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Ref.: Pfr. Wernher Bien, Ainring, Oberbayern Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica Humanitas (15. Mai 2026) https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html "Zugrundeliegende Narrative: Transhumanismus und Posthumanismus 115. Um die kulturellen Prämissen herauszustellen, die mit der laufenden digitalen Revolution einhergehen, möchte ich die Aufmerksamkeit nun auf einige Strömungen lenken, für die der Fortschritt in einem über die menschliche Natur Hinausgehen besteht und die wir unter den Begriffen Transhumanismus und Posthumanismus zusammenfassen können. Sie bilden den ideologischen Hintergrund, der in einigen technologischen Machtzentren anzutreffen ist, und kolonisieren vereinfachend das kollektive Bewusstsein insbesondere in den Medien und sozialen Netzwerken, indem sie mit einer futuristischen Vision vom „verbesserten Menschen (enhanced human) oder vom „Hybriden aus Mensch und Maschine Begeisterung für die neuen Technologien wecken. 116. Transhumanismus und Posthumanismus umfassen jeweils verschiedene Strömungen und Interessenlagen, und es ist schwierig, eine eindeutige Beschreibung davon zu geben. Man kann sie mit einem Archipel verschiedener konzeptueller Inseln vergleichen, die jedoch durch dasselbe Meer an Vorannahmen verbunden sind, nämlich die zentrale Stellung der Technik und den Traum, die Begrenztheit des menschlichen Lebens zu überwinden. Im Allgemeinen stellt sich der Transhumanismus eine Verbesserung des Menschen durch Technologien (Biomedizin, Human Engineering, Apparate, Algorithmen) vor, mit dem Ziel, Leistung und Fähigkeiten zu steigern. Der Posthumanismus geht vor allem in seinen radikaleren Ausprägungen noch weiter: Er kritisiert den Anthropozentrismus und entwirft eine Form der Hybridisierung zwischen Mensch, Maschine und Umwelt. Das geht bis zur Vorstellung, dass dabei eine Schwelle überschritten wird, an der die Menschheit sich selbst überwindet und in eine neue Evolutionsstufe eintritt. Auch wenn diese Hypothesen weitgehend spekulativ bleiben, gewinnen sie an Relevanz, weil sie die kollektive Vorstellungswelt verändern und folglich soziale, wirtschaftliche und politische Entscheidungen beeinflussen. 129 117. Im Lichte der Soziallehre ist der kritische Punkt hier nicht der Einsatz der Technik als solcher, sondern die ihr zugrundeliegende Auffassung: Wenn der Mensch als Material behandelt wird, das man vervollkommnen oder überwinden muss, dann wird es leichter akzeptabel, dass einige Menschen als weniger nützlich, weniger liebenswert, weniger würdig angesehen werden. Im Namen des Fortschritts kann man „notwendige Opfer in Betracht ziehen und so die Schwächsten den Preis für eine vermeintliche Optimierung der Spezies zahlen lassen. Die bereits erwähnte Warnung des heiligen Paul VI. ist daher von bleibender Weitsicht: In der Tat werden sich die Errungenschaften von Wissenschaft und Technik, wenn sie nicht mit einem moralischen und sozialen Fortschritt einhergehen, letztlich gegen den Menschen richten. 130 Deshalb muss klar unterschieden werden: Es ist eine Sache, Technologien in eine menschliche und beziehungsorientierte Sicht zu integrieren; etwas ganz anderes ist es, sich von einer Vorstellungswelt leiten zu lassen, die Begrenztheit herabwürdigt und ein rein technisches „Heil verheißt."
Tue, 30 Jun 2026 21:04:45 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17370578/74282d10-56b8-4448-b038-8b7139501a2e 540ce250200a10d93e5d5183c823a018 Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 Erhalte einen exklusiven Rabatt von 15 % auf die Datentarife von Saily! Verwende beim Bezahlen den Code „zwanziger“. Lade die Saily-App herunter oder besuche https://saily.com/zwanziger Werbung: Incogni Hol dir deine persönlichen Daten zurück mit Incogni! Nutzt den Code ZWANZIGER über den Link unten und erhaltet 60% Rabatt auf das Jahresabo: https://incogni.com/zwanziger Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de 00:00:00 Es war Juni Wolfgang berichtet vom vorigen Abend in der Kölner Philharmonie, wo Grigory Sokolov Beethoven und Schubert spielte und sechs Zugaben gab, sodass er erst um 23 Uhr herauskam. Er erwähnt, dass viele Zuschauer den Saal nach dem Hauptprogramm fluchtartig verließen, um das Fußballspiel zu sehen. 00:00:52 Fussball WM Stefan und Wolfgang sprechen über die Schlagzeile, dass Jürgen Klopp die Rettung für die Nationalmannschaft sein könnte. Wolfgang vergleicht diese Debatte mit der Frage nach dem nächsten Bundespräsidenten und schlägt scherzhaft vor, Hape Kerkeling zum Bundestrainer zu machen; Stefan wirft ein, man brauche vielleicht eine Frau, und nennt Ilse Aigner. 00:03:16 Werbung Werbung für Saily, eine eSIM für Reisen. 00:05:19 Hitze Stefan berichtet von seiner Rückfahrt nach Frankfurt, das als heißeste Stadt Deutschlands gelte. Wolfgang fordert eine Debatte über Klimaanlagen für alle und kritisiert, dass sich diese in Gastronomie und Hotellerie noch nicht durchgesetzt hätten. Stefan plädiert dafür, statt über den Klimawandel über Klimaanpassung zu reden; er nennt die in Frankfurt am Freitag erstmals überschrittenen 40 Grad, zwei Notarzteinsätze in der Klasse seines Sohnes und kritisiert, dass der Journalismus einen Berliner Wasserwerfer feiere, statt über Klimatisierung zu sprechen. 00:11:14 Liberalismusdebatte Stefan und Wolfgang widmen sich einem rund 30-minütigen Deutschlandfunk-Essay von Nils Schniederjann mit dem Titel „Die Machtfrage. Muss die Linke sich von ihrem eigenen Liberalismus befreien?". Im Essay heißt es, ausgehend vom Karlsruher Klima-Urteil vom 24. März 2021, die Linke habe sich an den Liberalismus gekettet und habe wie die Liberalen Angst vor dem Volk; unterschieden wird zwischen Demokratie und liberaler Demokratie, in der Institutionen und Gerichte den politischen Spielraum begrenzen. Der Clip beruft sich auf den französischen Philosophen Jean-Claude Michéa und auf postliberale Denker wie Patrick Deneen, Adrian Vermeule und Sohrab Ahmari. Wolfgang stellt wiederholt die Frage, ob man für Klimaschutz oder Umverteilung überhaupt Karlsruhe und die Verfassung brauche oder ob man der Mehrheit mehr zutrauen solle, und verweist dabei auf Nancy Frasers „progressiven Neoliberalismus", Catherine Lius These zur Professional Managerial Class sowie auf Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann. Stefan argumentiert demgegenüber, das Klimathema falle anders als die Schuldenbremse unmittelbar unter die Menschenwürde des Artikels 1. Beide bemängeln, dass die postliberale Debatte zu wenig über Geld und Kapitalismus spreche; Wolfgang führt am Beispiel der Notenbankunabhängigkeit (EZB, Trump und die Fed, mit Verweis auf Adam Tooze und Liz Truss) aus, dass eine konsequente Politisierung einen radikalen Umbau bedeuten würde. Als Beispiele illiberaler Entwicklungen nennt der Essay die annullierte rumänische Präsidentschaftswahl mit dem nicht zugelassenen Călin Georgescu und den ignorierten Berliner Enteignungs-Volksentscheid. Zum Abschluss richtet Wolfgang an die postliberale Linke die Gegenfrage, ob sie nicht selbst Angst vor der Freiheit habe. 01:38:34 Sommersalon Wolfgang und Stefan kündigen den Sommersalon am 22. August im klimatisierten Saalbau Bornheim in Frankfurt an, einen Live-Podcast ohne festgelegtes Thema, zu dem es Tickets auf neue20er.de gibt. 01:39:47 Rentenkommission Stefan und Wolfgang besprechen den Abschlussbericht der Alterssicherungskommission; Stefan kritisiert, dass die mediale Rezeption die Einführung einer verpflichtenden Kapitalrente nicht durchdrungen habe. Er erläutert das Modell: Ab 2031 werde der Beitragssatz paritätisch um zwei Prozentpunkte (rund 30 Milliarden Euro jährlich) erhöht, das Geld in vorausgewählte Fonds investiert, ohne Vererbbarkeit und mit selbst getragenem Risiko, und laut Bericht bevorzugt im Ausland angelegt; so würden über zwanzig Jahre rund 600 Milliarden Euro während des Renteneintritts der Babyboomer dem Umlagesystem entzogen. Wolfgang ordnet das Vorgehen als beschleunigte Deindustrialisierung ein, da das Geld ins Ausland statt in deutsche Unternehmen fließe. In Clips aus Pressekonferenz und Tag der Industrie äußern sich Friedrich Merz, der die Integration der Kapitalrente in die erste Säule als Einlösung der christlichen Soziallehre bezeichnet, Bärbel Bas, die den Bericht trotz eigener Unkenntnis des Textes als „Gesamtkunstwerk" ohne Rosinenpicken einführt, sowie Frank-Jürgen Weise und Annika Klose, die unter anderem auf die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und ein Mischmodell nach schwedischem Vorbild eingehen. Stefan unterscheidet Alterssicherung und Rentenkasse, beziffert beitragsfremde Leistungen auf 60 bis 100 Milliarden Euro und benennt die eigentliche Deckungslücke mit 1,2 Prozent des BIP beziehungsweise 54 Milliarden Euro. Beide kritisieren die Empfehlung, ausschließlich Löhne und Gehälter zur Beitragsbemessung heranzuziehen und Kapitalerträge, Mieteinnahmen sowie Vermögens-, Erbschafts- und Abgeltungsteuer auszuklammern. Wolfgang verweist auf das Mackenroth-Theorem und kennzeichnet Merz als Blackrock-Kanzler. 03:05:17 Krieg und Aufrüstung Wolfgang leitet das Kapitel mit einer Wirtschaftsmeldung aus dem Handelsblatt Morning Briefing zum Stellenabbau bei VW, Mercedes und Bosch ein, wonach bis zu 100.000 weitere Stellen wegfallen könnten. Anschließend spielen die beiden mehrere Clips aus dem Podcast „Lanz & Precht" ein, in dem der Investigativjournalist Christian Schweppe über die Rüstungsindustrie spricht; Schweppe erklärt die sogenannte Bonner Formel mit einer auf rund sechs Prozent begrenzten Rendite und beschreibt die Preisbildung als Blackbox, in der selbst das Parlament und die Preisprüfer im Beschaffungsamt BAAINBw in Koblenz die Preise kaum nachvollziehen könnten, mit Beispielen wie 65.000 Euro für ein Funkgerät und einem Tag im Haushaltsausschuss, an dem rund 50 Milliarden Euro an Rüstungsvorlagen in vier Stunden bewilligt worden seien. Stefan spricht von Bereicherung und davon, dass dieselben Akteure die Bedrohungsdebatte vorantrieben; Wolfgang verweist auf Abgeordnete aus Rüstungs-Wahlkreisen. Im zweiten Teil spielt Wolfgang Clips von Ursula von der Leyen bei der Ukraine Recovery Conference in Danzig ein, in denen sie die ukrainische Drohnenproduktion, den Ukraine-Support-Loan und eine tiefere Integration der Verteidigungsindustrie lobt; Wolfgang stellt dem die These einer Verbilligung des Krieges gegenüber und kritisiert, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter durch eine Absprache mit Selenskyj nicht mehr unter die Massenzustromrichtlinie fielen. Wolfgang referiert einen Artikel von Yaroslav Trofimov im Wall Street Journal über russische Drohungen gegen die baltischen Staaten und zitiert Kaja Kallas, Russland müsse eskalieren, um die Mobilmachung zu rechtfertigen. Den Abschluss bilden Clips von John Mearsheimer aus einem Gespräch mit Daniel Davis, in denen Mearsheimer argumentiert, der Westen und die Ukraine führten gemeinsam einen Drohnenkrieg gegen Russland und Putin betrachte den Westen als Kriegspartei. Wolfgang kritisiert, dass keine friedenspolitische Stimme mehr vernehmbar sei und die AfD die Lage instrumentalisiere. 