Das Kirchenfenster bietet gehaltvolle Einblicke in kirchliche und gesellschaftliche Themen und Lebensanschauungen. Die Sendungen werden mit kirchlichen Liedern untermalt.

Über Angst, Selbstzweifel und Mut auf dem Weg zum grossen Künstler 14 Ölgemälde von Manuel Dürr werden während der Fastenzeit vor Ostern im Petersdom in Rom ausgestellt – neben Werken von Michelangelo und Bellini. Der Auftrag zählt zu den bedeutendsten, die ein zeitgenössischer Künstler erleben kann. In diesem persönlichen Gespräch spricht Manuel Dürr offen über Angst, Selbstzweifel und Mut, über prägende Erfahrungen seines Lebens und über die Hoffnung, die ihn auf seinem künstlerischen Weg getragen hat, lange bevor der grosse Erfolg sichtbar wurde. Kunst, Philosophie und existenzielle Fragen verbinden sich zu einem eindrücklichen Porträt eines Künstlers, dessen Kreuzweg auch ein Spiegel seines eigenen Lebenswegs ist.

Jeden Sonntag wird am Radio BeO ein Gottesdienst übertragen. Wie aufwändig ist das denn? Es hört sich so einfach an, Kirchenglocken, Orgel, Gesang und eine Predigt sorgen jeden Sonntag am Radio BeO für eine feierliche und andächtige Stimmung. Aber wie kommen diese Sendungen zustande? Wieviel Planung, Absprachen und Vorbereitung ist da notwendig? Damit es klingt sind Kirchenchöre und Musiker eingeladen sich zu beteiligen. Die Gottesdienste werden in allen Regionen vom Berner Oberland aufgenommen. An hohen Festtagen wie Ostern, Pfingsten, Bettag und Weihnachten sogar als Live-Übertragung.

Sie ist eine engagierte Ärztin aus Konolfingen und treibt innovative Altersmedizin voran In der Orthogeriatrie ist eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe an der Arbeit. Spezialisten gibt es viele, dabei ist aber gerade in der Altersarbeit eine professionelle Versorgung, die über die gängigen Einzelkämpfer hinausschaut, entscheidend. Nach einem Unfall sind ältere Menschen besonders gefährdet, sie verlieren unter Umständen ihre Selbständigkeit oder finden den Weg in den Alltag nicht mehr.Statt isolierter Behandlungen arbeiten Fachpersonen aus Medizin, Pflege, Physiotherapie, Ernährungsberatung und weiteren Disziplinen eng zusammen. Für dieses Engagement erhält das Projekt GRIMSEL (Geriatrische Rehabilitation: digital-daheim-selbstbestimmt) nun wichtige Unterstützung. Der Stiftungsrat der Age-Stiftung hat einen Förderbeitrag von CHF 100'000 bewilligt. Damit kann das Team um Anna K. Eggimann im neuen Jahr ein Pilotprojekt zur digitalen und wohnortnahen Rehabilitation älterer Menschen beginnen. Im persönlichen Gespräch erfahren wir mehr über dieses innovative Projekt.

Das Kirchenjahr 2025 im Rückblick Im Jahresrückblick 2025 nimmt das Kirchenfenster seine Hörerinnen und Hörer mit zu bewegenden, festlichen und auch herausfordernden Momenten des kirchlichen Lebens. Wir blicken zurück auf kulturelle Höhepunkte wie die Lange Nacht der Kirchen in Gadmen, die Verbindung von Kirche und Nationalfeiertag in Krattigen sowie auf hochkarätige Konzerte, unter anderem mit den Hootchers in Thun.Im Fokus stehen zudem Kirchengebäude mit Geschichte: die Jubiläen der Kapelle Mürren und der Kapelle Heiligenschwendi sowie die umfassende Renovation der über 300 Jahre alten Kirche Hilterfingen. Nicht zuletzt beleuchten wir die Entwicklungen der Landeskirchen, ihren Umgang mit politischem Gegenwind, zukunftsweisende Projekte wie Refmodula, die neue modulare Ausbildung für Katechetinnen, und die Bestrebungen, die Kirchliche Unterweisung (KUW) zeitgemäss und modern weiterzuentwickeln.

Die Astrophysikerin Kathrin Altwegg und die Schöpfungsgeschichte der Bibel «Was hat Astrophysik mit Glauben zu tun?», das fragte mich ein ehemaliger Konfirmand, als ich ihn auf unseren Vortrag mit Professorin Dr. Kathrin Altwegg aufmerksam machte. Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel. Aber schon der mittelalterliche Theologe Anselm von Canterbury sagte, der Glaube frage nach dem Verstehen. Die heutige Wissenschaft kann weiter ins Universum «sehen» als je zuvor. Prof. Dr. Altwegg erklärte in ihrem Vortrag, wie exakt die Verhältnisse auf der Erde darauf ausgerichtet sind, damit Leben, wie wir es kennen, entstehen konnte. Wie wir damit umgehen, davon hängt unsere Zukunft ab, aber nicht nur. «Angesichts der Dimensionen des Weltraums fühlte ich mich am Anfang ganz klein. Dann wurde mir aber schnell klar, dass wir eine Verantwortung haben» (Kathrin Altwegg)

Ein Gespräch mit dem Theologen und Gerontologen Heinz Rüegger Ist altern Aufbruch in neue Möglichkeiten oder ein Abschied auf Raten? Das Geschäft mit der Hochaltrigkeit treibt bunte Blüten. Was ausser Vitaminpräparaten und Fitness Abo sonst noch trägt, wenn Gesundheit und Kräfte schwinden, hören Sie im Gespräch mit dem Buchautor Heinz Rüegger.

Aus einem Vortrag von Baumpfleger Fabian Dietrich aus Därligen Sind Hohlbäume gefährlich? Und was versteht man unter dem Begriff Schwammstadt?Fabian Dietrich hat in einem Vortrag die Bedeutung der Bäume für unsere Umwelt und für uns Menschen erklärt. Im Kirchenfenster veröffentlichen wir Ausschnitte daraus und tragen so zum besseren Verständnis über das Leben der Bäume bei. Mit der Erkenntnis, was Schatten infolge der Erwärmung für uns Menschen bedeuten kann, werden Bäume auch im urbanen Umfeld zunehmend bedeutungsvoll.

Die Jahreslosung und der Dreikönigstag Im ersten Moment denke ich: «Toll, alles neu!» Gott verspricht uns im Vers aus der Offenbarung, der für dieses Jahr als Jahresmotto auserkoren wurde, dass einmal in Zukunft alles neu sein wird. Trotz vieler Probleme in dieser Welt möchte ich aber nicht, dass alles neu wird. Viele Errungenschaften der heutigen Welt sind gut. Im Vers davor steht: «Gott wird jede Träne abwischen» - das ist also gemeint: Trauernde werden getröstet, Hungernde gesättigt, Kriegsopfer können in eine sichere Heimat zurückkehren. Begonnen hat es mit jenem Kind, das die drei Weisen aus dem Morgenland der Legende nach am 6. Januar besucht haben. Kleine Hoffnungsfunken in einer dunklen Welt. Wir werden es allein nicht schaffen, aber die Hoffnung lässt uns anpacken.

Vom Papst zum Jahreswechsel Warum heisst der letzte Tag des Jahres eigentlich „Silvester“? Das Kirchenfenster geht der Geschichte des Papstes Silvester I. nach, dessen Todestag auf den 31. Dezember fällt - und zeigt, wie aus einem Heiligengedenktag ein weltweites Fest wurde.

Aus der Terrormiliz in die innere Freiheit Florida Zimmermann lebte zwischen Libanon, Deutschland und der Schweiz und radikalisierte sich als Mädchen in einer islamistischen Terrormiliz, bis sie in der Schweiz von einer Familie aufgenommen wurde und bleiben konnte. Die Suche nach Sicherheit ging jedoch weiter, denn innerlich nagten Ängste und Todessehnsucht. Nach einem Suizidversuch, einer gescheiterten Ehe und einer Diabeteserkrankung war Florida am Ende. An diesem Tiefpunkt gelang ihr endlich der Durchbruch ins Leben und in ein sicheres, inneres Zuhause.

Gott kommt. Nicht irgendwann, sondern mitten in unser Leben Kurz vor Weihnachten lädt das Bibelgespräch-Team zu einer besonderen Adventssendung ein. Es sprechen Judith Dummermuth (Heilsarmeeoffizierin Adelboden), Tim Hänni (reformierter Pfarrer Adelboden) und Matthias Neufeld (leitender Pastor im Pastoralraum Bern Oberland) über die Bedeutung des Advents – damals wie heute.Gemeinsam erinnern sie sich an persönliche Erlebnisse aus ihrer Kindheit, erzählen, was ihnen die Adventszeit heute bedeutet, und teilen ihr liebstes Weihnachtslied. Im Zentrum der Sendung steht der biblische Text aus Jesaja 9,1ff: «Das Volk, das im Finstern lebt, sieht ein grosses Licht.»

Patenschaft für 200 Jahre alte Weisstannen Am 14. Oktober 2014 war in der Zeitung zu lesen: «Zu Besuch bei alten Damen».Gemeint war eine ungewöhnliche Rettung von Weisstannen im Bergwald oberhalb Boltigen. Heute nach 10 Jahren erzählt Heinz Burri die Geschichte für ein Kirchenfenster im Radio BeO. So dürfen wir eintauchen in eine Aktion, die weit mehr ist als Waldbewirtschaftung. Respekt und Demut im Umgang mit der Natur, Verständnis für die Bedeutung unserer Bäume als Netzwerk der Biodiversität und Klimaschutz. Waldbesitzer, Forstämter, Umweltverbände, Gartenbesitzer – eigentlich alle sind gefordert, für den Fortbestand unserer Baumlandschaften zu sorgen. Das ist beileibe nicht einfach bei den unterschiedlichen Interessen und Vorstellungen. Heinz Burri ist einer der vielen verantwortungsvollen Menschen, die sich tagtäglich für das Wohlergehen der Bäume engagieren.

Ein bunter Strauss Leben „Is läbe iitauche“ so hat eine Radiomoderatorin die Sendung Persönlich genannt, und genau das will ich mit meinen Gästen tun. Wir tauchen ins Leben meiner direkten Nachbarn ein und treffen auf ungewöhnliche Lebenskonzepte und auf überraschende KonolfingerInnen. Diesmal mit einem Menschen mit gutem Herzen und Ingenieur aus der Slovakei und einer Lehrerin aus Griechenland, ursprünglich aus Zypern. So bunt ist meine direkte Nachbarschaft!

Buchvorstellung An diesem Abend stellen wir erneut Bücher vor. Wir machen das rechtzeitig im Blick auf Weihnachten. Es ist immer schön zu erfahren, was für neue Bücher wieder auf den Markt gekommen sind. Vor allem der Zytglogge-, Weber- und mosaicstones-Verlag bieten uns Bücher für diese Sendung an. Das Schöne ist, dass wir die vorgestellten Bücher verschenken können. Es freut uns, wenn Sie bei der Sendung wieder dabei sind.

Der Entscheid der Church of England Vor dreissig Jahren beschloss die Generalsynode der Church of England, Frauen zum Priesteramt zuzulassen – ein Entscheid, der Jubel und Proteste zugleich auslöste. Die Sendung erzählt von den dramatischen Debatten, den ersten Priesterinnen und den Folgen bis heute, begleitet von Musik aus England.

Professor Jörg Barthel im Dialog zwischen Physik und Theologie Was können wir über das Universum wissen? Wie passen die Schöpfungsgeschichten der Bibel dazu? Und was vermittelt das alte Kinderlied: «Weisst du, wieviel Sternlein stehen»? Der Alttestamentler Prof. Dr. Jörg Barthel hat im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des ökumenischen Arbeitskreises in Interlaken einen Vortrag über Naturwissenschaft und Schöpfungsglaube gehalten. Er sagt: «Wo das Denken ins Staunen mündet, wird es zum Danken.» Für ihn ist klar, dass beide - Naturwissenschaft und Glaube - einander ergänzen; sie stellen verschiedene Sichtweisen dar. Der Sternenhimmel bringt uns zum Staunen und lässt erahnen, dass da mehr ist als das, was wir sehen und beweisen können.

Teenager berichten von ihren Erlebnissen im Chorprojekt Alive-Teens der Heilsarmee Alive-Teens besteht aus einer aufgeweckten Schar von rund fünfzig Teens zwischen 12 und 17 Jahren und einem motivierten, etwa zwanzigköpfigen Team. Jeweils im Sommer treffen sie sich für ein aufregendes, zweiwöchiges Lager: In der ersten Hälfte studieren sie zusammen ein Konzertprogramm ein, welches sie in der zweiten Woche mit einer live-Band auf einer Tournee durch die ganze Schweiz präsentieren. In der Sendung kommen Beteiligte zu Wort.

Ein Raum für die Begegnung mit Gott. Ein Miteinander der Evangelisch-Methodistischen Kirche und der reformierten Landeskirche Hilterfingen Am 31. August 2025 wurde das 100-jährige Jubiläum der Kapelle Heiligenschwendi gefeiert. Das Grundstück, auf dem die Kapelle steht, wurde für den Bau einer Kapelle gestiftet unter der Bedingung, dass die Kapelle gemeinsam mit der EMK und der evang. Landeskirche gebaut und genutzt wird. Das ist nun seit 100 Jahren der Fall – und möglicherweise einzigartig in der Schweiz. Regelmässig feiern EMK und Landeskirche auch gemeinsam Gottesdienste und pflegen so die Ökumene im dörflichen Format.

Der Schatz vor der Haustür Naturnahe, vielfältige und gut erreichbare Naherholungsgebiete haben einen nachweislich positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bevölkerung. Sie ermöglichen zudem Naturerlebnisse und soziale Begegnungen. Gleichzeitig kann ein «zu viel» an Naherholung auch Herausforderungen mit sich bringen, etwa Mehrverkehr, Littering, Lärm oder Störungen sensibler Lebensräume. Alle diese Probleme kennen die Vertreter der Gemeinden des Kantons nur zu gut. Diese Chance und Herausforderung nehmen sie an und diskutieren gangbare Wege im Generationenhaus in Bern. Vor der Konferenz treffe ich Raymond Beutler, Grosshöchstetten. Er ist verantwortlicher Projektleiter Landschaft im Kanton Bern.Was macht die Landschaft mit uns? Mit unserer Seele? Was finden Menschen in der Landschaft? Frieden? Oder sogar Gott? Wir suchen zusammen nach Antworten.Weitere spannende Infos finden Sie: auf YouTube «Berner Landschaften – Der Schatz vor deiner Haustür» und im Buch «Naturerbe der Schweiz» von Raymond Beutler und Andreas Gerth

Weshalb eine Palästinenserin immer noch an Wunder glaubt Seit über 40 Jahren engagiert sich die palästinensische Professorin Sumaya Farhat-Naser für den Frieden im Nahen Osten. Gemeinsam mit jüdischen Frauen gründete sie den «Jerusalem Link», eine Organisation, die sich für Dialog und gegenseitige Anerkennung einsetzt. Sumaya Farhat-Naser wurde in Bir Zait im Westjordanland geboren und studierte unter anderem an der Universität Hamburg Biologie, Geografie und Erziehungswissenschaften. Danach kehrte die palästinensische Christin zurück in ihre Heimat und engagierte sich neben Beruf und Familie in verschiedenen Friedensbewegungen. Weshalb sie trotz allem noch an Wunder glaubt und nicht aufhört, sich für den Frieden einzusetzen, erzählt sie im Interview. Ihr Lieblingslied heisst: «Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist.»

Eine Aufgabe mit vielfältigen Anforderungen Was macht ein Pfarrer in einer säkularen Organisation wie der Armee und wie wird Seelsorge von Armeeangehörigen beansprucht? Wie geht die Armee mit Ökumene und Multireligiosität um? Matthias Inniger, Pfarrer und Chef Einsatz Armeeseelsorge Kommando Operationen, berichtet über seine Arbeit und darüber, wieviel Kirche in der Armeeseelsorge steckt.

Bibelgespräch vor dem Bettag Ist der Bettag noch zeitgemäss? Und was bedeutet Beten, Dankbarkeit und Busse heute? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Bibelgespräch zum Bettag.Judith Dummermuth (Korpsoffizierin Heilsarmee Frutigland), Tim Hänni (reformierter Pfarrer Adelboden) und Matthias Neufeld (leitender Priester Pastoralraum Bern Oberland) sprechen in einem offenen und persönlichen Austausch über zentrale Themen des Bettags: Was ist Gebet? Welche Formen gibt es? Und wie verändert es uns – besonders in schwierigen Lebensphasen? Auch die Frage nach gelebter Dankbarkeit und der oft missverstandenen Bedeutung von Busse wird diskutiert. Monika Hiltbrand und Team

Wie Papst Julius III. im Jahr 1553 den Talmud in Rom verbrennen liess Im Jahr 1553 liess Papst Julius III Tausende Exemplare des Talmuds in Rom öffentlich verbrennen – ein drastisches Zeichen für die Intoleranz jener Zeit. Die Sendung beleuchtet die Hintergründe, die Folgen für das Judentum und die Rolle der Kirche.

Geschichten aus meiner direkten Umgebung Heute treffe ich Menschen, die sehr nahe von mir daheim sind:Wilma Bockelmann, meine Nachbarin. Sie lebt seit einiger Zeit im Pflegheim gegenüber und erzählt aus ihrem Leben. Als Jugendliche ist sie aus Deutschland in die Schweiz gekommen und hat viel erlebt. Sven Streit wohnt keine fünf Minuten von mir weg, ist Hausarzt und international vernetzt, auch als Professor an der Uni Bern trifft er immer wieder Mediziner aus aller Welt. Wir gehen der Hausarztmedizin, seinem Spezialgebiet nach. Dazu noch ein Überraschungsgast.Touristen haben wir in Konolfingen weniger, aber viele Zugewanderte aus allen Ländern, wir sind ein sehr international orientiertes Dorf.

Wie Tamara Fioretti Alkoholsucht, Depression und Beziehungschaos überwand Tamara Fioretti erzählt von ihrem Weg aus der Alkoholsucht und einer tiefen inneren Leere. Geprägt von einer schwierigen Kindheit und chaotischen Beziehungsanfängen, kämpft sie sich Schritt für Schritt ins Leben zurück. Heute ist sie Beraterin in Thun, glücklich verheiratet und erzählt, wie gute Entscheidungen ihren Lebensdurst endlich stillten.

Die Gründung der evangelischen Allianz 1846 Im August 1846 versammelten sich Delegierte aus zahlreichen protestantischen Kirchen und Ländern zur ersten internationalen Konferenz der Evangelischen Allianz in London. Die damals beschlossene Einheit im Glauben über nationale, konfessionelle und kulturelle Grenzen hinweg wirkt bis heute fort. Dieses Kirchenfenster beleuchtet die historischen Hintergründe, den geistlichen Impuls und die globale Bedeutung dieses Ereignisses.

Silvio Zanella erzählt aus seinem Leben und seiner Arbeit Silvio Zanella, wuchs als Sohn von Missionaren (Mutter aus Adelboden) in Rom auf und lebt heute in Frutigen. Der gelernte Maler studierte Theologie am ISTL und arbeitet seit 2015 im Missionswerk MSD und seit Sommer 2024 steht er in der Rolle als Co-Leiter.In den vergangenen Jahren nahm er an über 40 Missionseinsätzen teil und erlebte immer wieder, wie Gott den Teilnehmenden die nächsten Schritte in der Berufung zeigte. Sein Herz schlägt dafür, Menschen zu fördern, sie zu inspirieren und sie zu ermutigen, einen natürlichen Jesus-Lebensstil zu leben.

Begegnungen mit Frauen in meiner Umgebung Manchmal finde ich Menschen in meiner Umgebung langweilig und manchmal auch anstrengend. Es hilft, in mich zu gehen und mir die Menschen, die mir an diesem Tag begegnet sind, noch einmal vorzustellen. Welche Vorurteile beherrschen mich? Was steckt wohl hinter der Fassade der Frau, die ich „nur“ als Mitarbeiterin kenne?Darum habe ich Frauen in meiner Umgebung interviewt und viel Neues über sie erfahren und mir ein neues Bild von ihnen gemacht. Die Hundecoiffeuse, die mein neuer Hund auch wieder liebt, die Dozentin an der Hochschule mit dem Doktortitel, die Auszubildende KV im Triio, die Weberin im Emmental und noch andere Frauen, mit denen ich zu tun habe. Frauenpower pur, Frauen in meiner Umgebung sind alles andere als langweilig, lassen Sie sich überraschen!

Zwischen Verfolgung und Versöhnung Wer waren die Täufer, die sich vor 500 Jahren mit ihrer kompromisslosen Liebe zu Gott und Menschen den Zorn der Mächtigen auf sich zogen und was bewegt die Mitglieder der heutigen Mennonitengemeinden in ihrem Leben und Glauben? Die Sendung beleuchtet Aspekte der Geschichte und gibt Einblicke in das kirchliche Leben von MennonitInnen von heute.

Die Vision von Peter Roth ist Realität geworden Mit der Eröffnung des Klanghauses wurde am 24. und 25. Mai 2025 im Toggenburg am Schwendisee ein neues architektonisches Wahrzeichen und ein pulsierendes Zentrum der Kultur gefeiert. Die Vision von Peter Roth ist Realität geworden. Sein kreativer Geist hat inspiriert und eine Klangwelt geschaffen, die Tradition und Moderne eindrucksvoll verbindet. Ob Jodelclub, Solokünstlerinnen, Musikverein, Jazzmusiker, Singer-Songwriterinnen oder Rockbands - sie alle erwecken das Klanghaus zum Leben. Das Klanghaus ist ein begehbares Instrument, dessen einzigartige Akustik hautnah erlebt werden kann. Im Kirchenfenster erzählen wir die Geschichte dieser einzigartigen Idee (weitere Infos auch unter klangwelt.ch).

1834 und das Aus der Inquisition Im Jahr 1834 wird die gefürchtete Spanische Inquisition offiziell abgeschafft.Eine blutige Ära religiöser Verfolgung geht zu Ende – mit tiefen Spuren in Gesellschaft und Kirche. Es ist das Ende der Angst – und der Beginn des Schweigens – denn über Schuld und Verantwortung wurde jahrzehntelang kaum gesprochen. Die Sendung beleuchtet die Hintergründe dieses historischen Einschnitts, fragt nach den Gründen für das späte Ende und zeigt, wie die Inquisition das kollektive Gedächtnis Spaniens bis heute prägt.

Interview mit Samuel Lutz, ehemaliger Synodalratspräsident und Pfarrer in Leissigen Nach dem 80. Geburtstag von Samuel Lutz hat Peter Hiltbrand mit ihm ein Interview geführt – eine eindrückliche Persönlichkeit mit bewegender Lebensgeschichte.Darin spricht Samuel Lutz über seinen Glauben, seine Vorstellung von Gott und die Rolle von Christus. Als Kenner der Reformation und Zwinglis zeigt er die eigentliche Bedeutung der Reformation und neue Perspektiven für die Ökumene auf. Offen reflektiert er über Lebenssinn, Tod und Hoffnung – und gibt ein glaubwürdiges Zeugnis christlicher Zuversicht. Musikalisch bereichert wird das Interview durch ein Jodellied nach seinem Gedicht, einen selbst komponierten Marsch und das Laudate Dominum mit seiner Frau Anne-Marie Lutz-Léchot als Solistin. Peter und Monika Hiltbrand

Nach Jahren zurück - ich war gespannt Mit dem ökumenischen Kirchenchor Konolfingen reisen wir ins Burgund - eine bunte Gesellschaft - und erleben zusammen alte kleine Kirchen, das riesige Cluny, aber auch die Landschaft des Burgunds. Ein Abendgottesdienst mit Lichtern und einen Sonntagsgottesdienst in der Kirche der Communauté dürfen wir mitfeiern. Geschichten von früher ploppen bei vielen auf, und wir lassen das Heute auf uns wirken.Bei einem Gespräch mit einem Bruder aus Indonesien erfahren wir, was sie als Gemeinschaft bewegt und wie sie die Zukunft von Taizé sehen.

Von Missbrauch, Minderwert und Manipulation Debi Zimmermann wächst in einer Welt voller Schmerz auf, den niemand sieht: Als Kind wird sie über Jahre sexuell missbraucht. Später lebt sie in einer Beziehung,geprägt von Gewalt und Kontrolle – hinter einer perfekten Fassade. Erst als sie an einem Tiefpunkt steht und einen stillen, fast unscheinbaren Gedanken zulässt, beginnt sich ihr Leben zu verändern.

Wie man trotz Querschnittlähmung versöhnt leben kann Seit einer Rückenoperation ist Marianne Moreillon querschnittsgelähmt. Dies war nicht der erste schwierige Moment in ihrem Leben. Trotzdem sie im Rollstuhl unterwegs sein muss, ist sie aktiv, voll Power und versöhnt mit sich und Gott.

Weltweit einzigartiger Zusammenschluss protestantischer Kirchen Vor genau 100 Jahren, am 10. Juni 1925, entstand in Toronto die «United Church of Canada» durch den Zusammenschluss von Presbyterianern, Methodisten und Kongregationalisten. Ein solcher Zusammenschluss war ohne Präzedenzfall in der Weltgeschichte; Kanada war das erste Land, in dem die protestantischen Kirchen freiwillig entschieden, ihre Ressourcen zusammenzulegen, um eine einzige, grosse, nicht dogmatische Kirche zu bilden.

Wie der Geist der Wahrheit heute wirkt und das Glaubensleben stärkt. Pfingsten – rund 50 Tage nach Ostern gefeiert – erinnert an die Sendung des Heiligen Geistes. Jesus kündigte seinen Jüngern an, dass der Geist kommen werde, um sie zu trösten, zu lehren und zu stärken. Dieser «Geist der Wahrheit, den die Welt nicht sehen kann», bleibt bis heute Kraftquelle und Ermutigung für Christinnen und Christen.Pfingsten stellt wichtige Fragen in den Raum: Wie wirkt der Heilige Geist heute? Wie können wir glauben, dass Gott in dieser Welt handelt? Und wie zentral ist der Heilige Geist für das Glaubensleben?Monika Hiltbrand ist im Gespräch mit Judith Dummermuth, Heilsarmeeoffizierin Adelboden, Tim Hänni, reformierter Pfarrer Adelboden und Dr. Matthias Neufeld, Leitender Priester Pastoralraum Bern Oberland.

Gegen den Strom von Konsum und Hektik Christiane Grimm lebt am Bielersee ein einfaches, entschleunigtes Leben.Als Buchbinderin und Papierfalterin hat sie sich bewusst für ein stilles Handwerk entschieden – eines, das weder Saus noch Braus kennt. Doch genau das möchte sie auch nicht. Vor zehn Jahren stellte eine Krebsdiagnose ihr Leben auf die Probe und zeigte ihr, dass ihre Werte tragen. Christiane spricht mit uns über den Wert des Verzichts, über klare Entscheidungen und darüber, was das Falten von Papier über das Leben selbst verrät.

Buchvorstellung Wir sehen so viele Leute, die mit einem Knopf im Ohr unterwegs sind. Sie hören das Handy. Bestimmt werden die Wenigsten ein Hörbuch hören. Darum wollte ich von einem Buchhändler wissen, ob denn das Lesen noch zeitgemäss sei. Ich war überrascht zu hören, dass nach wie vor der Buchhandel zufriedenstellend ist. Aus diesem Grunde dürfen wir erneute Bücher vorstellen und sie auch verschenken.

Die Marienerscheinungen von Fatima und ihre Bedeutung bis heute Im Jahr 1917 sollen drei Hirtenkinder in Fatima, Portugal, mehrmals die Jungfrau Maria gesehen haben. Die Botschaften, die sie erhielten, wurden weltweit bekannt und haben bis heute spirituelle und gesellschaftliche Auswirkungen vor allem in der katholischen Kirche. Die Sendung beleuchtet die Ereignisse, die Reaktionen der Kirche und der Gläubigen sowie die anhaltende Faszination rund um die Erscheinungen.

Tagung in der Heitere Fahne Wabern Die Schlagworte warte – luege – lose - loufe kennen alle seit dem Kindergartenalter. Dass die Kirche luegt und lost, scheint klug zu sein – aber hat sie nicht schon lange genug gewartet? Was ist am Warten christlich und weshalb louft sie nicht endlich drauflos? Ein Bericht über die vierte Tagung «Kirche in Bewegung».

Nach dem tiefen Loch findet sie eine neue Liebe Ester Käser heiratet jung und lebt ihren Traum vom prallgefüllten Familienleben: Sie wird Mutter von vier Kindern. Aber nach einigen Jahren zerbricht die Ehe, und damit auch ihre Vorstellung eines erfüllten Lebens. Die Vierfachmama fällt in ein tiefes Loch, in Versorgungsnöte und schliesslich in ein Burn-out. Nach dem Loch fand sie mit vorsichtigen Schritten in eine neue Liebe. Heute ist sie wieder verheiratet, jongliert das vielschichtige Leben als Patch-Work-Familienfrau – und hegt neue Träume.Im Gespräch erzählt sie, wie die schweren Erlebnisse sie verändert haben und was aus ihrem starken Glauben an Gott geworden ist.

Adrian Berger erzählt aus seinem Leben mit einer Sehbehinderung Mit 18 Jahren stellt Adrian fest, dass seine Sehfähigkeit beeinträchtigt ist. Bei den folgenden medizinischen Untersuchungen wird festgestellt, dass Adrian unter einem Gendefekt leidet. Wie er mit seiner Krankheit leben lernte und weshalb sein Leben trotz allem voller Farben ist, erzählt er im Gespräch Simeon Schmid und Christian Dummermuth

11-jähriges Jubiläum UNO-Behindertenrechtskonvention: Es geht nicht um das bekannte Kartenspiel, sondern um Rechte für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Junge Menschen mit Beeinträchtigung, mit «special effects» wie sie es selbst sagen, erklären das komplizierte Werk humorvoll in einem Podcast. Wir waren bei der Entstehung des Podcast dabei. Die Schweiz hat die UNO-Behindertenrechtskonvention vor 11 Jahren, am 15. April 2014, ratifiziert. Was hat sich seither verändert? Alja, Yael, Fabio, Fabian und Marc fassen es für uns zusammen. Über das Projekt sagen sie: Alja: „Es war cool, mich selbst zu hören. Das Projekt war herausfordernd, aber wir haben es geschafft. Beim nächsten Mal würde ich mehr Zeit einplanen.“ Yael: „Es war toll, etwas zu erzählen, das vielen unbekannt ist. Ich hoffe, der Podcast trägt dazu bei, die UNBRK besser umzusetzen.“ Marc: „Es brauchte Überwindung, aber ich bin stolz, dass wir es durchgezogen haben.“ Fabio: „Es war schwer, die Texte gut zu sprechen, aber ich hoffe, wir können viele Menschen für das Thema sensibilisieren.“ Fabian: „Das Projekt war eine gute Abwechslung, und ich habe viel über die UNBRK gelernt.“

Jesus reitet auf einer Eselin in Jerusalem ein - Bibelgespräch vor Palmsonntag Die Menschen jubeln Jesus mit Palmzweigen zu, doch schon wenige Tage später schlägt die Begeisterung in Ablehnung um. Was bedeutet dieser Kontrast für unseren Glauben? Im Bibelgespräch entdecken wir die Botschaft hinter Jesu Weg zum Kreuz – und was das für unser Leben heute bedeuten kann. Ein Gespräch mit Judith Dummermuth, Heilsarmeeoffizierin Adelboden, Tim Hänni, reformierter Pfarrer Adelboden und Dr. Matthias Neufeld, Leitender Priester Pastoralraum Bern Oberland

Der weiche Kern eines Hardliners Christian Waber machte sich als polternder Politiker einen Namen bis ins Bundeshaus. Als Nationalrat brachte er polarisierende Themen in die Debatten ein. Doch heute sucht er den Dialog – sowohl mit politischen Erzfeinden als auch mit seinen Kindern. Gerade in den letzten Jahren wurde ihm die Vaterrolle besonders wichtig. Er berichtet von einer Kindheit voller Gegensätze, seinem impulsiven Wesen und seinem Streben nach Einfluss, aber auch von prägenden Begegnungen mit wohlwollenden Menschen und der Gnade Gottes, die ihn verändert haben.

Im Kirchgemeindehaus Konolfingen vom 1. - 6. April 2025 Von einem Raum zum anderen gehen und mit einer Multimedia-Show die Passion, die Geschichte Jesu vom Palmsonntag bis zur Auferstehung, hautnah erleben – ein Weg der Hoffnung in unsicheren, schwierigen Zeiten.Verschiedene Personen kommen dabei zu Wort: Maria und auch Levi, der alarmierte Pharisäer, Lena, die ungebildete Ausländerin und Schuhputzerin, aber auch Petrus, Pilatus und viele mehr. Eine spannende Geschichte für Jung und Alt! Ein Erlebnis für Menschen jeder Glaubensrichtung und geeignet ab etwa 8 Jahren. Wer steckt hinter der Installation, welche Gedanken sind den Macher:innen wichtig und welche Ziele verfolgen sie? Das klären wir im Vorfeld des Ereignisses, und wir hören auch Ausschnitte aus der Aufführung.

und inspiriert damit eine ganze Bewegung Die Autorin Kathrin Larsen erzählt von ihrem Leben als Familienfrau, Mutter und Grossmutter und von ihrem Engagement in der Gebetsbewegung «Moms in Prayer». Eine Bewegung, die Mütter sammelt, um gemeinsam für Kinder, Schulen und Lehrpersonen zu beten. Dank des Gebets konnte Kathrin ihre grösste Schwäche - ihre Ängstlichkeit und ihre Sorgen - in ihre grösste Inspiration und Kraft verwandeln.Warum ist Gebet für sie so wichtig? Wie betet sie? Und was ist, wenn Gebete unerhört bleiben? Ein ehrliches, lebendiges Gespräch, das zum Beten inspiriert.

Wie ein 20-jähriger Musiker die Matthäuspassion zurück ins Licht brachte Felix Mendelssohn spielte eine zentrale Rolle in der Wiederentdeckung von Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion im 19. Jahrhundert. Seine Aufführung des Werks im Jahr 1829 in Berlin markierte einen Wendepunkt in der Musikgeschichte und leitete die sogenannte «Bach-Renaissance» ein.

Das vierköpfige Organisten Team Anna Städeli, Judith Brand, Dominik Röglin und Vital Julian Frey, präsentiert ein Musikprogramm von Bach bis Deep Purple Rock'n'roll ist weit mehr als nur ein Musikstil der 1950er-Jahre oder ein Tanz mit akrobatischen Einlagen. Der Begriff steht für das Lebensgefühl einer jugendlichen oder jung gebliebenen Generation. Rock'n'roll hat mit Schwung, Rhythmus, aber auch mit Protest und Auflehnung, mitunter sogar mit Grenzüberschreitungen zu tun. Diesem Lebensgefühl ging das Organisten Team nach, suchte nach rockigen Elementen in der Orgelliteratur und präsentierte ein passendes Programm im Rahmen des Orgelkonzerts vom 12. Januar 2025 um 17 Uhr in der Kirche Thierachern.Besonders die Barockmusik bietet einige Parallelen zur Rockmusik: Sie kann rhythmisch-intensiv, frei und wild klingen. Beim Präludium in C von Dietrich Buxtehude erinnert das Pedalsolo an ein Gitarrensolo und Bachs weltberühmte Toccata in d-Moll gleicht einer stürmischen, jugendlichen Protestbewegung. Nebst jazzigen Klängen von Andreas Willscher, Jürg Lietha und Hans Uwe Hielscher konnte das Publikum eine Uraufführung erleben; so schrieb Markus Aellig, bis 2017 Organist der Stadtkirche Thun, eigens für diesen Anlass ein Orgelarrangement zum Thema «Barock'n'roll».

Weltgebetstag 2025 «Informiert beten – betend handeln» ist das Motto von jedem Weltgebetstag.Dieses Jahr haben Frauen von den Cookinseln die Liturgie verfasst. Diese wird am Freitag, 7. März rund um den Globus gelesen und ist Grundlage für die Gottesdienste. Wir machen schon jetzt eine weite imaginäre Reise zu den Cookinseln. Sie befinden sich im südpazifischen Ozean, wo der Tag 11 Stunden später beginnt als bei uns. Der Tourismus hat eine grosse wirtschaftliche Bedeutung. Zu den Naturschauplätzen gehören Korallenriffe, Atolle, wunderbare Strände und Vulkangipfel. Wir hören hinein und sprechen mit Verantwortlichen.