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Chaos ist oft nur ein nicht dokumentierter Prozess. Liegt dein Durcheinander an fehlender Disziplin? Nein. Und genau darum geht es in dieser Folge mit Notion-Expertin Tatjana Kiefler. Wenn du als Musikerin* ein Release, Booking und deine Social-Media-Routine gleichzeitig stemmst, begegnet dir ständig dieser eine Satz: laut oder leise, von anderen oder aus deinem eigenen Kopf: »Ich bin kreativ, ich kann einfach nicht strukturiert arbeiten.« Dieser Satz kostet Musikerinnen* Zeit und Geld, denn er schneidet genau das ab, was eigentlich Freiheit schafft: eine Struktur, die deinen Kopf leert und kreative Energie zurückgibt. In dieser Folge spreche ich mit Notion-Expertin Tatjana Kiefler darüber, warum Struktur kein Korsett ist, sondern ein Container, und warum Projektorganisation für Musikerinnen* der unterschätzteste Hebel für mehr kreative Freiheit ist. Wir nehmen im Gespräch den Record-Release-Prozess als Beispiel, der über ein Jahr läuft, und zeigen, wie du ein riesiges Projekt in machbare Wochen-Häppchen zerlegst (und warum du dir bewusst freie Tage einplanen darfst). Das sind deine 3 Learnings aus der Folge: ✓ Struktur ist kein Korsett, sondern ein Container: Das Problem ist nie die Struktur an sich, sondern Systeme, die nicht zu dir passen. Notion lässt sich so bauen, dass es zu deinem Tagesgeschäft passt. ✓ Ein riesiges Projekt wird machbar, wenn du es zerlegst: Definiere klare Start- und Endpunkte und plane nicht mehr als sechs Fokus-Stunden pro Tag, sonst planst du dich systematisch ins Gefühl zu scheitern. ✓ Du musst nicht mit der perfekten Struktur starten: Fang mit deinen Aufgaben an, hol dir ein Template statt zehn, und lass dein System mit dir mitwachsen. Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein, wir gucken gemeinsam, wo du gerade stehst und wie ich dich unterstützen kann, deine Projekte so zu strukturieren, dass mehr kreative Freiheit entsteht.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
Antje Heimsoeth Podcast - Erfolg I Motivation I Leadership I Mentale Stärke im Verkauf
In dieser Podcastepisode, aufgenommen im April 2026, geht es darum, wie man mit negativen Ergebnissen und Gefühlen umgeht. Ich erkläre, dass es wichtig ist, sich schnell von Rückschlägen zu erholen und sich (auch) auf positive Aspekte zu konzentrieren. Es werden verschiedene mentale Techniken vorgestellt, die dabei helfen können, Frustration und Enttäuschung zu überwinden und das eigene Wohlbefinden zu steigern. Key Takeaways Erwartungen überprüfen: Überprüfe deine Erwartungen an dich selbst, andere und Situationen wie Reisen oder Beziehungen. Weniger Erwartungen zu haben, kann zu mehr Zufriedenheit führen, da die Realität selten perfekt mit unseren Vorstellungen übereinstimmt. Sei dir bewusst, dass es keine ideale Traumreise gibt, bei der alles perfekt läuft. Fokus auf das Positive: Das menschliche Gehirn hat eine Negativitätsverzerrung, die dazu neigt, an negativen Dingen haften zu bleiben, während positive Dinge abperlen. Dies ist ein evolutionärer Überlebensmechanismus. Durch bewusste Übungen und Achtsamkeit kann man diesen Mechanismus aushebeln und lernen, auch positive Aspekte in schwierigen Situationen zu erkennen. Positive Aspekte suchen: Suche aktiv nach positiven Aspekten in Situationen, die nicht wie gewünscht verlaufen sind. Beginne Meetings oder Gespräche mit einer positiven Runde, in der jeder ein Erfolgserlebnis teilt. Dies kann die allgemeine Stimmung verbessern und eine positive Grundhaltung fördern. Körpersprache und Lächeln: Achte auf deine Körpersprache, da sie dein Selbstvertrauen beeinflusst und auch von anderen wahrgenommen wird. Eine positive Körpersprache mit einem Lächeln kann Wohlfühlchemikalien freisetzen und deine Stimmung schnell verbessern. Lernchance in Fehlern sehen: Jede Niederlage und jeder Fehler ist eine Chance zum Lernen und zur Verbesserung. Ohne Fehler würden wir uns nicht weiterentwickeln. Triple A: Akzeptiere, dass etwas passiert ist, analysiere sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte und identifiziere Lernpotenzial, bevor du die Situation abhakst. „Mentales Wohnzimmer“: Nutze Techniken wie die Routine ‚mentales Wohnzimmer‘, um negative Emotionen hinter dir zu lassen. Definiere einen „imaginären Kreis“, z.B. die Türschwelle deines Büros, innerhalb dessen du dich kurz ärgern oder analysieren darfst. Sobald du den Kreis verlässt, kommst du zurück in den gegenwärtigen Moment und gehst mit einer positiven Einstellung an die nächste Aufgabe heran. Wem die Folge gefallen hat – mein Podcast und ich freuen sich über eine ⭐⭐⭐⭐⭐-Bewertung, Abos und/oder eine Rezension auf Apple Podcasts. Danke! E-Book „Mental Hacks: Mentale Stärke aufbauen“ jetzt herunterladen: https://www.heimsoeth-academy.com/ebook-mentale-staerke/ Der Beitrag Mentale Tools für den Alltag erschien zuerst auf Heimsoeth Academy.
Diese Folge ist für dich, wenn du dich oft zerrissen fühlst zwischen Karriere, Familie, Gesundheit, Beziehungen, Kreativität und all den Rollen, die du täglich erfüllst. Wenn du das Gefühl hast, ständig zwischen verschiedenen Lebensbereichen jonglieren zu müssen und dir wünschst, endlich rauszukommen aus diesem inneren Entweder-oder. In dieser STRONG BITE Folge teilt Birgit drei konkrete Wege, wie du Schritt für Schritt in ein gesundes Und-Mindset kommen kannst und warum genau darin oft der Schlüssel für mehr Klarheit, Fokus und innere Ruhe liegt. Denn vielleicht geht es gar nicht darum, weniger zu wollen. Sondern bewusster zu wählen. Nicht alles gleichzeitig laut zu drehen, sondern deinen eigenen Fokusmix zu finden. Was du in dieser Folge erfährst: Warum viele innere Konflikte mit einem falschen Entweder-oder beginnen Wie du dein eigenes „Alles“ definierst statt fremden Erwartungen hinterherzulaufen Warum deine Werte der wichtigste Kompass für Entscheidungen sind Wie das „DJ deines Lebens“-Prinzip gegen Überforderung helfen kann Weshalb nicht alle Lebensbereiche gleichzeitig volle Aufmerksamkeit brauchen Wie kleine Fokus-Shifts oft wirkungsvoller sind als große Veränderungen ABOUT HER HEALTHY HUSTLE HER HEALTHY HUSTLE ist der Gesundheit-meets-Business Podcast von THE HER KLUB – für alle, die viel leisten und ihre Gesundheit nicht länger hinten anstellen wollen. Ich bin Birgit Amelung – Gründerin von THE HER KLUB und der Agentur AWAKE, zweifache Unternehmerin, Mama von zwei Kindern, Buch-Autorin und Health-Enthusiastin. Ich habe jahrelang gehustled, bis mein Körper die Reißleine gezogen hat. Heute weiß ich: Gesundheit ist kein Nice-to-have. Sie ist die Basis für alles. In HER HEALTHY HUSTLE teile ich gemeinsam mit starken Expert:innen und inspirierenden Role Models fundierte Insights, ehrliche Erfahrungen und konkrete Health Hacks, die du direkt in deinen Alltag integrieren kannst. Jeden Mittwoch – als Deep Dive oder snackable Strong Bite. KAPITEL 00:00 Intro – Raus aus dem Entweder-oder 00:58 Drei Wege ins gesunde Und-Mindset 01:30 Hack #1: Ersetze das Entweder-oder durch ein Und 03:13 Hack #2: Definiere dein eigenes Alles 05:36 Hack #3: Dreh nicht alle Regler gleichzeitig hoch 08:41 Warum Multifokus bewusste Selbstführung bedeutet KLUB NEWS – KOSTENLOS HER KLUB MEMBER WERDEN INSTAGRAM LINKEDIN WEBSITE
Die meisten Menschen haben keinen eigenen Maßstab. Sie orientieren sich an anderen – mal hierhin, mal dorthin. Marcus Aurelius sagt: Definiere, was für DICH ein gutes Leben bedeutet. Nicht für Deine Eltern, nicht für die Gesellschaft.Viel Spaß beim HörenLars
Geschätzte Lesedauer: 10 Minuten Zunächst springst du von Termin zu Termin und von Meeting zu Meeting. Zwischendurch beantwortest du schnell die wichtigsten E-Mails. Darüber hinaus fährst du noch auf die Messe. Folglich bist du super busy. Allerdings könnten die Ergebnisse besser sein, wenn du ehrlich bist. Denn Akquise, neue Kunden und frische Angebote in der Pipeline gibt es viel zu wenig. Infolgedessen schieben sich die besten Deals schon wieder in den nächsten Monat. Schließlich ist das der klassische Reaktionsmodus, der dich und dein Vertriebsteam auf Dauer fertig macht. Deshalb wird es höchste Zeit für eine klare Sales Cadence. Denn als Vertriebsleiter musst du den Rhythmus und die Prioritäten vorgeben – und natürlich auch vorleben. Wie genau das funktioniert und wie du dein B2B Sales Team aus dem Reaktionsmodus holst, zeige ich dir in diesem Beitrag. Zudem ist das hier keine trockene Theorie, sondern vielmehr ein echter Baukasten für deinen Vertrieb. Warum ohne klaren Vertriebsrhythmus die wichtigste Arbeit liegen bleibt In der B2B-Welt verbringt ein Verkäufer im deutschen Mittelstand im Schnitt nur eine einzige Stunde am Tag aktiv mit dem Kunden. Tatsächlich ist der Rest reine Verwaltung, interne Abstimmung und reaktives Arbeiten. Das Problem ist dabei jedoch nicht nur die mangelnde Kundenzeit. Vielmehr ist das echte Problem: Die wichtigste Arbeit schafft es erst gar nicht in den Kalender. Die Eisenhower-Matrix als Leitfaden Hier hilft uns glücklicherweise die berühmte Eisenhower-Matrix. Demnach lassen sich Aufgaben in vier Felder einteilen, basierend auf den Achsen dringend und wichtig. Einerseits ist die lukrativste Arbeit im Vertrieb – also neue Kunden ansprechen, die Pipeline aufbauen und strategische Gespräche führen – extrem wichtig. Andererseits ist sie fast nie dringend. Dringend ist stattdessen das nächste Meeting, das klingelnde Telefon oder die E-Mail, die gerade reinkommt. Folglich gewinnt das Dringende im Alltag fast immer, weshalb die wichtigen Aufgaben ständig vor sich hergeschoben werden. Dementsprechend müssen wir das dringend ändern. Deine absolute Kernaufgabe als Führungskraft im Vertrieb ist es nämlich, dafür zu sorgen, dass genau diese wichtige, nicht dringende Arbeit den Kalender bestimmt. Kurzum: Der Vertrieb scheitert selten an schlechten Produkten. Stattdessen scheitert er daran, dass die wirklich wichtigen Dinge keinen Platz im Terminkalender finden. Was ist eigentlich eine Sales Cadence? Eine Sales Cadence (oder auch Vertriebsrhythmus) beschreibt ganz konkret, wie du den Ablauf einer Woche, eines Monats, eines Quartals und eines Jahres in deinem Vertriebsteam strukturierst. Dabei geht es vor allem darum, strategische Jahres- und Quartalsziele auf den einzelnen Tag herunterzubrechen. Schließlich entscheidet sich der Vertriebserfolg genau dort: In der alltäglichen Umsetzung. Der Startschuss für deine Sales Cadence: Das Friday-Sheet Tatsächlich starten die meisten Vertriebsteams völlig ungeplant am Montagmorgen in die Woche und fangen sofort an zu improvisieren. Zunächst arbeiten sie reaktiv E-Mails ab und verschwinden anschließend in internen Meetings. Am Freitag fällt dann schließlich auf, dass wieder zu wenig Akquise passiert ist. Zudem fehlen Neukunden in der Pipeline. Die Lösung dafür ist denkbar einfach: Das Friday-Sheet. Jeder Verkäufer plant am Freitag verbindlich seine kommende Woche. Idealerweise macht er das von Hand in ein gemeinsames Google Sheet, aber bloß nicht ins CRM. Folglich behältst du den Überblick. Dementsprechend gehören folgende Punkte in dieses Sheet: Die 4 entscheidenden Felder des Friday-Sheets Erstens – Neue Logos: Welche komplett neuen Kunden gehe ich nächste Woche proaktiv an? Dabei zählen keine Bestandskunden und keine warmen Kontakte! Falls hier nämlich nichts steht, hast du im nächsten Monat keine frische Pipeline. Folglich fällt dir das durch die 60-Tage-Regel in wenigen Wochen knallhart auf die Füße. Zweitens – Pipeline vorantreiben: Welche wichtigen Deals bewege ich nächste Woche weiter? Und zwar durch konkrete Aktionen! Schließlich ist "Ich fasse mal nach" keine echte Aktion. Stattdessen musst du wissen: Wer spricht mit wem, worüber und was ist das konkrete Ziel? Drittens – Abschlüsse: Welche Aufträge kommen nächste Woche sicher rein? Auch hier brauchst du unbedingt das "Warum". Warum sollte der Kunde ausgerechnet jetzt abschließen? Zudem musst du wissen, welches Event ihn treibt. Viertens – Sonstiges Wichtiges: Trage außerdem ein bis maximal drei weitere wirklich entscheidende Punkte ein, wie beispielsweise wichtige Messevorbereitungen. Am Freitagnachmittag schaust du dir diese Liste an. Dadurch siehst du sofort, ob die nächste Woche in die richtige Richtung läuft. Noch wichtiger ist jedoch: Du überprüfst, was der Verkäufer sich für die vergangene Woche vorgenommen hatte und was davon wirklich passiert ist. Kurzum, das ist dein wichtigster Ansatz für Führung und Sales Coaching! Golden Hours: So schützt du den Vertriebsrhythmus deiner Akquise Wenn deine Leute drei neue Logos angehen wollen, brauchen sie dafür natürlich Zeit. Falls der Kalender jedoch voll mit internen Schulungen ist, wird das reines "Wishful Thinking". Deshalb brauchst du in deiner Sales Cadence zwingend geschützte Akquisezeiten – die sogenannten Golden Hours. Definiere hierzu mit dem Team gemeinsame Slots, in denen absolut nichts anderes gemacht wird als Akquise. Das können beispielsweise zwei Vormittage pro Woche sein. Zudem muss die Recherche dafür vorher passiert sein. In diesem Slot werden dann Telefone umgeleitet und niemand checkt E-Mails. Schließlich entsteht eine unglaubliche Dynamik, wenn alle das gleichzeitig machen. Allerdings müssen diese Slots knallhart verteidigt werden. Folglich darf dort kein anderes Meeting reingelegt werden! Sales Meetings, die den Vertriebsrhythmus wirklich weiterbringen Ebenso darf dein wöchentliches Sales Meeting kein langweiliges Buchhalter-Meeting sein. Denn die Zahlen stehen ohnehin im CRM. Vielmehr geht es um die Zahleninterpretation und vor allem um das gemeinsame Learning. Fragt euch deshalb: Was haben wir vom Markt gelernt? Darüber hinaus solltet ihr prüfen, ob es neue Best Practices gibt. Baut zudem kurze Trainingseinheiten ein. Das kann Einwandbehandlung sein oder wie man an den Entscheider herankommt. Schließlich muss ein Sales Meeting Energie geben und inspirierend wirken. Das Montagabend-Update für mehr interne Dynamik Außerdem ist das Montagabend-Update ein echter Gamechanger. Schick einfach am Montagabend ein kurzes Update an das gesamte Unternehmen. Der Inhalt lautet schlicht: "Das sind die neuen Kunden, die wir diese Woche angehen." Infolgedessen wirst du staunen, was passiert. Sehr oft meldet sich daraufhin jemand aus einem anderen Team und sagt: "Hey, mein Kommilitone arbeitet jetzt dort!" Dadurch aktivierst du effektiv das verborgene Schwarmwissen deines Unternehmens. Somit machst du den Vertrieb zum wichtigen Thema für alle Abteilungen. One-to-Ones: Die Sales Cadence individuell steuern Genauso ist das One-to-One zwischen dir und dem Verkäufer dein mächtigstes Werkzeug in der Vertriebssteuerung. Deshalb führst du Kritik oder schwierige Gespräche niemals im Team-Meeting, sondern exklusiv hier. Außerdem solltest du den üblichen Smalltalk vergessen. Denn "Wie läufts? – Ach, zieht sich noch" bringt niemanden weiter! Stattdessen muss ein One-to-One hart strukturiert sein: Wo stehst du folglich mit deinen Zahlen im Vergleich zu den Zielen? Darüber hinaus analysieren wir gemeinsam die Pipeline. Zudem prüfen wir, ob es einen Skill-Fokus gibt (beispielsweise bei der Discovery). Schließlich nutzen wir den "Career Compass", um deine heutigen Aufgaben mit deinen Karrierezielen zu verbinden. A-, B- und C-Player im Rhythmus richtig führen Dementsprechend braucht jeder Verkäufer eine ganz andere Führung. Bei A-Playern fragst du vor allem, welche Hindernisse du aus dem Weg räumen kannst. Andererseits brauchen B-Player gezielte Entwicklung und eine engere Begleitung. Bei C-Playern brauchst du hingegen klare Erwartungen und schnelle Entscheidungen. Schließlich ist endloses Mitschleppen keine Option. Pipeline Flash und gemeinsame Kundentermine Zusätzlich zu den fixen Meetings brauchst du regelmäßige Pipeline Flashes. Warum hängen bestimmte Deals? Wie können wir sie gemeinsam loseisen? Deshalb ist es dein Job als Führungskraft, die Deals nach vorne zu pushen. Darüber hinaus begleitest du deine Leute regelmäßig zu Kundenterminen. Hält sich der Verkäufer tatsächlich an das Playbook? Allerdings übernimmst du dabei niemals das Gespräch! Du bist schließlich reiner Beobachter und nutzt das Ganze hinterher als Coaching-Opportunity. Monatliche und Quartals-Rhythmen in der Sales Cadence Außerdem zieht sich die Sales Cadence noch weiter. Monatlich schaut ihr euch die Account-Plans der Top-Kunden an. Zudem setzt ihr euch einen Skill pro Monat, den ihr im Team gezielt trainiert. Besonders kritisch ist es jedoch, sich quartalsweise die "Slipped Deals" anzuschauen. Das sind Deals, die nach hinten verschoben wurden. Falls die Pipeline nämlich plötzlich dünn wird, sind deine Verkäufer oft nicht nah genug am Kunden dran. Daher musst du in solchen Fällen sofort nachhaken! Konstanz: Den Vertriebsrhythmus als Schwungrad (Flywheel) nutzen Um all das umzusetzen, musst du jedoch zuerst bei dir selbst aufräumen. Deshalb holst du dir am besten sofort das Commitment von der Geschäftsführung. Du brauchst nämlich Freiräume und Schutz für dein Team. Schließlich kannst du dein Team nicht führen, wenn du durchgehend fremdgesteuert bist. Vergiss dabei niemals: Sales solves everything. Umsatz ist letztlich der ultimative Schutz gegen Übergriffigkeit im Unternehmen. Die Abwärtsspirale (Doomloop) verhindern Dementsprechend anstrengend ist das Etablieren dieser Sales Cadence. Es dauert nämlich gut drei bis vier Wochen, bis es greift. Es funktioniert quasi wie ein Flywheel (Schwungrad). Am Anfang musst du hart pushen und Widerstände überwinden. Allerdings wird es zu einem Automatismus, wenn es einmal läuft. Deshalb solltest du unbedingt die "Doomloop" vermeiden, bei der ständig neue Initiativen gestartet und sofort wieder fallen gelassen werden. Kurzum: Konsistenz schlägt Exzellenz. Mach folglich die richtigen Dinge konsequent, und dein Vertriebs-Schwungrad wird sich drehen. Gib alles! Quick Takeaways Erstens – Wichtig vor dringend: Die Akquise darf dem Tagesgeschäft nicht zum Opfer fallen. Zweitens – Friday-Sheet nutzen: Jeder Verkäufer plant freitags verbindlich seine Neukunden. Drittens – Golden Hours verteidigen: Schaffe absolut störungsfreie Slots exklusiv für Akquise. Viertens – One-to-Ones strukturieren: Führe harte, aber wertschätzende Gespräche über die Pipeline. Fünftens – Slipped Deals analysieren: Hinterfrage hartnäckig, warum Deals ständig verschoben werden. Schließlich – Flywheel etablieren: Bleib konsequent. Konsistenz im Vertrieb schlägt stets kurzfristige Exzellenz. Was genau ist eine Sales Cadence? Eine Sales Cadence (oder Vertriebsrhythmus) ist ein festgelegter, strukturierter Ablauf von Vertriebsaktivitäten über Tage, Wochen und Monate. Sie bestimmt folglich, wann geplant, akquiriert, gecoacht und reportet wird, um den Vertrieb aus dem reaktiven Modus zu holen. Warum sollte das Friday-Sheet freitags und nicht montags ausgefüllt werden? Am Montagmorgen holt den Verkäufer meist schon das Tagesgeschäft ein. Die Woche reaktiv zu beginnen, verhindert deshalb strategische Planung. Freitags ist der Kopf hingegen klarer für die verbindliche Zielsetzung der nächsten Woche. Was sind Golden Hours im B2B Sales? Golden Hours sind im Terminkalender fix blockierte, geschützte Zeiten, die ausschließlich für Outbound-Akquise genutzt werden. In dieser Zeit gibt es folglich keine internen Meetings und keine Beantwortung von normalen E-Mails. Wie oft sollte ein One-to-One mit Verkäufern stattfinden? Idealerweise findet das strukturierte One-to-One jede Woche statt. Dadurch behältst du den Vertriebsrhythmus im Auge und kannst zudem zeitnah bei Problemen coachen. Was bedeutet der Begriff "Slipped Deals"? Als Slipped Deals bezeichnet man Verkaufschancen (Opportunities), deren Abschlussdatum überschritten wurde. Deshalb werden sie immer wieder in den nächsten Monat verschoben. Sie sind somit ein klares Warnsignal für fehlende Kundenbindung in deiner Sales Cadence. Wie du eine Sales Cadence in 5 Schritten in deinem Vertriebsteam einführst. Management-Buy-In sichern Kläre zunächst intern, dass dein Team geschützte Akquisezeiten braucht. Befreie dich und dein Team deshalb von unnötigen internen Meetings. Das Friday-Sheet einführen Implementiere anschließend ein einfaches Google Sheet. Lass jeden Verkäufer freitags verbindlich eintragen, welche Neukunden nächste Woche kontaktiert werden. Golden Hours blockieren Definiere darüber hinaus feste Zeiten im Wochenkalender als reine Akquisezeit. Diese Blöcke werden unter keinen Umständen für andere Termine hergegeben. One-to-Ones strukturieren Ersetze zudem den Flur-Smalltalk durch verbindliche Einzelgespräche. Analysiere hier hart an der Sache die Pipeline und coache individuelle Schwächen. Konsistent bleiben Halte diesen Rhythmus schließlich konsequent durch. Es dauert nämlich drei bis vier Wochen, bis sich Widerstände legen und das Schwungrad zu laufen beginnt. Hast du deine Sales Cadence schon im Griff? Oder versandet die Akquise in deinem Team folglich auch immer wieder im reaktiven Tagesgeschäft? Lass es mich wissen, kommentiere deshalb diesen Beitrag und teile ihn mit deinem Netzwerk. Gib alles!
Glück im Spiel, Pech in der Liebe.
Geschätzte Lesedauer: 7 Minuten Herzlich willkommen zum Vertriebsfunk! Heute geht es um ein Thema, das leider oft zu kurz kommt. Nämlich das Gebietsmanagement im Vertrieb. Wenn du dich oder dein Team fragst, warum genau diese Kunden besucht werden, und die Antwort lautet: "Die kenne ich halt", dann läuft etwas falsch. Folglich ist das der teuerste blinde Fleck im Mittelstand. Deshalb lass uns das Thema Territory Management heute ganz genau klären. Was ist richtiges Gebietsmanagement im Vertrieb? Im Kern geht es um eine einfache Sache. Du bearbeitest eine feste Zahl von Kunden so gut wie möglich. Dadurch nutzt du das Potenzial voll aus. Zunächst musst du dafür aber wissen, wie viele Kunden in deinem Gebiet sind. Fehlt dir diese Zahl, haben wir bereits das erste Problem. Außerdem müssen wir hier direkt zwischen Pull und Push unterscheiden: Pull (Reaktiv): Die Kunden ziehen an dir. Es kommen Anfragen rein. Folglich reagierst du nur darauf. Push (Proaktiv): Du kümmerst dich ganz aktiv um den Markt. Deshalb gehst du gezielt auf die Kunden zu, die du gewinnen willst. Als Account Manager musst du der echte Chef deines Gebiets sein. Schließlich trägst du die volle Verantwortung. Jede Stunde beim Kunden ist eine wichtige Investition. Daher überlege dir genau, wo du deine teure Zeit einsetzt. Dabei gilt stets ein klarer Grundsatz: Fokus schlägt Fläche. Folglich ist es besser, wenige gute Kunden anzugehen, als wahllos durch das Gebiet zu fahren. Kenne dein Potenzial für das Gebietsmanagement im Vertrieb Die Kernfrage lautet immer: Was ist eigentlich unser Markt? Wie viel Potenzial steckt in deinen Zielkunden? Darüber hinaus geht es hier nicht nur um den reinen Umsatz. Vielmehr zählen auch der echte Deckungsbeitrag oder harte Stückzahlen. Wenn du zum Beispiel Technik verkaufst, musst du wissen, wie viele Anlagen bald erneuert werden. Zudem baut sich dein Umsatz aus drei klaren Säulen auf: Bestand: Was wird immer wieder gekauft? Hier liegt oft das größte Potenzial. Deshalb musst du diesen Bereich besser nutzen. Inbound: Was kommt an echten Anfragen rein? Neugeschäft: Was holst du dir aktiv im Markt dazu? 3 Strategien für dein Territory Management Wenn du dein Gebiet planst, reicht es nicht, nur nach Postleitzahlen zu fahren. Schließlich brauchst du eine klare Struktur. Daher zeige ich dir hier drei gute Wege für deine Vertriebsgebiet Planung. 1. Die clevere ABC-Analyse (Account Management B2B) Vergiss die alte ABC-Analyse, die nur auf den Umsatz schaut. Stattdessen bewerten wir nach Umsatz und Potenzial: A-Kunden: Viel Umsatz und viel Potenzial. Hier musst du dich intensiv kümmern. B-Kunden: Wenig Umsatz, aber viel Potenzial. Oder eben viel Umsatz ohne neues Potenzial. C-Kunden: Wenig Umsatz und kein Potenzial. Um diese Kunden solltest du dich folglich gar nicht mehr kümmern. 2. Die Potenzial-Matrix für dein Gebietsmanagement im Vertrieb Hierbei setzt du das Potenzial ins Verhältnis zu deinem aktuellen Aufwand: Goldmine: Hohes Potenzial, aber du machst dort noch wenig. Hier liegt dein Wachstum! Festung: Hohes Potenzial, aber schon stark genutzt. Deshalb musst du hier nur verteidigen. Ernte: Wenig Potenzial, aber gute Umsätze. Hier erntest du clever ab. Wüste: Kein Potenzial. Schließlich musst du diese Kunden loslassen. 3. Profi-Tipps für die Vertriebsgebiet Planung Diese Methode hilft bei schweren Märkten. Dabei schaust du, wie stark die Kunden wachsen können und wie gut du an sie herankommst: Priorität 1: Leicht erreichbar und hohes Wachstum. Hier musst du sofort ansetzen. Priorität 2: Schwer erreichbar, aber hohes Potenzial. Das ist deine Zukunft! Dennoch werden diese Kunden oft vergessen, weil die Akquise hart ist. Priorität 3: Leicht erreichbar, aber kein Wachstum mehr. Das sind deine Lieblingskunden. Nutze diese Kontakte trotzdem clever als Türöffner für neue Leads. Die 4 Ebenen für dein Gebietsmanagement im Vertrieb Aus diesen Matrizen kannst du vier klare Stufen ableiten. Somit baust du einen guten Arbeitsplan auf: Strategie (Tier 1): Maximale Zeit. Dafür brauchst du einen eigenen Plan pro Account. Wachstum (Tier 2): Klare Strategie für den Ausbau. Hier holst du dir das Wachstum. Wartung (Tier 3): Hohe Effizienz. Folglich investierst du wenig Zeit und nutzt oft digitale Wege. Abgabe (Tier 4): Diese Kunden gibst du an Partner oder den Innendienst ab. Das Würth-Prinzip: Marktdruck durch harte Vertriebsgebiet Planung Ein sehr spannender Ansatz ist das Würth-Prinzip. Zunächst bearbeitet ein Verkäufer ein Gebiet für ein bis zwei Jahre. Danach wird das Gebiet einfach halbiert. Allerdings behalten beide Verkäufer das gleiche Ziel für den Umsatz! Warum klappt das? Weil in den meisten Gebieten noch massig Potenzial schlummert. Oft wurde dieses Potenzial nämlich ignoriert, weil man lieber zu den Lieblingskunden gefahren ist. Dadurch entsteht massiver Druck auf den Markt. Zudem zwingt es die Verkäufer, neue Kunden aktiv anzugehen. Die 6 häufigsten Fehler beim Gebietsmanagement im Vertrieb Vermeide unbedingt diese klassischen Fehler. Sie kosten dich nämlich viel Geld und Zeit: Zu viel Komfort: "Ich kenne mein Gebiet" ist keine Strategie. Oft sind Verkäufer zu lange bei Kunden ohne Potenzial. Reaktive Arbeit: Wer am lautesten schreit, wird bedient. Das sind aber meist nicht die besten Kunden. Falsche Sympathie: Du besuchst Kunden, weil du sie magst. Stattdessen solltest du nach Potenzial gehen. Kein Plan: Wer keinen Plan hat, reagiert nur. Und das ist immer teuer. Pipeline verwechseln: Eine volle Pipeline bringt nichts, wenn die Deals ewig liegen bleiben. Daher zählt nur echte Qualität. Zu spät messen: Wenn du erst im Herbst merkst, dass Zahlen fehlen, ist es meist schon zu spät. Meine Top-Tipps für dein Territory Management Nutze die Methode "Karten neu mischen". Das bedeutet, du gibst die wichtigsten Accounts gezielt an deine besten Verkäufer. Schließlich schließen diese die Deals am sichersten ab. Dadurch steigt dein Umsatz sofort enorm an. Arbeite außerdem mit kluger Arbeitsteilung. Trenne den direkten und den indirekten Vertrieb. Setze zudem Telefonverkäufer ein, um Termine zu machen. So hältst du deinem Außendienst den Rücken frei. Und ganz wichtig: Nimm schlecht betreute Top-Accounts regelmäßig den Verkäufern weg und verteile sie neu. Quick Takeaways: Die wichtigsten Punkte Fokus schlägt Fläche. Setze deine Zeit nur bei Kunden mit echtem Potenzial ein. Bewerte alle Accounts nach Potenzial. Schaue folglich nicht nur auf den alten Umsatz. Nutze deine Lieblingskunden aktiv als Türöffner für neue Kontakte. Teile dein Gebiet in vier klare Ebenen ein. Danach richtest du deine Zeit. Sei der Treiber im Markt. Warte schließlich nicht nur auf Anfragen. Gib die besten Accounts an deine stärksten Verkäufer. Was ist dein größter Aha-Moment bei der Planung deines Gebiets? Lass es mich wissen. Zudem freue ich mich, wenn du diesen Beitrag mit deinem Netzwerk teilst!
„Ich dachte, ich bin strukturiert – aber eigentlich war ich nur beschäftigt.“ In dieser Interviewfolge spreche ich mit meiner Kundin Daliborka Matore, Google-Ads-Expertin, über den Moment, in dem viel arbeiten nicht mehr automatisch mehr Umsatz bedeutet. Daliborka hatte Kundinnen, Umsatz und Erfahrung und war trotzdem an ihrer Kapazitätsgrenze. Mit Baby Nummer zwei unterwegs wurde klar: So kann es nicht weitergehen. In dieser Folge sprechen wir darüber, ✔️ warum dir echte Klarheit plötzlich mehr Zeit, Fokus und Umsatz bringt ✔️ warum viele „Ziele“ in Wahrheit nur Aufgaben sind, die dich ausbremsen ✔️ warum sie früher eine Woche für ihre Kunden brauchte und heute nur noch einen Vormittag Diese Folge ist für dich, wenn du nicht länger im Tagesgeschäft untergehen willst, sondern ein Business führen möchtest, das dich trägt, statt dich zu erschöpfen. Wichtige Learnings aus dieser Folge - Viele „Ziele“ sind in Wahrheit nur Aufgaben – echte Ziele brauchen ein klares Warum. - Struktur entsteht nicht durch mehr Disziplin, sondern durch klare Prioritäten. - Prozesse sparen nicht nur Zeit – sie schützen deine Energie (vor allem in stressigen Phasen). - Definiere, wann eine Aufgabe wirklich erledigt ist – sonst optimierst du dich zu Tode. - Shiny-Object-Filter: Zahlt es auf mein Ziel ein? Und kann es zumindest teilweise ohne mich laufen? - Positionierung bedeutet nicht „enger“, sondern klarere Voraussetzungen für gute Ergebnisse. - Du darfst größer denken – und zwar jetzt, nicht erst in 10 Jahren. ---
Geschätzte Lesedauer: 13 Minuten Herzlich willkommen zum Vertriebsfunk. Mein Name ist Christopher Funk. Heute widmen wir uns einem Führungsthema, das mir in meinen Projekten immer wieder begegnet: Führung im Vertrieb. Ich spreche oft mit Vertriebsleitern, die mir berichten: „Ich weiß nicht mal mehr, was ich heute eigentlich gemacht habe". Denn der Alltag besteht häufig nur aus Troubleshooting, dem Lösen akuter Probleme, der Betreuung eigener Kunden und einem endlosen Meeting-Marathon. Folglich sind die meisten Führungskräfte zwar „super crazy busy", aber sie kommen strategisch kaum voran. Anstatt den Markt aktiv zu treiben, werden wir somit zum Opfer der Umstände und reagieren nur noch auf externe Einflüsse. In dieser Folge zeige ich dir jedoch, wie du diesen Teufelskreis durchbrichst. Zudem schauen wir uns an, was professionelles Sales Management wirklich bedeutet, welche Vertriebsleiter Aufgaben Priorität haben und wie du durch klare Routinen das Ruder wieder fest in die Hand bekommst. Warum Führung im Vertrieb oft im Chaos versinkt Im Vertrieb gibt es bekanntlich keinen Punkt, an dem man sagt: „Ich bin fertig". Jeden Monat und jedes Quartal geht das Spiel von vorne los, weil die Umsatzzahlen wieder auf Null stehen. Dieser permanente Druck führt oft dazu, dass man sich im operativen Klein-Klein verliert. Deshalb ist es extrem wichtig, dass du Dringendes von Wichtigem trennst. Dringendes ist selten wichtig. Wichtiges ist selten dringend, entscheidet aber dennoch über deinen langfristigen Erfolg. Die zentrale Frage muss also lauten: Komme ich meinen Zielen näher? Liegen wir wirklich auf Kurs? Eine effiziente Vertriebsleitung bedeutet schließlich, Herr der eigenen Zeit zu sein. Du solltest dir deswegen 30 bis 50 Prozent deiner Zeit für deine eigene Agenda reservieren, sonst wirst du es extrem schwer haben, strategisch nach vorne zu kommen. Kurs setzen: Die Basis für deine Vertriebsleiter Aufgaben Stell dir vor, du bist Kapitän auf einem Schiff. Das Erste, was die Mannschaft wissen muss, ist natürlich: Wo geht's hin? Der Kurs ist die absolute Basis jeder Führung im Vertrieb. Es reicht dabei nicht, nur eine Umsatzvorgabe im CRM zu haben. Vielmehr musst du definieren: In welchem Markt bewegen wir uns eigentlich? Wer sind unsere Idealkunden (ICP)? Welche Art von Deals wollen wir konkret gewinnen? Das nennt man militärisch ausgedrückt „Commander's Intent". Deine Mannschaft muss nämlich verstehen, was erreicht werden soll. Nur wenn das Ziel klar ist, kann jeder Einzelne Verantwortung übernehmen und intelligente Entscheidungen treffen, ohne ständig auf Befehle warten zu müssen. Strategie und Mittelansatz im Sales Management Wenn das Ziel steht, brauchst du anschließend eine Strategie. Die Frage lautet: Wie setzen wir das um und welche Mittel haben wir? Ressourcen und Marktbearbeitung Zuerst klären wir den Mittelansatz: Sitzen wir in einem Ruderboot oder auf einem Dampfer? Sind die Ziele mit den vorhandenen Ressourcen realistisch? Zudem musst du entscheiden, wie der Markt bearbeitet wird. Gehen wir auf Neukunden zu oder kümmern wir uns primär um den Bestand? Methodik und Werkzeuge Ein weiterer Aspekt deiner Vertriebsleiter Aufgaben ist die Wahl der Waffen. Nutzen wir Ansätze wie den Challenger Sale? Gerade wenn Produkte vergleichbar werden und es nur noch um den Preis geht, müssen wir weg vom „Schweinebauchgeschäft" hin zum Solution Selling. Denn nur so bieten wir dem Kunden neue Perspektiven. Das Cockpit: Effiziente Vertriebsleitung durch Zahlen Du hast den Kurs und die Strategie festgelegt. Jetzt brauchst du jedoch die Steuerung. Woher weißt du eigentlich, dass du auf Kurs bist? Viele Führungskräfte sind im Blindflug unterwegs und sehen erst am Monatsende, dass das Ziel verfehlt wurde. Deshalb brauchst du ein Cockpit mit 5 bis 6 KPIs, auf die du täglich schauen kannst. Hierbei ist der Unterschied zwischen Ergebnissen und Aktivitäten entscheidend: Ergebnisse (Umsatz) sind lediglich ein Blick in den Rückspiegel. Aktivitäten (Ersttermine, Pipeline-Wachstum) sind hingegen Frühindikatoren. Wenn du beispielsweise siehst, dass die Ersttermine einbrechen, kannst du sofort gegensteuern, noch bevor der Umsatz fehlt. Das ist echte, proaktive Vertriebssteuerung. Deine Routinen für bessere Führung im Vertrieb Wie setzt du das nun im Alltag um, ohne in der „Meeting-Hölle" zu landen? Die Antwort liegt in einem festen Rhythmus, der Struktur schafft. Der Daily Huddle für den Tagesfokus Beginne mit einem kurzen Meeting am Morgen, maximal 15 Minuten. Jeder Mitarbeiter berichtet kurz: Was sind meine Prioritäten heute? Was will ich erreichen? Hier geht es keinesfalls um Diskussionen. Du prüfst nur die „Situational Awareness": Machen alle das Richtige? Rudern wir in die gleiche Richtung? Das Weekly Meeting zur Kontrolle Zusätzlich schauen wir im Weekly auf die Wochenebene: Ergebnisse der letzten Woche. Pipeline-Check: Was ist neu, was ist rausgefallen? Status von Projekten (z.B. CRM-Einführung). Wenn die Zahlen gut vorbereitet sind, ist das oft schon in 20 Minuten erledigt. Das One-on-One als wichtigste der Vertriebsleiter Aufgaben Kritik oder individuelle Pipeline-Details gehören definitiv nicht ins Team-Meeting. Dein wichtigstes Instrument für Führung im Vertrieb ist daher das persönliche 1:1-Gespräch. Klarheit schaffen und Status Quo prüfen Zunächst klärst du Erwartungen und schaust gemeinsam auf das Dashboard. Da Zahlen nicht lügen, muss hierüber auch nicht diskutiert werden. Wo steht der Mitarbeiter im Vergleich zum Ziel oder zum Vorjahr? Das ist die objektive Basis des Gesprächs. Pipeline Review und Deal Innovation Jetzt geht es ans Eingemachte. Was kommt wirklich rein? Warum wurde ein Deal geschoben? Haben wir alle Infos über Entscheider und Wettbewerb? An dieser Stelle findet „Deal Innovation" statt. Ihr überlegt gemeinsam: Wie kriegen wir den Deal eine Phase weiter? Können wir das Packaging ändern? Das ist echtes Coaching am Objekt, statt nur Kontrolle. Individuelles Coaching und Entwicklung Neben dem Deal-Coaching gibt es außerdem das Skill-Coaching. Nach gemeinsamen Kundenterminen (die du als Beobachter begleitest!) gibst du Feedback. Wo kann der Mitarbeiter besser werden? Wie entwickelt er sich langfristig? Standards erleichtern die Vertriebsleiter Aufgaben Um dir das Leben leichter zu machen, brauchst du Standards, denn sie schaffen Skalierbarkeit. Wie läuft ein Ersttermin ab? Was ist unser Pitch? Wie behandeln wir Einwände? Erstelle deshalb Playbooks. Wenn jeder weiß, wie „wir das hier machen", musst du nämlich weniger Mikromanagement betreiben. Das Ergebnis all dieser Maßnahmen – klare Ziele, Strategie, Steuerung und Standards – ist schließlich eine starke Vertriebskultur. Eine Kultur, in der jeder Verantwortung übernimmt, wo man offen über Fehler spricht („Fuck-Up Sessions"), um daraus zu lernen, und sich gegenseitig unterstützt. Fazit: Erfolgreiche Führung im Vertrieb bedeutet Gestaltung Führung im Vertrieb bedeutet, aktiv zu gestalten und nicht nur Feuerwehr zu spielen. Wenn du diese Struktur etablierst – Kurs, Strategie, Cockpit, Routinen – dann wirst du merken: Das Chaos verschwindet. Du bekommst wieder Luft zum Atmen und erreichst deine Ziele planbar. Mach was draus, setz es um und sorge für mehr Umsatz und Erfolg! Quick Takeaways für dein Sales Management Raus aus dem Hamsterrad: Reserviere dir 30–50% deiner Zeit für aktive Steuerung statt nur operatives Troubleshooting zu betreiben. Klarer Kurs (Commander's Intent): Dein Team muss das Ziel und den Weg dorthin genau kennen, um eigenverantwortlich handeln zu können. Steuerung statt Blindflug: Etablieren Sie ein Cockpit mit 5–6 KPIs, die dir täglich zeigen, ob du auf Kurs bist – Fokus auf Aktivitäten! Der Rhythmus macht's: Nutze Daily Huddles für den Tagesfokus und Weeklys für die Erfolgskontrolle, um Meetings kurz und knackig zu halten. One-on-Ones sind Pflicht: Nutze Einzelgespräche für Pipeline-Checks, Deal-Innovation und individuelles Coaching – niemals Kritik vor der Gruppe üben. Playbooks schaffen Freiheit: Standards für Pitches, Termine und Einwandbehandlung reduzieren den Mikromanagement-Bedarf massiv. Kultur der Verantwortung: Gute Führung führt zu einer Sales-Kultur, in der Mitarbeiter Fehler offenlegen, lernen und den Markt aktiv treiben. Was sind die wichtigsten Aufgaben eines Vertriebsleiters? Die wichtigsten Vertriebsleiter Aufgaben sind nicht das eigene Verkaufen, sondern die strategische Steuerung. Dazu gehören: Ziele definieren (Kurs), den Weg festlegen (Strategie), die Kontrolle über Kennzahlen behalten (Steuerung) und das Team durch Coaching und klare Routinen zum Erfolg führen. Wie verhindere ich Chaos und Meeting-Marathons im Vertrieb? Indem du eine klare Meeting-Struktur etablierst. Ein kurzes Daily Huddle (15 Min) klärt die Tagesprioritäten, während ein straffes Weekly den Kurs prüft. Lagere individuelle Probleme und Pipeline-Details zudem konsequent in One-on-One-Gespräche aus. Welche KPIs sollte ich für die Führung im Vertrieb nutzen? Nutze ein Cockpit mit 5-6 Kennzahlen. Wichtig ist dabei der Mix aus Ergebniszahlen (Umsatz) und vor allem Aktivitätskennzahlen (Ersttermine, Pipeline-Zuwachs). Letztere erlauben dir nämlich, frühzeitig einzugreifen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Was ist Deal Innovation im Sales Management? Deal Innovation bedeutet, dass Führungskraft und Vertriebler gemeinsam kreativ an einem stockenden Deal arbeiten. Statt nur den Preis zu senken, überlegt man: Wie können wir das Angebot umstrukturieren, neue Entscheider ins Boot holen oder den Nutzen besser kommunizieren? Warum sind Playbooks für eine effiziente Vertriebsleitung wichtig? Playbooks definieren Standards für wiederkehrende Situationen wie Einwandbehandlung oder Pitches. Sie sorgen folglich für gleichbleibende Qualität und geben dem Team Sicherheit. Das spart dir als Chef Zeit, da du nicht jedes Detail neu erklären musst und weniger diskutieren musst. Möchtest du deine Führung im Vertrieb professionalisieren? Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um von der Feuerwehr zur strategischen Steuerung zu kommen. Schritt 1: Kurs und Mittel bestimmen Definiere glasklar: Wo wollen wir hin (Marktziele)? Welche Ressourcen (Manpower, Budget) haben wir dafür? Kommuniziere diesen "Commander's Intent" anschließend an dein Team. Schritt 2: Das Cockpit bauen Lege 5-6 KPIs fest, die dir täglich zeigen, ob ihr auf Kurs seid. Achte dabei besonders auf Frühindikatoren wie Aktivitäten und Ersttermine, nicht nur auf den Umsatz. Schritt 3: Meeting-Rhythmus etablieren Führe Daily Huddles (max. 15 Min) für den Tagesfokus ein. Nutze zudem ein Weekly Meeting für die Wochenkontrolle. Halte diese Termine heilig, aber kurz. Schritt 4: One-on-Ones intensivieren Setze regelmäßige Einzelgespräche an. Nutze diese Zeit für harte Fakten: Pipeline-Review, Deal-Strategien und persönliches Coaching. Schritt 5: Standards setzen (Playbooks) Dokumentiere, was funktioniert. Erstelle Leitfäden für Pitches und Prozesse. Sorge schließlich dafür, dass jeder diese Standards kennt und lebt.
Über diese Folge Was wäre, wenn du bewusst gestalten könntest, was in dein Leben tritt? In dieser Episode des Silent Subliminals Podcast unterstützen dich 432 Hz Entspannungsmusik und gezielte Silent Subliminals dabei, eine Resonanz mit deinen Wünschen und Zielen aufzubauen.Silent Subliminals sind kaum wahrnehmbare Affirmationen, die dein Unterbewusstsein erreichen und positive Veränderungen fördern. Durch regelmäßiges Anhören kannst du eine offene, empfängliche Haltung entwickeln, limitierende Glaubenssätze transformieren und deine innere Ausrichtung klären. Nutze die Kraft der stillen Botschaften, um deine mentale Frequenz mit deinen Zielen in Einklang zu bringen. Affirmationen aus der Folge Alle meine Wünsche manifestieren sich jeden Tag in der Realität.Ich nutze meine Anziehungskraft, um Wohlstand anzuziehen.Mein Geist ist immer positiv, stark und gesund.Meine positive Energie zieht ständig Gutes in mein Leben.Ich habe volles Vertrauen in das Gesetz der Anziehung.Meine Denkmuster sind positiv und ziehen gute Energie an.Alle meine Träume werden Wirklichkeit.Ich bin ein starker Magnet für Liebe, Freude und Glück.Das Universum arbeitet immer für mich.Ich nutze meine schöpferische Kraft, um mein ideales Leben zu manifestieren.Ich ziehe die besten Menschen und Situationen in mein Leben.Meine Energien sind immer im Einklang mit meinen Wünschen und Träumen.Die Energie des Universums strömt positiv durch mich.Ich bin eine Quelle der Liebe und Fülle.Mein innerer Kompass zeigt mir immer den richtigen Weg.Meine Gedanken manifestieren sich in wunderbaren Wirklichkeiten.Ich bin offen für das Leben und seine Wunder.Mit jedem Atemzug erhöhe ich meine Schwingung. Wie wirken Silent Subliminals? Silent Subliminals sind Audiodateien, die Botschaften auf einer Frequenz enthalten, die bewusst nicht hörbar ist, aber dennoch vom Unterbewusstsein wahrgenommen wird. Diese Technik zielt darauf ab, das Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen, indem sie Affirmationen und manifestierende Aussagen ohne bewusste Ablenkung vermittelt.Der Vorteil von Silent Subliminals liegt in ihrer Fähigkeit, das Unterbewusstsein zu programmieren, indem sie limitierende Glaubenssätze durch eine Haltung der Fülle und des Empfangens ersetzen. Diese können helfen, das Gesetz der Anziehung anzuwenden, indem sie die innere Ausrichtung auf Wünsche stärken, Zweifel reduzieren und die Schwingungsfrequenz erhöhen. Durch regelmäßiges Anhören von Silent Subliminals kann die mentale Resonanz mit den eigenen Zielen intensiviert werden, um gewünschte Erfahrungen und Umstände leichter anzuziehen. Jetzt anhören Apple Podcasts Amazon Music YouTube Kanal Spotify Playlist Du hast bestimmt schon vom Gesetz der Anziehung gehört – der Idee, dass deine Gedanken und Gefühle beeinflussen, was du in dein Leben ziehst. Doch wie wendet man dieses Prinzip konkret an? Und welche Rolle können moderne Hilfsmittel wie Silent Subliminals dabei spielen? In diesem Artikel erfährst du praktische Schritte zum Manifestieren deiner Wünsche und wie du die Kraft der Gedanken gezielt nutzen kannst. Was ist das Gesetz der Anziehung?Das Gesetz der Anziehung basiert auf der Annahme, dass Gleiches Gleiches anzieht. Deine dominanten Gedanken, Überzeugungen und Gefühle senden sozusagen Schwingungen aus, die entsprechende Erfahrungen in dein Leben ziehen. Positive Gedanken ziehen demnach positive Ereignisse an, negative Gedanken negative.Diese Idee ist nicht neu – sie findet sich in verschiedenen philosophischen und spirituellen Traditionen. Heute wird das Gesetz der Anziehung oft im Kontext persönlicher Entwicklung und Zielerreichung diskutiert.Wie funktioniert Manifestieren wirklich?Manifestieren bedeutet, deine Wünsche und Ziele durch gezielte mentale Ausrichtung Wirklichkeit werden zu lassen. Der Prozess umfasst typischerweise:1. Klarheit gewinnen: Du musst genau wissen, was du möchtest. Vage Wünsche führen zu vagen Ergebnissen.2. Emotional einstimmen: Es reicht nicht, nur an etwas zu denken. Du musst das Gefühl erzeugen, als hättest du es bereits. Diese emotionale Komponente ist entscheidend.3. Hindernde Glaubenssätze auflösen: Unterbewusste Zweifel und limitierende Überzeugungen können deine Manifestationsbemühungen sabotieren.4. Ins Handeln kommen: Das Gesetz der Anziehung ersetzt nicht konkrete Schritte. Du musst auch aktiv werden und Gelegenheiten ergreifen.Hier kommt die Kraft der Gedanken ins Spiel: Dein Unterbewusstsein speichert Überzeugungen, die dein Verhalten und deine Wahrnehmung steuern. Wenn du diese inneren Programme veränderst, änderst du auch deine äußere Realität.Was sind Silent Subliminals?Silent Subliminals sind Audioaufnahmen, die positive Affirmationen in einer Frequenz enthalten, die für dein bewusstes Ohr nicht hörbar ist. Die Botschaften werden so leise abgespielt oder in hohe Frequenzbereiche verschoben, dass nur dein Unterbewusstsein sie verarbeitet.Wie funktionieren Silent Subliminals?Die Idee dahinter: Dein kritischer, bewusster Verstand kann nicht eingreifen und die Botschaften ablehnen. Die Affirmationen gelangen direkt ins Unterbewusstsein, wo sie allmählich alte, limitierende Glaubenssätze überschreiben sollen.Beispiele für typische Affirmationen in Silent Subliminals zum Thema Manifestieren:"Ich ziehe mühelos an, was ich mir wünsche""Das Universum unterstützt meine Ziele""Ich bin ein kraftvoller Manifestor"Wichtiger Hinweis: [Unverifiziert] Die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit von Silent Subliminals ist begrenzt. Die Forschung zu subliminalen Botschaften zeigt gemischte Ergebnisse. Viele Anwender berichten von positiven Erfahrungen, aber diese sind subjektiv und nicht wissenschaftlich belegt.Wie Silent Subliminals beim Manifestieren helfen könnenSilent Subliminals können als unterstützendes Werkzeug im Manifestationsprozess dienen:1. Unterbewusste Programmierung Während du deinen Alltag lebst, arbeiten Silent Subliminals im Hintergrund. Du kannst sie beim Arbeiten, Schlafen oder bei Haushaltsaufgaben laufen lassen. So wird dein Unterbewusstsein kontinuierlich mit positiven Botschaften versorgt.2. Auflösung von Blockaden Viele Menschen haben tief verankerte Zweifel, die bewusstes Manifestieren erschweren. Silent Subliminals können dabei helfen, diese inneren Widerstände zu reduzieren, indem sie neue neuronale Pfade etablieren.3. Emotionale Ausrichtung Regelmäßiges Hören kann dazu beitragen, dass du dich emotional stärker mit deinen Zielen verbunden fühlst. Diese emotionale Resonanz ist für das Gesetz der Anziehung zentral.4. Konsistenz ohne Anstrengung Anders als bei aktiver Visualisierung oder Meditation musst du dich nicht bewusst konzentrieren. Silent Subliminals arbeiten passiv und ermöglichen so eine konsistente mentale Ausrichtung.Praktische Anwendung: So nutzt du das Gesetz der Anziehung mit Silent SubliminalsSchritt 1: Definiere dein Ziel präzise Sei konkret. Statt "Ich will glücklich sein" formuliere: "Ich manifestiere eine erfüllende Beziehung" oder "Ich ziehe finanzielle Fülle an".Schritt 2: Wähle passende Silent Subliminals Suche nach Aufnahmen, deren Affirmationen zu deinem Ziel passen. Achte auf seriöse Anbieter, die transparent kommunizieren, welche Botschaften enthalten sind.Schritt 3: Integriere sie in deinen Alltag Höre die Silent Subliminals täglich – idealerweise mehrere Stunden. Viele Menschen lassen sie nachts während des Schlafs laufen oder im Hintergrund während der Arbeit.Schritt 4: Kombiniere mit bewussten PraktikenVisualisierung: Stelle dir täglich vor, wie es sich anfühlt, dein Ziel erreicht zu habenDankbarkeit: Praktiziere Dankbarkeit für das, was schon da ist und was kommtJournaling: Schreibe über deine Fortschritte und ManifestationenSchritt 5: Bleib in Aktion Silent Subliminals und die Kraft der Gedanken sind Ergänzungen, kein Ersatz für konkretes Handeln. Ergreife Gelegenheiten, die sich bieten. Arbeite aktiv an deinen Zielen.Realistische Erwartungen und wichtige HinweiseSilent Subliminals sind kein Zauberstab. Sie können dich mental unterstützen, aber sie garantieren keine Ergebnisse. Die Wirkung ist individuell unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab:Deiner Offenheit und inneren BereitschaftDer Konsistenz der AnwendungDeinen unbewussten WiderständenDeinem aktiven EngagementWann solltest du vorsichtig sein?Bei psychischen Erkrankungen oder emotionalen Krisen solltest du professionelle Hilfe suchen, nicht nur auf Silent Subliminals setzenUnrealistische Versprechen ("Werde über Nacht reich") sind unseriösSilent Subliminals ersetzen keine medizinische oder therapeutische BehandlungWarum funktioniert das Gesetz der Anziehung manchmal nicht?Viele Menschen probieren das Gesetz der Anziehung aus und sind frustriert, wenn nichts passiert. Häufige Gründe:Innere Widersprüche: Du visualisierst Erfolg, glaubst aber tief im Inneren nicht daran. Dein Unterbewusstsein sendet gemischte Signale.Fehlende Emotion: Gedanken allein reichen nicht. Du musst die emotionale Frequenz dessen erreichen, was du manifestieren willst.Passive Erwartungshaltung: Manifestieren bedeutet nicht, nur zu wünschen und zu warten. Du musst Schritte unternehmen und Chancen erkennen.Ungeduld: Manifestationen brauchen Zeit. Dein Unterbewusstsein muss umprogrammiert werden, und äußere Umstände müssen sich arrangieren.Hier können Silent Subliminals einen Beitrag leisten: Sie arbeiten kontinuierlich daran, deine innere Ausrichtung zu stärken und Widersprüche aufzulösen.Fazit: Manifestieren als ganzheitlicher ProzessDas Gesetz der Anziehung anwenden bedeutet mehr als positives Denken. Es ist ein Zusammenspiel aus mentaler Ausrichtung, emotionaler Resonanz, Auflösung von Blockaden und aktivem Handeln.Silent Subliminals können ein wertvolles Werkzeug in diesem Prozess sein – sie arbeiten im Hintergrund an deiner unterbewussten Programmierung, während du deinen Alltag lebst.
Estimated reading time: 9 Minuten Viele Vertriebsteams in Deutschland haben ein Problem, das man selten offen ausspricht: Sie sind erfahren, sie sind nett – und trotzdem verkaufen sie unter Wert. Nicht, weil die Leute faul sind. Sondern weil sie nie gelernt haben, wie gutes Verkaufen wirklich funktioniert. Oder besser: Sie haben es nie sauber trainiert. Wenn du heute Vertriebstraining einkaufst oder intern aufsetzen willst, dann geht es nicht um „noch ein Seminar". Es geht um Standards. Um Übung. Um Feedback. Und um einen Transfer in den Alltag, der sichtbar wird: bessere Gespräche, bessere Pipeline, bessere Abschlussquote. Warum „erfahren & nett" im Vertrieb nicht reicht Erfahrung ist Wiederholung – nicht automatisch Verbesserung Ich sehe das ständig: Jemand ist seit zehn Jahren im Vertrieb, war auf Messen, hat tausend Telefonate geführt, kennt jedes Produktdetail. Und trotzdem laufen die Gespräche immer gleich ab: viel erzählen, wenig fragen, am Ende „Schicken Sie mal Unterlagen". Das ist nicht böse gemeint. Das ist menschlich. Das Problem: Wiederholung ohne Standard ist wie Fitnessstudio ohne Trainingsplan. Du bist oft da – aber du wirst nicht zwingend stärker. Ein Vertriebstraining, das wirkt, macht aus „viel gemacht" ein „gezielt verbessert". Ohne Feedback bleibt alles Bauchgefühl Die meisten Verkäufer bekommen Feedback zu spät oder gar nicht. Wenn der Deal verloren ist, ist es zu spät. Wenn der Deal gewonnen ist, weiß keiner, warum. Also bleibt alles im Nebel. Genau da setzt gutes Vertriebstraining an: Es macht Verhalten beobachtbar und damit trainierbar. Vertriebstraining vs. Vertriebsschulung: der praktische Unterschied Was Teams wirklich einkaufen (und was sie brauchen) Viele nennen alles „Vertriebsschulung". Häufig ist das dann Wissensvermittlung: Produkt, Markt, Argumente, vielleicht ein bisschen Einwandbehandlung. Das ist nicht falsch – aber es ist oft nicht der Engpass. Der Engpass ist fast immer Verhalten im Gespräch: Fragetechnik, aktives Zuhören, Struktur, nächste Schritte, Commitment. Das ist Vertriebstraining: üben, wiederholen, Feedback, nochmal üben. Welche Formate wann funktionieren (Inhouse/Online/Hybrid) Inhouse-Vertriebstraining: wenn du ein gemeinsames Spielsystem willst (gleiche Sprache, gleiche Standards). Online-Vertriebstraining: wenn du häufiger in kleineren Dosen üben willst (Micro-Drills, Call-Reviews). Hybrid: wenn du Kick-off + Transfer-Begleitung kombinieren willst. Das ist oft der Sweet Spot. Die 4 Kompetenzstufen im Vertrieb (und warum sie alles erklären) Ein unterschätzter Grund, warum Vertriebstraining scheitert: Viele sind in einer Stufe unterwegs, in der sie nicht mal merken, dass sie etwas nicht merken. Klingt hart? Ist aber der Alltag. 1) Unbewusste Inkompetenz „Ich mache das doch schon immer so." Hier fehlt die Einsicht, dass etwas besser gehen könnte. Typisch: Monolog statt Diagnose, Angebot statt Problemverständnis. 2) Bewusste Inkompetenz Jetzt dämmert's: „Okay, ich verliere Deals – aber ich weiß nicht genau, woran's liegt." Das ist ein guter Moment. Denn ab hier kannst du trainieren. 3) Bewusste Kompetenz Du kannst es – aber noch nicht automatisch. Du denkst aktiv mit: Fragenkatalog, Gesprächsstruktur, nächste Schritte. Das ist anstrengend, aber es funktioniert. 4) Unbewusste Kompetenz (Coach-Falle) Top-Verkäufer können oft großartig verkaufen – aber schlecht erklären, wie. „Mach's halt so wie ich" ist kein Coaching. Genau deshalb braucht ein Vertriebstraining Standards und eine gemeinsame Sprache. Der fehlende Hebel: Standards, die messbar sind Standard = beobachtbares Verhalten, nicht „Gefühl" Wenn du dein Team fragst: „Wie gut sind wir in Kundengesprächen?" bekommst du Antworten von 3 bis 9 – und alle meinen etwas anderes. Ein wirksames Vertriebstraining definiert Standards so, dass jeder dasselbe sieht. Beispiel-Standard: Gesprächsführung & Bedarf Ein klassischer Gesprächsstandard umfasst z. B. Kontaktphase, Bedarfsanalyse, Fragetechnik, aktives Zuhören, Angebotsphase, Einwandbehandlung und Abschluss. Genau solche Bausteine findest du auch in strukturierten Programmen (z. B. Bedarfsermittlung, Fragetechnik, aktives Zuhören, Einwandbehandlung, Abschluss). Das ist keine Magie – das ist Handwerk. Mini-Scorecard für Termine (10 Punkte) Agenda gesetzt (Ziel & Ablauf in 60 Sekunden)? Problem sauber verstanden (Ist-Zustand)? Impact herausgearbeitet (Warum jetzt?) Entscheiderbild klar (Wer, wie, wann)? Budget/Business Case adressiert? Fragenanteil höher als Redeanteil? Einwände geklärt statt wegargumentiert? Nächster Schritt mit Datum vereinbart? Commitment (wer macht was bis wann)? Dokumentation im CRM innerhalb von 24h? Das ist die Basis, auf der Vertriebstraining plötzlich objektiv wird. Und fair. Weil nicht mehr der Lauteste gewinnt, sondern der, der Standards erfüllt. Anleitung: So setzt du ein Vertriebstraining auf, das wirkt Diese Anleitung zeigt dir, wie du ein Vertriebstraining so aufsetzt, dass es nicht als „Event" verpufft, sondern als Routine im Alltag ankommt. 1) Ziel & Messgröße festlegen Definiere 1–2 Outcomes (z. B. höhere Gesprächsqualität, mehr qualifizierte Termine, bessere Next-Steps). Ohne Messgröße wird Vertriebstraining zur Meinungsrunde. 2) Diagnose vor Inhalt Höre 10 Calls, schaue 5 Angebote an, prüfe 20 CRM-Einträge. Finde das echte Leck: Bedarf, Einwände, Pricing, Next Steps? 3) Standards definieren Lege fest, wie „gut" aussieht (Scorecard, Leitfaden, Beispiele). Standards machen Verhalten trainierbar. 4) In Drills trainieren (nicht in Folien) Kurze Übungseinheiten: Einwand-Drill, Frage-Drill, Closing-Drill. Wiederholen. Feedback. Wiederholen. 5) Coaching-Routine einbauen Wöchentlich 1:1 (20–30 Min): Call-Review, Deal-Review, Skill-Fokus. Coaching ist der Transfer-Motor. 6) Erfolg sichtbar machen Tracke 2–3 Kennzahlen (z. B. Next-Step-Rate, SQL-Rate, Win-Rate in Zielsegmenten). Vertriebstraining muss Resultate zeigen. Wenn du nur einen Punkt mitnimmst: Vertriebstraining ist kein Termin im Kalender. Es ist eine Gewohnheit im Team. Methoden, die wirklich Transfer bringen Rollenspiel – aber richtig Rollenspiele scheitern nicht am Rollenspiel. Sie scheitern an fehlenden Standards. Wenn niemand weiß, worauf bewertet wird, bleibt es Theater. Mit Scorecard wird es Training. Call-Reviews & Shadowing Das ist Gold. Nicht zur Bloßstellung, sondern zur Lernkurve. Du nimmst 10 Minuten aus einem Call, analysierst: Wo war die Diagnose stark? Wo wurde argumentiert statt gefragt? Danach ein konkreter Drill. Das ist Vertriebstraining im echten Leben. Micro-Drills (10 Minuten) Einwand-Drill: „Zu teuer" in 5 Varianten – jeweils mit Rückfrage statt Gegenargument. Frage-Drill: 10 Diagnosefragen, die auf Outcome und Impact zielen. Next-Step-Drill: Termin endet erst, wenn Datum + Aufgabe + Commitment stehen. Hier steckt die Logik drin, die auch Forschung zu Expertentum stützt: gezielte Übung an Teilaufgaben, mit Feedback, und wiederholter Ausführung. Genau das fehlt vielen „Seminar-only"-Ansätzen. Leadgeneration & Neukundengewinnung: Skills sind der Engpass Warum Leadgeneration ohne Vertriebstraining teuer wird Leadgeneration bringt Kontakte. Punkt. Ob daraus Pipeline wird, entscheidet der Vertrieb. Wenn dein Team aber im Erstgespräch keinen Bedarf herausarbeitet und keinen nächsten Schritt führt, dann wird Leadgeneration zur teuren Beschäftigungstherapie. Neukundengewinnung braucht Prozess + Gesprächsqualität Neukundengewinnung ist nicht „mehr machen", sondern „richtig machen": Zielgruppe, Erstkontakt, Qualifizierung, Abschluss. Und genau in der Qualifizierung trennt sich Spreu vom Weizen. Ohne Vertriebstraining für Quali-Gespräche landen zu viele falsche Deals in der Pipeline – und verstopfen alles. Die Übergabe (Marketing ↔ Sales) als versteckter Hebel Wenn Marketing MQLs liefert und Sales SQLs braucht, ist die Brücke das Gespräch: Fragen, Diagnose, Priorisierung. Hier lohnt sich ein eigenes Vertriebstraining nur für Lead-Qualifizierung (erste 15 Minuten, perfekte Fragen, klare Next Steps). Erfolg messen: Kirkpatrick fürs Vertriebstraining Vier Ebenen, die dir peinliche „Hat's gefallen?"-Fragebögen ersparen 1) Reaktion: War es hilfreich? 2) Lernen: Können sie die Skill-Bausteine? 3) Verhalten: Tun sie's im Alltag (Calls, Termine, CRM)? 4) Ergebnisse: Hat sich Pipeline/Win-Rate/Marge verändert? KPI-Set (einfach starten) Next-Step-Rate nach Erstgespräch SQL-Rate (Quali → echte Chance) Win-Rate in Zielsegmenten Sales Cycle (Zeit bis Abschluss) Discount-Rate (Preisdisziplin) Wichtig: Miss wenig, aber konsequent. Dann wird Vertriebstraining vom „nice to have" zum Wachstumshebel. Quick Takeaways Vertriebstraining ist Verhaltens-Training, nicht Wissens-Sammlung. Erfahrung ohne Feedback ist nur Wiederholung. Standards machen Leistung messbar – und Training fair. Micro-Drills + Call-Reviews schlagen „Tagesseminar" fast immer. Leadgeneration scheitert selten am Marketing – oft an Quali-Skills. Ohne Messung kein Momentum: nutze einfache KPIs. Fazit: Dein nächstes Vertriebstraining entscheidet sich im Alltag Wenn du willst, dass Vertriebstraining wirklich Umsatz bewegt, dann hör auf, Events zu kaufen. Bau ein System: Diagnose, Standards, Drills, Coaching, Messung. Dann entsteht echte Kompetenz – und zwar teamweit, nicht nur bei den Naturtalenten. Und ja: Nett sein ist gut. Aber im B2B-Vertrieb gewinnt nicht „nett". Es gewinnt Klarheit. Führung im Gespräch. Und die Fähigkeit, Entscheidungen zu ermöglichen. Genau das trainieren wir.
In dieser ganz besonderen Folge nehme ich dich mit in ein spannendes Interview, das Tim Gehlhausen in seinem Conversions & Copywriting Podcast mit mir geführt hat. Du bekommst hier den kompletten Einblick in die Unternehmerwelt – was sie wirklich über die Zusammenarbeit mit virtuellen Assistenzen denken.
www.runningexperte.de www.hyrunning.de Partner und Sponsoren Athletes-Eyewear ! Rabattcode Schnellerwerden30 Dextro Energy: Rabattcode Schnellerwerden15 In dieser Episode des Schnellwerden Podcasts spricht Alexander Meisolle über die Bedeutung von Entscheidungen für das eigene Wohlbefinden und die Verantwortung, die wir für unser zukünftiges Ich tragen. Er gibt zehn wertvolle Tipps, um beim Laufen die beste Leistung zu erzielen, und betont die Wichtigkeit von Selbstreflexion, individueller Anpassung des Trainingsplans und der Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Zudem wird die mentale Komponente des Laufens hervorgehoben, und es wird ermutigt, den eigenen Fortschritt zu dokumentieren und stolz auf die eigene Reise zu sein. takeaways Wir treffen jeden Tag Entscheidungen, die unser zukünftiges Ich beeinflussen. Es ist wichtig, auf die Signale des Körpers zu hören. Laufen erfordert sowohl körperliche als auch mentale Stärke. Vergleiche dich nur mit deinem eigenen Fortschritt. Trainiere nach deinem Alltag, nicht nach allgemeinen Plänen. Regeneration ist ein wichtiger Teil des Trainings. Definiere dein Warum für das Laufen. Inspiration ist wichtig, aber lass dich nicht von Selbstzweifeln leiten. Sei stolz auf deine Fortschritte, egal wie klein sie erscheinen. Fortschritt ist nicht immer linear, Rückschritte sind normal.
Hi, wir sind Marc & Dave, zwei Unternehmer nach Gründung, Scaleup und EXIT. Wir wollen Wissen und Emotionen weitergeben und treffen uns regelmässig zum virtuellen Ping Pong. Wie damals beim Tischtennis im eigenen Startup
Ich war zu Gast im digiTREATS Podcast, dem Podcast über Depression der Universität Augsburg, und spreche über eine Zeit, in der ich komplett funktioniert habe und innerlich trotzdem immer leerer wurde. Es geht um meine Angst vorm Alleinsein, meine Depression, den Druck im Profisport und die Frage, wie man lernt, wirklich Hilfe anzunehmen. Ich erzähle, was Therapie für mich verändert hat und warum ich Erfolg heute ganz anders definiere. Vielleicht erkennst du dich in meiner Geschichte wieder oder bekommst ein neues Verständnis für jemanden in deinem Umfeld.Mehr von mir:Instagram: breaktheice_podcastWebsite: www.alexander-jung.comYouTube: breaktheice_podcastproduziert von podcastly
voller Push-Nachrichten, Multitasking und ständiger Erreichbarkeit ist Fokus zu einem der wertvollsten Erfolgsfaktoren geworden. Doch echte Konzentration ist kein Zufall – sie ist eine Entscheidung. Wenn du dein Business auf das nächste Level bringen willst, brauchst du Klarheit. Statt dich im Kleinklein zu verlieren oder auf jede neue Idee anzuspringen, lohnt es sich, deinen Alltag bewusst zu strukturieren: Definiere deine Prioritäten, arbeite in fokussierten Zeitblöcken und reduziere Störquellen radikal. Konzentration bedeutet nicht, mehr zu arbeiten – sondern gezielter. Mit einem klaren Fokus entstehen Ergebnisse, die wirklich zählen. Du willst herausfinden, wo du dich noch ablenken lässt und wie du mit neuer Klarheit durchstartest? Dann wirf unbedingt einen Blick in die Business & Brand Evolution MATRIX. Sie zeigt dir, wo du aktuell stehst und welche Hebel du brauchst, um fokussiert in deine nächste Business-Stufe zu gehen: www.sandra-agerer.com/business-brand-evolution
Mehr Umsatz mit Verkaufspsychologie - Online und Offline überzeugen
Wieso sich deine Kunden nicht angesprochen fühlen und wie du es ändern kannst… Du hast ein gutes Angebot, hast viel Zeit und Geld investiert und bist überzeugt von deiner Leistung. Doch die Kunden bleiben aus. Wieso? Weil sich deine Kunden nicht richtig angesprochen fühlen. Die Annahme: "Ein gutes Angebot reicht.” ist ein Trugschluss. Es reicht eben nicht, nur auf ein gutes Angebot zu setzen. Denn der Kunde ist nie ein rationaler Entscheider. Er ist kein homo oeconomicus, der jede Möglichkeit mit Verstand abwägt. Die Entscheidungen werden nur durch eine Sache beschlossen: Durch Emotionen. Ohne Emotionen ist keine Entscheidung möglich. Emotionen beeinflussen demnach nicht nur die Kaufentscheidungen. Emotionen sind der maßgebliche Grund für die Kaufentscheidungen. Doch wie können Emotionen im Marketing eingesetzt werden? Bevor wild auf dem Emotionsklavier gespielt wird, braucht es erstmal eine Melodie. Eine Grundstruktur und ein Fundament. Denn oft entsteht hier bereits ein Problem. Vor lauter Tatendrang wird das Fundament übersprungen oder nur grob aufgebaut. Wie man ein sinnvolles Fundament aufbaut? Folgendermaßen: 1. Definiere deine Zielgruppe 2. Verschaffe dir ein Verständnis von deiner Zielgruppe Diese zwei Punkte legen den Grundstein für den nächsten Schritt: Die Motive deiner Zielgruppe. Die Motive deiner Zielgruppe sind die Basis für gutes Marketing. Und hier kommen dann auch die Emotionen ins Spiel. Emotionen können nur erfolgreich wirken, wenn sie die Motive der Zielgruppe ansprechen. Durch eine gekonnte emotionale Ansprache setzt sich dein Angebot von anderen ab. Deine Kunden suchen nicht nach rationalen Gründen. Sie suchen unbewusst nach einem positiven Kauferlebnis. Daher kann man durch Emotionen sein Marketing auf vielfältige Weise steigern. Die Grundlagen dafür findet man in der Psychologie. Und das aus gutem Grund. Psychologie ist im Marketing kein einmaliger Gast. Ich würde sogar sagen: Marketing IST Psychologie. Wie das alles geht und welche Emotionen wichtig sind, erfährst du im Podcast.
Ohne eine klare Zielgruppe wird dein Business unsichtbar! Vielleicht hast du ein großartiges Angebot – aber wenn du nicht weißt, wen du ansprichst, wirst du niemals echten Erfolg haben. In dieser Folge erfährst du: ✅ Warum eine klare Zielgruppe entscheidend ist ✅ Wie du deine ideale Kundin findest ✅ Die ersten Schritte zur Zielgruppen-Definition 1️⃣ Warum eine klare Zielgruppe dein Business verändert:
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Das aktuelle Chaos um die Regierungsbildung hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt: Die Entscheidung, einen Social-Media-Account zu führen, sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die politische Lage kann sich schneller und drastischer ändern, als man denkt. Am Ende profitieren diejenigen, die vorausschauend gehandelt und sich eine unabhängige Reichweite aufgebaut haben. Wer frühzeitig daran gearbeitet hat, eine Community zu erreichen, die nicht auf die Filter der Presse oder auf Medienzugang angewiesen ist, kann im richtigen Moment flexibel agieren und seine Strategie anpassen – gerade in einem turbulenten Wahljahr ein klarer Vorteil. Seit Jahren betonen wir, wie wichtig es ist, frühzeitig eine Social-Media-Präsenz und das damit verbundene Know-how aufzubauen, noch bevor man ein konkretes Amt oder eine Kandidatur anstrebt. So bleibt genug Zeit, um Routinen zu entwickeln, die Zielgruppen besser zu verstehen und eine stabile Reichweite aufzubauen, die dann aktiviert werden kann, wenn es darauf ankommt. In dieser Podcast-Folge zeigen wir dir deshalb, wie wir politische Themen auf Social Media setzen würden, auch ohne direktes politisches Amt oder eine bevorstehende Kandidatur. Definiere deine eigene Positionierung Erstelle passende mehrwertbietende Inhalte Beispiel Karl-Heinz Untch Links: Du möchtest dir einen erfolgreichen politischen Social Media Account aufbauen? Dann hol dir jetzt unsere kostenlose PDF-Checkliste: https://politik.mecoa.de/freebie/ Deine Erfolgsformel für einen unschlagbaren Wahlkampf auf Social Media: der mecoa Social Media Wahlkampf Guide! https://elopage.com/s/mecoa/socialmedia-wahlkampf-guide/payment Melde dich jetzt für unser kostenloses Social Media Intensiv-Training für die Politik an: https://politik.mecoa.de/politik-autowebinar-01/ Bewirb dich jetzt für unser kostenloses Strategiegespräche und gemeinsam schauen wir, welche Schritte deine nächsten zum Social Media Erfolg sein könnten. Bewirb dich einfach unter diesem Link: https://politik.mecoa.de/bewerbung-strategiegespr%C3%A4ch/ Folge uns auf Instagram für Einblicke hinter die Kulissen: https://www.instagram.com/mecoa_mediencoaching/
283: Mich erreichte folgende FRAGE aus der Community:
Podcast-Beschreibung: 9. Rauhnächte-Meditation – "Geld als Energie: Wertschätzung und Intention schaffen" Wie fühlt sich Geld für dich an? Ganz ehrlich – was empfindest du, wenn du an Geld denkst? In der 9. Rauhnacht (01.01.–02.01.), die dem Monat September zugeordnet ist, laden wir dich ein, dein Verhältnis zu Geld neu zu betrachten und eine kraftvolle, positive Verbindung aufzubauen. Was erwartet dich in dieser Meditation? Bevor die Meditation beginnt, teile ich (ab Minute 07:00) einige meiner persönlichen Gedanken zum Thema Geld mit dir. Es liegt mir am Herzen, darüber zu sprechen, wie wir oft unbewusste Glaubenssätze übernehmen, die uns im Umgang mit Geld blockieren können. Gemeinsam werden wir Scham oder negative Einstellungen transformieren und Geld als das sehen, was es ist: eine Form von Energie, die du mit Intention und Bedeutung füllen kannst. In der Meditation erschaffen wir ein Gefühl der Wertschätzung und des Energie-Austauschs. Du wirst dir vorstellen, wie du kleine, wertvolle Saatkörner mit deinem Geld pflanzt, die mit Liebe und Achtsamkeit zu einer ertragreichen Ernte heranwachsen. Warum ist das Thema Geld so wichtig? Geld ist weder gut noch schlecht – es ist eine neutrale Form von Energie, die durch deine Intention und deine Werte eine Bedeutung erhält. Wenn du lernst, Geld mit positiven Gefühlen zu verknüpfen und es als Werkzeug für deine Visionen und Wünsche zu nutzen, kannst du deinen Umgang damit nachhaltig verändern. Inspirierende Fragen zur Reflexion: 1. Was ist ein motivierendes Ziel für dich, warum du Geld verdienen möchtest? 2. Welche Mehrwerte – sowohl für dich als auch für andere – liegen in deinen Visionen? 3. Was bedeutet Geld für dich, und wie könntest du eine neutralere oder positivere Einstellung dazu entwickeln? 4. Welche Glaubenssätze hast du über Geld, und wie beeinflussen sie deinen Umgang damit? 5. Was möchtest du dir im neuen Jahr schenken – sei es materiell oder immateriell? Heutiges Mantra: "Ich säe wertvolle Saatkörner mit meinem Geld und teile meine ertragreiche Ernte. Ich bin es wert, kraftvolles Geld zu verdienen." Nutze diese Meditation, um eine kraftvolle Intention für den Umgang mit Geld zu setzen und deine Beziehung zu diesem wichtigen Thema neu zu gestalten. Fühl dich geliebt und getragen. Weil du Liebe bist. Deine Lara Danke für deine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify und iTunes – sie hilft mir, mehr Menschen in herausfordernden Zeiten zu erreichen und sie mit einer Herzensumarmung zu unterstützen. Folge mir für mehr Inspiration: @laramadeby @gurugranola Entdecke auch mein Herzensprojekt GURU Granola auf guru-granola.com – für kleine Rituale, die Körper, Geist und Seele nähren.
KI im Unternehmen – Shownotes Einführung Künstliche Intelligenz (KI) ist eines der spannendsten und vielversprechendsten Werkzeuge, die Unternehmen heute zur Verfügung stehen. Doch wie bei jeder Innovation kann auch KI scheitern, wenn die Grundlagen nicht stimmen. In dieser Episode von TomsTalkTime – DER Erfolgspodcast sprechen wir über die 5 häufigsten strategischen Fehler, die Unternehmen bei der Einführung von KI machen. Wenn du bereits KI einsetzt oder überlegst, wie sie in deinem Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann, ist diese Episode genau das Richtige für dich. Wir zeigen dir nicht nur, welche Fallstricke es gibt, sondern auch, wie du diese vermeiden kannst. Zusammenfassung und Stichpunkte In der Folge decken wir auf, warum viele Unternehmen bei der Integration von KI im Unternehmen scheitern und wie du diese typischen Fehler erkennst und umgehst. Dabei gehen wir auf diese Themen ein: Warum eine klare Strategie entscheidend ist: Ohne eine durchdachte Roadmap führt der Einsatz von KI im Unternehmen oft ins Leere. Das fehlende Verständnis für KI-Potenziale: Unrealistische Erwartungen können dazu führen, dass Projekte scheitern, bevor sie richtig starten. Geduld ist gefragt: KI im Unternehmen erfordert Zeit, Daten und Lernphasen – schnelle Ergebnisse sind selten realistisch. Problemlösung statt Technik-Fokus: Eine KI im Unternehmen ist nur so gut wie das Problem, das sie lösen soll. Der Fokus muss auf den tatsächlichen Bedürfnissen des Unternehmens liegen. Die Bedeutung des ROI: Projekte ohne klare Erfolgsmessung sind zum Scheitern verurteilt. Mit dieser Episode bekommst du praktische Tipps, wie du KI erfolgreich in deinem Unternehmen implementierst – und teure Fehler vermeidest. Shownotes und Episodendetails Titel: KI im Unternehmen – 5 häufige strategische Fehler – #871 KI ist in aller Munde, doch der Erfolg hängt von der richtigen Herangehensweise ab. In dieser Episode beleuchten wir die häufigsten Fehler, die Unternehmen bei der Einführung von KI im Unternehmen machen, und geben dir wertvolle Tipps, wie du sie umgehst. Mit den richtigen Strategien kannst du KI als echten Wettbewerbsvorteil nutzen und langfristig erfolgreich einsetzen. Die häufigsten Fehler bei der KI-Integration: 1. Fehlende Strategie: Viele Unternehmen starten KI-Projekte ohne klare Ziele oder eine durchdachte Roadmap. Ohne Strategie weiß das Team oft nicht, worauf es hinarbeiten soll. Der erste Schritt sollte daher immer eine klare Zielsetzung sein: Was soll mit der KI erreicht werden? 2. Mangelndes Verständnis: KI wird oft als „magische Lösung“ gesehen, die von alleine funktioniert. Dabei ist KI ein Werkzeug, das richtig eingesetzt werden muss. Führungskräfte und Teams sollten verstehen, welche Probleme KI lösen kann – und welche nicht. 3. Unrealistische Erwartungen: KI braucht Zeit. Daten müssen gesammelt und analysiert, Algorithmen trainiert und Ergebnisse evaluiert werden. Schnelle Ergebnisse sind selten. Unternehmen sollten langfristig denken und realistische Meilensteine setzen. 4. Falscher Fokus: Es ist leicht, sich von der Technologie beeindrucken zu lassen. Doch der Fokus sollte immer darauf liegen, ein konkretes Problem zu lösen. Ohne klare Problemdefinition läuft das Projekt Gefahr, ins Leere zu laufen. 5. Vernachlässigung des ROI: KI-Projekte sind oft teuer. Ohne eine klare Erfolgsmessung und eine Berechnung des Return on Investment kann das Projekt schnell unüberschaubar werden. Definiere deshalb von Anfang an, wie Erfolg gemessen wird. Praktische Tipps für deinen Erfolg: Definiere klare Ziele und entwickle eine Strategie, bevor du mit KI startest. Sorge für ein grundlegendes Verständnis im Team, indem du Schulungen durchführst oder Experten ins Boot holst. Plane realistisch: Gutes braucht Zeit, und das gilt auch für KI-Projekte. Bleib problemorientiert: Frage dich immer, welches Problem du mit KI lösen willst, bevor du in die Technologie investierst. Miss den Erfolg: Setze KPIs, um den Fortschritt deines Projekts zu messen und nachzujustieren. Höre jetzt rein: In dieser Episode gehen wir auf jedes dieser Themen im Detail ein. Egal, ob du schon erste Erfahrungen mit KI gesammelt hast oder dich noch am Anfang der Reise befindest, die Tipps aus dieser Episode helfen dir dabei, Stolperfallen zu umgehen und KI erfolgreich in deinem Unternehmen einzusetzen. Links zur Episode: [Hörbuch: 9 Eigenschaften von Multi-Millionären](https://tomstalktime.com/eigenschaften) [Frag Tom – Sende mir deine Nachricht] Werde zum KI-Profi und lerne, wie du mit der richtigen Strategie und den passenden Tools dein Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führst! Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Dein persönlicher Standard kann dein größter Motivationskiller sein! Erfahre in dieser Folge, warum es so wichtig ist, deine eigenen Ansprüche zu definieren und kontinuierlich zu steigern, um langfristig erfolgreich zu sein. Lass dich inspirieren, deinen Standard zu hinterfragen und auf das nächste Level zu heben! Viel Spaß beim Zuhören & Attacke!
In unserer neuesten Folge geht es um Inspiration – und natürlich fragt Oskar zu recht: Was unterscheidet sie eigentlich von Motivation? Für Michael ist Inspiration der Zündfunke, der alles ins Rollen bringt. Ohne sie fehlt die Energie für kreative Prozesse. Oskar bringt seine Sicht aus der GenZ-Perspektive ein, während Michael darüber spricht, wie er in seinem Leben immer wieder neu anfangen musste und durch Inspiration weitergekommen ist. Michael teilt, wie seine 'grünen' Stärken (Strategie, Zukunftsorientierung, Wissbegier) ihn antreiben, manchmal jedoch zu schnell und ohne Rücksicht auf andere. Oskar hat wiederum gelernt, durch bewusste Filterung von Medieninhalten (RIP, BILD.de-Sucht) mehr Fokus und Raum für echte Inspiration zu schaffen. Wir diskutieren auch, wie man Inspirationsquellen finden kann – sei es durch TED Talks, Bücher, oder das Nutzen von Netzwerken wie EO und WOL. Es geht darum, wie wichtig es ist, in der heutigen Welt gezielt nach Quellen der Inspiration zu suchen, aber auch offen für neue Ideen und Perspektiven zu bleiben. Takeaways der heutigen Folge: 1. Definiere klare Inspirationsquellen: Überlege dir, von wem oder was du dich inspirieren lassen willst – und lass Unnötiges weg. 2. Schaffe dir gute Systeme: Finde Wege, wie du deine Inspiration festhalten und organisieren kannst, sei es durch einen eigenen Blog, einen Podcast oder eine gute Ablage. 3. Sprich über deine Inspiration: Teile deine Inspirationsquellen und Themen offen. Formate wie Working Out Loud können dir helfen, das gemeinsam mit anderen zu tun. 4. Teste neue Formate: Ob TED Talks, Masterclasses oder YouTube – finde heraus, welche Medien und Formate für dich funktionieren, und probiere unterschiedliche Ansätze aus. 5. Netzwerke nutzen: Bau dir ein Netzwerk auf, das dich inspiriert und wo jeder für bestimmte Themen steht. EO, WOL oder Mastermind-Gruppen sind tolle Beispiele. Bonus-Tipp: Gib, ohne etwas zu erwarten: Nach dem Prinzip von Adam Grant – investiere ins Netzwerk und gib, ohne etwas zurück zu erwarten. So wächst du langfristig. Wer uns live sehen und hören möchte, hat hier die Chance: Orgatec: 23.10.2024, Köln VITRA | SCHWADKE BÜROEINRICHTUNGEN, 21.11.2024, Rosenheim Wir freuen uns über jeden Kommentar, jede Ideen oder Frage, und ja auch über 5-Sternebewertungen. Danke für 82 mal 5 Sterne und immer noch 4,9 Sterne im Durchschnitt auf Spotify. LinkedIn: michaeltrautmann64 oskar-trautmann96 #ZoomerMeetsBoomer #GenZ #BabyBoomer
Schwarte, Georg www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Fühlst du dich in deinem Leben festgefahren oder suchst du nach mehr Erfüllung? In dieser Folge erfährst du, wie du dein inneres GPS aktivieren und ein Leben designen kannst, das wirklich zu dir passt. David Blum teilt seine persönlichen Erfahrungen und gibt dir praktische Tipps, um deine Werte zu erkennen, deinen Körper als Kompass zu nutzen und deine persönliche Heldenreise zu entschlüsseln. ❌ Warum sind wir so oft auf dem falschen Weg? Wir haben nie gelernt, unsere inneren Werte zu erkennen und zu leben.
Businessfrauen-Hacks: Wie du Zeit für dich und dein Business gewinnst Fühlst du dich morgens oft überwältigt und unmotiviert? Du bist nicht allein. Viele Unternehmerinnen kämpfen täglich mit einem Berg von Aufgaben und dem Druck, alles zu schaffen. Das Geheimnis liegt darin, fokussiert und organisiert zu bleiben. Hier sind einige einfache, aber wirkungsvolle Tipps, um mehr Zeit für dich und dein Business zu schaffen: 1. **Definiere dein Monatsziel:** Setze realistische Ziele, die zu deiner Gesamtvision beitragen. Konzentriere dich auf umsetzbare Schritte, wie das Schreiben eines Kapitels oder das Fertigstellen eines Moduls für deinen Onlinekurs. 2. **Unterteile dein Monatsziel in Tagesziele:** Breche dein großes Ziel in kleinere, tägliche Aufgaben herunter. Beginne deinen Tag mit den wichtigsten Aufgaben, die dich deinem Ziel näher bringen, und erledige danach weniger wichtige Dinge. 3. **Nutze Batch-Working:** Bündle ähnliche Aufgaben und setze dir feste Zeitfenster, um sie effizient zu erledigen. Ob es um Podcast-Aufnahmen oder Content-Erstellung geht, konzentriere dich auf das Wesentliche. 4. **Plane deine Woche im Voraus:** Organisiere deine Woche mit Zeitblöcken für wichtige Termine und Aufgaben. Reserviere Zeit für konzentriertes Arbeiten und plane Pausen ein. 5. **Lerne, Nein zu sagen:** Jedes Ja zu einer Aufgabe oder Verpflichtung bedeutet ein Nein zu etwas anderem. Priorisiere, was wirklich wichtig ist und traue dich, Nein zu sagen. Beginne jetzt! Definiere zuerst dein Ziel. Um dir dabei zu helfen, habe ich den kostenlosen Video-Kurs "Erfolg ist planbar" erstellt. Hol dir den Kurs unter [www.monique.menesi.com/planbar](http://www.monique.menesi.com/planbar) und starte heute noch, deine Ziele zu erreichen! Wenn du an deinen Zielen in diesem Jahr arbeiten möchtest, dann geht es hier zu meinem kostenlosen Videokurs- Erfolg ist planbar! Falls du weitere Details teilen möchtest oder Fragen hast, stehe ich zur Verfügung. Vereinbare ein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir:: https://moniquemenesi.zohobookings.com/#/customer/qualitytime Meine kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung - Von der Idee zum Business https://www.moniquemenesi.com/ideezumbusinessanleitung Folge mir auch auf Instagram: https://www.instagram.com/monique.menesi/ Mehr Informationen findest du auf meiner Website: https://www.moniquemenesi.com/ Mein kostenloses Audiobook: ABENTEUER VERÄNDERUNG https://www.moniquemenesi.com/abenteuer FreiRaum Community - die Frauen Business Community: https://www.moniquemenesi.com/community Affiliate-Links: Zoho - All in One Tool: https://go.zoho.com/H5C Kajabi: https://app.kajabi.com/r/tjgV4heg/t/fwod2tvu
Willkommen im Jahr 2024! In dieser ersten Folge der Flowgrade Show des neuen Jahres teile ich 7 innovative Denkweisen für grandiose Resultate mit dir. Dazu habe ich über die vielen Lektionen des vergangenen Jahres aus Podcast, Events und meinen Artikeln nachgedacht und dir die 7 wichtigsten herausgesucht. In dieser Solo-Folge erfährst du also, an welche 7 Denkweisen ich mich selbst erinnern will, um mir ein grandioses Jahr 2024 zu gestalten, weitere Träume zu verwirklichen und möglichst viele Menschen (wie dich) zu inspirieren. Mein Ziel mit diesem Podcast und allen meinen Unternehmungen ist es, Menschen wie dich zu inspirieren, die beste Version von dir selbst zu werden, an deine Träume zu glauben und dein Leben so zu gestalten, wie du es leben willst. Viel Spaß beim Zuhören und go for Flow! ► Weiterführende Links: • Experiment für Delaying Gratification https://de.m.wikipedia.org/wiki/Belohnungsaufschub • Best of Flowgrade 2023 https://www.youtube.com/watch?v=pYgafle6zAQ&t=8s • Folge mit Derek Sivers http://tinyurl.com/ynbpwx5h • Folge mit Dirk Kreuter http://tinyurl.com/you88wbw • Folge mit Wimhof http://tinyurl.com/yq3k4nlg • Folge mit Veit Lindau http://tinyurl.com/ytgeodhw • Folge mit Ryan Holiday http://tinyurl.com/ypbrngbw • Ted Talk von Derek Sivers “How to start a Movement” https://www.youtube.com/watch?v=gxFt1BZiMTw ► Join the FlowTribe: Werde Teil unserer Community für Austausch, Inspiration und mehr In der FlowTribe Community kannst du dich mit anderen gleichgesinnten Menschen verbinden, die alle das Ziel verfolgen, ein erfülltes und gesundes Leben zu führen. Du findest Unterstützung, Inspiration und die Möglichkeit, gemeinsam zu wachsen. Werde Teil der FlowTribe Community und beginne dein Abenteuer der Selbstverwirklichung mit uns! Hier kannst du dich kostenfrei anmelden: https://flowtribe.community/ Go for Flow! ► KAPITEL 00:00 Einführung und Vorstellung 01:10 Gestaltung der persönlichen Lebenserfahrung 02:35 FlowTribe und Kontaktmöglichkeiten 03:05 Übe dich im Aushalten und schiebe Belohnungen auf 04:20 Werde wieder zum Amateur 05:45 Definiere emotionale Ziele 06:50 Praktiziere Achtsamkeit 08:20 Investiere in wertvolle Beziehungen 09:40 Kultiviere ein Wachstumsmindset 13:20 Sei kompromisslos mit deinen Werten 29:40 Bonus-Tipp: Engagierte Unbekümmertheit ► Kontakt: • YouTube Kanal abonnieren https://www.youtube.com/@flowgrade/?sub_confirmation=1 • Website https://www.flowgrade.de • Flowgrade Instagram https://www.instagram.com/flowgrade • Max Gotzler's Instagram https://www.instagram.com/max_gotzler • Facebook https://www.facebook.com/biotrakr • Twitter https://www.twitter.com/flowgrade • LinkedIn https://www.linkedin.com/company/biotrakr • Mail info@flowgrade.de #biohacking #podcast
DOWNLOAD: Die kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Start in deine Selbstständigkeit 2024 steht bevor und könnte dein Jahr werden. Du könntest am Ende des Jahres bereits eine erfolgreiche Gründerin sein, deinen Umsatz steigern, Kunden gewinnen und alles aufbauen, was dazu gehört. Vielleicht hast du sogar deinen Job gekündigt, dir etwas Schönes gegönnt oder dein verdientes Geld reinvestiert. Du hast die Freiheit, es ganz nach deinen Wünschen zu gestalten. Die Zeit ist reif, um dein eigenes Unternehmen als Side Business aufzubauen, sei es neben deinem aktuellen Job oder als eigenes Projekt. In meinem heutigen Blog gebe ich dir einen umfassenden Leitfaden mit den wichtigsten Punkten, die du auf dieser Reise beachten solltest. Vielleicht hat dich bisher immer abgeschreckt, dass du nicht weißt, wie du starten sollst und welche Schritte du als erstes unternehmen musst. Du möchtest keine Fehler machen und kein Geld verschwenden. Du möchtest sicherstellen, dass dein Business erfolgreich ist und du nicht am Ende zurück in deinen alten Job musst. In diesem Blog erfährst du die wichtigsten ersten Schritte, um eine klare Roadmap für den Aufbau deines eigenen Business zu haben. Von den Grundlagen bis zu dem Punkt, an dem du Kunden gewinnst, die dein Produkt oder Dienstleistung kaufen. Wenn du intensiv daran arbeiten möchstest dann ist vielleicht mein Business Aufbau Mastermind genau das Richtige für dich. Der nächste Kurs startet Ende Januar 2024 und es gibt nur begrenzte Plätze. Wenn du daran interessiert bist und den Wunsch hast, dein eigenes Business zu starten, dann kontaktiere mich, um dir einen Platz zu sichern. 1. Finde deine Business Idee und Nische: Eine Business-Idee bedeutet, sich in einem speziellen Bereich wie zum Beispiel Ernährungsberatung im Fitnessbereich oder Coaching selbstständig zu machen. Egal, was es ist, vielleicht hast du schon eine Vorstellung von deiner Business-Idee. In meiner Podcast Folge 52 geht es um die Entwicklung deiner Geschäftsidee. Die Nische ist der spezifische Fokus deiner Idee. Es ist wichtig, dass du darüber nachdenkst, wo deine Dienstleistung oder dein Produkt am besten passt. Ein Beispiel: Sandra, eine ehemalige Teilnehmerin meines Mastermind-Kurses, hat sich als Life-Coach selbstständig gemacht. Gemeinsam haben wir herausgefunden, dass ihre Nische berufstätige Frauen im Alter von Mitte 30 bis Mitte 40 sind, die in der Regel Kinder haben oder sich in einer Phase des Umbruchs oder der Erschöpfung befinden. Sandra möchte diesen Frauen als Life Coach mit ihrer Erfahrung, ihren Fähigkeiten und ihrem Einfühlungsvermögen helfen.. 2. Definiere deinen Wunschkunden bzw. deine Zielgruppe Und das bringt mich zum zweiten Punkt. Du merkst, wir gehen immer tiefer, auch im Mastermind Kurs werden wir noch tiefer gehen, indem wir individuell über deine Situation sprechen. Vielleicht hast du bereits eine Community aufgebaut, mit Menschen, die dir auf Instagram folgen. Vielleicht bist du auch gut vernetzt in der Auswanderer-Community, wenn du selbst eine Auswanderin bist. All diese Dinge sind unglaublich wichtig. Wir fangen hier an, deinen idealen Kunden zu definieren und deine Zielgruppe festzulegen. Wenn wir die Nische aus Punkt 1 kennen, ist es jetzt wichtig, diese genauer zu definieren und ganz konkret vor Augen zu haben. Wer genau ist dann meine Zielgruppe? Das findest du in der Regel nur heraus, indem du dich wirklich mit deinen potenziellen Kunden beschäftigst. Du sprichst mit ihnen, verstehst ihre Probleme, recherchierst, wo sie feststecken, wie sie ihre Probleme beschreiben und ob es Gemeinsamkeiten gibt, die alle haben, mit denen du in Zukunft arbeiten oder ein Produkt für anbieten möchstest. Es ist es wichtig herauszufinden, wer ist dein Kunde, welche Probleme löst du und in welcher Altersgruppe befinden sie sich? Welche besonderen Merkmale haben sie? Haben sie Kinder oder nicht? Haben sie Haustiere wie Hunde oder Pferde? Leben sie in einer bestimmten Region? Sind sie vielleicht Auswanderer? Oder sind es Frauen im Beruf? Oder sind es Männer in Führungspositionen? Stell dir wirklich jemanden vor, der alle Kriterien erfüllt und schreibe das so detailliert wie möglich auf. Überlege, wer könnte mein idealer Kunde sein. Denn nicht jeder, der hineinpasst, ist unbedingt dein Wunschkunde. Zum Beispiel sind im Rahmen meiner Brotbackmischung sind Kunden die dem Keto Trend folgen nicht meine Wunschkunden auch wenn sie möglicherweise sonst in meine Zielgruppe passen würden. 3. Erforsche deinen Markt und probiere dein erstes Testprodukt aus: Was gibt es bereits auf dem Markt? Und wie unterscheidet sich unser Angebot? Gibt es preisliche oder qualitätsmäßige Vergleichsmöglichkeiten? Bezüglich unseres Recruiting-Businesses meetus@US haben wir eine Marktanalyse durchgeführt. Welche ähnlichen Unternehmen gibt es? Sowohl kleinere, individuelle Unternehmen mit einem großen Netzwerk als auch große Headhunting- und Recruiting-Firmen wie Robert Half. Wo positionieren wir uns auf dem Markt und was bieten unsere Konkurrenten an? Eine sorgfältige Marktforschung ist entscheidend. Das Gleiche gilt für dein Business. Eine gründliche Marktanalyse und der Testverkauf an deine Zielgruppe sind unerlässlich. Wir empfehlen, dies vor dem Aufbau deiner Website, Social Media Kanäle und anderen Marketingmaßnahmen zu tun. Denn deine Zielgruppe und Nische sind grundlegend für deine Kommunikation und Markenbildung. 4. Baue eine Struktur hinter dein Business: Punkt Nummer 4: Baue eine solide Struktur für dein Business auf! Wir verstehen, dass es eine Herausforderung sein kann. Oft ignorieren wir die Technik oder denken, dass unser Business noch zu klein für strukturierte Prozesse ist. Aber das ist ein Irrtum! Wenn du frühzeitig mit Tools und strukturiertem Arbeiten beginnst, kannst du dein Business skalieren und effizienter führen. Zu einer professionellen Struktur gehören neben einer Website mit einem Funnel und Zahlungssystem auch Programme wie Buchhaltung, Projektmanagement und E-Mail-Marketing. Ein Social-Scheduling-Tool hilft außerdem Zeit zu sparen. Je nachdem, worum es in deinem Business geht, kann ein System zur Organisation von Verträgen und Kunden ein wichtiger erster Schritt sein. 5. Familie, Freunde und deine Community: Der Aufbau einer Community ist entscheidend für den Erfolg deines Unternehmens. Viele Unternehmer und Gründer haben bereits ein Produkt entwickelt und eine Website erstellt, aber sie haben keine Kunden. Warum? Weil sie keine Community aufgebaut haben, niemandem von ihrem Produkt erzählt haben und keine Verbindung zu potenziellen Kunden hergestellt haben. Der Aufbau einer Community kann auf verschiedene Weise erfolgen. Bei mir entstand meine Community zum Beispiel unter anderem durch meinen erfolgreichen Muttersprache-Podcast. Außerdem habe ich über die letzten zehn Jahre ein großes Auswanderer-Netzwerk aufgebaut und liebe es, Menschen zu vernetzen und ihnen zu helfen. Der Aufbau einer Community ist auch für dich entscheidend. Ohne Kunden gibt es keinen Umsatz und ohne Umsatz kein erfolgreiches Geschäft. Du musst dich nicht nur auf die Produktentwicklung konzentrieren, sondern auch darauf, deine potenziellen Kunden zu erreichen. In meinem Mastermind-Kurs lernen meine Frauen, dass der Aufbau einer Community genauso wichtig ist wie die Entwicklung ihres Unternehmens und Produkts. Es ist wichtig, dass du deine Kunden erreichst und ihnen das bieten kannst, was sie verdienen. Egal ob es sich um Produkt, eine Dienstleistung oder deinen Erfahrungsschatz handelt, deine Leidenschaft und Energie müssen bei den Kunden ankommen. Diese Punkte sind alle miteinander verbunden und müssen gleichzeitig beachtet werden. Sie sind wie ein Puzzle, bei dem alle Teile perfekt ineinander greifen. 6. Werde eine Content Queen und erobere Social Media: Ohne Reichweite keine Community Und es ist wirklich wahr, dass mehr bedeutet mehr. Wenn du deine Nische, deine Zielgruppe und deine Persona kennst und weißt, wo deine Community und deine Struktur aufgebaut sind, dann ist es wichtig, hochwertigen Content auf den richtigen Social Media Plattformen zu teilen. Zum Beispiel ist LinkedIn der beste Markt für mein Leadership Coaching und Recruiting. Für mein Business Mastermind, meinen "Jetzt kommst du" Kurs und meine Freiraum Community sind Instagram und Facebook die richtigen Plattformen, insbesondere Facebook-Gruppen. Relevante Facebook-Gruppen könnten zum Beispiel interessant sein. Aber du solltest auch zielgerichteten Content auf verschiedenen Social Media Plattformen verwenden, wie Reels, Stories, Posts und Karussells, die heutzutage effektiv sind. Wir nutzen derzeit Reels intensiv und sehen, wie sich die Zahlen erhöhen - mehr Reichweite, Engagement und Follower kommen dazu. Wichtig ist, immer auf dem neuesten Stand der Trends zu sein. Finde dein Medium, zum Beispiel einen Podcast oder einen Blog, den du regelmäßig veröffentlichst. Viele nutzen auch YouTube Channels, TikTok oder Live-Streams. Finde deine Plattformen, starte vielleicht mit einer und schaue dann, was gut funktioniert. Pinterest könnte auch interessant für dich sein. Produziere hochwertigen Content, der konsistent ist und die Leute anspricht, den sie gerne teilen und mit dem sie sich identifizieren können. Werde die Contents Queen und erobere Social Media, denn ohne Reichweite gibt es keine Community. 7. Von der Gründerin zur Unternehmerin: Der wichtigste Schritt ist von der Gründerin zur erfolgreichen Unternehmerin zu werden! Lerne, wie du Unterstützung bekommst, worauf du achten musst und welche Schritte wichtig sind, um dein Unternehmen strategisch zu entwickeln und zu skalieren. Konzentriere dich auf das Wesentliche, baue und führe dein Team und organisiere dich trotz anderer Verpflichtungen. So erreichst du den gewünschten Erfolg. Jeder hat unterschiedliche Ziele, aber der Schritt zur Unternehmerin ist ein wirklich wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Business. Treffe Entscheidungen aus einer übergeordneten Perspektive, lerne kontinuierlich dazu und nutze Fehler als Chance. Verwalte deine Zeit, finde Partnerinnen und vernetze dich in einer Community. Diese Punkte sind entscheidend - und wenn du Hilfe auf diesem Weg brauchst - bist du bei uns richtig. Deine Entwicklung zur Unternehmerin ist ein fortlaufender Prozess. Deshalb haben wir die Freiraum Community aufgebaut - mit Coachings, Workshops, Challenges und einem Book Club. Unser Ziel ist es, dich in deinem Business Aufbau weiter zu inspirieren und mit Wissen zu versorgen. Wir bieten dir Unterstützung und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Unternehmerinnen. Wenn du gemeinsam mit uns in der Mastermind-Gruppe starten möchtest, ist es Zeit, einen Info-Call mit mir zu vereinbaren. Der ist kostenlos und dient dazu, uns kennenzulernen und herauszufinden, ob wir gut zusammenarbeiten können. Vereinbare einen kostenlosen Quality Time Call mit mir: https://moniquemenesi.zohobookings.com/#/customer/qualitytime Folge mir auch auf Instagram: https://www.instagram.com/monique.menesi/ Mehr Infos findest du auf meiner Website: https://www.moniquemenesi.com/ Anmeldung zu meinem Workshop: DAFÜR HABE ICH JETZT KEINE ZEIT https://www.moniquemenesi.com/masterclass Mein kostenloses Audiobook: ABENTEUER VERÄNDERUNG https://www.moniquemenesi.com/abenteuer
Braucht unsere Demokratie ein Update? Und wie könnte das aussehen? Denn: Mehr als 75 Prozent der deutschen Bevölkerung stimmt der Aussage zu: „Leute wie ich haben keinen Einfluss auf die Politik.“ Jeske, Ann-Kathrin; Thoms, Katharinawww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
Die Verfassungsbeschwerde ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, grundrechtlich garantierte Freiheiten durchzusetzen. Von rund 5000 jährlich eingereichten Beschwerden haben nur etwa zwei Prozent Erfolg – darunter auch die eines pensionierten Lehrers.Jeske, Ann-Kathrinwww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
In Deutschland wollen, Erhebungen zufolge, fast alle in einer Demokratie leben. Doch zufrieden mit dem derzeitigen Zustand zeigt sich nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten. Woran liegt das – und ab wann wird es gefährlich? Eine Spurensuche. Jeske, Ann-Kathrin; Ottersbach, Niklaswww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
In der Demokratie brauchen Entscheidungen eine Mehrheit. In der Demokratie wird aber auch Wert auf den Schutz von Minderheiten gelegt – denn nur so sind Entscheidungen maximal demokratisch. Doch warum "triggert" der Minderheitenschutz so viele?Jeske, Ann-Kathrinwww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
Bei Bundestagsdebatten sind oft viele Stühle leer. Denn der Großteil der Arbeit findet in Gremien statt, die nach außen wenig sichtbar sind. Wie viel Macht haben Fachpolitiker, die im Hintergrund verhandeln? Und was gibt die Regierung vor?Jeske, Ann-Kathrinwww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
Viele versuchen, die Marketingstrategien anderer einfach zu zu kopieren. 3 Gründe, warum das KEINE gute Idee für dich ist:1) Wenn man kopiert, weiß man oft nicht, was *wirklich* hinter den Kulissen passiert und wie "Erfolg" für diese Personen überhaupt aussieht. Deine Stärken sind aber meistens nicht dieselben wie die der anderen. Wenn wir versuchen uns anzupassen und uns in eine Form hereinzuquetschen, die nicht zu uns passt, wird es anstrengend und demotivierend!2) Marketingstrategien anderer berücksicht nie, in welcher Phase du dich aktuell befindest. Wer sich seine Marke und seinen Ruf schon aufgebaut hat, kann ohne viel Kontext mal eben so ein Angebot verkaufen. Baust du etwas Neues auf, sollte dein Marketing sehr prägnant und klar sein. Sobald die Menschen wissen, wofür du stehst, kannst du es ein bisschen anders angehen.3) Durch reines Kopieren bleibst du immer im Vergleich. Vor allem mit dir selbst.Die Frage ist also: Wie gestaltest du Marketing von innen nach außen statt umgekehrt?Mein Geheimtipp: Tauche ein in die Strategien hinter dem Marketing. Lese Bücher, höre Podcasts und hol dir individuelle Unterstützung. (Zum Beispiel in meiner CORE Business Masterclass!)Definiere klar, wofür du wirklich stehst und kommuniziere dies so präzise wie möglich.Hör dir die Podcastfolge an, um mehr zu erfahren!
Tue, 18 Jul 2023 04:00:00 +0000 https://www.adsventure.de/podcast/ d7890df23c0d1443713d05d8d8eabc46 Wie schaffst du es, in Zeiten von Signal-Loss und Inflation, deine Performance Ads auf Facebook, Instagram oder TikTok profitabel zu skalieren? In dieser Episode sprechen Florian und Sebastian über einen konkreten Fahrplan für eine Test- und Skalierungsstrategie von Social Ads. Mit diesen sechs Schritten skalieren wir Werbekonten bei Meta und TikTok auch in 2023 profitabel. DIE THEMEN DIESER EPISODE IM ÜBERBLICK: Schritt 1: Definiere dein Hero Produkt, Angebot oder Thema für den besten Social Ads Push Market Fit und analysiere dafür bestehende Datenquellen (z. B. Post Purchase Survey Daten oder Amazon Reviews) Schritt 2: Analysiere und arbeite Value Propositions für dein Angebot heraus. Entwickle darauf basierend Angles, auf Basis welcher du deine Werbeanzeigen erstellst und testest Schritt 3: Validiere deine Ideen, bspw. durch ein schnelles Testing von Image Ads (pro Angle 2-3 unterschiedliche Images) Schritt 4: Auf Basis der Insights deiner ersten Tests erstellst du Video Ads (z. B. Creator Content) Schritt 5: Teste unterschiedliche Landing Pages und Linkziele Schritt 6: Experimentiere mit unterschiedlichen Offers bzw. Angeboten: Gratis Geschenke, %-Rabatte, digitale Goodies oder gratis Versand Mehr aus der Welt von adsventure: Besuche den Blog: https://www.adsventure.de/blog Bleib mit dem Newsletter immer up-to-date & sichere dir sofort umsetzbare Hacks: https://www.adsventure.de/newsletter/ Zur SOCIAL MEDIA ADVERTISING COMMUNITY auf Facebook: http://www.sma-community.de 73 full no Florian Litterst, Sebastian Vogg
Bastian, Melanie und die Businesskasper tanzen seit Jahren gemeinsam in den ICE der Republik. Es stellt sich heraus: Mit unterschiedlicher Motivation. Im Hintergrund zwitschert eine Parkplatzamsel.
#503 Wie du eine kraftvolle Lebensvision entwickelst – 5-Schritte-Anleitung Eine Vision von seinem eigenen Leben zu haben elementar, um glücklich zu werden. Sozusagen die Grundlage, um die Kunst zu Leben zu erlernen. Du bekommst heute von mir eine 5 Schritte Anleitung, wie Du so eine kraftvolle Lebensvision entwickeln kannst. Am Ende geht es immer darum, Dein „Großes Ziel“ zu finden; Deinen wirklichen inneren Antreiber. Nur wenn Du Dein Leben danach ausrichtest, kannst Du Deine Ziele erreichen und glücklich dabei werden. Hier ist ein Überblick über die 5 Schritte: SCHRITT 1: Unterschied Ziel vs. Vision SCHRITT 2: Definiere das WARUM SCHRITT 3: Definiere das WOFÜR SCHRITT 4: Richte Deinen emotionalen Kompass ein! (Definiere Dein Lebensgefühl) SCHRITT 5: Definiere den Beitrag für das große Ganze Willst Du LIVE persönlich von mir lernen? Dann hol Dir jetzt Dein Ticket für meine Seminarevents und lass uns gemeinsam an Deinem Erfolg arbeiten: UPGRADE YOUR LIFE – das Seminarerlebnis: https://link.steffenkirchner.de/PC Werde Teil der meiner Community auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/400904273429707 Alle Seminartermine von mir: www.steffenkirchner.de/seminare Facebook: https://www.facebook.com/steffenkirchner.de/ Instagram: https://www.instagram.com/steffen.kirchner/ YouTube: https://www.youtube.com/user/steffenkirchner1 ABONNIERE meinen Podcast, um über neue wertvolle Folgen stets informiert zu sein. http://tinyurl.com/podcast-bewerten EINE BITTE: Schenke mir 10 Sekunden Deiner Zeit, für eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes, wenn Dir mein Podcast gefällt. http://tinyurl.com/podcast-bewerten Durch Deine Bewertung hilfst Du, den Podcast stetig zu verbessern! Vielen Dank! Steffen Kirchner kommt aus dem Leistungssport und kennt diesen als einzigen deutschen Speaker aus eigener Erfahrung als Spieler, Manager und Coach. Sein Name steht deutschlandweit für einzigartige Expertise in den Bereichen Motivation, Persönlichkeit und Erfolgspsychologie. Das Geheimnis seines Erfolgs ist die Kombination aus fundiertem Wissen und enormer Praxisstärke. Nirgends wird der Erfolg so schnell und unerbittlich gemessen wie im Profisport. Nur die Strategien, die nachhaltig, schnell und ergebnisorientiert funktionieren, haben dort Bestand. Über 500 Unternehmen, Profisportler und Teams Starcoach in den letzten Jahren beraten. Darunter auch Athleten wie Fußballstar Niclas Füllkrug, Goldmedaillen-Gewinner Fabian Hambüchen, Tennisstar Sabine Lisicki oder Unternehmen wie Audi, Siemens oder adidas. Steffen berät heute internationale Topmanager und vermittelt sein Wissen bei zahlreichen Veranstaltungen. Über 150.000 Menschen hat Steffen Kirchner mit seinen Seminaren und Vorträgen bislang begeistert. Sein Wunsch ist es, weltweit so vielen Menschen wie möglich dabei zu helfen, mehr Lebensstärke und Lebensqualität entwickeln zu können. Kanal ABONNIEREN: http://bit.ly/Steffen_Kirchner_YT_abonnieren #diekunstzuleben #upgradeyourlife #steffenkirchner #lifechange
❗Wichtig❗ - Wenn du als Unternehmer Erfolg haben möchtest, solltest du auf jeden Fall Facebook Ads in Betracht ziehen! Doch wie schaltet man sie erfolgreich?
5 wichtige Strategien zum Entdecken deiner Business-Nische Keine definierte Nische zu haben und meine Zielgruppe nicht genau zu kennen war mit Sicherheit das größte Hindernis in meiner 30+ Jahre unternehmerischen Tätigkeit. Ich würde sagen, dass mich das in etwa eine 6-stellige Summe und noch viel wichtiger, meine Gesundheit gekostet hat. Rückblickend habe ich aus diesem Fehler aber am meisten gelernt. Aber fangen wir mal ganz von vorne an. Was bedeutet "Nische" überhaupt? Ich erkläre dir das einfach mal an meinem Beispiel: Als wir 2017 unser Business "Breadlovers" gegründet haben, war unsere Vision, gutes Brot in Amerika zu verkaufen. Unser Gedanke war, wir haben das beste Brot und unser Markt ist grenzenlos. Heute weiß ich, dass dies der total falsche Ansatz war. Doch wir waren überzeugt davon, dass Amerika gutes Brot braucht. Daraufhin haben wir unser Produkt entwickelt und es sogar in mehrere Supermarktketten geschafft. Mit dem Resultat, dass es sich dort nur verkauft hat, wenn wir es mit einem Stand und Probierhäppchen angeboten haben. Wir wollten das Brot an jedermann verkaufen. Doch "Jedermann" hat überhaupt nicht das Bedürfnis nach gutem deutschen Sauerteig Brot! Die Konsequenz war, dass wir unser Produkt aus den Supermärkten genommen und uns Gedanken über unsere Nische gemacht haben. Wir bestimmten unsere Nische neu: "Deutsche in den USA, die gutes deutsches Brot vermissen". Auf den ersten Blick ist diese Nische "Deutsche in den USA" keine große Kunden-Gruppe, doch wenn man betrachtet, dass derzeit rund 180.000 Deutsche Expats in den USA leben und unser Produkt wenig Konkurrenz in dieser Nische hat, war es die richtige Entscheidung, unsere Business-Strategie daraufhin zu ändern. Seither verkaufen wir unsere Brotbackmischungen nur noch Online und unsere Kunden sind Deutsche, die in den USA leben. Wir können diese Zielgruppe gezielt bewerben und haben uns einen treuen Kreis an Stammkunden aufgebaut. Definition: Nische Eine Nische ist ein kleiner Teilmarkt des Gesamtmarktes. Es ist also ein Marktsegment, welches bewusst vom Gesamtmarkt abgegrenzt ist und von Wettbewerbern noch nicht oder nur unzureichend abgedeckt wird. Eine Marktnische ist im Idealfall also eine Marktlücke. Diese bietet die besten Chancen für ein neues Produkt. Oftmals ist eine Marktnische für führende Unternehmen in dem Marktbereich uninteressant, da sie zum Beispiel zu klein oder zu speziell ist. Hier kommst du ins Spiel, denn für dich kann diese Marktnische nämlich trotzdem sehr rentabel sein. Vorteile hierbei sind zum Beispiel, dass du es mit keinem (oder nur wenigen) Mitbewerber aufnehmen musst und du deine Zielgruppe sehr gezielt ansprechen kannst. Schritt 1: Schreibe deine Interessen auf Hobbys oder Interessen sind ein guter Wegweiser zu deinen Talenten. Ich entwickle zum Beispiel gerne die Talente von Menschen. Schreibe alles auf, was dir einfällt, so kurz und prägnant wie möglich. Am besten machst du dir eine Liste in der Notizen App deines Handys. So kannst du deine Liste stetig erweitern. Definiere deine Interessen so prägnant wie möglich. Zu Hause solltest du dann diese Liste visualisieren. Schreibe all deine Interessen auf kleine Klebezettel auf. Die klebst du am besten irgendwo hin, wo du jederzeit einen Blick darauf werfen kannst. Schritt 2: Löse ich ein Problem? Du möchtest nun zum Beispiel ein E-Book oder einen Blog zur spirituellen Persönlichkeitsentwicklung anbieten. Dann solltest du vorher herausfinden, ob Menschen überhaupt das Bedürfnis nach Persönlichkeitsentwicklung haben. In diesem speziellen Beispiel ist das recht einfach herauszufinden, denn das Internet ist voll mit diesem Thema. Im nächsten Schritt gilt es zu prüfen, ob der Markt schon übersättigt ist oder ob du dich über dein Alleinstellungsmerkmal trotzdem etablieren kannst. Mehr zu deinem Alleinstellungsmerkmal später. Und keine Sorge: Wenn du zu dem Schluss kommst, dass du noch nicht wirklich ein Problem löst, musst du dein Angebot deshalb nicht gleich in die Tonne werfen. Oft helfen leichte Modifikationen an deinem Angebot oder die Fokussierung auf eine andere Zielgruppe. Schritt 3: Analysiere deinen Markt genau Wenn du eine erste Antwort auf die vorherigen Fragen gefunden hast, kannst du den nächsten Schritt machen. Zu jeder Lösung, die du anbieten könntest, gibt es einen Markt. Sagen wir mal, es steht da auf deinem Klebezettel, dass du gerne schreibst und am liebsten Tipps zu einer gesunden Ernährung gibst. Die Dienstleistungen, die du anbieten könntest, wären dann z. B. ein Food-Blog und/oder Ernährungsberatung. Heute findet fast alles online statt. Dazu gehört natürlich auch der Online Markt. Dies wäre nun der erste Markt, dessen Größe du bestimmst bzw. abschätzen solltest. Dafür kannst du auf Statistiken, Studien und Auswertungen im Internet zugreifen. Auch Tools wie Google Trends zeigen, wie hoch die monatliche Such-Rate nach einem bestimmten Thema ist. Das ist wichtig, um die Größe deines Marktes einschätzen zu können. Gibt es genug Platz für dich und deine Wettbewerber? Schritt 4: Mache aus Leidenschaft und Kompetenz etwas Neues Jetzt kennst du also deinen Markt, die Wettbewerber und hast erste Ideen für eine mögliche Lösung, die du anbieten willst. Im nächsten Schritt geht es darum, dich noch weiter zu fokussieren und alle Einzelteile zusammenzubringen. Hast du vielleicht schon Zugang zu einer Community, in der du einfach deine Dienstleistung oder dein Produkt anbieten könntest? Wofür stehst du? Hast du gegebenenfalls in einem Bereich schon ein Standing bzw. einen Namen und Visibility aufgebaut? Dann füge diese Punkte zusammen: Worin bist du gut, wo hast du Fachwissen oder Fähigkeiten? Wofür kennt man dich oder das was du machst? Hast du Zugang zu einer gewissen Zielgruppe? Was ist ein Problem, welches du für diese Gruppe löst? Womit bringst du einen Mehrwert in dieser Community? Welche Leidenschaft hast du genau für dieses Problem der gewissen Zielgruppe? Welchen Gegenwert kannst du mit diesem Produkt oder dieser Dienstleistung verdienen? Gibt es hier einen Markt? Finde für dich heraus, was deine Expertisen sind. Gehe Schritt für Schritt vor. Du kannst dabei gerne Kreativitätstechniken nutzen, um neue und “alte” Ideen zu mixen und daraus deine eigene Nische zu kreieren. Schritt 5: Deine Nische entwickelt sich mit dir Jetzt hast du vielleicht bereits eine Nische für dich definiert. Du kannst dir sogar gut vorstellen, länger in dem Business tätig zu sein. Jetzt geht es darum, loszulegen. Sei kreativ, denke über den Tellerrand hinaus und sei vor allem offen für Neues! Suche stets in Zusammenarbeit mit dem Kunden die Lösung, die er braucht. So kannst du dein Business stetig anpassen und weiter entwickeln. Wichtig ist nur, dass du mit kleinen Schritten beginnst, um die Idee testen zu können. Habe einen genauen Plan, überlege dir deine Kommunikation, baue deine Website und deine Marke auf, bleibe ständig in Kontakt mit deinen Kunden. Ich hoffe, ich konnte dir ein Gefühl dafür geben, wie du deine Nische finden kannst. Nun schnapp dir ein paar Klebezettel und schreibe deine Kompetenzen und deine Leidenschaften auf. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Zusammenfassung: So findest du deine Nische Finde das, worin du gut bist und woran du Spaß hast, um langfristig durchzuhalten und dein Business aufzubauen Definiere deine Lieblingskunden und spreche sie so an, als würdest du sie kennen Definiere ein Angebot, mit dem du bezogen auf die beiden oberen Punkte auch Geld verdienen kannst Baue eine Community auf und finde heraus, was ihre konkreten Fragen sind Probiere dich aus Und zu guter Letzt: Deine Nische darf verändert werden! Nichts in DEINEM Business ist in Stein gemeißelt. Your Business, Your Rules! Hier nochmal alle Links für Dich: 1. kostenloses Workbook: In 5 Schritten Zeit für dein Business schaffen 2. Free On-Demand Online Kurs: Dein bestes Jahr - EVER! 3. FREE LIVE Workshops: Erfolgreich in 2023 Wenn du mehr über das nächste Mastermind erfahren möchtest: Oder du vereinbarst einfach einen kostenlosen Quality Time Call mit mir! Bis dahin - schön das zu da bist. Ich glaube an dich Deine Monique