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In Folge 206 des Dachthekenduetts sprechen Martin Moczarski und Sascha Koll über Campact-Kündigungswellen, den SWR-„Libertäre bedrohen Demokratie“-Beitrag, Ben Ungeskriptet bei ZDF „13 Fragen“, den ZDF-KI-Fake um Dunja Hayali sowie Heizungsgesetz und Energiepolitik rund um die Ukraine.Alle Links in unserem Artikel zur Sendung:https://freiheitsfunken.info/2026/02/26/23833-dachthekenduett-folge-206-tv-links-ist-vorbei--jetzt-aber-wirklichMöchten Sie unsere Arbeit unterstützen?––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––Spenden Sie Werkzeuge für die libertäre GlücksschmiedePayPal (auch Kreditkarte) / Überweisung / Bitcoin / Monero:
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Viele denken bei „Marktwirtschaft“ sofort an Preise, Produkte und Umsatz. Fritz B. Simon denkt radikaler: Jede Organisation handelt – immer. Und jedes Verhalten wird im Markt bewertet. In dieser Episode nehme ich die Gedanken aus dem Buch Radikale Marktwirtschaft - Grundlagen des systemischen Managements - und übertrage sie konsequent auf Organisationen: Unternehmen als Systeme mit Innen- und Außenperspektive, die nicht nur Waren liefern, sondern an jedem Touchpoint Wirkung erzeugen – oder verspielen. Du hörst, warum ein freundlicher Satz, ein erreichbarer Service oder eine kleine Geste manchmal mehr „Preis“ erzeugt als das Produkt selbst. Wir schauen auf die subjektive Buchhaltung zwischen Kunde und Anbieter, auf Kulanz, Erwartungen und die Frage, warum Organisationen aus ihrer Sicht immer rational handeln – auch wenn das von außen völlig anders wirkt. Zum Abschluss bekommst du praktische Rezepte gegen Selbsttäuschung: weniger Worthülsen, mehr beobachtbares Verhalten, bewusster Fokus auf echte Kundenrückmeldung – und die klare Konsequenz, wenn niemand kauft: Produktpalette verändern oder den Markt wechseln. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
In dieser m.next Podcast-Folge mit dem Philosophen Markus Gabriel geht es um Moral und die Verantwortung wirtschaftlichen Handelns. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Moral für viele Menschen heute ein Reizwort ist. „Du bist immer so moralisch“ ist meist vorwurfsvoll, selten anerkennend gemeint. Und doch können wir auf moralische Orientierung nicht verzichten. Aber wann kippt Moral ins Moralisieren? Und was heißt es überhaupt, moralisch zu handeln? Gabriel spricht über universelle moralische Tatsachen, die Antworten darauf geben, was wir tun sollten und was moralisch richtig oder falsch ist. Sie existieren auf Basis unseres gemeinsamen Menschseins und gelten allgemein und objektiv, unabhängig von individuellen Meinungen oder Prägungen. Moralische Neutralität ist nicht möglich, so Gabriel. Gabriel fordert einen „ethischen Kapitalismus“, eine moralische, humane Marktwirtschaft, die nicht auf unendliches Wachstum ausgerichtet ist. Kann das realistisch sein? Diskutiert wird das Modell des Grünen Wachstums und die Grenzen zwischen ökonomischen Anforderungen und moralischer Verantwortung, etwa mit Blick auf Klimawandel, Wettbewerbsdruck und den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Überfordern sich Unternehmen, wenn sie öffentlich Haltung zu politischen oder gesellschaftlichen Fragen zeigen, oder kann das sogar ein wirtschaftlicher Vorteil sein? Welche Rolle kommt Unternehmen für die Stabilität von Demokratie und Gesellschaft zu? Ist Zuversicht eine moralische Pflicht? Markus Gabriel zählt zu den bekanntesten und einflussreichsten deutschen Philosophen der Gegenwart. Mit nur 29 Jahren wurde er zum jüngsten Philosophieprofessor Deutschlands berufen. Heute ist er Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn sowie Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie. In seinen Büchern, unter anderem „Moralische Tatsachen, Gutes tun – Wie der ethische Kapitalismus die Demokratie retten kann“ und „Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten“ beschäftigt er sich seit Jahren mit Fragen der Moral.
„Die Menschen gehen auf die Straße für niedrigere Mieten, aber nicht für mehr Wohnungen.“ Dieser Satz bringt das zentrale Problem für Prof. Michael Voigtländer auf den Punkt: Für das Thema Bauen fehlt in Deutschland die gesellschaftliche Rückendeckung. Wer bauen will, kämpft nicht nur mit Verfahren, Kosten und Regeln, sondern mit einem Narrativ, das Bauen nicht mehr positiv konnotiert. Stattdessen gewinnen andere Ideen an Raum – in Berlin sogar die Vergesellschaftung. Der Ökonom vom deutschen Institut der Wirtschaft hinterfragt die für ihn „irre“ Idee und ist der Meinung, dass, sollte es so weit kommen, Berlin für Jahrzehnte ge- und beschädigt wäre. Die Akteuren lehnen die Marktwirtschaft ab, versuchen über „eine Spielwiese, den Sozialismus wieder reinzuholen“. Am Ende wären, so Prof. Michael Voigtländer, die Mieter „die blöden“. Natürlich arbeiten wir uns auch am Bauturbo ab. Prinzipiell erst einmal eine gute Idee, nur mit der Umsetzung hapert es. Notwendig wäre etwas anderes: mehr Output pro Bauarbeiter und damit Innovationsschübe. Notwendig wäre auch, dass Kommunen, Länder und Bund Kompetenzen endlich bündeln, statt gegeneinander zu arbeiten, dass gute Ideen nicht mehr im Wirrwarr kleinteiliger Vorgaben und Wettbewerben verschwinden. Zudem habe ich Michael Voigtländer die Fragen aller Fragen zumindest für die Immobilienbranche – gestellt: Was ist bezahlbarer Wohnraum, wie lautet die exakte Definition? Und wäre es nicht zwingend notwendig, dass Eigentum wieder ein besseres Image bekommt? Die Antworten gibt es in diesem Podcast und damit geht es rein in das Jahr 2026. „Uns fehlt der Mut für den großen Wurf“, sagt Prof. Michael Voigtländer. Doch die Aussichten sind nicht düster. Für das Jahr 2026 sieht der Experte einen Aufwärtstrend.
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Was wäre, wenn dein Verhalten kein „Charakter“ ist – sondern eine Ware? In dieser Episode zitiere ich Fritz B. Simon aus Radikale Marktwirtschaft und bleibe konsequent in der Ich-Perspektive: Du als „Fabrik“, die fortlaufend Verhalten produziert und es auf einem Markt der Möglichkeiten anbietet. Wir schauen darauf, wie sich Innen- und Außenperspektive in einem einzigen Modell verbinden lassen – und warum Menschen aus ihrer eigenen Sicht fast immer „ökonomisch rational“ handeln, selbst dann, wenn es für dich völlig unsinnig wirkt. Es geht um subjektive Wertmaßstäbe, um das stille Rechnen in Beziehungen (Wer schuldet wem was?) und um die überraschende Erkenntnis: Nicht das, was du meinst, zählt – sondern das, was als Verhalten wahrgenommen, bewertet und „abgenommen“ wird. Zum Abschluss teile ich fünf konkrete Rezepte, die dich im Alltag handlungsfähiger machen: weniger Worthülsen, mehr beobachtbares Tun, klarerer Fokus – und der Mut, deine „Produktpalette“ zu verändern, wenn dein Verhalten auf dem falschen Markt landet. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Friedrich Merz übernimmt die Kritik von Donald Trump und kündigt Reformen in der EU an. Jabvier Milei preis die freie Marktwirtschaft und das Unternehmertum. Trump gründet den Friedensrat – soll die Schweiiz mitmachen?
Erichsen Geld & Gold, der Podcast für die erfolgreiche Geldanlage
Ich möchte keinen Etikettenschwindel betreiben und auch niemandem die Zeit rauben oder am Ende enttäuschen. Beim Titel der heutigen Podcastfolge könnte nämlich der Eindruck entstehen, ich würde darüber sprechen, wie wir alle „von denen da oben“ – nicht von Dänen, sondern von „denen da oben“, den Bilderbergern, der Elite – kontrolliert werden, Stichwort Überwachungsstaat und so weiter. Darum geht es heute aber nicht. Es geht vielmehr um eine stille Revolution: um das Ende des freien Kapitalverkehrs. Und nur weil das bislang keine große Schlagzeile war, heißt das nicht, dass daraus keine große Entwicklung wird. Ich gehe im Gegenteil davon aus, dass es genau so kommen wird – und deshalb möchte ich heute im Podcast darüber mit euch sprechen. ► Hole dir jetzt deinen Zugang zur brandneuen BuyTheDip App! Jetzt anmelden & downloaden: http://buy-the-dip.de ► An diese E-Mail-Adresse kannst du mir deine Themen-Wünsche senden: podcast@lars-erichsen.de ► Meinen BuyTheDip-Podcast mit Sebastian Hell und Timo Baudzus findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io ► Schau Dir hier die neue Aktion der Rendite-Spezialisten an: https://www.rendite-spezialisten.de/aktion ► TIPP: Sichere Dir wöchentlich meine Tipps zu Gold, Aktien, ETFs & Co. – 100% gratis: https://erichsen-report.de/ Viel Freude beim Anhören. Über eine Bewertung und einen Kommentar freue ich mich sehr. Jede Bewertung ist wichtig. Denn sie hilft dabei, den Podcast bekannter zu machen. Damit noch mehr Menschen verstehen, wie sie ihr Geld mit Rendite anlegen können. ► Mein YouTube-Kanal: http://youtube.com/ErichsenGeld ► Folge meinem LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/erichsenlars/ ► Folge mir bei Facebook: https://www.facebook.com/ErichsenGeld/ ► Folge meinem Instagram-Account: https://www.instagram.com/erichsenlars Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizenziert. Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis
In unserer Sendung „Tondokument“ bringen wir einen Vortrag von Prof. Norbert Bolz unter dem Titel „Warum unsere politisch-mediale Elite antikapitalistisch ist“, aufgenommen während der 13. Jahreskonferenz des Ludwig-von-Mises-Instituts. Die Veranstaltung fand am 11. Oktober 2025 in München statt. Der Professor für Medienwissenschaften und Kommunikationstheorie analysiert in seinem Vortrag die Ursachen für die zunehmende Skepsis gegenüber der Marktwirtschaft in den Führungsetagen von Politik und Medien. Bolz zeigt auf, wie die Entfremdung von der ökonomischen Realität sowie ein neuer aktivistischer Journalismus die Grundpfeiler der Demokratie gefährden. Durch das Programm führt der Jurist, Publizist und Buchautor Dr. Andreas Tiedtke.
Zum Start ins neue politische Jahr spricht Gordon Repinski mit Ulf Poschardt, Herausgeber der „Premium-Gruppe“ des Axel Springer Verlags, zu der neben der WELT-Gruppe auch POLITICO Deutschland und Business Insider Deutschland gehören, über den Zustand der deutschen Politik und die Frage, ob vor dem Land ein Umbruch aus der Mitte oder von den Rändern steht. Im Zentrum des Gesprächs: die Zukunft der demokratischen Mitte, die Rolle des Journalismus und die wachsende Fragilität des politischen Systems. Ein weiterer Schwerpunkt: Die Wirtschaft und Reformpolitik. Poschardt fordert eine radikale wirtschaftspolitische Wende. Steuervereinfachung, Abbau von Bürokratie, Neuordnung des Sozialstaats und Orientierung an Modellen wie Dänemark oder Ludwig Erhards sozialer Marktwirtschaft. Ein streitbares Gespräch über Macht, Medien, Verantwortung und die Frage, wie Deutschland politisch durch das Jahr 2026 kommen kann. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Legal Notice (Belgium) POLITICO SRL Forme sociale: Société à Responsabilité Limitée Siège social: Rue De La Loi 62, 1040 Bruxelles Numéro d'entreprise: 0526.900.436 RPM Bruxelles info@politico.eu www.politico.eu Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
DM-Chef Christoph Werner ist durch seine Äußerungen zum Umgang mit der AfD ins Zentrum einer Debatte geraten. Er hatte das Recht von Wirtschaftsverbänden verteidigt, Abgeordnete aller Fraktionen einzuladen. Der folgende Proteststurm hat den erfahrenen Unternehmer verunsichert. Werner plädiert für eine sachliche Debattenkultur: „Wir müssen uns die Frage stellen, wie wir mit zunehmend polarisierten Diskussionen so umgehen können, dass wir am Ende uns nicht alle anschreien."Werner macht sich Sorgen, dass Deutschland immer weniger wettbewerbsfähig wird und zu stark vom Export abhängt. Er mahnt an, sich wieder auf die soziale Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards zu besinnen. Bürokratie und langsame Verwaltung gefährden das Vertrauen der Bürger in den Staat. Sein Appell: „Wir müssen unternehmerisch rangehen – in allen Bereichen unseres Landes."Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge sprechen wir mit dem Geldökonomen Prof. Dr. Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft über die Grundlagen unseres Geldsystems, die Rolle von Zentralbanken und Staaten sowie die strukturellen Anreize hinter Inflation. Wir diskutieren, warum Geldschöpfung ein enormes Privileg ist, wen Inflation tatsächlich trifft und weshalb stabile Währungen für eine funktionierende Marktwirtschaft entscheidend sind. Außerdem geht es um Währungswettbewerb, die Idee von Hayek, die Rolle der EZB und darum, welche Bedeutung Bitcoin als staatsfreies Geld in diesem Kontext haben kann.
Es steht aktuell nicht gut um die deutsche Wirtschaft. Aber welche Perspektiven gibt es für die Ökonomie — in Deutschland und der EU? Wir werfen einen Blick auf den Wohnungsmarkt, in die Geschichte der Marktwirtschaft und auf die Ukraine. Zur Ausgabe 4/2025 des Wissenschaftsmagazins „MaxPlanckForschung“ mit dem Fokus „Vermarktet“ kommt ihr hier. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/forschungsquartett-wirtschaft-in-europa
Es steht aktuell nicht gut um die deutsche Wirtschaft. Aber welche Perspektiven gibt es für die Ökonomie — in Deutschland und der EU? Wir werfen einen Blick auf den Wohnungsmarkt, in die Geschichte der Marktwirtschaft und auf die Ukraine. Zur Ausgabe 4/2025 des Wissenschaftsmagazins „MaxPlanckForschung“ mit dem Fokus „Vermarktet“ kommt ihr hier. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/forschungsquartett-wirtschaft-in-europa
Es steht aktuell nicht gut um die deutsche Wirtschaft. Aber welche Perspektiven gibt es für die Ökonomie — in Deutschland und der EU? Wir werfen einen Blick auf den Wohnungsmarkt, in die Geschichte der Marktwirtschaft und auf die Ukraine. Zur Ausgabe 4/2025 des Wissenschaftsmagazins „MaxPlanckForschung“ mit dem Fokus „Vermarktet“ kommt ihr hier. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/forschungsquartett-wirtschaft-in-europa
Gottlieb Duttweiler expandiert in neue Geschäftsfelder und schenkt sein Lebenswerk der Bevölkerung - zumindest formell. Er sorgt ausserdem im Bundeshaus für Aufsehen und tritt in einen Hungerstreik. Gottlieb Duttweiler findet einen Weg, um trotz Filialverbot weiter wachsen zu können. Er gründet die Reise-Genossenschaft Hotelplan, um den Tourismus in der Schweiz zu fördern und Ferien für alle erschwinglich zu machen. Das Filialverbot treibt Duttweiler auch in die Politik. Er wird Nationalrat und gründet den Landesring der Unabhängigen. Duttweiler ärgert sich oft über den behäbigen Politbetrieb in Bern. Er verschafft seinem Ärger auch Luft und zerstört eine Scheibe im Bundeshaus. 1941 wandelt Duttweiler seine Migros in eine Genossenschaft um. Er «verschenkt» sie an die Kundinnen und Kunden, bleibt aber faktisch der Mann, der das Sagen hat. Duttweiler träumt von einer neuen Form der Marktwirtschaft, einem sozialen Kapitalismus. Die Migros-Klubschule ist ein Beispiel dafür oder auch das Migros-Kulturprozent. Nach dem Zweiten Weltkrieg expandiert die Migros stark. Und Gottlieb Duttweiler schielt wieder über den grossen Teich, um sich inspirieren zu lassen. In Zürich eröffnet der erste Selbstbedienungsladen der Schweiz. Nicht alle seine Projekte aber sind erfolgreich, er scheitert zum Beispiel bei der Expansion nach Deutschland, wo die Nazis gegen seine Migros vorgehen. Und auch aus dem Taxi-Geschäft zieht er sich wieder zurück. Kurz vor seinem Tod geht es für Duttweiler nochmals um eine Herzensangelegenheit. Im «Park im Grüene» in Rüschlikon legt er den Grundstein für ein internationales Lehr- und Forschungsinstitut, heute das Gottlieb-Duttweiler-Institut. Gottlieb Duttweiler stirbt im Juni 1962, mit 74 Jahren. Die Trauerfeier im Zürcher Fraumünster wird in drei weitere Kirchen übertragen. Mit Duttweilers Lebenswerk geht es weiter. Dafür sorgt auch seine Frau Adele, die ihn um 28 Jahre überlebt. ______________________ In dieser Episode zu hören: · Katja Girschik, Wirtschaftshistorikerin ZHAW · Matthias Heim, Wirtschaftsredaktor SRF ______________________ Quellen: Literatur: Riess, Kurt: Gottlieb Duttweiler. Europa Verlag Zürich. 2011 Häsler, Alfred: Das Abenteuer Migros. Migros-Genossenschafts-Bund. 1985 Film: «Dutti der Riese» (Martin Witz, 2007): https://www.youtube.com/watch?v=BZyRVOWKIx0 Webseite Migros-Genossenschaftsbund https://corporate.migros.ch/de/ueber-uns/unsere-geschichte Archiv Migros Genossenschaftsbund ______________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Es gab etwas zu feiern: Vor 500 Jahren erfolgte die Gründung des Staates Preußen durch Albrecht von Brandenburg-Ansbach. Dr. Jürgen Danowski berichtet vom Festakt in Ansbach und zeichnet bei einem rasanten Ritt durch die Geschichte ein überraschendes Bild dieser bedeutenden europäischen Großmacht, die nicht allein durch Tugenden wie Bescheidenheit, Effektivität, Disziplin und Selbständigkeit geprägt war, sondern auch durch Toleranz, durch eine Marktwirtschaft mit geringer Steuerlast und durch die Förderung der Wissenschaften. Das Verhältnis zum Militär war weit differenzierter, als uns das Vorurteil einflüstern will, es ermöglichte die allgemeine Schulpflicht und schuf das Beamtentum. Jürgen Danowski erinnert auch daran, dass „der Widerstand im Dritten Reich preußisch war“. Abgerundet wird sein Bericht mit einem Hinweis auf die reiche Kultur und den besonderen preußischen Humor sowie mit Erlebnissen aus dem heutigen Kaliningrad, das in letzter Zeit eine erstaunlich positive Entwicklung durchgemacht hat.
Deutschlands Stahlindustrie steckt in der Krise. Das hat Folgen: Denn an der Branche hängen vier Millionen Arbeitsplätze und vier Milliarden Euro Wertschöpfung – so jedenfalls die Angaben der Industriegewerkschaft Metall. Doch die Werke wanken – wie auch andere Teile der deutschen Industrie. Vor wenigen Tag lud die Bundesregierung daher zum Stahlgipfel. Über das Thema hat AUF1 mit dem Finanzfachmann und Autor Benjamin Mudlack gesprochen.
Evonik-Chef Kullmann, Markus Söder und Julian Reichelt poltern gegen den Emissionshandel. Der würde zu Deindustrialisierung führen, Wohlstand kosten und sei nicht marktwirtschaftlich. Eine Lüge!Anzeige | Hier geht's zu IMPERIUM von Studio Jot:Link zum PodcastArtikel | Fossil-Lobby greift Emissionshandel anArtikel | Co2-Steuer statt EmissionshandelPostproduktion: Florian DickBild: IMAGO / Sven Simon / epdOriginalvideos:Tagesschau InterviewNius BeitragInhalt:(00:00:00) Intro(00:00:58) EU verwässert Klimaschutz(00:05:53) Emissionshandel unter Beschuss(00:08:30) Evonik-Chef will keine Marktwirtschaft(00:26:52) Reichelt & Fazit(00:29:51) OutroNEWSLETTER✍️ Exklusive Analysen und Kommentare in Textform:https://www.geldfuerdiewelt.de/MEIN ONLINE KURS
Aus Fleiß und Lebenszeit wird Profit geschöpft, die Bürger dienen als Rohstoff für ein System, das ihnen kaum zurückgibt. Überall spiegelt sich die Gier der Elite wider, von Bürokratieflops bis zu Luxusausgaben, während die Mehrheit nur das Nötigste erhält.Ein Kommentar von Janine Beicht.Der Bürger existiert als präzise kalkulierte Einheit, reduziert auf seine Nützlichkeit für ein System, das ihn ausbeutet, ohne ihn je zu sättigen. Er schuftet, zahlt, opfert, und erhält im Tausch gerade genug, um weiter zu funktionieren, während die Erträge seiner Mühe in die Taschen einer abgehobenen Elite wandern. Politiker und Bürokraten thronen auf diesem Ertrag, suhlen sich in Überfluss, den sie als ihr natürliches Recht beanspruchen. Das System operiert wie ein effizienter Stallbetrieb, wo Freiheit zur Illusion gerinnt und der Mensch zur Ressource degeneriert, gezähmt durch Abhängigkeit und kontrolliert durch endlose Regulierungen. Hier entfaltet sich die moderne Sklaverei, maskiert als Demokratie, wo der Nutzmensch liefert und die Nutznießer ernten. Ewige Schufterei für ein marodes SystemHart arbeitende Menschen werden gezwungen, ihr Leben bis ins hohe Alter dem System zu opfern. Politiker wollen das Rentenalter schrittweise auf 73 Jahre [1] anheben, um ein kollabierendes Sozialnetz zu stützen, während Beamte sich übrigens schon zehn Jahre früher in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden dürfen. [2]Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und ihr Beraterkreis, darunter Ökonomen wie Justus Haucap und Veronika Grimm, argumentieren mit stagnierender Produktivität und demografischen Problemen, dass längeres Arbeiten unvermeidlich sei, und orientieren sich an Dänemark, wo das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt wird und bis 2040 auf 70 Jahre steigt.„Seit Jahren stagniert die Wirtschaftsleistung […] Wir werden mehr arbeiten müssen […] Das Renteneintrittsalter muss an die Lebenserwartung gekoppelt werden.“ [1]Diese Experten, die für minimalen Staat und maximale Marktwirtschaft eintreten, ignorieren, dass der Bürger bereits unter steigenden Kosten, Abgaben und Sozialbeiträgen ächzt: Die Beitragsbemessungsgrenze zum Beispiel in der Krankenversicherung klettert auf 5812,50 Euro monatlich, betrifft 5,5 Millionen Beschäftigte, und der Gesamtbeitrag könnte auf 18 Prozent anwachsen, getrieben durch immer höhere Ausgaben Die Rentenversicherungsgrenze steigt auf 8450 Euro, und die Verwaltungskosten der 94 Krankenkassen belaufen sich auf 13 Milliarden Euro jährlich, ein absurder Overhead, der den Endverbraucher weiter auspresst, ohne dass staatliche Zugeständnisse fließen [3], stattdessen Darlehen, die ab 2029 zurückgezahlt werden müssen. So wird der Bürger zum ewigen Schuldner in einem Arbeitskreislauf, der bis 73 funktioniert, um ein System zu finanzieren, das ihn am Ende mit Minimalrente abspeist, während Abgeordnete ihre Diäten um 606 Euro monatlich auf 11.833,47 Euro erhöhen, inklusive Pensionen nach nur einer Legislaturperiode von 1183 Euro, ein Betrag, für den ein Durchschnittsverdiener 30 Jahre arbeiten muss. [4]https://apolut.net/der-nutzmensch-in-der-modernen-stallokonomie-des-systems-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
35 Jahre ist die deutsche Wiedervereinigung her – doch von einer Angleichung der ökonomischen Lebensverhältnisse zwischen Ost- und Westdeutschland kann keine Rede sein. So sind zwar manche Unterschiede kleiner geworden, doch im Großen und Ganzen gilt weiterhin: Im Osten sind Löhne, Erbschaften und Vermögen deutlich geringer und prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Armut größer als im Westen. Wir schauen genauer auf das Ausmaß dieser Ungleichheit, was die Treuhand und die schockartige Einführung der privaten Marktwirtschaft damit zu tun hatten und wie man heute gegensteuern müsste. Zu Gast in dieser Folge ist die Ungleichheitsforscherin Martyna Linartas.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die westlichen Industrienationen stehen vor einem historischen Schuldenproblem, nachdem sie Kriegslasten ähnelnde Verbindlichkeiten in Friedenszeiten angehäuft haben. Gleichzeitig stehen wir vor großen geopolitischen Herausforderungen. In der neuen, multipolaren Welt, geprägt von der Rivalität zwischen China und den USA, muss Europa selbst für die eigene Sicherheit sorgen und die Verteidigungsausgaben massiv erhöhen, obwohl der fiskalische Spielraum bereits heute gegen null tendiert. Die naheliegenden Lösungen – Sparen oder Steuererhöhungen – sind politisch toxisch. Eine finanzielle Repression würde dauern und wäre ebenfalls mit negativen Nebenwirkungen verbunden. Bleibt eine radikale Idee: die Neuordnung des Geldsystems. Der Umstieg auf sogenanntes Vollgeld verspricht nicht nur mehr Finanzstabilität, sondern ermöglicht auch einen eleganten Weg der Entschuldung.Wie das Vollgeld-System funktionieren könnte, bespricht Daniel Stelter mit Norbert Tofall vom Flossbach von Storch Institut. Er ist nicht nur Experte für Geldordnung und Marktwirtschaft, sondern auch für die Themen Reformen und Wohlstand, Strukturwandel der Globalisierung, Geopolitik und Geoökonomik sowie für die politische und ökonomische Entwicklung in Deutschland, Europa, den USA und China.HörerserviceStudie zu verdeckten Verbindlichkeiten des Staates: https://is.gd/t2Hxng Text Vollgeldsystem: So lösen sich Schulden in Nichts auf (ET: 2015) von Dr. Daniel Stelter: https://is.gd/rCXs7K Kommentar Finanzielle Repression oder Geldreform? von Norbert F. Tofall von Flossbach von Storch: https://is.gd/bgMtxq beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Geht es noch um soziale Marktwirtschaft – oder bewegen wir uns Schritt für Schritt in Richtung Sozialismus? Im Gespräch mit dem Historiker, Publizisten und Unternehmer [Dr. Dr. Rainer Zitelmann](https://historiker-zitelmann.de/) diskutiert Michael die zentralen Fragen der Wohnungsdebatte.
Die Taxiunternehmen leiden unter Uber, Bolt und Co. und manche deutsche Stadt will helfen. Aber sind das nicht einfach die Gesetze der freien Marktwirtschaft, dass der Bessere gewinnt, fragt Fritz Schaefer in seinem satirischen Schrägstrich. Von Fritz Schaefer.
Der Titel der heutigen Episode ist: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ich bin erst vor relativ kurzer Zeit in einem konkreteren Sinne auf Hayek aufmerksam geworden. Was mich sofort fasziniert hat – auch bei seinen frühen Schriften – ist sein ungeheures analytisches Talent, die interdisziplinäre Vorgehensweise und die Fähigkeit des systemischen Denkens. Sehr früh beschreibt und analysiert er komplexe Sachverhalte in einer Weise, wie sie heute, 50–100 Jahre später, immer noch hochgradig zeitgemäß und relevant ist. Insofern hat mich also zunächst der systemische, dann der politische und zuletzt der ökonomische Denker inspiriert. In dieser Episode wird es daher um wesentliche Aspekte Hayeks Denken gehen. Aspekte, die für die heutige Zeit von enormer Bedeutung sind: Wo steckt Wissen in einer Gesellschaft? Wie können wir mit komplexen Entscheidungen, die in differenzierten Gesellschaften (oder Organisationen) notwendig sind, umgehen, wenn zentrale Planung scheitert? Was bedeuten Freiheit und Sozialstaat in einer Zeit, in der beides in westlichen Nationen vor dem Scheitern steht? Es freut mich ganz besonders, dass ich für diese Episode Nickolas Emrich begrüßen darf. Nickolas Emrich ist stellvertretender Vorsitzender der deutschen Hayek-Gesellschaft mit einem vielseitigen Lebensweg. Er ist Jurist, Bestsellerautor, Ex-Polizist und Unternehmer. Bei Radio Teddy moderierte er eine Sendung über Computerspiele für Kinder. Außerdem hat er bereits acht Bücher veröffentlicht. Sein aktuelles Werk „Gier nach Privilegien“ hat es sogar auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Wir beginnen das Gespräch mit der Frage: Was ist die Hayek-Gesellschaft? »Für Freiheit und Eigenverantwortung, vor allem auch für wirtschaftliche Eigenverantwortung, treten wir ein.« Wie kann es sein, dass so vieles, was Hayek vor ca. 70 Jahren geschrieben hat, sich heute noch so zeitgemäß liest? »Der Zustand der Welt ist fast nicht erklärbar, wo doch dieses Wissen vorliegt.« »Das Faszinierende an ihm ist das Übergreifende.« Was hat es mit der Freiheit auf sich? Welche Rolle spielt sie für Hayek, und wie verändert sich unser Verständnis davon über die Zeit? Was ist die österreichische Schule der Ökonomie? Welchen Einfluss hatte Ludwig von Mises? Hayek, aber auch andere wesentliche Gelehrte der Zeit, z. B. Karl Popper, hatten eine große Breite im Denken, was bei vielen Intellektuellen der heutigen Zeit leider verloren gegangen ist. Ist Hayek folglich vielleicht sogar in seiner Rolle als Systemdenker wesentlicher als in seiner Rolle als Ökonom? Das Übertragen von Erkenntnissen und Einsichten aus einer Disziplin in eine andere erweist sich in vielen Fällen als sehr fruchtbar. Seine Skepsis gegenüber großen Utopien eint ihn mit Zeitgenossen wie Karl Popper. Wo sieht er das Wissen und die Rolle des Einzelnen, des Individuums, beziehungsweise der Summe der Individuen im Vergleich zu Experten? »Unlike the position that exists in the physical sciences, in economics and other disciplines that deal with essentially complex phenomena, the aspects of the events to be accounted for about which we can get quantitative data are necessarily limited and may not include the important ones«, Zitat aus der Nobelpreis-Rede von Hayek. Wir diskutieren dann die Frage, wie es mit gelenkten Prozessen im Gegensatz zu verteilt-entschiedenen Prozessen aussieht. »Aus einem gelenkten Prozess kann nichts Größeres entstehen, als der lenkende Geist voraussehen kann.« Das regelnde System ist ein Modell des Systems, das es zu regeln versucht – dies haben auch die Kybernetiker der 1960er Jahre erkannt. Wo steckt eigentlich das Wissen der Welt? In der Wissenschaft? Oder ist dies vielleicht nur ein kleiner Teil des Wissens, das für unsere Welt von so entscheidender Bedeutung ist? »Es ist viel einfacher, Macht als Wissen zu aggregieren«, Thomas Sowell. Was versteht dann Hayek unter dem Markt? Wie passt das in diese systemische Betrachtung der Welt? Sind Märkte gar etwas »Natürliches«? Aber überschätzen wir möglicherweise die Rolle von Regierungen ohnehin? Jedenfalls in einem positiven Sinne? »The role played by governments is greatly exaggerated in historical accounts because we necessarily know so much more about what organized government did than about what the spontaneous coordination of individual efforts accomplished.« Was ist nun die Rolle von Märkten und vor allem auch von Preisen? Preise sind, und das wird sehr häufig in der öffentlichen Diskussion übersehen, ein Kommunikationsmittel, das wesentliche Informationen vermittelt. Was bedeutet dies konkret? Können Märkte eine emanzipierende Funktion haben? Sind sie demokratisch? Ist die Demokratie hingegen die »Belohnung unlauterer Sonderinteressen«? Was sollen wir aber in realpolitischen Situationen machen, wo sich bestimmte (staatliche) Akteure nicht korrekt verhalten und Wirtschaft als Machtmittel einsetzen? »Wir sind noch an einem Punkt, wo der Wohlstand ausreicht, um diese Wucherungen (der überbordenden Regulierungen) zu ertragen, aber wo die Last zunehmend schwerer wird.« Jede planerische Top-down-Intervention hat Seiteneffekte, Seiteneffekte, die oftmals das Gegenteil des Erwünschten erreichen. Der Planer begibt sich auch immer in die Rolle einer Person, die behauptet, besser zu wissen als alle anderen, wie diese zu leben haben. Aber es gibt auch die andere Seite: »Dieser Wunsch nach Autorität ist leider vorhanden.« Haben wir die Perspektive verloren? So liest man heute von »Soziologen« etwa solche Aussagen: »Wir sprechen von Familienunternehmern – woanders nennt man sie Oligarchen«, Martyna Linartas. Wer hat aber in den vergangenen Jahrzehnten den Wohlstand in Deutschland geschaffen? »Man lernt ja früh, wie ein geplantes System funktioniert – nämlich die Schule.« Was wir weniger lernen, ist, was es bedeutet, in komplexen Systemen, also etwa in der Wirtschaft, zu agieren. Und damit sind wir wieder bei einer fundamentalen systemischen Frage: Wie verteilen wir Risiko in einer Gesellschaft? Was ist dabei die Rolle des Sozialstaates? Was passiert, wenn die Mehrheit der Menschen in einer Gesellschaft immer weniger Risiko selbst trägt, sondern dieses de facto delegiert? Entsteht damit in Wahrheit nicht nur eine Scheinsicherheit und ein systemisch viel größeres Risiko? Was hat es mit dem Survivorship Bias zu tun? Warum sollte man sich darüber bewusst sein, bevor man Unternehmer wie Bezos oder Musk beurteilt? »Man guckt viel zu wenig auf Ergebnisse – darum ist man jetzt auch so schockiert, was in Argentinien passiert. Man versucht, sich auf Ideen zu versteifen und in der Theorie Schlachten zu schlagen, aber das Entscheidende ist ja, ob Dinge funktionieren.« Verändert sich die Perspektive, wenn man längere Zeiträume des Erfolgs von Unternehmen betrachtet? Wer heute top ist, ist morgen wahrscheinlich nicht mehr relevant – jedenfalls in einer funktionierenden Marktwirtschaft. Kann man Märkte mit Naturgesetzen vergleichen, oder ist das zu weit hergeholt? Als Beispiel nenne ich die führende Reporterkamera Graflex (deren Name mir im Gespräch nicht eingefallen ist). Das Sterben von Unternehmen ist Teil einer gesunden Wirtschaft. Aber wie ist es zu interpretieren, wenn der Staat mit dem Geld aller Bürger Unternehmen vor dem Konkurs rettet – oft aus vermeintlich guten Gründen? Was ist der Zusammenhang zwischen dem Wikipedia-Projekt und Hayek? Zum Abschluss: Was sollte nun der Staat eigentlich leisten, und wie können wir dort wieder hinkommen? Um das Zitat von Nils Hesse aus der früheren Episode aufzugreifen: Brauchen wir einen ordoliberalen Unkrautstecher oder eher die Mileische Kettensäge? Welche Freiheitsbegriffe spielen dabei eine Rolle? »Das Recht des einen ist immer die Pflicht des Anderen.« Grundrechte galten in der Vergangenheit in der Regel als Abwehrrechte gegen den Staat; Verfassungen dienen dazu, die Rechte des Staates zu begrenzen – wo stehen wir hier in der heutigen Interpretation? Ist der Sozialstaat eher ein Asozialstaat? Hayek hat unzählige Bücher und Artikel verfasst, aber eine Kernaussage könnte man herauskristallisieren: Das Wissen um die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Jedes gesellschaftliche System muss eine Antwort auf diese Herausforderung haben. »Die verhängnisvolle Anmaßung ist eben die Anmaßung, mehr zu wissen als die Summe aller anderen.« Müssen wir in vielen europäischen Staaten erst so absteigen und über Jahrzehnte leiden wie die Argentinier, bis wirkungsvolle Reformen denkbar werden, oder schaffen wir es vorher umzusteuern? »Solange das Problem nicht verstanden wird, wird es weiter bergab gehen.« Mein neues Buch auf Amazon: Hexenmeister oder Zauberlehrling?: Die Wissensgesellschaft in der Krise Referenzen Andere Episoden Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 114: Liberty in Our Lifetime 2: Conversations with Lauren Razavi, Grant Romundt and Peter Young Episode 113: Liberty in Our Lifetime 1: Conversations with Massimo Mazzone, Vera Kichanova and Tatiana Butanka Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 108: Freie Privatstädte Teil 2, ein Gespräch mit Titus Gebel Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 89: The Myth of Left and Right, a Conversation with Prof. Hyrum Lewis Episode 80: Wissen, Expertise und Prognose, eine Reflexion Nickolas Emrich Nickolas Emrich in der Hayek Gesellschaft LinkedIn Nickolas Emrich, Gier nach Privilegien, Finanzbuch Verlag (2024) Fachliche Referenzen Drei ausgewählte Bücher von Friedrich Hayek: Friedrich Hayek, Nobelpreisrede, The Pretence of Knowledge (1974) Friedrich Hayek, Der Weg zur Knechtschaft (1944) Friedrich Hayek, The Fatal Conceit: The Errors of Socialsm (1988) Friedrich Hayek, The Use of Knowledge in Society, The American Economic Review, Vol. 35, No. 4. (Sep., 1945) Martyna Linartas, »Wir sprechen von Familienunternehmern – woanders nennt man sie Oligarchen«, Tagesspiegel (2025) Graflex Camera
Ganz egal ob du total dünn, normschön bist oder, wie ich gerade sehr viel zugenommen hast, diese Podcastfolge richtet sich an alle Frauen die wieder nach Hause kommen wollen! Die ihre Macht und ihren Platz wieder einnehmen wollen und damit für eine Erde einstehen, die im Einklang mit Mutter Erde und all ihren Lebewesen schwingt. Ich glaube daran, dass wenn jede Frau sich wohl und sicher in ihrer Körperin fühlen würde, die ganze Marktwirtschaft zusammen bricht, weil dieser davon lebt, dass wir uns nicht gut genug fühlen. Dieser Podcast soll dir Mut machen, dich auf deine Macht zu konzentrieren und dass du weißt, dass deine wahre Schönheit und deine Sinnlichkeit, dann am meisten zum Vorschein kommt, wenn du dich selbst in der Tiefe bewohnst! ....Höre rein und lass dich mitnehmen, erlaube dir dich wieder schön und sinnlich zu fühlen! Inga Marie - A selflove Revolution! -> Folge von 2022 ✨Sternen Medizin Zeremonie im Oktober - live aus Cusco - Trage dich gerne in meinen Newsletter ein. ✨ https://www.ingalaumann.com
In dieser Ausgabe der Lage der Nation analysiert Roland Tichy die Lage der deutschen Wirtschaft und wirft einen kritischen Blick auf die Rolle von Politik und Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen die deutsche Automobilindustrie und die Lebensmittelbranche: Von der Abkehr vom Verbrennungsmotor über die Hinwendung zu E-Autos bis hin zu Themen wie „Diversity Food“ und Insekten in Lebensmitteln. Tichy argumentiert, dass deutsche Unternehmen ihre Kunden zunehmend aus den Augen verlieren und sich stattdessen den politischen Vorgaben unterordnen. Das macht kurzfristig Sinn für die Unternehmen: Bei einer schwächelnden Wirtschaft können sie so hoffen, Subventionen abzugreifen. Langfristig verlieren sie so aber ihre Kunden. Dabei thematisiert Tichy auch Arbeitsplatzverluste, Nachhaltigkeit, die Krise klassischer Medien und die Frage, wer in einer Marktwirtschaft am Ende wirklich entscheidet: die Politik oder der Konsument. Bildnachweis Milram: IMAGO / snowfieldphotography Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Die aktuelle Ausgabe des Heftes, "Die Geisterfahrer", finden Sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder im Tichys Einblick Shop: https://live.tichyseinblick.shop/produkt/te-1025-die-geisterfahrer/
Ein Vortrag der Wirtschaftswissenschaftlerin Barbara E. WeißenbergerModeration: Sibylle Salewski**********Ohne Unternehmen kann eine Marktwirtschaft nicht funktionieren. Doch was sind Unternehmen eigentlich? Wie handeln und entscheiden sie - und wie sind sie historisch entstanden? Ein Vortrag der Wirtschaftswissenschaftlerin Barbara E. Weißenberger.Barbara E. Weißenberger ist Wirtschaftswissenschaftlerin und Professorin für Controlling und Accounting an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihren Vortrag Können Unternehmen denken - und wenn ja, wie? hielt sie am 24. Juni 2025 in Düsseldorf im Rahmen der Vorlesungsreiche oeconomicum live - Wirtschaft erleben! Organisiert wird die Reihe von dem Bürgeruniversitäts-Programm der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.**********Hinweis vom Hörsaal-Team:3. Beats & Bones Podcast-Festival: Wissenschaft auf die Ohren: Wir sind dabei und verlosen Tickets!**********Schlagworte: +++ Wirtschaft +++ Betriebswirtschaft +++ Marktwirtschaft +++ Unternehmen +++ Profit +++ Arbeitnehmer +++ Produktion +++ Denken +++ Ziele +++ Gesellschaft +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Podcast**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Ökonom Lars P. Feld: "Wir schädigen die Substanz der deutschen Wirtschaft"Finanzmärkte: Das schwierige Verhältnis zur DemokratieAlles im Kasten: Wie Container den Welthandel revolutioniert haben**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. In unserer ersten Diskussion geht es um die Entlassung der Chefstatistikerin der US-Regierung aufgrund von Zahlen, die Präsident Trump nicht gefielen. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch über historische Parallelen. Anschließend diskutieren wir über die Entscheidung eines Zoos in Dänemark, Haustierbesitzer zu bitten, ihre Haustiere zur Fütterung von Löwen zu spenden. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir heute über eine Studie, die die genetische Verwandtschaft zwischen Kartoffeln und Tomaten erklärt, obwohl diese beiden Pflanzen deutliche äußerliche Unterschiede aufweisen. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über die Auktion von Modeartikeln. Gegenstände, die einst berühmten Persönlichkeiten gehörten, werden zu sehr hohen Preisen verkauft. Der Rest der heutigen Folge ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Im ersten Dialog geht es um Beispiele für das Grammatikthema dieser Woche The Imperative Mood (Imperativ). Die deutsche Sprache befindet sich ständig im Wandel. Dabei setzen sich auch Wörter und Formulierungen aus anderen Sprachen im Sprachgebrauch fest. Wir sprechen darüber, wie insbesondere Anglizismen die deutsche Sprache prägen und dass dies nicht allen gefällt. War Ludwig Erhard wirklich der Vater des deutschen Wirtschaftswunders, wie es die Deutschen bis heute behaupten? Die Wahrheit könnte komplizierter sein. Erhard glaubte an freie Märkte mit einem sozialen Sicherheitsnetz und begründete die sogenannte soziale Marktwirtschaft in Deutschland. Dies ist der perfekte Hintergrund für die Redewendung dieser Woche: Sich am Riemen reißen. Donald Trump entlässt die Chefstatistikerin der Regierung, weil ihm ihre Zahlen nicht gefallen Ein Zoo in Dänemark bittet Tierhalter, ihre Haustiere zur Fütterung von Löwen zu spenden Genetische Studie verknüpft den Ursprung der Kartoffel mit der Tomate Ist eine 8 Millionen Euro teure Promi-Handtasche ein Stück Kulturgeschichte? Amerikanisierung der deutschen Sprache Ludwig Erhard: Erfinder der sozialen Marktwirtschaft
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. In unserer ersten Diskussion geht es um die Entlassung der Chefstatistikerin der US-Regierung aufgrund von Zahlen, die Präsident Trump nicht gefielen. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch über historische Parallelen. Anschließend diskutieren wir über die Entscheidung eines Zoos in Dänemark, Haustierbesitzer zu bitten, ihre Haustiere zur Fütterung von Löwen zu spenden. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir heute über eine Studie, die die genetische Verwandtschaft zwischen Kartoffeln und Tomaten erklärt, obwohl diese beiden Pflanzen deutliche äußerliche Unterschiede aufweisen. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über die Auktion von Modeartikeln. Gegenstände, die einst berühmten Persönlichkeiten gehörten, werden zu sehr hohen Preisen verkauft. Der Rest der heutigen Folge ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Im ersten Dialog geht es um Beispiele für das Grammatikthema dieser Woche The Imperative Mood (Imperativ). Die deutsche Sprache befindet sich ständig im Wandel. Dabei setzen sich auch Wörter und Formulierungen aus anderen Sprachen im Sprachgebrauch fest. Wir sprechen darüber, wie insbesondere Anglizismen die deutsche Sprache prägen und dass dies nicht allen gefällt. War Ludwig Erhard wirklich der Vater des deutschen Wirtschaftswunders, wie es die Deutschen bis heute behaupten? Die Wahrheit könnte komplizierter sein. Erhard glaubte an freie Märkte mit einem sozialen Sicherheitsnetz und begründete die sogenannte soziale Marktwirtschaft in Deutschland. Dies ist der perfekte Hintergrund für die Redewendung dieser Woche: Sich am Riemen reißen. Donald Trump entlässt die Chefstatistikerin der Regierung, weil ihm ihre Zahlen nicht gefallen Ein Zoo in Dänemark bittet Tierhalter, ihre Haustiere zur Fütterung von Löwen zu spenden Genetische Studie verknüpft den Ursprung der Kartoffel mit der Tomate Ist eine 8 Millionen Euro teure Promi-Handtasche ein Stück Kulturgeschichte? Amerikanisierung der deutschen Sprache Ludwig Erhard: Erfinder der sozialen Marktwirtschaft
Die Bundesrepublik versteht sich als soziale Marktwirtschaft, als Rechtsstaat und als Demokratie. Ihre Verfassung verpflichtet sie zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse und zur Besteuerung nach Leistungsfähigkeit. Doch diese Versprechen sind eine Verhöhnung der Urteilskraft unserer Bürger – und das nicht zufällig. Hinter der Fassade ordnungspolitischer Rhetorik hat sich ein System etabliert, das Reichtum schützt, Umverteilung nachWeiterlesen
Ein Jahr nach Inkrafttreten weitreichender Sonderbefugnisse zieht Präsident Javier Milei in Argentinien Bilanz – und kann bemerkenswerte Erfolge vorweisen: sinkende Inflation, Haushaltsüberschuss, wachsendes BIP. Die große Herausforderung beginnt jedoch erst jetzt: Im Herbst benötigt Milei für seinen Reformkurs auch parlamentarischen Rückhalt.
Im Juli 1990 begann die Wirtschaftsunion zwischen DDR und BRD. Die Treuhandanstalt war ihr Werkzeug – hoch umstritten bis heute. Das Feature von 1992 deckte schon damals auf, was es an alten und neuen Seilschaften gab.
Die Demokratie ist gefährdet. Für Marcel Fratzscher liegt das auch an mangelnder Chancengleichheit und zu wenig Bildung für alle. (00:00:47) Begrüßung Marcel Fratzscher (00:01:43) Demokratie langfristig das beste Gesellschaftsmodell — warum? (00:04:32) Wie können wir Demokratie weiterentwickeln? (00:06:44) Defizit bei der Repräsentation (00:07:57) Vermögens- und Erbschaftssteuer für mehr Chancengleichheit (00:09:28) Unwucht zwischen Demokratie und Kapitalismus (00:11:29) Lösungen für bessere Startchancengleichheit (00:15:14) Investitionen an den falschen Stellen (00:19:30) Entwicklung der Globalisierung (00:22:22) Wie kann man den Zusammenhalt in Europa und global stärken? (00:24:09) Wie stehen unsere Chancen? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zur aktuellen brand eins: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/demokratie Hier findet ihr das brand eins Demokratie-Abo „Tu was!“: https://www.brandeins.de/products/tu-was-abonnement >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-marcel-fratzscher
Die Demokratie ist gefährdet. Für Marcel Fratzscher liegt das auch an mangelnder Chancengleichheit und zu wenig Bildung für alle. (00:00:47) Begrüßung Marcel Fratzscher (00:01:43) Demokratie langfristig das beste Gesellschaftsmodell — warum? (00:04:32) Wie können wir Demokratie weiterentwickeln? (00:06:44) Defizit bei der Repräsentation (00:07:57) Vermögens- und Erbschaftssteuer für mehr Chancengleichheit (00:09:28) Unwucht zwischen Demokratie und Kapitalismus (00:11:29) Lösungen für bessere Startchancengleichheit (00:15:14) Investitionen an den falschen Stellen (00:19:30) Entwicklung der Globalisierung (00:22:22) Wie kann man den Zusammenhalt in Europa und global stärken? (00:24:09) Wie stehen unsere Chancen? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zur aktuellen brand eins: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/demokratie Hier findet ihr das brand eins Demokratie-Abo „Tu was!“: https://www.brandeins.de/products/tu-was-abonnement >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-marcel-fratzscher
Die Demokratie ist gefährdet. Für Marcel Fratzscher liegt das auch an mangelnder Chancengleichheit und zu wenig Bildung für alle. (00:00:47) Begrüßung Marcel Fratzscher (00:01:43) Demokratie langfristig das beste Gesellschaftsmodell — warum? (00:04:32) Wie können wir Demokratie weiterentwickeln? (00:06:44) Defizit bei der Repräsentation (00:07:57) Vermögens- und Erbschaftssteuer für mehr Chancengleichheit (00:09:28) Unwucht zwischen Demokratie und Kapitalismus (00:11:29) Lösungen für bessere Startchancengleichheit (00:15:14) Investitionen an den falschen Stellen (00:19:30) Entwicklung der Globalisierung (00:22:22) Wie kann man den Zusammenhalt in Europa und global stärken? (00:24:09) Wie stehen unsere Chancen? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zur aktuellen brand eins: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/demokratie Hier findet ihr das brand eins Demokratie-Abo „Tu was!“: https://www.brandeins.de/products/tu-was-abonnement >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-marcel-fratzscher
Tickets für Sportveranstaltungen und Konzerte werden nicht nur deshalb immer unerschwinglicher, weil Sportler, Künstler oder Veranstalter höhere Preis abrufen und die Plattformen hohe Bearbeitungsgebühren verlangen. Längst gehen viele Tickets gar nicht mehr in den regulären Verkauf, sondern werden auf dem Sekundärmarkt gehandelt. Besonders die sogenannten Ticket-Scalper haben es mit Bot-Armeen geschafft, einen Markt zu kreieren, der wie ein neoklassischer Fiebertraum anmutet. Das knappe Angebot und die hohe Nachfrage sorgen für exorbitant hohe Preise, die nicht unbedingt von den größten Fans bezahlt werden, sondern schlichtweg von denen, die es sich leisten können. Zwar hat die Große Koalition sich vorgenommen, das Problem einzudämmen, doch schon in den USA bissen sich Politiker wie Barack Obama die Zähne daran aus. Zudem haben die Ticket-Plattformen inzwischen selbst ein großes Interesse daran, dynamische Preise anzubieten. Außerdem profitieren sie vom Sekundärmarkt, weil sie auch dafür mittlerweile ihre Plattform zur Verfügung stellen. I n der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über diese besonders Absurdität der Marktwirtschaft! Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Literatur: Dhruvi Dedhia: “Scalping the System: The Ticket Resale Market”, online verfügbar unter: https://sites.lsa.umich.edu/mje/2025/01/08/scalping-the-system-the-ticket-resale-market/. Paul Krugman: “Thinking Outside the Box Office”, online verfügbar unter: https://slate.com/business/1999/05/thinking-outside-the-box-office.html. Zachary Sturman: “Where's the Consumer Harm? The BOTS Act: A Fruitless Boogeyman Hunt”, online verfügbar unter: https://scholarship.law.vanderbilt.edu/jetlaw/vol22/iss4/9/. Veranstaltungen: Ole ist am 28. Mai in Würzburg bei der Junge BAU. https://www.instagram.com/p/DJT1GUCNgff/?igsh=MWhhNWc4ZHAxM2JxZg== Uhrzeit: 19:30, Ort: Felix-Fechenbach-Haus, Gutenbergstraße 11, 97080 Würzburg. Wolfgang ist am 7.6. in Kilchberg (Schweiz) zu Gast: https://www.maison-du-futur.ch/jubilaeum-thomas-mann Wolfgang ist am 11.6. in Berlin im Brecht-Haus: https://lfbrecht.de/events/2025-06-11/
Deutschland verliert rasant an Wohlstand – durchschnittlich 14.000 € pro Haushalt seit 2021. Doch wie konnte es so weit kommen, und ist das wirklich alternativlos? In diesem aufrüttelnden Gespräch analysiert Dr. Dr. Rainer Zitelmann – Unternehmer, Bodybuilder, Buchautor und überzeugter Freiheitsdenker – die Gründe für die wirtschaftliche Abwärtsentwicklung in Deutschland. Er spricht über die schleichende Transformation von Marktwirtschaft zur Planwirtschaft, das Scheitern zentraler politischer Projekte wie Energiewende und Mobilitätswende und die dramatischen Auswirkungen auf Industrie, Mittelstand und Vermögen. Ein weiteres Thema: sein neuer dystopischer Roman „2075 – Wenn Schönheit zum Verbrechen wird“, in dem eine radikale Gleichheitsbewegung schöne Menschen systematisch diskriminiert. Was zunächst absurd erscheint, führt Zittelmann als mahnendes Beispiel für übergriffige Ideologien an, die reale gesellschaftliche Entwicklungen überzeichnen – und doch beunruhigend nah an der Realität sind. Ein Gespräch über Freiheit, Wohlstand, Mut zur Wahrheit und die Frage, ob Deutschland den Kurs noch ändern kann – oder weiter in den wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang steuert.
Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt
Bitcoin steht für finanzielle Freiheit und Dezentralität – doch steckt hinter dem Narrativ eigentlich eine linke Ideologie?
Bislang führte der Amazon-Gründer die renommierte US-Hauptstadtzeitung an der langen Leine. Doch nun soll die Redaktion nur noch pro Marktwirtschaft und gesellschaftliche Freiheit kommentieren.
Fri, 14 Feb 2025 23:00:00 +0000 https://philosophie-to-go.podigee.io/109-neue-episode fe767f887fe4d7c5d6bab8b79ccc51a5 Der Philosoph und Ökonom Adam Smith wird häufig als Vater des modernen Kapitalismus bezeichnet. Mit seiner Idee der „unsichtbaren Hand des Marktes“ die ohne staatliche Eingriffe auskommt, prägte er unser Verständnis von Marktwirtschaft. In der letzten Episode hat Micha seinem Co-Host Jona die Theorie von Smith nähergebracht. Nun fangen Micha und Jona erneut an über Adam Smiths Theorie zu philosophieren. Dieses Mal allerdings ohne Skripte oder Schnitte - komplett frei. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Informationen & Rabatte Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! full no Jona & Micha Drewes
Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist angetreten, um einen echten Politikwechsel herbeizuführen. Die Namensgeberin hatte sich von der Partei die Linke abgespalten, um einen anderen Weg einzuschlagen. Einst wurde Wagenknecht populär durch ihre Kritik am Hartz-IV-Regime und der Agenda 2010, davon ist jetzt, wie ein Blick in das Wahlprogramm des BSW verrät, nur noch wenig geblieben. Zwar tritt man durchaus für sozialdemokratische Anliegen ein, etwa möchte man den Mindestlohn bei 15 Euro sehen, oft jedoch sind die Forderungen wesentlich zaghafter als die von SPD, Grünen oder Linken. Einen eigenen Weg schlägt man nur im Hinblick auf Geopolitik und Frieden ein, während man sonst vor allem konservative bis rechte Ansichten zur Migration in die eigene Programmatik integriert. Das vielleicht größte Problem an der neuen Partei aber ist vor allem die starke Orientierung am Ordoliberalismus, dessen Ideale man nun ins 21. Jahrhundert überführen will. Dass die sogenannte soziale Marktwirtschaft kein linkes Projekt war, wird geflissentlich ignoriert. So gleicht man mitunter mehr der FDP, als es einer linken Partei lieb sein kann, und verkennt die Klassengegensätze insofern, als man auf ein nationales Wir setzt, das eigentlich aber eine Fiktion ist. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ analysieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt das Wahlprogramm des BSW. WERBUNG: Mit dem Code “NDFÜRALLE” könnt ihr einen Monat lang das nd in der App kostenlos lesen. Einlösbar ist der Code bis zum 28.02.2025 unter dasnd.de/digitallesen! Veranstaltungen: Zu unserem Auftritt mit Jean-Philippe Kindler geht es hier entlang: https://www.eventim.de/event/jean-philippe-kindler-kindler-stoesst-an-werk7-theater-19053029/
1992 rief der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama das „Ende der Geschichte“ aus – Liberalismus, Demokratie und Marktwirtschaft hätten sich nun weltweit durchgesetzt. Das war's. Ende. Der Westen hätte den Wettbewerb der Systeme gewonnen. Es kam anders. Heute würde diese These wohl Stirnrunzeln hervorrufen. Niemand ist weltweit so unzufrieden mit seiner Regierung wie die Menschen inWeiterlesen
Der Liberalismus - einst die treibende Kraft der modernen Welt - steckt heute in der Krise. Das zeigt nicht nur der Blick in die Bundespolitik, zur FDP. Denn was genau bedeutet liberal sein heute überhaupt: Hyper-Individualismus, unveräußerliche Menschenrechte oder der absolut freie Markt? Was bedeutet uns Freiheit und wo liegen ihre Grenzen? Der Tag fragt: Brauchen wir den Liberalismus noch und wenn ja, welchen? Antworten kommen von Historiker und Politikwissenschaftler Jens Hacke, der Grande Dame der FDP Sabine Leutheusser- Schnarrenberger, Autorin Jagoda Marinić und Thomas Biebricher, Experte für Neoliberalismus. Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe Freiheit Deluxe: Wer über Freiheit reden will, muss Freiräume schaffen. Jagoda Marinić trifft alle zwei Wochen Menschen, die mit ihren Worten und ihrem Wirken Debatten auslösen und sortieren. https://www.ardaudiothek.de/sendung/freiheit-deluxe-mit-jagoda-marinic/88868694/
Der Liberalismus - einst die treibende Kraft der modernen Welt - steckt heute in der Krise. Das zeigt nicht nur der Blick in die Bundespolitik, zur FDP. Denn was genau bedeutet liberal sein heute überhaupt: Hyper-Individualismus, unveräußerliche Menschenrechte oder der absolut freie Markt? Was bedeutet uns Freiheit und wo liegen ihre Grenzen? Der Tag fragt: Brauchen wir den Liberalismus noch und wenn ja, welchen? Antworten kommen von Historiker und Politikwissenschaftler Jens Hacke, der Grande Dame der FDP Sabine Leutheusser- Schnarrenberger, Autorin Jagoda Marinić und Thomas Biebricher, Experte für Neoliberalismus. Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe Freiheit Deluxe: Wer über Freiheit reden will, muss Freiräume schaffen. Jagoda Marinić trifft alle zwei Wochen Menschen, die mit ihren Worten und ihrem Wirken Debatten auslösen und sortieren. https://www.ardaudiothek.de/sendung/freiheit-deluxe-mit-jagoda-marinic/88868694/
Auf den ersten Blick scheint der Faschismus der große Gegenpol zum Liberalismus zu sein. Die Frankfurter Schule sieht dies anders: Max Horkheimer beschreibt im Jahr 1939 in seinem Essay „Die Juden und Europa“, wie aus dem Liberalismus der Faschismus erwachsen konnte. In seinem berühmten Text findet sich auch der bekannte Satz: „Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.“ Keineswegs ist die Marktwirtschaft mit ihren Konkurrenzverhältnissen das Gegenteil von autokratischer Staatsmacht, vielmehr erleben wir, wie in der Krise der Staat als ideeller Gesamtkapitalist die kapitalistische Wirtschaft lenkt, um die Profite der Kapitalisten abzusichern. Juden, die in den Jahrzehnten zuvor vom Liberalismus und dessen Toleranz profitierten, werden, wenn der Staatskapitalismus regiert, zu den ersten Opfern. Horkheimers Text, der an manchen Stellen Lenin recht nahekommt, ist immer noch wegweisend, weil er liberale Illusionen entlarvt und die Gewalt des Kapitalismus klar benennt. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. Literatur: Max Horkheimer: Die Juden und Europa, in: Ders.: Gesammelte Schriften. Bd. IV. Schriften 1936 – 1941, S. Fischer. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing
Die neuen Importzölle, die der künftige US-Präsident Donald Trump angekündigt hat, könnten der Todesstoß für die regelbasierte WTO-Ordnung des internationalen Handels sein – von der Österreich als kleine, offene Marktwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten stark profitiert hat. Ob die Welt nach der Ära der Globalisierung damit in ein neues, dunkleres Zeitalter eintaucht, wo Europa im Streit der USA und Chinas bleibt und ob Österreich politisch überhaupt etwas tun kann, um dagegenzuhalten, darüber unterhält sich Georg Renner mit WU-Professor und Welthandelsexperte Harald Oberhofer.Welche Rohstoffe Österreich unabhängig von Importen im Ausland selbst fördern könnte, darüber hat Georg Renner in der Folge mit Roman Stiftner gesprochen: https://ganzoffengesagt.simplecast.com/episodes/37-2023-was-in-osterreichs-boden-schlummert-mit-roman-stiftner Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at
Eigentlich wollte die Ampel-Koalition eine neue Rechtsform auf den Weg bringen. Daraus wird nun nichts mehr. Dabei hatten über 1000 Unternehmer im September noch einmal den Druck auf Justizminister Marco Buschmann erhöht, endlich das Verantwortungseigentum einzuführen. Der Begriff „Verantwortungseigentum“ ist seit etwa 5 Jahren heiß diskutiert, dabei ergeben sich eigenartige Allianzen. Während der Familienunternehmerverband gegen diese neue Form von Kapitalgesellschaft mobil macht, unterstützen ganz unterschiedliche Personen aus Politik, Wissenschaft und Unternehmertum den Vorschlag – von Maja Göpel über Verena Pausder, bis hin zu Lars Feld und Frank-Walter Steinmeier. Jeder kann mit dieser neuen Rechtsform, bei der das Betriebsvermögen treuhänderisch verwaltet wird und Gewinne reinvestiert statt ausgeschüttet werden, etwas anfangen. Was aber ist vom Verantwortungseigentum zu halten? Ist es ein kapitalismuskritisches oder gar sozialistisches Konzept? Wie ist es um die bürgerliche Eigentumsordnung bestellt, wenn das Modell Schule macht? Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“: Literatur: Artikel über Bosch: https://www.boeckler.de/de/magazin-mitbestimmung-2744-der-doppelte-bosch-11011.htm https://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/a-744535.html Lars Feld und Bruno Frey über Verantwortungseigentum: https://www.welt.de/wirtschaft/article228655091/Verantwortungseigentum-Wertvoll-fuer-die-soziale-Marktwirtschaft.html Patagonia als Beispiel: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/warum-das-patagonia-modell-nicht-auf-deutschland-uebertragbar-ist-32730830.html Rechtliche Fragen: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/juristen-sehen-im-europarecht-keine-probleme-fuer-verantwortungseigentum-19789901.html https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/die-neue-rechtsform-hat-vier-fundamentale-konstruktionsfehler-110016371.html https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Ministerium/Wissenschaftlicher-Beirat/Gutachten/gmbh-mit-gebundenem-vermoegen.pdf?__blob=publicationFile&v=2 Termine: Am 21.11. ist Wolfgang in Emden zu Gast: https://www.instagram.com/p/DCWvC3QNW1v/ Am 4.12. ist Wolfgang in Zürich zu Gast: https://literaturhaus.ch/veranstaltungen/alpha-boomer-xyz-das-warenhaus-im-film-und-in-der-literatur-live-podcast-mit-wolfgang-m-schmitt-elisabeth-bronfen-und-ann-mayer/ Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Bringt AI den Menschen an die Grenze zum Wahnsinn oder zum Gott? Anders Indset ist 5-facher Spiegel-Bestseller-Autor und Wirtschaftsphilosoph. Sein aktuelles Buch "Wikinger Kodex" ist jetzt verfügbar. Mehr Geschäftsideen im Newsletter: digitaleoptimisten.de/newsletter Mehr zu Wikinger Kodex, das neue Buch von Anders Indset. Kapitel (00:00) Intro (03:00) Anders Indset, Wirtschaftsphilosoph (06:05) Wie können wir die Zukunft antizipieren? (11:48) Was ist die wichtigste technologische Entwicklung ? (22:30) Was ist das Limit des Menschen? (30:00) Welche Nachteile hat Technologie? (42:00) Wie wird man zum Spiegel Bestseller? Der Wikinger Kodex (49:00) Braucht Deutschland den Wikinger Kodex? (55:50) Was können Führungskräfte vom Wikinger Kodex lernen? (1:04:02) Wie funktioniert das Geschäftsmodell Anders Indset? (1:12:03 Geschäftsmodell von Anders Mehr Kontext: In diesem Gespräch mit Anders Indset, Wirtschaftsphilosophen, besprechen wir die Entwicklung der Technologie und deren Einfluss auf die Gesellschaft. Indset reflektiert über seinen Werdegang, die Herausforderungen der deutschen Wirtschaft im Umgang mit neuen Technologien und die Notwendigkeit, die Zukunft aktiv zu antizipieren. Er diskutiert die exponentielle Entwicklung in verschiedenen Bereichen, insbesondere in der Technologie und im Gesundheitswesen, und stellt die Frage nach den Grenzen der Menschheit im Kontext von KI und menschlichem Bewusstsein. In dieser tiefgründigen Diskussion werden die Grenzen der menschlichen Schöpfung, die Auswirkungen von Technologie und sozialen Medien auf die Gesellschaft sowie die Suche nach Sinn in einer leistungsorientierten Welt thematisiert. Anders Indset und Alex beleuchten die Herausforderungen, die mit der Entfremdung des Menschen und der Abhängigkeit von digitalen Medien einhergehen, und diskutieren die Lehren aus der Geschichte, um eine bessere Zukunft zu gestalten. In diesem Gespräch diskutiert Anders Indset die Zukunft der Robotik und KI, die Herausforderungen der Marktwirtschaft und die Bedeutung von Erfüllung und Leistung im Leben der Menschen. Er beleuchtet die Rolle von Führungskräften in einem sich wandelnden Umfeld und die Notwendigkeit von Mikroambitionen für kollektiven Fortschritt. Indset spricht auch über sein Geschäftsmodell und die Chancen im Bereich der präventiven Gesundheit durch technologische Innovation. Keywords Wirtschaftsphilosophie, Technologie, exponentielle Entwicklung, Zukunft, Gesundheit, KI, Innovation, Philosophie, Fortschritt, Gesellschaft, Technologie, Menschlichkeit, soziale Medien, Untotigkeit, Wikinger Kodex, Sinngebung, Leistungsgesellschaft, Entfremdung, Schöpfung, Zukunft, Robotik, KI, Marktwirtschaft, Erfüllung, Leadership, Mikroambitionen, Dugnat, Geschäftsmodell, präventive Gesundheit, technologische Innovation Intro Text: Smarte Geschäftsideen und wie du sie erfolgreich machst, das kannst du von diesem Podcast erwarten. Mit AI haben wir Menschen zum ersten Mal eine Technologie entwickelt, die das Potenzial hat, schlauer als jeder Mensch zu werden. Was macht das mit der Psyche des Menschen? Was macht uns eigentlich menschlich? Und: Wenn AI die ganze Arbeit macht und wir uns auf's Wesentliche konzentrieren können - was ist das Wesentliche eigentlich? Ich freue mich, dass ich diese Fragen mit dem Wirtschaftsphilosophen Anders Indset besprechen kann. 5-facher Spiegel-Bestseller Autor, der sich genau darüber Gedanken macht. Das Schöne ist, dass der gebürtige Norweger sich in seinem aktuellen Buch "Der Wikinger Kodex" auch darüber Gedanken macht, wie eine resiliente Gesellschaft aussehen kann. Bevor's losgeht ein kleiner Hinweis: 64% aller Hörer von Digitale Optimisten haben uns über Empfehlungen entdeckt. Sende diese Folge bitte an 2 Freunde, die an Unternehmertum Spaß haben. Damit hilfst du mir mehr, als du denkst, um immer spannendere Gäste zu gewinnen. Mich erreichst du unter alexander@digitaleoptimisten.de.
Seit bald einem Jahr ist Javier Milei Präsident. Hat er Argentinien so radikal mit der Kettensäge verändert, wie er es versprochen hatte?