2014 film
POPULARITY
In Westfalen gibt es einen Kreuzweg mit lebensgroßen Figuren. Die letzten Stunden im Leben Jesu in zwölf Stationen. Sie sind fester Bestandteil des Passionsweges in Telgte an der Ems.
Der April ist da. Und mit diesem Monat auch das Osterfest. Unsere drei Plattbarden waren aktiv: Markus hat einen Kreuzweg beschritten, Marco Eier gekollert und Ralf Dänemark unsicher gemacht. Der April macht halt was er will. Ralf hat aus seinem Urlaubsdomizil zwei Hopfenkaltschorlen mit ins Kellerstudio gebracht: das Svaneke Stout weiß durch seine schwarze Farbe, malzige Noten und Rauch zu überzeugen. Anders verhält sich das Rum N´Beer aus dem Hause Thisted Bryhus aus Dänemark. In jedem Fall einzigartig aber leider schwer zu genießen. Der Gewinner des heutigen Tastings - das Estrella Galicia, ein leckeres, helles Exportbier aus Spanien. Lecker. In der Rubrik "Die steile These" sprechen wir über das Leben auf dem Dorf. Finden hier Auswärtige schneller ein zu Hause als in der Stadt? Heute erfahrt ihr, was es mit den Begriffen Krülliisen, Wuppdi, Waterdoktor, Wippkes oder auch einer Glättstange auf sich hat. Natürlich reden wir auch über Wal Timmy. Ein Plattcast, wie ihr in liebt. Ehrlich. Bodenständig. Humorvoll. Wir wünschen "full Plesäijer"!
Karwoche von 30. März bis 4. April Gedanken zu den Bibeltexten in der Woche vor dem Osterfest macht sich Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel. Sie ist Theologische Referentin und Seelsorgerin der Caritas der Diözese St.Pölten. Von 2011-2018 war sie Leiterin der Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Die Evangelien der Karwoche, dieser besonderen Woche, gehen die Stationen mit, die Jesus auf seinen Tod zugeht. Es beginnt mit der Salbung in Bethanien und geht über Verrat und Verleugnung zur Fußwaschung beim Paschamahl und bis zum Kreuzweg und seinem Ende auf Golgatha. Karsamstag, 4.4. Tag der Grabesruhe Die jeweiligen Texte des Tages finden Sie hier.
Weiss, Lisa www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Karwoche von 30. März bis 4. April Gedanken zu den Bibeltexten in der Woche vor dem Osterfest macht sich Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel. Sie ist Theologische Referentin und Seelsorgerin der Caritas der Diözese St.Pölten. Von 2011-2018 war sie Leiterin der Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Die Evangelien der Karwoche, dieser besonderen Woche, gehen die Stationen mit, die Jesus auf seinen Tod zugeht. Es beginnt mit der Salbung in Bethanien und geht über Verrat und Verleugnung zur Fußwaschung beim Paschamahl und bis zum Kreuzweg und seinem Ende auf Golgatha. Karfreitag, 3.4. Entscheidung für das Gute Joh 18, 1-19,42
1.Kreuzweg durch die Shopping- Meile in Köln, 2. Das Kreuz - Vom Folter- zum Machtsymbol, 3. Kreuzestheologie fürs 21. Jahrhundert- Interview Lea Schlenker vom Lutherischen Weltbund 2 Teile 4. Das Kreuz in der Popkultur 5. 7 Worte vom Kreuz in der Musikgeschichte Moderation: Christina-Maria Purkert Von WDR 5.
Karwoche von 30. März bis 4. April Gedanken zu den Bibeltexten in der Woche vor dem Osterfest macht sich Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel. Sie ist Theologische Referentin und Seelsorgerin der Caritas der Diözese St.Pölten. Von 2011-2018 war sie Leiterin der Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Die Evangelien der Karwoche, dieser besonderen Woche, gehen die Stationen mit, die Jesus auf seinen Tod zugeht. Es beginnt mit der Salbung in Bethanien und geht über Verrat und Verleugnung zur Fußwaschung beim Paschamahl und bis zum Kreuzweg und seinem Ende auf Golgatha. Gründonnerstag, 2.4. Fußwaschung Joh 13, 1-15
Beim "Lebendigen Kreuzweg" wird die Leidensgeschichte Jesu nicht auf Bildern oder Stationen abgebildet, sondern von Laienschauspielern dargestellt und bei einer Prozession durch die Stadt nachgespielt.
Karwoche von 30. März bis 4. April Gedanken zu den Bibeltexten in der Woche vor dem Osterfest macht sich Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel. Sie ist Theologische Referentin und Seelsorgerin der Caritas der Diözese St.Pölten. Von 2011-2018 war sie Leiterin der Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Die Evangelien der Karwoche, dieser besonderen Woche, gehen die Stationen mit, die Jesus auf seinen Tod zugeht. Es beginnt mit der Salbung in Bethanien und geht über Verrat und Verleugnung zur Fußwaschung beim Paschamahl und bis zum Kreuzweg und seinem Ende auf Golgatha. Mittwoch, 1.4. Verrat Mt 26, 14-25
Karwoche von 30. März bis 4. April Gedanken zu den Bibeltexten in der Woche vor dem Osterfest macht sich Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel. Sie ist Theologische Referentin und Seelsorgerin der Caritas der Diözese St.Pölten. Von 2011-2018 war sie Leiterin der Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Die Evangelien der Karwoche, dieser besonderen Woche, gehen die Stationen mit, die Jesus auf seinen Tod zugeht. Es beginnt mit der Salbung in Bethanien und geht über Verrat und Verleugnung zur Fußwaschung beim Paschamahl und bis zum Kreuzweg und seinem Ende auf Golgatha. Dienstag, 31.3. Es war aber Nacht. Joh 13, 21-33.36-38
Flüsterfragen - der Podcast für alle (Glaubens)Fragen, die du lieber leise stellst! Falsche Fragen gibt es bei uns nicht. Dazu gibt es Interessantes, Spannendes und Überraschendes aus der Bibel und dem christlichen Glauben.
