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„Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ – so lautet der Titel des neuen Armutsbericht, veröffentlicht vom Paritätischen Gesamtverband. „Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 Prozent, lautet der Befund. Der Verband warnt vor einer Gesellschaft, „die sozial weiter auseinanderdriftet“. Der Befund ist so alarmierendWeiterlesen
Seit Oktober 2025 sind Praxen und Kliniken verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu befüllen. Im Alltag von Millionen Versicherten spielt die ePA-App allerdings noch keine Rolle. Was in digital gut aufgestellten Hausarztpraxen heute schon möglich ist und wo es bei der ePA noch hakt, erzählt Dr. Peter Münster aus Münster. Er gehörte zu den Testern der ePA und weiß, wie wichtig ein gutes Praxisverwaltungssystem für die Nutzung ist. Die wesentlichste Anwendung ist heute die elektronische Medikationsliste: Verordnungen und Abgaben in der Apotheke werden transparent. Der Hausarzt moniert: Krankenhäuser speisen bisher kaum Daten in die ePA ein, Betäubungsmittel-Verordnungen fehlen, Labor- und Befundübertragungen müssen stärker automatisiert werden. Und ohne Volltextsuche bleibt die ePA oft eine unsortierte PDF-Sammlung. Für die Zukunft gilt: Die ePA kann zum digitalen Dreh- und Angelpunkt in der Versorgung werden, wenn Technik und Abläufe zuverlässig und praxistauglich sind sowie Nutzen und Arbeitsersparnis erkennbar werden. https://bit.ly/4hoYfbK
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
Carsten Z. ist Mitte 30, sportlich, beruflich voll im Einsatz - bis ihm bei Vorträgen und beim Treppensteigen plötzlich die Luft ausgeht: Dyspnoe! Hinzu kommen Verspannungen. Er denkt sofort an Stress als Ursache. Doch die Beschwerden werden schlimmer: Kurzatmigkeit, Druck im Brustkorb, Erschöpfung. Eine Untersuchung der Lunge bringt einen erschütternden Befund - und trotzdem bleibt die wichtigste Frage offen: Warum trifft es ausgerechnet ihn? In einer Spezialambulanz beginnt die Detektivarbeit: Blutwerte, Ultraschall, CT, Katheteruntersuchung - immer neue Puzzleteile, aber keine Erklärung, warum es dem Familienvater trotz Behandlung immer schlechter geht. Bis schließlich eine beharrliche Ärztin einen ungewöhnlichen Zusammenhang herstellt. Host: Anke ChristiansAutor: Volker Präkelthttps://www.ndr.de/abenteuerdiagnoseHabt ihr Fragen, Lob oder Kritik? Wir freuen uns über eure Meinung zu unserem Podcast! Schreibt uns einfach eine Mail an abenteuer_diagnose@ndr.de.Unser Podcast-Tipp "63 Hektar":https://1.ard.de/63hektar3
Du Liebe, vielleicht kennst du dieses Gefühl: Nach außen funktionierst du. Du lächelst, du machst weiter, du hältst alles zusammen. Und innerlich trägst du eine Last, die niemand sieht. Es steht in keinem Befund. Es kommt in keinem Arztgespräch vor. Und trotzdem zermürbt es dich von innen. I n dieser Folge spreche ich über genau das. Über die unsichtbare Seite des Kinderwunsches. Über das, was wirklich schwer ist, wenn keiner zuschaut. In dieser Folge erfährst du: ✨ warum die schwerste Belastung im Kinderwunsch oft die ist, über die niemand spricht ✨ wie der ständige Funktionsmodus aus Kontrolle, Planen und Perfektionismus dich immer mehr unter Druck setzt ✨ warum sich der Vergleich mit anderen, der Neid und die Frage „wann ist es bei euch so weit“ so tief einbrennen ✨ weshalb sich so viele Frauen damit allein fühlen, obwohl sie es nicht sind ✨ und warum diese Last kein Versagen ist, sondern ein Hinweis Diese Folge ist keine Anleitung. Sie ist eine Einladung, dich zum ersten Mal seit Langem wirklich gesehen zu fühlen.
In dieser Folge von Ergotherapie unverpackt sprechen wir über Endometriose und Adenomyose – zwei chronische gynäkologische Erkrankungen, die oft viel zu spät erkannt werden und das Leben Betroffener massiv beeinflussen können.Es geht nicht nur um starke Regelschmerzen. Es geht um Erschöpfung, Rückzug, Scham, Leistungsdruck, unerfüllten Kinderwunsch, Schmerzen beim Sex, Probleme im Alltag und um das Gefühl, dem eigenen Körper nicht mehr richtig vertrauen zu können.Wir schauen darauf, was Endometriose und Adenomyose unterscheidet, welche Symptome typisch sein können und warum Schmerz nicht immer direkt mit dem sichtbaren Befund zusammenpasst. Manche Menschen haben starke Befunde und wenig Schmerzen, andere scheinbar kleinere Befunde und enorme Einschränkungen. Genau hier wird das Thema auch für die Ergotherapie relevant.Ein Schwerpunkt dieser Folge ist die Frage:Was kann Ergotherapie bei chronischem Schmerz, Fatigue, Überforderung und eingeschränkter Teilhabe konkret beitragen?Wir sprechen über Schmerzgedächtnis, zentrale Sensibilisierung, Amygdala, Arousal-Fenster, Hyperarousal und Hypoarousal – aber so, dass es verständlich bleibt. Außerdem geht es um konkrete therapeutische Werkzeuge wie Pacing, Energietagebuch, Fatigue-Management, sensorische Modulation, Körperwahrnehmung, Betätigungsanalyse, Alltagserleichterung und die Frage, wie Betroffene wieder mehr Selbstwirksamkeit erleben können.Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachpersonen, die besser verstehen möchten, warum chronischer Schmerz nie „nur körperlich“ ist, sondern immer auch Alltag, Beziehung, Nervensystem, Psyche und Teilhabe berührt.Worum es in dieser Folge gehtEndometriose und Adenomyose verständlich erklärttypische Symptome und mögliche Unterschiedewarum Diagnosen oft spät gestellt werdenwarum chronischer Schmerz das Nervensystem verändertwas Schmerzgedächtnis und zentrale Sensibilisierung bedeutenwie sich Fatigue, Scham und Rückzug auf Alltag und Teilhabe auswirkenwelche Rolle Ergotherapie spielen kannkonkrete Ideen für therapeutisches Arbeiten mit Betroffenenwarum Validierung, Sicherheit und Selbstwirksamkeit zentrale Wirkfaktoren sindWichtiger HinweisDiese Folge ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Behandlung. Bei starken, wiederkehrenden oder zunehmenden Beschwerden sollte eine fachärztliche Abklärung erfolgen – idealerweise bei Ärzt oder Zentren mit Erfahrung im Bereich Endometriose und Adenomyose.#Ergotherapie #ErgotherapieUnverpackt #Endometriose #Adenomyose #ChronischerSchmerz #Schmerzgedächtnis #Fatigue #Teilhabe #Frauengesundheit #Gynäkologie #Schmerztherapie #ArousalFenster #SensorischeModulation #Pacing #Selbstwirksamkeit #GesundheitspodcastVielen Dank fürs Hören und Teilen, eure Line und eure WolfgangMixed & Mastered by SOUNDWERK
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
In der vorangegangenen Episode #391 hat Jonas Schreiber, ein Realschullehrer aus Bayern, über die Realität in den Klassenzimmern berichtet. In dieser Folge reichen wir nun die wissenschaftliche Untermauerung nach. Dr. Ludger Wößmann, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und als Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik einer der einflussreichsten Bildungsökonomen Europas, war im September 2023 bereits als Experte bei bto zu Gast. Sein damaliger Befund lautete: Bildung erklärt drei Viertel des langfristigen Wohlstands eines Landes. Und Deutschland verspielt seine Substanz schneller, als die Politik bereit ist, dies anzuerkennen.Drei Jahre später fällt die Diagnose nicht besser aus. Die Mitte Mai 2026 veröffentlichte UNICEF-Studie zum Wohlbefinden von Kindern in EU und OECD zeigt Deutschland auf unterdurchschnittlichem Niveau – im Bildungsbereich nur auf Platz 34 von 41 wohlhabenden Ländern. PISA 2022, IGLU 2023, IQB 2024 – sämtliche dieser Untersuchungen bestätigen, was Prof. Wößmann schon lange konstatiert hat. All das zeigt, wie dringend wir eine andere Bildungspolitik brauchen. Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceVollständiger UNICEF-Bericht Report Card 20: Unequal Chances – Children and economic inequality finden Sie hier. (Englisch). Deutsche Zusammenfassung der Report Card 20 finden Sie hier. Weiterführende Informationen im UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland (2025) hier.beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gemeinsam mit Dr. Christine Eberle sprechen wir in dieser Folge über eine neue Sicht auf das Polyzystische Ovarsyndrom (PCOS): Weg von der reinen Symptombehandlung – hin zu einem Verständnis des Körpers als komplexes hormonelles, metabolisches und emotionales System. PCOS wurde im Mai 2026 in Polyendokrines metabolisches Ovarsyndrom (PMOS) umbenannt, um genau dem gerecht zu werden: Dass es eine Systemerkrankung ist, keine rein gynäkologische Erkrankung. Nicht "nur" organisch- auch wenn ein organischer Befund vorliegt. PMOS gilt als „nicht heilbar“. Doch was bedeutet das eigentlich? Muss Fau wirklich lernen, einfach mit Symptomen, wie - Gewichtszunahme, - Erschöpfung, - Zyklusstörungen oder - unerfülltem Kinderwunsch zu leben oder können wir viel mehr beeinflussen, als wir denken, durch unseren Lebensstil, Stress, Schlaf, Ernährung, Bewegung und innere Überzeugungen? Eine Folge über moderne Medizin, Mindset und die Frage: Was, wenn wir viel mehr Einfluss haben, als wir glauben? Was, wenn wir uns ohne Wertung mal anschauen, wo wir im Leben stehen und WIE wir leben, um uns dann die Frage zu stellen: "Was bin ich bereit für echte Veränderung zu tun?". Mehr über Christine erfährst du hier: Instagram: christine.healing.yoga www.frauenarzt-bieberau.de (Praxis) www.the-healing-space.de (Yoga, Coaching, Öle) OnlineKurs: https://www.elenalustigyoga.com/proage-meno-balance/ Und wenn du auch in deinem Leben etwas verändern möchtest, aber immer wieder an die Grenze deiner Denkmuster stößt, dann melde dich bei uns- mit Blick von außen und den “richtigen” Fragen, lösen wir Blockaden auf und zünden den Turbo für dein Leben und deine Gesundheit. Links zu uns findest du unter der Folge. Wenn du Interesse an einem kostenlosen Coaching zu einem Anliegen deiner Wahl hast, das wir in unserem Podcast mit Audiospur veröffentlichen dürfen, dann melde dich bei uns: mail@mind4health.de Mehr von unserer Arbeit findest du hier: www.mind4health.de Du findest unseren Podcast auch mit Video bei YouTube! Mind4Health Academy auf YouTube: https://www.youtube.com/@mind4health Oder vernetze dich gerne mit uns auf den Sozialen Medien: Mind4Health Academy auf Facebook: http://www.facebook.com/mind4healthacademy Mind4Health Academy auf Instagram: https://www.instagram.com/mind4health_academy/ Mind4Health Academy auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/mind4health-academy/?viewAsMember=true
Wieso machen immer mehr Deutsche ihr Kreuz bei der AfD? Warum wählen viele Menschen eine Partei, die – zumindest auf den ersten Blick – gegen ihre eigenen Interessen handelt? Diese Fragen treiben derzeit große Teile der politischen Öffentlichkeit um. Nicht selten wird zur Erklärung auf psychologische Deutungen zurückgegriffen: „falsches Bewusstsein“ lautet dann Befund; für den Politikwissenschaftler Philip Manow eine fatale Psychopathologisierung und Ausdruck einer verkürzten Analyse. In seinem neuen Buch „Spaltungslinien“ entwickelt Manow eine alternative Deutung der gegenwärtigen politischen Umbrüche. Im Zentrum stehen neue Verteilungskonflikte, die das vertraute Koordinatensystem der deutschen und westeuropäischen Politik auf den Kopf stellen. Darüber haben wir mit ihm in einer neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/spaltungslinien_demokratie_philip_manow
Immer mehr Menschen in der Schweiz werden 100 Jahre alt. Wie aber leben Hundertjährige hierzulande und wie wird man so alt? Wer im 21. Jahrhundert geboren wurde und noch wird, hat gute Chancen, ein sehr hohes Lebensalter zu erreichen. Das ist ein Befund des Forschungsprojekts «Swiss100», das seine Erkenntnisse derzeit in einer Wanderausstellung «Welcome to your future. Hundertjährige in der Schweiz» präsentiert und Menschen in diesem hohen Lebensalter porträtiert. Elfie Bachmann in Allschwil, Walter Müller in Zürich und Elsa Tscharland in Nunningen teilen diese Erfahrung: Sie sind über 100 Jahre alt. Sie mussten in ihrem Leben Armut und Schicksalsschläge meistern, bleiben aber trotz gesundheitlichen Beschwerden zuversichtlich. In der «Passage» blicken sie auf ihr Jahrhundert zurück und schildern, wie sie heute leben.
Beim Sezieren gibt es einen Stromausfall. Der Transport mit Leichenteilen endet in einem delikaten Auffahrunfall. Und wenn plötzlich das Nähmaterial fehlt, muss der Tote eben mit einer kreativen Notlösung zusammenhalten… In der Pathologie bei PD Dr. med. Christiane Kümpers und Prof. Dr. med. Sven Perner lautet der abschließende Befund: eindeutig humorpositiv. WERBUNG 7days macht gute und schöne Berufsbekleidung für Fachkräfte in Pflege, Praxis und Klinik. Top-Qualität, die mindestens 60° Wäschen standhält. Modische Schnitte, die Bewegungsfreiheit garantieren. Und Farben, die jedem Team Persönlichkeit verleihen. Von Kasacks über Hosen bis zu funktionalen Jacken – jedes Teil wurde für Menschen entwickelt, die täglich Großes leisten. Mit dem Rabatt-Code „NOTAUFNAHME20“ bekommt ihr 20 % Rabatt auf alle Kleidungsstücke. Schaut es euch an und holt euch hochwertige und stylische Berufsbekleidung: https://www.7days.de/notaufnahme WERBUNG Hier gibt es viele Rabatte und alle Infos zu den Werbepartnern und „NotAufnahme“: https://linktr.ee/notaufnahme Ihr möchtet Werbung in diesem Podcast schalten? Schickt gerne eine E-Mail an: hallo@podever.de
Thu, 30 Apr 2026 19:13:55 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17328805/4286fb37-e984-4511-b66c-d118233fbf6c eae3ddd69bdffd1e6ced4f2e6e889b38 Stefan und Wolfgang besprechen den April 2026 Werbung Präsentiert von Surfshark. Geht auf surfshark.com/zwanziger oder nutzt den Code ZWANZIGER an der Kasse und bekommt 4 zusätzliche Monate Surfshark VPN gratis – plus 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Salon Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de Es war April 2026 (00:00) Auftakt der Monatsendfolge. Der Wahl (00:51) Wir hangeln uns am Wahltheater entlang – und einigen uns darauf, dass Kevin Gensheimers Interview mit Caroline Wahl in der Berliner Zeitung der einzig angemessene Beitrag dazu war. Alles andere blendet Wolfgang lieber aus, Stefan ohnehin. Nebenbei der einzige Kandidat, dessen Take Stefan interessiert hätte: Alexander Kluge. Unterstützung (07:12) Zwei technische Erweiterungen: Olivia liefert ab sofort einen täglichen Audio-Briefing-Podcast aus Forum und YouTube-Kommentaren (RSS-Button auf neuezwanziger.de). Und auf Stefans Seite gibt es jetzt das Clip-Transkript-Archiv mit über 7.000 Clips ab Januar 2024. Außerdem: Tickets für den Sommersalon am 22. August im Saalbau Bornheim (nicht in der Käs!) sind buchbar. Salonlektüre im Mai: Florian Butollo, „Das knappe Gut Arbeit". Rot-rot-grüner Podcast (09:05) Heidi Reichinnek, Ricarda Lang und Rasha Nasr treffen sich in „Heidi trifft" – das von Stefan ausgerufene Lager hat seinen Podcast. Wolfgang sortiert: Spaßfaktor ja, inhaltlich aber problematisch. Die Forderung, Plattformen wie Redaktionen zu behandeln (Section-230-Logik), wäre faktisch das Ende des freien, kleinen Internets. Stefan kontert mit Mamdani als Gegenmodell zu Kumbaya-Politik: Konflikt ist Treiber, nicht Schwäche – siehe Tucker Carlsons Trump-Distanzierung oder Merkel/Seehofer. KI & Recht (46:05) Christian Uhle (bei Yves Bossart) und OpenAI-Präsident Greg Brockman argumentieren erstaunlich deckungsgleich: KI befreit von Bildschirmarbeit, mehr Mensch-zu-Mensch. Die Anwaltskanzlei-KI Legora wirbt mit Jude Law unter dem Slogan „Face up" – passend zu Daniel Markovits' Befund, dass Partner heute 2.400 Billable Hours leisten müssen. Folge: Wenn die KI die Recherche übernimmt, bleibt nur noch Face-Up-Hour beim Kunden – Frankfurt wird voller, nicht leerer. Spitzenkanzleien werden zu Boutiquen, der Wald-und-Wiesen-Anwalt wird industriell ersetzt. SLAPP (1:00:27) SLAPP = Strategic Lawsuit Against Public Participation: Einschüchterungsklagen gegen Journalist:innen, Blogger:innen, Engagierte. Anlass ist die EU-Richtlinie 2024/1069, die bis 7. Mai in deutsches Recht überführt werden muss – aber gerade erst die erste Lesung im Bundestag hatte. Justizministerin Stefanie Hubig erinnert an Daphne Caruana Galizia (48 anhängige Verfahren bei ihrer Ermordung). Stefan zeigt die Ausschussanhörung mit Sachverständigen – inklusive eines BGH-Richters, dessen Vortrag klingt wie ein Notar, der einem den Vertrag vorliest. Mit Verweis auf Luhmann (Recht als Immunsystem) und Julia Enders (Balance, sonst Autoimmun) – hier droht das Immunsystem gegen den eigenen Körper zu kämpfen. Hinweis auf die Initiative NoSLAPP.de. Ukraine (1:47:52) Wir steigen ein über Miriam Meckels Anekdote (Vertrauensfrage Afghanistan 2001, Applaus im Wasserwerk) – paradigmatisch für eine Elite, die nichts dazugelernt hat. Ole Nymoen vs. Arthur Weigand („Für euch würde ich kämpfen") – Comedy-Gold, weil der Autor selbst seinen Buchtitel offenbar nicht durchdacht hat. Christina Dunz (RND) plädiert für die Rückkehr ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter als „Frage der Fairness" – Wolfgang seziert, wie hier aus Konjunktiv Pflicht zum Sterben wird. Dazu der Reservistenverbandsvorschlag „Dienst bis 70" als Hebel zur Rentenaltererhöhung. Stefan zur Methode: Texte gibt er Alcina, die ihm Anlass, Kernaussage, Protagonisten und Zitate destilliert – Werbefilter gegen Dunz-Prosa. Iran (2:21:49) Was Trump im Iran veranstaltet, ist die Hölle – auch wenn wir wenig Bilder sehen. Die New York Times (Eric Schmitt, Jonathan Swan) hat die US-Munitionsbestände durchgezählt: über 1.100 JASSMs, ~1.000 Tomahawks, 1.200 Patriot-Interceptors verschossen – teils 30–50 % des Bestandes. Eine Milliarde Dollar Munition pro Tag. Justizministerin Hubig nennt Trumps Drohung „verstörend" – beim Thema Ramstein und Völkerrecht aber: nicht zuständig. Kein Ton vom Außenminister Wadephul. Ungarn (2:46:12) Péter Magyar und seine Tisza-Bewegung überholen Fidesz – wir sortieren mit Oliver Soos (Deutschlandfunk), Politologin Eszter Kovács und einem Guardian-Text von Tibor Dessewffy. Magyars Erfolgsformel: bis zu acht Auftritte pro Tag, native Social-Media-Sprache, Bekehrungsgeschichte als Erlaubnisstruktur (Lehrstück für eine Post-Trump-USA). Ungarns Rahmen: krasser Bevölkerungsverlust, wirtschaftlicher Abstieg, parlamentarisch nur noch Fidesz, Tisza und Neonazi-Partei – linke Kräfte sind zerrieben. Im SWR-Forum darf Gerhard Papke (FDP) erklären, Orbán sei der „Leuchtturm gegen Brüsseler Linke" – Wolfgang widerspricht: Die EU ist längst ein rechtes Projekt, in dem sich Meloni pudelwohl fühlt. Der Papst (3:58:08) Theologe Thomas Schüller fasst zusammen, warum Trump im Konflikt mit dem Papst nur verlieren kann: letzte moralische Instanz, multilateral, unbestechlich durch Zölle. Leo XIV. geht einen eigenen Weg – Respekt vor der Kurie statt Wirbel à la Franziskus, deshalb auch Nein zur Segnung homosexueller Paare. Stefan kündigt seine erste Vatikan-Tour im Mai an und einen 22.000-Wörter-Text aus Rom zu KI und menschlicher Intelligenz – Salonlektüre. Ankündigung: Wenn der Papst Räume für die KI definiert, unterwirft sich Stefan. Robin Alexander erklärt Debatten (4:08:26) Nachwehen der Klingbeil-Rede im „Machtwechsel"-Podcast: Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld feiern Klingbeils „Schröder-Moment" (den außer Journalist:innen niemand so nennt). Inhaltlich: Rente an Lebensarbeitszeit koppeln (gegen Akademiker), nicht-erwerbstätige Ehefrauen aus der GKV kegeln – Bürgergeldempfänger und Geflüchtete bleiben drin („Verhetzungspotenzial"). Diagnose der Sendung: „Es hat sich ausgewumst, das Geld ist alle" – während für Aufrüstung weiter Sondervermögen entstehen. Modern Monetary Theory? Komplett abgeräumt. „You'll never walk alone" wird zu „You will walk alone – an die Front." Abschluss (4:36:32) Zum Schluss Bush und Michelle Obama als Wir-verstehen-uns-doch-Kuschelnummer trotz Irakkrieg – exakt das Modell, in das auch Deutschland zurückwill (alle dürfen mit allen, nur nicht mit der AfD). Passend dazu: Fabian Köster und Philipp Amthor stehen jetzt gemeinsam auf der Bühne im Ernst-Reuter-Saal – Stefans alte Prognose ist eingetreten. Trostpflaster: amerikanische Late Night (Stewart, Kimmel, Colbert) bleibt konfrontativ, weil sie es muss. Salon-Vorschau (4:43:13) Im Mai-Salon: Florian Butollo, „Das knappe Gut Arbeit" (Suhrkamp) als KI-Gegenthese zur Massenarbeitslosigkeit. Dazu der neue Vatikan-Text zu KI, „Kybernetik und Kritik" (punktuell), eine demografische Studie auf Basis der UN World Population Prospects 2024 (Wendepunkt: weltweit erstmals mehr Geburten von Frauen als von Männern – mit Folgen für Manosphäre und Rechtsruck) und das Niu-Wörterbuch (Reichelt, Hartmann, Thurn und Taxis), das Stefan schon physisch auf dem Schreibtisch liegen hat. Salon abonnierbar via Patreon, Steady oder Apple auf neuezwanziger.de. Live-Salon: 22. August, Saalbau Bornheim. full Stefan und Wolfgang besprechen den April 2026 no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 17415
Lawrence Okolie wurde vor seinem Schwergewichtskampf am Samstag in Paris gegen Tony Yoka, französischer Olympiasieger von 2016, positiv auf Doping getestet. Die Boxveranstaltung wurde daraufhin abgesagt. Der Veranstalter Queensberry sagte, dass ihm am Montagabend von der Freiwilligen Anti-Doping-Vereinigung (Vada) mitgeteilt wurde, dass Okolie „nach einem Anti-Doping-Test, der vor der Show in Paris an diesem Samstag durchgeführt wurde, einen nachteiligen Befund abgegeben hat“. Der Ex-Cruisergewichtsweltmeister Okolie schrieb dazu in den sozialen Medien: „Bevor sich jemand das Schlimmste vorstellt, nach meiner Bizeps-Verletzung letztes Jahr, habe ich mir während dieses Camps eine Ellbogenverletzung am selben Arm zugezogen. Ich hatte eine Behandlung und jetzt sind wir da. Ich hoffe wirklich, dass der Sinn siegt. Ich werde natürlich vollständig mit allen zuständigen Behörden zusammenarbeiten und bin zuversichtlich, dass jede Untersuchung meinen Namen reinwaschen wird. Ich werde im Moment keine weiteren Kommentare abgeben. Vielen Dank für all eure Unterstützung und bis bald.“ Der 33-jährige Brite stieg 2024 ins Schwergewicht auf. Nun droht ihm eine Sperre von bis zu vier Jahren. Rückblick: Erislandy Alvarez vs. Jose Nunez Lazaro Alvarez vs. Jackson Furtado Yusnier Sorsano Ruiz vs. Jonathan Wilson Sanchez Jacob Bank vs. Paulinus Ndjolonimu Jarrell Miller vs. Lenier Pero Vorschau: Skye Nicolson vs. Mariah Turner Sebastian Formella vs. Eduardo Reis Phannarai Netisri vs. Lena Venjacob Helmut Ofori vs. Igor Veressov Naoya Inoue vs. Junto Nakatani Takuma Inoue vs. Kazuto Ioka Guillermo Rigondeaux vs. Jose Velasquez Gilberto Ramirez vs. David Benavidez Jose Armando Resendiz vs. Jaime Munguia News: Nach positivem Dopingbefund von Lawrence Okolie wurde das Boxevent in Paris gestrichen. Ex-Cruisergewichtsweltmeister Lawrence Okolie droht mehrjährige Sperre nach positivem Dopingtest. Eddie Hearn: Deal für Anthony Joshua gegen Tyson Fury befindet in einem fortgeschrittenen Stadium. Vincenzo Gualtieri vs. Amari Jones am 22. Mai in den USA. Errol Spence trifft am 25. Juli in Australien auf Tim Tszyu. Felix Sturm bestreitet am 11. Juli seinen Abschiedskampf in Stuttgart. https://www.youtube.com/watch?v=lPu57jYNYb8 Foto: Queensberry Promotions, Bearbeitung: Boxpodcast
Spürst du, dass etwas nicht stimmt obwohl man dir sagt, es sei alles in Ordnung? Viele Menschen kennen dieses Gefühl: Müdigkeit, innere Unruhe, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, Schmerzen oder Erschöpfung. Doch Untersuchungen zeigen nichts Auffälliges. Und plötzlich beginnt man, an sich selbst zu zweifeln. In dieser Podcastfolge spreche ich über ein Thema, das oft unterschätzt wird: Vertrauen. Vertrauen in deine Wahrnehmung. Vertrauen in die Signale deines Körpers. Und Vertrauen in die Fähigkeit deines Körpers, sich zu regulieren und zu heilen. Ich teile mit dir, warum Symptome oft lange vor einer Diagnose entstehen, weshalb dein Körper frühzeitig mit dir kommuniziert und warum es so wichtig ist, dich selbst ernst zu nehmen auch dann, wenn noch kein klarer Befund vorliegt. Du erfährst außerdem, warum Vertrauen nichts mit Naivität zu tun hat, sondern mit Selbstverantwortung, Bewusstsein und einem neuen Umgang mit Gesundheit. Dein Körper spricht oft leise, bevor er laut werden muss. Lerne wieder zuzuhören. Ich teile eine Strategie, wie du es schaffst, deinem Körper wieder mehr zu vertrauen. Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich sehr über deine Bewertung, wenn du den Podcast abonnierst und die Episode mit einem Menschen teilst, dem sie guttun könnte. Mehr Impulse findest du auf Instagram unter @dr_annette_jasper. Alles Gute für dich. Deine Annette
Österreichs Neutralität ist eine Vereinbarung aus dem Kalten Krieg. Tempi passati, sagt Völkerrechtler Ralph Janik im Podcast und argumentiert ihre Unzeitgemäßheit. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Nach dem Ende zweier Weltkriege war die Neutralität Garant für den Frieden. Österreich lag am Rande des Eisernen Vorhangs, die Gefahr in die Einflusssphäre des kommunistischen Ostblocks zu geraten, war überall spürbar.Doch die Zeiten haben sich gewandelt. Österreich liegt in der Mitte Europas, umgeben von freundlich gesinnten Nachbarstaaten. Was also bringt Österreich die Neutralität eigentlich noch? Dieser Frage stellt sich der Völkerrechtler Ralph Janik im Pragmaticus Podcast. Und er hat darauf eine ganze Reihe von Antworten. In erster Linie, so sein Befund, ist die Neutralität eine emotionale Größe und identitätsbestimmend für das kleine Land Österreich. Strategisch bringt sie, da ist er sich sicher, wenig. Außer innenpolitisch.Die Argumente für die Neutralität werden von der Freiheitlichen Partei lanciert. Dass sich die Zeiten wandeln und die aktuelle weltpolitische Lage die einstigen Wahrheiten in Frage stellen, wird in solchen Debatten zur wenig zur Kenntnis genommen, sagt Janik. Ein Gespräch über Identität, das Aushöhlen von Völkerrecht und die Frage, ob all das zu mehr oder weniger Frieden beiträgt. Unser Gast in dieser Folge: Ralph Janik ist Assistenzprofessor an der Sigmund Freud Privatuniversität, Lehrbeauftragter an der Universität Wien, der Andrássy Universität in Budapest und der Universität der Bundeswehr in München.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Fehlender Respekt, fachliches Kauderwelsch oder mangelnde Empathie sind nicht nur ärgerlich, sie sind auch eine vergebene Chance für eine erfolgreichere Behandlung. «Puls» zeigt, wo es bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hakt und was beide Seiten besser machen können. Wie Kommunikation die Heilung fördert – oder auch nicht Sabina Hunziker ist Pionierin und Professorin für Kommunikation in der Medizin. Ihre Mission ist es, angehenden Ärztinnen und Ärzten beizubringen, wie mit Patienten richtig kommuniziert wird. «Puls»-Host Daniela Lager spricht mit ihr über Zeitdruck, wachsende Bürokratie und die Schwierigkeiten verständlicher, einfühlsamer Erklärungen. Im Spital wird sie von «Puls» beim Coaching einer Assistenzärztin am Patientenbett begleitet. Dort zeigt sich eindrücklich, welchen Einfluss die Kommunikation auf den Krankheitsverlauf hat. Medizinstudium in Basel – Rollenspiele inklusive Im Medizinstudium an der Universität Basel wird viel Gewicht auf die Kommunikation in der Medizin gelegt. Schwierige Gesprächssituationen wie das Überbringen schlechter Nachrichten oder ein motivierendes Gespräch für eine notwendige Therapie werden so realistisch wie möglich geübt, teils auch mit Schauspielpatienten. «Puls» durfte ein solches Rollenspiel filmen. «Café Med» – Fachpersonen beraten medizinische Laien Seit zehn Jahren bieten die «Café Med» der Akademie für Menschenmedizin medizinischen Laien einen unschätzbaren Service: Ärztinnen, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachpersonen beantworten unentgeltlich Fragen, besprechen Behandlungsoptionen und bieten individuelle Orientierungshilfe bei medizinischen Entscheidungen. Zwei wichtige Trümpfe dabei: Die Fachpersonen haben Zeit und sind absolut unabhängig. «Das bilden Sie sich nur ein!» – Aus dem Alltag zweier Patientinnen Die Schweizerische Patientenorganisation (SPO) ist Anlaufstelle für Kommunikationsprobleme aller Art im Gesundheitssystem. Herablassende Mediziner, unsensibles Pflegepersonal oder der leichtfertige Befund «psychosomatisch» sind nur eine kleine Auswahl der gemeldeten Konflikte. Zwei Betroffene mit seltenen Krankheiten erzählen aus ihrem Alltag als Patientinnen. «Puls»-Chat zum Thema «Arzt-Patienten-Gespräch» Wie stelle ich im entscheidenden Moment die richtigen Fragen? Weshalb ist mein letzter Termin beim Hausarzt so unbefriedigend verlaufen – und wie wird der nächste besser? Wie gehe ich mit Patienten um, die ihre Krankheit zum Beruf gemacht haben und mir ständig die letzten Studien unter die Nase reiben? Wie bleibe ich auch nach einem anstrengenden Tag ruhig und finde bei schwierigen Themen den richtigen Ton? Die Fachrunde weiss Rat und hilft am Montag von 21.00 bis 23.00 – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Vermutlich gab es über die Generationen hinweg nie einen Befund, auf den sich wirklich alle einigen konnten, außer: Alles wird teurer. Und dabei wird ein Faktor in der öffentlichen Diskussion gar nicht wirklich beleuchtet, findet Kolumnist Sebastian Schiller.
Zuhause geboren - der Podcast von und mit Hausgeburtshebamme Margarete Wana
Triggerwarnung: #Geburt und Tod #Gerichtsverhandlung #Strafrecht Andrea, eine liebe Hausgeburtskollegin und sehr engagierte Freundin, die mir während dieser Zeit enorm zur Seite gestanden ist, im Dialog mit mir. Das ist FOLGE 3! In dieser Folge sprechen wir über die Plazenta, den pathologischen Befund der Plazenta von Charlotte und welche wichtige Rolle dieses Organ in meinem Fall spielt. Diese Folge ist eine von mehreren. In den Shownotes findets du die vorangegangenen Folgen.
Von der Tanzfläche in die Notaufnahme: Ein 18-Jähriger klagt über stechende, atemabhängige Brustschmerzen – bei zunächst unauffälligen Vitalwerten. Doch ein unerwarteter Befund bei der körperlichen Untersuchung lässt aufhorchen und lenkt die Diagnostik in eine andere Richtung. Celia und Leon schauen heute genauer hin: Was steckt hinter den Luftansammlungen im Mediastinum beim jungen Patienten? Zwischen scheinbar harmlosen Auslösern und seltenen Komplikationen rückt eine Substanz besonders in den Fokus. Weitere spannende Themen findest du in unserem DocCheck News Kanal. Übrigens: Schickt uns eure Fragen und euer Feedback zum Podcast gerne an: podcast@doccheck.com
Die Bevölkerung hat längst erkannt, dass harte Einschnitte nötig sind, um die Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen. In der Politik jedoch stößt dieser Befund vielfach auf taube Ohren.
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Diese Folge auf YouTube anschauenKanal abonnieren und keine neue Folge verpassen Sponsor
Sophie Passmann beobachtet Taylor Swift und Girlhood, aber denkt nicht weiter. Warum „Wie kann sie nur?“ als Gesellschaftskritik scheitert.
Sophie Passmann beobachtet Taylor Swift und Girlhood, aber denkt nicht weiter. Warum „Wie kann sie nur?“ als Gesellschaftskritik scheitert.
Medizin zum Verstehen vom Metropol Medical Center in Nürnberg
KI ist auch in der Medizin nicht mehr wegzudenken. Doch wo sind die Grenzen beim Einsetzen von Künstlicher Intelligenz? Wo hilft sie? Welche Risiken bestehen? Und welche Vorteile haben Patientinnen und Patienten durch KI bei Befund und Behandlung? Peter Halm spricht darüber mit Dr. Regina Barth, Fachärztin für Innere Medizin...Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Geschichte der Sozialen Medien ist auch eine Geschichte von Pöbelei, Beleidigung und Hass. Besonders Frauen seien dem ausgesetzt, lautet der Befund der österreichischen Autorin Ingrid Brodnig. Sie beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit den gesellschaftlichen Folgen der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung. "Feindbild Frau" lautet der Titel ihres neuesten Buches. Darin untersucht sie, wie insbesondere Politikerinnen im Netz herabgesetzt und bedroht werden.
«Die violett eingefärbten Punkte meiner Krebszellen wirkten auf mich fast schön.» Nach ihrer Brustkrebsdiagnose wollte Frau Z. mehr wissen. Sie bat ihre Ärztin, die pathologischen Bilder ihres Tumors sehen zu dürfen und vor allem, sie erklärt zu bekommen. «Den Patientinnen und Patienten damit Sicherheit und Vertrauen zu geben, ist unser Ziel», erklären die Forschenden eines von der Krebsforschung Schweiz unterstützten Projektes. Die Idee dazu stammt vom Pathologen Gieri Cathomas (Institut für Gewebsmedizin und Pathologie, Universität Bern) und wurde gemeinsam mit der Psychoonkologin Marie-Louise Fontana sowie dem Psychoonkologen Alexander Wünsch weiterentwickelt. In interdisziplinären Sprechstunden erklären Fachpersonen den Befund und beantworten Fragen. Frau Z. geht es heute gut. Sie habe dank der Antworten des Pathologen ein besseres Verständnis von Brustkrebs und der Therapien, die sie durchgemacht hat.
Miau Katzen-Podcast - für Katzenfreunde, die ihre Katze wirklich glücklich machen möchten
Die Nachricht, dass die eigene Katze an Feliner Infektiöser Peritonitis (FIP) erkrankt ist, zieht den meisten Katzenfreunden den Boden unter den Füßen weg. Lange Zeit war FIP ein Schreckgespenst, das fast immer tödlich endete. Doch in den letzten Jahren hat sich das Blatt gewendet, und die Wissenschaft macht Sprünge, die noch vor kurzem undenkbar schienen. In dieser Folge tauchen wir erneut tief in das Thema ein und sprechen mit Dr. Katharina Zwicklbauer von der Kleintierklinik der LMU München, die sich als Expertin intensiv mit der Erforschung dieser Krankheit auseinandersetzt. Denn es geht um weit mehr als nur die reine Diagnose. Wir beleuchten die Hürden, die viele Katzenbesitzer direkt nach dem ersten Befund bewältigen müssen, und stellen die Fragen, die dir in dieser Situation vermutlich schlaflose Nächte bereiten. Wie kommt man heute legal an die notwendigen Medikamente? Gibt es Alternativen zur oft belastenden täglichen Injektion, und was bedeutet das für das Handling zu Hause? Besonders im Internet kursieren zahlreiche Mythen und Empfehlungen, die Betroffene oft mehr verunsichern als unterstützen. Wir gehen der Frage nach, wie verlässlich Informationen aus sozialen Netzwerken wirklich sind und warum es so wichtig ist, eng mit seiner Tierarztpraxis zusammenzuarbeiten. Es gibt neue Erkenntnisse zur Behandlungsdauer, die das bisherige Vorgehen infrage stellen und die Lebensqualität der Katze während der Therapie entscheidend verbessern können. Dr. Zwicklbauer berichtet von ihren Erfahrungen an der Front der Forschung und erklärt, wie mit manchen verbreiteten Annahmen über Begleitinfektionen oder notwendige Narkosen während der Genesungsphase umzugehen ist. Auch die Zeit nach der eigentlichen Behandlung ist ein emotionaler Drahtseilakt zwischen Erleichterung und der ständigen Angst vor einem Rückfall. Wir besprechen, worauf du im Alltag besonders achten solltest und welche Rolle spezifische Blutwerte bei der Überwachung spielen. Es geht auch darum, wie du durch einfache Präventionsmaßnahmen, wie die Optimierung der Hygiene rund um die Katzentoilette oder das Management von Katzengruppen, die allgemeine Viruslast gering halten kannst. Diese Folge gibt dir die nötigen Informationen an die Hand, um die Situation sachlich einzuschätzen und deiner Katze die bestmögliche Chance auf ein gesundes Leben zu ermöglichen. // Kontakt und weitere Informationen: - LMU München: Für betroffene Katzenbesitzer ist es ratsam, sich direkt an die LMU München zu wenden, um an der Studie teilzunehmen. - ABCD Guidelines: Der Diagnostic Tree von ABCD ist ein hilfreiches Tool zur Diagnose von FIP und kann online eingesehen werden. - Zukünftige Updates: Es wird empfohlen, sich über zukünftige Entwicklungen und neue Behandlungsmöglichkeiten auf dem Laufenden zu halten. Diese Podcastfolge bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Möglichkeiten und Fortschritte in der Behandlung von FIP bei Katzen. // In Kooperation mit der Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH, bietet die Kleintierklinik der LMU München eine „Spezialsprechstunde Cat'Xpert – Gesundheitsvorsorge für Katzen“ an. Hier kannst du auch deine nächsten Schritte bei einer FIP-erkrankten Katze besprechen. LMU München - Spezialsprechstunde Cat'Xpert, Telefon: +49-89-2180-2650 • E-Mail: kleintier@lmu.de // PDF-Download PDF der ABCD cats & vets FIP Diagnostic tree: https://www.abcdcatsvets.org/portfolio-item/factsheets-tools-for-feline-infectious-peritonitis-fip/
effrey Epstein und die Frage, die niemand stellt: Cui bono?Über Kompromat, Machtarchitekturen und die Kunst, ein Imperium parteiübergreifend auf Kurs zu halten.Ein Standpunkt von Anna Zollner.Bevor Jeffrey Epstein 2008 erstmals verurteilt wurde, hatte er bereits seit den frühen 1990er-Jahren über mehr als ein Jahrzehnt hinweg Zugang zu politischen, wirtschaftlichen und sicherheitsnahen Eliten aufgebaut – unbehelligt, dokumentiert, institutionell geduldet.Epstein „wirkte“ lange, bevor er juristisch auffällig wurde.In den 1990er-Jahren taucht er als Gastgeber, Vermittler und Fixpunkt gesellschaftlicher Events auf. In dieser Zeit entstehen stabile Routinen und belastbare Netzwerkstrukturen. Warnungen gab es zuhauf, wurden aber immer folgenlos zu den Akten gelegt. Als es in den 2000er-Jahren zu Hausdurchsuchungen in Epsteins Manhattan-Townhouse kommt, ist das kein Anfang, sondern nur ein Einschnitt in ein etabliertes System. Ein vorläufiger Einschnitt.Material wird beschlagnahmt, katalogisiert – und anschließend von den ermittelnden Behörden selbst entschärft. Keine Kettenreaktion, kein Flächenbrand. Stattdessen staatliche Vertuschung. Diese Vorgehensweise hält bis heute an.Jeffrey Epstein war nie der Kern der Geschichte. Er war das Fenster. Allerdings ein verspiegeltes Fenster. Wem es gelingt, hinter dieses Fenster zu blicken, erkennt eine Machtarchitektur, die sich selbst so diszipliniert hat, dass sie ohne sichtbare Befehle funktioniert. Wer Epstein daher als isolierten Sexualstraftäter liest, verpasst den eigentlichen Befund. Nicht, weil Epsteins Verbrechen zweitrangig wären, sondern weil sie in ihrer jahrelangen Straflosigkeit, ihrer institutionellen Duldung und ihrer auffälligen politischen Folgenlosigkeit erklärungsbedürftig sind.Diese Straflosigkeit war kein Fehler, sondern ein organisiertes Wegsehen. Anzeigen versandeten, Zuständigkeiten wechselten, Verfahren wurden verschleppt. Hier existierte offensichtlich eine schützende Hand im Hintergrund, was sich spätestens ab 2008 nicht mehr leugnen lässt.Der Deal von 2008 markierte nämlich einen Präzedenzfall: Epstein verbüßte seine Strafe wegen organisierter Prostitution von Minderjährigen nicht unter regulären Haftbedingungen, sondern erhielt Sonderkonditionen – eine Art Belohnung. Er durfte das Gefängnis tagsüber verlassen, außerhalb arbeiten und abends zurückkehren. Dieses sogenannte „Work-Release“-Regime war außergewöhnlich. Parallel blockierte ein Nichtverfolgungsabkommen die Bundesebene und schloss mögliche Mitbeschuldigte ausdrücklich ein. Ohne korrigierende Kraft im Hintergrund ist das nicht zu erklären.Offiziell verantwortlich war der damalige Bundesstaatsanwalt Alexander Acosta, der später in die US-Regierung aufstieg. Auf Nachfragen erklärte er Jahre später, man habe ihm signalisiert, Epstein gehöre zu „wichtigen Leuten“. Was genau damit gemeint war, blieb offen.Alexander Acosta verschwand nach dem Epstein-Deal nicht aus dem System. Im Gegenteil. Unmittelbar nach 2008 folgte kein Bruch, keine Sanktion, keine juristische Überprüfung, sondern ein nahtloser Aufstieg.Von 2009 bis 2017 amtierte Acosta als Dekan der Florida International University College of Law – eine akademische Spitzenposition, die institutionelles Vertrauen signalisiert, nicht Zweifel. ...https://apolut.net/cui-bono-jeffrey-epstein-von-anna-zollner/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge widmen sich Franzi und Karl dem Feedback zu den letzten beiden Geschichten im AstroGeo Podcast. Besonders gefallen hat ihnen die E-Mail einer Hörerin, deren Fantasie so sehr angeregt wurde, dass sie sich nun als Teil „eines unwahrscheinlich kleinen und zufälligen Teil eines riesigen und unfassbaren Zusammenhangs“ sieht. Herzlich willkommen in der Welt von AstroGeo! Karl spricht über die korrekte Terminologie rund um Meteoroiden, Meteore, Meteoriten und Boliden. Das ist nämlich ein wenig mühsam: Ein Meteoroid ist ein kleinerer Gesteins- oder Eisbrocken auf einer Sonnenumlaufbahn. Tritt er in die Erdatmosphäre ein, wird er zum Meteor – gerne auch Sternschnuppe genannt. Und schaffen es Bruchstücke bis zur Erdoberfläche, heißen sie schließlich Meteoriten. Auch geht es nochmal darum, auf welchen Größenskalen die Ausdehnung des Universums stattfindet – ob nur jenseits von Galaxien oder auch auf dem Maßstab von Sternen, Planeten oder Atomen. Dann geht es zurück in der Zeit, zu den ersten Sternen im Universum. Sie sind irgendwo da draußen, aber gefunden hat sie noch niemand. Franzi taucht dafür in die Prozesse ab, bei denen Sterne neue Elemente erbrüten: die Kernfusion von masseärmeren zu -reicheren Elementen. Genau jene massereicheren Elemente, von Astronominnen und Astronomen auch unter dem Sammelbegriff „Metalle“ abgehakt, sollte es nämlich in den sogenannten Sternen der Population III überhaupt nicht geben. Zur Entstehung des Mondes gab es eine lebhafte Diskussion. Es ging erst einmal um den Befund selbst: Wie sicher ist es, dass ein marsgroßer Planet namens Theia mit der Protoerde zusammenstieß? Es geht um mögliche Szenarien für die Zeit danach, zum Beispiel, dass sich erst zwei Monde gebildet haben, die schließlich auch zusammenstießen und den heutigen Erdmond formten. Karl erklärt auch die Europium-Anomalie, die als wichtiges Argument für den großen Einschlag gilt: Über den Gehalt des Seltenen Erd-Elements in den Mond-Hochländern und den vulkanischen Mare-Ebenen lässt sich belegen, dass der Mond schon vor der Bildung der großen Einschlagbecken über einen globalen Magmaozean verfügt haben muss. Abschließend gibt es allgemeines Feedback zur Nutzung des Podcasts (nicht nur, aber auch zum Einschlafen), zu Wissen und Unwissen bei astrophysikalischern Modellen voller Dunkler Materie und Dunkler Energie sowie zum Einsatz KI-generierter Transkripte bei AstroGeo. Episodenbild: Quelle: ESO/M. Kornmesser / CC-BY-SA 4.0 Rolf Hempel / Wikimedia Commons
Sarahs Schwangerschaft lief lange Zeit völlig problemlos. Sie und ihr Partner freuen sich auf das Kind. Dann, im achten Monat, gibt es Komplikationen. Die erste niederschmetternde Diagnose: Das Baby wird nicht lebensfähig sein. Die Eltern bereiten schon die Beerdigung vor. Dann holen sie sich im Henriettenstift Hannover, eine zweite Meinung ein. Dort lautete die Diagnose ganz anders: Das Baby wird leben, allerdings mit einer Behinderung, mit Trisomie 21. Die kleine Luna kommt im August 2025 zur Welt.Sarah und ihr Partner Tim bekommen schon in der Klinik Kontakt mit einer besonderen Beratungsstelle, mit „Menschenskind“. Die beraten seit knapp zwölf Jahren Eltern, die in der Schwangerschaft einen auffälligen Befund ihres Kindes erhalten haben. Unterstützung gibt es zum Beispiel bei Fragen zum Pflegegrad, ob Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis besteht, oder wo gibt es finanzielle Hilfen gibt.Die Eltern und die Beraterin von „Menschenskind“ erzählen ihre Geschichte.#Behinderung#Trisomie21#Unterstützung#Menschenskind
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In diesem spannenden und hoch interessanten Interview mit Dr. Markus Stark sprechen wir über die immer weitere ansteigenden Fälle von Autoimmun-Krankheiten und warum so viele Betroffene mittlerweile sogar mehrere gleichzeitig entwickeln. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung aus der Arbeit mit tausenden Patienten beleuchtet Dr. Stark die wirklichen Ursachen dieser Entwicklung. Ein zentrales Thema ist dabei die Bedeutung einer fundierten und sehr genauen Diagnostik: Sie ist der Schlüssel, wenn man eine darauf aufbauende, passende und individuelle Therapie entwickelt, ist eine Heilung möglich. Wir sprechen außerdem über das Thema Stress und seinen massiven Einfluss auf das Immunsystem. Warum dauerhafte Überlastung den Körper aus dem Gleichgewicht bringt und welche Rolle psychische Faktoren dabei spielen. Eine Stunde Stress kann dafür sorgen, dass das Immunsystem für 3 Stunden „abgeschaltet“ wird. Wir gehen darauf ein, wie wichtig eine energiereiche Basisversorgung des Körpers ist. Denn ohne eine stabile Grundlage, kann langfristig keine Gesundheit entstehen. Zum Abschluss geht es um die Gesundheitszahlen der Kinder. Immer mehr leiden unter depressiven Symptomen. Warum ist das so? Corona spielt hier eine entscheidende Rolle und trägt maßgeblich zu diesen hohen Krankheitszahlen bei. Über die Hintergründe sprechen wir sehr offen und beleuchten diese besorgniserregende Entwicklung. Ein tiefgehendes, sehr ehrliches Interview voller Wissen, Erfahrung und neuer Perspektiven. Hör unbedingt rein und teile es gerne mit Deinen Herzensmenschen. Von
Georg Orwell hat schon im Jahr 1944 in seinem Essay „Was ist Faschismus?“ festgestellt, dass der Begriff zum bloßen Schimpfwort verkommen ist. Für die Jahre nach der Wende kann Dr. Thomas Hartung den Befund bestätigen: „Wer alles Faschismus nennt, kennt keinen mehr“, sagt er und führt als Beispiel den Umgang mit dem Gedenken an Trümmerfrauen an. Hartung spricht von einer „Begriffsverwahrlosung“, die als Folge des übereifrigen Kampfes „gegen rechts“ entstanden ist und die sich auch da zeigt, wo man es nicht erwartet hat, wenn es etwa um Blutspenden, um die DLRG, um den Negerkuss oder Accessoires an Kleidungsstücken geht. Hartung sieht sich selbst als Bildungspolitiker, und man merkt ihm sein Engagement an, der „ungebildeten Gegenwart“ entgegenzutreten und die „Bildungslandschaft zu verändern“. Das tut er, indem er für die AfD arbeitet und sich gleichwohl beim Verfassen seiner „Betrachtungen“, wie er seine Art der Essays nennt, einem künstlerischen Ideal verpflichtet fühlt und Freiräume für das eigene Denken schafft.
Warum Regeln für KI nicht nerven müssen – und warum ein simples „Nein“ alles schlimmer macht.In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und Ekkehard Schmieder über KI Governance – also darüber, wie man KI sinnvoll regelt, ohne Innovation zu ersticken. Klingt erstmal nach Paragraphen und grauen PowerPoints. Wird dann aber ziemlich schnell sehr konkret, sehr menschlich – und stellenweise absurd lustig.Es geht um Unternehmen, die KI verbieten und sich wundern, warum plötzlich alle heimlich ChatGPT nutzen. Um Datenschutz, der dazu führt, dass medizinische Befunde auf CDs gebrannt und per Post verschickt werden. Und um die zentrale Frage: Wie schaffen wir Regeln, die Sicherheit geben – und gleichzeitig Lust machen, Neues auszuprobieren?⸻Warum du reinhören solltestWeil „KI einfach verbieten“ die schlechteste aller Lösungen ist. Wer Nein sagt, bekommt Schatten-KI. Ungeregelt, unsicher, unkontrollierbar.Weil Governance mehr ist als Datenschutz-Panik. Es geht nicht nur um DSGVO, sondern um Prozesse, Verantwortung, Rollen – und gesunden Menschenverstand.Weil gute Regeln Innovation erst möglich machen. Klarheit schafft Freiheit. Wer weiß, was erlaubt ist, traut sich mehr.Weil die Praxis oft absurder ist als jede Satire. Fax, CD-ROM und Autofahrten durch Schnee für einen digitalen Befund – willkommen im Jahr 2026.Weil KI nicht nur Risiko ist, sondern Teil der Lösung. Richtig eingesetzt kann KI sogar Compliance einfacher, schneller und konstruktiver machen.⸻Spannende Momente aus der FolgeWarum ein pauschales KI-Verbot fast automatisch zu Kontrollverlust führt.Die Krankenhausgeschichte, bei der Datenschutz plötzlich lebensfern wird.Was ein „Incident“ bei KI sein kann – und warum man ihn oft gar nicht bemerkt.Der Vergleich zwischen KI-Governance und Cybersecurity: Türen abschließen statt Haus abreißen.Warum Mitarbeitende oft nach klaren Regeln lechzen – während Führungskräfte zögern.Ein seltener Moment, in dem Compliance nicht blockiert, sondern wirklich hilft.⸻Was du aus der Folge mitnimmstKI-Governance ist kein Bremsklotz, sondern ein Werkzeug.Ungeregelte Freiheit ist riskant. Besser sind klug gesetzte Leitplanken.Regeln müssen nutzbar sein – nicht juristisch beeindruckend.Innovation scheitert selten an Technik, sondern an Angst und Unwissen.KI kann helfen, Regeln einzuhalten – wenn man sie lässt.Sicherheit und Fortschritt schließen sich nicht aus. Sie brauchen einander.Kopfhörer auf – und hör rein, warum gute KI-Regeln nicht einschränken, sondern endlich Bewegung reinbringen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn du wüsstest, was ich jahrelang in der Apotheke gesehen habe…Menschen, die die Welt nicht mehr verstanden haben.Immer mehr Medikamente. Immer neue Diagnosen.Und oft: viel zu spät.Ich habe Menschen erlebt,– die dachten, sie seien gesund– bis plötzlich ein Blutbild, eine Diagnose, ein Befund alles verändert hat– und niemand ihnen gesagt hat, dass sich das seit Jahrzehnten angekündigt hatDie Wahrheit ist unbequem:
In dieser Episode von Auch das noch? ist Robert Peters unser Gast. Der Historiker und Politikberater hat im politischen Berlin ein Buch zur Krise der Selbstwirksamkeit recherchiert. Er sagt: Wir haben die Überzeugung verloren, in der Lage zu sein, das, was notwendig ist, auch zu tun. So hat er es in vertraulichen Gesprächen von vielen politischen Entscheidern – etwa Spitzenbeamten und früheren Kabinettsmitgliedern – gehört. Stattdessen sei da oft ein Gefühl der Ohnmacht. Aber nur, wer mit den Herausforderungen seiner Zeit umzugehen versteht, kann eine gute Zukunft gestalten. Was sagt als sein Befund von der "Selbstwirksamkeitskrise" über Deutschlands Entscheider aus und über das ganze Land? Warum ist das Gefühl von Selbstwirksamkeit angesichts der multiplen Krisen so wichtig? Und wie erlangt man es zurück? Das sind die Fragen, die wir Peters stellen. Weitere Links zur Folge und zum Thema Selbstwirksamkeitskrise finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In dieser Episode besprechen Anne und Alex den 1. Brief Senecas and Lucilius. In diesem Brief spricht Seneca über den Wert der Zeit für uns Menschen. Die beiden gehen durch den Brief und prüfen, inwieweit Senecas Ausführungen für unseren Alltag noch Relevanz besitzen. Der spannende Befund ist, dass sie noch sehr aktuell sind.
«Früher» waren Pfarrer im TV-Krimi noch die Guten: Pater Brown und Schwester Camilla überführten ihre Mörder zuverlässig humorvoll in 45 Minuten. Aber heute werden religiöse Figuren oft zwielichtig gezeichnet und rasch zu Tatverdächtigen. Theologe Beat Föllmi hat den Vorabendkrimi «obduziert». Eigentlich ist der Schweizer Beat Föllmi Professor für Kirchenmusik an der Universität Strassburg. Aber der reformierte Theologe ist eben auch Fan zeitgenössischer Kultur. Rund 900 Serienfolgen deutschsprachiger Vorabend-Krimis hat er sich reingezogen. Er zeigt, dass religiöse Menschen darin fast nur noch stereotyp auftreten, wenn überhaupt. Unheimlich, wahnsinnig oder / und betrügerisch kommen Sekten, Esoterik-Konzerne und super-fromme Milieus in TV-Krimis vor. Beat Föllmi hat das alles in einer Studie untersucht. Was sagt sein Befund über das Image von Religion und Kirche insgesamt - in der Mitte der Gesellschaft? Der Träger des Schweizer Krimipreises 2025 Raphael Zehnder erklärt, warum es Religion in Krimis schwer hat. Und die christkatholische Diakonin und Literaturwissenschaftlerin Susanne Cappus outet sich als entspannte Krimileserin. Religion funktioniere im Krimi eben meist nur durch Überzeichnung. Autorin: Judith Wipfler Buchhinweis: Beat Föllmi, Kruzifix und Geisterbeschwörung. Religion in deutschen Vorabendkrimis, Aschendorff Verlag, Münster 2023.
In dieser Episode des Allianz Gesundheitstalks spricht Sabrina Volkmann gemeinsam mit Angela von Bargen mit Prof. Dr. Nadia Harbeck, einer der führenden Brustkrebsspezialistinnen Deutschlands. Im Fokus stehen die Einflussfaktoren auf den Heilungsverlauf und die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten nach einer Brustkrebsdiagnose. Prof. Harbeck erklärt, wie Bewegung, Ernährung und mentale Stärke zur Genesung beitragen können – und räumt mit Mythen rund um „Krebsdiäten“ oder alternative Therapien auf. Zudem erläutert sie aktuelle Entwicklungen in der personalisierten Medizin, den Stellenwert der Psychoonkologie und warum Brustkrebs heute in den meisten Fällen gut heilbar ist. Ein informativer und zugleich ermutigender Einblick in moderne Krebstherapie, Früherkennung und Lebensqualität während und nach der Behandlung.
Für Oleksandr Usyk scheint der ehemaligen WBC-Schwergewichtsweltmeister Deontay Wilder noch immer ein Publikumsmagnet zu sein. Deshalb hat Oleksandr Usyk den US-Amerikaner als seinen nächsten Gegner auserkoren, nachdem der World Boxing Council (WBC) entschieden hatte, dass der unangefochtene Champion in der Königsklasse seinen Titel freiwillig verteidigen darf. „Ich will nächstes Jahr auf jeden Fall weiterkämpfen. Ich werde weiter boxen. Ich will gegen Deontay Wilder kämpfen“, sagte Usyk gegenüber Boxing King Media. „Für mich ist das sehr interessant. [Wilder] ist ein Weltmeister, ein sehr berühmter Mann, ein starker Gegner und einer der größten Schwergewichtsboxer der letzten zehn Jahre.“ Meint der beste Schwergewichtsboxer der Welt das ernst? Denn Wilder hat mit 40 Jahren seine beste Zeit hinter sich und konnte zuletzt im November 2019 gegen Luis Ortiz glänzen. Danach folgten Niederlagen gegen Tyson Fury, Joseph Parker und Zhilei Zhang. Von der einstigen Schlagstärke und dem Siegeswillen des „Bronze Bomber“ ist nicht mehr viel übrig geblieben. Handelt es sich daher um einen vermeintlich leichten Sieg für den 38-jährigen Usyk? Rückblick: Jai Opetaia vs. Huseyin Cinkara Sarah Scheurich vs. Lani Daniels Temur Mamoyan vs. Djuar El Scheich Peter Kadiru vs. Selcuk Tezer Isaac Cruz vs. Lamont Roach Erislandy Lara vs. Johan Gonzalez Stephen Fulton vs. O’Shaquie Foster Vorschau: Imam Khataev vs. Adam Deines Kubrat Pulev vs. Murat Gassiev Bakhodur Usmonov vs. Maxi Hughes Vadim Musaev vs. Tulani Mbenge Kastriot Sopa vs. Eugeniusz Makarczuk Ardian Krasniqi vs. Gaspar Fernandez Badou Jack vs. Norair Mikaeljan Diego Pacheco vs. Kevin Lele Sadjo Gabriel Flores Jr. vs. Joe Cordina News: Granit Shala vs. Petar Milas & Simon Zachenhuber vs. Anthony Zaulig auf Undercard von Kabayel gegen Knyba. Oleksandr Usyk will gegen Deontay Wilder kämpfen! WBC entzieht Terence Crawford den Titel: Er soll 300.000 Dollar nicht gezahlt haben! Janibek Alimkhanuly fällt durch Dopingtest: positiver Befund auf das verbotene Mittel Meldonium. Teofimo Lopez vs. Shakur Stevenson am 31. Januar in New York. Foto: Skysports UK, Bearbeitung: Boxpodcast
Die Zahl der militärischen Konflikte erreichte im vergangenen Jahr ein Ausmass wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dabei dauern die Auseinandersetzungen länger an, fordern mehr Opfer und ernsthafte Friedensbemühungen sind Mangelware. Dies der Befund des Londoner Strategieinstituts IISS. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:53) Massive Zunahme bewaffneter Konflikte weltweit (05:56) Nachrichtenübersicht (10:24) Massenentführung in Nigeria: Was bekannt ist – und was nicht (17:40) Swissmedic baut Stellen ab aufgrund erwarteter Defizite (20:30) SRG will schlanker und effizienter werden (24:42) Warum eine gewaltbetroffene Frau ihre Beziehung nicht beendet (30:46) Ehemaliger israelischer Geheimdienstchef kritisiert die Schweiz (37:56) Milliardengeschäft Saatgut und die globale Nutzpflanzenvielfalt
Die Zahl der militärischen Konflikte erreichte im vergangenen Jahr ein Ausmass wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dabei dauern die Auseinandersetzungen länger an, fordern mehr Opfer und ernsthafte Friedensbemühungen sind Mangelware. Dies der neueste Befund des Londoner Strategieinstituts IISS. Weitere Themen: Am Dienstag startete die Präventions- und Informationskampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» mit schweizweiten Veranstaltungen. Im letzten Jahr ist die Zahl häuslicher Gewalt deutlich gestiegen. Doch warum beenden Betroffene eine Beziehung bisweilen nicht bei ersten Anzeichen von Gewalt? Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic baut in den nächsten zwei Jahren rund 45 seiner aktuell 510 Vollzeitstellen ab. Damit fällt etwa jede elfte Stelle weg. Was sind die Gründe für diese Sparpläne?
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist links, so eine Behauptung. Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen widerspricht. Es handele sich dabei nicht um einen wissenschaftlich abgesicherten Befund, sondern um eine Vereinfachung. Florin, Christiane www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Deutschland diskutiert Kinderarmut meist als moralisches Problem oder mit zynischer Herablassung, wie sie der neoliberal stramm durchgeformten „Leistungselite“ eigen ist. Ökonomisch betrachtet ist sie längst ein bilanzwirksamer Risikofaktor. Während Politik und Öffentlichkeit über Einzelmaßnahmen streiten, bleibt ein harter Befund konstant: Ein signifikanter Teil der Kinder wächst mit Startnachteilen auf, die sich in schlechteren Schulnoten, geringerenWeiterlesen
Deutschland und das Bier. Das gehörte immer zusammen. Doch der Befund am Tag des Bieres: Das einst so beliebte Getränk steckt in der Krise. Die Nachfrage sinkt. Der Export und der Absatz im Inland gehen zurück. Brauereien schließen und der Craft-Beer-Trend ist auch dahin. Dafür hält sich aber der zu alkoholfreiem Bier. Egal ob Pils, Weizen, Helles, Kölsch oder Pale Ale. Beliebt sind die isotonischen und mineralischen Eigenschaften der Getränkemischung aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Für die auch ohne Alkohol das Reinheitsgebot gilt. Für das erste alkoholfreie Bier vor etwa 50 Jahren mussten sich die Hersteller noch rechtfertigen und wurden belächelt. Heute sieht das mit rund 800 verschiedenen Marken ganz anders aus. Was vielleicht daran liegt, dass insbesondere junge Menschen ihre Beziehung zu Alkohol hinterfragen. Sicher ein Grund, warum die Brauereiwirtschaft jetzt auf Alkoholfreies setzt. Denn die Frage ist: Wie sieht die Zukunft des Bieres aus? Darüber sprechen Bierbrauer Wolfgang Koehler, Holger Eichele vom Deutschen Brauer Bund, Alkoholforscher Helmut Seitz und Christoph Then von der Initiative “No Patents on Seeds”. Podcast-Tipp: Deutschlandradio-Kultur Alkohol - Riskantes Trinkverhalten bei Frauen Frauen, die zu viel trinken, gibt es statistisch betrachtet häufiger als früher. Sie schließen allmählich zu den Männern auf. Besonders Frauen mit hohem Bildungsabschluss neigen zu riskantem Alkoholkonsum, das zeigen Studien. Woran liegt das? https://www.ardaudiothek.de/episode/zeitfragen-feature/alkohol-riskantes-trinkverhalten-bei-frauen/deutschlandfunk-kultur/14247131/
Deutschland und das Bier. Das gehörte immer zusammen. Doch der Befund am Tag des Bieres: Das einst so beliebte Getränk steckt in der Krise. Die Nachfrage sinkt. Der Export und der Absatz im Inland gehen zurück. Brauereien schließen und der Craft-Beer-Trend ist auch dahin. Dafür hält sich aber der zu alkoholfreiem Bier. Egal ob Pils, Weizen, Helles, Kölsch oder Pale Ale. Beliebt sind die isotonischen und mineralischen Eigenschaften der Getränkemischung aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Für die auch ohne Alkohol das Reinheitsgebot gilt. Für das erste alkoholfreie Bier vor etwa 50 Jahren mussten sich die Hersteller noch rechtfertigen und wurden belächelt. Heute sieht das mit rund 800 verschiedenen Marken ganz anders aus. Was vielleicht daran liegt, dass insbesondere junge Menschen ihre Beziehung zu Alkohol hinterfragen. Sicher ein Grund, warum die Brauereiwirtschaft jetzt auf Alkoholfreies setzt. Denn die Frage ist: Wie sieht die Zukunft des Bieres aus? Darüber sprechen Bierbrauer Wolfgang Koehler, Holger Eichele vom Deutschen Brauer Bund, Alkoholforscher Helmut Seitz und Christoph Then von der Initiative “No Patents on Seeds”. Podcast-Tipp: Deutschlandradio-Kultur Alkohol - Riskantes Trinkverhalten bei Frauen Frauen, die zu viel trinken, gibt es statistisch betrachtet häufiger als früher. Sie schließen allmählich zu den Männern auf. Besonders Frauen mit hohem Bildungsabschluss neigen zu riskantem Alkoholkonsum, das zeigen Studien. Woran liegt das? https://www.ardaudiothek.de/episode/zeitfragen-feature/alkohol-riskantes-trinkverhalten-bei-frauen/deutschlandfunk-kultur/14247131/
„Eine Suche nach Erkenntnis findet nicht mehr statt, weil man seine festen Überzeugungen hat“ – das sagt Gerd Ganteför im Interview mit den NachDenkSeiten. Der deutsch-schweizerische Physiker hat sich intensiv mit dem Klima auseinandergesetzt und kam dabei zu einem Befund, der nicht ins Bild der „Klima-Apokalyptiker“ passte. „Klima“, so sagt der Bestsellerautor, „ist in meinenWeiterlesen
Im Herzen der Demokratie schlägt die freie Rede. Doch immer mehr Menschen in Deutschland haben das Gefühl, ihre Meinung nicht frei äußern zu können. Welche Rolle spielen bei diesem Befund digitale Hetze und Hate Speech oder Fake News? Von Frauke Rostalski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Dank der Flucht wurde ihrer Familie kein Kind entrissen. Die «Huserbuebe» sind eine feste Grösse der Schweizer Volksmusik. Mit der Anerkennung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkenne die Schweiz die Geschichte der Jenischen. Sagt Isabella Huser, Übersetzerin, Autorin und Mitglied der EKR. Als Kind hat sie die Geschichte nie geglaubt, die ihr Vater erzählt hat: Dass jenischen Familien, wie der ihren, Kinder weggenommen wurden. Weshalb auch? Da hätten sich doch alle Lehrer und Kameradinnen gewehrt? Sie meinte auch, «stolze Zigeuner» sei ein Wort. Denn es wurde in ihrer Familie immer nur zusammen verwendet. Ihr Vater spielte in der Älplertracht mit den «Huserbuebe», es gab ebenso Fotografien der Kapelle mit Ross und Wagen. Beides gehörte zusammen. Die zehnjährige Recherche ihrer Familiengeschichte hat Isabella Huser eine andere Geschichte gezeigt. Sie hat zusammen mit der Radgenossenschaft der Landstrasse und der «Union des Associations et des Représentants des Nomades Suisses» (UARNS) ein Gutachten gefordert zur Frage eines Genozids an den Schweizer Jenischen. Das Gutachten von Oliver Diggelmann, Professors für Völkerrecht an der Universität Zürich, kommt zum Schluss, dass sich der Bund mit der Verfolgung der Jenischen an Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt hat. Der Bund hat diesen Befund anerkannt. Das sei eine historische Zäsur, sagt Isabella Huser. Was bedeutet diese, auch mit Blick auf die Zukunft? Isabella Huser ist Übersetzerin, Autorin und Mitglied der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR). Sie ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Erstmals hat der Bundesrat eine Beteiligung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkennt. Das Hilfswerk «Kinder der Landstrasse» und kirchliche Organisationen haben jenischen Familien 2000 Kinder weggenommen. Es gebe noch Lücken in der Aufarbeitung, sagt Völkerrechtsprofessor Oliver Diggelmann. Es waren Gesuche jenischer Organisationen, welche das Departement des Innern veranlassten, ein Gutachten in Auftrag zu geben, ob die Verfolgung von Jenischen in der Schweiz als Genozid, als Völkermord klassifiziert werden kann. Die Jenischen gehen davon aus, dass mit der Wegnahme von 2000 Kindern auch die jenische Kultur und damit die jenische Volksgruppe zerschlagen werden sollte. Oliver Diggelmann, Professor für Völker- und Staatsrecht an der Universität Zürich kommt nun in einem Gutachten zum Schluss, dass die Verfolgung der jenischen Familien kein Genozid war, auch kein «kultureller Genozid». Hingegen anerkennt der Bundesrat die Mitverantwortung an den Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welche das Gutachten aufzeigt. Wie begründet der Staatsrechtler seinen Befund? Was unterscheidet die jenischen Opfer von anderen Opfern von Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder von Verdingkindern? Hat sich der Bundesrat für diese Taten entschuldigt? Oliver Diggelmann ist zu Gast im Tagesgespräch mit Karoline Arn.
Seit einem Skiunfall geht es Julia L. schlecht. Der Lockdown tut sein Übriges. Sie kommt nicht aus dem Haus, kann nicht zur Arbeit. Dass sie kein Essen herunterbekommt, schiebt sie auf Probleme mit dem Magen. Doch eine Magenspiegelung bringt keinen Befund. Warum nur nimmt sie so radikal ab? Sie wiegt unter 50 Kilo, als sie sich immer noch zur Arbeit schleppt. Dort bricht sie zusammen. In der Notfallambulanz können die Ärzte kaum glauben, dass Julia seit Wochen nichts herunterbekommen hat, und treffen eine wichtige Entscheidung. Host: Anke Christians Autor: Voker Präkelt https://www.ndr.de/abenteuerdiagnose Achtung Spoiler! Wenn ihr auf diesen Link klickt, erfahrt ihr mehr über die diagnostizierte Krankheit: https://1.ard.de/AD-F89-web Hier geht es zur Fernsehfolge: https://1.ard.de/AD-F89-video Unser Streaming-Tipp "Bin ich schön? - Staffel 2" - ab 27. Februar in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/bin-ich-schoen/Y3JpZDovL25kci5kZS80OTc1