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Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
Früher war verwalten, heute heißt es gestalten. Wie sich die Personalabteilung bei den Maltesern in HRS, aber auch darüber hinaus im gesamten Malteser Verbund verändert hat, das erzählt Daniela Mikelat, Personalleiterin der Malteser HRS, im Talk bei Peter C. Klein. Die große Mitarbeitendenbefragung im Malteser Hilfsdienst findet vom 16. April bis 12. Mai 2026 statt. Deine Zugangsdaten erhältst du bequem per Post. „Malteser Radeln“ – die Folge findet ihr hier bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/malteser-hrs-der-talk/id1577590946?i=1000700057186 und natürlich überall, wo es Podcasts gibt. Wenn ihr mehr über unsere Auszeichnung durch Great Place to Work erfahren wollt, dann hört gerne in diese Folge rein: https://podcasts.apple.com/de/podcast/malteser-hrs-der-talk/id1577590946?i=1000648494609 Alle Stellenangebote bei den Maltesern in HRS findet ihr unter https://jobs.malteser.de/de/ und den direkten Kontakt zur Personalabteilung zum Beispiel per E‑Mail an personal.hrs@malteser.org
Alle Infos zur neuen Professional Workshop Facilitator-Ausbildung gibts hier: https://www.helloagile.de/training/workshop-facilitator ___ Mein Bild über HR ist zugegeben etwas in die Jahre gekommen. Die Personalabteilung ist im Wandel und das Aufgabenspektrum entwickelt sich vom Dienstleister zum strategischen Partner rund um die Unternehmenskultur und alle Belange der Mitarbeitenden. Jelena zeigt im Gespräch auf, wie viel die HR-Abteilung mit New Work zu tun hat und bietet mit hppyppl.de von Weiterbildungsformaten, über Events bis hin zur Community für Personaler:innen in kleinen und mittelständischen Unternehmen alles an, was Menschen Glücklich und Unternehmen erfolgreich macht. Ein tolles Gespräch, an Jelenas Geburtstag vor Ort im Podcaststudio von HelloAgile. Viel Spaß beim Hören
Der Personalberater Coach Podcast - Branchen-Insights, die dein Geschäft wirklich weiterbringen
Folge 183: Vielleicht liebäugelst du als Personalberater oder Rekruter der Staffingbranche damit, die Branche zu verlassen und in eine Personalabteilung zu wechseln. Dann solltest du dir dieses Interview unbedingt anhören. Mein Interviewgast heute ist Toni O.Künzel, Inhaber der TOK (Talent Operating Knowledge) einer Personalberatung für Personalberatung. Dieses Interview enthält wichtige Überlegungen und Tipps die du berücksichtigen solltest. Und für Unternehmer und Führungskraft erhältst du Hinweise dazu, wie du vermeidest, dass gute Mitarbeitende gehen und wie du ganz im Gegenteil auch noch neue für dein Unternehmen gewinnen kannst. Happy hunting ! Mehr zu Toni: https://www.tok-equipment.com/ Mehr zu mir als Person: https://simonestraub.com/
Die Personalabteilung ist zurück! Und zum Jahresauftakt starten wir gleich mit einer passenden Folge. Ich spreche mit Philip über das Thema Kulturveränderung. Wie schafft man es, etwas an der Unternehmenskultur zu verändern? Wo fängt man an und wie führen die Maßnahmen auch zu nachhaltigem Erfolg? Viel Spaß beim hören! Mehr Infos zu troodi findet ihr hier: https://troodi.de/ Und hier geht es zu den kostenlosen Learnings: https://grow.troodi.de/portal/signup?campaign=podcast-personalabteilung Themenvorschläge, Ergänzungen oder Kritik? Schreibt mir an: DiePersonalabteilung@web.de
Die Personalabteilung hat gesagt: Euer Resturlaub muss weg Deshalb haben Marzel Becker & Sebastian Günther aktuell frei Trotzdem täglich für Euch - zur Überbrückung - der Nachrichtenüberblick! Damit Ihr trotz Weihnachtspause das Wichtigste vom Tage hören könnt
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Podcast-Gast Julia hat ein klares Motto: We are all humans, not machines!Anhand dieser Leitlinie will sie die Personalarbeit weiterentwickeln: Automatisierung klug einsetzen: administrative Aufgaben, die viel Zeit fressen, an tatsächliche Maschinen abgeben. Dann haben die Menschen mehr Raum für Menschlichkeit. Onboarding zur Priorität erklären: neuer Job? In den ersten Wochen wird der Grundstein für die Mitarbeiterbindung gelegt – diesen Grundstein kannst du auf der leichten Schulter nicht allzu lange tragen. Wertschätzung zeigen: Die Mitarbeiter:innen entscheiden über den Erfolg einer Organisation. Zeig ihnen das regelmäßig und Mitarbeiterempfehlungen werden zu deinem Recruiting-Kanal. Individualität ermöglichen: Wir sind alle Menschen – deine Mitarbeiter:innen auch! Sie stehen in ihrem Alltag vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Ermögliche ihnen, ihren Arbeitsalltag flexibel an ihre Situation anzupassen, und die Mitarbeiter:innen bleiben deinem Unternehmen länger treu.Die Candidate und Employee Experience gestalten. Trotz Lohnabrechnungen und anderen administrativen Aufgaben, die schnell mal ganze Arbeitstage beanspruchen, müssen beide Aspekte der Personalarbeit jongliert werden.Julia teilt ihre Erfahrungen und gibt ihre Tipps und Wünsche an die KMUs und vor allem deren Management mit: 00:00–04:45 Julias Daily Business: Kommunikation – mit Mitarbeiter:innen, Bewerber:innen und Fachbereichen. 04:46–08:00 Wie kann das Personalwesen weiterentwickelt werden? 08:01–10:52 Stichwort Onboarding: Bei der Mitarbeiterbindung sind die ersten Wochen entscheidend. 10:53–14:54 Blick hinter die Kulissen. So läuft das Recruiting bei QuickPack. 14:55–16:36 Recruiting zentral abwickeln oder durch die Fachbereiche – wann ist welcher Ansatz sinnvoll? 16:37–17:58 Apropos Karriereseite: Was macht QuickPack eigentlich? 17:59–25:55 HR muss an den Entscheider:innen-Tisch! Denn das beste Employer Marketing ist Employee Marketing. 25:56–28:58 Unternehmenskultur kommunizieren – darauf kommt es Julia an. 28:59–30:43 Ein Tipp für die Geschäftsführer:innen unter den Hörer:innen.Die Extra-Dosis Recruiting-WissenVerbessere deine Personalarbeit nachhaltig: Checke den Reifegrad deines Recruitings mit unserem Quiz HR-Digitalisierung: So bringst du Effizienz ins Personalmanagement Personalcontrolling: auf diese Kennzahlen kannst du bauenBesuche die Webseite von QuickPack: www.quickpack.deFinde mit Workwise neue Mitarbeiter:innen: hire.workwise.ioAls HR Managerin sorgt Julia im Recruiting und Personalmanagement von QuickPack für reibungslose Abläufe und setzt sich für die stetige Verbesserung der Employee Experience ein. Jetzt vernetzen!
Die Personalabteilung: Dein strategischer Partner auf Augenhöhe oder dein Feind und Blocker?Für viele ist die Personalabteilung ein notwendiges Übel. Eine Abteilung, die “halt notwendig ist”. Dennoch kann die HR auch ein Team sein, welches dir eine Menge Arbeit abnimmt und neue Möglichkeiten eröffnet. In dieser Episode sprechen wir mit Patrick Kuster. Patrick hat seine ganze Karriere in verschiedenen Personalabteilungen verbracht und er gibt uns Einblicke in Recruiting-Prozesse, Job-Benefits, Arbeitszeitverkürzung, Sabbaticals, Bildungsurlaub und vieles mehr.Bonus: Warum Mallorca als 17. deutsches Bundesland nicht von unserem Bildungsurlaub profitiert.**** Diese Episode wird von tech-leaders.academy gesponsert:Die Tech Lead Masterclass unterstützt dich bei deinem Sprung zum Tech-Lead. Das 6 wöchige Trainingsprogramm findet in kleinen Gruppen und in interaktiven Workshops sowie komplett remote statt.Sichere dir jetzt einen 10% Rabatt auf alle Angebote mit dem Code “KIOSK10”. Bis Ende September gibt es auch noch einen Frühbucherpreis für die Tech Lead Masterclass. In Verbindung mit dem Code sparst du fast 25%!Jetzt buchen unter https://engineeringkiosk.dev/tech-lead-masterclass-2023****Das schnelle Feedback zur Episode:
Eine neue Folge der Rubrik „Junge Startups” ist da!
Die Personalabteilung als Treiberin der Digitalen Transformation? Ja, auf jeden Fall! Vom Recruiting und dem Bewerbungsprozess über das Onboarding bis hin zur Mitarbeiterbindung ist die Personalabteilung ein stetiger Begleiter der Mitarbeitenden. Wie das genau aussehen kann, besprechen wir in dieser Folge mit Dr. Alexander Schmid-Lossberg, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Arbeitsrecht bei SKW Schwarz Rechtsanwälte. Wir reden über Suchmaschinen optimierte Stellenausschreibung, Social Media, Kulturellen Wandel im Unternehmen und was beachtet werden muss, damit das alles gelingt. Jetzt reinhören! Mehr erfahren? Hier geht's zum Seminar: Personalbereich der Zukunft, 31. August 2023 in Düsseldorf https://www.vdv-akademie.de/fileadmin/Bilder/Lehrgaenge/Personalbereich_der_Zukunft.pdf Folge direkt herunterladen
Die Personalabteilung ist eine wichtige Abteilung, die sich mit den Aufgaben rund um die Personalwirtschaft beschäftigt. Daher geht es in dieser Folge um die Organisationsformen und Möglichkeiten, wie eine Personalverwaltung aufgebaut sein könnte.Inhalte der Folge:- Dezentrale Personalabteilung- Zentrale Personalabteilung- Outsourcing der Personalabteilungpodcast@kleinat.de https://www.linkedin.com/in/jens-kleinat-a7b41119a/ https://www.facebook.com/jens.kleinat.1 https://www.instagramm.com/jenskleinathttps://www.xing.com/profile/Jens_Kleinat2/portfolioWenn Sie mehr über mich und meinen Tätigkeiten erfahren möchten, dann besuchen Sie meine Homepages: https://kleinat.de/podcasthttps://systemisches-buisnesscoaching.de
Wie erreiche ich potenzielle Arbeitnehmer:innen? Wie kann ich sie für mein Unternehmen begeistern? Das erfahren wir von Frank Rechsteiner, der in dieser Episode mit Nataša Forstner und Ralf Dunker von Press'n'Relations spricht. Frank ist Headhunter im IT-Bereich und stellt fest: „Die Stellenanzeige ist tot.“ Recruiting im Jahr 2022 funktioniert nach neuen Regeln, sagt er. „Wer heute Recruiting betreibt, kommt an Social Media nicht mehr vorbei“, so Frank. Dabei geht es nicht um das Anzeigen offener Stellen, sondern vielmehr um Einblicke in das Unternehmen, die den Bewerber:innen Lust auf den neuen Arbeitsplatz machen. Durch Employer Branding eine Sogwirkung zu erzeugen, ist aber nicht einfach. Die Personalabteilung allein kann den passenden Content in der Regel nicht liefern. Hier ist die Fachabteilung unentbehrlich; Recruiting wird zur Unternehmenssache. In dieser Podcast-Episode stellt Frank Tipps für ein erfolgreiches Recruiting vor, die sich im IT-Sektor bewährt haben und von denen Branchen wie Elektrotechnik, Maschinen- und Anlagenbau lernen können. Denn in der IT-Industrie herrscht schon lange ein sehr harter Wettbewerb um potenzielle Arbeitnehmer:innen, sodass die Branche den meisten anderen Industrien in Sachen Personal finden und binden weit voraus ist. Frank erläutert unter anderem, welchen Stellenwert Social Media bei der Recruiting-Strategie hat und warum sich eine „spitze“ Suche nach Bewerber:innen lohnt – so lassen sich Bewerber:innen mit dem passenden Mindset finden (siehe auch Franks Buch „Recruiting Mindset – Personalgewinnung in Zeiten der Digitalisierung“). Mehr über Frank und seine Bücher unter https://frankrechsteiner.de
„Ich habe noch nie einen Tag gearbeitet“, sagt Hanno Renner mit einem Lächeln. Zusammen mit Kommilitonen aus seinem Studium hat er vor mehr als 5 Jahren das HR-Startup Personio gegründet. Inzwischen beschäftigt Personio mehr als 600 Mitarbeiter an vier Standorten und hat sich zum Ziel gemacht, die beste Software für Personalprozesse in Unternehmen anzubieten – von Recruiting über On-Boarding bis zur digitalen Personalakte. Wie Hanno und seine Mitgründer Personio aufgebaut haben, welche Rolle digitale Technologien für Personaler spielen, wie sie im Corona-Alltag mit HR-Themen umgehen und was für ihn New Work bedeutet – das verrät Hanno bei STRG-ALT-ENTF.
Wir blicken gemeinsam zurück auf das Jahr 2020 und die erste Staffel von “Die Personalabteilung”. Welche HR-Themen uns dieses Jahr besonders beschäftigt haben und wie es in der zweiten Staffel weitergeht? Hört rein! Vielen Dank für den Support und bis nächstes Jahr! Meldet euch gern über: Instagram: @ysl_hr / @himynameisjen, E-Mail: DiePersonalabteilung@web.de oder über Xing/Linkedin.
Recruitment-Innovators Radio x Die Personalabteilung: Passive Recruiting by Recruitee
Nicolas Rieger im Interview | Managing Digital Director der Rielis Media GmbH | PERSONE PODCAST – Der Personal-Podcast PERSONE PODCAST | Der Personal-Podcast Hier erhalten Sie aktuelle und wissenswerte Informationen aus der Welt des Personalmanagements. Titelthema: Erklärvideos als Tool für die Personalabteilung #Erklärvideo #Storyboard #Personalwesen #Whiteboard #Flatdesign #CartoonBunt #Handmade Viel Spaß beim Reinhören. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Abonnement. Der PERSONE PODCAST wird unterstützt von PERSONE SOLUTIONS© | HR VENDOR-MANAGEMENT + CONSULTING | Inh. Patrick Greiner. Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/persone-podcast-der-personal-podcast/id1454093362?l=en YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCEkLO53oDwWAaZ3IAba1Iew?view_as=subscriber Spotify: https://open.spotify.com/show/52LYYzPyj3bqLszVjb5Jgp Google-Podcast: https://podcasts.google.com/?feed=aHR0cHM6Ly8xOGh2YTZoLnBvZGNhc3Rlci5kZS9wZXJzT05FLVBvZGNhc3QucnNz Podcast.de: https://www.podcast.de/podcast/647357/ Podtail: https://podtail.com/podcast/persone-podcast-der-personal-podcast/ Deezer: https://www.deezer.com/de/show/386942 u.v.m. . Mehr zum Interview-Gast: Nicolas Rieger, Geschäftsführer von Rielis Media GmbH DACH. Universitätslektor für Online Marketing. Buchfanat. Wissensfanat. Workaholic. Kreativling. People first Vor Rielis Media habe ich bei der größten Medienagentur der Welt als Social Media und Data Manager gearbeitet. Mehr zur Rielis Media GmbH: Wir sind eine Kreativagentur aus Österreich in DACH tätig die sich auf das Medium Erklärvideos spezialisiert hat, allerdings auch alles was mit dem Thema Bewegtbild zu tun hat umsetzt: Google Display Banner, Imagefilme TV-Spots, Intros etc.. Wir sind gerade dabei unser Business in die UK,IRL und FR zu expandieren. Web: https://www.rielismedia.com/ E-Mail: office@rielismedia.com Tel-Nr.: +43 1 225 63 52 06 . Wenn Sie weitere Informationen von unserem Kanal erhalten möchten, dann abonnieren Sie den PERSONE PODCAST und besuchen Sie unsere Homepage auf https://www.pers-one.de/der-personal-podcast/ . . Zur PERSONE SOLUTIONS© | HR VENDOR-MANAGEMENT + CONSULTING | Inh. Patrick Greiner KOSTET ZEITARBEIT IHREM UNTERNEHMEN ZU VIEL ZEIT | ARBEIT + GELD? WIR MACHEN UNTERNEHMEN FIT FÜR DIE PERSONALDIENSTLEISTUNG! Wie? Das zeigen wir Ihnen in diesem Erklärvideo. YouTube-Link: https://www.youtube.com/watch?v=sk5wiQDYSPw Link zum HR Vendor-Management-Check: https://www.pers-one.de/vm-check/ Link zum Newsletter von Personaler für Personaler: https://www.pers-one.de/newsletter/ Nehmen Sie im Bedarfsfall oder bei Fragen gerne Kontakt zu uns auf. Ihr PERSONE-TEAM Web: https://www.pers-one.de/ E-Mail: vm@pers-one.de Tel: 02333-6049911 . #VENDORMANAGEMENT #CONSULTING #PERSONALDIENSTLEISTUNG #Zeitarbeit #Personalvermittlung #Personalmanagement #Personalwesen #Fremdpersonal #Leiharbeit #Arbeitnehmerüberlassung #Personalberatung #HR #Outsourcing #HumanResources #Personal #Recruiting #Outplacement #MSP #BPO #RPO #Lieferantenmanagement #Personalleasing . Haftungsausschluss | Impressum | Datenschutzerklärung: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir Sie unabhängig und nach bestem Wissen und Gewissen informieren wollen. Wir haften nicht für Irrtümer, fehlende Aktualität oder für Quellen von Dritten. Der Einfachheit halber wird im gesamten Podcast die männliche Form gewählt. Link zu unserem Impressum: https://www.pers-one.de/Impressum/ Link zu unserer Datenschutzerklärung: https://www.pers-one.de/Datenschutz/ Die lizensierten Nutzungsrechte unseres Jingles „Uplifting TV Promo von NoiseWorld“ haben wir bei www.audiojungle.net erworben. Folge direkt herunterladen
Wir sind Yasmin und Jen, HR'lerinnen aus Berlin. Warum wir diesen Podcast machen und wieso er ausgerechnet „Die Personalabteilung“ heißt? Hört rein! Anmerkungen oder Kritik? Schreibt uns: DiePersonalabteilung@web.de
Herr Wolf wollte von Herr Fischer schweizer-deutsche Ausdrücke rund um Thema Kinder lernen. Dabei wurden jedoch auch viele ungesunde Lebensmittel erwähnt. Die Personalabteilung hat den beiden auf jeden Fall mal ein Antragsformular für Vaterschaftsurlaub zukommen lassen und hat sie gleich in einen Kurs für gesunde Ernährung eingeschrieben.
Herr Wolf wollte von Herr Fischer schweizer-deutsche Ausdrücke rund um Thema Kinder lernen. Dabei wurden jedoch auch viele ungesunde Lebensmittel erwähnt. Die Personalabteilung hat den beiden auf jeden Fall mal ein Antragsformular für Vaterschaftsurlaub zukommen lassen und hat sie gleich in einen Kurs für gesunde Ernährung eingeschrieben.
Führungskraft für Führungskräfte: Die besten Methoden & Techniken lernen für Mitarbeiterführung
Alle Jahre wieder – diese unangenehmen Mitarbeitergespräche. Führungskräfte müssen diese terminieren, Mitarbeiter beurteilen, kommunizieren, sogar sich noch vorbereiten – das alles braucht Zeit, sind fast schon lästig. Die Personalabteilung macht Druck und pocht darauf. Wir als Führungskräfte sind gezwungen, diese Gespräche auch noch zu führen. Mit dieser Einstellung vergeuden wir wertvolles Mitarbeiter-Potential. Meine Bitte: Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, hinterlassen Sie bitte eine 5-Sterne-Bewertung, ein Feedback auf iTunes und abonnieren Sie diesen Podcast „FührungsKRAFT für Führungskräfte“. Zeitinvestition: Maximal 2 Minuten. Dadurch helfen Sie mir, den Podcast stetig zu verbessern und Ihnen die Inhalte zu liefern, die Sie sich wünschen. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Website: https://schulik-management.de Facebook: https://www.facebook.com/Schulik.Management/ Meine Seminare: https://schulik-management.de/leistungen/seminar-personalentwicklung/ Kontakt Schulik Management Beratung Bertha-von-Suttner-Straße 1 78054 Villingen-Schwenningen Telefon: 07720 / 99 49 219 Fax: 07720 / 99 49 217 E-Mail: hallo@schulik-management.de
In großen Unternehmen wird das Einstellen von neuen Mitarbeitern üblicherweise an die Personalabteilung delegiert oder es wird überhaupt gleich ein externer Personaldienstleister damit beauftragt. Vertriebsverantwortliche werden dann erst später eingebunden, wenn schon passende Kandidaten vorselektiert wurden. Die Vorgehensweise, neue Vertriebsmitarbeiter über Personaldienstleister zu suchen - die werden gerne auch als Headhunter bezeichnet - hat sich übrigens auch in Klein- und Mittelständischen Betrieben weitgehend etabliert. Der Grund dafür ist ganz einfach: In der Flut der Online-Inserate gehen die selbst geschalteten Stellenanzeigen oftmals unter. Dann gibt es entweder nur ganz wenige Bewerber oder aber es bewerben sich viele Kandidaten, die für die freie Stelle nicht passen. Das ist dann der Fall, wenn das Inserat zu allgemein formuliert wurde. Ja und Jobinserate in Printmedien haben derzeit bestenfalls das sprichwörtliche Mauerblümchen-Dasein. Zumindest für freie Stellen im B2B-Vertrieb ist das so. Wenn nun die Suche und Auswahl passender Teammitglieder gar nicht vorrangig durch die Vertriebsleitung stattfindet, warum sollten Sie sich als Vertriebsverantwortlicher dann überhaupt intensiv mit diesem Thema beschäftigen? Nun, dafür sehe ich zwei wichtige Aspekte: 1) Es ist Ihr Team, welches die Vertriebsergebnisse erzielt. Und es liegt in Ihrer Verantwortung, diese Ergebnisse zu liefern. Da liegt es doch nahe, dass Sie sich selbst auch die besten Teamspieler aussuchen, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen. 2) Die Personalabteilung und auch ein externer Headhunter können Sie nur für einen ganz bestimmten Bereich der Mitarbeitersuche unterstützen, Ihnen aber niemals den gesamten Recruiting-Prozess abnehmen. Und jetzt ist auch schon einer der Schlüsselbegriffe in diesem Zusammenhang gefallen: Es geht um einen “Prozess”. Wie vieles andere in der Vertriebsführung ist die Mitarbeitersuche ebenfalls ein Prozess. Die Suche und Auswahl sollte also eine bestimmte Struktur haben und einem logischen Ablauf folgen. Dieser Prozess bringt am Ende dann als Ergebnis einen neuen Mitarbeiter für Ihr Team, der in allen wesentlichen Punkten ideal in die freie Stelle und in Ihr Vertriebsteam passt, also die gestellten Anforderungen sehr gut erfüllt. Freilich spielt bei der Auswahl auch das Bauchgefühl eine große Rolle. Überall wo Menschen aufeinandertreffen, tritt das Gefühlsthema in den Vordergrund. Das ist zutiefst menschlich und natürlich auch gut so! Genau das macht die Zusammenarbeit mit anderen Menschen spannend und interessant. Ausschließlich auf Ihr Bauchgefühl sollten Sie sich aber bei Personalentscheidungen besser nicht verlassen. Ja, ich weiß schon, wir alle kennen diese selbstsicheren Manager, die meinen, bereits nach den ersten Sekunden im Gespräch mit einem neuen Bewerber genau einschätzen zu können, ob der Kandidat für ihr Team passt oder nicht. Meine Meinung dazu: Das ist Unsinn. Bisher habe ich noch keine Vertriebsorganisation kennengelernt, wo die nach Baugefühl getroffenen Personalentscheidungen auch dazu geführt haben, dass das Vertriebsteam aus langjährigen, motivierten und schlussendlich erfolgreichen Mitarbeitern besteht. Sehr häufig ist ziemlich genau das Gegenteil der Fall: Der Wechselrate an Vertriebsmitarbeitern ist gerade dann besonders hoch. Wie aber kommt es dazu? b2b-ingenieur.com/059