Als erstes gibt es die Einladung, in ein Labyrinth zu gehen. In Bögen laufen, die scheinbar nicht enden. Dann führen sie zur Mitte und dann wieder nach draußen. Dieses Labyrinth ist der Beginn eines erstaunlichen Abends in einer Kolumbariumskirche:Danach die Erlaubnis, in den sakralen Kirchenraum einzutreten, der in durchleuchtend gläserne Tore eröffnet wird. Und dann große, längliche Schiefertafeln und Kreide und die Aufforderung, eigene Zweifel an Gott und am Glauben aufzuschreiben. Zunächst schüchternes Umschauen, machen es die anderen auch? Ja, sie schreiben. Dann werden die Tafeln in den Mittelgang gelegt und manchmal fallen sie auch mit großem Getöse auf den Boden und zerspringen. Und dann ein Wechsel von Pantomime, Musik, Gesang, Licht und Dunkelheit, Ergriffen sein und auch erschrocken. Der darstellende Pantomime stellt Szenen aus der Passion Jesu nach und manchmal war ich, ob der Dringlichkeit der Darstellung so erschrocken, dass ich mich hinter meinem, vor Mitsitzenden versteckt habe, um nicht hinsehen zu müssen. Ganz vieles hat sich mir trotzdem aufgedrängt: die Szene vor dem hohen Rat, in der aus dem Off die ganzen heutigen Vorwürfe an Jesus hineingerufen werden und dem schrillen Wort auch blendend weißes, wie hineingeworfenes Licht das Erschrecken deutlich machen. Und dann das Verstrickt werden Jesu in innere Zweifel und Ängste am Ölberg und das Hängenbleiben in diesen gespannten Seilen der Angst, in denen er sich immer schneller und immer enger verheddert. Und dann den Kreuzweg. Der Pantomime lädt sich all die im Mittelgang liegenden Tafeln mit unseren Zweifeln und Ängsten auf und das kann gar nicht gut gehen und er fällt und es scheppert und man ahnt, eigentlich ist das das Ende. Ist es aber nicht. Und sehr erleichtert erahnen alle nach Musik und Gesang und leuchtendem Auf und Ab, kommt der eben Gefallene und nimmt zwei an der Hand und sie gehen nach Emmaus, erzählen von brennenden Herzen und hoffen sehr, selbst aufzubrechen und Licht zu werden. Vielleicht schaffen Du und ich in dieser besonderen Woche, das Geschehen von damals auch anders zu erleben und in Licht umwandeln zu lassen. Von IHM.
Karwoche von 30. März bis 4. April Gedanken zu den Bibeltexten in der Woche vor dem Osterfest macht sich Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel. Sie ist Theologische Referentin und Seelsorgerin der Caritas der Diözese St.Pölten. Von 2011-2018 war sie Leiterin der Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Die Evangelien der Karwoche, dieser besonderen Woche, gehen die Stationen mit, die Jesus auf seinen Tod zugeht. Es beginnt mit der Salbung in Bethanien und geht über Verrat und Verleugnung zur Fußwaschung beim Paschamahl und bis zum Kreuzweg und seinem Ende auf Golgatha. Montag, 30.3. Dienst an den Armen Joh 12, 1-11
Kirchen in EU-Kulturhauptstadt Oulu laden ein zu Kreuzweg, Weltall-Klängen und Begegnung. (Autor: Regina König)
Kirchen in EU-Kulturhauptstadt Oulu laden ein zu Kreuzweg, Weltall-Klängen und Begegnung. (Autor: Regina König)
Am Wochenende war eine Gruppe elf bis dreizehnjährige Mädchen mit mir im Mutterhaus zu einem gemeinsamen Erleben in der Fastenzeit. Und dann haben wir unter anderem ein Fastenzeit- und Osterquiz gemacht mit immer drei bis vier Antwortmöglichkeiten. Manches ernsthaft, manches eher witzig, manches religiös und manches auch profan. Und zwei Mädchen waren immer schneller als alle anderen und wussten echt immer fast alles wirklich richtig. Ich war total erstaunt und in der Pause zwischendurch habe ich dann mal gefragt, wieso und woher sie das alles wussten. Na, aus der Schule und von zuhause, war die genauso rasche, fast identische Antwort. Die anderen Mädels, die zum Teil in die gleiche Schule und sogar in die gleiche Klasse gehen, konnten kaum eine Frage beantworten, oder, wenn ich sie animiert habe, doch einfach mal zu tippen, war es meist echt daneben. Mir ist wieder klar geworden, dass Glaubensvermittlung wirklich viel eher zuhause geschieht, oder das zuhause Vermittelte eher in Kopf und Herz bleibt. „Wir machen das doch immer zusammen zuhause oder mit Oma“, sagen die Mädchen: „das Beten, das in die Gottesdienste gehen, am allerliebsten in die Osternacht und die ganzen Sachen mit den Palmsträußen, dem Ostereierfärben, dem Backen und alles, was so dazu gehört.“ Ich hoffe sehr, dass viele Eltern und Großeltern auf dem Schirm haben, dass das so ist und die Dinge, die das liturgische und Kirchenjahreszeitliche Lernen beinhalten, nicht im Alltagsgeschehen untergehen. Beim gemeinsamen Kreuzwegbeten, hinter dem Mutterhaus mit den sehr eindrücklich gestalteten Plastiken, sind dann auch die anderen Teilnehmerinnen aus sich herausgekommen, als es bei jeder Station darum ging, für wen wir, unter dem Eindruck der einzelnen Stationen beten könnten. Da hatte ich zwischendurch Gänsehaut bei den sehr klar formulierten Anliegen und Problemen, die dieser Jesus mit auf seinen Kreuzweg nehmen sollte. „Learning by doing“ heißt es im Englischen: lernen im Tun, ist auch für uns Ältere immer wieder gefragt, damit wir gerade in dieser Fastenzeit nicht vergessen, worum es geht – bei Gott und bei den Menschen.
Der Petersdom im Vatikan hat seit kurzem einen neuen Kreuzweg, seinen ersten überhaupt. Der reformierte Maler Manuel A. Dürr gewann einen anonymen Wettbewerb und durfte die 14 Stationen des katholischen Kreuzwegs malen. Als seine Freunde erhalten Nicolas Matter und Niklas Walder einen tiefen Einblick in seine Arbeit und auch in die Theologie hinter seinen Bildern.
Ausgehend vom Kreuzweg, den der Schweizer Künstler Manuel Dürr für den Petersdom in Rom gemalt hat, sprechen Veronika und Felix über die Bedeutung von Karfreitag, ihren konfessionell geprägten Blick auf Bilder in Kirchen und die Gefahr, fremdem Leiden einen Sinn zuzuschreiben. Und sie kommen zum Schluss, dass es manchmal wichtig ist, beim Karfreitag zu verharren, und Ostern kein Automatismus, sondern eine geheimnisvolle Hoffnung ist. Weiterführende Links: Der Kreuzweg im Petersdom (https://www.forum-magazin.ch/magazin/20260304-auf-der-suche-nach-einer-paradoxen-schonheit/) Das Porträt über Manuel Dürr (https://reformiert.info/de/kultur/was-fuer-ein-auftrag!-der-bieler-kuenstler-manuel-duerr-durfte-einen-kreuzweg-fuer-den-vatikan-malen-25339.html) Der Blog von Johanna über den weissen Jesus (https://www.reflab.ch/der-weisse-jesus/) Warum Ostern warten muss: Ein Essay von Felix (https://reformiert.info/de/glaube/wahre-maertyrerinnen-und-maertyrer-wollen-fuer-die-freiheit-und-gerechtigkeit-leben-und-nicht-sterben-23348.html) Podcast mit Manuel Dürr (https://www.kath.ch/podcast/) Die Journalistin Gilda Sahebi sagt, warum das iranische Gewaltregime politisch geächtet werden muss (https://reformiert.info/de/politik/die-journalistin-gilda-sahebi-sagt-warum-das-iranische-gewaltregime-politisch-geaechtet-werden-muss-25563.html)
Über Angst, Selbstzweifel und Mut auf dem Weg zum grossen Künstler 14 Ölgemälde von Manuel Dürr werden während der Fastenzeit vor Ostern im Petersdom in Rom ausgestellt – neben Werken von Michelangelo und Bellini. Der Auftrag zählt zu den bedeutendsten, die ein zeitgenössischer Künstler erleben kann. In diesem persönlichen Gespräch spricht Manuel Dürr offen über Angst, Selbstzweifel und Mut, über prägende Erfahrungen seines Lebens und über die Hoffnung, die ihn auf seinem künstlerischen Weg getragen hat, lange bevor der grosse Erfolg sichtbar wurde. Kunst, Philosophie und existenzielle Fragen verbinden sich zu einem eindrücklichen Porträt eines Künstlers, dessen Kreuzweg auch ein Spiegel seines eigenen Lebenswegs ist.
Für den Petersdom in Rom malte der Bieler Reformierte Manuel Dürr 14 Kreuzweg-Bilder. Von jetzt an hängen sie neben Michelangelo, Raffael und Bernini, immer zur Fastenzeit: Denn sie erzählen vom Leiden und Sterben Jesu Christi. Darauf fällt bei Dürr immer etwas Licht: das Licht von Ostern. Manuel Dürr ist Jahrgang 1989, Künstler aus Biel und gläubiger evangelischer Christ. Für seine Arbeit fühlte er sich nun tief ein in die «typisch katholische» Kreuzweg-Frömmigkeit. Auch stilistisch passte sich der Künstler ins Umfeld des Petersdoms ein. Dürr hat in Italien Malerei studiert und liebt die alten Meister. Im klassisch katholischen Kreuzweg kommen Szenen vor, die in der evangelischen Frömmigkeit und Kunst keine Rolle spielen, etwa weil sie nicht in der Bibel stehen. Gerade die fand Manuel Dürr besonders spannend. Beispielsweise das Motiv der Heiligen Veronika: Auf dem Schweisstuch, das sie dem leidenden Jesus reicht, bildet sich dessen Gesicht ab. Die tiefe Bild-Mystik dieses Motivs könne er erst jetzt durch seine Arbeit für den Petersdom richtig nachvollziehen, erzählt Dürr in seinem Atelier in Biel. In «Perspektiven» spricht der junge Künstler Manuel Dürr über seine Idee von christlicher Kunst im 21. Jahrhundert. Dabei scheinen ihm Niederschwelligkeit für die Gläubigen und «die gute Botschaft» wichtiger zu sein als Anerkennung durch die Kunst-Avantgarde. Das Kreuz an sich sei schon «Intervention» genug. Autorin: Judith Wipfler
Heute ist Aschermittwoch, der Beginn der Fasten- oder Passionszeit. - Dazu wird heute in Rom, im Petersdom ‘ ein neues Kunstwerk enthüllt: Es ist ein Kreuzweg, und gestaltet hat ihn der Schweizer Künstler Manuel Dürr aus Biel. Fotos von seinem Kreuzweg, respektive seiner 14 Einzelgemälde ' sind offiziell wohl erst ab Freitag zu sehen. Wir von SRF-Kultur halten ein Auge drauf. - Was wir aber jetzt schon wissen, ist, wie ein traditioneller Kreuzweg aussieht und welche Funktion er hat.
Ein Kunstwettbewerb hat den bislang unbekannten jungen Bieler in den Vatikan katapultiert. Er hatte acht Monate Zeit, um für den Petersdom einen Kreuzweg mit 14 grossformatigen Ölgemälden zu malen. Was es heisst, neben Michelangelo und Bernini auszustellen, erzählt Manuel Dürr. Die Themen dieser Folge:Beworben haben sich tausend Kunstschaffende aus achtzig Ländern: Weshalb hat Manuel Dürr gewonnen?Er ist ein exzellenter figurativer Maler: Welchen Ausbildungsweg hat er gemacht?Acht Monate Zeit für diesen Grossauftrag: Was waren die grössten Herausforderungen?Bezug zum Kontext: Wie korrespondieren die Ölgemälde mit den anderen grossartigen Kunstwerken im Petersdom?Die Rechte am Kreuzweg gehen an den Vatikan: Ist der Lohn von 120'000 Euro bescheiden?Antisemitische Ikonografie auf Kreuzwegen: Wie vermeidet Manuel Dürr Stereotype?Eine Kommission aus dem Vatikan hat den Künstler begleitet: Hat sie ihm dreingeredet?Manuel Dürr gehört zur Glaubensgemeinschaft Jahu in Biel: Wie hat die Arbeit am Kreuzweg seine Sicht aufs Christentum verändert?Mit seinen 36 Jahren ist er auf dem Zenit seiner Künstlerkarriere: Was kommt jetzt?Erstmals aufgehängt werden die 14 Ölgemälde am Aschermittwoch. Künftig werden sie jährlich während der Fasten- und Osterzeit zu sehen sein.
Une fréquentation en baisse pour le musée Unterlinden. L'établissement colmarien, qui propose au public différentes collections artistiques, a accueilli 164 269 visiteurs l'année dernière. On en comptait 172 000 en 2024. Cela fait maintenant plusieurs années que les chiffres de fréquentation diminuent, mais cela n'inquiète pas ses gestionnaires. Le chiffre d'affaires de la billetterie est quant à lui en hausse d'un peu moins de 2 000 euros, notamment grâce à l'augmentation du prix d'entrée, ou encore grâce au mapping Once upon a night, qui avait attiré 7 500 visiteurs en décembre.Deux éducateurs condamnés pour violences. Les faits, qui se sont déroulés sur une dizaine de mineurs placés dans les centres éducatifs renforcés du Climont à Urbeis et du Kreuzweg entre Breitenbach et Le Hohwald, ont été révélés dans une enquête du Nouvel Obs en 2020. Coups, étranglements, ou encore violences morales étaient notamment reprochés. Six hommes avaient été mis en examen, dont trois sont passés devant le tribunal correctionnel. L'instance a condamné ce matin deux d'entre eux à 8 et à 6 mois de prison avec sursis. Le troisième prévenu a lui été relaxé. Tous devraient encore pouvoir continuer à exercer dans des centres éducatifs.Pour la première fois depuis 24 ans, les électeurs de Ribeauvillé devront choisir entre deux listes lors des prochaines élections municipales, les 15 et 22 mars. Le maire sortant, Jean-Louis Christ, brigue un nouveau mandat et fait face à un collectif citoyen. Maire de Ribeauvillé depuis 2021, Jean-Louis Christ se définit comme étant un candidat du lien social. Il apporte des précisions sur ses priorités pour un éventuel futur mandat. Sur le plan des réalisations concrètes de son précédent mandat, l'élu affirme avoir réalisé 70% des objectifs promis dès la moitié du mandat. Jean-Louis Christ insiste particulièrement sur la gestion financière de la commune, soulignant l'absence d'augmentation des impôts depuis 1997 et une politique d'investissement sans endettement excessif. Les Restos du Cœur organisent leur collecte nationale les 6 et 7 mars prochains. Dans la région de Haguenau, l'antenne locale sera mobilisée dans 12 grandes surfaces, notamment à Haguenau, Soufflenheim, Val-de-Moder ou encore Pfaffenhoffen. Pour assurer le bon déroulement de l'opération, l'association recherche environ 250 bénévoles, présents par créneaux de quelques heures à l'entrée des magasins. Leur mission : sensibiliser les clients aux besoins des Restos et effectuer un premier tri des dons. Des dons essentiels pour compléter les stocks alimentaires et permettre les distributions durant plusieurs mois. Les produits les plus demandés sont notamment les conserves, les pâtes, le café, le cacao, ainsi que les produits d'hygiène et les couches pour bébé. Face à la hausse du nombre de bénéficiaires, les Restos du Cœur de Haguenau rappellent que 280 familles sont aujourd'hui aidées chaque semaine.Hébergé par Ausha. Visitez ausha.co/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Vor langer Zeit gab es bei uns eine Folge zu "Der letzte Wunsch", einer Kurzgeschichtensammlung im Witcher-Universum des polnischen Autors Andrzje Sapkowski. Nun ist ein neues Buch erschienen, und wie schon die Kurzgeschichten ist es ein Prequel, das vor der eigentlichen fünfbändigen Saga spielt. Darin ist der Hexer Geralt erst 18 Jahre alt und trifft auf seinen Mentor Preston Holt. Da Falko (nach wie vor) nur ein Zaungast bei der Hexerwelt ist, lässt er sich von Felix Pietsch berichten, wie das neue Buch ins Gesamtwerk von Sapkowski einzuordnen ist. Aber hatte auch mit weniger Vorwissen seinen Spaß daran. Und euch viel Spaß mit der neuen Folge! Andrzej Sapkowski: Kreuzweg der Raben dtv, 352 Seiten, 2025 Gebundene Ausgabe: 25 Euro E-Book: 18,99 Euro Shownotes und Kapitelmarken 00:00:00 - Einleitung 00:10:18 - Witcher für Einsteiger: Was ist das eigentlich genau? 00:16:25 - Zum Buch und seinem Schreibstil 00:42:27 - Das Thema Sex und Witcher-feindliche Pamphlete 00:53:39 - In welcher Reihenfolge sollte ich die Witcher-Reihe lesen? 00:55:34 - Felix startet einen DSA-Podcast Shownotes Felix' DSA-Podcast
Gestern haben wir mit der Kirche ein interessantes Fest gefeiert – das Fest der Kreuzerhöhung. Es gilt als so bedeutend, dass es sogar die eigentliche Feier des Sonntags verdrängt. Es gibt lange und komplizierte Geschichten rund um die Auffindung des Kreuzes Christi, den Bau der Grabeskirche und der Einweihung dieser und das Zeigen des Kreuzes – also das Erhöhen über die vieltausenden Pilger, die dazu gekommen sind. Später werden Kriege geführt und Gegenkriege angezettelt, weil den Menschen dieses Kreuz so wertvoll war.Und heute, der Tag danach? Dieser Tag gilt der Mutter Jesu oder vielmehr den Schmerzen, die Maria um ihres Sohnes wegen aushalten musste. Schon bei der Darstellung des Kindes im Tempel in Jerusalem wird ihr prophezeit, dass ihr selbst wegen dieses Sohnes ein Schwert in die Seele dringen wird. In der Bibel sind sieben Schmerzen Mariens erwähnt:- die Weissagung Simeons bei der Darstellung Jesu im Tempel, seiner Mutter werde "ein Schwert durch die Seele dringen"- die Flucht vor dem Kindermörder Herodes nach Ägypten- der Verlust des zwölfjährigen Jesus im Tempel zu Jerusalem; und die drei Tage dauernde Suche nach ihm- die Begegnung mit ihrem Sohn auf dem Kreuzweg, dargestellt in der IV. Station des Kreuzwegs- das Aushalten unter dem Kreuz Jesu- die Kreuzabnahme Jesu, bedacht in der 13. Station des Kreuzwegs und in der Kunst dargestellt als "Pietà"- die Grablegung Jesu, erinnert in der 14. Station des Kreuzwegs.Und wenn ich diese 7 Schmerzen anschaue, dann ist mir so klar, warum so unendlich viele Menschen im Laufe der Geschichte genau zu Maria ihre Zuflucht genommen haben, weil sie gespürt haben, da diese Frau so viel Schmerz und Leid erlebt und durchgehalten hat, versteht sie alle unsere Sorgen und Leiden um unsere Kinder und kann unsere Bitten zu ihrem Sohn Jesus bringen.
Der Weinviertler Autor Rudi Weiß mit seinem Kreuzweg in Mundart geschrieben.
Katharina Hochhaus hat einen Kreuzweg im Schwarzwald entdeckt. Besonders die letzte Station beeindruckt sie sehr.
Der wohl berühmteste Gerichtspsychiater der Schweiz, Frank Urbaniok, hat ein neues, umstrittenes Buch über Ausländerkriminalität geschrieben. Er möchte sich damit in diese wichtige gesellschaftliche Debatte einschalten, wie er sagt. Weitere Themen: · Stadt Adliswil verliert vor Gericht - 80 Wohnungen gestoppt. · In Opfikon entsteht ein legales Graffiti-Kunstzentrum. · Mehrere hundert Personen am ökumenischen Kreuzweg in Zürich.
Aus und laung net vuabei, der Kreuzweg in Mundart von Rudi Weiß.
Die Themen: Mesut Özil zieht in den Vorstand von Erdoğans Partei ein; Die Ergebnisse der Bundestagswahl; Selenskyj bietet Rücktritt für NATO-Beitritt an; Amazon übernimmt James Bond und wer Grippe hat, soll kein Quadrell moderieren Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Pongratz, Elisabeth www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Plate, Markus www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Am Ende der Passion wird Jesus in das Grab gelegt. Es gehört einem Mann namens Josef von Arimathäa. Aus Angst vor einem Diebstahl des Leichnams verriegeln und bewachen die Römer den Ort und rollen einen großen Stein davor. Als Christen wissen wir, dass Jesus auferstehen wird, dass auf den Karfreitag der Ostertag folgt. Doch die Gelehrten und Theologen aller Zeiten fragten sich: Wo war Jesus, als er tot war? Wo war er am Karsamstag? Das Glaubensbekenntnis formuliert an dieser Stelle: ‚Hinabgestiegen in das Reich des Todes.‘ In der jüdischen Überlieferung wird dabei nicht von der Hölle, in die er hinabstieg, gesprochen, sondern von einer Wirklichkeit, die gewissermaßen halbtot ist, das heißt weniger wirklich ist als die Wirklichkeit. Der Ort heißt Scheol. Dort existieren Schattenwesen. Das Credo spricht davon, dass Jesus in die Welt des Todes hinababgestiegen ist, also womöglich in das Scheol, um die gefallenen Menschen herauszuziehen. Somit ist Jesus nicht nur für die Lebenden und Zukünftigen gestorben, sondern auch für die in der Vergangenheit Verstorbenen. Der Theologe Hans Urs von Balthasar deutet dieses Geschehen anders. Ihm zufolge könne man es auch verstehen, dass Jesus sich entäußert habe und in seiner abgründigen Demut und Hingabe gewissermaßen durch einen Abstieg in die tiefste Tiefe, die für menschliche Existenz denkbar sei, die, die im Reich des Scheols waren, umfangen und herausgeholt habe. Durch seine Liebe breite Jesus durch seinen Kreuzestod gewissermaßen auch nochmal die Arme aus, um die Toten mit seiner Liebe zu umschließen und heraus in das Leben zu heben. Der Evangelist Johannes zeigt hierzu noch ein Detail auf: Er berichtet, dass das Grab in einem Garten sei und Maria von Magdala den auferstandenen Jesus zunächst für den Gärtner hielt. Dies könnte ein Bild dafür sein, dass Jesus das Paradies, das im Buch Genesis als Garten beschrieben wird, wieder aufgeschlossen hat. Die ersten Menschen mussten das Paradies verlassen und in einer Gottesentfernung leben. Doch durch den Tod und die Auferstehung schloss Jesus es wieder auf. Sie können nun wieder in den Garten gehen, in dem der Mensch heil ist und Heil empfängt. Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die vierzehnte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten #kreuzestod #grab #grablege
Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt. Sie hält den Leichnam ihres geliebten Sohnes in den Armen, voll Trauer und voll Schmerz. Sie ist die Glaubende schlechthin und sie gibt der Welt den Sohn. Immerfort in ihrem Leben gibt sie den Sohn: Am Anfang ihrer Sendung empfängt sie nach der Ankündigung durch den Engel den Sohn und gibt ihn an Weihnachten der Welt zum ersten Mal. Und sie empfängt die ersten, die gekommen waren, um ihn anzubeten – die Hirten, die drei Weisen – und sie gibt ihn uns. Sie tut es hier. Auch an Pfingsten ist sie bei den Jüngern und betet mit ihnen um den Geist und das, obwohl sie in geheimnisvoller Weise immer schon erfüllt von seinem Geist war. Sie ist die, durch die Christus ursprünglich in die Welt kommt, in einem zutiefst ursprünglichen Sinn leiblich und geistlich. Sie gibt den Sohn der Welt. Deswegen ist sie auch die Gestalt der Kirche, die Mutter der Kirche und die Ursprungsgestalt von Kirche. Durch sie kommen wir näher zum Sohn und es kann auch in uns dann etwas passieren, was sich in ihr buchstäblich leiblich ereignet hat: die Geburt des Sohnes. Der Barockdichter Angelus Silesius sagte einst: ‚Und wäre Jesus tausendmal geboren und nicht in dir, du wärst doch ewiglich verloren.‘ Wir sind daher berufen, Menschen der Kirche zu werden, die das Wort Gottes von Bethlehem, den gekreuzigten Herrn und den Auferstandenen in seinem Geist in uns aufnehmen und als Liebe zur Welt bringen, als Liebe der Welt geben. Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die dreizehnte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten #kreuzestod
Jesus begegnet seiner Mutter. Unter den Personen am Straßenrand steht sie, Maria, die Mutter Jesu. Sie geht den Weg Jesu mit. Bei der Festnahme, das erzählt das Evangelium, laufen alle Jünger davon. Doch die Mutter bleibt. Maria ist das ganze Leben mit ihm gegangen und an seiner Seite gestanden Wie wird es ihr bei dem Anblick Jesu ergangen sein? Vielleicht wollte sie ihn trösten, ihn schützen. Vielleicht konnte sie aber auch nicht verstehen, was passiert. Sie glaubt jedoch und vertraut, dass er der ist, der zu sein er gesagt hat, und dass er diesen Weg gehen und zu Ende gehen muss. Als Mutter Jesu war sie in besonderer Weise privilegiert, den Sohn zu empfangen, den Sohn der Welt zu geben. Daher glauben wir, dass sie ein Maß an innerer Verbundenheit mit ihm hat, das alle andere Verbundenheit übertrifft. Das heißt, wir glauben im Grunde, dass sie das liebesfähigste Herz hatte, das je ein Mensch hatte, ausgenommen Jesus. Sie war mit ihm in einer Weise verbunden, wie nie mehr ein Mensch verbunden sein wird mit dem Sohn. Wie mag es ihr gehen, ihr Fleisch und Blut so gefoltert, so leiden zu sehen und zu wissen, was am Ende dieses Kreuzweges steht? Dramatischere Folter, unsägliche Schmerzen, der Tod. Wenn sie das liebesfähigste Herz hatte, dass je ein Mensch hatte, dann hatte sie es auch in der Form des Mitleids. Dann durchdringt ihr eigenes Herz ein Schwert, wie ihr der alte Simeon prophezeit hat, als sie Jesus als Baby in den Tempel bringt: ‚Dein Herz wird ein Schwert durchdringen!‘ Betrachten und beten Sie die vierte Station des Kreuzweges mit Bischof Stefan Oster.
Jeder Mensch kommt in diese Welt, um zu leben. Jesu kam in die Welt, um zu sterben. Er stirbt am Kreuz. Nach dem Johannesevangelium waren seine letzten Worte: ‚Es ist vollbracht; es ist vollendet.‘ Das, wozu er gekommen ist, ist jetzt durchgeführt. Den Willen des Vaters hat er bis zum Ende getan. An einer anderen Stelle lesen wir, dass Jesus kurz vor seinem Tod ausruft: ‚Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?‘ Spürt Jesus eine Verlassenheit? Was bedeuten seine Worte? Wenn ein Mensch einen anderen liebt, dann tritt er innerlich auf seine Seite und lässt sich die Freude und das Leiden des anderen wirklich nahegehen. Jesus kam in diese Welt, um sich die Gottesentfernung der Menschen, die mit einem anderen Wort auch Sünde heißt, zutiefst nahegehen zu lassen. Er lässt sich die dem Tod verfallene Menschheit so nahegehen, wie es nur irgend möglich. Und er nimmt alles auf sich bis dahin, dass Paulus die Formulierung verwenden wird: ‚Er, der keine Sünde kannte, ihn hat Gott zur Sünde gemacht.‘ Der gekreuzigte Herr ist zur Sünde gemacht. Und er ruft gewissermaßen in dieser Identifikation mit der gottverlassenen Menschheit aus: ‚Mein Gott, warum hast du mich verlassen?‘ Er zieht die gottverlassene Menschheit hin zu sich und hin zum Vater. Und er gibt seinen Geist auf. Auf dem Bild stehen unter dem Kreuz zwei Gestalten, die die Tradition als Maria, die Mutter, und Johannes, den Lieblingsjünger identifiziert. Als eine Art letzten Hoheitsakt vor seinem Tod sagt Jesus: ‚Sieh, dein Sohn. Siehe, deine Mutter.‘ Und gründet so die neue Gottesfamilie. Maria steht typologisch für die Gestalt der Kirche. Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die zwölfte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten #kreuzestod
Jesus wird ans Kreuz genagelt. Seine Arme links und rechts, seine Füße gemeinsam am unteren Balken. Er, der alles bewegt, ist bewegungslos an das Kreuz geschlagen. In der Philosophie wird Gott – nach Aristoteles – als der unbewegte Beweger bezeichnet. Dies gründete er auf die Überlegung des Wesens Gottes: In der Welt ist alles in Bewegung. Daher muss es etwas geben, das alle Veränderung in Gang bringt, selbst aber unbewegt ist - der unbewegte Beweger. Im Johannesevangelium sagt Jesus: ‚Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen!‘ Er, der gekreuzigt und angenagelt am Kreuz ist und sich nicht mehr bewegen kann, ist der, der alle an sich ziehen will. Wenn sich Menschen von diesem Geheimnis berühren lassen, werden sie im tieferen Sinne bewegt und angezogen. Er ist der Durchgang zu einem größeren Leben, zu einem tieferen Heil, das dem Menschen eröffnet und geschenkt worden ist. Es gibt viele Dinge, die Menschen beeinflussen oder verändern. Am stärksten verändert jedoch die innerliche Erfahrung, geliebt zu sein. Gott ist die Liebe und stirbt aus Liebe zu den Menschen. Paulus wird sagen, berührt von diesem Geheimnis: ‚Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.‘ Der unbewegte Beweger ließ sich annageln und an das Kreuz hängen, um alle durch sich in das Reich des Vaters zu ziehen. Er ließ sich unbeweglich machen, um das Leben jedes einzelnen zu bewegen und in die Beziehung mit ihm zu führen. Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die elfte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten #nägel
Das einzige, was Jesus bei sich trägt, sind seine Kleider am Leib. Dessen wird er beraubt. Sie werden ihm vom Leib gerissen. Dabei werden ihm vermutlich getrocknete Wunden wieder aufgerissen – und er steht entblößt vor den Menschen. Das letzte, was er hatte, wird ihm genommen. Jeder Mensch sehnt sich danach, dass die Grundbedürfnisse nach Essen und Trinken, Kleidung und gut versorgt zu sein, Anerkennung, Macht, Reichtum und Sicherheiten erfüllt sind. Betrachtet man aus dieser Perspektive die Situation Jesu, hat er alles verloren. Er steht ohne Kleider vor den Menschen und hat keine Möglichkeit, sich zu bedecken. Er wird auf diese Art tief gedemütigt und bloßgestellt. Nackt steht er da und jede Sicherheit ist verloren. Es wirkt, als könne sich die Welt mit all ihrer Bosheit und allem Übel der Welt am Herrn „austoben“. Er, der der Schöpfer und Heilbringer von allem ist, wird von allem beraubt, was je in irgendeiner Form lebenswert macht! In dieser Welt gibt es viele Menschen, die die gewissermaßen beraubt, nackt gemacht, gefoltert, gequält oder getötet werden. Und wir fragen uns: ‚Wo ist Gott?‘. Er ist der, der allem beraubt wird, was er hat, und für die Menschen in Freiheit ans Kreuz gegangen ist. Es gibt seit dem Tod Jesu kein Leiden in dieser Welt mehr, mit dem er nicht mitleiden und es mittragen würde. Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die zehnte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten
Dreimal stürzt Jesus unter dem Kreuz. Dreimal versucht Pilatus, Jesus freizulassen. Und dreimal verleugnet Petrus den Herrn. Dreimal, eine Zahl, die sich in der Passion wiederholt. Ein Blick auf Petrus in der Zukunft zeigt, dass auch später diese Wiederholung von Bedeutung ist. Nach der Auferstehung, so erzählt es die Schrift, begegnet Jesus den Jüngern am See von Tiberias. Petrus, der mit seinen Freunden fischen gegangen ist, bemerkt am Ufer eine Person. Diese fordert sie auf, die Netze nochmals hinauszuwerfen. Und sie fangen so viele Fische, dass die Netze zu zerreißen drohen. Petrus spürt, dass es der Herr ist, der auferstanden ist. Und das letzte, was Petrus vor Jesu Tod getan hat, war, ihn feige zu verleugnen. In dieser Situation tritt der auferstandene Jesus dem Petrus gegenüber. Anstatt ihm Vorwürfe zu machen, stellt Jesus dem Petrus nur dreimal die Frage: ‚Liebst Du mich?‘ Petrus ringt um Worte und antwortet: ‚Ja, Herr, Du weißt, dass ich Dich liebe.‘ Ein Blick in den Urtext zeigt, dass er ein anderes Wort für Liebe verwendet als Jesus. Während Jesus von ‚Agape‘, der Liebe, die aus dem Herzen Gottes kommt, spricht, antwortet Petrus mit ‚Philia‘, der Bruder- oder Freundschaftsliebe. Und Jesus spricht: ‚Weide meine Schafe; weide meine Lämmer.‘ Mehr denn je zeigt dieses Gespräch, dass Jesus ihm vergeben hat. Und dass Kriterium aller Sendung und apostolischen Tätigkeit die Liebe zum Herrn ist. Aus Liebe zu den Menschen, zu Petrus und zu denen, die ihm die Nägel in die Hände schlagen werden, geht Jesus diesen Weg und stirbt am Kreuz! Lassen wir uns dem, der zum dritten Mal unter der Last des Kreuzes am Boden liegt, zum dritten Mal hingefallen ist, die Frage stellen: ‚Liebst du mich?‘ Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die neunte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten
Sie weinen. Die Frauen Jerusalems stehen am Wegesrand und folgen Jesus auf seinem Weg – und sie weinen und klagen, lesen wir im Lukasevangelium 23,27f.: „Es folgte ihm eine große Menge des Volkes, darunter auch Frauen, die um ihn klagten und weinten. Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: Töchter Jerusalems, weint nicht über mich; weint vielmehr über euch und eure Kinder!“ Wie befremdlich muss dieser Satz auf die Frauen gewirkt haben. Angesichts des Anblickes und der fürchterlichen Qual, die Jesus erlitt, ist die Bestürzung und das Klagen der Frauen doch naheliegend. Oder lässt sich die Aussage Jesu auch anders verstehen? Jesus war nicht nur Mensch, sondern der menschgewordene Gott. Er nahm das Kreuz auf sich und ging damit den Weg zu Ende, der uns allem zum Heil dient. Lassen wir uns darauf ein? Können wir sogar bejahen, dass er es tut? Warum feiern wir die Liturgie am Karfreitag? Weil wir darin bejahen, was er für uns getan hat. Es ist die Dimension der Rettung, derer wir gedenken. Und gleichzeitig ist in dieser Dimension der Rettung, wenn sie für uns alle und die ganze Welt ist, auch das Gericht enthalten. Je tiefer wir dieses Geschehen an uns heranlassen, desto mehr verstehen wir womöglich, dass Jesus sagt: ‚Weint nicht zuerst um mich, sondern um euch und eure Kinder.‘ An der Qualität unserer Beziehung zu Jesus entscheidet sich unser persönliches Schicksal! Er hat diesen Weg für uns eröffnet. Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die achte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau
Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz. Er wurde gefoltert und verachtet. Die Dornenkrone trug er auf seinem Haupt. Er war ausgepeitscht und verprügelt und nun liegt er kraftlos im Staub der Erde, gestürzt und zum zweiten Mal gefallen unter der Last des Kreuzes. Und mehr und mehr erinnert die Darstellung an das vierte Lied des Gottesknechtes aus Jesaja 53: ,Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er, verachtet. Wir schätzten ihn nicht.‘ – ,Aber,‘ so geht der Text weiter, ‚aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt. Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Vergehen, wegen unserer Sünden, zermalmt. Zu unserem Heil lag die Züchtigung auf ihm. Durch seine Wunden sind wir geheilt!‘ Dieses Lied von einem Gottesknecht spricht das Buch des Propheten Jesaja in die Zeit der Babylonischen Gefangenschaft des Volkes Israels. Während der sogenannten babylonischen Gefangenschaft im sechsten Jahrhundert wurden viele Israeliten für 70 Jahre nach Babylon verschleppt. Viele der leitenden Figuren des Volkes wurden umgebracht und der Tempel und mit ihm ganz Jerusalem war zerstört. Das Volk war in Gefangenschaft geraten Was macht ein Volk, das eigentlich davon lebt, von der Überzeugung und Identität lebt ‚Wir sind das Volk, in dessen Mitte, in dessen Tempel Gott wohnt? Die Geschichte der Überlieferung Israels sagt später, dass das Volk Gottes aus Babylon reifer und tiefer im Glauben zurückkehrt, als es vorher war. Der beschriebene Gottesknecht, der damals mit Gott und Israel identifiziert worden ist, später auf Jesus bezogen, der zum zweiten Mal unter dem Kreuz fiel – aus Freiheit und für uns. Beten und betrachten Sie die siebte Station des Kreuzweges mit Bischof Stefan Oster. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten
Simon von Zyrene hilft Jesus, das Kreuz zu tragen. Vermutlich geschieht es nicht freiwillig. Ganz offensichtlich merken die römischen Soldaten, dass Jesus es schwerfällt, den Weg bis zu Ende zu gehen und sie wollen verhindern, dass er vorher tot zusammenbricht. Und sie nehmen willkürlich einen Mann namens Simon von Zyrene, der zufällig des Weges daherkommt, und zwingen ihn, das Kreuz mit Jesus zu tragen. Simon von Zyrene wird etwas aufgeladen, das er nicht gewählt hat. Er wird gezwungen, zu helfen und ist damit auch dem Geschehen ausgesetzt. Vielleicht treffen ihn auch die Peitschenhiebe, mit denen die Römer das Geschehen vorantreiben wollen. Vielleicht wird er auch ausgespottet von denen, die am Rand stehen und das Schauspiel beobachten. Aber er tut es einfach. Er hilft Jesus, das Kreuz zu tragen, und geht an seiner Seite. Jesus trägt sein Kreuz für uns. Doch warum betrachten wir im Kreuzweg, dass ein Mann, der zufällig des Weges kommt, dem Gefolterten beim Tragen helfen muss? Wenn wir uns davon berühren lassen, dass Jesus den Weg für uns geht, dann sind wir dazu aufgerufen, so wie Simon auch etwas für ihn zu tun. Etwas zu tragen, der Welt zu zeigen, zu lieben, zu sprechen. Je mehr wir verstehen lernen, dass es in unserem Leben nicht zuerst um uns selbst geht, sondern um Jesus, desto mehr gehen wir den Weg des Evangeliums. Desto mehr gehen wir Jesus nach und desto mehr dürfen wir merken: Je mehr es uns um ihn geht, desto mehr werden wir erfahren, wie sehr es ihm um uns geht! Über diese und weitere Gedanken spricht Bischof Stefan Oster mit Blick auf die fünfte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten #simonvonzyrene
Erniedrigung. Das erlebt Jesus oft in seinem Leben. Es beginnt bereits am Anfang seines Lebens: Er wird als Baby in einem Stall geboren und in eine Krippe gelegt, aus der normalerweise das Vieh frisst. Und auch die dritte Station des Kreuzweges beschreibt eine Szene der Erniedrigung: Er, in dem alles geschaffen ist, er, der als Schöpfer die ganze Welt trägt und erhält, fällt kraftlos unter der Last des Kreuzes. Immer wieder wird deutlich, was Paulus im Philipperbrief schrieb: „Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.“ Es beschreibt die Wirklichkeit Jesu. Jesus fällt unter dem Kreuz. Der Verspottete, Gefolterte, Ausgepeitschte fällt in den Dreck und wird unter der Last des Kreuzes zu Boden gedrückt. Er, durch den alles geschaffen ist, erniedrigt sich freiwillig. Er will gewissermaßen die letzten Möglichkeiten der Erniedrigung des Menschseins auf sich nehmen, damit sich jeder, der Erniedrigungen ertragen muss, mit ihm verbinden kann und wieder aufstehen kann. Und er wird wieder aufstehen! Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die dritte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau
Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern. Dem gefolterten, misshandelten Jesus, der eingesperrt im Kerker war, wird das Kreuz aufgeladen. Wie konnte es soweit kommen? Jesus ist unschuldig zum Tod verurteilt, wie in der letzten Station betrachtet wurde. Wenn es stimmt, was wir glauben, dass Jesus der Gerechteste von allen war, dann hat der Gerechteste von allen das größte Unrecht erlitten. Doch er nimmt das Urteil an und tritt ein in seine Passion. Er beginnt seinen Weg mit dem Kreuz auf den Schultern hin zu seiner eigenen Hinrichtung. All den Spott, Hohn, Demütigung und Qualen, die er erlitt, nimmt er in völliger Freiheit an - und dass in gewisser Weise für uns. Wenn man sich mit seinem Leid verbinden kann und es auch mit seiner Gegenwart erfüllen kann, bekommt das Leid ihm her womöglich eine neue Bedeutung und Sichtweise. Wie ist das zu verstehen? Das erklärt und betrachtet Bischof Stefan Oster in der zweiten Station des Kreuzweges.
Jesus Christus, der Herr des Himmels und der Erde, steht vor Pontius Pilatus, dem Repräsentanten des römischen Imperiums. Von ihm wird Jesus zum Tod verurteilt. Viele der Umherstehenden wurden von den jüdischen Obrigen der damaligen Zeit aufgefordert, seinen Tod zu verlangen – und anstatt seiner die Freilassung des Barnabas, eines Mörders und Verbrechers zu fordern. Jesus hätte sich wehren können, hätte widersprechen oder leugnen können, doch er stellte sich seinem Urteil und trat ein in seine Passion. Wie kam es soweit? Hatte er eine Wahl? Warum – und vor allem: für wen – hat er das getan? Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die erste Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten