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Die Koalition hat den nächsten Streitpunkt: die BAföG-Reform. Sie galt bereits als beschlossen, inklusive höherer Zuschüsse zum Wohnen. Doch das Geld fehlt. Die Reform wackelt. Die SPD pocht auf die Einhaltung und Studierende protestieren. Garvert, Jan www.deutschlandfunkkultur.de, Wortwechsel
„Sport has the power to change the world.“ Von dem Optimismus dieser Worte des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela (1918–2013) scheint inzwischen nur noch wenig übrig zu sein. Bereits bei den Fußballweltmeisterschaften der Männer 2018 in Russland und 2022 in Katar stellte sich die Frage, wie geeignet die jeweiligen Gastgeberländer angesichts der Unterdrückung queerer Menschen sowie der teils katastrophalen Arbeitsbedingungen auf den Stadionbaustellen überhaupt sind. Dies geschieht, obwohl die FIFA sich laut ihren Statuten „zur Einhaltung aller international anerkannten Menschenrechte“ bekennt und „sich für den Schutz dieser Rechte“ einsetzen will (Art. 3 FIFA-Statuten 2024, eigene Übersetzung). Mit Blick auf die anstehende Fußballweltmeisterschaft der Männer, deren Austragung mit den Vereinigten Staaten zumindest eine umstrittene Gastgebernation umfasst, stellen wir uns im Podcast die Frage: In welchem Verhältnis stehen Sport und Menschenrechte zueinander?Dafür haben wir uns mit Björn Schiffbauer unterhalten, der in seiner wissenschaftlichen Karriere die Themenschwerpunkte dieser Folge vereint hat – Völkerrecht, Menschenrechte und Sport. Im Jahr 2025 gab er auch einen Sammelband zu dieser Thematik heraus. Ergänzend beleuchtet Deborah Peters im Grundlagenteil die Rechte von Athlet*innen und stellt Fälle vor dem Internationalen Sportgerichtshof (Court of Arbitration for Sport, CAS) vor.Eine automatische Transkription der Folge findest du hier auf dem Völkerrechtsblog. Für die Richtigkeit der automatischen Transkription übernehmen wir keine Gewähr.Wir sind gespannt auf eure Rückmeldungen! Lob, Anmerkungen und Kritik sind herzlich willkommen an podcast@voelkerrechtsblog.org. Abonniert unseren Podcast via RSS, über Spotify oder überall dort, wo es Podcasts gibt. Es gibt die Möglichkeit, auf diesen Plattformen den Völkerrechtspodcast zu bewerten, wir freuen uns über 5 Sterne! Hintergrundinformationen:Antoine Duval und Mark James, Is the International Olympic Committee's Decision to Disqualify Vladyslav Heraskevych Legal?, Verfassungsblog. 12.02.2026.Björn Schiffbauer, Der Wettkampfausschluss von Nationen aus politischen Gründen – Grundzüge einer Ausschlussdogmatik in der Schnittmenge zwischen Völkerrecht und Sportrecht, in: Schiffbauer (Hrsg.), Menschenrechte und Werte im Sport (2025), S. 43-80.Livia Hinz, The ECtHR's Final Ruling in Semenya v Switzerland: A Missed Opportunity to Uphold Human Rights in Sports?, European Papers Vol. 10, No. 3 (2025), pp. 687-707.James AR Natziger, International Sports Law, Max Planck Encyclopedia of International Law (2015).Paul Ziegler, Game Over Israel: Why UEFA Is Legally Obliged to Suspend the Israel Football Association IFA from Its Competitions, Völkerrechtsblog, 19.01.2026.Sahra Simay Günalp, Reactive justice: how FIFA and CAS co-construct child protection in football: A legal analysis of Article 19 of the FIFA RSTP through CAS jurisprudence, International Journal of Sports Law (2026). Moderation: Marie-Christin Manke & Salman KhanGrundlagen: Deborah PetersInterview: Prof. Dr. Björn Schiffbauer & Salman KhanSchnitt: Daniela RauCredits für den O-Ton zu Beginn: https://www.whitehouse.gov/videos/president-donald-j-trump-wins-the-inaugural-2025-fifa-peace-prize/, The White House, abgerufen am 04.06.2026, Minute 00:00-00:21, verwendet unter der CC BY 3.0 US Lizenz, wie in der White House Copyright Policy niedergelegt. Außer des Zuschnitts auf den angegebenen Bereich wurden keine Veränderungen vorgenommen.
Die Zukunft des Gesundheitswesens hängt von einem entscheidenden Faktor ab: vertrauenswürdiger und zuverlässiger Künstlicher Intelligenz. Doch wie stellen wir sicher, dass KI lebenswichtige Entscheidungen unterstützt, ohne die Patientensicherheit zu gefährden? In dieser Episode beleuchten wir die wichtigsten Strategien, Testmethoden und regulatorischen Rahmenbedingungen, die erforderlich sind, um den Einsatz von KI in der Medizin sowohl wirksam als auch sicher zu gestalten.Im Gespräch mit Monika Ptasińska-Rolik erläutert Aileen Toleikis, AI Business Architect bei HPE, wie eine konsequente Validierung, Transparenz und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben das Vertrauen in KI-Systeme stärken und sicherstellen, dass sie Patienten und medizinischem Fachpersonal gleichermaßen zugutekommen. Erfahren Sie, wie regelmäßige automatisierte KI-Tests, Zertifizierungsstandards und Transparenz, die erst das volle Potenzial von KI freisetzen und damit die Zukunft eines verantwortungsvollen KI-Einsatzes in der Gesundheitsbranche prägen.Weitere Informationen zu HPEs Lösungen für das Gesundheitswesen finden Sie im Whitepaper oder auf www.hpe.com/solutions/healthcare.
Die jüngsten Drohnenangriffe in Rumänien zeigen: Der russische Angriffskrieg gefährde längst nicht mehr nur die Ukraine, sondern auch ganz Europa, sagt Osteuropa-Experte Ruprecht Polenz. │ Russische Behörden melden mehrere Tote nach ukrainischen Drohnenangriffen. │ Die israelische Armee ordnet Evakuierung im Libanon an. │ Der libanesische Präsident dringt auf eine Einhaltung der Waffenruhe mit Israel.
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
Unser heutiger Gast Lukas Köhler prägte als klimapolitischer Sprecher der FDP sowie später als stellvertretender Fraktionsvorsitzender während der Ampelkoalition zentrale Debatten rund um Klima, Energie und Wirtschaft. In dieser Rolle verantwortete er ein breites Themenspektrum – von Arbeit und Sozialem über Gesundheit und Tourismus bis hin zu Mittelstand, Handwerk sowie Klima- und Energiepolitik – und war eng in politische Entscheidungsprozesse eingebunden. Heute bringt er diese Erfahrung als Head of Energy Market Strategy and Regulation bei Capgemini in die strategische Beratung ein. Mit seiner Kombination aus politischem Praxiswissen und analytischem Blick auf Energiemärkte ordnet er aktuelle Entwicklungen fundiert ein. Umso mehr freuen wir uns, mit ihm über die zentralen Herausforderungen und Zukunftsfragen der Energie- und Klimapolitik zu sprechen. Themen der Folge: Spotmarktpreise volatil, Terminmarktpreise konstant hoch Ministerkonferenz gegen zentrale Punkte von Reiches Energie-Reformplänen Neue Benchmarks für freie Zuteilung beim ETS1 E-Auto-Förderung an Start gegangen Gutachten der KlimaUnion sieht GModG als verfassungswidrig Offshore-Windprojekte geraten durch Ausstiegspläne von TotalEnergies und Unsicherheiten bei BP unter Druck Deutschland in Q1 2026 wieder Stomexporteur Klimaszenarien: Streichung des Worst Case Szenarios Expertenrat für Klimafragen widerspricht Ergebnis des Projektionsberichtes BNetzA: Batteriespeicher behalten Netzentgelt-Privileg EU-Kommission plant harte Energie-Vorgaben für Rechenzentren Zweite dänische Ausschreibungsrunde für CCS-Projekte abgeschlossen Quellen: BWO (2026): Pressemitteilung: Rückgabe von Offshore-Windflächen: BWO legt Vorschlag zur Sicherung des Ausbaupfads vor DER SPIEGEL (2026): Windenergie: Deutschland erstmals seit 2023 wieder Strom-Nettoexporteur DIE ZEIT (2026): Energieministerkonferenz: Länder stellen sich gegen Reiches Energie-Reformpläne EGU (2026): The Scenario Model Intercomparison Project for CMIP7 (ScenarioMIP-CMIP7) energate messenger⁺ (2026): EU-Kommission plant harte Energie-Vorgaben für Rechenzentren EnMK (2026): Beschlüsse der 7. Energieministerkonferenz.pdf European Commission (2026): Commission presents updated EU Emissions Trading System benchmarks for consultation European Commission (2026): Strengthening Europe's Tech Sovereignty Expertenrat für Klimafragen (2026): Einhaltung des Emissionsbudgets bis 2030 nicht bestätigt Förderzentrale Deutschland (2026): E-Auto-Förderung des Bundesumweltministeriums LinkedIn Kanal: Capgemini Invent Matthias Krey - LinkedIn SZ (2026): Klimaszenario RCP8.5. Worst Case wird von Forschern gestrichen – Erfolg durch erneuerbare Energien Tagesschau (2026): Energiewende: Riesigen Offshore-Projekten droht das Aus Kontakt: LinkedIn (Redispatch)
Gestern haben wir eine Mitschwester zu Grabe getragen und im Gottesdienst, bei der Beerdigung und beim anschließenden Kaffee an sie gedacht. Mit dabei waren Schwestern aus den verschiedenen Konventen und Menschen, die die verstorbene Schwester auf ihren verschiedenen Stationen erlebt und mit ihr gelebt, gearbeitet, gebetet und gefeiert haben.Unter anderem waren vier Mitglieder einer Wallfahrergemeinschaft aus dem Eichsfeld, aus dem die verstorbene Schwester stammte, gekommen. Sie sind mit ihr unglaubliche 28mal von Küllstedt nach Walldürn gewallfahrtet und sie wollten ihr gern mit ihrer Anwesenheit, ihrem Gebet und der Wallfahrerfahne die letzte Ehre erweisen. Und weil ich diese Leidenschaft des Wallfahrens als gebürtige Eichsfelderin auch teile, aber diese Wallfahrt selbst nicht kannte, habe ich mal auf der Internetseite dazu nachgesehen. Was bewegt Menschen, einen anstrengenden Weg voller Entbehrungen und körperlicher Strapazen auf sich zu nehmen - in einer Zeit bitterer Armut, körperlich schwerer Arbeit und Not? Wohl jeder kennt den Ausspruch "etwas hassen wir die Pest" - die wütende Pest auf dem Eichsfeld und das unermessliche Gottvertrauen unserer Vorfahren brachte die Menschen 1682 dazu, um Verschonung vor der Seuche mit diesem Bußgang zu bitten. Am 8. Juni 1683 machten sich 132 Männer und 61 Frauen auf den Weg nach Walldürn. Diese Wallfahrt dauerte, laut einer Chronik, 18 Tage. Das Gelübde aus dem Jahre 1682 war damit erfüllt, doch auch in den folgenden Jahren und Jahrhunderten wurde die Wallfahrt durchgeführt. Darin steht aber auch, dass sie seit 1990 nun wieder in Freiheit den Weg nach Walldürn - gemeinsam mit den Wallfahrern aus Fulda, Baunatal und Unterfranken gehen - ganz bewusst: aus Dankbarkeit für die erlangte Freiheit nach der friedlichen Grenzöffnung, in Einhaltung des Gelöbnisses der Vorfahren mit der Bitte um die Erneuerung des Glaubens im Eichsfelder Land. Etwas hassen wie die Pest und dann nicht dagegen hetzen, tönen und lamentieren, sondern auf Wallfahrt gehen, miteinander singen und beten und alle Sorgen und Nöte Gott anvertrauen und sich gegenseitig stützen und stärken: Diese Art und Weise veraltet nie und sie braucht Menschen, die ein unglaubliches Gottvertrauen haben und einen Glauben, der über den kleinen Alltag hinausgeht. Diese Beerdigung und die Gespräche mit den Mitgliedern der Wallfahrergemeinschaft haben mich beeindruckt und sehr erfreut.
Host Stefan Kaltenbrunner begrüßt Reinhold Gmeinbauer, früherer Geschäftsführer der Tageszeitung „Die Presse“, heute Agentur‑ und Medienunternehmer („Daumen hoch“): Gmeinbauer schildert, wie er vom "Campus Tivoli" (Parteiakademie ÖVP) angesprochen wurde, ein Papier zur Medienförderung zu erarbeiten, betont aber, dass er das Papier unentgeltlich und in vollständiger inhaltlicher Unabhängigkeit verfasst hat. Er versteht sein Papier nicht als „Gegenpapier“ zur vom Medienministerium beauftragten Kaltenbrunner‑Studie, sondern als anderen Zugang mit Systemwechsel‑Anspruch: Weg vom historisch gewachsenen Flickwerk aus Presse‑, Digital‑ und Vertriebsförderungen hin zu einem einheitlichen Modell für alle privaten Medien. Herzstück ist der vorgeschlagene Medienleistungsfonds von 350 Millionen Euro, der öffentliche Medienförderung und staatliche Kommunikationsausgaben (Regierungsinserate, Spots etc.) bündeln und als Gegenleistungsfonds organisiert werden soll, bei dem geförderte Medien im Gegenzug definierten Werberaum für staatliche Kommunikation bereitstellen. Die zentrale Idee beruht auf zwei Parametern: „Marktakzeptanz“ (gesamter Umsatz eines Medienunternehmens als Ausdruck seiner wirtschaftlichen Relevanz) und „journalistische Dichte“ (Anteil dieses Umsatzes, der nachweislich in journalistische Arbeit und redaktionelle Infrastruktur fließt). Aus den Branchen‑Grundgrößen – Gesamtumsatz aller privaten Medien und Gesamtzahl der dort beschäftigten Journalist:innen – wird eine Basiskennzahl berechnet, anhand derer jedes Medium über eine Formel automatisch seine Fördersumme ermittelt; zusätzlich gibt es einen Förderdeckel von 10 Prozent der Gesamtsumme, um Überförderung einzelner Platzhirsche wie der „Kronen Zeitung“ zu verhindern und Mittel für Start‑ups und Innovation freizuspielen. Der Fonds ersetzt alle bisherigen Förderschienen, soll über die RTR/KommAustria technisch abgewickelt werden und setzt auf Transparenz, Zahlenlogik und möglichst geringe politische Eingriffsmöglichkeiten, anstatt auf eine Qualitätskommission, wie sie im Kaltenbrunner‑Modell vorgesehen ist. Zugangsvoraussetzungen wären unter anderem eine eigenständige Redaktion mit Redaktionsstatut, klare Trennung von Werbung und Redaktion, journalistischer Kernauftrag, Beschäftigung qualifizierter Journalist:innen (inklusive Kollektivvertrag), Offenlegung von Eigentumsverhältnissen, Umsätzen und Strukturen sowie Einhaltung medienrechtlicher und journalistischer Standards; parteinahe Medien und politische Organe wären ausgeschlossen. Problematische oder unsorgfältige Medien könnten bei groben Verstößen gegen journalistische Sorgfaltspflicht bis hin zum Förderentzug sanktioniert werden, wobei Gmeinbauer eher an eine Rolle der RTR (gegebenenfalls ergänzt um ein Schiedsgericht) als an den Presserat denkt. Im Unterschied zur Kaltenbrunner‑Studie, die Qualitätsmechanismen und unabhängige Kommissionen stärker betont, will Gmeinbauer Qualitätsfragen nicht in ein „Qualitätsministerium“ auslagern, sondern sie indirekt über Marktakzeptanz und Höhe der Investitionen in Journalismus abbilden; er argumentiert, dass Leser:innen, Hörer:innen und Werbekunden letztlich die Qualität entscheiden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die von ihm empfundene Schieflage zwischen ORF‑Finanzierung (über 700 Millionen Euro Haushaltsabgabe) und derzeitiger Unterstützung privater Medien (rund 100–140 Millionen Euro), die er mit einem deutlich höheren, etwa halb so großen Volumen für den privaten Sektor korrigieren will. Für journalistische Start‑ups und Innovationen sollen 30 bis 40 Millionen Euro innerhalb des Fonds reserviert werden, während reine Ein‑Personen‑Projekte ohne redaktionelle Struktur – etwa einzelne Podcasts – keinen Anspruch hätten, um professionelle Strukturen zu stärken. Gmeinbauer versteht seinen Vorschlag als Beitrag zur Absicherung unabhängigen Journalismus als „kritische Infrastruktur“ einer liberalen Demokratie und hofft, dass Politik, Verbände und Branche sein Modell ernsthaft in die weitere Debatte über eine zukunftsfähige Medienförderung einbeziehen. Links zur Folge: Download ÖVP-Papier Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In dieser Podcast Folge spricht Jan Neudecker von der Agile Academy mit Tim darüber, was Scrum Master über agiles Produktmanagement wissen und in der Zusammenarbeit mit Product Ownern wirksam vermitteln können sollten. In vielen Teams zeigt sich ein wiederkehrendes Muster. Im Refinement entstehen gute Ideen, im Sprint Planning wird viel diskutiert, doch Entscheidungen bleiben liegen. Genau hier wird klar, warum Scrum Master agiles Produktmanagement Wissen brauchen. Wenn ein Product Owner zögert, weil Freigaben fehlen oder weil Unsicherheit besteht, verlangsamt sich nicht nur die Umsetzung, sondern vor allem das Lernen im Produkt. Jan beschreibt aus seiner eigenen Erfahrung als Scrum Master, Product Owner und Certified Scrum Trainer sehr klar, woran man starke Product Owner erkennt. Für ihn treffen sie Entscheidungen, wenn sie gebraucht werden, und sie verstehen die Realität ihrer Nutzer. Beides entsteht nicht zufällig. Es braucht ein Umfeld, das genau diese Verantwortung ermöglicht. Und hier liegt ein zentraler Beitrag des Scrum Masters. Er arbeitet nicht nur an Prozessen und fürs Team, sondern sorgt dafür, dass Entscheidungsfähigkeit des Product Owners überhaupt entstehen kann. Das bedeutet, Hindernisse im Umfeld sichtbar zu machen und gemeinsam mit Organisation und Stakeholdern daran zu arbeiten, dass Verantwortung wirklich beim Product Owner ankommt. Gerade in der täglichen Zusammenarbeit wird deutlich, wie eng Scrum Master bzw. Agile Coaches und Product Owner verbunden sind. Wenn ein Team verschiedene Lösungsoptionen erarbeitet und der Product Owner keine klare Richtung vorgibt, entsteht Unsicherheit im Team. Diese Situation lässt sich nicht durch Moderation allein lösen. Ein Scrum Master, der agiles Produktmanagement Wissen mitbringt, erkennt, dass hier kein Methodenproblem vorliegt, sondern ein fehlender Entscheidungsrahmen. Statt nur das Meeting zu strukturieren, unterstützt er den Product Owner dabei, Optionen zu bewerten, Konsequenzen zu verstehen und Entscheidungen vorzubereiten. Gleichzeitig hilft er dabei, die Perspektive der Nutzer stärker einzubringen. Denn ohne ein echtes Verständnis für den Nutzungskontext entstehen schnell Lösungen, die technisch sauber sind, aber am Bedarf vorbeigehen. Diese Verbindung aus Entscheidungsfähigkeit und Nutzerfokus macht den Unterschied im Alltag. Oft sehen wir Teams, in denen beide Rollen noch wenig Erfahrung haben. Dann wird agiles Arbeiten schnell zu einer Abfolge von Meetings, ohne dass echte Produktverantwortung entsteht. Genau hier wird die Rolle des Scrum Masters anspruchsvoll. Wer als Scrum Master agiles Produktmanagement Wissen hat, beschränkt sich nicht auf die Einhaltung von Scrum Regeln, sondern arbeitet aktiv daran, Produktdenken im Team zu verankern. Das zeigt sich in kleinen Situationen. In einem Review, in dem nicht nur Ergebnisse gezeigt werden, sondern echtes Feedback eingeholt wird. Oder in Gesprächen mit Stakeholdern, in denen Erwartungen geklärt werden, bevor sie Druck auf das Team ausüben. Diese Arbeit ist oft unsichtbar, hat aber direkten Einfluss auf die Wirksamkeit des Product Owners und damit auf den Erfolg des Produkts. Folgende ältere Episoden empfiehlt Tim im Gespräch: Dein Freund der Scrum Master Erfolgreich mit User Stories arbeiten Nutze Story Mapping, um mit Stakeholdern über Outcome zu sprechen Wenn ihr Kontakt zu Jan Neudecker aufnehmen möchtet oder weitere Fragen an ihn habt, erreicht ihr ihn am besten über sein LinkedIn-Profil. Im Gespräch erwähnt gibt Jan Neudecker eine ganze Reihe von sehr erfolgreichen Zertifizierungstrainings für Scrum Master und Product Owner. Die Übersicht zu seinen offenen Trainings findet ihr auf der Seite der Agile Academy. Im Gespräch hat Tim zudem folgende Bücher empfohlen: - Teresa Torres: Continupus Discovery Habits - Bruce McCarthy: Aligned - Stakeholder Management for Product Leaders
