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Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Geld macht zwar nicht automatisch glücklich, aber es besteht ein elementarer Zusammenhang zwischen dem Ersparten und Glücksgefühlen. Daraus sollte man in der modernen Bankberatung unbedingt die richtigen Schlüsse ziehen. Deswegen tauchen wir in unserer aktuellen Podcast-Folge an dieser Stelle tiefer ein, speziell mit Blick auf den Ruhestand. Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und quirion-Gründer, stellt dieses Mal die Fragen. Für die spannenden Einsichten ist Julia Blaschke zuständig. Sie ist Vermögensberaterin und gleichzeitig Glückscoach, also eine ausgewiesene Expertin. Julia beantwortet folgende Fragen von Karl: Wie genau sieht die glückliche Doppelrolle von Julia Blaschke aus? (01:45) Warum wird Geldanlage und Glück so oft getrennt betrachtet? (02:54) Was steckt in diesem Zusammenhang hinter dem sogenannten PERMA-Modell? (04:17) Warum ist der Ruhestand ein besonders kritischer psychologischer Moment? (06:17) Gibt es Beispiele für Kunden, die finanziell alles richtig gemacht haben, aber dennoch unglücklich sind zu Beginn des Ruhestands? (07:38) Was genau ist mit „positive Emotionen“ gemeint, wenn man das in der Ruhestandsphase psychologisch etwas tiefer betrachtet? (08:49) Ist der Gedanke vom „kleinen Glück“ nicht etwas zu einfach? (11:05) Wie hängen Emotionen und Geld zusammen? (12:43) Warum gibt es große Unterschiede beim Thema Engagement im Ruhestand? (14:25) Wie findet man echtes Engagement im Ruhestand? (16:24) Ist Beziehungspflege im Ruhestand nicht eine Selbstverständlichkeit? (17:24) Was kann man im Bereich der Beziehungen finanziell klug planen? (19:15) Sind Sinn- und Zweckfragen wirklich relevant für jemanden, der einfach nur in Rente gehen möchte? (20:25) Wie hilft man Menschen das „Gebrauchtwerden“ im Ruhestand zu finden? (23:13) Was ist und Thema Ziele und Erfolge im Ruhestand zu beachten? (24:42) Was sind die häufigsten Fehler auf dem Weg in den Ruhestand? (26:12) Was hält Julia Blaschke für den wichtigsten Aspekt im Kontext von Geld und Glück im Ruhestand? (28:21) Gut zu wissen Ab einem bestimmten Einkommensniveau macht mehr Geld allein nicht mehr glücklicher. Was wirklich zählt, sind Autonomie, tiefe Beziehungen, Sinn. Die meisten Menschen planen jahrelang finanziell für den Ruhestand – aber die psychologische Seite wird häufig übersehen. Positive Emotionen sind insbesondere auch im Ruhestand wichtig und man kann sie kultivieren. Kleine Glücksmomente lassen sich im Ruhestand besser bemerken als zu Arbeitszeiten. Echtes Engagement versüßt den Ruhestand – Leidenschaften sollten also gepflegt werden. Mit dem Beruf verlieren die meisten Menschen schlagartig 60 bis 70 % ihrer sozialen Kontakte – Geld sollte also auch für Beziehungspflege eingeplant werden. Ein erfüllter Ruhestand ist oft eng verknüpft mit dem „Gebrauchtwerden“ und der Erreichung selbstgesteckter Ziele. Glück im Ruhestand passiert nicht einfach so – es ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen – am besten frühzeitiger. Menschen sollten ihr Geld im Dienst ihres Glücks einsetzen – nicht umgekehrt. Folgenempfehlung: Folge 251 unseres Podcast mit dem Titel: „Was haben Wünsche und Träume mit Finanzen zu tun?“ (01:45) Wie genau sieht die glückliche Doppelrolle von Julia Blaschke aus? (01:45) (02:54) Warum wird Geldanlage und Glück so oft getrennt betrachtet? (02:54) (04:17) Was steckt in diesem Zusammenhang hinter dem sogenannten PERMA-Modell? (04:17) (06:17) Warum ist der Ruhestand ein besonders kritischer psychologischer Moment? (06:17) (07:38) Gibt es Beispiele für Kunden, die finanziell alles richtig gemacht haben, aber dennoch unglücklich sind zu Beginn des Ruhestands? (07:38) (08:49) Was genau ist mit „positive Emotionen“ gemeint, wenn man das in der Ruhestandsphase psychologisch etwas tiefer betrachtet? (08:49) (11:05) Ist der Gedanke vom „kleinen Glück“ nicht etwas zu einfach? (11:05) (12:43) Wie hängen Emotionen und Geld zusammen? (12:43) (14:25) Warum gibt es große Unterschiede beim Thema Engagement im Ruhestand? (14:25) (16:24) Wie findet man echtes Engagement im Ruhestand? (16:24) (17:24) Ist Beziehungspflege im Ruhestand nicht eine Selbstverständlichkeit? (17:24) (20:25) Sind Sinn- und Zweckfragen wirklich relevant für jemanden, der einfach nur in Rente gehen möchte? (20:25) (23:13) Wie hilft man Menschen das „Gebrauchtwerden“ im Ruhestand zu finden? (23:13) (24:42) Was ist und Thema Ziele und Erfolge im Ruhestand zu beachten? (24:42) (26:12) Was sind die häufigsten Fehler auf dem Weg in den Ruhestand? (26:12) (28:21) Was hält Julia Blaschke für den wichtigsten Aspekt im Kontext von Geld und Glück im Ruhestand? (28:21)
In dieser Folge lernen Sie die Progressive Muskelrelaxation kennen – eine einfache und wirksame Methode zur Stressreduktion. Durch bewusstes Anspannen und Lösen verschiedener Muskelgruppen fördern Sie körperliche und mentale Entspannung. Nehmen Sie sich eine Auszeit und schenken Sie sich einen Moment der Ruhe und Regeneration. Durch die Übung führt Julia Gramberger, MA, MSc, Arbeits- und Organisationspsychologin vom Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried.
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Viele Anlegerinnen und Anleger reiben sich verwundert die Augen: Trotz des Iran-Krieges und anderer anhaltender Krisen erreichten wichtige Aktienindizes neue Rekordstände. Wie kann das sein und welche Lehren sollte man für die eigene Anlagestrategie daraus ziehen? Antworten hat Karl Matthäus Schmidt parat. Er ist Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank. Karl beantwortet folgende Fragen: Was sagt Karl Matthäus Schmidt zu den jüngsten Allzeithochs an wichtigen Aktienmärkten? (01:10) An welchen Märkten gab es denn überhaupt neue Rekorde? (02:12) Vor kurzem hieß es noch oft „raus aus US-Aktien“, wie passt das zu den neuen US-Höchstständen? (02:55) Hat Trump den US-Börsen vielleicht sogar gut getan? (04:52) Wie sieht es aktuell bei den US-Unternehmensgewinnen aus? (06:05) Was steckt hinter der eher mauen DAX-Performance seit Jahresbeginn? (08:01) Sehen die Börsen die Lage im Nahen Osten überhaupt noch als Problem? (09:45) Was lässt sich aus den aktuellen Börsenentwicklungen lernen, speziell mit Blick auf den Einfluss von kriegerischen Ereignissen? (10:50) Gibt es eine Erklärung für die musterhafte Widerstandsfähigkeit der Aktienbörsen in den letzten Jahren? (12:16) Anleger sind nach Allzeithochs oft besonders verunsichert: Lieber aussteigen? Abwarten, wenn man an sich kaufen möchte? Sind solche Fragen berechtigt? (13:46) Wie sollten sich Anlegerinnen und Anleger in der aktuellen Situation am besten verhalten? (16:23) Wo hat Karl Matthäus Schmidt persönlich zuletzt mal einen Rekord gebrochen? (17:19) Gut zu wissen Einige wichtige Aktienmärkte haben im Mai neue Rekordstände erreicht, z. B. der S&P 500. Der zuletzt oft gehörte Rat, US-Aktien zu reduzieren, hat sich als falsch erwiesen – ein Beweis, dass man sich besser nicht nach Marktprognosen richten sollte. Rund 85 % der US-Unternehmen lieferten zuletzt Quartalszahlen oberhalb der Analystenschätzungen. Die zuletzt relativ schwache DAX-Performance zeigt, wie gefährlich eine zu geringe regionale Diversifikation ist. Historisch gesehen hatten Kriege im Nahen Osten oft nur kurzfristige Auswirkungen auf die Märkte. Dass Aktienmärkte trotz Krisen steigen, ist kein Beweis für Irrationalität – im Kern geht es darum, ob die Wirtschaft langfristig trotz Krisen weiter wachsen kann. Und davon gehen die Marktteilnehmer aktuell zu Recht aus. Im Durchschnitt waren ein Drittel aller Monats-Schlusskurse in der US-Historie Allzeithochs. Und die Renditen in den Folgejahren waren oft überdurchschnittlich. Also: Keine Angst vor Allzeithochs. Wer aus Angst bei Höchstständen aussteigt, verpasst in der Regel den richtigen Zeitpunkt für den Wiedereinstieg und damit wertvolle Rendite. Folgenempfehlung Website Folge 218: „Anlageprinzipien verstehen – wie wählen Sie die passende Anlagestrategie?“ (01:10) Was sagt Karl Matthäus Schmidt zu den jüngsten Allzeithochs an wichtigen Aktienmärkten? (02:12) An welchen Märkten gab es denn überhaupt neue Rekorde? (02:55) Vor kurzem hieß es noch oft „raus aus US-Aktien“, wie passt das zu den neuen US-Höchstständen? (04:52) Hat Trump den US-Börsen vielleicht sogar gut getan? (06:05) Wie sieht es aktuell bei den US-Unternehmensgewinnen aus? (08:01) Was steckt hinter der eher mauen DAX-Performance seit Jahresbeginn? (09:45) Sehen die Börsen die Lage im Nahen Osten überhaupt noch als Problem? (10:50) Was lässt sich aus den aktuellen Börsenentwicklungen lernen, speziell mit Blick auf den Einfluss von kriegerischen Ereignissen? (12:16) Gibt es eine Erklärung für die musterhafte Widerstandsfähigkeit der Aktienbörsen in den letzten Jahren? (13:46) Anleger sind nach Allzeithochs oft besonders verunsichert: Lieber aussteigen? Abwarten, wenn man an sich kaufen möchte? Sind solche Fragen berechtigt? (16:23) Wie sollten sich Anlegerinnen und Anleger in der aktuellen Situation am besten verhalten? (17:19) Wo hat Karl Matthäus Schmidt persönlich zuletzt mal einen Rekord gebrochen?
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Die Bundesregierung hat auf den letzten Metern noch einmal am Gesetzespaket für die neue private Altersvorsorge geschraubt. Genau deshalb und weil es für die Altersvorsorge wirklich ein bahnbrechendes Thema werden kann, sprechen wir in der aktuellen Folge noch einmal über das sogenannte Altersvorsorgedepot sprechen. schauen. Über die Neuerungen und weitere wichtige Eckpunkte gibt diesmal Prof. Dr. Stefan May Auskunft. Er ist Leiter Anlagestrategie und Produktentwicklung bei der Quirin Privatbank. Stefan beantwortet folgende Fragen: Warum ein erneuter Podcast zur neuen privaten Altersvorsorge? (1:44) An welchen Stellen wurde zuletzt von der Regierung noch einmal etwas geändert am Altersvorsorgedepot? (2:53) Warum ist die Freude über das Aus der Riester-Rente so groß? (4:55) Wie sieht die neue Altersvorsorge ohne verpflichtende Garantien konkret aus? (7:33) Wie wird das Altersvorsorgedepot genau gefördert? (11:28) Wie sieht ein konkretes Rechenbeispiel aus? (15:24) Wie ist der letzte Stand bei den Steuervorteilen? (19:06) Wie sieht es aktuell bei den Kosten aus? (22:21) Wie sind die Auszahlungsmodalitäten? Und kann man im Notfall auch vorzeitig aussteigen? (25:24) Kann man ohne Weiteres aus alten Riesterverträgen in die neue private Altersvorsorge wechseln? (28:44) Wer darf das neue Altersvorsorgedepot anbieten? (30:27) Wie ist das Ganze unterm Strich zu beurteilen? (32:27) Gut zu wissen: Die neue private Altersvorsorge soll ab dem 01.01.2027 starten, (überteuerte) Riester-Neuverträge sollen dann nicht mehr möglich sein. Erstmals wird auch eine Altersvorsorge ohne verpflichtende Garantie gefördert – damit kann langfristig renditestärker investiert werden. Beim Altersvorsorgedepot wird zwischen Standard- und Individualprodukt unterschieden. Das Standardprodukt ist einfacher (nur 2 Fonds), stärker reguliert und mit einem Kostendeckel von 1 % pro Jahr versehen; beim Individualprodukt gibt es mehr Anlagemöglichkeiten und keinen Kostendeckel. Die staatliche Förderung besteht aus attraktiven jährlichen Grundzulagen (max. 540 €), Kinderzulagen (max. 300 € pro Kind) und einem einmaligen Berufseinsteigerbonus (200 €); besonders Familien können stark profitieren auch bei geringer Sparleistung. Eine zusätzliche Förderung ist durch Steuererstattungen möglich, die sich nach Abzug der Eigenleistung und Zulagen vom zu versteuernden Einkommen ergeben. Während der Ansparphase entfällt die Abgeltungssteuer auf Erträge, was den Zinseszinseffekt massiv verstärkt – besteuert wird erst später in der Entnahmephase. Wer vorzeitig auf sein Geld zugreift muss in der Regel Zulagen und mögliche Steuererstattungen zurückzahlen. Auszahlungen können am Ende über eine lebenslange Leibrente (Versicherung) oder via Kapitalmarkt-Auszahlplan erfolgen. Das neue Modell kann die Vermögensbildung in Deutschland erheblich stärken – entscheidend wird aber sein, dass kostengünstige Standardprodukte nicht zugunsten teurer Individualprodukte schlechtgeredet werden. Folgenempfehlung: Folge 131 „Mit Aktien fürs Alter vorsorgen – auch noch über 50?“ (00:00) Kapitel 1 (01:44) Warum ein erneuter Podcast zur neuen privaten Altersvorsorge? (1:44) (02:53) An welchen Stellen wurde zuletzt von der Regierung noch einmal etwas geändert am Altersvorsorgedepot? (2:53) (04:55) Warum ist die Freude über das Aus der Riester-Rente so groß? (4:55) (07:33) Wie sieht die neue Altersvorsorge ohne verpflichtende Garantien konkret aus? (7:33) (11:28) Wie wird das Altersvorsorgedepot genau gefördert? (11:28) (15:24) Wie sieht ein konkretes Rechenbeispiel aus? (15:24) (19:06) Wie ist der letzte Stand bei den Steuervorteilen? (19:06) (22:21) Wie sieht es aktuell bei den Kosten aus? (22:21) (25:24) Wie sind die Auszahlungsmodalitäten? Und kann man im Notfall auch vorzeitig aussteigen? (25:24) (30:27) Wer darf das neue Altersvorsorgedepot anbieten? (30:27) (32:27) Wie ist das Ganze unterm Strich zu beurteilen? (32:27)
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Afrika gilt oft noch als krisenbehafteter Kontinent, doch zunehmend rückt seine Rolle als wirtschaftlicher Hoffnungsträger der Zukunft in den Fokus. Wie sehen die ökonomischen Perspektiven aktuell aus und was müssen Anleger über diesen vielfältigen Markt sonst noch wissen? Antworten darauf gibt es in dieser Podcast-Folge, wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum glaubst Du persönlich an die Zukunft Afrikas? Warum glaubt Karl Matthäuas Schmidt an die Zukunft Afrikas? (1:28) Wo liegen derzeit die größten Probleme auf dem Kontinent? (3:11) Wie sehen die Perspektiven auf Afrikas Jobmarkt aus? (5:24) Welche sind die wichtigsten Volkswirtschaften in Afrika? (6:50) Ist Ägypten für Investoren eine Turnaround-Story oder eine Dauerbaustelle? (9:00) Wie lange kann der „schlafende Riese“ Nigeria noch schlafen, bevor das Vertrauen der Investoren schwindet? (11:08) Wie steht Südafrika aktuell unter der neuen Regierung der Nationalen Einheit da? (13:52) Südafrika vs. Nigeria: Wo liegt langfristig die bessere Balance aus Risiko, Rendite und Verlässlichkeit? (16:32) Chinesische Investitionen in Afrika: Was war gut für den Kontinent und was eher weniger? (17:51) Mit welcher Motivation investieren die Vereinigten Arabischen Emirate in Afrika? (19:18) Was verbirgt sich genau hinter Europas Abkommen für „sauberen Handel und Partnerschaft“ mit Südafrika? (20:02) Sollte man als Privatanleger in Afrika investiert sein und wenn ja, in welcher Form? (21:20) Welches Land oder welche Entwicklung in Afrika findet Karl Matthäus Schmidt persönlich besonders spannend? (23:23) Gut zu wissen: Afrikas Wachstumschancen basieren u. A. auf natürlichen Ressourcen, der jungen Bevölkerung und einem riesigen Aufholpotenzial bei Infrastruktur, Bildung und Energie. Problemfelder liegen z. B. in fragilen staatlichen Strukturen und in der oftmals hohen Abhängigkeit von sehr wenigen Exportgütern. Nigeria, Ägypten und Südafrika gehören zu den entscheidenden Wachstumsmotoren. Ägypten fungiert als Brückenkopf zwischen Afrika, Nahost und Europa, kämpft aber z. B. noch mit mangelnden privaten Investitionen. Nigeria braucht für eine effektivere Nutzung der enormen Ölvorkommen mehr wirtschaftliche Diversifizierung. Südafrikas Comeback ist gut begründet: z. B. stabilisierte politische Führung, Staatsfinanzen und Inflation. Hohe Energiepreise und Jugendarbeitslosigkeit sind aber noch Bremsklötze. Südafrika besitzt die mit Abstand am weitesten entwickelte afrikanische Börse. China und die VAE dominieren bisher den Ausbau der Infrastruktur und Energiewirtschaft. Wirklich gut investierbar sind bislang nur wenige Märkte in Afrika. Ein breit gestreutes Portfolio nach globaler Marktkapitalisierung hat von daher bislang nur einen Afrika-Anteil von knapp 1 % - mittel-bis langfristig sollte dieser Anteil wachsen. Folgenempfehlung: Podcast-Folge 250: „Boom der Schwellenländer-Börsen – Gründe für das Comeback und Perspektiven“ (01:28) Warum glaubt Karl Matthäuas Schmidt an die Zukunft Afrikas? (1:28) (03:11) Wo liegen derzeit die größten Probleme auf dem Kontinent? (3:11) (05:24) Wie sehen die Perspektiven auf Afrikas Jobmarkt aus? (5:24) (06:50) Welche sind die wichtigsten Volkswirtschaften in Afrika? (6:50) (09:00) Ist Ägypten für Investoren eine Turnaround-Story oder eine Dauerbaustelle? (9:00) (11:08) Wie lange kann der „schlafende Riese“ Nigeria noch schlafen, bevor das Vertrauen der Investoren schwindet? (11:08) (13:52) Wie steht Südafrika aktuell unter der neuen Regierung der Nationalen Einheit da? (13:52) (16:32) Südafrika vs. Nigeria: Wo liegt langfristig die bessere Balance aus Risiko, Rendite und Verlässlichkeit? (16:32) (17:51) Chinesische Investitionen in Afrika: Was war gut für den Kontinent und was eher weniger? (17:51) (19:18) Mit welcher Motivation investieren die Vereinigten Arabischen Emirate in Afrika? (19:18) (20:02) Was verbirgt sich genau hinter Europas Abkommen für „sauberen Handel und Partnerschaft“ mit Südafrika? (20:02) (21:20) Sollte man als Privatanleger in Afrika investiert sein und wenn ja, in welcher Form? (21:20) (23:23) Welches Land oder welche Entwicklung in Afrika findet Karl Matthäus Schmidt persönlich besonders spannend? (23:23)
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Die US-Dominanz in den großen Aktienindizes ist so hoch wie nie zuvor. Dabei wirft schwindendes Vertrauen in die USA die Frage auf, ob die klassische Gewichtung nach Marktkapitalisierung noch zeitgemäß ist. Oder erzeugt sie ein riskantes Klumpenrisiko? Welche Alternativen gibt es und wie streut man ein Weltportfolio wirklich sinnvoll? Antworten darauf gibt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer von quirion, in der aktuellen Podcast-Folge. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum glaubst Du persönlich an die Zukunft Afrikas? Wie stellt Karl Matthäus Schmidt sein eigenes Aktien-Portfolio auf? (1:22) Die USA haben die stärkste Wirtschaft und größte Börse. Ist es da nicht logisch, dass US-Aktien im Weltportfolio stark vertreten sind? (2:17) Ist die US-Dominanz inzwischen ein echtes Klumpenrisiko geworden? (3:39) Wie stark sollten politische Entwicklungen bei der Gewichtung von Märkten berücksichtigt werden? (4:36) Bedeutet die Investition nach Marktkapitalisierung nicht immer auch automatisch Investieren in die Gewinner von gestern? (6:34) Ist eine Gleichgewichtungsstrategie fairer? (7:21) Wie ist die Gewichtung nach Wirtschaftsleistung zu beurteilen? (9:14) Was ist davon zu halten, hoch bewertete Märkte automatisch niedriger zu gewichten? (11:03) Braucht man für eine wirklich breite Diversifizierung eine Mischung aus verschiedenen Gewichtungsansätzen? (11:35) Welche Gewichtung ist zu empfehlen, wenn man vor allem ruhig schlafen will, speziell in turbulenten Marktphasen? (13:43) Was bevorzugt Karl Matthäus Schmidt: Kapitalerhalt oder Rendite? (14:27) Gut zu wissen: US-Aktien machen gut 70 % des MSCI World aus, obwohl ihr Anteil an der Weltwirtschaftsleistung nur bei etwa 25 bis 30 % liegt. Im globalen Technologiesektor ist das US-Gewicht noch massiver (über 90 %). Das sind starke Unwuchten, obwohl die Marktkapitalisierungsgewichtung grundsätzlich sinnvoll bleibt. Politische Ereignisse sollten keinen Einfluss auf die Aktiengewichtung haben. Eine Gleichgewichtung aller Aktien schmälert Renditechancen. Eine Gewichtung nach Wirtschaftsleistung ignoriert die tatsächliche Investierbarkeit und staatliche Eingriffe in Märkten wie China. Die Marktkapitalisierung ist die einzige Methode, die das echte Verhältnis von Angebot und Nachfrage widerspiegelt – und gegen diese Marktlogik sollte man sich nicht stellen. Um extreme Unwuchten zu vermeiden, sollte man wirklich den gesamten globalen Markt abdecken. Mit dem MSCI World allein gelingt das nicht. Spezielle Faktor-Indizes helfen, Klumpenrisiken zu vermeiden. Bei ausreichendem Zeithorizont schließen sich Kapitalerhalt und eine attraktive Rendite nicht aus. Folgenempfehlung: Folge 230: „Langfristig erfolgreich anlegen – was macht ein gutes Risikomanagement aus?“ (01:22) Wie stellt Karl Matthäus Schmidt sein eigenes Aktien-Portfolio auf? (02:17) Die USA haben die stärkste Wirtschaft und größte Börse. Ist es da nicht logisch, dass US-Aktien im Weltportfolio stark vertreten sind? (03:39) Ist die US-Dominanz inzwischen ein echtes Klumpenrisiko geworden? (04:36) Wie stark sollten politische Entwicklungen bei der Gewichtung von Märkten berücksichtigt werden? (06:34) Bedeutet die Investition nach Marktkapitalisierung nicht immer auch automatisch Investieren in die Gewinner von gestern? (07:21) Ist eine Gleichgewichtungsstrategie fairer? (09:14) Wie ist die Gewichtung nach Wirtschaftsleistung zu beurteilen? (11:03) Was ist davon zu halten, hoch bewertete Märkte automatisch niedriger zu gewichten? (11:35) Braucht man für eine wirklich breite Diversifizierung eine Mischung aus verschiedenen Gewichtungsansätzen? (13:43) Welche Gewichtung ist zu empfehlen, wenn man vor allem ruhig schlafen will, speziell in turbulenten Marktphasen? (14:27) Was bevorzugt Karl Matthäus Schmidt: Kapitalerhalt oder Rendite?
