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Sie ist Pädiaterin, Mutter von zwei Kindern und weiß, welche Sorgen Eltern umtreiben, wenn Kinder krank sind: Dr. Snjezana Schütt aus Lübeck trägt mit seriösen medizinischen Informationen über Social Media dazu bei, dass diese Sorgen kleiner werden. Zugleich beobachtet sie, wie unseriöse Angebote zunehmen und wie sich die Algorithmen und damit die Spielregeln in sozialen Medien verändern. Im Podcast berichtet die Kinderärztin auch, wie sie mit unsachlicher Kritik und Hate-Kommentaren umgeht.
Nicht zuletzt die Wahl in Sachsen-Anhalt hat gezeigt: Fakten spielen nicht immer die entscheidende Rolle bei der Wahlentscheidung. Viele Menschen beziehen ihre Informationen aus Social Media, ohne zu wissen, ob sie geprüft und verlässlich sind. Algorithmen entscheiden, welche Informationen die Nutzer zu sehen bekommen und KI produziert täuschend echte Bilder von Ereignissen, die sich gar nicht zugetragen haben. Mehr denn je ist eine informierte Öffentlichkeit wichtig, um die Entwicklungen in unserer Gesellschaft und in der Welt verstehen und einordnen zu können. Und damit auch entscheidend für das Funktionieren der Demokratie. Was bedeutet das für Medien? Wie und über was sollten sie berichten? Welche Bedürfnisse haben die Nutzer und wie kann man angesichts der technischen Entwicklungen überhaupt noch zwischen wahr und fake unterscheiden? Zum ersten Mal tun sich ARD, ZDF und viele Zeitungen zusammen, um eine Diskussion über die Bedeutung von unabhängigem Journalismus, demokratischer Öffentlichkeit und Medienkompetenz anzustoßen - unter dem Motto „Demokratie braucht viele Stimmen“. Auch unsere Sendung ist ein Teil davon. Riccardo Mastrocola spricht darüber mit Julia Krittian, Programmdirektorin des Hessischen Rundfunks, mit Henning Eichler, Journalistik-Professor für medienadäquate Inhalteaufbereitung an der HTWK Leipzig, Marc Rath, Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung und Nikolaus Jackob, Co-Autor einer Langzeitstudie zum Medienvertrauen an der Uni Mainz. Hier geht's zur Aktion „Demokratie braucht viele Stimmen“ https://demokratiebrauchtvielestimmen.de/ Podcast-Tipp: BR24 Medien https://www.ardsounds.de/sendung/br24-medien/urn:ard:show:450dd33b072d68ec/
Wir reden ständig von Freiheit. Frei sein, selbst entscheiden, sein eigenes Leben leben. Doch was passiert, wenn wir tatsächlich niemandem mehr etwas beweisen müssen und niemand mehr vorgibt, was der richtige Weg ist? In dieser Folge von Limitbrecher gehen wir einer unbequemen Frage nach: Wollen wir wirklich Freiheit – oder sehnen wir uns insgeheim nach Sicherheit, Orientierung und klaren Regeln? Denn echte Freiheit bedeutet nicht nur, tun zu können, was man möchte. Sie bedeutet auch, Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen. Sie bedeutet, mit Unsicherheit zu leben, Erwartungen anderer auszuhalten und manchmal einen Weg einzuschlagen, den niemand versteht. Wir sprechen darüber, wie frei unsere Entscheidungen tatsächlich sind, welchen Einfluss Familie, Gesellschaft, Social Media und Algorithmen auf unser Leben haben und warum uns die unendlichen Möglichkeiten unserer Zeit manchmal weniger frei, sondern sogar überforderter machen. Und vielleicht stellt sich am Ende eine noch wichtigere Frage: Wenn morgen niemand mehr etwas von dir erwarten würde – wie würdest du dein Leben leben? Eine Folge über Selbstbestimmung, Sicherheit, gesellschaftliche Erwartungen und den vielleicht schwierigsten Limitbruch überhaupt: den Mut, das eigene Leben wirklich selbst zu entscheiden.
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Am 14. August stellte der weltbekannte Künstler und Aktivist Ai Weiwei im Pfefferbergtheater in Berlin sein neues Werk „Über Zensur“ vor. Nach seinen Erfahrungen mit direkter Unterdrückung in China richtet er den Blick nun auf subtilere Formen der Meinungs- und Denkeinschränkung im Westen – von Selbstzensur über „Wokeness“ bis hin zur Rolle von Algorithmen und KI. In diesem Zusammenschnitt der Buchpremiere spricht Ai Weiwei über die Gefahr einer Welt ohne Kontraste („Ein Universum ohne Schatten“), die Mechanismen gesellschaftlichen Zwangs und die Frage, ob Artikel 5 des Grundgesetzes in Zeiten von politischer Korrektheit zur leeren Hülle verkommt.
Menschen handeln zunehmend nach Vorgaben von Regeln, Algorithmen und Systemen, statt situationsbezogen selbst zu entscheiden. Dadurch schrumpfen Handlungsspielräume, Urteilskraft und Selbstwirksamkeit. Der Soziologe Hartmut Rosa fragt, wie wir in einer durchregulierten Welt handlungsfähig bleiben. Die künstliche Intelligenz formuliert die Texte, das Navigationsgerät weist den Weg, der Thermomix kocht, und der Video-Schiedsrichterassistent (VAR) entscheidet, ob ein Fussballtor zählt. Immer mehr Systeme versprechen Entlastung, Präzision und Sicherheit. Der Soziologe Hartmut Rosa sieht darin aber auch einen Verlust: Aus Menschen, die Situationen mit Erfahrung und Urteilskraft gestalten, werden Vollziehende, die vorgegebene Abläufe nur noch abarbeiten und keine Selbstwirksamkeit mehr erleben. Das Gefühl der Ohnmacht wächst. In diesem Ohnmachtsgefühl könnte auch ein Grund für den Erfolg von Figuren wie Donald Trump oder Elon Musk liegen: Sie versprechen, Regeln, Verfahren und Rücksichten beiseitezuwischen, um endlich wieder Kontrolle zu übernehmen. Doch Regeln sind nicht nur lästig, sie schützen auch: Sie begrenzen Willkür, schaffen Fairness und machen Macht kontrollierbar. Im Gespräch mit Olivia Röllin diskutiert Hartmut Rosa, wo Regeln notwendig sind – und wo sie Urteilskraft, Verantwortung und Lebensfreude ersticken.
Menschen handeln zunehmend nach Vorgaben von Regeln, Algorithmen und Systemen, statt situationsbezogen selbst zu entscheiden. Dadurch schrumpfen Handlungsspielräume, Urteilskraft und Selbstwirksamkeit. Der Soziologe Hartmut Rosa fragt, wie wir in einer durchregulierten Welt handlungsfähig bleiben. Die künstliche Intelligenz formuliert die Texte, das Navigationsgerät weist den Weg, der Thermomix kocht, und der Video-Schiedsrichterassistent (VAR) entscheidet, ob ein Fussballtor zählt. Immer mehr Systeme versprechen Entlastung, Präzision und Sicherheit. Der Soziologe Hartmut Rosa sieht darin aber auch einen Verlust: Aus Menschen, die Situationen mit Erfahrung und Urteilskraft gestalten, werden Vollziehende, die vorgegebene Abläufe nur noch abarbeiten und keine Selbstwirksamkeit mehr erleben. Das Gefühl der Ohnmacht wächst. In diesem Ohnmachtsgefühl könnte auch ein Grund für den Erfolg von Figuren wie Donald Trump oder Elon Musk liegen: Sie versprechen, Regeln, Verfahren und Rücksichten beiseitezuwischen, um endlich wieder Kontrolle zu übernehmen. Doch Regeln sind nicht nur lästig, sie schützen auch: Sie begrenzen Willkür, schaffen Fairness und machen Macht kontrollierbar. Im Gespräch mit Olivia Röllin diskutiert Hartmut Rosa, wo Regeln notwendig sind – und wo sie Urteilskraft, Verantwortung und Lebensfreude ersticken.
Breitband - Medien und digitale Kultur (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Ein Milliarden-Vergleich in den USA zwingt den Meta-Konzern zu neuen Jugendschutz-Regeln. Doch wie viel bringen Zeitlimits und entschärfte Algorithmen wirklich? Und welche Konsequenzen drohen Instagram und Co. nun in Europa? Marcus Richter, Hagen Terschüren, Aida Baghernejad, Marie Zinkann www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
Breitband - Medien und digitale Kultur - Deutschlandfunk Kultur
Ein Milliarden-Vergleich in den USA zwingt den Meta-Konzern zu neuen Jugendschutz-Regeln. Doch wie viel bringen Zeitlimits und entschärfte Algorithmen wirklich? Und welche Konsequenzen drohen Instagram und Co. nun in Europa? Marcus Richter, Hagen Terschüren, Aida Baghernejad, Marie Zinkann www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
Was Jugendliche in den Sozialen Medien sehen, entscheiden Algorithmen – und die sortieren ihre Angebote nach Geschlecht. So entstehen getrennte Welten mit alten Klischeebildern über Frauen und Männer. Überlegungen von Harald Welzer www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Willkommen zu KlarFunk, dem neuen Format für Themen, die zu wichtig für schnelle Antworten sind. In dieser Einsteigerfolge widmen wir uns einem faszinierenden Alltagsparadoxon der Social-Media-Welt: Warum verbringen Menschen Stunden damit, Content von Personen zu konsumieren, die sie eigentlich verabscheuen? Wir werfen einen genauen Blick auf das Phänomen „Hate-Watching“ und die sogenannte parasoziale Hassbeziehung. Dabei analysieren wir, warum sich Anti-Fans strukturell exakt wie Super-Fans verhalten – sie schauen Videos bis zum Ende, abonnieren Benachrichtigungen und kommentieren fleißig. Ihr erfahrt, warum den Algorithmen von YouTube und Co. eure Aufregung völlig egal ist, da jede Form von Interaktion als positiv gewertet wird. Außerdem sprechen wir über In-Group- und Out-Group-Dynamiken und wie gemeinsame Feindbilder ein starkes Wir-Gefühl in Communitys erzeugen. Wenn der Hass auf eine Person zur zentralen Säule der eigenen Identität wird, wohnt diese Person quasi mietfrei im eigenen Kopf. Das wichtigste Learning dieser Folge: Das wahre Gegenteil von Fan-Sein ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Der algorithmische und emotionale Tod tritt erst ein, wenn wir aufhören, unsere Zeit und Aufmerksamkeit zu verschenken. Frage an die Community: Ertappt ihr euch selbst beim Hate-Watching? Schreibt es in die Kommentare und lasst uns darüber diskutieren!
Kopfsalat - Der "Freunde fürs Leben" Podcast über Depressionen
Kann Social Media uns verbinden und gleichzeitig einsamer machen? Was passiert in uns, wenn wir allein auf unser Handy schauen und dabei scheinbar ständig das perfekte Leben der anderen sehen? In dieser Folge von „Kopfsalat“ spricht Sven Haeusler mit der Schauspielerin, Moderatorin und Content-Creatorin Vanelynn Gorek über ihre Erfahrungen mit Einsamkeit in einer Welt, in der wir eigentlich permanent miteinander verbunden sind. Für Vanelynn ist Social Media nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern Teil ihres Berufs. Sie kennt den Druck von Reichweite, Likes und Algorithmen ebenso wie die Nähe und Einsamkeitsgefühle, die durch den Austausch mit einer Community entstehen kann. Im Gespräch geht es um Doom-Scrolling und ständiges Vergleichen, um parasoziale Beziehungen und die Grenzen zwischen Authentizität und Privatsphäre. Die Folge geht aber auch der Frage nach, wie soziale Medien tatsächlich Verbindung schaffen können. Vanelynn erzählt, wie aus digitalen Kontakten Begegnungen im echten Leben wurden und warum es für sie entscheidend ist, immer wieder die Brücke vom Digitalen ins Analoge zu schlagen. Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Die Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen. Dir hat die Folge gefallen? Unterstützen kannst du uns hier: https://www.frnd.de/spende Du möchtest mehr von uns zum Thema Social Media? Dann höre doch unsere Doppelfolge mit Paula Schulze: https://kopfsalat.podigee.io/105-neue-episode und Hannes-Vincent Krause: https://kopfsalat.podigee.io/106-neue-episode Du möchtest mehr zum Thema lesen oder suchst Beratung? Kompetenznetz Einsamkeit (KNE): https://kompetenznetz-einsamkeit.de Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana Doko, Vera Colditz und Jasmin Hollatz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee: Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn - https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
Zwischen 3.000 automatisch generierten Landingpages und Live-Rap auf der Konferenzbühne: Wo bleibt der Mensch im modernen Suchmaschinenmarketing? In dieser Folge trifft Host Marco auf Björn Darko. Die beiden reden Tacheles über den realen Arbeitsalltag an der Schnittstelle von Algorithmen, Daten und Kreativität. Björn gibt offene Einblicke in seinen Wechsel in die Schweiz, seinen Spagat zwischen Großkonzern, Familie und eigenem Podcast sowie seine Leidenschaft fürs Kochen und Musikmachen. Statt blanker KI-Euphorie diskutieren die beiden schonungslos über die Schattenseiten moderner Tools: Warum fehlerhafte Schnittstellen und das berüchtigte „KI-Rabbit-Hole“ schnell mehr Arbeit als Nutzen bringen und wie man sich im Mikromanagement verliert. Zudem geht es ans Eingemachte beim Thema Search: Wie fängt man massive Traffic-Verluste durch AI-Overviews ab? Warum funktioniert das „Flipperkasten-Modell“ mit Touchpoints wie Google Discover? Und wieso gerade im Zeitalter austauschbarer KI-Texte echter Markenaufbau, spürbare Emotionen und unperfekte Authentizität den Unterschied machen.
Willkommen zu KlarFunk, dem neuen Format für Themen, die zu wichtig für schnelle Antworten sind. In dieser Einsteigerfolge widmen wir uns einem faszinierenden Alltagsparadoxon der Social-Media-Welt: Warum verbringen Menschen Stunden damit, Content von Personen zu konsumieren, die sie eigentlich verabscheuen? Wir werfen einen genauen Blick auf das Phänomen „Hate-Watching“ und die sogenannte parasoziale Hassbeziehung. Dabei analysieren wir, warum sich Anti-Fans strukturell exakt wie Super-Fans verhalten – sie schauen Videos bis zum Ende, abonnieren Benachrichtigungen und kommentieren fleißig. Ihr erfahrt, warum den Algorithmen von YouTube und Co. eure Aufregung völlig egal ist, da jede Form von Interaktion als positiv gewertet wird. Außerdem sprechen wir über In-Group- und Out-Group-Dynamiken und wie gemeinsame Feindbilder ein starkes Wir-Gefühl in Communitys erzeugen. Wenn der Hass auf eine Person zur zentralen Säule der eigenen Identität wird, wohnt diese Person quasi mietfrei im eigenen Kopf. Das wichtigste Learning dieser Folge: Das wahre Gegenteil von Fan-Sein ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Der algorithmische und emotionale Tod tritt erst ein, wenn wir aufhören, unsere Zeit und Aufmerksamkeit zu verschenken. Frage an die Community: Ertappt ihr euch selbst beim Hate-Watching? Schreibt es in die Kommentare und lasst uns darüber diskutieren!
Bevorstehende Wahl in Sachsen-Anhalt, Interview mit Armin Willingmann (SPD), Drohnenangriff am Flughafen Leipzig/Halle, Meta-Deal und süchtig machende Algorithmen, Feedback und Korrekturen zu den Sommerinterviews
Wie hat dir die Folge gefallen?Gut
Technikwoche.de ▹ AirPods, Remote Work, Negativität, Elektroflieger, AI Skepsis, Meta, New York ▹ eicker.TVDie https://Technikwoche.de von https://eicker.TV mit allen Kurzvideos an einem Stück und als YouTube Podcast:#AirPods bekommen #Kameras
Der vereitelte Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle hat gezeigt, wie verwundbar kritische Infrastruktur in Deutschland sein kann. Eine mutmaßlich sprengstoffbeladene Drohne, nur wenige Meter von einem ukrainischen Antonow-Frachtflugzeug entfernt. Gleichzeitig verändert sich Kriegsführung in der Ukraine und im Nahen Osten rasant: Drohnen erkennen Ziele selbstständig, Algorithmen unterstützen militärische Entscheidungen, Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Schlachtfelds. Wo steht Deutschland dabei? Ist die Bundeswehr auf diese Entwicklung vorbereitet? Darüber spricht Rixa Fürsen mit Sven Weizenegger, der den Cyber Innovation Hub der Bundeswehr leitet – die digitale Innovationseinheit der Streitkräfte. Seine Aufgabe: neue Technologien schneller in die Truppe bringen und die Bundeswehr auf den Krieg von morgen vorbereiten. Das Besondere: Weizenegger ist kein Soldat, sondern Hacker. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbHAxel-Springer-Straße 65, 10888 BerlinTel: +49 (30) 2591 0information@axelspringer.deSitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 BUSt-IdNr: DE 214 852 390Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Sie werden verwöhnt in den IT-Konzernen – von Masseuren und Happiness-Managern. Damit sie nicht abhauen. Denn sie kreieren die vielen Algorithmen, die die Wirtschaft haben will. Die KI kann den hoch spezialisierten Big-Data-Tekkies nichts anhaben. Und so werden sie auch künftig kaum ersetzbar sein.Von Anja Kempe. Regie und Produktion Anja Kempe. WDR 5 2022 — Reportage FOLGE 'HÖR MAL DEUTSCHLAND' IN SPOTIFY
Treffen sich zwei Dudes im Internet zum plaudern, der eine ist in der Mittagspause der andere liegt in seinem gemütlichen Hotelbett, was kommt dabei raus?Richtig! Die neuestes Folge Pixel und Punchlines. Würden wir eigentlich noch fotografieren, wenn es kein anderer mehr sähe? Keine likes, keine Viralität, null Reichweite?! Was würde sich ändern, in einer Welt, in der wir unsere eigenen „Banger“ krönen, in der wir ungetrieben von Algorithmen unserer Leidenschaft frönen? Wäre das besser? Und ist eigentlich alles schlecht mit Instagram und co? Diese Themen und warum Schoko-Trüffel im Bett keine gute Idee sind, erläutern Flo und Hanno gemeinsam in der neuesten Episode P&P.Project IndigoHalide
Algorithmen verändern das Bild, das wir uns von der Welt machen. Wie sie sich auf Journalismus und Gesellschaft auswirken, erklärt Matthias Spielkamp von der NGO Algorithmwatch. Von Brigitte Baetz
Von Social Media zu Interest Media: Warum Follower egal werden Reichweite neu gedacht: TJ erklärt, warum die Followerzahl als Erfolgskennzahl ausgedient hat – und was Interest Media stattdessen bedeutet. Aus 20–25 Stunden wöchentlichem Videomaterial baut sein Team automatisiert Podcasts, Workbooks und LinkedIn-Posts. Wer versteht, wie sich das Konsumentenverhalten verschoben hat, kann diesen Hebel sofort nutzen. Der Rohstoff, den du schon hast – aber noch nicht nutzt Wer regelmäßig Calls, Workshops oder Gruppenformate abhält, produziert bereits enormes Content-Volumen. Im Koerting Institute sind es allein im KI-Café zwei Stunden pro Woche; über alle Gruppen-Calls summiert sich das locker auf 20 bis 25 Stunden Videomaterial pro Woche. Das Problem ist selten der fehlende Stoff – es ist die fehlende Pipeline, um daraus mehr zu machen. TJ zeigt, wie sein Team aus diesen Tonspuren und Aufzeichnungen innerhalb eines einzigen Tages fertige Akademie-Videos, Workbooks, Podcast-Episoden und LinkedIn-Beiträge ableitet. Kein zusätzliches Redaktionsteam, kein manuelles Nachbearbeiten jedes Formats – sondern eine automatisierte Weiterverarbeitung, die den vorhandenen Rohstoff endlich vollständig ausschöpft. Warum der Shift plötzlich kommt – und was Facebook 2012 damit zu tun hat TJ erinnert sich an eine Zeit, in der Facebook echte soziale Funktion hatte. Von 2009 bis etwa 2018 verknüpfte er dort Menschen aus New York, Australien und aller Welt – nicht um Umsätze zu generieren, sondern um Verbindungen zu pflegen. Er druckte seine Jahrgänge bei mysocialbook.com als Bücher: Die Bände wurden bis 2015 immer dicker, dann immer dünner, bis er aufhörte. Das Soziale war schlicht verschwunden. Was folgte, war die Follower-Ära: Reichweite aufbauen, Inhalte pushen, Menschen über den Link in der Bio in den Funnel führen. Viele Plattformnutzer klagen heute noch darüber, dass LinkedIn die soziale Komponente verliere. TJ bringt es auf den Punkt: Diese Komponente spielt ohnehin keine Rolle mehr. Interest Media: Was Alex Hormozi in Las Vegas auf den Punkt gebracht hat Der entscheidende Augenöffner kam für TJ auf einer Veranstaltung in Las Vegas, wo Alex Hormozi den Begriff Interest Media prägte. Die Kernthese: Menschen suchen heute nicht mehr nach Beziehungen, wenn sie Plattformen öffnen. Sie suchen nach Informationen, Weiterentwicklung und Antworten auf konkrete Fragen – ähnlich wie bei einer YouTube-Suche. Das verändert die Spielregeln fundamental. Wer Content mit dem Ziel produziert, Follower anzusprechen, die ihn bereits kennen, denkt in der alten Logik. Wer Content produziert, der aktiv gesucht wird, spielt das neue Spiel. Die Konsequenz für Unternehmer: Nicht die Abonnentenzahl entscheidet, sondern wie tief und wie lange Menschen mit den Inhalten interagieren – also echte Konsumtiefe statt oberflächliche Reichweite. Was Unternehmen gerade verpassen – und warum das deine Chance ist Viele Unternehmer optimieren noch auf Follower, Kommentare und sichtbare Interaktionen – Metriken, die aus der Social-Media-Ära stammen. Die Plattformen selbst haben sich längst weiterentwickelt: Algorithmen bevorzugen Inhalte, die Menschen aktiv suchen und lange konsumieren, nicht Inhalte, die nur im bestehenden Netzwerk zirkulieren. Wer das noch nicht eingepreist hat, verliert organische Reichweite an Anbieter, die spezifische Fragen spezifischer Zielgruppen beantworten – egal wie groß deren Community ist. Die Chance liegt darin, jetzt auf suchgetriebene, tiefe Inhalte umzuschwenken: Formate, die echten Wissensbedarf bedienen, und Pipelines, die diesen Content effizient in mehrere Kanäle übersetzen, bevor der Rest des Marktes aufgewacht ist. Fazit: Nicht Follower, sondern Tiefe ist die neue Währung Der Shift von Social Media zu Interest Media ist kein Trend, sondern eine strukturelle Verschiebung im Konsumentenverhalten. TJ fasst es klar zusammen: Follower sind irrelevant, Konsumtiefe entscheidet. Wer gleichzeitig erkennt, dass er bereits auf einem Berg ungenutzten Content-Rohstoffs sitzt, und wer eine KI-gestützte Pipeline aufbaut, die diesen Rohstoff automatisch in mehrere Formate übersetzt, kombiniert beide Erkenntnisse zu einem echten Wettbewerbsvorteil. Das Flywheel dreht sich – die Frage ist nur, ob du es anwirfst. Das nimmst du mit: • Nicht die Followerzahl zählt, sondern wie tief und wie lange Menschen deine Inhalte konsumieren – das ist die Kernmetrik im Zeitalter von Interest Media. • Wer regelmäßig Calls, Workshops oder Gruppenformate abhält, produziert bereits 20–25 Stunden Rohstoff pro Woche – der richtige Aufbau macht daraus Podcasts, Workbooks und Posts, ohne zusätzliches Team. • Der von Alex Hormozi in Las Vegas beschriebene Shift ist real: Menschen öffnen Plattformen heute, um aktiv nach Informationen zu suchen, nicht um Beziehungen zu pflegen – wer Content noch in der alten Logik produziert, verliert Reichweite. • Eine KI-gestützte Content-Pipeline kann aus einer einzigen Aufzeichnung innerhalb eines Tages mehrere fertige Formate erzeugen – das ist der entscheidende Effizienz-Hebel für Unternehmer mit begrenzten Ressourcen. • Die soziale Komponente auf LinkedIn und anderen Plattformen ist nicht verschwunden – sie war schlicht nie der eigentliche Wachstumstreiber für Unternehmer, die suchgetriebene Zielgruppen erreichen wollen. Kapitel: 00:00 Content-Pipeline: Was aus Calls automatisch entsteht 01:24 Die Shift-These: Von Social Media zu Interest Media 01:56 Facebook 2012 – als soziale Verbindung noch der Kern war 04:59 Followerzahl ist irrelevant – Tiefe der Interaktion zählt Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Bis zu sechzehn Stunden am Bildschirm: Social-Media-Algorithmen belohnen den nächsten Reiz, Selbstkontrolle fällt besonders Kindern schwer. Was fördert Mediensucht sonst noch und was hilft? Und: Ebola im Kongo – wie bekämpft man die Seuche? Zerback, Sarah
Bis zu sechzehn Stunden am Bildschirm: Social-Media-Algorithmen belohnen den nächsten Reiz, Selbstkontrolle fällt besonders Kindern schwer. Was fördert Mediensucht sonst noch und was hilft? Und: Ebola im Kongo – wie bekämpft man die Seuche? Zerback, Sarah
Wem können wir eigentlich noch glauben, wenn es um unsere Gesundheit geht? Mehr als 20 Millionen Menschen erreicht der Wort & Bild Verlag jeden Monat unter anderem mit der Apotheken Umschau mit Gesundheitsinformationen. Eine enorme Reichweite - und, wie Andreas Arntzen, Vorsitzender der Geschäftsführung, sagt: eine ebenso enorme Verantwortung. In dieser Folge sprechen wir darüber, was passiert, wenn evidenzbasierte Gesundheitsinformation auf Social Media, Algorithmen, Medfluencer, Deepfakes und eine immer größer werdende Flut vermeintlicher Expertise trifft. Wie unterscheiden wir Wissen von Meinung, Expertise von gutem Storytelling und seriöse Information von gefährlichem Unsinn? Doch unser Gespräch geht noch weiter: Warum liegt Deutschland bei der Gesundheitskompetenz im europäischen Vergleich so weit hinten? Warum investieren wir enorme Summen in die Behandlung von Krankheit, aber vergleichsweise wenig in Prävention? Welche Rolle könnten Apotheken künftig übernehmen? Und welche Chancen eröffnen KI, Wearables und personalisierte Gesundheitsdaten? Andreas erzählt außerdem sehr persönlich, was es bedeutet, angesichts einer schweren Erkrankung mit unzähligen Informationen, Therapieoptionen und gut gemeinten Ratschlägen konfrontiert zu sein und warum irgendwann nicht die Suche nach dem perfekten Weg entscheidend ist, sondern Vertrauen in den gewählten. Ein Gespräch über Verantwortung, Prävention und die Zukunft unseres Gesundheitssystems, aber auch über Zuversicht, Dankbarkeit, Bewegung, menschliche Verbindung und die vielleicht unterschätzte Frage, wie viel unsere Haltung mit unserer Gesundheit zu tun hat. Wenn Du Dich für das Festival in Hamburg interessierst, dann findest Du Tickets für das kommende Festival in München am 15. November hier. Mit dem Code APOUMSCHAU bekommst Du 20% auf die Tickets. Wenn Dir diese Folge gefallen hat, unterstützt Du unsere Arbeit mit einem positiven Kommentar und wenn Du magst gern auch mit dem Abo des Podcasts.
Nicht verpassen: Am 27. August findet unser kostenloses Lunch & Learn mit Fatma Erol-Kılıç zu Körpersprache, Schlagfertigkeit und souveräner Präsenz statt.
Was erzählt eine Katze mit fast 400.000 Instagram-Followern über die politische Stimmung in Sachsen-Anhalt? Mehr, als man zunächst denken würde. Thilo Mischke trifft Christoph und seinen Kater Cosimo in Lutherstadt Wittenberg. Cosimo ist eine Savannah-Katze, fährt auf Christophs Schulter Fahrrad und ist in der Stadt längst eine kleine Berühmtheit. Wo die beiden auftauchen, bleiben Menschen stehen, machen Fotos – und freuen sich. Doch Sachsen-Anhalt steht vor der Landtagswahl. Und so wird aus einem Spaziergang mit Katze schnell ein Gespräch über die Stimmung im Land. Christoph hat lange als Gerüstbauer gearbeitet und erzählt von steigenden Preisen, harter Arbeit und dem Gefühl, dass vom eigenen Lohn immer weniger übrig bleibt. Politik sei ständig Thema, meistens verbunden mit Unzufriedenheit. Er selbst geht trotzdem nicht mehr wählen. Ein Grund dafür ist für Christoph das Internet. Er sagt, es falle ihm immer schwerer zu erkennen, welche Informationen wahr und welche falsch sind. Gleichzeitig erlebt er als Content Creator selbst, welche Inhalte soziale Netzwerke belohnen: Ein Video, in dem Cosimo ihn beißen will, erreicht Millionen Menschen. Die liebevoll produzierten Gute-Laune-Videos laufen deutlich schlechter. Was bedeutet das für einen Wahlkampf, der zunehmend auch in sozialen Medien stattfindet? Warum funktionieren Wut, Provokation und Zuspitzung so gut? Und haben manche Parteien diese Mechanismen besser verstanden als andere? Thilo und Christoph sprechen über Nichtwählen und Politikverdrossenheit, über die AfD, die Polarisierung zwischen „links“ und „rechts“ und über den Blick auf Sachsen-Anhalt. Denn während im politischen Diskurs häufig das Bild eines Landes in der Krise entsteht, erlebt Christoph seine Heimat ganz anders: Wittenberg habe sich seit den 90er-Jahren stark verändert, die Stadt sei saniert, es gebe Arbeit und viel, das gut funktioniere. Wie passen diese beiden Bilder zusammen? Und was sagt es über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, wenn jemand unzufrieden mit der Politik ist – aber keiner Partei mehr genug vertraut, um überhaupt wählen zu gehen? Ein Spaziergang durch Wittenberg über Politikfrust, Algorithmen und die Frage, warum eine Katze manchmal leichter Menschen zusammenbringt als Politik.
Was passiert mit echter Gastfreundschaft, wenn Algorithmen übernehmen? Der KI-Podcast «Digitalize Your Passion» diskutierte live mit Hotelier Philippe Clarinval am 18. November 2025 auf der Igeho-Bühne über den Spagat zwischen Technologie und persönlicher Exzellenz in der Luxushotellerie von morgen: Wie verändert Künstliche Intelligenz die DNA der Luxushotellerie? Was bleibt vom echten „High-Touch“, wenn digitale Prozesse Einzug halten – und kann Technologie vielleicht sogar neue Formen von Luxus ermöglichen? Die Hosts Chris Jon Graf, Gründer von Digital Passion GmbH, und Bernd Schmellenkamp, erfahrener Hoteljournalist, sprachen mit einem der führenden Hospitality-Vordenker Europas: Philippe Clarinval. Philippe Clarinval ist seit 2025 General Manager des legendären Prince de Galles Hotels in Paris (Marriott Luxury Collection). Parallel engagiert er sich als Teaching Fellow an der EHL in Lausanne, als Executive Consultant bei Oxford Leadership und als Advisor im Forbes Business Council. Sein Fokus: Service-Exzellenz neu denken, Menschen führen, Wandel gestalten. Themen der Talkrunde: • Wie viel KI verträgt der Luxus – und wo beginnt die Entmenschlichung? • Was erwarten Gäste im High-End-Segment wirklich: Effizienz oder Empathie? • Welche Rolle spielt Führung in einer zunehmend automatisierten Hospitality-Welt? Teilnehmer: • Chris Jon Graf, Gründer & Podcast-Host, Digital Passion GmbH • Bernd Schmellenkamp, Journalist, Buchautor & Co-Host des Podcasts, Schmellenkamp Communications • Philippe Clarinval, General Manager, Prince de Galles (Paris)
PURE INSPIRATION Podcast | Persönlichkeitsentwicklung & Spiritualität
In dieser Folge geht es um KI, Heilung und Narzissmus im digitalen Zeitalter. Warum echte Verbindung, Menschlichkeit und Nervensystemarbeit wichtiger sind denn je. Insbesondere bei Trauma, der Mutterwunde und wenn du aus einem dysfunktionalen Familiensystem kommst. Ein Impuls für alle, die echte Veränderung statt oberflächlichen Content-Konsum suchen. Warteliste: https://mailchi.mp/40f66b749b03/shadowwork
Für eine halbe Million Schülerinnen und Schüler in Sachsen beginnt am Montag das neue Schuljahr. Es ist also Zeit, zu fragen: Was ändert sich in den Klassenzimmern und was nicht? Der Freistaat weitet das Verbot von Mobiltelefonen bis Klasse 8 aus, will den Umgang mit digitalen Medien gezielter üben und Kinder mit den Chancen und Tücken von Künstlicher Intelligenz vertraut machen. Darüber spricht Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) in dieser Folge „Thema in Sachsen“. Außerdem dabei: Burkhard Naumann, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Sachsen. „Ich habe mal gesagt, das Verbot ist eigentlich kein Verbot, sondern eine Befreiung. Die Handys und die Algorithmen sind zu stark. Sie ziehen uns zu stark in diese digitale Welt“, begründet der Minister, warum er Handys jetzt nicht mehr nur an Grundschulen, sondern auch an Oberschulen und Gymnasien verbannt. Dabei stellt sich die Frage: Wie passt ein Handyverbot mit dem Ziel zusammen, die Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien zu verbessern? Clemens erklärt ausführlich, was Sachsen mit einem neu eingeführten Medienpass vorhabe und warum es kein Widerspruch sei. Im Gegenteil sagt er: „Es ist aus meiner Sicht absolut der richtige Weg“. Das drängendste Problem aus Sicht der Lehrerschaft ist allerdings nicht das Handyverbot, sondern der Personalmangel. Sachsen hat für das neue Schuljahr 905 neue Lehrkräfte eingestellt. Ob das den Personalmangel reduziert, ist offen. Um den Personalmangel gleichmäßiger zu verteilen, setzt das Kultusministerium weiter auf Abordnungen. Zuletzt gab es rund 5000 Abordnungen an andere Schulen. Im neuen Schuljahr sollen es laut Kultusminister noch mehr sein. GEW-Landeschef Burkhard Naumann hält diesen Weg für problematisch. Lehrkräfte würden damit zwar dort eingesetzt, wo der Bedarf besonders groß ist, fehlten dann aber an ihren Stammschulen. Naumann spricht von einem „Verschiebebahnhof”. Es würden keine Lücken geschlossen, sondern eher neue geschaffen. Zudem kritisiert Naumann, dass abgeordnete Lehrerinnen und Lehrer teilweise fachfremd und an anderen Schularten unterrichten müssten. „Darunter leidet die Qualität“, befürchtet er. Wie sinnvoll ist das ausgeweitete Handyverbot? Wie denken auch Schüler und Eltern darüber? Und wie gut sind Sachsens Schulen auf KI und digitales Lernen vorbereitet? Alle Antworten gibt es in dieser Folge von „Thema in Sachsen“.
Euer Produkt bekommt ein längeres Leben geschenkt – durch eine Zusatzversicherung namens Garantieverlängerung. Aber was, wenn hinter dem System der Garantieverlängerungen eine Milliardenbranche steckt, der unterstellt wird, sie verkaufe Junk? **********In dieser Folge:3:56 - Drip Pricing - Wenn der Preis tröpfchenweise immer weiter steigt7:01 - Wohnungen in Großbritannien - Maklergebühren on top11:53 - Embedded Insurance - Der legale Graubereich19:43 - Fazit / Wahres für Bares**********An dieser Folge waren beteiligt: Autoren: Marcus Wolf und Bo Hyun Kim Produktion: Dorothee Lohse Redaktion: Michael Böddeker**********Die Quellen zur Folge:Chad Maisel, NealeMahoney: Taking on the Annoyance Economy. Groundwork Collaborative, 2026.Alexander Rasch, Miriam Thöne, Tobias Wenzel: Drip pricing and its regulation - Experimental evidence. DICE Discussion Paper No. 297, 2018.Jan David Bakker, Nikhil Datta: The Equilibrium Effects of Regulating Junk Fees - Evidence from the Rental Brokerage Market. CESifo Working Paper No. 11751, 2025.**********Weitere Beiträge zum Thema:Dynamic Pricing: Zocken uns Algorithmen ab?Sanktion per Klick: Wenn die USA den Stecker ziehen Cotti Coffee: Wie Chinas Franchises die Welt erobern **********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die Bundestagspräsidentin blockiert Menschen, die unliebsame Kommentare schreiben, Zuckerberg schreibt direkt ein Manifest. 6.500 Wörter darüber, wie seine Zukunft aussieht - und zwar hochautomatisiert. Anders übrigens, als seine Yacht, die zwar Beleg-, aber dafür keine Rufbereitschaft hat, offenbar. Außerdem eine sehr düstere Geschichte um TIkTok. Viel dabei, heute - und zum ersten Mal auch Ralf Heimann. ➡️ The Verge: Mark Zuckerberg versteht nicht, wie man lebt: https://www.theverge.com/ai-artificial-intelligence/977623/mark-zuckerberg-ai-manifesto-dim-vision ➡️ 404Media über den “wirren Aufsatz”: https://www.404media.co/mark-zuckerberg-posts-deranged-6-500-word-essay-about-giving-everyone-ai-superintelligence/ ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: http://hakendran.org ✔️ Jetzt abstimmen für den Grauen Haken 2026 und den Goldenen Haken 2026 - am besten per Mail an grauerhaken@hakendran.org
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
IKünstliche Intelligenz und Data Science verändern die Arbeitsweise im Controlling grundlegend – aber wie gelingt der Einstieg, ohne gleich Informatik oder Statistik studieren zu müssen? Florian Bliefert, Manager und Berater bei der CA Akademie, hat dazu das Buch „Künstliche Intelligenz und Data Science im Controlling verstehen und anwenden" geschrieben. Im Gespräch erklärt er, warum solide und erklärbare Methoden im Controlling-Alltag oft mehr bewirken als komplexe Algorithmen, welche Rolle Datenqualität und klare Verantwortlichkeiten für den Projekterfolg spielen und wo die Grenzen von KI-Systemen liegen, die Controller kennen sollten. Außerdem wirft er einen Blick auf Sprachmodelle und Agentic AI – und was diese Entwicklungen für die Rolle des Controllers bedeuten. Das Buch ist im Haufe Verlag erschienen (1. Auflage 2026, 222 Seiten, ISBN 978-3-7775-0073-7) und als Hardcover sowie eBook erhältlich: https://shop.haufe.de/prod/kuenstliche-intelligenz-und-data-science-im-controlling-verstehen-und-anwenden Der Performance Manager Podcast ist der führende deutschsprachige Podcast für Controlling, Data & AI und Performance Management. Er richtet sich an alle, die mit Daten besser entscheiden und ihr Unternehmen erfolgreicher steuern wollen. Regelmäßig begrüßt Peter Bluhm Führungskräfte, Experten und Persönlichkeiten, die in ihrem Fachgebiet zu den Besten zählen. Mit ihnen spricht er über Strategien, Inspirationen und Impulse für glasklare Entscheidungen und Erfolg im Business. Peter Bluhm ist Experte für Controlling und Data & AI sowie Buchautor. 2004 gründete er die ATVISIO Consult, eine Data- & AI-Beratung, die 2014, 2019 und 2025 mit dem Gütesiegel "Top Consultant – Die besten Berater des deutschen Mittelstandes" ausgezeichnet wurde. Neben dem "Performance Manager Podcast" ist auch Peter Bluhms Buch "Business Intelligence ganz einfach" als kostenloser Podcast verfügbar.
Fünf Folgen über KI und Entscheidungen, und sie alle führen auf diesen einen Moment zu: den Moment, in dem du entscheidest. Trotz Unsicherheit. Vielleicht gegen die Empfehlung des Tools. Mit dem Wissen, was daneben gehen kann, und der Bereitschaft, es trotzdem zu tragen. In dieser letzten Folge der Mini-Serie geht es um Mut. Was er wirklich bedeutet. Warum Übermut sein gefährlichster Antagonist ist. Und warum Werte, Intuition und Vertrauen, die Bausteine der ganzen Serie, erst im Mut ihren eigentlichen Sinn entfalten. Eine Folge über Führung, die schon immer so war, und es bleiben wird, egal wie gut die Algorithmen werden. KI rechnet das Risiko. Du trägst es. KI liefert Optionen. Du entscheidest. Danke, dass du bei dieser Mini-Serie dabei warst. Mehr zum Entscheidungsnavigator:
Danke! Danke für grandiose Wegbegleitung auf nunmehr acht irren Jahren besten Wrestling Podcast. Der Schwitzkasten hatte Geburtstag und so feiern wir diesen mit einem fünfstündigen Q&A-Fest. Eure Fragen waren wie immer gold. Legt euch rein und genießt dieses Ding... Es ging um die Natur des Menschen, um Freundschaft, Eifersucht, Algorithmen, KI, Fremdbestimmung, prägende Momente und natürlich um das "neoliberale-techoligarchische-turbokapitalistische-faschistische-regierungsautokratische und einfach schlimmen Dreckstreiben dieser Welt"... Auch ging es um Wrestling-Sextoys, Wrestler*innen als Dinosaurier, Wrestler*innen im Urlaub, neue Intros, Fantasy Booking, Intergender Matches, Superkräfte für Wrestler und natürlich um Pflanzen, die gut einen Canadian Destroyer austeilen können... Ey, das war eine bunte, unterhaltsame, tiefschürfende, dumme, erkenntnisreiche, emotionale Reise, auf die ihr uns hier geschickt habt. Ohne euch wäre der Schwitzkasten nicht der Schwitzkasten. Küsschen deluxe. Wir freuen uns wie immer mega über Kommentare und Feedback auf Instagram, Threads, Bluesky, Twitter & Facebook. Unterstützt den SCHWITZKASTEN gern auch auf Patreon dabei, der beste deutsche Wrestling Podcast zu sein.
Martina Weimert, CEO der European Payments Initiative (EPI), beziffert die Reichweite des Bezahldienstes Wero: „Heute schon können wir mit denen, die entweder schon bei der Kooperation dabei sind oder angekündigt haben, dass sie jetzt dazukommen werden, 190 Millionen Kunden abdecken." In Belgien liegt die Marktdurchdringung nach eigenen Angaben bei 100 Prozent. Den digitalen Euro sieht Weimert nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung – etwa für die Offline-Zahlung, die Vero nicht abdeckt. [14:18]Ferda Ataman, Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, sieht in Diskriminierung auch ein Problem für den Standort Deutschland. Fachkräfte würden ausgegrenzt: „Wir wissen, dass pro Jahr der Personalmangel in Deutschland zum Beispiel Deutschland oder die deutsche Wirtschaft 50 Milliarden Euro kostet." Die laufende AGG-Reform greift ihr zu kurz, weil Diskriminierung durch Algorithmen rechtlich eine Grauzone bleibt. [00:35]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kaum einen Film gesehen und doch viel zu erzählen: Micha und Phil träumen von Los Angeles, ranten auf Kundenservice, trauern Spiele-CDs hinterher und sind auf der Suche nach der wahren Nutzung von KI.
Welche Social Media-Plattform versammelt eigentlich die größten Demokratiebefürworter? Nun, die Antwort wird euch überraschen. Apropos überraschen: Wir machen einen Deepdive in die Welt der Whistleblower, müssen uns die Roben anziehen und wissen etwas über europäische Algorithmen. Ha! Und Lebensbeichten gibt es auch noch. Wheeeeee! ➡️ Bloomberg über den KGM-Prozess und ihre Rolle: https://www.bloomberg.com/news/features/2026-07-03/google-and-meta-lost-a-landmark-trial-to-kaley-but-kept-her-as-a-user ➡️ Die New York Times - Twitter wäre in dieser Woche 20 geworden: https://www.nytimes.com/2026/07/15/technology/twitter-x-20-years.html ➡️ Gavin im “Browser History”-Podcast über Twitter: https://gavinkarlmeier.de/t/84uetk ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: http://hakendran.org ✔️ Jetzt abstimmen für den Grauen Haken 2026 und den Goldenen Haken 2026 - am besten per Mail an grauerhaken@hakendran.org
Die Frage nach der wichtigsten Innovation der Wirtschaftsgeschichte ist für manche ganz einfach zu beantworten: das Internet. Was aber, wenn eine unscheinbare Waschmaschine ihm den Rang abläuft?**********HörtippFragen an den Autor**********In dieser Folge:00:02:57 - War die Waschmaschine wichtiger als das Internet?00:11:24 - Warum neue Technik nicht automatisch zu weniger Arbeit führt00:17:33 - Fazit / Wahres für Bares00:19:46 - Hörtipp: Fragen an den Autor**********An dieser Folge waren beteiligt: Autoren: Marcus Wolf und Gregor Lischka Gesprächspartnerin: Marlene Hobbs, Sozialgeographin, Universität Bonn Faktencheck: Merle Körber und Paulina Lange Redaktion: Michael Böddeker Produktion: Alex Stojanoff**********Die Quellen zur Folge:Robert Solow (1987): "We'd better watch out". New York Times Book Review, 12. Juli 1987 Ruth Schwartz Cowan (1983): More Work for Mother: The Ironies of Household Technology from the Open Hearth to the Microwave. Basic Books Marlene Hobbs (2021): Küchentechnik ist politisch! Suburban – Zeitschrift für kritische StadtforschungInterview mit Ha-Joon Chang (2023) zu seinem Buch “23 things they don't tell you about capitalism” Hans Roslings Ted-Talk über die Waschmaschine (2011)Alle Quellen findet ihr hier.**********Weitere Beiträge zum Thema:Dynamic Pricing: Zocken uns Algorithmen ab?Das Panini-Prinzip: Wie man mit WM-Stickern Geld drucktRekord-Börsengang: Elon Musk, SpaceX und die Raumfahrt-Milliarden**********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Meta macht einen Rückzieher und will nun doch nicht alle Menschen öffentlich ver-ki-isieren. Man habe “Feedback” bekommen, sagen sie. Außerdem: Es bahnt sich der nächste Prozess an: Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahl von Firmengeheimnissen. Und wenn ihr jetzt schon die Augen rollt, weil Gavin sich wieder in ein Gerichtsverfahren “reinschraubt”, vertraut mir, hört erstmal zu. Es wird irre. In Großbritannien sollen Algorithmen zukünftig staatlichem Einfluss unterliegen – aber ist DAS wirklich so eine gute Idee? ➡️ Einladung zu Roost Social: http://gavinkarlmeier.de/t/roostsocial ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: http://hakendran.org
Spotify empfiehlt uns Musik und Podcasts, Instagram zeigt Videos und Fotos, die uns gefallen sollen und Netflix die potenzielle neue Lieblingsserie. Und das alles gesteuert von KI-Algorithmen. Sie geben vor, unseren Geschmack zu kennen. Tatsächlich aber bilden sie ihn nicht nur ab: Sie prägen unser Stilempfinden und unsere Vorlieben aktiv mit. Wie kann sich Geschmack entwickeln, wenn Algorithmen immer wieder Ähnliches zeigen? Verlernt der Mensch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, Schönheit selbst zu erkennen und zu empfinden? Und warum sagen ausgerechnet Techgiganten aus dem Silicon Valley, dass Geschmack zu einer immer wichtigeren Kompetenz des Menschen wird? Lisa Füllemann, Redaktorin im Ressort Leben des «Tages-Anzeiger», hat sich mit diesen Fragen beschäftigt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, warum unser Geschmack vielleicht weniger selbstbestimmt ist, als wir meinen. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Mehr Artikel zur Thematik KI und Algorithmen: Ist das wirklich Ihr Geschmack – oder hat das ein Algorithmus entschieden? Stylish, hypermaskulin und mit aufgepumpten Bizeps: Der grosse Stilwandel der Tech-Giganten Ist das Internet bald tot? KI erobert die Plattformen Schutz vor Fake-Liedern: Spotify lässt Musiker gegen KI-Songs vorgehen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der deutsche Immobilienmarkt im Jahr 2026 hat sich zwar konsolidiert und die Bauzinsen haben sich in einem Korridor zwischen 3,5 und 4,0 Prozent eingependelt – doch das fundamentale Problem bleibt ungelöst: Es herrscht Wohnungsmangel. Hohe Baukosten und der Fachkräftemangel sorgen dafür, dass die Neubauziele verfehlt werden. Aber nicht nur diese Entwicklung zwingt die traditionell eher konservative Branche zur Transformation. Um Kosten zu senken und Effizienzgewinne zu realisieren, halten immer mehr digitale Technologien in die Bau- und Immobilienwirtschaft Einzug. In dieser Folge des F.A.Z. Digitalwirtschaft-Podcasts spricht Carsten Knop deshalb mit Jan Hauser, dem Immobilienfachmann der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, über die Baustelle der Zukunft. Sie beleuchten, wie millimetergenaue Roboterarme in Fabriken ganze Raumzellen aus Holz vorfertigen, warum Drohnen dem Polier das Klemmbrett abnehmen und wie Generative KI den Architekten im Sekundentakt hunderte Entwurfsvarianten berechnet. Darüber hinaus geht es um den Lebenszyklus der Immobilie nach dem Bau: Welche finanziellen Vorteile bringt ein „digitaler Zwilling“ für die Hausverwaltung? Wie viel CO₂ spart ein KI-gesteuertes Smart Home wirklich? Und warum hinkt der digitale Bauantrag im bürokratischen Föderalismus der technologischen Realität immer noch hinterher? Auch die Finanzierung und Vermarktung verändern sich fundamental: Algorithmen ermitteln Immobilienwerte am Schreibtisch und große Makler wandeln sich zu digitalen All-in-one-Plattformen – von der VR-Besichtigung bis zur digitalen Notar-Vorbereitung.
Sind Preise bald überall dynamisch, selbst im Supermarkt? Was ist Dynamic Pricing überhaupt – ist es vielleicht besser als sein Ruf? Gregor und Bo gehen den Launen der Preise nach und stoßen dabei auf ein Biologie-Buch für 23 Millionen Dollar.**********In dieser Folge:00:02:45 - Woher Dynamic Pricing kommt00:10:39 - Dynamische Preise bald auch im Supermarkt?00:13:24 - Ein Buch für 23 Millionen Dollar: Wenn Algorithmen den Preis in die Höhe treiben00:23:04 - Fazit / Wahres für Bares**********An dieser Folge waren beteiligt: Autor*innen: Gregor Lischka und Bo Hyun Kim Redaktion: Michael Böddeker Produktion: Choukri Gustmann**********Die Quellen zur Folge:Calvano, E., Calzolari, G., Denicolò, V. & Pastorello, S. (2020). Artificial Intelligence, Algorithmic Pricing, and Collusion. American Economic Review, 110(10), 3267–3297.Eisen, M. (2011, 22. April). Amazon's $23,698,655.93 book about flies. michaeleisen.org.Gettmann, D. (2026, 27. Mai). Dynamic Pricing: Worauf beim Online-Ticketkauf zu achten ist. ZDFheute.Haucap, J. (2021). Mögliche Wohlfahrtswirkungen eines Einsatzes von Algorithmen. DICE Ordnungspolitische Perspektiven, Nr. 109. Düsseldorf: DICE.Normann, H.-T. & Sternberg, M. (2022, 2. März). Algorithmische Preissetzung und die Folgen für den Wettbewerb. Zukunftsstandort Deutschland (Bertelsmann Stiftung).Alle Quellen findet ihr hier.**********Weitere Beiträge zum Thema:Aldi: Warum Nord und Süd fusionieren könntenDas Panini-Prinzip: Wie man mit WM-Stickern Geld drucktRekord-Börsengang: Elon Musk, SpaceX und die Raumfahrt-Milliarden**********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Software, Code und Algorithmen sind seit Jahrzehnten künstlerisches Material. Trotzdem wurde digitale Kunst lange als Randphänomen innerhalb der Kunstwelt betrachtet. Nun zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab.
Düzen Tekkal setzt sich seit Jahren mit den Chancen und Herausforderungen digitaler Öffentlichkeit auseinander. Im Gespräch geht es darum, welche Verantwortung Creator:innen heute tragen, wie Algorithmen unsere Wahrnehmung beeinflussen und warum Reichweite nicht automatisch Wirkung bedeutet. Außerdem geht es um den Umgang mit Krisen im Netz, performativen Aktivismus und die Frage, wie man online Haltung zeigt, ohne sich in Schwarz-Weiß-Denken zu verlieren. Düzen erzählt, warum sie Social Media bewusst anders nutzt und weshalb Differenzierung in einer immer lauteren digitalen Welt wichtiger ist denn je. Darüber wird gesprochen: * Wie Social Media gesellschaftliche Debatten verändert* Was Creator:innen im Umgang mit Reichweite beachten sollten * Warum Polarisierung online immer stärker zunimmt * Der schmale Grat zwischen Haltung und Aktivismus * Wie ein bewusster Medienkonsum den eigenen Blick verändert Timecodes: 00:00:00 - 00:05:24 Intro 00:05:24 - 00:13:14 Vom Boulevardjournalismus zur Aktivistin 00:13:14 - 00:22:06 Warum Aufmerksamkeit Verantwortung bedeutet 00:22:06 - 00:29:07 Haltung statt performativem Aktivismus 00:29:07 - 00:32:04 Leichtigkeit trotz schwerer Themen 00:32:04 - 00:39:08 Der Preis digitaler Sichtbarkeit 00:39:08 - 00:48:23 Feminismus braucht echte Solidarität 00:48:23 - 00:55:27 Wer bezahlt eigentlich Aktivismus? 00:55:27 - 01:00:27 Warum Freiheit manchmal Einsamkeit bedeutet 01:00:27 - 01:12:58 Was täglicher Hass mit einem Menschen macht 01:12:58 - 01:21:25 Wie wir online Verantwortung übernehmen 01:21:25 - 01:21:46 Outro In der Folge erwähnt: Dokumentarfilm “HÁWAR - Meine Reise in den Genozid” Buch “Wer hat euch erlaubt, Frauen so zu hassen?” Baby got Business Folge mit Tara-Louise Wittwer Buch “Wut und Wärme: Wie wir mit Schwesternschaft Deutschland verändern” Projekt “SCORING GIRLS*” Projekt “GermanDream” BACK TO LIFE projects Werbung: Hier findet ihr alle aktuellen Supporter unseres Podcasts & aktuelle Rabattcodes. Öffentliche Kommunikation & Resilienz Crash Kurs am 10. Juli 2026 Du willst souverän kommunizieren, auch dann, wenn der Druck steigt? Im Crash Kurs lernst du gemeinsam mit Düzen Tekkal, Kristina Lunz und Eva Jucikas, Risiken früh zu erkennen, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, mit Kritik und öffentlichem Druck umzugehen und deine Resilienz nachhaltig zu stärken. Dein Invest liegt bei 890 € (zzgl. MwSt.). Also, worauf wartest du? Sichere dir jetzt deinen Platz! Mach deinen Sommer zum Anti-Brainrot-Summer! Unsere Crash Kurse von Mitte Juli bis Mitte September: kompakte Deep Dives, remote und vollgepackt mit Know-how rund um die Creator Economy. Dein Invest liegt bei 890 € (zzgl. MwSt.). Alle Termine & die Anmeldung gibt's hier: Social Media Editing Crash Kurs How To Start Social Media Crash Kurs Legal Crash Kurs Personal Branding Crash Kurs Öffentliche Kommunikation & Resilienz Crash Kurs KI Crash Kurs für Social Media Hier findest du mehr über uns: Website Instagram TikTok LinkedIn Impressum YouTube Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Kinder wachsen heute mit YouTube, TikTok und Co. auf. Aber was bedeutet es eigentlich, medienkompetent zu sein? Reicht es, die Bildschirmzeit zu begrenzen – oder müssen wir unsere Kinder vor allem darauf vorbereiten, Inhalte einzuordnen und kritisch zu hinterfragen? Genau darüber spricht Max in dieser Folge mit Dr. Maya Götz. Sie ist Medienwissenschaftlerin und erforscht seit Jahrzehnten, wie Medien Kinder und Jugendliche prägen. Gemeinsam schauen wir darauf, warum Jungen und Mädchen Medien oft unterschiedlich nutzen und weshalb es weniger Helden- und mehr Opfergeschichten braucht. Außerdem sprechen wir über Algorithmen, die Manosphere, problematische Rollenbilder in sozialen Medien und die Frage, ob ein Social-Media-Verbot wirklich hilft. Und für alle GZSZ-Fans unter euch klären wir, warum das Schauen von GZSZ und Co. in der Schwangerschaft beruhigend fürs Kind sein kann. Hier geht's zur ersten Folge mit Dr. Maya Götz: https://beste-vaterfreuden.podigee.io/406-neue-episode Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/beste_vaterfreuden Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Warum werden Systeme langsam, obwohl die Hardware doch immer schneller wird? Und warum endet die vermeintlich einfache Lösung so oft in einem Stack-Wechsel, der neue Probleme schafft statt alte zu lösen? Genau da setzen wir in dieser Episode an. Wir schauen auf Indexstrukturen, Datenstrukturen und die oft übersehene Frage, wie Workload, Hardware, Lese- und Schreibzugriffe und Algorithmen zusammenhängen. Denn häufig ist nicht die Datenbank schuld, sondern die falsche Struktur für den falschen Job.In dieser Episode sprechen wir über Red Black Trees, B-Bäume, B-Plus-Bäume, Hash-Indizes, Trie, Radix Tree, Bitmap Index und Bloomfilter. Wir machen das nicht abstrakt, sondern mit konkreten Beispielen aus der Praxis. Etwa mit Nginx und Timeout-Management im Event-Loop, mit HTTP-Routern und Prefix-Suche, mit Git und Bloom Filtern für schnellere Dateipfad-Abfragen oder mit Alerting-Systemen und Hashmaps. Dabei geht es auch um Big O, Cache Lines, Range Queries, Rehashing, Performance-Basics und die Frage, wann Optimierung sinnvoll ist und wann sie nur Overengineering produziert.Wenn du besser verstehen willst, warum manche Software unter Last einknickt und wie du mit dem richtigen Datenmodell, sauberen Metriken und etwas Architekturverständnis deutlich weiter kommst, ist diese Folge für dich. Und vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis am Ende gar nicht, welche Indexstruktur die beste ist, sondern dass du sie in deiner eigenen Codebase vermutlich längst benutzt, oft nur ohne es zu merken.Bonus: Blumenfilter sind keine Blumen und streng genommen nicht mal ein richtiger Index.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Die Kritik an den US-Plattformen wächst: Mangelhafter Datenschutz, imperiale Chefs, übermächtige Algorithmen. Aber es gibt inzwischen europäische Alternativen, wie die gestern gestartete Plattform "W Social". Und warum sind Sie noch nicht dabei? Diskussion mit Digitalexpertin Ann Cathrin Riedel und Moderatorin Elif Şenel Von WDR 5.
Stefan Lassnig spricht mit dem Wiener Psychiater und Satiriker „Blauer Elefant“ über sein satirisches Handbuch „Zum Diktator in 30 Tagen“ und die „Rezeptur“ des modernen Rechtspopulismus. Die beiden diskutieren, wie autoritäre Persönlichkeiten in Zeiten von Kontrollverlust und Dauerkrisen mit einfachen Antworten, starken Bildern und klaren Freund‑Feind‑Narrativen punkten. Ausführlich geht es um die Rolle von Social Media, Boulevard und parteinahen Paramedien, deren Algorithmen und Mechanismen (Verknappung, Emotionalisierung, Polarisierung) rechtspopulistischen Akteuren enorme Reichweiten ermöglichen. „Blauer Elefant“ erklärt, warum Nationalismus, Personenkult und die Konstruktion von Feindbildern – vom „Schrödingers Ausländer“ bis zur „Lügenpresse“ – Kernbestandteile dieses Playbooks sind. Zum Abschluss wird die Frage gestellt, warum etablierte Parteien Emotionen wie Angst, Wut und Ohnmacht zu wenig adressieren und damit jenen das Feld überlassen, die mit einfachen Erzählungen komplexe Probleme ausnutzen. Links zur Folge: Buch "Zum Diktator in 30 Tagen" (Morawa) Podcast "Braune Kinderzimmer" (Stern) Ganz offen gesagt Folge #15 2025 Über Allahs mächtige Influencer Podcastempfehlung der Woche: Die Open-AI Story (ARD) Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
80.000 Aufrufe in zwei Tagen – als Maxim-Giacomo Grund als Erster eine US-Foundation testet, kippt alles: Aufmerksamkeit, Zweifel, neue Ziele. Beauty wird Business, Eigenmarke trifft auf Patentstreit und TikTok-Shitstorm. Der Balanceakt zwischen Trend, Community, Wachstum und der schlichten Frage: Wie bleibe ich motiviert, authentisch, wenn Vorurteile, Algorithmen und Unsicherheit täglich an der eigenen Leidenschaft rütteln – und trotzdem kein Plan Sicherheit schenkt? Du erfährst... …wie Maxim-Giacomo seine Leidenschaft für Make-up in ein erfolgreiches Business verwandelte. …welche Strategien Maxim nutzt, um auf Plattformen wie YouTube und TikTok erfolgreich zu sein. …wie Maxim seine eigene Kosmetiklinie entwickelt und vermarktet, um unabhängig zu bleiben. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
NEUER UPLOAD - Wir hatten einen technischen Fehler, darum haben wir die Folge neu hochgeladen. ✌