POPULARITY
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt +++ Am 20. September wird in der Hauptstadt gewählt. Stefan Evers möchte der nächste Regierende Bürgermeister von Berlin werden. In Umfragen liefert sich der CDU-Spitzenkandidat ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Elif Eralp von der Linken. Eine Zusammenarbeit scheint ausgeschlossen, daran lassen die Aussagen von Evers im ausführlichen Gespräch keinen Zweifel: "Die Berliner Linke ist definitiv der radikalste linke Landesverband. In dessen Reihen gibt es offenen Judenhass", sagt der 46-Jährige im "ntv Salon". Das bestimmende Wahlkampfthema ist ohnehin ein anderes: die Berliner Mieten. Evers verspricht, dass sich die Lage in wenigen Jahren spürbar entspannt. Sein Mittel der Wahl? "Law and Order" im Mietrecht. Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen wie Vonovia, nicht Enteignung. Und Wohnungen für 50.000 Menschen auf dem Tempelhofer Feld. Warum will Evers den Berliner Volksentscheid dazu ignorieren? Warum glaubt er, dass Unternehmen wie Vonovia beim Kampf gegen Wohnungsmangel und Mietmissbrauch eine Hilfe und kein Hindernis sind? Und was hält er eigentlich von Kanzler Friedrich Merz und als schwuler CDU-Politiker von der Leihmutterschaft in der Familie von Jens Spahn? Sie erfahren es im "ntv Salon". Gast: Stefan Evers, Berliner Finanzsenator und CDU-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September. Moderation: Tilman Aretz (Redaktionsleitung ntv.de) und Sebastian Huld (Co-Leitung Politik) Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Trotz Wahlsiegs braucht die AfD in Sachsen-Anhalt Partner und sucht das Gespräch mit allen Fraktionen. Bis auf das BSW lehnen die Parteien ab. Kritiker warnen: Kooperationen normalisieren den gesichert rechtsextremen Landesverband weiter.**********In dieser Folge mit: Moderation: Jenni Gärtner, Thilo Jahn Gesprächspartnerin: Janek Treiber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, TU Dresden**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die AfD liegt in den Umfragen in Sachsen-Anhalt vorn. Der rechtsextreme Landesverband könnte dort erstmals eine Regierung stellen. Ein Ost-Problem? Jein, zumindest sei der AfD-Erfolg im Osten wissenschaftlich nicht restlos erklärbar, so ein Soziologe.**********In dieser Folge mit: Moderator: Markus Dichmann Gesprächspartner: Rahim Hajji, Professor für Sozial- und Gesundheitswesen an der Hochschule Magdeburg-Stendal**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Rassismus und Angst sind für viele längst Alltag. Ein Gespräch mit Undra Dreßler vom Landesverband der Migrantenorganisationen.
Unterstützen Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Neuer Podcast: Kontextfenster.org KI-Gespräche mit Florentine 00:00:00 Kinderstadt Mini-L.A. Ein Clip über Kinderspielstädte als Ferienaktion: In Mini-L.A. arbeiten Kinder, wählen einen Bürgermeister und geben Geld aus, ein Kandidat wirbt mit Steuersenkungen. Stefan hält fest, diese Welt sei für die Kinder keine gespielte, sondern die echte, und plädiert für Ferienlager ohne Fake-Geld und Fake-Bürgermeister. Mick hält dagegen, Kinder lernten so früh, wie der Kapitalismus funktioniert. 00:06:18 Bundeswehr: mehr Bewerbungen Ein Nachrichtenbeitrag meldet für Ende Juli 186.705 Soldatinnen und Soldaten, den höchsten Stand seit 13 Jahren, und 26 Prozent mehr Bewerbungen. Stefan und Mick fragen, was die Zahlen nicht zeigen: ob kurzer Pflichtdienst oder längere Verpflichtung, und wie viele aussortiert werden. Die Hinweise auf fehlende Baracken und Ausbilder ordnet Stefan als Möglichkeit ein, Bewerber wieder loszuwerden. 00:09:25 Berufliche Erwartungen junger Menschen Eine Online-Befragung im Auftrag des WDR unter rund 2000 jungen Menschen fragt nach Berufsplänen und Arbeitgebererwartungen; porträtiert wird ein 23-jähriger Auszubildender zur Pflegefachkraft mit knapp 1000 Euro netto im ersten Lehrjahr. Laut Studie werden Vergütung, Betriebsklima und Arbeitsplatzsicherheit häufiger genannt als Work-Life-Balance — Mick beschreibt den öffentlichen Dienst als letzte Sicherheitsoption, die zugleich abgebaut werde. Im Studiointerview beschreibt die Bildungsforscherin Nina Kolleck eine seit 2020 wachsende Bedeutung von Geld und Sicherheit; Mick kritisiert, es bleibe unklar, welche Gruppen gemeint seien, Stefan hält die Deutung für nicht belegt. Aus dem Befund sinkenden Vertrauens in Politik bei gleichzeitiger Zuversicht im Nahbereich entwickeln beide die These, die Verunsicherung der Älteren werde auf die Jungen übertragen und in Forderungen nach Bundeswehr, Ehrenamt und Dienstpflicht umgemünzt. 00:53:38 Junge Menschen im Börsenbericht Mick stellt dem Interview die Börsenberichterstattung gegenüber. Aus der Frankfurter Börse wird berichtet, zehn Prozent der 20- bis 24-Jährigen seien ohne Job oder Ausbildungsplatz; als Ursachen nennt der Beitrag Pflege von Angehörigen, gesundheitliche Einschränkungen und das Warten auf einen Platz. Stefan fordert eine Eins-zu-eins-Betreuung beim Übergang von der Schule in den Beruf. 01:01:58 Das BSW im Überlebenskampf Clips berichten, dass Sahra Wagenknecht den Thüringer Landesverband zum Koalitionsausstieg auffordert und den Rücktritt von Ministerpräsident Mario Voigt wegen dessen aberkanntem Doktortitel verlangt, während 13 von 15 Abgeordneten der Landtagsfraktion in der Koalition bleiben wollen und ein Sonderparteitag beschlossen wird. Weitere Ausschnitte zeigen Wagenknechts Einladung an Björn Höcke zu einem TV-Duell und einen Experten, der den Streit auf den Konflikt mit der Co-Landesvorsitzenden Katja Wolf zurückführt. Stefan und Mick wenden sich gegen die Rede von der Entzauberung der AfD: Die Verzauberung werde durch Journalismus und Talkformate erst hergestellt, und die größere Gefahr liege in der Stimmung, die eine AfD-Regierung erzeugt, nicht im Regierungshandeln. 01:47:59 CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt Ein CDU-Wahlkämpfer sagt, der Gegenwind aus Berlin sei enorm gewesen, als sechs Wochen vor der Wahl plakatiert wurde und die Personalie Spahn aufkam; Fraktionschef Guido Heuer nennt es seinen schwierigsten von drei Wahlkämpfen, während Generalsekretärin Franziska Hoppermann in Berlin betont, es gehe um eine reine Landesentscheidung. Mick führt das Abschneiden auf die Bundesebene zurück — auf Zustimmungswerte von 13 Prozent für Friedrich Merz und den schnellen Personalwechsel im Kabinett. Stefan sieht einen Vorteil der AfD darin, dass ihr keine enttäuschende Regierung in die Quere kommt. 01:57:37 Dank an Unterstützer und Produzenten Stefan verliest Spenden, Produzentenschaften und Grüße samt der beigefügten Kommentare. Zwischendurch geht es um Hitze und Wälder, um Stagnationswasser im Frankfurter Main und um die Frage, ab welchem Betrag man Produzent wird. 02:00:06 Dürre: Erntebilanz und politische Antworten Ein Clip nennt acht Zentimeter als Mindestgröße für Pommes-Kartoffeln, die ein großer Teil der Ernte nicht erreiche; die vorläufige Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands weist sieben Prozent weniger Getreide als im Vorjahr aus, mit guten Erträgen im Norden und erheblichen Ausfällen im Süden und Westen. Ein Kartoffelanbauer berichtet von einem befürchteten Ertragsminus von 30 Prozent und Bodentemperaturen bis 60 Grad; Stefan und Mick sprechen über Vertragsbindungen und Existenzrisiken einzelner Betriebe. Im politischen Teil geht es um den Hitze-Aktionsplan mehrerer SPD-Ministerien und den Vorstoß, die Klimaanpassung ins Grundgesetz aufzunehmen; Stefan und Mick wenden sich gegen eine Berichterstattung, die das Thema aus Parteiperspektive erzählt. 02:33:37 Gasspeicher vor dem Winter Ein Beitrag meldet, die Gasspeicher seien nur zu 50,1 Prozent gefüllt gegenüber 67,1 Prozent im Vorjahr, während die gesetzliche Vorgabe für Anfang November mindestens 80 Prozent verlangt; im Gasspeicher Inzenham-West im bayerischen Voralpengebiet sind es etwas mehr als 12 Prozent statt der üblichen 60 bis 70, zurückgeführt auf den Preis, der sich seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar mehr als verdoppelt habe. Aus dem Wirtschaftsministerium heißt es, ein staatlicher Eingriff müsse sorgfältig abgewogen werden; Mick sieht darin die Entscheidung, den günstigen Einkaufszeitpunkt verstreichen zu lassen. Beide nennen die Lage eine Wette aufs Wetter. 02:51:28 Lieferkettengesetz und sein Vollzug Ein Beitrag schildert, Wirtschaftsverbände seien gegen das Lieferkettengesetz sturmgelaufen, die EU habe die Vorgaben abgeschwächt und der Bundeskanzler habe das deutsche Gesetz schon vor Umsetzung der neuen EU-Richtlinie entschärfen wollen; noch gelte das alte Gesetz, der Wirtschaftsministerin werde vorgeworfen, es durch die Hintertür auszuhöhlen. Stefan nennt das Gesetz eines der wichtigsten überhaupt und schlägt vor, Dokumentationspflichten durch nachträgliche Kontrolle und Haftung vor Gericht zu ersetzen. Nach Recherchen von ZDF Frontal dienen im zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle von 101 Stellen nur 38 der Gesetzeskontrolle; eine gebilligte Weisung beschränkt Bußgelder auf schwere Vorwürfe. 03:02:17 Dublin-Regeln und drei Rücküberstellungen Ein Clip referiert die Dublin-Verordnung, nach der ein Asylantrag zuerst dort zu stellen ist, wo europäischer Boden betreten wurde; Deutschland plant die Rücküberstellung von drei Asylsuchenden nach Italien, die italienische Regierung verweigert die Aufnahme. Mick geht die Alternativen durch: Verteilungsschlüssel, Ausgleichszahlungen, Lager an den Außengrenzen. Beide setzen den Aufwand ins Verhältnis zum Gegenstand — Verhandlungen auf Ministerebene und wochenlange Bürokratie mit dem Ergebnis null; Stefan nennt das Phantompolitik und verweist darauf, dass die Meldung als letzte Kurzmeldung der Sendung lief. 03:12:27 Entwicklungshilfe unter Spardruck Die Anmoderation stellt fest, Entwicklungshilfe habe zuerst das Ziel, vor Ort zu helfen und Flucht unnötig zu machen; Mick hält das für gelogen, weil Mittel des Entwicklungsministeriums zunehmend in Migrationsbekämpfung umgeleitet würden. Ein Clip nennt Deutschland trotz Kürzungen den weltweit größten Geldgeber und berichtet aus dem Sudan, wo das Welternährungsprogramm der UN die Rationen halbieren muss; ein Helfer beziffert die Kosten auf 50 Cent bis einen Euro pro Person und Tag. Die Mittel für humanitäre Hilfe wurden laut Clip im vergangenen Jahr auf rund eine Milliarde Euro halbiert; Mick stellt dem 400 Milliarden für Rüstung gegenüber und beschreibt Entwicklungszusammenarbeit als wirtschaftliches Instrument, illustriert am Fahrradweg in Peru, an den Abbaurechte geknüpft sind. 03:25:23 Ben-Gvir, EU-Sanktionen und Siedlungsbau Der letzte Block geht von einem Tagesthemen-Beitrag über den israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir aus, der sich in einem Podcast für gezielte Tötungen im Gazastreifen ausgesprochen hatte; im Clip heißt es, er sei mehrfach wegen Terrorunterstützung und Hetze verurteilt und vertrete nicht die offizielle Regierungslinie. Stefan stellt dessen Forderung nach 40 Toten pro Tag den 70.000 Toten gegenüber, die die israelische Regierung im Februar 2026 seit Oktober 2023 eingeräumt habe; Mick kritisiert, dass die Berichterstattung auf eine Einzelfigur zuspitze, obwohl auch Netanjahus Herausforderer für Siedlungsausweitung stehe. Der Kanzler lässt von menschenverachtenden Appellen sprechen, Charlotte Knobloch verurteilt die Sätze als die eines einzelnen Extremisten. Ein ZDF-Korrespondent hält beim Außenministertreffen am 1. und 2. September persönliche Sanktionen gegen Ben-Gvir und Finanzminister Smotrich für möglich, während man wegen der Wahlen in Israel im Oktober den Einfluss auf Netanjahu nicht verbauen wolle. Zum Abschluss geht es um die europäische Forderung, ein Siedlungsprojekt von rund 3.400 Wohneinheiten zwischen Ost-Jerusalem und Ma'ale Adumim zurückzunehmen, sowie um US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. 03:44:13 Folgenlänge, Clipzahl und Verabschiedung Stefan stellt fest, dass die Folge wieder sehr lang geworden ist, und sagt, Alexander habe seine 150 Clips von Mick bekommen; Mick entgegnet, er habe am Vortag 83 kuratierte Clips geschickt. Stefan beschreibt, dass neben den Hauptthemen noch als Bonus markierte Blöcke in der Liste standen — CDU-Wahlkampf, BSW, junge Menschen —, die er nach vorne gezogen habe. Er kündigt an, nächste Woche eine Konzentration zu versuchen, und will die Funktion der individuellen Feeds testen.
Die BSW-Bundesspitze will, dass sich der Thüringer Landesverband für eine mögliche Zusammenarbeit mit der AfD öffnet. Da werde man jedoch nicht mitmachen, sagt Thürigens Digitalminister Steffen Schütz (BSW). Hier werde eine rote Linie überschritten. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Treffen von Offroad-Fans in Wetzlar, Konzertreihe „Live am Dom“ geht in nächste Runde und THW-Ortsverband Wetzlar strukturiert nach massiven Mobbingvorwürfen um. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: Offroad-Fans treffen sich wieder im Wetzlarer Finsterloh https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/offroad-fans-treffen-sich-wieder-im-wetzlarer-finsterloh-6090897 „Illusions“ rocken bei „Live am Dom“ in Wetzlar https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/illusions-rocken-bei-live-am-dom-in-wetzlar-6091168 Bahnhofstraße wird zur „Wetzlarer Langen Tafel“ https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/bahnhofstrasse-wird-zur-wetzlarer-langen-tafel-6091127 Mobbing beim THW Wetzlar? Landesverband setzt Führung ab https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/mobbing-thw-wetzlar-landesverband-setzt-gesamte-fuehrung-ab-6014146 Schüler erleben Gesundheitsberufe hautnah in Wetzlar https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/schueler-erleben-gesundheitsberufe-hautnah-in-wetzlar-6091041 Ein Angebot der VRM.
Nur noch schlechte Nachrichten! Aber Comedienne Saskia Fröhlich und Autor Max Engel bleiben im neuen „extra 3“-Podcast trotzdem positiv. Sahra Wagenknecht liegt im Zwist mit dem Landesverband des BSW in Thüringen. Damit sie keinen Schaden mehr in der Landespolitik anrichten kann, befördern wir sie weg - ins höchste Amt des Staates! Außerdem: Die Kartoffelernte bricht ein, droht uns bald ein Horrorszenario? Ihr wollt uns Feedback geben, dann schreibt uns an allesgut@ndr.de Unsere heutigen Podcast-Tipps: WDR 5 Satire Deluxe mit Special Guest Saskia https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0f3778009bfda025/ Sowie der MDR Podcast Wahlkreis Ost zum Thema Minderheitsregierung https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:aa0a899e484a1839/ Noch mehr extra 3 auf unseren Kanälen Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 WhatsApp: https://www.whatsapp.com/channel/0029VaGKxhRBadmd0y21zO3I(00:00:00) null(00:01:26) Waldbrand, kurze Pommes und lange Gesichter(00:09:27) Brainrot-News: geistiges Fastfood statt intelltkueller Vollkost(00:10:57) Sahra for President - oder die dornige Brombeere(00:15:55) Wagenknecht und Höcke flirten im Netz(00:21:27) Sonnenfinsternis sorgt für helle Begeisterung
Das Spiegel-Cover und der Fall SiegmundDrei Wochen vor der Wahl in Sachsen-Anhalt macht Der Spiegel den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zum „gefährlichsten Mann Deutschlands" - im Stil eines Fahndungsplakats. Der Kandidat bedankt sich für die „sehr gute Werbung" und signiert das Heft. Und quer durch das Spektrum, von der Linkspartei bis zur Welt, fällt derselbe Vorwurf: Die Warnung nütze genau dem, vor dem sie warnt. Wann kippt journalistische Zuspitzung zur Wahlkampfhilfe - und was verrät ein solches Titelbild über den, der es druckt.Ein Kommentar von Michael Hollister.Ein Nachrichtenmagazin warnt vor einem Politiker - und der Politiker bedankt sich. Er nennt die Warnung „sehr gute Werbung", stellt sich vor die Kamera und signiert die Ausgabe, die ihn zum gefährlichsten Mann des Landes erklärt. Was auf den ersten Blick wie eine Panne aussieht, ist der eigentliche Vorgang, über den zu reden lohnt. Denn die Frage ist nicht, ob die Warnung inhaltlich berechtigt war. Die Frage ist, was sie bewirkt - und wann journalistische Zuspitzung genau dem nützt, vor dem sie warnen will.Der AnlassAm 14. August 2026 zeigt Der Spiegel auf dem Titel seiner Ausgabe Nr. 34 den AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund. Das Porträt ist im Stil eines Fahndungsplakats gehalten, ein Passbild auf dunklem Grund, darunter in großen roten Lettern: „Der gefährlichste Mann Deutschlands". Gewählt wird am 06. September 2026. In den Umfragen liegt die AfD zu diesem Zeitpunkt zwischen 41 und 43 Prozent - in einer Erhebung des Instituts pollytix erreicht sie mit 43 Prozent einen neuen Höchststand, fast doppelt so viel wie die CDU, die bei rund 23 Prozent verharrt. Siegmund könnte damit der erste Ministerpräsident werden, dessen Landesverband vom Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ eingestuft wird. Auf Koalitionspartner setzt er dabei nicht: Er hat erklärt, allein regieren zu wollen, und eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht ausgeschlossen.Zur präzisen Einordnung: Der Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt - organisatorisch eine Abteilung des Landesinnenministeriums - stuft den AfD-Landesverband seit Oktober 2023 als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ ein; zuvor galt er seit Januar 2021 als Verdachtsfall. Die AfD weist diese Einstufung zurück. Ihre dagegen gerichtete Klage ist beim Verwaltungsgericht Magdeburg weiterhin anhängig, das Verfahren derzeit jedoch ausgesetzt. Die Bezeichnung gibt damit die institutionelle Bewertung der Verfassungsschutzbehörde in deren eigener Terminologie wieder - sie ist keine Bewertung dieses Textes.Die Begründung des SpiegelNach der Veröffentlichung wächst die Kritik, und der Spiegel erklärt sich. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit verteidigt das Cover in seinem Sonntags-Newsletter. Siegmund gebe sich freundlich und wirke gewinnend, erreiche damit auch Bürger, die nicht rechtsextrem dächten, sich aber große Veränderungen wünschten; im Hintergrund aber trage ihn ein Netzwerk rechter Extremisten. Das Umgängliche und das Extreme zusammen machten ihn „aus Sicht liberaler Demokraten" zum gefährlichsten Mann des Landes; seine Pläne für Sachsen-Anhalt seien ein „Anschlag auf die liberale Demokratie", unter dem Minderheiten zuerst litten. Kurbjuweit benennt auch das Prinzip dahinter: „Relevanz ist unser oberstes Kriterium, nicht die Frage, wem eine Titelgeschichte nützt oder schadet." Er beruft sich auf das Motto des früheren Herausgebers Rudolf Augstein, „Sagen, was ist", das auch für die Titelseite gelte. Zur Begründung der besonderen Gefährlichkeit greift er weit aus: Wenn ein Politiker böse Absichten habe, könne das böse Folgen für Hunderttausende haben, vielleicht für Millionen....https://apolut.net/wann-wird-die-warnung-zur-wahlkampfhilfe-von-michael-hollister/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD steht die Gesellschaft zusammen und zeigt Haltung gegen den Terror. Am 25. Juli fand der 48. Berliner CSD (Christopher Street Day) statt, eine der größten Demonstrationen Deutschlands mit Hunderttausenden Gästen aus aller Welt. Doch die Demonstration wurde am Abend durch einen brutalen Terrorangriff beendet: Ein 21-jähriger Islamist fuhr im Tiergarten mit einem Auto in die Menschenmenge, tötete eine Frau aus Polen und verletzte mehr als 30 weitere Personen, zum Teil schwer. René Powilleit leitet den Landesverband der LSU Berlin, der Interessenvertretung für LSBTIQ+-Personen innerhalb der CDU/CSU. Er befand sich inmitten der Demonstrierenden am Brandenburger Tor, als unmittelbar nach dem Attentat die Evakuierung des gesamten Areals durch den Veranstalter und die Polizei Berlin angeordnet wurde. Mit ihm haben wir in Folge 101 unseres Podcasts „Menschenrechte nachgefragt“ der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung über den Anschlag und seine Folgen gesprochen: für die Betroffenen, für die LSBTIQ+-Community und ihre Freunde, aber auch für die Mehrheitsgesellschaft. Wie hat er den Einsatz der Veranstalter und der Polizei erlebt? Wie die engagierte Notfall- und Krisenseelsorge, die noch in der Tatnacht die Betroffenen am Tatort unterstützte? Wie bewertet er die Angriffe aus verschiedenen extremistischen Milieus? Aufgrund der massiven Gefährdung der LSBTIQ+-Community steht die Uhr für ihn bereits auf „zwei vor zwölf“, sagt René Powilleit im Podcast. Hört rein in eine Podcastfolge, die emotionaler ist als die 100 Folgen davor. Eine Folge, die wir in Solidarität mit den betroffenen Menschen aufgenommen haben, damit wir die Opfer nicht vergessen, sondern als Gesellschaft geschlossen an ihrer Seite stehen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung liegt in unmittelbarer Nähe zum Tatort. Die Flaggen vor der Akademie in der Tiergartenstraße wurden mit Trauerflor versehen und eine Trauerbekundung veröffentlicht. Statement der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Anschlag auf den Berliner CSD „Mit großer Bestürzung haben wir die Ereignisse am Rande des Berliner Christopher Street Day verfolgt, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Konrad-Adenauer-Stiftung zugetragen haben. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien, Freunden sowie allen, die durch diese schreckliche Tat Leid erfahren haben. Gerade in Zeiten, in denen Freiheit und Zusammenhalt in ungeahntem Maße herausgefordert werden, ist es wichtig, Haltung zu zeigen. Als Konrad-Adenauer-Stiftung setzen wir uns für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein, die von Respekt und gegenseitiger Achtung geprägt ist. Hass, Extremismus und Gewalt widersprechen den Werten, die uns als Stiftung leiten. Das christliche Menschenbild erinnert uns daran, dass die Würde jedes Menschen unantastbar ist und dass Toleranz und Nächstenliebe die Grundlagen unseres politischen Denkens und Handelns bilden. Deshalb treten wir entschlossen für ein respektvolles Miteinander und eine Kultur der Freiheit und des Rechts ein.“
In Zwickau ist ein Kleingartenverein aus dem Landesverband ausgetreten. Zu streng seien dessen Vorgaben gewesen. Selbst ein Trampolin für die Kinder sei verboten gewesen. Im Verband weist man die Vorwürfe zurück.
Die AfD in Nordrhein-Westfalen zerlegt sich in Grabenkämpfen. Bei der Listenaufstellung in Marl eskaliert der Streit. Matthias Helferich und Martin Vincentz stehen für zwei Lager: Radikale gegen Gemäßigte. Wohin steuert der größte Landesverband und was heißt das für die Partei? Lindner, Nadine; Panning, Jonas
Die AfD in Nordrhein-Westfalen zerlegt sich in Grabenkämpfen. Bei der Listenaufstellung in Marl eskaliert der Streit. Matthias Helferich und Martin Vincentz stehen für zwei Lager: Radikale gegen Gemäßigte. Wohin steuert der größte Landesverband und was heißt das für die Partei? Lindner, Nadine; Panning, Jonas
Nach dem chaotischen Parteitag der AfD Nordrhein-Westfalen (im Bild Landessprecher Martin Vincentz) prüft die Bundesspitze Maßnahmen gegen den größten Landesverband. Schadet dieses Kräftemessen den guten Umfragewerten der Partei im Wahlkampf?**********In dieser Folge mit: **********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
#DTalk #DNEWS24 #WernerPatzelt #JensSpahn #Leihmutterschaft #KaiWegner #Blackout #AfD #Brandmauer #AliceWeidel #UweSteimle An der Spitze der AfD scheint es einen Richtungsstreit zwischen der Westdeutschen Alice Weidel und dem Ostdeutschen Tino Chrupalla zu geben. Dieser Zwist setzt sich in Nordrhein-Westfalen fort, wo der Landesverband sich schwertut, eine ordnungsgemäße Landesliste für die Landtagswahl im nächsten Frühjahr aufzustellen. Die CDU verliert innerhalb einer Woche sowohl den Ministerpräsidenten ("Regierender Bürgermeister") des Landes Berlin Kai Wegner als auch den Vorsitzenden der Bundestagsfraktion von CDU und CSU Jens Spahn.DTalk mit dem Politikwissenschaftler Professor Werner J. Patzelt.
Lindner, Nadine www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Lindner, Nadine www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Walter, Benedikt www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Der AfD-Landesparteitag in Nordrhein-Westfalen droht im Chaos zu versinken. Grund sind Querelen im Landesverband. Der Streit könnte auch der Bundesspitze um Alice Weidel und Tino Chrupalla gefährlich werden.
Lindner, Nadine www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Führt der allgegenwärtige gesellschaftspolitische „Kampf gegen rechts“ am Ende auch zu einem Kampf des Staates gegen das Recht? Über das Vorgehen der Medienaufsichtsbehörde gegen seinen Wochenkommentar berichtet Dr. Ferdinand Wegscheider, ehemaliger Intendant von Servus TV. Rechtsanwalt Dr. Christian Conrad erläutert, was es mit dem kürzlich über das Medienportal „Nius“ veröffentlichten Gutachten des Verfassungsschutzes in Niedersachsen zum Landesverband der AfD auf sich hat. Mit dem Staatsrechtler Dr. Ulrich Vosgerau erörtern wir die Frage, ob es noch dem staatlichen Neutralitätsgebot entspricht, wenn ein Aktionsbus auf deutschen Schulhöfen die Verhaftung der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel simuliert. Und Michael R. Moser kommentiert den Internetpranger einer Kölner Beratungsstelle gegen „rechts“.
Hier kann ich auch einen kleinen Hinweis geben. Es gab vor einigen Jahren einen Film über unseren Bauernhof, der vom SWR gedreht wurde und dort gezeigt wurde. Jetzt, nach Fertigstellung der Baumaßnahme und weil ein Generationenwechsel in der Leitung bevorsteht, hat sich der SWR entschieden, nochmal darüber zu berichten. Die Filme sind abrufbar und geben einen tollen Einblick, wie hier gearbeitet wird und wie das Miteinander auf dieser Hofgemeinschaft gelebt wird. In Grünstadt feiern wir das mit einem besonderen Kinoabend, bei dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, Spender und Unterstützer gemeinsam dabei sind. Das ist etwas ganz anderes, als es nur auf dem Bildschirm zu sehen. Dann können die Zuschauer direkt draufklicken und sich alles anschauen. Habt ihr irgendwann daran gedacht, auch online was zu machen? Ja, darüber denken wir immer wieder nach, haben es aber bisher nicht umgesetzt, bis auf den Wein. Gerade bei Lebensmitteln ist das Thema nicht so einfach. Wenn es um Frische, tiefgekühltes Fleisch oder die Einhaltung der Kühlkette geht, muss alles sehr gut durchdacht sein. Deshalb sind wir da noch zurückhaltend. Wie lange bist du jetzt bei der Lebenshilfe? Ich bin wieder seit Januar 2008 bei der Lebenshilfe. Zurückgekommen bin ich, weil ich schon 1996 meinen Zivildienst hier gemacht habe. Danach war ich eine Zeit lang unterwegs und bin dann wieder hier gelandet. Was sind die nächsten Pläne der Lebenshilfe? Wo braucht ihr Unterstützung? Wir haben viele Baumaßnahmen, die anstehen. Unser Landschaftspflegebereich muss modernisiert werden, vor allem die Gewächshäuser, die nicht mehr den heutigen Standards entsprechen. Ein ganz großes Thema ist aber das Wohnen. Wir haben aktuell 139 Namen auf der Warteliste. Konkret geht es in der Versorgungsregion Bad Dürkheim und Neustadt an der Weinstraße um knapp 100 Menschen, für die es derzeit keine passenden Wohnangebote gibt. Das ist besonders schwierig, weil Familien uns oft schon seit der Frühförderung kennen und sich immer gut aufgehoben gefühlt haben. Umso härter ist es, wenn wir heute sagen müssen: Wir können aktuell kein Angebot machen. Dazu kommt die Frage der Personallage. Wenn wir neue Angebote schaffen wollen, müssen wir auch überlegen: Woher bekommen wir die Fachkräfte? Können wir die Qualität halten, die wir leisten möchten? Außerdem verändert sich unser Klientel. Es gibt mehr Menschen aus dem Autismus-Spektrum, mehr sehr komplexe Fälle und auch Doppeldiagnosen, bei denen neben einer kognitiven Beeinträchtigung noch eine psychische Komponente dazukommt. Da stellen wir uns intern und gemeinsam mit dem Landesverband der Lebenshilfe in Mainz die Frage: Für wen sind wir zuständig, und können wir das unter den aktuellen Bedingungen überhaupt leisten? Was die Zahlen betrifft: Wir haben aktuell etwa 800 Betreuungsplätze. Als ich 2012 in die Geschäftsführung gewechselt bin, waren es ungefähr 550 Plätze. Die Entwicklung ist also klar steigend. Bei bestimmten Behinderungsbildern könnten Zahlen auch rückläufig sein. Beim Down-Syndrom / Trisomie 21 spielen zum Beispiel medizinische Möglichkeiten in der Schwangerschaft eine Rolle. Gleichzeitig sorgt der medizinische Fortschritt aber auch dafür, dass mehr Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen überleben und später Unterstützung brauchen. Bei psychischen Erkrankungen sehen wir ebenfalls eine Zunahme. Aber wenn diese im Vordergrund stehen, verweisen wir an besser spezialisierte Einrichtungen, weil wir sicherstellen wollen, dass die Menschen dort die passende Begleitung bekommen. Wie viele Lebenshilfen gibt es in Deutschland? Ich meine, es sind ungefähr 550. spannend ist, dass viele Lebenshilfen in Westdeutschland zwischen 1958 und den 1960er-Jahren gegründet wurden. In Ostdeutschland kam mit der Wende nochmal eine zweite Gründungswelle. Auch unsere Lebenshilfe war daran beteiligt. Sigmund Krämer, unser Gründer, hat mit seinem Know-how beim Aufbau in Bad Doberan und Kühlungsborn geholfen und damals auch um Spenden gebeten, damit eine Anschubfinanzierung möglich wurde. #Interview #Podcast #Lebenshilfe #SevenMayer #BadDürkheim #Neustadt #Inklusion #Autismus #Doppeldiagnosen #Wohnheimplätze #Fachkräftemangel #Frühförderung #Spenden #SWR #Hofgemeinschaft #Ernstcrameri #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Moin, während die US-Amerikaner zur historischen Mondmission starten, ist bei uns die Operation Alsterfontäne wieder angelaufen. Heute Vormittag ist sie in die Höhe geschossen. 50 Meter reichen nicht ganz bis zum Mond, aber es war doch ein kleines technisches Wunder: Blohm und Voss hat die Pumpe gerade noch rechtzeitig vor Ostern repariert. Im Mittelpunkt dieser Folge steht aber die Hamburger AfD-Politikerin Nicole Jordan. Sie hat in den vergangenen Jahren viel von sich Reden gemacht und will nun aus der Partei austreten. Viel Spaß beim Hören wünscht Ole----------------------------------------------------------------Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen, Tanja Richter und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten und Themen mit Ole Wackermann am Donnerstag, 02. April 2026: +++ Hamburg-Altona: Ist endlich der Weg für 2.000 Wohnungen frei?+++Fünf Jahre lang herrschte Stillstand - jetzt kann das Holsten-Areal in Altona endlich bebaut werden. Geplant sind 2.000 Wohnungen. Rund die Hälfte sollen als Sozialwohnungen und für Studierende genutzt werden können.Mehr dazu: https://www.ndr.de/holsten-102.html+++ Hamburger Alsterfontäne sprudelt zum Start in den Frühling wieder+++Traditionell zum Frühlingsanfang ist auch die Alsterfontäne in der Innenstadt wieder zu sehen. Am Donnerstag um kurz nach 10 Uhr wurde sie eingeschaltet. Eine Pumpe schießt das Wasser etwa 50 Meter in die Höhe.Mehr dazu: https://www.ndr.de/alsterfontaene-104.html +++ Nicole Jordan tritt aus der Hamburger AfD aus+++ Eine der prominentesten AfD-Frauen in Hamburg tritt aus der Partei aus: Nicole Jordan spricht von internen Streitigkeiten und nicht mehr tragbaren politischen Positionen. Ihren Fraktionsvorsitz im Bezirk Hamburg-Mitte will sie aber behalten - obwohl der Landesverband ihren Rücktritt fordert.Mehr dazu: https://www.ndr.de/jordan-128.htmlDu hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findet ihr unter www.ndr.de/hamburgheute
Rechtsgerichtet - Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland
„Man sei der erste antizionistische Landesverband“, verkünden junge Linken-Politiker aus Niedersachsen stolz auf Instagram. In einem umstrittenen Antrag hatten sich die israelfeindlichen Kräfte auf dem Landesparteitag durchgesetzt. Seitdem heißt es offiziell: „Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab.“ Warum selbst diese entschärfte Formulierung antisemitische Tendenzen hat, Die Linke auch bundesweit mehr und mehr von antizionistischen Kräften übernommen wird und warum das für die Partei am Ende zu einem großen Problem werden könnte – darum geht es in Folge 69 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet). Außerdem: Gerrit entwirft seine eigene Theorie zur Dialektik der Antisemitismusbegriffsentwertung, und Sven erklärt noch einmal die Basics, warum Antizionismus oft in Antisemitismus umschlägt.
Bewegte Ministerin Scharrenbach weist Mobbing-Vorwürfe zurück; Kritik an Reformplänen für Regionalverkehr in NRW; SPD-Krisentreffen: Steht der Landesverband noch hinter Klingbeil?; Betrugsverdacht: Ermittler durchsuchen Wohnung von dauererkrankter Lehrerin; Moderation: Wolfgang Meyer Von WDR 5.
Die DLRG ist eine private Wasserrettungsorganisation, die Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Doch die Aufgaben der Ehrenamtlichen umfassen weitaus mehr. In "Habe die Ehre!" ist der Landesgeschäftsführer des DLRG Landesverbands Bayern, Dominic Mollocher, bei Johannes Hitzelberger zu Gast.
Der Landesvorstand der nordrhein-westfälischen AfD hat zum jährlichen Landesparteitag geladen. Ein neuer Vorstand im größten Landesverband der AfD soll gewählt werden – Ausgang ungewiss. Dazu ein Gespräch mit Christoph Ullrich, WDR-Landespolitik. Von WDR5.
Der Tag zwischen Ems und Hase | Nachrichten aus Niedersachsen
Das Emsland investiert in seine Zukunft als Wasserstoff-Standort/ Ex-OB von Osnabrück klagt vergeblich gegen Wohnungsbau in der Nachbarschaft
Krisendiplomatie in Genf zu Iran und Ukraine: Chance oder Charade? Konjunktur-Umfrage: Warum kommt die Wirtschaft nicht in die Gänge? AfD Niedersachsen: Verfassungsschutz stuft Landesverband zu "Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung" hoch. Moderation: Katrin Schmick Von WDR 5.
Dr. Victoria Witt und Dr. Anne Marcic sind die neuen Vorsitzenden im Landesverband der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Schleswig-Holstein. Im Podcast erläutern Sie, was Sie erreichen möchten und was den ÖGD so reizvoll macht – auch für Ärzte.
Lindner, Nadine www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Um den Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland voranzutreiben, hat ein Bündnis einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt. "Der wichtigste Punkt ist wahrscheinlich Begegnung", sagt Alexander Sperling, Landesverband der jüdischen Gemeinden Westfalen-Lippe. Von WDR 5.
Diesen Sommer wurde in Nizza ein Abkommen zum Schutz der Weltmeere unterzeichnet. Bayern ist zwar vom Meer weit entfernt, aber trotzdem eines der wasserreichsten Bundesländer in Deutschland. Wir haben uns gefragt, welchen Beitrag Bayern zum Gewässerschutz leistet. Wie kommen Bayerns Gewässer mit dem Klimawandel und anderen Bedrohungen zurecht? Wie wird die Natur geschützt? Und welche Vorteile bietet das für die Menschen im Freistaat? Um das und noch mehr herauszufinden, sprechen wir mit Dr. Stefan Ossyssek vom bayerischen Landesverband des Bund Naturschutz. Er erklärt uns, wie Klimawandel und Artensterben zusammenhängen, weshalb wir mehr renaturierte Flüsse brauchen und wie Gewässerschutz auch in Großstädten wie München funktionieren kann. Moderation, Redaktion und Skript: Daniel Kuhn, Philipp von Praun Schnitt: Mira Finger, Tayiba Aliyar Postproduktion und Sendeleitung: Mona Wölpert --------------- Fußnoten ist ein M94.5-Podcast. © M94.5 - ein Angebot der MEDIASCHOOL BAYERN. Lust auf mehr junge & frische Formate?
Als gewaltige, alles mit sich reißende Flutwelle schoss die Ahr am 14. Juli 2021 durch das Tal. Sie zerstörte Häuser und Straßen, 134 Menschen verloren ihr Leben, tausende ihr Zuhause Innerhalb weniger Stunden verwandelte sich die malerische Region in ein Trümmerfeld. Vier Jahre später blicken wir zurück - und nach vorn. Wie geht es den Menschen? Was wurde aus den Versprechen der Politik? Wir sprechen mit der Landrätin von Ahrweiler Cornelia Weigand über die Flutnacht und den aktuellen Stand des Wiederaufbaus. Katharina Scharping, Psychiaterin in Neuenahr-Ahrweiler, erzählt uns wie die Ereignisse die Menschen auch vier Jahre später noch belasten. Außerdem sprechen wir mit Sören Ringel, der aktuell mit dem Fluthilfecamp “We AHR back” historische Bauten der Ahrregion wiederaufbaut. Gemeinsam mit Norbert Fischer vom Landesverband der Feuerwehr werfen wir außerdem einen Blick auf den Katastrophenschutz in Hessen und welche Lehren aus der Flut im Ahrtal gezogen wurden. Podcast-Tipp: nah dran - Flut in Texas: Katastrophe im Feriencamp Die Sturzflut in Texas hat das Ferienparadies "Camp Mystic" in ein Katastrophengebiet verwandelt. Über 120 Menschen sind bei der Flut insgesamt in Texas ums Leben gekommen. Das Ausmaß der Naturkatastrophe erinnert an die Ahrtal-Flut vor vier Jahren in Deutschland. Besonders im Fokus: Die Warnsysteme. Gab es Versäumnisse bei der Frühwarnung? Unsere ARD-Korrespondentin in Washington, Nina Barth, hat die Ereignisse in Texas intensiv verfolgt. Sie erklärt, warum dieses tragische Ausmaß der Flut in Texas hätte verhindert werden können und wer jetzt die Verantwortung übernimmt. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner - egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:be944392429a74c3/
Als gewaltige, alles mit sich reißende Flutwelle schoss die Ahr am 14. Juli 2021 durch das Tal. Sie zerstörte Häuser und Straßen, 134 Menschen verloren ihr Leben, tausende ihr Zuhause Innerhalb weniger Stunden verwandelte sich die malerische Region in ein Trümmerfeld. Vier Jahre später blicken wir zurück - und nach vorn. Wie geht es den Menschen? Was wurde aus den Versprechen der Politik? Wir sprechen mit der Landrätin von Ahrweiler Cornelia Weigand über die Flutnacht und den aktuellen Stand des Wiederaufbaus. Katharina Scharping, Psychiaterin in Neuenahr-Ahrweiler, erzählt uns wie die Ereignisse die Menschen auch vier Jahre später noch belasten. Außerdem sprechen wir mit Sören Ringel, der aktuell mit dem Fluthilfecamp “We AHR back” historische Bauten der Ahrregion wiederaufbaut. Gemeinsam mit Norbert Fischer vom Landesverband der Feuerwehr werfen wir außerdem einen Blick auf den Katastrophenschutz in Hessen und welche Lehren aus der Flut im Ahrtal gezogen wurden. Podcast-Tipp: nah dran - Flut in Texas: Katastrophe im Feriencamp Die Sturzflut in Texas hat das Ferienparadies "Camp Mystic" in ein Katastrophengebiet verwandelt. Über 120 Menschen sind bei der Flut insgesamt in Texas ums Leben gekommen. Das Ausmaß der Naturkatastrophe erinnert an die Ahrtal-Flut vor vier Jahren in Deutschland. Besonders im Fokus: Die Warnsysteme. Gab es Versäumnisse bei der Frühwarnung? Unsere ARD-Korrespondentin in Washington, Nina Barth, hat die Ereignisse in Texas intensiv verfolgt. Sie erklärt, warum dieses tragische Ausmaß der Flut in Texas hätte verhindert werden können und wer jetzt die Verantwortung übernimmt. Für „nah dran“ erzählen unsere Reporterinnen und Reporter jeden Freitag, was sie bei ihren Recherchen erlebt haben. Sie werfen einen Blick hinter die Nachrichten, hören Betroffenen zu und erleben selbst mit, wovon die meisten nur kurz in den wöchentlichen Schlagzeilen lesen. Näher ran als sie kommt keiner - egal ob im Ausland, in der Hauptstadt oder direkt vor unserer Tür in der Region. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:be944392429a74c3/
Theeme vun haut: Bodycams fir d'Police, Landesverband kritiséiert CFL, Staatsvisitt Mattarella, international Noriichten, Futtball, Tennis a Vëlossport.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist ein Jahr nach Gründung in der Krise. Auf den Höhenflug folgte das Debakel bei der Bundestagswahl und nun der Machtkampf mit dem Thüringer Landesverband. Wozu braucht Deutschland das BSW noch? Wir fragen den Berliner Landesvorsitzenden der Partei, Alexander King. Das Weltwirtschaftsforum hat seinem Gründer und langjährigen Chef Klaus Schwab den Stuhl vor die Tür gesetzt. Die Hintergründe erläutert die Journalistin und Buchautorin Miryam Muhm. Ein E-Auto laden in fünf Minuten – das verspricht der chinesische Autohersteller BYD. Welche Neuheiten auf der Messe Auto Shanghai noch präsentiert worden sind und welche Figur die deutschen Hersteller dort gemacht haben, erfahren wir vom Journalisten und Autoexperten Oliver Lauter. Die Welt der Freiheitsfeinde, die die Menschheit versklaven wollen, sieht ihrem Ende entgegen – meint Ines Taraschonnek im Kommentar.
Verlegen, veranstalten, vernetzen und die Kaisermania. Anika Jankowski ist Verlegerin und Veranstalterin bei Oh, my music!, mit einem besonderen Fokus auf ihre sächsische Heimatstadt Dresden. Darüber hinaus engagiert sie sich im Vorstand von Music Women Germany* sowie in verschiedenen regionalen Netzwerken wie Music S Women, Wir gestalten Dresden und dem Landesverband für Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. Im Redfield Podcast berichtet Jankowski von ihrer Karriere in der Veranstaltungsbranche, die bereits als Schülerin begann. Sie studierte Kulturmanagement in Görlitz und absolvierte später einen Master in Musikmanagement in Österreich. Mit viel Enthusiasmus und wenig Startkapital gründete sie 2012 ihren eigenen Musikverlag Oh, my music! – heute einer der wichtigsten Rock-/Pop-Verlage in Sachsen. Anika gibt Einblicke in die Herausforderungen des modernen Verlagsgeschäfts, erläutert den Mehrwert von Songcamps, spricht über Förderstrukturen und erklärt, wie sie die Rolle von Verlagen in der Zukunft einschätzt. Ein Exkurs führt in die Dresdner Musikkultur, die laut Stadtverwaltung „weltweit einen exzellenten Ruf“ genießt. Anika beleuchtet dabei die Rolle von lokalen Clubs, aber auch Künstler:innen wie Roland Kaiser – und ordnet ein, wie vielseitig und zugleich strukturell herausfordernd das Kulturleben in Dresden ist. Darüber hinaus spricht sie über ihre Motivation, sich für Diversität, Gleichstellung und Vernetzung in der Musikbranche einzusetzen – und warum Engagement in Verbänden und Netzwerken mehr ist als ein Ehrenamt. www.ohmymusic.de www.redfield-podcast.de
US-Präsident Trump unterzeichnet zahlreiche Dekrete, US-Ausstieg aus dem Klimaabkommen von Paris, Rückzug der USA aus der Weltgesundheitsorganisation, US-Präsident Trump erklärt entlang der Grenze zu Mexiko den nationalen Notstand, Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos, Landesverband der AfD in Sachsen bleibt "gesichert rechtsextremistisch", Tote und Verletzte bei Hotelbrand im türkischen Skigebiet, Beginn "Jahr zum Erhalt der Gletscher" der Weltorganisation für Meteorologie, Handball-WM: Deutschland gegen Dänemark, Das Wetter
Der grüne Kreisverband Pankow steht Kopf. Der Skandal weitet sich aus, erreicht den Landesverband und geht bis in den Bundesvorstand. Eine Kommunalpolitikerin wirft einem Bundestagsabgeordneten sexuellen Missbrauch vor. Die Queerpolitikerin und Mitarbeiterin in der grünen Abgeordnetenhausfraktion bezeichnet sich als autistisch, links und chronisch wütend. Doch jetzt richtet sich die Wut gegen sie. Hat sie mit falschen Vorwürfen den etablierten Politiker versucht zu vernichten? Marcel Joppa und Benjamin Gollme räumen nicht nur hinter den Grünen auf. Sie feiern die USA und bereiten sich auf den neuen Präsidenten vor. In Trump we trust?
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán sorgt mit kontroversen Äußerungen für Aufsehen. Die BSW-Führung gerät mit ihrem Thüringer Landesverband aneinander. Und ein BVG-Mitarbeiter verliert wegen eines Facebook-Posts seinen Job. Das ist die Lage am Freitagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Auftritt von Gerhard Schröder und Viktor Orbán in Wien: Der bizarre Gipfel der Putin-Freunde Koalitionsverhandlungen: Thüringer BSW beugt sich Wagenknechts Kritik – ein bisschen Gefeuert wegen Fotomontage auf Facebook: Wann ist ein Post auf Social Media ein Kündigungsgrund?+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Festakt in Bonn: 75 Jahre Bundesrat // Kinofest 2024 zum Schnäppchenpreis Von Michael Brocker.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) wäre bereit eine CDU-geführte Minderheitsregierung zu tolerieren. Er fordert die CDU aber auch zu Gesprächen mit seinem Landesverband auf. „Wir sind willens, eine demokratische Mehrheitsregierung auch aktiv zu begleiten, denn die Demokratie muss gewinnen und nicht irgendwelche parteipolitischen Makel oder Spielereien“. Ramelow erinnerte an die letzten fünf Jahre Minderheitsregierung. „Gehört sich doch, dass diejenigen, die fünf Jahre lang zusammen direkt oder indirekt Verantwortung getragen haben – und das war Rot-Rot-Grün gemeinsam mit der CDU – in dieser Phase zusammenstehen und sich nicht auf das Spiel der bundespolitischen Ausgrenzung einlassen.“In ihren Buch „Defekte Debatten“ analysieren Deutschlandfunk Kultur-Moderator Korbinian Frenzel und die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach kundig und konstruktiv, warum der Diskurs in diesem Land so verhärtet ist und wie wir aus der Lage wieder herauskommen. Die Dauer-Krisen und die Empörungskultur in den sozialen Medien hätten die Gesellschaft erschöpft und dünnhäutig gemacht, sagt Reuschenbach im Gespräch mit Michael Bröcker. „Ein großes Problem ist, dass wir nicht bereit sind, anderen zuzugestehen, dass sie Zweifel haben.“ Frenzel und Reuschenbach schlagen zehn konkrete Maßnahmen vor, wie das Land wieder besser zueinander findet.Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/registrierung.Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlman@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen sind viele Menschen besorgt, wie die AfD abschneiden wird - denn der thüringische Landesverband der Partei gilt als "gesichert rechtsextrem". Vor Kurzem hat Bundeskanzler Scholz explizit vor AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke gewarnt. Scholz sagte: "Der Mann spricht wie ein Nazi." - Wie die Nazis sprechen oder sprachen, das hat wohl niemand so akribisch analysiert wie der jüdische Romanist Victor Klemperer: In seinem 1947 veröffentlichten Werk "LTI - Notizen eines Philologen" beschreibt er präzise, was die Lingua Tertii Imperii (Lateinisch für "die Sprache des Dritten Reichs") ausmachte. Welche Parallelen gibt es zwischen dem Sprachgebrauch im Nationalsozialismus und dem der AfD heute? Und was können wir tun, um keine vorbelasteten Begriffe zu übernehmen? - Ein Gespräch mit der Sprachwissenschaftlerin Julia Cortis.
Juristische Schlappe für die AfD: Der Verfassungsschutz darf den bayerischen Landesverband der Partei beobachten - und er darf die Öffentlichkeit auch darüber informieren. Das hat das Verwaltungsgericht München entschieden. Unsere Moderatorin Katja Strippel sprach mit der Redakteurin der Landespolitik Julia Kammler über die Auswirkungen des Urteils.
War früher alles besser? Besonders in Krisenzeiten sehnen sich viele nach der Vergangenheit. »Wenn man zurückschaut, dann kennt man die Katastrophen schon«, sagt SPIEGEL-Reporterin Nadia Pantel. Sie ist kurz vor der Wahl durch Europa gereist und hat einem mächtigen Gefühl nachgespürt, der Nostalgie. »Wenn politische Parteien eine geschönte Vergangenheitsvision in das Zentrum ihrer programmatischen Arbeit stellen, dann ist das eigentlich ein Ausdruck von Ideenlosigkeit und Hilflosigkeit.« Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger erwarte von der Politik jedoch »keine schönen Erzählungen über gestern, sondern Ideen für heute und morgen«, sagt Nadia Pantel im Podcast. Zeitgleich mit der Europawahl finden in Thüringen die Stichwahlen für kommunale Ämter statt. Der rechtsextreme Landesverband der AfD ist mit neun Kandidaten in der zweiten Runde vertreten. SPIEGEL-Korrespondent Steffen Winter stammt selbst aus Thüringen und weiß, wie viele Menschen in seiner Heimat der Vergangenheit nachhängen. Im Podcast erzählt er davon, wie der erste AfD-Landrat Robert Sesselmann in der Realität angekommen ist. Das Beispiel zeigt: Ein Kommunalpolitiker führt keine Friedensverhandlungen mit Russland, auch wenn er mit dem Thema Wahlkampf gemacht hat. Doch die Hoffnung, Rechte würden sich im Amt selbst entzaubern, ist eine Illusion. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge: Wie Europas Rechte von der Nostalgie der Wähler profitieren Der Praxisschock des Robert Sesselmann »Die AfD hat bei ihrem Personal ein Angebotsproblem« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Bernhard, Henry www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Moritz, Alexanderwww.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Friedrich Merz hat nicht ein Problem. Er hat gleich zwei: NRW-Ministerpräsident und CDU-Landeschef Hendrik Wüst und der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder. Diese beiden bereiten Merz und der Union ein unerwünschtes Deja-Vú. Wieder gibt es in der Union - wenn auch noch verdeckt - einen Machtkampf darum, wer im kommenden Jahr Kanzlerkandidat wird. In dieser Ausgabe sprechen die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski über eindeutig uneindeutige Signale von Hendrik Wüst, über die missglückte Reaktion von Friedrich Merz auf den uniformierten und nicht nur deswegen umstrittenen Auftritt von Claudia Pechstein beim CDU-Parteitag und die Frage, ob der eine oder der andere Markus Söder auf seine Seite ziehen kann. Im Interview der Woche: Steffi Lemke, Bundesumweltministerin. Sie spricht über die Schwierigkeiten beim Klimaschutz, die Fehler der Grünen in der Kommunikation und die Zusammenarbeit mit der FDP in der Ampel. Außerdem: Verkehrswende, aber in die falsche Richtung: Wie die Berliner CDU-Verkehrssenatorin die Politik ihrer grünen Vorgänger zurückzudrehen scheint. Nordrhein-westfälische SPD: Wie Jochen Ott seinen Landesverband neu aufstellen will. Ultimatum an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Pioneer-Chefkorrespondent Rasmus Buchsteiner über die Pläne der Union für ARD und ZDF. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Frank Sarfeld, Politik-Berater und Kommunikationsexperte.
Stell dir vor, die Badesaison ist eröffnet, aber immer mehr Schwimmbäder können nicht mehr öffnen. Das ist allerdings keine bloße Vorstellung mehr, sondern trockene Realität. Öffentliche Bäder sind ein Zuschussgeschäft, hohe Gewinne werfen nur noch die Luxus-Mega-Thermen ab, und wer es sich leisten kann, hält sich einen privaten Swimming-Pool im heimischen Garten. An Bademeister*innen mangelt es. Gleichzeitig wird die Zahl der Nichtschwimmer größer. Was geht uns verloren, wenn das öffentliche Schwimmbad immer mehr in Bedeutungslosigkeit versinkt? Wie viel sollte uns eine gute Freibadkultur wert sein? Und wie können wir sie retten und wiederbeleben? Diesen Fragen gehen wir auf den Grund - im Gespräch mit Michaela Fisseler-Weinrich vom Landesverband der Schwimmmeister Hessen, mit Christian Mankel von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen, mit dem Architektur-Historiker Dr. Matthias Oloew und mit dem Evolutionsbiologen Prof. Carsten Niemitz.