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An den Aktienmärkten gibt es diverse Anlagestile, die mal mehr, mal weniger in der Gunst der Anleger stehen. Das Value-Investing wurde dabei jahrelang wie ein verstaubtes Museumsstück behandelt. Oft galt es als zu langsam, zu wenig digital und schlichtweg altbacken. Doch zuletzt hat sich das Blatt massiv gewendet: Während einige Trendinvestments (wie Tech-Werte) ins Straucheln gerieten, feierten die sogenannten Substanzwerte ein furioses Comeback. In der heutigen Podcast-Folge erläutert Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer von quirion, was hinter dieser Entwicklung steckt. Karl beantwortet folgende Fragen: Was macht eine „Value-Aktie“ im Kern aus und wie lässt sich der sog. Fundamentalwert am besten bestimmen? (1:16) Was sind typische Beispiele für klassische Value-Aktien? (4:15) Warum haben sich Value-Aktien vor dem jüngsten Comeback jahrelang relativ schlecht entwickelt? (5:10) und (10:55) Was ist mit „Aktientyp“ oder „Anlagestil“ genau gemeint und wie können Value-Aktien dort einsortiert werden? (6:14) Ist die Investition in die relevanten Aktientypen das Entscheidende für eine erfolgreiche Geldanlage? (7:52) Was war im letzten Jahr der konkrete Zünder für die Value-Aktien-Renaissance und wird der Trend anhalten? (11:26) Wie sollte man Value-Aktien jetzt im Depot gewichten? (14:18) Was hat es mit der berüchtigten „Value-Falle“ auf sich? (15:31) Gilt das Value-Comeback nur für hochkapitalisierte Aktien oder auch für kleinere Nebenwerte? (17:23) Bevorzugt Schmidt eher Wachstumswerte oder Value-Aktien? (17:53) Gut zu wissen: Der Kern des Value-Investings ist der „innere Wert“ einer Aktie, ermittelt durch Kennzahlen. Vor allem das bilanzielle Eigenkapital im Verhältnis zum Börsenwert spielt eine wichtige Rolle, aber auch qualitative Faktoren wie Wettbewerbsvorteile und Markenwert. Deswegen werden Value-Aktien auch Substanzaktien genannt. In den letzten Jahren waren Wachstumswerte, wie Tech-Aktien, deutlich gefragter als Value-Werte. Dennoch zählen Value-Werte zu den Aktientypen, auch „Faktoren“ genannt, die unbedingt in einem klug aufgebauten Portfolio vertreten sein sollten, vergleichbar mit lebensnotwendigen Nährstoffen in Lebensmitteln. Die Zusammenstellung eines solchen Portfolios ist nicht trivial, weil eine Aktie die Merkmale von verschiedenen Aktientypen in sich tragen kann, professionelles Anlagemanagement kann hier unterstützen. Value-Aktien sind seit kurzem wieder auf dem Vormarsch. Ein Grund: die wachsende Skepsis gegenüber Tech-Werten. Wer sein Depot an der globalen Marktkapitalisierung ausrichtet, hat automatisch die richtige Value-Dosis. Auch bei Value-Aktien gilt: Abbildung am besten mit kostengünstigen ETFs. Auf hochwertige Indizes sollte dabei geachtet werden. Folgenempfehlung: Folge 244: „Geld ohne Arbeit – geht das wirklich mit Dividenden-Strategien?“ (01:16) Was macht eine „Value-Aktie“ im Kern aus und wie lässt sich der sog. Fundamentalwert am besten bestimmen? (01:16) (04:15) Was sind typische Beispiele für klassische Value-Aktien? (04:15) (05:10) Warum haben sich Value-Aktien vor dem jüngsten Comeback jahrelang relativ schlecht entwickelt? (05:10) (06:14) Was ist mit „Aktientyp“ oder „Anlagestil“ genau gemeint und wie können Value-Aktien dort einsortiert werden? (06:14) (07:52) Ist die Investition in die relevanten Aktientypen das Entscheidende für eine erfolgreiche Geldanlage? (07:52) (10:55) Warum haben sich Value-Aktien vor dem jüngsten Comeback jahrelang relativ schlecht entwickelt? (10:55) (11:26) Was war im letzten Jahr der konkrete Zünder für die Value-Aktien-Renaissance und wird der Trend anhalten? (11:26) (14:18) Wie sollte man Value-Aktien jetzt im Depot gewichten? (14:18) (15:31) Was hat es mit der berüchtigten „Value-Falle“ auf sich? (15:31) (17:23) Gilt das Value-Comeback nur für hochkapitalisierte Aktien oder auch für kleinere Nebenwerte? (17:23) (17:53) Bevorzugt Schmidt eher Wachstumswerte oder Value-Aktien? (17:53)
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Der Krieg im Iran sorgt für Verwerfungen an den Rohstoffmärkten. So hat der Ölpreis mittlerweile die Marke von 100 Dollar überschritten. Die Börsen reagieren dementsprechend nervös. Was bedeutet diese Situation für Anlegerinnen und Anleger? Und welche Lehren lassen sich aus Finanzmarktreaktionen auf frühere geopolitische Schocks ziehen? Antworten darauf gibt es in dieser Podcast-Folge, wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Ist Karl Matthäus Schmidt persönlich durch die Ereignisse im Iran nervös geworden mit Blick auf seine Geldanlagen? (1:08) Wie hat sich seit Kriegsausbruch die Wahrnehmung der Marktteilnehmer in puncto Risiko verändert? (2:14) Welche Konsequenzen hat der aktuelle Energiepreisschock für die Weltwirtschaft? (3:14) Wie groß ist jetzt das Risiko einer Stagflation? (4:34) Steigende Inflation bedingt oft Leitzinsanhebungen. Können die Notenbanken in der aktuellen Situation überhaupt handeln? (5:50) Welche Regionen sind von dieser Krise besonders betroffen? (7:30) Warum sind Anleihen aktuell kein „sicherer Hafen“? (8:50) Warum erholen sich Aktien von geopolitischen Krisen oft erstaunlich schnell? (9:56) Gibt es Parallelen zu früheren Energiekrisen? (10:39) Sollte man in Energiekrisen überhaupt noch in Aktien investieren? (12:01) Wie wichtig ist gerade jetzt eine breite Diversifikation im Depot? (13:03) Wird das empfohlene langfristige Investieren besonders auf die Probe gestellt in geopolitischen Krisenzeiten? (13:45) Welche Szenarien sind für die kommenden Monate an den Finanzmärkten denkbar? (14:36) Welchen Rat hat Schmidt aktuell für junge Neueinsteiger an der Börse? (15:33) Ist der uralte Börsen-Spruch „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ noch aktuell? (16:09) Gut zu wissen: Rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasverbrauchs sowie ein Drittel der globalen Düngemittelversorgung passieren normalerweise die Straße von Hormus. Wegen des Inflationsrisikos ist die Blockade durch den Iran derzeit die größte Anlegersorge. Positiv: Die Weltwirtschaft ist heute weniger abhängig von fossilen Rohstoffen als früher. Ein Konjunktureinbruch ist derzeit nicht in Sicht. Die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft wird oft unterschätzt. Notenbanken können gegen einen „Angebotsschock“ (z. B. knappe Rohstoffe) spontan wenig ausrichten. Auf mittlere Sicht können sie aber die Inflationserwartungen der Menschen dämpfen, um eine Preisspirale zu verhindern. Asien ist wirtschaftlich am stärksten vom Iran-Krieg betroffen, während die USA energetisch praktisch autark sind – sie leiden aber dennoch unter den gestiegenen Weltmarktpreisen für Öl und Gas. Anleihen stehen derzeit wegen der Inflationssorgen unter Druck, bleiben aber ein wichtiger Risikoregler. Auf Nahost-Krisen folgten historisch fast immer schnelle Markterholungen, aktuell kann es aber noch einmal zu Kursabschwüngen kommen, wenn die Straße von Hormus länger blockiert bleibt. Geopolitische Krisen sind kein Anlass eine breit streuende Anlagestrategie zu verändern. Folgenempfehlung: Folge 257 „Historische Revolution oder gefährlicher Hype – wie real ist der KI-Boom wirklich?“ (01:08) Ist Karl Matthäus Schmidt persönlich durch die Ereignisse im Iran nervös geworden mit Blick auf seine Geldanlagen? (01:08) (02:14) Wie hat sich seit Kriegsausbruch die Wahrnehmung der Marktteilnehmer in puncto Risiko verändert? (02:14) (03:14) Welche Konsequenzen hat der aktuelle Energiepreisschock für die Weltwirtschaft? (03:14) (04:34) Wie groß ist jetzt das Risiko einer Stagflation? (04:34) (05:50) Steigende Inflation bedingt oft Leitzinsanhebungen. Können die Notenbanken in der aktuellen Situation überhaupt handeln? (05:50) (07:30) Welche Regionen sind von dieser Krise besonders betroffen? (07:30) (08:50) Warum sind Anleihen aktuell kein „sicherer Hafen“? (08:50) (09:56) Warum erholen sich Aktien von geopolitischen Krisen oft erstaunlich schnell? (09:56) (10:39) Gibt es Parallelen zu früheren Energiekrisen? (10:39) (12:01) Sollte man in Energiekrisen überhaupt noch in Aktien investieren? (12:01) (13:03) Wie wichtig ist gerade jetzt eine breite Diversifikation im Depot? (13:03) (13:45) Wird das empfohlene langfristige Investieren besonders auf die Probe gestellt in geopolitischen Krisenzeiten? (13:45) (14:36) Welche Szenarien sind für die kommenden Monate an den Finanzmärkten denkbar? (14:36) (15:33) Welchen Rat hat Schmidt aktuell für junge Neueinsteiger an der Börse? (15:33) (16:09) Ist der uralte Börsen-Spruch „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ noch aktuell? (16:09)
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
In dieser Folge analysiert Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, den aktuellen Aktien-Boom rund um die Künstliche Intelligenz. Während Milliarden in Chips und Rechenzentren fließen, wächst die Sorge vor einer neuen Tech-Blase. Dazu kommen Ängste, dass die KI ganze Geschäftsmodelle ausradieren könnte. Wir beleuchten, inwieweit diese Bedenken berechtigt sind und wie sich Anlegerinnen und Anlegern vor diesem Hintergrund am besten verhalten sollten. Karl beantwortet folgende Fragen: Wann, wo und wie hat Schmidt das letzte Mal KI benutzt? (1:20) Wie ist der aktuelle KI-Boom einzuschätzen, entsteht da etwas historisch Großes oder überwiegen die Bedenken? (2:07) Ist der Vergleich der KI mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Internets gerechtfertigt? (3:54) Wie stark dürfte KI das Weltwirtschaftswachstum beschleunigen? (5:14) Ist der entscheidende Unterschied zu früheren Tech-Hypes, dass diesmal viele große Konzerne schon gutes Geld verdienen? (6:46) Wenn KI tatsächlich zu massiven Produktivitätsgewinnen führt – sind die heutigen Aktien-Bewertungen dann vielleicht sogar rational? (8:10) Können die massiven Investitionen der Konzerne in Rechenzentren zum Fass ohne Boden werden? (9:53) Wie gefährlich ist die gegenseitige finanzielle Verflechtung großer KI-Akteure? (11:11) Hat das Ganze nicht doch Parallelen zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre? (11:55) Stehen wir durch KI vor einer massiven Disruption etablierter Geschäftsmodelle? (12:43) Wird die KI zu massiver Arbeitslosigkeit führen? (13:27) Wie gehen Anleger am besten damit um, dass es wahnsinnig schwer ist, die Erfolgsaussichten einzelner KI-Unternehmen zu bewerten? (14:44) Wie viel KI-Investments sollten heute in einer gut strukturieren Anlage stecken? (16:02) Gut zu wissen: KI verändert die gesamte Art und Weise, wie wir weltweit produzieren und konsumieren und dürfte langfristig positiv auf das globale Wachstum ausstrahlen. Im Finanzsektor kann KI für sinnvollere Wissensvermittlung an Anleger sorgen. Im Gegensatz zur 2000er Dotcom-Blase sind die heutigen KI-Marktführer hochprofitabel, was die Bewertungen rationaler macht als damals, dennoch gibt es hier und da Übertreibungen. Nach einer gigantischen Spekulationsblase sieht es nicht aus, enttäuschte Gewinnerwartungen können aber jederzeit zu stärkeren Kurskorrekturen führen. Der Investitionsdruck ist für Unternehmen sehr hoch, um nicht den Anschluss zu verlieren. Das birgt Abschreibungsrisiken. Risiken liegen teilweise auch in finanziellen Verflechtungen großer KI-Akteure. KI dürfte klassische Software nicht einfach ersetzen, sondern bestehende Werkzeuge verbessern. Etablierte Anbieter haben durch ihren Datenzugang oft einen „Heimvorteil“. KI löscht seltener ganze Berufe aus, verändert aber Aufgabenprofile radikal. Der „wirtschaftliche Turbo“ entsteht dort, wo Menschen durch KI verstärkt, statt nur ersetzt werden. Da niemand weiß, welche Aktien am meisten von KI profitieren, ist die breite Marktabdeckung über alle Branchen hinweg die klügste Strategie. Folgenempfehlung: Folge 183: Geld anlegen mit KI – kann ChatGPT die Märkte vorhersehen? (00:01:20) Wann, wo und wie hat Schmidt das letzte Mal KI benutzt? (1:20) (00:02:07) Wie ist der aktuelle KI-Boom einzuschätzen, entsteht da etwas historisch Großes oder überwiegen die Bedenken? (2:07) (00:03:54) Ist der Vergleich der KI mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Internets gerechtfertigt? (3:54) (00:05:14) Wie stark dürfte KI das Weltwirtschaftswachstum beschleunigen? (5:14) (00:06:46) Ist der entscheidende Unterschied zu früheren Tech-Hypes, dass diesmal viele große Konzerne schon gutes Geld verdienen? (6:46) (00:08:10) Wenn KI tatsächlich zu massiven Produktivitätsgewinnen führt – sind die heutigen Aktien-Bewertungen dann vielleicht sogar rational? (8:10) (00:09:53) Können die massiven Investitionen der Konzerne in Rechenzentren zum Fass ohne Boden werden? (9:53) (00:11:11) Wie gefährlich ist die gegenseitige finanzielle Verflechtung großer KI-Akteure? (11:11) (00:11:55) Hat das Ganze nicht doch Parallelen zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre? (11:55) (00:12:43) Stehen wir durch KI vor einer massiven Disruption etablierter Geschäftsmodelle? (12:43) (00:13:27) Wird die KI zu massiver Arbeitslosigkeit führen? (13:27) (00:14:44) Wie gehen Anleger am besten damit um, dass es wahnsinnig schwer ist, die Erfolgsaussichten einzelner KI-Unternehmen zu bewerten? (14:44)
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um die Frage, wie Sie Ihr Erspartes im Ruhestand sinnvoll nutzen können, ohne dass das Vermögen zu schnell aufgebraucht ist. Dabei wird geklärt, was ein Entnahmemodell ist, welche Stellschrauben entscheidend sind und wie ein klarer Plan mehr Sicherheit und Lebensqualität in der Rentenphase schafft – Beispiele inklusive. Wie immer steht Karl Matthäus Schmidt Rede und Antwort. Er ist Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Wie geht Karl Matthäus Schmidt ganz privat mit dem Thema Entnahmepläne um? (1:30) Reicht mein Vermögen im Ruhestand eigentlich? Lässt sich das einfach beantworten? (2:45) Was ist ein Entnahmeplan und wie funktioniert er? (4:10) Wie findet man heraus, ob Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr besser passt? (5:21) Viele haben Angst, dass ihr Geld irgendwann „weg“ ist, wenn sie Kapitalverzehr hören. Ist das berechtigt? (7:38) Gibt es eine Faustregel, wie viel man entnehmen kann, ohne sein Vermögen zu gefährden? (7:57) Angenommen, mit 67 Jahren hat man ein Vermögen von 500.000 €. Wieviel kann monatlich maximal entnommen werden, damit das Kapital erhalten bleibt? (8:59) Präferiert Schmidt persönlich Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr? (10:35) Muss man die Entnahme stoppen oder anpassen, wenn die Märkte mal längere Zeit schlecht laufen? (11:09) Wie oft sollte ein Entnahmeplan überprüft oder anpasst werden? (12:07) Wie verändert sich das Denken über Geld, wenn man nicht mehr spart, sondern davon lebt? (12:30) Warum schafft ein guter Entnahmeplan Ruhe? (13:37) Wie sehen Schmidts persönliche Wünsche für den Ruhestand aus? (14:18) Gut zu wissen: Ein Entnahmeplan ist sinnvoll, weil er drei typische Ziele austariert: Geld ausgeben, Rücklagen sichern, etwas vererben. Grundidee: Aus einem Vermögen wird regelmäßig ein fester Betrag ausgezahlt – mit Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr. Aspekt der Versorgungslücke: Entscheidend ist, wie viel Einkommen im Ruhestand über gesetzliche/betriebliche/private Rente hinaus benötigt wird – abhängig von den Ruhestandszielen. Kapitalverzehr ist für viele unvermeidbar. Wegen des niedrigen allgemeinen Rentenniveaus sind sonst die gewünschten Ausgaben nicht finanzierbar. Wer Inflation ignoriert, unterschätzt die nötige Entnahme deutlich; eine inflationsangepasste Planung macht langfristig einen großen Unterschied. Mit realistischer Kalkulation und passender Anlage lässt sich das Risiko, „zu früh leerzulaufen“, stark reduzieren. Faustregeln für Entnahmepläne, wie die sogenannte 4-%-Regel, greifen in der Praxis meist zu kurz. Kluge, individuelle Berechnungen ermöglichen zielgerechte Entnahmepläne. Ein guter Plan ist dynamisch, wird also regelmäßig an die persönliche Situation angepasst. Das schafft Ruhe, weil die Entnahmen nicht mehr nach Gefühl erfolgen, sondern gut begründet. Folgenempfehlung: Folge 252: Finanz-Check-Up 2026: Passt meine Geldanlage zu meinem Leben? (01:30) Wie geht Karl Matthäus Schmidt ganz privat mit dem Thema Entnahmepläne um? (02:45) Reicht mein Vermögen im Ruhestand eigentlich? Lässt sich das einfach beantworten? (04:10) Was ist ein Entnahmeplan und wie funktioniert er? (05:21) Wie findet man heraus, ob Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr besser passt? (07:38) Viele haben Angst, dass ihr Geld irgendwann „weg“ ist, wenn sie Kapitalverzehr hören. Ist das berechtigt? (07:57) Gibt es eine Faustregel, wie viel man entnehmen kann, ohne sein Vermögen zu gefährden? (08:59) Angenommen, mit 67 Jahren hat man ein Vermögen von 500.000 €. Wieviel kann monatlich maximal entnommen werden, damit das Kapital erhalten bleibt? (10:35) Präferiert Schmidt persönlich Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr? (11:09) Muss man die Entnahme stoppen oder anpassen, wenn die Märkte mal längere Zeit schlecht laufen? (12:07) Wie oft sollte ein Entnahmeplan überprüft oder anpasst werden? (12:30) Wie verändert sich das Denken über Geld, wenn man nicht mehr spart, sondern davon lebt? (13:37) Warum schafft ein guter Entnahmeplan Ruhe? (14:18) Wie sehen Schmidts persönliche Wünsche für den Ruhestand aus?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Kryptowährungen sind für viele längst mehr als nur ein technologisches Experiment. Manche sprechen sogar schon von einer von einer ernsthaften Anlageklasse, andere sehen darin nach wie vor eine reine Spekulationswelle. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Können digitale Währungen mittlerweile als seriöse Investments überzeugen? Antworten gibt es in diesem Podcast wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum sind Bitcoin & Co. trotz langjähriger Historie noch keine ernsthafte Anlageklasse? (1:18) Warum sind die fehlenden Cashflows ein Hindernis für eine faire Bewertung von Kryptos? (2:45) Sind Kryptos, wie manche glauben, das „digitale Gold“? (3:41) Warum ist die Eigentümerstruktur von Bitcoins kritisch zu sehen? (5:13) Können Regulierungen Kryptos irgendwann „investierbarer“ machen? (6:09) Wie kann man am besten in Bitcoins investieren? (6:50) Was unterscheidet Stablecoins von klassischen Kryptos wie Bitcoin? (7:47) Wozu dienen Stablecoins? (9:30) Warum sind Stablecoins in Deutschland kaum ein Thema? (11:00) Wie sind Stablecoins als Inflationsschutz in Ländern wie Argentinien oder der Türkei zu bewerten? (11:45) Wo liegen die größten Risiken von Stablecoins? (12:39) Was sagt der Bitcoin-Skeptiker Schmidt, wenn die Kurse in Zukunft wieder explodieren? (14:08) Gut zu wissen: Die Preisbildung von Bitcoin & Co. wird überwiegend durch Narrative und Spekulation bestimmt – nicht durch einen überzeugenden wirtschaftlichen Nutzen. Wegen der extremen Volatilität mit historischen Einbrüchen von 60 % und mehr sind Kryptos für langfristige Vermögensplanung und Altersvorsorge ungeeignet. Die Eigentümer-Struktur ist stark konzentriert: wenige große Akteure haben erheblichen Einfluss auf Kurse und Liquidität. Das Krypto-Ökosystem ist noch fragil und abhängig von funktionierenden Börsen und Verwahrern. Ausfälle einzelner Knotenpunkte können Kettenreaktionen auslösen. Regulierung kann technische und rechtliche Risiken reduzieren, löst aber nicht die Kernprobleme fehlender Cashflows und Bewertungsanker. Stablecoins sind kein Investment, sondern vor allem hilfreich bei Transaktionen mit klassischen Kryptos. Kryptowährungen, wie Bitcoin, bleiben vorerst reine Spekulation und sind – wenn überhaupt – nur als kleiner „Spielgeld“-Anteil außerhalb der langfristigen Vermögensstrategie vertretbar. Folgenempfehlung Website Folge 248: „Sichere Anlage oder gefährliche Blase – was jetzt bei Gold-Anlagen wichtig ist“. (00:00:00) Begrüßung (00:01:18) Warum sind Bitcoin & Co. trotz langjähriger Historie noch keine ernsthafte Anlageklasse? (00:02:45) Warum sind die fehlenden Cashflows ein Hindernis für eine faire Bewertung von Kryptos? (00:03:41) Sind Kryptos, wie manche glauben, das „digitale Gold“? (00:05:13) Warum ist die Eigentümerstruktur von Bitcoins kritisch zu sehen? (00:06:09) Können Regulierungen Kryptos irgendwann „investierbarer“ machen? (00:06:50) Wie kann man am besten in Bitcoins investieren? (00:07:47) Was unterscheidet Stablecoins von klassischen Kryptos wie Bitcoin? (00:09:30) Wozu dienen Stablecoins? (00:11:00) Warum sind Stablecoins in Deutschland kaum ein Thema? (00:11:45) Wie sind Stablecoins als Inflationsschutz in Ländern wie Argentinien oder der Türkei zu bewerten? (00:12:39) Wo liegen die größten Risiken von Stablecoins? (00:14:08) Was sagt der Bitcoin-Skeptiker Schmidt, wenn die Kurse in Zukunft wieder explodieren?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Das neue Altersvorsorgedepot kommt – zumindest liegt nun ein entsprechender Gesetzesentwurf vor. Damit will die Regierung die Fehler der Vergangenheit korrigieren und die private Altersvorsorge endlich fit für den Kapitalmarkt machen. Wir nehmen die Eckpunkte der Pläne unter die Lupe und klären, ob dieses Modell tatsächlich das Potenzial hat, die Aktienkultur in Deutschland in der Breite zu verankern – wie immer an dieser Stelle mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer von quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Was will die Bundesregierung mit dem sogenannten „Altersvorsorgereformgesetz” erreichen und warum gerade jetzt? (1:11) Wie sieht die Zeitplanung aus? (2:46) Was war und ist das Problem bei der Riester-Rente? (3:37) Ist das Riester-Problem der mangelnden Rendite wegen der Beitragsgarantien mit dem neuen Modell gelöst? (5:19) Wie sieht das neue Altersvorsorgedepot genau aus? (6:56) Warum will das Finanzministerium neben dem Altersvorsorgedepot noch eine sog. Standarddepot mit geringeren Wahlmöglichkeiten und Kostendeckelung? (8:33) Wie sind die Kosten des neuen Modells zu beurteilen? (9:14) Wie soll die staatliche Förderung aussehen? (10:13) Wie hoch sollen die Zulagen konkret sein? (11:20) Wie sehen die Steuervorteile aus? (13:48) Kann die Reform die private Altersvorsorge unterm Strich endlich richtig anschieben? (17:00) Gibt es eine Verbindung von der ebenfalls geplanten Frühstarterrente zum Altersvorsorgedepot? (17:56) Was passiert eigentlich mit bestehenden Riester-Verträgen? (19:34) Kann man vorzeitig aus dem Altersvorsorgedepot aussteigen? (20:05) Was verspricht sich Karl Matthäus Schmidts im Kern von der Altersvorsorgereform? (20:34) Gut zu wissen: Zur dringend benötigen Stärkung der privaten Altersvorsorge liegt ein neuer Gesetzesentwurf der Bundesregierung vor. Die zu teure Riester-Rente soll damit abgelöst werden. Das Gesetz soll zum 1.1.2027 in Kraft treten. Produkte mit (teurer) Beitragsgarantie soll es zwar weiterhin geben, der Fokus liegt aber auf neuen Lösungen mit höheren Renditechancen. Geplant sind ein Standardprodukt inkl. Kostendeckel (1,5 % p. a.) sowie ein flexibleres Altersvorsorgedepot. Mindesteigenleistung: 120 € p. a. Staatliche Zulage: 30 % der Sparsumme bis zu einer Grenze von 1.200 € und 20 % auf weitere 600 €, also maximal 480 € (ab 2029 540 €). Pro Kind zusätzliche Förderung von 25 % der Beiträge, maximal 300 € p. a. Einmaliger Berufseinsteigerbonus: 200 € für junge Leute (< 25 J. bei Vertragsabschluss). Keine Abgeltungssteuer auf Erträge in der Ansparphase (nachgelagerte Versteuerung in der Rentenphase), was den Zinseszinseffekt massiv verstärkt. Zulagenberechtigte Beiträge abzugsfähig als Sonderausgaben; das Finanzamt prüft automatisch, ob der Abzug oder die Zulage vorteilhafter ist, ggf. gibt es eine zusätzliche Steuergutschrift. Der neue Anlauf der Regierung bietet eine echte Chance, die private Altersvorsorge nachhaltig zu stärken. Folgenempfehlung: Folge 217: „Ganzheitliche Finanzplanung – ein überschätztes Konzept oder der Schlüssel zum Erfolg?“ (01:11) Was will die Bundesregierung mit dem sogenannten „Altersvorsorgereformgesetz” erreichen und warum gerade jetzt? (02:46) Wie sieht die Zeitplanung aus? (03:37) Was war und ist das Problem bei der Riester-Rente? (05:19) Ist das Riester-Problem der mangelnden Rendite wegen der Beitragsgarantien mit dem neuen Modell gelöst? (06:56) Wie sieht das neue Altersvorsorgedepot genau aus? (08:33) Warum will das Finanzministerium neben dem Altersvorsorgedepot noch eine sog. Standarddepot mit geringeren Wahlmöglichkeiten und Kostendeckelung? (09:14) Wie sind die Kosten des neuen Modells zu beurteilen? (10:13) Wie soll die staatliche Förderung aussehen? (11:20) Wie hoch sollen die Zulagen konkret sein? (13:48) Wie sehen die Steuervorteile aus? (17:00) Kann die Reform die private Altersvorsorge unterm Strich endlich richtig anschieben? (17:56) Gibt es eine Verbindung von der ebenfalls geplanten Frühstarterrente zum Altersvorsorgedepot? (19:34) Was passiert eigentlich mit bestehenden Riester-Verträgen? (20:05) Kann man vorzeitig aus dem Altersvorsorgedepot aussteigen? (20:34) Was verspricht sich Karl Matthäus Schmidts im Kern von der Altersvorsorgereform?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Das neue Börsenjahr startet mit Altlasten: Protektionismus im Welthandel, geopolitische Risiken, eine teils hartnäckige Inflation. Andererseits versprechen KI, Digitalisierung und Energiewende neue Produktivitätsschübe. Was bedeutet dieses komplexe Umfeld für Wachstum, Zinsen und Märkte im Jahr 2026? Darüber sprechen wir in dieser Folge von „klug anlegen“ – wie immer mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer von quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Stimmt es, dass Prognosen an der Börse nutzlos sind? (1:22) Wie sind die globalen Wachstumsaussichten für 2026? (2:45) Wie geht es in Deutschland konjunkturell weiter? Stagnation, Rezession oder erste Erholung? (4:17) Wie wird sich die Inflation in Deutschland und den USA entwickeln? (6:24) Welche geldpolitischen Richtung ist von der EZB und der Fed zu erwarten und welche Folgen hätte das für Anleger? (8:07) Inwieweit ist die explodierende Staatsverschuldung weltweit ein Thema (9:41) Wie ist der US-Dollar einzuschätzen? Ist die Schwäche des Vorjahres ein Warnsignal? (12:43) Sind die Bewertungen an den Aktienmärkten schon zu hoch? (13:48) Befinden wir uns wegen dem KI-Hype auf dem Weg in eine neue Tech-Blase? (14:99) Welche Anleihen bieten 2026 die attraktivsten Renditepotenziale? (17:39) Wie ist der stark steigende Goldpreis einzuschätzen? Welche Story wollen uns die Märkte mit dieser Rally erzählen? (19:15) Sind Kryptowährungen ein seriöser Depot-Bestandteil oder eine riskante Spekulation? (20:47) Wie sieht ein wirklich wetterfestes Depot 2026 aus? (21:35) Gut zu wissen: Börsen- und Wirtschaftsprognosen sind zur Orientierung nützlich, als Grundlage für Anlageentscheidungen nicht. 2026 dürfte global ein durchwachsenes Wachstumsjahr werden, die USA, Europa und China schwächeln – getragen wird das Weltwachstum vor allem von Schwellenländern. Im Euro-Raum gibt es bei kaum Inflationssorgen, in den USA ist Teuerung noch hartnäckiger mit dem Unsicherheitsfaktor Zollpolitik. Die EZB hat bereits deutlich gelockert (Leitzins 2 %), die US-Notenbank ist langsamer, weitere Zinssenkungen sind wegen der schwächelnden Konjunktur aber zu erwarten. Die Ausweitung der globalen Staatsverschuldung ist bedenklich, vor allem in China hat das Sprengkraft. Die Vertrauensschäden durch die erratische US-Politik sind real, aber ein „Ende des US-Dollars“ ist nicht absehbar. Die Aktien-Bewertungen sind hoch, aber weit entfernt von Extremwerten – vermehrt schlechte Bilanzberichte könnten aber stärkere Rückschläge auslösen. Die Renditeniveaus bei Anleihen sind durchaus attraktiv, längere Laufzeiten könnten wegen des hohen Emissionsaufkommens unter Kursdruck geraten. Die Luft für den Goldpreis wird dünn – Kryptos bleiben eine extrem riskante Spekulation. Am besten konzentriert man sich breit gestreut auf Aktien und Anleihen, gewichtet auf Basis der persönlichen Ziele und Risikotragfähigkeit. Folgenempfehlung: Podcast 251: „Was haben Wünsche und Träume mit Finanzen zu tun?“ (01:22) Stimmt es, dass Prognosen an der Börse nutzlos sind? (1:22) (02:45) Wie sind die globalen Wachstumsaussichten für 2026? (2:45) (04:17) Wie geht es in Deutschland konjunkturell weiter? Stagnation, Rezession oder erste Erholung? (4:17) (06:24) Wie wird sich die Inflation in Deutschland und den USA entwickeln? (6:24) (08:07) Welche geldpolitischen Richtung ist von der EZB und der Fed zu erwarten und welche Folgen hätte das für Anleger? (8:07) (09:41) Inwieweit ist die explodierende Staatsverschuldung weltweit ein Thema (9:41) (12:43) Wie ist der US-Dollar einzuschätzen? Ist die Schwäche des Vorjahres ein Warnsignal? (12:43) (13:48) Sind die Bewertungen an den Aktienmärkten schon zu hoch? (13:48) (14:59) Befinden wir uns wegen dem KI-Hype auf dem Weg in eine neue Tech-Blase? (14:59) (17:39) Welche Anleihen bieten 2026 die attraktivsten Renditepotenziale? (17:39) (19:15) Wie ist der stark steigende Goldpreis einzuschätzen? Welche Story wollen uns die Märkte mit dieser Rally erzählen? (19:15) (20:47) Sind Kryptowährungen ein seriöser Depot-Bestandteil oder eine riskante Spekulation? (20:47) (21:35) Wie sieht ein wirklich wetterfestes Depot 2026 aus? (21:35)
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Viele starten ins neue Jahr mit sportlichen Zielen oder guten Vorsätzen für den Alltag, aber kaum jemand nutzt den Jahresbeginn, um die wohl wichtigste Frage zu stellen: Was macht mich wirklich glücklich? Und wofür soll mein Geld einmal da sein? Darüber und wie das Ganze mit der individuellen Vermögensstruktur verbunden werden sollte, sprechen wir wie immer mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Wie hat Karl Matthäus Schmidt die Feiertage erlebt? (1:21) Warum sollte zum Jahresstart ein Finanz-Check-Up für jeden dazugehören? (2:04) Wie lauten die Schmidtschen‘ guten Vorsätze? (3:00) Wie findet man heraus, ob der eigene Anlagemix wirklich passt? (3:33) Was steckt hinter dem sogenannten „Goal-Based Investing“? (5:45) Warum können die wenigsten Anlegerinnen und Anleger ihre Anlageziele ganz konkret artikulieren? (6:45) Sind wir alle auf kurzfristige Erfolgserlebnisse fixiert? (8:13) Was hilft, den Fokus auf die langfristigen Ziele und Träume zu richten? (9:36) Wie lässt sich das eigene finanzielles Wohlbefinden ermitteln? (11:06) Was hat die Quirin-Kundenbefragung zum Thema finanzielles Wohlbefinden ergeben? (13:03) Wie gibt man eigentlich intelligent Geld aus? (13:51) Was sollte man zum Jahresbeginn mit Blick auf die finanzielle Zukunft unbedingt tun? (15:43) Gut zu wissen: Gesunde Finanzen werden oft unterschätzt, haben aber einen direkten Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden. Ob eine Geldanlage passt, zeigt sich erst, wenn man die Ist-exakte Struktur des Vermögens mit den persönlichen Zielen abgleicht. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, das Vermögen an konkreten Lebenszielen auszurichten, statt wahllos Produkte zu kaufen. Viele Menschen scheuen langfristige Pläne, weil sie glauben, es „kommt eh anders“, oder weil sie die Beschäftigung mit dem Alter verdrängen. Unser Gehirn ist auf kurzfristige Belohnung konditioniert; langfristige Planung widerstrebt unseren Ur-Instinkten. Um Ziele greifbar zu machen, sollte man sich die eigene Zukunft detailliert ausmalen (z.B.: „Wo genau will ich in 20 Jahren wohnen?“). Wenn Finanzen und Lebensziele nicht harmonieren, entsteht oft eine unbewusste Unruhe – unabhängig davon, wie viel Geld man hat. Vielen fällt der Vermögensverzehr im Alter schwerer als das Sparen; konkrete Entnahmepläne helfen gegen diese psychologische Hürde. Alles beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme der aktuellen finanziellen Situation und der eigenen Wünsche. Folgenempfehlung: Folge 225: „Sicher in die Zukunft – mit Financial Wellbeing zum Lebensglück“ (01:21) Wie hat Karl Matthäus Schmidt die Feiertage erlebt? (1:21) (02:04) Warum sollte zum Jahresstart ein Finanz-Check-Up für jeden dazugehören? (2:04) (03:00) Wie lauten die Schmidtschen‘ guten Vorsätze? (3:00) (03:33) Wie findet man heraus, ob der eigene Anlagemix wirklich passt? (3:33) (05:45) Was steckt hinter dem sogenannten „Goal-Based Investing“? (5:45) (06:45) Warum können die wenigsten Anlegerinnen und Anleger ihre Anlageziele ganz konkret artikulieren? (6:45) (08:13) Sind wir alle auf kurzfristige Erfolgserlebnisse fixiert? (8:13) (09:36) Was hilft, den Fokus auf die langfristigen Ziele und Träume zu richten? (9:36) (11:06) Wie lässt sich das eigene finanzielles Wohlbefinden ermitteln? (11:06) (13:03) Was hat die Quirin-Kundenbefragung zum Thema finanzielles Wohlbefinden ergeben? (13:03) (13:51) Wie gibt man eigentlich intelligent Geld aus? (13:51) (15:43) Was sollte man zum Jahresbeginn mit Blick auf die finanzielle Zukunft unbedingt tun? (15:43)
Weihnachten markiert den Anfang von Gottes grösstem Geschenk: Die Geburt von Jesus Christus, dem Erlöser. Diese Botschaft geht weit über eine schöne Geschichte hinaus – sie zeigt uns die Liebe, Gnade und Gerechtigkeit Gottes.In dieser Botschaft erfahren Sie:Warum Jesus geboren wurde, um für uns zu sterben und uns zu erlösen.Wie Gottes Plan von Anfang an die Rettung der Menschheit vorgesehen hat.Die Bedeutung von Jesu Geburt, Tod und Auferstehung für unser Leben.Was es heisst, in der Erwartung auf Seine Wiederkunft zu leben.
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
In dieser besonderen Weihnachtsausgabe von „klug anlegen" widmet sich Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, einem Thema, das in der Finanzbranche noch viel zu selten im Mittelpunkt steht: dem finanziellen Wohlbefinden. Er spricht dazu mit Dr. Thomas Mathar, Verhaltensforscher und ausgewiesener Experte für „Financial Wellbeing“. Im Kern geht es um die Frage: Wie treffen wir bessere Entscheidungen für ein glückliches, langes Leben – vor allem in finanzieller Hinsicht? Karl und Thomas beantworten folgende Fragen: Warum und seit wann beschäftigt Dr. Mathar das Thema Financial Wellbeing? (1:29) Hat er sich dem Thema ganz wissenschaftlich und rational genähert? (2:34) Inwiefern passt Financial Wellbeing zum Podcast „klug anlegen“? Und was bedeutet es aus Schmidts Sicht? (3:07) Warum ist langfristige Geld- und Lebensplanung in erster Linie ein mentales Problem und kein finanzielles? (4:39) Welche Fragen sollte man sich stellen, um sich gut in das zukünftige Ich hineinzuversetzen? (8:07) Welche mentalen Hürden gibt beim Geldausgeben? (9:38) Wie wird man ein guter Geldausgeber? (12:16) Wie lässt sich Sparen lernen? (14:06) Wie lässt sich herausfinden, wie es um das eigene finanzielle Wohlbefinden steht? (15:52) Wie wohl fühlen sich die Kunden und Kundinnen der Quirin Privatbank in Sachen Finanzen? (17:05) Warum ist es so wichtig, bei Marktschwankungen gelassen zu bleiben? (17:55) Wie lässt sich das Wohlbefinden in Bezug auf einen klaren Zukunftsplan verbessern? (19:04) Wie gehen die angelsächsischen Länder mit dem Thema Financial Wellbeing um? (20:45) Was wird bei der Quirin Privatbank dafür getan, dass sich die Kundinnen und Kunden finanziell wohlfühlen? (22:25) Inwiefern zahlt das Buch „Geld im Glück“ auf dieses Thema ein? (23:56) Was hat Schmidt motiviert, ein Buch zu schreiben? (25:10) Wie motiviert man zufriedene Kundinnen und Kunden zur Weiterempfehlung? (26:20) Wie kommt es bei Bank-Kunden an, wenn man sie danach fragt, was sie glücklich macht? (27:54) Gut zu wissen Financial Wellbeing bedeutet, Geld so zu verdienen, auszugeben und anzulegen, dass es hilft, persönliche finanzielle Ziele und Träume zu verwirklichen. Eine Geldanlage ist nur dann wirklich klug, wenn sie dem eigenen finanziellen Wohlbefinden dient. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, konkrete Vorstellungen von ihrer Zukunft zu entwickeln – und genau diese Unklarheit verhindert oft eine sinnvolle langfristige Anlagestrategie. Geldausgeben birgt ebenfalls mentale Hürden: Wir lernen früh, für die Zukunft zu sparen, aber nicht, Geld bewusst auszugeben. Finanzielles Wohlbefinden lässt ich mit Hilfe der Quirin Privatbank messen. Das öffnet die Tür zu wirklich sinnvollen Anlagestrategien. Durchhaltevermögen bei Marktschwankungen ist extrem wichtig für den Anlageerfolg. Die wichtigste Frage bei der Geldanlage ist nicht "Wie erziele ich die höchste Rendite?", sondern "Was soll mein Geld für mich tun, um mein Leben glücklicher zu machen?" Folgenempfehlung: Folge 217: „Ganzheitliche Finanzplanung – ein überschätztes Konzept oder der Schlüssel zum Erfolg?“ (01:29) Warum und seit wann beschäftigt Dr. Mathar das Thema Financial Wellbeing? (1:29) (02:34) Hat er sich dem Thema ganz wissenschaftlich und rational genähert? (2:34) (03:07) Inwiefern passt Financial Wellbeing zum Podcast „klug anlegen“? Und was bedeutet es aus Schmidts Sicht? (3:07) (04:39) Warum ist langfristige Geld- und Lebensplanung in erster Linie ein mentales Problem und kein finanzielles? (4:39) (08:07) Welche Fragen sollte man sich stellen, um sich gut in das zukünftige Ich hineinzuversetzen? (8:07) (09:38) Welche mentalen Hürden gibt beim Geldausgeben? (9:38) (12:16) Wie wird man ein guter Geldausgeber? (12:16) (14:06) Wie lässt sich Sparen lernen? (14:06) (15:52) Wie lässt sich herausfinden, wie es um das eigene finanzielle Wohlbefinden steht? (15:52) (17:05) Wie wohl fühlen sich die Kunden und Kundinnen der Quirin Privatbank in Sachen Finanzen? (17:05) (17:55) Warum ist es so wichtig, bei Marktschwankungen gelassen zu bleiben? (17:55) (19:04) Wie lässt sich das Wohlbefinden in Bezug auf einen klaren Zukunftsplan verbessern? (19:04) (20:45) Wie gehen die angelsächsischen Länder mit dem Thema Financial Wellbeing um? (20:45) (22:25) Was wird bei der Quirin Privatbank dafür getan, dass sich die Kundinnen und Kunden finanziell wohlfühlen? (22:25) (23:56) Inwiefern zahlt das Buch „Geld im Glück“ auf dieses Thema ein? (23:56) (25:10) Was hat Schmidt motiviert, ein Buch zu schreiben? (25:10) (26:20) Wie motiviert man zufriedene Kundinnen und Kunden zur Weiterempfehlung? (26:20) (27:54) Wie kommt es bei Bank-Kunden an, wenn man sie danach fragt, was sie glücklich macht? (27:54)
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Lange waren Schwellenländer für Anleger eine große Enttäuschung – zu riskant, politisch zu unsicher, zu wenig Technologie-Phantasie. Doch 2025 hat sich das Bild erheblich verändert. Der MSCI Emerging Markets schlägt erstmals seit Jahren Aktien aus den Industriestaaten. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Wetterlage fragil und einige gute, alte Gewissheiten geraten ins Wanken. Was steckt hinter dem Comeback der Schwellenländer und ist das eher ein kurzfristiger Effekt oder schon ein struktureller Trend? Antworten gibt, wie immer an dieser Stelle, Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Kam das Comback der Schwellenländer überraschend? (1:19) Warum wurden die Schwellenländeraktien so lange unterschätzt? (2:14) Was hat sich in den Emerging Markets geändert? (4:02) Welche Rolle spielt der sehr schwache Dollar? (5:37) Ist die immer noch weit verbreitete Skepsis gegenüber den Schwellenländern gerechtfertigt? (6:56) Wie sehen die Perspektiven in China aus? (8:34) Spitzt sich der China-Taiwan-Konflikt zu? (9:45) Indien als größte Demokratie der Welt verliert an Schwung. Was sind die Gründe dafür? (11:18) Sind Reformschübe, wie in Südkorea, in der Regel gut für Börsen? (13:07) Tech-Werte dominieren inzwischen auch die MSCI Emerging Markets. Ist KI der zentrale Treiber dieser neuen Dynamik? (14:24) Sind klassische Branchen wie Energie oder Rohstoffe in den Schwellenländern passé? (15:13) Wie sollte man Schwellenländeraktien in einem Depot berücksichtigen? (16:19) Welche Schwellenländer könnten in den nächsten 5 bis 10 Jahren das größte Potenzial haben? (17:13) Gut zu wissen: Die jüngste Schwellenländer-Outperformance überrascht nicht. Die Führungsrollen zwischen Industrie- und Schwellenländern wechselt regelmäßig. 2025 hat sich das Kräfteverhältnis zugunsten der Schwellenländer gedreht, weil US-Tech und US-Politik an Glanz verlieren. Mittlerweile profitiert auch speziell Asien vom KI- und Chip-Boom und Schwellenländeraktien sind im Vergleich zu den Industriestaaten deutlich günstiger bewertet. Der schwacher US-Dollar wirkt doppelt positiv für viele Schwellenländer – er senkt ihre in Dollar notierte Schuldenlast und macht ihre Märkte attraktiver. Der kräftige Kursaufschwung chinesischer Aktien steht im Gegensatz zu einer weiter schwächelnden Wirtschaft mit ungelöster Immobilienkrise, mauer Binnennachfrage, Überkapazitäten und „nur noch“ rund 4 bis 4,5 % Wachstum. Die vorläufige Einigung im Zollstreit mit den USA war aber Balsam für den chinesischen Markt. Indien hat zwar etwas an Dynamik verloren, bleibt aber mit rund 6–6,5 % Wachstum robust. Südkoreas „Value-up-Programm“ und weitere Reformen haben der Börse starken Rückenwind verliehen. Schwellenländer gehören ins Depot, weil sie als fester Teil des Weltmarkts für ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis sorgen. Folgenempfehlung: Folge 214: Länderinvestments abseits des Mainstreams – welche Potenziale haben Frontier Markets? (01:19) Kam das Comback der Schwellenländer überraschend? (02:14) Warum wurden die Schwellenländeraktien so lange unterschätzt? (04:02) Was hat sich in den Emerging Markets geändert? (05:37) Welche Rolle spielt der sehr schwache Dollar? (06:56) Ist die immer noch weit verbreitete Skepsis gegenüber den Schwellenländern gerechtfertigt? (08:34) Wie sehen die Perspektiven in China aus? (09:45) Spitzt sich der China-Taiwan-Konflikt zu? (11:18) Indien als größte Demokratie der Welt verliert an Schwung. Was sind die Gründe dafür? (13:07) Sind Reformschübe, wie in Südkorea, in der Regel gut für Börsen? (14:24) Tech-Werte dominieren inzwischen auch die MSCI Emerging Markets. Ist KI der zentrale Treiber dieser neuen Dynamik? (15:13) Sind klassische Branchen wie Energie oder Rohstoffe in den Schwellenländern passé? (16:19) Wie sollte man Schwellenländeraktien in einem Depot berücksichtigen? (17:13) Welche Schwellenländer könnten in den nächsten 5 bis 10 Jahren das größte Potenzial haben?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Unser Podcast „klug anlegen“ wurde in diesem Jahr fünf Jahre alt. Ein halbes Jahrzehnt voller spannender Gespräche, klarer Einordnungen und hilfreicher Tipps für alle, die ihr Geld klug und verantwortungsvoll anlegen möchten. In dieser Jubiläumsfolge blicken wir nicht nur zurück auf bewegte Jahre an den Finanzmärkten, sondern auch auf die Entwicklung unseres Podcasts – gemeinsam mit dem Mann, der selbstverständlich vom ersten Tag an mit dabei war: Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Was geht Karl Matthäus Schmidt durch den Kopf, wenn er an die Anfänge des Podcasts denkt? (01:26) Hatte er jemals Zweifel, ob das Format überhaupt ankommt? (02:32) Welche Momente blieben in diesen fünf Jahren besonders hängen, vielleicht emotional oder sogar kurios? (03:30) Was waren an den Märkten aus Schmidts Sicht die einschneidendsten Entwicklungen in den letzten fünf Jahren? (04:30) Was war damals als Privatanleger einfacher, was schwerer als heute? (05:56) Bringt die Aufklärungsmission wirklich etwas? (07:29) Gab es Rückmeldungen, wo Schmidt gespürt hat, dass der Podcast wirklich was bewegt? (08:46) Woher kam der Antrieb, das Buch „Geld im Glück“ zu schreiben? (09:56) Karl Matthäus Schmidt befragt seinen Sparringspartner Andreas Franik. Wie nimmt er unser Podcast-Engagement wahr? (12:03) Konnte Franik als Finanzmarktexperte von unseren Podcasts auch noch etwas lernen? (13:40) Wie kann der Podcast nach Franiks Ansicht noch besser werden? Und was läuft schon besser als anderswo? (14:55) Was ist Schmidts größter Wunsch für die nächsten fünf Jahre „klug anlegen“? (16:15) Was ist die größte Herausforderung für die Finanzmärkte in den kommenden Jahren? (17:17) Welche Rolle spielt die Digitalisierung, allen voran der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, an den Märkten? (18:00) Wird sich durch die KI das Verhältnis zwischen der Bank und der Kundschaft verändern? (20:30) Hat das Thema Financial Wellbeing einen besonderen Stellenwert für Schmidt? (22:25) Auf welche Podcast-Folge ist Schmidt besonders stolz? (23:13) Welche Folgen waren die erfolgreichsten in all der Zeit? (23:56) Gibt es eine Folge, die Schmidt lieber vergessen würde? (25:04) Wie viel persönliche Aspekte stecken in all diesen Podcast-Folgen? (25:49) Gut zu wissen: Der Podcast startete 2020 mitten in der Corona-Krise, wurde gleich gut angenommen und läuft bis heute erfolgreich. Es ist sehr beeindruckend, wie gut sich ein breit gestreutes Aktienportfolio in Zeiten wie diesen geschlagen hat – plus 10 % p. a. vor Kosten in den vergangenen 5 Jahren. Krisen und Unsicherheiten gibt es immer und die der Vergangenheit wirken heute oft harmloser als sie damals waren. Deswegen ist das Investieren heute nicht schwerer als früher. Finanziell glücklich wird man vor allem dann, wenn man sich seine persönlichen Wünsche bewusst macht, die Geldanlage darauf ausrichtet und einige Anlagegrundregeln beherzigt. Dazu zählt: Der ideale Einstiegszeitpunkt ist immer jetzt. Denn Finanzmarktentwicklungen sind kurz- bis mittelfristig unvorhersehbar. Langfristig geht es aber letztlich nach oben. Eine der großen aktuellen Herausforderungen für die Märkte ist die neue, schwer kalkulierbare Rolle der USA. Ein vernünftiges, staatlich gefördertes Altersvorsorge-Konzept wäre für die deutschen Anlegerinnen und Anleger ein Segen. KI kann helfen, vernünftiges Finanzwissen aufzubauen und teure Provisionsberatung abzuschaffen, sie liefert aber keine verlässlichen Marktprognosen. Die bislang erfolgreichste Podcast-Folge in 2025 war die Nr. 228 – „Richtig Erben und Vererben – worauf kommt es wirklich an“. Folgenempfehlung: Folge 218: Anlageprinzipien verstehen – wie wählen Sie die passende Anlagestrategie? (01:26) Was geht Karl Matthäus Schmidt durch den Kopf, wenn er an die Anfänge des Podcasts denkt? (02:32) Hatte er jemals Zweifel, ob das Format überhaupt ankommt? (03:30) Welche Momente blieben in diesen fünf Jahren besonders hängen, vielleicht emotional oder sogar kurios? (04:30) Was waren an den Märkten aus Schmidts Sicht die einschneidendsten Entwicklungen in den letzten fünf Jahren? (05:56) Was war damals als Privatanleger einfacher, was schwerer als heute? (07:29) Bringt die Aufklärungsmission wirklich etwas? (08:46) Gab es Rückmeldungen, wo Schmidt gespürt hat, dass der Podcast wirklich was bewegt? (09:56) Woher kam der Antrieb, das Buch „Geld im Glück“ zu schreiben? (12:03) Karl Matthäus Schmidt befragt seinen Sparringspartner Andreas Franik. Wie nimmt er unser Podcast-Engagement wahr? (13:40) Konnte Franik als Finanzmarktexperte von unseren Podcasts auch noch etwas lernen? (14:55) Wie kann der Podcast nach Franiks Ansicht noch besser werden? Und was läuft schon besser als anderswo? (16:15) Was ist Schmidts größter Wunsch für die nächsten fünf Jahre „klug anlegen“? (17:17) Was ist die größte Herausforderung für die Finanzmärkte in den kommenden Jahren? (18:00) Welche Rolle spielt die Digitalisierung, allen voran der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, an den Märkten? (20:30) Wird sich durch die KI das Verhältnis zwischen der Bank und der Kundschaft verändern? (22:25) Hat das Thema Financial Wellbeing einen besonderen Stellenwert für Schmidt? (23:13) Auf welche Podcast-Folge ist Schmidt besonders stolz? (23:56) Welche Folgen waren die erfolgreichsten in all der Zeit? (25:04) Gibt es eine Folge, die Schmidt lieber vergessen würde? (25:49) Wie viel persönliche Aspekte stecken in all diesen Podcast-Folgen?
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Trauminsel Mallorca – Teil 3 – Die Hauptstadt Palma Foto: Michael Weyland Nachdem wir in Folge 2 unserer Mallorca-Themenreihe die Ostküste etwas erkundet haben, wollen wir uns heute mal ins pralle Leben stürzen und die Inselhauptstadt Palma de Mallorca besuchen. Dort sind wir zwar mit dem Flieger angekommen, sind aber direkt zu unserem Zielort Colonia Sant Jordi weitergefahren. Heute ist die Hauptstadt aber unser Ziel. Foto: Michael Weyland Der Reisetipp: Ein absolutes Muss ist natürlich der Besuch der Kathedrale von Palma. Sie wird vom Volksmund „La Seu“ genannt und ist NATÜRLICH das Wahrzeichen der Stadt. La Seu ist katalanisch und bedeutet „der Bischofssitz“. Wer will, kann die Kathedrale besichtigen, ebenso die Dachterrassen. Letzteres kostet Eintritt. An der Kathedrale zu starten hat auch den Vorteil, dass man dort unten ein Parkhaus mit ausreichend Stellplätzen findet. Abgerechnet wird pro Minute! Foto: Michael Weyland Von dort aus lohnt es sich, durch die Gassen der Altstadt in Richtung Plaça Major zu spazieren. Nehmen Sie sich etwas Zeit, genießen die Atmosphäre und gönnen Sie sich unterwegs einen Kaffee oder probieren Sie das Angebot einer Tapas-Bar. Laut TripAdvisor ist die Bar Espana an der nahegelegenen Calle Can Escursac 12 nur wenige hundert Meter von der Plaça Major entfernt die „wohl beste Tapas Bar in Palma”. Foto: Michael Weyland Natürlich wird Ihnen jeder Palma-Besucher SEINE Geheimtipps nennen, aber eigentlich kann man nicht falsch machen. Ein vorheriger Blick in einen Reisführer oder ganz einfach ins Internet gibt eigentlich die Erkundungsroute vor. Aus unserer Sicht lohnt sich in jedem Fall ein Besuch des rund 20 Gehminuten von der Placa Mayor entfernten Viertels Santa Catalina. Früher hauptsächlich von Fischern bewohnt, ist es unterdessen zum trendigsten Teil von Palma geworden. Foto: Michael Weyland Hier kann man vorzüglich essen und sich auf dem ältestes Lebensmittelmarkt der Stadt, dem überdachten Mercat de Santa Catalina umschauen. Der bietet hervorragende Produkte zu sehr guten Preisen und steht besonders bei Einheimischen hoch im Kurs. Shoppen kann man in Santa Catalina natürlich auch! Zurück zur Kathedrale und zu Ihrem eventuell dort abgestellten Fahrzeug bieten sich mehrere etwa gleich lange Routen an. Sie sind zwischen 12 und 15 Minuten dorthin unterwegs. In der nächsten Ausgabe unser Mallorca-Themenreihe geht es dann in Richtung Sóller. Überlegenswert ist es, diese Tour mit der historischen Bimmelbahn „Roter Blitz“ - auch Tren de Sóller genannt – zu unternehmen. Startpunkt dazu ist dann der Bahnhof an der Plaça d'Espanya. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Mal ehrlich. Haben Sie schon mal etwas von der Sociedad Española de Automóviles de Turismo gehört? Okay, das war jetzt ein kleines bisschen boshaft. Nehmen Sie mal die Anfangsbuchstaben. Dann wird daraus Seat! Und klar, das kennen wir mittlerweile alle. Der erste Wagen, der am 13. November1953 vom Band lief, war ein Seat 1400 auf Basis des Fiat 1400. 1957 folgte der Seat 600, ebenfalls auf Fiat-Basis. Was bis heute daraus wurde - bis hin zum Ableger Cupra – ist mehr als beachtlich! Darum geht es diesmal! Ich weiß, grade steht die IAA – genauer gesagt – die IAA MOBILITY 2023 vor der Tür. Und nein, ich werde nicht daran teilnehmen. Seit dem Umzug der IAA von Frankfurt nach München habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich ein Besuch dort kaum noch lohnt. Denn auch viele Autohersteller wenden sich von der IAA ab und das sind nicht die Unbedeutendsten. Fehlen werden dort diverse Marken des Stellantis-Konzerns, auch General Motors, Toyota und Luxusmarken wie Lamborghini, Ferrari und Bentley glänzen durch Abwesenheit, um nur einige zu nennen. Ob die Eintrittspreise, zu denen für die meisten auch noch gesalzene Hotelkosten hinzukommen, das wert sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe mich stattdessen für einen Blick in die Automobilhistorie entschieden und bin bei Seat gelandet. Genauer gesagt, beim Seat 600, den die Spanier aufgrund seiner Form „Pelotilla“ – zu Deutsch „Bällchen“ – nennen. In Spanien erinnert man sich gerne an den kugeligen Volkshelden, der dort ab 1957 automobile Freiheit brachte und dem Land den Weg in die Moderne ebnete. Wenn also ein Seat 600 durch Barcelona fährt, dann bleiben viele Menschen für einen Moment am Straßenrand stehen, lächeln versonnen oder winken den Insassen fröhlich zu und freuen sich. Der letzte Seat 600 lief übrigens vor 50 Jahren in der Zona Franca in Barcelona vom Band. Doch sein Erbe wirkt bis heute nach – und zwar nicht nur in den Herzen der Spanier. Wenn Sie den Wagen auf Fotos sehen, wird sich Ihnen sofort die Ähnlichkeit des Wagens mit dem Fiat 600 aufdrängen und ja, schon der Name Seat 600 belegt, dass das zweite Modell der Marke Seat auf dem Fiat 600 basiert. Seine Markteinführung fiel in eine Zeit, in der viele Menschen in Spanien noch ohne Auto auskommen mussten und oft nur über ein Moped, Motorrad, Kleinstwagen oder einen Eselkarren zur Fortbewegung verfügten. Auf 1.000 Einwohner kamen gerade einmal rund drei Autos. Mit dem Seat 600 bot die Marke nun erstmals ein kompaktes und massentaugliches Auto in Spanien an. 65.000 Pesetas kostete das Modell zu Beginn, was seinerzeit immerhin 3,5 spanischen Jahresdurchschnittsgehältern entsprach. Vom den zwischen 1957 und 1973 rund 800.000 gebauten Fahrzeugen sind auch heute noch viele gut erhaltene Exemplare auf den spanischen Straßen unterwegs. Alle Fotos: © SEAT Deutschland GmbH Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
In dieser Folge erfahren Sie, wie Sie eine gute BWA erhalten. Was müssen Sie und Ihre Buchhaltung leisten, damit das Endergebnis stimmt? Und auch wenn die Schuld nachher bei der Buchhaltung liegt, sind Sie als Unternehmer, als Geschäftsführer oder Inhaber verantwortlich für Ihr Unternehmen. Nehmen Sie diese Dinge ernst, dann wird es Ihrem Unternehmen länger gut gehen.Steuerberater gesucht? Von der Lohn- und Finanzbuchhaltung, über den Jahresabschluss und die Steuererklärungen bis hin zur Steuerberatung: Bei uns werden ausschließlich Steuerberater*innen tätig. Lernen Sie uns kennen und machen Sie künftig keine Kompromisse mehr: https://kanzlei-pfalz.de/index.html
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Weit über 50 Prozent Kursplus auf Dollar-Basis seit Jahresbeginn (Stand Mitte Oktober) dokumentieren den aktuellen Gold-Hype. Trotz erster Preiskorrekturen scheint das gelbe Metall DAS Investment der Stunde zu sein. Zentralbanken kaufen Gold scheinbar „um jeden Preis“ und Staaten bauen gleichzeitig ihre Dollarreserven ab. Damit wird Gold offenbar zunehmend auch zu einer geopolitischen „Waffe“. Was bedeutet das alles für Privatanleger? Ist Gold tatsächlich ein sicherer Hafen? Antworten gibt es in diesem Podcast, wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Muss man sich angesichts der Goldrally Sorgen um den Zustand der Welt machen? (01:34) Warum ist die Gold-Nachfrage in den vergangenen Monaten so stark gestiegen? (2:21) Welche Rolle spielen die aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Spannungen für den Goldpreis? (03:52) Warum ersetzen viele Notenbanken ihre Dollarreserven durch Gold? (05:11) Könnte Gold sogar zu einer geopolitischen „Waffe“ werden? (06:15) Welch Rolle spielen die BRICS-Staaten beim Gold-Hype? (07:18) Welche Auswirkungen hätte es, wenn China Gold zunehmend als Ersatz für US-Dollar-Reserven nutzt? (08:09) Gilt Gold nach wie vor als „sicherer Hafen“? (09:52) Welche typischen Fehler machen Privatanleger, die gerade neu in Gold investieren? (10:52) Wie hoch sollte der Goldanteil in einem Privatdepot sein? (13:36) Ist es zu spät, jetzt noch in Gold einzusteigen? (14:17) Was ergibt mehr Sinn: Gold-ETFs oder physisches Gold, wie Münzen oder Barren, kaufen? (14:49) Baut Karl Matthäus Schmidt Gold in seine persönliche Anlagestrategie ein? (15:39) Gut zu wissen: Gold ist im Anlagejahr 2025 bislang extrem gefragt. Das „gelbe Metall“ ist zwar kein zuverlässiges Krisenbarometer, aktuell wird der Preis aber durch die internationalen Spannungen begünstigt. Sowohl Notenbanken als auch Privatanleger investieren verstärkt. Dabei spielt eine Rolle, dass die USA unzuverlässiger geworden sind – sowohl wirtschaftspolitisch wie militärisch. Speziell Schwellenländer-Notenbanken versuchen damit auch, ihre wirtschaftspolitische Abhängigkeit von den USA zu verringern. Wer Gold kauft, sollte wissen, dass der Preis zwischen 1980 bis 2000 70 % an Wert verlor – extrem lange Durststrecken sind also möglich. Bei Gold gibt es – im Gegensatz zu Aktien – keinen ökonomischen Grund gibt, der eine kalkulierbare Rendite erwarten lässt. Gold ist kein „sicherer“ Hafen, sondern ein spekulatives Investment. Ein kleinerer Goldanteil kann sinnvoll sein, wenn man sich dadurch wohler fühlt. Folgenempfehlung Folge 103: Krisenwährungen – halten Gold, Dollar, Krypto & Co., was sie versprechen? (01:34) Muss man sich angesichts der Goldrally Sorgen um den Zustand der Welt machen? (02:21) Warum ist die Gold-Nachfrage in den vergangenen Monaten so stark gestiegen? (03:52) Welche Rolle spielen die aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Spannungen für den Goldpreis? (05:11) Warum ersetzen viele Notenbanken ihre Dollarreserven durch Gold? (06:15) Könnte Gold sogar zu einer geopolitischen „Waffe“ werden? (07:18) Welch Rolle spielen die BRICS-Staaten beim Gold-Hype? (08:09) Welche Auswirkungen hätte es, wenn China Gold zunehmend als Ersatz für US-Dollar-Reserven nutzt? (09:52) Gilt Gold nach wie vor als „sicherer Hafen“? (10:52) Welche typischen Fehler machen Privatanleger, die gerade neu in Gold investieren? (13:36) Wie hoch sollte der Goldanteil in einem Privatdepot sein? (14:17) Ist es zu spät, jetzt noch in Gold einzusteigen? (14:49) Was ergibt mehr Sinn: Gold-ETFs oder physisches Gold, wie Münzen oder Barren, kaufen? (15:39) Baut Karl Matthäus Schmidt Gold in seine persönliche Anlagestrategie ein?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Vor 25 Jahren begann in Deutschland eine kleine Revolution bei der Geldanlage – mit einem Anlageinstrument, das auf Einfachheit, Transparenz und Disziplin setzt: der Exchange Traded Fund (ETF). Wurde dieser von manchen zunächst belächelt wurde, erkannten andere früh sein Potenzial. Einer von Ihnen war Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, der in dieser Podcast-Folge u. A. über die Geschichte hinter dem Aufstieg und die Lehren aus einem Vierteljahrhundert ETF-Erfahrung spricht. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum haben Schmidt ETFs von Anfang an überzeugt? (1:25) Warum ist das Interesse an ETFs zuletzt so stark gewachsen? (3:12) Welche Zahlen belegen das gestiegene Interesse? (4:17) Was macht einen „guten“ ETF aus? (4:55) Welche Rolle spielt die Gebühren-Struktur bei der ETF-Auswahl? (6:46) Welche ETF-Typen eignen sich besonders gut für den langfristigen Vermögensaufbau? (8:12) Welche Vorurteile oder Missverständnisse gibt es rund um ETFs? (9:34) Wie hoch ist die Gefahr, dass Anleger sich in der Vielzahl an ETFs verlieren und dadurch strategische Fehler machen? (11:31) Welche Anlagefehler machen ETF-Investoren besonders häufig? (12:38) Was sind die spannendsten ETF-Trends der nächsten Jahre? (13:23) Verändert Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung die ETF-Landschaft? (14:58) Was ist jungen Anlegerinnen und Anlegern zu raten, die gerade mit ETF-Investitionen beginnen? (16:45) Gut zu wissen: Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) bilden Finanzmärkte 1:1 ab. ETFs sind kein Hype, sondern erfolgreich, weil sie nachweislich besser sind als aktive Fonds. ETFs sind längst Mainstream – in Deutschland hat sich das Marktvolumen in den letzten 4 Jahren von rd. 800 Mrd. auf über1,7 Bio. € (Ende 2024) mehr als verdoppelt. 20 % Marktanteil im deutschen Fondsbestand bedeutet aber noch deutliches Wachstumspotenzial. Breit gestreut Indizes sind zu bevorzugen (z. B. S&P 500 statt Dow Jones). ETFs sind kostengünstig, aber auf Kostenunterschiede ist dennoch zu achten – hier helfen Fachleute. International breit gestreute Aktien-ETFs sind als produktives Kapital der zentrale Renditetreiber – Anleihen-ETFs dienen als Stabilisator. ETFs sind keine Crash-Verstärker. Das wachsende ETF-Angebot verführt zu Fehlgriffen, exotische Konstrukte besser ETFs sind keine Trading-Tools, langfristig diszipliniert investiert bleiben rechnet sich deutlich mehr. Folgenempfehlung Podcast Folge 176: ETF-Auswahlkriterien – wie findet man die besten ETFs? (00:00) Begrüßung (01:25) Warum haben Schmidt ETFs von Anfang an überzeugt? (03:12) Warum ist das Interesse an ETFs zuletzt so stark gewachsen? (04:17) Welche Zahlen belegen das gestiegene Interesse? (04:55) Was macht einen „guten“ ETF aus? (06:46) Welche Rolle spielt die Gebühren-Struktur bei der ETF-Auswahl? (08:12) Welche ETF-Typen eignen sich besonders gut für den langfristigen Vermögensaufbau? (09:34) Welche Vorurteile oder Missverständnisse gibt es rund um ETFs? (11:31) Wie hoch ist die Gefahr, dass Anleger sich in der Vielzahl an ETFs verlieren und dadurch strategische Fehler machen? (12:38) Welche Anlagefehler machen ETF-Investoren besonders häufig? (13:23) Was sind die spannendsten ETF-Trends der nächsten Jahre? (14:58) Verändert Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung die ETF-Landschaft? (16:45) Was ist jungen Anlegerinnen und Anlegern zu raten, die gerade mit ETF-Investitionen beginnen?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Erfolg entsteht nicht nur durch das, was man tut – sondern ebenso durch das, worauf man ganz bewusst verzichtet. Das gilt nicht zuletzt auch bei der Geldanlage. Das bedeutet unter anderem, überteuerte Produkte zu meiden. Darum und um andere Fallstricke bei sogenannten „Finger-weg-Investments“ geht es in der aktuellen Podcast-Folge mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum ist Verzicht manchmal der entscheidende Schlüssel zum langfristigen Anlageerfolg? (1:09) Woran können Privatanleger schlechte oder ungeeignete Finanzprodukte grundsätzlich erkennen? (2:19) Was spricht gegen aktiv gemanagten Aktien-, Renten- und Mischfonds? (3:39) Gibt es nicht aktive Fonds, die über Jahre hinweg einen guten Job machen? (5:34) Warum sagt man bei Versicherungsprodukten: „Die Garantie frisst die Rendite“? (6:45) Ganz auf Garantien verzichten? Kann das wirklich die Lösung sein? (8:19) Warum schneiden im Endeffekt Anlagen ohne Absicherung deutlich besser ab als Produkte mit Garantie? (9:06) Weshalb sind kapitalbildende Lebensversicherungen für die meisten ein schlechtes Geschäft? (10:29) Was ist das eigentliche Problem bei Zertifikaten und warum unterschätzen viele Anleger das Risiko? (11:41) Wie hoch können im schlimmsten Falle die Verluste bei Zertifikaten sein? (13:26) Wo liegt das Problem bei sogenannten Alternativen Investments? (14:01) Wie sieht es mit Risiken bei Private-Equity-Investments aus? (15:19) Werden die Risiken von Private Equity mit genügend Rendite belohnt? (16:04) Warum sollte man Hedgefonds meiden und was steckt überhaupt genau hinter dieser Anlageform? (17:37) Was können Anleger konkret tun, um sich vor überteuerten und unnötigen Finanzprodukten zu schützen? (19:49) Worauf wird Karl Matthäus Schmidt als nächstes verzichten, um erfolgreich zu sein? (20:40) Gut zu wissen: Erfolg entsteht oft durch Verzicht – auch an der Börse. Komplexe Produkte meiden – was nicht zu verstehen ist, kauft man besser nicht. „Hohe Rendite ohne Risiko“ gibt es nicht. Kosten fressen Rendite – 2 bis 3 % p. a. Produktgebühren sind ein No-Go. Aktive Fonds schlagen langfristig selten den Markt, auch weil sie zu teuer sind. Fonds-Ranglisten sind nutzlos, vergangene Erfolge lassen sich kaum wiederholen. Versicherungen nur zum Absichern nutzen – für die Kapitalanlage sind sie viel zu teuer und bieten zu wenig Renditechancen. Zertifikate sind oft komplex und ebenfalls teuer – die Renditechancen wiegen das nicht auf. Dieses Missverhältnis gilt z. B. auch für Private-Equity-Investments oder Hedge-Fonds. Konzentration auf das Wesentliche: eine langfristige, internationale Aktienanlage, bei Bedarf ergänzt durch Anleihen – und das am besten breit gestreut mit ETFs. Folgenempfehlung Website Podcast Folge 99: „Zertifikate an der Börse – Fluch oder Segen?“ (00:00:00) Begrüßung (00:01:09) Warum ist Verzicht manchmal der entscheidende Schlüssel zum langfristigen Anlageerfolg? (00:02:19) Woran können Privatanleger schlechte oder ungeeignete Finanzprodukte grundsätzlich erkennen? (00:03:39) Was spricht gegen aktiv gemanagte Aktien-, Renten- und Mischfonds? (00:05:34) Gibt es nicht aktive Fonds, die über Jahre hinweg einen guten Job machen? (00:06:45) Warum sagt man bei Versicherungsprodukten: „Die Garantie frisst die Rendite“? (00:08:19) Ganz auf Garantien verzichten? Kann das wirklich die Lösung sein? (00:09:06) Warum schneiden im Endeffekt Anlagen ohne Absicherung deutlich besser ab als Produkte mit Garantie? (00:10:29) Weshalb sind kapitalbildende Lebensversicherungen für die meisten ein schlechtes Geschäft? (00:11:41) Was ist das eigentliche Problem bei Zertifikaten und warum unterschätzen viele Anleger das Risiko? (00:13:26) Wie hoch können im schlimmsten Falle die Verluste bei Zertifikaten sein? (00:14:01) Wo liegt das Problem bei sogenannten Alternativen Investments? (00:15:19) Wie sieht es mit Risiken bei Private-Equity-Investments aus? (00:16:04) Werden die Risiken von Private Equity mit genügend Rendite belohnt? (00:17:37) Warum sollte man Hedgefonds meiden und was steckt überhaupt genau hinter dieser Anlageform? (00:19:49) Was können Anleger konkret tun, um sich vor überteuerten und unnötigen Finanzprodukten zu schützen? (00:20:40) Worauf wird Karl Matthäus Schmidt als nächstes verzichten, um erfolgreich zu sein?
// Wie fühlt es sich an, als schwarze Person in Deutschland wandern zu gehen? Was haben der Zugang und die eigene Beziehung zur Natur überhaupt mit der Hautfarbe zu tun? Und gehört der Wald nun allen oder nicht? Julia Schwarz und Djenna Wehenpohl haben vor einem Jahr die Initiative „Black Hike Hamburg” gegründet, sind regelmäßig mit ihrer Community in der Natur vor der Haustür unterwegs und beschäftigen sich viel mit schwarzer Outdoor-Identität. In dieser Folge erzählen die Beiden, wie es sich anfühlt, als schwarze Person draußen zu sein, welche Bedeutung die Gemeinschaft für sie hat und welche Funktion die Natur. Für mich ein extrem wertvolles Gespräch, weil es neue Perspektiven eröffnet und zu verstehen hilft. // Meine Werbepartnerin in diesem Monat: Emma - Schlaf, auf den Du zählen kannst. Emma macht aktuell großen Herbst-Sale mit bis zu 50 Prozent Rabatt. Mit dem Code FREIRAUS bekommst du zusätzliche 5 Prozent auf alles in der gesamten DACH-Region: https://tinyurl.com/5fkm8v7c // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Um seine Liebsten und sich selbst vor emotionalen Belastungen oder womöglich sogar vor Streitigkeiten zu schützen, ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema Nachlass zu beschäftigen. Dabei muss es nicht immer gleich ums Erben und Vererben gehen. Schenkungen bieten viele Vorteile gegenüber dem alleinigen Fokus auf den Erbfall – sowohl auf der Gefühlsebene als auch finanziell gesehen. Was in diesem Zusammenhang beachtenswert ist, verrät Ihnen Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum ist Schmidt das Nachlass-Thema so wichtig? Und warum gleich eine eigene Folge zum Schenken? (1:13) Was kann man überhaupt schenken? (2:18) An wen kann man etwas verschenken und umgekehrt: Wer kann oder darf schenken? (2:48) Was sind ganz grundsätzliche Vorteile von Schenkungen? (3:32) Warum ist es sinnvoll, Vermögen zu verschenken? (4:31) Sind Schenkungen vor dem Hintergrund hoher Freibeträge steuerlich wirklich nötig? (5:27) Kann man eine Immobilie verschenken, aber weiter dort wohnen oder die Miete kassieren? (7:04) Lässt sich eine Schenkung eigentlich auch komplett rückgängig machen? (8:06) Benötigen Schenkungen eine gewisse Form? (9:00) Welche Kosten entstehen bei einer Schenkung? (10:29) Muss beispielsweise die Schenkung eines Autos im Wert von 30.000 Euro beim Finanzamt angemeldet werden? (11:27) Was möchte Schmidt den Hörerinnen und Hörern zusammenfassend mit auf den Weg geben? (12:24) Gut zu wissen: Gezielte Schenkungen haben viele Vorteile gegenüber einem Erbfall. Sie machen Freude zu Lebzeiten und bieten Gestaltungsspielräume beim Thema Steuern und bei der Firmennachfolge. Beschenkt werden können private Personen aber auch Firmen oder Organisationen. Vermögensschenkungen sind im Rahmen der Freibeträge alle 10 Jahre steuerfrei. In Zweifelsfällen sollte immer eine Rechtsberatung erfolgen. Bei Immobilien sind mit Hilfe von Wohnrechten und Nießbrauch interessante Gestaltungen möglich. Unter Umständen lassen sich Schenkungen auch rückgängig machen. Komplexere Schenkungen erfordern einen Schenkungsvertrag. Erben und Vererben sind hochemotionale Themen, umso wichtiger ist es, sie möglichst früh anzusprechen. Schenkungsüberlegungen können den Zugang vereinfachen. Folgenempfehlung Website Folge 110: „Klug vererben und verschenken – wie geht's richtig?“ (00:00:00) Anmoderation (00:01:13) Warum ist Schmidt das Nachlass-Thema so wichtig? Und warum gleich eine eigene Folge zum Schenken? (00:02:18) Was kann man überhaupt schenken? (00:02:48) An wen kann man etwas verschenken und umgekehrt: Wer kann oder darf schenken? (00:03:32) Was sind ganz grundsätzliche Vorteile von Schenkungen? (00:04:31) Warum ist es sinnvoll, Vermögen zu verschenken? (00:05:27) Sind Schenkungen vor dem Hintergrund hoher Freibeträge steuerlich wirklich nötig? (00:07:04) Kann man eine Immobilie verschenken, aber weiter dort wohnen oder die Miete kassieren? (00:08:06) Lässt sich eine Schenkung eigentlich auch komplett rückgängig machen? (00:09:00) Benötigen Schenkungen eine gewisse Form? (00:10:29) Welche Kosten entstehen bei einer Schenkung? (00:11:27) Muss beispielsweise die Schenkung eines Autos im Wert von 30.000 Euro beim Finanzamt angemeldet werden? (00:12:24) Was möchte Schmidt den Hörerinnen und Hörern zusammenfassend mit auf den Weg geben?
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Es klingt verlockend: ein regelmäßiges passives Einkommen am besten monatlich, ohne viel dafür tun zu müssen. So manch einer versucht das mit sogenannten Dividenden-Strategien, die auf regelmäßig hohe Aktien-Ausschüttungen setzen. Doch kann das verlässlich klappen? Und worauf kommt wirklich an? Darüber spricht Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, in dieser Podcast-Folge. Karl beantwortet folgende Fragen: Was hält Schmidt von der Idee eines passiven Einkommens und was ist das eigentlich? (1:17) Welche Rolle können Dividenden bei diesen Überlegungen spielen? (2:16) Wie sind Dividenden-ETFs konstruiert? (4:04) In welchem Turnus wird ausgeschüttet? Und was ist die bessere Variante: thesaurierend oder ausschüttend? (5:33) Viele Anleger bauen sich spezielle Depots auf, die nur aus Dividenden-ETFs bestehen, um dann die Erträge rauszuziehen. Wie schlau ist das? (6:50) Warum ist ein reines Dividenden-ETF-Portfolio trotz der vorhandenen Risikostreuung kritisch zu sehen? (8:56) Kann man belegen, dass dividendenstarke Aktien keine besonders herausragenden Aktien sind? (10:28) Gibt es für die relativ schwache Performance von Dividenden-ETFs griffige Gründe? (11:47) Können dividendenstarke Aktien denn zumindest als Depot-Beimischung interessant sein? (13:30) Wie wichtig sind Schmidt Dividenden in der persönlichen Anlagestrategie? (14:18) Gut zu wissen: Zinskupons sind planbar, aber oft relativ niedrig – nur davon zu leben, erfordert sehr großes Vermögen. Viele Anlegerinnen und Anleger nutzen von daher dividendenstarke Aktien, um aus den Ausschüttungen ein Zusatzeinkommen zu generieren. Dividenden-ETFs diversifizieren besser als Einzelwerte, sind aber dennoch zu konzentriert und weichen stark vom Weltaktienmarkt ab. Dividendenstarke Aktien werden oft als stabiler Anker in turbulenten Marktphasen wahrgenommen. Sie sind aber risikoreicher, als viele denken. Eine hohe Dividendenrendite kann ein Warnsignal sein. Teils werden Dividenden trotz Verlusten gezahlt und manchmal ist die Dividendenrendite nur wegen einer Aktienkursschwäche hoch. Überhöhte Ausschüttungen können Investitionen der Unternehmen bremsen und die Langfristrendite schwächen. Bei Kennzahlen wir Rendite oder Schwankungsintensität waren breit gestreute Aktienindizes in den letzten Jahrzehnten oft besser als Dividendenindizes. Ein weltweit breit gestreutes Portfolio ist die bessere Wahl und enthält starke Dividendenzahler automatisch. Wenn es mit der Zeit kontinuierlich angewachsen ist, lassen sich durch gut konstruierte Auszahlpläne regelmäßige Entnahmen darstellen, ohne die Substanz des Portfolios angreifen zu müssen. Folgenempfehlung Website Podcast 230: Langfristig erfolgreich anlegen – was macht ein gutes Risikomanagement aus? (00:00:00) Begrüßung (00:01:17) Was hält Schmidt von der Idee eines passiven Einkommens und was ist das eigentlich? (00:02:16) Welche Rolle können Dividenden bei diesen Überlegungen spielen? (00:04:04) Wie sind Dividenden-ETFs konstruiert? (00:05:33) In welchem Turnus wird ausgeschüttet? Und was ist die bessere Variante: thesaurierend oder ausschüttend? (00:06:50) Viele Anleger bauen sich spezielle Depots auf, die nur aus Dividenden-ETFs bestehen, um dann die Erträge rauszuziehen. Wie schlau ist das? (00:08:56) Warum ist ein reines Dividenden-ETF-Portfolio trotz der vorhandenen Risikostreuung kritisch zu sehen? (00:10:28) Kann man belegen, dass dividendenstarke Aktien keine besonders herausragenden Aktien sind? (00:11:47) Gibt es für die relativ schwache Performance von Dividenden-ETFs griffige Gründe? (00:13:30) Können dividendenstarke Aktien denn zumindest als Depot-Beimischung interessant sein? (00:14:18) Wie wichtig sind Schmidt Dividenden in der persönlichen Anlagestrategie?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Saisonale Effekte gehören zu den häufig diskutierten Phänomenen an den Kapitalmärkten. Ob nun volatile Sommermonate oder starke Jahresauftakte: viele Anlegerinnen und Anleger schauen ganz gern mal auf die Börsenweisheiten, ob sie nun wissenschaftlich bewiesen sind oder nicht. Der bekannteste Effekt ist wohl „Sell in May and go away“, doch auch der Januar-Effekt, die „Weihnachtsrallye“ oder der „Montagseffekt“ spielen in der Marktpsychologie mitunter eine Rolle. Lohnt sich für Privatanlegerinnen und Privatanleger ein Blick auf diese vermeintlichen Phänomene? Wir besprechen das mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Was versteht man eigentlich unter saisonalen Effekten und was ist davon zu halten? (01:23) Warum ist Schmidt kein echter Fan von saisonalen Effekten? (02:10) Kann man davon ausgehen, dass die saisonalen Effekte nicht wissenschaftlich belegt sind und sogar in die Kategorie Börsenmythen fallen? (03:56) Was ist unter dem sogenannten Montagseffekt zu verstehen? (05:02) Gibt es eine Statistik, die untersucht hat, welches der beste Wochentag an der Börse ist? (06:27) Was steckt hinter der Börsenregel „Sell in May and go away“? (06:57) Gibt es konkrete Beispiele, die beweisen, dass es Nonsens ist, sich nach solchen Börsenregeln zu richten? (08:09) Was ist von der berühmten „Weihnachtsrallye“ zu halten? (09:47) Welche Rolle spielen konjunkturelle Zyklen? Stimmt es z. B., dass in einer Rezession die Aktienkurse steigen, weil alles Schlechte schon eingepreist ist? (10:50) Welche Risiken hat es, eine Anlage-Strategie auf saisonalen Börseneffekten abzuleiten? (12:28) Gibt es eigentlich ETFs, die sich auf saisonale Effekte spezialisiert haben? (13:51) Schmidt plädiert für die Anlagemaxime „Der beste Einstiegs-Zeitpunkt ist immer jetzt“ – hat er dieser Regel folgend auch am Tage der Podcast-Aufnahme gekauft? (14:04) Gut zu wissen: Saisonale Effekte sind scheinbar wiederkehrende Muster im Börsenverlauf, aus denen manche Anlegerinnen und Anleger günstige Kauf- und Verkaufszeitpunkte ableiten. Solche Effekte basieren aber in der Regel auf rein zufälligen Ausreißern, die sich zwangsläufig in jeder Zeitreihe ergeben. Der Glaube daran, dass sich Kursmuster zuverlässig wiederholen und man daraus Vorteile ziehen kann, ist ein Mythos. „Sell in May and go away“ ist einer der bekanntesten „Weisheiten“. Dazu gehört, dass man im Herbst an die Börse zurückkehren soll. Datenanalysen zeigen aber, dass auch diese Strategie auf Sand gebaut ist. Auch konjunkturelle Muster wie „Aktien steigen bereits in der Rezession wieder“ scheitern in der Praxis an der Schwierigkeit eines exakten Timings. Die Börsenhistorie zeigt, dass Buy-and-Hold-Strategien langfristig erfolgreicher sind als saisonale Timing-Strategien. Wer sich auf saisonale Effekte verlässt, riskiert, wichtige Marktaufschwünge zu verpassen und später den steigenden Kursen nachzulaufen. Folgenempfehlung: Folge 206: „Typische Anlegerfehler: Gier und Panik – welche Psychofallen lauern noch an der Börse?“ _____ (00:01:23) Was versteht man eigentlich unter saisonalen Effekten und was ist davon zu halten? (00:02:10) Warum ist Schmidt kein echter Fan von saisonalen Effekten? (00:03:56) Kann man davon ausgehen, dass die saisonalen Effekte nicht wissenschaftlich belegt sind und sogar in die Kategorie Börsenmythen fallen? (00:05:02) Was ist unter dem sogenannten Montagseffekt zu verstehen? (00:06:27) Gibt es eine Statistik, die untersucht hat, welches der beste Wochentag an der Börse ist? (00:06:57) Was steckt hinter der Börsenregel „Sell in May and go away“? (00:08:09) Gibt es konkrete Beispiele, die beweisen, dass es Nonsens ist, sich nach solchen Börsenregeln zu richten? (00:09:47) Was ist von der berühmten „Weihnachtsrallye“ zu halten? (00:10:50) Welche Rolle spielen konjunkturelle Zyklen? Stimmt es z. B., dass in einer Rezession die Aktienkurse steigen, weil alles Schlechte schon eingepreist ist? (00:12:28) Welche Risiken hat es, eine Anlage-Strategie auf saisonalen Börseneffekten abzuleiten? (00:13:51) Gibt es eigentlich ETFs, die sich auf saisonale Effekte spezialisiert haben? (00:14:04) Schmidt plädiert für die Anlagemaxime „Der beste Einstiegs-Zeitpunkt ist immer jetzt“ – hat er dieser Regel folgend auch am Tage der Podcast-Aufnahme gekauft?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Wer oft in sozialen Medien wie Instagram, TikTok oder Facebook unterwegs ist, stößt zwangsläufig auf sie: die sogenannten Finfluencer. Sie fallen durch laute, bunte Inhalte und oft knallige Überschriften auf. Besonders junge Anlegerinnen und Anleger lassen sich gerne von den Finanz- und Geldanlage-Tipps in den meist kurzen, frischen Formaten inspirieren. Ob Finfluencer wirklich seriös sind und echten Mehrwert bieten, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Sieht sich Schmidt als Finfluencer? (01:10) Wie beurteilt der CEO das Standing, Können und Wirken der Finfluencer? (01:53) Lässt sich die mangelnde fachliche Kompetenz der Finfluencer mit Zahlen belegen? (02:26) Wie erkennt man die schwarzen Schafe und wann sollten die „Warnlampen“ aufleuchten? (03:05) Was sind die wichtigsten Angebote und Themen der Finfluencer? Geht es bei ihnen immer nur um Aktien und Trading? (04:27) Worum geht es beim Copy-Trading und wie sinnvoll ist das? (05:37) Woran erkennt man seriöse und fachkundige Finfluencer? Würde Schmidt den einen oder anderen empfehlen? (06:58) Wie schätzt Schmidt die langfristigen Auswirkungen des Finfluencer-Phänomens auf den Finanzmarkt ein? Werden sich diese Entwicklungen positiv auf den Finanzsektor auswirken oder besteht eher die Gefahr von Marktverzerrungen? (08:24) Welchen Weg empfiehlt Schmidt, um sich grundsätzliches Anlagewissen anzueignen? (09:23) Sollte es mehr Regulierung oder Transparenz bei den Finfluencern geben, um Falschberatung zu verhindern? Sind Bankberaterinnen und Bankberater am Ende die besseren Finfluencer? (10:16) Worauf sollten Anlegerinnen und Anleger schlussendlich achten? (11:51) Gut zu wissen: Finfluencer sind nicht per se unseriös, aber viele verbreiten Halbwissen und unrealistische Erwartungen. Besonders problematisch sind übertriebene Gewinnversprechen bei geringem Risiko. Hochspekulative Anlagen ohne Hinweis auf mögliche Verluste sind ein Warnsignal, ebenso erzeugter Handlungsdruck wie „Jetzt zuschlagen!“. Provisionen für Produktempfehlungen können die Objektivität der Finfluencer beeinflussen. Die meisten Finfluencer konzentrieren sich auf Aktien, aber oft mit zu starkem Fokus auf kurzfristiges Trading. Sogenanntes Copy-Trading verspricht hohe Gewinne, kann aber zu Verlusten führen. Seriöse Finfluencer setzen auf langfristige Geldanlage mit breiter Streuung. Transparenz über Kosten und Risiken ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Wissen über Finanzmärkte hilft, unabhängige Entscheidungen zu treffen, denn Regulierung ist kein Allheilmittel – gesunder Menschenverstand bleibt entscheidend. Folgenempfehlung: Folge 114 Vorsicht vor Börsen-Scharlatanen – wie erkennt man schwarze Schafe bei der Geldanlage ______ (00:01:10) Sieht sich Schmidt als Finfluencer? (00:01:53) Wie beurteilt der CEO das Standing, Können und Wirken der Finfluencer? (00:02:26) Lässt sich die mangelnde fachliche Kompetenz der Finfluencer mit Zahlen belegen? (00:03:05) Wie erkennt man die schwarzen Schafe und wann sollten die „Warnlampen“ aufleuchten? (00:04:27) Was sind die wichtigsten Angebote und Themen der Finfluencer? Geht es bei ihnen immer nur um Aktien und Trading? (00:05:37) Worum geht es beim Copy-Trading und wie sinnvoll ist das? (00:06:58) Woran erkennt man seriöse und fachkundige Finfluencer? Würde Schmidt den einen oder anderen empfehlen? (00:08:24) Wie schätzt Schmidt die langfristigen Auswirkungen des Finfluencer-Phänomens auf den Finanzmarkt ein? Werden sich diese Entwicklungen positiv auf den Finanzsektor auswirken oder besteht eher die Gefahr von Marktverzerrungen? (00:09:23) Welchen Weg empfiehlt Schmidt, um sich grundsätzliches Anlagewissen anzueignen? (00:10:16) Sollte es mehr Regulierung oder Transparenz bei den Finfluencern geben, um Falschberatung zu verhindern? Sind Bankberaterinnen und Bankberater am Ende die besseren Finfluencer? (00:11:51) Worauf sollten Anlegerinnen und Anleger schlussendlich achten?
Herzlich willkommen am Grimmauld Platz! Zur ihrer Rechten sehen sie die abgehackten Hauself-Köpfe, zu ihrer linken die alte Sabberhexe. Nehmen Sie auf einem der Schlangen-Stühle Platz und genießen Sie Ihren Tee. Greifen Sie dabei zu einem Langziehohr und lauschen der neusten Folge Tollkühn, während in der Ferne das Geschrei des jungen Potters verhallt.Wir sind jetzt bei CampfireFM https://www.joincampfire.fm/api/download-appKomm in die Gruppe! Hier gehts zu unserem WhatsappKanalhttps://whatsapp.com/channel/0029VabF6h3H5JM0EN0DwU0XTolkühnes Merch!https://shop.spreadshirt.at/tollkuehn-podcast/Instagram @tollkuehn_podcastSchaut auf unserem Discord Server vorbei:https://discord.gg/hobbithoehleFalls du uns über Steady unterstützen willst:https://steadyhq.com/de/tollkuehn-podcasthttps://ko-fi.com/tollkuehn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Ein schwacher Dollar – das klingt für viele erst mal gar nicht schlecht! Zum Beispiel wird dadurch die nächste USA-Reise günstiger. Doch für Anlegerinnen und Anleger stellt sich die Lage ganz anders dar: Wenn der Dollar fällt, belastet das die Rendite internationaler Aktienportfolios. Viele fragen sich deshalb: Sollte ich meine Dollar-Investments absichern? Oder ist das unnötig? Wir klären das mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzendem der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Checkt Schmidt als langjähriger Börsenanleger täglich die Kurse von Dollar und Euro? (1:20) Warum schwächelt der US-Dollar in diesem Jahr so stark? (1:53) Haben diverse Länder ihre US-Anleihebestände im großen Stil verkauft? (3:21) Ist der Dollar noch ein sicherer Hafen für Investitionen? (4:13) Wie sehr beeinflusst die Dollarschwäche aktuell die Rendite eines internationalen Aktien-Portfolios? (4:59) Wäre es besser gewesen, sich im letzten Herbst von ein paar US-Aktien zu trennen? (5:49) Was bedeutet eigentlich Währungsabsicherung und wie funktioniert das konkret? (7:47) Was kostet eine Währungsabsicherung? (9:22) Wenn der Dollar wieder steigt, verliert man dann bei einer Absicherung Geld? (10:52) Lohnt sich eine Währungsabsicherung? Oder sorgt sie langfristig eher sogar für Verluste? (11:38) Lässt sich mit einer Währungsabsicherung das Portfoliorisiko senken? Was sagen die Zahlen und Statistiken? (13:21) Ist eine Währungsabsicherung bei Anleihen sinnvoll? (14:27) Wie nutzt die Quirin Privatbank Absicherungsstrategien? (15:14) Glaubt Schmidt, dass der Dollar als Weltleitwährung auf Dauer an Bedeutung verlieren wird? (15:49) Gut zu wissen: Die diesjährige US-Dollar-Schwäche (rund 10 % ggü. Euro) schmälert die Rendite internationaler Aktienportfolios erheblich (Stand Ende Juli 2025). Ursache ist u. das schwindende Vertrauen in den US-Kapitalmarkt aufgrund Trumps chaotischer Politik. Eine Währungsabsicherung funktioniert über sog. Devisentermingeschäfte, ist für Privatanleger nicht praktikabel – es gibt aber währungsgesicherte Fonds. Die Kosten einer Absicherung orientieren sich an der Differenz zwischen den kurzfristigen Zinsen in den USA und der Euro-Zone – in den letzten Jahren 1,5 bis 2 % p. a. Langfristig gleichen sich Währungsschwankungen aus und werden von den Aktienkursentwicklungen überkompensiert – Absicherungen kosten daher fast immer mehr, als sie bringen. In Phasen eines steigenden Dollars verpasst man positive Performance und zahlt dennoch Absicherungskosten. Nur abgesichert zu sein, wenn der Dollar fällt, ist unmöglich. Eine signifikante Risikominderung durch Absicherung ist bei Aktien nicht nachweisbar – bei Anleihen hingegen schon. Ein dauerhafter Bedeutungsverlust des US-Dollars ist derzeit noch nicht absehbar – eine echte Alternativwährung fehlt bislang. Fazit: Globale Streuung ja – Währungsabsicherung bei Aktien nein, bei Anleihen ja. Folgenempfehlung Website Podcast 208: BRICS‑Gruppe – wie viel Einfluss und Wirtschaftskraft hat das neue Staatenbündnis? (00:00:00) Begrüßung (01:20) Checkt Schmidt als langjähriger Börsenanleger täglich die Kurse von Dollar und Euro? (01:53) Warum schwächelt der US-Dollar in diesem Jahr so stark? (03:21) Haben diverse Länder ihre US-Anleihebestände im großen Stil verkauft? (04:13) Ist der Dollar noch ein sicherer Hafen für Investitionen? (04:59) Wie sehr beeinflusst die Dollarschwäche aktuell die Rendite eines internationalen Aktien-Portfolios? (05:49) Wäre es besser gewesen, sich im letzten Herbst von ein paar US-Aktien zu trennen? (07:47) Was bedeutet eigentlich Währungsabsicherung und wie funktioniert das konkret? (09:22) Was kostet eine Währungsabsicherung? (10:52) Wenn der Dollar wieder steigt, verliert man dann bei einer Absicherung Geld? (11:38) Lohnt sich eine Währungsabsicherung? Oder sorgt sie langfristig eher sogar für Verluste? (13:21) Lässt sich mit einer Währungsabsicherung das Portfoliorisiko senken? Was sagen die Zahlen und Statistiken? (14:27) Ist eine Währungsabsicherung bei Anleihen sinnvoll? (15:14) Wie nutzt die Quirin Privatbank Absicherungsstrategien? (15:49) Glaubt Schmidt, dass der Dollar als Weltleitwährung auf Dauer an Bedeutung verlieren wird?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Aktien für alle – auch für die Rente! Darüber hat Deutschland im vergangenen Jahr ziemlich kontrovers diskutiert. Am Ende ist die Ampel-Koalition gescheitert und das Thema scheint nun nicht mehr im Rampenlicht zu stehen. Dabei wäre der Kapitalmarkt für eine effiziente Altersvorsorge eine starke Stütze, wie ein Blick auf die langjährigen Renditen zeigt. Sind wir jetzt also wirklich alle selbst gefordert, um das Potenzial von Aktien als Ergänzung zur Rente zu nutzen? Damit beschäftigt sich Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, in dieser Podcast-Folge. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum setzt Schmidt so stark auf Aktien für die Altersvorsorge? (01:15) Sind Aktien nicht zu riskant – etwa in Krisenjahren wie 2000 oder 2010? (02:05) Warum fallen Verluste nicht so stark ins Gewicht, wenn man langfristig anlegt? (03:37) Worum geht es bei der Aktienrente und ist Schmidt auch hier ein Fan? (05:01) Was macht Schweden bei der Aktienrente besser als Deutschland? (06:15) Wie viel bringt die schwedische Aktienrente am Ende tatsächlich pro Monat? (07:10) Welche weiteren Länder setzen erfolgreich auf Kapitalmarkt-Rentenmodelle? (08:18) Hat die Aktienrente auch Nachteile oder Risiken? (09:38) Wie kann man sich selbst eine Art Aktienrente mit ETFs aufbauen? (10:54) Wie viel sollte man monatlich sparen, um mit 67 ein ordentliches Vermögen zu haben? (11:54) Ist der Aktienmarkt nicht nur etwas für Reiche? (13:24) Was hält Schmidt vom Vorschlag eines staatlich geförderten Startkapitals für Kinder zur Altersvorsorge? (14:23) Welche unorthodoxe Idee hat Schmidt, um „Aktien für alle“ nachhaltig umzusetzen? (15:53) Gut zu wissen: Langfristig bringt eine breit gestreute Aktienanlage die höchste Rendite – wissenschaftlich belegt und ökonomisch logisch. Unternehmerisches Risiko wird belohnt. Auch eine solche Anlage kann zwischenzeitlich wertmäßig stark fallen. Wer durchhält, kommt in einigen Jahren aber wieder ins Plus. Langfristig sind bislang alle Krisen am Aktienmarkt überwunden worden. Entscheidend ist, den persönlichen Planungshorizont sauber zu berücksichtigen und in Abwärtsphasen nicht in Verkaufspanik zu verfallen. Eine staatlich geförderte Altersvorsorge mit Aktien wäre ideal. Sie kann langfristig die Rentenlücke verkleinern oder schließen. Schweden, Großbritannien und die USA setzen bereits erfolgreich auf aktienbasierte Altersvorsorge mit Steuervorteilen. Kommt die Aktienrente in Deutschland, müssen Fehler wie bei Riester vermieden werden (z. B. zu teure Produkte, zu hohe Komplexität). Digital, einfach und kostengünstig – so muss modernes Aktiensparen funktionieren. Mit einem breit gestreuten ETF-Portfolio-Sparplan lässt sich eine „eigene Aktienrente“ nachbauen – ab 25 € im Monat, flexibel und renditestark. Alle Anlegerinnen und Anleger haben dieselbe Renditechance – egal ob mit 50 oder 50.000 €. Jüngster Plan der neuen Regierung: Jedes Kind bekommt ab dem 6. Lebensjahr bis zum 18. Geburtstag monatlich 10 € für ein Vorsorgedepot. Genaue Details sind hier aber noch offen. Folgenempfehlung: Folge 181: „Langfristig Geld anlegen – wie kann man an der Börse aus 50 Euro 390 000 Euro machen?“ ----- (01:15) Warum setzt Schmidt so stark auf Aktien für die Altersvorsorge? (02:05) Sind Aktien nicht zu riskant – etwa in Krisenjahren wie 2000 oder 2010? (03:37) Warum fallen Verluste nicht so stark ins Gewicht, wenn man langfristig anlegt? (05:01) Worum geht es bei der Aktienrente und ist Schmidt auch hier ein Fan? (06:15) Was macht Schweden bei der Aktienrente besser als Deutschland? (07:10) Wie viel bringt die schwedische Aktienrente am Ende tatsächlich pro Monat? (08:18) Welche weiteren Länder setzen erfolgreich auf Kapitalmarkt-Rentenmodelle? (09:38) Hat die Aktienrente auch Nachteile oder Risiken? (10:54) Wie kann man sich selbst eine Art Aktienrente mit ETFs aufbauen? (11:54) Wie viel sollte man monatlich sparen, um mit 67 ein ordentliches Vermögen zu haben? (13:24) Ist der Aktienmarkt nicht nur etwas für Reiche? (14:23) Was hält Schmidt vom Vorschlag eines staatlich geförderten Startkapitals für Kinder zur Altersvorsorge? (15:53) Welche unorthodoxe Idee hat Schmidt, um „Aktien für alle“ nachhaltig umzusetzen?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Wer kennt sie nicht – plakativen Schlagzeilen wie „Reich werden an der Börse“ oder „Mit dieser Anlagestrategie werden Sie Millionär“. Oft wird suggeriert, dass man speziell mit Daytrading ganz leicht erfolgreich sein kann. Wie diese Art des Anlegens generell zu beurteilen ist und was es dabei zu beachten gilt, wollen wir heute in dieser Podcast-Folge besprechen, wie immer mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Wie hat sich Schmidt mit seiner ersten Aktie gefühlt, als Spekulant oder Investor? (01:22) Hat Schmidt schon einmal eine Aktie am selben Tag gekauft und dann wieder verkauft? (02:27) Ist es schon Daytrading, wenn man am selben Tag Aktien kauft und verkauft? (03:22) Was ist Daytrading und wie funktioniert es? (03:52) Mit welchen Anlageklassen funktioniert Daytrading? (04:30) Welche technischen Voraussetzungen benötigt man zum erfolgreichen Daytrading? (05:42) Was sind gängige Strategien im Daytrading? (07:12) Was hält Schmidt von CFDs, die das taggleiche Kaufen und Verkaufen erleichtern sollen? (08:42) Wie läuft eine typische CFD-Spekulation ab? (09:52) Kann man sich beim CFD-Trading im Besonderen und beim Daytrading im Allgemeinen stark verschulden? (10:47) Ist Daytrading überhaupt seriös und legal in Deutschland? (12:12) Woher können Daytrader Informationen beziehen, die für das Daytrading relevant sind? (13:23) Ist die Fundamentalanalyse (Wirtschafts-, Unternehmenszahlen) für Daytrader geeignet? (14:24) Wie viel Kapital benötigt man idealerweise fürs Daytrading? (15:21) Wie hoch ist der Zeitaufwand für Daytrading? (15:52) Wie groß ist das Suchtpotenzial beim Daytrading einzuschätzen? (16:51) Ist Daytrading für Privatanleger überhaupt sinnvoll oder profitieren vor allem professionelle Händlerinnen und Händler? (18:55) Was würde Karl Matthäus Schmidt seiner kleinen Tochter raten, wenn sie in zehn Jahren Aktien ganz allein kaufen möchte? (19:37) Gut zu wissen: Daytrading ist das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren am selben Tag. Ziel ist es, von kurzfristigen Kursbewegungen zu profitieren, oft innerhalb von Minuten oder Stunden. Daytrading kann mit allen Anlageklassen betrieben werden, die stärker schwanken. Oft werden Aktien genutzt. Für erfolgreiches Daytrading benötigt man Zugang zu Echtzeit-Kursen, einen zuverlässigen Online-Broker und ggf. ein Handelssystem, das Kauf- und Verkaufssignale liefert. Für das Trading selbst sind kleine Beträge ausreichend, aber die Kosten für technische Ausstattung können erheblich sein. Das Suchtpotenzial ist extrem hoch, vergleichbar mit Glücksspiel. Daytrading ist in Deutschland legal und wird von der BaFin beaufsichtigt, dennoch ist es hochriskant. Daytrading ist keine seriöse Anlagestrategie – speziell für die Altersvorsorge ist es absolut ungeeignet. Der Verlust des kompletten eingesetzten Kapitals muss verkraftbar sein. Folgenempfehlung: Folge 97 Gewinner-Aktien – so selten wie die Nadel im Heuhaufen ----- (01:22) Wie hat sich Schmidt mit seiner ersten Aktie gefühlt, als Spekulant oder Investor? (02:27) Hat Schmidt schon einmal eine Aktie am selben Tag gekauft und dann wieder verkauft? (03:22) Ist es schon Daytrading, wenn man am selben Tag Aktien kauft und verkauft? (03:52) Was ist Daytrading und wie funktioniert es? (04:30) Mit welchen Anlageklassen funktioniert Daytrading? (05:42) Welche technischen Voraussetzungen benötigt man zum erfolgreichen Daytrading? (07:12) Was sind gängige Strategien im Daytrading? (08:42) Was hält Schmidt von CFDs, die das taggleiche Kaufen und Verkaufen erleichtern sollen? (09:52) Wie läuft eine typische CFD-Spekulation ab? (10:47) Kann man sich beim CFD-Trading im Besonderen und beim Daytrading im Allgemeinen stark verschulden? (12:12) Ist Daytrading überhaupt seriös und legal in Deutschland? (13:23) Woher können Daytrader Informationen beziehen, die für das Daytrading relevant sind? (14:24) Ist die Fundamentalanalyse (Wirtschafts-, Unternehmenszahlen) für Daytrader geeignet? (15:21) Wie viel Kapital benötigt man idealerweise fürs Daytrading? (15:52) Wie hoch ist der Zeitaufwand für Daytrading? (16:51) Wie groß ist das Suchtpotenzial beim Daytrading einzuschätzen? (18:55) Ist Daytrading für Privatanleger überhaupt sinnvoll oder profitieren vor allem professionelle Händlerinnen und Händler? (19:37) Was würde Karl Matthäus Schmidt seiner kleinen Tochter raten, wenn sie in zehn Jahren Aktien ganz allein kaufen möchte?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
In den Medien tauchen immer wieder Berichte auf, in denen propagiert wird, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für aktives Anlagemanagement und nicht für Durchhalte-Strategien mit ETFs ist. Die Frage, ob es besser ist, aktiv oder passiv zu investieren, ist praktisch schon ein Evergreen an der Börse. Von daher widmen auch wir uns einmal dieser Frage und beleuchten sie aus verschiedenen Blickwinkeln mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: - Was hat das Bonmot des Physikers Wolfgang Pauli „Das ist nicht nur nicht richtig, es ist nicht einmal falsch“ mit aktivem und passivem Investieren zu tun? (01:12) - Ist aktives Management bei drohenden Korrekturphasen geeigneter als passives? (02:48) - Fallen in einem Crash nicht sowieso alle Fonds – egal ob aktiv oder passiv? (04:30) - Was sagt die Statistik zur Performance von aktiven und passiven Fonds? (05:26) - Kann aktives Management jemals systematisch Mehrrendite liefern? (07:04) - Ist es sinnvoll, tech-lastige ETFs, wie MSCI-World-ETFs, jetzt zu verkaufen? (08:37) - Was ist das Beste für eine langfristig angelegte Vermögensbildung? (10:10) - Warum investieren noch viele Menschen in aktive Fonds? (11:26) - Welche Gründe für die Beliebtheit aktiver Fonds gibt es noch? (12:38) - Sind ETFs eigentlich aktiv oder passiv? (13:17) - Wird man durch den Verkauf von ETF-Anteilen automatisch zum aktiven Investor? (14:08) - Wie viel Geld sollte man überhaupt in Fonds investieren? (14:52) - Nochmal nachgehakt: Gibt es nicht doch Umstände, unter denen aktives Investieren besser sein könnte als der Gesamtmarkt? (15:16) - Wie sinnvoll ist eine Kombination aus einem passiven ETF-Portfolio und einem aktiven Depot mit Einzelwerten? (16:16) Gut zu wissen: - Aktives Anlagemanagement bedeutet die Jagd nach guten Ein- und Ausstiegszeitpunkten und nach Aktien, die besser laufen als andere. - Die Debatte „aktives versus passives Investieren“ flammt regelmäßig auf – meist bei Marktturbulenzen. Aktienmarktkorrekturen gibt es immer wieder. Aktives Management bietet dagegen keinen verlässlichen Schutz. - Bei Börsencrashs verlieren alle: aktive Fonds wie auch ETFs. Viele aktive Fonds stehen danach sogar schlechter da. - S&P-Daten zeigen: Über 90 % der aktiven Fonds schlagen ihren Vergleichsindex langfristig nicht. Die Ursachen dafür sind: geringere Diversifikation, höhere Fehleranfälligkeit und zusätzliche Kosten (bei aktiven Aktienfonds im EU-Schnitt 1,4 % p. a. versus 0,35 % p. a. bei ETFs). - Es gibt durchaus auch aktive Fonds, die über längere Zeit eine Outperformance schaffen. Hier liegt das Problem darin, dass die Gewinnerfonds ständig wechseln und man nie im Voraus weiß, wer künftig vorne liegen wird. - Der MSCI World ist nicht wegen der aktuellen Tech- und Dollar-Schwäche problematisch, sondern wegen eingeschränkter Risikostreuung. - Aktien bieten die höchsten Renditechancen. Das Risiko lässt sich am besten mit einer Anleihe-Beimischung abfedern, dosiert je nach individueller Risikoneigung. - Schlüsselpunkte für einen erfolgreichen Vermögensaufbau: möglichst breite internationale Streuung, auf die Kosten achten, diszipliniert investiert bleiben, Anlageentscheidungen nicht von Prognosen abhängig machen. - Der Wunsch nach „Schutz durch Aktivität“ ist auch beim Investieren menschlich – und wird durch Vertriebsinteressen von Banken verstärkt. - Passiv investieren heißt nicht „nichts tun“: Rebalancing, Kostenkontrolle und Strategiepflege sind jedoch produktiver als prognosebasiertes Anlegen. Folgenempfehlung: Folge 197: ETFs für Anfänger – wie gelingt der Börseneinstieg am besten? _____ (01:12) Was hat das Bonmot des Physikers Wolfgang Pauli „Das ist nicht nur nicht richtig, es ist nicht einmal falsch“ mit aktivem und passivem Investieren zu tun? (02:48) Ist aktives Management bei drohenden Korrekturphasen geeigneter als passives? (04:30) Fallen in einem Crash nicht sowieso alle Fonds – egal ob aktiv oder passiv? (05:26) Was sagt die Statistik zur Performance von aktiven und passiven Fonds? (07:04) Kann aktives Management jemals systematisch Mehrrendite liefern? (08:37) Ist es sinnvoll, tech-lastige ETFs, wie MSCI-World-ETFs, jetzt zu verkaufen? (10:10) Was ist das Beste für eine langfristig angelegte Vermögensbildung? (11:26) Warum investieren noch viele Menschen in aktive Fonds? (12:38) Welche Gründe für die Beliebtheit aktiver Fonds gibt es noch? (13:17) Sind ETFs eigentlich aktiv oder passiv? (14:08) Wird man durch den Verkauf von ETF-Anteilen automatisch zum aktiven Investor? (14:52) Wie viel Geld sollte man überhaupt in Fonds investieren? (15:16) Nochmal nachgehakt: Gibt es nicht doch Umstände, unter denen aktives Investieren besser sein könnte als der Gesamtmarkt? (16:16) Wie sinnvoll ist eine Kombination aus einem passiven ETF-Portfolio und einem aktiven Depot mit Einzelwerten?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Die ersten Monate dieses Jahres haben viele gängige Prognosen auf den Kopf gestellt. Zinssenkungserwartungen kehren sich um und selbst das Weiße Haus spricht inzwischen ganz offen von Rezessionsgefahren. Während die US-Wirtschaft unter Donald Trumps erratischer Politik leidet, zeigt Europa erstmals seit Langem eine gewisse Dynamik. Was bedeutet das alles für unsere Zinsen und die Preisentwicklung? Antworten gibt es in dieser Podcast-Folge, wie immer, mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: - Was hat Schmidt auf der Zins- und Inflationsseite in den ersten Monaten dieses Jahres am meisten überrascht? (1:16) - Welche Auswirkungen hat das Hin & Her bei den Zöllen auf die Inflation? (2:17) - Gibt es spezielle Auswirkungen des Zollkonflikts auf die europäische Inflation? (4:05) - Welche Effekte hatte das Riesen-Schuldenpaket der neuen Bundesregierung auf Bundesanleihen? (4:45) - Färben die Renditesteigerungen bei Bundesanleihen positiv auf die Tagesgeldzinsen ab? (6:18) - Wie ist es Anleihen-Besitzerinnen und -Besitzern zuletzt ergangen? (6:56) - Ist jetzt ein günstiger Einstiegszeitpunkt für Anleihen? (7:33) - Wie ist die aktuelle Inflationslage im Euro-Raum? (8:13) - Wie geht die EZB vermutlich im weiteren Jahresverlauf vor? (9:25) - Wie abhängig ist die EZB von den Zinsentscheidungen der US-Notenbank? (9:54) - Warum sitzt die US-Notenbank aktuell zwischen zwei Stühlen? (10:28) - Lässt sich abschätzen, wie hoch die Inflation auf Gesamtjahressicht sein wird? (12:03) - Wo werden wohl die Zinsen in fünf Jahren liegen? (12:54) - Was ist die beste Geldanlage bei Inflation? (13:49) Gut zu wissen: ✔ Die US-Zollpolitik schürt die Inflation in den USA, weil Unternehmen die steigenden Importpreise an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben dürften. ✔ In Europa könnten die Zölle sogar preisdämpfend wirken, wenn China seine Billigimporte in die EU umlenken sollte. ✔ Das Schuldenpaket der Bundesregierung hat zwischenzeitlich für kräftige Renditeaufschläge bei deutschen Bundesanleihen gesorgt, weil risikoscheue Anlegerinnen und Anleger Bestände verkauft haben. Mittlerweile ist die Nachfrage aber wieder stärker, sodass die Kurse erneut gestiegen sind und die Rendite deshalb wieder zurückgefallen ist (Stand Anfang Juni 2025 rund 2,6 % für zehnjährige Laufzeiten). ✔ Kurzfristige Zinsanlagen, wie Tagesgeld, werden stärker von der EZB-Zinspolitik beeinflusst. Hier war der Trend zuletzt rückläufig. Anfang Juni wurde der Leitzins nochmals von 2,25 auf 2 % gesenkt. ✔ Die Inflation in der Eurozone und in Deutschland ist auf einem guten Weg in Richtung 2 % (Stand Mai 2025). ✔ Die Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittelpreise) liegt aber – getrieben von den Dienstleistungspreisen – noch deutlicher über 2 %. Damit sind bisher nicht alle Inflationssorgen verflogen. ✔ In den USA ist der Inflationstrend – Stand April – mit Raten um die 2 % auch deutlich rückläufig, die Zolleffekte sind hier aber noch nicht angekommen. ✔ Die US-Notenbank sitzt zwischen zwei Stühlen: Einerseits müsste sie die Zinsen verringern, um die Wirtschaft zu stützen, andererseits wären Zinsanhebungen gefragt, wenn die Inflation steigen sollte. ✔ Aktien sind auch in Zeiten hoher Inflation eine sehr geeignete Geldanlage. Folgenempfehlung: Folge 227: Trump, Zinsen und globale Spannungen – wie geht es 2025 an den Börsen weiter? (01:16) Was hat Schmidt auf der Zins- und Inflationsseite in den ersten Monaten dieses Jahres am meisten überrascht? (02:17) Welche Auswirkungen hat das Hin & Her bei den Zöllen auf die Inflation? (04:05) Gibt es spezielle Auswirkungen des Zollkonflikts auf die europäische Inflation? (04:45) Welche Effekte hatte das Riesen-Schuldenpaket der neuen Bundesregierung auf Bundesanleihen? (06:18) Färben die Renditesteigerungen bei Bundesanleihen positiv auf die Tagesgeldzinsen ab? (06:56) Wie ist es Anleihen-Besitzerinnen und -Besitzern zuletzt ergangen? (07:33) Ist jetzt ein günstiger Einstiegszeitpunkt für Anleihen? (08:13) Wie ist die aktuelle Inflationslage im Euro-Raum? (09:25) Wie geht die EZB vermutlich im weiteren Jahresverlauf vor? (09:54) Wie abhängig ist die EZB von den Zinsentscheidungen der US-Notenbank? (10:28) Warum sitzt die US-Notenbank aktuell zwischen zwei Stühlen? (12:03) Lässt sich abschätzen, wie hoch die Inflation auf Gesamtjahressicht sein wird? (12:54) Wo werden wohl die Zinsen in fünf Jahren liegen? (13:49) Was ist die beste Geldanlage bei Inflation?
Nehmen Sie alles hin, was Ihnen widerfährt? Schluss damit! Joyce spricht heute darüber, dass Sie durch Jesus Autorität haben, die Pläne des Teufels zu durchkreuzen. Was das ganz praktisch bedeutet, erfahren Sie in der heutigen Sendung. Für ein erfülltes Leben nutze unsere kostenfreie Angebote als Mutmacher und Tröster: ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/taegliche-andacht-von-joyce-meyer/ – deine tägliche E-Mail-Andacht mit Joyce ✅ https://www.joyce-meyer.de/gebet/brauchst-du-ein-gebet/ – du bist nicht alleine, ruf uns an 040/888841111, wir beten für dich ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/magazin-bestellen/ – das Magazin für dein "Das Leben genießen" ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/infobroschuere-bestellen/ - alle Segensimpulse von Joyce auf einen Broschüren-Blick ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/e-mail-newsletter-abonnieren/ - dein monatlicher Möglichmach-Impulsgeber per E-Mail Möchtest du mit uns und deiner Spende die Welt verändern? Vielen Dank für deine Spende unter:
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Asien gilt als jung und dynamisch. Dem Kontinent wird dabei viel Wachstum nachgesagt, ob nun im riesigen China, im aufstrebenden Vietnam oder im bevölkerungsreichen Indien. Wie es um die aktuelle Wirtschaftslage in Asien bestellt ist und welche Investitionsmöglichkeiten es gibt, das besprechen wir in dieser Podcast-Folge mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: -Was assoziiert Karl Matthäus Schmidt spontan mit Asien? (1:13) -Wie geht man am besten an eine wirtschaftliche Analyse Asiens heran? (1:54) -Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage in China einzuschätzen – auch angesichts der anhaltenden Immobilienkrise? (2:43) -Woran liegt das relativ schwache Wirtschaftswachstum Chinas und die Underperformance chinesischer Aktien in den letzten Jahren? (4:00) -Der aktuelle Zoll-Konflikt mit den USA belastet China zusätzlich – wie ist die Lage dort einzuschätzen? (5:38) -Ist eine gütliche Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China in Sicht? (6:44) -Können die Chinesen mithilfe des KI-Start-Ups DeepSeek im globalen KI-Wettstreit an einer führenden Position mitspielen? (7:49) -Wie kommt Indien auf seinem Weg zu einem breiten und starken Wirtschaftswachstum voran? (10:18) -Wie groß ist die wirtschaftliche Bedeutung Vietnams in Asien? (12:42) -Gelingt es dem alternden Japan der Deflation zu entkommen? (14:55) -Stimmt es, dass Japan mittlerweile sogar ein Inflationsproblem hat? (16:56) -Inwiefern ist die koreanische Wirtschaft vom jüngsten Wirbel um den dortigen Präsidenten betroffen? (18:00) -Wie investiert man am besten in die Asien-Story? (19:30) -Welchen Anteil sollte Asien in einem gut gestreuten Schwellenländeraktien-Portfolio haben? (20:06) -Wie wird die chinesische Wirtschaft in einer Aktien-Vermögensverwaltung abgebildet? (20:57) -Welches ist das reichste Land Asiens und welches das ärmste? (22:33) -Ganz allgemein gefragt: Warum ist Asien so mächtig? (23:55) -Welches asiatische Land reizt Schmidt am meisten? (24:57) Gut zu wissen: -Wirtschaftlich gesehen ist Asien sehr heterogen – allgemeine konjunkturelle Einschätzungen sind daher nicht sinnvoll. -Allgemein lässt sich aber sagen, dass die wirtschaftliche Stärke insbesondere auch auf der riesigen, aufstrebenden Bevölkerung basiert. In Asien lebt fast die Hälfte der Weltbevölkerung. -China wächst zwar aktuell immer noch deutlich stärker als die Industrieländer, im eigenen historischen Kontext aber relativ schwach. -Chinas Konjunktur wird schon seit Längerem durch die Immobilienkrise und die Corona-Nachwehen belastet – aktuell kommt noch der harte Zollkonflikt mit den USA dazu. -Chinas Börsen wurden in den letzten Jahren vom Weltaktienmarkt klar abgehängt. -Der Zollstreit könnte vor allem auch deshalb am Ende beigelegt werden, weil sich die Amerikaner damit auch selbst stark schaden, speziell mit Blick auf die Inflation. -Indien gehört aktuell zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt, muss aber trotzdem dringende Probleme lösen, vor allem die Kluft zwischen Arm und Reich. -Vietnam verfügt auch über viel Wachstumsdynamik, ist aber wirtschaftlich eine viel kleinere Hausnummer als China oder Indien. -Für Japan geht es nach Jahrzehnten der wirtschaftlichen Stagnation langsam wieder bergauf, auch wenn die hohen Schulden und die alternde Gesellschaft problematisch bleiben. -Auch in Asiens Aktienmärkte investiert man am besten über kostengünstige, breit streuende ETFs. Folgenempfehlung: Folge 208: BRICS-Gruppe – wie viel Einfluss und Wirtschaftskraft hat das neue Staatenbündnis? (01:13) Was assoziiert Karl Matthäus Schmidt spontan mit Asien? (01:54) Wie geht man am besten an eine wirtschaftliche Analyse Asiens heran? (02:43) Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage in China einzuschätzen – auch angesichts der anhaltenden Immobilienkrise? (04:00) Woran liegt das relativ schwache Wirtschaftswachstum Chinas und die Underperformance chinesischer Aktien in den letzten Jahren? (05:38) Der aktuelle Zoll-Konflikt mit den USA belastet China zusätzlich – wie ist die Lage dort einzuschätzen? (06:44) Ist eine gütliche Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China in Sicht? (07:49) Können die Chinesen mithilfe des KI-Start-Ups DeepSeek im globalen KI-Wettstreit an einer führenden Position mitspielen? (10:18) Wie kommt Indien auf seinem Weg zu einem breiten und starken Wirtschaftswachstum voran? (12:42) Wie groß ist die wirtschaftliche Bedeutung Vietnams in Asien? (14:55) Gelingt es dem alternden Japan der Deflation zu entkommen? (16:56) Stimmt es, dass Japan mittlerweile sogar ein Inflationsproblem hat? (18:00) Inwiefern ist die koreanische Wirtschaft vom jüngsten Wirbel um den dortigen Präsidenten betroffen? (19:30) Wie investiert man am besten in die Asien-Story? (20:06) Welchen Anteil sollte Asien in einem gut gestreuten Schwellenländeraktien-Portfolio haben? (20:57) Wie wird die chinesische Wirtschaft in einer Aktien-Vermögensverwaltung abgebildet? (22:33) Welches ist das reichste Land Asiens und welches das ärmste? (23:55) Ganz allgemein gefragt: Warum ist Asien so mächtig? (24:57) Welches asiatische Land reizt Schmidt am meisten?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Die Börse ist ein wunderbarer Ort für Unternehmen, um Kapital zu beschaffen. Erfolgreiche Firmen können mal eben viele Milliarden Euro einsammeln, um das eigene Wachstum zu finanzieren, wenn sie den Gang aufs Parkett wagen. Gleichwohl gibt es auch verhagelte Börsengänge. In diesem Podcast schauen wir auf die erfolgreichsten und größten IPOs und besprechen auch die Fallstricke. Antworten auf verschiedenste Fragen gibt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. • Wie hat es Schmidt empfunden, ein eigenes Unternehmen an die Börse zu bringen? (1:12) • Warum hat sich Schmidt damals dazu entschieden, an die Börse zu gehen? (2:27) • Was war bisher der größte Börsengang aller Zeiten? (3:24) • Was macht einen Börsengang groß – nur das Volumen oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle? (4:46) • Was war der erste Börsengang der Geschichte? (5:07) • Wie funktioniert eigentlich ein Börsengang und wie lange dauert er durchschnittlich? (6:05) • Welche Risiken und Herausforderungen gibt es bei einem Börsengang? (08:05) • Verändert sich auch für das Unternehmen selbst etwas nach einem Börsengang? (9:18) • Können alle Anlegerinnen und Anleger, die ein Depot haben und ein bisschen Börsenerfahrung mitbringen, Aktien beim Börsengang zeichnen? (10:07) • Wann sollte man eher vorsichtig sein bei neuen Aktien? (11:44) • Was ist ein Beispiel für einen völlig missratenen Börsengang? (12:09) • Welche Börsengänge waren dennoch sehr groß und was machte sie erfolgreich? (13:29) • Welche Branchen dominieren die großen Börsengänge und warum? (14:25) • Auf welchem Platz kommt das erste deutsche Unternehmen und welches ist es? (14:46) • Haben sich der Deutschen Telekom damals wirklich so viele die Finger verbrannt? (15:11) • Wie unterscheiden sich die größten Börsengänge geografisch? (16:18) • Welche großen Börsengänge könnten in den nächsten ein, zwei Jahren auf uns zukommen? (17:15) • Würde Karl Matthäus Schmidt noch einmal mit einem Unternehmen an die Börse gehen? (18:03) Gut zu wissen: • IPO steht für „Initial Public Offering“ – das erstmalige öffentliche Angebot von Aktien eines Unternehmens an der Börse zur Kapitalbeschaffung. • Der größte IPO aller Zeiten war Saudi Aramco (2019) mit rund 26 Mrd. USD Volumen – trotz Rekordumfang enttäuschte die spätere Kursentwicklung. • Das erste börsennotierte Unternehmen kam aus den Niederlanden: 1612, die Vereinigte Ostindische Kompanie, also ein Seehandelsunternehmen. • Ein Börsengang läuft in mehreren, teils aufwändigen Schritten ab, von der Finanzplanung bis zur Börsenplatzierung, und dauert in der Regel sechs bis zwölf Monate. • Größtes Risiko beim IPO: die falsche Preisfindung. Ist der Preis zu hoch, wird man die Aktien nicht los, ist er zu niedrig, verschenkt die Firma Kapital. • Auch ein schlechtes Börsenumfeld kann einen Börsengang erheblich beeinträchtigen. • Nicht alle Anlegerinnen und Anleger erhalten automatisch Aktien bei einer Zeichnung. Die Zuteilung hängt davon ab, welche Bank die Emission begleitet und auch von der Nachfrage. Oft gehen Privatanlegerinnen und -anleger leer aus. • Das Beispiel WeWork (2019) zeigt extremes Versagen bei einem Börsengang: starker Hype, aber massive Mängel bei der Unternehmensführung und schließlich Absage des Börsengangs plus Insolvenz nach späterer Börsennotiz. • Das Visa-IPO (2008) ist ein Beispiel für einen großen Börsengang mit langfristigem Erfolg. • Man soll nie alles auf eine Karte setzen – auch nicht bei Neu-Emissionen. Viele vergessen, dass sie sich auch bei einem IPO völlig dem Erfolg oder Misserfolg eines einzelnen Unternehmens ausliefern. Eine breite Streuung ist immer besser. Folgenempfehlung: Folge11: Was Aktien mit LEGO und Pfeffer zu tun haben ----- (01:12) Wie hat es Schmidt empfunden, ein eigenes Unternehmen an die Börse zu bringen? (02:27) Warum hat sich Schmidt damals dazu entschieden, an die Börse zu gehen? (03:24) Was war bisher der größte Börsengang aller Zeiten? (04:46) Was macht einen Börsengang groß – nur das Volumen oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle? (05:07) Was war der erste Börsengang der Geschichte? (06:05) Wie funktioniert eigentlich ein Börsengang und wie lange dauert er durchschnittlich? (08:05) Welche Risiken und Herausforderungen gibt es bei einem Börsengang? (09:18) Verändert sich auch für das Unternehmen selbst etwas nach einem Börsengang? (10:07) Können alle Anlegerinnen und Anleger, die ein Depot haben und ein bisschen Börsenerfahrung mitbringen, Aktien beim Börsengang zeichnen? (11:44) Wann sollte man eher vorsichtig sein bei neuen Aktien? (12:09) Was ist ein Beispiel für einen völlig missratenen Börsengang? (13:29) Welche Börsengänge waren dennoch sehr groß und was machte sie erfolgreich? (14:25) Welche Branchen dominieren die großen Börsengänge und warum? (14:46) Auf welchem Platz kommt das erste deutsche Unternehmen und welches ist es? (15:11) Haben sich an der Deutschen Telekom damals wirklich so viele die Finger verbrannt? (16:18) Wie unterscheiden sich die größten Börsengänge geografisch? (17:15) Welche großen Börsengänge könnten in den nächsten ein, zwei Jahren auf uns zukommen? (18:03) Würde Karl Matthäus Schmidt noch einmal mit einem Unternehmen an die Börse gehen?
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Small und Mid Caps sind ein wichtiger Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios. Die kleineren Unternehmen, die oft aus dem Mittelstand kommen, sind meist spezialisierter und wendiger als große, hoch kapitalisierte Unternehmen, was Chancen birgt. Gleichzeitig gibt es bei kleineren Aktienwerten aber auch Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten. Die Pros und Contras von Nebenwerten erläutert Ihnen in dieser Podcast-Folge Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Welche kleine Geschichte ist Schmidt zuletzt aufgefallen und sollte hier unbedingt erzählt werden? (1:13) Was sind Small und Mid Caps genau? Wann bzw. bei welchen Kriterien wird eine Aktie diesen Segmenten zugeordnet? (2:21) Was sind klassische Unternehmen aus diesem Segment? (3:57) Warum sollte man in Small und Mid Caps investieren? (4:39) Warum sind Nebenwerte riskanter? (6:18) Bieten sich bei Small und Mid Caps auch ETFs an, um die Risiken breit zu streuen? (7:03) Welche ETFs sollte man genauer betrachten: die, die auf einen Index setzen, oder auch individuell zusammengestellte ETF-Körbe aus kleineren Aktien? (7:38) Gibt es eine Art Welt-ETF, der auf kleine Aktien setzt? (8:35) Was sind die besten Small und Mid Cap-ETFs? (10:06) Welche Rolle spielen Small und Mid Caps in der Portfolio-Struktur der Quirin Privatbank und wie hoch ist deren Anteil aktuell? (10:54) Was ist der Unterschied zwischen Small Caps und Pennystocks? (12:17) Lohnen sich weitere Überlegungen zu den sogenannten Nano Caps mit einer Marktkapitalisierung von unter 50 Millionen Dollar? (13:30) Wie lautet Schmidts Fazit? (14:18) Gut zu wissen: Die Kategorisierung von Small, Mid und Large Caps erfolgt anhand der sogenannten Marktkapitalisierung, also des aktuellen Börsenwerts eines Unternehmens. Hier gibt es gewisse Betragsgrenzen, die aber relativ fließend sind und somit nur zur groben Orientierung dienen. Small und Mid Caps (auch Nebenwerte genannt) sind, wie der Name schon sagt, Unternehmen mit einer eher geringeren Marktkapitalisierung. In Nebenwerte wird oft in der Hoffnung auf überdurchschnittliche Performance investiert. Diese ist zwar phasenweise möglich, die Chance sollte aber nicht der ausschlaggebende Grund für ein Investment sein. Entscheidend ist, dass Nebenwerte ein wichtiges Element zur vollständigen Aktienmarktabdeckung sind. Nebenwerte bieten damit Diversifikations- bzw. Risikosenkungspotenzial – und das, obwohl sie für sich genommen relativ stark schwanken. Kursrisiken aus einer zu hohen Nebenwerte-Gewichtung sollten nicht unterschätzt werden. Breite, globale Streuung ist insbesondere auch bei Small und Mid Caps sehr wichtig, am besten mit ETFs. Folgenempfehlung: Folge 211: Geldanlage mit Weitsicht – was sind die besten Strategien für jede Lebensphase? https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/podcast/podcast-folge-211
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Erst der Zoll-Hammer mit nachfolgendem Aktien-Crash, dann eine schlagartige Erholung, als Trump viele Zölle wieder aussetzt. Es geht aktuell turbulent zu an den Welt-Börsen. Entsprechend groß ist die Unsicherheit bei vielen Anlegerinnen und Anlegern. Was genau ist da eigentlich passiert? Was bedeutet das alles für die Weltwirtschaft, die Inflation und die Finanzmärkte? Darüber spricht in dieser Podcast-Folge Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, mit Prof. Dr. Stefan May, dem Leiter Anlagestrategie. Karl und Stefan beantworten und thematisieren folgende Fragen bzw. Aspekte: Wie hat May die Börsenwoche erlebt? (1:38) Jüngste Aktienmarktbewegungen und entsprechende Ursachen (2:09) Was treibt Trump zu einer solchen Zoll-Aggression? (3:17) Ist eine negative Handelsbilanz wirklich ein Problem? (verdeutlicht an einem Alltagsbeispiel) (4:39) Warum will Trump das US-Handelsbilanzdefizit auslöschen? (6:00) Trump will durch die Zölle die USA als Produktionsstandort attraktiv machen. Kann diese Rechnung aufgehen? (6:25) Wie reagieren verschiedene Anlagemärkte auf Trumps Ziele und Vorgehen? (7:22) Welche große Angst treibt die Finanzmärkte um und was unterschätzt Trump? (8:52) Wie ist es zu interpretieren, dass die Anleiherenditen auch nach der Zoll-Aussetzung oben geblieben sind? (10:27) Greift die reine Betrachtung der Handelsbilanz nicht zu kurz? Was ist mit den Dienstleistungen? (12:11) Wie gut können sich die Europäer gegen die US-Zölle wehren? (14:51) Wodurch entsteht der Hauptdruck auf Trump? (16:19) Konsequenzen eines langen Handelskrieges (16:53) Das Gegenteil wäre eine Freihandelszone ganz ohne Zölle – gibt es da Stolpersteine? (17:37) Wie könnte es an den Aktienmärkten weitergehen? (18:13) Wie werden die Notenbanken wohl reagieren? (19:36) Was sind die Konsequenzen für die Anleihenmärkte, auch unter volkswirtschaftlichen Aspekten? (21:15) Wie reagiert die Kundschaft der Quirin Privatbank auf die Turbulenzen? (23:56) Ist es ratsam, aus den Märkten erst einmal auszusteigen? (24:56) Sollte man jetzt Gold kaufen? (26:12) Ist das jetzt vielleicht sogar ein guter Einstiegszeitpunkt für Aktien? (27:33) Gut zu wissen: Die erste Aprilhälfte war von erheblichen Kursschwankungen geprägt – davon sollte man sich in Bezug auf seine Anlagestrategie aber nicht nervös machen lassen. Donald Trump stellt seine harten Zollentscheidungen auf höchst fragwürdige Argumentationen und Annahmen ab – das kostet an den Finanzmärkten viel Vertrauen. Trump unterschätzt die Risiken seiner Zollpolitik – es drohen hohe Inflation und Rezession, wenn er seine harte Linie durchzieht und es zu einem längeren Handelskrieg kommt. Der aktuelle Aufschub von extrem hohen Zöllen für viele Länder zeigt, dass diese Einsicht der Trump-Administration zumindest nicht ganz verborgen geblieben ist. Auch die deutlich gestiegenen Renditen für US-Staatsanleihen dürften Disziplinierungswirkung gehabt haben. Ein überstürzter Ausstieg aus den Aktienmärkten, der zunächst vielleicht sogar als richtig erscheint, wird sich letztlich fast sicher als die falsche Entscheidung herausstellen. Spätestens dann nämlich, wenn der rechtzeitige Wiedereinstieg verpasst wird, was regelmäßig passiert. Selbst wenn es länger dauern sollte: Auch die aktuelle Krise wird ein Ende finden und vermutlich sogar in eine kräftige Erholung münden, sobald sich die Situation beruhigt. Denn auch durch die Präsidentschaft eines Donald Trump ist die Effizienz und Existenz des marktwirtschaftlichen Systems nicht ernsthaft gefährdet. Aktienanlagen bleiben langfristig chancenreich. Folgenempfehlung Website Folge 230 – Langfristig erfolgreich anlegen – was macht ein gutes Risikomanagement aus?
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Der anhaltende Erfolg von ETFs lockt immer neue Anbieter mit immer skurrileren Produktideen an – vom Haustier- über Raumfahrt- bis hin zum K-Pop-ETF. Was wirklich Sinn ergibt und was man getrost weglassen kann, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. • Wie oft hat Schmidt angesichts der vielen ungewöhnlichen Produkte den Kopf geschüttelt und vielleicht sogar den Glauben an die ETF-Industrie verloren? (1:06) • Ist ein Space-ETF, der in die Raumfahrt investiert, ein vielversprechendes Investment? (1:50) • Wie bewertet der CEO die Sinnhaftigkeit von Raumfahrt-ETFs zur Depot-Beimischung? (2:39) • Worum geht es bei einem Haustier-ETF? Investiert man hierbei in Haustiere? (3:53) • Wie bewertet Schmidt die Idee eines ETFs, der auf Investitionen bekannter amerikanischer Politikerinnen wie Nancy Pelosi setzt, und welche Unternehmen sind da enthalten? (5:21) • Gibt es so einen ETF auch für Investitionen deutscher Politiker? (7:14) • Was hält der CEO von ETFs, die auf traditionelle amerikanische Aktien setzen – könnte so eine patriotische Geldanlage mit Donald Trump im Weißen Haus funktionieren? (7:57) • Gibt es ETFs, die auf besonders schmutzige und verwerfliche Industrien setzen, also z. B. auf Alkohol oder Tabak? (9:26) • Wie haben sich Rüstungs-ETFs in den jüngsten Krisen entwickelt? (10:25) • Was ist ein K-Pop-ETF? (11:19) • Auch wenn südkoreanische Popkultur immer beliebter wird, lohnt sich deswegen ein Investment in diesem Segment? (12:11) • Was hält Schmidt von einem ETF, der Demokratie in der Portfolio-Struktur verspricht, indem alle 1.407 Aktien des MSCI World gleich gewichtet sind und somit Klumpenrisiken vermieden werden? (12:39) • Wie lässt sich das Problem der extremen Übergewichte von Tech-Werten sonst lösen? (14:22) • Sind Bitcoin-ETFS eine gute Möglichkeit, um die junge Assetklasse der Kryptowährungen im Portfolio zu ergänzen und somit noch breiter zu streuen? (15:50) • Wie kann der CEO von einer Renditeerwartung von Null sprechen, wenn der Bitcoin zuletzt fantastisch gelaufen ist? (16:59) • Was sollte bei dieser Podcastfolge hängen bleiben? (17:59) • Was ist Schmidts ungewöhnlichster oder skurrilster ETF im Depot? (18:59) Gut zu wissen: • Der große Kern des Vermögens sollte rational investiert werden, sprich breit gestreut an den internationalen Aktien- und Anleihemärkten – und ohne dabei Anlageentscheidungen von Prognosen abhängig zu machen. • ETFs bieten eine einfache, günstige und transparente Möglichkeit, Geld anzulegen. • Eine kluge Auswahl ist entscheidend – nicht jeder ETF ist eine sinnvolle Anlage. • Spezielle Themen-ETFs können als Ergänzung interessant sein, aber die Basis des Portfolios sollte breit gestreut sein. • ETFs, die auf extreme Nischen oder Trends setzen (z. B. K-Pop oder Space), bergen hohe Risiken. Hier ist es wichtig, die Risiken der jeweiligen Branche oder Thematik zu verstehen. • ETFs sollten für langfristige Investitionen genutzt werden und nicht als kurzfristige Spekulation. Ständiges Umschichten kostet nur Nerven und meistens auch Rendite. Folgenempfehlung: Folge 176: ETF-Auswahlkriterien – wie findet man die besten ETFs? https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/podcast/podcast-folge-176 -----
Die Erklärungsfalle – immer wieder ist zu beobachten, wie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk kritischen Gästen diese Falle gestellt wird. Das war auch gestern Abend in der ARD-Sendung Hart aber Fair zu beobachten. Eine Kurzanalyse. Von Marcus Klöckner. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Lesen Sie dazu: Albrecht Müller – ARDWeiterlesen
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Die Deutschen gelten als sehr sicherheitsbewusst, besonders bei der Geldanlage. Aktien werden oft gemieden, da sie als riskant eingeschätzt werden. Beliebter ist das klassische Anlegen, wie Tages- oder Festgeld, zumal es hier seit einiger Zeit höhere Zinsen gibt. Doch auch Zinssparen ist nicht so sicher, wie es scheint. Hier kommt die gesetzliche Einlagensicherung ins Spiel. Was sie kann, wann sie greift und wo ihre Grenzen liegen, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: • Was bedeutet Sicherheit bei der Geldanlage? (1:10) • Wie sicher sind Tages- und Festgeldkonten? (2:03) • Wie funktioniert die Einlagensicherung? (3:05) • Was passiert, wenn man mehr als 100.000 Euro auf der Bank hat? (4:00) • Wann bzw. unter welchen Umständen greift die Einlagensicherung nicht? (5:05) • Sollte man sein Geld lieber auf verschiedene Banken verteilen, um mehrmals die 100.000 Euro Einlagensicherung auszuschöpfen? (5:39) • Gilt die Einlagensicherung auch bei ausländischen Banken? Worauf muss man achten? (7:02) • Können Einlagensicherungssysteme im Extremfall auch umkippen? Sind diese also wirklich sicher? (8:09) • Was passiert, wenn Einlagensicherungen tatsächlich ausfallen? Müsste dann der Steuerzahler einspringen? (9:26) • Was passiert bei einer Bankenpleite mit Aktien, Anleihen und Fonds im Depot? Gibt es auch dort eine Einlagensicherung? (10:10) • Was ist die sicherste Geldanlage? (11:49) Gut zu wissen: • Tages- und Festgeldkonten sind grundsätzlich sichere Anlagen. Aber es besteht das Risiko von Vermögensverlusten im Fall einer Bankeninsolvenz. Solche Konten sind nämlich Teil der Konkursmasse. • Durch die gesetzliche Einlagensicherung sind pro Kunde und Bank 100.000 Euro auf Giro-, Termin- und Sparkonten EU-weit geschützt. • Neben den gesetzlichen gibt es noch freiwillige Sicherungssysteme der Banken, die Beträge über 100.000 Euro abdecken sollen. Hier liegen die abgesicherten Beträge i. d. R. im siebenstelligen Bereich und die meisten deutschen Banken sind hier angeschlossen. • Zur Sicherheit seine Einlagen auf mehrere Banken zu verteilen, ist ein naheliegender Gedanke, es ist aber letztlich auch recht aufwendig. • Bankeinlagen sollten nur für absehbare Anschaffungen vorgehalten werden – oder als „Notgroschen“. Drei bis fünf Monatsgehälter sind eine Orientierungsgröße. • Als strategische Langfristanlage taugen Bankeinlagen nicht. • Bei ausländischen Banken gibt es unter Umständen eine schwächere Einlagensicherung. Man sollte sich vor entsprechenden Anlagen umfassend über die Regularien informieren. • Wenn wider Erwarten ein Einlagensicherungssystem in Kippen gerät, wäre der Staat gefragt. Aber wirklich nur in Extremfällen, wenn es um die Verhinderung einer nachhaltigen Systemkrise geht, wie z. B. im Jahr 2008 bei der Finanzmarktkrise. • Bei Wertpapieren wird keine Einlagensicherung benötigt. Sie zählen zum Sondervermögen. Und ein solches Sondervermögen bleibt auch im Bankinsolvenzfall immer Eigentum der Kunden. • Im Grunde sind Aktien langfristig keine unsichere Geldanlage. Eine vernünftig strukturierte Aktienanlage hat sich bisher noch von den heftigsten Kurseinbrüchen wieder erholt. Folgenempfehlung: Folge 197: ETFs für Anfänger – wie gelingt der Börseneinstieg am besten? https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/podcast/podcast-folge-197 -----
Die Rufe der Autoindustrie wurden erhört. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen setzt die Strafen für Hersteller, die Abgasnormen nicht einhalten, aus. Wie den Konzernen das gelungen ist – und ob sie sich nun zurücklehnen können, das diskutieren wir im Podcast. Weiterführende Links: Entlastung für Autobauer: EU-Kommission nimmt Verbrenner-Aus früher unter die Lupe Volkswagen: Rettung aus China? Oliver Blumes Sanierungsplan Ex-VW-Vorstand Stackmann: „Deutschlands Autoindustrie ist am fettesten Punkt angekommen“ Podcast: Letzte Ausfahrt Luxus – wie Mercedes im Elektro-Zeitalter als Weltmarke überleben will Zum manager magazin Abo Gestalten Sie mit! Wir wollen unser Angebot für Sie verbessern. Wie nehmen Sie unsere digitalen Inhalte wahr? Was wünschen Sie sich von uns? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil – Ihre Ideen und Anregungen sind uns wichtig! Über diesen Link gelangen Sie zur Umfrage. Newsletter manage:mobility Nie zuvor gab es so viel Bewegung im Geschäft mit der Mobilität. Welche Player und Geschäftsmodelle setzen sich durch? Wer avanciert zum Rolemodel, wer zur Luftnummer? Mit dem Mobility-Newsletter des manager magazins erhalten Sie jeden Donnerstag exklusive Recherchen unserer Redaktion und die wichtigsten News. Dazu spannende Personalien, Analysen und Interviews. Schnell und investigativ, früh morgens direkt in Ihr Postfach. Damit Sie früher und besser Bescheid wissen. Hier geht es zur Anmeldung! Dieser Podcast wurde produziert von Felix Klein und Sven Bergmann.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die manager-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle Podcasts der manager Gruppe finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei manager+. Jetzt drei Monate für nur € 10,- mtl. lesen und 50% sparen manager-magazin.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
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Das Leben ist voller Risiken – das gilt auch für die Geldanlage an den Kapitalmärkten. Eine angemessene Rendite erfordert stets ein gewisses Maß an Risiko. Wie Sie Risiken im Portfolio auf ein vertretbares Maß reduzieren können, ohne dabei zu viel Performance einzubüßen, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge von Karl Matthäus Schmidt, CEO der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: • Wo liegt die Risikobereitschaft von Schmidt auf einer Skala von 1 bis 10? (1:11) • Hat sich die Risikobereitschaft im Laufe der Jahre verändert? Ist der CEO eher risikobereiter geworden oder nimmt er die Risiken aus dem Alltag raus? (1:48) • Welche grundsätzlichen Risiken gibt es, wenn man sein Geld an der Börse anlegt? (2:54) • Abseits von Aktien, welche Risiken gibt es bei anderen Anlagen? (4:33) • Wie diversifiziert die Quirin Privatbank ihre Portfolios? (5:37) • Was ist mit bescheidenem, aber ambitioniertem Risikomanagement gemeint? (6:22) • Was bedeutet Diversifikation für ein Portfolio? (8:35) • Wie sieht ein gut diversifiziertes Portfolio aus? (9:56) • Wie viele Anlageklassen sollte ein erfolgreiches Portfolio innehaben? (11:16) • Welche Rolle spielen ETFs bei der Diversifikation? (12:34) • Der norwegische Staatsfonds hat eine Aktienquote von 60 % und hält diese auch konsequent bei. Wie erfolgreich war er damit? (13:27) • Was können Anlegerinnen und Anleger aus dem Erfolg des norwegischen Staatsfonds für das eigene Risikomanagement ableiten? (14:52) • Was hat es mit dem Wertschwankungsausgleich auf sich? (15:35) • Ist es nicht unlogisch, wenn immer wieder genau die Positionen verkauft werden, die besonders gut gelaufen sind und man die Werte, die schlecht gelaufen sind, nachkauft? (17:02) • Wo wird Schmidt sein Rebalancing vornehmen, da er auf dem Weg Richtung 60 ist? Weniger Mountainbike, mehr Schach? (18:00) Gut zu wissen: • Die Risikobereitschaft verändert sich mit der Zeit und hängt oft von der persönlichen Lebenssituation ab. • Börsenanlagen bergen verschiedene Risiken, darunter Konjunktur-, Zins- und Insolvenzrisiken. • Nicht jede Anlage ist gleich riskant – Aktien, Anleihen und Rohstoffe haben unterschiedliche Risikoprofile. • Ein Kursverlust von z. B. 40 % kann unterschiedlich gefährlich sein. Während sich ein breit gestreutes Portfolio mit hoher Wahrscheinlichkeit erholt, bleiben Verluste bei Einzelaktien unter Umständen dauerhaft. • Richtig diversifizieren bedeutet, das Risiko zu senken, ohne Renditechancen zu opfern. Wer nur die Aktienquote reduziert und mehr Anleihen ins Depot nimmt, mindert zwar Schwankungen, aber auch das Wachstumspotenzial. Entscheidend ist eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen. • Das Marktportfolio gilt als effizienteste Struktur für eine langfristig stabile Geldanlage mit optimalen Ertragschancen. Es besteht aus Aktien und Anleihen mit insgesamt sieben Faktoren – ETFs bieten hier eine kostengünstige Lösung. • Studien zeigen: Crash-Prognosen sind unzuverlässig. Wer versucht, Abschwünge vorherzusehen und sich rechtzeitig abzusichern, riskiert langfristig eine schlechtere Rendite. • Disziplin ist der wichtigste Beitrag, den Anlegerinnen und Anleger selbst zum Anlageerfolg beitragen können. Hierzu gehört, die einmal gewählten Aktien- und Anleihequoten konsequent beizubehalten. • Ein zeitlich festgelegtes Rebalancing ist eines der wichtigsten Instrumente des Risikomanagements: Es stellt sicher, dass Aktien- und Anleiheanteile im Portfolio wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Folgenempfehlung: Folge 202: Gewinner und Verlierer im Depot – macht eine breite Diversifizierung wirklich Sinn? https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/podcast/podcast-folge-202 -----
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Egal, ob Schweinebäuche, Orangensaft, Sojabohnen oder Weizen. Egal, ob Holz, Gas, Öl – oder auch klassische Metalle wie Aluminium oder Kupfer. All diese Dinge haben eine Gemeinsamkeit, sie sind Rohstoffe, die auch an der Börse handelbar sind. Doch anders als bei Aktien, Anleihen und ETFs gibt es bei Rohstoff-Investments einige Besonderheiten, die zu beachten sind. Welche Aspekte das sind, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: • Wo kauft der CEO lieber seinen Orangensaft: an der Börse oder im Supermarkt? (1:09) • Warum ist es so kompliziert, in Rohstoffe zu investieren? (1:53) • Wie läuft der Rohstoffhandel genau ab? (2:49) • Gibt es auch bei Futures eine Abnahme- bzw. Lieferverpflichtung? (4:27) • Was hat es mit den Begriffen Contango und Backwardation zu tun? (5:24) • Warum ist der Terminkurs aufgrund der Lagerkosten höher als der Kurs bei Sofortkauf? (6:29) • Wie konnte der Ölpreis zu Beginn der Corona-Pandemie am Terminmarkt negativ werden, sodass Käufer Geld dafür erhalten haben? (8:56) • Welche Anlageprodukte sind für Privatkundinnen und Privatkunden bei Rohstoffinvestments verfügbar? Lassen sich Rohstoffe dabei auch breit streuen? (10:57) • Was hat es mit sogenannten Rollkosten bei Rohstoffanlagen auf sich? (12:23) • Könnte man auch direkt in Aktien von Rohstoffunternehmen investieren? (14:40) • Unabhängig von der Komplexität, sollte man überhaupt in Rohstoffe investieren? (15:05) • Wie steht Schmidt zu dem Argument, dass man durch den Kauf von manchen Rohstoff-Finanzprodukten die Nahrungsmittelpreise nach oben treibt und damit viele Menschen in die Armut stürzt? (16:44) • Wo liegen aus Sicht des CEOs die entscheidenden Chancen und wo die Risiken bei Rohstoffinvestments? (17:30) Gut zu wissen: • Rohstoffe verursachen hohe Lager- und Transportkosten, die den Handel erschweren. Dazu kommt, dass z. B. Agrarrohstoffe verderben können. • Termingeschäfte dominieren den Markt, da Preis und Lieferung zeitlich versetzt sind. Futures bieten standardisierte Investments für die wichtigsten Rohstoffe, werden aber vor allem von Unternehmen genutzt, die die Rohstoffe tatsächlich benötigen – sie beinhalten eine Abnahmeverpflichtung. • Für private Anlegerinnen und Anleger sind Termingeschäfte und Futures ungeeignet, da sie meist nicht an einer realen Abnahme interessiert sind. • Marktentwicklungen, Angebot und Nachfrage sowie geopolitische Ereignisse oder Naturkatastrophen können zu starken Preisschwankungen führen. • Direkte Rohstoffkäufe sind für Privatanlegerinnen und -anleger nicht sinnvoll – besser sind breit gestreute ETFs auf Rohstoffindizes oder ETCs für einzelne Rohstoffe. • Achtung: ETCs sind kein Sondervermögen, das Kapital ist bei einer Insolvenz des Anbieters nicht geschützt. • Rohstoffe erzeugen keine laufenden Erträge wie Zinsen oder Dividenden. Ihre Wertsteigerung basiert allein auf Knappheit oder steigender Nachfrage – bei Aktienniveau an Schwankungen, aber ohne verlässliche Rendite. • Gold gilt als Krisenversicherung, verursacht kaum Kosten und sollte nur in kleiner Dosierung (max. 5 % des liquiden Vermögens) gehalten werden. Folgenempfehlung: Folge 200: Aktien, Gold & Kryptos – was wäre nach 30 Jahren aus 100.000 Euro geworden https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/podcast/podcast-folge-200 -----
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Wir alle müssen uns früher oder später mit dem Thema Erbschaft auseinandersetzen, doch nur wenige beschäftigen sich gerne mit der eigenen Endlichkeit. In diesem Podcast werfen wir einen genaueren Blick darauf, wie der Umgang mit dem Thema Erben und Vererben leichter fallen kann, wie gut die Deutschen tatsächlich vorgesorgt haben, wie umfassend ihr Wissen in diesem Bereich ist und worauf es bei der Regelung des eigenen Nachlasses wirklich ankommt. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke und klare Antworten von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG, Gründer der digitalen Geldanlage quirion und mittlerweile Bestseller-Autor von Geld im Glück. Karl beantwortet folgende Fragen: • Wie gut hat sich Schmidt bereits um den eigenen Nachlass gekümmert? (1:10) • Warum hat die Quirin Privatbank 3.500 Deutsche befragt, was sie über das Thema Erben und Vererben denken, wissen und wie gut sie vorgesorgt haben? (1:50) • Warum fällt es vielen Menschen so schwer, sich mit dem Thema Erben und Vererben zu befassen? (2:33) • Was sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie und hat sich seit der letzten Umfrage etwas im Umgang der Deutschen mit dem Thema Erbschaften geändert? (3:09) • Was hat den CEO bei den Studienergebnissen am meisten überrascht? (4:19) • Woran liegt es seiner Meinung nach, dass sich 71 % überhaupt nicht um das Thema Nachlassplanung kümmern? (4:37) • Warum ist ein Testament wichtig? (6:03) • Wie genau sieht die gesetzliche Erbfolge aus? (7:18) • Kann man den Nachwuchs enterben? (8:05) • Wie beeinflusst der Umgang mit Geld das Vererben – sind die Deutschen eher sparsam oder ausgabefreudig? (9:04) • Was wird am häufigsten vererbt? (10:16) • Was muss man beachten, wenn man ein Depot vererben möchte? (10:39) • Gibt es dabei Besonderheiten beim Vererben von Immobilien? Kann ein Nießbrauch eine Rolle spielen? (11:34) • Deckt es sich mit den Untersuchungsergebnissen, dass in Deutschland jedes Jahr 400 Milliarden Euro vererbt und verschenkt werden? (12:53) • Empfiehlt sich eine Beratung im Zusammenhang mit einer Erbschaft? (13:43) • Jedes Elternteil kann jedem Kind 400.000 Euro steuerfrei vererben – sind vorab Schenkungen überhaupt nötig? (14:34) • Wie kann man das Thema konkret auf den Tisch bringen? (16:08) • Ist es Schmidt schwergefallen, sich um den eigenen Nachlass zu kümmern? (16:53) Gut zu wissen: • Das Thema Erben und Vererben betrifft jeden – unabhängig vom Vermögen – und ist sowohl für Erblasser als auch für Hinterbliebene von Bedeutung. • Beginnen Sie rechtzeitig mit der Nachlassplanung, um alle Entscheidungen bewusst und ohne Zeitdruck zu treffen. • Sprechen Sie offen mit Ihrer Familie über Ihre Pläne, um Missverständnisse zu vermeiden. • Erstellen Sie ein Testament und legen Sie Ihre Wünsche klar schriftlich fest, um Streitigkeiten zu vermeiden und die Vermögensverteilung nach Ihren Vorstellungen zu regeln. • Ein Testament muss nicht teuer sein – ein handschriftliches ist kostenlos und selbst eine notarielle Beglaubigung kostet maximal 130 Euro. • Wer wieviel erbt, hängt davon ab, wie eng die Verwandtschaftsverhältnisse sind. • Informieren Sie sich über die gesetzliche Erbfolge, Pflichtteilsansprüche, Regelungen zum Güterstand und Besonderheiten wie bei nicht ehelichen Kindern. • Um ein Depot übernehmen zu können, benötigt man die Sterbeurkunde sowie einen Erbschein oder das Testament. • Nutzen Sie die Möglichkeit, mit „warmen Händen" Vermögen zu Lebzeiten zu verschenken, und profitieren Sie von steuerlichen Freibeträgen – alle 10 Jahre erneut. • Lassen Sie sich von einem Notar, Anwalt oder Steuerberater beraten, um rechtliche und steuerliche Fehler zu vermeiden. • Passen Sie Ihr Testament und Ihre Nachlassregelungen regelmäßig an neue Lebenssituationen oder rechtliche Änderungen an. Folgenempfehlung: Folge 110: Klug vererben und verschenken - wie geht's richtig https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/podcast/podcast-folge-110 -----
Wir leben in unsicheren Zeiten. Durch Zuversicht verschwinden die Krisen nicht – aber wir können anders damit umgehen. Doch woher soll die Zuversicht kommen? Diskussion mit dem Psychologen Jürgen Margraf und Moderatorin Anja Backhaus. Von WDR 5.
Während das romantische Ideal besagt, dass sich "Herz zu Herzen findet", zeigt sich in der Realität häufig: Geld heiratet Geld. Wir diskutieren, wie die assortative Partnerwahl – also die Tendenz, Partner aus der gleichen Einkommens- oder Bildungsschicht zu wählen – zur wachsenden Ungleichheit beiträgt. Ein weiteres Thema sind die Auswirkungen von Dating-Apps auf den Heiratsmarkt. Studien zeigen, dass über die Hälfte der Ehen heutzutage durch Apps zustande kommen, was den Trend zur "Paarung unter Gleichen" verstärkt. Hier spielen vor allem Bildung, Einkommen und soziale Klasse eine Rolle. Die wachsenden Optionen führen aber nicht unbedingt zu einer besseren "Matching-Effizienz" – vielmehr verstärken sie die Selektivität bei der Partnerwahl. „Nehmen Sie `nen Alten!“, empfahl Otto Reuter in den 1920er Jahren den Frauen, da es Männermangel aufgrund des Ersten Weltkriegs gab. Heute gibt es hingegen einen Männerüberschuss im Osten Deutschlands, aber auch sonst haben es Männer auf dem Heiratsmarkt deutlich schwerer. Die Bildungsexpansion hat für die Frauen ausgezeichnet funktioniert, junge Frauen mit Studienabschluss sind nun in westlichen Ländern in der Überzahl. Diese gut ausgebildeten Frauen suchen adäquate Partner, von denen es aber nicht genügend gibt. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Literatur: Gustaf Guze über Bildung zwecks Heirat: https://www.jstor.org/stable/24517893 Zahlen zum Männerüberschuss im Osten: https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/B94-Geschlechterproportion-Alter-15-49-Kreise.html#:~:text=In%20der%20Mehrzahl%20der%20ostdeutschen,110%20M%C3%A4nner%20auf%20100%20Frauen. Ein Spiegel-Artikel über Führungspersönlichkeiten und ihre Frauen: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/heiratsmarkt-hoehergebildete-frauen-und-maenner-heiraten-untereinander-a-1016268.html Michael Hartmann über die Ehen von Top-Verdienern: https://taz.de/!91767/ Valerie M. Hudson und Hilary Matfess in “International Security” über den Brautpreis: https://www.jstor.org/stable/26777808 Studie “Marriage Market Sorting in the U.S.”: https://s3.amazonaws.com/real.stlouisfed.org/wp/2023/2023-023.pdf Eine Studie zu monetären Aspekten bei GenZ und Millenials: https://news.northwesternmutual.com/planning-and-progress-study-2023 Die Zahlen zu Studienabschlüssen bei Frauen und Männern. https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/europa/299805/hochschulabschluss/ John Burn-Murdoch in der “FT” über abgehängte Männer: https://www.ft.com/content/17606f25-1d03-4f37-b7f4-f39989af9bde Termine: Am 14.10 um 17:00 ist Wolfgang in Frankfurt auf einem Podium, um über „Visual Power and the Game of Influence: The Role of Film and Propaganda in the Digital Age“ zu sprechen: https://vp.eventival.com/b3/2024/film-schedule?day=2024-10-14&view=compact&showScreenings=1&showEvents=1 Am 16.10. präsentiert Wolfgang gemeinsam mit dem Regisseur Felix M. Bühler den Dokumentarfilm „Bis hierhin und wie weiter?“ in Koblenz: https://www.odeon-apollo-kino.de/event/114790 Am 17.10. und 19. 10. sind Wolfgang und Ole bei einer Tagung in Frankfurt – Oles Termin steht aber noch nicht genau fest: https://www.ifs.uni-frankfurt.de/295/organisierte-halbbildung-konferenz-zur-kritik-der-neoliberalen-universitaet.html Am 23. 10. stellen Ole und Wolfgang ihr Kinderbuch in Mainz vor: https://asta.uni-mainz.de/files/2024/09/PNG-PolBi-KriWo24.png Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
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