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Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
Nach langer Funkstille tauchen plötzlich neue Hinweise zu Googles nächstem Lautsprecher auf. Offenbar steht der Marktstart jetzt sogar kurz bevor, obwohl der Konzern sich mit Details weiterhin bedeckt hält. Immerhin ist der US-Preis schon bekannt.
Geschichten, die verkaufen - Mehr Umsatz durch Content Marketing
Drei Wochen lang habe ich hier keine neue Folge veröffentlicht. Nicht aus Faulheit. Nicht aus Zeitmangel. Sondern weil ich dem hinterhergelaufen bin, was viele Unternehmer kennen: der ständigen Suche nach etwas Neuem. In dieser Folge erzähle ich dir, wie ich gestern Abend allein an meinem Schreibtisch saß, mit mir selbst brainstormen wollte und mir Uwe gefehlt hat. Wie ich gemerkt habe, dass ich den Fokus auf mein wichtigstes Asset verloren hatte: diesen Podcast. Und wie ein einziges Gespräch mit meiner Frau und meinem AI-Sparringspartner Within mich zurück in die Klarheit gebracht hat. Du erfährst, warum Klarheit skalieren immer besser ist, als Unklarheit zu skalieren. Warum dein Kernkanal mehr Aufmerksamkeit verdient als der nächste neue. Und warum echtes, hartes Feedback aus deinem Umfeld das wertvollste Werkzeug ist, das du in deiner Strategie hast. Eine persönliche Folge mit einem Learning, das jedem Unternehmer, jeder Führungskraft und jeder Selbstständigen weh tut und genau deshalb wichtig ist. "Wenn du unklar bist in dem, was du tust, dann kann eine Skalierung doch nur mehr Unklarheit bringen." – Bernhard Kalhammer
For many parents — and children — the teenage years are a difficult phase. Psychologist Simone Hain explains why teenagers go through some sort of personality change and why this is important. She also gives practical tips on how we can improve our relationship with our teens and how we can best support them. - Haben Sie Teenager im Haus? Dann sind ihnen Diskussionen im oberen Dezibelbereich, Türenschlagen und eine eisige Funkstille aus dem Jugendzimmer sicher vertraut. Für viele Eltern - und Kinder - ist das eine schwierige Phase. Die Psychologin Simone Hain erklärt uns, warum Teenager eine Art Persönlichkeitsänderung durchmachen und warum das sogar gut und wichtig ist. Sie gibt auch praktische Tipps, wie wir das Verhältnis zu unseren Teens verbessern und wie wir sie am besten unterstützen können.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Diplomatische Reparaturarbeiten und inländischer Druck prägen die aktuellen Tage. Nach wochenlanger Funkstille haben Kanzler Merz und US-Präsident Trump in einem Telefonat ihren Streit beigelegt und beim Iran-Kurs Einigkeit demonstriert. Zeitgleich beendete Trump seinen China-Besuch. Mit Xi Jinping erzielte er neben Handelsdeals auch unerwartete Übereinstimmungen beim Iran, etwa durch Xis Hilfsangebot, die Straße von Hormus offen zu halten. Die USA betonen aber weiterhin Unverhandelbarkeit der Taiwan-Unterstützung. Während global Allianzen repariert werden, brodelt es im Inland. Ministerin Bärbel Bas geriet wegen ihrer Aussage, es gebe keine Einwanderung in Sozialsysteme, unter Druck. Die Zahlen belegen: Fast die Hälfte der Bürgergeldempfänger hat keinen deutschen Pass. Es reicht nicht, außenpolitisch Stärke zu zeigen, wenn die eigene Solidargemeinschaft überlastet wird. Wer global Stabilität anstrebt, muss ehrlich die eigenen Probleme anpacken.
Der Tag in 2 Minuten – vom 15.5.
Bordell & Ehe: Du denkst, deiner doch nicht? In dieser Folge räume ich mit einem Schatten-Thema auf, über das viele lieber schweigen: Bordellbesuche in der Ehe – und das Doppelleben, das daraus entstehen kann. Nicht als Moralkeule, sondern als Abgrund-Check: Was passiert mit Würde, Vertrauen und Bindung, wenn Lust, Frust oder Einsamkeit heimlich organisiert werden? Ausgangspunkt ist u. a. die ZDF-Sendung „Die Anstalt“ vom 28.04.2026 zum Thema Prostitution (inkl. Faktencheck). Ich verknüpfe die gesellschaftliche Dimension mit der Beziehungsrealität Ü50: warum Männer hingehen (Kontrolle ohne Risiko, Bestätigung statt Bindung, Betäubung), warum sie es selten offen sagen (Scham, Angst vor Entwertung, Konfliktvermeidung) – und warum Frauen es oft nicht wahrhaben wollen, verdrängen, stillhalten oder schlicht nicht wissen (Bauchgefühl vs. Beweise, Existenzfragen, Scham, Schweigeverträge). Wir sprechen auch über die Realität von Ausbeutung und Menschenhandel: Prostitution ist in Deutschland legal, aber das Feld ist nicht automatisch „sauber“. Es gibt registrierte Zahlen – und ein großes Dunkelfeld. Außerdem gibt es Ermittlungsverfahren und Opfer im Bereich Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung. Du bekommst: • die psychologische Kausalkette hinter Heimlichkeit (Scham → Schatten → Distanz → Misstrauen) • warum „ich wollte dich nicht verletzen“ oft nur bedeutet: „ich wollte kein Risiko“ • wie Frauen Warnsignale früh erkennen (dünne Nähe, Reizbarkeit, Funkstille, Schuldumkehr) • klare Fragen und Sätze für Klarheit ohne Detektivmodus • Reparatur statt Blumenstrauß: was echte Verantwortung nach Vertrauensbruch bedeutet • Wege raus aus dem Sumpf: Sicherheit, Rahmen, Vereinbarungen, Hilfe holen Kommentarfrage: Wo beginnt für dich Betrug – Porno, Chat, Bordell, Affäre? Quellen / weiterführend: – ZDF „Die Anstalt“ (28.04.2026) zum Thema Prostitution (inkl. Faktencheck): https://www.zdf.de/video/shows/die-anstalt-104/die-anstalt-vom-28-april-2026-100 – Statistisches Bundesamt (Destatis): registrierte Prostituierte nach ProstSchG (Ende 2024 ca. 32.300): https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_240_228.html – Bundeskriminalamt (BKA), Bundeslagebild Menschenhandel 2024 (u. a. Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung): https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Menschenhandel/menschenhandelBundeslagebild2024.pdf
Von der Ausbildung direkt in den Job übernommen werden. Das freut - nennen wir sie mal - Maja natürlich. Auch, wenn es eine andere Abteilung ist. Aber irgendwas stimmt hier dann doch nicht. Anders als bei den anderen, wo sie bisher so war, wird hier einfach nicht gesprochen. Es wird geschwiegen. Still gearbeitet. Nichts Zwischenmenschliches. Muss sie das so hinnehmen?
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
Karla und Günter sprechen über Bücher, die uns aus dem Alltag rauskatapultieren und neue Perspektiven eröffnen: Mal herzerwärmend, mal hochspannend, mal klug und tröstlich. Vier Buchtipps zwischen dunklen Wolken und Momenten der Hoffnung.Joana Osman: „Wenn wir vom Fliegen träumen“: Zwei 16-Jährige sind genervt von allem – bis eine neue Freundschaft und ein paar radikale Ideen den Blick auf die Welt verändern. Joana Osman trifft einen Ton, der leichtfüßig und klug zugleich ist, und macht aus Sinnkrise plötzlich Aufbruch. Sara B. Elfgren: „Die Insel meiner Schwester“: Eine Nachricht nach Jahren der Funkstille führt Mirjam zu ihrer Halbschwester Nia auf eine Schäreninsel, doch nichts wird wie erwartet. Während das Wetter umschlägt, eskalieren auch Nähe, Angst und alte Verletzungen. Ein intensiver Spannungsroman, der Beziehungen und Abhängigkeiten präzise ausleuchtet.Sina Haghiri: „Was dein Leben leichter macht“: Warum sind wir Menschen oft so kompliziert, streitlustig und überfordert? Psychologe Sina Haghiri erklärt verständlich und ohne Kalenderspruch-Vibes, warum wir so ticken, wie wir ticken. Ein kluges Buch, das entlastet, ohne zu vereinfachen.Lauren Groff: „Florida“: In elf Erzählungen verdichtet Lauren Groff die Geschichten von Frauen, die kämpfen, scheitern, überleben – und sich gegen die Verhältnisse stemmen. Jede Geschichte ist ein kurzer Einblick voller Wucht, Atmosphäre und Emotion. Alle Titel dieser Folge:Joana Osman: „Wenn wir vom Fliegen träumen“ (C. Bertelsmann)Sara B. Elfgren: „Die Insel meiner Schwester“ (Heyne)Sina Haghiri: „Was dein Leben leichter macht“ (Kösel)Lauren Groff: „Florida“ (btb)+++Viel Spaß mit dieser Folge. Wir freuen uns auf euer Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de!+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Verkaufen an Geschäftskunden - Vertrieb & Verkauf - Mit Stephan Heinrich
Angebote entscheiden über Auftrag oder Funkstille. Wer im B2B ein Angebot schreiben will, sollte weniger Features aufzählen und mehr Orientierung geben. Wir führen Interessenten von ihrer aktuellen Lage in eine neue, greifbare Realität. Ein gutes Angebot beschreibt diese Reise mit Etappen, Ergebnissen und einer sauberen Abwägung von Einsatz und Ertrag. Haben Sie sich das schon einmal so angeschaut? Mitreden statt alleine grübeln? Kostenfrei der Community "Vertrieb & Verkauf" beitreten: https://stephanheinrich.com/skool Ein Angebot als Reisebeschreibung: vom Ist-Zustand zur neuen Realität mit klaren Etappen. Vier Bausteine, klar getrennt: Situation im Moment, Zielsetzung, Umsetzungsplan, Investition und Return on Invest. Erst verstehen, dann schreiben: den Erklär-Reflex zügeln, Kundensprache spiegeln, konkrete Ziele vereinbaren. Zielbild greifbar machen: Symptome, Folgen und Nutzen beschreiben, fachlich und menschlich (Sicherheit, Entlastung, Ansehen). Umsetzungsplan, der trägt: Meilensteine, Verantwortliche, Annahmen, Risiken, Prüfsteine. Investition vs. Ergebnis: Szenarien, Zeithorizont, TCO, Payback und messbare Effekte gegenüberstellen. Entscheidung leicht machen: klare Optionen, nächster Schritt, Fristen und Kriterien, an denen Erfolg messbar ist. Hier können Sie sich einen für Sie passenden Gesprächstermin auswählen: https://stephanheinrich.com/trainingsanfrage/
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Du willst komplexe B2B Deals gewinnen und fragst dich, warum so viele Angebote im Nirvana verschwinden? Was glaubst du, ist eigentlich der häufigste Grund, warum du Aufträge verlierst? Der Wettbewerb? Der Preis? Dein Produkt? Falsch. Denn der häufigste Grund ist, dass dein Kunde sich gar nicht entscheidet. Er sagt also nicht „Nein, wir nehmen den anderen". Stattdessen sagt er: „Wir warten erst mal ab." Genau hier liegt das Problem, das deine Pipeline aufbläht und außerdem deine Marge frisst. 40 bis 60 Prozent aller qualifizierten B2B-Pipelines enden in „No Decision". Das ist also zwei- bis dreimal so viel, wie du an den Wettbewerb verlierst. Folglich zeige ich dir in dieser Folge, warum das so ist und wie du als Verkäufer im Mittelstand vom ahnungslosen Hoffnungsverkäufer zum gefragten Entscheidungsarchitekten wirst. Wir reden über Buying Center, über die drei Phasen jeder Kaufentscheidung und außerdem über die eine Frage, die du stellen musst, bevor du jemals wieder ein Angebot rausschickst. Warum 60 % deiner Pipeline im komplexen B2B Vertrieb in „No Decision" enden Lass uns ehrlich sein. Du steckst Tage, manchmal sogar Wochen in ein Angebot. Dein Team ist beschäftigt. Die Kalkulation steht. Außerdem hat dein Vertrieb das Ding gefühlt schon im Sack. Und dann? Funkstille. Kein Auftrag, keine Absage, einfach nichts. Das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Studien zeigen seit Jahren das gleiche Bild: Der größte Wettbewerber im B2B ist nicht der Anbieter um die Ecke. Vielmehr ist es die Nicht-Entscheidung. Der Kunde verschiebt, vertagt oder vergisst. Manchmal hat er auch intern einfach keinen Konsens erreicht, was er überhaupt will. Gartner hat 2025 untersucht, wie B2B-Buying-Committees ticken. Das Ergebnis: 74 Prozent dieser Buying-Teams zeigen einen ungesunden Konflikt während des Entscheidungsprozesses. Das ist also keine produktive Meinungsverschiedenheit, sondern lähmender Stillstand. Forrester legt sogar noch nach: 86 Prozent aller B2B-Käufe kommen in den frühen Phasen ins Stocken, bevor überhaupt ein Lieferant ausgewählt wird. Wenn du also brav wartest, bis der Kunde mit einer Anfrage auf dich zukommt, bist du nicht im Spiel. Im Gegenteil: Du bist Teil des Problems. Tote Pferde reiten – das große Pipeline-Märchen Viele Verkäufer im Mittelstand reiten tote Pferde. Sie haben Pipelines, die voll aussehen, aber zu 80 Prozent aus Angeboten bestehen, die niemals einen Auftrag werden. Das frisst Zeit, Geld und außerdem deine Brainpower. Folglich lenkt es dich von den wenigen, wirklich relevanten Deals ab. Eine Not-to-do-Liste ist hier oft wirksamer als jede Akquise-Kampagne. Welche Angebote schreibst du nicht? Wo investierst du keine Stunde mehr? Im transaktionalen Geschäft („Schick mir mal eine Kiste Schrauben") magst du mit Masse arbeiten. Aber im komplexen B2B Vertrieb, in dem dein Kunde mit der Entscheidung ein echtes Risiko eingeht, gilt das Gegenteil. Die drei Phasen jeder B2B-Kaufentscheidung Damit du komplexe B2B Deals gewinnen kannst, musst du zuerst verstehen, wie eine Kaufentscheidung beim Kunden überhaupt entsteht. Es sind drei Phasen, und in keiner davon stehst du als Verkäufer automatisch im Mittelpunkt. Phase 1: Das Problem erkennen und priorisieren Bevor irgendetwas passiert, muss intern jemand sagen: „So kann es nicht weitergehen." Ein Beispiel: Der Vertriebsleiter merkt, dass die Daten über seinen Vertriebsprozess nicht reichen. Folglich kann er sein Team nicht steuern. Erst wenn dieses Problem benannt und priorisiert ist, entsteht überhaupt Handlungsdruck. Ohne diesen Druck passiert gar nichts. Null. Nada. Phase 2: Den Lösungsweg wählen Jetzt wird es spannend. Der Kunde überlegt nämlich, wie er das Problem lösen kann. Stellt er jemanden ein? Nimmt er ein neues CRM-System? Oder beauftragt er eine Beratung? Hier sitzt plötzlich nicht mehr nur der Vertriebsleiter am Tisch. Stattdessen kommen IT, Controlling, Marketing und Geschäftsführung dazu. Genau hier entsteht das Buying Center B2B – das Einkaufsgremium, das gemeinsam entscheidet. Und genau hier scheitern die meisten Projekte. Nicht etwa, weil die Leute böse sind, sondern weil sie sich intern nicht einig werden, was die beste Lösung ist. Phase 3: Den Lieferanten auswählen Das ist die einfachste Phase – aber nur für den Kunden. Er hat sich entschieden, was er will. Jetzt googelt er, vergleicht und holt drei Angebote ein. Genau hier kommen die meisten Verkäufer ins Spiel. Allerdings zu spät. Wenn du erst in Phase 3 auftauchst, sind die Kriterien schon definiert. Folglich bist du austauschbar. Es geht nur noch um Preis und Spezifikation. Damit bist du einer von vielen, der eine Ausschreibung beantwortet. Willkommen also in der Margenhölle. Buying Center B2B: Mit wem du wirklich sprechen musst Verkaufst du komplexe Lösungen, verkaufst du nie an „den Entscheider". Vielmehr verkaufst du an ein Gremium. Forrester hat in einer Studie aus 2025 nachgewiesen: An einer typischen B2B-Kaufentscheidung sind 13 interne Stakeholder und 9 externe Beteiligte involviert. Das ist also kein Meeting mehr, sondern eine Konferenz. Jeder dieser Stakeholder hat andere Prioritäten: Der Einkauf denkt an Kosten und Compliance. Der Fachbereich will Funktionalität und außerdem einen einfachen Alltag. Die IT denkt an Integration, Sicherheit und ihren ohnehin schon vollen Schreibtisch. Die Geschäftsführung will den strategischen Wert sehen. Legal will Verträge prüfen, die nicht zur Falle werden. Diese Leute reden oft gar nicht miteinander. Außerdem haben sie unterschiedliche Risikoprofile, Budgetverantwortungen und manchmal sogar unterschiedliche Zeitzonen. Das Ergebnis ist meistens nicht „Wir machen es nicht", sondern „Wir warten ab". Und genau das ist No Decision. Die gute Nachricht im Chaos des Buying Center B2B Wenn ein Buying Center es schafft, einen Konsens zu erreichen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Deal auch wirklich durchgezogen wird, 2,5 Mal so hoch. Das heißt: Wenn du es schaffst, dem Gremium beim Konsens zu helfen, hast du einen riesigen Hebel. Genau das ist heute deine Aufgabe als Verkäufer im Mittelstand. Nicht charmant lächeln. Sondern moderieren, strukturieren und vor allem führen. Komplexe B2B Deals gewinnen: Vom Hoffnungsverkäufer zum Entscheidungsarchitekten Hier kommt der entscheidende Mindset-Shift, den du im Kopf machen musst. Ein Angebot ist nämlich kein Akquise-Tool. Vielmehr ist ein Angebot die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Es gehört auf Stufe 3. Wenn Stufe 1 und 2 nicht abgeschlossen sind, macht ein Angebot überhaupt keinen Sinn. Der Hoffnungsverkäufer schreibt 50 Angebote pro Quartal und betet, dass eines davon zurückkommt. Der Entscheidungsarchitekt dagegen schreibt 10 Angebote, von denen 7 gewonnen werden – weil er vorher gemeinsam mit dem Kunden den Boden bereitet hat. Welcher von beiden willst du sein? Früh rein, statt spät reagieren: Der Challenger-Ansatz für komplexen B2B Vertrieb Die wirklich starken Verkäufer im Mittelstand sind nicht die, die schnell Angebote rausballern. Im Gegenteil: Es sind die, die früh beim Kunden auf der Matte stehen. Idealerweise, bevor der Kunde das Problem überhaupt erkannt hat. Stell dir vor, du gehst zu einem potenziellen Kunden und sagst: „Bei euch läuft im Vertrieb scheinbar alles super. Aber wusstet ihr, dass euer Wettbewerb längst Datenmodelle nutzt, mit denen er eure besten Kunden gezielt abfischen kann? Wenn ihr da nicht in den nächsten zwölf Monaten nachzieht, habt ihr ein massives Problem." Das ist die Idee hinter dem Challenger Sale. Du provozierst, du bringst neue Perspektiven und außerdem schaffst du den Handlungsdruck, der intern noch fehlt. Und – by the way – du bist der Anbieter, der das Problem lösen kann. So bist du nicht mehr Teilnehmer einer Ausschreibung, sondern Architekt der Entscheidung. Bevor du das nächste Angebot schreibst: Diese Fragen MUSST du stellen Wenn ein Kunde sagt „Schicken Sie uns mal ein Angebot", ist das der Moment, in dem 80 Prozent der Verkäufer den größten Fehler ihrer Woche machen. Sie sagen nämlich begeistert „Ja, mache ich!" und verschwinden zwei Wochen in der Angebotsstube. Mach das bitte nicht. Stell stattdessen Fragen. Diese hier: Gibt es ein definiertes Budget oder zumindest einen Investitionsrahmen? Gibt es einen konkreten Zeitdruck oder ein Critical Event (z. B. auslaufende Lizenzen, neue Mitarbeiter, regulatorische Frist)? Wer ist am Entscheidungsprozess beteiligt? Wie läuft so eine Entscheidung typischerweise bei euch ab? Wer wird das am Ende unterschreiben – und was ist für diese Person besonders wichtig? Was passiert, wenn ihr nichts tut? Welche Konsequenz hat die Nicht-Entscheidung? Wenn dein Ansprechpartner diese Fragen nicht beantworten kann oder will, ist das ein Signal. Entweder bist du beim falschen Menschen. Oder du bist zum falschen Zeitpunkt da. Beides ist also wichtig zu wissen, bevor du Tage in ein Angebot investierst, das nie kommen wird. Übrigens: Manchmal steckt hinter „Schick uns ein Angebot" schlicht die Botschaft: „Geh mir nicht auf den Sack und verpiss dich." Auch das musst du herausfinden. Mit Fragen. Die Stakeholder-Map: Dein wichtigstes Werkzeug im B2B Entscheidungsgremium Um das B2B Entscheidungsgremium wirklich zu verstehen, brauchst du eine Stakeholder-Map. Das ist eine Karte, auf der du gemeinsam mit deinem Ansprechpartner aufzeichnest, wer in welcher Rolle an der Entscheidung beteiligt ist. Wer ist Promoter, wer ist Blocker, wer ist Mobilizer und wer ist Gatekeeper? Amerikanische Studien zeigen: Unternehmen, die systematisch eine Stakeholder-Influencer-Map aufstellen, haben fast 40 Prozent höhere Gewinnchancen in ihrer Pipeline. Logisch. Wenn nämlich irgendwo im Unternehmen jemand sitzt, der dich blockiert, wird dein Angebot nicht gewinnen, egal wie schön es ist. Die richtigen Fragen für deine Stakeholder-Map Stell deinem Ansprechpartner diese Fragen, um die Map gemeinsam zu bauen: Mit diesen Fragen baust du eine belastbare Stakeholder-Map und kannst komplexe B2B Deals gewinnen. Wer muss bei einer Investition in dieser Größenordnung mit am Tisch sitzen? Damit findest du Einkauf, IT, Legal, Fachbereich und außerdem die Geschäftsführung. Gab es in der Vergangenheit ähnliche Projekte, die intern gescheitert sind? Woran lag das? Damit erkennst du Haken und Ösen, bevor du reintappst. Wer könnte interne Bedenken haben – und welche? Damit identifizierst du Blocker, bevor sie aktiv werden. Wer hat zuletzt eine ähnliche Entscheidung erfolgreich intern durchgebracht? Wie hat er das gemacht? Damit findest du den Mobilizer – die Person, die intern verkaufen kann. Was passiert, wenn ihr nichts tut? Damit machst du den Schmerz der Nicht-Entscheidung greifbar. Wenn du diese Map gemeinsam mit deinem Ansprechpartner erstellst, passiert etwas Magisches. Erstens: Du siehst sofort, wie tief er selbst im Thema drin ist. Zweitens: Er commitet sich automatisch stärker, weil er aktiv mitgearbeitet hat. Und drittens: Du kannst plötzlich viel besser einschätzen, ob und wann das Angebot kommt – und außerdem, woran es vielleicht hängt. Mobilizer finden – die Geheimwaffe, um komplexe B2B Deals zu gewinnen Im Buch The Challenger Customer beschreiben Brent Adamson und Matthew Dixon eine Rolle, die im Buying Center alles entscheidet: den Mobilizer. Das ist nämlich die Person, die intern andere überzeugen kann. Die Veränderung treiben will. Die nicht nur nett zuhört, sondern das Projekt aktiv durchdrückt. Talker und Blocker gibt es genug. Mobilizer dagegen sind selten. Aber wenn du einen findest und ihn richtig ausstattest – mit Argumenten, mit Daten und außerdem mit einer klaren Story – wird er für dich intern arbeiten. Das ist also der einzige Hebel, der „Unhealthy Conflict" in einem Buying Committee aufbrechen kann. Quick Takeaways: Was du sofort umsetzen kannst 40 bis 60 Prozent aller B2B-Angebote enden in No Decision – das ist also dein größter Wettbewerber, nicht der Mitbewerber. Eine Kaufentscheidung läuft in drei Phasen ab: Problem erkennen, Lösungsweg wählen und außerdem Lieferant auswählen. Sei früh dabei, nicht erst in Phase 3. 13 interne und 9 externe Stakeholder sind im Schnitt an einer komplexen B2B-Entscheidung beteiligt – verkaufe also nie an „den einen Entscheider". 74 % der Buying-Teams erleben ungesunden Konflikt – folglich ist es deine Aufgabe, Konsens zu moderieren. Ein Angebot ist kein Akquise-Tool, sondern die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Stelle die fünf Killer-Fragen (Budget, Critical Event, Buying Center, Unterzeichner, Konsequenz der Nicht-Entscheidung), bevor du auch nur eine Excel-Zeile für ein Angebot tippst. Bau eine Stakeholder-Map mit deinem Ansprechpartner – das erhöht deine Win-Rate um bis zu 40 %. Pragmatismus zum Schluss Musst du das bei jedem Angebot durchziehen? Nein. Wenn du einen Bestandskunden hast, der seit Jahren zuverlässig kauft und dir Aufträge zuschiebt – dann mach es einfach. Aber selbst dann lohnt es sich, regelmäßig zu hinterfragen: Habe ich wirklich alles erfasst? Verkaufe ich nur an meinen einen Ansprechpartner – oder gibt es da intern noch jemanden, an den ich verkaufen könnte? Sehr viele Verkäufer lassen genau hier viel Geld liegen. Die Regel: Bei jedem komplexen Deal, bei dem es um Risiko, Investition und Veränderung geht, stell die Fragen. Bau die Map. Werde zum Architekten. Sonst bleibst du Hoffnungsverkäufer. Fazit: Komplexe B2B Deals gewinnen ist eine Frage der Methode Wenn du im Mittelstand komplexe B2B Deals gewinnen willst, hilft dir kein neues CRM-System und auch keine geschliffene Verkaufsphrase. Was dir wirklich hilft, ist ein anderes Selbstverständnis. Du bist nicht mehr der Anbieter, der ein Angebot abgibt. Vielmehr bist du der Architekt, der einem Buying Center hilft, eine Entscheidung zu treffen, die alle tragen. Das ist Arbeit. Außerdem ist es mehr Zeit pro Deal. Aber es ist die einzige Methode, mit der du raus aus dem No-Decision-Sumpf kommst und endlich wieder planbar gewinnst. Folglich steigt deine Win-Rate, deine Marge auch – und nebenbei hörst du auf, tote Pferde zu reiten. Frag dich heute Abend: An welchen drei Deals in meiner Pipeline arbeite ich gerade, ohne wirklich zu wissen, wie der Kunde entscheidet? Dann ruf morgen früh dort an. Stell die Fragen. Bau die Map. Und falls du dabei Unterstützung brauchst – mein Team und ich helfen Vertriebsleitern und Unternehmern im Mittelstand genau dabei. Buch dir hier dein kostenloses Strategiegespräch und wir schauen uns deine Pipeline gemeinsam an: Termin mit Chris vereinbaren. FAQ – Komplexe B2B Deals gewinnen Was bedeutet „No Decision" im komplexen B2B Vertrieb? „No Decision" heißt, dass ein Kunde sich am Ende eines Verkaufsprozesses gar nicht entscheidet – weder für dich noch gegen dich. Statt eines Auftrags oder einer Absage passiert: nichts. Studien zeigen, dass 40 bis 60 % aller qualifizierten B2B-Pipelines so enden. Folglich ist das im komplexen B2B Vertrieb der größte Verlustgrund – größer als jeder Wettbewerber. Was ist ein Buying Center B2B? Ein Buying Center B2B (auch Einkaufsgremium oder B2B Entscheidungsgremium) ist die Gruppe von Personen, die im Unternehmen eines Kunden gemeinsam über einen Kauf entscheidet. Im Schnitt sind das 13 interne und außerdem 9 externe Stakeholder. Dazu gehören Fachbereich, Einkauf, IT, Legal und Geschäftsführung – jede Rolle mit eigenen Prioritäten. Wie viele Personen sind an einer B2B-Kaufentscheidung beteiligt? Forrester hat 2025 ermittelt, dass an einer typischen komplexen B2B-Kaufentscheidung im Schnitt 13 interne und 9 externe Stakeholder beteiligt sind. Frühere Studien sprachen dagegen von 5,4 Personen – die Zahl ist in den letzten Jahren also massiv gestiegen, weil Risiken, Compliance und Digitalisierung mehr Abteilungen einbinden. Welche Fragen muss ich stellen, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können? Mindestens fünf: Gibt es ein konkretes Budget? Gibt es einen Critical Event mit Zeitdruck? Wer ist im Buying Center? Wer unterschreibt am Ende und was ist diesem Menschen wichtig? Und außerdem: Was passiert, wenn der Kunde nichts tut? Wer diese Fragen nicht beantwortet bekommt, schreibt das Angebot oft umsonst. Was ist ein Mobilizer im komplexen B2B Vertrieb? Ein Mobilizer ist eine Person im Buying Center, die intern Veränderung treiben kann und auch will. Er überzeugt Kollegen, räumt Widerstände aus und treibt das Projekt zum Abschluss. Im Buch „The Challenger Customer" wird er als entscheidender Hebel beschrieben, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können – weil ohne ihn der interne Konsens kaum entsteht. Was nimmst du mit? Welche Frage aus dieser Folge wirst du beim nächsten komplexen Angebot zuerst stellen? Schreib es gerne in die Kommentare auf YouTube oder schick mir eine Nachricht auf LinkedIn. Und wenn dir die Folge geholfen hat: Teile sie mit einem Vertriebskollegen, der gerade mal wieder ein Angebot in den Wind schreibt. Das ist nämlich die beste Hilfe, die du ihm heute geben kannst.
Gratis Erstgespräch buchen: https://shorturl.at/Rk5tnDu hattest einen perfekten Sales Call… und plötzlich:Funkstille? Der Kunde war überzeugt.Der Vibe hat gestimmt.Alles sah nach einem Deal aus.Und dann?➡️ Keine Antwort mehr.➡️ Kein Feedback.➡️ Komplettes Ghosting.In diesem Video zeige ich dir, warum das passiert – und wie du es für immer eliminierst.Du erfährst:Warum Ghosting kein Zufall, sondern ein Systemfehler istDas Vertrauensdreieck, das jeden Sale entscheidetDie häufigsten Fehler im Sales-Prozess (die 80% aller Deals killen)Wie du Einwände erkennst, bevor sie zu Ghosting werdenWas du konkret tun kannst, wenn dich ein Kunde JETZT gerade ghostetUnd das Wichtigste:
Bonjour und Arrividerci! Giulia hat das Siegerland Frankreichs besucht und eine zweifelhafte Freundschaft mit einem Zebra geschlossen, das möglicherweise schon 17 Jahre lang auf sie sauer ist. Chris hat seit mehreren Nächten nicht mehr schlafen können, aber nicht etwa wegen seines Coachella-Besuchs, sondern wegen einer (Zitat) "sehr guten Kaffeebohnenberatung". Ob zwischen Vincent Raven und Corax wirklich Funkstille herrscht, werdet ihr in diese Folge nicht erfahren – dafür bekommt ihr aber die Antwort auf die Frage, warum Chris und Giulia wahrscheinlich bald mit wildfremden Menschen Pfand wegbringen werden und weshalb Mike Heiter beim nächsten runden Geburtrstag von Giulia sich mit an das Kuchenbuffet setzten wird. Die Masken fallen!Besuche Giulia und Chris auf Instagram: @giuliabeckerdasoriginal und @chris.sommerHier findest du alle Infos und Rabatte unserer Werbepartner: linktr.ee/drinniesUnser Intro stammt von Sam Wilkes. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kontaktabbruch in Familien betrifft in Deutschland etwa jede fünfte Vater-Kind- und jede zehnte Mutter-Kind-Beziehung — und trotzdem wird kaum irgendwo so wenig miteinander und so viel übereinander geredet wie in dieser Debatte. In dieser Folge schaut sich Franca beide Seiten an: den unsichtbaren Schmerz verlassener Eltern, die eine Trauer ohne gesellschaftliche Form erleben, und den langen, erschöpften Weg erwachsener Kinder, die oft jahrelang versucht haben, gehört zu werden, bevor sie gehen. Wenn du Hilfe suchst: Selbsthilfe für verlassene Eltern: https://verlassene-eltern-hilfe.de/ Selbsthilfe für erwachsene Kinder mit Kontaktabbruch: https://www.selbsthilfenetz.de/suchen-und-finden/selbsthilfegruppe-finden/details/50086-shg-der-harte-cut-mit-dem-kontaktabbruch-zur-familie-leben Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Funkstille nach Streit fühlt sich für den einen wie „Ruhe“ an – für den anderen wie Strafe. In dieser Folge erzähle ich eine Alltags-Fallakte (Samstagabend, Film, Streit, Tür knallt, er geht raus – und am Morgen danach ist Eis) und zeige dir, warum Funkstille Beziehungen so tief verunsichert. Wir klären: • wann Rückzug wirklich Überforderung/Nervensystem ist – und wann es ein Machtmuster wird • woran du den Unterschied erkennst: Pause mit Rahmen vs. Eis ohne Kontakt • warum Funkstille dein Nervensystem in Alarm versetzt (und dich klein oder pushy macht) • drei Sätze, die Würde schaffen statt Betteln • die 24-Stunden-Regel (Mini-Check-in), damit Streit nicht zum emotionalen Winter wird Kommentarfrage: Bist du eher Team Rückzug oder Team Verfolger – und was wäre dein kleinster Schritt Richtung Frieden: Mini-Check-in oder klare Grenze? Wenn du Unterstützung willst (online oder auf Mallorca): Link/Infos in den Shownotes.
Moin Leute! Da sind wir wieder und schlagen die Brücke von Norddeutschland bis ans andere Ende der Welt nach Neuseeland. In der heutigen Folge von "Poddes mit Ketchup" geht es bei uns gewohnt chaotisch, aber hochgradig nerdig zu. Wir haben uns einmal quer durch das Universum gequatscht – von der perfekten Grillkohle bis hin zur Funkstille hinter dem Mond. Schnappt euch ein Kaltgetränk, lehnt euch zurück und genießt den Deep Dive!Hier sind die Highlights der aktuellen Folge: Grillhütten-Gate: Marv ist über dubiose Grillhütten-Werbung gestolpert und Chris hat als Exil-Neuseeländer absolut keine Ahnung, wovon er redet. Außerdem gibt's ein Fleisch-Versprechen für die Saison
So weit weg wie nie zuvor: Während "Artemis 2" einen Rekord bricht, wird klar, wie klein wir im Universum wirklich sind. Ein Moment voller Ehrfurcht. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Du schreibst tagelang oder sogar wochenlang mit einem Mann. Vielleicht habt ihr euch schon getroffen, es fühlt sich leicht an, vielversprechend. Und dann – plötzlich Funkstille. Keine Nachricht mehr, keine Erklärung. Ghosting. In dieser Episode von Project Love spreche ich über eine neue Perspektive auf ein Thema, das viele Frauen im Dating frustriert und verunsichert. Denn so schmerzhaft Ghosting auch sein kann – es kann auch ein klares Signal sein, das dir etwas Wichtiges zeigt. In dieser Folge teile ich meine Gedanken dazu, ✨ warum Ghosting oft mehr über die andere Person aussagt als über dich ✨ weshalb es sich lohnt, es nicht persönlich zu nehmen ✨ welche typischen Fehler viele Frauen danach machen ✨ und warum Ghosting dir manchmal sogar Zeit, Energie und Herzschmerz ersparen kann Außerdem erzähle ich eine persönliche Erfahrung aus meinem Datingleben und warum ich rückblickend sogar dankbar dafür bin. Diese Episode ist eine Einladung, Ghosting aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Nicht als Beweis dafür, dass etwas mit dir nicht stimmt, sondern als Hinweis darauf, dass dieser Mensch vielleicht einfach nicht der Richtige für dich war. Wenn du anfangen möchtest etwas in deinem Liebesleben zu verändern, dann lade ich dich zu den nächsten Schritten ein: • Kostenlose Meditation: Manifestiere deinen Partner durch eine neue Energiefrequenz https://go.maria-adamer.com/meditation-partner-manifestieren • Magnetic Call: ein persönliches Gespräch, in dem wir schauen, wo du gerade stehst und welche nächsten Schritte für dich sinnvoll sind: https://api.leadconnectorhq.com/widget/bookings/11-magnetic-call-mit-maria
Die Themen: Störenfried-Studie; Der Kanzler schickt SMS und ruft an – doch in Spanien herrscht Funkstille; Bund will Tankstellen nur eine Preiserhöhung am Tag erlauben; Boris Palmer bietet Grünenchef Banaszak Gespräch an; Spruch gegen AFD-Jugend: Ermittlungen gegen Jan Fleischhauer eingestellt; Muslim über Umgang mit Rassismus-Studie: Die nächste Ohrfeige für uns Diskriminierte; Hendrik Wüst ist wieder Papa geworden; Elefant in Bangkok randaliert in Michelin-Restaurant. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Im LÄND ist gerade Funkstille zwischen den Wahlgewinnern - kann nur besser werden...
Hier gehts zum Beitrag ►► https://passives-einkommen-mit-p2p.de/p2p-kredite-10-26-twino-russland Hier kannst du der Community beitreten ►► https://bit.ly/p2p-community Willkommen zu den neuen P2P Kredite News. Bei TWINO gibt es einen großen Sprung bei den Russland Rückzahlungen und Anleger sehen plötzlich deutlich mehr Geld zurückfließen. Die Immobilienplattform Devon schließt ein altes Crowdestate Projekt vollständig ab. Bei Reinvest24 gibt es nach langer Funkstille ein neues Update zum laufenden Abwicklungsprozess. Lendermarket bringt einen neuen Kreditgeber auf die Plattform. Nectaro & InRento erreichen wichtige Finanzierungsmeilensteine. 5 P2P News in extremer Kürze auf YouTube, dem Blog & hier, damit ihr auf dem aktuellsten Stand seid. Ganz schnell & ganz kurz unter dem Motto, 5 News in 5 Minuten. Viel Spaß mit den News der letzten Woche.
Seit dem 8. Januar war hier Funkstille. Kein Drama, kein großes Konzept – wir sind einfach im ganz normalen ADHS-Zeitstrudel verloren gegangen. Irgendwo zwischen „Diese Woche nehmen wir auf“ und „Ups, welcher Monat ist eigentlich?“ waren plötzlich ein paar Monate vorbei.Jetzt sind wir wieder da. Ohne konkretes Thema, aber mit einem überraschend guten Gespräch, ehrlichen Abschweifungen und genau dem Chaos, das halt zu uns gehört.Wir geloben Besserung. Mit Reminder. Vielleicht sogar mehreren.Schön, dass ihr noch da seid. Und falls nicht – wir verstehen es. Aber kommt bitte zurück.
Beyond Breakup - Der Podcast für Liebeskummer, Trennung & Eifersucht
„Mal Nähe, mal Distanz. Mal brennendes Interesse, dann wieder tagelange Funkstille.“ Wenn du dich in deiner Beziehung oder Kennenlernphase ständig fragst, ob sie einfach nur verwirrt ist oder ob du etwas falsch gemacht hast, dann ist diese Folge für dich. Wir räumen mit dem größten Mythos auf: Mixed Signals sind keine Verwirrung – sie sind Informationen. In dieser Episode von „Zurück ins Beziehungsglück“ erklären Ralf Hofmann und Felix Heller, was psychologisch wirklich hinter ambivalentem Verhalten steckt. Du erfährst, warum Männer oft den Fehler begehen, positive Signale zu überinterpretieren, während sie ihren eigenen „moralischen Selbstverrat“ ignorieren.
Heute aus dem Format "nachgefragt": Fachlich stark zu sein, reicht nicht. Wirkliche Führung zeigt sich im Umgang mit Enttäuschung, Konflikt und verletztem Ego. In dieser Folge geht es darum, warum große Karrieren selten an Kompetenz scheitern, sondern an fehlender Reife im Zwischenmenschlichen. Du bekommst konkrete Impulse, wie du Beziehungen klärst, Funkstille durchbrichst und aktiv Verbindung aufbaust. Außerdem erfährst du, warum dein Inner Circle über deinen langfristigen Erfolg entscheidet. Eine Folge für alle, die Einfluss gewinnen wollen, ohne ihre Integrität zu verlieren.Mehr Infos zu Ingenieurshelden findest du hier: www.ingenieurshelden.de
Ein Jahrzehnt lang war sie das Gesicht einer ganzen YouTube-Generation: Bianca Heinicke – besser bekannt als BibisBeautyPalace – war mit über 2 Milliarden Aufrufen die erfolgreichste Influencerin Deutschlands und verdiente mit Social Media und ihrer eigenen Drogerie-Marke Millionen. 2022 verschwand Bibi vom einen Tag auf den anderen und mit ihr eine Identitätsfigur für Millionen von Followern. Zwei Jahre lange herrschte Funkstille bis sie sich als Bianca wieder der Öffentlichkeit zeigte. In unserem Gespräch spricht sie über die Schattenseiten ihres vermeintlich perfekten Lebens, von dem sie heute sagt, dass es nicht ihr eigenes war. “Ich habe nicht so gelebt, wie ich es mir gewünscht hätte, sondern so, wie es erforderlich war.” Bianca erzählt offen von Druck, Erwartungen, Selbstzweifeln und darüber, warum sie bereit war, alles hinter sich zu lassen. Was blieb, war die Frage: “Wer bin ich jetzt eigentlich noch?” In einer intensiven Therapie hat sie darauf eine Antwort gefunden und ist heute wieder zurück in den Sozialen Medien. Doch diesmal nutzt sie ihre Reichweite für eine ganz andere Mission. Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner Aufnahmedatum: 17. Februar 2026 KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:01:30) - Nicht gesehen werden: Der Preis des Ruhms (00:38:08) - Der Malediven-Moment: Wenn Erfolg nicht glücklich macht (01:15:29) - Therapie und Transformation: Die Reise zu sich selbst (01:47:05) - Pseudo-Ich vs. wahres Ich: Wer bin ich wirklich? (02:16:48) - Verantwortung als Superpower: Die neue Mission (02:52:29) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Bianca: Buch: https://www.next-level-verlag.de/products/wie-man-geschichte-schreibt Youtube: https://www.youtube.com/ @BibisBeautyPalace Instagram: https://www.instagram.com/biancaheinicke/?hl=de {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Mein Ziel ist, der beste Podcast Host Deutschlands zu werden. Ich verspreche dir, die spannendsten Gäste an meinen Tisch zu holen. 100% Realtalk. No Bullshit. #besterpodcast. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Beyond Breakup - Der Podcast für Liebeskummer, Trennung & Eifersucht
Du wartest auf eine Antwort. Du siehst, dass sie online war. Und mit jeder Stunde ohne Reaktion wird die innere Unruhe größer. Funkstille nach einer Trennung fühlt sich für viele Männer an wie ein Urteil. Als hätte sie sich entschieden. Als wärst du egal geworden. Doch genau hier liegt der größte Denkfehler. In dieser Folge von Zurück ins Beziehungsglück erklären Ralf Hofmann und Felix Heller, Gründer von Beyond Breakup und SPIEGEL-Bestseller-Autoren, was Funkstille psychologisch wirklich bedeutet, warum sie so massiv triggert und warum gerade dein aktuelles Verhalten darüber entscheidet, ob sich die Situation endgültig schließt oder wieder Bewegung entsteht. Diese Episode richtet sich an Männer nach einer Trennung, die keine Antwort mehr bekommen, sich ohnmächtig fühlen und nicht wissen, ob sie reagieren oder schweigen sollen. Es geht nicht um Textvorlagen. Es geht um Dynamiken, emotionale Regulation und strategische Klarheit.
Don't call it a comeback! Ich war ja nur ein paar Wochen weg. Warum ich eine kurze Pause eingelegt habe, erkläre ich dir in einem kurzem Update. Die Ideen für das Beijing Briefing werden mir jedenfalls nicht ausgehen, und schon bald werden neue Folgen kommen - ob wöchentlich oder etwas weniger oft, das wird sich dann zeigen. Viel Spaß beim Hören und an alle, die feiern: xīn nián kuài lè!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge erzähle ich von einer Entscheidung, die mich als Geschäftsführer alles andere als beliebt gemacht hat. Mitten in der Krise, vier Wochen vor dem wichtigsten Launch des Jahres, musste ich eine klare und unpopuläre Ansage machen.Samstagsarbeit in der Vorweihnachtszeit war für mein Team alles andere als willkommen. Die Reaktionen reichten von Frust über Funkstille bis hin zu offenem Widerstand. Und trotzdem war diese Entscheidung notwendig, um das Unternehmen zu stabilisieren. Ich spreche darüber, warum Führung nicht bedeutet, gemocht zu werden. Und warum ein gewisser Anteil an Widerstand kein Führungsfehler ist, sondern oft ein Zeichen von Klarheit. Dabei geht es auch um die 90–10-Regel: Warum nicht alle hinter dir stehen müssen und sollen. Diese Folge ist für alle Führungskräfte, die mit schwierigen Mitarbeitenden und harten Entscheidungen ringen.
Wir sind zurück aus der Funkstille und feiern das Comeback direkt mit unserer legendären Karnevals-Doppelfolge! In dieser Folge nehmen wir euch mit an Weiberfastnacht – mitten ins kölsche Karnevalschaos, inklusive vollgepacktem Kühlschrank, Mettbrötchen und Berliner (aka Krapfen für alle Österreicher:innen). Doch nicht nur die wilden Partynächte und kuriosen Kostümstories stehen im Mittelpunkt: Wir reden über Karnevalstraditionen, Hassmomente, die Absurdität von Food-Neurosen und warum manche Kostüme für uns absolute No-Gos sind. Erfahrt, welche Bedeutung es wirklich hat, als Matrose oder Schneewittchen zu gehen, warum Kölner Fußballspieler dieses Jahr auf der Party fehlen und was passiert, wenn man auf einer privaten Firmenfeier landet, zu der man eigentlich gar nicht eingeladen ist. Natürlich gibt's auch wieder die moralische Frage der Woche und jede Menge ehrliche Insights aus unserem Freundeskreis. Holt euch ein Kölsch, denn diese Folge bringt euch garantiert in Karnevalsstimmung – ob ihr wollt oder nicht!
In dieser Folge gibt's ein ehrliches Lebensupdate: Was gerade abgeht, was in den nächsten Monaten ansteht – und was sich verändert, wenn plötzlich einer von zwei besten Freunden in einer Beziehung ist.Wir sprechen über rosarote Phasen, unbeantwortete Nachrichten, Funkstille ohne böse Absicht und die stillen Konflikte, die Freundschaften ins Wanken bringen können.Warum meldet sich jemand weniger? Ab wann fühlt man sich ersetzt? Und wie ehrlich darf man sein, ohne alles kaputtzumachen?Eine Folge über Nähe, Distanz und die Frage, wie man Freundschaften hält, wenn das Leben sich weiterdreht.Janahttps://www.instagram.com/janardlph?igsh=d2p0NWZwaXIzMHc2Timhttps://linktr.ee/LifeOfTim Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Funkstille nach der Bewerbung – Sie kennen das vielleicht: Sie schicken Ihre Unterlagen ab und … nichts passiert. Keine Einladung, keine Rückmeldung, kein Feedback. Dieses „schwarze Loch Bewerbung“ nagt an Motivation und Selbstwert. In dieser Folge spreche ich, Tanja Herrmann‑Hurtzig Karrierecoach, darüber, warum das so häufig passiert, was hinter dieser Bewerbungs‑Funkstille steckt und wie Sie sich wieder sichtbar machen – statt im Bewerbungs‑Labyrinth zu verschwinden. Sie bekommen konkrete Impulse, Perspektiven und Handlungsschritte, wie Sie: ✅ Ihre Bewerbungsstrategie schärfen, ✅ Ihre Haltung im Bewerbungsprozess verändern, ✅ wieder mehr Kontrolle & Selbstwirksamkeit gewinnen.
Hand aufs Herz: Wenn du an massives Umsatzwachstum denkst, woran denkst du zuerst? Vermutlich an Kaltakquise, neue Leads oder volle Messehallen. Doch wenn wir ehrlich sind, vernachlässigen wir dabei oft den wichtigsten Hebel für nachhaltigen Erfolg: die Kundenbindung B2B. Fast 90 Prozent der B2B-Vertriebe tappen in diese Falle. Denn wir sind Jäger. Wir wollen die Trophäe an der Wand. Aber was passiert eigentlich, nachdem der Vertrag unterschrieben ist? Oft herrscht dann Funkstille oder der Kunde wird lediglich „verwaltet". Dabei liegt genau hier, direkt vor deiner Nase, das größte ungenutzte Potenzial deines Unternehmens. In dieser Episode habe ich deshalb mit Manuel Spors gesprochen. Er ist Experte für Bestandskundenmanagement und Autor des neuen Buches „Die Loyalitätsformel". Gemeinsam zerlegen wir den Mythos, dass Wachstum immer „neu" bedeuten muss. Stattdessen schauen wir uns an, wie du den Customer Lifetime Value steigern kannst, ohne ständig dem nächsten Lead hinterherzujagen. Die Akquise-Falle: Warum Kundenbindung B2B oft scheitert Kennst du das beklemmende Gefühl der Kaufreue? Du kaufst ein neues Auto, fährst stolz vom Hof, und an der ersten Ampel siehst du den Wagen, den du nicht genommen hast. Plötzlich fragst du dich: War es wirklich die richtige Entscheidung? Deinem Kunden geht es haargenau so. Nach der Unterschrift fällt die emotionale Kurve oft rasant in den Keller. Genau in diesem kritischen Moment lassen viele Vertriebe jedoch los. Der Kunde wird lieblos an den Innendienst oder einen Sachbearbeiter übergeben mit dem Gedanken: „Der macht das schon". Das ist allerdings ein fataler Bruch für eine echte Kundenbindung B2B. Manuel nennt dieses Phänomen die „Akquise-Falle". Wir investieren Unmengen an Energie, um den Kunden durch die Tür zu kriegen. Doch sobald er drin ist, behandeln wir ihn wie eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist es statistisch gesehen viel einfacher und günstiger, an jemanden zu verkaufen, der dir bereits vertraut. Customer Lifetime Value steigern: Das Starbucks-Prinzip im B2B Lass uns über den Customer Lifetime Value (CLV) sprechen. Das ist der Gesamtwert, den ein Kunde über die gesamte Dauer der Zusammenarbeit für dich hat. Um diesen Wert zu maximieren, müssen wir von den Besten lernen. Ein geniales Beispiel ist Starbucks. Ein Neukunde darf Starbucks angeblich bis zu 1.000 Euro kosten. Das klingt für einen 6-Euro-Kaffee zunächst verrückt, oder? Aber Starbucks rechnet anders: Wenn du einmal Kunde bist und zufrieden bist, kommst du wieder. Woche für Woche. Jahr für Jahr. Folglich ist der CLV gigantisch hoch. Im B2B-Umfeld ist das sogar noch extremer. Ich habe Kunden erlebt, die dachten, sie hätten einen „guten Deal" über 50.000 Euro gemacht. Auf meine Frage, wie viel der Kunde insgesamt in dieser Kategorie einkauft, kam jedoch heraus: 5 Millionen. Der Verkäufer hatte also gerade mal 1 Prozent des Potenzials abgeschöpft. Die wichtigste Frage, die du heute stellen kannst, um deinen Customer Lifetime Value zu steigern: Welches Potenzial hat dein Kunde wirklich? Upselling und Cross-Selling: Motoren für Bestandskundenmanagement Wie holst du dieses schlummernde Potenzial ab? Die Antwort liegt im intelligenten Upselling und Cross-Selling. Aber bitte nicht plump, sondern mit Stil. Stell dir vor, du sitzt in einem guten italienischen Restaurant. Du bist satt. Der Kellner kommt und fragt lustlos: „Noch ein Dessert?" Deine Antwort ist automatisch: „Nein, danke." Szenario B: Der Kellner rollt einen Wagen direkt an deinen Tisch. Du siehst die frische Mousse au Chocolat, das Tiramisu, es duftet herrlich. Er fragt gar nicht, ob du willst. Er zeigt dir das Erlebnis. Deine Chance, „Nein" zu sagen, sinkt dramatisch. Genau das müssen wir im Vertrieb tun, um die Kundenbindung B2B zu festigen: Upselling: Biete die VIP-Variante an. Mehr vom Selben, aber besser, schneller, exklusiver. Cross-Selling: Was ergänzt das Produkt perfekt? Manuel hat als Fotograf früher nur die Hochzeit fotografiert. Dann kam die Fotobox dazu. Später das Video. Schließlich das After-Wedding-Shooting. Aus einem Auftrag wurde so ein Vielfaches an Umsatz. Die Loyalitätsformel: Touchpoints für langfristige Kundenbindung B2B Echte Loyalität passiert nicht durch Zufall. Sie braucht System. Denn dein Kunde hat ein Leben, eine Familie, Hobbys. Er denkt nicht 24/7 an deine Firma. Deshalb musst du ihn daran erinnern, dass es dich gibt – aber mit Mehrwert, nicht mit Spam. 1. Der strategische Newsletter im Bestandskundenmanagement Vergiss den wöchentlichen „Wir sind so toll"-Newsletter. Manuels Steuerberater schickt stattdessen alle drei Monate ein Update: Was hat sich rechtlich geändert? Wo gibt es Handlungsbedarf (z.B. Förderungen)? Der Kunde muss nur antworten: „Ja, brauche ich." Das ist Service, kein Spam, und stärkt die Bindung enorm. 2. Der Podcast als Instrument, um den Customer Lifetime Value zu steigern Ein eigener Podcast ist ein mächtiges Tool für Bestandskundenmanagement. Lade deine Kunden ein! Lass sie über ihre Erfolge sprechen. Das hat mehrere Vorteile: Wertschätzung für den Kunden (er bekommt eine Bühne). Das perfekte Testimonial für Neukunden. Ein exzellenter Grund, wieder Kontakt aufzunehmen. 3. Echte Überraschungen (Der Ritz-Carlton-Moment) Die Geschichte vom vergessenem Kuscheltier im Ritz Carlton ist legendär. Das Hotel schickte das Stofftier nicht einfach zurück, sondern machte Fotos davon am Pool und an der Bar („Ich mache noch länger Urlaub") und sendete diese mit. Der Aufwand? 10 Minuten. Der Effekt? Lebenslange Treue der Eltern. Was ist dein „Kuscheltier-Moment" für deine Kundenbindung B2B? Vielleicht eine handgeschriebene Karte zum Frühlingsanfang statt der 08/15-Weihnachtskarte, die eh im Müll landet? Fazit: Dreh den Trichter um (Bow Tie Funnel) Wir reden im Vertrieb oft vom Sales Funnel. Oben viel rein, unten kommt der Abschluss raus. Aber eigentlich geht es danach erst richtig los. Denk an eine Fliege (Bow Tie). Nach dem Knoten (dem Kauf) öffnet sich der Trichter wieder: Upselling, Cross-Selling, Empfehlungen. Wenn du deinen Vertrieb darauf ausrichtest, wird die Neukundenjagd plötzlich zweitrangig. Du wächst entspannter, profitabler und mit mehr Freude. Fang an, deine Bestandskunden nicht nur zu verwalten, sondern zu begeistern. Möchtest du wissen, wie viel Potenzial wirklich in deinem Vertrieb schlummert und wie du deine Kundenbindung B2B professionalisierst? Lass uns sprechen. Geschätzte Lesedauer: 6 Minuten Wie sind deine Erfahrungen? Fokussierst du dich auf Neukunden oder pflegst du deinen Bestand? Schreib mir gerne auf LinkedIn oder Instagram!
Sie hatten ein gutes Gespräch mit einem internen Recruiter – und dann: Funkstille.Viele Kandidaten denken sofort: „Ich bin raus.“In Teil 2 zeige ich, warum das oft nicht stimmt – und was im Inhouse-Recruiting im Hintergrund wirklich passiert: mehrere Rollen parallel, mehrere Kandidatenquellen, Stakeholder-Abstimmungen, Freigaben und interne Prozesse.Wichtig: Das ist keine Kritik an internen Recruitern – im Gegenteil. Viele sind hervorragende Partner und kennen die interne DNA besser als jeder Externe. Kandidaten müssen nur verstehen: Inhouse tickt anders als Headhunter/Agency.In dieser Episode lernen Sie:Warum Inhouse Recruiting häufig wie „Ghosting“ wirkt – obwohl es Systemlogik istWieso Kandidaten bei Inhouse professionell nachfassen müssen (und wie genau)2 Follow-up-Sätze, die fast immer funktionieren (ohne Druck, ohne needy zu wirken)Gehalt in Inhouse-Prozessen: warum es stärker an Bands/Approvals hängt – und wie Sie das smart spielenWarum interne Recruiter die interne Kultur oft besser kennen – und spezialisierte Headhunter wiederum in Nischen schneller und gezielter liefern
❤️ Get Him Back – So gewinnst du ihn zurück
In dieser Folge spricht Tony über seine aufregende, aber auch mysteriöse Reise durch Pragmata, der neuen IP aus dem Hause Capcom. Bereits 2020 angekündigt, verschwand das Spiel lange von der Bildfläche und ließ Fans ratlos zurück. Nun gibt es endlich wieder Infos und ein Veröffentlichungsdatum 24. April 2026. Mehr über die lange Funkstille seit der Ankündigung. Die große Überraschung: Die Pragmata-Demo, die im Rahmen des Nintendo Partner Showcase veröffentlicht wurde! Erste Eindrücke, Erwartungen und: Lohnt sich der Hype? Ob du schon seit 2020 gespannt wartest oder gerade erst auf den Titel aufmerksam geworden bist – diese Folge ist dein Update zu einem der rätselhaftesten Spiele der letzten Jahre. Wichtige Links: https://www.capcom-games.com/pragmata/de/ picks.couchgrindsgitarren.de
Dein Spezialist für assistive Technologie, Schulung, Fernwartung und Fritz!Box-OptimierungHier sind wir: https://schulze-graben.deSonntag, 12 Uhr – Zeit für Sonntagsmusik im SMYTECH. Und diesmal gibt's einen Song, der auf den ersten Blick nach Gute-Laune-Nummer klingt, aber inhaltlich ziemlich direkt ist: „The check is due“. Die Botschaft ist klar: So geht's nicht weiter. Jetzt ist die Abrechnung fällig. Und genau das passt perfekt zum Ende des Resilienzmonats Januar, unser Resilienzmonat – weil Resilienz eben nicht nur „durchhalten“ bedeutet, sondern auch Grenzen ziehen, Dinge beenden und sich selbst wieder ernst nehmen.Joachim „Jockl“ Schulze rahmt den Track als das, was viele von uns kennen: Du bist jahrelang der Mensch, der immer einspringt – löst Probleme, schleppt mit, rettet Situationen, bleibt höflich, bleibt verfügbar. Und irgendwann kippt's. Nicht in Drama, sondern in Klarheit: Der Preis für das ganze Mittragen wird sichtbar. Der Song feiert nicht die Eskalation – er feiert den Moment, in dem du merkst: Ich spiele das Spiel nicht mehr mit.Worum geht's im Song?„The check is due“ erzählt eine Geschichte von einseitiger Freundschaft, fehlender Wertschätzung und dem Muster, dass Verantwortung immer beim anderen landet – bis der Erzähler das endlich stoppt.Immer helfen, nie Hilfe bekommen: Wenn es beim anderen brennt, bist du sofort da. Wenn du selbst Unterstützung brauchst: Funkstille.Respektlosigkeit als „Normalzustand“: Du schleppst, organisierst, fängst auf – und bekommst im Gegenzug Schulterzucken.Gaslighting & Schuldumkehr: „In deiner perfekten Logik bist du nie schuld“ – das ist der Kern: Der andere ist immer raus, du bist immer zuständig.Der Wendepunkt: „What you piled up, it's gonna stop.“ Alles, was sich angestaut hat, wird nicht mehr geschluckt. Schluss mit dem Konto, das nur du fütterst.Warum das in den Resilienzmonat gehörtDie Folge trifft genau diese Resilienz-Lektion, die unbequem ist: Manchmal ist Lachen leichter als Weinen – und manchmal ist Klartext leichter als weiteres Aushalten. Der Song bringt das mit einem leichten Sound rüber, aber die Message ist messerscharf: Grenzen setzen ist kein Angriff. Es ist Selbstschutz.Für wen ist diese Episode?Für alle, die…zu oft „ja“ gesagt haben, obwohl sie „nein“ meinten,sich in Beziehungen/Freundschaften ständig verantwortlich fühlen,merken, dass Hilfsbereitschaft ohne Gegenseitigkeit irgendwann Selbstaufgabe wird,am Ende eines anstrengenden Monats/Zeitraums den Gedanken haben: Jetzt reicht's – und das ist okay.„The check is due“ ist damit nicht nur Sonntagsmusik, sondern ein kleiner Reminder: Du darfst freundlich bleiben – und trotzdem konsequent.Schön, dass du dabei bist.Wenn du Heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas zurück.Das ist ganz einfach. Besuche https://danke.schulze-graben.de und zeig mir, ob dir die Show gefallen hat.Kleine Gesten machen den Unterschied.
Der Kontakt ist komplett abgebrochen – keine Antwort, kein Lebenszeichen, nichts.Und du fragst dich: Was bedeutet das? Habe ich noch eine Chance? Was soll ich jetzt tun? In dieser Folge von „Trennung? Nein danke!“ spreche ich, Florian Pohl – Ex-zurück-Experte von Love Repair – über genau diese schwierige Phase nach der Trennung: Warum Kontaktabbruch nicht automatisch „keine Gefühle mehr“ bedeutetWelche typischen Fehler du JETZT unbedingt vermeiden musstWie du mit Fingerspitzengefühl reagierst – statt aus Angst zu handelnUnd wie du trotz Funkstille wieder Nähe aufbauen kannst, ohne zu klammern Denn: Auch wenn gerade nichts kommt – du kannst den Wendepunkt aktiv vorbereiten. Aber nur, wenn du weißt, wie. Du willst nicht weiter im Dunkeln tappen? Dann geh den nächsten Schritt. Hol dir jetzt echte Klarheit für deine Situation, damit du nicht aus Panik oder Hoffnung Fehler machst, die alles zerstören. Ich zeige dir, wie du aus der Funkstille eine neue Chance machst – ohne dich zu verbiegen.
Sauerland Valley ist zurück.Nach fast zwei Jahren Pause sitzen wir wieder im Studio – Philipp und Moritz. Kein großes Script, keine Show – einfach erstmal ehrlich: Was war los? Warum war Funkstille? Und warum fühlt es sich jetzt wieder richtig an?Wir reden über die Anfänge von Sauerland Valley: Zurück ins Sauerland, zurück nach Winterberg – mit Ideen im Kopf und ziemlich schnell auch mit der Realität auf dem Land. Über Events als Anfang (Sauerland Valley Let's Talk), über Begegnungen, die hängen geblieben sind, und darüber, warum der Podcast irgendwann in Richtung „Unternehmer-Vita“ gekippt ist – obwohl das nie unser Ziel war.Und wir sagen ganz klar: Das wird jetzt anders.Warum es so lange ruhig war (und warum Sauerland Valley nie weg war)„Die zerstörten Folgen“ und was davon vielleicht doch noch zurückkommtWie Sauerland Valley als Marke entstanden ist – und warum sie Potenzial hat, ohne sich festzulegenWarum wir weg wollen vom reinen Unternehmerfokus (und was stattdessen kommt)Unser neues Setup: Plug-and-Play-Studio, mehr Spontanität, weniger OverproductionWarum Events und echte Begegnungen wieder wichtiger werden (gerade in Zeiten von KI & Content-Flut)Ein Thema, das Philipp gerade richtig triggert: Dorf-Apps / Bürger-Apps – warum tut man sich das eigentlich an? (Teaser für eine kommende Folge)Wie ihr Teil der Community werden könnt: Themen, Ideen, Geschichten – schickt's rüber.Was euch in Staffel 3 erwartet:Mehr Folgen mit uns beiden, mehr Themen, mehr Reibung – und Gäste nicht als „Name in der Headline“, sondern als Menschen, die wirklich was beitragen. Wir wollen tiefer rein, nicht nur Oberfläche kratzen.
In dieser Folge der Case-Klinik widmen wir uns einem Thema, das viele Führungskräfte betrifft – besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten: Was passiert mit dem Selbstwert, wenn plötzlich der Titel weg ist – und der Arbeitsmarkt schweigt?Ausgangspunkt ist eine E-Mail eines Hörers. Die Situation: Nach 18 Jahren in leitender Position endet das Arbeitsverhältnis im Rahmen einer Reorganisation. Die Bewerbungsphase ist zäh – und jede Absage fühlt sich weniger wie eine fachliche Entscheidung an, sondern wie ein Urteil über die eigene Person.Wir nehmen diesen Fall zum Anlass, um tiefer zu schauen:Was macht es mit uns, wenn nicht nur ein Job, sondern auch ein Teil der Identität wegbricht?Wie wirken Scham, Zynismus oder Härte als Ersatzgefühle – wenn Angst, Trauer oder Wut keinen Raum bekommen?arum helfen Bewerbungscoaching und Optimierung oft nicht weiter – wenn alte Skriptmuster unbewusst den Ton angeben?Und wie gelingt es, trotz Absagen, Funkstille und Unsicherheit im „Ich bin okay – du bist okay“ zu bleiben?Wir sprechen über transaktionsanalytische Konzepte wie Lebensskript, Maschensysteme und Grundpositionen – und darüber, wie Bewerbungen zur Bühne alter Überlebensstrategien werden können.Und wir fragen uns: Was wäre, wenn wir nicht nur besser performen, sondern tiefer verstehen – um neue Wege wirklich zu gehen?
Als Schauspielerin Andrea Sawatzki ihrem Mann und Schauspielkollegen Christian Berkel einen neuen großen Hund angekündigt hat, gab es erst mal Funkstille. Mittlerweile liebt er das neue Familienmitglied sehr. Bei Thorsten Otto erzählt Andrea Sawatzki von den Zuständen in rumänischen Hunde-Tötungsstationen, aus denen sie regelmäßig Tiere rettet. Sie spricht schonungslos offen über ihre schwierige Kindheit und verrät, warum sie so lange gebraucht hat, um ihrer Mutter eine späte Liebeserklärung zu machen.
Die letzte Folge von Socken in Sandalen ist fast zwei Jahre her. Viel ist passiert, viel hat sich bewegt – und jetzt fühlt es sich wieder richtig an. In dieser Folge melden wir uns zurück, sprechen über die Pause, über das Leben dazwischen und darüber, warum wir wieder Lust auf Gespräche haben. Kein großes Comeback. Einfach ein Wiederanfang. Schön, dass du (noch) da bist.
Hier gehts zum Beitrag ►► https://passives-einkommen-mit-p2p.de/p2p-kredite-50-25-ventus-energy-update Hier kannst du der Community beitreten ►► https://bit.ly/p2p-community Willkommen zu den neuen P2P Kredite News. Ventus Energy blieb das dominierende Thema, hat sich aber deutlich beruhigt. Mintos liefert die nächsten Rückholungsupdates mit viel Stillstand und wenigen Lichtblicken. Swaper bringt endlich den Geschäftsbericht 2024 heraus. InSoil Finance meldet sich nach monatelanger Funkstille zurück. Und mit Devon gibt es eine erste Rückzahlung einer neuen White-Label-Plattform, die in der Community positiv aufgenommen wurde. 5 P2P News in extremer Kürze auf YouTube, dem Blog & hier, damit ihr auf dem aktuellsten Stand seid. Ganz schnell & ganz kurz unter dem Motto, 5 News in 5 Minuten. Viel Spaß mit den News der letzten Woche.
In dieser Folge der Abschweifung geht es um ein Verhalten, das inzwischen zum Standardrepertoire im Internet gehört: Ghosting und Blockieren. „Ich sperre dich, ich lösche dich, ich blockiere dich“ – viele kennen diesen Reflex, online wie offline. Creator schmeißen dich aus der Community, weil dir ein Kommentar „zu ehrlich“ geraten ist. Menschen verschwinden aus deinem Leben, ohne ein Wort zu sagen. Und in Familien wird lieber komplett auf Funkstille geschaltet, statt einen unbequemen Satz auszusprechen. Ich spreche darüber, warum Ghosting und Blocklisten sich nach Kontrolle anfühlen, aber in Wahrheit oft Hilflosigkeit zeigen, wie parasoziale Beziehungen auf Plattformen wie TikTok eskalieren können, wenn Menschen Erwartungen an dich haben, die du nie erfüllt hast, weshalb es einen Unterschied macht, ob ich jemanden stummschalte oder komplett blockiere, und was passiert, wenn in einer Familie alle Kommunikationswege zu sind – bis hin zu der Frage: Wer sagt dir eigentlich, dass dein Vater gestorben ist, wenn dich alle blockiert haben? Dazu kommen die üblichen Abschweifungen: Weihnachtszeit und der Druck, „funktionierende“ Familie zu spielen, das Leben als „schwarzes Schaf“, das sich trotzdem informieren lassen möchte, und die Frage, wie viel Distanz sinnvoll ist, ohne sich komplett von der Welt abzuschneiden. Am Ende geht es um einen einfachen Gedanken: Selbstschutz ja – komplette Funkstille um jeden Preis nein. Wer alles blockiert, blockiert irgendwann auch die Möglichkeit, dass sich Dinge klären können. Danke, dass du zuhörst. Wenn dir die Folge etwas gegeben hat, freue ich mich, wenn du sie teilst, kommentierst oder weiterempfiehlst – natürlich ganz ohne Blockliste.
Die Umfaller-Könige: Wie Unions-Rebellen ihr Rückgrat gegen Pensionsansprüche tauschen +++ CDU: Rentenrebellen sind umgefallen +++ Funkstille im Pentagon: Hallo, ist das wer? Keiner will mit Deutschland sprechen +++ Demozug der Doppelmoral – Gießen zeigt die Fratze der „Demokratieverteidiger“ +++ 1100 Grundschullehrer schlagen Alarm: Kinder können nicht zuhören, keinen Stift halten, nicht allein zur Toilette gehen +++ Ex-EU-Außenbeauftragte Mogherini festgenommen, Ermittlungen wegen möglichem Missbrauch von EU-Geldern – die Brüsseler Elite stolpert über ihre eigene „regelbasierte Ordnung“ +++ Chemieriese Covestro verkauft – Deutschland verliert erneut ein Schlüsselunternehmen +++ TE Energiewendewetter +++ SIGMA Holding – Ihr inhabergeführtes Family Office aus Hohenlohe für Gewerbeimmobilien. Mit 15 Jahren Erfahrung, über 350.000 Quadratmetern vermieteter Flächen und Lösungen für Unternehmer, die mehr wollen als Kreditlinien. Mehr Freiraum unter www.sigma-holding.com Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Konflikte gehören zum Familienleben. Manchmal aber halten es Kinder nicht mehr aus und brechen den Kontakt zu ihren Eltern ab. Was bringt sie dazu? Und wie können beide Seiten damit umgehen – vielleicht sogar wieder zusammenfinden? Haarmann, Claudia www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
#272: Alexander Luchterhandt ist eine schillernde Figur im Berlin der 90er Jahre: Vokuhila, Cowboy-Stiefel, bunte Hosen, ein dicker Mercedes und eine Vergangenheit im Knast. Er kennt jeden in der Hauptstadt, von Kriminellen der Unterwelt bis zu Reportern und Journalisten. Denn Luchterhandt besitzt etwas, das alle wollen: Informationen. Er hört den Polizeifunk illegal ab – wenn die Funkwellen ein Reich sind, dann ist Luchterhandt der König. Doch 2005 verschwindet dieser König plötzlich spurlos. Die Polizei suchte jahrzehntelang nach ihm – ohne Erfolg. Viele sind sich sicher: Luchterhandt wurde ermordet. Aber ein Täter wird nie gefasst. Fast 20 Jahre später meldet sich ein Informant beim Nachrichtenmagazin stern. Er behauptet: Er weiß, wer Alexander Luchterhandt umgebracht hat – und wo seine Leiche liegt. In dieser Folge begleiten wir den stern-Reporter Matthias Bolsinger bei seiner Suche. Wir treffen den Informanten, der nach all den Jahren ins Licht tritt, und folgen den Spuren des Königs der Funkwellen zurück nach Berlin. Vielen Dank an den stern und an Matthias, dass wir diesen spannenden und mysteriösen Fall hier erzählen dürfen! Die ganze Geschichte mit allen Details und verrückten Wendungen hört ihr im Podcast "Luchterhandt" Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch, Linn Schütze Recherche: Matthias Bolsinger Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze, Antonia Bolln Mehr Informationen, Bilder und Videos zum Fall findet ihr auf Social Media unter @mordaufexpodcast Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/MordaufEx) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
stern-Reporter Matthias Bolsinger rekonstruiert das Verschwinden von Alexander Luchterhandt: Er findet einen Mann, der mit Luchterhandt noch an dem Abend verabredet war, an dem er getötet worden sein soll.Anfangs glauben Freunde und Bekannte noch, dass Luchterhandt nur deswegen nicht mehr auftaucht, weil er sich ein paar Tage Auszeit genommen hat. Aber dann mehren sich die Hinweise darauf, dass etwas passiert sein könnte. Luchterhandts Freunde sind alarmiert, trauen sich aber nicht, die Polizei zu informieren, weil sie fürchten, dass dann Luchterhandts geheimes Geschäft, das Funkabhören, auffliegen könnte. Sie suchen ihn auf eigene Faust, steigen sogar in seine Wohnung ein – und finden Spuren, die ihnen noch mehr Sorgen machen.Matthias gelingt es schließlich, Einsicht in die wichtigsten Teile der Ermittlungsakten zu nehmen. Darin macht er eine verblüffende Entdeckung.HINWEIS: „Luchterhandt“ erscheint ab dem 23. Mai überall, wo es Podcasts gibt. Jede Woche erscheint eine neue Folge. Die letzten vier gibt es aber nur bei stern+ und RTL+. Dort ist ab dem 23. Mai schon die komplette Serie verfügbar.Hier die Links:Stern+: www.stern.de/luchterhandt (Das Probeabo kostet aktuell nur einen Euro)RTL+: https://plus.rtl.de/podcast/luchterhandt-51hypuwzaau7oFeedback und Hinweise zum Fall bitte an: luchterhandt@stern.destern Crime und Luchterhandt auf Instagram: https://www.instagram.com/sterncrimeNoch mehr True Crime unter: www.stern.de/crimeCrime-Newsletter-Registrierung unter: https://www.stern.de/service/crime-newsletter/Noch mehr gute Podcasts gibt es kostenfrei bei RTL+. Zum Beispiel das Psychologieformat "So bin ich eben": https://plus.rtl.de/podcast/so-bin-ich-eben-stefanie-stahls-psychologie-podcast-fuer-alle-normalgestoerten-shkh905mmgb9j mit Stefanie Stahl. Oder "exclusiv und ungeschminkt": https://plus.rtl.de/podcast/frau-keludowig-und-tine-exclusiv-und-ungeschminkt-qi2rn6fowtcxm mit Frauke Ludowig und Tine. Oder "Wieder was gelernt" von ntv: https://plus.rtl.de/podcast/wieder-was-gelernt-der-ntv-podcast-d0uld2aqwi6dt. Hört einfach mal rein.+++ Credits Luchterhandt +++Host und Autor: Matthias Bolsinger.Redaktion und Schnitt: Dominik StawskiPostproduktion und Sounddesign: Andolin SonnenMusikproduktion: Paul EisenachSocial Media: Karina Geburzky, Carly LaurenceVideo: Laura Schlüter Rodrigues, Marco Klehn, Emma Wiepking, Tim Kickbusch, Alexander RömerDatenrecherche: Moritz Dickentmann, Sergej MaierCover Art: Frank Dietz, Michel LengenfelderFotografie: Patrick SlesionaRedaktion und Projektmanagement stern: Giuseppe Di Grazia, Isa von Heyl, Nicola Wagner, Kristine Wagner, Jonas Fedders, Ralf SanderProjektmanagement RTL+: Patricia Wyrwich, Luisa HannkeAssociate Producer RTL+: Laura Mangold, Freya PreussExecutive Producer RTL+: Christian SchaltBesonderer Dank gilt: Arne Daniels+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Unser heutiger Gast scheint unsere Liebe zum guten, alten Hörfunk zu teilen – hat sie doch ihr im Oktober 2024 erschienenes Debütalbum in Form einer fiktiven Radiosendung gestaltet. Stilecht werden wir dann auch zwischen den energievollen, tanzbaren Pop-Songs wie dem bereits vielgerühmten "La di frickin da" oder dem disco'esken "Big Heart" immer mal wieder von kleinen Einspielerin daran erinnert, dass wir dem titelgebenden "Channel Mae" lauschen, und mit neuestem Klatsch und Tratsch aus der Welt unserer Heldin versorgt. Wobei "Klatsch und Tratsch" ein wenig in die Irre leitet, schließlich zieht sich durch die autobiografischen Texte der Lieder das ernste Thema "toxische Beziehungen und der Umgang damit." Sowohl solche im privaten, wie auch im beruflichen Miteinander hatten der Norwegerin, die mit bürgerlichem Namen Hedda Grønhaug heißt, schwer zu schaffen gemacht und waren mitverantwortlich dafür, dass nach ihren ersten erfolgreichen Singles und EPs zwischen 2020 und 2022 eine längere Funkstille eintrat, die nun mit dem Album beendet wird. Sie erzählt: "Als junger, hoffnungsvoller Mensch in der Musikbranche ist man oft vielen Akteuren ausgeliefert, die mehr Macht haben als man selbst. In dieser Zeit habe ich deutlich erfahren, dass man für sich selbst einstehen und mit den richtigen Leuten seinen eigenen Weg finden muss. Ich musste die Zusammenarbeit mit einem meiner engsten Teammitglieder beenden, was meine Karriere und mein Leben für lange Zeit auf den Kopf stellte und gleichzeitig zu einer enormen Belastung wurde. Diese Erfahrungen und der damit verbundene Stress beeinflussten natürlich den Schreibprozess und verliehen dem Album eine neue Dimension. Das Songwriting wurde für mich zu einer Möglichkeit, die Gefühle und Erfahrungen zu verarbeiten, die ich durchlebte, und wurde zu einem befreienden Prozess." Mehr erfahren wir von Hedda Mae selbst, wenn sie uns heute im studioeins für ein Interview besucht – und natürlich werden wir bei der Gelegenheit auch das ein oder andere Lied von "Kanal Mae" live hören.
Leider kennen es viel zu viele Menschen viel zu gut. Man lernt jemanden über eine Dating-App kennen, versteht sich gut, trifft sich ein Mal und danach.. Funkstille. Keine Chance mehr Kontakt aufzunehmen. So ziemlich alle haben schon Erfahrungen mit Ghosting gemacht. Warum Ghosten Menschen, wie kann ich es vermeiden, geghostet zu werden und wie gehe ich damit um, wenn es doch passiert? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/beste_freundinnen Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio