfilmung ihres Bestsellers „22 Bahnen“ läuft erfolgreich in den Kinos. In Feuilletons und den sozialen Medien wird zeitgleich hitzig über die Qualität ihrer Bücher diskutiert, die die Bestsellerlisten anführen. Und über die Autorin selbst. Darf sie schreiben, was sie nicht selbst erlebt hat? Ist es vermessen, noch dazu für eine junge Autorin, den Deutschen Buchpreis bekommen zu wollen? Bei Freiheit Deluxe mit Jagoda Marinić spricht Caroline Wahl über all die Diskussionen, die der Begleitsound ihres großen Erfolgs geworden sind. Einige davon machen Caroline Wahl Angst. Sie sieht ihre neue Freiheit bedroht, die sie durch das Schreiben und Erfinden ihrer Figuren gewonnen hat. Die beiden sprechen darüber, wie es sich für Caroline Wahl anfühlt, frei von den Erwartungen anderer zu werden und warum sie aus ihrer Rolle als Assistentin ausbrechen musste. Beide denken, dass es Zeit für den Literaturbetrieb ist, sich der Gegenwart zu öffnen, die eben auch bestimmt wird von selbstbewussten jungen Autorinnen. Denn eines will Caroline Wahl nicht mehr: Stillschweigend aushalten, wenn andere über sie reden. Hier hört ihr… warum Freiheit für Caroline Wahl etwas komplett Neues ist (6:43) warum ihr früheres Leben ein Kompromiss war (9:42) dass sie sich nie zugehörig gefühlt hat (16:40) dass sie lange in einer Parallelwelt gelebt hat (22:03) dass sie auf ihren Lesungen auch mal Mist erzählt (26:17) warum sie jetzt über Kritik lächelt (31:20) warum sie zurückbeleidigen will (41:50) warum der Literaturbetrieb schön ist und schlimm (49:56) dass sie sich nicht mehr zurückhalten will (53:13) dass sie immer für etwas kämpfen möchte (59:10) dass sie auch mal einen Kack-Roman schreiben will (1:03:33) dass Kunst alles kann, darf und soll (1:15:35) was sie bei Vollgas auf der Autobahn empfindet (1:26:10) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler, Juliane Orth und Christoph Scheffer Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Wollt Ihr noch mehr hören und erfahren? Hier unser Podcast-Tipp: extra3 - Bosettis Woche -extra 3 Bosettis Woche · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
An Caroline Wahl führt gerade kein Weg vorbei: Ihr neuer Roman „Die Assistentin“ liegt in nahezu jeder Buchhandlung und die Verfilmung ihres Bestsellers „22 Bahnen“ läuft erfolgreich in den Kinos. In Feuilletons und den sozialen Medien wird zeitgleich hitzig über die Qualität ihrer Bücher diskutiert, die die Bestsellerlisten anführen. Und über die Autorin selbst. Darf sie schreiben, was sie nicht selbst erlebt hat? Ist es vermessen, noch dazu für eine junge Autorin, den Deutschen Buchpreis bekommen zu wollen? Bei Freiheit Deluxe mit Jagoda Marinić spricht Caroline Wahl über all die Diskussionen, die der Begleitsound ihres großen Erfolgs geworden sind. Einige davon machen Caroline Wahl Angst. Sie sieht ihre neue Freiheit bedroht, die sie durch das Schreiben und Erfinden ihrer Figuren gewonnen hat. Die beiden sprechen darüber, wie es sich für Caroline Wahl anfühlt, frei von den Erwartungen anderer zu werden und warum sie aus ihrer Rolle als Assistentin ausbrechen musste. Beide denken, dass es Zeit für den Literaturbetrieb ist, sich der Gegenwart zu öffnen, die eben auch bestimmt wird von selbstbewussten jungen Autorinnen. Denn eines will Caroline Wahl nicht mehr: Stillschweigend aushalten, wenn andere über sie reden. Hier hört ihr… warum Freiheit für Caroline Wahl etwas komplett Neues ist (6:43) warum ihr früheres Leben ein Kompromiss war (9:42) dass sie sich nie zugehörig gefühlt hat (16:40) dass sie lange in einer Parallelwelt gelebt hat (22:03) dass sie auf ihren Lesungen auch mal Mist erzählt (26:17) warum sie jetzt über Kritik lächelt (31:20) warum sie zurückbeleidigen will (41:50) warum der Literaturbetrieb schön ist und schlimm (49:56) dass sie sich nicht mehr zurückhalten will (53:13) dass sie immer für etwas kämpfen möchte (59:10) dass sie auch mal einen Kack-Roman schreiben will (1:03:33) dass Kunst alles kann, darf und soll (1:15:35) was sie bei Vollgas auf der Autobahn empfindet (1:26:10) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler, Juliane Orth und Christoph Scheffer Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Wollt Ihr noch mehr hören und erfahren? Hier unser Podcast-Tipp: extra3 - Bosettis Woche -extra 3 Bosettis Woche · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
Harald ist Soziologe, Sozialpsychologe und Autor. Zuletzt war er vor genau zwei Jahren, im September 2025, im Hotel Matze zu Gast. Gerade ist sein neues Buch “Das Haus der Gefühle” erschienen, in dem er untersucht und aufzeigt, wie (unsere) Gefühle mit dem politischen Weltgeschehen in Beziehung stehen. Ich wollte von Harald wissen, warum er medial in der letzten Zeit nicht mehr so präsent war, wie es um seine aktuelle Beziehung zur Welt steht und warum das Gefühl der Unverfügbarkeit heutzutage wichtig ist. Wir sprechen über fortschrittskapitalistische Logik, wertvolle Zeitverschwendung, Verdummung durch KI und die Gründe für antidemokratisches Wählen. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://fischerverlage.de/autor/harald-welzer-1009733 DINGE: Haralds Buch “Das Haus der Gefühle”: https://bit.ly/4pilLe7 https://futurzwei.org/ https://project2025.observer/de Martin Hiel - “Prozesse der Machtbildung”: https://grin.com/document/54385 Levitzky & Ziblatt - “Wie Demokratien sterben”: https://bit.ly/3JYjpB8 Aladin El-Mafaalani: https://mafaalani.de/ Maximilian Frisch - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution Hotel Matze LIVE - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ 12.10.2025 – Leipzig – Kupfersaal Leipzig 13.10.2025 – München – Muffathalle München 17.11.2025 – Stuttgart – Liederhalle Mozartsaal 18.11.2025 – Köln – Volksbühne am Rudolfplatz 06.12.2025 – Berlin – Deutsches Theater Berlin MEIN ZEUG: Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
"Ihr müsst euer Leben selbst erfinden." Das schärfte Raimer Jochims seinen Studenten immer wieder ein. Und ist überzeugt, dass das heute unglaublich schwierig ist. (Wdh. vom 12.06.2015)
"Ihr müsst euer Leben selbst erfinden." Das schärfte Raimer Jochims seinen Studenten immer wieder ein. Und ist überzeugt, dass das heute unglaublich schwierig ist. (Wdh. vom 12.06.2015)
Nach dem Abschied von Habeck und Baerbock sortieren sich die Grünen neu. Die Fraktionsspitzen disktutieren über neue Leitfiguren und Positionen.
Oelze, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Schaffhausen war im Mittelalter für den Salzhandel bekannt. Später durch seine Unternehmen aus der Metall, Maschinen- und Uhrenindustrie. Doch die Industriekrise traf Schaffhausen hart, sagt SRF-Korrespondent Roger Steinemann im «Tagesgespräch unterwegs – Rendez-vous in Schaffhausen». Treffpunkt ist die ehemalige Stahlgiesserei. Dieser Ort habe Schaffhausen «in mehrfacher Hinsicht geprägt» sagt Steinemann. Vor 200 Jahren wurde am Rande von Schaffhausen die Schmelzhütte gegründet. Es war die Initialzündung der Industrialisierung des Kantons. Hunderte von Arbeitern haben in der Stahlgiesserei im Schichtbetrieb gearbeitet und Stahl gegossen. Anfangs der 1990er Jahre brachen die Aufträge weg und die Industrie geriet in die Krise. Die Stahlgiesserei wurde geschlossen. In Schaffhausen brachen über zehn Prozent der Arbeitsplätze weg. Roger Steinemann, der damals soeben seine Lehre als Elektromechaniker beendet hatte, bekam die Krise hautnah mit. Als Volontär des Lokalradios «Munot» berichtete er über einbrechende Steuereinnahmen und er kannte viele direkt Betroffene, die sich ausserhalb von Schaffhausen Arbeit suchen mussten oder ganz wegzogen. Eine Massnahme des Kantons war, eine Wirtschaftsförderung zu installieren, um neue Firmen und Menschen anzuziehen. Im Fall der Stahlgiesserei dauerte es sogar 30 Jahre, bis Neues entstand. Erst als sich ein einheimischer Investor dem Gelände annahm, ging es vorwärts. 500 neue Wohnungen sind entstanden in der ehemaligen Stahlgiesserei in der Nähe des Bahnhofs. Daneben gibt es Gewerbe und Restaurants. Kurz: Es ist ein neues Quartier entstanden. Gefragt, welche Klischees es über Schaffhausen gibt, sagt Korrespondent Roger Steinemann, die Menschen nehmen Schaffhausen als «kleine Stadt» am Rande der Schweiz wahr. Die Schaffhauser würden manchmal damit hadern, «nur» als kleine Stadt am Rande der Schweiz wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig würden sie damit auch ein wenig kokettieren. «Den Schaffhausern ist es wohl in ihrer kleinen Stadt, wo man sich kennt».
