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2005 veröffentlicht Dan Everett, ehemaliger Missionar und jetzt Linguist, einen zutiefst kontroversen Aufsatz über die Sprache und das Volk der Pirahã, das tief im Amazonasgebiet lebt. Von der wissenschaftliche Community wurden ihm bald Rassismus und Unwissenschaftlichkeit vorgeworfen, doch die Medien waren fasziniert. Dass Dan Everett seine Hypothesen immer wieder wiederholte hat und zusätzlich jemand ist, der gerne in der Öffentlichkeit steht, hat alles nur noch mehr befeuert. Wir klären in dieser Folge, was Everett eigentlich behauptet hat, was das für die Linguistik bedeutet hat und was davon heute geblieben ist.Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Links:Tonaufnahme eines Pirahã: https://youtu.be/SHv3-U9VPAs?si=Nx6P6y4Gta9OoHZbÜber die Pirahã: https://pib.socioambiental.org/en/Povo:Pirah%c3%a3Pirahã im World Atlas of Language Structure (WALS): https://wals.info/languoid/lect/wals_code_prhDan Everett über die Pirahã: https://daneverettbooks.com/about-dan/about-the-pirahas/(nicht ganz unproblematischer) 3Sat-Beitrag über Dan Everetts Forschung bei den Pirahã: https://www.youtube.com/watch?v=CjSG_PfmuK8 ___ Die in der Folge erwähnten Aufsätze (chronologisch):Daniel Everett (2005): „Cultural Constraints on Grammar and Cognition in Pirahã. Another Look at the Design Features of Human Language“, in: Current Anthropology 46.4, S. 621-646.Andrew Nevins, Devid Pesetsky, Cilene Rodrigues (2009): „Pirahã Exceptionality. A Reassessment“, in: Language 85.2, S. 355-404. Daniel Everett (2009): „Pirahã Culture and Grammar. A Respone to Some Criticisms“, in: Language 85.2, S. 405-442. Andrew Nevins, Devid Pesetsky, Cilene Rodrigues (2009): „Evidence and argumentation. A reply to Everett (2009)“, in: Language 85.3, S. 671-681. ___ Abdruck von Everetts Aufsatz von 2005 mit einer kurzen Einordnung und Bibliographie der Kontroverse:Kap. "H. Linguistische Diskussionen", aus: Ludger Hoffmann (Hg.) (2019): Sprachwissenschaft. Ein Reader, 4. aktualisierte und erweiterte Auflage, Berlin/Boston, S. 1031-1087. ___ Das Buch von Dan Everett über seine Zeit bei den Pirahã:im englischen Original: Daniel Everett (2008): Don't Sleep, There Are Snakes. Life and Language in the Amazoian Jungle, New York.in deutscher Übersetzung: Daniel Everett (2010): Das glücklichste Volk. Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas, übers. v. Sebastian Vogel, München.Alle Literatur ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Vor fast zehn Jahren habe ich meinen Traum begraben, Künstler zu werden. Ich war in der zwölften Klasse, hatte Kunstabitur und stellte meinem Kunstlehrer die Frage, wie man als Künstler erfolgreich wird. Seine Antwort: viel Glück und die richtigen Beziehungen. Ich gab auf, studierte Jura, dann Linguistik, und dachte, das wäre das Ende meiner Kunst-Geschichte. Was dann kam, hatte ich nicht erwartet. In dieser Folge erzähle ich die komplette Geschichte der Ikonenschmiede. Wie aus einer Zugfahrt nach Regensburg, einem Microsoft-Manager aus Moskau und einer Kunststudentin aus Cardiff eine Bewegung wurde, die heute über sechshundert Künstler trägt. Und warum der Traum, den ich damals begraben habe, mich zu einem viel größeren Traum geführt hat. Einem Traum, der jetzt wahr wird.
Der erste Mai ist ein Feiertag, aber auch ein politischer Tag, an dem unter anderem für bessere Arbeitsbedingungen gekämpft wird. Das ist vor allem daran erkennbar, dass viele Forderungen in den Raum gestellt werden, zahlreiche Diskussionen stattfinden und politisch-kommunikative Aushandlungen zu beobachten sind. Aber welche Macht auf die politischen Entscheidungsprozesse hat eigentlich Sprache? In dieser Folge geht es um die Wirkung der Sprache und ihre Rolle in unserem sozialen und politischen Zusammenleben. Anhand sprachphilosophischer Exkurse zu Theorien von Austin und Searle, Habermas und Arendt beleuchten wir, wie Sprechen Wirklichkeit formt, politische Handlungen ermöglicht und zur Aushandlung eingesetzt wird. Gleichzeitig schauen wir auf die „dunkle Seite der Sprache“, da sie auch ein mächtiges strategisches Werkzeug ist, welches zur Entmächtigung und Abwertung eingesetzt werden kann. Anhand von drei konkreten sprachwissenschaftlichen Phänomenen untersuchen wir genauer, wie dieser Prozess tatsächlich ablaufen kann. Viel Spaß beim Hören!Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ---Grundlageliteratur: Henning, Tim, Nikola Anna Kompa & Christian Nimtz. 2025. Die dunkle Seite der Sprache. C.H.BECK.Lobenstein-Reichmann, Anja. 2017. Eigenes und Fremdes konstruieren. In Thomas Niehr, Jörg Kilian & Martin Wengeler (Hrsg.), Handbuch Sprache und Politik, Band 2, 811–832. Helmut Buske Verlag.Meints-Stender, Waltraud. 2020. Politik und Sprache – Anmerkungen zum Verständnis von Handeln und Sprechen bei Hannah Arendt. In Ingo Juchler (Hrsg.), Politik und Sprache: Handlungsfelder politischer Bildung, 23–30. Springer Fachmedien. Nöllke, Matthias. 2019. Die Sprache der Macht: Wie man sie durchschaut. Wie man sie nutzt. 3. Auflage. Haufe-Lexware.Süßebecker, Katrin. 2022. Zum Zusammenhang von Macht und Sprache. In Nico Leonhardt, Anne Goldbach, Lucia Staib & Saskia Schuppener (Hrsg.), Macht in der Schule. Wissen – Sichtweisen – Erfahrungen. Texte in Leichter Sprache, Einfacher Sprache und Fachsprache, 100–110. Verlag Julius Klinkhardt. Literatur zur Vertiefung:Brunkhorst, Hauke, Regina Kreide & Cristina Lafont (Hrsg.). 2009. Habermas-Handbuch. J.B. Metzler. Searle, John R. 2004. Ausdruck und Bedeutung: Untersuchungen zur Sprechakttheorie (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 349). Suhrkamp.Searle, John R. 2019. Sprechakte: ein sprachphilosophischer Essay (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 458). 13. Auflage. Suhrkamp. Links aus dem Internet:DGB. 2026. Tag der Arbeit: Geschichte des 1. Mai. https://www.dgb.de/mitmachen/erster-mai/geschichte-des-ersten-mai/. (15 April 2026).Klein, Josef. 2010. Sprache und Macht. Aus Politik und Zeitgeschichte. https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/32949/sprache-und-macht/. (15 März 2026).Röder, Andreas & Silvana Rödder. 2022. Sprache und Macht. Aus Politik und Zeitgeschichte. https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/geschlechtergerechte-sprache-2022/346076/sprache-und-macht/. (15 März 2026).Yours!, Linguistically. 2026. Hannah Arendt and Public Speech. Substack newsletter. LinguisticallyYours' Substack. https://linguistically.substack.com/p/hannah-arendt-and-public-speech?utm_medium=reader2. (12 April 2026). Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ---Grafiken und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Was haben Himbeeren mit Werwölfen zu tun? Und was diese wiederum mit einem Bräutigam oder dem Vergessen? Ganz klar: Alle diese Worte haben Bestandteile, die nur ein einziges Mal in der deutschen Sprache vorkommen: Him-, Wer-, -gam und gess-. Jakob erklärt uns in dieser Folge, was es mit diesen sogenannten unikalen Morphemen auf sich hat: Woher kommen sie, warum gibt es sie und was bedeuten sie?Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Links & Literatur: Artikel „Bräutigam“, „Brombeere“, „Himbeere“, „Nachtigall“, „vergessen“, „Werwolf“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, https://www.dwds.de/d/wb-etymwb.Artikel „буженина“ (transliteriert: buženina), in: Николай Шанский, Валерий Максимович, Васильевич Иванов, Тамара Васильевна Шанская (1971): Краткий этимологический словарь русского языка. пособие для учителей. Изд. 2-е, испр. и доп. Москва: Просвещение. стр. 61.Artikel „cranberry“, in: Etymonline. Online Etymology Dictionary, https://www.etymonline.com/word/cranberry.Artikel „galan“, in: Albert L. Lloyd, Rosemarie Lühr (Hg.) (2009): Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen, Bd. IV, Sp. 22, https://ewa.saw-leipzig.de/articles/49880.Artikel „körsbär“, in: Elof Hellquist (1948): Svensk Etymologisk Ordbok, Bd. 1, 3. Aufl., Lund, S. 552.Artikel „ver-“ in: Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache, https://www.dwds.de/wb/ver-.Geert Booij u.a. (Hg.) (2000): Morphologie. Ein internationales Handbuch zur Flexion und Wortbildung, 1. Halbband = Morphology. An International Handbook on Inflection and Word-Formation, Volume 1, Berlin/New York (darin: Artikel Nr. 14, 46, 86 und 87).Wolfgang Fleischer/Irmhild Barz (2012): Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache, 4. völlig neu bearbeitete Auflage, Berlin/Boston.Alle Literatur ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Amaze! Amaze! Amaze! Nachdem schon "Der Marsianer" ein Hollywood-Hit war, flackert mit "Der Astronaut – Project Hail Mary" nun erneut ein hochgelobter Hard-Sci-Fi-Streifen aus der Feder von Andy Weir über die Leinwände. Klar, dass wir uns im Kinosessel natürlich direkt Notizen gemacht haben: Lässt die Physik Weltraum-Mikroben wie die Astrophagen zu? Warum gibt es künstliche Schwerkraft bislang nur in der Fiktion? Und könnten Grace und Rocky als komplett unterschiedliche Spezies tatsächlich irgendwann miteinander sprechen? Das checken wir extra hard – in dieser Folge!
Unser heutiger Gast wuchs nicht mit einer Karrierevision auf – er wuchs mit einer Neugier auf. Auf Sprache, auf Technologie, auf die Frage, wie sich die Welt verändert und was das für die Menschen bedeutet. Er studierte Anglistik und Linguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, schnupperte schon als Student beim Campusradio M94.5 in den Journalismus hinein und landete schließlich beim Bayerischen Rundfunk, wo er sich als Netzjournalist einen Namen machte. Doch was ihn wirklich antreibt, begann erst so richtig, als alle Welt über ChatGPT zu reden anfing. Im Juli 2023 startete er mit seinem Team „Der KI-Podcast" – heute Deutschlands meistgehörter Podcast zum Thema Künstliche Intelligenz. Wöchentlich, verlässlich, faktenbasiert: ein Format, das er selbst als den „Drosten-Podcast für die KI-Revolution" gepitcht hatte. Seitdem erklärt er einer halben Nation, was KI wirklich kann – und was nicht. Nebenbei schreibt er monatliche Kolumnen für Brand Eins, hält Lehrveranstaltungen zur Generativen KI an der Hochschule Landshut, berät Unternehmen und Institutionen – und produziert Fiction-Podcasts, darunter das atmosphärische ARD-Hörspiel „Mia Insomnia". Das medium magazin zählte ihn 2024 zu den besten Wissenschaftsjournalisten des Jahres. Und im November 2025 erschien sein erstes Buch: ‚‚ im Goldmann Verlag. Seine zentrale These ist dabei klar: KI ist kein Monster und kein Messias. Sie ist ein E-Bike für den Verstand – leistungsstark, aber man muss noch selbst treten. Genau das ist der Kern seines Denkens: Wie Menschen mit KI nicht weniger werden, sondern mehr. Seit mehr als neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in über 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was sich weiter ändern muss. Was bedeutet KI für unsere Arbeit wirklich – jenseits von Hype und Hysterie – und welche menschlichen Fähigkeiten werden dadurch gerade wertvoller, nicht überflüssig? Er spricht von „Secret Cyborgs" – Menschen, die KI längst heimlich nutzen, ohne darüber zu reden. Was sagt das über unsere Arbeitskultur aus, und was müsste sich ändern? Und wenn er sagt, ‚‚ – was muss dann jeder Einzelne heute tun, um diesen Prozess aktiv zu gestalten statt passiv zu erleben? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Wir suchen weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näher bringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit Gregor Schmalzried. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Im Sommersemester 2026 biete ich eine thematische Vorlesung zu "Grammatik an der Schule" im Anschluss an die Vorlesung "Konstruktionsgrammatik" im Wintersemester, das mit beiden Vorlesungen korrespondierende Seminar "Morphologie" und schließlich das thematische Seminar "Barrierefreie Kommunikation" an. Auch das asynchrone Vorlesungsangebot zur "Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen" läuft weiter. Im Video stelle ich kurz Themen und Fragestellungen der Veranstaltungen vor und gebe einen Ausblick auf die Ausrichtung und Struktur der Kurse. Informationen zu den Kursen: Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen ∙ Grammatik in der Schule (in Bezug zu Konstruktionsgrammatik )∙ Morphologie ∙ Barrierefreie Kommunikation.
Der 21. Februar ist Tag der Muttersprache. Was ist das eigentlich, eine Muttersprache? Warum sitzt sie so viel tiefer im Gehirn und im Herzen als jede später erlernte Sprache? Fragen an Damaris Nübling, Professorin für Linguistik an der Uni Mainz. Von WDR 5.
In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 bereiten wir euch auf die DHd2026 in Wien vor und stellen eine weitere Stimme aus der Wiener Digital-Humanities-Landschaft vor. Wir sprechen diesmal mit Andreas Baumann, der an der Universität Wien im Bereich der digitalen Linguistik tätig ist. Im Gespräch geht es vor allem um ein zentrales Thema: Sprachvielfalt. Andreas erklärt, wie sich Sprache über verschiedene Zeiträume verändert, von Jahrhunderten bis zu wenigen Jahrzehnten, und warum Variation, Vielfalt und Komplexität dabei wichtig sind. Er untersucht diese Vielfalt sowohl innerhalb der Sprache, zum Beispiel bei Bedeutungsvarianten oder Synonymen, als auch außerhalb, etwa in verschiedenen Regionen, Sprachräumen und weltweiten Entwicklungen.
Sprachen - Was uns trennt und was uns verbindet; Verhütungsmittel - Was ist bei Männern in der Pipeline?; Videokonferenzen - Wann passen sie, wann nicht?; Baustellen-Aushub - Nutzlos oder wiederverwertbar?; Flugangst - warum Chantal jahrelang nicht fliegen konnte; Handyfreie Schule - Wie bewähren sich "Handytaschen" in der Praxis?; HPV-Impfung - Große Studie zeigt positive Nebenwirkungen; Neuer Nutri-Score ist strenger; Moderation: Marlis Schaum. Von WDR 5.
Lesen fühlt sich selbstverständlich an – und ist doch eines der größten kognitiven Wunder des Menschen. In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die faszinierende Welt des Lesens: von einem klassischen psychologischen Experiment (dem Stroop-Effekt) über die Geschichte der Schrift bis hin zu den komplexen kognitiven Prozessen, die beim Lesen gleichzeitig ablaufen. Wir klären, warum Lesen weit mehr als das Entschlüsseln von Buchstaben ist, wie unser Gehirn zwischen Lauten, Wortbildern und Bedeutungen vermittelt und weshalb wir selbst verdrehte Wörter oft problemlos verstehen. Dabei schauen wir uns nicht nur an, wie Lesen funktioniert, sondern auch, warum es eine zentrale Voraussetzung für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung ist. Eine Folge über Lesen als Kulturtechnik, kognitiven Hochleistungsprozess und gesellschaftliche Schlüsselkompetenz. Viel Spaß beim Hören! Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ---Literatur: Kindl, Juliane & Wolfgang Lenhard. 2023. A meta-analysis on the effectiveness of functional literacy interventions for adults. Educational Research Review 41. 100569. https://doi.org/10.1016/j.edurev.2023.100569. Lenhard, Wolfgang. 2024. Leseverständnis und Lesekompetenz. W. Kohlhammer GmbH. https://doi.org/10.17433/978-3-17-042763-1. Radach, Ralph, Thomas Günther & Lynn Huestegge. 2012. Blickbewegungen beim Lesen, Leseentwicklung und Legasthenie. Lernen und Lernstörungen. Hogrefe AG 1(3). 185–204. https://doi.org/10.1024/2235-0977/a000019. Schotter, Elizabeth R. & Brian Dillon. 2025. A beginner's guide to eye tracking for psycholinguistic studies of reading. Behavior Research Methods 57(2). 68. https://doi.org/10.3758/s13428-024-02572-4. ---weitere Links: Schnelllesen trainieren? Ein Youtube-Video von Quarks Dimension Ralph: https://www.youtube.com/watch?v=wJTdgimaRLEAllgemeine Informationen auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Lesen.Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ---Grafiken und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Geschlechtergerechte Sprache – warum sie uns alle angehtSprache begleitet unseren Vereins- und Verbandsalltag ständig – in E-Mails, auf Flyern, der Website, Social Media, Zeitungen und Magazinen, in Reden und Satzungen. Doch ist sie wirklich so neutral, wie wir oft denken? In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum geschlechtergerechte Sprache mehr ist als Sternchen oder Doppelpunkte und weshalb sie eine zentrale Rolle für Respekt, Sichtbarkeit und Willkommenskultur spielt.Ausgangspunkt ist ein Infoabend des RSB, der viele Fragen, Diskussionen und Aha-Momente ausgelöst hat. Ein Abend – und diese Folge – wurden maßgeblich geprägt von unserem Gast:
Geschlechtergerechte Sprache – warum sie uns alle angehtSprache begleitet unseren Vereins- und Verbandsalltag ständig – in E-Mails, auf Flyern, der Website, Social Media, Zeitungen und Magazinen, in Reden und Satzungen. Doch ist sie wirklich so neutral, wie wir oft denken? In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum geschlechtergerechte Sprache mehr ist als Sternchen oder Doppelpunkte und weshalb sie eine zentrale Rolle für Respekt, Sichtbarkeit und Willkommenskultur spielt.Ausgangspunkt ist ein Infoabend des RSB, der viele Fragen, Diskussionen und Aha-Momente ausgelöst hat. Ein Abend – und diese Folge – wurden maßgeblich geprägt von unserem Gast:
Alle 2 Wochen stirbt eine der etwa 7000 gesprochenen Sprachen dieses Planeten aus. Am Ende unseres Jahrhunderts, im Jahr 2100, so die pessimistischsten Schätzungen, werden gerade einmal 700 Sprachen übrig sein - weltweit. In dieser Folge spricht Jakob über das, was passiert, wen niemand mehr eine Sprache spricht: sie stirbt aus. Wie es soweit kommen kann, wie genau das abläuft und welche Folgen das für uns Menschen als Ganzes hat, erfahrt ihr in dieser Woche. Das Gute vorab: bedrohte Sprachen können gerettet werden.Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Literatur: Nicholas Evans (2014): Wenn Sprachen sterben. Und was wir mit ihnen verlieren, aus dem Englischen übersetzt von Robert Mailhammer, München.Christopher Moseley (Hrsg.) (2010): UNESCO Atlas of the World's Languages in Danger, 3. völlig durchgesehene, erweiterte und aktualisierte Auflage, https://unesdoc.unesco.org/ark:/48223/pf0000187026.Christopher Moseley (2019): „Why do languages die?“, in: Caroline Myrick & Walt Wolfram (Hrsg.): The 5-Minute Linguist. Bite-sized Essays on Language and Languages, 3. Auflage, Toronto, S. 163-166.Arnfrid Schenk & Stefan Schnell (2025): Atlas der vom Aussterben bedrohten Sprachen. Von Nordfriesland bis nach Amazonien, Köln. – Große Empfehlung für alle Interessierten, auch ohne linguistische VorbildungAlle Literatur ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___ Links:Gesellschaft für bedrohte Sprachen: https://gbs.uni-koeln.de/. Auf der Seite gibt es auch eine gut ausgearbeitete Broschüre für alle Interessierten und einen Spendenlink.Tagesschau-Artikelt über Zwangsinternate in den USA und Kanada von 2022: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-indigene-kinder-101.html.___Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Wenn wir an „Sprache“ denken, stellen wir uns meist gesprochene Wörter und geschriebene Texte vor. Doch Sprache funktioniert nicht immer nur über Laute: Weltweit gibt es rund 160 bis 300 Gebärdensprachen, in denen Kommunikation visuell und räumlich erfolgt. In dieser Podcastfolge geht es genau darum – um Gebärdensprachen im Allgemeinen und die Deutsche Gebärdensprache (DGS) im Besonderen.Anhand von fünf verbreiteten Mythen zeigen wir, dass die DGS eine eigenständige und vollwertige Sprache ist und nicht einfach eine Variante der gesprochenen deutschen Sprache. Wir besprechen, wie Bewegungen im Raum und Mimik wichtige grammatische Aufgaben übernehmen, wie die Bedeutung von Gebärden entsteht und worin sich das Erlernen einer Gebärdensprache vom Aufwachsen mit einer Lautsprache unterscheidet.Die Folge richtet sich an alle, die neugierig auf Sprache, Gebärdensprache und barrierefreie Kommunikation sind. Viel Spaß beim Hören! Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade --- Im Folgenden findet ihr verschiedene Informationen und Literatur zur (Deutschen) Gebärdensprache. Grundlagenliteratur: Becker, Claudia & Hanna Jaeger. 2019. Deutsche Gebärdensprache: Mehrsprachigkeit mit Laut- und Gebärdensprache(Linguistik und Schule 6). 1. Auflage. Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag. Vertiefung:Eichmann, Hanna, Martje Hansen & Jens Heßmann (Hrsg.). 2012. Handbuch deutsche Gebärdensprache: sprachwissenschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven (Internationale Arbeiten zur Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser Band 50). Seedorf: Signum.Leuninger, Helen & Daniela Happ. 2005. Gebärdensprachen: Struktur, Erwerb, Verwendung (Linguistische Berichte 13). Hamburg: H. Buske verlag.Bross, Fabian. 2022. Jugendsprache in Gebärden? Ein kurzer Vergleich der deutschen Jugendsprache mit der jugendsprachlichen Varietät der Deutschen Gebärdensprache. 38. 16–21. https://doi.org/10.14618/sr-3-2022_bross.weitere Links: Vortrag zu Gebärdensprachen von Fabian Bross: https://youtu.be/BDrgNMuEqsY?si=KaCdnjC_6dG0Hj_x.Informationen und Wissenswertes zur Gebärdensprache von DGS-Sing Up: https://dgs-signup.de. Informationen vom Deutschen Gehörlosen-Bund e.V.: https://gehoerlosenbund.de/service/ratgeber-gehoerlosigkeit/deutsche-gebaerdensprache/.Themenseite zur Deutschen Gebärdensprache von ARD Alpha: https://www.ardalpha.de/lernen/20-jahre-deutsche-gebaerdensprache-100.html.Deutsches Wörterbuch der Deutschen Gebärdensprache: https://www.sign-lang.uni-hamburg.de/korpusdict/overview/index-de.html.Onlinekurs Einfach Gebärdenlernen: https://gebaerdenlernen.de. Allgemeine Informationen auf Wikipedia: Gebärdensprache: https://de.wikipedia.org/wiki/GebärdenspracheDeutsche Gebärdensprache: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_GebärdenspracheÖsterreichische Gebärdensprache: https://de.wikipedia.org/wiki/Österreichische_GebärdenspracheDeutschschweizer Gebärdensprache: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschschweizer_GebärdenspracheFingeralphabet: https://de.wikipedia.org/wiki/FingeralphabetAmerican Sign Language: https://de.wikipedia.org/wiki/American_Sign_LanguageBritish Sing Language: https://de.wikipedia.org/wiki/British_Sign_Language ---Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ---Grafiken und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Max Mannhart ist Gründer, Geschäftsführer und Chefredakteur von Apollo News, einem rechtskonservativen Online-Magazin. Er führt eine Redaktion von 15 festangestellten Mitarbeitern und erreicht mit Apollo-News monatlich über 3,5 Millionen Seitenbesuche. Mannhart, der keine formale journalistische Ausbildung absolviert hat, arbeitete zuvor bei Tichys Einblick und in der Chefredaktion von Julian Reichelts Nius. Er bezeichnet sich selbst als bürgerlich-liberal und positioniert Apollo News als Alternative zu klassischen Medien. Simon David Dressler, 26 Jahre alt, studiert Linguistik in Berlin und hat sich als „progressiver Populist" auf TikTok einen Namen gemacht, wo er über 50.000 Follower erreicht. Einst Werkstudent bei der CDU – eine Phase, die er heute als „Jugendsünde" bezeichnet – unterstützte er im letzten Wahlkampf die Linke und macht seitdem mit pointierten Videos linke Politik für eine junge Zielgruppe zugänglich.In dieser 3-stündigen Debatte prallen zwei Weltsichten aufeinander: Sechs Thesen strukturieren das Gespräch: von der moralischen Bewertung des Kapitalismus über Israels Rolle im Nahen Osten, die Wehrpflicht-Debatte und Identitätspolitik bis zur Frage, ob Milliardäre existieren dürfen. Der überraschende Höhepunkt: Nach stundenlangem Streit finden beide einen gemeinsamen Nenner in der Kritik am Staat selbst, der – unabhängig davon, wer regiert – zu tief in die Freiheitsrechte seiner Bürger eingreift. Eine Debatte, die zeigt, wie tief die Gräben verlaufen, aber auch, wo unerwartete Überschneidungen liegen.
Der Mensch ist "das sprachbegabte Tier". Aber können Tiere nicht auch sprechen? Hunde verstehen unsere Kommandos, Papageien artikulieren menschliche Wörter. Außerdem kommuniziert beinahe jedes Lebewesen irgendwie mit seinesgleichen oder sogar anderen Spezies und das teils auf sehr komplexe Art und Weise. Aber: reicht das aus, um von Sprache zu sprechen? Der Pfad zu einer Antwort ist schmal und steinig, doch gemeinsam können wir ihn bestreiten. Was uns am Ende erwartet, wird nicht allen gefallen.Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___Die erwähnten Forschungsprojekte:„Posthumanistische Linguistik? Kommunikative Praktiken zwischen Menschen, Tieren und Maschinen“ an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), URL: https://www.kuwi.europa-uni.de/de/professuren-mitarbeitende/sprachpraktiken-medienkulturen/emmynoethergruppe/index.html – Das Projekt sucht Teilnehmende, die regelmäßig mit Haustieren oder Sprachassistenzsystemen kommunizieren, meldet euch :)CETI-Projekt, das den Gesang von Buckelwalen erforscht: https://www.projectceti.org___Das erwähnte Youtube-Video: „Do animals have language? – Michele Bishop“ auf dem Kanal TED-Ed, veröfffentlicht am 10.09.2015, URL: https://www.youtube.com/watch?v=_1FY5kL_zXU___ Verwendete Literatur: Klaus Beck (2023): Kommunikationswissenschaft, 7. überarbeitete Auflage, Stuttgart/Münnchen/Tübingen.Eva Meijer (2018): Die Sprachen der Tiere, aus dem Niederländischen übersetzt von Christian Welzbacher, Berlin.Donna Jo Napoli (2024): „Do animals use language?“, in: The Five-Minute Linguist. Bite-sized Essays on Language and Languages, 3. Auflage, herausgegeben von Caroline Myrick und Walt Wolfram, Toronto/Buffalo/London, S. 58-62.Alle Literatur ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Ironie ist ein wichtiger Bestandteil der Alltagskommunikation: Wir gebrauchen Ironie unter Freunden, schreiben ironisch im Chat oder schauen Filme und Serien, in denen Ironie ein wichtiges Ausducksmittel ist. Doch was ist Ironie überhaupt? In dieser Folge Sprachpfade schauen wir uns an, was sich hinter der sogenannten verbalen Ironie verbirgt - mithilfe von drei klassischen pragmatischen Ironie-Theorien: Opposition, Echo und Vortäuschung. Alle drei Theorien versuchen zu erklären, wie bei der Ironie der Unterschied zwischen dem Gesagten und dem Gemeinten entsteht. Warum sich die Forschung in Sachen Ironie trotzdem nicht einig ist, diskutieren wir in dieser Folge. Hört gerne rein!Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ---Literaturempfehlungen:Markewitz, Friedrich. 2024. Ironie (Kurze Einführungen in Die Germanistische Linguistik, Band 31). Heidelberg: Universitätsverlag Winter.Garmendia, Joana. 2018. Irony. Cambridge: Cambridge University Press. Vertiefung:Lapp, Edgar. 1992. Linguistik der Ironie. Tübingen: Gunter Narr Verlag.Grice, Paul. 1991. Studies in the Way of Words: Cambridge, MA: Harvard University Press.Wilson, Deirdre & Dan Sperber. 2012. Meaning and Relevance. New York: Cambridge University Press.Clark, Herbert H. & Richard J. Gerrig. 1984. On the pretense theory of irony. Journal of Experimental Psychology: General. US: American Psychological Association 113. 121–126. Kumon-Nakamura, Sachi, Sam Glucksberg & Mary Brown. 1995. How about another piece of pie: The allusional pretense theory of discourse irony. Journal of Experimental Psychology: General. US: American Psychological Association 124(1). 3–21. ---weitere Links:Informationen zu Jonathan Swift: https://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_SwiftText des Essays "Ein bescheidener Vorschlag" von Jonathan Swift: https://de.wikisource.org/wiki/Ein_bescheidener_VorschlagInformationen zum "Abracadabra": https://de.wikipedia.org/wiki/Abrakadabra Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ---Grafiken und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Wed, 03 Dec 2025 14:04:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/2806-kapitalmarkt-stimme-at-daily-voice-trump-ist-erster-2fach-champion-an-der-wiener-borse-ubergewinnsteuer-bleibt-aber-das-boseste 4d5c53ef6b539d215ff2eddd6f9dd35f kapitalmarkt-stimme.at daily voice auf audio-cd.at. Börsenunwort 2025: Der „Zollhammer“ hat zugeschlagen Das Börsenunwort 2025 ist gekürt: Der „Zollhammer“ schlug auf die Stimmung der Finanzcommunity. Androhungen oder die tatsächliche Umsetzung von Importabgaben, Gegenzöllen und protektionistischen Maßnahmen sorgten heuer für viel Volatilität an den Märkten weltweit. Die fortdauernde Unsicherheit und starke mediale Präsenz des Themas dürfte dem Anlegerpublikum zu viel gewesen sein. Gleichzeitig stehen Handelsbarrieren dem Grundverständnis vieler Börsianerinnen und Börsianer entgegen, die auf offene Märkte und freien Handel setzen. „Trotz des vermeintlichen Zollhammers befinden sich viele internationale Indizes auf Rekordstand, so auch der heimische Leitindex. Ich sehe es positiv, dass sich viele Anlegerinnen und Anleger nicht aus der Ruhe bringen lassen und auf langfristiges, globales Wirtschaftswachstum vertrauen. Über Aktien kann jeder im eigenen Portfolio daran mitverdienen“, sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse AG. Seit 2017 lässt die Wiener Börse jährlich die heimische Finanzcommunity das Börsenunwort des Jahres nominieren. Bei der Entscheidung der Jury werden vor allem Aktualität, Relevanz und Linguistik berücksichtigt. Der „Zollhammer“ ist das erste Börsenunwort, das sich aus thematischer Sicht zum zweiten Mal den Titel sicherte: Schon 2018 – während der ersten Präsidentschaft von US-Präsident Donald Trump – sicherten sich „Strafzölle“ das Börsenunwort des Jahres. Der „Zollhammer“ folgt auf den Vorjahres-Sieger „KI-Blase“. Die weiteren Börsenunwörter bisher: 2023: Stagflation 2022: Übergewinnsteuer 2021: Inflationsgespenst 2020: coronabedingt 2019: Brexit 2018: Strafzölle 2017: Negativzinsen Unser Ziel: Kapitalmarkt is coming home. Täglich zwischen 19 und 20 Uhr. kapitalmarkt-stimme.at daily voice Playlist auf spotify: http://www.kapitalmarkt-stimme.at/spotify http://www.kapitalmarkt-stimme.at Musik: Steve Kalen: https://open.spotify.com/artist/6uemLvflstP1ZerGCdJ7YU Playlist 30x30 (min.) Finanzwissen pur: http://www.audio-cd.at/30x30 Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/apple http://www.audio-cd.at/spotify Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! 2806 full no Christian Drastil Comm. (Agentur für Investor Relations und Podcasts)
In dieser Folge wagen wir uns auf okkulte Pfade und besprechen die aus dem Frühmittelalter überlieferten Zaubersprüche des Althochdeutschen. Neben den originalen Zaubersprüchen bekommt ihr obendrein auch noch die wissenschaftlich fundierte Erklärung zu hören, wie Zaubersprüche überhaupt funktionieren (sollen). Zauberei war im Mittelalter ein fester Bestandteil der Lebensrealität und mit Magie wurden im Mittelalter Pferde geheilt, Parasiten entfernt und Bienen eingefangen - wie? Lasst euch verzaubern und hört rein!*Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Vielen Dank an Lisa Dücker fürs Einsprechen der Zaubersprüche!Der Blog, den Lisa zusammen mit einer Kollegin betreibt: https://derzwiebel.wordpress.com/Lest rein - er ist sehr gut! ___ Weiterführende Literatur: Wolfgang Beck (2011): Die Merseburger Zaubersprüche, 2. korrigierte Auflage, Wiesbaden.Wolfgang Beck (2022): Die Merseburger Zaubersprüche. Eine Einführung, 3. erweiterte Auflage, unter Mitarbeit von Markus Cottin, Petersberg. (Fürs kleine Lesen)Rolf Bergmann (Hg.) (2013): Althochdeutsche und altsächsische Literatur, Berlin/Boston.Darin: Wolfgang Beck: „Merseburger Zaubersprüche“, S. 258-263;Falko Klaes: „Trierer Pferdesegen“, S. 469-470;Stefanie Stricker: „Lorscher Bienensegen“, S. 238-239;Stefanie Stricker: „Pro nessia / Contra vermes“, S. 374-376.Stephan Müller (Hg.) (2022): Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie, übersetzt und kommentiert von Stephan Müller, Ditzingen.Monika Schulz (2003): Beschwörungen im Mittelalter. Einführung und Überblick, Heidelberg.„Was hat Sprache mit Zeichen zu tun?“, in: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache: "Propädeutische Grammatik". Grammatisches Informationssystem grammis: https://grammis.ids-mannheim.de/progr@mm/5253.Alle Literatur ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6 ___ *Bei der Produktion dieses Podcasts kamen keine Tiere zu Schaden. Es wurden aber auch keine geheilt.
Lügt man eigentlich, wenn man ein Toupet trägt? Das würden die meisten vermutlich verneinen. Im Normalfall sprechen wir erst von einer Lüge, sobald die Täuschung in Worte gegossen und die Unwahrheit gesprochen oder geschrieben ausformuliert ist.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Diese Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in die aktuellen Entwicklungen der Konstruktionsgrammatik, eine der zentralen Theorien der kognitiven Linguistik. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Sprache aus „Konstruktionen“ besteht – konventionalisierten Paarungen von Bedeutung und Form. Die Vorlesung wird durch zwei Schwerpunktsetzungen gekennzeichnet sein. Zum einen ist das die enge Verbindung der Konstruktionsgrammatik mit der Framesemantik. Die Framesemantik kann konstruktionelle Analysen ideal ergänzen, indem sie die konzeptuellen Grundlagen sprachlicher Bedeutung detailliert erschließt. Wir untersuchen, wie Konstruktionen und Frames, Wissensrahmen, in Relation zueinander stehen. Zum anderen widmet sich die Vorlesung der Konstruktikographie. Dieses Gebiet verbindet die theoretischen Erkenntnisse der Konstruktionsgrammatik mit den Methoden der praktischen Lexikographie, um „Konstruktika“ – umfassende Verzeichnisse von Konstruktionen – zu beschreiben. Wir werden Ziele und Methoden der Konstruktikographie erörtern, einschließlich korpusbasierter Workflows, Annotationspraktiken und der Strukturierung von Konstruktionsbeschreibungen.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
Aristokratische Ananas; Demon Hunter & gute Linguisten gegen schlechte Germanisten; K-Pop; Wörter; Cringe; Statussymbole & verrückte Sprachveränderungen. Ein Ohrwurm hat Chris. KPop Demon Hunters hat im Hause Kolb Einzug gehalten. Nicht nur als Soundtrack, sondern als popkulturelles Phänomen. Zwischen Autotune & Animationsfilmen fragen wir uns: Warum finden wir manche Sounds „unnatürlich“ und warum ist genau das oft der Reiz?VonLinkin Parküber „Das fünfte Element“bis „Findet Nemo“: ein Streifzug durch Musik, Film und Übersetzungskunst. Und plötzlich landen Alex und Chris mitten bei der Linguistik.Was unterscheidet eigentlich Germanisten von Linguisten? Wie entstehen neue Wörter? Und wann wird aus einem Slang ein offizielles Wort oder sind es doch nur modische Fehltritte? Cringe, das Jugendwort des Jahres 2021, Memes, Jugendkultur und der schnelle Sprachwandel im Internet. Über Subgruppen, Denglisch und die Frage, warum jede Generation glaubt, ihre Sprache sei die „richtige“.Zum Schluss geht es um aristokratisch gepflegten Rasen des Bürgertums bis zur goldenen Ananas als Sinnbild von Reichtum auf Omas gewachsten Tischdecken beim Kaffee & Kuchen auf der Terrasse.Wir sprechen über Sprache als lebendiges System, kulturelle Spiegel und darüber, warum nicht alle Linguisten gute Menschen sind (aber die meisten wahrscheinlich schon). Über Wandel, Worte und Weltbilder und warum „bei Aldi gehen“ vielleicht einfach nur effizient ist.Es geht um die Lust am Ausdruck, die Veränderung des Sprachgebrauchs und um die Frage, warum es vielleicht gar kein „richtig“ oder „falsch“ gibt, sondern nur verschiedene Möglichkeiten, verstanden zu werden. In der Folge erwähnt:Kpop Demon Hunters: https://de.wikipedia.org/wiki/KPop_Demon_HuntersFilm: Ex Machina: https://de.wikipedia.org/wiki/Ex_Machina_(Film)Film: Das fünfte Element: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_f%C3%BCnfte_ElementFilm: Findet Nemo: https://de.wikipedia.org/wiki/Findet_NemoSerie: Squid Game: https://de.wikipedia.org/wiki/Squid_GameSlop/ AI Slop: https://de.wikipedia.org/wiki/SlopPolysemie: https://de.wikipedia.org/wiki/PolysemieBuchreihe: Die Känguru Chroniken: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_K%C3%A4nguru-ChronikenLinkin Park: https://de.wikipedia.org/wiki/Linkin_ParkJugendwort des Jahres: Cringe: https://www.langenscheidt.com/jugendwort-des-jahres-2021?srsltid=AfmBOopisEcf7IpRb0URdpuVDwq-LHbnLBiuqU13-WncbXk-R1tKAXjd --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Diese Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in die aktuellen Entwicklungen der Konstruktionsgrammatik, eine der zentralen Theorien der kognitiven Linguistik. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Sprache aus „Konstruktionen“ besteht – konventionalisierten Paarungen von Bedeutung und Form. Die Vorlesung wird durch zwei Schwerpunktsetzungen gekennzeichnet sein. Zum einen ist das die enge Verbindung der Konstruktionsgrammatik mit der Framesemantik. Die Framesemantik kann konstruktionelle Analysen ideal ergänzen, indem sie die konzeptuellen Grundlagen sprachlicher Bedeutung detailliert erschließt. Wir untersuchen, wie Konstruktionen und Frames, Wissensrahmen, in Relation zueinander stehen. Zum anderen widmet sich die Vorlesung der Konstruktikographie. Dieses Gebiet verbindet die theoretischen Erkenntnisse der Konstruktionsgrammatik mit den Methoden der praktischen Lexikographie, um „Konstruktika“ – umfassende Verzeichnisse von Konstruktionen – zu beschreiben. Wir werden Ziele und Methoden der Konstruktikographie erörtern, einschließlich korpusbasierter Workflows, Annotationspraktiken und der Strukturierung von Konstruktionsbeschreibungen.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
Ellmenreich, Maja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Willkommen zurück, wir sind wieder da! In dieser ersten Folge unserer fünften Staffel erklärt Jakob, warum das Eszett zwar so heißt (s+z), aber eigentlich die Kombination aus zwei verschiedenen s-Buchstaben ist. Wir erkunden dabei die verworrene Geschichte des Buchstabens und erfahren, warum das Eszett zwar nur im Deutschen verwendet wird, aber nicht mal im gesamten Deutschen. Außerdem trefffen wir 29 Jahre nach der Rechtschreibreform unser definitives Urteil über die (damals) neue s-Schreibung - hört rein, wenn ihr mehr erfahren wollt!Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___Die Podcastfolge von Kaptorga, in der Jakob zu Gast sein durfte:https://www.youtube.com/watch?v=FhjQZiQG2RA___ Weiterführende Literatur: Max Bollwage (2010): Buchstabengeschichte(n). Wie das Alphabet entstand und warum unsere Buchstaben so aussehen, Graz, S. 119-123 (Kapitel „Kein Zett im Eszett? Mutmaßungen eines Typografen“).Adrienne Walder (2020): „Das versale Eszett. Ein neuer Buchstabe im deutschen Alphabet“, in: Zeitschrift für germanistischen Linguistik 48.2, S. 211-237.Alle Literatur ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Diese Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in die aktuellen Entwicklungen der Konstruktionsgrammatik, eine der zentralen Theorien der kognitiven Linguistik. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Sprache aus „Konstruktionen“ besteht – konventionalisierten Paarungen von Bedeutung und Form. Die Vorlesung wird durch zwei Schwerpunktsetzungen gekennzeichnet sein. Zum einen ist das die enge Verbindung der Konstruktionsgrammatik mit der Framesemantik. Die Framesemantik kann konstruktionelle Analysen ideal ergänzen, indem sie die konzeptuellen Grundlagen sprachlicher Bedeutung detailliert erschließt. Wir untersuchen, wie Konstruktionen und Frames, Wissensrahmen, in Relation zueinander stehen. Zum anderen widmet sich die Vorlesung der Konstruktikographie. Dieses Gebiet verbindet die theoretischen Erkenntnisse der Konstruktionsgrammatik mit den Methoden der praktischen Lexikographie, um „Konstruktika“ – umfassende Verzeichnisse von Konstruktionen – zu beschreiben. Wir werden Ziele und Methoden der Konstruktikographie erörtern, einschließlich korpusbasierter Workflows, Annotationspraktiken und der Strukturierung von Konstruktionsbeschreibungen.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Im Wintersemester biete ich eine thematische Vorlesung zur "Konstruktionsgrammatik", ein Werkstattseminar "Digitale Edition" und das thematische Seminar zur Vorlesung im Sommersemester 2025 "Sprache und Religion" an. Außerdem läuft das asynchrone Vorlesungsangebot zur "Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen" weiter. Im Video stelle ich kurz Themen und Fragestellungen der Veranstaltungen vor und gebe einen Ausblick auf die Ausrichtung und Struktur der Kurse. Informationen zu den Kursen: Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen ∙ Konstruktionsgrammatik ∙ Digitale Edition ∙ Sprache und Religion.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt! Zwei Spatzen pfeifen es wieder von den Dächern in die Mikrofone bis direkt zu euch in eure Lieblingspodcast-Applikation. In diesem wilden Spezial-Potpourri über Sprichwörter und Redensarten erklären wir euch, wie viel ein Sperling wert sind, wie man sich mit dem Klammerbeutel schminkt und warum man sich tunlichst nie (NIE!!!) aus dem Fenster lehnen sollte. Ihr erfahrt außerdem, dass die Welt ein Taschentuch ist und warum man in Schwaben nie jemand einen Stein in den Garten schmeißen sollte, das in Sachsen aber richtig nett ist.Hört rein und lasst euch mitnehmen in die Welt der sprichwörtlichen Sprachbilder und rezitierenden Redensarten. Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Weiterführende Literatur: Buhofer, Annelies. 1982. Psycholinguistik. In Harald Burger, Annelies Buhofer & Ambros Sialm (Hg.), Handbuch der Phraseologie, 168–223. Berlin ; New York: DE GRUYTER. https://doi.org/10.1515/9783110849394.168.Buhofer, Annelies & Thomas Scherer. 1982. Spracherwerb. In Harald Burger, Annelies Buhofer & Ambros Sialm (Hg.), Handbuch der Phraseologie, 224–273. Berlin ; New York: DE GRUYTER. https://doi.org/10.1515/9783110849394.224.Dudenredaktion (Hg.) (2013): Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik (Der Duden in zwölf Bänden 11), 4. neu bearbeitete und aktualisierte Auflage, Berlin. Lutz Röhrich (1995): Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, 5 Bände, 2. Aufl., Freiburg/Basel/Wien. Sialm, Ambros & rald Burger. 1982. Grundbegriffe. In Harald Burger, Annelies Buhofer & Ambros Sialm (Hg.), Handbuch der Phraseologie, 61–104. Berlin ; New York: DE GRUYTER. https://doi.org/10.1515/9783110849394.61.Die erwähnte Arbeit zu JLO findest du hier:Bauernfeind, Lea. 2020. Exemplifying the Language Change of Jennifer Lopez: Is She Still “Jenny from the Block”? Lifespans and Styles 6(2). 11–21. https://doi.org/10.2218/ls.v6i2.2020.5217.Alle Bücher ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Was haben Frauenschuhe, das vierte Stockwerk und Sprachwissenschaft miteinander zu tun? Dieser Frage gehen wir in der aktuellen Folge „Sprachpfade“ nach und entdecken einen ganz besonderen Zweig der Linguistik – die Soziolinguistik. Wir schauen uns ein spannendes soziolinguistisches Experiment von William Labov an, welches bereits 1966 in den USA durchgeführt worden ist. Dabei wurde eine höchst interessante Beobachtung gemacht: Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten sprechen messbar unterschiedlich. Diesem Befund gehen wir nach uns schauen uns an, wie die Soziolinguistik heute auf die Frage antwortet, ob Sprachgebrauch von sozialer Schicht abhängt. Wenn das noch nicht genug Motivation war, die Folge anzuklicken, gibt hier noch einen kleinen Bonus: JLO spielt in dieser Folge eine überraschend wichtige Rolle. Hört gerne rein! Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ---erwähnte Literatur: Spitzmüller, Jürgen. 2022. Soziolinguistik: Eine Einführung. Stuttgart: J.B. Metzler. Neuland, Eva. 2023. Soziolinguistik der deutschen Sprache: eine Einführung. Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag.---weitere Links: Vorlesung zur Soziolinguistik von Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker (TU Dresden): https://www.youtube.com/watch?v=4SjVh2O7t8w (Vorlesung 1) und https://www.youtube.com/watch?v=9ICEoyCW_CY&t=3269s (Vorlesung 2) Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ---Grafiken und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Wann benutzt man im Deutschen „haben“ und wann „sein“ als Hilfsverb im Perfekt? Diese Frage sorgt bei Deutschlernenden wie auch manchmal bei Erstsprachler*innen für Verwirrung. In unserer neuen Podcastfolge gehen wir dieser Thematik auf den Grund! Wir erklären dir systematisch und verständlich, welche Kriterien die Wahl des richtigen Hilfsverbs bestimmen. Warum sagt man „Ich bin gelaufen“, aber „Ich habe gegessen“? Am Ende dieser Folge wirst du es wissen!Mithilfe von zwei klaren Kriterien, vielen Beispielen und den notwendigen Ausnahmen machen wir die Hilfsverbwahl durchschaubar. Egal ob du gerade erst Deutsch lernst oder deine Erstsprachkenntnisse mit einer Portion expliziter Grammatik vertiefen willst – diese Folge ist genau das Richtige für dich. Hör rein und bring Ordnung in deine perfekte Perfekt-Welt.Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Die verwendeten (deskriptiven!) Grammatiken des Deutschen:Peter Eisenberg (2013): Der Satz (Grundriss der deutschen Grammatik), 4. aktualisierte und überarbeitete Auflage, Stuttgart, S. 99-101.Gerhard Helbig/Joachim Buscha (2017): Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht, Stuttgart, S. 50-52, 62-67, 122-127.Angelika Wöllstein/Dudenredaktion (Hg.) (2022): Duden. Die Grammatik (Der Duden in 12 Bänden, Band 4), 10. völlig neu verfasste Auflage, Berlin, S. 390-392.Alle Bücher ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Wie schafft es ein Wort in den Duden? Warum können diskriminierende Wörter noch im Duden nachgeschlagen werden? Und was haben Spaghetti und Linguine mit der Arbeit der Duden-Chefredakteurin zu tun? Das alles verrät Dr. Laura Neuhaus, seit Ende letzten Jahres die neue Leiterin der Duden-Redaktion, in dieser Folge "Sozusagen!" über die Rolle des wichtigsten Standardwerks der deutschen Sprache.
Das neue Sachbuch «Sprachenräume der Schweiz» nimmt die Schweizer Sprachensituation genauer unter die Lupe und zeigt: Die Aufteilung in Deutschschweiz sowie französisch-, italienisch- und rätoromanischsprachige Schweiz gibt höchstens einen Teil der Wahrheit wieder. Dass in der Schweiz weit mehr Menschen Spanisch oder Portugiesisch sprechen als Rätoromanisch, obwohl Rätoromanisch eine Landessprache der Schweiz ist, wird kaum jemanden überraschen. Aber dass die meisten italienischsprachigen Menschen in der Schweiz gar nicht im Tessin leben, sondern in der Deutschschweiz – das ist schon kontraintuitiv. Und das neue Buch «Sprachenräume der Schweiz» liefert noch eine Reihe weiterer, ähnlicher Überraschungsmomente: Wussten Sie beispielsweise, dass in keinem anderen europäischen Land (abgesehen von Spanien) ein prozentual grösserer Anteil Spanischsprachiger lebt als in der Schweiz? Neben den offiziellen vier Landessprachen der Schweiz werden im Buch rund ein Dutzend andere, in der Schweiz besonders häufig benutzte Sprachen porträtiert. Darunter eben Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Albanisch, die sogenannten BKMS-Sprachen (Bosnisch, Kroatisch, Montenegrinisch und Serbisch), aber auch die verschiedenen Gebärdensprachen, die in der Schweiz genutzt werden. Die meisten davon sind migrantische Sprachen, die deswegen auch einen besonderen Status in der Gesellschaft haben. Doch auch da gibt es Unterschiede: Englisch und Spanisch sind Weltsprachen und haben ein anderes Prestige, während beispielsweise Sprecherinnen und Sprecher des Albanischen oder der BKMS-Sprachen lange gegen grosse Vorurteile zu kämpfen hatten – und immer noch haben. Ist die Vielfalt der Sprachen in der Schweiz eher ein Nebeneinander oder ein Miteinander? Was steckt dahinter? Wie steht es eigentlich um Deutsch oder Italienisch, wenn man sie nicht als offizielle Landes-, sondern auch als Migrationssprachen betrachtet? Immerhin stammt der prozentual grösste Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung der Schweiz aus deutschsprachigen Ländern. Diesen Fragen gehen wir in der Sendung nach, zusammen mit Elvira Glaser. Sie ist emeritierte Professorin für germanistische Linguistik und Mitherausgeberin des Buchs «Sprachenräume der Schweiz». Ausserdem erklären wir in der Sendung die Mundartwörter «Nauseli» und «Mechteral» sowie den Familiennamen Riechsteiner. Zum Schluss erhalten Sie noch Einblick in eine besondere Initiaive an einem Freiburger Spital: Dort gibt es fürs Personal neu Dialekt-Einführungskurse ins Senslerdeutsche. Buchhinweis: · Elvira Glaser, Johannes Kabatek, Barbara Sonnenhauser (Hsrg.): Sprachenräume der Schweiz. Narr Francke Attempto, 2025. (Das eBook ist über den Verlag gratis erhältlich.)
Die deutsche Sprache stammt zusammen mit dem Englischen oder Schwedischen von Germanischen ab. Das Germanische stammt aber selbst wiederum vom Indoeuropäischen (früher: Indogermanischen) ab. Die indoeruopäischen Sprachen zusammen bilden eine riesige Sprachfamilie, die sich über weite Teile der Welt erstreckt (ursprünglich eben von Indien bis Europa). Doch woher stamm das Indoeuropäische ursprünglich? Irgendwo muss das alles ja mal angefangen haben. Neuere Untersuchungen liefern nun weitere Anhaltspunkte, doch des Rätsels Lösung ist noch nicht in Sicht.Ihr erfahrt in dieser Folge, was das Urindoeuropäische mit Grabhügeln und mit DNA-Sequenzen zu tun hat, wie biologische Methoden auch in der Linguistik angewendet werden können und warum Wissenschaft letztlich immer nur auf Annahmen beruht. Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Literatur: Heggarty, Paul und 32 weitere Autor*innen (2023): „Language trees with sampled ancestors support a hybrid model for the origin of Indo-European languages“, in: Science 381, DOI: 10.1126/science.abg0818.(Die Studie, die Jakob ausführlicher vorstellt und in der der rekonstruierte Abstammungbaum der indoeuropäischen Sprachfamilie ist.)Lazaridis, Iosif und 93 weitere Autor*innen (2025): „The Genetic Origin of the Indo-Europeans“, in: Nature 639, S. 132-142, DOI: 10.1038/s41586-024-08531-5.(Die Studie, die Jakob weniger ausführlich vorstellt.) ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Vor 5.000 Jahren wurde die Mutter der meisten europäischen Sprachen geboren: das Proto-Indoeuropäische. In “Der Urknall unserer Sprache” erklärt Laura Spinney, wie Linguistik, Archäologie und Genetik die Geschichte des Indoeuropäischen neu erzählen. Kupferberg, Shelly www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Vor 5.000 Jahren wurde die Mutter der meisten europäischen Sprachen geboren: das Proto-Indoeuropäische. In “Der Urknall unserer Sprache” erklärt Laura Spinney, wie Linguistik, Archäologie und Genetik die Geschichte des Indoeuropäischen neu erzählen. Kupferberg, Shelly www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In dieser True Crime-History-Sprachwissenschafts-Crossover-Folge besprechen wir einen Mord. Den Mord an einem Diktator, der mit Kalkül und Charisma die Alleinherrschaft an sich gerissen hat: Gaius Julius Caesar. Er war Feldherr, Schrifsteller, Frauenheld und der Totengräber der römischen Republik. Um seine letzten Worte ranken sich nicht erst seit Shakespeares "Auch du, Brutus?" Mythen. Nach einem kurzen Profiling unseres Opfers und der Täter schildern wir den Tathergang. Danach geht es ums Wort: Was sagte Caesar als letztes? Zu wem sprach er? Und vor allem: in welcher Sprache? Um unsere Fragen zu beantworten, bitten wir drei Zeugen zur Befragung, die uns auch bereitwillig Informationen geben, sich jedoch leider widersprechen. Es beginnt ein zähes Ringen darum, was Wahrheit und was Fiktion einzelner ist. Werden unsere zwei unerschrockenen Detektive Anton und Jakob den Fall klären können oder werden Caesars letzt Worte für immer hinter dem Schleier des Vergessens verborgen bleiben? Ein Fall von Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Weiterführende Literatur: Martin Jehne (2024): Caesar, 6. durchgesehene und aktualisierte Auflage, München: C.H. Beck.Michael Sommer (2024): Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators, München: C.H. Beck.Ioannis Ziogas (2016): „Famous Last Words. Caesar's Prophecy on the Ides of March“, in: Antichthon 50, S. 134-153.Alle Bücher ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! Historische Quellen (für alle, die es genau wissen wollen)Textstelle bei Sueton, De vita Caesarum, Buch Divus Iulius, Kap. 82 (Suet. Iul. 82), in: Perseus Digital Library, URL: https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Suet.+Jul.+82&fromdoc=Perseus%3Atext%3A1999.02.0061Textstelle bei Cassius Dio, Ῥωμαϊκὴ ἱστορία, Buch 44, Kap. 19 (Cass. Dio 44,19), in: Perseus Digital Library, URL: https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=44.19&fromdoc=Perseus%3Atext%3A2008.01.0593Textstelle bei Plutarch, Caesar, Kap. 66, Abschnitt 5 (Plut. Caes. 66.5), URL: https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Plut.+Caes.+66.5&fromdoc=Perseus%3Atext%3A2008.01.0130Das berühmte Zitat „Et tu, Brute?“ in William Shakespeare: „The tragedy of Julius Caesar“, Akt 3, Szene 1, Zeile 85, URL: https://www.folger.edu/explore/shakespeares-works/julius-caesar/read/(Tolle) Produktionen, die wir erwähnt habenDas erwähnte Video zum römischen Namenssystem: Kaptorga – Visual History: „IT'S A JOKE NAME, SIR! Warum der Name von Russel Crowe in Gladiator nicht funktioniert“, URL: https://www.youtube.com/watch?v=kDCLD431juwDie erwähnte Genremix-Folge zur Ermordung Caesars: Tatort Geschichte – True Crime meets History: „Verrat im Senat. Caesar und die ‘Iden des März'“, URL: https://www.br.de/mediathek/podcast/tatort-geschichte-true-crime-meets-history/verrat-im-senat-caesar-und-die-iden-des-maerz/2100878 (in der Folge ein Interview mit Michael Sommer zu seinem Buch, siehe oben) ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Wir sind wieder zurück mit einer neuen Staffel und starten gleich mit einer Spezialfolge: Denn heute erklärt nicht der eine dem anderen ein spannendes Thema aus der Sprachwissenschaft, sondern unser Spezialgast und "Phonetiker und Variationslinguist unseres Vertrauens" Simon Oppermann. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Leipzig und nimmt uns in dieser Folge mit auf einen spannenden Pfad durch den Dschungel der sogenannten Wahrnehmungsdialektologie. Die ist ein Teilbereich der Sprachwissenschaft, der sich unter anderem damit beschäftigt, wie Menschen Dialekte räumlich zuordnen. Simon klärt anhand von echten Forschungsdaten und authentischen Sprachbeispielen auf, wie und warum wir manchen Dialekten ganz bestimmte Eigenschaften zuordnen und auch, wie Stereotype unsere Einschätzung von Dialekten prägen. Ein spannendes Thema mit einem sehr spannenden Gast!Ein Podcast von Anton und Jakob. - https://www.instagram.com/sprachpfade Mit Simon Oppermann. Danke für deine wunderbare Vorbereitung und das tolle Gespräch!___Die von Simon verwendete Literatur:Kehrein, Roland. 2012. Wen man nicht alles für einen Sachsen hält?! Oder: Zur Aktivierung von Sprachraumkonzepten durch Vorleseaussprache. In Rainer Hünecke & Karlheinz Jakob (Hg.), Die obersächsische Sprachlandschaft in Geschichte und Gegenwart, 223–263. Heidelberg: Winter.Purschke, Christoph. 2011. Regionalsprache und Hörerurteil: Grundzüge einer perzeptiven Variationslinguistik. Stuttgart: Steiner.Sauer, Verena & Toke Hoffmeister. 2022. Wahrnehmungsdialektologie: Eine Einführung. Berlin & Boston: De Gruyter.Alle Bücher ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___Vielen Dank an die Verantwortlichen des REDE-Projekts (DSA, Akademieprojekt „Regionalsprache.de“), die uns erlaubt haben, Teile der im Projekt erhobenen Tonaufnahmen zu nutzen. Die in der Folge verwendeten Aufnahmen waren im Einzelnen: Gräfenhain (Thüringisch): GTH_MITTEL1_Nordwind (00:03–00:28)Gera (Übergangsgebiet): G_MITTEL1_Nordwind (00:01–00:21)Dresden (Obersächsisch): DD_MITTEL6_Nordwind (00:00–00:26)Schönaich (Schwäbisch): BB_MITTEL1_Nordwind (00:00–00:23)Trier (Moselfränkisch): TR_MITTEL1_Nordwind (00:03–00:26) Alle Aufnahmen sind mit der Kennung der Aufnahme (z.B. GTH_MITTEL1_Nordwind) auffindbar im Audiodaten-Katalog des Projektes hier: https://www.regionalsprache.de/Audio/Catalogue.aspx Weitere Angaben zum Projekt: Schmidt, Jürgen Erich / Herrgen, Joachim / Kehrein, Roland / Lameli, Alfred / Fischer, Hanna (Hg.): Regionalsprache.de (REDE III). Forschungsplattform zu den modernen Regionalsprachen des Deutschen. Bearbeitet von Robert Engsterhold, Marina Frank, Heiko Girnth, Simon Kasper, Juliane Limper, Salome Lipfert, Georg Oberdorfer, Tillmann Pistor, Anna Wolańska. Unter Mitarbeit von Dennis Beitel, Lisa Dücker, Lea Fischbach, Milena Gropp, Heiko Kammers, Maria Luisa Krapp, Vanessa Lang, Salome Lipfert, Nathalie Mederake, Jeffrey Pheiff, Bernd Vielsmeier. Studentische Hilfskräfte. Marburg: Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas. 2020ff.___Außerdem: Hier gehts zur Dialektkarte von Wiesinger, die in der Folge erwähnt wurde: https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Map_of_German_dialects_(according_to_Wiesinger_&_K%C3%B6nig).png ___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Ausgabe 102 kommt als Live-Podcast aus dem Literaturhaus Graz. Kabarettist Martin Puntigam & Astronom Florian Freistetter sprechen mit Nicole Streitler-Kastberger, Literaturwissenschaftlerin & Mitherausgeberin der historisch-kritischen Gesamtausgabe der Werker von Ödön v. Horvath und Gilbert Prilasnig, ehemaliger österreichischer Fußballnationalspieler, assistenztrainer der Frauenfußballnatuionalmannschaft & Master in Klinischer Linguistik über Nachlassbewusstsein, Vorlasshandel, warum Ödön kein Mundl wurde,ob Ö3 und Ribisel gut zusammenpassen, wie Faust unter der Lektüre durch Schüler:innen leiden könnte, wie wenig Deutschunterricht zu großer Zuneigung zur Literatur führen kann, ob man über Musil promovieren soll, wie man über Tennis zu Leo Perutz gelangen kann, warum Florian Freistetter keine Fragmente liest, wie unterhaltsam Der Mann ohne Eigenschaften ist, was Ödön von Horvaths „Jugend ohne Gott“ neben der Kürze so reizvoll macht, wie man eine historisch-kritische Gesamtausgabe herausgibt, was man unter genetischer Ablage versteht, warum man sich vor Pariser Ästen manchmal hüten muss, wieso Äste in Sacramento auch für Autos gefährlich werden können, wie abergläubisch Ödön von Horvath war, wann Autofahren weniger gefährlich sein kann als zu Fuß zu gehen, wie man sich die Ewigkeit erkauft, ob Horvath ein guter Bastler war, wie man als Archivar:in freveln kann, wann Erben mit Buntstiften keine Freude haben, wie spekulativ die Figurenzeichnung bei Horvath war, wann das Fischezeitalter begonnen hat, wie gut man als Fußballer schauspielern können muss, , ob einem Linguisten nichts peinlich sein darf, wie wichtig Trainer sind, wie Verletzungen bei der Regeneration helfen können, welchen Einfluss Hannes Kartnig auf die Science Busters hatte, wie man mit der Schattenseite der Fußballbranche umgehen soll, warum Homosexualität im Männerfußball nicht vorkommen darf, im Frauenfußball aber ganz normal ist, weshalb man beim Zwicken alle Finger nehmen sollte, warum in der Linguistik richtig und falsch keine brauchbaren Begriffe sind, wieso man sog. Schundliteratur nicht unterschätzen sollte, wo man eine Fußballerkarriere gut ausklingen lassen kann & wie hart man die Oma tackeln darf.
Anlässlich des Silberjubiläums des internationalen Tages der Muttersprache am 21. Februar 2025 geht es in dieser letzten Folge der dritten Staffel um all diejenigen Muttersprache im deutschsprachigen Raum, die nicht Deutsch sind. Das Deutsche ist zwar die meistgesprochene Erstsprache im Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz, aber ganz sicher nicht die einzige. In dieser Folge klären wir, was eine Minderheitensprache ausmacht, wie sie im DACH-Raum geschützt werden und welche Minderheitensprachen es überhaupt gibt. Ihr werdet erstaunt sein über die linguistische Diversität mitten in Europa.Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Literatur:Dagmar Richter (2008): „‘Ansprüche' der Mehrheit auf Einsprachigkeit im Spannungsfeld des Minderheitenschutzes. Nationale und internationale Rechtslage“, in: Georges Lüdi, Kurt Seelmann, Beat Sitter-Liver (Hg.): Sprachenvielfalt und Kulturfrieden. Sprachminderheit, Einsprachigkeit, Mehrsprachigkeit. Probleme und Chancen sprachlicher Vielfalt, Fribourg, S. 253-293.Peter Sandrini (2019): Translationspolitik für Regional- und Minderheitensprachen. Unter besonderer Berücksichtigung einer Strategie der Offenheit (Arbeiten zur Theorie und Praxis des Übersetzens und Dolmetschens 99), Berlin.Links: UNESCO-Seite des internationalen Tags der Muttersprache: https://www.unesco.org/en/days/mother-language Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen: https://www.coe.int/de/web/european-charter-regional-or-minority-languages Mitteilung der Schweizer Verwaltung zu Bemühungen des Minderheitensprachenschutzes: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-85325.html Broschüre des deutschen Innenministeriums zu Minderheitensprachen in Deutschland: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/heimat-integration/nationale-minderheiten/BMI24036-minderheiten-und-regionalsprachen-5-auflage.html Meldung im deutschen Bundestag, warum die Jenischen nicht als Minderheit in Deutschland anerkannt sind bzw. das Jenische nicht als Minderheitensprache anerkannt ist: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-969712___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Stehst du manchmal auch auf dem Schlauch und weißt nicht, was jemand mit „den Nagel auf den Kopf treffen" oder "auf dem Holzweg sein" meint? In dieser Folge tauchen wir in die Materie ein und erforschen, was Phraseme und Phraseologie sind, wie sie funktionieren und warum sie ein so wichtiger Bestandteil unserer Sprache sind. Dabei untersuchen wir die wissenschaftlichen Merkmale an konkreten Beispielen und entdecken, dass Phraseme nicht nur die uns bekannten Sprichwörter und Redewendungen sind, sondern eine ganze Welt von relativ festen Ausdrücken.Klickt rein und seid gespannt auf neue Einblicke, die wir auf den Phrasem–Sprachpfaden entdecken. Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade --- Grundlagenliteratur: Burger, Harald. 2015. Phraseologie: Eine Einführung am Beispiel des Deutschen. 4. neu bearbeitete Edition. Berlin: Erich Schmidt Verlag.Donalies, Elke. 2009. Basiswissen Deutsche Phraseologie (UTB Sprachwissenschaft 3193). Tübingen Basel: A. Francke Verlag. Neuhaus, Laura & Bibliographisches Institut (Hrsg.). 2020. Duden – Redewendungen. Band 11. 5., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Duden Verlag. --- weitere Links: Eine Sammlung mit Erklärungen verschiedener Redewendungen: https://www.geo.de/geolino/redewendungen/. Ein Beitrag von Hendrik Heinze zu schiefen Sprichwörtern: https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/sozusagen/sozusagen-das-erste-schwein-werfen-schiefe-sprichwoerter-100.html. Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com --- Grafiken und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
In dieser Folge geht es um die Schrecken der deutschen Sprache, die sich erst so richtig offenbaren, wenn man sich in die Perspektive des Fremdsprachenlernens begibt. Deutsch als Erst- oder Zweitsprache von Kindesbeinen an sprechen - schön und gut. Aber habt ihr mal drüber nachgedacht, wie es ist, Deutsch als Fremdsprache zu lernen? Mark Twain hat es versucht und ist dabei (im Großen und Ganzen) gescheitert. All sein Frust über seine zum Scheitern veruteilten Versuche, Deutsch zu lernen, bricht sich Bahn in seinem Essay "The Awful German Language" (Die schreckliche deutsche Sprache). Mit scharfem Witz und beißendem Humor führt er durch das Schreckenskabinett, dass das Deutsche für die gewillten Lerner*innen bereit hält. Auch nach über 140 Jahren kann man sich bei manchen Passagen das Lachen einfach nicht verkneifen.Wir besprechen Twains Essay und ordnen es linguistisch ein. Wir finden heraus, dass das Deutsche eigentlich gar nicht so schrecklich ist und dass Mark Twain tatsächlich "der treueste Freund der deutschen Sprache" war.Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Texstversionen: Mark Twain: The Awful German Language, online auf der Website der Georgetown University in Washington, D.C.: https://faculty.georgetown.edu/jod/texts/twain.german.htmlMark Twain: The Awful German Language, online als Public-Domain-Hörbuch auf LibriVox (eine von mehreren Versionen des Hörbuchs auf LibriVox): https://librivox.org/the-awful-german-language-by-mark-twain-v-3/Der Text ist außerdem bei mehreren deutschsprachigen Verlagen mit deutscher Übersetzung erschienen - einfach mal in der lokalen Bibliothek nachfragen.Zusatzliteratur:Mark Twain (2010): The Awful German Language, mit einem Grußwort von US-Botschafter Philip D. Murphy und einem Essay von Prof. Holger Kersten, herausgegeben von der US-Botschaft Berlin (darin enthalten sind ebenfalls der englische Originaltext und kurze weitere Texte von und über Mark Twain, zum Beispiel das Essay „Mark Twain, ‚der treueste Freund der deutschen Sprache‘ von Holger Kersten): die US-Botschaft scheint die Broschüre nicht mehr zum Download anzubieten, aber wenn man "awful german language pdf" googelt, ist die Broschüre auf der Seite des DAAD weiterhin downloadbar.Norbert Hedderich (2003): Mark Twain and „The Awful German Language“, in: Die Unterrichtspraxis / Teaching German 36.1, S. 28-33.___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Ein Vortrag des Sprachwissenschaftlers Roman SchneiderModeration: Katrin Ohlendorf**********Raptexte sind wichtig für die Linguistik – zum Beispiel lässt sich daran sehen, wohin sich die deutsche Sprache entwickelt. Wieso die moderne Sprachwissenschaft Hip-Hop so spannend findet wie sie ihn erforscht, erklärt der Linguist Roman Schneider.**********Roman Schneider ist Computer- und Korpuslinguist und leitet den Programmbereich Sprachinformationssysteme in der Abteilung Grammatik am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim. Was das bedeutet, das erklärt er gleich selbst. Und zwar mit ziemlicher Begeisterung, es macht total Spaß, ihm zuzuhören, wenn er von seiner Arbeit erzählt. Seinen Vortrag "‘Wir spitten Feuer gegen die Kälte‘: Warum Deutschrap für die Sprachforschung besonders tight ist, welche methodischen Ansätze Props einheimsen – und womit auch derbe Algorithmen strugglen" hat er am 9. November 2024 als Keynote im Rahmen des "HipHop Symposiums" der Popakademie Baden-Württemberg gehalten. Für den Hörsaal hat er ihn noch mal neu aufgezeichnet.**********Liste der Beispielsongs im Vortrag:- Beginner – "Ahnma" feat. Gzuz & Gentleman- Kool Savas – "Summa Summarum"- Nina Hagen – "Was Es ist"- Udo Lindenberg – "Affenstern"- Samy Deluxe – "Perlen vor die Säue" feat. Matteo Capreoli**********+++ Deutschlandfunk +++ Nova +++ Hörsaal +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Linguistik +++ Computerlinguistik +++ Sprachwissenschaft +++ Sprache +++ Sprachwandel +++ Songkorpus +++ Songcorpus +++ Hip-Hop +++ Hip-Hop +++ Rap +++ Deutschrap +++ Musik +++ Lyrics +++ Lyricist +++ Reime +++ Reim +++ Rhymes +++ Doubletime +++ Paarreim +++ Kreuzreim +++ Syntax +++ Flow +++ Beat +++ Verse +++ Adlibs +++ Ad-Libs +++ Shout-Outs +++**********Quellen aus der Folge:Songkorpus - Linguistic Corpus of German Song Lyrics**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Literaturwissenschaft: So viel Poesie steckt im DeutschrapWahrnehmung: Die Wunder des HörensMusikgeschichte: Stimmen auf Reise durch Raum und Zeit**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
In dieser Folge erkunden wir die kreative und dynamische Welt der Jugendsprache! Gemeinsam schauen wir uns an, wie Jugendliche Sprache nutzen, um sich abzugrenzen, Trends zu setzen und ihre Lebenswelt auszudrücken. Wir gehen der Frage nach, was Jugendsprache aus sprachwissenschaftlicher Perspektive eigentlich ist, welche typischen Merkmale sie aufweist, und zeigen anhand spannender Beispiele, wie lebendig und kreativ die Sprache junger Menschen sein kann. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf das Jugendwort des Jahres 2024 und blicken zurück auf die Jugendwörter der vergangenen Jahre. Dabei fragen wir uns, wie es manche Begriffe geschafft haben, zum Jugendwort des Jahres zu werden, obwohl sie vielen von uns gar nicht aufgefallen sind. Freut euch auf spannende Einblicke, lustige Begriffe und vielleicht den ein oder anderen Aha-Moment. Viel Spaß beim Zuhören – oder wie wir's auch sagen könnten: “Let's go, das wird richtig lit!” Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade --- Literatur: Grundlagenliteratur: Bahlo, Nils, Tabea Becker, Zeynep Kalkavan-Aydın, Netaya Lotze, Konstanze Marx, Christian Schwarz & Yazgül Șimșek. 2019. Jugendsprache: Eine Einführung. Stuttgart: J.B. Metzler. Neuland, Eva. 2018. Jugendsprache. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Tübingen: A. Francke Verlag. Vertiefung:Hofmann, Ute. 2018. Fragestellungen zur Interaktion von Sprachwandel und Sprachvarietäten. In Arne Ziegler (Hrsg.), Jugendsprachen/Youth Languages, 67–84. Berlin/Boston: De Gruyter. Und generell das Handbuch zu Jugendsprachen: Ziegler, Arne (Hrsg.). 2018. Jugendsprachen/Youth Languages: Aktuelle Perspektiven internationaler Forschung/Current Perspectives of International Research. Berlin/Boston: De Gruyter. --- weitere Links: Arnulf Deppermann über Jugendsprache (2015):https://www.youtube.com/watch?v=V_26w8nw-3o. Zuletzt aufgerufen am 15.12.2024.Vorlesung von Alexander Lasch zu Jugendsprachen in der Reihe Basiswissen Sprachwissenschaft II (2024): https://www.youtube.com/watch?v=mg8VRp_9AvQ. Zuletzt aufgerufen am 15.12.2024.Meldung der Tagesschau zum Jugendwort des Jahres 2024: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/jugendwort-des-jahres-104.html. Zuletzt aufgerufen am 15.12.2024.Meldung von Langenscheidt zum Jugendwort des Jahres 2024: https://www.langenscheidt.com/presse/jugendwort-des-jahres-2024-aura-hat-gewonnen?srsltid=AfmBOorE0tLDL31K13-sY6uISgRnmOz-8FdFc0Vk8QlQHwaMAgJ5xg5p. Zuletzt aufgerufen am 15.12.2024.Meldung zum Jugendwort des Jahres 2016 von dpa auf TAZ: https://taz.de/Das-Jugendwort-des-Jahres/!5358851/. Zuletzt aufgerufen am 15.12.2024. Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com --- Grafiken und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
In dieser Episode teile ich mit dir, wie du die Feiertage stressfreier angehen kannst, wenn es um Mehrsprachigkeit geht. Besonders zu Weihnachten steigt oft der Druck, dass die Kinder die eigene Sprache besser beherrschen. Ich gebe dir drei Tipps, wie du deine Erwartungen an dich und dein Kind loslassen kannst, um die Feiertage entspannt und ohne zusätzlichen Stress zu genießen.
Seine Welt ist die der Sprache, der Musik und des Rhythmus. Sein Leben das eines Denkers und Machers. Daniel Perrin studierte Klavier, Gesang und Informatik, später Medienwissenschaft und Linguistik, «um dem Menschen auf die Spur zu kommen». Heute befasst er sich als Professor mit der Frage: Was ist die Rolle des Menschen in Zeiten, in denen die Künstliche Intelligenz scheinbar alles kann? Was den Menschen auszeichne, sei dessen Eigenverantwortung, sagt Perrin. «Wir sind befähigt und verdammt zur Entscheidung.» Musik spielen und hören verstand Daniel Perrin stets als Kontrapunkt zur Schreibforschung. «Die Musik ist meine Therapie.» Die Musiktitel: 1. Mani Matter – Boxmätsch (Boxmatch) 2. Glenn Gould – J.S. Bach: 5. Tempo di Minjuetta auf der Partita für Klavier Nr. 5 G-Dur, BWV 829 3. Amy Winehouse: There Is No Greater Love 4. Hiromi Uehara – Love and Laughter 5. Lake Street Dive – Help Is On Your Way
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
INSPIRATION | Vielleicht kennst du den Spruch „5 Things I Wish I knew when I was 20“? In einem persönlichen Talk erfährst du 5 große Learnings, die Anja Busse im Business, aber auch im Privatleben gemacht hat. Er berichtet von entscheidenden Stationen im Leben, wie z.B. dem Studium, dem Einstieg ins Berufsleben, aber auch von Erfahrungen aus seinem Privatleben, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Diese Episode gibt dir Anreize, Neues auszuprobieren und soll dir helfen erfolgreicher zu werden. Egal, ob du noch jünger als 20 Jahre bist oder älter. Anja Busse ist zertifizierte Gedächtnistrainerin und Lerncoachin, spezialisiert auf die Anwendung von Gedächtnistechniken für alle Altersgruppen. Mit einem akademischen Hintergrund in Rhetorik und Linguistik teilt sie ihr Fachwissen sowohl in Schulen und Unternehmen als auch privat. Sie bietet Trainings an, die Menschen dabei unterstützen, ihre mentale Leistungsfähigkeit in Beruf und Alltag zu verbessern. Anja arbeitet in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bietet individuelle Coachings für nachhaltiges Lernen und effektive Gedächtnisstrategien an. Die 5 Dinge: 1) Gehirngerechtes Lernen funktioniert über die Verknüpfung von Informationen, Storytelling und visuelle Elemente (z.B. Mindmaps) – dafür gibt es ganz gezielte Methode wie etwa die LOCI-Methode 2) Wir haben viele negative Glaubenssätze, die uns extrem limitieren und unglücklich machen, sich aber auflösen lassen 3) Kreativität ist unglaublich wichtig für unser Wohlbefinden 4) Gewaltfreie Kommunikation aus Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte ermöglicht uns, konfliktfreier mit anderen zu kommunizieren 5) Wissen ist wichtig, darum sollten wir es generieren und verknüpfen, um darauf zugreifen zu können und Dinge in ihrer Vernetzung zu verstehen Diese Folge stammt aus unserem Podcast „5 Dinge mit 20“: Bei [5 Dinge mit 20](https://lnk.to/5Things20) trifft Joël Kaczmarek bekannte, erfolgreiche und interessante Menschen und befragt sie, was ihre 5 Dinge sind, die sie gerne schon mit 20 gewusst hätten. Auf diese Weise leiten diese inspirierenden Personen ihre wesentlichen Learnings und Lebenseinsichten ab und bescheren dir echte Wissensabkürzungen.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Mit welchen Methoden und unter welchen Prämissen kann man in der Linguistik den Zusammenhang von Sprache und digitalem Spiel untersuchen? Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2024. Sprache und Spiel. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.13947835. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA). #Linguistik #OER #Sprache #Minecraft #FinalFantasyXIV #PlanetOfLana #WolfensteinNewOrder #Pentiment #LinksAwakening