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Viele bekannte Synchron-Sprecherinnen und Sprecher, die normalerweise auch in Netflix-Produktionen zu hören sind, stehen derzeit nicht im Tonstudio, so die Einschätzung von Anna-Sophia Lumpe vom Verband Deutscher Sprecher:innen (VDS). Die Sprecherinnen und Sprecher nutzen diese Verweigerung vor allem auch als Protestsymbol, das sich gegen eine neue Klausel zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz richtet. Netflix fordert darin die Zustimmung, Sprachaufnahmen für das Training entsprechender Systeme nutzen zu dürfen – ohne dafür zu zahlen und ohne den Betroffenen eine Wahl zu lassen. Denn wer die neuen Vertragsmodalitäten nicht unterzeichnen will, bekommt keine Alternativ-Option und kann folglich auch nicht für den Streamer arbeiten. Aus Sicht der Synchron-Schauspieler und Schauspielerinnen bergen die neuen KI-Kontrakte nicht nur aufgrund der Vergütung Brisanz, sondern auch, weil sie nicht genau wissen, was mit ihrem Stimm-Material zukünftig genau im KI-System gemacht wird, sprich wozu es verwendet, wohin es entwickelt wird. Wehren können sich die fraglichen Protagonisten bei einmal gegebener Zustimmung nur schwer, weil sie gleich eine Rechteabtretung an der eigenen Stimme für 50 Jahre beinhaltet. Bei vielen im Verband klingt daher die Befürchtung mit durch, ob kurz oder lang unkalkulierbarer Weise an der Abschaffung des eigenen Arbeitsplatzes mitzuwirken, perspektivisch mit dem eigenen Material also synthetisch generierte KI-Stimmen und Deepfakes auszubilden, die sie irgendwann ersetzen könnten - Sie sehen die gesamte Synchronisationskultur in Gefahr. Zwar betont Netflix aktuell, dies nicht tun zu wollen, klar geregelt sind die fraglichen Aspekte in den neuen KI-Klauseln allerdings nicht – die Sprecherinnen und Sprecher hätten nach jetzigem Stand aufgrund der fehlenden dezidierten Leitplanken folglich wenig Handhabe, wenn dies dennoch passieren sollte.
Von Daniel, Sven, Stefan und Nils: Manche Brettspiele sind wie gute Freunde: Man trifft sie nicht jeden Tag, aber wenn, dann fühlt es sich an, als wäre keine Zeit vergangen. In unserer neuen Podcast-Folge haben wir uns vier solcher „alten Lieben“ vorgeknöpft – Spiele, die vielleicht nicht mehr neu sind, aber trotzdem jedes Mal aufs Neue begeistern.Mystic Vale: Deckbuilding mit Durchblick„Das ist richtig genial!“ – Stefan über ein Spiel, das vor zehn Jahren mit einer revolutionären Idee kam: Card-Crafting.Statt Karten zu ziehen, baut ihr sie hier selbst – aus durchsichtigen Folien, die ihr übereinanderlegt. Als Druiden rettet ihr ein verfluchtes Tal, sammelt Mana und verbessert euer Deck Runde für Runde. „Die Mechanik ist so einfach wie genial“, sagt Sven. „Und die Erweiterungen bringen noch mehr Abwechslung ins Spiel.“Pictures: Kreativität mit Alltagsgegenständen„Das ist ein Mordspaß!“ – Daniel über ein Spiel, das mit Bauklötzen, Schnüren und kleinen Figuren Bilder nachbauen lässt.Keine komplizierten Regeln, nur pure Kreativität: Pictures fordert euch auf, Motive mit den seltsamsten Materialien nachzustellen. „Manchmal lachen wir uns kaputt, weil jemand ein Bild mit einer Socke und einem Löffel nachgebaut hat – und es trotzdem perfekt passt“, erzählt Stefan. Perfekt für gemütliche Spieleabende mit Freunden oderFamilie.Suburbia: Stadtplanung mit Strategie„Das ist ein Spiel, das man immer wieder spielen kann“ – Sven über einen Klassiker, der seit 2012 nichts von seinem Charme verloren hat.Hier baut ihr eure eigene Vorstadt – Plättchen für Plättchen, mit Einkommen, Einwohnern und Prestige. „Jede Entscheidung hat Konsequenzen“, erklärt Stefan. „Legt ihr ein Industriegebiet oder setzt ihr auf Wohnviertel?“ Besonders gelungen: der Aufholmechanismus, der dafür sorgt, dass niemand zu weit zurückfällt. Und die Erweiterungen bringen noch mehr Tiefe ins Spiel. Ein Vergleich mit Artengarten liegt nahe – doch während dieses Spiel auf Harmonie setzt, geht es in Suburbia um knallharte Strategie.Der Eiserne Thron: Machtkämpfe in Westeros„Das Spiel hat eine hohe Einstiegshürde – aber wenn man drin ist, will man nicht mehr aufhören“ – Nils über ein Spiel, das seit 2003 nichts von seiner politischen Brisanz verloren hat.Wer Game of Thrones liebt, wird hier fündig: Als Häuser Westeros' kämpft ihr um die Vorherrschaft – mit Diplomatie, List und, wenn nötig, mit dem Schwert. „Die Charaktere sind gut an die Serie angelehnt, und die Mechaniken spiegeln die Intrigen und Machtspiele wider“, sagt Nils. Die Erweiterungen machen das Spiel noch variabler – perfekt für alle, die komplexe Strategie und epische Machtkämpfe lieben.Warum wir diese Spiele immer wieder spielenDiese vier Klassiker zeigen: Ein gutes Brettspiel lebt nicht von seinem Erscheinungsdatum, sondern von den Momenten, die es schafft. Vielleicht habt auch ihr ein Spiel im Regal, das ihr schon lange nicht mehr gespielt habt – aber das eigentlich nur darauf wartet, wiederentdeckt zu werden.Habt ihr ein Brettspiel, das ihr immer wieder spielt? Schreibt uns in die Kommentare!
Expertengespräch mit Thomas Hürner von der Süddeutschen. Friede, Freude, Eierkuchen beim #HSV und die brenzlige Situation beim #SVW wird beleuchtet.
In den Bierzelt-Reden am Aschermittwoch zeigt sich die Brisanz des politischen Augenblicks: Wer verfügt über die populistischste Rhetorik? Und wie geht die AfD mit dem Vorwurf um, sich den Staat zur Beute gemacht zu haben?
Fokus heut auf den #SVW inklusive Trainerwechsel zu #Thioune. Der #HSV freut sich auf Baumis Rückkehr in den Volkspark.
Es ist schon ein paar Tage her, dass in Leipzig - reißerischer Presseberichterstattung zufolge - Linksextreme gegen Linksextreme demonstrierten. Ich werde einen Blick zurück auf das Demogeschehen vom 17.01., das ich vor Ort beobachtet habe und welches vielmehr zeigt welche gesellschaftliche Brisanz es hat, wenn von autoritären K-Gruppen dominierte Demos versuchen die linke Szene zu spalten. Wie immer viel Erkenntnis beim Hören! Meldet Euch gerne bei Fragen.
Live-Gespräch mit Peter Sawicki zur aktuellen Lage in der Ukraine / Grenzübergang Rafah hat wieder geöffnet - zunächst in einem Probebetrieb / Urteile zu ICE-Razzien / Warum hat diese Wahl in Costa Rica eine besondere Brisanz? / Rapper Kendrick Lamar hat die meisten Grammy-Chancen / Nachbericht HSV - FC Bayern / Vorschau EM-Finale Deutschland-Dänemark // Autoren: Julio Segador, Martin Ganslmeier, Jenny Barke, Antje Sieb, Mats Nickelsen, Daniel Neuhaus // Moderation: Matthias Stadelmann
Live-Gespräch mit Peter Sawicki zur aktuellen Lage in der Ukraine / Grenzübergang Rafah hat wieder geöffnet - zunächst in einem Probebetrieb / Urteile zu ICE-Razzien / Warum hat diese Wahl in Costa Rica eine besondere Brisanz? / Rapper Kendrick Lamar hat die meisten Grammy-Chancen / Nachbericht HSV - FC Bayern / Vorschau EM-Finale Deutschland-Dänemark // Autoren: Julio Segador, Martin Ganslmeier, Jenny Barke, Antje Sieb, Mats Nickelsen, Daniel Neuhaus // Moderation: Matthias Stadelmann
Die Grippe nimmt auch vor Allianz Brisanz nicht halt. Dennoch melden wir uns zwischendurch mal mit einem kleinen Einwurf zur Situation beim #SVW und dem #HSV.
In der neuen Folge von „Couple Challenge“ wird es emotional: Aleks Petrovic reagiert sichtlich getriggert auf die Nachfragen von Carina Nagel und bricht in Tränen aus.Für zusätzliche Brisanz sorgt Ariel, die mit Insider-Informationen aus der noch unveröffentlichten Staffel von Temptation Island VIP aufwartet und Aleks Petrovic mit dem Beziehungsaus zu Vanessa Nwattu konfrontiert. Droht jetzt das Freundschaftsaus zwischen den Weissens, Carina und Chika? Virginia und Andrew Weiss nehmen dazu klar Stellung.
Im ersten Presseclub des Jahres 2026 unterhalten sich Ali und Björn mit Christoph Fröhlich, Chefredakteur von „DAS INVESTMENT“. Seit Christoph 2023 die Chefredaktion des Branchenmagazins für Finanzdienstleister und Asset Manager übernommen hat, gibt sich das Magazin bunter und lauter – auch der Relaunch im vergangenen Jahr hat für einen frischen Look gesorgt. Die Handschrift Christophs als Reporter und Digital Native ist dabei unverkennlich: Nach einer Station bei der „Bild“-Zeitung war er rund zehn Jahre beim stern, zunächst als Redakteur für digitale Themen, später als Ressortleiter für die Bereiche Auto, Digital, Genuss, Gesundheit, Reise, Wirtschaft und Wissen. Dort entwickelte er auch digitale Storytelling-Formate. Zwei Themen haben die Runde beschäftigt: Zum einen ELTIFs, die neuen semiliquiden Fonds, die nach einem holprigen Start seit 2024 ein Hoffnungsträger der Finanzbranche sind. Viele Finanzdienstleister zeigen sich angesichts der schlechten Erfahrungen mit offenen Immobilienfonds allerdings noch zurückhaltend. Das liegt nicht nur an der begrenzten Liquidität der Langfristfonds, sondern auch an vielen Neuheiten: Das Pricing ist mitunter ambitioniert, die Renditeberechnungen (interner Zinsfuß) ungewohnt, und der Vertrieb fremdelt zudem mit der Frage, wie die Sachwerte in den Fonds eingebucht und bewertet werden. Einig war sich das Gesprächs-Trio: Es ist noch viel Aufklärung über ELTIFs nötig. Das zweite Thema, das Christoph mitbrachte, war die Frage, ob aktives und passives Management konvergieren. ETFs werden immer „aktiver“ und immer häufiger als Hülle genutzt, in die Asset Manager ihre klassischen Strategien packen, die zuvor offenen Publikumsfonds vorbehalten waren. Doch die Produktebene ist nur die eine Dimension; die andere ist, dass Big Data und quantitative Strategien immer stärker Einzug in die Welt des aktiven Managements halten. Literaturtipps gab es auch. Christoph empfiehlt das Buch „Build – ein unorthodoxer Leitfaden: Wie man Produkte erschafft und Unternehmen gründet, die es wert sind“ von Tony Fadell, der lange bei Apple an iPod und iPhone mitgearbeitet und später Nest mitgegründet hat. Björn hat sich in Vorbereitung auf die Winterpause das Buch „Das maurische Spanien. Geschichte und Kultur“ von Georg Bossong besorgt, in dem es um Kultur und Geschichte der Iberischen Halbinsel geht, die noch immer von der jahrhundertelangen islamischen Herrschaft geprägt ist. Ali hat das Buch „Devil Take the Hindmost: A History of Financial Speculation“ von Edward Chancellor wieder aus dem Bücherregal gezogen und 20 Jahre nach der Erstlektüre festgestellt, dass die Geschichte der Finanzspekulation nichts an Aktualität und Brisanz verloren hat.
Und was würde das für Europa und die NATO bedeuten?Donald Trump hat es schon einmal getan - Grönland ins Spiel gebracht, als strategisches Objekt amerikanischer Interessen. Doch was lange wie eine bizarre Provokation wirkte, bekommt im aktuellen geopolitischen Klima eine neue Brisanz. Wie realistisch ist ein militärischer Konflikt um Grönland wirklich?Paul Ronzheimer spricht mit Claudia Major, Senior Vice President für Transatlantische Sicherheitsinitiativen beim German Marshall Fund und eine der profiliertesten Sicherheitsexpertinnen Europas. Sie analysiert, warum Grönland strategisch so wichtig ist, welche Rolle die USA, Russland und China spielen - und wie ernst man Donald Trumps Drohkulisse nehmen muss.Was würde ein solcher Angriff für das transatlantische Bündnis bedeuten? Und ist Europa überhaupt vorbereitet auf ein Szenario, das bisher undenkbar schien?Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Tradition verpflichtet. Wir stellen jeweils unsere #HSV & #SVW-Top-11 vor. Natürlich spielt nur die emotionale Bindung eine Rolle. Frohes Fest!
Die Veröffentlichung der Prozessakten um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sorgte international für Aufsehen. Aufdecker-Autor Oliver Janich hat gegenüber AUF1 eine erste Einschätzung zur Brisanz der Veröffentlichung geliefert.
Wie sieht es nach den Niederlagen bei den Nordclubs aus? Wir besprechen den letzten Spieltag und schauen aufs Wochenende! #SVW #HSV
Ole meldet sich aus Oslo, Daniel aus Obenstrohe. Nachlese zum Nordderby! #HSV #SVW
Zu einer kurzfristigen Umstellung sieht sich «Thunerts Thema» in dieser Woche gezwungen: Denn im Zentrum der aktuellen Folge stehen die beiden Tech- und Medien-Unternehmer Larry und David Ellison. Vor allem Sohn David bekundete mit seinem neuen Big-Player Paramount/Skydance ein ernsthaftes Interesse an Warner Bros. Discovery, das zum Aufzeichnungszeitpunkt des Podcasts noch aktuell, nun aber durch die Netflix-Übernahme (voraussichtlich) zunichte gemacht wurde. Die mit Standard-Journalistin Hannah Krause diskutierten Aspekte tragen dennoch weiter Relevanz und Brisanz in sich: Schließlich hält David Ellison nicht nur eines der einflussreichsten Produktionshäuser Amerikas, sondern auch die Nachrichtenredaktion von CBS in seinen Händen, welche er kürzlich mit Bari Weiss neu besetzen ließ. Auch ein künftiges Interesse am ausgegliederten Discovery-Konzern inklusive CNN scheint nicht undenkbar. Zudem kämpft der Paramount-Chef mit einem feindlichen Angebot trotzdem weiter um Warner Bros. Zusammen mit seinem Vater, dem Trump-nahen Oracle-Gründer Larry Ellison, besitzt Paramount-Boss David jedenfalls auch so schon bemerkenswert umfangreiche Kontrolle über signifikante Nachrichtenkanäle, die erst vor einigen Wochen in der Einverleibung der amerikanischen TikTok-Algorithmen durch Oracle mündete. Logischer Weise entstehen daraus Überlegungen, welche Interessen die Ellisons damit verfolgen könnten, und: Ob sie eine politische Agenda haben, die sie narrativieren wollen. Eine potenzielle Beeinflussung von Meinungsmacht ist in diesem Kontext nicht nur in Bezug auf Trump-Populismus interessant, sondern auch im Kontext Larrys Israel-Beziehung.
Die US-Sicherheitsstrategie sorgt seit Tagen für Haare-Raufen bei europäischen Politikern, vor allem weil sich die EU darin einiges anhören muss. Wie viel Brisanz hat das Papier für Europa? Und: Ein Jahr nach Assads Sturz - wie sich das Land verändert hat. Armbrüster, Tobias
Die US-Sicherheitsstrategie sorgt seit Tagen für Haare-Raufen bei europäischen Politikern, vor allem weil sich die EU darin einiges anhören muss. Wie viel Brisanz hat das Papier für Europa? Und: Ein Jahr nach Assads Sturz - wie sich das Land verändert hat. Armbrüster, Tobias
Hannah Arendt gilt als eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts – unkonventionell, ideologiekritisch, streitbar. Ihr Denken, entstanden aus den Erschütterungen von Flucht, Exil und Staatenlosigkeit, bleibt 50 Jahre nach ihrem Tod von erstaunlicher Gegenwartskraft. «Denken ohne Geländer» – diesem Anspruch widmete Arendt ihr ganzes Leben. Sie durchlebte die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, floh vor den Nationalsozialisten, stellte sich in den USA neu auf und widmete ihr Leben der Suche nach Wahrheit und Freiheit. Sie beharrte auf intellektuelle Beweglichkeit statt Zugehörigkeit und war konsequent ideologiekritisch. Freundschaft wurde für sie zur politischen Tugend, Pluralität zum Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens. Wie wirken die biografischen Brüche und Neuanfänge in ihr Werk hinein? Warum spielt Zwischenmenschlichkeit und Freundschaft eine so zentrale Rolle in ihrer politischen Theorie? Und weshalb gewinnen Arendts Ideen gerade heute so an Brisanz? Olivia Röllin im Gespräch mit Grit Strassenberger, Professorin für Politische Theorie und Autorin der neuen Biografie «Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert».
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Tauchen Sie mit uns zum 2. Advent in die faszinierende Geschichte unserer Menschheit ein: Römische Herrscher, hier Marc Aurel, dessen Selbstbetrachtungen nichts an Aktualität und Brisanz eingebüßt haben, die ägyptische Herrscherin Kleopatra, die nicht nur mit Julius Caesar ein Sohn verband, sondern auch drei Kinder vom römischen General Marcus Antonius gebar, und die reichhaltige Geschichte eines Gebäcks zu Ehren des heiligen Nikolaus: der Spekulatius.
Hannah Arendt gilt als eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts – unkonventionell, ideologiekritisch, streitbar. Ihr Denken, entstanden aus den Erschütterungen von Flucht, Exil und Staatenlosigkeit, bleibt 50 Jahre nach ihrem Tod von erstaunlicher Gegenwartskraft. «Denken ohne Geländer» – diesem Anspruch widmete Arendt ihr ganzes Leben. Sie durchlebte die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, floh vor den Nationalsozialisten, stellte sich in den USA neu auf und widmete ihr Leben der Suche nach Wahrheit und Freiheit. Sie beharrte auf intellektuelle Beweglichkeit statt Zugehörigkeit und war konsequent ideologiekritisch. Freundschaft wurde für sie zur politischen Tugend, Pluralität zum Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens. Wie wirken die biografischen Brüche und Neuanfänge in ihr Werk hinein? Warum spielt Zwischenmenschlichkeit und Freundschaft eine so zentrale Rolle in ihrer politischen Theorie? Und weshalb gewinnen Arendts Ideen gerade heute so an Brisanz? Olivia Röllin im Gespräch mit Grit Strassenberger, Professorin für Politische Theorie und Autorin der neuen Biografie «Die Denkerin. Hannah Arendt und ihr Jahrhundert».
Sechs Staffeln mussten wir darauf warten: Endlich wieder Nordderby. Dieses Mal mit vielen externen Stimmen! #HSV #SVW
Das kostet Caren Miosga, Maischberger und Hart aber Fair – und wer zeigt bald die Königsklasse?Die Champions League bekommt ein neues Zuhause! Wir sprechen über den spektakulären Rechte-Coup des US-Streamers Paramount+, der ab der Saison 2026/2027 in die teuerste Liga der Welt einsteigt einsteigt und Giganten wie DAZN und Prime Video Konkurrenz macht.Was bedeutet dieser Paradigmenwechsel für Fans und den traditionellen TV-Markt? Und wie viel wird es die Fans kosten?Experten-Check: Wir haben Timm Kräft (ehemals ran Sport / ProSiebenSat.1) gebeten uns einen exklusive Einblick hinter Kulissen dieses Deals zu geben und zu bewerten, wie sich der US-Einstieg auf die Zukunft des Sport-Streamings auswirken wird.Wird das Abo-Chaos bald noch unübersichtlicher?Wie teuer sind ARD Talkshows? Wie hoch sind eigentlich die Kosten für Formate wie "Maischberger", "Caren Miosga" und "Hart aber Fair".130.000 Euro soll eine einzelne Ausgabe der WDR-Produktion "Hart aber Fair" mit Louis Klamroth kosten, "Maischberger" rund 110.000 Euro, Caren Miosga soll pro Folge sogar über 160.000 Euro kosten.Wir beleuchten die Rechtfertigung dieser hohen Produktionsbudgets und diskutieren die politische Brisanz der Kosten, gerade im Kontext der GEZ-Debatte. Warum sind diese Flaggschiff-Formate des ÖRR so exorbitant teuer?
Ole zu Gast in den heiligen Hallen Obenstrohes. Endlich mal wieder sinnieren über den #SVW und den #HSV
„Griechisch sein steigert meinen Wert, als wären Pythagoras und Iphigenie meine Aktien auf dem Woher-kommst-du-eigentlich-Markt“ - Diese provokanten Zeilen stammen von Antigone Akgün, einer jungen Frankfurter Theatermacherin, die zuletzt mit ihrer Inszenierung von „Dincer Gücyeters „Deutschlandmärchen“ zum „Radikal Jung!“-Festival eingeladen wurde - Kritikerin Dorothea Marcus bezeichnete sie als „zum Niederknien schön“. Ihr neues Stück „Philhellenia“, hat am 28. November Premiere in der „Walhalla im Exil“ in Wiesbaden - dass hier auch noch der Name dieser freien Spielstätte zum Stück passt, ist dabei wohl eher Zufall. Kein Zufall allerdings ist die Brisanz der Themen, mit denen sich Antigone Akgün und auch andere zeitgenössische Künstler*innen in allen Kulturgenres befassen. Es geht um vielfältige Auseinandersetzungen mit Geschichte - der eigenen Familiengeschichte, Migrationsgeschichte und deutscher Geschichte. „Postmigrantisches Theater“, „postmigrantische Kultur“ so wurden und werden Arbeiten von Künstler*innen mit Migrationsgeschichte oft bezeichnet und von anderen abgegrenzt - aber ist das noch zeitgemäß? Sind ihre Themen nicht längst von einer Randsparte in die Mitte der Gesellschaft gerückt? Diesen Fragen widmen wir uns in dieser Kultursendung im Gespräch mit Antigone Akgün und der Berliner Kulturwissenschaftlerin Dr. Maha El Hissy, die sich bereits seit mehr als fünfzehn Jahren mit der Geschichte dieser Phänomene beschäftigt. Von und mit Andrea Geißler. Titelbild © Alexander Paul Englert / Lina Burcu / hr Grafik Hörtipp: „Dschinns“ von Fatma Aydemir - eine Hörspiel-Serie in acht Folgen, prämiert mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2025. https://www.ardaudiothek.de/sendung/dschinns/urn:ard:show:ac9c442e8f6b04b9/
„Griechisch sein steigert meinen Wert, als wären Pythagoras und Iphigenie meine Aktien auf dem Woher-kommst-du-eigentlich-Markt“ - Diese provokanten Zeilen stammen von Antigone Akgün, einer jungen Frankfurter Theatermacherin, die zuletzt mit ihrer Inszenierung von „Dincer Gücyeters „Deutschlandmärchen“ zum „Radikal Jung!