Street in Hamburg's St. Pauli district
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Rotes Licht, der Geruch nach kaltem Rauch und an jeder Wand eine Küchenrolle: Lenia und Luisa haben sich für ihr neuestes Experiment auf die Reeperbahn gewagt, genauer gesagt in ein Hamburger Pornokino. Eigentlich wollten sie nur herausfinden, wer an diesem fast vergessenen Ort abhängt und wie es dort aussieht. Doch zwischen schummrigen Ledersofas, einem bizarren Superman-Porno und heimlichen Beobachtungen wird schnell klar: Als Frau fühlt man sich im Sexkino schnell so, als wäre man aus Versehen auf der Herrentoilette gelandet. Während Lenia in ihrer dicken Steppjacke am liebsten jederzeit fluchtbereit wäre und sich bei Fremden versteckt, zieht Luisa das Experiment durch. Wenn sie schon 12 Euro Eintritt gezahlt hat, will sie das Erlebnis auch auskosten und packt kurzerhand ihren Vibrator aus. Doch was passiert, wenn man gerade dabei ist, es sich selbst zu machen, und plötzlich ein anderer Kinobesucher um die Ecke schaut? Nach dem unerwarteten Höhepunkt versuchen die beiden ihr Glück noch bei einem zweiten Kino, werden dort aber direkt abgewiesen. Die offizielle Begründung: Single-Frauen dürfen zu ihrem eigenen Schutz nicht ohne männliche Begleitung rein. Eine hitzige Diskussion über Diskriminierung, vorgeschobene Argumente und verdeckte Sexarbeit entbrennt. Außerdem entwerfen Lenia und Luisa den perfekten Business-Plan für ein Pornokino speziell für Frauen: ein Mix aus Wellness-Oase, Vabali-Vibe und gebuchten Sexworkern. _______________ Geliebte auf Zeit, Sex, Sexualität, Paartherapie, Beziehung, Fetisch, Intimität, Lust, Sexualberatung, Körperakzeptanz, Beziehungen, Emanzipation, Feminismus, Selbstliebe, sexuelle Freiheit, Tabubrüche, Erotik, Männlichkeit, Selbstbestimmung, sexuelle Gesundheit, Pornos, sexuelle Fantasien, kritische Männlichkeit, Konsens, offene Beziehungen, sexuelle Identität, Genderfragen, Sextoys, Körperbild, Sexpositivität, Begehren, Sexpodcast
Anja Huwe växte upp i ett välbärgat hem utanför Hamburg. Hon övervägde en karriär som makeupmodell innan hon hörde The Adverts låt "Bored teenagers" och blev punkare. Tillsammans med fyra andra unga kvinnor bildade hon gruppen Xmal Deutschland som debuterade med singeln "Scwarze Welt" 1981. Anja flyttade hemifrån och delade lägenhet på Reeperbahn med flera blivande Einstürzende Neubauten-medlemmar. En av dem, Alexander Hacke (som vid den här tiden var ihop med Christiane F, Tysklands mest kända ex-heroinist), föreslog att Anja och hennes vänner skulle försöka sig på en karriär i London eftersom de lät så brittiska. Skivbolaget 4AD nappade och snart turnerade Xmal Deutschland med Cocteau Twins och fick en stor publik på andra sidan kanalen. Albumen "Fetish" och "Tocsins" hjälpte till att forma den genre som snart blev känd som "goth". 1990 splittrades Xmal Deutschland och Anja Huwe sadlade om till tv-producent på Viva, Tysklands motsvarighet till MTV, där hon gjorde det elektroniska dansmusikprogrammet "Housefrau". Men hon skrev ingen egen musik utan blev i stället bildkonstnär. Först 2024 solodebuterade hon med albumet "Codes" och nu hälsar hon på hemma hos Strage för att prata om tyska punkupplopp och om sina blandade känslor inför att hyllas som gothdrottning. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Henrike bestellt sich mit einer Taxi-App ein Taxi. Doch das Fahrzeug ist anders als erwartet und vor allem auch die Insassen.
It is one of the most famous roads in the world: the Reeperbahn on St. Pauli. Today, it stands for nightlife, music, red lights and legendary stories — but its beginnings were completely different. On the 400th anniversary of Hamburg's Kultstraße, we dive into the history of a place between crafts, entertainment, crime and pop culture. - Sie ist eine der berühmtesten Straßen der Welt: die Reeperbahn auf St. Pauli. Heute steht sie für Nachtleben, Musik, Rotlicht und legendäre Geschichten – doch ihre Anfänge waren ganz andere. Zum 400. Geburtstag der Hamburger Kultstraße tauchen wir ein in die Geschichte eines Ortes zwischen Handwerk, Unterhaltung, Verbrechen und Popkultur.
Lisa Hagmeister spricht in „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ über ihre langjährige Verbundenheit mit Hamburg und dem Thalia Theater sowie darüber, warum sie sich bewusst gegen das ständige Weiterziehen in der Schauspielbranche entschieden hat. Die Schauspielerin erzählt von ihrem Leben auf St. Pauli, ihrem ambivalenten Verhältnis zum Stadtteil und warum sie die besondere Mischung aus Reeperbahn, Elbe und Nachbarschaft bis heute fasziniert. Außerdem berichtet sie von ihrer Familie, ihrem Alltag zwischen Theater und Film und davon, weshalb Yoga, die Elbe und das Lernen in Cafés für sie wichtige Kraftquellen sind. Darüber hinaus spricht sie über ihren sechsmonatigen Aufenthalt in Neuseeland, die Herausforderungen, Theater und Film miteinander zu vereinbaren, sowie über ihre Haltung zu gesellschaftlichem Zusammenhalt, Integration und der Zukunft Hamburgs. Nicht zuletzt verrät sie, weshalb sie hofft, dass die Hansestadt ein Leuchtfeuer für Kultur, Kreativität und Vielfalt bleibt.
Vor fünf Jahren zog Lina Brockhoff mit 20 aus einem niedersächsischen Dorf nach Hamburg, mitten in den ersten Lockdown. Aus dem WG-Zimmer, in dem sie damals ihre ersten Songs schrieb, ist inzwischen eine der spannendsten Karrieren der deutschen Indie-Rock-Szene geworden: zwei EPs, Supportshows für Paolo Nutini vor fünfstelligem Publikum, Festivals von Reeperbahn bis Haldern Pop und jetzt endlich das Debütalbum "Easy Peeler". In dieser Folge sprechen wir mit ihr über genau diesen Weg, über das Ankommen in der Großstadt, über den Namen Brockhoff und darüber, wie aus einem Solo-Projekt eine feste Band wurde. "Easy Peeler" ist eine Sammlung abgeschlossener Geschichten aus fünf Jahren, live mit der Band im Studio eingespielt und von Christian Hartung produziert. Der Titel stammt aus dem Bild einer leicht schälbaren Clementine und steht für das, was Lina lange für eine Schwäche hielt und heute als ihre größte Stärke begreift: Sensibilität. Wir reden über den Druck im Musikbusiness, über die Zweifel an der eigenen Bindung zur Musik, über Social-Media-Sucht im Song "Hot Wheels" und über den roten Faden, der die Songs trotz ihrer unterschiedlichen Entstehungszeiten zusammenhält. Und weil bei uns die Platte im Mittelpunkt steht, geht es natürlich auch um das Album als Gesamtwerk: um die Frage, was sich verändert, wenn Songs nicht einzeln getröpfelt, sondern als zusammenhängendes Stück Kunst gedacht werden, und darum, was es für Lina bedeutet, das eigene Debüt zum ersten Mal auf Vinyl in der Hand zu halten. Reinhören lohnt sich. Website: brockhoffmusic.com Instagram: instagram.com/brockiiiiiii/ "Easy Peeler" auf Vinyl kaufen, bitte! Unterstützt uns bitte mit einer Sterne-Bewertung sowie gerne auch einem Kommentar dazu bei Apple Podcasts (Link) oder Spotify (Link). Wir freuen uns darüber. Feedback, Wünsche oder Vorschläge zu Gästen dürft ihr uns gerne per Mail schreiben: kontakt@platten-panorama.de. Höre dir die Folge bei Apple, Google, Spotify, podcast.de, Deezer, Podimo, YouTube, Pocket Casts, Castbox oder direkt per RSS-Feed an. Zu jeder besprochenen Platte aus dem Panorama könnt ihr euch auch einen Song auf unserer Playlist bei Spotify anhören. Viel Spaß! Verwendet doch gerne diesen Affiliate-Link zum Onlineshop von JPC, wenn ihr eure Vinyl dort kauft. Mit der Nutzung dieses Links unterstützt ihr uns bei der Erstellung unseres Podcasts. Herzlichen Dank!
Julien ist zu Gast im Kiez Crush in Hamburg auf der Reeperbahn. Im Klönschnack mit @inkassoingo und @bybedo FreeCü erklärt er, warum er sich indirekt für was Besseres hält und seine Ansprüche kaum erfüllt werden können.
Zwischen Riesenrad, Reeperbahn und Fußballstadion liegt in Hamburg das Heiligengeistfeld. Heute lockt dort dreimal im Jahr der Hamburger Dom Millionen Besucher an. Daneben erinnert der riesige begrünte Weltkriegsbunker an die Geschichte des Geländes. Michael Hollenbach hat sich für die Reihe "Heilige Orte" auf Spurensuche rund um das Heiligengeistfeld begeben.
Ab Frühjahr 2027 übernimmt "Tina - Das Tina Turner Musical" die Nachfolge von "Zurück in die Zukunft" im Stage Operettenhaus in Hamburg.
Ostermontag 1985: In einem Einfamilienhaus am Rande Hamburgs finden Ermittler die Leichen zweier Männer, die als Zuhälter auf der Reeperbahn gearbeitet haben. Beide wurden durch Kopfschüsse hingerichtet. Und sie sind nicht die ersten Opfer eines blutigen Milieukriegs, der seit Monaten in Deutschlands bekanntestem Rotlichtbezirk St. Pauli tobt. Verantwortlich dafür – so erfahren die Ermittler von einem anonymen Informanten – soll ein Mann sein, den sowohl auf dem Kiez als auch in Polizeikreisen bislang kaum jemand kennt. Doch das wird sich bald ändern. Sein Name: Werner „Mucki“ Pinzner. Der Fall des sogenannten St.-Pauli-Killers erschütterte Mitte der 1980er Jahre die Bundesrepublik und ging in die deutsche Kriminalgeschichte ein – auch wegen der tragischen Wendungen, die die Ermittlungen nahmen. Zu Gast im Aufnahmestudio: Rolf Bauer, Kriminalhauptkommissar a. D. und Mordermittler sowie Max van Oosting, Erster Kriminalhauptkommissar a. D. aus der Abteilung für Organisierte Kriminalität. Beide waren Teil der legendären SOKO 855, die für die Ermittlungen im Fall des St.-Pauli-Killers innerhalb kürzester Zeit ins Leben gerufen wurde und aus handverlesenen Kriminalisten aus unterschiedlichen Bereichen bestand. Im ersten Teil der Doppelfolge berichten sie von der Mordserie, die am Ende mindestens sieben Menschen das Leben kostete, und einer Mauer des Schweigens, die die Ermittlungen erschwerte. *** Noch mehr Fälle gibt es jetzt auch im Kanal „ZDF Tue Crime“ auf YouTube: https://www.youtube.com/@ZDFTrueCrime *** Moderation: Rudi Cerne, Nicola Haenisch-Korus Gäste: KHK a. D. Rolf Bauer & EKHK a. D. Max van Oosting, LKA Hamburg Autorin dieser Folge: Lale Artun Audioproduktion & Technik: Christina Maier, Lalita Hillgärtner Leitung Postproduktion: Stephan Gossen Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Der FC St. Pauli gastiert am zweiten Spieltag bei Holstein Kiel. In der vierten Folge der Saisonvorschau spricht Yannick mit Matthias Hermann unter anderem über Marcel Rapp und den Stadionumbau.
Holstein Kiel mit Matthias Hermann Der FC St. Pauli gastiert am zweiten Spieltag bei Holstein Kiel. In der vierten Folge der Saisonvorschau spricht Yannick mit Matthias Hermann unter anderem über Marcel Rapp und den Stadionumbau. (Titelgrafik: Arnulf Urban) Unsere diesjährige Saisonvorschau steht ganz im Zeichen der Musik. In der "Diskographie" schauen wir auf die Zeit seit dem letzten Aufeinandertreffen des FCSP mit dem jeweiligen Verein. Beim "Management" schauen wir auf die wichtigen Personen wie Trainer und sportliche Leitung abseits des Platzes. In der Rubrik "Besetzung und Stagehands" geht es dann um den Kader und weitere ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
In der neuen Folge von „Hubis Hafenschnack“ spricht Hubi mit Sven Schaffer, Inhaber des St. Pauli Office, über seinen mutigen Schritt vom Basketballmanager zum selbstständigen Stadtteilbotschafter. Sven erzählt, warum er seinen sicheren Job hinter sich gelassen hat, wie aus einer spontanen Idee ein neues Kapitel entstand und weshalb er diesen Schritt bis heute keinen Tag bereut. Gemeinsam sprechen sie über das echte St. Pauli jenseits der Klischees, respektvollen Tourismus, die Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier leben und darüber, warum die besten Kieztouren ohne Script auskommen. Außerdem gibt Sven Einblicke in die Philosophie des St. Pauli Office, erklärt, weshalb alle Guides selbst auf St. Pauli wohnen und warum für ihn feststeht: St. Pauli ist weit mehr als die Reeperbahn.
Auf dem Heiligengeistfeld ist der Teufel los: Der Hamburger Dom ist eines der größten Volksfeste in Deutschland und das Stadion des FC St. Pauli grenzt an das Gelände unweit der Reeperbahn. Wo findet sich das Heilige am Heiligengeistfeld? Von Michael Hollenbach.
Ernie Reinhardt, bekannt als Lilo Wanders, gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der Hamburger Kultur- und Theaterszene. Im Gespräch blickt der Schauspieler, Moderator und Autor auf seinen außergewöhnlichen Lebensweg zurück - von der Kindheit in der Lüneburger Heide über die Anfänge in Hamburg bis hin zum bundesweiten Erfolg mit der Kultsendung "Wa(h)re Liebe".Nach seinem Umzug nach Hamburg Ende der 1970er-Jahre erlebt Reinhardt die Hansestadt als Ort der Freiheit und Selbstfindung. Die Stadt eröffnet ihm neue Möglichkeiten, sich persönlich und künstlerisch zu entfalten. Erste Kontakte zur Hamburger Schwulenbewegung, die lebendige Kulturszene und das politische Engagement jener Zeit prägen seinen weiteren Weg.Eigentlich wollte Reinhardt Bibliothekar werden, doch schon bald zieht es ihn auf die Bühne. Über verschiedene Theaterprojekte entsteht die enge Zusammenarbeit mit Corny Littmann und weiteren Weggefährten. Gemeinsam entwickeln sie Formate, die später die Grundlage für das Schmidt Theater auf der Reeperbahn bilden. Das Theater entwickelt sich in den 1980er- und 1990er-Jahren zu einem wichtigen Ort für kreative, provokante und innovative Unterhaltung in Hamburg.In dieser Zeit entsteht auch die Kunstfigur Lilo Wanders. Was zunächst als Bühnenrolle gedacht ist, entwickelt sich schnell zu einer der bekanntesten Fernsehfiguren Deutschlands. Der bundesweite Durchbruch gelingt 1994 mit der Aufklärungssendung "Wa(h)re Liebe", die über mehr als zehn Jahre erfolgreich läuft und Themen rund um Sexualität und Beziehungen einem breiten Publikum näherbringt.Darüber hinaus spricht Reinhardt über die gesellschaftlichen Veränderungen, die er miterlebt hat. Dazu gehören die Anfänge der LGBTQ+-Bewegung in Hamburg, die ersten Christopher-Street-Day-Demonstrationen sowie die Auswirkungen der AIDS-Krise auf die schwule Community. Das Gespräch zeichnet damit zugleich ein Stück deutscher Zeitgeschichte nach.Auch private Einblicke kommen nicht zu kurz. Reinhardt berichtet von seinem Leben zwischen Öffentlichkeit und Rückzug, von seiner Familie und von der besonderen Rolle, die Hamburg in seinem Leben spielt. Die Hansestadt bezeichnet er als einen Ort, der ihm viele Chancen eröffnet und seine Karriere entscheidend geprägt hat.Heute lebt Ernie Reinhardt ruhiger als in den Jahren seiner größten Bekanntheit. Dennoch ist er weiterhin als Autor und Bühnenkünstler aktiv. Sein aktuelles Programm und seine Autobiografie zeigen, dass die Geschichte hinter Lilo Wanders weit mehr umfasst als eine erfolgreiche Fernsehkarriere. Sie erzählt von Mut zur Veränderung, von gesellschaftlichem Wandel und von einem Künstler, der über Jahrzehnte hinweg die Hamburger Kulturlandschaft mitgeprägt hat.Hier geht es zur Podcastempfehlung bei ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/lost-sheroes-frauen-die-in-den-geschichtsbuechern-fehlen/urn:ard:show:396e3ec5bdc8c7af/
Wer alte Kultstätten oder Wallfahrtsorte besuchen will, muss nicht unbedingt weit fahren. Überall in Deutschland ziehen ganz besondere Orte viele Menschen an. Zum Beispiel das Hamburger Heiligengeistfeld. Eines der größten Volksfeste, der Hamburger Dom, findet hier statt, in unmittelbarer Nähe der Reeperbahn und des FC St. Pauli. Wo also ist hier etwas Heiliges zu finden und was fasziniert daran?
Moin! Ein Teil von uns war an der berüchtigten Reeperbahn in Hamburg unterwegs und hinterfragte wenig später die Warteschlange vor Restaurants im kanadischen Vancouver. Ebenso im Fokus der Fragen: Wie alt fühlst du dich?
Olle Ljungströms mamma mailar nattradion och önskar Olles låtar. På hans dödsbädd lovade hon honom att han aldrig skulle bli bortglömd. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Olle Ljungström var bara 54 år när han dog efter ett helt liv kantat av missbruk men också fantastisk musik som inspirerat många svenska musiker.Olle Ljungström var en av Sveriges mest begåvade artister och textförfattare och startade i bandet Reeperbahn i slutet av 70-talet. I augusti 2021 skulle han ha fyllt 60 år men en leversjukdom orsakad av många års missbruk avslutade hans liv 2016. Han var livrädd för att glömmas bort.Nu berättar Olle Ljungströms föräldrar och hans bäste vän och kollega Heinz Liljedahl öppenhjärtigt om hur säregen han var redan som barn, om hans utsvävande leverne och om hans allra sista år.Dokumentären bygger också delvis på opublicerade intervjuer som filmmakaren och vännen Jacob Frössén gjorde med Olle Ljungström under flera års tid där han berättar om sin syn på konsten, livet och missbruket som ständigt kantade hans liv.– När Olle förstod att han inte hade lång tid kvar att leva så fick han sin mamma Misse att lova honom att han inte skulle bli bortglömd. Och vintern 2021 när jag hade kontakt med Misse påminde hon om att Olle skulle fyllt 60 år i år. Då fick jag idén att göra den här radiodokumentären som ett sätt att hålla både minnet av honom och hans musik vid liv, säger Jacob Frössén.Dokumentären gjordes 2021.Reporter: Jacob FrössénProducenter: Håkan Engström och Magnus ArvidsonSlutmix: Nima ShamsVill du ha koll på de senaste dokumentärerna från Sveriges Radio? Då kan du anmäla dig till vårt nyhetsbrev här.
Die Reeperbahn ist Hamburgs bekannteste Adresse, Amüsierviertel und Mythos zugleich. St. Pauli-Historikerin Eva Decker führt im Hafenkonzert-Podcast durch vier Jahrhunderte Kiez-Geschichte: vom Reepschlägerhandwerk vor den Toren Hamburgs über Varietés und Hippodrome bis hin zu den Beatles im Top Ten Club und der legendären Davidwache.⚓ Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
Die Wache 15 auf dem Kiez kennt jeder. Klar: die Davidwache. Mythos, Filmkulisse, Hamburg-Symbol. Doch die 16 an der Budapester Straße? Die kennt heute kaum noch einer. Dabei sei sie früher für die „besonders harten Fälle“ zuständig gewesen, sagt Michael Ehnert (58). Der Hamburger Schauspieler hat ein Buch über „die kleine, dreckige Schwester der Davidwache“ geschrieben. In „Hamburg, Wache 16“ erzählt er vom Kiez der 70er-Jahre. Von Gewalt, Rotlichtmilieu, Hells Angels, Trinkerkneipen und den Menschen, die dort Dienst taten. Zugleich ist es eine sehr persönliche Geschichte. Die seiner Familie. Der Schauspieler und Autor berichtet von seiner Kindheit in Mümmelmannsberg. Eine heile Welt, die schwer ins Wanken geriet, als seine Mutter ihr Coming-out hatte. Von seinem Vater, dem Polizisten an der Wache 16. Von brenzligen Einsätzen, Prostituierten „mit breitgeschlagenen Gesichtern“ und halbseidener Ganovenromantik. Von seiner Zeit als Punk auf St. Pauli und von seinem Weg vom Schulabbrecher zum Schauspieler.
Chris ist Content Creator, Moderator, DJ und Trash-TV-Connoisseur. Wenn er nicht gerade auf der Reeperbahn in Hamburg auflegt, Filmpremieren in Berlin moderiert oder mit Claudia Obert Wein trinkt, dann macht er auf Social Media Content über Horrorfilme. Aber wovor fürchtet er sich persönlich? Was sind seine Ängste? Das klären wir in dieser Folge, wenn wir uns fragen: Wovor gruselt sich Chris eigentlich..?
Nach dem Stopp der 1000 Euro-Prämie: Die Bundesregierung diskutiert, wie die Menschen in Deutschland trotzdem entlastet werden können +++ Nach 400 Jahren Geschichte: Wie die Hamburger Reeperbahn sich in Musik und Filmen verewigt hat
In „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ mit Lars Meier erzählt Farina Flebbe, Schauspielerin aus Hamburg, wie ihre Kindheit zwischen Alster, Stadtpark und Kino sie geprägt hat und warum sie die Stadt bis heute als ihre Komfortzone empfindet. Sie spricht darüber, wie eine behütete Jugend ihr Vertrauen ins Leben gestärkt hat, weshalb sie sich dennoch immer wieder hinaus in die Welt zieht und warum sie trotz aller Sehnsucht nach neuen Erfahrungen fest mit Hamburg verbunden bleibt. Außerdem berichtet sie von ihrem Weg in die Schauspielerei, von frühen Absagen und großen Träumen und davon, wie wichtig es ihr ist, ihren eigenen Weg zu gehen. Nicht zuletzt verrät sie, welche Orte sie in Hamburg besonders liebt – von der Alster bis zur Reeperbahn – und warum gerade diese Mischung aus Großstadt und Vertrautheit die Stadt für sie so einzigartig macht.
Weil er Frauenkleider toll fand, wurde der junge Oliver Knöbel verprügelt. Später schaffte er als Olivia Jones den Aufstieg an der Reeperbahn - und im TV. Das ZDF-Biopic "Olivia", mit Johannes Hegemann in der Hauptrolle, zeichnet den Werdegang nach. Luerweg, Susanne www.deutschlandfunk.de, Corso
Auf dem Weg - der Podcast mit Moderator Sebastian Messerschmidt
Schön verrückt! Diese Auf dem Weg Folge ist eine wunderbare Zeitreise mit Marty McFly und Doc Brown aus dem Musical „Zurück in die Zukunft“. Raphael Groß spielt Marty McFly und Jan Kersjes spielt Doc Brown im neuen Musical im Stage Operettenhaus an der Reeperbahn. Hier sitzen wir im Proberaum und tauchen u.a. tief ein in folgende Aspekte: ➢ das rauschhafte der Previews und der Premiere hält auch nach einigen Wochen noch an ➢ wie es für die Beiden war ihre Rolle in der Erstbesetzung zu bekommen ➢ über die spannende Zeit der Audition ➢ Jan ist mit dem Film aufgewachsen, Raphi hat ihn erst für die Rolle erstmalig geschaut ➢ die Verbindung der beiden Hauptdarsteller und auch ihrer Figuren ➢ die besondere Promo-Reise nach London, auf der Raphi & Jan als Erstbesetzung verkündet wurden ➢ Raphi war in London der Reiseleiter für Jan ➢ die präsentesten Erinnerungen an den Tag der Premiere im März ➢ den Umgang mit Kommentaren und Kritik ➢ Rituale vor der Show Für mich was es besonders spannend zu hören und zu spüren, dass Jan und Raphi offensichtlich jeweils Fans von einander sind und sie in diesem Gespräch noch viele neue Dinge übereinander erfahren haben und sich gegenseitig inspirieren. Auf den Punkt. DANKE Jan, DANKE Raphi für Eure Zeit, Hingabe und Offenheit. Links zur Folge https://www.instagram.com/raphi_offiziell/ https://www.instagram.com/jan_kersjes/ https://www.instagram.com/zurueckindiezukunft_musical/ Links zur AUF DEM WEG Family ➡️ Intro-Stimme Henrike Tönnes: www.henriketoennes.de ➡️ Intro/Outro-Musik Hannes Knechtges: www.instagram.com/hannes_knechtges ➡️ Meine Website https://sebastian-messerschmidt.de ➡️ Mein LinkedIn Profil https://www.linkedin.com/in/sebastianmesserschmidt/ ➡️ Mein Instagram Profil https://www.instagram.com/sebastianmesserschmidt/ Bis bald auf dem Weg
Unger, Kolja www.deutschlandfunk.de, Corso
Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Elke Spanner am Donnerstag, den 30.04.2026 +++SPATENSTICH: „KIEZKANTE“ SOLL BAULÜCKE AUF ST. PAULI FÜLLEN+++Seit über einem Jahrzehnt klafft eine riesige Baulücke hinter dem Spielbudenplatz auf dem Hamburger Kiez. Dort sollte das Paloma-Viertel entstehen. Am Donnerstag gab es endlich den Spatenstich für das Bauprojekt, das jetzt "Kiezkante" heißt. Erste Bagger rollen jetzt über die brüchigen Betonplatten hinter dem bunten Bauzaun. Zwölf Jahre nach dem Abriss der sogenannten Esso-Häuser werden auf dem 6.100 Quadratmeter großen Areal in unmittelbarer Nähe der Reeperbahn und des Spielbudenplatzes bis 2029 ein Hotel, eine Kindertagesstätte, 169 öffentlich geförderte Wohnungen und Gewerbeflächen gebaut. Mehr dazu: https://www.ndr.de/kiezkante-100.html+++KATHLEEN KRÜGER WIRD BEIM HSV NACHFOLGERIN VON KUNTZ+++Der HSV hat nach Informationen des NDR eine Nachfolgerin für Stefan Kuntz gefunden. Die aktuelle Bayern-Funktionärin Kathleen Krüger soll Sportvorständin beim Fußball-Bundesligisten werden. Krüger soll im Sommer den seit vier Monaten vakanten Posten beim Hamburger SV übernehmen. Der Aufsichtsrat hat sich bei seiner Sitzung am Dienstagabend mehrheitlich für die aktuelle Bayern-Funktionärin entschieden. Die 40 Jahre alte frühere Fußballerin werde zeitnah einen Vertrag in Hamburg unterschreiben, berichteten auch weitere Medien. Sie soll demnach den Vorstand des norddeutschen Clubs gemeinsam mit Eric Huwer führen. Mehr dazu: https://www.ndr.de/Bundesliga-Hamburg-HSV-Krueger-Kuntz,hsv-1608.htmlAußerdem spricht Elke Spanner mit NDR 90,3 Hafenexperte Dietrich Lehmann über die Hafenkonferenz, mit dem Schwerpunkt auf Sicherheit und Hafenfinanzierung. Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Heute geht es um den Haspa Marathon, für den ein Teil der Elbchaussee provisorisch umgebaut werden musste. Weitere Themen: Razzia auf der Reeperbahn, Studie über Kreuzfahrtschiff – und eine Mülleimer-Parade am Elbstrand.
Auf dem Kiez ist sie bekannt als Panik-Petra, die Frau mit den pinken Haaren und den Nerven aus Stahl. Udo Lindenberg taufte sie einst die „Hebamme der Panik City“. Jahrelang war Petra Roitsch (50) Betriebsleiterin seines Multimedia-Museums im Klubhaus St. Pauli an der Reeperbahn. Als Teil seiner „Panik-Familie“ lebte sie zwischen genialen Geistesblitzen, spontanen Aktionen und Nachrichten, die der Panikrocker gerne mal nachts um 3 Uhr verschickte, wenn er zu „Hochtouren“ auflief. Panik-Petra berichtet von ihrem ersten Treffen mit Udo und dem Moment, als er die Brille abnahm. Von seiner besonderen Art, seinem Perfektionismus und den nächtlichen Nachrichten. Sie spricht über schöne und skurrile Situationen mit dem Panikrocker und seinen Fans und warum eine Dame einmal zusammenbrach, nachdem sie mit Udo in der Panik City auf Rundgang war.
Alles im Lack an der Weser – Hamburg guckt in die Röhre (oder in den Elbtunnel. Nun kann man besser schlafen, auch wenn der Spuk nicht vorbei ist. Kampf ist nötig und Kampf wurde gezeigt - weiter so, Werder!!!
In „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ mit Lars Meier erzählt Michael Ehnert, wie ihn seine Kindheit in Hamburg zwischen Mümmelmannsberg, Karolinenviertel und Reeperbahn geprägt hat und wie er früh seinen eigenen Weg zwischen Punkszene, Theater und Schreiben gefunden hat. Er spricht darüber, warum Kreativität für ihn immer auch Mut bedeutet, wie er sich als Künstler immer wieder neu erfindet und weshalb Scheitern für ihn Teil jeder künstlerischen Arbeit ist. Außerdem gibt er Einblicke in die Entstehung seines neuen Romans „Hamburg, Wache 16“, erzählt von den wilden Jahren auf St. Pauli und erklärt, warum Hamburg für ihn bis heute Inspiration und Zuhause zugleich ist.
Im Januar 1970 wurde in Hamburg ein Polizist getötet – mitten auf der berühmten Davidwache auf der Reeperbahn. Über den Fall wurde damals viel berichtet. "Polizist in der Davidwache erschossen", titelte das "Hamburger Abendblatt", die "Bild"-Zeitung notierte "Das Protokoll des Todes". Er beschäftigte die Stadt – und seit seiner frühen Kindheit auch den ZEIT-Autor Sönke Callsen. Denn sein Vater, damals ein junger Polizist, war in jener Nacht auf der Wache und erzählte ihm oft davon. Was genau ist damals geschehen? Warum schoss plötzlich ein Mann um sich? Dazu recherchierte Söhnke Callsen nun über Monate hinweg. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen Söhnke Callsen und der Host Maria Rossbauer über den Fall. Söhnke Callsen berichtet, wie es zu den Schüssen kam, er erzählt über das Leben des getöteten Polizisten Uwe Kraack und von Heinz Saworra, dem Mann, der ihn erschoss. Es geht um die Reeperbahn in den Siebzigerjahren, die geprägt war von Prostitution und Gewalt, um die Rolle der Polizei in alledem – und darum, was dieses Ereignis mit seinem Vater und schließlich mit ihm selbst gemacht hat. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. Text zur Folge: Davidwache in Hamburg: Mein Vater und die tödliche Nacht von St. Pauli [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Ricarda Belmar ist Gastgeberin, Hausmeisterin, Psychologin und manchmal auch Tatortreinigerin. Auf dem Kiez kauft sie alte Bordelle, baut sie zu Ferienwohnungen um und sammelt nebenbei Social-Media-Material für die skurrilsten Stories über „Dinkel-Dörte“ und „Hafer-Hans“, zurückgelassene Drogen, verwüstete Wohnungen und Gäste, die mit Chauffeur vorfahren. „Das ist hier ein Mikrokosmus. Eine Welt, in der es ganz schön irre zugeht“, sagt die 35-Jährige und grinst. Die Herbergsmutter berichtet, warum der Kiez für sie eine Kindheitserinnerung ist, wie sie anfangs mit viel Elan und wenig Ahnung anfing und dabei erst mal „die halbe Reeperbahn“ unter Wasser setzte. Sie erzählt vom schlimmsten Partyvolk, von der Spezies, die sie am wenigsten erträgt, von skurrilsten Fundstücken wie einem Huhn, welche Aufgabe sie auf keinen Fall mehr erledigt. Und von ihrem großen Traum.
Wenn Thomas Stutzki (59) von früher erzählt, klingt es wie zwei Leben. Das eine spielt zwischen Börsentelefonen, Millionenbeträgen und schlaflosen Nächten im Anzug. Das andere zwischen Prominenten, Skandalen und durchfeierten Nächten im Tabledance-Club. Vor 28 Jahren wurde der heutige Kiez-Gastronom das Gesicht des „Dollhouses“ an der Großen Freiheit - dabei war er eigentlich Börsenmakler. Thomas Stutzki berichtet von Standleitungen zur Börse in Chicago und New York, von Hundertmillionen und Entscheidungen im Sekundentakt. Was das mit ihm gemacht hat und wie er danach ausgerechnet im „Dollhouse“ an der Großen Freiheit landete. Er erzählt von der harten Anfangszeit und dem Moment, in dem die Lawine losbrach. Der 59-Jährige spricht über lange Nächte, Partys mit Prominenten wie Eminem und über einen internationalen Star, der für einen handfesten Skandal sorgte. Thomas Stutzki berichtet von den Jahren danach, als er auf einmal Theaterdirektor wurde und von seinem Leben als Gastronom und Chef des „Hooters“, das momentan wegen einer Brandstiftung geschlossen ist.
Nuha Ruby Ra is a UK artist who has released two EPs, including Machine Like Me (March 2023). She has toured across the UK and Europe with acts such as Self Esteem, Yard Act, Warmduscher, and King Gizzard & the Lizard Wizard, and has performed at festivals including Glastonbury, The Great Escape, Green Man, Wilderness, Bluedot, Latitude, Boardmasters, Grauzone, Left of the Dial, and Reeperbahn.
Streik-Chaos im Nahverkehr bis Sonntag, eine spektakuläre Drohnenshow für Olympia 2036 und sinkende Arbeitslosenzahlen. Dazu: Neue Verkehrsregeln auf der Reeperbahn, Großbaustellen im Osten und die aktuelle HSV-Euphorie vor dem Leipzig-Kracher.
Es ist früher Abend auf dem Hans-Albers-Platz. Touristen bleiben stehen, zücken Handys, aus den umliegenden Bars dringt Musik. Jan Schütt schaut auf das Kopfsteinpflaster, als würde er etwas suchen. „Hier“, sagt er dann ruhig, „hier hat mir ein Typ ein Faustmesser in die Brust gerammt.“ Die Gruppe um ihn herum verstummt. Jan Schütt (45), groß, durchtrainiert, wacher Blick, war jahrelang Wirtschafter in Bordellen auf dem Kiez. Heute ist er Fitnessstudio-Leiter, Türsteher und führt als Kult Kieztour-Guide Touristen über St. Pauli. Ein Mann, der viele Leben gelebt hat – und der heute mit Abstand auf die Jahre im Rotlichtmilieu zurückblickt. Der ehemalige Wirtschafter berichtet darüber, wie er durch eine Frau im Rotlichtmilieu landete. Er spricht über Luxus und Statussymbole, was er verdiente und wo das Geld geblieben ist. Jan berichtet von Gewalt und einer Nacht, in der der Streit um eine Hure blutig endete. Er erzählt von seinem Doppelleben, warum er aus dem Rotlichtmilieu ausstieg und wie er heute auf seine Vergangenheit zurückblickt.
An Weihnachten trifft es sie am härtesten. Kein funkelnder Baum, kein Duft von Festessen, keine liebevoll verpackten Geschenke. Niemand, der am Esstisch Platz nehmen wird – wie die meisten Tage im Jahr. Nur die Stimmen aus dem Radio durchbrechen die Stille. Susanne Fink-Knodel (62) weiß, wie schmerzhaft das Fest für viele ihrer Senioren ist. Als Leiterin des Nachbarschaftsheims St. Pauli an der Silbersackstraße erlebt sie ihre Not jeden Tag. Für manche Kiezianer ist der Treffpunkt mehr Zuhause als die eigenen vier Wände und der einzige soziale Halt, der ihnen nach einem bunten Leben auf St. Pauli geblieben ist. Die Leiterin des Nachbarschaftsheims berichtet von ehemaligen Sexarbeiterinnen, Wirtschaftern, Barbesitzern und Kellnern. Von Armut, Erkrankungen und fehlenden Hilfsangeboten. Von bunten Nachmittagen mit Brettspielen, lautem Lachen und manchmal auch mit mächtig Zoff. Susanne erzählt von schweren Schicksalen, der Einsamkeit, dem demenzkranken Mann, dessen Leben ein tragisches Ende nahm und dem unermüdlichen Engagement ihres Teams.
In dieser Episode begleiten Sie Audiotraveller Henry Barchet auf eine außergewöhnliche Flusskreuzfahrt mit der „Thurgau Chopin“ – von der Kieler Förde bis zur Spree. Die Route führt durch maritime Highlights wie den Nord-Ostsee-Kanal und das Schiffshebewerk Scharnebeck. Unterwegs erwarten Sie spannende Landausflüge in Kiel, Lüneburg, Potsdam , der Autostadt in Wolfsburg und Hamburg – inklusive einem nächtlichen Besuch auf der legendären Reeperbahn. Weitere Informationen unter Thurgau Travel: Von der Förde an die Spree
Dr. Andreas Baranowski hat seine Diplomarbeit über Pick Up Artists geschrieben. Eine Szene, die Flirten als Business aufzieht. Pick Up Artists sind nicht selten misogyn, manipulativ und versprechen das Blaue vom Himmel, und trotzdem kann man sich ja hier und da aus der umfangreichen Sammlung der Pick Up-Praktiken bedienen. Silke Denk ist Dating- und Beziehungscoach. Außerdem Online Dating-Ghostwriterin. Von Silke haben wir sehr viel gelernt: Unter anderem, dass der Satz „Hab ich was zwischen den Zähnen?“ gar keine schlechte Idee für eine erste Kontaktaufnahme ist. Das kam auch für uns überraschend! Thorsten Havener ist Autor, Mentalist und Körpersprachecoach. Wichtigste Erkenntnis schon mal vorweg: Sobald man beim Flirten anfängt, über den eigenen Körper nachzudenken, hat man schon verloren. Wichtiger ist, den anderen lesen zu lernen. Paare, die schon lange zusammen sind, haben die Technik übrigens perfektioniert. Einer trinkt, der andere wischt sich über den Mund. Ach, wir kommen ins Schwärmen. Hört selbst!
Breitbeinig, die Arme vor der Brust verschränkt, sitzt er auf dem roten Ledersofa. Schwere Goldkette, Tätowierungen an Hals und Händen. Der Blick gespielt finster. Ein ganz schön harter Kerl, mag man meinen. Besonders, wenn seine laute raue Stimme erklingt. Doch hinter dem harten Kerl steckt Inkasso-Ingo. Ein Comedian und Influencer, der Millionen mit seinen Videos erreicht, in denen er die verstorbene Kiez-Größe „Inkasso-Henry“ imitiert. Der 34-Jährige berichtet von seinen Anfängen auf dem Kiez, als er gerade mal 16 war, von seiner Drogensucht wenige Jahre später, als er manchmal vier Tage am Stück arbeitete. Er erzählt von dem Moment, den er als seinen Durchbruch bezeichnen würde, von Menschen, die ihm auf dem Kiez hinterherbrüllen und solchen, die nicht checken, dass er Comedian ist. Inkasso-Ingo spricht über sein Leben im Rampenlicht und seinen großen Traum.
München landet einen Olympia-Coup mit klarem Ja beim Referendum – ist Hamburg damit raus? Außerdem im Podcast: Der Glücksatlas enthüllt, wo die Deutschen am zufriedensten sind. Schock auf dem Kiez: Nach dem „Herzblut“ schließt das „Lehmitz“. Wir haben die neuen Zahlen zu immer längeren Kita-Tagen in Hamburg und das St. Pauli-Statement zur Fan-Gewalt. Dazu: Sturmflut-Wochenende und der Start der Kinder-Uni Hamburg.
Stadtlich, Sinje www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Lächelnd steht der Mann in schwarzen Turnschuhen, Jeans und Sakko auf der mit rotem Samt bezogenen Drehscheibe. Normalerweise rekeln sich hier verführerisch die Damen. Eigentlich kein Ort, an dem Männer etwas zu suchen haben. Doch bei Frank Hoffmann (56) ist das was anderes. Der darf. Er ist Kiez-Pastor und die Bühne in „Susis Show Bar“ seine „Kanzel“. Regelmäßig feiert der Pastor in dem Stripclub Gottesdienste. Und nicht nur dort. Mit seiner mobilen Kiez-Kirche verbreitet er den Glauben auf St. Pauli. Egal bei wem, egal in welchem Etablissement. Der Pastor berichtet von dem „lästigen Glauben“, den er als Kind aufgezwungen bekommen hat und den er nicht spüren konnte. Er spricht über seine „Gotteserlebnisse“, über seine Streifzüge über den Kiez und warum die Menschen des Viertels gläubiger sind als anderswo. Der Kiez-Pastor erzählt von den Momenten, die ihn besonders berührt haben, den Problemen seiner Schäfchen, wie er einen Kiezianer aus der „Versklavung“ rettete und von seinen Gottesdiensten im Stripclub.
Wie so viele Ausnahmetalente musste auch Jesper Munk, 2013 anlässlich seines Debütalbums "For In My Way It Lies" als "Wunderkind des Blues" gefeiert, bald die schmerzhafte Erfahrung machen, dass im Musik-Business wenig Interesse an Leidenschaft, künstlerischer Weiterentwicklung oder gar Wagnissen besteht. Im scheinbar unauflösbaren Konflikt zwischen Erwartungshaltung von außen einer-, und dem Wunsch nach authentischer Selbstverwirklichung andererseits, gerieten sowohl seine Karriere als auch er selbst zeitweilig ins Schlingern. Doch dem 33-jährigen gebürtigen Münchner ist gelungen, woran andere zerbrachen: eine künstlerische Neuerfindung, die sich im 2024er Album "Yesterdaze" manifestierte, und in deren Zuge er auch eine gesunde, kreative Haltung zum von eingangs erwähnten Problemen beinahe überschatteten eigenen Frühwerk entwickeln konnte. Dies spiegelt sich auch im dieser Tage erscheinenden neuen Doppelalbum "Best Of … Live" wider, mitgeschnitten teils bei Club-Gigs mit seiner Begleitband The Cassette Heads, teils bei einem Konzert mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg im Potsdamer Nikolaisaal. Darauf gibt es nämlich ein Wiederhören mit beseelt neubelebten "Vintage"-Hits wie "Morning Coffee", "Blue Shadows" oder "Reeperbahn". Wie das Programm bei den Konzerten seiner nächste Woche startenden Tour aussehen wird, die neben dem neuen Live-Album auch das zehnjährige Jubiläum seines Erfolgsalbums "Claim" in den Mittelpunkt stellt, erfahren wir heute Abend, wenn uns Jesper Munk im studioeins besucht – kleines Live-Set selbstredend inklusive.
Diene ich dem "Mammon" oder dient mir der "Mammon" dazu, den Menschen zu dienen, zu helfen, für sie da zu sein, Ungleichheit und Ungerechtigkeiten des Lebens zu mildern und so die Botschaft Jesu zu leben?
Det er krise i vest! Bochum sparker Hecking, Gladbach kvitter seg med Seouane. Hertha-fansens kamp mot gule tredjedrakter fortsetter, selv om laget kjører over Hannover på banen. Kaos og menneskejakt da Chemie Leipzig dro til Halle for å spille østtysk derby. En lytter drar til Kiel for å se Freiburg, men ender opp med håndball, barnepass og feiring på Reeperbahn. St. Pauli leverer tidenes sesongstart. Hulk Haugen sikter mot Bundesliga med 1860 München.See omnystudio.com/listener for privacy information.
Anja Kampmann nimmt ihre Leser:innen mit auf die Reeperbahn in den 1930er Jahren. Hier nimmt die Protagonistin einen Job als Artistin in einem Varieté an. Von Denis Scheck.
Aus der Hansestadt gibt es Neuigkeiten: Von der Reeperbahn bis nach Eimsbüttel, von Gerichtssälen bis zu Basketballfeldern. Wir werfen einen Blick auf einen mysteriösen Brand, einen Kampf um finanzielle Rettung und auf die Jungfernstieg-Trampoline, die schon wieder kaputt sind. Plus: Alles über einen tragischen Verkehrsunfall und die Chancen für den Basketball-Star Justus Hollatz bei der EM.
On this week's main show Stefan and Manu sit down to discuss all the major talking points from another fantastic weekend of German football. They kick things off by taking in Borussia Dortmund's impressive 3-2 win over Borussia Mönchengladbach and discuss why Niko Kovac's team are finally beginning to look like a team capable of finishing in the top four. They then take a look at Union Berlin's 4-4 draw with Stuttgart, focusing on how Steffen Baumgart has managed to steer the capital club away from relegation. They then finish up on St Pauli's 1-1 draw with Bayer Leverkusen on Sunday night, taking time to heap praise on Alexander Blessin and his rowdy squad from the Reeperbahn. Enjoy! Chapters 00:00 Introduction 03:50 Dortmund 3-2 Gladbach 23:31 Union Berlin 4-4 Stuttgart 34:25 St Pauli 1-1 Leverkusen