03:54:28 Sozialpolitik Stefan und Wolfgang besprechen mehrere Clips zu außen- und sozialpolitischen Themen. Zunächst zitieren sie einen Deutschlandfunk-Clip mit Außenminister Johann Wadephul, der sagt, die Außenpolitik richte sich nicht nur nach völkerrechtlichen Maßstäben, sondern wäge auch Bündnis-, Wirtschafts- und sicherheitspolitische Interessen ab. Anschließend geht es um die BAföG-Kürzungen anhand eines Gesprächs von Wolfgang Heim mit Helene Bubrowski (künftige Herausgeberin der FAZ), in dem ein Interview mit Forschungsministerin Bär und eine Äußerung des Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer zu einem kurzzeitigen, wieder einkassierten Politikskandal werden. Ein längerer Deutschlandfunk-Bericht zur Pflegeversicherung wird eingespielt: ohne Reform stiegen die Defizite bis 2028 auf über 15 Milliarden Euro, geplant seien unter anderem eine fachliche Pflegebegleitung statt Geldleistungen bei Pflegegrad 1, gekürzte Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und eine Abkehr von der Tarifbindung; zu Wort kommen Albert Stegemann (CDU), Katja Kipping vom Paritätischen Gesamtverband, DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi, GKV-Sprecher Florian Lanz und der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis. Zum Abschluss greifen sie einen AfD-Redebeitrag von Christina Baum zur Organspende auf, in dem diese vor Organkriminalität warnt und nach psychischen Folgen einer „Wesensveränderung" durch ein fremdes Organ fragt, was Stefan und Wolfgang mit Fragen nach „Deutschsein" und Migrationshintergrund verknüpfen. 04:12:36 Salon-Hinweise Wolfgang kündigt die beiden im Salon besprochenen Bücher an: das neue Buch der Philosophin Eva von Redecker zum „Drang nach Härte" und, zur Frage nach dem Faschismusbegriff, das Buch von Oliver Nachtwey und Carolin Amlinger sowie auszugsweise das neue Buch von Anna-Verena Nosthoff über Kybernetik und Politik (Suhrkamp). Er erläutert die Abo-Möglichkeiten über neue20er.de und Steady (mit Zugang zum Salon-Archiv), Patreon und Apple und verweist auf eine im letzten Live-Salon mit Jan-Philipp Reemtsma geführte Diskussion zum Faschismusbegriff. Zum Schluss weisen sie auf den Sommersalon am 22. August im Saalbau Bornheim in Frankfurt hin. full Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 15555
Der Papst knüpft sich in einer neuen Lehrschrift das Menschenbild des Silicon Valley vor. US-Vizepräsident J.D. Vance hat ein Buch geschrieben, indem er seine Konversion zum Katholizismus erklärt. Vor ein paar Jahren dachte man noch, Religion spiele in der Politik der westlichen Gesellschaften keine Rolle mehr. Aber es kam anders: Die Kirche steht aktuell im Zentrum der politischen Debatten über die großen Fragen unserer Zeit. Und prägende Köpfe auf der Rechten entdecken ihren Glauben neu. In der neuen Folge des Wahlkreis-Podcasts beschäftigen sich unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Enzyklika Magnifica Humanitas von Papst Leo XIV und diskutieren, wie es sein kann, dass J.D. Vance in Communion so anrührend von seiner Rückkehr zum Glauben erzählt, und gleichzeitig eine Politik macht, die sich so ganz und gar nicht mit der katholischen Soziallehre in Einklang bringen lässt. Shownotes Die Enzyklika des Papstes in deutscher Übersetzung "Freundlich im Ton, kompromisslos im Inhalt": ZEIT-Analyse zur Enzyklika The Atlantic über den Papst und die KI Carlotta Voß über den Wertewandel des JD Vance JD Vance über seine Konversion: "How I joined resistance" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Während LinkedIn nach immer mehr „Purpose“ ruft, ersticken viele Unternehmen an der Oberflächlichkeit ihrer eigenen Werte-Kampagnen. In unserer Arbeit bei TALER & TALAR – in der strategischen Purpose-Beratung & in unseren Rollen als Fractional CMOs – sehen wir dieses Muster: Haltung wird nach außen plakativ gezeigt, aber im Kern der Geschäftslogik selten bewirtschaftet. Das Ergebnis sind Greenwashing-Vorwürfe, interne Zerreißproben & verbrannte Budgets. Drei Perspektiven treffen sich. Prof. Dr. Riccardo Wagner lehrt nachhaltiges Management in Köln & übersetzt katholische Soziallehre in die Sprache der Unternehmen. Tobias Siebel arbeitet als Fractional CMO an der Schnittstelle von Marke, Strategie & werteorientierter Führung. Tobias Pusch ist Wirtschaftsjournalist und Produzent dieses Podcasts. Wir nehmen drei Begriffe auseinander, die das Management heute ordnen sollen & es selten tun. Haltung. Nachhaltigkeit. Purpose. Unsere gemeinsame These: Vieles, was als Haltung auftritt, ist in Wahrheit ein Stoppschild. Im zweiten Teil geht es um Greenwashing & die Frage, warum glattgebügelte Markenkommunikation niemanden mehr erreicht. Stärker wird eine Marke, die ihre Brüche zeigt. Die zugibt, dass Taler & Talar sich manchmal beißen. Fragen, Anmerkungen & Co gern an hello@talerundtalar.de TALER & TALAR Konferenz 2026 02.-04. September | & bringt viel Frucht | Kloster Volkenroda [www.talerundtalar.de](http://www.talerundtalar.de)
Prof. Dr. Peter Schallenberg https://www.schoeningh-buch.de/shop/item/9783987900914/glauben-und-handeln-aus-gottes-liebe-von-peter-prof-dr-theol-schallenberg-kartoniertes-buch https://www.thf-paderborn.de/website-verwaltung/ansprechpersonen/lehrende-an-der-thf/professoren/peter-schallenberg/
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In dieser Folge spreche ich mit Dr. Felix Heider, einem katholischen Priester der Petrusbruderschaft, der zugleich studierter BWLer und Experte für die Österreichische Schule und Hayek ist.Wir tauchen tief ein in die Schnittstelle von Bitcoin, Christentum und katholischer Soziallehre. Felix erzählt, wie er als ehemaliger Gold-Bug zum Bitcoin-Maximalisten (100% Bitcoin!) wurde und welche ethisch-moralischen Verbindungen er zwischen dem dezentralen Geldsystem und den Grundprinzipien der Kirche sieht.LEADING PARTNER
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Was widerspricht der Soziallehre der Kirche? Dr. Margarete Strauß über Widersprüchliches zur katholischen Soziallehre.Zur Homepage.Hier die Tagespost 3 Wochen kostenlos Probelesen, das Probeabo endet automatisch.InstagramFacebook
Welchen Inhalt hat die Soziallehre der Kirche? Dr. Margarete Strauß über die katholische Soziallehre.Zur Homepage.Hier die Tagespost 3 Wochen kostenlos Probelesen, das Probeabo endet automatisch.InstagramFacebook
Prof. Dr. Peter Schallenberg https://www.thf-paderborn.de/website-verwaltung/ansprechpersonen/lehrende-an-der-thf/professoren/peter-schallenberg/ Dies ist die Wiederholung vom 24.07. Die ursprünglich für diesen Abend vorgesehene Livesendung "Seelsorgesprechstunde" musste leider entfallen.
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Die Verabsolutierung der Freiheit in der westlichen Welt hat einen permanenten Prozess der Dekonstruktion von Bindungen und Grenzen mit sich gebracht. Überdehnung nach außen und Selbstauflösung nach innen sind die Folge. Der Westen muss die Werte und Strukturen rekonstruieren, die ihn einst stark gemacht haben. Europäische Union und Nato sollten daher zur Strategie einer „Selbstbehauptung durch Selbstbegrenzung“ übergehen. Die aktuelle Politik in Ungarn und den USA sowie die christliche Soziallehre werden auf ihre Beiträge zu einer solchen Rekonstruktion des Westens analysiert. Das Fazit lautet: Noch ist der Westen nicht verloren. (Wiederholung vom 6. April 2025)
Es ist eine Sensation. Rekordverdächtig schnell haben sich die Kardinäle im Konklave in Rom auf einen neuen Papst verständigt. Erstmals ist es ein US-Amerikaner. Papst Leo XIV. signalisiert hohe Wertschätzung für seinen Vorgänger Papst Franziskus. Er spricht vom Frieden für eine zerrissene Welt. Er stellt sich in die Tradition der katholischen Soziallehre. Und ruft seine Kirche zu einem neuen Aufbruch auf, als synodale Kirche an der Seite der Leidenden. Was ist von dem neuen Mann an der Spitze der katholischen Kirche zu halten? Welche Spuren hat er bisher hinterlassen? Inwiefern ist er ein Kandidat der Mitte und was bedeutet das für die anstehenden Reformen? Darüber diskutieren die ARD-Religionsredakteure Ulrike Bieritz (RBB), Florian Breitmeier (NDR) und Lothar Bauerochse (HR)
Es ist eine Sensation. Rekordverdächtig schnell haben sich die Kardinäle im Konklave in Rom auf einen neuen Papst verständigt. Erstmals ist es ein US-Amerikaner. Papst Leo XIV. signalisiert hohe Wertschätzung für seinen Vorgänger Papst Franziskus. Er spricht vom Frieden für eine zerrissene Welt. Er stellt sich in die Tradition der katholischen Soziallehre. Und ruft seine Kirche zu einem neuen Aufbruch auf, als synodale Kirche an der Seite der Leidenden. Was ist von dem neuen Mann an der Spitze der katholischen Kirche zu halten? Welche Spuren hat er bisher hinterlassen? Inwiefern ist er ein Kandidat der Mitte und was bedeutet das für die anstehenden Reformen? Darüber diskutieren die ARD-Religionsredakteure Ulrike Bieritz (RBB), Florian Breitmeier (NDR) und Lothar Bauerochse (HR)
Es ist eine Sensation. Rekordverdächtig schnell haben sich die Kardinäle im Konklave in Rom auf einen neuen Papst verständigt. Erstmals ist es ein US-Amerikaner. Papst Leo XIV. signalisiert hohe Wertschätzung für seinen Vorgänger Papst Franziskus. Er spricht vom Frieden für eine zerrissene Welt. Er stellt sich in die Tradition der katholischen Soziallehre. Und ruft seine Kirche zu einem neuen Aufbruch auf, als synodale Kirche an der Seite der Leidenden. Unsere Reporterin Antje Dechert hat die Tage des Konklave in Rom beobachtet. Sie schildert die Spannung rund um die Wahl und welchen ersten Eindruck der neue Papst hinterlassen hat.
250509PC: 9. Mai -Habemus Papam!Mensch Mahler am 12.05.2025 Habemus Papam. Robert Prevost ist Papst Leo der 14. Er ist US-Amerikaner, 69 Jahre alt aber man darf vermuten, dass er bewusst als Gegengewicht zur derzeitigen amerikanischen Isolationspolitik gewählt wurde. Robert Prevost hat die meiste Zeit seines Wirkens in Lateinamerika verbracht. Dass er Franziskus nachfolgt, der auch Lateinamerikaner war und dass er den Namen Leo trägt, macht ebenfalls Hoffnung. Denn Leo der 13. war ein sozialer Papst. Auch der älteste aller Päpste, Leo der 13. Wurde 93 Jahre alt. Im Jahre 1891 verschickt Papst Leo XIII. seine Gedanken über soziale Gerechtigkeit an seine Bischöfe. "Rerum novarum", die erste Sozialenzyklika, legt den Grundstein für die katholische Soziallehre. "Was den Menschen adelt und ihn zu der ihm eigenen Würde erhebt, das ist der vernünftige Geist.“Keiner hatte damit gerechnet, dass ausgerechnet in der jetzigen Weltsituation ausgerechnet ein US-Amerikaner Papst werden würde. Ich meine, es ist bestmöglichst gelaufen. Der neue Papst ist relativ jung, ein sozialer Papst es ist davon auszugehen, dass er wie sein Vorgänger Franziskus sich den Menschen zuwenden wird, die der Hilfe und Fürsorge besonders bedürfen. Friede sei mit Euch allen – das waren die ersten Worte des neuen Hoffnungsträgers der 1,4 Milliarden Menschen umfassenden römisch-katholischen Kirche. Und was ist mit den Frauen? Ein Zitat von Kardinal Robert Prevost aus vergangener Zeit lässt zumindest hoffen: Die Zeitabläufe in der katholischen Kirche sind langsamer als in der schnelllebigen Gesellschaft, sagte der Prevost sinngemäß. Aber er hat auch nich ausgeschlossen, dass Frauen irgendwann zum Priesteramt geweiht werden. Möge es so sein, dass es noch zu Lebzeiten von Leo dem 14. geschieht. Das wäre ein wichtiger Meilenstein des Nachfolgers von Franziskus und würde auch dessen Bemühungen um Reformen zur Vollendung führen. Habmus Papam – und sicher einen, der Hoffnung gibt für die Katholische Kirche. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Papst ist tot, die Trauer weltweit groß. Aber was hat das mit uns zu tun? Wozu brauchen wir heute noch die Religion? „Ich bin sehr dankbar, dass wir diesen Papst gehabt haben“, meint Richard David Precht, gerade weil Franziskus die christliche Soziallehre wieder in den Mittelpunkt gerückt hat. Markus Lanz und Richard David Precht besprechen in dieser Folge, warum unsere spirituelle Sehnsucht keinesfalls kleiner geworden ist, sich aber trotzdem immer weniger Menschen religiös binden wollen. Woran liegt das? Weil wir alle „Heimwerker des eigenen Glaubens“ sind und bei spirituellen Ritualen ein bisschen „cherry picking“ betreiben? Markus Lanz erzählt, wie er mal Papst Franziskus im Vatikan begegnet ist. Am Salatbüffet. Wie es dazu kam und warum der Konflikt zwischen Reformern und Bewahrern in der Katholischen Kirche auf den Rest der Welt ausstrahlt, darum geht es in dieser Folge.
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250410PC: Bergsteigen für die SelbstverantwortungMensch Mahler am 10.04.2025 Ja, wir haben uns daran gewöhnt, dass wir die Verantwortung für unser Leben abgeben. Zuerst an die Eltern, aber daran sind nicht wir, sondern die Helikoptereltern schuld. Dann an die Lehrer, die Kirche, die Versicherungen, die Sozialsysteme, den Staat. Die anderen sollen gefälligst für mich machen. Der Philosoph Günter Seubold erinnert an die christliche Soziallehre. Dort gibt es das Subsidaritätsprinzip. „Jeder ist zunächst für sich selbst verantwortlich. Erst wenn er, aufgrund welcher Umstände auch immer, das nicht mehr schafft, treten die anderen solidarisch für ihn ein.“ Der Staat könne nicht alle Gefahren für den Einzelnen auf sich nehmen, fügt der Philosoph hinzu.Eine Therapie für das Erlernen der Selbstverantwortung hat Seubold auch parat: Die Gesellschaft würde sich elementar verändern, wenn mehr Menschen die Berge erlebten, sagt er. Denn: „Die Selbstverantwortung ist für einen Bergsteiger elementar. Das lernt man am Berg.“Seibold, selbst begeisterter Alpinist weiter: Wenn man etwas aus eigener Kraft leisten könne, stärke das das Selbstvertrauen. Wesentlich sei dabei auch das Risiko. Die Gefahr, ist sie überwunden, erzeugt das schöne Gefühl der Dankbarkeit. Und diese Dankbarkeit erzeugt eine neue Liebe zum Leben. Fazit: Eigenverantwortung zu übernehmen stärkt Freude, Dankbarkeit und Selbstbewusstsein. Und aus dieser Haltung heraus kann man auch – gemäß dem christlichen Subsidiaritätsprinzip – anderen Menschen in schwierigen Situationen etwas geben – und auch dankbar annehmen, wenn man selbst auf andere angewiesen wird. Also: Geht in die Berge – oder sucht Euch andere Herausforderungen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Verabsolutierung der Freiheit in der westlichen Welt hat einen permanenten Prozess der Dekonstruktion von Bindungen und Grenzen mit sich gebracht. Überdehnung nach außen und Selbstauflösung nach innen sind die Folge. Der Westen muss die Werte und Strukturen rekonstruieren, die ihn einst stark gemacht haben. Europäische Union und Nato sollten daher zur Strategie einer „Selbstbehauptung durch Selbstbegrenzung“ übergehen. Die aktuelle Politik in Ungarn und den USA sowie die christliche Soziallehre werden auf ihre Beiträge zu einer solchen Rekonstruktion des Westens analysiert. Das Fazit lautet: Noch ist der Westen nicht verloren.
Der Text kritisiert John F. Kennedys berühmtes Zitat und stellt die individualistische Kultur der USA der gemeinschaftlichen Tradition Europas gegenüber. In Berlin und anderen europäischen Städten ist das Miteinander tief verwurzelt, was sich in der Theater- und Kulturlandschaft widerspiegelt. Der Autor äußert Besorgnis über die Erosion gesellschaftlicher Bindungen und die zunehmende Gleichheit verschiedener sozialer Schichten. Er plädiert für eine Renaissance gemeinschaftlicher Traditionen, die in der Soziologie und der katholischen Soziallehre tief verwurzelt sind.
Im Gespräch mit Hans-Michael Ehl beschreibt die Theologie-Professorin, wie fest verankert Teilen, Solidarität üben in der katholischen Soziallehre ist und warum trotz Kirchenaustritten bei viele Menschen das Image kirchlicher Hilfswerke weiterhin groß ist.
Heute sprechen wir mit Karl-Josef Laumann, Arbeits- und Sozialminister von Nordrhein-Westfalen.
Ein Gast, auf den wir uns bereits lange gefreut haben. Denn es gibt wenige Politiker, die parteiübergreifend so sehr geschätzt werden, wie er. Liegt es an seiner direkten Art? Oder geht es sogar um politische Inhalte? Dem sind wir im Gespräch auf den Grund gegangen. Zu Beginn mussten wir aber über was ganz anderes sprechen: Nämlich über Trecker! Links zum Podcast: Spotify: https://open.spotify.com/show/2wttmxjRb9kfrCCcgg4KCU Apple: https://podcasts.apple.com/us/podcast/macht-politik/ Website: https://machtpolitik.futux.de/
Gerechtigkeit ist ein vielschichtiges Thema, das uns in allen Lebensbereichen begegnet. In dieser Folge von "Kaleidoskop Leben", dem Podcast der Elisabethinen für ein inspiriertes Leben, nehmen sich Schwester Helena Fürst und Michael Etlinger dieser komplexen Frage an. Sie haben sich auf den Weg nach Innsbruck gemacht, um mit Bischof Hermann Glettler über die verschiedenen Dimensionen von Gerechtigkeit zu sprechen.
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Ob Krisen, Armut oder die zunehmende Verrohung und Spaltung der Gesellschaft: Die beängstigenden Entwicklungen der letzten Jahre sind in erster Linie das Ergebnis verfehlter wie fehlender wirtschaftspolitischer Ideen und Leitbilder. Das sagt der Politökonom Patrick Kaczmarczyk. Seine Suche nach möglichen Auswegen aus dem drohenden sozio-ökonomischen wie ökologischen Desaster führt Kaczmarczyk bis in die Soziallehre der Kirche. Diese weist einen überraschenden Reichtum an Prinzipien und Leitbildern auf, die den auf radikalen Egoismus setzenden Dogmen des Neoliberalismus in fundamentaler Weise entgegenstehen. Denn eines steht fest: Ohne mehr Gemeinsinn sind die aktuellen Krisen ein bloßer ein Vorgeschmack auf all das, was noch auf uns zukommt.
Übertr: Päpstliches Patristisches Institut Augustinianum, Rom, Italien, Ref.: Prof. Dr. Elmar Nass Symposium "Die Erneuerung der Kirche", im Päpstlichen Patristischen Institut Augustinianum in Rom.
Durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz gehen immer mehr Berufsbilder verloren, viele Menschen arbeiten zu geringen Löhnen und in sinnentleerten Tätigkeiten. Laut Studien werden langfristig nur bis zu 10% der Erwerbsfähigen eine Erwerbsarbeit haben. Papst Franziskus hat sich 2020 mit Blick auf eine Nach-Covid-Welt ausdrücklich für ein universelles Grundeinkommen ausgesprochen. Andere Kirchenvertreter sehen die Idee eher skeptisch, berufen sich u.a. auf die katholische Soziallehre. Die Demokratie erodiere, wenn die Leute zuhause säßen, der Staat sie alimentiere und die „Unterhaltungsindustrie auf sie loslasse“, meinte etwa Kardinal Reinhard Marx vor einigen Jahren. Durch die Digitalisierung entstünden schließlich auch neue Arbeitsplätze. Aber welche? Predigten können jedenfalls bereits jetzt von KIs geschrieben werden. Und welche Erfahrungen machen Menschen, die bereits ein Grundeinkommen erhalten? Der Verein „Mein Grundeinkommen“ hat seit 2014 bisher an über 1.500 Menschen jeweils ein Jahr lang 12 x 1.000 Euro ausgezahlt, finanziert von rund 350.000 Spender*innen.
Woop! Woop! Heute vor meinem Start in die Frankfurter Buchmesse geht es vor allem um Bücher. Diesmal zu Büchern über Freiheit und Wirtschaft. Mit Jan Skudlarek spreche ich über unseren egoistischen Freiheitsbegriff. Alexander Hagelüken stimmt uns auf "Schock-Zeiten" ein und wie wir sie überwinden können. Beim Überwinden des "Egokapitalismus" hilft uns laut Patrick Kaczmarczyk und Dennis Radtke auch die katholische Soziallehre. Enjoy!^^
Die Weltordnung scheint sich zu verschieben und das zum Nachteil der Ukraine. Außerdem: Raus aus dem Ego-Kapitalismus - eine Rückbesinnung auf christliche Werte könnte die Lösung sein. Und: Die neue Mitte-Studie belegt den Rechtsdruck in Deutschland. Von WDR 5.
Ich habe mit Patrick Kaczmarczyk über sein neues Buch “Raus aus dem Kapitalismus: Für eine Wirtschaft im Dienste der Menschheit” gesprochen. Ob Krisen, Armut oder die zunehmende Verrohung und Spaltung der Gesellschaft: Die beängstigenden Entwicklungen der letzten Jahre sind in erster Linie das Ergebnis verfehlter wie fehlender wirtschaftspolitischer Ideen und Leitbilder. Das sagt der Politökonom Patrick Kaczmarczyk. Seine Suche nach möglichen Auswegen aus dem drohenden sozio-ökonomischen wie ökologischen Desaster führt Kaczmarczyk bis in die Soziallehre der Kirche. Diese weist einen überraschenden Reichtum an Prinzipien und Leitbildern auf, die den auf radikalen Egoismus setzenden Dogmen des Neoliberalismus in fundamentaler Weise entgegenstehen. Denn eines steht fest: Ohne mehr Gemeinsinn sind die aktuellen Krisen ein bloßer ein Vorgeschmack auf all das, was noch auf uns zukommt. Leseprobe im Newslette: https://mauricehoefgen.substack.com/p/raus-aus-dem-ego-kapitalismus Link zum Buch: https://www.westendverlag.de/buch/raus-aus-dem-ego-kapitalismus/ Patrick auf Twitter: https://x.com/pat_kaczmarczyk?s=20 Schnitt & Postproduktion: Florian Dick Soundstripe: 4YHBCSACIIYXJIEU Bild: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegan Inhalt: 00:00:00 Intro 00:01:51 Interview 00:01:56 Woher kommt "Ego Kapitalismus"? 00:03:23 Was hat uns der Ego Kapitalismus bescheert? 00:05:48 Was ist Ego Kapitalismus? 00:08:26 Arbeitangebot ausweiten 00:11:13 Ausprägungen des Kapitalismus 00:15:18 Auswirkungen des Ego-Kapitalismus im globalen Süden 00:17:11 Kürzungen bei Entwicklungshilfen 00:20:47 "Freie Märke" gibt es nicht! 00:22:24 CO2 Preis regelt schon... 00:24:44 Christliche Soziallehre 00:27:31 Ego Kapitalismus vs. Christliche Soziallehre 00:32:26 CDU ohne "Christlich" 00:34:09 Reichtum in der Christlichen Soziallehre 00:37:34 Klimaschutz aus der Christlichen Soziallehre 00:40:22 CDU regiert unchristlich 00:42:28 Progressive Reform-Vorschläge 00:44:01 CDU kennt die Christliche Soziallehre nicht 00:46:00 Die Stärke des Ansatzes der Christlichen Soziallehre 00:47:56 Outro MEINE BÜCHER
Wäre die Coronakrise in Deutschland ohne die katholische Soziallehre schlimmer verlaufen? NRW-Minister Laumann ist der festen Überzeugung, dass unsere Gesellschaft der christlichen Sozialethik ihren eigentlichen Wohlstand zu verdanken hat.
Für Armin Laschet bildet sie immer noch ein wichtiges Fundament der CDU. Auch weitere konservative Politiker beziehen sich bewusst oder unbewusst bei ihrer Sozial- und Wirtschaftspolitik auf einen Text, der bereits 1891 veröffentlicht wurde und dessen Verfasser immerhin Papst Leo XIII. ist. In seiner Enzyklika „Rerum novarum“ setzte Leo sich als erster Papst mit der Arbeiterbewegung, dem Sozialismus und dem Kapitalismus auseinander. Die Enzyklika ist ein Gründungstext nicht nur für die Katholische Soziallehre, sondern auch für das, was Soziale Marktwirtschaft genannt wird. Wie sozial aber ist das päpstliche Rundschreiben wirklich? Keineswegs kritisiert der Papst den Kapitalismus an sich, sondern er geißelt nur einige Auswüchse, um letztlich vor allem moralische Urteile zu fällen, die ökonomisch betrachtet, auf sehr tönernen Füßen stehen. In erster Linie bekennt sich der Vatikan zur bürgerlichen Eigentumsideologie, gleichzeitig werden Klassenwidersprüche verschleiert oder schlichtweg geleugnet. Auf Fleiß und Leistung, komme es an, und es gelte stets, den sozialen Frieden zu wahren. Dennoch ist die Enzyklika auch eine Absage an den „Laissez-faire“-Kapitalismus und den Liberalismus, denn die Politik soll nach Ansicht des Papstes in das Marktgeschehen aktiv eingreifen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. Literatur: Papst Leo XIII.: „Rerum novarum“, in: https://www.iupax.at/dl/OmnLJmoJnnmJqx4KJKJmMJMLMm/1891-leo-xiii-rerum-novarum.pdf. Pier Paolo Pasolini: Freibeuterschriften. Die Zerstörung der Kultur des Einzelnen durch die Konsumgesellschaft, Wagenbach. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
26. September 2021, 11 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B In der Mitte unserer Verfassung schlägt als Herz die katholische Soziallehre. Eine Ermutigung zur Wahl und zur Beteiligung an den gesellschaftlichen Strukturen
Wäre die Coronakrise in Deutschland ohne die katholische Soziallehre schlimmer verlaufen? NRW-Minister Laumann ist der festen Überzeugung, dass unsere Gesellschaft der christlichen Sozialethik ihren eigentlichen Wohlstand zu verdanken hat.
Wäre die Coronakrise in Deutschland ohne die katholische Soziallehre schlimmer verlaufen? NRW-Minister Laumann ist der festen Überzeugung, dass unsere Gesellschaft der christlichen Sozialethik ihren eigentlichen Wohlstand zu verdanken hat.
Wäre die Coronakrise in Deutschland ohne die katholische Soziallehre schlimmer verlaufen? NRW-Minister Laumann ist der festen Überzeugung, dass unsere Gesellschaft der christlichen Sozialethik ihren eigentlichen Wohlstand zu verdanken hat.
Kann ein Jesuit fromm und sozialkritisch sein? Oswald von Nell-Breuning, der 101 Jahre alt wurde, verband beides. Er galt als "Nestor der katholischen Soziallehre". Kaum einer fand so starke Argumente für eine wirklich soziale Marktwirtschaft. Autor: Christoph Vormweg
Sechs Parteien, eine Wahl – am 26. September kämpfen zahlreiche Parteien um ihren Einzug in den Bundestag, sechs davon sind schon jetzt als Fraktionen dort vertreten. Sie wollen mit Kandidat*innen und Wahlprogrammen überzeugen. Im Auftrag der Katholischen Erwachsenenbildung hat die Katholisch-Sozialwissenschaftliche Zentralstelle Mönchengladbach die Positionen der Parteien auf den Felder Wirtschafts- und Sozialpolitik, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sowie in der Entwicklungs-, Migrations-, Umwelt-, Bildungs- und Familienpolitik aus Perspektive der katholischen Sozialverkündigung untersucht. Die Ergebnisse fasst jetzt Prof. Dr. Schallenberg exklusiv vor Erscheinen der Studie im Interview mit KNA-Redakteurin Dr. Karin Wollschläger zusammen.
Er ist ein Mann, der sich seit vielen Jahrzehnte für die Rechte der Arbeitnehmer einsetzt: Der Ingolstädter Helmut Kuntscher. Seit über 60 Jahren ist er für die christliche Soziallehre im Einsatz. Er war lange Jahre Geschäftsführer der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Bistum Eichstätt und ist heute noch ehrenamtlich in der Rentenberatung tätig. Ein Mann des offenen Wortes. Bernhard Löhlein hat mit ihm gesprochen, Sein Lebensmotto für unser akustisches Poesiealbum: „Nichts von dem, was man durch die solidarische Anstrengung aller und mit Hilfe der Gnade Gottes in einem bestimmten Augenblick der Geschichte verwirklichen kann und muss – auch wenn es unvollkommen und vorläufig ist – um das Leben der Menschen menschlicher zu gestalten, wird verloren oder vergeblich sein.“ (Papst Johannes Paul II.)
Er ist ein Mann, der sich seit vielen Jahrzehnte für die Rechte der Arbeitnehmer einsetzt: Der Ingolstädter Helmut Kuntscher. Seit über 60 Jahren ist er für die christliche Soziallehre im Einsatz. Er war lange Jahre Geschäftsführer der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Bistum Eichstätt und ist heute noch ehrenamtlich in der Rentenberatung tätig. Ein Mann des offenen Wortes. Bernhard Löhlein hat mit ihm gesprochen, Sein Lebensmotto für unser akustisches Poesiealbum: „Nichts von dem, was man durch die solidarische Anstrengung aller und mit Hilfe der Gnade Gottes in einem bestimmten Augenblick der Geschichte verwirklichen kann und muss – auch wenn es unvollkommen und vorläufig ist – um das Leben der Menschen menschlicher zu gestalten, wird verloren oder vergeblich sein.“ (Papst Johannes Paul II.)
Zum Tod von Norbert Blüm würdigt Norbert Röttgen dessen Verdienste. "Er war ein Kämpfer, die Verkörperung der christlichen Soziallehre, ein Leuchtturm und ein großartiger Mensch", so Röttgen. Die Ergebnisse des EU-Gipfel begrüßt er: "Die Bewährungsprobe wurde bestanden."
Gestern Morgen war ich mit meiner Schwester einkaufen. Zwei Hosen, ein Jackett, Socken etc. und ein paar Schuhe. Wenn um mich das Kaufen zum Kult wird, fühle ich mich unwohl. Meine praktisch, ästhetisch und humorig gut aufgestellte Schwester hilft mir dann immer, nicht zum Miesepeter zu werden und den notwendigen Einkauf nicht eilends abzubrechen, weil das Alte ja doch noch eine Weile geht. Auf dem Rückweg im Zug nach München hörte ich dann von einer älteren Bekannten, die man unvermittelt tot in ihrer Wohnung fand. Das Gleichnis vom reichen Mann zeigt uns den Menschen, für den haben leben bedeutet und mehr haben länger leben. Nicht der Reichtum ist sein Problem, sondern dass er vergaß, dass er sich Zukunft nicht kaufen kann, und dass er das, was er hat, für andere hat. „Es ist das Brot des Hungrigen das du aufhebst, es ist das Kleid des Nackten, dass du im Zimmer bewahrst, es ist der Schuh des Unbeschuhten, der bei dir vermodert,“ sagt der hl. Basilius. Das ist nicht nur katholische Soziallehre, sondern die Erinnerung daran, dass wir in einer Gemeinschaft leben, die über den Tod hinausgeht, und dass dieser Tag womöglich mein letzter ist. Hinter mir liegt eine Woche geteilten Lebens. Haus, Essen, Wissen, Rat, Freude, Spiel, Tränen und Trost… alles war geteilt. So will ich leben. Ich will keinen größeren Kleiderschrank. Doch mit meinen alten Klamotten kann ich keinen mehr beglücken. Aber wenn diese Nacht meine letzte ist, dann freue ich mich auf den, dem die neue Jacke (Größe 106) noch eine Weile Freude macht – bis wir uns wiedersehen. Fra' Georg Lengerke
FAZ Essay – der Podcast für die Geschichte hinter den Nachrichten
Seit Anbeginn wendet sich das Christentum nicht an ein bestimmtes Volk, sondern an alle Menschen guten Willens: Auch in lebenspraktischen Fragen erhebt es einen universalistischen Anspruch. Handfeste politische Rezepte verbieten sich. Aber im Christentum wurzeln zahlreiche Gestaltungsgrundsätze, die zusammengenommen den Rang einer sozialethischen Grammatik für offene Gesellschaften verdienen.
Leben wir christlich-soziale Werte? Im Arbeitsalltag müsse man auch als Politikerin immer wieder um diese Antwort ringen und sie sich bei jedem Thema neu erarbeiten, meint Bettina Rausch im Gespräch mit Gregor Henckel-Donnersmarck – grundsätzlich sei das christlich-soziale Element noch immer eine zentrale Wurzel der Volkspartei. Für den Alt-Abt war das christlich-soziale Prinzip nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich am Aufbau der sozialen Marktwirtschaft im Land beteiligt, ohne die katholische Soziallehre hätte das nicht so funktioniert. Weniger Staat, kleine Einheiten, mehr Eigenverantwortung, in dieser Zielsetzung sind sich die Gesprächspartner einig. Dies entspreche auch den Grundprinzipien der katholischen Soziallehre: Personalität, Subsidiarität, Solidarität. Im 2. Teil des Podcasts erzählt Bettina Rausch wieder aus dem Inneren der Politischen Akademie. Über die Erfahrungen als Präsidentin in ihrem ersten Jahr, neue Ansätze im Programm des Hauses und den Ausbau des Angebots in den Bundesländern. Der neue „Bildungsraum online“ dient übrigens auch dazu, Angebote an alle interessierten Nicht-Wiener und Wienerinnen zu machen, zum Beispiel mit Video-Tutorials.
FAZ Essay – der Podcast für die Geschichte hinter den Nachrichten
In den aktuellen kirchlichen Stellungnahmen aus Deutschland zu Flucht und Migration bleibt das Erfordernis einer Grenzkontrolle ein blinder Fleck. Der Heilige Stuhl und Papst Franziskus kennen das Thema Grenzen in ihren Stellungnahmen noch weniger. Mit der katholischen Soziallehre hat das nichts mehr zu tun. Ein Essay von Professor Dr. Manfred Spieker.
Der Sozialwissenschafter und Jesuit Michael Hainz SJ spricht über das Phänomens Rechtspopulismus aus Sicht der Soziallehre der Kirche und der Bibel.
Die verschiedenen Beiträge dieser Sendung können Sie auch einzeln in der Mediathek anhören. Dr. Josef Bordat, Tagespost-Redakteur, Autor und Blogger, und: Claudia Sperlich, Schriftstellerin und Bloggerin vom Blog "katholischlogisch"
Dr. Josef Bordat, Tagespost-Redakteur, Autor und Blogger
622 ist das Jahr, in dem Mohammed seine Geburtsstadt Mekka verlassen musste. Gleichzeitig beginnt die muslimische Zeitrechnung. Mohammed hatte eine Schar von Anhängern um sich versammelt, die in der Anfangszeit aus unteren sozialen Schichten stammten. Vor allem seine Soziallehre ließ Mohammed bei vielen Mekkanern als Aufrührer und Revolutionär erscheinen. (DLFnova)
622 ist das Jahr, in dem Mohammed seine Geburtsstadt Mekka verlassen musste. Gleichzeitig beginnt die muslimische Zeitrechnung. Mohammed hatte eine Schar von Anhängern um sich versammelt, die in der Anfangszeit aus unteren sozialen Schichten stammten. Vor allem seine Soziallehre ließ Mohammed bei vielen Mekkanern als Aufrührer und Revolutionär erscheinen. (DLFnova)
622 ist das Jahr, in dem Mohammed seine Geburtsstadt Mekka verlassen musste. Gleichzeitig beginnt die muslimische Zeitrechnung. Mohammed hatte eine Schar von Anhängern um sich versammelt, die in der Anfangszeit aus unteren sozialen Schichten stammten. Vor allem seine Soziallehre ließ Mohammed bei vielen Mekkanern als Aufrührer und Revolutionär erscheinen. (DLFnova)
Ref.: Dr. Josef Bordat, Autor und Blogger, Berlin
P. Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels OP, Trier. Vortrag, gehalten bei der Theologischen Sommerakademie Aigen (Österreich) 2008.
Tue, 1 Jan 1991 12:00:00 +0100 http://epub.ub.uni-muenchen.de/4431/ http://epub.ub.uni-muenchen.de/4431/1/4431.pdf Hilpert, Konrad Hilpert, Konrad (1991): Caritas und katholische Soziallehre. In: Caritas. Jahrbuch des Deutschen Caritasverbandes, Vol. 91: pp. 11-28. Katholische Theologie
Sun, 1 Jan 1989 12:00:00 +0100 http://epub.ub.uni-muenchen.de/4820/ http://epub.ub.uni-muenchen.de/4820/1/4820.pdf Korff, Wilhelm Korff, Wilhelm (1989): Zur naturrechtlichen Grundlegung der katholischen Soziallehre. In: Baadte, Günter und Büchele, Herwig (Hrsg.), Christliche Gesellschaftslehre: eine Ortsbestimmung. Bd. 3, Kirche heute. Verl. Styria: Graz ; Wien ; Köln, pp. 31-52. Katholische Theologie
Wed, 1 Jan 1986 12:00:00 +0100 http://epub.ub.uni-muenchen.de/4764/ http://epub.ub.uni-muenchen.de/4764/1/4764.pdf Korff, Wilhelm Korff, Wilhelm (1986): Wandlungen im Verständnis der Arbeit aus der Sicht der christlichen Soziallehre. In: Schubert, Venanz (Hrsg.), Der Mensch und seine Arbeit. Bd. 3, Wissenschaft und Philosophie. EOS-Verl.: St. Ottilien, pp. 213-253. Katholische