POPULARITY
Vielen Dank EA und das meine ich ehrlich! Battlefield 6 ist die gelungene Reaktivierung der berühmten Battlefield Serie. Die Multiplayer-Erfahrung ist einfach nur toll. Das Spiel liefert eine technisch brillante Vorstellung: Die Visuals sind State-of-the-Art, das Audio-Design (insbesondere die Soundscapes der Explosionen und Waffeneffekte) ist immersiv, und das Gunplay fühlt sich wuchtig und responsiv an. Diese Elemente kanalisieren die Stärken der klassischen Ableger und zementieren das intensive All-Out Warfare-Gefühl, ohne die bewährte Formel unnötig umzuändern. Die einzige Performance-Bremse für den Gesamtscore ist tatäschlich die Singleplayer-Kampagne. Sie ist in ihrer storygetriebenen Ausführung extrem konventionell, kurz und inhaltlich vergessenswert. Dies verhindert eine Wertung im 90er-Bereich. Unterm Strich: Für den reinen PC-Multiplayer-Enthusiasten bietet das Spiel an Adrenalin und Wiederspielwert. Die Kampagne ist leider zu vernachlässigen.
Ja, darf man denn noch träumen? Zwei buffedcast-Episoden mit Nel & Matze hintereinander? Richtig gelesen! Die beiden "Küken" von buffed haben sich in der virtuellen Tonkabine verbarrikadiert und gehen erst wieder raus, wenn ihren Forderungen nachgegeben wird. In Folge 676 geht es deswegen nur wenig um WoW (doch bald wird es wieder spannend!), dafür aber um andere spannende Games.Unter anderem hat Spiele-Legende Hideo Kojima mehrere Projekte enthüllt, die teilweise genial, teilweise bekloppt wirken. Obendrein steigen Nel und Matze in eine Diskussion über Wiederspielwert in Games ein, angespornt vom brandneuen Silent Hill f. Hades 2 muss dabei natürlich Erwähnung finden. Und Bloodlines 2 ist mit seinem baldigen Release auch nicht vor Kritik sicher – zurecht.Ihr wollt uns Feedback zum buffedCast geben oder habt Themenvorschläge oder Fragen an uns? Dann immer her damit. Unter buffedCast@buffed.de erreicht ihr uns am schnellsten.
In dieser Episode dreht sich alles um das faszinierende Thema Szenarien im Tabletop-Gaming. Gemeinsam mit meinem Co-Moderator Piwi reflektiere ich unsere persönlichen Erlebnisse und Vorlieben beim Spielen von Tabletop- und Rollenspielen. Wir beginnen mit einer Definition von Szenarien und ihrer Rolle in Brett-, Tabletop- oder Pen-and-Paper-Rollenspielen. Dabei erkennen wir schnell, dass Szenarien nicht nur den Rahmen für das Spiel bieten, sondern auch eine Geschichte und Motivation liefern, die das Spielerlebnis erheblich erhöhen. Unsere Gespräche kreisen um verschiedene Arten von Szenarien, vom klassischen Duell zweier Armeen bis hin zu komplexen, narrativen Erzählungen, die die Spieler in die Handlung einziehen. Ich teile meine Erfahrungen aus einer Star-Wars-Pen-and-Paper-Runde, die von der Flucht vor einem Gangster handelt, und wir reflektieren darüber, wie solche Geschichten die Dynamik des Spiels verändern. Zudem besprechen wir den Wiederspielwert von Szenarien und deren Bedeutung für die Entwicklung von Spielstrategien. Im Anschluss diskutieren wir die Herausforderungen beim Finden der richtigen Szenarien und die Wichtigkeit von kreativen Lösungen, um den Spielfluss und die Spannung aufrechtzuerhalten. Wir werfen einen Blick auf aktuelle Spiele wie Gangs of Rome und die Möglichkeit, verschiedenste Szenarien zu erschaffen, einschließlich spontaner Missionen oder verdeckter Ziele. Ganz besonders betonen wir die Bedeutung von kreativen Ansätzen beim Erstellen von Szenarien und ermutigen die Zuhörer, selbst originelle Geschichten und Herausforderungen zu entwickeln. Des Weiteren thematisieren wir die Differenzierung zwischen verschiedenen Spielstilen und wie sie das Spielerlebnis beeinflussen. Wir reflektieren die Bedeutung von Gelände und den Strategien, die Spieler entwickeln müssen, um in dieser dynamischen Umgebung erfolgreich zu sein. Einige witzige Anekdoten über persönliche Spielmomente runden unsere Diskussion ab, während wir die Zuhörer einladen, ihre Erfahrungen und Ideen für Szenarien mit uns zu teilen. Wir schließen diese Episode mit einer herzlichen Aufforderung, die eigene Kreativität zu nutzen und neue Erzählstränge zu entwickeln, die das Gaming-Erlebnis bereichern können. Ob man nun komplexe Geschichten spinnt oder einfach nur Spaß am Spiel haben möchte – Szenarien sind der Schlüssel zu einem lebendigen und dynamischen Spielerlebnis.
Sea Power ist ein vielversprechender Marinesimulator, der mit seiner beeindruckenden Detailtreue und dem hohen Maß an Realismus punktet. Die realistische Darstellung von Schiffen, Flugzeugen und Waffensystemen aus dem Kalten Krieg sowie die spannende Mischung aus Strategie und Taktik bieten ein intensives Spielerlebnis. Besonders für Fans von Militärsimulationen, die Wert auf historische Genauigkeit legen, ist Sea Power ein echter Leckerbissen. Leider wird das Potenzial des Spiels durch den derzeit sehr begrenzten Inhalt eingeschränkt. Die geringe Anzahl an Missionen und das Fehlen einer Kampagne schränken den Wiederspielwert ein. Auch die Tutorials sind für Anfänger noch zu rudimentär. Strategen werden zwar auf ihre Kosten kommen, doch für Gelegenheitsspieler ist die Eingewöhnungsphase möglicherweise zu steil. Fazit: Sea Power ist ein ungeschliffener Diamant, der mit etwas mehr Feinschliff zum absoluten Highlight im Genre werden könnte. Wer bereit ist, mit einigen Einschränkungen zu leben und sich für komplexe Militärsimulationen begeistert, wird mit Sea Power seine Freude haben.
Astro Bot ist ein farbenfroher 3D-Plattformer, dar die Möglichkeiten der PlayStation 5 voll ausschöpft. Mit seinen innovativen Gameplay-Mechaniken, die den DualSense-Controller auf neue Art und Weise nutzen, setzt es neue Maßstäbe im Genre. Die kunterbunten Welten und die liebevoll gestalteten Charaktere sorgen für einen hohen Wiederspielwert. Obwohl die Geschichte eher nebensächlich ist, begeistert das Spiel mit seiner Physik und den zahlreichen Sammelobjekten. Einzig das Fehlen eines lokalen Mehrspielermodus ist bedauerlich, da das Spiel sich perfekt für gemeinsame Spielsitzungen eignen würde. Dennoch ist Astro Bot ein Muss für alle Fans von Jump n Run und PlayStation Fans, die Wert auf innovative Gameplay-Elemente legen.
Diesmal eine ganz besondere Folge UNF#CK YOUR DATA und ein echtes Experiment. Unser erster Live Podcast. Lokal vor Ort in Nürnberg im Afterwork. Der Gast natürlich ein Bekannter. Markus Utomo, der Rockstar der deutschen Spieleszene.Markus entwickelt vornehmlich analoge Spiele. Deren Daten stellen für die Auswertung oft ein Problem dar. Mit seinem neuen Framework schafft er hier die Brücke zwischen analoger und digitaler Welt. Ein analoges Spieleframework mit hohem Wiederspielwert, das auch noch Inhalte vermittelt. Also spielerisch lernen.Und der digitale Teil?Das Wissen, das auf den Karten vermittelt wird ist digital tiefer verfügbar und so wird auch das Interesse der Spieler*innen erfasst. Welche Inhalte ziehen, welche eher nicht.So kann das Spiel Stück für Stück besser gemacht werden.Wie jeder gute Test wird das neue Framework erstmal mit einem Thema verprobt. Und der hat es diesmal richtig in sich! Digitale Achtsamkeit. Wie kann uns eine bessere Balance gelingen zwischen echter Welt und der fortschreitenden Digitalisierung, in der wir von Emails bombardiert werden und unser Nacken unter der Last des gesenkten Blickes ächzt?▬▬▬▬▬▬ Profile: ▬▬▬▬Zum LinkedIn-Profil von Markus: https://www.linkedin.com/in/markusutomo/Zur Homepage von Markus: https://markusutomo.de/Geile Shirts von Markus: https://wewantprints.com/Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/UNF#CK YOUR DATA auf Linkedin: https://www.linkedin.com/company/unfck-your-data▬▬▬▬▬▬ Buchempfehlung: ▬▬▬▬Buchempfehlung von Markus: Alan Moore – Swamp ThingAlle Empfehlungen in Melenas Bücherladen: https://gunzenhausen.buchhandlung.de/unfuckyourdata▬▬▬▬▬▬ Hier findest Du Unf*ck Your Data: ▬▬▬▬Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6Ow7ySMbgnir27etMYkpxT?si=dc0fd2b3c6454bfaZum Podcast auf iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/unf-ck-your-data/id1673832019Zum Podcast auf Google: https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9mZWVkcy5jYXB0aXZhdGUuZm0vdW5mY2steW91ci1kYXRhLw?ep=14Zum Podcast auf Deezer: https://deezer.page.link/FnT5kRSjf2k54iib6▬▬▬▬▬▬ Merch: ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Kontakt: ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬E-Mail: christian@uyd-podcast.com
Ich bin großer Fan der Kingdom-Reihe, welche mich mit ihrem 2D-Strategie-Gameplay und der Pixel-Grafik begeistert haben. Sons of Valhalla erinnert direkt an diese Spiele. Vieles ist ähnlich aber es gibt auch große Unterschiede. Zunächst einmal kann unser Wikinger-Held selber kämpfen, was ich begrüße, so fühlen wir uns nicht wehrlos wie in Kingdoms. Als Ressource haben wir nicht nur Gold, sondern unser Lager produziert auch Nahrung und Holz, welche wir wiederum benötigen, um die Gebäude zu bauen, aufzuwerten und Einheiten zu produzieren. Wir haben hier sehr viel mehr aktive Gestaltungsmöglichkeiten. gekämpft wird dann nur nach rechts, sodass wir nicht an zwei fronten verteidigen. Für mich hat das Gameplay sehr gut funktioniert und mich motiviert, lediglich der Wiederspielwert ist nicht sonderlich hoch, wenn wir die Story durchgespielt haben. Sons of Valhalla spielt sich übrigens durch die simple Sidescrolling-Mechanik besonders gut auf dem Steamdeck.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Durchgezockt, dem Gamingpodcast von Spielern für Spieler. Wir haben heute zwei spannende Spiele für euch im Gepäck: Somerville und Vampire Survivors. Beide sind im letzten Jahr erschienen und haben mich sehr beeindruckt. Somerville ist ein atmosphärisches Adventure, das in einer düsteren Zukunft spielt, in der eine außerirdische Invasion die Menschheit bedroht. Ihr schlüpft in die Rolle eines Familienvaters, der versucht, seine Liebsten zu beschützen und zu überleben. Das Spiel ist sehr emotional und hat eine tolle Grafik und einen tollen Soundtrack. Vampire Survivors ist ein roguelike Shooter, in dem ihr euch als einer von vier Überlebenden durch eine von Vampiren überrannte Stadt kämpft. Ihr müsst euch mit Waffen, Fallen und Fähigkeiten gegen die Blutsauger wehren und dabei Ressourcen sammeln und eure Basis ausbauen. Das Spiel ist sehr actionreich und hat einen hohen Wiederspielwert. In dieser Folge werden wir euch beide Spiele genauer vorstellen und euch unsere Meinung dazu sagen. Also lasst uns loslegen!
Raid on Bungeling Bay – das unterschätzte Erstlingswerk von Will Wright Der 8-Bit Klassiker „Raid on Bungeling Bay" ist ein 2D-Topdown Shooter, der von Will Wright für den Commodore 64 entwickelt und im Jahr 1984 veröffentlicht wurde. Es war eines der ersten Spiele mit einer offenen Welt im Sandbox-Stil, in dem man als Spieler mehrere Archipele per Helikopter anfliegen konnte, um das böse Imperium der KI-Bungelings zu besiegen. Das Spiel wurde von Broderbund veröffentlicht und erhielt damals für sein innovatives Design und sein anspruchsvolles Gameplay einiges an Lob von Kritikern, auch wenn der kommerzielle Erfolg mit der ursprünglichen C64-Version zunächst ausblieb. Dies änderte sich erst mit dem Release der NES-Version in Japan. Die grafisch angepasste und farbenfrohere Inszenierung verkaufte sich als Cartridge in Fernost über 1 Million Mal – ein großer Unterschied zu den etwa 30.000 verkauften Kopien für den C64. Das Ziel des Spiels ist es, jeden der sechs gegnerischen Industriekomplexe zu zerstören. Um dies zu erreichen, erhält der Spieler einen Hubschrauber. Innerhalb der Inselwelt versuchen die Bungelings vor allem mit Hilfe von Flakgeschützen und Jagdfliegern den Spieler vom Himmel zu holen. Das Open-World-Design, das herausfordernde Gameplay und der hohe Wiederspielwert machten es zu einem unserer Favoriten zuhause, welcher immer wieder im Diskettenlaufwerk landete. Die von Will Wright im Editor handgebauten Inseln waren auch die Initialzündung für ein Spiel mit dem Will Wright einige Jahre später zu großen Ruhm kommen sollte – nämlich Sim City. Den Grundstein legte er dafür aber bereits 1984, in einem echten Retro-Klassiker, der noch heute großen Spaß macht und in Bestenlisten oftmals sträflich übersehen wird. Der fast 40 Jahre nach Erstveröffentlichung des Titels ist noch immer sehr hoch und machen das Spiel zu einem ein Muss für jeden Retrofan. Bis heute ist das Spiel eine klare Empfehlung für Fans der 8- und 16-bit Ära! Unsere Website findet Ihr unter https://www.legendarygam.es Intro-Musik "Switchblade Squadron" von Covox aus dem Album "Infiltrator". http://freemusicarchive.org/music/Covox/Infiltrator/Switchblade_Squadron Outro-Musik "I Love Holy Daze" von Geir Tjelta http://freemusicarchive.org/music/geir_tjelta/Dexters_Pinkboratory/mtk096-va-bestofahxvol1-07-geir-tjelta-i-love-holy-daze
In The Oregon Trail begleitet der Spieler seine Gruppe von Siedlern Mitte der 90er Jahre auf dem Weg in den Westen nach Oregon. Der 3500 km lange Oregon Trail hat historische Bedeutung und die Entwickler versuchen diese wird auch so realistisch wie möglich wiederzugeben. Dabei wurde sehr viel Wert auf die Perspektive der Native Americans gelegt und mit ihnen zusammengearbeitet, da die Sichtweise der Expansion nach Westen auch als Invasion gesehen werden kann. Der Ursprung dieses Spiels liegt in den 70ern, da wurde es in Schulen als Lernspiel genutzt. Mittlerweile gibt es sehr viele Versionen. Die aktuelle sieht optisch richtig schick aus und spielt sich auch super. Der Hauptteil des Spiels ist das Ressourcenmanagement der Gruppe. Man muss sowohl auf ausreichen Nahrung, warme Kleidung, die Gesundheit und den Zustand des Wagens achten. All dies ist gar nicht so einfach zu managen. Neben dem „Hauptweg“ gibt es noch weitere Szenarien, die gespielt werden können. Außerdem kann man noch einige Dinge freischalten, wie neue Items oder Charaktere. Auch ein höherer Schwierigkeitsgrad ist enthalten. Man hat also einen ziemlich guten Wiederspielwert und keine Reise ist genau gleich. Beim neuesten The Oregon Trail Spiel kann man wirklich nur sagen, dass es sich hier um ein kleines aber sehr unterhaltsames Spiel handelt, bei dem jeder noch etwas über die Geschichte Amerikas lernen kann.
In seinem ersten 3D-Spiel präsentiert uns Kirby direkt ein ziemlich gutes Spiel mit einigen Innovationen. Der Vollstopfmodus lässt unseren kleinen rosa Freund in viele Dinge verwandeln, wie Autos, Getränkeautomaten oder auch Treppen.All diese Verwandlungen haben einzigartige Fähigkeiten und wir benötigen sie, um im Spiel weiter zu kommen. Die Level an sich sind recht einfach, aber an vielen Stellen gibt es Gehimnisse zu entdecken und auch Herausforderungen erhöhen den Wiederspielwert.Besonders hervorheben möchte ich den 2-Spieler-Koop-Modus, welcher wunderbar funktioniert und in dem auch der zweite Spieler nicht nur nutzlose Aufgaben hat, sondern vollwertig mitkämpfen kann. Insgesamt handelt es sich hier um ein sehr unterhaltsames Jump'n'Run, was auch optisch ansprechend ist und mich keine Sekunde gelangweilt hat.
Lieber Hörer:innen! Nachdem wir unsere Sekiro Staffel mit großartigen 11 Folgen abgeschlossen haben, wagen wir uns an eine abschließende Reflexion. Immerhin haben wir uns sehr intensiv mit dem Spiel auseinandergesetzt. Man könnte fast sagen, wir sind nun Schwertmeister! Zur Sprache kommt die Schönheit der Spielwelt und Animationen, wie befriedigend das Kämpfen ist, warum das Spiel für uns wenig Wiederspielwert hat und auch, inwiefern das Spiel in Sachen Storytelling ein paar Probleme hat. Wer unsere Staffel zu Sekiro gehört hat wird wissen, dass wir mit dem Spiel viel Spaß hatten, aber auch Leiden mussten. Und wer das noch nicht gehört hat, kann dies hier nachholen: steadyhq.com/de/startthegamealready Die erste Folge unserer Sekiro-Staffel gibt's auch hier im Feed kostenlos zu hören! Gefällt euch was ihr hört? Dann bewertet uns mit Sternchen und netten Kommentaren und folgt unserem Podcast, um auf dem Laufenden gehalten zu werden! Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören! Felix & Christian Timecodes: 00:00 Wie wir Sekiro finden 17:15 Progression & Befriedigende Kämpfe 30:53 Schöne Spielwelt 43:48 Wiederspielwert 54:18 Spoiler-Teil *music by Nicolas Jeudy and Dark Fantasy Studio
In der aktuellen Episode sprechen Christina und Florian über aufdringliche Werbung, blutige Brüder und Cousins, kleine Spiele mit großem Wiederspielwert und süße Spinnengeschichten.
Der dritte Teil der Dark Pictures Anthology entführt uns in den Irak zu Zeiten des Irakkriegs. Hauptschauplatz unserer Soldaten ist diesmal ein unterirdischer Tempel, in dem natürlich mysteriöse Monster ihr Unwesen treiben. Das Setting lässt auf deutlich mehr Action schließen, als im Vorgänger und so ist der Anteil an Quick-Time-Events sehr hoch. Dennoch gibt es auch ruhigere Erkundungspassagen und natürlich sehr viele Entscheidungen über Leben und Tod. das sorgt auch für einen enorm hohen Wiederspielwert, denn wie gewohnt kann jeder Charakter auf verschiedene Arten sterben oder überleben. Das Sammeln von versteckten Items motivierte mich auch und die Story ist wirklich filmreif inszeniert. Bei mir kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Wer lieber mit Freunden spielt kann dies auch entweder online oder im Couch-Koop tun. Insgesamt handelt es sich bei House of Ashes um einen hochwertigen Teil der Reihe.
Der zweite Teil unseres GameCube-Spezials erscheint zeitnah zum 20-jährigen Jubiläum und wir freuen uns, dass ihr auch heute wieder einschaltet! Nachdem wir in der letzten Episode über den Launch, die Specs und Kuriositäten rund um die Konsole gesprochen haben, unterhalten wir uns nun über unsere persönliche TOP 5 GameCube-Spiele! Dass der GameCube bis heute eine prägende Konsole mit großem Wiederspielwert ist, erkennt man an den einzigartigen Games, die es in dieser Form damals nur auf dem GameCube gab. Hört rein, was wir so über die Spiele zu erzählen haben! In diesem Sinne viel Spaß mit der neuen Episode, eure Tanooki Bros. Intro: SVS X - Tanooki Bros. Theme Outro: Starfox Adventures OST – Snowhorn Wastes (prod. by David Wise) Folgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/tanookibros Oder schickt uns nette E-Mails an talesoftanookibros@gmail.com
Was Nina spielt, wenn sie nicht digital den Kochlöffel schwingt? Unsere Redaktionslieblinge #3 verraten nicht nur das! „Nina! Nina? Wer war das noch gleich? Ach die mit dem Food- und Koch-Game Fable.“ Richtig, Nina kocht digital mit Leidenschaft, im Real Life aber dann doch nicht ganz so gerne. Lieber lässt sie kochen. Doch was ist es, das sie Abseits dieser stressigen Küchenschlachten am liebsten zur Switch greifen lässt? Neben einem roten Faden im Artdesign scheinen unsere Ruhrpottschnauze vor allem Spiele mit dem Suffix Adventure zu packen. Doch sei gewarnt, wenn Nina und Benja sich vors Mikro setzen, ist eine Faustregel immer zu beachten: Jede Person, die die Beiden nennen, ist eigentlich eine komplett andere. "RPGs sind auch okay – aber nur wenn sie schön aussehen" Ob Röki jetzt Tove heißt und Tove eigentlich Lars, who cares? Wenn Nina und Benja ein Spiel durch haben, heißt es nach ein paar Monaten schnell wieder, könnte ich noch mal spielen, denn ihre Gehirne sind siebiger als des Goldgräber_ins wichtigstes Utensil. Über Aussagen wie Wiederspielwert können deshalb beide nur lachen, haben sie doch sowieso alles schon wieder vergessen. Eines jedoch bleibt immer präsent. Das einzigartige Gefühl der fantastischen Welten, in die Nina entschwindet, wenn sie denn nicht gerade verbissen auf dem Kochlöffel rumhackt. Und so ist es vielleicht der Artstyle, der sie in die Indies eintauchen lässt, es sind aber vor allem die Geschichte, die Herausforderung, verständliche Puzzle und ein klares Ziel, die sie verweilen lassen. Zwischen gerade vollgegessen, perfektionistischen Ansätzen und Gesangseinlagen, die Blumen eher verrotten lassen, entfalten sich zehn Indie Games, die sowohl zuckersüße, als auch düstere Welten erschaffen. Also kehre schon mal durch deine Wunschliste, halte deinen Geldbeutel bereit und lass dich von einem vertrauten Gespräch einlullen. Wenn Nina von ihren Lieblingsindies redet, gibt es Zucker zu hören. Redaktionslieblinge #3 mit Nina ist nach Benja und Dennis nicht nur die dritte Folge unserer Redaktionslieblinge Reihe, sondern auch die erste Episode, die uns in unser zweites Jahr auf unserem Podcast Abenteuer einleitet. Wie viele Kochspiele nun wirklich auf Ninas Liste stehen und ob die oben getätigte Aussage wirklich wahr ist? Das und noch viel mehr in unserer neusten Episode des Indie Game Podcast. Das wundervolle Intro stammt vom einzigartigen Dennis Strillinger, das Cover der "The Game Boys"-Reihe kommt wie immer aus der Feder von Benja Hiller. Welcome To Last Week | Instagram | Twitter | Discord Dir hat dieser Podcast gefallen? Dann lass uns gerne einen Kaffee da.
Im ersten Teil der heutigen Episode schildere ich meine Ersteindrücke von 3 Brettspielen. Im Schwerpunkt-Thema geht es anschließend um den Wiederspielwert bei Brettspielen und was mir da besonders wichtig ist oder eben nicht. Ich freue mich sehr über eure Meinung zu diesen Spielen, aber auch über eure Ansichten zum Thema Wiederspielwert.
Wir sind Bob. Und wir helfen anderen. Quasi „Bob Help Them“, der Name beschreibt eigentlich schon das ganzer Spiel. Man könnte es als Zeitmanagement-Spiel beschreiben, in dem wir unsere Aufgaben gut koordinieren müssen und sie in einer vorgegebenen Zeit abschließen. Diese Aufgaben sind allerdings nicht sodnerlich anspruchsvoll und es gibt maximal zwei Arbeitsschritte, etwa Eier aus dem Stall abholen und dann Braten. Die Spiegeleier werden dann serviert. Außerdem können wir noch Holz hacken, fischen, Erze abbauen und weiterverarbeiten oder den Hund streicheln. Sonderlich tiefgründig werden die Aufgaben nicht und es geht primär darum mit der immer sparsameren Zeit die einzelnen schritte möglichst gut zu koordinieren. Gepaart mit einer Pixelgrafik und Dudel-Soundtrack hat man hier also eher ein kleinen Spielchen für Zwischendurch allerdings ohne großen Wiederspielwert.
Liebe Freunde, jetzt ist es passiert: Über neun Jahre nach dem Release des weltweit erfolgreichsten Rollenspiels, schaut sich Sebastian endlich Skyrim an. Das hat der Mann tatsächlich bis jetzt ignoriert. Wie schön, dass es im Januar so wenige neue Spiele gibt. Da konnte er diese Wissenslücke schließen und er berichtet unserem hauseigenen Skyrim-Experten, wie er die Kult-Reihe so ganz ohne Vorwissen empfunden hat. Und nein, er hat nicht alle Spielsysteme verstanden. Und er hat einige Zeit gebraucht, bis es „klick“ gemacht hat. Am Ende stellt er fest: „Solche Rollenspiele gibt es sonst einfach nicht!“. Bei einem Bier erklärt Sebastian einem wissend grinsenden Jochen, wie er zu dieser Erkenntnis kam. Wir wünschen euch viel Spaß bei der Folge – und werft nebenher schonmal den Skyrim-Download an! Jochen & Sebastian Timecodes: 00:00 - Biertalk 07:14 - Sebastian hat noch nie Skyrim gespielt: Der Spieleinstieg 31:34 - Charakterentwicklung, main quest und UI 1:02:43 - Mods und Spielwelt 1:22:28 - Wiederspielwert, Kinder, Häuser, Pferde und Drachen Addendum: Folgende Mods hatte Sebastian am Ende seiner Spielzeit installiert: - Eine Ultrawidescreen-Mod mit dem Tool Flawless Widescreen: https://www.flawlesswidescreen.org/ - Skyrim Script Extener als Basis für viele der Mods: https://store.steampowered.com/app/365720/Skyrim_Script_Extender_SKSE/ –Pure Waters für besseres Wasser: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=20709 –Better Embers für bessere Feuer: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=92898178&searchtext=Better+Embers – Realistic Lighting für bessere Beleuchtung: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=7648&searchtext=realistic+lighting –Improved Interior Lighting für besser beleuchtete Innenräume: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=13434&searchtext=Improved+Interior – Kill Moves – No Blur: Keine Blur-Effekte bei den Kill-Moves. https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=11757&searchtext=No+Blur – Towns and Villages Enhanced für hübschere Dörfer: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=68336872&searchtext=towns+and+villages => hier gerne auch die Zusatz-Mods für die einzelnen Städte installieren – SkyUI – eine absolut essenzielle Interface-Mod, mit der das Inventar erst benutzbar wird: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=8122&searchtext=SkyUI – HD Plants & Herbs – leicht aufgehübschte Flora: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=15165&searchtext=hd+plants – Lanterns of Skyrim verteilt Laternen in der Spielwelt: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=77247783&searchtext=Lanterns+of+Skyrim – Lightweight Potions & Poisons spart Gewicht im Inventar. Fast schon ein Cheat: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=7520&searchtext=Lightweight+Potions – Enhanced Blood Textures 3.8 für naja... schönere Blut-Effekte. Obacht: Hier lauern Probleme für Leute, die eine ältere Version der Mod schonmal installiert hatten: https://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1720679049&searchtext=Blood+Texture+2.0%22
Twin Mirror ist der neueste Vertreter der beliebten Dontnod Adventures und komplett eigenständig. Es erscheint diesmal nicht wie gewohnt als einzelne Episoden, sondern ist ein vollständiges Spiel. Auch gibt es diesmal keine übernatürlichen Kräfte, sondern lediglich den inneren Monolog des Protagonisten Sam, in dem wir einige Entscheidungen treffen müssen. Nach dem Tod unseres Jugendfreundes Nick verschlägt es und zurück in unsere Heimatstadt Basswood, obwohl wir eigentlich niemals zurück kommen wollten, nachdem hier so einiges in der Vergangenheit schief gelaufen ist. Der innere Monolog ist dabei künstlerisch wertvoll gestaltet und man kann im ganzen Spiel viele Erinnerungen finden, die Sam in seinen sogenannten Gedankenpalast befördern. Besonders gut haben mir auch die Szenen gefallen, in denen wir Tathergänge rekonstruieren mussten, in dem wir Hinweise suchen und dann die zeitlich korrekte Reihenfolge nachstellen müssen. Die Spielzeit dieses Adventures ist mit 5-6 Stunden relativ kurz und auch der Wiederspielwert ist trotz verschiedener enden eher gering, aber ansonsten sollte sich jeder Fan von Solchen Adventures dieses einmal anschauen.
(00:00) Intro Spiele der letzten Woche: (01:00) Civilization: New Dawn (05:14) The Boys - This is going to hurt (24:44) Palm Island (26:13) Alice is Missing (44:01) Top 10 Spiele mit hohem Wiederspielwert (01:01:50) Und sonst so? - Lamp-a-Looza - Harry Potter-Quiz - Weihnachtsfeier - Weihnachtsrollenspiel - Weihnachten - Shutdown - Alice in Borderland (01:15:48) Outro
1917 – wir befinden uns in Russland im Krieg, genauer gesagt kurz vor der Oktoberrevolution, das Land ist gespalten in Konservative und Revolutionäre. Und wir sitzen in einem Zug mit Charakteren beider Gruppen. Doch plötzlich werden wir angegriffen und der Zug entgleist. In der sibirischen Tundra überleben wir nur knapp mit vier Insassen und müssen ab jetzt in der Wildnis überleben. Doch Überleben ist nicht unbedingt das schwierigste, denn auch politische Konflikte und die Moral der Gruppe gilt es neben Nahrung, Wasser und Wärme zu beachten. Jeder Charakter hat eine ganz eine Hintergrundgeschichte und die Dialoge zwischen ihnen sind echt gut geschrieben. Die Atmosphäre durch Musik und Grafik ist echt gut gelungen und man fühlt sich permanent unbehaglich. Zudem ist der Wiederspielwert recht hoch, da es unterschiedliche Zusammensetzungen geben kann. Das Gameplay ist eine klassische Survival-Simulation, wir weisen unsere Charaktere Aufgaben zu, müssen dabei aber ihre Gesundheit beachten und eben die Konstellation mit politischen Gesinnungen, denn nicht jeder kann mit jedem gut zusammenarbeiten. Leider sind manche Mechaniken schwer zu durchschauen und die Controller Steuerung ist sehr fummelig in den kleinen Menüs, ebenso wie die kleine Schrift. Es empfiehlt sich also eher dieses Spiel auf dem PC zu spielen.
Nach Overcooked und Overcooked 2 kommt jetzt der neue große Couch-Koop-Hit von Team 17. In Moving Out geht es aber nicht ums Kochen, sondern diesmal wird umgezogen. Wir sind dabei die glücklichen Möbelpacker, welche die Häuser leer räumen müssen, oder dürfen. Dabei kann man manche Teile nur zu zweit tragen, manche muss man vorsichtig tragen, da sie zerbrechen und andere kann man auch gut werfen, doch vorsicht, die Karten halten allerlei Hindernisse bereit. Die Physik ist unglaublich gut umgesetzt und es macht einfach nur richtig Laune mit einem Freund zusammen die beste Packtechnik auszutüfteln. Jedes Level hält auch noch geheime Herausforderungen bereit, sodass der Wiederspielwert recht groß ist. Was man jedoch nicht unbeding ttun sollte, ist dieses Spiel alleine zu spielen, denn das ist einfach irgendwie öde.
In unserer heutigen Minifolge stellen wir Euch 3 Spiele vor, die man in der "Coronazeit" mit den Kindern spielen kann. "Memoarrr!", "Troll & Dragon" und "5-Minute Dungeon" sind kurzweilige schnell gelernte Spiele mit großem Wiederspielwert. Wir wünschen viel Spaß beim zuhören und Ausprobieren!
Wiederspielwert spielt für jeden eine andere Rolle. Einige wollen immer neue Spiele, Publisher wollen immer neue Einnahmen (Todd Howard! Wir reden auch mit dir!) und auch Entwickler wollen sich an neuen Projekten verwirklichen.
Kompendium Das Lust- und Butterfeindequartett der Jahreszeiten (Dochnad, Michaels und die Podcaststimme des Jahres: Lisa) widmet sich dem Rückblick auf das Jahr: das beinhaltet hunderte Stunden Mahjong mit den Yakuza, butterfeindliche Marmeladenbrote, der Witcher, dessen Pferd wie Plötze aussieht, koreanische Parasiten, Spaß am Spiel ohne Wiederspielwert mit Sekiro, moralische Unterstützung für das Remake von Resident Evil 3 und marginale Kritik am Remake von Resident Evil 2, Klopausen voller Beleidigungen, das verschwundene Final Fantasy, die Omnipräsenz von Powerman 5000, die Geheimidentität des Donald Glover, Soaps und Alarm für Cobra 11, Tarantinos Fußfetisch, den polarisierten Joker (welcher sicher einen Oscar bekommt), Michaels (jung) Lieblingsleid namens "Im Netz der Versuchung", die Frage warum die Metro mit der Nummer 33 besser als 34 ist und ob man von 33 direkt in die 35 umsteigen kann, schwule Piraten, die Feststellung, dass Netflix The Expanse mehr hasst, als andere Dinge, Dinge, die der Mensch, ehemals bekannt als Politik und Liebe mag (Godfather of Harlem und The Americans), Dochnads kulinarische Perfektion, welche zu dreißigsekündigen Hass führt und der CGI-Ross in Fast & Furious. Freut euch also auf viel Unfug, genießt euren Schweinslungenbraten und denkt immer daran: Wenn du schlafen willst, hilft dir Butter auch nichts! Wir hören uns im neuen Jahr. Podcast herunterladen
Jump’n’Run spiele sind schon seit Jahrzehnten gern gesehene Gäste auf unseren Konsolen. Und durch den italienischen Klempner natürlich vor allem auf Konsolen der Marke Nintendo. Hier ist man als Spieler hohe Qualität gewohnt. Kann Jet Kave Adventure hier durchstarten? Nun ja, unser Höhlenmensch macht sich nicht schlecht. Die Idee einem unserer Vorfahren ein Jetpack umzuschnallen ist schon witzig. Auch die Level sind gut gemacht und es sieht auch wirklich hübsch aus. Die Steuerung kann zwar ab und zu nerven, funktioniert aber trotzdem gut. Schön ist auch, dass man viele optionale Ziele erledigen kann. So steigert sich der Wiederspielwert. Denn wegen der Geschichte spielt man es nicht noch einmal. Die ist zwar nicht schwer zu verstehen, aber einfach lahm erzählt. Auch die Bosskämpfe sind nicht wirklich ein Highlight. Sie sind immer das Gleiche. Boss wird benommen, man schlägt ihn, und das ganze drei mal. Bei der Spieldauer gibt es in Anbetracht des günstigeren Preises nicht viel zu meckern. 6-8 Stunden sind durchaus okay. Erwähnt werden muss bei einem Switch-Test natürlich auch die mobile Spielbarkeit. Und auch hier kann man dem Spiel nichts nachsagen. Insgesamt bietet Jet Kave Adventure ein gutes Jump’n’Run mit guten Ideen und netten Leveln, dem es aber leider in der letzten Konsequenz der Umsetzung etwas fehlt. Nichtsdestotrotz kann man das Spiel den Plattform-Fans empfehlen, vor allem da auch der Geldbeutel nicht zu stark belastet wird.
Wir unterhalten uns über den neusten Trend der Spielebranche: Games as a service - Übersetzt ein Umsatzmodell, bei dem in einem Videospiel fortlaufend neue Spielinhalten bereitgestellt werden. Zielsetzung ist den Wiederspielwert und die Langzeitmotivation zu steigern. Was wir davon halten und wohin das führen wird diskutieren Antje, Robin und Sebastian.
In Warlocks 2: God Slayers spielt man einen Hexenmeister und muss, wie der Titel schon sagt, die Götter herausfordern. Es handelt sich dabei um ein Action-RPG im klassischen Pixel-Look, welches man mit bis zu vier Spielern gemeinsam spielen kann. Leider gibt es auf der Switch keinen Online-Modus und man kann lediglich im Couch-Koop spielen. Das ist sehr schade, denn am PC kann man auch online spielen. Und gerade hier macht das Spiel zusammen sehr viel mehr Spaß. Die Level kann man ganz klassisch als Side-Scroller erkunden und dabei trifft man auf viele verschiedene Gegner. Die Kämpfe sind sehr actionreich und dadurch nie langweilig. Man muss seine Fähigkeiten geschickt kombinieren. Jeder der fünf Charaktere spielt sich sehr unterschiedlich und hat seinen eigenen Fähigkeitsbaum, wodurch der Wiederspielwert stark erhöht ist. Zusätzliche Spielreize sind viel Loot und ein kleiner Begleiter, welcher einen im Kampf unterstützt. Die Gegnervielfalt ist auch sehr groß und manche Kämpfe muss man tatsächlich relativ häufig machen, um den Boss endlich zu knacken. Es gibt leider keinen einfachen Modus für Spieler ohne Frustresistenz. Alles in allem hatte ich echt viel Spaß mit dem Spiel und musste sehr oft über den Humor und die popkulturellen Anspielungen schmunzeln. Wer also auf Metroidvania oder einfach nur Couch-Koop-RPGs steht bekommt hier ein nettes kleines Game zum günstigen Preis.
Warhammer Chaosbane erinnert direkt an Diablo, lediglich das Setting ist im Warhammer-Universum angesiedelt. Wir haben die Wahl zwischen vier verschiedenen Klassen, einem Magier, einem Slayer, einem Waldläufer und einem Soldaten. Jede Klasse spiel sich komplett anders und hat einen individuellen Talentbaum, welcher noch Spezialisierungen erlaubt. Das Spiel hat also einen hohen Wiederspielwert. Was man bei einem solchen Spiel unbedingt braucht, ist ein Couch-Koop, und den gibt es zum Glück. Wir können das ganze Spiel zu zweit vor einem TV spielen, was wirklich viel Spaß macht. Spielerisch ist es Diablo auch recht ähnlich, wir können unsere Fähigkeiten den Tasten zuweisen und müssen sie clever kombinieren und ausbauen, um die Gegnerhorden zu schnetzeln. Leider gibt es gerade hier wenig Gegnervielfalt und auch die Storyinszenierung lässt zu wünschen übrig. Die Motivation bleibt aber trotzdem erhalten durch den Fortschritt und das ganze Looten und auch die epischen Bosskämpfe. Nach dem Durchspielen kann man Expeditionen oder Boss Rushes machen. Echt Diablo-Fans werden auch hier ihren Spaß finden, auch wenn sie leider tief in die Tasche greifen müssen, denn Warhammer Chaosbane ist ein Vollpreistitel.
Ich hätte eigentlich nicht gedacht das ich mal Golfspiele spielen werde, doch dann kam Golf Peaks, das kleine Indie Spiel vereint puzzeln und Gold spielen wunderbar. Man hat 9 Kapitel mit je 12 Leveln. Das erste Kapitel sowie fast jedes erste Level aus einem neuen Kapitel sind quasi Tutorials. Während wir in Kapitel 1 allgemein zu spielen lernen, kommen bei den anderen Kapiteln immer neue Kniffe hinzu. Man hat eine Handvoll Aktionen und muss damit den Golfball ins Loch kriegen. Die ersten paar Level und sogar Kapitel schafft man recht zügig aber je weiter man kommt umso kniffliger werden sie, hier wäre vielleicht doch eine kleine Hilfe-Funktion angebracht gewesen um mühelos weiterzukommen. Ich habe dann meistens die Switch kurz beiseitegelegt und mich später nochmal dran probiert. Nachdem ich dann auch durch war, war ich durch. Golf Peaks bietet leider keinen Wiederspielwert. Aber wenn man mal für einen Abend ein kleines Spiel braucht zum Abschalten, dann könnte Golf Peaks was sein, gerade seine minimalistische Art macht es doch irgendwie besonders.
Mein erstes Abenteuer in die Welt der westlichen Visual Novels wurde im Vorfeld mit vielen Features angepriesen: 40 verschiedene Enden, RPG-Elemente und ein bisschen Erotik. Klar, dass ich gleich Feuer und Flamme war und mir ein aufregendes Erlebnis erhofft hatte. Die Geschichte ist sehr simpel und nach klassischer Fantasy-Manier. Wir haben vier Charaktere, deren Geschichten innerhalb der Story verwoben sind. Es geht um Machtsucht, Rebellion und auch Liebe, also alles, was man braucht für eine gute Geschichte. Ich empfand sie zwar spannend und interessant, aber doch etwas zu Groschenroman-mäßig für meinen Geschmack. Von Elfen bis hin zu Drachen und bösartigen Magiern ist alles klischeehafte vertreten, nur, dass die magischen Wesen alle von experimentierfreudigen Magiern erschaffen wurden in dieser Welt. Ansonsten habe ich nichts gelesen, was es noch nicht gibt. Aber die Geschichte ist ja noch nicht fertig und so hoffe ich auf mehr Inhalt, wenn The Ballad Singer aus dem Early Access raus ist. Schleierhaft ist mir aber bis Dato noch der RPG-Inhalt. Jede spielbare Figur hat zwar eine Klasse und verschiedene Stats, aber bislang konnte ich diese im Spiel nicht verbessern. Man kann zwar auch Gegenstände in Dungeons bekommen, aber welchen Einfluss sie auf das Spiel haben ist mir auch schleierhaft. Immerhin ist es eine Visual Novel, also sind diese Gegenstände etc. nur optionale Gesprächs- oder Handlungsoptionen, die man zu bestimmten Zeitpunkten benutzen kann, aber halt nicht immer. Dennoch muss ich unbedingt das tolle Artwork betonen, denn das hat mich wirklich überrascht. Es erinnert mich an mein Lieblings-Kartenspiel Blue Moon, der vom Fantasy-Stil sehr ähnlich ist. Man versucht die Geschichte mit kleinen Animationen und Zwischensequenzen aufzuwerten, was wie ich finde gut gelingt. Auch der Soundtrack ist wunderschön mit teils elfenhaften Klängen, was natürlich super zum Spiel passt. Nur bei der Vertonung gibt es starke qualitative Unterschiede zwischen den Sprechern. Anchoran und Ancelimo, zwei der Hauptcharaktere, hören sich wenig motiviert und überzeugend an in der englischen Fassung, wobei Leon wieder ein sehr hohes Niveau aufweist. Es ist halt eine kleine Produktion und daher kann ich die Einschneidungen in der Qualität verstehen. Was jedoch am meisten bisher angepriesen wurde, sind die vielen Wege, die man in der Story einschlagen kann und die später hinzukommenden 40 Enden. Ich bin gespannt, wie das umgesetzt wird und wie dann auch der Wiederspielwert ausfällt. Bei einigen Storylines, wie bei Ancelimo habe ich die Auswirkungen schon stark gespürt, wobei bei Kämpfen oder Gegenständen, die ich besorgen kann bisher viel zu oft der Tod die einzige Konsequenz war. Das hatte bislang für mich eigentlich weniger den Eindruck von Auswirkungen auf das Spiel. Wenn man jedoch stirbt, kann man mittels „Fates“, oder auch Leben, die Szene nochmal spielen. Die Anzahl dieser wird übrigens durch den Schwierigkeitsgrad bestimmt. Ich bin gespannt auf das Endergebnis und bin zumindest nach meinem Ersteindruck interessiert daran, wie es weiter geht.
Bad North ist ein kleines, aber feines Taktik-Spiel nach dem Prinzip „Weniger ist mehr“. Wir steuern Truppen über kleine Inseln, an denen am Rand aus jeder Richtung die Gegner mit Schiffen landen. Wir sehen die Gegner erst recht spät aus dem Nebel erscheinen und können dann unsere Truppen positionieren. Die Truppen können zu unterschiedlichen Spezialisten ausgebildet werden, wie Bogenschützen oder Pikenieren, welche logischerweise unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Ziel ist es, die Gegner daran zu hindern, die Häuser auf der Insel zu zerstören. Am Ende der letzten Welle bekommen wir Gold für jedes Haus, das noch steht. Dieses investieren wir in die Aufwertung unserer Truppen. In der Kampagne können wir nach einem Level die nächste Insel auswählen. Dabei gibt es eine Art Welle, die nach und nach die nicht gespielten Insel verschlingt, wir können also nicht alle spielen und müssen uns einen eigenen Weg bahnen, in dem wir auch Items und neue Anführer für Truppen einplanen, die man als Belohnung bekommen kann. Die Grafik des Spiels ist sehr schlicht und simpel, was aber gut zum Spiel passt. Alles in allem hatte ich ein paar spannende Stunden mit Bad North, es hat jedoch nur den Kampagnenmodus und dadurch wenig Wiederspielwert.
Diese Episode stand unter keinem guten Stern. Erst fand bei YetiVin in der Hood ein Karaoke-Festival statt, was zunächst dumpfe Klänge von "I will survive" bis "Easy" auf die Tonspur brachte. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, fehlten plötzlich bei seiner Tonspur ca. 2 Stunden. Das Schicksal wollte uns daran hindern diesen Cast zu veröffentlichen! Aber da wir wissen, dass er mittlerweile zu eurem Sonntag gehört, wie ein Rollo zum Fernseher, haben wir gekämpft und kopiert und gesucht und gerendert, mit Erfolg! Entsprechend viel Spaß bei der 58. Episode! Inhaltsverzeichnis 0:00:00 Intro 0:00:37 Lärmbelästigungen & Stalking 0:11:01 YetiVin und Rainer im Kaufrausch 0:26:35 Wenn das Spiel dich spielt! 0:36:12 Die DashFM Jukebox Die News der Woche by YetiVin 0:42:35 Google will in die Games-Branche 0:49:51 Wiederspielwert ist unwichtig? 1:04:58 Warum ist 'Kingdom Hearts' so kompliziert? 1:11:17 Stand vom 'Final Fantasy VII: Remake'? 1:18:51 Microsoft setzt weiter auf beste Hardware Nachgeholt 1:21:58 Snake Pass 1:30:40 _icey._ Was hast du gespielt? 1:38:02 FOX n FORESTS 1:49:13 BlazBlue Cross Tag Battle* 2:19:16 Unforseen Incidents 2:32:06 The Awesome Adventures Of Captain Spirit 3:12:24 Schlusswort Inhaltsverzeichnis enthält Affiliate-Links *Rezensionsmuster erhalten DashFM Jukebox Link zur Playlist Kontakt Mail Blog Twitter Facebook Instagram Discord Support Amazon Paypal Patreon Weitere Projekte YetiVin (YouTube) Rainer (YouTube) Gamepad Addict Lootopic Pixel Pals (Youtube)
Nach Fahrenheit, Heavy Rain und Beyond: Two Souls kommt endlich eine Fortsetzung des Quantic Dreams Teams und zeigt sich mit Detroit: Become Human von der besten Seite. Ähnlich wie in Heavy Rain schlüpfen wir in verschiedenen Rollen in einer nicht allzu fiktiven SciFi Geschichte im Jahre 2038 in denen Androiden den Menschen bei alltäglichen Dingen dienen und beginnen eine Art Bewusstsein zu entwickeln. In der Stadt Detroit geht es um drei Schicksale von Androiden, die grundsätzlich andere Motive haben, jedoch dieselbe Zielsetzung verfolgen. Somit ermitteln wir mit Connor als Detektiv Arbeit an den Fällen der Abweichler, die sich sonderbar entgegen ihrer Programmierung verhalten. Bei Kara dreht sich alles um das Thema Familie und bei Markus um die Führung einer möglichen Revolution. Besonders hierbei ist, dass die einzelnen spielbaren Helden sich an verschiedenen Punkten treffen und wir teilweise gegensätzlich reagieren müssen. Oftmals kommen wir da in Konflikt mit eigenen Entscheidungen, die wir nicht so wollen oder auch moralisch verwerflich finden. Gespielt wird in Form eines interaktiven Films, jedoch lässt das Spiel sehr viel Freiraum für Entscheidungen zu und bietet uns so umso mehr Wiederspielwert. Sogar einige Szenen verändern sich komplett bzw. können bei einigen Entscheidungen gar nicht gesehen werden. Künstliche Spannung und Druck wird auch durch Countdowns erzeugt, die uns immer wieder erinnern, dass jede Sekunde zählen kann. Grafisch und soundtechnisch gibt es absolut nichts zu bemängeln, gerade die Spielwelt und die Charaktere sind wunderschön animiert und werden durch gute deutsche Synchronstimmen sowie bombastische Musik untermalt. Bemängeln können wir lediglich, dass nicht jede Entscheidung spürbare Konsequenzen haben und, dass die kurzen Ladesequenzen der Kapitel sowie das Ablaufdiagramm den Spielfluss stören. Dennoch ist es ein bombastisch gut inszeniertes Action-Adventure, welches uns mindestens gute 15 Stunden unterhält und dank der Freischaltungen und anderen Entscheidungen wahrscheinlich noch mehr knobeln lassen wird.
Endless Space 2 ist ein klassisches 4x-Rundenstrategiespiel im Weltall, wie schon der Vorgänger oder Master of Orion. Dabei ist es sehr komplex und der Einstieg etwas zäh, wenn man es aber einmal verstanden hat, so entwickelt es sich zu einem sehr interessanten und taktischen Spiel mit Suchtfaktor…nur noch eine Runde! Spielerisch ist es wirklich sehr klassisch, man muss forschen, bauen, erkunden, mit anderen Fraktionen handeln oder Krieg führen, eine Flotte aufbauen und neue Planeten besiedeln. Ab und an treffen wir auch auf Nebenquests. Unsere Raumschiffe können wir individuell verbessern und die Schlachten sehen sehr hübsch in Echtzeit aus, eingreifen können wir währenddessen aber nicht mehr, lediglich vorher die Taktik festlegen. Der Forschungsbaum ist unglaublich groß und es fällt stets schwer, sich für eines zu entscheiden, schließlich kann man doch alles gebrauchen! Insgesamt gibt es auch sechs Siegbedingungen, wie Vernichtung der Gegner oder wissenschaftlicher Dominanz. Wie man vielleicht schon bemerkt hat ist Endless Space kein Spiel, welches sonderlich viel Innovation mit sich bringt, jedoch macht es als 4x-Game alles richtig und der Umfang ist riesig. Durch die verschiedenen Fraktionen ist auch der Wiederspielwert sehr hoch.
Ich nehme es direkt einmal vorweg: Wer dieses Spiel kaufen möchte, sollte dieses unbedingt im Bundle mit dem Ziel-Controller tun. Zwar kommt dann der stolze Preis von rund 100 € auf euch zu, aber der Controller kann mehr als man anfangs dachte. Er ist nämlich ein vollständiger DualShock Controller Ersatz. Sämtliche Funktionen inklusive Schultertasten und Analogsticks sind wunderbar angebracht und er funktioniert in dem Spiel auf jedenfall beeindruckend gut. Schade, dass man bislang noch keine weiteren Spiele mit dem Aim Controller angekündigt hat und wir auch noch keine Bestätigung haben, dass der Controller demnächst noch einzeln zu erwerben ist, aber zurück zum Spiel. Ihr erhaltet einen wirklich beeindruckenden VR Shooter, der euch das Gefühl gibt, direkt auf dem Planeten zu sein und um euer Überleben zu kämpfen. Die Immersion ist einfach überwältigend. Dennoch, wenn wir das Spiel ohne den Aim Controller ansehen ist es ein guter, aber kein überragender Shooter. Denn die Spielzeit ist nicht gerade lang, spielerisch bieten uns die lineare Level wenig Wiederspielwert und storytechnisch wirkt das Ganze recht dünn. Der normale PlayStation 4 Controller funktioniert zwar so wie er sollte, jedoch ist das Gefühl die Waffe zu tragen kein Vergleich. Bitte mehr davon!
Ich gebe ja zu, ich bin kein großer Freund von Mechanik Rätseln, allerdings haben mich Syberia 1 und 2 durchwegs unterhalten. Das lag natürlich an der wundervollen Storyline und dem Grafikstil des bekannten Comiczeichners Benoit Sokal. Auch in Teil 3 merkt man wieder den Zauber dieser Welt. Leider wird dieser nun durch zahlreiche Problemen überschattet. Das ist leider so schlimm, dass wir wenig Lust haben die Story weiterhin zu verfolgen, aber woran liegt es eigentlich? Wir merken schnell, eigentlich sieht Syberia 3 für ein Adventure sehr gut aus, schöne Hintegründe, sehr gut gestaltete Charaktere und das ganze Setting wird durch eine schöne Musik untermalt. Doch plötzlich der Hinweis man solle doch am besten per Gamepad spielen. Erster Gedanke war bei mir: Bitte was? Das komplette Adventure ist via WASD Steuerung in einer 3D Welt steuerbar und nicht wie die Vorgänger in Point and Click Variante. Ganz klar, dass man hier mehr den Fokus auf die Konsolen Steuerung gelegt hat. Doch der Entwickler vergisst hier, dass das Spiel nur PCler wirklich kennen und lieben gelernt haben und, dass die Veränderung der Steuerung ähnlich wie schon damals bei Monkey Island 4 mächtig schief geht. Sehr hakelig steuern wir uns durch die Gänge und versuchen uns in den recht guten Mechanik Rätseln. Doch kaum in den Dialogen angekommen, merken wir sehr deutlich, dass das Spiel überhaupt nicht lippensynchron ist. Dieses wäre nicht unbedingt so schlimm, wenn die Kameranicht so ordentlich auf die Gesichter draufhalten würde. Außerdem gibt es zahlreiche weitere Probleme, wie z.B. Kameraruckler, kein freies Speichern, lange Ladezeiten... Wir finden auch keinen Wiederspielwert aufgrund der sehr linearen Story ohne große Entscheidungsmöglichkeiten. Gerade wenn eine Fortsetzung 12 Jahre auf sich warten lässt, sollte man zumindest technisch ein gutes passabeles Adventure erwarten können, das auch auf den meisten PC Systemen lauffähig ist.
«Halo Wars 2» ist ein «Play Anywhere»-Titel von Microsoft. Sprich: Beim einmaligen Onlinekauf im Windows- oder Xbox-Store erhält man die PC- und Xbox-One-Version. Gegeneinander spielen werdet die PC- und Konsolennutzer jedoch nicht, zu differs ist die Steuerung via Keyboard und Maus (PC) und Controller. Beide Steuerungsarten funktionieren jedoch tadellos, Profis werden mit Keyboard und Maus dennoch glücklicher. In der optional auch CoOp spielbaren Kampagne kämpft Ihr Euch mit den Truppen durch 12 Missionen, die Spieldauer ist dabei bei 8-10 Stunden angesiedelt. Die Kampagne ist - insbesonders auch dank den starken Zwischensequenzen und gut erzählter Story - ein absolutes Plus. Auch bieten die Entwickler guten Wiederspielwert. Alle Missionen können erneut gezockt werden, damit auch alle Sidemissionen abgeschlossen werden können. Die Spielgrafik ist für ein Spiel dieser Machart toll, starke Animationen der Figuren und Vehikel, sauberes Scrolling, gute Kameraperspektiven (noch ein wenig weiter weg Option hätte ich mir noch gewünscht). Die Sprachausgabe ist ebenfalls auf hohem Niveau, sei es in Deutsch oder Englisch. Kenner des Vorgängers fühlen sich heimisch, freuen sich aber zudem auf viele spielerische und Steuerungstechnische Verbesserungen. Gruppierung von Einheiten ist etwa neu möglich. Die Einheiten sind auch levelbar. Für Einsteiger bieten die Tutorials und ersten Kampagnen-Missionen einen guten Überblick, insgesamt ist die Lernkurve steiler als in anderen Genre ähnlichen Spielen. Das Kampfsystem funktioniert nach Schere-Stein-Papier-Prinzip: Infanterie ist guten gegen Flugabwehr, Flieger gut gegen Fahrzeuge, Fahrzeuge gut gegen Infanterie. Das Kernstück bleibt der Mehrspielermodus, der vieles bietet. Hier eine Auflistung: * Klassische Deathmatch-Modus: * 1-vs.-1, 2-vs.-2 und 3-vs.-3 Gefechte * Menschliche Gegner oder KI * 8 unterschiedliche Maps * Festungen * Unbegrenzte Ressourcen * Sieger ist, wer am Ende die meisten Festungen hält * Dominanz * Kontrolltürme Verteidigen und Punkte sammeln bis die maximale Punktzahl erreicht ist Ganz neu ist der Blitz-Modus - hier sammelt Ihr Karten, es gibt keinen Basisbau. Ihr stellt das eigene Deck an Karten zusammen, Karten erhält Ihr durch Spielen der Kampagne und Rang-Aufstiegen oder kauft Euch diese via Microtransactionen. Dies ist mittlerweile Gang und Gäbe und scheinbar eine lukrative Einnahmequelle für die Entwickler, da diese Variante immer mehr Einzug in die Gamewelt erhält. Einige Decks haben Extras und Ihr könnt so etwas Blutsväter-Technologien einsetzen, erhaltet Schiffsunterstützung, usw. Der zweite Teil der «Halo Wars»-Serie macht sehr viel richtig. Der Einstieg in das Genre ist auch Anfängern möglich, jedoch bietet das Spielsystem auch viel Tiefgang für Veteranen. Es gibt sehr viel zu tun im Mehrspielermodus, die Kampagne macht Laune und das Ganze sieht auch optisch stark aus und es rummst audiovisuell mit entsprechender Anlage mächtig. (raf)
Vor vier Jahren begeisterte «Dishonored» die Gamester.tv-Redaktion und wurde in unsere Top 10 der besten Games des Jahres gewählt - die ungewöhnliche Schleich-Action begeisterte mit superben Spielvariante, mysteriösen Extrawaffen und Top-Optik. Im Nachfolger stehen nun Corvo und seine Tochter Emily zur Spielauswahl bereit. Beide können die Aufgabe mit subtilem Schleichen oder brachialer Gewalt lösen. Dabei muss sich der Spieler jedoch bewusst sein, was seine Aktionen auslösen - wenn ihr wild meuchelt, wird sich dies auf den Chaosfaktor auswirken - mit all den Leichen werden so etwa Plagen schlimmer. Das ist ein Gamebreaker und sehr beeindruckend. Auch werden die menschlichen Charaktere sich dadurch verändern, die Geschichte und somit auch das Ende verändert sich somit. Insgesamt ist die Optik im ähnlich grotesk schönen Stil wie der Vorgänger gehalten, jedoch weitaus bunter. Spielerisch könnt Ihr wieder äusserst spezielle Extrakräfte erarbeiten - Rattenschwärme herbeibeschwören wird somit ein normales Unterfangen. Ein grosser Unterschied zum Vorgänger ist im offenen Leveldesign zu finden - dies ist weitläufig, oftmals überraschend und es gibt somit noch mehr Möglichkeiten die Abschnitte zu meistern - der Wiederspielwert steigt hier enorm. Auch die vielen Sammelgegenstände motivieren, das automatische Speichern wird gern genommen wie auch die Rätsel neben dem Kampfgeschehen - die Profis dank offensichtlichen Hinweisen eventuell zu leicht fallen. Alles in allem glänzt das Game mit einer einzigartigen Kombination von skurril schöner Grafik, meisterhaft-mystischen Fähigkeiten der Protagonisten, der Freiheit die Vasallen mittels roher Gewalt zu töten oder geschickt zu umgehen und dem Sahnehäubchen, dem frischen, offenen Leveldesign. (raf)
Es war einmal ein Mädchen namens Yokami, dessen Familie umgebracht und welches vom Klan der Kaiho gefangen gehalten wurde. Daraufhin beschwor dieses Mädchen einen Geist, einen Aragami, welcher ihr helfen sollte. Und dieser Geist sind wir. Willkommen bei Aragami, einem Stealth-Action-Spiel im alten Japan. Unser Ziel ist es nun, die sechs Talismane zu finden, die Yokami gefangen halten. Wir sind ein Schattengeist und beziehen unsere Kräfte aus den Schatten. Licht entraubt uns unserer Kraft. Das Spiel arbeitet sehr schön mit eben diesen Schatten- und Lichteffekten. Unser Umhang zeigt uns an, wieviel Kraft wir haben und wie oft wir unsere Fähigkeiten noch einsetzen können. Die Kraft lädt sich im Schatten auf. Die Kaiho besitzen Lichtschwerter und töten uns mit einem Schlag, deswegen müssen wir wirklich aus dem Hinterhalt agieren, was gerade am Anfang, wo wir noch nicht so viele Fähigkeiten haben richtig schwer ist. Die wohl wichtigste Fähigkeit ist das teleportieren zu anderen Schatten. Dadurch kann man Feinde gut umgehen oder einen Hinterhalt stellen. Leider wiederholen sich die Gegnertypen ständig und es gibt da wenig Abwechslung, auch die KI ist manchmal ziemlich dumm. Dafür ist das Artdesign des Spiels richtig schön anzusehen und es passt perfekt in den asiatischen Touch des Spiels. Es gibt auch einen Online-Koop-Modus, der aber eher weniger Anreiz bietet und auch der Wiederspielwert ist leider sehr gering, wenn man die Kapitel einmal abgeschlossen hat. Hier kann man lediglich noch seine Statistik verbessern und ein paar Schriftrollen finden. Insgesamt ist Aragami aber ein sehr solides Stealth-Action-Game für Fans des Genres.
Es ist länger her, dass sich die Gamester.tv-Redaktion dermassen auf eine neue Peripherie für eine Spielkonsole gefreut hat. Und dies sei vorweg anzumerken: Die Freude hält an, «PlayStation VR» bietet tatsächlich ein neues Spielgefühl mit vielen tollen Erlebnissen. Gegen das Erlebnis sträubt sich aber folgender Kritikpunkt: Einigen Redaktionsmitgliedern wurde beim Spielen von Games mit raschen Bewegungsänderungen wie «Battlezone» schlecht, so sehr, dass die Brille abgenommen werden musste. Das heisst somit: Man sollte unbedingt vorher in einem Geschäft oder bei einer/m Bekannten testen, wie man das Ganze oder gewisse Games verträgt. Auch der Preis ist ein Entscheidungskriterium: Für das Headset bezahlt Ihr knapp 500.- Schweizer Franken. Jedoch braucht Ihr zwingend die Sony «Camera» (75.- Schweizer Franken einzeln, nicht im Bundel) und für gewisse Spiele auch die «Move»-Controller (Twin-Pack kostet um die 100 Schweizer Franken). Die Games kosten von knapp 10 Schweizer Franken bis zu 75.- Schweizer Franken - kurzum: Kein günstiger Spass. Schliesslich ist die Auflösung auch erkennbar schwächer 1920×1080 (960×1080 pro Auge). Dabei werden RGB-Stripes verwendet, dadurch ist die Pixelstrukutur schwieriger zu erkennen, unschöne Fliegengittereffekte können auftreten. Doch genug der Misstöne, Sonys VR-Headset bietet auch technisch viel für den Preis. Latenz von nur 18ms, einen Blickwinkel von 100° und ein 360°-Erlebnis. Letzteres ist dank den neun Lichtpunkten an der VR-Brille möglich. Besonders toll: Die Social-Screen-Komponente. Die PS4 sendet zwei Ausgangssignale, sodass auch Gamerfreunde das Ganze Geschehen auf dem TV oder Beamer verfolgen können. Eine Spiele bringen auch die coole Komponente ein, dass der VR-Brillenträger etwas anderes sieht als die Leute, die auf den TV oder Beamer schauen, sodass hier kreative Spielprinzip entstehen (können). Dies ist alles nur dank der seperaten Box möglich, die an die Konsole angeschlossen wird. Die kleine Box (143x36x143mm) sorgt zudem für die Aufbereitung des 3D-Audiosignals - was ein richtig cooles Feature ist. Mit den beigelegten Stereo-Kopfhörern können so die Geräusche/Sounds der Kopfbewegung des Nutzers angepasst werden, die Immersion ist somit noch verstärkt. Auch der Tragekomfort der Brille, die 610 Gramm wiegt, ist toll. Das Ganze fühlt sich leicht an, es gibt keine Druckstellen - einzig: Es kann schon ziemlich warm werden, Schweisstuch griffbereit halten und eventuell auch Desinfektionstücher bei vielen VR-Brillen-Wechsel. Hier noch einige Gameeindrücke: «PlayStation VR Worlds» bietet fünf kurzweilige Spiele und Erlebnisse, die alle Aspekte der VR-Brille und Zubehör durchleuchten. Jedoch ist der Wiederspielwert gering. Bei «Driveclub VR» sind insbesondere Kenner des PS4-Games punkto Optik enttäuscht, die doch markante Schwächen aufweist. Der Spielinhalt hingegen ist gross für ein VR-Game und kann - sofern man nicht Motion Sickness geplagt ist - lange motivieren. «Battlezone» ist eine VR-Hommage des 1980er-Automatenklassikers von Atari. Hier ist die Motion Sickness am stärksten fühlbar, wer dieses Game ohne Murren aushält, der hat einen starken Magen und muss sich um die VR-Zukunft keine Sorgen machen. Spielerisch müsst ihr taktisch den Gegner überlisten, Boden- und Lufteinheiten vernichten und Euch auch grösseren Vasallen stellen. Karten, Missionen und Bewaffnung werden stets neu generiert, zudem lässt sich vieles Freischalten. Trotzdem ist der Preis mit knapp 75 Schweizer Franken für diesen Titel zu hoch gegriffen. Das kostenlose «The Playroom VR» rundet das ganze Positiv ab: Die sechs VR-Games zeigen die Mehrspielerfähigkeit der VR-Brille sehr gut auf und sorgen für ein neues Spielerlebnis an einem kunterbunten Gameabend mit Freunden. (raf)
Dark Souls 3 reißt einen nicht nur sofort durch eine tolle Atmosphäre und eine riesige erkundbare Spielwelt mit, sondern auch durch packenden Sound und detailliertes Artdesign, sowie wahnsinnig toll aussehende Waffen und Rüstungen. An den teilweise riesigen Bossen verzweifelt man nicht nur, sondern versucht auch, sich stetig zu verbessern einfach um verdammt nochmal endlich weiter zu kommen. Aber nicht nur im Spiel selbst beim Sterben, sondern auch im Charaktereditor kann man sich Stunden aufhalten, weil man einfach so viele Möglichkeiten hat. Die neue Grafikengine aus Bloodborne kann jedoch leider nicht von den teils altbackenen Umgebungstexturen ablenken. Auch das Leveldesign kommt einem oft sehr bekannt vor. Nichtsdestotrotz gibt es einfach einen sehr lang anhaltenden Spielspaß und vor allem auch Wiederspielwert. Jedoch sollte man sich auf jeden Fall ein Gamepad zulegen, falls man das Game nicht sowieso auf einer Konsole spielt.
Stories ist ein Action-RPG, in dem man sich mit einem Fuchs im Hack'n'Slash-Stil durch diverse Welten schnetzelt. Das Besondere an diesem Spiel ist aber nicht unbedingt das Action-Gameplay, sondern eher die Story, denn zwischen den Leveln muss man Entscheidungen treffen, wie man seine Geschichte fortsetzen möchte. Daraufhin kommt man an eben diesen Ort, den man gewählt hat. Blöd nur, dass wir am Ende unserer Geschichte sterben….ein kurzes Spiel. Doch halt! Die Seiten unseres Buches blättern zurück und wir dürfen von vorne anfangen, diesmal mit dem gesammelten Hintergrundwissen aus unserer ersten Geschichte. Das beeinflusst natürlich unsere Entscheidung diesmal. Das Coole ist, dass man wirklich sehr, sehr viele Enden für seine Geschichten hat und es dadurch einen hohen Wiederspielwert hat. Das Spiel ist ziemlich innovativ, was das Storytelling angeht und der Erzähler macht seine Sache echt super. Unser Hauptziel ist es, vier Wahrheiten durch unsere Geschichten herauszufinden. Mit jedem Durchlauf werden wir natürlich stärker, da wir stets Erfahrung sammeln und leveln, auch die Gegner werden anspruchsvoller, im Großen und Ganzen sind die Kämpfe jedoch nach kurzer Zeit ziemlich einfach und kaum noch anspruchsvoll. Auch an den verschiedenen Level hat man sich irgendwann ein wenig satt gesehen, was jedoch anspornt ist, wirklich alle Wahrheiten herausfinden zu wollen und vielleicht am Ende doch das perfekte Ende für seine Story zu finden.
Wieder einmal ist die Welt am Ende auf Grund einer Alien-Invasion…das Spiel dazu nennt sich Alienation. Moment, kommt mir bekannt vor, hatten wir das nicht schon? Fast, denn der Vorgänger hieß Dead Nation und war wie Alienation ein Twin-Stick-Shooter, nur halt mit Zombies, statt Aliens. Die Story ist recht klischeehaft, wir unterstützen eine Organisation, die den Widerstand gegen die Aliens leitet, dafür hat sie spezielle Technologien. Wir können anfangs aus drei spielbaren Klassen wählen, welche jeweils eine eigene Spielweise haben. Jede Klasse müssen wir individuell leveln. Das eigentliche Gameplay ist wie gewohnt sehr spaßig, wenn wir aus der Top-Down-Perspektive Aliens abschießen, erschlagen, sprengen, oder unsere Fähigkeiten einsetzen. Jede Mission kann man auch im Koop spielen, und da geht der Spaß dann erst richtig los, denn Alienation ist das perfekte Koop-Action-Spiel. Leider hat man allerdings den lokalen Couch-Koop vergessen. Zusammen macht das Alien-Schnetzeln aber auch online mehr Spaß und ist teils einfacher, denn bereits auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad sind die verschiedenen Alien-Gegner richtig anspruchsvoll. Was außerdem den Spielspaß steigert ist, dass man überall Gegenstände, wie Waffen oder Ausrüstung findet oder aber Ressourcen, mit denen man seine Ausrüstung aufwerten kann. Es gibt also viel zu entdecken und auch der Wiederspielwert ist hoch durch die verschiedenen Klassen. Und mal ganz ehrlich: Wer braucht bei so einem Spiel eigentlich eine gute Story?
Bei Krieg in Videospielen denkt man zuerst immer an Shooter oder Strategiespiele. Dass es auch anders geht, beweist This War of Mine. Die Konsolenversion macht hier keinen Unterschied zum PC. Es zeigt schonungslos die Schrecken des Krieges und die Auswirkungen auf die Charaktere im Spiel. Als Zugabe sind jetzt auch Kinder implementiert. Diese reagieren natürlich auf Situationen und Ereignisse anders als Erwachsene, können sich aber auch nützlich machen indem sie Fähigkeiten erlernen. Das ganze Management um das Überleben, und natürlich auch das Aufbauen einer Struktur für dieses, macht Sinn. Die Grafik trägt sehr viel zur gedrückten Stimmung bei, und auch die Musik passt hervorragend dazu. Was am Anfang wirklich fehlt ist ein Tutorial. Man wird wirklich in das Spiel hinein gestoßen und muss sich erst zurecht finden. Mit der Zeit klappt das recht gut, und man bekommt immer mehr Gefühl dafür, welche Dinge getan werden sollten und welche nicht. Da jede Entscheidung im Spiel eine Konsequenz haben kann, versucht man so viele Menschen wie möglich am Leben zu halten. Das ist natürlich in so einem Szenario so gut wie unmöglich. Durch die Atmosphäre im Spiel ist man fast schon am Boden zerstört wenn ein Charakter stirbt. Vor allem natürlich wenn ein Kind ums Leben kommt. Da man so viele Möglichkeiten hat, Entscheidungen zu treffen, gibt es natürlich auch unzählige Varianten im Ablauf, was den Wiederspielwert erhöht. Durch die Möglichkeit, eigene Szenarien zu erstellen, umso mehr. Bei dem Spiel von Spielspaß zu reden ist irgendwie eigenartig und auch nicht angebracht, aber nach dem ersten Durchspielen ist man auf jeden Fall motiviert mit dem erlernten Wissen beim zweiten Mal bessere Entscheidungen zu treffen um mehr Charakteren das Überleben zu sichern. This War of Mine: The Little Ones trifft einen mitunter mitten im Herz, beweist aber durch das realistische Bild, dass auch anspruchsvolle Themen sich für ein gutes Spiel eignen.
Anno 2205 entführt und nach dem Jahr 2070 in die noch weiter entfernte Zukunft und inzwischen ist es möglich, den Mond zu besiedeln. Wir müssen mehrere Siedlungen in verschiedenen Regionen gleichzeitig managen. Dabei spielen sich die Regionen auf dem Mond und in der Arktis komplett anders. Dies bringt einiges an Spieltiefe, da alle Siedlungen wichtig sind und miteinander verknüpft werden müssen. Man kann zwischen den Siedlungen hin und her wechseln und nebenbei auch noch Kampfmissionen erledigen, was aber komplett optional ist. Kampf und Aufbau wurde also diesmal strikt getrennt. Auf jeder Map gibt es auch noch Nebenmissionen, die bestimmte Ressourcen als Bonus liefern. Die sind dabei recht unterschiedlich du abwechslungsreich. Es gibt sehr viele neue Güter und Gebäude und gerade im späteren Spiel ist es sehr komplex alles zu managen und das macht wirklich Spaß. Den Schwierigkeitsgrad kann man natürlich anpassen. Leider gibt es aber diesmal keinen Multiplayer und auch keine Zufallskarten, was den Wiederspielwert etwas mindert. Optisch sieht das Spiel wunderschön aus und die Maps sind sehr detailreich. Das Gesamtpaket stimmt bei Anno 2205 also mehr als beim Vorgänger und es ist ein klarer Schritt in die richtige Richtung, auch wenn man sich vielleicht auch wieder ein Anno in der Vergangenheit wünschen würde.
Until Dawn setzt gut an die vorangegangen interaktiven "Film-ähnlichen" Spiele wie Heavy Rain oder Beyond an. Wir erhalten auf unserer Playstation 4 eine packende und mitreißende Horrorgeschichte, wobei man sehr viel Augenmerk auf die alten TV-Horrorstreifen der 90er gelegt hat. Das bedeutet natürlich, dass es typische Momente gibt, wo wir uns denken: "Geh da jetzt nicht den dunklen Gang runter!" Natürlich passiert genau das und wir laufen in eine Quicktime-Action-Szene rein. Dennoch weiß das Spiel sehr gut, wann wir wieder eine etwas ruhigere Laufsequenz brauchen und das haben die Entwickler von Supermassive Games einfach gut umgesetzt. Genauso hält Until Dawn die Spannung hoch, da jeder unserer 8 Freunde sterben kann und somit der Verlauf der Geschichte von uns mitgetragen wird. Einige Entscheidungen, die wir treffen bewirken kleinere, andere viel größere und tragischere Entscheidungen. Es ist auf jeden Fall ein schöner Wiederspielwert, ein wenig mit den Entscheidungen beim zweiten Durchlauf zu spielen. Grafisch wirken die Helden dank hervorragendem Motion Capture System sehr realistisch und insbesondere die Emotionen der Gesichter sind den Entwicklern beeindruckend gut gelungen. Wer jedoch ein wenig abseits der Wege geht wird schnell sehen, dass der große Berg dennoch nicht sehr viel Erkundungsfreiraum zulässt. Kleinere Abzweige, die uns wiederum schnell auf den eigentlichen Hauptweg leiten, lassen uns nie wirklich verzweifelt nach den Weg suchen. Alles in allem ist Until Dawn sicherlich nichts Neues, bietet aber gekonnt sehr gute Unterhaltung bis zum Ende, welches wir nach rund 9 Stunden erleben.
Sid Meier's Civilization V: Brave New World ist das zweite Erweiterungspack für Civilization V – eines der am höchsten ausgezeichneten PC Spiele 2010. Diese neue Erweiterung vertieft das Spielerlebnis und erhöht den Wiederspielwert enorm, durch die Einführung des internationalen Handels und den neuen Fokus auf Kultur und Diplomatie. Ihr Einfluss rund um den Globus wächst durch die Erschaffung neuer Wunder, die Wahl neuer Ideologien für ihr Volk und die Erstellung globaler Resolutionen im Weltkongress. Während Sie durch die Zeitalter schreiten werden Sie kritische Entscheidungen treffen von denen die Beziehungen zu allen anderen Völkern
In unserer heutigen TowerCast-Ausgabe Nr. 43 beschäftigen wir uns mit dem Wiederspielwert von heutigen Spielen. Ist dieser tatsächlich noch so groß wie damals? Zu diesem Anlass haben wir eine große Diskussionsrunde gestartet, um die Antwort herauszufinden. Hierbei sind wir zu einigen interessanten Erkenntnissen gekommen. Bevor ich euch zuviel verrate, empfehle ich euch, die aktuellste Ausgabe jetzt sofort anzuhören!