Ein Würfel ist das Symbol für Zufall schlechthin. Aber: Können Würfel auch gerechte Ergebnisse, also die gleiche Wahrscheinlichkeit für alle Seiten, wenn sie die Form eines Drachen oder einer Katze haben? Und Worauf kommt es dann beim Würfel an? Stefan Troendle im Gespräch mit Aeneas Rooch
Mut zur Veränderung: Was wir beim Loslassen übers Leben lernen. Catch-up: Zwischen absichtsloser Selbsterkenntnis und Achterbahn mit Fastpass: Verena berichtet vom Yoga-Retreat dem ersten Todestag ihres Vaters und ihrer ganz persönlichen Reise von Laut zu Leise. Lea ist mit ihren Kindern in Paris und Disneyland unterwegs und entdeckt, wie viel Magie in bewusster Zeit steckt - und was die Frage „What would love do?“ mit Konflikten zu tun hat. Gemeinsam sprechen sie über Mut zur Veränderung, das Loslassen und die Kraft von Dankbarkeit. Deep Dive: Im Gespräch mit der Künstlerin Mia Florentine Weiss geht es um die Liebe in Zeiten des Hasses, europäische Identität und Kreativität als Antwort auf Unsicherheit. Warum ihre ikonischen LOVE-HATE-Skulpturen heute relevanter sind denn je, wie ein halbes Jahr Maui den Blick aufs Leben verändert hat und warum Mia mit 44 noch einmal schwanger ist. Ein Gespräch über Kunst, Mut und Perspektivwechsel. News der Woche: Immer mehr Angebote für Kinderdepots sorgen dafür, dass Eltern ihre Kinder früh an das Thema Geldanlage heranführen können. Lea und Verena teilen ihre eigenen Erfahrungen, sprechen über finanzielle Bildung, über Kindergeld als Investment - und darüber, warum der Zinseszinseffekt das bessere Erbe ist.
Bier ist Tradition – aber auch Innovation. In dieser Folge spricht Markus mit Tobias Leisgang, Innovationsberater aus Bamberg, über die Herausforderungen und Chancen der Bierbranche in Zeiten des Wandels. Wie gehen Brauereien mit Unsicherheit um? Warum fällt es so schwer, sich von Gewohntem zu lösen? Und wie kann man Kundenbedürfnisse neu denken – vom alkoholfreien Bier bis zur Erlebnisgastronomie? Tobias bringt Impulse aus der Unternehmenswelt mit, zeigt Parallelen zum Brauhandwerk auf und stellt seine kreativen Bierdeckel-Fragen vor, die zum Nachdenken über die Zukunft anregen. Ein Gespräch über Kopf, Bauch, Entscheidungsmut – und die Kraft, Neues zu wagen...
Parteien verlieren an Vertrauen, politische Debatten verhärten sich – und trotzdem gibt es Menschen, die Verantwortung übernehmen, um genau das zu ändern. In dieser Folge sprechen wir über die politischen Umbrüche in der FDP, über Erneuerung, Ambition und die Frage, wie moderne Parteiarbeit heute aussehen kann. Wir sprechen dazu mit Nicole Büttner, neue Generalsekretärin der FDP. Sie erzählt, wie man wirtschaftliche Expertise und politisches Engagement verbindet, warum technologieoffene Energiepolitik kein Nice-to-have mehr ist – und welche Rolle Vernetzung mit Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft künftig spielen muss. Eine Folge für alle, die sich fragen, wie politische Institutionen wieder in Bewegung kommen können – und was es braucht, damit Parteien in Zeiten des Umbruchs nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Viele Firmen hatten schon vermeintlich großartige Erfinden, die wir heute gar nicht mehr kennen...
Wir schalten zu unserer Korrespondentin Friederike Haupt, die schon den Vorabend des Parteitags an der Hotelbar mit Kubicki, Buschmann und Co verbracht hat und uns davon ungeahnte Ton-Dokumente übermittelt hat. Und wir sprechen mit dem designierten neuen FDP-Vorsitzenden Christian Dürr, der ein offenes und selbstkritisches Interview gegeben hat.
Die Tänzerin Mélanie Borel blickt zurück auf 17 Jahre mit dem Ballett Zürich, in denen die Schweiz zu ihrer künstlerischen Heimat geworden ist und wo sie dem Ende ihrer Tanzkarriere ganz ohne Angst entgegensieht.
