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Anfang des Jahres bekommt der albanische Eventmanager Klodian Makashi eine WhatsApp-Nachricht: „Willst du ein Konzert von Ye, besser bekannt als Kanye West, in Tirana organisieren?“ Klodian denkt: Das ist eigentlich eine Nummer zu groß für uns – aber es ist auch eine einmalige Chance. Für ihn, die albanische Kulturlandschaft und Albanien als Land. Also sagt er zu. Obwohl Ye lange nicht mehr der Megastar der 2010er-Jahre ist und immer wieder mit problematischen Aussagen auffällt. Klodian ahnt noch nicht, worauf er sich da eingelassen hat. Das erste Problem: Klodian braucht ein Stadion für mindestens 50.000 Menschen – und so eines gibt es in Albanien nicht. Also beschließt er, für diesen einen Abend eines zu bauen. Als er damit anfängt, hat er nichts außer seinem Optimismus. Und keine Ahnung, worauf er sich da eingelassen hat. Schicken Sie uns Ihr Feedback zum Podcast an mission@zeit.de. Alle Folgen von Mission Kanye hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie über diesen Link abschließen. Ein Podcast von: Jannis Carmesin und Franziska Tschinderle Redaktion: Tim Howard und Hannah Grünewald Produktion und Sounddesign: Ole Pflüger und Joscha Grunewald Projektleitung: Ole Pflüger Visual: Felix Burchardt, Lea Dohle, Michael Pfister, Ilir Tsouko Special Thanks: Amna Franzke, Adelina Gashi, Mira Schrems, Céline Rolle, Anna Lissner, Richard Wolf Wenn Sie auf Apple Podcasts oder Spotify hören, können sie ihr ZEIT-Abo dort direkt verknüpfen, um den vollständigen Podcast zu hören. Falls Sie einen Podcatcher nutzen, können Sie unter www.zeit.de/mission einen Feed generieren, der alle Folgen enthält. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Heftige Waldbrände in Europa - riesige Flächen in Spanien, Frankreich, Griechenland sind verbrannt. Wie man mit verkohlten Bäumen umgeht und die Wälder schützt, die noch da sind, weiß Feuer-Ökologe Johann Georg Goldammer, Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz.
Ostermeier, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
In dieser Folge unserer Miniserie „Lebensqualität im Quadrat“ nehmen uns Lydia Reimann und Peter Guggenberger-Waibel mit ins Günztal. Sie berichten darüber, wie regionaler Biotopschutz direkt vor unserer Haustür gelingt, warum Mut zu mehr Wildnis im Alltag Wunder wirkt und wie sich Unternehmen über Biotop-Partnerschaften und lokale Ausgleichsflächen aktiv für gesunde Ökosysteme engagieren können. Wir erfahren, welche Naturschätze das Allgäu so lebenswert machen und bekommen einen inspirierenden Einblick in das Miteinander von Mensch und Natur. Miniserie: Lebensqualität im Quadrat Was macht das Allgäu eigentlich so lebenswert? Dieser Frage gehen wir in unserer Miniserie auf den Grund und geben der Marke Allgäu eine Stimme. Wir widmen die Serie unseren Partnern, die die Marke Allgäu tagtäglich mit Leben füllen. Und erfahren, wie sie durch ihr Handeln und ihr Engagement die Region bereichern, Werte vorleben und so die einzigartige Lebensqualität im Allgäu erst möglich machen. Noch mehr Allgäu Inspiration? Zur Website www.allgaeu.de Instagram www.instagram.com/allgaeu.de Der Allgäu Newsletter newsletter.allgaeu.de Du hast Feedback oder Anregungen zum Podcast? Ideen für weitere Podcast Gäste? Schreib uns gerne eine Email an podcast@allgaeu.de
Detjen, Stephan www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Vulkanerde, Zukunftsvision und Weine, die man nicht vergisst – der Kaiserstuhl von seiner besten Seite Deutschlands heißeste Weinregion. Ein Vulkan unter den Reben. Lössboden, der Weine hervorbringt, die anderswo schlicht nicht möglich sind. Willkommen am Kaiserstuhl – und willkommen bei Martin Schmidt, einem Winzer, der die Zukunft des Weinbaus neu denkt. Drei Betriebe, 170 Vertragswinzer, eine Mission: Diese einzigartige Kulturlandschaft erhalten – mit fairen Preisen, echter Gemeinschaft und einer Rebsorten-Revolution namens Piwi. Pilzresistent, klimaangepasst, biofähig. Und qualitativ auf einem Niveau, das selbst die Champagne aufhorchen lässt. Wir verkosten einen Piwi-Sekt, der geschmeidig, frisch und bruttrocken ist – und einen Grauburgunder mit nur 12 Prozent Alkohol, der so dicht und cremig im Mund bleibt, dass man ihn einfach nicht loslassen will. Wer selbst mal Reben in die Hand nehmen möchte: Hier kann man bei der Weinlese mitmachen. Einfach melden. Onlineshop für Weine des Weingut Kiefer Weingut Schmidt | Bio-Weingut für Rotwein und Weißwein ************************************************ Abonniere jetzt den Podcast bei Spotifyund verpasse keine Folge mehr! Mehr findest du auch auf den Social-Media-Kanälen Facebook Youtube Instagram Feinschmeckertouren ************************************************
Sie produzieren Nahrungsmittel, bewirtschaften das Land und sind gut organisiert. Doch die Bauern blockieren immer wieder den Handel. Warum machen sie das? Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Ohne Bauern kein Essen. Ohne Bauern keine Kulturlandschaft. Ohne Bauern kein Erholungsraum. Und trotzdem wissen die wenigsten über die Lebensrealitäten der Bauern und Bäuerinnen in der Europäischen Union Bescheid. Vor allem: Gibt es den prototypischen Bauern in dieser Form überhaupt?Das ist eine der zentralen Fragen, die Franz Fischler, ehemaliger Agrarkommissär der Europäischen Union, beantworten wird. Er analysiert das Image, dröselt die Agrarförderungen im Detail auf und zeigt, wie hochkomplex das Zusammenspiel mit anderen Wirtschaftszweigen – allen voran dem Handel – ist.Die kurze Version: Bauer ist nicht gleich Bauer. Nicht im eigenen Land und EU-weit schon gar nicht. Fischler plädiert dringend für Reformen, auch deshalb, weil er den Blick in die Zukunft gerichtet hat. Wenn alles so bleibt, wie bisher, dann wird sich das alles nicht mehr ausgehen, prognostiziert er mit Blick auf die EU-Erweiterung Richtung Osten, dort, wo es – noch aus kommunistischen Zeiten – riesige Landwirtschaftsbetriebe gibt. Seine Forderung: Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU müsse von Grund auf reformiert werden.Unser Gast in dieser Folge: Franz Fischler ist aktuell Präsident des Instituts für Höhere Studien. Der Tiroler ÖVP-Politiker hat eine lange berufliche Karriere hinter sich. Er studierte Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien und begann dann, in der Landwirtschaftskammer Tirol zu arbeiten. Von 1989 bis 1994 war er Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft. 1995 wechselte er nach Brüssel und war von 1995 bis 2004 Europäischer Kommissar, zuständig für die Ressorts Landwirtschaft und die Entwicklung des ländlichen Raums. Danach leitete er den Thinktank Ökosoziales Forum. Von 2012 bis 2020 war er Präsident des Europäischen Forum Alpbach.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Wie können wir unseren Lebensraum, also unsere städtische Kulturlandschaft so gestalten, dass sie auch für künftige Wiener:innen möglichst lebenswert ist? Welche Strategien gibt es zum Schutz von unverzichtbaren Ressourcen wie Wasser, Boden und Biodiversität? Wie lässt sich Energie besser nutzen und was kann man tun, um Stoffkreisläufe zu schließen?Mit solchen Fragestellungen hat sich Prof. Ludwig Maurer sein Forscherleben lang beschäftigt und gemeinsam mit seinen MitstreiterInnen ganz konkrete, nachhaltige Lösungen dazu entwickelt – insbesondere für die Stadt Wien.Der Pionier der angewandten Ökologie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Wien heute eine hochmoderne Kläranlage hat und in der Lobau das größte Kompostierwerk Europas steht. Dass alle landwirtschaftlichen Betriebe der Stadt Wien nach den Richtlinien des biologischen Landbaus arbeiten, ist ebenfalls zu großen Teilen sein Erfolg. 1997 wurde Prof. Maurer mit dem Konrad Lorenz Staatspreis für Umweltschutz ausgezeichnet und 2010 mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. Wir haben mit dem heute 80jährigen Forschungsmanager über ökologische Herausforderungen und die Lösungsansätze der Angewandten Ökologie gesprochen. Wie geht man zum Beispiel mit den Bergen an biogenen Abfällen um, die in Wien täglich anfallen? Was tun mit den 500 Millionen Liter Abwasser samt Fäkalien, die jeden Tag in Simmering zusammenkommen? Oder: Wie kann die landwirtschaftliche Nahversorgung für eine Millionenstadt gesichert werden – und zwar dauerhaft? Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt).Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken.Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheuteWeitere Stadt Wien Podcasts:Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichtenbüchereicast der Stadt Wien Büchereien
Seit ihrer Gründung hat sich die Stiftung Planetarium Berlin zu einer wichtigen Institution der Bildungs- und Kulturlandschaft entwickelt. Zum zehnjährigen Jubiläum erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm, sagt die stellvertretende Vorständin Monika Staesche.
In der ersten Folge unserer Miniserie „Lebensqualität im Quadrat“ geben uns Resi und Michl einen Einblick in das Leben und Arbeiten auf einer Allgäuer Alpe. Sie sprechen mit uns über den Wert regionaler Wertschöpfung, den Erhalt unserer Kulturlandschaft und warum echte Lebensqualität nur durch ein starkes Miteinander entsteht. Wir erfahren, wie wichtig regionale Kooperationen sind und welche Bedeutung hierbei auch die Marke Allgäu spielt. Miniserie: Lebensqualität im Quadrat Was macht das Allgäu eigentlich so lebenswert? Dieser Frage gehen wir in unserer Miniserie auf den Grund und geben der Marke Allgäu eine Stimme. Wir widmen die Serie unseren Partnern, die die Marke Allgäu tagtäglich mit Leben füllen. Und erfahren, wie sie durch ihr Handeln und ihr Engagement die Region bereichern, Werte vorleben und so die einzigartige Lebensqualität im Allgäu erst möglich machen. https://www.alpgenuss.de/ https://www.sennalpe-weinberg-eck.de/ Noch mehr Allgäu Inspiration? Zur Website www.allgaeu.de Instagram www.instagram.com/allgaeu.de Der Allgäu Newsletter newsletter.allgaeu.de Du hast Feedback oder Anregungen zum Podcast? Ideen für weitere Podcast Gäste? Schreib uns gerne eine Email an podcast@allgaeu.de
Monika Kaelin, Förderin der Schweizer Unterhaltungsszene, und Extremalpinist Roger Schäli, der zwischen Traum und Grenzerfahrung lebt, treffen sich bei Michèle Schönbächler. Monika Kaelin Monika Kaelin ist eine vielseitige Schweizer Künstlerin: Entertainerin, Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin, Komponistin und Texterin. Darüber hinaus prägt sie als Theater- und Musikproduzentin, TV-Produzentin sowie Event-Organisatorin die Kulturlandschaft nachhaltig. Geboren und aufgewachsen in Schwyz, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für die Bühne. Bereits als Kind stand sie im Stück «Heidi» auf der Bühne. Nach einem Hauswirtschaftsjahr bei Ordensschwestern in Fribourg liess sie sich als Kindergärtnerin ausbilden. Die junge Frau zog es nach Zürich, wo sie das pulsierende Stadtleben und die Vielfalt der Bühnenwelt für sich entdeckte. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für ihre umfassende Karriere im Showbusiness. Ihr Talent zeigte sich schon damals: Obwohl sie beim ersten Casting heiser antrat, überzeugte sie mit ihrer Hartnäckigkeit und erhielt die Rolle dennoch. Privat wuchs Monika Kaelin in einem bodenständigen Umfeld auf – ihr Vater war Polizist. Mit dem ehemaligen Fussballnationalspieler Fritz Künzli verband sie eine grosse, lebensprägende Liebe. Gemeinsam führten sie mehrere Jahre ein Restaurant und waren als bekanntes Schweizer Glamourpaar auf zahlreichen Anlässen präsent – eine Verbundenheit, die für Monika Kaelin bis heute weiterlebt. Bis heute engagiert sie sich mit grosser Leidenschaft für die Schweizer Unterhaltungskultur. Mit viel Herzblut und Beharrlichkeit organisiert sie den renommierten Prix Walo und setzt sich dabei besonders für die Förderung von Nachwuchstalenten ein. Ihr Engagement macht sie zu einer wichtigen Förderin und Botschafterin der Schweizer Künstlerinnen- und Künstlerszene. ________________________________________ Roger Schäli «Träume sind mir lieber als Erinnerung» – dieser Satz steht sinnbildlich für das Leben von Roger Schäli, einem der herausragenden Schweizer Alpinisten seiner Generation. Aufgewachsen in Sörenberg gemeinsam mit zwei Schwestern, fand Schäli früh den Bezug zur Natur und zu den Bergen. Zunächst erlernte er den Beruf des Zimmermanns. Doch ein Schlüsselmoment veränderte seinen Lebensweg grundlegend: Beim Aufbau eines Hauses mit Blick auf die legendäre Eigernordwand fasste er den Entschluss, selbst hinaufzusteigen. Aus dieser Vision wurde eine Leidenschaft – und schliesslich eine aussergewöhnliche Karriere. Heute hat Roger Schäli die Eigernordwand über 50 Mal durchstiegen und dabei nicht nur bestehende Routen wiederholt, sondern auch neue Wege erschlossen. Unter anderem die Route «Merci la vie», die sinnbildlich für seine Haltung zum Leben steht. Ein schwerer Unfall im Alter von 16 Jahren, der ihn mit erheblichen Verletzungen zurückliess, brachte ihn früh dazu, sein Tun zu reflektieren. Dieses Erlebnis prägte seinen Umgang mit Risiko und Verantwortung in den Bergen nachhaltig. Bereits mit 21 Jahren schloss er die Ausbildung zum Bergführer ab und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Seine Erfahrungen sind geprägt von Extremsituationen: eisige Kälte, Grenzerfahrungen und der Verlust von Seilpartnern. Diese Erlebnisse haben ihm gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten. Als Athlet habe er gelernt, dass man allzu oft vergesse, dankbar zu sein für das Wesentliche – für die eigene Gesundheit und für das Leben selbst. _________________ Moderation: Michèle Schönbächler Monika Kaelin und Roger Schäli zu Gast im Persönlich am Sonntag, 21. Juni 2026 im Kleintheater Luzern in Luzern. Türöffnung ist um 9 Uhr. Das Publikum ist gebeten, bis 9.30 Uhr einzutreffen. ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Die Onlinemagazin RiffReporter, zu dem AstroGeo gehört, braucht eure Hilfe: Hier gehts zum laufenden Crowdfunding https://www.startnext.com/riffreporter Manchmal landeten Insekten auf dem frisch ausgeflossenen Harz eines Baumes, klebten fest und wurden schließlich von dem Harz eingeschlossen. Dieses Harz wurde später Teil des Bodens und des Sediments und schließlich zu einem durchscheinenden Stein – dem Bernstein. Mit viel Glück findet viele Tausend oder Millionen Jahre später ein Mensch den Bernstein mit dem Insekt darin. Was nach dem Stoff für eine bekannte Science Fiction-Filmserie klingt, ist zumindest im Ansatz Realität: Karl erzählt in dieser Folge nicht etwa von eingeschlossen Stechmücken mit Dinosaurier-DNA, sondern von Insekten, die uns deutlich sympathischer sind. Es geht um die Bienen: wer ihre Vorfahren waren, wann in der Erdgeschichte sie sich entwickelten und wieso sie zu dem wurden, was sie heute sind. Wir schätzen sie als wichtige Bestäuber von Blütenpflanzen, züchten die europäische Honigbiene, lassen uns ihren Honig schmecken. Dabei sind Bienen eine extrem diverse Tiergruppe, die als Einzelgänger oder in riesigen sozialen Völkern lebt. Insektenforscher sind froh über fossilisierte Insekten, ob in Bernstein oder eingebettet in Tonstein. Dank ihnen wissen sie: Bienen entstanden aus fleischfressenden Vierflüglern, die eher den heutigen Grabwespen ähnelten. Zu Beginn der Kreidezeit tauchten dann die ersten Blütenpflanzen auf, die sich quasi zeitgleich mit den ersten Bienenarten über die Welt ausbreiteten. Bienchen und Blümchen beeinflussten sich dabei gegenseitig. Schon am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren hatten Blütenpflanzen die Kontinente erobert – und mit ihnen die Bienen. Es geht in dieser Folge um wild lebende Bienen, um Solitärbienen und um Hummeln. Auch die europäische Honigbiene gehört dazu: Sie ist zwar heute ein weitgehend domestiziertes Tier, das von Imkern gehalten, versorgt oder gegen Krankheiten oder Parasiten behandelt wird. Wild lebend kommt es in unseren Breiten kaum noch vor. Uns Menschen ist sie nah und nützlich. Wir verwenden die Honighbiene als Covergirl für Naturschutzbroschüren oder Wahlplakate, was nicht immer gerechtfertigt ist. Zurecht geschätzt wird sie als wichtige Bestäuberin in der Kulturlandschaft. Episodenbild: public domain, Sara Guerrieri, USGS
Das Braunkehlchen ist klein und fein und hat es leider extrem schwer - kaum ein anderer Wiesenvogel ist in den vergangenen Jahren so abgeschmiert wie das Braunkehlchen. Warum geht es diesem kleinen Singvogel, der lange Zeit eine typische und häufige Art in der offenen Kulturlandschaft war, bei uns so schlecht? Was sind die Gründe für sein Verschwinden, warum ging das so schnell? Und: was können wir tun, um diesem hübschen kleinen Kerl zu helfen? Eine etwas traurige Folge über das Verschwinden einer Art, die es verdient hat, dass wir besser auf sie aufpassen.
„Jedermann weiß, dass mit der Kultur auch die Macht verbunden ist“, hat der Historiker Leopold von Ranke gesagt. Auf jeden Fall wissen das offenbar diejenigen, die dabei oder darauf aus sind, sich kultureller Einrichtungen zu bemächtigen: In den USA baut Präsident Donald Trump Museen und das Kennedy-Center in seinem Sinne um. In Frankreich kauft der rechtsgerichtete Milliardär Vincent Bolloré den Sender Canal Plus, die wichtigste Finanzquelle des französischen Kinos, und schickt Filmschaffenden, die sich kritisch geäußert haben, die Kündigung. In Polen hat die Regierungszeit der nationalkonservativen PiS-Partei tiefe kulturelle Spuren hinterlassen. Und in Sachsen-Anhalt fürchtet die „Stiftung Bauhaus Dessau“ um ihre Existenz, falls die nächste Landesregierung von der AfD angeführt wird. Die Kultur scheint ein beliebtes Einfallstor zu sein für alle, die Macht und Einfluss ausbauen oder zementieren wollen, im Moment vor allem von ganz rechts. Warum ist das so? Weil Kultur der Förderung bedarf und deshalb besonders anfällig ist? Und weil sich mit Kultur am leichtesten das Denken und Fühlen sehr vieler Menschen erreichen und beeinflussen lässt? Kultur ist für alle. Und Kultur gehört allen. Welche Folgen hat es also, wenn einzelne Menschen oder Parteien Kultur vereinnahmen, wenn sie Kultur als Plattform für sich selbst nutzen, wenn sie Kulturschaffende und ihr Wirken unterdrücken? Und wie schwierig ist es, die bedrohte oder zerstörte Vielfalt einer Kulturlandschaft zu retten oder wiederherzustellen? Darüber spricht Moderator Oliver Glaap mit Hélène Miard-Delacroix, Politikwissenschaftlerin an der Sorbonne Université in Paris, mit Barbara Steiner, Kunsthistorikerin und Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, mit Axel Brüggemann, Journalist, Publizist und Host des Podcasts „Klang der Macht“, und mit dem langjährigen ARD-Korrespondenten in Polen, Martin Adam. Podcast-Tipp: Klang der Macht In dem sechsteiligen Podcast „Klang der Macht - Dresdens Freiheitskampf & Putins Kulturagenda“ zeichnen Axel Brüggemann und Jeanny Wasielewski ein erschreckend aktuelles Bild von Putins Verflechtung von Macht und Kultur - von seiner KGB-Vergangenheit in Dresden über die Panama Papers bis zum Ukraine-Krieg. https://www.ardsounds.de/sendung/klang-der-macht/urn:ard:show:db6549a6df1be026/
Naturrein. Ohne Zucker. Ohne Kompromisse. Hannes Haas über echtes Handwerk in der Welt der Obstbrände.Was steckt wirklich in deinem Obstbrand? Und warum fahren Kunden aus Berlin, München und Stuttgart nach Pretzfeld in die Fränkische Schweiz, um dort ihren Jahresvorrat einzukaufen?In dieser Beyond-Folge von Decoding Brands treffe ich mich mit Hannes Haas – Edelbrenner vierter Generation und Inhaber der Edelbrennerei Haas in Pretzfeld, dem größten zusammenhängenden Süßkirschenanbaugebiet Europas. Seit fast dreißig Jahren verfolgt Hannes eine Mission: naturreine Obstbrände herzustellen – ohne Zuckerzusatz, ohne Aromastoffe, ohne Kompromisse.In dieser Folge erfährst du:Warum für einen Liter echten Williamsbrand 20 kg Birnen nötig sind und was das über die meisten Produkte im Supermarkt aussagtWelche Tricks die Industrie nutzt, um minderwertige Produkte zu verschleiern und was Begriffe wie „Williamschnaps" oder „Alte Marille" wirklich bedeutenWie Spitzengastronomien wie das Essigbrätlein in Nürnberg oder Alois in München auf seine Produkte setzenWarum gerade die junge Generation wieder neugierig auf ehrliche, regionale Lebensmittel wirdWie Hannes die Edelbrennerei Haas für die Zukunft aufstelltEine Folge über Prinzipientreue, Kulturlandschaft, Transparenz – und die Frage, was wir eigentlich wirklich trinken.Jetzt reinhören!
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
Themen u.a.: Die literarische Vergangenheit Ostdeutschlands wurde ausgelöscht, meint unser Gast. Und: Der Wahlkampf in Rheinland-Pfalz wird auf Bodenständigkeit ausgetragen. Von WDR 5.
Das Bakterium Xylella hat bereits Millionen von Olivenbäumen vernichtet. Für viele Bauern bedeutete das den wirtschaftlichen Ruin. Doch seit wenigen Jahren wächst die Zuversicht. Verena Schälter über einen Verein, der die jahrtausendealte Kulturlandschaft wieder aufbauen will
Tricia Tuttle bleibt Berlinale-Chefin – doch die Debatte um Meinungsfreiheit bei Festivals spaltet. Meron Mendel warnt vor Gesinnungsprüfungen in der deutschen Kulturlandschaft.
Unser Kunst- und Architekturpodcast «This is Basel» startet mit frischer Stimme ins neue Jahr: Samuel Leuenberger, freischaffender Kurator und Gründer des Ausstellungsraums SALTS, übernimmt neu die Rolle des Hosts an der Seite von Sophie Lardon. Gemeinsam widmen sie sich in der Folge 17 dem Buch «ABC Basel». Die redaktionell kuratierte Publikation macht Basels vielfältige Kunst- und Kulturlandschaft sichtbar. Sie lädt dazu ein, zentrale Institutionen, Orte sowie Akteur*innen der Stadt neu zu entdecken und zeigt eindrücklich, wie facettenreich der Kulturstandort Basel ist. Das und noch viel mehr erfährst du in dieser Folge: • Warum «ABC Basel» mehr ist als ein klassisches Kunstbuch. • Weshalb der Albumtitel «Let Love Rule» von Lenny Kravitz Basel am besten beschreibt. • Warum sich Basel für Sophie wie ein Apéro anfühlt. • Weshalb «breitgefächert» die ideale Jobbezeichnung ist. Shownotes: - Publikation «ABC Basel»: https://www.basel.com/de/basel-inspiriert/abc-basel - Kunstverein SALTS: https://www.salts.ch - Studio Mercedes: https://studiomercedes.com/ - Alle Infos und Fotos unter https://www.basel.com/podcast - Produktion: Tonton GmbH
Der Maulwurf gehört zu den bekanntesten und zugleich missverstandenen Wildtieren unserer Kulturlandschaft. Kaum ein Tier ist so präsent und gleichzeitig so unsichtbar. Seine Erdhügel verraten ihn, doch selbst bekommt man ihn fast nie zu Gesicht. Besonders im Winter stellen sich viele Menschen die Frage, was eigentlich aus dem Maulwurf wird, wenn die Temperaturen sinken, der Boden gefriert und scheinbar kein Leben mehr an der Oberfläche stattfindet.
Drei Jahre ist es her, dass Alex Sattler uns sprachlich und weintechnisch ordentlich eingeschenkt hat. Heute bringen wir Balance in die Bude: Sein Bruder Andreas Sattler sitzt am Mikro. Er ist der Mann für den Keller und den Feinschliff. Zusammen bilden sie eine Doppelspitze, die zeigt, dass ein Generationswechsel ein stilistischer Hauptgewinn sein kann. Wo früher Üppigkeit war, regieren heute Fokus und Präzision. Gemeinsam verkosten wir eine echte Premiere: Das Projekt „Kleine Gärten“ – die höchst zeitgemäße Antwort auf das Sterben kleiner Strukturen in der Steiermark. Wie man eine kleinteilige Kulturlandschaft rettet, warum Welschriesling weit mehr ist als nur ein Spritzer-Wein, wie man bei Fassproben die Zukunft schmeckt, warum Kalk überbewertet ist? Lernen wir alles. Und wie eine harmonische Stabübergabe funktioniert, bei der am Ende alle vom Gleichen überzeugt sind. Andreas und Alex sind der Beweis dafür, dass man es aus einem vergessenen Dorf auf internationale Top-Weinkarten bringen kann, wenn man mit genug Haltung und dem berühmten Sattler-Sturschädel ans Werk geht. Hört rein! Sattlerhof x TundA* Weinpaket: Österreich: https://www.sattlerhof.at/shop/index.php/p/sattlerhof-terroir-und-adiletten-tunda Deutschland: https://www.gute-weine.de/terroir-adiletten-weinpaket-zur-folge-206-mit-andreas-sattler/ Folgt Andreas Sattler auf Instagram: https://www.instagram.com/sattlerhof_weingut/ Instagram: https://www.instagram.com/hotel_sattlerhof/ Website: https://sattlerhof.at/ Folgt „Terroir & Adiletten“ auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Es ist immer ein großer Spaß, sich mit Harald Schmidt, einem der bekanntesten Satiriker Deutschlands, zu unterhalten. Ursprünglich wollten Kristian und Harald sich lediglich über Musicals austauschen, doch daraus wurde schnell ein wilder Ritt durch die internationale Kulturlandschaft. Sie sprechen über Schauspielerei, Filme und Fernsehserien – natürlich auch über das Traumschiff, bei dem Harald Schmidt regelmäßig mitspielt. Außerdem geht es ums Orgelspielen, denn er ist ausgebildeter Organist. Und auch zu Kristians Lieblingsthema – Menschen, die im Zug lautstark telefonieren und sich benehmen, als wären sie die einzigen auf der Welt – hat er einiges zu sagen. Eine Begegnung - wie immer höchst amüsant, intelligent, albern. Podcasttipp: „Was für Zeiten – Richling plus 1“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/was-fuer-zeiten-richling-plus-1/urn:ard:show:c4ffb0871e7571d7/
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Widerstand gegen den Lithiumabbau in Covas do Barroso, Nordportugal Seit 7 Jahren leisten die Anwohner*innen Widerstand gegen die Zerstörung ihrer Natur- & Kulturlandschaft durch den geplanten Lithiumabbau.
Happy New Year ihr Lieben!Wir sprechen uns auch im neuen Jahr wieder einmal im Monat und in unserer ersten Folge gehts ua um den 2016 Trend. Wer waren wir da? Wie blicken wir auf die Zeit zurück und was hat sich (an uns und unserer Musik) verändert?Außerdem wollen wir uns Vorsätzchen machen für dieses Jahr. Habt ihr Vorschläge? Wollt ihr mitmachen! Lasst mal hören!Außerdem möchten wir euch alle beim Hamburg Konzert am 13.2. in der Hebebühne sehen! HIER gibts Tickets.Denkt dran: Support Small Artist! Nur so bleibt unsere Kulturlandschaft vielfältig :)
„Deutschlands wilde Wölfe“ ist das Standardwerk über die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland. Nachdem die ersten Auflagen vergriffen waren, ist das Buch nun komplett überarbeitet, aktualisiert und erweitert neu erschienen. In dieser Ausgabe vom Wolfspodcast schildert der Zoologe und Fotograf Axel Gomille, wie er die faszinierenden Wildtiere über viele Jahre beobachtet und fotografiert hat. In seinem Werk kombiniert er einzigartige Fotos, die alle in freier Natur entstanden sind, mit detaillierten Beobachtungen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und bietet dabei einmalige Einblicke in das Verhalten der Tiere. Er beleuchtet sowohl die Herausforderungen als auch die Erfolge der letzten 25 Jahre. Wie kann eine möglichst konfliktarme Nachbarschaft von Menschen und Wölfen gelingen? Wie sieht das wahre Wesen der Wölfe aus, und wie kommen sie in unserer Kulturlandschaft zurecht? Dieses Buch liefert Antworten und schlägt Lösungen vor. Ein absolutes Muss für alle, die sich sachlich über das Thema Wölfe in Deutschland informieren wollen. Doch die Debatte über den Wolf wird oft emotional und unsachlich geführt – teils aus Unwissenheit, teils mit Absicht. Wirtschaftliche und strukturelle Probleme in der Medienbranche sowie der zunehmende Druck durch die Digitalisierung begünstigen falsche und reißerische Darstellungen. Was lässt sich gegen die Flut an Falschmeldungen tun? Axel kommt mit einer wirklich guten Idee, die die Lösung sein könnte. Aber dazu braucht es tatkräftige Unterstützung. Ob unter den Podcast-Hörerinnen und Hörern jemand ist, der drauf einsteigt?
Grau, genügsam, gebirgstüchtig: Das Rätische Grauvieh prägte jahrhundertelang die Berglandwirtschaft in Graubünden. Dann verschwand es fast völlig. Heute kehrt diese besondere Rinderrasse zurück – und mit ihr ein Stück alpine Identität. Und wir können selbst zu ihrer Erhaltung beitragen. Das Rätische Grauvieh ist ein altes Höhenrind aus dem Alpenraum, seit dem Mittelalter in Graubünden nachgewiesen. Im 20. Jahrhundert fast ausgestorben, wird es seit den 1990er-Jahren in der Schweiz systematisch wiederaufgebaut. Die Tiere sind trittsicher, schwindelfrei und klettern auf steilen Hängen bis 2'500 Meter. Sie verwerten Gras dort, wo Maschinen scheitern und kommen mit kargem Futter aus. Der Charakter der Tiere ist ruhig und umgänglich, zudem sind sie hitzeresistenter als andere Rassen. Eine Kuh liefert rund 3500 kg Milch pro Laktationsperiode, die ideal für Käse. Ihr Fleisch ist feinfaserig und gut marmoriert, ihr langsames Wachstum bedeutet höhere Fleischqualität und Aroma. Der Einsatz von Rätischem Grauvieh unterstützt die Alpwirtschaft und die Bewirtschaftung steiler Berglagen ohne Maschinen. Sie trägt zur offenen Kulturlandschaft und zur regionalen Identität als «Grischa-Chue» bei. Wer den Bestand des Rätischen Grauviehs fördern will, kann Bergkäse und Alpprodukte aus ihrer Milch kaufen. Es gibt auch Fleischpakete direkt beim Bauern, um die Ganzverwertung des Tieres zu fördern.
Ideencouch – Der Podcast, der selbstständig macht mit Jan Evers
Warum scheitern so viele Festivals – und wie schafft es das Watt-en-Schlick-Fest, innerhalb von 1–2 Stunden ausverkauft zu sein? In dieser Folge erzählt Till, Gründer des Festivals, wie aus einer verrückten Idee eine Love Brand wurde. Und wie man auf begrenztem Raum trotzdem Acts wie Nina Chuba, AnnenMayKantereit oder Zaho de Sagazan präsentiert. Till nimmt uns mit von den ersten chaotischen Jahren bis heute – und verrät, warum er über das Geschäftsmodell 12 Jahre lang nie systematisch nachgedacht hat. Jan versucht genau das: die Logik hinter diesem Festival zu entschlüsseln und es gemeinsam im Podcast mit Till weiterzuentwickeln. Till gibt außerdem Einblicke in die Realitäten hinter der Bühne: Wie hoch ist das finanzielle Risiko und die Einbuße eines verregneten Festivalwochenendes? Und wie navigiert man zwischen Idealismus und wirtschaftlicher Verantwortung Wenn du gründen willst, Events planst oder Inspiration für Purpose-getriebene Geschäftsmodelle suchst: Unbedingt reinhören! Viel Spaß!Smart Business Control: Schaut jetzt bei Smart Business Control vorbei und meldet euch für die kostenlose Pilotphase an. Über die Personen: [Gast] Till Krägeloh ist ein Kulturunternehmer durch und durch. Seit über zehn Jahren bewegt er sich in der Führungsetage der Kulturlandschaft, heute als Geschäftsführer der Gertrud und Hellmut Barthel-Stiftung und als geschäftsführender Gesellschafter des WATT EN SCHLICK FEST. Seine Erfahrung im Executive- und Business-Management hat er unter anderem in drei intensiven Jahren als Leiter des zakk geschärft. Tills Antrieb: mit strategischem Denken und innovativen Führungsideen die Kulturbranche nachhaltig prägen. Er steht für Diversität, für verantwortungsvolle Entwicklung – und für Teams, die durch unterschiedliche Perspektiven stärker werden.[Gastgeber] Dr. Jan Evers ist erfahrener Gründungsberater und selbst Unternehmer. Jan berät seit fast 20 Jahren Banken und Ministerien sowie wachstumsstarke Gründer*innen und Mittelständler – als Aufsichtsrat, Business Angel und Miteigentümer. Mehr Infos zu Jan: https://everest-x.de/profil/ [Redaktion] Gesa Holz & Sarah Bechtloff [Technische Bearbeitung] Anne de Chénerilles Weitere Themen: LaborX Hamburg – Ideencouch #66 Geschäftsmodell – Ideencouch #129 Warum es dein Unternehmen geben sollte – Ideencouch #122 Mit Pinseln zum Profit – Ideencouch #103 Kapitalbeschaffung für Gründer*innenÜber die Ideencouch: Die Ideencouch ist ein Podcast von EVEREST. Wenn du Gründer*in bist, dich Startups faszinieren oder du als Unternehmer*in an deinem eigenen Unternehmen arbeitest, ist dieser Podcast genau der richtige für dich. Aus den Gesprächen zwischen Jan und seinen Gästen wirst du praktisches Wissen, anwendbare Erkenntnisse und kreative Anregungen für deinen Unternehmer*innen-Alltag mitnehmen. -- Du möchtest uns Feedback geben oder selbst Gast im Podcast sein? Schreib uns eine E-Mail an an info@laborx-hamburg.de Wir freuen uns auf deine Nachricht! -- Partner -- LaborX -- Gründerplattform -- Firmenhilfe --SmartBusinessPlan – Smart Business Control
Balzer, Vladimir www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Heute wird es künstlerisch und inspirierend. In der neuenFolge von „Nordeifel lauschen“ nimmt euch Daniel Dähling mit in die Kunst- und Kulturlandschaft der Nordeifel.Kleine feine Museen warten auf euch, die mit viel Herzblutgeführt werden und alle sind auf ihre Art besonders und einzigartig. Ziel der Initiatoren ist es, Kunst und Kultur in der Nordeifel lebendig zu halten und die Schönheit der Eifel in Wert zu stellen. Nicht nur Gemälde und bildende Kunst gibt es im Eifelmuseum in Blankenheim zu sehen. Das Haus zeigt wie eng Natur, Kultur und Alltag in der Region miteinander verbunden sind und waren. Die Ausstellungen wechselnregelmäßig und bieten immer neue Anreize den Quellort der Ahr zu besuchen. Im Hubert-Salentin-Museum tauchen wir ein die Lebenswelt des Zülpicher Malers Hubert-Salentin, der als Teil der Düsseldorfer Malerschule wirkte. Das KunstForum Eifel lockt mit wechselnden Ausstellungsangeboten, die immer wieder von regional und überregional bekannten Künstler: innen gestaltet werden. Austausch, Begegnung und Inspiration stehen hier im Vordergrund. Aktuell gibtes „Bilder für über's Sofa“ zu sehen, ein Kunstmarkt wo man die Werke direkt mit nach Hause nehmen kann.Packt ein bisschen Neugier ein und lasst euch von den Besonderheiten verzaubern.Interviewpartner dieser Folge:- Juliane Vetter, Vorsitzende Manfred-Vetter-Stiftung- Ruth Kirstgen, Vorsitzende Förderverein EifelmuseumBlankenheim- Eva-Maria Hermanns, Förderverein Maler der EifelLinks:Hubert-Salentin MuseumEifelmuseum BlankenheimKunstForum EifelWeihnachtsmarkt im Kloster SteinfeldWeihnachtsmarkt in Bad MünstereifelNordeifel winterlich – Wo Weihnachten zuhause ist
Archäologie einer Kulturlandschaft - (4) Wirtschaftstandort mit Tradition Mit: Hans Reschreiter, Montanarchäologe - Gestaltung: Barbara Volfing- Sendung vom 12.12.2025
Archäologie einer Kulturlandschaft - (3) Die Marke Hallstatt Mit: Hans Reschreiter, Montanarchäologe - Gestaltung: Barbara Volfing- Sendung vom 11.12.2025
Archäologie einer Kulturlandschaft - (2) Ein Hoch auf das Salz Mit: Hans Reschreiter, Montanarchäologe - Gestaltung: Barbara Volfing- Sendung vom 10.12.2025
Archäologie einer Kulturlandschaft - (1) Es beginnt in der Eiszeit Mit: Hans Reschreiter, Montanarchäologe - Gestaltung: Barbara Volfing- Sendung vom 09.12.2025
Literaturfestival "book:ed" in Erlangen: Gespräch mit Philipp Krömer / "Innocence" am Staatstheater Nürnberg / Ursula Ambachs "Lebensräume - das Haus meiner Heimat" in der Mohr-Villa Freimann / "Reflections" im ZIRKUSLAB in der Pasinger Fabrik / Ingolstädter Jazztage / Transit-Filmfest in Regensburg: Gespräch mit Chrissy Grundl
Das Schweizer See-Burgtheater Kreuzlingen ist eine feste Marke in der dortigen Kulturlandschaft. Seit 35 Jahren spielt es jeden Sommer über mehrere Wochen eine Open-Air-Produktion. In diesem Jahr gibt es einen Intendantenwechsel. Mit Rahel Wohlgensinger, Simon Engeli und Giuseppe Spina übernimmt ein Trio aus erfahrenen Theaterschaffenden die Leitung des See-Burgtheaters.
Die Gletscher sind die Fieberthermometer des Klimawandels. Bis zum Ende des Jahrhunderts, so schätzen Experten, werden in der Schweiz fast alle Gletscher geschmolzen sein. Mit ihnen verschwindet ein prägender Teil der Schweizer Natur- und Kulturlandschaft, Lebensräume verändern sich. Was außer Wasser verlieren wir, wenn die Gletscher verschwinden? In Gletscherbächen hat ein Schweizer Forschungsteam gerade eine erstaunliche Vielfalt an Bakterien entdeckt - Biodiversität, die zusammen mit den Gletschern zu verschwinden droht. Und während Glaziologen das rasante Schmelzen des "ewigen Eises" vermessen, suchen Künstlerinnen auch nach neuen Wegen, den Wandel sichtbar zu machen. ARD-Korrespondentin Kathrin Hondl berichtet.
Die Landschaftsökologin Anneli Palo spricht über eine alte Kulturlandschaft im Baltikum. Im ersten Teil der Serie geht es um bunt gemischte Baumarten in flachen Regionen. Gestaltung: Lothar Bodingbauer- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17.3.2025
Die Landschaftsökologin Anneli Palo spricht über eine alte Kulturlandschaft im Baltikum. Der fünfte und letzte Teil der Serie handelt vom Rückzugsort in der Natur. Gestaltung: Lothar Bodingbauer- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21.3.2025
Die Landschaftsökologin Anneli Palo spricht über eine alte Kulturlandschaft im Baltikum. Der zweite Teil der Serie beleuchtet die Geschichte der Landnutzung. Gestaltung: Lothar Bodingbauer- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18.3.2025
Die Landschaftsökologin Anneli Palo spricht über eine alte Kulturlandschaft im Baltikum. Im vierten Teil der Serie steht das sinnliche Erlebnis der Jahreszeiten im Mittelpunkt. Gestaltung: Lothar Bodingbauer- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20.3.2025
Die Landschaftsökologin Anneli Palo spricht über eine alte Kulturlandschaft im Baltikum. Im dritten Teil der Serie geht es um die ökologische Kartierung. Gestaltung: Lothar Bodingbauer- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19.3.2025
Bis zum Ende dieses Jahrhunderts werden in der Schweiz fast alle Gletscher geschmolzen sein, schätzen Glaziologen. Die globale Erwärmung verändert die Schweizer Natur- und Kulturlandschaft zunehmend. Ein großes Umdenken bewirkt das offenbar kaum. Von Kathrin Hondl und Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Ohne Schafe würden viele deutsche Kulturlandschaften anders aussehen. Und ohne das Schaf hätte des Menschen Kultivierung wohl kaum begonnen, damals vor 10.000 Jahren. Ein wohlig-wollenes Feature über das Lamm Gottes.
Wie reagieren Kulturschaffende auf die Wahlergebnisse? Vor allem, da viele Häuser seit Jahren das Ziel von Angriffen durch die AfD sind? Wir bringen ein Stimmungsbild einer Kulturlandschaft, die sich nicht unterkriegen lässt. Daneben noch eine Besprechung von "Like A Complete Unknown" und ein Porträt des ukrainischen Filmregisseurs Oleh Senzow.
Siniawski, Adalbert www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
„Es war wie eine Welle, die über uns niedergebrochen ist“, beschreibt Stella Leder, Leiterin des Instituts für Soziale Plastik in Berlin die Ereignisse nach dem 7. Oktober 2023. Sie fordert spezifische Förderprogramme für jüdische und antisemitismuskritische Künstlerinnen und Künstler, um deren Perspektive und Werke im Kulturbetrieb sichtbarer zu machen.