Wenn eine Datenschutzbehörde ein Millionenbußgeld verhängt und das betroffene Unternehmen dagegen Einspruch einlegt, passiert in Deutschland etwas Merkwürdiges: Die Behörde, die den Fall über Monate ermittelt und den Verstoß festgestellt hat, wird aus dem Verfahren gedrängt. Die Staatsanwaltschaft übernimmt, oft ohne tiefere Kenntnis der Materie. In Episode 157 des c't-Datenschutz-Podcasts beleuchten Holger und Joerg mit Denis Lehmkemper, dem Landesbeauftragten für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen, diesen eigentümlichen Verfahrensweg. Anlass ist der Fall notebooksbilliger.de. Die niedersächsische Datenschutzbehörde hatte 2020 ein Bußgeld von 10,4 Millionen Euro verhängt, weil das Unternehmen mit 81 Kameras Beschäftigte, Kunden und Dritte mit Videokameras überwacht hatte -- mit unzulässig hohen Speicherdauern von bis zu 60 Tagen. Das Landgericht Hannover reduzierte die Summe auf 700.000 Euro, das Oberlandesgericht Celle hob sie schließlich Ende 2025 in der Rechtsbeschwerde auf 900.000 Euro an. Die materiellen Verstöße bestätigten beide Instanzen, doch vom ursprünglichen Bußgeld blieb weniger als ein Zehntel übrig. Lehmkemper erklärt, wie ein solches Verfahren abläuft: Die Datenschutzbehörde ermittelt als Verwaltungsbehörde nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG), hört die Beteiligten an und erlässt einen Bußgeldbescheid. Legt das Unternehmen binnen 14 Tagen Einspruch ein und hält die Behörde an ihrer Einschätzung fest, übergibt sie den Fall an die Staatsanwaltschaft. Ab diesem Moment verliert die Datenschutzbehörde jede Steuerungsmöglichkeit. Die Staatsanwaltschaft vertritt den Fall vor Gericht, kann eigene Anträge stellen und sogar die Einstellung beantragen. In der Rechtsmittelinstanz übernimmt die Generalstaatsanwaltschaft, und kann wiederum ganz andere Summen beantragen als die Staatsanwaltschaft. Im Fall notebooksbilliger.de forderte die Staatsanwaltschaft mindestens fünf Millionen Euro, die Generalstaatsanwaltschaft beantragte 1,47 Millionen. Die Datenschutzbehörde durfte dazu nichts sagen und hatte zeitweise sogar Schwierigkeiten, die Gerichtsentscheidung überhaupt zu erhalten. Noch drastischer zeigte sich das Problem in einem Bußgeldverfahren gegen VW: Dort vergaß offenbar jemand in der Staatsanwaltschaft, einen fertigen Schriftsatz zu unterschreiben - die Rechtsbeschwerde scheiterte an einem Formfehler. Lehmkemper fordert deshalb, dass Landesdatenschutzbehörden künftig neben der Staatsanwaltschaft als Antragsbeteiligte vor Gericht auftreten dürfen, ähnlich wie es das Bundeskartellamt bereits kann. So könnten sie eigene Schriftsätze einreichen, dem Gericht die fachlichen Hintergründe ihrer Bußgeldbemessung erläutern und Fehler durch Doppelstrukturen vermeiden. Er will das Thema bei der Vorstellung seines Tätigkeitsberichts im Juni erneut auf die politische Agenda setzen. Neben dem Verfahrensweg diskutieren die drei auch die grundsätzliche Frage, ob der Datenschutz hohe Bußgelder braucht. Lehmkemper sieht das Signal, das von drastischen Reduktionen ausgeht, als problematisch: Unternehmen könnten lernen, dass sich Widerspruch gegen Bußgeldbescheide fast immer lohnt. Joerg bestätigt aus der Beratungspraxis, dass hohe Bußgelder das wirksamste Argument sind, um Unternehmen zur Einhaltung des Datenschutzes zu bewegen.
Hier kann ich auch einen kleinen Hinweis geben. Es gab vor einigen Jahren einen Film über unseren Bauernhof, der vom SWR gedreht wurde und dort gezeigt wurde. Jetzt, nach Fertigstellung der Baumaßnahme und weil ein Generationenwechsel in der Leitung bevorsteht, hat sich der SWR entschieden, nochmal darüber zu berichten. Die Filme sind abrufbar und geben einen tollen Einblick, wie hier gearbeitet wird und wie das Miteinander auf dieser Hofgemeinschaft gelebt wird. In Grünstadt feiern wir das mit einem besonderen Kinoabend, bei dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, Spender und Unterstützer gemeinsam dabei sind. Das ist etwas ganz anderes, als es nur auf dem Bildschirm zu sehen. Dann können die Zuschauer direkt draufklicken und sich alles anschauen. Habt ihr irgendwann daran gedacht, auch online was zu machen? Ja, darüber denken wir immer wieder nach, haben es aber bisher nicht umgesetzt, bis auf den Wein. Gerade bei Lebensmitteln ist das Thema nicht so einfach. Wenn es um Frische, tiefgekühltes Fleisch oder die Einhaltung der Kühlkette geht, muss alles sehr gut durchdacht sein. Deshalb sind wir da noch zurückhaltend. Wie lange bist du jetzt bei der Lebenshilfe? Ich bin wieder seit Januar 2008 bei der Lebenshilfe. Zurückgekommen bin ich, weil ich schon 1996 meinen Zivildienst hier gemacht habe. Danach war ich eine Zeit lang unterwegs und bin dann wieder hier gelandet. Was sind die nächsten Pläne der Lebenshilfe? Wo braucht ihr Unterstützung? Wir haben viele Baumaßnahmen, die anstehen. Unser Landschaftspflegebereich muss modernisiert werden, vor allem die Gewächshäuser, die nicht mehr den heutigen Standards entsprechen. Ein ganz großes Thema ist aber das Wohnen. Wir haben aktuell 139 Namen auf der Warteliste. Konkret geht es in der Versorgungsregion Bad Dürkheim und Neustadt an der Weinstraße um knapp 100 Menschen, für die es derzeit keine passenden Wohnangebote gibt. Das ist besonders schwierig, weil Familien uns oft schon seit der Frühförderung kennen und sich immer gut aufgehoben gefühlt haben. Umso härter ist es, wenn wir heute sagen müssen: Wir können aktuell kein Angebot machen. Dazu kommt die Frage der Personallage. Wenn wir neue Angebote schaffen wollen, müssen wir auch überlegen: Woher bekommen wir die Fachkräfte? Können wir die Qualität halten, die wir leisten möchten? Außerdem verändert sich unser Klientel. Es gibt mehr Menschen aus dem Autismus-Spektrum, mehr sehr komplexe Fälle und auch Doppeldiagnosen, bei denen neben einer kognitiven Beeinträchtigung noch eine psychische Komponente dazukommt. Da stellen wir uns intern und gemeinsam mit dem Landesverband der Lebenshilfe in Mainz die Frage: Für wen sind wir zuständig, und können wir das unter den aktuellen Bedingungen überhaupt leisten? Was die Zahlen betrifft: Wir haben aktuell etwa 800 Betreuungsplätze. Als ich 2012 in die Geschäftsführung gewechselt bin, waren es ungefähr 550 Plätze. Die Entwicklung ist also klar steigend. Bei bestimmten Behinderungsbildern könnten Zahlen auch rückläufig sein. Beim Down-Syndrom / Trisomie 21 spielen zum Beispiel medizinische Möglichkeiten in der Schwangerschaft eine Rolle. Gleichzeitig sorgt der medizinische Fortschritt aber auch dafür, dass mehr Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen überleben und später Unterstützung brauchen. Bei psychischen Erkrankungen sehen wir ebenfalls eine Zunahme. Aber wenn diese im Vordergrund stehen, verweisen wir an besser spezialisierte Einrichtungen, weil wir sicherstellen wollen, dass die Menschen dort die passende Begleitung bekommen. Wie viele Lebenshilfen gibt es in Deutschland? Ich meine, es sind ungefähr 550. spannend ist, dass viele Lebenshilfen in Westdeutschland zwischen 1958 und den 1960er-Jahren gegründet wurden. In Ostdeutschland kam mit der Wende nochmal eine zweite Gründungswelle. Auch unsere Lebenshilfe war daran beteiligt. Sigmund Krämer, unser Gründer, hat mit seinem Know-how beim Aufbau in Bad Doberan und Kühlungsborn geholfen und damals auch um Spenden gebeten, damit eine Anschubfinanzierung möglich wurde. #Interview #Podcast #Lebenshilfe #SevenMayer #BadDürkheim #Neustadt #Inklusion #Autismus #Doppeldiagnosen #Wohnheimplätze #Fachkräftemangel #Frühförderung #Spenden #SWR #Hofgemeinschaft #Ernstcrameri #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. 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#JetztsprichtHahl #VollaufdieFünfzig #michaelhanshahl #DNEWS24 #AGG Unternehmen müssen bei Stellenausschreibungen auf die Einhaltung des AGG achten und dürfen keine Altersdiskriminierung riskieren. Was soll es bedeuten, wenn die HR-Abteilung ein "junges, dynamisches Team" sucht, fragt Michael Hans Hahl.Jeden Montagmorgen in DNEWS24, DNEWS24TV und überall, wo es gute Podcasts zu hören gibt.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Selbst programmierte KI-Tools verändern, wie Unternehmen arbeiten – doch jede Automatisierung braucht klare Grenzen. Zwischen Innovationslust und Regellast zeigen Benedikt Flöter und Carolin Raspé, wie Compliance, Datenschutz und Cybersecurity nicht nur Risiken markieren, sondern Orientierung schaffen. Wir sprechen über das kleine 1x1 in Sachen KI und Rechtsfragen: Was sollte ich rechtlich im Blick behalten, wenn ich mit Claude Code & Co. arbeite? Du erfährst... …wie Unternehmen KI rechtssicher und effizient integrieren können …welche rechtlichen Leitplanken bei der Nutzung von KI wichtig sind …wie Compliance und Innovation im Einklang funktionieren __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Die Fracking-Methode ist umstritten – die Debatte darüber nimmt wieder an Fahrt auf. Wolfgang Steiger betonte, die Einhaltung von Umweltstandards müsse gewährleistet bleiben, zugleich gelte es, pragmatisch zu handeln.
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Dieser Podcast ist Pflicht für alle, die KI-Tools nutzen oder einsetzen wollen und dabei sowohl Chancen als auch Grenzen verstehen möchten. Die Chancen und Grenzen aktueller KI-Technologien in der Bild- und Videoproduktion lotet Host Nico Loges in dieser Folge mit den webnetz KI-Experten Christian Knaak und Matthias Wienemann aus. Es geht von Datenschutz über Corporate Identity bis hin zu individuellen Workflows mit eigenen Modellen (Loras). Sie zeigen auf, wie neben Fertigtools professionelle KI-Nutzung funktioniert und welche Rolle menschliches Know-how dabei spielt. Auch die Herausforderungen bei der Erstellung von Videoclips, insbesondere in puncto Konsistenz und Ton, sind ein wichtiges Thema. Diese 5 Fragen werden in der Folge diskutiert: - Wie wirken sich Datenschutzaspekte konkret auf die Nutzung von KI-Bildtools aus? - Warum ist die Einhaltung der Corporate Identity mit einfachen KI-Tools oft nicht gewährleistet? - Welche Vorteile bringen lokale KI-Modelle (Loras) für Produkt- und Personenbilder? - Wie wichtig sind Storyboard und Kamerawissen bei der Produktion von KI-generierten Videos? - Welche aktuellen Herausforderungen bestehen bei der Ton- und Sprachsynthese in Video-KI? Das sagt Christian zu Videoproduktion mit KI: „Für Video-KI braucht man neben technischem Fachwissen auch ein gutes Storyboard und Kamerawissen – sonst wird es keine konstanten und professionellen Clips geben.“ Mit: Christian Knaak, KI-Experte bei webnetz Matthias Wienemann, KI-Experte bei webnetz Nico Loges, Head of Paid Media Marketing und Podcast Host bei webnetz
Wieso gibt es ständig Anzeigen und Hausdurchsuchungen wegen Kleinigkeiten? Es ist der gleiche Grund, weshalb im Radsport so lange Doping verbreitet war: Zielverschiebung in Organisationen. Die hier dargestellte Theorie steht in der Tradition der Bürokratietheoretiker Max Weber und Robert Merton. Zu den 38 Verfahren wegen minimaler Kritik: https://www.welt.de/politik/deutschland/article699db827cfca786c686c9567/zulaessige-machtkritik-rentner-nannte-merz-pinocchio-staatsanwaltschaft-stellt-verfahren-ein.html STOPP: Bitte schicken Sie keine Mails an meine Uni-Adresse! Diese Adresse ist ausschließlich für dienstliche Angelegenheiten vorgesehen. Warteliste für mein Webinar über spieltheoretisches Verhandeln: https://www.rieck-verlag.de/verhandlungsinfo Das Buch "Die 36 Strategeme der Krise": https://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B089CZ3Y6R/ref=nosim/christianriec-21 Als Hörbuch: https://payhip.com/b/4nBZl Möchten Sie Kanalmitglied werden? https://www.youtube.com/channel/UCSExr_QUT6h-4sGW5hGjrCA/join Die Mechanik des institutionellen Versagens: Eine spieltheoretische Dekonstruktion Wenn wir Organisationen wie die Polizei analysieren, begehen wir oft den Fehler, individuelles Fehlverhalten zu suchen. Doch es handelt sich um ein Gleichgewichtsproblem innerhalb fehlleitender Anreizstrukturen. Mertons "Trained Incapacity" Robert Mertons Modell der "angelernten Unfähigkeit" ist eine strategische Spezialisierung, die bei veränderten Umweltbedingungen versagt. Wenn Polizisten Kommentare wie "Pinocchio" verfolgen, folgen sie einem festen Algorithmus. Die strikte Einhaltung der Prozedur ist die optimale Strategie zur Risikominimierung. Max Webers "Eiserner Käfig" Für den Akteur verschiebt sich die Nutzenfunktion: Nicht mehr die Erreichung des Primärziels maximiert den Payoff, sondern die formale Fehlerfreiheit. Gresham's Law der Planung Herbert Simon zeigte, dass Routine die Reflexion verdrängt. Unter Zeitdruck wählen Agenten den Pfad des geringsten Widerstands. Moralische Abwägung wird durch regelkonforme Routinen ersetzt. Institutional Drift & Mission Creep Institutional Drift: Die Regeln bleiben starr, während die Welt sich dreht. Mission Creep: Um Budget und Status zu sichern, dehnen Organisationen ihre Aufgaben aus. Hinweis: Die angegebenen Links können Affiliate-Links sein, bei denen ich eine Provision bekomme. Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz- oder Medizinkanal. Der Inhalt meiner Videos bzw. Podcasts dient ausschließlich zur allgemeinen Information und ist kein finanzieller oder medizinischer Rat oder gar eine persönliche Empfehlung. Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/ X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Erfahren Sie in dieser Ausgabe: Wie die EU nach dem Urteil des US-Obersten Gerichtshofs auf die Einhaltung des Handelsabkommens pocht. Warum die Tötung des Drogenbosses „El Mencho“ Mexiko in eine Gewaltwelle stürzte. Und welche beunruhigenden Parallelen zwischen dem Untergang Roms und unserer heutigen Gesellschaft bestehen.
Die Europäische Kommission fordert die USA nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs auf, ihre Handelsverpflichtungen einzuhalten. US-Handelsvertreter Greer betont, dass Handelspartner weiterhin an die vereinbarten Abkommen gebunden sind, unabhängig von der gerichtlichen Entscheidung. Er bestätigt, dass Handelspartner keine Rückzieher planen.
China plant, seine Präsenz in der internationalen Wärmepumpenindustrie deutlich auszubauen. Die EU zeigt sich besorgt über mögliche Marktüberdominanz durch günstigere chinesische Systeme. Gleichzeitig will China mit Qualität und Einhaltung internationaler Umweltstandards überzeugen.
Die Stadt Liestal hat 14 Fasnachtsbeizen und Cliquenkeller auf die Einhaltung der Brandschutzvorschriften kontrolliert. Nun zeigt sich, alle Lokale mussten Mängel beheben. 12 Beizen sind während der Liestaler Fasnacht offen. Ausserdem: · Die Baselbieter Regierung bewilligt im letzten Jahr 11,6 Millionen aus dem Swisslos-Fonds für 251 Projekte.
Das Paradigma „form follows function“ war noch nie so wichtig wie im Kontext des barrierefreien Webdesigns. Dennoch bedeutet die Notwendigkeit der Einhaltung von Anforderungen an die Barrierefreiheit – jetzt und noch mehr in der Zukunft – nicht, dass barrierefreies Webdesign nicht sowohl funktional als auch schön sein kann. Der Vortrag gibt einen Überblick über allgemeine technische Anforderungen und Vorschriften, User Experience Best Practices und die Dringlichkeit des Themas vor dem Hintergrund des Barriefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) in Deutschland seit Juni 2025. Darüber hinaus wird das Thema anhand von der SUNZINET Referenz berufswahlapp.de und weiteren Fallbeispielen veranschaulicht. Was wirst Du nach dem Vortrag gelernt haben? Du wirst einen ganzheitlichen Überblick über das Thema digitale Barrierefreiheit bekommen haben. Dein Mindset wird geschärft worden sein für die Herausforderungen aber auch Chancen, die die vereinfachte Zugänglichkeit von digitalen Services bringt – nicht nur für Menschen mit Beeinträchtigungen (ca. 16% der Menschheit). Alle User werden von einer optimalen User Experience, barrierefreiem Webdesign und gleichzeitiger Optimierung für Suchmaschinen und Screenreader durch saubere Strukturen profitieren.
Im März stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Klimafondsinitiative ab. Diese will, dass der Bund bis zu neun Milliarden Franken jährlich in die Bekämpfung des Klimawandels steckt – deutlich mehr als bisher.Mit dem Geld wollen die Initiantinnen und Initianten Gebäude besser isolieren, Wärmepumpen einbauen oder den öffentlichen Verkehr ausbauen. Sie sehen darin einen notwendigen Schritt zum Schutz künftiger Generationen und zur Einhaltung der Pariser Klimaziele. Gegnerinnen und Gegner kritisieren vor allem die unklare Finanzierung und argumentieren, der Bund tue bereits genug für den Klimaschutz.Welche Argumente sprechen für und gegen die Initiative? Weshalb lehnt die GLP sie ab? Und warum haben Klimavorlagen an der Urne oft einen schweren Stand?Cyrill Pinto hat sich vertieft mit der Klimafonds-Initiative befasst und geht diesen Fragen in der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» auf den Grund.Host: Alexandra AreggerProduzentin: Valeria MazzeoMehr zur Klimafonds-InitiativeCyrill Pintos Analyse zur Initiative: Was würde ein Klimafonds bringen? Und woher käme das Geld?Rösti und Mazzone liefern sich in der «Arena» Schlagabtausch Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der DpS-Podcast meldet sich zurück und widmet sich der neuen TRGS 540, die im November 2025 veröffentlicht wurde. Martin Claus vom DSV erklärt im Gespräch mit DpS-Redakteurin Pia-Kim Schaper, wie diese Technische Regel für Gefahrstoffe entstanden ist.Die neue Struktur besteht aus drei modularen Teilen: TRGS 540 für fachkundige berufliche Verwender (ohne Sachkunde) und die breite Öffentlichkeit (Privatanwender), TRGS 541 für sachkundige Profis wie Schädlingsbekämpfer und TRGS 542 für spezielle Anwendungen im Bereich der Begasung. Martin Claus erklärt die sogenannte Vermutungswirkung – die TRGS sind keine bindenden Gesetze, aber ihre Einhaltung lässt die Erfüllung der Gefahrstoffverordnung vermuten.Perfekt zum Hören während der Autofahrt zwischen Kundenbesuchen – abonnieren Sie den Podcast für die nächsten Folgen mit weiteren Details. Neue Episoden zur TRGS 540 werden zweiwöchentlich veröffentlicht.In Folge 1 geht es um die Einordnung der TRGS 540: Warum wurden diese Regeln entwickelt, welche rechtliche Bedeutung hat sie und ersetzt sie die TRGS 523? Diese und weitere Fragen werden geklärt!Links- Deutscher Schädlingsbekämpfer Verband e.V.- TRGS 540 zum Download auf der Seite der BAuA- Partner der Folge: envu Deutschland
Die Schweiz gedenkt heute der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana, mit einem nationalen Trauertag. Zur offiziellen Trauerfeier in Martigny werden mehr als tausend Gäste aus dem In- und Ausland erwartet. Ein Augenschein vor Ort im Wallis, wie man den Trauertag dort begeht. Weitere Themen: · Indes laufen die Untersuchungen zur Brandkatastrophe weiter. Viel zu reden geben aktuell die Brandschutzkontrollen. Einmal jährlich hätte die Bar "Le Constellation" kontrolliert werden sollen. Tatsächlich hat die Gemeinde Crans-Montana das Lokal seit über sechs Jahren nicht mehr kontrolliert. Jetzt zeigt sich: nicht nur die Gemeinde spielte eine Rolle - auch dem Kanton hätten die fehlenden Kontrollen auffallen können. · Die offizielle Schweiz hat die USA nach dem Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro noch am selben Tag zur Deeskalation, Mässigung und zur Einhaltung des Völkerrechts aufgerufen. Dennoch wird US-Präsident und Oberbefehlshaber Donald Trump in knapp zwei Wochen als Star-Gast beim diesjährigen World Economic Forum in Davos erwartet - und voraussichtlich Bundespräsident Guy Parmelin treffen.
Das Jahr 2026 war gerade einmal anderthalb Stunden alt. Dann passierte gegen 1.30 Uhr im Club „Le Constellation“ im Schweizer Alpenort Crans-Montana das, was man beim Anblick von Bildern und Videos in sozialen Medien kaum ertragen kann. Unvorstellbar erscheint auch mehr als eine Woche später das, was sich in der Silvesternacht in diesem Tanzlokal zugetragen hat. Feiernde Menschen, überwiegend junge Leute, hatten ausgelassen das neue Jahr begrüßt, als sich binnen weniger Augenblicke das Lokal in eine tödliche Feuerfalle verwandelte. Inzwischen weiß man, dass mutmaßlich Sprühfontänen an Champagnerflaschen den Brand ausgelöst haben. Die Bilanz dieses Unglücks ist traurig wie verheerend: 40 Menschen starben. 116 wurden verletzt, viele davon schwer, mit heftigsten Verbrennungen am ganzen Körper. Die Katastrophe hat weltweit große Betroffenheit ausgelöst, aber auch sensibilisiert und zu einer Sicherheitsdebatte geführt. Denn bei allem, was bisher aus den Ermittlungen bekannt ist und über den mutmaßlich eklatant vernachlässigten Brandschutz in der Bar, stellen sich viele Fragen, die man sich überall, also auch in Sachsen, stellen darf. Diese Folge „Thema in Sachsen“ tut genau das. Es wird gefragt: Wie sicher sind Clubs und Diskotheken im Freistaat? Kann so etwas wie in Crans-Montana auch in Sachsen passieren? Welche Pflichten haben Betreiber, und wie ernst nehmen sie diese? Und weil das für das Feuer in der Schweiz wohl ursächlich war, stellt sich auch die Frage: Darf man eigentlich mit Wunderkerzen, Sprühfontänen – also mit Pyrotechnik – in Clubs einfach so hantieren? Drei Experten ordnen die Ereignisse in der Schweiz ein und beschreiben, wieso eine solche Katastrophe unter normalen Umständen und bei Einhaltung von Gesetzen in Deutschland eigentlich kaum möglich wäre. Es sprechen: - Steffen Kache, Betreiber des Clubs Distillery in Leipzig, dem ältesten Techno-Club in Ostdeutschland. - Felix Martens, Vorstand beim Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk sowie staatlich geprüfter Pyrotechniker - Nils Witte, Fachbereichsleiter Vorbeugender Brandschutz beim Landesfeuerwehrverband Sachsen sowie Bau- und Sicherheitsingenieur.
Das Völkerrecht ist schon lange tot, trotzdem reden noch alle davon und deutsche Medien echauffieren sich darüber, dass Trump oder auch Putin in Einflusssphären denken würden, dabei tun auch Deutschland und die EU nichts anderes. Es ist Zeit, für einen realistischen Blick auf die Weltpolitik.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Die Idee zu diesem Artikel ist mir gekommen, als ich bei RT-DE die zweiteilige Übersetzung eines Artikels von Alexander Dugin (hier die Links zu Teil 1 und zu Teil 2) gelesen habe. Dugin wird im Westen fälschlicherweise als Faschist oder Nationalist bezeichnet, dabei kritisiert er nur den Globalismus und das, was im Westen als „liberal“ bezeichnet wird. Tatsächlich ist Dugin ein brillanter Analyst, wobei man, wie bei jedem Analysten, über seine Analysen und ihre Ergebnisse natürlich nach Herzenslust diskutieren und streiten kann.Dugins Artikel ist im Original unter der Überschrift „Die Welt steht am Rande eines großen Krieges“ erschienen. Ich will hier nicht seine These wiederholen, die er schon in der Überschrift genannt hat, sondern auf die Frage eingehen, warum es kein Völkerrecht mehr gibt und wie deutsche Medien ihre Leser für dumm verkaufen.Dugins Artikel beginnt mit folgendem Absatz:„Dieser Text ist eine philosophische Reflexion über den Angriff auf Venezuela und die Operation zum Regimewechsel im Iran. Ich bin überzeugt: Angesichts der aktuellen Ereignisse in der Weltpolitik ist nun jedem endgültig klar geworden, dass es kein Völkerrecht mehr gibt. Es existiert nicht mehr.“Diese auf den ersten Blick simple Feststellung kann man in abgeschwächter Form derzeit sogar in deutschen Medien lesen, wenn sie über Trumps Vorgehen berichten, wobei sie das eher im Zusammenhang mit Trumps Gelüsten nach der Annektierung Grönlands als wegen Trumps Angriff auf Venezuela schreiben. Schon diese Tatsache, dass deutsche Medien sich scheuen, das wegen Venezuela genauso deutlich zu sagen, wie bei Grönland, zeigt, dass nicht Trump das Problem ist, sondern dass es viel tiefer sitzt.Wie funktioniert Völkerrecht?Dugin beschreibt im ersten Teil seines Artikels, wie das Völkerrecht historisch entstanden ist, was für jeden an Geschichte Interessierten sehr lesenswert ist. Wichtiger ist aber die Essenz dessen, was Dugin dazu schreibt.Damit es tatsächlich Recht geben kann, müssen alle Beteiligten das Recht anerkennen und es einhalten. Und es muss die Möglichkeit geben, Rechtsbrecher zu bestrafen. In Staaten ist dafür die Staatsmacht zuständig, also Staatsanwälte und Gerichte, die die Einhaltung des Rechts überwachen und Verstöße bestrafen, und die Polizei, die dafür sorgt, dass die Entscheidungen von Staatsanwälten und Gerichten auch befolgt und umgesetzt werden.In der internationalen Politik gibt es zwar einige internationale Gerichte und es gibt als oberste Instanz auch einen Gerichtshof der UNO, aber es gibt keine Polizei, die dafür sorgt, dass das Völkerrecht und die Urteile dieser Gerichte auch umgesetzt und eingehalten werden.Die Folge davon ist offensichtlich: Staaten halten sich nur an das Völkerrecht, solange sie nicht so mächtig sind, dass sie straffrei ausgehen, weil niemand die Macht hat, sie für Verstöße zur Verantwortung zu ziehen.Daher gab es in der Geschichte nicht viele Perioden, in denen es tatsächlich ein allgemein gültiges (und von allen eingehaltenes) Völkerrecht gegeben hat. Das kann nämlich nur funktionieren, wenn es viele ungefähr gleich starke Staaten gibt, die alle daran interessiert sind, dass die beschlossenen Regeln auch von allen eingehalten werden, sich also alle gegen einen „Störenfried“, der die allgemein anerkannten Regeln (das Völkerrecht) bricht, zusammentun und ihn gemeinsam bestrafen....https://apolut.net/es-gibt-kein-volkerrecht-mehr-nur-noch-das-recht-des-starkeren-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Wer fordert eigentlich die Einhaltung von Normen? Genau darum geht es in der neuen Podcast-Folge von Brandschutz To Go von Stephan Wenzel. Wer schreibt Normen vor, wer haftet im Ernstfall – und warum spielen sie in Bau- und Brandschutzprojekten eine so zentrale Rolle? Stephan erklärt verständlich, wie Planer, Errichter, Sachverständige und Betreiber zusammenhängen und warum Normen kein Selbstzweck sind, sondern Absicherung für alle Beteiligten. Auch die DIN 14675 kommt dabei natürlich nicht zu kurz – inklusive klarer Worte zur Zertifizierung und zur Verantwortung im operativen Alltag. Jetzt reinhören in die neue Folge von Brandschutz To Go von Stephan Wenzel. Wie erlebst du den Umgang mit Normen in der Praxis? Schreib es in die Kommentare
Boris Rhein fordert eine Neuordnung der Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern. Der hessische Ministerpräsident pocht auf eine strikte Einhaltung der Veranlassungskonnexität bei kostspieligen Bundesgesetzen. Er fordert außerdem eine Neuordnung des Länderfinanzausgleichs. Hessen müsse Schulden aufnehmen, um Leistungen in anderen Bundesländern zu finanzieren: „Das kann doch nicht richtig sein.“Die gewaltsamen Ausschreitungen in Gießen verurteilt Rhein als Angriff auf die Demokratie. Der Staat müsse die Versammlungsfreiheit auch für die AfD gewährleisten. „Der Normalzustand einer normalen Demonstration muss doch sein, dass gar kein Polizist verletzt ist“, stellt Rhein klar.Rhein lobt die „Junge Gruppe“ für die angestoßene Debatte zur Generationengerechtigkeit. Er mahnt dennoch zur Geschlossenheit, um die Regierung nicht zu gefährden. Jeder Abgeordnete trage auch eine Gesamtverantwortung: „Die CDU ist das letzte Bollwerk gegen alles Radikale“, warnt Rhein vor einem Scheitern der Koalition.[08:37]Der Präsident des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.) beschreibt die Abhängigkeit der deutschen Industrie von internationalen Lieferketten. Gunther Kegel warnt vor der Illusion einer europäischen Autarkie im Halbleitersektor. Stattdessen müsse man ein „Level-Playing-Field“ mit China und den USA durch gezielte Industriepolitik schaffen. Kegel fordert, dass die Bundesregierung mit Subventionen versucht, große Halbleiter-Hersteller nach Deutschland zu holen.[02:30]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Wenn Investorinnen in Start-ups einsteigen, entscheidet mehr als Zahlen: Eine gesunde Compliance-Kultur schützt vor Risiken, die im Erfolgsdruck oft ignoriert werden. Anwältin Caroline Raspé und Transaktionspartner Adrian Haase zeigen, warum sorgsames Hinsehen im Due-Diligence-Prozess Vertrauen schafft, konkrete Schäden vorbeugen kann und woran Führung erkennbar wird, wenn Dokumente enden und Haltung zählt. Echte Prävention beginnt vor dem ersten Problem – Stille ist selten ein gutes Zeichen. Du erfährst... …wie Compliance im Akquisitions- und Investmentprozess entscheidend wird. …welche Rolle Due Diligence bei Investitionen und Übernahmen spielt. …wie Unternehmen durch präventive Compliance Risiken minimieren. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Die Parteispitze der AfD ist sich uneins, ob sie Russland als Partner oder als Bedrohung sehen soll. Co-Partei-Chefin Alice Weidel hat diese Woche eine Russland-Reise von AfD-Abgeordneten kritisiert. Gleichentags sagte ihr Co-Parteichef Tino Chrupalla, Russland sei für Deutschland keine Bedrohung. Das Gespräch mit Claudia Kade, Politik-Chefin der deutschen Tageszeitung «Die Welt». Ausserdem: · Schweizer Forschende belegen erstmals: Die Spermaqualität variiert je nach Region. Das zeigt eine neue Studie, die «SRF Investigativ» exklusiv vorliegt. Welche Faktoren haben einen Einfluss auf die Spermienqualität? Das Gespräch mit der Toxikologin Ellen Fritsche vom Zentrum für angewandte Humantoxikologie SCAHT in Basel. · Das EU-Parlament stimmt heute über Änderungen bei den Nachhaltigkeitsregeln ab. Ganz allgemein geht es da etwa um die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards. Und diese Nachhaltigkeitsregeln betreffen auch Schweizer KMU, auch wenn die Schweiz diese nicht übernommen hat. Wann genau diese Regeln für KMU relevant werden und wie sie damit umgehen, hat eine Studie der Fachhochschule Graubünden im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO gezeigt. Studienleiter Christian Hauser erläutert die Studie im Gespräch. · Ein riesiges freistehendes Kreuz und darunter eine in den Fels gehauene Klosteranlage. Das ist «Valle de Cuelgamuros» - die Gedenkstätte des spanischen Dikators Francisco Franco. Sie ist umstritten, deshalb will die Regierung sie umgestalten. Kurz vor dem 50. Todestag von Franco hat die Regierung das definitive Bauprojekt dazu vorgestellt. Das Gespräch dazu mit Auslandredaktor Beat Vogt.
Ob zur Unterdrückung gesellschaftlicher Gruppen oder zur Einhaltung von Regeln des friedvollen Zusammenlebens: Scham ist ein machtvolles Instrument. Wie also am besten mit ihr umgehen, damit sie nicht bloßstellt, sondern die Gesellschaft weiterbringt? Hofmann, Madeleine www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Wohin können sich Jugendliche mit rechtlichen Problemen wenden? Wer hilft weiter? Genau hier setzt die Kinder- und Jugendanwaltschaft an! Sie engagiert sich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen und vertritt die Einhaltung ihrer Rechte und Anliegen. Zu diesem Thema dürfen wir Wiens Kinder- und Jugendanwalt Mag. Sebastian Öhner begrüßen. Er wird uns erklären, was die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien macht, was sie anbietet und wer sich wie an diese Stelle wenden kann. Wir freuen uns auf eine aufklärende Folge - bleibt neugierig!
Im letzten Kriegswinter 1944/45 reist der Berner Offizier Fritz Dasen mitten ins zerbombte Nazi-Deutschland. In Schweizer Diensten kontrolliert er als Kriegsgefangenen-Inspektor Lager und Gefängnisse. Auf seinen Inspektions-Reisen spricht Fritz Dasen mit britischen und amerikanischen Kriegsgefangenen – und versucht bei den deutschen Lagerkommandanten kleine Verbesserungen zu erreichen: ein warmes Essen, ein Gespräch, ein Moment Menschlichkeit im Grauen des Krieges. Der SRF-Podcast «Geschichte – Schweizer im Dritten Reich» erzählt Dasens fast vergessene Mission: die Arbeit der Schweizer Kriegsgefangenen-Inspektoren, die mitten im Untergang des «Dritten Reichs» unter Lebensgefahr für die Einhaltung des Völkerrechts kämpften. In der Episode zu hören: -Simone Hofstetter, Historikerin -Sascha Zala, Historiker und Direktor der Forschungsstelle Diplomatische Dokumente der Schweiz (Dodis) Quellen: -Masterarbeit Simone Hofstetter , Historisches Seminar der Universität Zürich (2011) "Schweizer Schutzmachttätigkeit im Rahmen der Genfer Konventionen während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland" -Erlebnisbericht Fritz Dasen vom August 1945
In Berlin ist eine Groß-Demonstration zum Gaza-Krieg geplant. Der Violinist und Mitorganisator Michael Barenboim hat die Veranstaltung verteidigt und das Vorgehen Israels in dem von Palästinensern bewohnten Küstengebiet als Völkermord bezeichnet. In SWR Kultur erklärt der Konzertmeister des West-Eastern Divan Orchestra, mit der Veranstaltung wolle man für die Einhaltung der Menschenrechte der Palästinenser einstehen.
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MeToo bleibt oft unsichtbar – doch sexuelle Belästigung und Mobbing schaden nicht nur Einzelnen, sondern ganzen Teams. Juristin Carolin Raspé und Fachanwalt Jan Heuer rücken verzerrte Bilder gerade, zeigen, wie subtil Grenzüberschreitungen im Jobumfeld entstehen und warum Schweigen niemanden schützt. Zwischen Ohnmacht, strukturellen Schwächen und mutigen Stimmen entstehen Wege, die Verantwortung nicht abzuschieben, sondern herauszufinden, wie Kultur wirklich verändert werden kann. Du erfährst... …wie Unternehmen präventiv gegen Mobbing und Belästigung vorgehen können …welche rechtlichen Schritte bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz möglich sind …warum klare Kommunikation und Schulungen im Unternehmen entscheidend sind …wie Betroffene von Mobbing und Belästigung Unterstützung finden …welche Rolle Unternehmenskultur bei der Prävention von Übergriffen spielt __________________________ ||||| PERSONEN |||||
In Gaza herrscht eine humanitäre Krise. In den Medien, besonders auch auf Social Media, ist sie allpräsent. Immer verbunden mit dem Aufruf: «Tu was!» Doch wenn Hilfslieferungen blockiert werden und die diplomatischen Anstrengungen anderer Staaten erfolglos sind – was kann die Einzelne bewegen? Adrian Förster ist Geschäftsführer der Kinderrechts-Organisation «Save the Children» Schweiz. Diese Organisation unterhält nach wie vor auch Projekte in Gaza. Was er von seinen Mitarbeitenden vor Ort hört und wie Hilfe aktuell dort ankommt erzählt Adrian Förster im Stammtisch mit Evelyne Baumberger vom RefLab. Es geht aber auch um unseren Umgang mit Not auf der Welt: Wie wir unterscheiden können, wo wir tatsächlich etwas zu ihrer Linderung tun können. Und wie es gehen kann, trotz der vielen Krisen die Hoffnung nicht zu verlieren. Das können wir tun: • Spenden helfen trotzdem: Auch wenn im Gazakrieg Hilfslieferungen zurzeit fast unmöglich sind - viel Gesundheitspersonal und Helfer:innen kämpfen weiterhin im Gazastreifen um möglichst viele Leben zu retten. Mit Spenden können die Organisationen diese weiter beschäftigen und Vorbereitungen treffen für den Moment, wo die Blockade aufgehoben oder die Kampfhandlungen beendet werden. Unsere Solidarität ist dringend gefragt. • Infos kritisch hinterfragen: In einem Krieg geht es um Leben und Tod, da wird viel gelogen, jede Kriegspartei manipuliert bewusst mit Bildern und Geschichten. Wenn sich jemand nicht über Qualitätsmedien informiert, gilt ganz besonders: Recherchieren statt nur konsumieren. • Medienpausen einlegen – Am Wochenende oder ab einer gewissen Uhrzeit keine News mehr konsumieren (Als Geschäftsführer einer Hilfsorganisation versucht Adrian Förster am Feierabend bewusst die Arbeit "im Büro zu lassen"). Weniger ist manchmal mehr. • Politisch auf ein Ende des Krieges drängen: Durch Social Media, Leserbriefe oder direkten Kontakt zu Parlamentarier:innen die Schweizer Regierung auffordern, von allen Parteien die Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu fordern. Bei Wahlen prüfen, wie sich Kandidat:innen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit oder Kriegsmaterial-Exporten positionieren. Politik ist wichtig. • Unsere eigenen Grenzen akzeptieren: Fokus auf das, was wir bewirken können, nicht auf das, was wir nicht in der Hand haben. Sich nicht lähmen lassen: Nichts tun hilft niemanden. Weitere Podcastfolgen zu diesem Thema findest du im RefLab-Podcast «Draussen mit Claussen».
In dieser Folge unterhalten wir uns über Compliance Versicherungen. Aber vielleicht erst einen Schritt zurück. Wir alle haben in unserem Arbeitsalltag viel damit zu tun, doch was genau bedeutet eigentlich „Compliance“? Compliance beschreibt die Einhaltung gesetzlicher, regulatorischer und unternehmensinterner Vorgaben. Es geht darum, Risiken zu minimieren, Haftung zu vermeiden und das Vertrauen von Kunden, Partnern und Investoren zu sichern. In einer zunehmend regulierten Welt ist Compliance längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein zentraler Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung. Dies ist aber leichter gesagt als getan, bei der schieren Menge an regulatorischen Vorschriften, die weltweit erlassen wurden und werden. Um complient zu sein, braucht es eine gut aufgestellte Risikomanagementfunktion. Doch trotz aller Bemühungen: Verstöße gegen Compliance-Vorgaben können teuer werden – sei es durch Bußgelder, Reputationsschäden oder rechtliche Konsequenzen für Führungskräfte. Und genau hier kommt ein innovatives Versicherungsprodukt ins Spiel: die Compliance-Versicherung. Um dies und weitere spannende Themen rund um Compliance-Versicherung, Risikomanagement, spezifischen regulatorischen Herausforderungen wie dem Hinweisgeberschutzgesetz und Lieferkettenschutzgesetz zu diskutieren, haben wir Stefan Sievers – Underwriting Manager Special Risks beim Versicherer Hiscox und Sarah Afshari – Founder und CEO vom Legal-Tech Unternehmen Diss-Co in unser virtuelles Studio eingeladen. Moderation: Marius Münzel, Manager EY Strategy & Transactions und Felix Dadt, Consultant Business Consulting. Ihr habt Fragen oder Anmerkungen? Meldet euch einfach bei uns per Mail unter eyfintechandbeyond@de.ey.com mit Feedback oder Vorschlägen für Themen oder Gäste.
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Unternehmenstheater im rechtlichen Fokus: Joel Kaczmarek diskutiert mit den Anwält:innen Carolin Raspé und David Rieks über die unentdeckten Stolpersteine des internen Krisenmanagements. Was passiert, wenn das Unternehmen von einem Skandal erschüttert wird und wie werden interne Verfehlungen aufgearbeitet? Von der Frage nach dem ersten Schritt bis hin zu den konkreten Fehlern, die Unternehmen bei internen Untersuchungen begehen können, werfen die drei einen kritischen Blick auf die Balance zwischen Kommunikation, technischem Umgang mit Daten und der unauflösbaren Pflicht zur Transparenz. Eine Episode, die das Spannungsfeld zwischen juristischer Präzision und menschlichem Umgang beleuchtet. Du erfährst... …wie interne Untersuchungen Unternehmen schützen und stärken können …welche häufigen Fehler bei internen Aufarbeitungen auftreten …wie man Interessenskonflikte in Unternehmen effektiv vermeidet …warum ein klarer Untersuchungsplan entscheidend für den Erfolg ist …wie gelungene Kommunikation Vertrauen und Klarheit schafft __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Dieses Wochenende ist es (endlich) so weit: Der Sommer-Grand-Prix beginnt. Damit ihr bestens auf die Wettkampfsaison 2025/2026 vorbereitet seid, stellt euch Host Luis Holuch gemeinsam mit Expertin Ulrike Gräßler die zahlreichen Neuerungen im Regelwerk vor. Worauf nun im Materialbereich zu achten ist und wer für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist, ist ebenso Thema wie der einzelnen Stationen und Schanzen im Kalender.Foto: Courchevel Tourisme-> Hier geht es zur Folge rund um den neuen GruppenmodusFlugshow in den Sozialen NetzwerkenFlugshow auf InstagramFlugshow auf Facebook Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.MagentaSport Nur bei MagentaSport: Alle 380 Spiele der 3. Liga live und in bester HD-Qualität sowie alle Highlights und Wiederholungen nach Abpfiff auch auf Abruf - an jedem Spieltag auch in der Konferenz. Kein Tor und keine Entscheidung mehr verpassen. Außerdem die Top10 der Woche, Dokumentationen, exklusive Interviews und vieles mehr. Zusätzlich Spiele der PENNY DEL, Google Pixel Frauen-Bundesliga, EuroLeague und vieles mehr! Mehr Infos unter: https://www.magentasport.de/aktion/3liga Führung beginnt mit Gefühl: Im Podcast Führungsgefühle erfährst du, wie emotionale Intelligenz, Selbstreflexion und neue Leadership-Ansätze echte Veränderung bewirken können. Jetzt entdecken auf www.fuehrungsgefuehle.de.
Welche ethischen Herausforderungen ergeben sich durch den Einsatz von KI? Reicht es aus, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen? Und welche Verantwortung tragen Vorstände und Aufsichtsräte? In dieser Episode des The Agenda Podcasts präsentiert von Sherpany spricht Prof. Dr. Christoph Lütge, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsethik und Direktor des Instituts für Ethik in der KI an der Technischen Universität München, mit Podcast-Host Ingo Notthoff, über den etischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Zudem erläutert er, welche Auswirkungen der AI-Act der europäischen Union auf den vertrauenswürdigen und verantwortungsvollen Umgang mit KI hat und wie der Aufsichtsrat und Vorstand die Einhaltung der Bestimmungen überprüfen kann.Die Episode im Überblick:Ethische Fragen sind entscheidend für das Vertrauen in KIDie fünf Prinzipien der KI-EthikUnternehmen müssen sich aktiv mit den Risiken von KI auseinandersetzenCompliance ist wichtig, reicht aber nicht ausEthische Risiken können zu betriebswirtschaftlichen Risiken werdenAufsichtsräte und Vorstände müssen KI-Ethische Prinzipien aktiv umsetzenDer EU-AI-Act schafft Unsicherheit für UnternehmenMenschliches Monitoring ist ein wichtiger Aspekt der KI-EthikUnternehmen sollten KI-Ethik als Wettbewerbsvorteil sehenEthische KI-Nutzung kann das Vertrauen der Nutzer stärkenThank you for listening! Visit us at Sherpany.com or follow us on LinkedIn for board, board committee, and executive meetings solutions.
Viele EU-Staaten wollen eine härtere Migrationspolitik und Abschiebezentren in Ländern außerhalb Europas. Auch Deutschlands Innenminister Dobrindt ist dafür. Doch wie die Einhaltung der Menschenrechte dort kontrolliert werden soll, ist völlig offen. Brockhues, Annabell www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Seit Jahrzehnten kämpfen die Sahraouis, das Volk der Westsahara, für ihren eigenen, unabhängigen Staat in der «letzten Kolonie Afrikas», der Westsahara. Gegen einen Gegner, der andere Pläne hat: Marokko. Es ist einer jener Konflikte, die die Welt fast vergessen hat. Gelöst ist er bei weitem nicht. «Es gibt ganz offensichtlich Menschen, die mehr wert sind als andere». Der Ingenieur Lehbib Mahjoub Abdelfatah sagt diesen Satz, ein bisschen verärgert und vielleicht auch verbittert. Wovon er spricht? Vom Wunsch seines Volkes, dass die Einhaltung des Völkerrechts nicht der «Realpolitik» weicht. Seit rund einem halben Jahrhundert lebt ein Grossteil der Sahraouis im Exil im Südwesten Algeriens, angeführt vom Frente Polisario, der politisch-militärischen Organisation der Sahraouis. Sie leben in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt: Wüste, so weit das Auge blicken kann, kaum Wasser, kaum Vegetation. Die Menschen hier sind Flüchtlinge, einst geflohen vor der Armee Marokkos, das einen Grossteil ihres angestammten Gebietes besetzte: der Westsahara. Seither warten die Sahraouis darauf, dass sie zu ihrem Recht kommen: dem Recht, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob sie in der Westsahara ihren eigenen Staat errichten oder zu Marokko gehören wollen. Sie warten. Und bereiten sich vor. Auf den Tag der Unabhängigkeit, den sie einst nahe glaubten, und der inzwischen weit in die Ferne gerückt ist. Augenschein in den sahraouischen Flüchtlingslagern in Algerien, bei Menschen, die ohne fremde Hilfe nicht überleben können, für die aber Aufgeben auch keine Option ist. Erstaustrahlung: 29. März 2025
Über die Londoner Konferenz des Jahres 1924 berichteten wir im vergangenen Sommer in diesem Podcast gleich mehrfach. Der dort ausgehandelte Dawes-Plan [‘Dawes‘ wie ‘law‘ oder ‘Shaw‘] sah unter anderem vor, die Reparationszahlungen an die Alliierten an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands zu koppeln und stellte, bei Einhaltung der vertraglichen Vereinbarungen, binnen Jahresfrist einen Abzug der französisch-belgischen Truppen aus den besetzten Gebieten an Rhein und Ruhr in Aussicht. Während die bisherigen Abkommen es nicht vermocht hatten, Europa zu befrieden, war der unter US-amerikanischem Druck erzielte Dawes-Plan tatsächlich weithin respektiert worden, und im Frühsommer 1925 konnte man deutliche Zeichen vernehmen, dass man in Paris den militärischen Rückmarsch vorbereitete. Die Schiffbeker Zeitung vom 25. Juni 1925 vernahm es mit Wohlwollen, wollte auf anti-französische Rhetorik in ihrem Kommentar aber dennoch nicht verzichten. Es liest Frank Riede.
In dieser Folge von Recht neugierig dreht sich alles um die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK).Was ist eigentlich die Europäische Menschenrechtskonvention? Welche Rechte garantiert sie und wer kann sich auf diese berufen? Wer schützt die Einhaltung der EMRK? Was steckt hinter den derzeitigen Diskussionen um die EMRK?All dies und viele weitere Inhalte werden Lisa und Mark in Folge 05 am 18.06 um 19:00 Uhr gemeinsam mit Herrn Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer besprechen.Wir freuen uns auf eine spannende Folge - bleibt neugierig!
Serious Sellers Podcast auf Deutsch: Lerne erfolgreich Verkaufen auf Amazon
Anton Herrmann von der Agentur Space Goats ist unser Gast in dieser spannenden Podcast-Episode, die sich mit den neuesten Trends und Entwicklungen im Online-Handel beschäftigt. Große Marken verändern ihre Verkaufsstrategien und treten direkt auf Plattformen wie Amazon auf, was kleinere Verkäufer vor neue Herausforderungen stellt. Doch es gibt Hoffnung: Durch die Einführung neuer Produkte können klassische FBA-Verkäufer trotz Umsatzrückgängen in bestehenden Portfolios weiterhin wachsen. Wir werfen einen Blick auf die faszinierende Welt von Amazon B2B und Retail-Media, wo B2B-Ads und eine neue Benutzeroberfläche für Verkäufer das Geschäft revolutionieren. Besonders die Bedeutung von B2B-Preismodellen und deren Einfluss auf den Umsatz steht im Fokus. Auch die sich wandelnde Rolle der Aggregatoren und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben, kommen nicht zu kurz. Zudem reflektieren wir über Amazons veränderte Werbestrategien, die mit Formaten wie Prime Video und Twitch-Ads nach neuen Wegen suchen. Ein weiteres Highlight dieser Episode ist die Komplexität des internationalen Produktvertriebs. Wir sprechen über Automatisierungstools wie BidX, die helfen, PPC-Kampagnen effizient zu managen, und die Einhaltung von Compliance-Vorgaben in Europa. Speziell die Verpackungskennzeichnung und das Extended Product Responsibility (EPR)-Thema stellen Verkäufer vor erhebliche Herausforderungen. Abschließend geben wir wertvolle Tipps für Unternehmen, die international expandieren möchten, und ermutigen dazu, den amerikanischen Markt zu erschließen. Lassen Sie sich von Anton Herrmanns Erfahrungen inspirieren und erweitern Sie Ihr E-Commerce-Wissen. In Episode 176 des Serious Sellers Podcast diskutieren Marcus und Anton über 00:00 - Trends Und Entwicklungen Im Online-Handel 07:36 - Amazon B2B Trends Und Aggregators 20:08 - Komplexitäten Des Internationalen Produktvertriebs 33:01 - Tipps Für Internationale Expansion
Die Sicherheitslage in der Ostsee hat sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verschlechtert: sowohl die Nato wie auch Russland rüsten auf, immer wieder kommt es zu Zwischenfällen mit der russischen Schattenflotte in internationalen Gewässern. In der Exklave Kaliningrad hat Moskau nukleare Sprengkörper, im Baltikum sind Truppen aus ganz Europa stationiert. Nur an einem Ort mitten in der Ostsee herrscht noch Frieden, ganz ohne Waffen und Militär: auf den Ålandinseln. Die schwedisch sprachige Inselgruppe gehört zu Finnland und verfügt über eine weitreichende Selbstverwaltung. Der fast 7000 Inseln umfassende Archipel mit gerade einmal 30'000 Einwohnerinnen und Einwohner lebt als wirtschaftliche Sonderzone innerhalb der EU von und für die Seefahrt. Seit 1856 hat sich die internationale Gemeinschaft wiederholt über das Ålandmodell verständigt. In Paris wurde bereits 1856 die Demilitarisierung beschlossen, im Genfer Völkerbund 1920 die Autonomie geregelt und seit 1945 gibt es in der åländischen Hauptstadt Mariehamn ein russisches Generalkonsulat, das die Einhaltung dieser Verträge überwacht. Nun steht das «Ålandmodell» auf dem Prüfstand: Kann es in anderen Weltgegenden zur Anwendung kommen? Oder droht der Archipel zum nächsten Konfliktgebiet zwischen Russland und dem Westen zu werden? Die Reportage von den Friedensinseln.
Seit Jahrzehnten kämpfen die Sahraouis, das Volk der Westsahara, für ihren eigenen, unabhängigen Staat in der «letzten Kolonie Afrikas», der Westsahara. Gegen einen Gegner, der andere Pläne hat: Marokko. Es ist einer jener Konflikte, die die Welt fast vergessen hat. Gelöst ist er bei weitem nicht. «Es gibt ganz offensichtlich Menschen, die mehr wert sind als andere». Der Ingenieur Lehbib Mahjoub Abdelfatah sagt diesen Satz, ein bisschen verärgert und vielleicht auch verbittert. Wovon er spricht? Vom Wunsch seines Volkes, dass die Einhaltung des Völkerrechts nicht der «Realpolitik» weicht. Seit rund einem halben Jahrhundert lebt ein Grossteil der Sahraouis im Exil im Südwesten Algeriens, angeführt vom Frente Polisario, der politisch-militärischen Organisation der Sahraouis. Sie leben in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt: Wüste, so weit das Auge blicken kann, kaum Wasser, kaum Vegetation. Die Menschen hier sind Flüchtlinge, einst geflohen vor der Armee Marokkos, das einen Grossteil ihres angestammten Gebietes besetzte: der Westsahara. Seither warten die Sahraouis darauf, dass sie zu ihrem Recht kommen: dem Recht, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob sie in der Westsahara ihren eigenen Staat errichten oder zu Marokko gehören wollen. Sie warten. Und bereiten sich vor. Auf den Tag der Unabhängigkeit, den sie einst nahe glaubten, und der inzwischen weit in die Ferne gerückt ist. Augenschein in den sahraouischen Flüchtlingslagern in Algerien, bei Menschen, die ohne fremde Hilfe nicht überleben können, für die aber Aufgeben auch keine Option ist.
Sollen europäische Truppen über die Einhaltung einer Waffenruhe in der Ukraine wachen? Bisher hält sich Deutschland zu diesen Plänen bedeckt.
Die „Alternative für Deutschland“ kombiniert in ihrem Programm zur Bundestagswahl 2025 das Libertäre mit einem exklusiven Nationalismus. Der Staat soll schlanker werden, weshalb die rechtsradikale Partei eine Einhaltung der Schuldenbremse und weitere austeritätspolitische Maßnahmen ebenso einfordert wie die Senkung von Steuern – nicht zuletzt der Unternehmenssteuer. Außerdem spricht sich die AfD dezidiert gegen Erbschaft- und Vermögensteuer aus. Auch der Soli soll für alle abgeschafft werden. Zugleich aber soll Geld in die Familien, um die Geburtenraten zu steigern und letztendlich das Ziel zu erreichen, dass ein Elternteil allein die Familie ernähren kann: was übersetzt bedeutet, dass Frauen zuhause bleiben sollen. Nicht nur aus feministischen Gründen, sondern auch volkswirtschaftlich ist dies ein Desaster, das durch Forderungen nach Remigration noch vergrößert wird. Der Wunsch nach einer autochthonen deutschen „Volksgemeinschaft“ ist auch ökonomischer Irrsinn, der noch dadurch wächst, dass die AfD sogar eine Rückkehr zur D-Mark proklamiert und weiterhin auf Golddeckung und Bitcoin setzt. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Wer Oles Buch bis zum 15. Februar bei Autorenwelt vorbestellt, erhält es signiert zum Erscheinungstermin: https://shop.autorenwelt.de/products/warum-ich-niemals-fur-mein-land-kampfen-wurde-von-ole-nymoen?variant=50295968891205 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about