POPULARITY
Es gibt im kölschen Sprachgebrauch viele Wörter, die nicht eindeutig übersetzt werden können. Eins davon ist das Wort ´fimpschig`. Auf Hochdeutsch kann es viele verschiedene Bedeutungen haben. Die haben auf den ersten Blick nicht wirklich etwas miteinander zu tun. Kölncampus-Reporter Sven klärt auf, warum ´fimpschig` so universell ist und woher der Begriff eigentlich stammt.
Wie Traumata entstehen; Was junge Menschen vom Wählen abhält; Telefonieren in Bus und Bahn; Pestizide im Sprachgebrauch; Vier Jahre Ukraine-Krieg - Auswirkungen auf Umwelt und Klima; Passen 'Zivilklauseln' an Hochschulen noch in die Zeit? ; Max-Planck-Gesellschaft baut Forschung in Afrika aus; Spiegelverkehrte Mikroorganismen aus dem Labor; Wenn KI-Agenten und Menschen zusammenarbeiten; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Franzaforta - Celo & Abdi | 15 Jahre Mietwagentape: Hätten sie Solo gehen müssen? | Call-Center Storys Vom Call-Center zum „Mietwagentape“: Wir feiern 15 Jahre MWT und sprechen über das erste große Celo & Abdi Release – damals noch via Bluetooth auf eure Handys, gibt euch bös! In dieser Podcast-Folge von Deutschrap Plus gehen wir zurück ins Abschlussquartal 2010. Wir blicken zurück auf den Release von „Franzaforta“ und das legendäre erste Mixtape, das damals kostenlos via Download zur Verfügung gestellt wurde. Wir klären die verrückte Kennenlerngeschichte der beiden im Call-Center, ihren ersten Kontakt zu Haftbefehl und wie sie es geschafft haben, den Sprachgebrauch der Jugend bis heute zu prägen. Wusstet ihr eigentlich, dass der legendäre Franzaforta-Beat ursprünglich von The Game war? Zum Abschluss diskutieren wir: Was wäre passiert, wenn Celo & Abdi für ihre Karrieren Solo-Pfade eingeschlagen hätten, oder ist genau diese unzertrennliche Chemie ihr wahres Erfolgsgeheimnis? All das erfahrt ihr in der neuen Folge des Deutschrap Plus Podcasts – jetzt direkt reinhören und abonnieren!
Der Begriff Aura bezeichnet die Ausstrahlung oder den Eindruck, den eine Person auf andere macht. Es handelt sich dabei um eine Art unsichtbare Energie oder Stimmung, die von anderen Menschen wahrgenommen wird und sie beeinflussen kann. Im Jahr 2024 hat der Langenscheidt Verlag Aura zum Jugendwort des Jahres gekürt. In der Jugendsprache wird der Begriff, der aus dem esoterischen Sprachgebrauch kommt, nicht nur für die Beschreibung eines positiven Eindrucks verwendet. Scherzhaft wird auch von „Minus-Aura“ gesprochen, etwa wenn sich jemand durch sein Verhalten lächerlich gemacht hat.
Der Begriff stammt aus George Orwells Roman „1984“, in dem er die Vision einer Welt entwirft, in der Überwachung und Propaganda an der Tagesordnung sind. Die Sprache New Speak - zu Deutsch Neusprech - wird dabei von einer kleinen Elite als Herrschaftsinstrument verwendet, um das Denken und Handeln der Menschen zu beeinflussen. Über Parallelen zum Sprachgebrauch im aktuellen politischen Diskurs hat sich der Tübinger Medienwissenschaftler Prof. Bernhard Pörksen Gedanken gemacht.
Es ist erstaunlich, wie oft im täglichen Sprachgebrauch das Wörtchen "aber" verwendet wird. Obwohl es vielleicht nur eine Angewohnheit ist, blockiert "aber" die Suche des Gehirns nach neuen Lösungen. "Und" statt "aber" könnte weiterhelfen.
Wir leben in einer Zeit ständiger Erreichbarkeit und wachsender Anforderungen – im Job, im Alltag und sogar in der Freizeit. Kennt ihr das Gefühl, ständig etwas "müssen" zu müssen? Dieses kleine Wort schleicht sich oft unbemerkt in eure Gedanken und euren Sprachgebrauch ein. Aber habt ihr euch schon einmal gefragt, welche tiefgreifende Wirkung diese unscheinbare Formulierung auf euer Wohlbefinden hat? Wir zeigen euch, warum dieses unbewusste "Muss-Mantra" bei vielen von euch mehr Druck erzeugt, als euch lieb ist. In dieser Folge tauchen wir tiefer in die Kraft unserer Sprache ein. Zusammen mit der Lebens- und Sozialberaterin Irma Fruhmann untersuchen wir, wie das Wort „müssen“ subtil ein Gefühl von Pflicht und Notwendigkeit erzeugt. Erfahrt, warum eine kleine Stricherlliste eurer täglichen "Muss"-Sätze euch wachrütteln sollte und wie dieses Muster euch auf Dauer in einen unnötigen Leistungsdruck manövrieren kann. Wir beleuchten, wie ihr eure Wahrnehmung schärfen, um diesen ungesunden Kreislauf zu durchbrechen. Bitte nehmt bei gesundheitlichen Problemen immer auch individuelle Beratungen bei Ärzt:innen, Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen und Therapeut:innen in Anspruch. Unsere Podcastfolgen sollen euch einen guten Impuls für eure Gesundheit geben, ersetzen aber nie eine individuelle, persönliche medizinische Betreuung und Behandlung! Ihr habt Lust auf mehr Inspirationen für ein glückliches Leben? Dann schaut auch gerne auf unserer Webseite www.praxisentero.at vorbei – dort findet ihr zahlreiche kostenlose Beiträge in unserer Mediathek und unserem Magazin! Wenn ihr Fragen zu unseren Angeboten oder Anregungen für kommende #wohlfühlundgesundheitsratgeber Podcast-Themen habt, könnt ihr euch auch gerne unter office@praxisentero.at bei uns melden. Wir freuen uns auf euch!
Vulgäre Kritik am Arbeitsplatz – reicht das für eine Kündigung?Mit Urteil vom 18.11.2025 (Az. 3 SLa 699/24) hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf klargestellt:Selbst grob formulierte, vulgäre Äußerungen gegenüber der Schichtführung rechtfertigen nicht automatisch eine Kündigung.In dieser Folge von Einfach Recht – dem Arbeitsrechts-Podcast analysiert Rechtsanwalt Sandro Wulf, Fachanwalt für Arbeitsrecht, die Entscheidung des LAG Düsseldorf im Detail und ordnet sie in die bisherige Rechtsprechung von BAG und Landesarbeitsgerichten ein.Ein Arbeitnehmer soll seine Vorgesetzte in einer Konfliktsituation mit drastischen Worten kritisiert haben. Der Arbeitgeber kündigte.Das LAG Düsseldorf entschied:➡️ Kontext, Sprachgebrauch und Verhältnismäßigkeit sind entscheidend.➡️ Nicht jede vulgäre Äußerung ist eine kündigungsrelevante Beleidigung.➡️ Vor einer Kündigung ist regelmäßig eine Abmahnung zu prüfen.Abgrenzung zwischen zulässiger Kritik und kündigungsrelevanter SchmähkritikBedeutung des betrieblichen Kontexts und sprachlicher MissverständnisseKündigung als ultima ratioEinordnung in die ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts(vgl. u. a. BAG, st. Rspr. zur Schmähkritik und Verhältnismäßigkeit)LAG Düsseldorf, Urteil vom 18.11.2025 – 3 SLa 699/24BAG, ständige Rechtsprechung zur Abgrenzung von Kritik und Beleidigung(u. a. BAG, Urt. v. 10.12.2009 – 2 AZR 534/08; BAG, Urt. v. 24.11.2005 – 2 AZR 584/04)Arbeitgeber und UnternehmerHR-Abteilungen und PersonalverantwortlicheFührungskräfteArbeitnehmer mit Konflikten im ArbeitsverhältnisRechtsanwälte Wulf & CollegenRechtsanwalt Sandro WulfFachanwalt für Arbeitsrecht | Zertifizierter Mediator
Glauben heißt: nicht Wissen! „Ich glaube, dass 2 Pfund Rindfleisch eine gute Suppe gibt.“ Kennen Sie solche Aussagen? Sie sind allerdings nur bedingt anzuwenden. Das Wort Glaube oder Glauben wird in unserem Sprachgebrauch häufig so angewandt, dass man zur eingangs genannten Aussage kommen kann. Man kann Falsches und Richtiges glauben.
Im Osten Belgiens wird Deutsch gesprochen. Zu Belgien kam das Gebiet vor gut 100 Jahren eher zufällig und nur widerwillig. Aber heute fühlen sich die Deutschsprachigen pudelwohl in Belgien. Eine Reportage über eine unbekannte Minderheit. Die Deutschsprachige Gemeinschaft im Osten Belgiens, an der Grenze zu Deutschland und Luxemburg, ist etwas so gross wie der Kanton Jura; und das Gebiet zählt gerade einmal 80'000 Einwohnerinnen und Einwohner - nicht einmal ein Prozent der belgischen Gesamtbevölkerung. Es überrascht daher kaum, dass sogar viele Belgierinnen und Belgier die Deutschsprachige Gemeinschaft nicht kennen. Das Gebiet war (wie Belgien) ursprünglich Teil der Niederlande. Nach den Napoleonischen Kriegen wurde es am Wiener Kongress 1815 Preussen zugeschlagen und kam 1920 als Entschädigung für deutsche Zerstörung im Ersten Weltkrieg zu Belgien. Viele wurden zu Beginn nicht warm mit der neuen Zugehörigkeit zu Belgien, obwohl die deutsche Sprache in die Verfassung aufgenommen wurde. Im Zweiten Weltkrieg begrüssten daher viele den Einmarsch der Deutschen Wehrmacht. Mittlerweile glücklich in Belgien Nach dem Krieg geriet die deutsche Sprache dann in Verruf. Und trotzdem konnte sie sich halten - im Gegensatz zu anderen ursprünglich deutschsprachigen Gebieten wie dem Elsass oder Lothringen. Das ist wohl ein Nebeneffekt des Streits zwischen niederländischsprachigen Flamen und französischsprachigen Wallonen. Im Zuge dieses Streits wurden immer mehr Kompetenzen vom belgischen Staat an die Sprachgemeinschaften übertragen - auch an die Deutschsprachige Gemeinschaft. So geniessen die deutschsprachigen Belgierinnen und Belgier eine weitreichende Autonomie, die sie als Teil Deutschlands oder Luxemburgs niemals bekämen. Entsprechend zufrieden sind sie mittlerweile mit der Zugehörigkeit zu Belgien - im Gegensatz zu den sich ständig streitenden Flamen und Wallonen. Die Deutschsprachigen gelten daher auch als die «letzten Belgier». In unserer Reportage aus dem ostbelgischen Hauptort Eupen spüren wir der wechselhaften (Sprach-)Geschichte und dem heutigen Selbstverständnis nach. Ausserdem stellen wir darin auch die noch lebendigen Mundarten Ostbelgiens vor und erfahren, wie man in Ostbelgien mit der dominanten Nachbarsprache Französisch umgeht. Wie sagt man «gediegen» auf Schweizerdeutsch? In unserem Mundart-Briefkasten gehen wir der Frage nach, welches schweizerdeutsche Wort eigentlich dem hochdeutschen «gediegen» entspricht. Und wir wollen wissen, ob Verben auf «-le» wie «bäschtele, nöisle, säichele, grümschele» und so weiter immer eine negative Bedeutung tragen. Ausserdem klären wir, was der Familienname Gschwind ursprünglich bedeutet haben könnte. Buch-Tipps: ⦁ Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung (Hg.): Deutsch in Europa. Vielfalt Sprachnormen und Sprachgebrauch. Vierter Bericht zur Lage der deutschen Sprache. Tübingen 2025 (Gratis-Zugriff: https://elibrary.narr.digital/xibrary/start.xav?start=%2F%2F%2A%5B%40node_id%3D%27159318%27%5D#/text/9783381135226?_ts=1762597524176) ⦁ Carlo Lejeune (Hg.): Grenzerfahrungen. Eine Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. 5 Bände. Eupen 2013-2019.
Heute hört ihr eine Besprechung zum Reality-Format Beauty & the nerd mit Julietta und einem neuen Gast: Emmi erklärt uns, warum ein gewisser Sprachgebrauch wichtig für Teenies ist, warum nicht alle Beautys ungebildet sind und warum das Umstyling mit Locken besser geendet hätte. Habt ganz viel Spaß beim Hören und schreibt uns, was ihr zu diesem Trash-Format sagt und welches wir als nächstes besprechen sollen! PS: Die Outakes solltet ihr mal wieder nicht verpassen :)Wenn ihr könnt, würde ich mich über euer Abo bei Steady freuen: https://steadyhq.com/de/die-rosarote-brille-der-feministische-filmpodcast/about (schon ab 3€ im Monat möglich) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn es um Ordnung und ums Entrümpeln geht, fällt immer wieder das Wort „Stauraum“. Warum du dieses Wort schnellstmöglich aus deinem Sprachgebrauch streichen solltest und Stauraum nicht der erste Schritt zu mehr Ordnung ist, das schauen wir uns in dieser Happy Living Podcast-Folge an.
Die Redewendung „Da war Geld im Spiel“ stammt ursprünglich aus dem Sprachgebrauch rund um Wetten und Glücksspiel, hat sich aber im Laufe der Zeit metaphorisch auf viele andere Lebensbereiche übertragen. Beim Kartenspiel, beim Würfeln, bei Wetten wurde früher um Geld gespielt. Geld war also der Einsatz. Und damit war tatsächlich Geld „im Spiel“. Übertragen wird die Redewendung heute verwendet, wenn finanzielle Interessen eine Rolle spielen – oft im Zusammenhang mit Manipulation, Bestechung, Korruption oder verdeckten Motiven. „Warum hat er das Projekt so schnell übernommen?“ – „Da war wohl Geld im Spiel.“ Aus diesem Satz hört man eine Andeutung, dass finanzielle Anreize den Ausschlag gegeben haben. „Die Entscheidung war sicher nicht objektiv – da war Geld im Spiel.“ Aus diesem Satz hört man einen möglichen Verdacht auf Bestechung oder Vorteilsnahme. Hast du auch schon Situationen erlebt, in denen du dachtest, hier ist Geld im Spiel? Was waren das für Situationen und welche Anhaltspunkte gab es für deine Vermutung? Schreibe mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular. Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
Diese Folge hat es sprichwörtlich in sich – Jana startet direkt mit „Druck in der Kiste“. Was genau das bedeutet, verrät sie natürlich selbst. Dazu kommt ihr neuester Beauty-Trend: Ruby Mascara. Aber passt Rot wirklich zu ihrem Kaki-Outfit? Wir diskutieren Fashion, Farben und kleine Fehlgriffe. Ramon wiederum packt aus – und zwar sein neues Rauch-Device. Spoiler: Es ist alles andere als ein Highlight. Und Jana fragt sich: Kennt ihr das Gefühl, wenn man überzeugt ist, jemand mag einen nicht – und plötzlich sind diese Menschen unglaublich nett? Ramon und Lars sehen sie dabei tatsächlich mit „leeren“ Augen an. Ha ha … Außerdem: Würde Jana in ein Frauennetzwerk einsteigen? Wir sprechen über die Vor- und Nachteile solcher Communities. Jana berichtet von der Verpackungsmesse und wir fragen uns: Was war da eigentlich los? Und zwischendurch wird's mal wieder Drink'isch – Skinny Bitch, yay oder nay? Und dann kommt unsere Podcast-Tool-KI ins Spiel: Sie hat unsere Folge #252 analysiert und meint tatsächlich, wir hätten zu oberflächlich gesprochen und unser Sprachgebrauch sei eher „low level“. Frech! Aber vielleicht auch ein Denkanstoß. Oder etwa nicht? Zum Schluss noch die Frage an euch: Lest ihr eigentlich wirklich die Beschreibungstexte unserer Folgen? Wenn nicht, wäre jetzt der Zeitpunkt! Würde uns freuen, denn wir geben uns dann – tatsächlich ohne KI – viel Mühe, oder?
Die Episode behandelt, wie Sprache unser Umfeld beeinflusst und dass positives Reden das Glück anderer fördert. Wir gehen darauf ein, Verantwortung für unsere Worte zu übernehmen, um die eigene und die Realität anderer aktiv zu gestalten.Meine Buchempfehlungen:Jack CanfieldNeal Donald Walsh Gespräche mit GottJohn StreleckyDale CarnegieLars AmendIch bin ein großer Fan von Hörbüchern und kann sie Dir ans Herz legen.Viel Spass Ich habe da noch eine große Bitte an Dich!Wenn Dir dieser Podcast gefällt, abonniere ihn bitte, trage Dich in Die Newsletter Liste eine, um nichts mehr zu verpassen und gehe auf iTunes und Spotify und lass mir eine positive Bewertung da. Das hilft, dass der Podcast besser gefunden und anderen vorgeschlagen wird. Teile auch gerne dieses Podcast oder eine Folge an einen Menschen, wo Du glaubst, dass er/sie das gerade gebrauchen kann in seinem Leben!Ich danke Dir von ganzem Herzen. Und lass uns in Verbindung kommen, denn das ist es, worauf es ankommt, oder?podcast@smile4yourlife.de WebseiteFacebookInstagramTikTokOder komm gerne in meine WhatsApp Gruppe-diese ist völlig anonym für Dich und Du kannst Dich trotzdem (wie auf Social Media) zusätzlich inspirieren lassen.In diesem SinneSmile 4 Your LifeDein Marco
Manche Werbespots sind unvergesslich und für immer in unserem Sprachgebrauch. „Mein Haus, mein Auto, mein Boot…“, „Hallo, Herr Kaiser“, „Geiz is geil“... Wieso prägen manche Spots unsere Jugend und andere schaffen das nicht? Woher kommen die Ideen? Kann man Kreativität lernen? Jean-Remy von Matt sagt, man kann sie vor allem VERlernen. Der Mann ist eine eigene Legende in der Welt der Werbung und kennt so viele Geschichten dahinter. Seine Agentur „Jung von Matt“ hat viele der frechsten, provokantesten, witzigsten Spots kreiert und die ganze Branche auf den Kopf gestellt. Dabei war er mal ein fauler Schüler und hatte zu nichts Lust. Was dann die Zündung brachte hat und wie er später aus langweiliger, verstaubter Reklame kleine Kunstwerke geschaffen hat, erzählt er in dieser Folge. So so spannend! Schreibt uns, welche Spots Ihr bis heute liebt!
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. In unserer ersten Diskussion geht es um die Entlassung der Chefstatistikerin der US-Regierung aufgrund von Zahlen, die Präsident Trump nicht gefielen. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch über historische Parallelen. Anschließend diskutieren wir über die Entscheidung eines Zoos in Dänemark, Haustierbesitzer zu bitten, ihre Haustiere zur Fütterung von Löwen zu spenden. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir heute über eine Studie, die die genetische Verwandtschaft zwischen Kartoffeln und Tomaten erklärt, obwohl diese beiden Pflanzen deutliche äußerliche Unterschiede aufweisen. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über die Auktion von Modeartikeln. Gegenstände, die einst berühmten Persönlichkeiten gehörten, werden zu sehr hohen Preisen verkauft. Der Rest der heutigen Folge ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Im ersten Dialog geht es um Beispiele für das Grammatikthema dieser Woche The Imperative Mood (Imperativ). Die deutsche Sprache befindet sich ständig im Wandel. Dabei setzen sich auch Wörter und Formulierungen aus anderen Sprachen im Sprachgebrauch fest. Wir sprechen darüber, wie insbesondere Anglizismen die deutsche Sprache prägen und dass dies nicht allen gefällt. War Ludwig Erhard wirklich der Vater des deutschen Wirtschaftswunders, wie es die Deutschen bis heute behaupten? Die Wahrheit könnte komplizierter sein. Erhard glaubte an freie Märkte mit einem sozialen Sicherheitsnetz und begründete die sogenannte soziale Marktwirtschaft in Deutschland. Dies ist der perfekte Hintergrund für die Redewendung dieser Woche: Sich am Riemen reißen. Donald Trump entlässt die Chefstatistikerin der Regierung, weil ihm ihre Zahlen nicht gefallen Ein Zoo in Dänemark bittet Tierhalter, ihre Haustiere zur Fütterung von Löwen zu spenden Genetische Studie verknüpft den Ursprung der Kartoffel mit der Tomate Ist eine 8 Millionen Euro teure Promi-Handtasche ein Stück Kulturgeschichte? Amerikanisierung der deutschen Sprache Ludwig Erhard: Erfinder der sozialen Marktwirtschaft
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. In unserer ersten Diskussion geht es um die Entlassung der Chefstatistikerin der US-Regierung aufgrund von Zahlen, die Präsident Trump nicht gefielen. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch über historische Parallelen. Anschließend diskutieren wir über die Entscheidung eines Zoos in Dänemark, Haustierbesitzer zu bitten, ihre Haustiere zur Fütterung von Löwen zu spenden. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir heute über eine Studie, die die genetische Verwandtschaft zwischen Kartoffeln und Tomaten erklärt, obwohl diese beiden Pflanzen deutliche äußerliche Unterschiede aufweisen. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über die Auktion von Modeartikeln. Gegenstände, die einst berühmten Persönlichkeiten gehörten, werden zu sehr hohen Preisen verkauft. Der Rest der heutigen Folge ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Im ersten Dialog geht es um Beispiele für das Grammatikthema dieser Woche The Imperative Mood (Imperativ). Die deutsche Sprache befindet sich ständig im Wandel. Dabei setzen sich auch Wörter und Formulierungen aus anderen Sprachen im Sprachgebrauch fest. Wir sprechen darüber, wie insbesondere Anglizismen die deutsche Sprache prägen und dass dies nicht allen gefällt. War Ludwig Erhard wirklich der Vater des deutschen Wirtschaftswunders, wie es die Deutschen bis heute behaupten? Die Wahrheit könnte komplizierter sein. Erhard glaubte an freie Märkte mit einem sozialen Sicherheitsnetz und begründete die sogenannte soziale Marktwirtschaft in Deutschland. Dies ist der perfekte Hintergrund für die Redewendung dieser Woche: Sich am Riemen reißen. Donald Trump entlässt die Chefstatistikerin der Regierung, weil ihm ihre Zahlen nicht gefallen Ein Zoo in Dänemark bittet Tierhalter, ihre Haustiere zur Fütterung von Löwen zu spenden Genetische Studie verknüpft den Ursprung der Kartoffel mit der Tomate Ist eine 8 Millionen Euro teure Promi-Handtasche ein Stück Kulturgeschichte? Amerikanisierung der deutschen Sprache Ludwig Erhard: Erfinder der sozialen Marktwirtschaft
Eine EU-Denkfabrik will wie einst die USA im Kalten Krieg den Kreml „entmachten“Ein Kommentar von Tilo Gräser.Das US-Außenministerium, das State Department, „ist zu dem Schluss gelangt, dass das Einzige, was wir tun können, darin besteht, Russland ‚in seine Schranken zu verweisen‘, bis Russland sich ändert, nicht mehr unser Rivale ist und unser Partner wird“. Das klingt, als wäre es geschrieben, nachdem der derzeitige US-Präsident Donald Trump sich deutlich unzufrieden mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin gezeigt hat, weil der anscheinend partout nicht den Krieg in der Ukraine beenden will. Es könnte eine Aussage sein, die zu Trumps Ultimatum an Putin passt, das auf eine Umkehr seiner zuvor geäußerten eher verständnisvollen Haltung gegenüber Russland deutet.Doch diese Aussage stammt aus dem Jahr 1947 von Walter Lippmann, der sie in seinem Essay „The Cold War – A Study in U.S. Foreign Policy“ schrieb. Er gilt in den USA als meistgelesener und einflussreichster politischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, ebenso als einer der einflussreichsten Propagandisten des Neoliberalismus und einer gelenkten Demokratie. Er prägte den Begriff „Kalter Krieg“ und brachte ihn in den allgemeinen Sprachgebrauch ein.In seinem Essay von 1947 kritisierte er zumindest die damals begonnene Politik der „Eindämmung“ der Sowjetunion, wie sie der Politikberater und Diplomat George F. Kennan propagierte und erfolgreich etablierte. Das Streben der führenden Kräfte in der US-Politik von damals, die Sowjetunion, die gleichgesetzt wurde mit Russland, erst einzudämmen und zu schwächen, um sie dann in den Schoß des Kapitalismus zurückzuholen, sprich den eigenen Profitinteressen unterzuordnen, wurde natürlich nicht so offen erklärt. Es wurde stattdessen mit der angeblichen russischen beziehungsweise kommunistischen Gefahr aus dem Osten begründet, gegen die sich die USA und der von ihr geführte Westen als „Hort der Freiheit“ verteidigen müsse.Diese Phrase von der „Verteidigung der Freiheit“ ist auch heute wieder zu vernehmen, laut und schrill und genauso verlogen. Die grundlegenden Interessen dahinter, die vor allem vor der eigenen Bevölkerung verborgen werden, sind die gleichen wie bereits vor rund 80 Jahren, als der „Kalte Krieg“ begonnen wurde – von den USA unter ihrem damaligen Präsidenten Harry S. Truman. Aus Sicht mancher Historiker fing das noch eher an und reicht bis 1917 zurück, als in Russland eine Revolution das Ende des Kapitalismus verkündete.Russland soll nun wieder der Feind sein, der die Freiheit des Westens bedroht und sich darauf vorbereitet, seine Grenzen in Richtung Westen zu überschreiten. Das wird wider alle Fakten und Tatsachen, wider alle Vernunft und Diplomatie behauptet. Letztere stört bei den neuen westlichen und auch deutschen Kriegsgelüsten Richtung Osten nur und wird von den meisten der derzeit in den Staaten der Europäischen Union (EU) Regierenden beiseite gewischt und für nicht nützlich erklärt.Dabei gilt auch heute, was Lippmann 1947 ebenfalls schrieb:„Die Geschichte der Diplomatie ist die Geschichte der Beziehungen zwischen rivalisierenden Mächten, die keinen politisch vertrauten Umgang miteinander pflegten und auf Appelle an gemeinsame Ziele nicht reagierten. Dennoch hat es Beilegungen von Kontroversen gegeben ... Der Gedanke, dass rivalisierende und einander unfreundlich gesinnte Mächte nicht zu einer Lösung ihrer Probleme durch Verhandlungen gebracht werden können, heißt, die eigentliche Aufgabe der Diplomatie verkennen.“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sprachkritik steht am Anfang der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?": Maja Beckers und Alexander Cammann diskutieren in der Rubrik "Der erste Satz" über den Essay "Irgendwie total spannend" von Wolfgang Kemp, der scharfsinnig die Floskeln unserer Gegenwart aufspießt – und jawohl, besonders Podcasts hat er im Visier. Zum ersten Mal hat gerade ein Comic den Deutschen Sachbuchpreis gewonnen: Die längst legendäre feministische Zeichnerin Ulli Lust erzählt in "Die Frau als Mensch" die wahre weibliche Frühgeschichte der Menschheit, gegen alle patriarchalen Legenden – eine aufregende visuelle Entdeckungsreise, wie immer bei dieser Künstlerin mit autobiografischen Anteilen. Der indische Schriftsteller Amitav Ghosh hat ein Buch über die finstere Macht des Opiums geschrieben: "Rauch und Asche" handelt von der globalen Wirtschaftsgeschichte dieser Droge und davon, wie vor allem Großbritannien und die USA im 19. Jahrhundert an ihr verdienten, während sie Asien das große Elend brachte. Leid und Reichtum, bis heute nachwirkend. Der Klassiker reist diesmal mit Magellan um die Welt: Antonio Pigafetta war von 1519 bis 1522 bei dessen erster Weltumseglung dabei. Sein Reisebericht erzählt von den Qualen der Seeleute und von deren Abenteuern und Entdeckungen – sowie vom oft tödlichen Aufeinanderprallen der Kulturen. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Wolfgang Kemp: "Irgendwie so total spannend. Unser schöner neuer Sprachgebrauch". 144 Seiten, zuKlampen! Verlag, 18 Euro - Ulli Lust: "Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte". 256 Seiten, Reprodukt, 29 Euro - Amitav Ghosh: "Rauch und Asche. Die geheime Geschichte des Opiums". 432 Seiten, Matthes & Seitz, 28 Euro - Antonio Pigafetta: "An Bord mit Magellan. Bericht über die erste Reise rund um die Welt 1519–1522". Übersetzt von Christian Jostmann, 221 Seiten, C. H. Beck, 22 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In unserer Sendung „Tondokument“ hören Sie einen Vortrag des Germanisten Prof. Peter J. Brenner unter dem Titel: „Die Amtssprache ist Deutsch. Über den Sprachgebrauch im Behördenalltag.“ Aufgenommen wurde der Vortrag am 14. Mai bei der Belegschafts- und Personalversammlung des Landratsamtes Nordhausen in Thüringen in der Aula des Herder-Gymnasiums. Eingeladen zu dem Vortrag hatte der Personalrat des Landratsamtes. Der Vortrag thematisiert die normativen Voraussetzungen und die aktuellen Praxisprobleme in der Behördenkommunikation: Verständlichkeit und Rechtssicherheit, zunehmende Sprachenvielfalt in der Bevölkerung, Gendersprache und Political Correctness.
Was haben Frauenschuhe, das vierte Stockwerk und Sprachwissenschaft miteinander zu tun? Dieser Frage gehen wir in der aktuellen Folge „Sprachpfade“ nach und entdecken einen ganz besonderen Zweig der Linguistik – die Soziolinguistik. Wir schauen uns ein spannendes soziolinguistisches Experiment von William Labov an, welches bereits 1966 in den USA durchgeführt worden ist. Dabei wurde eine höchst interessante Beobachtung gemacht: Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten sprechen messbar unterschiedlich. Diesem Befund gehen wir nach uns schauen uns an, wie die Soziolinguistik heute auf die Frage antwortet, ob Sprachgebrauch von sozialer Schicht abhängt. Wenn das noch nicht genug Motivation war, die Folge anzuklicken, gibt hier noch einen kleinen Bonus: JLO spielt in dieser Folge eine überraschend wichtige Rolle. Hört gerne rein! Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ---erwähnte Literatur: Spitzmüller, Jürgen. 2022. Soziolinguistik: Eine Einführung. Stuttgart: J.B. Metzler. Neuland, Eva. 2023. Soziolinguistik der deutschen Sprache: eine Einführung. Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag.---weitere Links: Vorlesung zur Soziolinguistik von Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker (TU Dresden): https://www.youtube.com/watch?v=4SjVh2O7t8w (Vorlesung 1) und https://www.youtube.com/watch?v=9ICEoyCW_CY&t=3269s (Vorlesung 2) Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ---Grafiken und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Heute sind wir beide ein bisschen wirr im Kopf - aus ganz verschiedenen Gründen. Julia, weil sie seit Tagen krank ist und sich eine Schmerztablette nach der anderen reinpfeifft (oder gleich mehrere) und Joey, weil er zu blöd war, von seinem Klo aufzustehen, ohne sich so sehr zu stoßen, dass jetzt ein saftiges Loch in seinem Kopf aufzufinden ist. Bekanntlicher Weise werden die Podcast-Folgen ja aber meistens besonders interessant, wenn wir gar nicht so richtig funktionieren. Entsprechend erzählt uns Julia, wie es letztens „Peng peng peng“ bei ihr gemacht hat, wonach (Zitat) „ALLES“ verkokelt war und wir stellen gemeinsam fest, dass Joeys Zeigefinger wie der eines 16-Jährigen aussieht (ihr werdet es verstehen, wenn ihr die Folge gehört habt, glaubt uns). Es wird sich heute ordentlich darüber beschwert, warum wir eigentlich klebriges, anstatt sauberes Wasser schwitzen und warum das sogar oft auch noch stinkt und sind zuletzt auch nochmal ganz ehrlich zu uns selbst und besprechen, welche Wörter wir ganz schnell aus unserem Sprachgebrauch verbannen müssen, weil sie viel zu cringe sind. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/dienervigen Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Arnold Gehlen gilt als einer der einflussreichsten Denker der philosophischen Anthropologie im 20. Jahrhundert. Aus seinen Schriften haben Konzepte wie „Reizüberflutung“ und „Mängelwesen“ ihren Weg in den alltäglichen Sprachgebrauch gefunden. Seine akademische Laufbahn fällt in die Zeit des Nationalsozialismus und ist in Teilen eng mit dem NS-Regime verbunden, was insbesondere sein anthropologisches Hauptwerk „Der Mensch – Seine Natur und seine Stellung in der Welt“ unter den Verdacht stellt, die nationalsozialistische Ideologie theoretisch zu legitimieren. Dabei beruht die zentrale Prämisse dieses Werkes gerade darauf, dass der Mensch nicht biologisch – etwa durch seine „Rasse“ – determiniert ist, was es deutlich von den rassistischen Grundannahmen des Nationalsozialismus abgrenzt. Gleichwohl enthalten die Schriften Passagen, die als Anbiederungen an das NS-Regime interpretiert werden können. Nicht ohne Grund strebte Gehlen an, eine „Philosophie des Nationalsozialismus“ zu formulieren. Diese Ambivalenz in Gehlens Denken wirft bis heute zahlreiche Fragen auf: Wie lässt sich sein philosophisches Konzept mit seiner Nähe zum NS-Regime vereinbaren? Inwiefern diente seine Anthropologie tatsächlich als intellektuelle Legitimation für autoritäre Ideologien?
Das Französisch in der Romandie ist nicht dasselbe Französisch wie in Paris. In dieser Sendung zeigen wir die auffälligsten Unterschiede auf. Ausserdem zeigen wir, wie sich die Einstellung der Romandes und Romands zu ihren regionalen Eigenheiten gewandelt hat. Genau wie im deutschen Sprachraum gibt es auch im französischen regionale Unterschiede. Das Französisch der Romandie unterscheidet sich von jenem in Belgien, Paris oder Südfrankreich - und zwar in allen Bereichen der Sprache: In der Aussprache, im Tempo, im Wortschatz und im täglichen Sprachgebrauch. Zusammen mit dem Sprachwissenschaftler Mathieu Avanzi von der Universität Neuenburg schauen wir auf die Eigenheiten des Schweizer Französisch. Ausserdem beleuchten wir die sprachliche Seite des komplexen Verhältnisses der Romandie zum grossen Nachbarn Frankreich und zum kulturellen Zentrum der Frankofonie: Paris. Laut Avanzi zeigt sich hier nämlich ein neuer Stolz auf die sprachlichen Eigenheiten in der Romandie. Eine uralte Hieroglyphen-Geschichte und ein Flicken Im zweiten Teil der Sendung stellen wir den neusten Streich des Zürcher Vielschreibers Viktor Schobinger vor: Den 3000 Jahre alte Text «De räisrapport vom Wenamuun», übersetzt aus dem Altägyptischen ins Zürichdeutsche. Schobinger bringt uns so die Odyssee des ägyptischen Tempeldieners Wenamuun nach Libanon und Zypern und zurück nach Ägypten näher - und als Bonus gleich noch eine Einführung ins Altägyptische. Gegen Ende der Sendung öffnen wir den traditionellen Mundart-Briefkasten: Dieses Mal mit Fragen zur Herkunft des Ausdrucks «auf Anhieb» und der Bezeichnung «Hüeberlig» für einen Flicken. Und mit der Erklärung, wo der Familienname Pfirter seinen Ursprung hat. Buch-Hinweise: · Mathieu Avanzi: Atlas du français de nos régions. Armand Colin 2017, 159 Seiten. · Viktor Schobinger: Wenamuun · hierogliifisch und züritüütsch. Schobinger-Verlag 2025, 378 Seiten.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Sprachlos: Verändert KI unseren Wortschatz? Eine aktuelle Studie zeigt, wie Künstliche Intelligenz unsere Sprache beeinflusst. Welche Auswirkungen hat der verstärkte KI-Einsatz auf unsere alltägliche Kommunikation? Verlieren wir durch KI-generierte Texte die Vielfalt unserer Sprache? Und wie können wir sicherstellen, dass menschliche Kreativität im Sprachgebrauch erhalten bleibt? - Aufgedeckt: So schützt man sich vor Prozessorfälschungen – Gefälschte Prozessoren sind ein ernstes Problem in der IT-Branche. Wie erkennt man gefälschte CPUs und welche Risiken bergen sie für Unternehmen und Privatnutzer? Welche Maßnahmen können Händler und Käufer ergreifen, um sich zu schützen? Und wie sollte die Industrie auf diese Bedrohung reagieren? Zu Gast ist Nico Ernst. - Abgehoben: China und die Magnetschwebebahn-Pläne – China plant eine revolutionäre Magnetschwebebahn. Jetzt wurde bei einem Test eine Geschwindigkeit von 650 km/h erreicht. Ist diese Geschwindigkeit sicher für Passagiere? Welche Herausforderungen müssen für eine kommerzielle Umsetzung bewältigt werden? Und könnte diese Technologie auch in anderen Ländern Anwendung finden? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Sprachlos: Verändert KI unseren Wortschatz? Eine aktuelle Studie zeigt, wie Künstliche Intelligenz unsere Sprache beeinflusst. Welche Auswirkungen hat der verstärkte KI-Einsatz auf unsere alltägliche Kommunikation? Verlieren wir durch KI-generierte Texte die Vielfalt unserer Sprache? Und wie können wir sicherstellen, dass menschliche Kreativität im Sprachgebrauch erhalten bleibt? - Aufgedeckt: So schützt man sich vor Prozessorfälschungen – Gefälschte Prozessoren sind ein ernstes Problem in der IT-Branche. Wie erkennt man gefälschte CPUs und welche Risiken bergen sie für Unternehmen und Privatnutzer? Welche Maßnahmen können Händler und Käufer ergreifen, um sich zu schützen? Und wie sollte die Industrie auf diese Bedrohung reagieren? Zu Gast ist Nico Ernst. - Abgehoben: China und die Magnetschwebebahn-Pläne – China plant eine revolutionäre Magnetschwebebahn. Jetzt wurde bei einem Test eine Geschwindigkeit von 650 km/h erreicht. Ist diese Geschwindigkeit sicher für Passagiere? Welche Herausforderungen müssen für eine kommerzielle Umsetzung bewältigt werden? Und könnte diese Technologie auch in anderen Ländern Anwendung finden? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Sprachlos: Verändert KI unseren Wortschatz? Eine aktuelle Studie zeigt, wie Künstliche Intelligenz unsere Sprache beeinflusst. Welche Auswirkungen hat der verstärkte KI-Einsatz auf unsere alltägliche Kommunikation? Verlieren wir durch KI-generierte Texte die Vielfalt unserer Sprache? Und wie können wir sicherstellen, dass menschliche Kreativität im Sprachgebrauch erhalten bleibt? - Aufgedeckt: So schützt man sich vor Prozessorfälschungen – Gefälschte Prozessoren sind ein ernstes Problem in der IT-Branche. Wie erkennt man gefälschte CPUs und welche Risiken bergen sie für Unternehmen und Privatnutzer? Welche Maßnahmen können Händler und Käufer ergreifen, um sich zu schützen? Und wie sollte die Industrie auf diese Bedrohung reagieren? Zu Gast ist Nico Ernst. - Abgehoben: China und die Magnetschwebebahn-Pläne – China plant eine revolutionäre Magnetschwebebahn. Jetzt wurde bei einem Test eine Geschwindigkeit von 650 km/h erreicht. Ist diese Geschwindigkeit sicher für Passagiere? Welche Herausforderungen müssen für eine kommerzielle Umsetzung bewältigt werden? Und könnte diese Technologie auch in anderen Ländern Anwendung finden? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Wie können wir Sprachgebrauch in der Domäne Religion adäquat beschreiben? In dieser ersten Vorlesung zur Methodik (Instrumentarium I) nähere ich mich den Themen und Konzepten Textualität, Narrativität, Multimodalität und Kulturalität an. Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Sprache und Religion. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.15175420. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA). #Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Religion #Religionslinguistik
Als Kunsthistoriker habe er immer eine besondere Beziehung zur Sprache gehabt - weil er damit Bilder zu beschreiben versuchte. Kemp beobachtet einen großen Hang zu Füllwörtern und einen Trend, das Deutsche immer mehr wie eine Amtsprache klingen zu lassen. Julie Metzdorf hat mit Wolfgang Kemp über sein Buch "Irgendwie so total spannend - Unser schöner neuer Sprachgebrauch" gesprochen.
"Kommunizieren" bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch fast immer nur das Mitteilen und "Senden" – doch ebenso braucht es die andere Seite: Das Zuhören und Verstehen-Wollen. Fast jeder Skandal geht darauf zurück, dass jemand nicht zugehört hat, sagt der Medienforscher Bernhard Pörksen in seinem jüngsten Buch "Zuhören". Den Impuls dazu gaben ihm Erlebnisse aus der eigenen Schulzeit, aber auch der Skandal an der Odenwaldschule – und Erfahrungen im Silicon Valley. Literatur Bernhard Pörksen: Zuhören. Die Kunst, sich der Welt zu öffnen (Hanser 2025) Bernhard Pörksen: Die große Gereiztheit (2018) Jenny Odell: Nichts tun (C.H. Beck 2021) Hörtipp Ideologiegeschichte des Silicon Valley – Von Flower Power bis Elon Musk. Bernhard Pörksen bei "Das Wissen" | https://www.ardaudiothek.de/episode/das-wissen/ideologiegeschichte-des-silicon-valley-von-flower-power-bis-elon-musk/swr-kultur/14293751/ Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: dieschulebrennt@auf-die-ohren.com
In dieser Folge dreht sich alles um Copywriting und warum es im Online-Business einfach unverzichtbar ist. Ich spreche mit Fiona Allan, einer erfahrenen Copywriterin, über die Bedeutung von gutem Text, warum Copywriting nicht nur für Profis ist und wie man mit den richtigen Worten seine Zielgruppe richtig abholt. Wir gehen auf die Stellschrauben ein, die einen schlechten von einem guten Text unterscheiden und wie du damit deine Conversions steigern kannst. Wenn du lernen möchtest, wie du mit Copywriting wirklich Verkäufe erzielst, dann hör unbedingt rein! Hol dir hier Fionas Strategien für Website-Texte, die deine potenziellen Kund*innen zum Kaufen bewegen: https://www.fiona-allan.de/strategien-fuer-deine-website-texte/ Hier findest du Fiona bei Instagram: https://www.instagram.com/fiona_allan_/ Warteliste für die Ads Formel®, im Frühsommer geht's wieder los! Schalte endlich profitable Ads, damit du im Sommer entspannt am Strand liegen kannst, weil Ads regeln: → https://annalenaeckstein.de/ads-formel-startet-bald/ Folge mir auf Instagram für Einblicke in mein Business (und Reiseleben
https://verhandlungs-bootcamp.com/ In dieser Folge dreht sich alles um die Macht deiner Worte. Unter dem Titel "Eigentlich" war gestern: So sprichst du klar und überzeugend erfährst du, wie du Weichmacher und Müllwörter aus deinem Wortschatz eliminierst und damit deine Verhandlungsstärke erhöhst. Klare, selbstbewusste Sprache ist der Schlüssel zu erfolgreichen Verhandlungen, und ich zeige dir, wie du diesen Schlüssel nutzen kannst. In dieser Folge lernst du: Warum Müllwörter deine Verhandlungsposition schwächen: Wir analysieren, wie Wörter wie "eigentlich" oder "hätte" deine Glaubwürdigkeit untergraben und wie du sie aus deinem Sprachgebrauch verbannst. Klare Botschaften statt Konjunktive: Entdecke, wie du durch das Vermeiden von Konjunktiven wie "könnte" oder "würde" stärkere und präzisere Aussagen triffst. Selbstbewusstes Auftreten durch bewusste Wortwahl: Erfahre, wie du durch den Einsatz klarer und überzeugender Sprache in Verhandlungen einen starken Eindruck hinterlässt. Wie du deinen Wortschatz effektiv trainierst: Lerne Techniken kennen, um deine Sprachgewohnheiten bewusst zu üben und dich kontinuierlich zu verbessern. Die Macht der positiven und aktiven Sprache: Wir zeigen dir, wie positive und aktive Sprache dein Vertrauen und deine Autorität in Gesprächen stärkt. Möchtest du deine Verhandlungsfähigkeiten auf das nächste Level bringen? Melde dich jetzt für unser Verhandlungs-Bootcamp an und entdecke, wie du mit klarer Kommunikation und der richtigen Strategie deine Ziele erreichst: www.verhandlungs-bootcamp.com. Sichere dir deinen Platz und starte durch! Wenn du mit mir mal persönlich und live sprechen willst, dann buche dir hier einen Termin für deine kostenlose Verhandlungsstrategie: Abonniere diesen Podcast Vernetzen wir uns auf Linkedin: https://www.linkedin.com/in/fredericmathier/ Termin mit Frédéric buchen: www.fredericmathier.com Danke für deine ***** Bewertung auf iTunes oder Spotify Instagram: https://www.instagram.com/frederic_mathier/ TikTok: https://www.tiktok.com/@frederic_mathier/ Wünsche dir erfolgreiche Verhandlungen Frédéric Mathier
In unserem Sprachgebrauch ist die Redewendung, dass man überwältigt ist, häufig eine positive Aussage. Man ist überrascht, weit über das bisher Vorgestellte oder Denkbare und somit vielleicht sprachlos oder einfach nur total dankbar. Überwältigt im eigentlichen Sinn heisst, dass etwas oder jemand einen selbst besiegt hat, eben überwältigt. Man hat quasi einen Kampf verloren oder musste kapitulieren, erkennen, dass etwas oder jemand stärker ist. Das drückt sich dann eben in solchen Momenten in den entsprechenden Gefühlen aus. Mehr als erwartet, mehr als erhofft, mehr als man sich vorstellen kann. So oft passiert das nicht, vor allem nicht bei sehr rationalen Menschen. In der Advents- und Weihnachtszeit geht es auch darum. Für ein junges Ehepaar, Joseph und Maria, war ein Engelbesuch zunächst überwältigend, danach aber auch sehr vieles weitere, was folgte. In allem überwältigt sein und der resultierenden Angst, war da doch immer auch die schützende Hand von Gott. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Mir passierte es immer wieder, dass ich gewisse Namen nicht mit deren Kurzform in Verbindung bringen konnte. Wenn beispielsweise im Englischen Sprachraum von einem Bob die Rede war, war mir nicht klar, dass dahinter ein Robert steckt oder hinter einem Chuck ein Charles. Auch bei uns in der Schweiz gibt es je nach Dialekt solche Abkürzungen. Im Berner Dialekt enden viele Namen auf „-u“: Tinu für Martin, Winu für Erwin oder ganz anders Aschi für Ernst. Ohne diese Kenntnisse geht man von zwei verschiedenen Personen aus und merkt nicht, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt. Das gilt auch für negatives Verhalten im Alltag. Man mag manches mit einer Art offiziellen Bezeichnung versehen, die so distanziert und abstrakt klingt, dass man den Eindruck hat, das beträfe einem nicht, während so ein Fehlverhalten im alltäglichen Sprachgebrauch klar beim Namen genannt wird. Daher: auch ein anderer Name ändert am Inhalt nichts und macht ihn nicht besser oder weniger schlimm. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Der soeben erschienene «Dialäktatlas» macht anhand von über 400 farbigen Schweizerkarten zum ersten Mal systematisch sichtbar, wie sich die Schweizer Dialekte in den letzten 150 Jahren entwickelt haben. Dass die Menschen in der Schweiz heute anders sprechen als vor 150 Jahren, dürfte niemanden überraschen. Doch wie genau diese Entwicklungen aussehen, wurde bisher nie flächendeckend für die ganze Deutschschweiz untersucht. 2019 begann ein Team um Prof. Adrian Leemann an der Universität Bern darum mit einer Studie: Über 1000 Probandinnen und Probanden aus 127 Orten in der Deutschschweiz wurden über ihre Mundart befragt – die Hälfte von ihnen über 60, die anderen zwischen 20 und 35 Jahre alt. Ergänzt werden diese Daten mit jenen aus dem historischen «Sprachatlas der deutschen Schweiz» von 1962. Damals waren vor allem ältere Menschen mit Jahrgängen zurück bis 1870 befragt worden. Im neuen «Dialäktatlas» kann man also die Entwicklung der Dialekte in den verschiedenen Regionen über drei Stufen hinweg verfolgen, anhand flächig eingefärbter Schweizerkarten. Eine beliebte Frage, der man mithilfe der Karten im «Dialäktatlas» nachgehen kann, ist die Frage, ob «alte» Mundartwörter tatsächlich bei der jüngeren Generation immer mehr verschwinden. Das Team um Adrian Leemann hat aber auch noch zahlreiche andere Phänomene untersucht: Lautliches, Grammatisches – und auch noch Fragen rund um den Sprachgebrauch im Alltag. Das ganze Buch ist explizit nicht nur an ein Fachpublikum gerichtet, sondern legt grossen Wert auf möglichst breite Verständlichkeit: Auch interessierte Laien sollen auf ihre Kosten kommen. In der Sendung sprechen wir mit Projektleiter Adrian Leemann über die Arbeit am «Dialäktatlas», über überraschende Erkenntnisse und die Schwierigkeit der Gratwanderung zwischen wissenschaftlicher Publikation und Nutzen für die breite Öffentlichkeit. Ausserdem erklären wir den Flurnamen «Goben» sowie den Familiennamen Leupold und wir begeben uns auf die Suche nach alten Mundartbezeichnungen für den Schneepflug. Buchhinweis: · Adrian Leemann et al.: Dialäktatlas. Verlag VDF, 2024.
Im deutschen Sprachgebrauch haben wir die Redensart, jemanden hinter Gitter zu bringen - also jemanden gefangen zu nehmen. Das verwendete Bild drückt aus, dass zwischen der Freitheit und dem aktuellen Stand etwas dazwischen steht - nämlich das Gitter und das ist das, was der betreffenden Person im Weg steht oder ihr die Freiheit genommen hat. Ein Gitter - so könnte man meinen - sei nichts Grosses. Keine starke Mauer oder dicke Wände eines Verlieses. Klingt so, also wäre man dennoch frei, hätte freie Sicht, frische Luft etc. Dennoch - da ist etwas, was die eigene Bewegungsfreiheit einschränkt, massiv. Es braucht manchmal im Leben nicht viel und sie kostet uns unsere Freiheit. Dumme Gewohnheiten, falsche Worte, Unehrlichkeit oder Zwänge und Muster. Der Apostel Paulus schreibt einmal in einem seiner Briefe an Christen in Galatien, sie seien zur Freiheit berufen. Also vor und nicht hinters Gitter. Leider ist es uns oft zu wohl hinter diesem Gitter. Wie geht es Dir damit? Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Im deutschen Sprachgebrauch kennen wir den Ausdruck, dass ein Schlüssel einen Bart hat. Das ist der Teil eines Schlüssels, der ins Schloss eingeführt wird und durch Drehung für das Öffnen und Schliessen sorgt. Dies gilt vor allem für ältere Schlüssel. Es ist der auffällige Teil eines Schlüssels und wenn man da und dort eine Zeichnung oder ein Symbol eines Schlüssels findet - beispielsweise in der Kirchenmalerei bei Petrus. Zukünftig werden Türen möglicherweise nur noch elektronische Schliesssysteme haben - da braucht es keinen Schlüssel mit Bart mehr und viel werden vergessen, was ein Bart und ein Schlüssel ursprünglich gemeinsam hatten und das Wort Bart wird möglicherweise nur noch im Zusammenhang mit der männlichen Gesichtsbehaarung Verwendung finden. Wer dann alte Text liest, mag verwirrt sein. So kann es auch heute sein, wenn Dir Unbekanntes begegnet. Deine fehlenden Kenntnisse sind kein Indiz für die Existenz einer Realität. Vielleicht hilft Dir das. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
In diesem Video lernst du 30 wichtige deutsche Aktionsverben in nur 10 Minuten! Diese Verben beschreiben alltägliche Handlungen, die du sofort in deinen Sprachgebrauch einbauen kannst. Build a weekly habit with my membership. Check out my membership and become a member: https://expertlygerman.com/membership-options/ Erhalte interaktive Übungen, Vokabellisten und mehr zu jeder Podcast-Episode. Hier geht's zu meiner Mitgliedschaft
Bist Du gut in Sprichwörtern? Da gibt es in unserem Sprachgebrauch ja einige. Als Kind - so scheint es mir jedenfalls - wurden Sprichwörter noch häufiger zitiert im Alltag und hatten eine stärkere Präsenz im Alltagsleben. Heute erlebe ich das kaum noch und viele scheinen so auch in Vergessenheit zu geraten. Leider. Denn häufig findet sich in ihnen eine wertvolle Weisheit, die aus Erfahrung früherer Generationen kommt. Eines, das ich als Kind häufig hörte und das sicherlich mit unserer Zeit damals zu tun hatte und der Kultur war: Verschiebe nicht auf morgen was du heute kannst besorgen. Mit anderen Worten: Wenn dir was in den Sinn kommt, das es zu erledigen gilt, dann tu es umgehend. Wenn Du es hinauszögerst, könnte dir später dafür die Zeit fehlen. Also: pack heute an, was möglich ist - wer weiss was morgen unerwartet kommt und die ursprünglich geplanten Ressourcen beansprucht. Deshalb sei bereit. Es ist nicht zufällig, dass es dir heute in den Sinn kommt. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Dass wir bei Christian Petzold, Angela Schanelec und Christoph Hochhäusler über die "Berliner Schule" sprechen, liegt unter anderem an Marco Abel, der diesen Begriff populär gemacht hat und mit dem wir schon einmal eine Folge dazu gemacht haben. Jetzt hat er ein neues Buch geschrieben. In "Mit Nonchalance am Abgrund" widmet er sich einer in Deutschland fast vergessenen Filmströmung: Der Neuen Münchner Gruppe. Ihre Filmemacher*innen waren sowohl von Godard als auch dem US-amerikanischen Genrekino beeinflusst und haben Filme gemacht, die auch heute noch unglaublich frisch wirken. Wenn man sie denn kennen würde. Es sind mitunter schwelgerische Beziehungsstudien, die auf einmal ins Genre-Kino kippen. Der bekannteste, "Zur Sache, Schätzchen", hat nicht nur Uschi Glas bekannt gemacht, sondern auch die Worte "fummeln" und "Dumpfbacke" im deutschen Sprachgebrauch verankert. In dieser Folge spricht Christian mit Marco über die Neue Münchner Gruppe, sein Buch und die Frage, wieso dieses Kino früher als rechtskonservativ angesehen wurde, aber auf uns heute ziemlich links und feministisch wirkt. CUTS ist komplett unabhängig und werbefrei, deshalb brauchen wir eure finanzielle Untersützung: Ab 3€ im Monat bekommt ihr große mehrstündige Special-Folgen zu Regisseur*innen und Genres sowie Zugang zum CUTS-Discordserver, wo wir jeden Tag über Filme und anderes diskutieren: https://steadyhq.com/cuts Ihr findet CUTS natürlich auch auf Twitter und Instagram und mich auf Letterboxd. Vielen Dank an alle, die uns mit 5€ oder mehr im Monat unterstützen! Hans B., Jens Bahr, Timo Baudzus, Max Baxmann, Björn Becher, Marcel Behrmann, Max Decker, Manuel Deschmann, Maximilian Dietrich, Nikolas Ditz, Heiko Dörr, Jon Eden, Stefan Elipot, Bernhard F, István Faze, Patrick Fey, Hylia Fischer, Tobias Forner, Arne-Leonardo, Lucas Fuchs, Lisabeth Fulda, Danai Gavranidou, Timo Gerdau, Max Gilbert, Johannes Greve, Katharina Günther, Matthias Hagel, Simon Hartmann, Hadi Hawash, Leon Herrmann, Jonathan Hilgenfeld, Dominic Hochholzer, Enola Marina Hoffmann, Paul Höller, Andre Hollstein, Lukas Hoppmann, Jakob Jockers, Anette John, Melanie Juhl, Michael Kandzia, Karl Kaufmann, Martin Kleisinger, Boris Klemkow, Moritz Krien, Moritz Kunz, Thomas Kustermann, Thomas Laufersweiler, René Lehmann, Felix M, Joseph Mayr, Sebo McPowers, Yannick Mosimann, Giancarlo M. Sandoval, Mirko Muhshoff, Flamur Mula, Matthias Nauhaus, Maria Ortese, Nicolai Piuk, Wolfgang Plank, Simon Popp, Philipp R., Jessica Ring, Thomas Roth, Joscha Sauerland, Michael Schill, Jessica Schmidt, Martin Schober, Jesko Schrader, Dominik Schröder, Nils Schuckenberg, Jeremiah Schwarze, Timm Seestädt, Louis Sir-Excel-Lot, Eyk Stankiewicz, Thomas Stehle, Marius Stein, Carolin T, Basil Tardent, Martin Teichert, Valentin Tischer, Dorijan Vukovic, David Wahl, Tobias Walter, Philipp Watermann, Regula Weber, David Wieching, LoLegend Yo, Joseph Z., Florian Zeppenfeld, Stefan Ziede, & meine Oma :)
Send us a textIn dieser Podcast-Folge auf A2-Niveau lernst du 10 typisch deutsche Beleidigungen kennen, die dir im Alltag begegnen können. Hast du schon einmal „Weichei“ gehört? Oder vielleicht „Warmduscher“? Ich erkläre dir die Bedeutung dieser und anderer humorvoller Schimpfwörter wie „Schattenparker“, „Miesepeter“ oder „Labertasche“. Diese Wörter werden oft verwendet, um jemanden auf eine lustige Weise zu necken oder zu ärgern.Lerne, wann und wie du diese Beleidigungen im richtigen Kontext einsetzt, um dein Deutsch zu verbessern und ein Gefühl für den Sprachgebrauch in Deutschland zu entwickeln. Ob „Held“, „Trantüte“ oder „Schnarchnase“ – nach dieser Folge wirst du diese Begriffe sicher verstehen und vielleicht sogar selbst anwenden!Hör rein und verbessere dabei deine Deutschkenntnisse! Den vollständigen Inhalt dieser Folge kannst du auch als Blogbeitrag nachlesen:Zum Blog >>>Möchtest du deine Ausspache verbesern? Dann lade dir die 10 Tips für die Aussprache herunter - 10 Tips to improve your Pronuniation in German:Zu den 10 Tipps >>>Rate, Review, & Follow"If you enjoy 'Uplevel Your German', please consider leaving a rating and review! Your support helps others like you achieve the fluency and confidence they seek in speaking German." Do you have any questions, feedback, or ideas for upcoming episodes? Contact me via Instagram: @deutsch.charlinguaFor more German, don't forget to subscribe to my YouTube channel:https://bit.ly/youtube-charlingua
Die Themen: Faeser will 6-monatige Grenzkontrollen anordnen; Grüne stützen Scholz-Vorschlag zu Friedenskonferenz; Le Pen hat in Frankreich das Sagen; Harris und Trump trainieren TV-Duell mit Doubeln; Mester-Klartext im Mockridge-Skandal; Google verschwindet aus dem Sprachgebrauch und Taylor Swift kuschelt mit Trump-Fan Mahomes Hosts der heutigen Folge sind Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) und Yasmine M'Barek (Zeit Online). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen sind viele Menschen besorgt, wie die AfD abschneiden wird - denn der thüringische Landesverband der Partei gilt als "gesichert rechtsextrem". Vor Kurzem hat Bundeskanzler Scholz explizit vor AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke gewarnt. Scholz sagte: "Der Mann spricht wie ein Nazi." - Wie die Nazis sprechen oder sprachen, das hat wohl niemand so akribisch analysiert wie der jüdische Romanist Victor Klemperer: In seinem 1947 veröffentlichten Werk "LTI - Notizen eines Philologen" beschreibt er präzise, was die Lingua Tertii Imperii (Lateinisch für "die Sprache des Dritten Reichs") ausmachte. Welche Parallelen gibt es zwischen dem Sprachgebrauch im Nationalsozialismus und dem der AfD heute? Und was können wir tun, um keine vorbelasteten Begriffe zu übernehmen? - Ein Gespräch mit der Sprachwissenschaftlerin Julia Cortis.
Kommt in deinem Sprachgebrauch das Wort ‚hoffentlich‘ häufig vor? Hoffnung ist - so beobachte ich dies - eines der Worte, die in unsrer Gesellschaft so einen Hauch von Optimismus aber irgendwie ohne wirkliche Begründung haben. Also im Sinne von: es wäre ja schon schön, wenn… aber es kann halt auch ganz anders kommen und am Ende wissen wir es nicht und haben keinen Einfluss. Also ein gewisser Fatalismus. Ich verstehe unter Hoffnung etwas anderes. Sie ist für mich eine echt begründete Zuversicht, dass das Erhoffte eintrifft, auch wenn ich gegenwärtig noch nichts davon sehe. Hoffnung als Fundament, auf dem man stehen kann. Ein Fels in der Brandung, keine Fahne im Wind. Warum? Weil ich glaube. Paulus schreibt dazu an die Gläubigen in Rom: Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes. Gott ist in Jesus real. Er ist die Leibhaftigkeit begründeter Hoffnung. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Basti berichtet von seinem spektakulären Geburtstagswochenende in Straßburg. Sein bester Freund anredo blieb der Party fern und besuchte stattdessen den Zoo. Es ist soweit: #rundfunk17-Star BastiMasti hat das 30. Lebensjahr erreicht und feierte seinen Geburtstag mit einem epischen Wochenende in Straßburg. Dazu mietete er ein komplettes Airbnb und wollte alle Freunde einladen. Naja, fast alle. Freut euch auf eine Party, die mal wieder völlig aus dem Ruder lief. Da war selbst der professionelle Dolmetscher sprachlos. Du weißt, du bist alt, wenn das Highlight deiner Geburtstagsfeier die lustige Seife im Gäste-WC war. Um seinen sogenannten "besten Freund" anredo zu beschwichtigen, will Basti ihn zum runden Geburtstag nächstes Jahr nach Mallorca einladen. Ob das gut gehen kann? Dann wird es nostalgisch und ein bisschen rätselhaft, als sie über Ronald McDonald's plötzliches Verschwinden aus der Werbung sprechen. Der Ex-Teenager anredo wirft außerdem einen kritischen Blick auf aktuelle Jugendwörter und diskutiert, welche Formulierungen dringend aus dem Sprachgebrauch verschwinden sollten. Onkel anredo blieb am Wochenende nicht untätig: Er besuchte zum ersten Mal den Kölner Zoo mit seinem Neffen und bringt in dieser Episode seine Erörterung aus der achten Klasse mit: Zoobesuch Pro und Contra. Die beiden bekennenden Tierschützer diskutieren die Vor- und Nachteile von Zoobesuchen, den Bildungsaspekt sowie ihre persönlichen Erlebnisse und Gefühle beim Beobachten der Tiere. Und dann wird's richtig ernst: Herr Koma kommt. Basti erzählt von einem dramatischen Vorfall in der Schule, bei dem ein Amoklauf angekündigt wurde, der Panik und Angst auslöste und die Polizei auf den Plan rief. Diese intensiven Erlebnisse führen zu einer tiefgründigen Diskussion über Mobbing, psychische Probleme zur Schulzeit und die Frage, wie es den damals ausgegrenzten Leuten wohl heute so geht. Basti freut sich auf ein Klassentreffen und ist gespannt, was ihn beim Wiedersehen erwartet.
Bestimmte Fragen stellen sich nun einmal wieder, auch wenn der Name der Stadt ein anderer ist. So hieß es am Vorabend des 1. September 1939 fragend: „Mourir pour Danzig?“ Die Frage war schon mit dem Waffenstillstandsabkommen vom November 1918 und dem folgenden Ergebnis der Konferenz von Versailles beantwortet, im modernen Sprachgebrauch „inkludiert“. Selbstverständlich durfte manWeiterlesen
Gefühlte Fakten - Folge 231: Der beste Dino Wir sehen ein, dass unser Sprachgebrauch sich nicht verjüngen sollte und geben es auf zu slayen und zu yas queenen. Außerdem war Tarkan im Katzencafe und wir reden über unsere Lieblingsdinos. Folgt uns! Gefühlte Fakten [**auf Tiktok**] (https://www.tiktok.com/@gefuehltefakten) und [**auf Instagram**] (https://www.instagram.com/gefuehltefakten/) [**Tarkan auf Instagram**] (https://Instagram.com/TarkanBagci) [**Christian auf Instagram**](https://Instagram.com/Christian_Huber) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/gefuehlte_fakten
Nachdem wir den Ausdruck "Fingerspitzengefühl" erklären, sprechen wir über die wichtigsten Geräte im Haushalt. Wir bewerten 23 Haushaltsgeräte als jeweils "Top" oder "Flop", beklagen fehlende Toaster in Airbnb-Unterkünften und raten zur Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Ausdruck der Woche: Fingerspitzengefühl Fingerspitzengefühl (Duden) Fingerspitzengefühl (Wikipedia) Thema der Woche: Haushaltsgeräte Sendung mit der Maus: Sind Mülltonnen überall gleich? (YouTube) Waste Separation in Germany (Super Easy German 212) AeroPress Manuel interviewt Kaffeemaschinenreparateur: Jobs and careers (Easy German 18) Philips Wake-up Light Wer ist sparsamer: Geschirrspüler oder Mensch? (GEO) Energy bills: are your cuppas costing more than you thought? (The Guardian) Wichtige Vokabeln in dieser Episode das Fingerspitzengefühl: Fähigkeit, Situationen oder Menschen intuitiv richtig einzuschätzen und angemessen zu handeln das Situationsbewusstsein: Fähigkeit, die aktuelle Situation zu verstehen, die Entwicklung vorauszusehen und angemessen zu reagieren das Lehnwort: Wort, das aus einer anderen Sprache übernommen und in den eigenen Sprachgebrauch integriert wurde das Haushaltsgerät: Gerät oder Maschine, die im Haushalt für alltägliche Aufgaben wie Kochen, Reinigen oder Waschen verwendet wird die Nützlichkeit: Eigenschaft, nützlich oder hilfreich zu sein, einen Zweck zu erfüllen oder einen Nutzen zu bieten sich verfahren: sich verirren oder den Weg verlieren, besonders beim Fahren oder Reisen stoßlüften: Fenster oder Türen kurz, aber vollständig öffnen, um frische Luft hereinzulassen und die Raumluft schnell auszutauschen Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership