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Eine Zahnbehandlung endet mit einem Denkzettel von der Decke, die Jagd auf die neueste Apotheken Umschau nimmt ungeahnte Ausmaße an und Ralf wird betriebsintern betütatat… Liebe Grüße nach Brandenburg, München, Velden an der Pegnitz im Nürnberger Land, Schneeberg im sächsischen Erzgebirge und Stuttgart. Und Prost auf 175 Folgen „NotAufnahme“. WERBUNG Hier gibt es viele Rabatte und alle Infos zu den Werbepartnern und „NotAufnahme“: https://linktr.ee/notaufnahme Ihr möchtet Werbung in diesem Podcast schalten? Schickt gerne eine E-Mail an: hallo@podever.de
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Ein weiterer Montag schmeißt sich in unsere Arme und wer wären wir, wenn wir ihn nicht mit einer warmen Decke, frischen Kaffee und einer neuen Folge OK MÜD begrüßen würden. Auch in dieser Folge berichtet euch Dom von den interessantesten Geheimtipp-Releases dieser Woche und wirft außerdem einen verlockenden Blick auf die geplanten OKCOOL-Podcasts der nächsten Tage - und da sind wieder einige Schmankerl dabei, hört hört!
Exponentielles Wachstum: Warum wir bei KI noch ganz am Anfang sind KI verdoppelt ihre Möglichkeiten alle dreieinhalb Monate. Seit dem 30. November 2022 sind wir gerade mal auf Feld zwölf eines 64-Felder-Schachbretts angekommen. Torsten Koerting auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/torstenkoerting/ Der Cent, der zur Million wird Stell dir vor, du hast die Wahl: eine Million Euro sofort, oder ein Cent, der sich 30 Tage lang täglich verdoppelt. Die meisten greifen intuitiv zur Million. Aber wer den Cent wählt, kommt nach 30 Tagen auf über 5,6 Millionen Euro. Das Tückische: Lange passiert scheinbar nichts. Ein Cent, drei Cent, sieben Cent. Und dann, irgendwann, geht das Ding durch die Decke. Das Schachbrett-Prinzip auf KI angewendet Die Schachbrett-Legende kennen viele: Ein Reiskorn auf dem ersten Feld, immer doppelt so viel auf dem nächsten — am 64. Feld türmt sich Reis in der Höhe des Mount Everest. Dieses Muster gilt heute für KI-Entwicklung. Als Startpunkt gilt der 30. November 2022, der Tag, an dem ChatGPT öffentlich wurde und KI in der Gesellschaft ankam. Seitdem verdoppeln sich laut Experten die Möglichkeiten der KI alle dreieinhalb Monate. Wo wir heute stehen Dreieinhalb Jahre nach dem ChatGPT-Moment sind wir, aufs Schachbrett übertragen, bei ungefähr Feld zwölf. Vier Verdopplungen pro Jahr, viermal drei Monate... das klingt nach viel, ist aber auf einem 64-Felder-Brett noch früh. Wer mit Claude Code gearbeitet hat, wer ein Multi-Agenten-Team parallel an einem Projekt hat arbeiten lassen, der spürt bereits, was dieser Sprung von einem Feld aufs nächste bedeutet. Und das auf Feld zwölf. Fazit: Es ist noch nicht zu spät Genau das ist die entscheidende Botschaft: Wir sind noch am Anfang. Wer jetzt anfängt, sich ernsthaft mit KI zu beschäftigen, steigt nicht zu spät ein — sondern noch früh genug, um die nächsten Verdopplungen bewusst mitzuerleben. Nutz das. Die Felder, die noch vor uns liegen, werden alles bisher Gesehene in den Schatten stellen. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonstJede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
In einer Ausstellung hängen 16000 Girlanden aus Blumen von der Decke. Atemberaubend schön. Um die Blumen mit langen Kupferdrähten zu befestigen hat sich der „Blomentüddelclub“ gegründet. Autorin Anke Zimmermann erzählt, was das Projekt und der Club ihr deutlich macht.
Lange aufbleiben, unbegrenzt Taschengeld und jeden Tag Pizza: Hört man sich unter kleinen Menschen um, ist Erwachsensein ein erstrebenswerter Zustand, der gar nicht schnell genug erreicht werden kann. Doch spätestens, wenn die erste Steuererklärung ansteht, das Geld knapp wird und die Tellerberge bis zur Decke reichen, gerät das „Erwachsenwerden“ zu einer Bedrohung. Dabei gilt längst nicht nur als erwachsen, wer mit Mitte 20 Haus und Familie hat. Vielmehr haben sich die Erwartungen an "den Erwachsenen" in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verschoben. Ist Erwachsenwerden überhaupt noch eine sinnvolle Kategorie, wenn die wirtschaftliche Verhältnisse den Auszug von Zuhause irrational machen und 50-jährige die gleichen Sneaker tragen und Mangas lesen wie 12-jährige? In dieser Folge sprechen wir über Adulting, Infantilisierung, Mündigkeit und die Frage, ob das Ideal der Reife jemals erreicht werden kann.Helft uns dabei, diesen Podcast zu produzierenAnekdotisch evident kostet im Moment mehr, als es über Crowdfunding einbringt – ihr könnt uns dabei helfen, das zu ändern. Damit es anekdotisch evident weiterhin gibt. Am besten direkt an hauseins (Verwendungszweck „anekdotisch evident“) oder mit einem Abo bei steady, dort bekommt ihr auch einen eigenen werbefreien Feed.Links und HintergründeFrançois Jullien: Ein zweites Leben Wikipedia: Mündigkeit (Philosophie) PlusPedia: Pädagogische Mündigkeit Wikipedia: Erlernte Hilflosigkeit Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
Gemini als Siri-Rettungsanker, Milliarden-Deal für Werbe-Klicks und die böse EU-Regulierung: Warum Apple und Google immer tiefer unter einer Decke stecken.
Gemini als Siri-Rettungsanker, Milliarden-Deal für Werbe-Klicks und die böse EU-Regulierung: Warum Apple und Google immer tiefer unter einer Decke stecken.
