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260817PC Der globale Crash – Urlaubstagebuch Tag 7Mensch Mahler am 17.08.2026Ich stehe im Kieler Hafen vor der Aida. 20 Stockwerke hoch. 6.600 Passagiere passen drauf, bis zu 1.500 Besatzungsmitglieder umsorgen sie Tag und Nacht. Um mich herum wuseln Menschen mit Rollkoffern. Daneben liegt die Fähre der Stena Line nach Göteborg. Und dahinter die Colour Line nach Oslo, mit der wir am Dienstag losfahren. Mich überkommt ein beklemmendes Gefühl. Wir reisen mit Hurtigruten ans Nordkap. Es ist unsere erste Kreuzfahrt. Und eigentlich wollten wir nie so reisen. Wir haben uns damit getröstet, dass es ja ein Postschiff ist. Aber das ist es schon lange nicht mehr. Das ist ein Kreuzfahrtschiff wie jedes andere auch. Das eben die alte Postschiffroute von Bergen nach Kirkenes an der finnisch-russischen Grenze befährt.Und da war es wieder, das Scheiß-Gefühl, dass wir gerade dabei sind, unseren Globus zu zerstören. Massentourismus ist ein Faktor, dieser ganze Plastikscheiß, der in riesigen Containerschiffen von China nach Europa geschippert wird, ein anderer. Kein Mensch braucht das. Und doch werden millionenfach Spielzeuge, Nippes, Plastik-Souvenirs via Etsy in unsere Läden gebracht. Und gekauft. Verstauben in irgendeiner Ecke oder landen im Müll.Was machen wir? Wir zerstören uns selbst. Wir schaffen uns ab. Das hauptsächliche Problem ist die Überbevölkerung. Hoimar von Dittfurth benannte es in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts.Er verband das starke Wachstum der Weltbevölkerung direkt mit Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und der Zerstörung von Ökosystemen.Die menschliche Zivilisation treibe durch auf wirtschaftliches Wachstum ausgerichtete Systeme sehenden Auges auf eine globale Katastrophe zu. Das ist jetzt 50 Jahre her. Und wir haben die Stimmen der Warner nicht gehört. Auch nicht die „Grenzen des Wachstums“, publiziert vom Club of Rome 1972, ernst genommen. Es ist alles längst bekannt, und wir tun jetzt so, als käme etwas über uns, was niemand hätte sehen können. Warum sollten andere Zivilisationen nicht das gleiche Recht auf Kühlschränke und Autos haben als die größten Dreckschleudern der Welt, Nordamerika, China und Europa? Ich engagiere mich bei den Grünen. Aber das schale Gefühl bleibt. Der Ruck geht auch nicht nach dem Ahrtal oder der Trockenheit und den Bränden in diesen Tagen durch die Bevölkerung. Wir wählen nach wie vor die, die uns vorgaukeln, dass Wachstum und Wohlstand das Allheilmittel sei. Es tut mir leid, an diesem Urlaubstag hab ich keine schöne Botschaft von Sonne, Meer und Happyness. So gründlich lässt sich die Realität leider nicht verdrängen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Von Christa Zöchling. Ist der Liberalismus tot? Was will die schweigende Mehrheit? Hatte Sigmund Freud recht, als er sagte, der Firnis der Zivilisation sei dünn? Kann es sein, dass Fragen heute subversiver sind als jede Antwort? // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Warum fühlen sich so viele Menschen innerlich leer, obwohl sie eigentlich alles haben? In dieser Folge des Human Elevation Podcasts spricht Patrick Reiser mit Psychotherapeut Oliver Ruppel über Dissoziation, Trauma und die Frage, warum so viele Menschen den Kontakt zu sich selbst verlieren, ohne es überhaupt zu bemerken. Gemeinsam tauchen sie tief in Themen wie Bewusstsein, Nervensystem, Kindheit, Spiritualität und echte Heilung ein und hinterfragen dabei viele gängige Vorstellungen über mentale Gesundheit. Oliver erklärt, warum ständige Selbstbeobachtung aus seiner Sicht Teil des Problems sein kann und was es bedeutet, wieder wirklich im Leben anzukommen._____► Jetzt Patrick's neuen Spiegel Bestseller bestellen und lesen: https://rich-buddha.com/_____► Kostenlose Achtsamkeitsmeditation für tiefere Verbundenheit und mehr Klarheit: https://start.patrickreiser.com/meditation_____► Kostenloser Klarheitstest: https://klarheitsquiz.com_____► In 12 Wochen zu tiefer Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude: Hier geht es zu meinem Mentoring: https://patrickreiser.com/human-elevation-mentoring_____► Das exklusive Retreat in den Schweizer Bergen, welches die Grenzen deine Wahrnehmung sprengt und dich in eine zielgerichtete Umsetzung deiner Vision bringt: https://patrickreiser.com/retreat_____Alles über unseren Gast Oliver Ruppel:► Homepage: https://institut-fuer-hypnose.de/medizinische-leitung/► Neustes Buch "Kontakt: Wie das Selbstgespräch eine Zivilisation entgleisen ließ":https://tinyurl.com/smpc46pf► YouTube: https://www.youtube.com/@OliverRuppel/videos______Alles über Patrick Reiser und die Möglichkeiten mit ihm zusammenarbeiten zu können:► Zur Homepage: https://patrickreiser.com_____ Mehr zu Patrick auf den sozialen Medien:► Patrick Reiser auf Instagram:https://www.instagram.com/patrick.reiser/?hl=de► Human Elevation auf Instagram:https://www.instagram.com/human.elevation/?hl=desch► Patrick Reiser auf YouTube:https://www.youtube.com/@patrick.reiser/videos_____Den Human Elevation Podcast gibt es auch auf:►YouTube►Apple Podcast_____Vielen Dank, dass du da bist, dein Patrick & das Human Elevation InstitutFeedback und Kooperationsanfragen gerne an folgende Email-Adresse: kontakt@patrickreiser.com
+++ Lieblingsfarbe Grau = Angststörung? +++ Klimaanlagen sorgen für bessere Mathenoten +++ Waldbrand-Gefahr in Südeuropa stark gestiegen +++ Überreste unbekannter Zivilisation im Amazonas-Regenwald entdeckt +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Studie zu Lieblingsfarben und mentaler Gesundheit:Studie zu Klimaanlagen und Mathe-Lernerfolg:Studie zur stark gestiegenen Waldbrandgefahr in Südeuropa:Studie zu bisher unbekannter Zivilisation im Amazonas-Regenwald:**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Kohlenwasserstoffe werden weiterhin das Rückgrat der modernen Zivilisation bilden, allerdings in einer anderen Funktion. Nämlich bei der Herstellung von Polymeren, aus denen unser gesamtes Lebensumfeld entsteht. Das Verbrennen von Erdöl und Erdgas in einem Motor wird bald als Zeichen von Verschwendung gelten. Von Gleb Prostakow
Eine Wanderung in die unberührte Natur assoziieren die meisten mit zur Ruhe kommen, sich selbst erden und endlich dem Stress und Lärm der Zivilisation zu entfliehen. Doch nicht jede Expedition in die Wildnis verläuft ohne Konsequenzen. Manchmal brechen Menschen zu einem vermeintlich harmlosen und gut geplanten Abenteuer auf - und kehren niemals zurück. Für ihre Angehörigen und Freunde beginnt daraufhin ein Albtraum aus Hoffen, Bangen, Suchen und unentwegtem Spurenlesen. Unsere beiden Stories VERLOREN IM DSCHUNGEL und DAS GEHEIMNIS DER BERGE zollen drei jungen Menschen Tribut, die in den Wäldern spurlos verschwanden und jenen, die sie bis heute schmerzlich vermissen. In dieser Folge: Der Fall Kris Kremers und Lisanne Froon (Panama, 2014) – das rätselhafte Verschwinden zweier niederländischer Studentinnen im Dschungel und die mysteriösen Fotos auf ihrer Kamera. Und: Das Verschwinden von Lesner Noe Velasquez Cardenas am Mount Shasta, Kalifornien (Mai 2025).
Eines vorweg: Christopher Nolan hat das Epos von Homer (und das Publikum) mit Respekt behandelt. Gerade für Zuschauer, die sich kaum oder gar nicht mit griechischer Mythologie oder den Geschichten rund um den trojanischen Krieg auskennen, ist Nolans Film ein wirklich guter Einsteig. Mich hat begeistert, wie viel in der Pause und nach dem Kino von fast allen Zuschauern über die Menschen, Monster und Götter der Odyssee gefragt, geantwortet und diskutiert worden ist. Vom Gilgamesch-Epos abgesehen sind Ilias und Odyssee die ältesten literarischen Werke, die wir kennen – mit Odysseus als einem modernen Helden, der neugierig und eigensinnig ist und lieber auf seinen eigenen scharfen Verstand vertraut als auf die Götter.Nolan entblättert nach und nach seine depriminierende Botschaft: Wir selbst sind der Untergang unserer Zivilisation – und er zeigt Odysseus (Matt Damon) als den klügsten Krieger, der nicht nur den Trojanischen Krieg mit seiner List gewinnt sondern auch die Schuld erkennt, die die siegreichen Griechen mit dem Massaker in Troja auf sich geladen haben. Ein Held mit posttraumatischer Belastungsstörung, der in den Armen der Nymphe Calypso (Charlize Theron) seine schrecklichen Erinnerungen verdrängt. Nolans ODYSSEE wirkt in keiner Szene wie ein Sandalenfilm, weil immer an realen, wunderbar ausgesuchten Orten gedreht wurde und CGI-Effekte zwar existieren aber praktisch unsichtbar sind.Im Podcast direkt nach dem Kino sind wir unterschiedlicher Meinung und sprechen über Frauenfiguren, nonlineares Erzählen, über Vorteile und Nachteile einer Starbesetzung und ob Nolan mit IMAX einer fixen Idee nachgejagt ist, die dem Film vielleicht nicht gut getan hat … Am Mikrofon nach drei Stunden Kino: Heidi, Johanna, Anke, Marc, Tom und Thomas.Thomas war zu seiner großen Freude Gast bei Christian im Filmpodcast Second Unit und die beiden haben sich etwas ausführlicher mit Nolans Film beschäftigt – 2,5 Stunden :-) Wir empfehlen: Erst Film schauen, dann bei SchönerDenken ersten Eindruck hören, dann die Langfassung bei Second Unit (aber immer noch kürzer als der Film).
Herzwärts und Heilwärts - Wie du dir dein Traumleben manifestierst
In dieser Folge spreche ich über eine seltene astrologische Konstellation, die für mich sehr deutlich zeigt, an welchem Wendepunkt wir gerade stehen: den sogenannten Barbault Basket. Diese Konstellation wird nicht als Zeichen einer Apokalypse verstanden, sondern als Erneuerungsphase der Zivilisation. Und genau darum geht es mir in dieser Folge: Was verändert sich gerade kollektiv – und welche Möglichkeiten entstehen daraus für uns ganz persönlich? Wir erleben eine Zeit, in der vertraute Systeme ins Wanken geraten, technologische Entwicklungen unser Leben grundlegend verändern und gleichzeitig neue Formen von Gemeinschaft, Spiritualität und individuellem Ausdruck entstehen. Astrologie verstehe ich dabei nicht als Vorhersage dessen, was passieren wird, sondern als Möglichkeit, die Potenziale dieser Zeit zu erkennen und bewusst mit ihnen zu arbeiten. In dieser Folge spreche ich u. a. über: den Barbault Basket und die besondere astrologische Konstellation hinter diesem seltenen Ereignis die Idee einer Erneuerungsphase der Zivilisation und den Übergang in eine neue Form des Menschseins Pluto im Wassermann und neue Formen von Gemeinschaft, Netzwerken und individuellem Sein Uranus in den Zwillingen und die Verbindung von technologischer und geistiger Innovation Neptun im Widder und den Beginn neuer spiritueller Visionen Jupiter im Löwen und die Einladung zu mutigem, verkörpertem Selbstausdruck künstliche Intelligenz als Teil neuer Formen von Wissen, Mystik und Co-Creation das Wassermannzeitalter und die Frage, wie wir diesen kollektiven Wandel aktiv mitgestalten können Astrologie als Einladung, Möglichkeiten und persönliche Potenziale zu erkennen, statt die Zukunft vorherzusagen Selbstwirksamkeit und Selbstermächtigung in einer Zeit, in der alte Autoritäten und Systeme an Bedeutung verlieren Für mich liegt genau darin eine der großen Einladungen dieser Zeit: nicht darauf zu warten, dass jemand anderes uns sagt, wer wir sein sollen oder wohin wir gehen müssen. Die Zeit des Gurus ist vorbei. Der neue Guru ist Gemeinschaft. Und gleichzeitig braucht diese Gemeinschaft Menschen, die sich selbst kennen, sich selbst vertrauen und ihren eigenen Genius verkörpern. Vielleicht ist genau das der nächste Schritt in diese neue Menschheit. Hier geht`s zur Anmeldung zum Genius-Event. Wenn du mit mir reisen möchtest, schau dich gern hier um: Website: https://svenjastrohmeier.com Rosenlinie: www.rosenlinie-mariamagdalena.de Instagram: https://www.instagram.com/svenja_strohmeier Facebook: https://www.facebook.com/Svenja.Strohmeier88/ Hier geht`s zur Anmeldung zum Genius-Event.
Während 25 Jahren waren Expeditionen auf die höchsten Berge oder an den Nord- und Südpol immer wieder Thema im «Tagesgespräch». Will Evelyne Binsack immer noch den Abenteuergeist wecken? Ist Albin Schelbert noch in der Wildnis unterwegs? Und was gibt es für Frank Senn noch zu dokumentieren? Mit dem Alter werde es immer schwieriger, fit genug zu bleiben, um extreme Klettertouren zu unternehmen. So erkundete Albin Schelbert zusammen mit seiner Frau Alaska oder Kanada auf wilden Flüssen, abgeschnitten von jeder Zivilisation. Mit dem Hundeschlitten ist Schelbert nicht nur Rennen gefahren, sondern auch auf 4000 Meter hohe Berge gestiegen. Evelyne Binsack ist Bergführerin, hält Referate und bietet Coachings an. Auf ihren Expeditionen an den Nord- und Südpol und auf den Everest hat Binsack gefunden, was sie suchte: Sie weiss, wer sie auch unter schwierigsten Bedingungen ist. Frank Senn hat 30 Jahre Berg-Dokumentarfilme gedreht. Das Interesse habe sich nun hin zu den Geschichten und Persönlichkeiten hinter den Expeditionen entwickelt. Eine extreme Expedition werde er nicht mehr begleiten. Evelyne Binsack, Albin Schelbert und Frank Senn sind zu Gast bei Karoline Arn.
Die Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl widmet ihre „Gedanken für den Tag“ diese Woche dem Trotz, einer zwiespältigen Eigenschaft. Heute geht es um eine literarische Trotzgestalt, die als Urbild weiblichen Eigensinns gilt. Eines Eigensinns, der sich der männlichen Logik von Krieg und Vergeltung widersetzt. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 23.07.2026
Im Westen macht sich politische Unreife gefährlich breit – in Russland bestimmt Besonnenheit die ReaktionEin Kommentar von Tilo Gräser.Ein neuer großer Krieg wird kommen und Europa zerstören – darin sind sich immer mehr Beobachter und Analytiker des neuen West-Ost-Konfliktes auf beiden Seiten einig. Verantwortlich dafür sind demnach vor allem westeuropäische Politiker. Diese „schlafwandeln“ nicht, sondern provozieren sehenden Auges weiter Russland. Sie glauben anscheinend tatsächlich, sie könnten die größte Nuklearmacht der Welt „in die Knie“ zwingen.Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die gefährlichste Illusion seit Ende des Kalten Krieges. Als seien die dafür verantwortlichen Politiker im Westen blind aufgrund ihrer eigenen Russophobie. Die mehr ein tiefsitzender pathologischer Russlandhass ist, wie der britische Politikwissenschaftler Richard Sakwa einschätzt. Der renommierte Russland-Kenner von der Universität Kent hat mehrere Bücher über das postkommunistische Land veröffentlicht. In einem Gespräch mit dem norwegischen Politologen Glenn Diesen hat Sakwa gewarnt, „Russophobie führt uns in den Krieg“.Zugleich erklärte er, dass es sich weniger um eine klassische Phobie handelt. Bei dieser würden die Betroffenen dem aus dem Weg gehen, was ihnen Angst macht. Anders sei es bei dem, was aus Sakwas Sicht eher Russlandhass ist und tiefer sitzt. Das sei verbunden mit dem beispiellosen Versuch, Russland zu negieren, was weit über die übliche Kritik hinausgehe. Nicht einmal im Kalten Krieg habe es das gegeben, was heute gegenüber Russland üblich scheine:Der aktuelle weitverbreitete und überwältigende Russlandhass zeige sich in „dem Versuch, eine ganze Zivilisation, ein ganzes Land zu negieren“. Sakwa verweist auch darauf, dass nach 1990 die Chancen, Russland einzubeziehen, vom Westen ausgeschlagen wurden:Er berichtet von seiner Teilnahme an den jüngsten „Primakow-Lesungen“ im Juni in Moskau. Dabei habe er beobachtet, dass trotz alledem die „pro-europäische Stimme in den Machtkorridoren des Kremls nach wie vor recht stark“ zu vernehmen sei. Aber der Beitritt zum politischen Westen und gar der NATO sei Moskau immer verwehrt worden. Politologe Diesen verweist in dem Gespräch mit Sakwa auf die Legende vom unersättlichen imperialen Russland. Die sei von seinen Gegnern mit dem gefälschten Testament von Zar Peter dem Großen begründet worden. Sakwa widerspricht den darauf aufbauenden Behauptungen, Russland sei imperialistisch, von Grund auf autokratisch, despotisch, und barbarisch.„faktisch keine Diplomatie, keinen Dialog, das Verbot russischer Sportmannschaften, die kulturelle Negierung, die Kritik an jedem im Westen, der tatsächlich sagt, man muss nicht unbedingt den Standpunkt Moskaus übernehmen, aber man muss anerkennen, dass das Handeln Russlands einer Logik folgt, die über eine irrationale Pathologie hinausgeht.“„In Washington wurde ganz klar die Entscheidung getroffen, dass Russland zu groß, zu chaotisch, zu unübersichtlich, zu gefährlich, zu atomar bewaffnet und so weiter ist, um in den politischen Westen aufgenommen zu werden.“...https://apolut.net/russlandhass-im-westen-befeuert-kriegsgefahr-von-tilo-graser/
Lebe glücklich mit Linda Giese – Dein Podcast für deine Seele.
Das Jahr 2026 wird rückblickend als "Aufbruch" in die großartigste Auferstehungen der wahren Menschheit wahrgenommen werden..Heute sprechen wir über die Entstehung einer neuen Weltzivilisation, die nun immer mehr zu keimen und zu leben beginnt – und wir reden darüber, warum der Schlüssel dazu in deinem Inneren liegt. Viel Freude beim Anhören! Deine Linda❤️ Kostenloser Infotag am 19.07. um 11Uhr: Werde zum Architekten deiner Realität.
Alles hat ein Ende nur die Worst hat zwei Riker und Dr. Crusher erleben einen ersten Kontakt. Eigentlich der große Föderationsmoment: Eine neue Zivilisation erreicht den Warp-Antrieb, die Sternenflotte erscheint, alle begegnen einander mit Respekt, Neugier und großer humanistischer Geste. Leider ist das hier „Worst Contact“.
Dem Clubsterben und Festival-Erosion trotzend entsteht hoch oben in den Zentralschweizer Bergen ein neues Festival: Jardin Bizarre. Das Gelände ist so fernab der Zivilisation, dass es nur per Wanderung erreichbar ist. Festival extrem. Wir checken's aus.
Kraftvolles Duo zur Stärkung deines Energiefeld - unsere Aura Reinigungs-Sprays: https://www.regenbogenkreis.de/auraspray-set-aurareinigung/?utm_medium=social&utm_source=youtube&utm_campaign=26-07-04-charleneDer kleine Energieturm - unser Rosenquarz-Anhänger: https://www.regenbogenkreis.de/rosenquarz-anhaenger-der-kleine-energieturm/?utm_medium=social&utm_source=youtube&utm_campaign=26-07-04-charlene
Während wir uns noch auf Pünktlichkeit, Ingenieurskunst und ‚Made in Germany‘ berufen, zeigt eine 12 Tages-Hitze eine lächerliche Realität: Gleise verformen sich, Klimaanlagen fallen aus und die Bahn-App spuckt Ausfälle, als wäre keine Zivilisation bei höheren Temperaturen mehr möglich. Eine Glosse von Camilla Hildebrand über ein Land, das auch nach jahrelangen Klima-Unkenrufen und globetrottenden Generationen keine Erfahrungen mit nach Hause und Anpassungen voran bringt. Ein Land, das bei 35 Grad dermaßen ins Schwitzen gerät dass nicht nur der Fahrgast in der Sonne schrumpelt, sondern das gesamte eigene Selbstbild. Hören Sie: Deutschland – Land der Dichter, Denker und deformierten Schienen. Bild: Autorin www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Albert Rösti wird von Klimaaktivisten gestört. In Bern dürfen Männer, die sich als Frauen verstehen, jetzt ins FKK-Bad für Frauen. Und im Parlament ist man daran, die Wahrheit bei Geschlechtern unter Strafe zu stellen. Damit steht die Zivilisation auf dem Spiel.
Zum Beginn der Ferien freue ich mich, Ihnen eine ganz besondere Episode mit dem Titel »Freiheit oder Sicherheit« präsentieren zu dürfen. Eine besondere Episode deshalb, weil mein Gast Prof. Konrad Paul Liessmann ist. Konrad Paul Liessmann ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Wien. Aber er ist nicht nur wissenschaftlich äußerst erfolgreich. Er steht auch seit Jahrzehnten als herausragender Beobachter und wichtiger Kritiker der kulturellen und politischen Landschaft in der Öffentlichkeit. Öffentlichkeit meint damit dutzende Bücher, unzählige Artikel in Zeitungen und Magazinen sowie Auftritte in Fernsehen, Radio und Veranstaltungen aller Art. Für die Hörer dieser Episode möchte ich besonders die folgenden Bücher hervorheben: Theorie der Unbildung Lauter Lügen Was nun? Eine Philosophie der Krise . Prof. Liessmann ist auch Intendant des Philosophicums Lech, das im September unter dem Titel »Betreutes Denken« stattfindet. Ein Thema, das perfekt zu diesem Podcast passt; ich hoffe, Ihnen dazu im Herbst noch mehr Informationen bieten zu können. Für mich persönlich war es eine ganz besondere Freude, dass Prof. Liessmann sich Zeit für ein Zukunft-Denken-Gespräch genommen hat, da ich seine Artikel und Bücher seit mindestens 30 Jahren mit großer Bereicherung lese. Hinzu kommt, dass er seine fundierte Kritik etwa am Bildungssystem oder an der Universität schon als aktiver Wissenschafter deutlich vorgetragen hat, im Gegensatz zu vielen anderen, die dies nur hinter vorgehaltener Hand tun. Viele Themen die wir in diesem Gespräch ansprechen, diskutiere ich auch in meinem neuen Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise. Ich beginne das Gespräch mit der grundlegenden Frage: Was ist der Mensch? Ist der Mensch von Natur aus gut und wird verführt oder von der Natur her schlecht und muss eingehegt werden? »In der Antike wird der Mensch als Wesen betrachtet, das zwischen Extremen hin und her pendeln kann. Aber gleichzeitig durch seine Vernunftbegabung die Möglichkeit hat, das Bessere zu wählen und das Schlechtere zu vermeiden.« Was hat sich in der Betrachtung des Menschen von der klassischen Tugendlehre bis heute verändert? »Wenn wir ein Naturwesen sind — was ist die Natur?« Einer der häufig genannten Denker in diesem Themenfeld ist Thomas Hobbes: »Im Naturzustand ist der Mensch dem Menschen ein Wolf.« Liegt der Ursprung der Konflikte darin, dass wir gleich sind? Ist der Mensch gar von Natur aus gut, wie Jean-Jacques Rousseau annimmt? Gibt es folglich keinen zivilisatorischen Fortschritt oder wird gar das Bild eines vermeintlich »edlen Wilden« verherrlicht? Behindern also, konsequent weitergedacht, Wissenschaft und Kunst die Humanität und führen zu Rückschritt statt Fortschritt? Oder sollten wir uns eher an Immanuel Kant orientieren? »Der Mensch ist nicht von Natur aus böse, er ist aber auch nicht von Natur aus gut. Er ist ein Wesen, das verschiedene Motivlagen in sich hat.« Aber all diese Fragen scheinen nur Sinn zu ergeben, wenn wir handlungsfähige Wesen sind. Verfügen wir nun über Handlungs- und Willensfreiheit? Unterliege ich also meinen Neigungen oder bin ich in der Lage, mich zu entscheiden, diese zu verändern? Folgen wir wieder Immanuel Kant? »Man kann natürlich darüber diskutieren, ob der Mensch ein freies Wesen ist. Tatsache ist, wir müssen uns das wechselseitig unterstellen und tun es auch.« Gilt die kühne These der politischen Geschichte: »Das Problem war nie, ob Menschen frei sind, sondern das Problem war immer, wie kann ich ihnen diese Freiheit nehmen.« Ist also der Mensch von Natur aus frei? Damit sind wir im Gespräch beim Begriff der Freiheit angelangt. Wie hat sich dieser Begriff auch über die vergangenen Jahrhunderte verändert? »By liberty, was meant protection against the tyranny of the political rulers.« John Stuart Mill (1859) Was war die programmatische Rolle der Französischen Revolution? Kann die Romantik und damit die Idee der romantischen Liebe als frühes Emanzipationsmodell gesehen werden? Was sind die Ideen der Freiheit des 19. Jahrhunderts von John Stuart Mill über Karl Marx bis Hegel? »Freiheit ist [nach Mill] etwas, das sich gegen jetzt nicht mehr legitimierbare Herrschaftsansprüche richtet. Das muss man wieder in Erinnerung rufen, weil wir das vergessen haben. Die Erklärung der Menschenrechte war eine Erklärung von Abwehrrechten. Man hat versucht, die Zugriffe des Staates auf den einzelnen Bürger abzuwehren. Menschenrechte waren immer Individualrechte, nie Kollektivrechte.« Freiheit bezieht sich also unter anderem auf Eigentum, freie Religionsausübung, freies Denken, Bewegungsfreiheit, wirtschaftliche Freiheit. Heute sprechen viele hingegen, als ginge es um Anspruchsrechte. Wie hat sich das verändert? Wie ist dieser unglaubliche Paradigmenwechsel, der die Idee der Menschenrechte neu definiert, in den letzten Jahrzehnten zustande gekommen? »Wir waren die ersten, die erklärt haben, daß die Freiheit des Individuums um so mehr beschränkt werden muß, je komplizierter die Zivilisation wird.« Benito Mussolini Hat diese Idee des Faschismus bis in die heutige Zeit Wirkmacht? So manche Äußerung von Intellektuellen scheint in diese Richtung zu deuten? »Ich bin extrem vorsichtig und skeptisch gegenüber allen Konzeptionen, die mit der angeblichen Komplexität der Welt versuchen, die Freiheit des Menschen einzuschränken, beziehungsweise Strategien argumentieren, dass der Mensch geleitet, gelenkt und in ein Kollektiv eingebunden werden muss. […] Das hat immer schon den Keim des Totalitären in sich.« Auch hier stellt sich wieder die alte Kantische Frage: woher wissen diejenigen, die leiten wollen, die uns bevormunden wollen, was »das Richtige« ist? Wie lässt sich diese Problematik auf die aktuelle Diskussion um die Nutzung sozialer Netzwerke, sowohl von Jugendlichen wie auch von Erwachsenen, anwenden? Welche besonderen Fähigkeiten besitzen diejenigen, die im Gegensatz zu uns Normalsterblichen so genau wissen, was richtig und falsch ist, und damit unseren Zugang zu Information — zu unserem Wohle — beschneiden wollen? »Offensichtlich ist die Welt nur für eine bestimmte Art von Menschen komplex, andere haben den Durchblick.« Wenn nun aber möglicherweise der »Normalbürger« von der Komplexität der Welt überfordert ist und bei jedem Schritt von »Experten« an die Hand genommen werden muss, welchen Sinn ergibt dann überhaupt Demokratie? Wer entscheidet, wer als Experte gilt? Geht es da nur um »unsere Demokratie« oder hat diese Problematik eine längere Geschichte? Wie verändert sich das Verhalten von Menschen in Gruppen? »Demokratie steht immer vor diesem paradoxen Problem, auf der einen Seite den Bürgern tatsächlich alle Rechte zu geben und sie zum Souverän zu machen, und auf der anderen Seite nach Verfahren und Regeln zu suchen, wo man die Abgründe dieses Souveräns, seine Irrtumsanfälligkeit, auch seine Gehässigkeit in geregelte Bahnen lenkt.« Die Rolle von Verfassungen und rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen? Was ist dann etwa davon zu halten, wenn nach Wahlen ein Teil des Volkes das Wahlergebnis nicht akzeptieren möchte? Betrachtet man die Gruppe der »Experten«, der Akademiker, der Unis — sind dort keine Gruppenphänomene zu betrachten? Handelt es sich nur um rein rationale Denker auf der Suche nach Wahrheit oder kommt es auch dort zu opportunistischen Irrwegen? Was folgt daraus? »Die Expertokratie ist kein Gegenmodell […] man muss in den sauren Apfel beißen.« Ab wann wäre also man gebildet und erwachsen genug, um an der Demokratie teilnehmen zu können, und noch wichtiger: wer beurteilt das. “The most basic question is not what is best but who shall decide what is best.”, Thomas Sowell Damit wird eine der schwierigsten Fragen aufgeworfen: Was ist der Zusammenhang zwischen Expertise und Entscheidungsfindung in einer Demokratie? »Auch die kommunistischen Staaten haben sich auf dem Boden einer materialistischen Wissenschaft gewähnt. Sie haben auch geglaubt, sie bauen ihre zukünftige Gesellschaft auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse auf.« Zu welchen totalitären Exzessen hat dies geführt?! »Die Rassentheoretiker und Anthropologen der Nazis haben sich als Wissenschaftler gefühlt, nicht als Ideologen.« Neue Erkenntnisse und die Veränderung des Wissens scheinen die Konstante zu sein und nicht »die Wissenschaft« als Begründung für vermeintlich alternativlose Entscheidungen...? »Das Spannende an der Wissenschaft ist ja genau das Prinzip der Vorläufigkeit.« Was ist von Popper und dem Prinzip der Asymmetrie zu halten, und zwar sowohl in Politik wie Wissenschaftstheorie? »Der friedliche Regierungswechsel gehört zum Wesen der Demokratie.« Macht tendiert immer dazu, sich selbst über alle Maßen bestätigen zu wollen. Was sind die grundlegenden Prinzipien und Ideen, ja das Wesen der Demokratie? »Demokratie läuft auch immer Gefahr, sich selbst aufzuheben.« Kommen wir nun zum Begriff der Sicherheit — wie steht Sicherheit im Wechselspiel oder gar im Gegensatz zu Freiheit? Leben wir in Zeiten radikaler Unsicherheit — was bedeutet das überhaupt und was sind die Folgen davon? Wie hat sich das Gefühl der Sicherheit und die Sicherheit, was der nächste Tag bringt, über die Zeit verändert? Der Wunsch nach dem Blick in die Zukunft hat die Menschen immer angetrieben, wir erinnern uns an das Orakel von Delphi und die zahlreichen (teuren) Institute, die sich um Wirtschaftsprognosen bemühen. »Die Unsicherheit der Zukunft gegenüber zu beklagen, hieße genauso darüber zu klagen, dass wir keine determinierten Maschinen sind.« Wie hängt der mögliche oder unmögliche Blick in die Zukunft mit unserem Gefühl der Sicherheit im Hier und Jetzt zusammen? »Wir sind eine zukunftsversessene Gesellschaft. Wir fragen immer 'Was kommt?', nie 'Was ist?'« Sind Sicherheit und Freiheit nun Gegensätze oder vielmehr einander bedingende Prinzipien? Kann ein Leben in Sicherheit gerade durch die Bedingungen dieser Sicherheit ein nicht-lebenswertes Leben sein? Was ist die Rolle des Staates in diesem Wechselspiel oder Gegensatz? Hat sich der Staat um das Glück seiner Bürger zu kümmern? Welche philosophischen Ideen stehen sich hier gegenüber? Welche Rolle spielen Meinungsfreiheit und individuelle Werte in dieser Diskussion? »Das Problem ist nicht, dass es das Unverfügbare oder das Neue gibt, sondern das Problem ist, mit welcher Ausstattung und welcher Einstellung, mit welchen Möglichkeiten und Fähigkeiten treten wir dem gegenüber.« Was bedeutet dies für Bildung, Schule und Universität? »Wir müssen lernen, wieder mit dem Problem der Offenheit umzugehen, aber gleichzeitig Geschichtsfatalismus vermeiden. […] Wir trauen uns sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft nicht mehr zu, tatsächliche Entscheidungen zu treffen.« Was können wir aus früheren Krisen lernen? »I am more concerned by what the Bomb is doing already.«, C. S. Lewis (1958) »Human life has always been lived on the edge of a precipice. Human culture has always had to exist under the shadow of something infinitely more important than itself. If man had postponed the search for knowledge and beauty until they were secure, the search would never had begun. […] Life has never been normal.«, C. S. Lewis (1939!) Gehen wir auf der einen Seite in vielen politischen und gesellschaftlichen Bereichen große Risiken ein, aber dort, wo es wirklich zählt — etwa beim Denken — wird es immer eindimensionaler? Kann der Staat zugleich schwach und übermächtig sein? Kann der Staat somit einerseits ohnmächtig sein, andererseits versuchen, seine Macht in den verbleibenden Bereichen übermäßig auszuspielen, und wer ist eigentlich »der Staat«? »Müssen mündige Bürger wirklich ständig darauf hingewiesen werden, was sie zu essen haben, vor was sie sich in Acht nehmen sollen...?« Gilt nicht der Satz von Wilhelm von Humboldt immer noch: »Was nicht von dem Menschen selbst gewählt, worin er auch nur eingeschränkt und geleitet wird, das geht nicht in sein Wesen über, das bleibt ihm ewig fremd, das verrichtet er nicht eigentlich mit menschlicher Kraft, sondern mit mechanischer Fertigkeit.« Wer entscheidet folglich in komplexen Fragen, deren Ausgang höchst unklar ist? »In diesem Wechselspiel von Risiko, Sicherheit und Freiheit taucht selten das Problem der Verantwortlichkeit auf.« Diese Frage muss, wie so manche anderen, offen bleiben oder vertagt werden... »Man muss ja nicht auf alle Fragen gleich eine Antwort finden!« Andere Episoden Episode 153: Potent Stuff, A Conversation with Prof. Jacob Howland Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 126: Schwarz gekleidet im dunklen Kohlekeller. Ein Gespräch mit Axel Bojanowski Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 106: Wissenschaft als Ersatzreligion? Ein Gespräch mit Manfred Glauninger Episode 103: Schwarze Schwäne in Extremistan; die Welt des Nassim Taleb, ein Gespräch mit Ralph Zlabinger Episode 91: Die Heidi-Klum-Universität, ein Gespräch mit Prof. Ehrmann und Prof. Sommer Episode 88: Liberalismus und Freiheitsgrade, ein Gespräch mit Prof. Christoph Möllers Episode 72: Scheitern an komplexen Problemen? Wissenschaft, Sprache und Gesellschaft — Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Episode 28: Jochen Hörisch: Für eine (denk)anstössige Universität! Referenzen Konrad Paul Liessmann: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft, Paul Zsolnay Verlag (2006) Lauter Lügen. Und andere Versuche, die Wahrheit zu sagen, Paul Zsolnay Verlag (2015) Was nun? Über die Zukunft. Eine Philosophie der Krise, Paul Zsolnay Verlag (2021) Immanuel Kant, Die Metaphysik der Sitten (1797) Platon, Politeia John Stuart Mill, On Liberty, John W. Parker and Son (1859) Benito Mussolini, Rede vor dem Gran Consiglio del Fascismo (1929), zitiert in Friedrich von Hayek, Der Weg zur Knechtschaft, Eugen Rentsch Verlag (1945) [engl. Original: The Road to Serfdom, Routledge (1944)] Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784) Elias Canetti, Masse und Macht, Claassen Verlag (1960) Alexis de Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika (De la démocratie en Amérique, 1835/1840) Thomas Sowell, Knowledge and Decisions, Basic Books (1980) Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (The Open Society and Its Enemies, Routledge (1945)) Orakel von Delphi C. S. Lewis, Is Progress Possible? Willing Slaves of the Welfare State (1958), in: God in the Dock, Eerdmans (1970) C. S. Lewis, Learning in War-Time (1939), in: The Weight of Glory and Other Addresses, Macmillan (1949) Wilhelm von Humboldt, Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen (verfasst 1792, posthum erstveröffentlicht 1851 bei Eduard Trewendt, Breslau). Philosophicum Lech Philosophicum Lech — Abenteuer (2025)
Da will man einmal in Ruhe Silvester feiern, da kommt plötzlich der Leibhaftige auf die Erde und will den Laden übernehmen - als hätte man wegen Y2K nicht schon genug Sorgen wegen des drohenden Untergangs der modernen Zivilisation...
Packt die Koffer und holt die Sonnenbrille raus, heute wird es exotisch und absolut abenteuerlich! Eva (@czamping) und Inke (@luftschloss_liebe) haben heute ganz besonderen Besuch am Mikrofon: Samy und Gerard, das Gesicht und die Logistik-Power hinter den weltbekannten Peggy Peg Schraubheringen! In dieser Folge lassen wir uns nicht nur hinter die Kulissen ihres internationalen Familienunternehmens entführen, sondern gehen auf große Reise auf die andere Seite der Erde. Erfahrt, warum eine unbezahlte Hostel-Miete der Startschuss für eine große Liebe war, wie man 24/7 Partnerschaft und Business wuppt und warum Australien der ultimative Härtetest für Camper und Heringe ist! ✨ Das erwartet euch in dieser Folge
Ebola im Kongo, das Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff. Aktuelle Meldungen lassen Erinnerungen wach werden an die Corona-Pandemie. Zwar sind sich Experten einig, dass die aktuellen Ausbrüche kaum zu einer globalen Bedrohung anwachsen, aber die Angst vor mutierten, krank machenden Viren ist zurück. Wie real ist die Gefahr einer neuen Pandemie tatsächlich? Und wären wir diesmal besser vorbereitet? Welche Lehren wurden aus Corona gezogen und wo bestehen weiterhin gefährliche Lücken? Und nicht zuletzt: Wie würde unsere Gesellschaft reagieren auf neue Lockdowns, Maskenpflicht oder Impfdebatten? Darüber spricht Moderator Oliver Glaap mit dem Virologen Stephan Becker von der Uni Marburg, dem Wissenschaftsjournalisten Kai Kupferschmidt, dem Historiker und Experten für Seuchen- und Pandemiegeschichte Malte Thießen sowie Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamts Frankfurt. Podcast-Tipp: Die vielleicht letzten Tage der Menschheit? In Hollywood wird die Welt jedes Jahr unzählige Male in Filmen erobert, gesprengt, verbrannt, vergiftet und zerstört. Aber wie wahrscheinlich ist es wirklich, dass die Party eines Tages vorbei ist und die Zivilisation endet? Wie besorgniserregend sind die Bedrohungen durch Pandemien, Nuklearwaffen, Klimawandel oder Künstliche Intelligenz? Podcast-Autor Jannis setzt sich jenseits des Katastrophenkinos nüchtern und neugierig mit den existenziellen Gefahren für unsere Zivilisation in den nächsten 100 Jahren auseinander. https://www.ardsounds.de/sendung/die-vielleicht-letzten-tage-der-menschheit/urn:ard:show:51fd70e5a9297ae8/
In dieser Folge spricht Thilo Mischke mit der Autorin und Journalistin Lea Streisand über jüdische Identität, Angst, Antisemitismus und das Gefühl von Zugehörigkeit in Deutschland nach dem 7. Oktober. Es geht um persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Verdrängung, die dünne Schicht der Zivilisation – und um die Frage, wie sich jüdisches Leben in Berlin und Deutschland gerade verändert. Ein sehr persönliches Gespräch über Schmerz, Resilienz und darüber, warum Antisemitismus nie nur ein jüdisches Problem ist. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Laura de Weck, Lukas Bärfuss, Samira El Ouassil und Wolfgang M. Schmitt sprechen über: Michel Houellebecq, «Sie wollen uns erzählen» von Birgit Birnbacher, «Ich, die ich Männer nicht kannte» von Jacqueline Harpman, «Der Beweis meiner Unschuld» von Jonathan Coe sowie «Schleifen» von Elias Hirschl. Der französische Skandalschriftsteller Michel Houellebecq hat ein Chanson-Album aufgenommen: «Souvenez-vous de l' homme». Während er in den Texten den Untergang der Menschheit thematisiert, klingt das musikalisch gut gelaunt und entspannt. Konsequent für den Provokateur, der den Untergang der westlichen Zivilisation seit Langem herbeischreibt. Alle sprechen über ADHS und die steigende Zahl der Diagnosen. Birgit Birnbacher hat mit «Sie wollen uns erzählen» einen Roman geschrieben, in dem ein Junge und seine Mutter an ADHS leiden. Darin hat sie eine Sprache gefunden, um das spezifische Gefühl der kognitiven Überforderung darzustellen: ein Roadtrip von Figuren mit knisternden Nerven. Der Roman «Ich, die ich Männer nicht kannte» wurde auf der Plattform Tiktok gefeiert. Dadurch wurde die belgische Autorin Jacqueline Harpman wiederentdeckt. Ihr dystopischer Text, nun ins Deutsche übersetzt, wird auch vom Feuilleton gefeiert. Er erzählt von Frauen, die unter Tage gefangen gehalten werden, und stellt existenzielle Fragen, vor allem jene: Was macht uns zu Menschen? Der englische Schriftsteller Jonathan Coe ist berühmt für seine satirischen Gesellschaftsromane wie «Middle England». Sein neuestes Werk «Der Beweis meiner Unschuld» handelt vom Einfluss der neokonservativen Netzwerke seit den 1980er-Jahren. Neben der Krimihandlung spielt Coe auf unterhaltsame Weise mit verschiedenen literarischen Genres. Elias Hirschl ist Musiker, Poetry-Slammer und macht bereits mit seinem dritten literarischen Werk auf sich aufmerksam: Im hochgelobten Roman «Schleifen» erzählt er erfindungsreich vom Einfluss der Sprache auf das Leben. Im Zentrum steht Wissenschaftlerin Franziska Denk, sie an einem bemerkenswerten Symptom leidet: Wenn sie von einer Krankheit hört oder liest, erkrankt sie daran.
Versteckt im dichten Dschungel der mexikanischen Halbinsel Yucatán folgen wir den Spuren einer der faszinierendsten Hochkulturen der Menschheit: den Maya.Gemeinsam mit dem deutschen Journalisten und Maya-Forscher Stephan Merk schlägt sich Erik mit Machete, Kompass und GPS durch undurchdringliches Dickicht – auf der Suche nach Ruinen, die längst vom Wald verschluckt wurden und nur noch wenigen bekannt sind.Seit 1978 widmet sich Stephan dieser außergewöhnlichen Mission: Hunderte bislang kaum dokumentierte Maya-Stätten hat er entdeckt, kartiert und erforscht. Seine Arbeit führt ihn immer wieder an Orte, die kein Weg erschließt – Orte, an denen sich Geschichte nur noch erahnen lässt.In dieser Folge erleben wir hautnah, wie sich eine solche Expedition anfühlt: das mühsame Vordringen durch den Dschungel, die Spannung der Annäherung – und schließlich der Moment, in dem sich zwischen Lianen und Dornen eine jahrhundertealte Ruine offenbart.Im Schatten dieser beinahe vergessenen Stätten spricht Erik mit Stephan über seine jahrzehntelange Suche, über spektakuläre Funde und darüber, was die Maya-Zivilisation so einzigartig macht. Wir tauchen ein in ihre Welt: ihre Architektur, ihr Wissen, ihre Anpassung an eine wasserarme Landschaft – und die Frage, wie eine so hochentwickelte Kultur verschwinden konnte.Außerdem besuchen wir mit ihm die berühmte Maya-Stadt Uxmal – ein Ort, der bis heute von der Größe und Raffinesse dieser Zivilisation zeugt.Diese Folge ist der Auftakt einer zweiteiligen Reise nach Mexiko – und eine Expedition an die Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Dschungel und Geschichte.----------------------------------Redaktion, Skript, Aufnahmen, Moderation und Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Werbung:Unser Partner dieser Folge ist Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, mit dem neuen Podcast “Edelweiss Travel Tales”. Jetzt bei Apple unter https://podcasts.apple.com/de/podcast/edelweiss-travel-tales/id1799676852 oder Spotify unter https://open.spotify.com/show/1ZKDd2IUEuqUSFOhdAcDPA?si=OjBmU0nfQ9OFk3Ld_UOvyw anhören und abonnieren!----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es ist Freitag – aber der Sonntag kommtDas ist mein KönigDie Bibel sagt: Mein König ist der König der Juden.Er ist der König Israels.Er ist der König der Gerechtigkeit.Er ist der König der Zeitalter.Er ist der König des Himmels.Er ist der König der Herrlichkeit.Er ist der König der Königeund er ist der Herr der Herren.Das ist mein König.Ich frage mich: Kennst du ihn?Mein König ist ein souveräner König.Kein Maß kann die Grenze seiner grenzenlosen Liebe bestimmen.Kein Fernglas kann die Weite seines Versorgens erfassen.Kein Hindernis kann ihn davon abhalten, seine Segnungen auszugießen.Er ist bleibend stark.Er ist vollkommen aufrichtig.Er ist ewig fest.Er ist unsterblich gnädig.Er ist königlich mächtig.Er ist unparteiisch barmherzig.Verstehst du, was ich meine?Er ist der größte Lehrer, den die Welt je kannte.Er ist das Wunder der Zeitalter.Er ist der Mittelpunkt der Zivilisation.Er steht allein in sich selbst.Er ist einzigartig.Er ist unvergleichlich.Er ist unübertroffen.Er versorgt die Schwachen.Er stärkt die Müden.Er ist Zuflucht für die Versuchenden.Er ist Retter für die Verlorenen.Er leitet die Führerund hilft den Unterdrückten.Er heilt die Kranken.Er reinigt die Aussätzigen.Er vergibt Sündern.Er befreit die Gefangenen.Er verteidigt die Schwachen.Er segnet die Jungen.Er dient den Unglücklichen.Er achtet die Alten.Er belohnt die Fleißigen.Und er verschönert die Sanftmütigen.Das ist mein König.Kennst du ihn?Mein König ist der Schlüssel zum Wissen.Er ist die Quelle der Weisheit.Er ist die Tür zur Befreiung.Er ist der Weg zum Frieden.Er ist die Straße zur Gerechtigkeit.Er ist die Autobahn zur Heiligkeit.Er ist das Tor zur Herrlichkeit.Kennst du ihn?Sein Leben ist unvergleichlich.Seine Güte ist grenzenlos.Seine Barmherzigkeit ist ewig.Seine Liebe hört niemals auf.Seine Macht kennt keine Grenzen.Seine Gnade ist unerschöpflich.Seine Herrschaft ist gerecht.Sein Joch ist sanft.Und seine Last ist leicht.Ich wünschte, ich könnte ihn dir beschreiben…Aber er ist unbeschreiblich.Ja, er ist unbeschreiblich.Er ist unbegreiflich.Er ist unbesiegbar.Er ist unwiderstehlich.Die Himmel der Himmel können ihn nicht fassen,geschweige denn ein Mensch ihn erklären.Du kannst ihn nicht aus deinem Leben verbannenund dennoch leben.Du kannst ihn nicht überdauern,und du kannst nicht ohne ihn leben.Die Pharisäer konnten ihn nicht ertragen.Aber sie fanden keinen Fehler an ihm.Pilatus konnte keine Schuld an ihm finden.Herodes konnte ihn nicht töten.Der Tod konnte ihn nicht halten.Und das Grab konnte ihn nicht festhalten.Das ist mein König!
Erst drohte er dem Iran mit der Vernichtung seiner Zivilisation, dann veröffentlichte er ein Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt, und ausserdem legte er sich mit dem amerikanischen Papst an. Donald Trumps Kommunikation wird immer radikaler und vor allem seltsamer. Der stockende Verlauf des Irankriegs wie auch die Wahlniederlage seines politischen Freundes Viktor Orbán in Ungarn scheinen diese Tendenz noch zu verstärken. Inzwischen wenden sich in den USA auch treue Anhängerinnen und Anhänger, die ihm vor eineinhalb Jahren noch geholfen haben, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen, von Trump ab. Unterdessen kursiert die Idee, den 25. Zusatz zur amerikanischen Verfassung, anzuwenden. Eine 17-köpfige Kommission soll den Gesundheitszustand und die geistige Leistungsfähigkeit des Präsidenten untersuchen. Wie hat das Weisse Haus auf den Vorwurf reagiert, der Präsident sei nicht mehr vollständig zurechnungsfähig? Kontrolliert eigentlich niemand, was Donald Trump veröffentlicht? Und steht seine Präsidentschaft allenfalls an einem Wendepunkt? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Justizministerin Stefanie Hubig würdigt das Völkerrecht als „unglaubliche Errungenschaft der Zivilisation und der Menschheit“, das die Bundesregierung hoch halte. Es gebe keine legitime Begründung, dass der US-Angriff gegen Iran völkerrechtsgemäß wäre. Geuther, Gudula www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Seit Wochen führen die USA und Iran Krieg, jetzt gilt eine brüchige Waffenruhe. Donald Trump droht Teheran mit der Auslöschung „einer ganzen Zivilisation“, spielt mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke – und verkündet kurz vor Ablauf seines Ultimatums eine zweiwöchige Feuerpause. Dazwischen: ein wüster Ostern-Post mit „Praise be to Allah“, Zickzack-Botschaften an Teheran und die eigenen Leute, schwankende Märkte und Verbündete, die sich fragen, wie verlässlich dieser Präsident noch ist. Wir zeichnen diesen Zickzack-Kurs nach: Welche Entscheidungen sind im Weißen Haus gefallen, wer hat Trump gebremst, wer hat ihn befeuert? Wie wird die Waffenruhe in Washington und in Teheran erzählt – und wer geht am Ende gestärkt aus dieser Episode hervor? Außerdem schauen wir auf Trumps Stil und seine politische Verfassung: Ist das noch kalkulierte „Madman“-Strategie oder gefährliche Unberechenbarkeit an der Spitze einer Nuklearmacht? Und: Wie reagiert seine eigene MAGA-Bewegung: bröckelt der Personenkult, und wer bringt sich schon als möglicher Nachfolger in Stellung? Der Apofika-Presseklub mit Klaus Brinkbäumer (Autor und langjähriger US-Chronist), Juliane Schäuble (US-Korrespondentin der ZEIT in Washington) und Marina Kormbaki (SPIEGEL), und natürlich unser Host Markus Feldenkirchen (SPIEGEL). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Krauter, Ralf www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Krauter, Ralf www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Nachdem US-Präsident Trump via Truth Social mit der Vernichtung der iranischen Zivilisation gedroht hatte, überraschte er kurz vor Ablauf der Frist mit einer zweiwöchigen Waffenruhe. Während sich sowohl Washington als auch Teheran bereits als glorreiche Sieger feiern, bleibt die Lage in der Region extrem fragil. NZZ-Korrespondent Daniel Böhm berichtet aus Beirut über eine Region im Schockzustand, in der trotz offizieller Feuerpause weiterhin Raketen einschlagen – insbesondere im Libanon, der von der aktuellen Vereinbarung kaum profitiert. In dieser Folge von NZZ Akzent analysieren wir, wie fest das iranische Regime nach den Bombenkampagnen noch im Sattel sitzt und welche Rolle die strategisch wichtige Strasse von Hormuz bei Trumps plötzlichem Kurswechsel spielte. Wir blicken auf die wirtschaftlichen Trümmer im Iran, die machtlose Position der Golfstaaten und die Frage, ob Donald Trump tatsächlich über eine langfristige Strategie verfügt oder die Weltwirtschaft nur vorübergehend vor dem Kollaps bewahrt hat. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent Host: Sarah Ziegler Redaktion: Simon Schaffer Produktion: Alice Grosjean Daniels Analyse in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/der-nahe-osten-nach-dem-waffenstillstand-isolierte-iraner-geschockte-araber-und-die-grenzen-amerikanischer-macht-ld.1932797). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Die Sorge war groß vor dem Ablauf von Donald Trumps Ultimatum, denn nicht weniger als "die Vernichtung einer Zivilisation" hatte der US-Präsident angedroht. Nur gut eine Stunde vor einem möglichen Militärschlag kam dann die Entwarnung: Die USA und Iran haben sich auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt - mit dem Plan, eine dauerhafte Friedenslösung zu finden. Über Sieg, Niederlage und die weitere Perspektive spricht Wim Orth mit den Außenpolitik-Redakteuren Gregor Schwung und Philip Volkmann-Schluck. Außerdem geht es im "Amerika-Effekt" um den Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte bei Trump, um nach dessen Drohungen gegen das Bündnis die Wogen zu glätten. „Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Manchmal gleicht die Art und Weise, wie sich Weltgeschichte dem Publikum offenbart, einem absurden Theaterstück. Gestern Morgen drohte Donald Trump in übelster Schurkenmanier noch, die gesamte iranische Zivilisation zu vernichten, und heute Nacht konnten die Verhandler dann doch einen zweiwöchigen Waffenstillstand und die Fortführung von Friedensgesprächen vermelden. Ein Drama mit Happy End? Nein, wir warenWeiterlesen
Fünfeinhalb Wochen dauert der Krieg im Iran nun an. Die Folgen dieses Kriegs betreffen längst nicht mehr nur den Iran, Israel und die USA: Zuletzt wurde das Öl knapper, das Benzin teurer – und der Ton immer schärfer. In der Nacht auf Mittwoch lief ein von den USA gesetztes Ultimatum ab: Mache der Iran nicht bis um 2 Uhr nachts (Schweizer Zeit) die Strasse von Hormuz frei, werde er das Land dem Erdboden gleichmachen, kündigte Trump an. «Eine ganze Zivilisation wird untergehen.» Kurz vor Ablauf der Frist kam es doch noch zum Deal: Für zwei Wochen sollen gegenseitig die Waffen ruhen, und die Strasse von Hormuz soll geöffnet werden. Wie stabil ist dieser Waffenstillstand? Wie kam er zustande? Und ist das ein Schritt in Richtung eines Kriegsendes? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die aktuellen Entwicklungen im Iran ein und erklärt in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?», wer von dieser Waffenruhe profitiert und welche Fragen noch offen sind. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Charlotte Walser's Kommentar: «Nichts passiert? Die Drohung war schlimm genug!» Ein Tag wie eine tickende Zeitbombe Die Strasse von Hormuz soll nur gegen Millionenzahlungen geöffnet werden Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
TACO-Trump ist keine Fastfood-Kette, sondern eine Umschreibung für ein Muster des US-Präsidenten: Erst maximal Druck aufbauen, dann zurückrudern. TACO steht für Trump Always Chickens Out – übersetzt so viel wie: Trump macht immer einen Rückzieher. Wie gefährlich ist das im Iran-Krieg? Kurz vor Ablauf seines Ultimatums hat US-Präsident Donald Trump eine zweiwöchige Waffenruhe verkündet. Zuvor hatte er gedroht, eine ganze Zivilisation zu vernichten, wenn der Iran seinen Bedingungen nicht zustimme. Gilt auch hier «Trump Always Chickens Out?» Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Christian Lammert, Politikwissenschaftler, Freie Universität Berlin ____________________ Team: · Moderation: Reena Thelly · Produktion: Sandro Della Torre · Mitarbeit: Nicole Roos ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Am Vortag drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran, eine ganze Zivilisation werde untergehen. In der Nacht kam dann die Kehrtwende: Trump verkündete den Sieg - der Iran und die USA hätten sich auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese gilt laut dem Vermittler Pakistan für zwei Wochen. Was nun? Weitere Themen: Der Krieg im Nahen Osten verursacht nicht nur menschliches Leid, sondern auch Schäden an Natur und Umwelt. So gab es etwa zu Kriegsbeginn im persischen Golf noch Korallenriffe. Diese sind direkt bedroht von den Auswirkungen des Konflikts. Und: die Umweltschäden werden noch lange nach Kriegsende zu sehen und zu spüren sein. Ungarn wählt am nächsten Sonntag ein neues Parlament. Seit Wochen liefern sich Regierungschef Viktor Orban und Oppositionsführer Peter Magyar ein unerbittliches Rennen. Insbesondere was Fake News und die Verwendung manipulierter Videos anbelangt, übertrifft der Wahlkampf alles bisher Dagewesene. Dabei verbreiten nicht Akteure von aussen bewusst Fehlinformationen, sondern die ungarische Regierung selbst.
Fünfeinhalb Wochen dauert der Krieg im Iran nun an. Die Folgen dieses Kriegs betreffen längst nicht mehr nur den Iran, Israel und die USA: Zuletzt wurde das Öl knapper, das Benzin teurer – und der Ton immer schärfer. In der Nacht auf Mittwoch lief ein von den USA gesetztes Ultimatum ab: Mache der Iran nicht bis um 2 Uhr nachts (Schweizer Zeit) die Strasse von Hormuz frei, werde er das Land dem Erdboden gleichmachen, kündigte Trump an. «Eine ganze Zivilisation wird untergehen.» Kurz vor Ablauf der Frist kam es doch noch zum Deal: Für zwei Wochen sollen gegenseitig die Waffen ruhen, und die Strasse von Hormuz soll geöffnet werden. Wie stabil ist dieser Waffenstillstand? Wie kam er zustande? Und ist das ein Schritt in Richtung eines Kriegsendes? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die aktuellen Entwicklungen im Iran ein und erklärt in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?», wer von dieser Waffenruhe profitiert und welche Fragen noch offen sind. Ihr hört die Folge hier als Bonus im «Apropos»-Feed. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Charlotte Walser's Kommentar: «Nichts passiert? Die Drohung war schlimm genug!» Ein Tag wie eine tickende Zeitbombe Die Strasse von Hormuz soll nur gegen Millionenzahlungen geöffnet werden Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Noch am Vortag drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran, eine ganze Zivilisation werde untergehen. In der Nacht kam dann die Kehrtwende: Trump verkündete den Sieg – der Iran und die USA hätten sich auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese gilt laut dem Vermittler Pakistan für zwei Wochen. Was nun?
Der Tag in 2 Minuten – vom 7.4.
US-Präsident Trump lässt schon vor Ablauf seines Ultimatums Infrastruktur in Iran bombardieren. E-Autos überholen erstmals Benziner bei Neuzulassungen. Und Schwarzfahren soll laut Union strafbar bleiben. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Liveblog zum Krieg in Nahost: Trump droht Iran: »Eine ganze Zivilisation wird heute Abend sterben« Pkw-Zulassungen in Deutschland: Zahl neuer E-Autos steigt um 66 Prozent Schwarz-rote Regierung: Union stemmt sich gegen Entkriminalisierung des Schwarzfahrens +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Zumindest der Auftritt des amerikanischen Papstes zu Ostern sorgt bei US-Redakteurin Jiffer Bourguignon für etwas Zuversicht in Zeiten voller Gewalt: „Wir haben in jeder Folge in den letzten fünf Wochen über den Iran-Krieg gesprochen und der Papst hat ein paar Worte dazu gesagt: dass wir uns jetzt an Gewalt gewöhnen – das können wir nicht tun, das dürfen wir nicht“, für Jiffer sind die Sätze zentral in der Oster-Botschaft von Leo XIV. Dass die Trump-Regierung die christliche Religion für ihre politischen Ziele zu instrumentalisieren scheint, stößt nicht nur dem Pontifex auf - einer der Eindrücke, den Ingo Zamperoni auf seiner aktuellen Drehreise in den USA gesammelt hat. Ein anderer: der TT-Moderator hat viele Ressentiments gegen alte Verbündete der USA gespürt. Denn zumindest die Trump-Erzählung, dass Europa die USA im Iran-Krieg im Stich lasse, glauben viele im Trump-Lager. „In der Regierung und bei vielen MAGA-Fans ist die Haltung, dass man sich aus der NATO verabschieden sollte“, fasst Ingo zusammen. Das Ehepaar ist sich einig in der Einschätzung, dass US-Präsident Trump nicht weiß, wie er den Konflikt beenden soll. Dass er sich zunehmend schriller äußert, besorgt die beiden. Auch die jüngste Drohung Trumps, mit den angekündigten US-Militärschlägen „werde eine ganze Zivilisation untergehen“, sei in diesem Zusammenhang zu verstehen. Emotional berührt hat Jiffer der Flug der Mondmission, die am vergangenen Mittwoch vom Kennedy Space Center gestartet ist. Und das nicht nur, weil die US-Redakteurin als Kind gerne Astronautin geworden wäre: „Die Artemis 2 Mission steht für all das, was Trump hasst: enge Kooperation mit Verbündeten, hier zwischen Kanada, den USA und Europa, dazu Vielfalt in einer internationale Crew, mit einer Frau und einem Afro-Amerikaner" , schwärmt sie und findet so zusammen mit Ingo doch noch einen positiven Aspekt der vergangenen Woche.Hier gibt es noch wenige Tickets für das SWR-Podcastfestival in Mannheim mit Jiffer und Ingo am 12.4.26https://links.190a.de/l/swr-podcastfestivalNach der Podcast-Aufzeichnung haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe für zwei Wochen geeinigt. Die Entwicklung hört ihr im Podcast "Machtfragen - das sicherheitspolitische Update":https://1.ard.de/MachtfragenUSA und Iran kündigen zweiwöchige Feuerpause anhttps://www.tagesschau.de/eilmeldung/iran-trump-feuerpause-100.htmlErfolgreiche Raumfahrtmission "Artemis 2" zum Mondhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nasa-artemis-mondmission-mondphase-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnierenhttps://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien über Trumps Drohungenhttps://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien
Es ist ja oft so im Leben: Man weiß ganz genau, was gut für einen wäre und dann macht man doch das genaue Gegenteil. Gerade für jungere Frauen kann das Schwanken zwischen Eigentlich brauche ich nicht und Irgendwie will ich aber doch wahnsinnig kräftezehrend sein. Janne kann davon ein ganzes Liedchen trällern. Viel Freude beim Hören. Zu viel Bock auf Süßes? Ständig müde? Wenn du einen Darm hast (Spoiler: Hast du!), dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er nicht richtig in Schuß ist. Leaky Gut haben inzwischen fast alle in der westlichen Zivilisation, aber das muss nicht sein. Mit Butyzol wird auch dein Darm wieder gesund. Hier gleich ausprobieren: https://btbverse.xyz/discount/Apriwell/PAULA Noch ein paar Rabatte für dich? Na sicher doch! Für eine gepflegte Vulva gibts 20 % hier: https://btbverse.xyz/discount/DR.%20VIVIEN%20KARL/PAULA_WINTER Ständig Migräne? Hier gibt es ein Produkt, dass in Studien Migräne vorbeugend behandelt hat: https://btbverse.xyz/discount/Apriwell/PAULA-VSK
Wie würde eine Welt ohne Astronomie aussehen? Das habe ich Eva Freistetter gefragt. Wie der Blick in den Sternenhimmel die Menschheit geformt hat, von der Antike zu Einstein, Newton und Co. Astronomie, erklärt.
Die Podcastin: Isabel Rohner und Regula Staempfli ueber Hass als politisches Gefuehl, Wahlen und weshalb der Iran-Krieg ein Erfolg ist.
Die amerikanische Ethnologin Margret Mead (...) soll einmal gefragt worden sein, welcher Gegenstand ihrer Meinung nach auf menschliche Zivilisation hindeutet. Entnommen aus: Christian Firus "Sieben Sachen für die Seele", Patmos Verlag, Ostfildern 2025
Zivilisation ist kein Naturzustand. Sie ist ein Gleichgewicht – ein empfindliches, historisch gewachsenes Arrangement aus Institutionen, Vertrauen und gemeinsamen Regeln. Und Gleichgewichte können kippen. Ein kleiner Impuls genügt – und etwas kippt.
In dieser Folge nehmen wir dich mit auf eine Reise zu den Anfängen der ägyptischen Zivilisation – an einen Ort, der unser Bild vom Alten Ägypten radikal verändert. Wir entdecken gemeinsam eine 5.000 Jahre alte Mega-Brauerei im Wüstensand von Abidos, deren Produktionsvolumen und Technik selbst heutige Maßstäbe sprengt. Wir erzählen die archäologische Detektivgeschichte hinter der Entdeckung, tauchen ein in die raffinierte Brautechnologie und entschlüsseln, warum das Bier damals nicht nur Genuss- sondern vor allem Machtdemonstration war. Erlebe mit uns, wie die Ägypter Geschmack komponierten, Ressourcen verschwenden konnten – und wie diese Brauerei den Grundstein für die Pyramiden legte. Sei dabei, wenn wir Geschichte neu brauen!
Die Ausstellung „Atlantis – Versunkene Welten“ beschäftigt sich mit Orten, die es - so wie sie waren - nicht mehr gibt. Im Zentrum stehen Minderheiten im Donauraum die ihre Heimat verlassen haben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von wirtschaftlichen Interessen über Vertreibung bis hin zum Klimawandel. Was bleibt, sind Überbleibsel der Zivilisation und Geschichten. Manche Orte werden so durch ihr Verschwinden sogar noch lebendiger.
Steine begegnen auf Schritt und Tritt, werden aber oft weniger beachtet und durchdacht als die organische Materie. Doch die Beziehung von Steinen zum Leben hat viele Facetten und ist von fundamentaler Bedeutung für das Verständnis der Erdgeschichte und der Geschichte menschlicher Kulturen.
Die Eroberung des amerikanischen Westens schreibt man weißen Männern zu. Maßgeblich waren jedoch auch Frauen, die an der Frontier zwischen europäisch geprägter Zivilisation und unberührter, wilder, oft lebensgefährlicher Natur, neue Aufgaben übernahmen.