“-Festival eingeladen wurde - Kritikerin Dorothea Marcus bezeichnete sie als „zum Niederknien schön“. Ihr neues Stück „Philhellenia“, hat am 28. November Premiere in der „Walhalla im Exil“ in Wiesbaden - dass hier auch noch der Name dieser freien Spielstätte zum Stück passt, ist dabei wohl eher Zufall. Kein Zufall allerdings ist die Brisanz der Themen, mit denen sich Antigone Akgün und auch andere zeitgenössische Künstler*innen in allen Kulturgenres befassen. Es geht um vielfältige Auseinandersetzungen mit Geschichte - der eigenen Familiengeschichte, Migrationsgeschichte und deutscher Geschichte. „Postmigrantisches Theater“, „postmigrantische Kultur“ so wurden und werden Arbeiten von Künstler*innen mit Migrationsgeschichte oft bezeichnet und von anderen abgegrenzt - aber ist das noch zeitgemäß? Sind ihre Themen nicht längst von einer Randsparte in die Mitte der Gesellschaft gerückt? Diesen Fragen widmen wir uns in dieser Kultursendung im Gespräch mit Antigone Akgün und der Berliner Kulturwissenschaftlerin Dr. Maha El Hissy, die sich bereits seit mehr als fünfzehn Jahren mit der Geschichte dieser Phänomene beschäftigt. Von und mit Andrea Geißler. Titelbild © Alexander Paul Englert / Lina Burcu / hr Grafik Hörtipp: „Dschinns“ von Fatma Aydemir - eine Hörspiel-Serie in acht Folgen, prämiert mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2025. https://www.ardaudiothek.de/sendung/dschinns/urn:ard:show:ac9c442e8f6b04b9/
Die Junge Union ist fest entschlossen, das geplante Rentenpaket der Bundesregierung zu verhindern. Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union hat der JU-Vorsitzende Johannes Winkel seine Kritik wiederholt.In seiner Rede erinnerte Winkel daran, wie groß die Unterstützung der Jungen Union für Friedrich Merz in der Vergangenheit gewesen sei. „Ohne die Junge Union wäre Friedrich Merz nicht Parteivorsitzender und ganz bestimmt nicht Kanzlerkandidat geworden.“ Merz habe ich sich immer auf die Junge Union verlassen können. In der Rentenfrage, sagte Winkel, „verlässt sich die Junge Union Deutschlands auf Friedrich Merz.“[05:37]Finanzminister Lars Klingbeil reist als erster hochrangiger Vertreter der schwarz-roten Bundesregierung nach China. Er nimmt dort am deutsch-chinesischen Finanzdialog in Peking teil.Angesichts der Spannungen der vergangenen Monate ist die Reise nicht ohne Brisanz. [01:15]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der neue Kinofilm von Mehmet Akif Büyükatalay besticht mit gesellschaftlicher Brisanz und mutiger Erzählweise.
Wir haben heute einen Gast in der Show: Christian Ohrens vom "Wölferadio", der uns auf die Partie des SVW gegen den VfL einstimmen wird.
Unsere Welt steht unter Spannung: Autokratische Tendenzen in den USA, Krieg und Spannungen in Europa, politische Polarisierung auch in Deutschland. Wo steht der christliche Glaube inmitten dieser Entwicklungen? Wie politisch darf – oder muss – Glaube überhaupt politisch sein? In der ersten Folge unserer neuen Staffel diskutieren Tobias Faix & Thorsten Dietz die Brisanz dieser Fragen für uns alle. Sie sprechen über aktuelle Beispiele und geben einen ersten Überblick zu Zielen und Hoffnungen für die neue Staffel. Außerdem wagen sie eine erste Annäherung: Was ist eigentlich politische Ethik? Und schließlich wagen sie einen Ausblick auf die Staffel: Was haben Jesus, Paulus und die frühe Kirche mit politischer Ethik zu tun? Wie kann Glaube ein Korrektiv gegenüber Macht, Ideologien und Angst werden?
Ton- und Schnittprobleme. Daher nur ein kurzer Einwurf und ein Ausflug zum Big Rösti. Wir melden uns demnächst ausführlicher! #SVW #HSV
Dagmar Rosenfeld präsentiert das Pioneer Briefing
Die Vorfälle mit Drohnen im Luftraum europäischer Länder haben sich in den vergangenen Wochen gehäuft, Russland steht im Verdacht, dafür verantwortlich zu sein. Mit der Schließung von Flughäfen - wie in Dänemark - erreicht das Thema eine neue Brisanz, sagt Paul Strobel. Er ist Sprecher von Quantum Systems, einem Start-up, das u.a. Aufklärungsdrohnen - derzeit vor allem für die Ukraine - produziert. Als Hersteller könne man Abwehrmittel zur Verfügung stellen, um gegnerische Drohnen vom Himmel zu holen, so Strobel im Interview mit Host Anna Engelke. Allerdings wisse man nicht, wann und wo man diese Mittel einsetzen dürfe. Das sei ein hochkomplexes Thema, auf politischer und regulatorischer Ebene fange "die Arbeit jetzt erst an". Strobel - selbst ehemaliger Soldat - erklärt, was die NATO-Staaten in Bezug auf Drohnen von der Ukraine lernen können, welche Gefahren für die ukrainischen Werke des Herstellers bestehen und warum die Bundeswehr bei der Beschaffung in seiner Wahrnehmung einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht hat. Das Thema Drohnen und die Möglichkeit, sie zu bekämpfen, beleuchtet auch Kai Küstner in der Lage. Sein Fazit: NATO und Bundeswehr haben bislang nur unzreichend wirksame und kostensparende Mittel. Kai erklärt, wie sich die Haltung der NATO im Umgang mit Russland nach dem Eindringen dreier russischer Kampfjets in den estnischen Luftraum verändert hat und er analysiert die Bemerkungen von Donald Trump am Rande der UN-Generalversammlung, dass die Ukraine ihr Territorium in Teilen oder ganz zurückerobern könne. Außerdem berichtet Kai über "Red Storm Bravo" - eine NATO-Übung mitten in Hamburg. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Paul Strobel: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-293260.html FAQ zu Drohnen - wie unvorbereitet sind wir? von Kai Küstner: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/drohnen-faq-100.html Podcast-Tipp: Synapsen: Koffein, Gesundheit, Klima - Die Zukunft des Kaffees https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-292388.html
Wir schauen auf den kommenden Spieltag: Oktoberfest, Zahnarztbesuch und Mittelfingerbaumi! #HSV #SVW
Heute mit Gast Dominik zum Schwerpunkt Werder! #HSV #SVW
"Thomas Mann" – Graphic Novel von Magdalena Adomeit, Friedhelm Marx und Julian Voloj – im Gespräch mit Uwe Kullnick(Hördauer ca. 77 Minuten) GesprächEin einmaliger Einblick in Thomas Manns erste Deutschlandreise nach der Auswanderung ins Exil1929 erhält er den Literaturnobelpreis, 1933 wird er als einer der lautesten Gegner des Nationalsozialismus ins Exil getrieben. Thomas Manns Beziehung zu Deutschland bleibt fortan kompliziert. 1938 emigriert er in die USA, erst 1949 setzt er wieder seinen Fuß auf deutschen Boden: auf Einladung zum Goethe-Jahr in Ost- und Westdeutschland. Seine Deutschlandreise ist das erste international beachtete kulturelle Großereignis nach dem Fall des Nationalsozialismus. Lange hat Thomas Mann gezögert, ob er überhaupt kommen soll. Er reist mit seiner Frau Katia von Frankfurt am Main über Nürnberg und München nach Weimar, hält Reden in beiden Teilen Deutschlands, was seinem Deutschlandbesuch auch politisch höchste Brisanz verleiht. Er wird bejubelt und zugleich kritisiert.Basierend auf Thomas Manns Tagebüchern, Briefen, Reiseberichten und den Erinnerungen seines Schweizer Fahrers, erzählt diese Graphic Novel von Manns zehntägiger Rückkehr, einem politisch extrem aufgeladenen Kapitel im Leben Thomas Manns und seiner Familie. Zudem beleuchtet die Graphic Novel auch Schlüsselmomente im Leben des Schriftstellers, blickt in Flashbacks immer wieder auf historisch wichtige Phasen zurück und gibt einen facettenreichen Einblick in die Gedankenwelt Thomas Manns.Magdalena Adomeit ist Illustratorin und Reisende. Sie studierte Illustration an der HAW in Hamburg und sammelte zuvor Inspirationen in der weiten Welt. Ihre Entdeckungen hält sie mit realistischem wie fantasievollem Strich fest. Mit bereits mehreren illustrierten Büchern, unter anderem Heute ist wichtig von Clemens Fobian, ist dies ihre Debüt-Graphic Novel.Prof. Dr. Friedhelm Marx ist Literaturwissenschaftler und Lehrstuhlinhaber für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bamberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören das Werk Thomas Manns, die Literatur der Moderne und die deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Seit 2006 ist Friedhelm Marx Vizepräsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft.Julian Voloj (beim Gespräch nicht anwesend) wurde in Münster geboren und ist Autor zahlreicher international erfolgreicher Graphic Novels. Zuletzt erschienen seine Biografien Bobby Fischer: Eine Schachlegende zwischen Genie und Wahnsinn (2022, illustriert von Wagner Willian) und Marlene Dietrich: Augenblicke eines Lebens (2021, illustriert von Claudia Ahlering) im Knesebeck Verlag. Seit 2003 lebt und arbeitet er in New York.vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingModeration, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Von der neuen Bäderland-Chefin Susan Zetzmann, die ein Schwimmbad in der Alster in Betracht zieht, über die juristischen Folgen des Nord-Stream-Anschlags und Verkehrsunfälle in Hamburg bis hin zur DGB-Wiederwahl und den neuen Leiter des Grand Hotels Heiligendamm. Erfahren Sie auch die neuesten Entwicklungen im Tourismus in Schleswig-Holstein und die Brisanz des anstehenden HSV-Spiels gegen den FC Bayern.
Frauke Brosius-Gersdorf hat ihre Kandidatur zur Richterin am Bundesverfassungsgericht zurückgezogen, die SPD hat eine neue Kandidatin benannt. Was waren die Gründe für den Rückzug? Lag es tatsächlich an einer Kampagne "von rechts", aus dem "fundamentalistischen Lager", das plötzlich so mächtig geworden ist, dass es eine von der Linken favorisierte Richterin am Bundesverfassungsgericht verhindern konnte? Wir schauen auf die Hintergründe. Gesprächspartner heute ist Stefan Rehder, Journalist und Publizist. Er hat Geschichte, Philosophie und Germanistik an der Universität zu Köln und Ludwig-Maximilians-Universität München studiert. Im Verlauf seines beruflichen Werdegangs hat er u.a. für die „Passauer Neue Presse“, „Focus“, „Die Welt“ sowie als Pressereferent im Leitungsstab des Bundesministeriums für Bildung Wissenschaft Forschung und Technologie gearbeitet. Bei der in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheinenden katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ verantwortet er das Ressort „Glaube & Wissen“. Vor dem Hintergrund der Ermordung des konservativen Influencers Charlie Kirk gewinnt dieser Podcast besondere Brisanz. Wer darf sich öffentlich noch äußern, ohne als "rechts" diffamiert zu werden? Was riskieren diejenigen, die dennoch wagen, ihre nicht mainstream-konformen Positionen zu vertreten?
In dieser Episode von Sound of Finance spricht Dr. Jan Müller-Dethard mit Christian Klaus und Michael Mönch, erfahrenen zeb-Experten, über die steigende Zahl von Kreditausfällen in Deutschland – ein Thema, das durch wirtschaftliche Unsicherheiten und regulatorische Vorgaben an Brisanz gewinnt. Wir beleuchten: • Wann gilt ein Kredit eigentlich als ausgefallen? • Warum die NPL-Quote in Deutschland um 40 % gestiegen ist und was das für Banken bedeutet • Welche Branchen besonders betroffen sind – und warum Gewerbeimmobilien im Fokus stehen • Wie Banken ihre Kreditportfolios absichern und regulatorische Risiken managen können • Welche Entwicklungen wir in den nächsten Jahren erwarten, inkl. Konsolidierungstendenzen bei kleineren Instituten Diese Episode liefert wertvolle Einblicke für alle, die sich mit Risiko- und Portfoliomanagement im Bankensektor beschäftigen.
Anton Weyrothers Literaturpodcast, Episode 75:"Der Fänger im Roggen" ist eines der meistverkauften Bücher aller Zeiten. Jerome D. Salingers großer Roman wird oft als coming of age story gelesen. Aber eigentlich erzählt sein Protagonist Holden Caulfield von einer Welt, in der es gute Gründe gibt, nicht erwachsen werden zu wollen. Darin liegt eine Brisanz und vielleicht auch eine Erklärung für einen der tragischsten Fälle von fehlgedeuteter Literatur: dem angeblich von diesem Buch angeregten Mord an John Lennon. Ich danke dem Verlag S. Fischer für die Gelegenheit, das Jubiläumsjahr 2025 als "Thomas Mann Botschafter" zu begleiten. Mehr Infos zum Thomas-Mann-Jahr auf:https://www.thomasmann.de/ni - mit natürlicher Intelligenz hergestellt: https://weyrother.net/ni/Meine Website "Anton Weyrothers Literaturbetrieb":https://weyrother.netAktuelle Podcast-Folgen:https://anchor.fm/anton-weyrotherMein Instagram: https://www.instagram.com/antonweyrother/?hl=de#salinger #fängerimroggen #literatur
Das Wolfsweibchen F07 hat mit über 40 Jungen die ersten Wolfsrudel am Calanda begründete. Der Faszination folgten Schäden an Nutztieren, die in Angriffen auf Kühe gipfelte. Graubündenkorrespondent Marc Melcher wandert heute am Calanda im «Tagesgespräch unterwegs – Rendez-vous in Graubünden». Graubündenkorrespondent Marc Melcher hat bereits über das erste Aufkreuzen eines Wolfes in Graubünden vor über 20 Jahren berichtet, seither hat das Thema wenig an Brisanz verloren. Der Jäger und Hobbyornithologe ist selbst viel im Wald unterwegs, wurde von nahem Wolfsgeheul auch schon überrascht. «Der Angriff auf Kühe hat eine Wende gebracht. Seither ist die Notwendigkeit von Abschüssen auch in Umweltschutzkreisen anerkannt», so Melcher. Was die Dezimierung von Rudeln in Graubünden gebracht hat, ist noch nicht klar, die beginnende Alpsaison sei verhältnismässig ruhig verlaufen. Marc Melcher und Karoline Arn sind am Calanda fürs Tagesgespräch unterwegs.
Eine undurchsichtige Geheimagentin, ein greiser Weltendeuter und eine Gruppe von Aktivisten, die gegen zerstörerische Pläne kämpft: Rachel Kushners neuer Roman „See der Schöpfung“ ist eine flirrende Geschichte mit gesellschaftlicher Brisanz. Rezension von Christoph Schröder
Sabine Dobelli schreibt unter dem Pseudonym Clara Maria Bagus Romane. Sie verwebt darin Psychologie und Literatur – nicht aus Distanz, sondern aus eigener Erfahrung. Die frühere Hirnforscherin hat existenzielle Krisen durchlebt: eine schwere Kindheit, einen Autounfall, ein krebskrankes Kind. Auch in ihren Büchern geht es um die Brüche des Lebens – und darum, wie man daraus Hoffnung schöpft. Die 50-Jährige schreibt nicht nur über Widerstandskraft, sie lebt sie. Ihre Ehe mit einem erfolgreichen Sachbuchautor ist geprägt von Gegensätzen und unverblümter Kritik. «Mein Mann schreibt auch mal: “Was für ein Schrott?” an den Rand meines Manuskripts», sagt sie lachend. Im Focus-Gespräch mit Rahel Lenz spricht die Bestsellerautorin über Sinnsuche als Antrieb, über Glück und Resilienz – und darüber, warum es essenziell ist, das Leben mit offenen Augen zu betrachten. ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00: 00 Brisanz der Kindheit und Schicksal 14:00 Jugend und Autounfall 18:30 Existentielle Themen im Leben und in der Literatur 24:00 Eine gegensätzliche Ehe und Heimatsgefühle 34:15 Schreiben und das Pseudonym Clara Maria Bagus 45:54 Hirnforschung und die Stigmatisierung psychischer Krankheiten ____________________ Team - Host: Rahel Lenz @rahellenzgrunder / rahel.lenz@srf.ch - Angebotsverantwortung: Anita Richner «Focus» ist ein Podcast von SRF ____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen.
Als Jörg Friedrich vor vier Jahren zum ersten Mal bei "OK COOL trifft" zu Gast war, sah es für ihn und sein kleines Team von Paintbucket Games extrem gut aus: Das eben erschienene "Through the Darkest of Times", das den zivilen Widerstand im Nationalsozialismus zum Management-Spiel macht, stellte sich als großer Erfolg heraus, der Budgettopf war gut gefüllt und die Idee für ein Nachfolgerspiel bereits auf dem halben Weg zum Prototypen. Dieser Prototyp von damals ist nun im März 2025 als fertiges Spiel erschienen: "The Darkest Files" dreht sich um die Bewältigungsarbeit der Nazi-Vergangenheit einer jungen Bundesrepublik und die juristische Aufklärung der NS-Verbrechen. Doch der Weg zu diesem Release war sehr viel schwieriger, als es Jörg Friedrich vor vier Jahren erwartet hätte: ein kantiger Pitch, skeptische Publisher, eine kriselnde Branche, Angriffskrieg inmitten Europas - und ein Spielthema, das plötzlich und unverhofft an Aktualität und Brisanz gewann. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Jörg Friedrich von diesen schwierigen vier Jahren, den Herausforderungen der Spieleentwicklung und ob er sich vorstellen kann, eines Tages ein Spiel namens "The Darkest Deutschland" zu entwickeln, das sich um die erstarkende Rechte in der gegenwärtigen Bundesrepublik drehen würde.
Dass Friedrich Nietzsche Georges Bizets Oper Carmen einmal als beste Oper aller Zeiten pries, hatte vor allem einen sehr persönlichen Grund: Er wollte seinem einstigen Hausgott und nunmehrigen Lieblingsfeind Richard Wagner einen mitgeben. Das breite Publikum indes kam in den vergangenen 150 Jahren per Abstimmung mit den Füßen zu einem durchaus ähnlichen Ergebnis und katapultierte Carmen bis heute weit an die Spitze der meistgespielten Werke des Opernrepertoires. Kein Wunder, dass gleich mehrere Hamburger Zeitungen auch schon vor einhundert Jahren zum 50. Jahrestag der Pariser Uraufführung vom 3. März 1875 an diese erinnerten. Die Harburger Anzeigen und Nachrichten hatten dafür einen besonders prominenten Zeitzeugen befragt, den ersten Interpreten der männlichen Hauptrolle des Don José. In heutigen Augen problematische misogyne Züge und antiziganistische Klischees im Libretto, wie sie jüngst etwa das Berliner Maxim-Gorki-Theater in seiner Neuinszenierung in den Mittelpunkt rückte, spielen in dessen Rückblick auf die Probenzeit erwartungsgemäß keine Rolle; vielmehr geht es um die moralische Brisanz, die Carmen für die Zeitgenossen besaß. Mehr dazu von Rosa Leu.
Die Bauern haben Gewicht in der Politik. Eine Rundschau-Recherche zu Pestiziden zeigt Brisantes dazu. Dann: Amtszwang und schlechte Stimmung in den Gemeinden. Und: Der Alltag in Kiew zwischen russischen Bomben und Hoffnung auf Frieden. Hochgiftig und zugelassen: Kontroverse um Pestizide Welche Pestizide sollen gestoppt werden? Für Naturschützerinnen und Naturschützer ist klar: Je weniger Pflanzenschutzmittel, desto besser. Landwirtschaftsverbände hingegen sagen: Wenn weniger Pestizide verwendet werden, wird weniger produziert. Hinter den Kulissen wird um Grenzwerte gerungen. Die Rundschau berichtet exklusiv über einen Streit-Fall von politischer Brisanz. Zudem stellt sich der Luzerner Mitte-Nationalrat Leo Müller im Rundschau-Interview den Fragen. Müller ist im Vorstand des Zentralschweizer Bauernbunds und wird im Parlament zur einflussreichen Gruppe der «bäuerlichen Parlamentarier» gezählt. Keine Lust: Niemand will in den Gemeinderat Jede zweite Gemeinde in der Schweiz hat Mühe, Exekutivämter zu besetzen. Wenn niemand freiwillig will – dann wird gezwungen. Was bedeutet Amtszwang und gibt es Alternativen? Die Rundschau besucht Embd VS und Heiligenschwendi BE und zeigt, wie um Gemeinderäte gekämpft wird und wie es denen geht, die gezwungen werden. Drei Jahre Krieg: Überleben in Kiew Im Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Das Ziel war, Kiew in drei Tagen zu erobern. Nach drei Jahren Krieg ist Kiew noch immer eine freie Stadt. Doch das hat einen hohen Preis für die Einwohnerinnen und Einwohner. Die Rundschau trifft eine Luftabwehrsoldatin, eine Barbetreiberin und den Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko.
Die Not in unserer Welt ist gross. Gerade in der Vorweihnachtszeit fragen sich viele: Wie viel sollte ich spenden? Die Moralphilosophin Susan Wolf sagt überraschend: Es geht nicht darum, dass wir alle moralische Heilige werden. Das wäre sogar ein grosser Verlust für die Welt. Wie kommt sie darauf? Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist ein «Evergreen» der Philosophie. Solange der Gottesglaube dominierte, verfügte sie allerdings nicht über die Brisanz, die ihr zukommt, wenn sich die Sinnstiftung nicht mehr für alle an eine höhere Macht delegieren lässt. Wenn Gott tot ist, bleibt nur, den Sinn dem Leben selbst zu gehen. Wie das gelingt, darüber denkt die renommierte US-amerikanische Philosophin Susan Wolf, die dieses Jahr die Einstein-Lectures an der Universität Bern hält, seit vielen Jahren nach. Sie definiert ein sinnvolles Leben als eines, in dem man sich leidenschaftlich Projekten verschreibt, die auch von objektivem Wert sind. Das müssen nicht zwingend moralische Unterfangen sein. Eine Feinschmeckerin, ein Musiker oder eine Hobbygärtnerin zeigen genauso Leidenschaft für eine Sache von objektivem Wert. Denn für Wolf ist klar: Menschen sind nicht dazu da, die Welt zu verbessern, sondern etwas aus ihrem Leben zu machen. Aber darf man in erster Linie nach eigener Sinnerfüllung streben, wenn es anderen schlecht geht? Barbara Bleisch hakt nach.
Die Not in unserer Welt ist gross. Gerade in der Vorweihnachtszeit fragen sich viele: Wie viel sollte ich spenden? Die Moralphilosophin Susan Wolf sagt überraschend: Es geht nicht darum, dass wir alle moralische Heilige werden. Das wäre sogar ein grosser Verlust für die Welt. Wie kommt sie darauf? Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist ein «Evergreen» der Philosophie. Solange der Gottesglaube dominierte, verfügte sie allerdings nicht über die Brisanz, die ihr zukommt, wenn sich die Sinnstiftung nicht mehr für alle an eine höhere Macht delegieren lässt. Wenn Gott tot ist, bleibt nur, den Sinn dem Leben selbst zu gehen. Wie das gelingt, darüber denkt die renommierte US-amerikanische Philosophin Susan Wolf, die dieses Jahr die Einstein-Lectures an der Universität Bern hält, seit vielen Jahren nach. Sie definiert ein sinnvolles Leben als eines, in dem man sich leidenschaftlich Projekten verschreibt, die auch von objektivem Wert sind. Das müssen nicht zwingend moralische Unterfangen sein. Eine Feinschmeckerin, ein Musiker oder eine Hobbygärtnerin zeigen genauso Leidenschaft für eine Sache von objektivem Wert. Denn für Wolf ist klar: Menschen sind nicht dazu da, die Welt zu verbessern, sondern etwas aus ihrem Leben zu machen. Aber darf man in erster Linie nach eigener Sinnerfüllung streben, wenn es anderen schlecht geht? Barbara Bleisch hakt nach.
In der heutigen Folge möchte Assaf zusammen mit unserem besonderen Gast, Ori Harel, dem komplexen Thema der Auswanderung aus Israel nachgehen. Besonders im Kontext des Krieges, der im Oktober 2023 ausbrach, bekommt dieses Thema besondere Brisanz. Ori, die mit ihrer Familie am Bodensee lebt und als Psychologin israelische Familien berät, wird uns einen persönlichen Einblick […]