Gute Erbregelung als Schutz für Familie, Arbeitsplatz und die eigene WürdeTrauer am Arbeitsplatz - Dr. Gerhart Flothow zu Gast im Trauermanager - PodcastGastgeber: Stefan HundWelche grundlegenden Herausforderungen entstehen beim Erben von Immobilien im heutigen Deutschland?Das Vererben von Immobilien führt durch massiv gestiegene Grundstückswerte, komplexe steuerliche Anforderungen und veränderte gesellschaftliche Erwartungen zunehmend zu finanziellen und emotionalen Überforderungen. Dr. Gerhart Flothow erläutert: „Die Immobilienpreise, die Immobilienwerte sind durch die Decke gegangen […]. Geschwister auszuzahlen und die Immobilie zu sanieren, ist für die meisten finanziell nicht darstellbar, plus die Steuer“ Dr. Gerhart Flothow 01:19. Stefan Hund konkretisiert, dass heute „entweder du erbst Immobilien oder du arbeitest dich arm“ 02:53.Mehr dazu im gerade erschienen Buch von Dr. Gerhart Flothow: "Erben" - Hier Link zum BestellenWarum eskalieren Erben häufig in Familienkonflikte – und was liegt tiefer?Beim Vererben geht es nicht allein um Geld, sondern primär um Anerkennung und emotionale Altlasten. Dr. Gerhart Flothow stellt klar, dass „im Konflikt geht es […] um Anerkennung, Wertschätzung […] Das sind Themen, die auf der Erdebene auch nicht ausgleichbar sind. Eine unglückliche Kindheit sind nicht gleich fünf Mehrfamilienhäuser“ 06:42. Unrealistische Erwartungen und fehlende Kommunikation verschärfen diesen Effekt und führen zur Eskalation: „Die Menschen verrennen sich“ Dr. Gerhard Flotho 07:17.Inwiefern ist fehlende Testamentsgestaltung respektlos und wirtschaftlich riskant?Wer nichts regelt, nimmt seinen Angehörigen Würde, trauert nicht wirklich und gefährdet das eigene Lebenswerk. Stefan Hund nennt es „respektlos“, Dr. Gerhart Flothow ergänzt: „Angehörige haben ein Recht darauf, am Tag meiner Beerdigung zu trauern – und sich nicht mit dem zu befassen, was ich in meinem Leben hätte aufräumen können“ 08:30. Zusätzlich droht wirtschaftlicher Schaden: „Durch Nichtreglung im Erbe werden schnell Euroscheine weggeworfen […] Kein normaler Mensch schmeißt einfach mal Euroscheine zur Seite, aber genau das passiert“ Dr. Gerhart Flothow 10:18.Wann und wie sollte man das Erbe (emotionale und sachliche Ebene) praxisorientiert regeln?Das Erbe sollte geklärt werden, solange man geistig und körperlich voll leistungsfähig ist, da „im Pflegefall oder bei unerwarteter Krankheit“ schnelle Handlungsfähigkeit erforderlich ist Dr. Gerhart Flothow 17:11. Frühzeitige, offene Gespräche auf Augenhöhe mindern späteren Streit: „Ich empfehle, das Erbe dann zu regeln, wenn man den eigenen Tod noch weiter ferne hofft“ Dr. Gerhart Flothow 16:43. Die Erkenntnisse aus der Mediation und Praxis fließen direkt in die Trainings und Beratungsleistungen des Trauermanagers.Wie unterstützt der „Trauermanager“ Unternehmen sowie betroffene Mitarbeitende im Erbfall?Unternehmen können mit dem Trauermanager des Ingenieurbüros Heinke Wedler folgende Systemleistungen implementieren:Firmenindividuelle SOPs: Maßgeschneiderte Handlungsanleitungen (z.B. für Trauerfall, schwere Diagnosen, inkl. Suizid)Schulungsprogramme für Führungskräfte: Fokus auf die ersten 3 Minuten der KrisenbegegnungAkute Notberatung: Klärt Fragen und gibt Sofortorientierung, jedoch ohne juristische/ärztliche FachberatungKollaborativer Wissenskreislauf: Jede Erkenntnis, die Stefan Hund und Dr. Gerhart Flothow im Gespräch herausarbeiten, geht direkt in die Aktualisierung der Trauermanager-Plattform ein, um die Relevanz für Führungskräfte und Mitarbeitende zu sichern.Prozessempfehlung für Firmen im Erbfall-Kontext:Situationsanalyse (z.B. akuter Trauerfall)Krisen-SOP anwenden / Notfallberatung kontaktierenSchlüssel-Rollen (Führungskräfte, HR) sofort schulenExterne Fachexpertise, z.B. Mediation, gezielt hinzuziehenLessons Learned ins System und in die Prävention rückspielenFAQ: Was fragen Betroffene und Unternehmen am häufigsten?1. Was kostet es, einen Erbkonflikt nicht zu lösen?„Wenn es blöd läuft, die Gesundheit und das Leben. Menschen, die sich über Jahre streiten, sehen aus, als ob sie Krebs gehabt hätten“ Dr. Gerhart Flothow 31:09.2. Warum regeln so wenige ihr Erbe rechtzeitig?Angst, Tabuisierung und familiäre Hierarchien blockieren Sachlichkeit: „Wir haben Tabuthemen, da gehört Tod und Erbe dazu …“ Dr. Gerhart Flothow 15:02.3. Welche Rolle spielt der Trauermanager praktisch für Unternehmen?Er ermöglicht, nach „Firmenlogik“ individuell abgesicherte, sofort handlungsfähige SOPs bereitzustellen und Führungskräfte für sensible Ausnahmesituationen zu qualifizieren. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bei Mitarbeiterbindung und Gesundheitsschutz.Kontakt zu Dr. Gerhart Flothow in Mainz: www.immobilienkonflikte.de ----------Wir sprechen über Themen rund um Trauer. Für Unternehmer, Führungskräfte und Betriebsräte.Wir sind das Ingenieurbüro Heinke Wedler, Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement. - Laudenbach/BergstraßeWir stehen für gesundes Arbeiten und Handlungsfähigkeit von Unternehmen.Abonniere unseren Newsletter hier auf https://trauermanager.deDein Gastgeber im Podcast: Stefan Hund, TrauermanagerWillst Du mehr über uns wissen: https://trauermanager.de/ueber-unsHast Du eine Frage, die wir thematisieren sollen? Schreib uns: podcast@trauermanager.deMöchtest Du, dass Dein Unternehmen mit wenig Aufwand umfassend vorbereitet ist, dann informiere Dich hier über unseren einzigartigen Trauermanager. Hier kannst Du auch unseren regelmäßigen Know-how-transfer bestellen.Die Hintergrundmusik: One Last Time by Dan Phillipson - Lic by PremiumbeatDie Fotos unserer Gäste werden uns - gemäß unserer Bedingungen - immer frei von Rechten Dritter - also privat - zur Verfügung gestellt. Impressum
Ola, Salve, Hej und Herzlich Willkommen zur exklusiven Pfingstausgabe, vom einzigen, vom heiligen Zlatan autorisierten Podcast für die Insel Rügen. Ganz ohne Zuschuss von der Landesregierung öffnen wir unsere Schatzkiste der guten Laune und servieren euch ein paar Perlen der spektakulärsten Nachrichten der letzten Woche. Also, Hände über die Decke, den Partner schon mal zum Frühstück machen schicken und ab dafür mit unserer neuesten Folge.Unseren Podcast gibt es überall wo es Podcasts gibt! (Spotify, Apple, Google) Alles Weitere findet ihr hier: https://wonderl.ink/@1mptmg
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Einleitung Infrarot-Saunadecke statt Saunagang: Warum 57 Minuten Hitze pro Woche für Schlaf, Herz und Zellen oft mehr bringen als der perfekte Saunavorsatz, der sowieso scheitert. YouTube Video Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen Sponsor Koanna Saunadecke — 10% Rabatt mit dem Code JULIATULIPAN Was du in dieser Episode lernst
In dieser Folge des Nahtoderfahrungs-Podcasts geht es um eine außergewöhnliche Erfahrung eines indischen Arztes, der während einer schweren Krankheit eine tiefgreifende Nahtoderfahrung gemacht hat.Er verlässt seinen Körper, beobachtet sich selbst von der Decke aus und erlebt eine andere Dimension des Seins. Schmerz verschwindet, Gedanken werden klar, und eine stille Präsenz stellt ihn vor eine Entscheidung: zurückkehren oder gehen.Besonders eindrücklich ist die Vision eines universellen Bewusstseins – ein strahlendes Licht, aus dem individuelle Bewusstseinszentren hervorgehen und wieder zurückkehren.Diese Erfahrung wirft zentrale Fragen auf:Was ist Bewusstsein wirklich?Existiert es unabhängig vom Körper?Und was passiert nach dem Tod?Zusätzlich zeigt diese Geschichte typische Merkmale einer Nahtoderfahrung:– Außerkörperliche Wahrnehmung– Begegnung mit einer nicht greifbaren Präsenz– Gefühl von Klarheit und Ruhe– Vision eines übergeordneten Bewusstseins– nachhaltige PersönlichkeitsveränderungEin besonders spannender Aspekt: Der Mann nimmt Ereignisse wahr, die räumlich weit entfernt stattfinden, und diese werden später bestätigt. Diese Folge verbindet Spiritualität, Bewusstseinsforschung und persönliche Transformation auf eine Weise, die zum Nachdenken anregt.Zum Originalbericht: https://www.nderf.org/Experiences/1india_physician_nde.html
„Ich muss so arbeiten, wie ich Urlaub machen würde.“Weißt du eigentlich, wie oft du am Tag funktionierst, obwohl dein System innerlich längst auf Rot steht? Wie oft du eine Maske aufsetzt – im Job, in der Familie, vor Freunden –, nur um den Schein in dieser Leistungsgesellschaft zu wahren?In dieser Folge ziehe ich die Reißleine. Ich nehme meine eigene Maske ab und lebe radikale Selbstführung vor laufendem Mikrofon vor. Als One-Man-Show bin ich an meine gläserne Decke gestoßen. Mein Postfach platzt, meine Coachings sind voll, und ich habe gemerkt: Wenn ich jetzt nicht handle, laufe ich genau in die Fehlbelastung, vor der ich dich jede Woche schützen will.Aber keine Sorge: Borderallein brennt nicht ab. Wir schlagen das größte Kapitel der Vereins- und Projektgeschichte auf und werden stärker als je zuvor.Was dich in dieser Folge erwartet:Das Urlaubs-Paradoxon: Warum das Gefühl, „funktionieren zu müssen“, der absolut falsche Weg ist und wie ich mich selbst aus dieser Falle befreie.Herausforderung statt Problem: Warum du deine Vergangenheit und deine geschäftlichen oder privaten Niederlagen brauchst, um zu wachsen.Premium statt 08/15: Warum wahre Weiterentwicklung und systemische Selbstführung ihren Preis haben und warum wir uns nicht mehr mit banalem Entertainment zufriedengeben.Die Geburtsstunde der Bewegung: Wie die Borderallein Akademie und unsere exklusiven Gruppencoachings die kollektive Isolation durchbrechen.Hör auf, die Schuld im Außen zu suchen. Nimm dich selbst in die Verantwortung. Lass uns das emotionale Chaos in deinem Kopf sortieren.Viel Spaß beim Hören – wir sehen uns drüben auf Bright!Du willst den Kampf nicht mehr alleine im Verborgenen führen? Du willst dich weiterentwickeln, anstatt in der alten Schiene zu jammern? Dann komm jetzt in unseren geschützten Entwicklungsraum.
In dieser Folge spricht Marvin über seine Gerichtsverhandlung und warum sein Stresspegel aktuell komplett durch die Decke geht. Pascal verteidigt derweil mit vollem Einsatz die lila Burger von McDonald's, und Amelie erzählt von ihrer Karriere bei Cheerleading-Wettbewerben – inklusive Druck, Ehrgeiz und verrückter Wettkampfgeschichten. Zwischen Gerichtssaal, Fast Food und Pompons wird's wie immer chaotisch.Lob, Kritik und Freundschaftsanfragen wie immer an:https://www.instagram.com/einfachtimo/
So manches Mal habe ich meine kleinen Erleuchtungsmomente im Alltag gehabt und gedacht: Jetzt hab ichs geschnallt! Ist das Leben eine Aneinanderreihung von kleinen und großen Aha-Momenten, Erkenntnissen und Erfahrungen? Sind wir nicht schon alle bereits erleuchtet und tun nur so, als wären wir es nicht? Ein weiser Man sagte einst: „Wenn du über die Erleuchtung sprichst, so bist du es schon mal nicht!“ Wir machen alles kleiner, zerreden alles, glauben, etwas zu wissen. Als bei mir die Spiritualität immer mehr durch die Decke schoss, wusste ich alles – ALLES! Und ich wollte andere „missionieren“. Vielleicht erkennst du dich da in deiner Entwicklung auch wieder? Mittlerweile weiß ich, dass ich seeehr wenig weiß und dennoch spreche ich über meine Erleuchtungsmomente im Alltag ;-). Höre dir die heutige Folge an und erfahre, ✨ ob du bereits erleuchtet bist oder nicht ✨ wie ich anfangs meine Freunde „missionieren“ wollte ✨ wie sich meine Erleuchtungserfahrungen gezeigt haben ✨ ob Erleuchtung langweilig ist ✨ worum es im Leben wirklich geht Irgendwann dachte ich: „ich bin das alles. Es gibt doch nur mich. Irgendwie langweilig alles zu sein und zu wissen.“ Schwuppdiwupp war ich kurze Zeit später wieder in der 3-D Matrix der Dualität angekommen. Geerdet. Wir sind vieles, wir sind alles und doch prüft uns das Leben und damit jeder einzelne sich selbst – Bin ich in der Lage meine Spiritualität zu leben? Und an welchem Punkt stehst du momentan? Was sind deine Erleuchtungsmomente im Alltag? Teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren auf Spotify und Youtube! Alles Liebe, Deine Maja. „REIKI DEEPDIVE - Be part of the process. BE US!“ LINKS ZU DIESER EPISODE : KONTAKTIERE MICH GERNE :
Wir erzählen Euch in dieser Folge von einer Frau, die als Kind in den Slums von St. Louis fast nichts besitzt außer Energie, Witz und den Willen, nicht unterzugehen. Von einer jungen schwarzen Tänzerin, die in Amerika nur bis zu einer unsichtbaren Decke aufsteigen darf – und deshalb den Kontinent wechselt. Und von einer Künstlerin, die sich in Paris nicht einfach nur durchsetzt, sondern sich neu erfindet: als Josephine Baker. Wie wurde aus einem armen Mädchen aus Missouri ein Weltstar? Aus einer „exotisierten Sensation“ eine Figur von Format? Und aus einer Amerikanerin schließlich eine Französin aus Überzeugung?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Mona Horncastle: Josephine Baker. Weltstar, Freiheitskämpferin, Ikone, Piper, 2025. Josephine Baker / Marcel Sauvage: Tanzen, Singen, Freiheit. Memoiren, übersetzt von Sabine Reinhardus und Elsbeth Ranke. Reclam, 2025. Patricia Hruby Powell / Christian Robinson: Josephine. Das schillernde Leben von Josephine Baker, E. A. Seemann, 2018. Catel Muller / José-Louis Bocquet: Joséphine Baker, Casterman, Neuausgabe 2021. Französisch, Graphic Novel. Phyllis Rose: Jazz Cleopatra. Josephine Baker in Her Time, Doubleday, 1989. Hanna Diamond: Josephine Baker's Secret War. The African American Star Who Fought for France and Freedom, Yale University Press, 2025. Ilana Navaro: Josephine Baker: The Story of an Awakening, Dokumentarfilm, Kepler, 22 Productions / Arte France, 2018, 52 Minuten.++ Du willst Teil der WBG-Community auf Steady werden? Hier gehts lang! ++++ WBG live 2026: https://wbgprods.com/livetermine ++++ Buchtipp des Monats: Penguin: Verborgene Welt der Wikinger ++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Er will immer alles ganz genau von seinem Publikum wissen – Herkunft, Arbeit, Beziehungstand. Nur über sich selbst verrät Stand-Up Comedian Daniel Luis – fast – nichts und macht daraus bewusst ein Mysterium. Bei Social Media geht Luis längst durch die Decke, dank eines besonderen Kunstgriffs, der ihm ein Alleinstellungsmerkmal in der Comedy-Szene einbrachte. Sein Spezialgebiet ist die spontane Interaktion & gnadenlose Crowdwork mit seinen legendären Autotune-Einlagen, die inzwischen Kultstatus erreicht haben. Mit seinem Publikum kommuniziert er überwiegend in einer Art Gesang, verstärkt mit dem sogenannten Autotune-Effekt in seinem Mikrofon, was für Lacher auf beiden Seiten sorgt und die Gäste als Teil seines Programms integriert – freiwillig oder unfreiwillig. Geboren und aufgewachsen in Berlin-Wedding, verarbeitet Luis Themen wie Herkunft, Multikulti-Alltag in Berlin und persönliche Lebenserfahrungen in seinem Solo-Programm "HYPERAKTIV", wo er auch aus seinem ADHS keinen Hehl macht, ganz im Gegenteil, die Kraft reicht für vier Shows wöchentlich in den angesagtesten Comedy Clubs Berlins und auch noch für den 030 Comedy Podcast, den er zusammen mit Philipp Uckel moderiert. Playlist: Will.I.AM Taboo - East L.A. Bud Spencer - Banana Joe Notorious B.I.G - Juicy AK Ausser Kontrolle - Berlin Wailing Souls - Jah Jah give us Life Bob Marley - Three Little Birds PhD - I won’t let you down Eddy Murphy - Party all the time Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Sat, 16 May 2026 08:44:00 +0200https://mario-lochner-weil-dein-geld-mehr-kann.blogs.audiorella.com/408-new-episodee44eabe4-7ab2-4e1a-9bef-cabc1ac4781dTeste Shopify kostenlos und bring' dein Geschäft auf das nächste Level – auf https://www.shopify.com/de/marioGemacht für Deutschland, powered by Shopify --> https://www.shopify.com/de/mario
In dieser Folge des Nahtoderfahrungspodcasts geht es um eine außergewöhnliche Erfahrung eines indischen Arztes, der während einer schweren Krankheit eine tiefgreifende Nahtoderfahrung gemacht hat.Er verlässt seinen Körper, beobachtet sich selbst von der Decke aus und erlebt eine andere Dimension des Seins. Schmerz verschwindet, Gedanken werden klar, und eine stille Präsenz stellt ihn vor eine Entscheidung: zurückkehren oder gehen.Besonders eindrücklich ist die Vision eines universellen Bewusstseins – ein strahlendes Licht, aus dem individuelle Bewusstseinszentren hervorgehen und wieder zurückkehren.Diese Erfahrung wirft zentrale Fragen auf:Was ist Bewusstsein wirklich?Existiert es unabhängig vom Körper?Und was passiert nach dem Tod?Zusätzlich zeigt diese Geschichte typische Merkmale einer Nahtoderfahrung:– Außerkörperliche Wahrnehmung– Begegnung mit einer nicht greifbaren Präsenz– Gefühl von Klarheit und Ruhe– Vision eines übergeordneten Bewusstseins– nachhaltige PersönlichkeitsveränderungEin besonders spannender Aspekt: Der Mann nimmt Ereignisse wahr, die räumlich weit entfernt stattfinden – und diese werden später bestätigt. Diese Folge verbindet Spiritualität, Bewusstseinsforschung und persönliche Transformation auf eine Weise, die zum Nachdenken anregt.
Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Folge unseres Podcasts Humulus Lupulus – der Landschaftsgärtnerpodcast! In Feierabendbierchen #37 geht's diesmal von der Skipiste direkt auf die Baustelle – oder zumindest irgendwo zwischen Idiotenhügel und Segmentbogen.
Cem Özdemir ist zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt worden. Ein Länder-Chef mit Migrationsgeschichte – in Deutschland gab es das noch nie. Es ist ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik: ein Ministerpräsident mit türkischer Migrationsgeschichte. Der Grünen-Politiker Özdemir ist im Landtag von Baden-Württemberg in dieses Amt gewählt worden. Die Autorin Düzen Tekkal war ebenfalls im Landtag. Sie spricht von einem "Gänsehaut-Moment". Denn auch wenn in Deutschland viele Menschen eine Zuwanderungsgeschichte hätten, sei ein Ministerpräsident mit türkischen Wurzeln nicht selbstverständlich. Gerade auch für Menschen mit Einwanderungsgeschichte bedeute das viel. "Wenn er es schaffen kann – mit diesem Vornamen – dann kann ich es auch schaffen. Ich glaube, das zeigt die Symbolkraft." Düzen Tekkal, Autorin Tekkal spricht von "einem Land der Chancen" – gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Stimmen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einreden wollten, dass sie nicht dazugehörten. Es gehe nicht um Herkunft oder Religion, sondern darum, wo man hinwolle. Das sei etwas, wofür Özdemir einstehe, so Tekkal. Dennoch sieht die Autorin auch das Problem der "gläsernen Decke" für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Selbstverständlich spielten Herkunft und Religion immer noch eine große Rolle, sagt Tekkal. Genau deshalb könne die Ernennung von Özdemir einen Unterschied machen. Aber natürlich gab und gibt es auch Kritik an Özdemir. So wurden zum Beispiel im Wahlkampf Stimmen laut, dass er sich zu sehr von Migrantinnen und Migranten abgrenze oder mit Stereotypen arbeite. Wie Düzen Tekkal auf diese inner-migrantische Kritik reagiert und wie sie zu Özdemir als Beispiel für Integration steht, darum geht es im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn.
(00:42) Das Tanzfest bietet seit 20 Jahren Tanzperformances, Workshops, Wettkämpfe und Tanzpartys. In Basel hat das Tanzfest mit einer besonderen Veranstaltung gestartet: Mit einem Besuch des Tanzkuriers «Amore & Turbulenzen» im Altersheim Ländli. Weitere Themen: (04:52) «Wo hört die Musik auf?»: Soziologe und Musikdozent Peter Kraut befasst sich mit einer Frage, die zu klären nicht so einfach ist. (09:12) 30 Jahre nach Erscheinen zum Bestseller: «Ich, die ich Männer nicht kannte» von der belgischen Autorin Jacqueline Harpman geht dank TikTok durch die Decke. (13:34) Kulturkampf in Australien: konservative Kräfte nutzen Traditionen der Aboriginals, um Hass gegen Urbevölkerung zu schüren.
Die meisten investieren in Matratze und Lattenrost – und vergessen genau das Teil, das die ganze Nacht direkt auf ihrem Körper liegt: die Bettdecke. Dabei entscheidet sie oft darüber, ob dein Körper wirklich regeneriert – oder die ganze Nacht im Stress bleibt. In dieser Folge erfährst du: Warum dein Schlafklima wichtiger ist als du denkst Wieso viele Menschen nachts unbemerkt überhitzen Welche Materialien dein Nervensystem beruhigen – und welche eher stören Und warum Gewicht & „Geborgenheit“ einen direkten Einfluss auf deinen Schlaf haben
In dem Moment, in welchem du verstehst, dass Zeit für dich als Person und Unternehmer, die wichtigste Währung ist, welche du nie wieder zurück verdienen kannst, wird dein Business und dein Erfolg durch die Decke gehen. Du wirst auf einmal in der Lage sein in 12 Wochen Dinge zu erreichen, die andere in 12 Monaten nicht erreichen und zwar nicht durch klassisches Zeitmanagement, sondern durch klare Strategien, die du direkt in deinen Alltag einbauen kannst. Unternehmer Max Weiß zeigt dir in dieser Episode des Next Level Business Podcast, wie du alle Menschen in den nächsten 12 Monaten massiv überholen wirst!
Kann eine Führungsposition wirklich auf zwei Personen aufgeteilt werden – und funktioniert das auch im anspruchsvollen Klinikalltag? In dieser Folge von O-Ton Innere Medizin beleuchtet Redakteurin Anouschka Wasner im Gespräch mit zwei Expertinnen das Konzept des Top Sharings aus Theorie und Praxis. Dr. Katrina Scholl, Hämatologin, Onkologin sowie Beraterin und Dozentin mit Schwerpunkt New Work, erklärt, was Top Sharing von klassischer Teilzeit unterscheidet – und das ist sehr viel. Denn bei einer Doppelspitze wird die Funktion von zwei gleichwertigen Personen erfüllt, die beide Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und füreinander einstehen. Maren Godde, Oberärztin am Deutschen Herzzentrum der Charité, berichtet aus eigener Erfahrung: Seit über vier Jahren führt sie gemeinsam mit ihrem Kollegen eine Oberarztstelle in der Doppelspitze – ein Modell, das sie selbst initiiert und ihrem Klinikdirektor aktiv vorgeschlagen haben. Die Folge geht der Frage nach, wie Top Sharing im Alltag konkret organisiert wird, welche Synergien entstehen, wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen Charakteren und Stärken gemeinsam führen, und welche Vorbehalte es im System noch zu überwinden gilt. Diskutiert werden auch strukturelle Aspekte: Was der Fachkräftemangel mit dem Führungsmodel zu tun hat, wie er sich auf die gläserne Decke für Frauen in Führungspositionen auswirkt und ob Top Sharing ein Modell der Zukunft für die gesamte Medizin sein kann. Weiterführende Informationen: - Bericht über die konkrete Doppelspitze am Deutschen Herzzentrum der Charité mit Maren Godde und Dr. Laurenz Kopp Fernandes https://karriere.charite.de/karrieremagazin/top-sharing-aerztliche-doppelspitze - Fachbeitrag im Ärzteblatt mit Erfahrungsberichten aus Kliniken verschiedener Versorgungsstufen: https://www.aerzteblatt.de/archiv/237891/Top-Sharing-Arbeitsmodell-der-Zukunft - Praxisnahe Einblicke in gelebtes Top Sharing, inkl. Aussagen zu Arbeitszeit und Einbindung: https://magazin.aekb.de/alltag-praxis/topsharing-geteilte-fuehrung-doppelte-erfahrung - Ergebnisse einer Meinungsumfrage unter habilitierten Internistinnen an deutschen Universitätskliniken zum Thema Doppelspitze: https://oberarzt-heute.de/topsharing-work-life-balance-und-klinik-ja-mit-doppelspitzen-medizin - Überblick über rechtliche und organisatorische Aspekte geteilter Führung im Krankenhaus und in der Niederlassung: https://www.aerzteblatt.de/archiv/geteilte-fuehrungspositionen-gemeinsam-fuehren-verantwortung-teilen-9e03f88f-98c4-4381-a244-7064ab73aec0 https://dr-scholl-onko.de/topsharing-in-der-medizin/
Ein Schuss in die Decke, ein Marsch durch München und ein Prozess, der alles hätte beenden können. Als die Justiz bei Hitler versagte. Heute in Teil 2 von "Die Steigbügelhalter".
Der Rohbau eines Gebäudes steckt voller grauer Energie, oft schon bevor auch nur eine Wand steht. CO2-reduziertes Bauen mit Holz und Lehm, wird daher viel diskutiert. Wir sprechen mit rematter, die innovative Holz-Lehm-Decken entwickeln, und Kollektiv Zebra, das solche Projekte umsetzt. Diese Verbindung aus innovativer Materialentwicklung und Einsatz im gebauten Projekt interessiert uns: Wie finden hybride Konstruktionen in die Praxis? Wie baut man damit, und wie sieht so eine Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Entwurf und Entwicklung aus.
Predigt aus dem Gottesdienst am 12. April in der G26Freiheit – ein großes Wort. Viele verbinden damit Unabhängigkeit, Selbstbestimmung oder die Möglichkeit, alles tun zu können. Die Bibel spricht von Freiheit noch einmal anders.Zum Auftakt unserer neuen Predigtreihe „Freiheit erleben“ fragen wir: Woher kommt Freiheit eigentlich? Wer befreit mich wirklich? Und wovon möchte Gott Menschen befreien?Wir schauen auf eine eindrückliche Geschichte aus dem Evangelium, in der ein Mensch erlebt, wie befreiend Gottes Handeln sein kann. Eine Geschichte darüber, dass Freiheit ein Geschenk ist – und dass Gott Menschen aus dem befreit, was sie innerlich bindet.Predigt: Annett LüdeckeEvangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gera - G26Gagarinstr. 2607545 Gerawww.g-26.deMehr Infos bekommst du in unserer App:g26gera.communiapp.de
Heidiho, Welt! Das lang vermisste Trio „Berg ven MO“ ist zurück und wirbelt euch in dieser Folge mit Horror, Gore und jeder Menge Schockmomenten ordentlich durcheinander. Ob blutgetränkte Hochzeitskleider oder ein kleines mumifiziertes Mädchen, das völlig durchdreht – hier schießen die Blutfontänen bis an die Decke! Berg ist frustriert, weil er sich durch „One Piece S2“ kämpfen musste – in der festen Überzeugung, dass der Schatz am Ende sowieso nie gefunden wird. Weniger frustriert, dafür umso perplexer, zeigt sich Steven angesichts einer Doku über religiös motivierte Liebe zu einem falschen Propheten, der selbst vor Kindern nicht zurückschreckte. Abgerundet wird die Folge durch die Jonah-Hill-Apple-Gurke „Outcome“, das Drama „Begabt – Die Gleichung eines Lebens“ über ein hochintelligentes Mädchen, MOs Meinung zu „The Bride“ sowie eine an 30 Rock angelehnte Comedy über einen gefallenen NFL-Star. Wie immer gilt: Bleibt gesund und spoilerfrei!
Es ist Nacht im Leckerladen. Der Hund Moppi und die Katze MiWau liegen in ihren Körbchen und schlafen längst. Oder doch nicht? MiWau kann gar nicht schlafen, denn sie zittert am ganzen Körper. Ihr ist so kalt! Was könnte da helfen? In Moppis Körbchen liegt eine kuschlig warme Decke. Die muss sich MiWau holen. Das Sandmännchen hat dir aber nicht nur diese Geschichte mitgebracht, sondern auch noch das Kinderlied "Manchmal" vom Gorilla Club.
Mauscheln, Klagen und Kassieren: Wer braucht diesen ORF? Der ORF kommt nicht zur Ruhe: Ex-Generaldirektor Roland Weißmann will ihn auf vier Millionen Euro verklagen, die Kanzlerpartei ÖVP will Weißmanns Nachfolgerin Ingrid Thurnher offenbar loswerden und durch Ex-Vizekanzlerin Susanne Riess ersetzen und die Redakteursvertretung spricht dem Stiftungsrat sein Misstrauen aus und fordert die Entpolitisierung des Küniglbergs. Ist der ORF unrettbar verfilzt oder kann eine Reform gelingen? Und haben die politischen Intrigen Einfluss auf die Berichterstattung? Preise rauf, Prognosen runter: Österreich vor dem KO? Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab: Ausgerechnet die teilstaatliche OMV pfeift auf die Spritpreisbremse der Regierung – Tanken wird damit wieder spürbar teurer, und die Inflation bekommt zusätzlichen Schub. Der Wirtschaftsminister warnt vor Diesel- und Kerosin-Engpässen im Mai. Und während die Energiepreise durch die Decke gehen, bastelt die Regierung an neuen Steuern. Zahlen am Schluss wieder die Haushalte die volle Rechnung? Was außer Symbolpolitik hat die Regierung noch im Köcher? Wie lange hält die Bevölkerung noch durch? Und wie finden wir raus aus dieser Krise? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit folgenden Gästen: Peter Westenthaler, ORF-Stiftungsrat (FPÖ) Barbara Tóth, Redakteurin beim Falter Robert Willacker, Kommunikationsberater Leonhard Dobusch, ORF-Stiftungsrat und Ökonom Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der ungarische Regierungschef Viktor Orban muss nach 16 Jahren sein Amt abgeben. Es übernimmt Peter Magyar mit seiner pro-europäischen Partei «Tisza». Orban galt als enger Verbündeter Russlands. Was seine Niederlage für Russland bedeutet, weiss Russland-Korrespondent Calum MacKenzie. Weitere Themen: *** Deutschland reagiert auf die hohen Ölpreise. Für zwei Monate senkt die Regierung die Mineralölsteuer, um Benzin und Diesel wieder günstiger zu machen. Taugt Deutschland als Vorbild für die Schweiz? Ökonom Hans Gersbach, Co-Direktor der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, schätzt ein. *** Die USA wollen den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus kontrollieren und blockieren deshalb die Meerenge für iranische Schiffe. Es ist nicht das erste Mal, dass eine westliche Grossmacht die Strasse von Hormus blockieren will. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt. *** Zum ersten Mal wird eine Frau Trainerin eines Männer-Teams einer europäischen Top-Fussball-Liga. Marie-Louise Eta ist die neue Trainerin des FC Union Berlin. Die 34-Jährige wurde dreimal Deutsche Meisterin und hat auch die Champions League gewonnen. Wird die gläserne Decke für Trainerinnen bei Männer-Teams nun brüchiger? SRF-Sportredaktorin Seraina Degen ordnet ein. *** Über 1000 Autorinnen, Schauspielerinnen und Regisseure in Hollywood haben einen offenen Brief unterzeichnet. Sie kritisieren die geplante Übernahme von Warner Brothers durch Paramount. SRF-Filmredaktor Enno Reins sagt, wie gewichtig dieser Widerstand ist.
Sie liegt in ihrem Zimmer unter der Decke. Als sie Schritte im Flur hört, erstarrt sie. Sie kommen direkt auf ihre Zimmertür zu und halten schließlich davor. Die letzte Nachricht, die die 15-jährige schreibt, wird später Aufschluss über den Täter geben. Denn manchmal ist eine Person, die einem nichts gutes wünscht, gar nicht so weit entfernt.! TRIGGER-WARNUNG !Gewalt an Kindern / Kindermord, DrogenmissbrauchWIR GEHEN LIVE!! CONTRA CREATE präsentiert: Überdosis Crime LIVE 2026
Die Ölpreise steigen weiter, die Börsen sind zur Abwechslung trotzdem im Plus – wie passt das zusammen? Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz analysieren die Lagen und machen schonungslose Quartalsbilanz: Dax minus 7,4 Prozent, aber wer einen Emerging Markets ETF im Depot hatte, schaut auf ein sattes Plus. Dietmar und Holger verraten, wer die großen Gewinner und Verlierer des Quartals sind – und warum ausgerechnet Chemiewerte gerade durch die Decke gehen. Dazu: Der Iran-Krieg, Trumps widersprüchliche Aussagen zur Straße von Hormus, die steigende Inflation – und warum die Wirtschaftsinstitute ihre Deutschland-Prognose gerade halbiert haben. Ein Bulle aus Vietnam, ein Bär aus Deutschland. Außerdem: 66 Maßnahmen, 483 Seiten, 42 Milliarden Euro — die Gesundheitsreform-Kommission hat geliefert. Und die Frage, ob die Politik jetzt auch den Mut hat, das umzusetzen. Und die Liste mit den günstigsten Basis-ETFs für Euer Depot. Darunter der erste MSCI World ETF für 0,05 Prozent jährliche Gebühr. Frohe Ostern von Deffner und Zschäpitz. Episode 487 – der zweite Aufguss, weil der liebe Kollege Ulf Poschardt den Stecker gezogen hat. Aber manchmal werden Dinge beim zweiten Mal ja sogar besser. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
94 % der selbstständigen Frauen im DACH-Raum verdienen weniger als 100k im Jahr. Diese Zahl ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines unsichtbaren Systems aus alten Konditionierungen, falscher Preisgestaltung und einer Identität, die noch auf ‚Sicherheit‘ statt auf ‚Expansion‘ gepolt ist. In dieser Folge räume ich mit dem Mythos auf, dass du für den nächsten Umsatzsprung noch eine Ausbildung oder eine neue Marketing-Strategie brauchst. Wir gehen tief in die Analyse: Warum arbeiten hochqualifizierte Frauen oft 60 Stunden die Woche, nur um am Ende des Monats festzustellen, dass sie sich eigentlich nur ein Hamsterrad statt Freiheit aufgebaut haben? Ich zeige dir, wie du die gläserne Decke durchbrichst und dein Business so stabilisierst, dass Skalierung erst möglich wird. In der heutigen Folge erfährst du: - Warum Expertise, Sichtbarkeit und harte Arbeit allein dich nicht zu stabilen 100k bringen. Erfahre, warum Stunden-Verkaufen die größte Wachstumsbremse ist und warum du anfangen musst, in Transformation zu denken. - Welches unsichtbare System dafür sorgt, dass selbstständige Frauen systematisch weniger verdienen als sie könnten. Wir entlarven die klassischen Muster der 94 % – vom ‚People Pleasing‘ bis hin zur Trennung von Strategie und Identität. - Was die 6 %, die über 100k kommen, fundamental anders denken – nicht anders tun. Ich teile mit dir den ‚Inner Work‘-Hebel der Business-Ikonen: Wie du deinen Selbstwert vom Umsatz entkoppelst und ein System erschaffst, das für dich arbeitet (statt umgekehrt). Hör genau hin – diese Folge ist dein Weckruf, das Zepter wieder selbst in die Hand zu nehmen. Die Welt braucht keine weiteren ‚netten‘ Dienstleisterinnen, sie braucht Business-Ikonen, die mutig Raum einnehmen.
Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt
Daily Snippet vom 27.03.2026 Die Wende an der Wall Street: Bitcoin verkaufen, Aktien pumpen. Erinnert ihr euch an das letzte Jahr? Damals kündigten Firmen Bitcoin-Käufe an, und ihre Aktienkurse schossen durch die Decke. Heute sehen wir das genaue Gegenteil. Der Miner Mara verkaufte gerade Bitcoin im Wert von einer Milliarde Dollar. Die Reaktion? Die Aktie stieg um 10%! Die Aktionäre wollen harte Zahlen und Shareholder-Value, keine Krypto-Träumereien mehr. Die On-Chain Daten von CryptoQuant beweisen schwarz auf weiß: 98% bis 99% der Käufe kommen von Michael Saylor. Bitcoin ist zu einem gefährlichen Schneeballsystem mutiert , das bald implodieren wird. Warum ich glaube, dass sogar die ETF-Inflows heimlich von Saylor selbst stammen könnten und was mein Family Office stattdessen gekauft hat – heute detailliert im Blog!
In der neuen Buchclub-Folge sprechen Thilo, Coco und Luca über „Für Polina“ von Takis Würger – einen Roman, der für Coco zur „10 von 10“ und zu einem ihrer Lebens-Lieblingsbücher geworden ist, während Luca eher zwischen Bewunderung und Skepsis schwankt. Thilo liest „Für Polina“ dabei als bewusst märchenhafte, eskapistische Liebesgeschichte, die mit viel Kitsch arbeitet – aber gerade dadurch funktioniert das Buch für ihn als tröstendes, warmes Wohlfühlbuch. Die drei tauchen mit dem Protagonisten Hannes, dem hochbegabten, stillen Musiker, ein in eine märchenhaft überhöhte Welt aus Moorvilla, Klavierträger-Alltag und großen Gefühlen und diskutieren, ob das Buch eher Liebesroman, modernes Märchen oder philosophische Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Dabei geht es um Szenen, die mitten ins Herz treffen, um die Frage, ob Kitsch erlaubt – oder sogar nötig – ist, damit Literatur tröstet, und um den Satz „Liebe ist Hoffnung“, der zum zentralen Moment des Buches wird. Dieses Buch solltest du lesen, wenn du in eine satte, tröstliche Welt eintauchen willst, Figuren liebst, die dich halten wie eine warme Decke, und erleben möchtest, wie leichtfüßig Sprache große Gefühle und Bilder erzeugt, ohne dass du dafür „Literaturprofi“ sein musst. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Während Israel und die USA weiter den USA angreifen, antwortet das Land mit Gegenangriffen auf Israel und seine Nachbarstaaten. Unterdessen zerbricht man sich in Europa den Kopf darüber, wie man auf die Krise reagieren soll. Vor allem mit Hinblick auf die gesperrte Straße von Hormus, die auch in Europa die Spritpreise durch die Decke gehen lässt. Sollte sich Europa am Krieg beteiligen, um ihn zu einem raschen Ende zu bringen, können die Europäer das überhaupt und würde das nicht noch mehr Gefahren und Probleme bedeuten? Das analysieren wir heute mit dem Militärexperten Gerald Karner.
Wegen des Iran-Kriegs wird nicht nur Benzin teurer - auch die Düngemittelpreise schießen durch die Decke. Die Straße von Hormus ist dicht; einige der weltweit größten Düngeerzeugungsanlagen in der Golfregion sind momentan geschlossen. Das ist fatal für die Landwirte, denn jetzt, zur Aussaat-Zeit im Frühling, können sie kaum auf Dünger verzichten. Text und Moderation: Caroline Amme Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
In dieser Folge sprechen wir über die Entwicklungen an den Finanz- und Rohstoffmärkten nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten. Wir analysieren gemeinsam, warum der Ölpreis plötzlich durch die Decke geht, welche Rolle geopolitische Unsicherheiten dabei spielen und wie die Börsen weltweit reagieren. Dabei beleuchten wir, welche Auswirkungen längere Lieferengpässe auf Europa, Asien und die Weltwirtschaft haben könnten. Wir ordnen ein, wie groß die Gefahr für Konjunktur und Kapitalmärkte wirklich ist – und warum Panik aktuell fehl am Platz ist.
Bisher geht die Road to WrestleMania kreativ noch nicht durch die Decke. Doch ändert sich das in dieser Woche mit Elimination Chamber? Der aktuelle Stand der Dinge! Hinweis: Das ist ein Ausschnitt aus unserer aktuellen Endlich-wieder-SmackDown-Ausgabe mit dem Review zu WWE SmackDown vom 20. Februar. Die komplette Folge kannst du als Mitglied unseres YouTube-Kanals oder als Mitglied auf http://www.Patreon.com/PowerWrestling komplett hören! Übrigens: Für Mitglieder gibt es sowohl auf YouTube als auch auf Patreon jede Woche mehrere exklusive Podcast-Folgen. SmackDown-Bericht zum Nachlesen: https://www.power-wrestling.de/wwe-smackdown/wwe-smackdown-20226-mcintyre-macht-noch-mehr-arger-chamber-quali-uberraschung-cody-und-sami-geraten-aneinander #WWE #WrestleMania #EliminationChamber Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
⚡️ In der Serie „Mein erstes Mal“ knöpfen wir uns heute ein Thema vor, das selbst gestandene Weltenbummler kurz die Luft anhalten lässt: Turbulenzen. Wir erinnern uns an den Moment, als das Flugzeug plötzlich zum Schüttelbecher wurde, der Tomatensaft des Nachbarn fast an der Decke klebte und wir uns mit feuchten Händen fragten: „Ist das noch normal?“ Wir klären ehrlich, warum Panik im Luftloch völlig unbegründet ist, was im Cockpit bei Wacklern wirklich passiert und wie man den Flug entspannt übersteht, ohne bei jedem Ruckler das Testament neu zu schreiben.——— Links ———
Muckelig – Wenn man sich im Winter zu Hause in eine warme Decke einkuschelt, fühlt sich das meist ziemlich gemütlich an – so richtig muckelig eben!
Edelmetalle erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Gold und insbesondere Silber sind im vergangenen Jahr gemessen in Euro erheblich teurer geworden. Heute spreche ich mit einem Finanzexperten, der bereits vor 3 Jahren prognostizierte, dass Silber „durch die Decke“ gehen wird. Mit über 150% Performance im vergangen Jahr, hat er also Recht bekommen. Ein Grund mehr, einen Ausblick auf das Finanzjahr 2026 zu werfen, denn so manche Finanzexperten sehen einen Wechsel vom Aktienzyklus hin zum Rohstoffzyklus. Rolf B. Pieper ist Bankkaufmann, Ex-Investmentbanker, Entwickler der Portfoliotheorie „TRIVERSIFIKATION“ und der „Wahre-Werte-Strategie sowie Buch-Autor und Finanz-Fachjournalist, unter anderem auch für die Epoch Times. ___________________________________________ Rechtlicher Hinweis / Disclaimer Keine Anlageberatung: Die in diesem Video bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Unterhaltung. Sie stellen keine Anlageberatung, Steuerberatung oder finanzjuristische Empfehlung dar. Haftungsausschluss: Weder dieser Kanal noch die Epoch Times Europe GmbH übernehmen eine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen. Jegliche Investitionen in Finanzinstrumente (wie z. B. Edelmetalle, Aktien oder Kryptowährungen) sind mit erheblichen Risiken behaftet und können zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Eigenverantwortung: Sämtliche Finanzentscheidungen werden vom Zuschauer auf eigene Entscheidung und eigenes Risiko getroffen. Weder der Kanalbetreiber noch die Epoch Times Europe GmbH haften für etwaige Verluste, die direkt oder indirekt aus der Nutzung der hier präsentierten Informationen entstehen. Es wird dringend empfohlen, vor jeder Investition eine unabhängige, professionelle Fachberatung einzuholen. ___________________________________________ © Zweifel & Zuversicht / Epoch Times Europe GmbH 2026
Jacko hat einen After-OP Lagerkoller und Sam ist dünn im Kopf. Allerdings gibt es eine Menge zu besprechen: Sam hatte eine Einzelsitzung bei der Paartherapie und hatte Erkenntnisse, die durch die Decke gehen, und auch Jacko hatte ebenfalls einen therapeutischen Moment nach ihrer Zahn-OP! Außerdem geht es um die Aufklärung des Rebecca-Syndroms, brandaktuelle Bumble-Friends Dates und die Frage, ob die von Jacko gefangene Maus jetzt ohne Familie leben muss. Abgerundet wird das ganze von euren adeligen Zetteln: Was würde man tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Und wen lädt Jacko zu ihrer Hochzeit ein - und wen NICHT?
Unser Partner Scalable Capital ist der einzige Broker, den deine Familie zum Traden braucht. Bei Scalable Capital gibt's nämlich auch Kinderdepots. Alle weiteren Infos gibt's hier: scalable.capital/oaws. NVIDIA-CEO hat teuren Mercedes. Orlando Bravo sieht Software-Chance. Kraft Heinz verliert vielleicht Buffett. Nathan's Famous geht an Smithfield. Barry Callebaut kriegt Unilever-CEO. Aixtron & Deutsche Bank haben Analysten. Trump-Team redet. Traton steigt. Adidas (WKN: A1EWWW) macht vieles richtig. An der Börse läuft's nicht. Kann die WM das ändern? Claude Code von Anthropic geht durch die Decke. Wen freut's? Alphabet mit 14%. Und zwei Entwickler mit Gas- und Ralph-Coins. Außerdem: Trump pusht Krypto, Londoner und New Yorker Börse pushen mit. Diesen Podcast vom 22.01.2026, 3:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH (Noah Leidinger) zur Verfügung.
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Leistung schafft noch keinen Aufstieg: Denise hält ihr Team zusammen, übernimmt Verantwortung, liefert Ergebnisse – bleibt trotzdem unsichtbar, wenn es um die nächste Beförderung geht. Vanessa Laszlo zeigt, warum viele Menschen an der eigenen Anpassung scheitern, weshalb systemische Grenzen echte Karrierefallen legen und wieso Wirkung erst entsteht, wenn Loyalität und Kompetenz sichtbar werden dürfen. Eine Einladung, alte Muster zu überprüfen und Raum für die eigene Stimme zu schaffen. Du erfährst... ...wie Denise ihre Karriere durch strategische Sichtbarkeit vorantreibt. ...welche Rolle systemische Strukturen bei Beförderungen spielen. ...wie individuelles Feedback Denise zu einer besseren Führungskraft macht. __________________________ ||||| PERSONEN |||||