Mit der Friedlichen Revolution von 1989 stellten hunderttausende Menschen unter Beweis, dass sich Zukunft gestalten lässt: Ihr politischer Selbstermächtigungsakt machte Freiheit und Demokratie – kurz zuvor noch unvorstellbare Zukunftsvisionen – rasant zur Realität. Und dies in einer kommunistischen Diktatur, die die Zukunft ebenso kontrollierte wie die Gegenwart. Die Propaganda der SED verordnete ein optimistisch-utopisches Zukunftsbild, das vom ungebrochenen Glauben an Fortschritt, Wissenschaft und kommunistischer Gesellschaftsordnung geprägt war. Alternative Entwürfe für ein anderes „Morgen“ waren nicht vorgesehen, die zentralistische Planwirtschaft erstickte jede Form von Innovation und Reform. Im paradoxen Gegensatz dazu stand die realsozialistische Wirklichkeit: Mangelwirtschaft führte zu Improvisation und Erfindungsreichtum, Zensur zu Kreativität und individuellem Eigensinn. Gemeinsam mit Experten der Zukunftsforschung sowie „Zukunftspraktikern“ blicken wir in der dritten Veranstaltung unserer Reihe „Zurück in die Zukunft“ auf alternative wie kreative Visionen aus der DDR: Mit welchen Ideen trotzen die Menschen Unfreiheit, Mangel und Tristesse? Welche davon blieben Utopie, welche wurden Wirklichkeit? Wie bewerten wir heute die Erfindungen und Technologien, die damals als Fortschritt galten? Und welche Zukunftspotenziale brachte das vereinte Deutschland hervor?
In der heutigen Ausgabe tauchen unsere Hosts Dominik Badarne und Herbert Jansky in das spannende Thema Inkassomarkt in Deutschland ein – ein Bereich, über den selten offen gesprochen wird, der aber von entscheidender Bedeutung für die Wirtschaft ist. Mit einem Volumen von jährlich Milliarden Euro an Außenständen, die von Inkasso-Unternehmen bearbeitet werden, ist dieser Markt nicht nur groß, sondern auch im Wandel begriffen.Zu Gast in dieser Episode ist Matteo Benedetti, der Gründer des innovativen Startups Debtist, das sich anschickt, die Inkasso-Branche mit digitalen und AI-gestützten Lösungen zu revolutionieren. Matteo gibt den Hörern spannende Einblicke in seine persönliche Reise vom Berater bei McKinsey zum Gründer eines disruptiven Unternehmens. Zudem erklärt er, warum er der Meinung ist, dass die neue Ära des digitalen Inkassos nicht nur effizienter, sondern auch kundenfreundlicher ist.Die Folge bietet einen umfassenden Überblick darüber, wie Debtist technologische Fortschritte nutzt, um Traditionelles mit Innovativem zu verbinden und dabei den Markt der Forderungseintreibung neu zu definieren. Hören Sie rein, um zu erfahren, wie Matteo und sein Team mit Debtist dazu beitragen, dass Inkasso in der modernen Finanzwelt mehr ist als nur eine unangenehme Notwendigkeit, und warum dieses Thema jeden Unternehmer und alle, die an der Schnittstelle von Finanzen und Technologie interessiert sind, angeht.Schreibt uns gerne eine Nachricht!Sichere Dir Dein Ticket zur InsureNXT und spare 10% mit dem Rabattcode "insurancemonday" auf Kongresstickets!Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.Unsere Website: https://www.insurancemondaypodcast.de/Du möchtest Gast beim Insurance Monday Podcast sein? Schreibe uns unter info@insurancemondaypodcast.de und wir melden uns umgehend bei Dir.Dieser Podcast wird von dean productions produziert.Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!
Mit US-Präsident Donald Trump im Amt muss sich Europa neu aufstellen – stark und unabhängig von den USA. Worauf kommt es dabei nun an? In dieser 11KM-Folge erzählt ARD-Brüssel-Korrespondentin Kathrin Schmid von diesem historischen Wendepunkt der EU, hunderten Milliarden und der geplanten “Wiederaufrüstung Europas”. Reicht das für ein starkes, unabhängiges und vor allem einiges Europa? Auch darum geht es heute, auf dem Sondergipfel der Europäischen Union. Treibt der Druck die EU auseinander oder schweißt er sie zusammen? Welche Rolle Deutschland in den vergangenen Jahren in der EU eingenommen hat und wie es mit einem potenziellen Kanzler Friedrich Merz weitergehen könnte, dazu haben wir mit Kathrin eine eigene 11KM Folge gemacht. Die Episode findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/11km-der-tagesschau-podcast/deutschland-und-die-eu-verpasste-versprechen-verspieltes-vertrauen/tagesschau/14173337/ Kathrin Schmid hält euch im Podcast “PunktEU” auf dem Laufenden, jeden Freitag gibt es eine neue Folge in der ARD Audiothek: https://1.ard.de/punkteu?cross-promo. An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor:innen: Niklas Münch und Lisa Hentschel Produktion: Ruth-Maria Ostermann, Jan Stahlmann, Marie-Noelle Svihla und Hanna Brünjes Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Koch, Moritz www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche