Urlaub machen kann jeder. Reisen muss man reisen. Und dafür muss man auch nicht bis ans Ende der Welt. Wir heißen Michael Dietz und Jochen Schliemann. Mehr als 100 Länder haben wir bereist – fertig sind wir noch lange nicht. Michael kennt man vielleicht als Moderator (WDR Aktuelle Stunde, 1LIVE, WD…
Jochen Schliemann und Michael Dietz

Draußen dampft der Regenwald von Borneo, drinnen bleibt es kühl. Ohne Klimaanlage. Die Architektur lässt einfach den Wind arbeiten.Die besten Hotels der Welt haben selten nur mit Sternen zu tun. Eher mit dem, was drumherum passiert. Eine Lodge, drei Jeep-Stunden tief im Dschungel, und nach dem Frühstück geht es los zu wilden Orang-Utans. Ein Haus von 1550 mitten in Lecce, Italien, Zitronenduft im Innenhof, abends ein Spritz auf dem Dach, und natürlich schaut eine Katze vorbei.Oder eine alte Dorfschule im Norden Finnlands. Der weiße Zaun ist für die Rentiere, der Steg führt zum See, die Beeren im Müsli wurden am Morgen gepflückt. Wer hier am Kamin sitzt, will eigentlich nie wieder weg.Dazu Geschichten aus wilderen Zeiten: im Rucksack-Look ins Adlon, Rock'n'Roll in Los Angeles, nach drei Tagen Dschungel ins Luxushotel von Kuala Lumpur, Wäsche waschen im Hotelwaschbecken.Teil zwei wartet schon. Gute Reise!—Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter—ÜBERNACHTENBorneo Rainforest Lodge — Öko-Lodge mitten im Danum Valley (Sabah), Dschungeltouren mit eigenem Guide inklusive.Mantatelurè – Dimora Esclusiva — Historisches Haus von 1550 in Lecces Altstadt mit Innenhofgarten und Dachterrasse.

Eine Matratze im Sand, kein Zelt, kein Dach. Darüber ein Sahara-Himmel mit einer Million Sternen. Manchmal ist die beste Unterkunft der Welt gar keine.Und manchmal ist es ein alter Hof in der Normandie, von dem aus es zu Fuß über den Meeresboden bis zum Mont-Saint-Michel geht. Oder eine Kaserne von 1897 in San Francisco, hinter der die Golden Gate Bridge auftaucht. Ein Gutshaus an der Müritz ohne Fernseher, dafür mit Bibliothek und Deckenmalereien aus dem 17. Jahrhundert.In Südtirol zieht sich das Frühstück in einer alten Villa so lange, bis das Mittagessen ausfällt. In London steht ein Hotel dort, wo früher ein Parkplatz war, und die Snacks kosten so viel wie im Supermarkt. Wer macht das schon?Hotel, Umgebung und man selbst werden eins. Mehr braucht es nicht. Gute Reise!—Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter—ÜBERNACHTENThe Hoxton, Shoreditch — Das erste Haus der Kette, 2006 auf einem ehemaligen Parkplatz eröffnet, mit offener Lobby zum Arbeiten und Ausgehen.

Bunte Holzhäuser, dicht an dicht am Wasser, dahinter ein Berg, darüber klarer Winterhimmel. Sieht aus wie die Postkarte von Norwegen. Ist aber echt. Und fast keiner ist da.Bergen, Norwegens zweitgrößte Stadt, fühlt sich an wie eine Kleinstadt. Der Trick, sie fast für sich allein zu haben, ist simpel: in der Nebensaison hinfahren. Wer macht das schon?Sich treiben lassen, statt Pläne zu machen. Die Einheimischen fragen, wo es langgeht, und ihnen einfach vertrauen, so freundlich sind sie. Sich mit Zimtschnecken aufwärmen, falls draußen mal der Regen an die Scheibe peitscht. Und sich abends mit einer Küche belohnen, mit der man nicht gerechnet hat.Das Schönste aber kommt schon vorher, auf dem Weg. Eine der spektakulärsten Zugfahrten der Welt, durch Schnee, vorbei an gefrorenen Wasserfällen und einem Norwegen wie aus dem Bilderbuch.Kommt mit nach Bergen und erlebt die Start so, wie ihr sie euch erträumt. Viel Spaß!—*Werbung: Sichere dir mit Mastercard die Chance auf bis zu 1 Million Miles & More Meilen!100 Jahre Lufthansa, 60 Jahre Mastercard - feiere mit: Zum gemeinsamen Jubiläum werden vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2026 jeden Monat 1 Million und 160 x 160.000 Meilen verlost! Einfach registrieren und mit etwas Glück gewinnen. Jede Mastercard Nutzung ab 1 € ist für den jeweiligen Monat der Zahlung eine neue Gewinnchance. Jetzt informierenUnsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter—STADT & AUSSICHTBryggen — UNESCO-Welterbe: bunte Hanse-Kaufmannshäuser am Ostufer der Bucht Vågen, altes Kontor der Hanse; heute Boutiquen, Galerien und Cafés.Fløibanen → Fløyen (320m) — Standseilbahn vom Zentrum auf den Hausberg mit tollem Rundblick; Ulriksbanen → Ulriken (643m) — höchster der sieben Stadtberge, noch dramatischerer Panoramablick bis aufs offene Meer.Nordnes — Halbinsel hinter dem kleinen Fischmarkt (Fisketorget): Holzhäuser, enge Gassen, Cafés, Aquarium und ein schöner Blick zurück auf Bryggen.ANREISE & FJORDEBergensbanen (Oslo–Bergen) — ~7 Std. durch Schneewelten über die Hardangervidda (höchster Punkt Finse, 1.222m), große Panoramafenster. Jochens klare Empfehlung: mit dem Zug anreisen.Flåmsbana (Flåm–Myrdal) — eine der schönsten Zugfahrten der Welt: ~20 km in ~1 Std. von Flåm auf Meereshöhe hoch nach Myrdal (867m), 20 Tunnel, Wasserfälle (im Winter gefroren). Anschluss an die Bergensbahn.Mostraumen-Fjordtour — ~3 Std. Bootstour ab Bergen durch eine enge Passage zwischen hunderte Meter hohen Felswänden.Sognefjord — „König der Fjorde": über 200 km lang und mit 1.308m der tiefste Fjord Europas; der Aurlandsfjord bei Flåm ist ein Arm davon.Hardangerfjord — einer der längsten Fjorde Norwegens (~180 km), als Tagesausflug ab Bergen machbar.ESSEN & CAFÉSZimtschnecken & Kaffee — in den vielen gemütlichen Cafés aufwärmen; die Norweger nennen dieses Wohlfühl-Gefühl „koselig"Allmuen Bistro — hochwertige, filigrane Küche mit lokalem Fisch, unaufgeregt und entspannt. Einer von Jochens zwei Restaurant-Tipps.Lola Bistro — kleines Bistro in einem Holzbau von 1881, saisonale Gerichte mit lokalem Fisch und Meeresfrüchten (Ceviche, Jakobsmuscheln, grünes Risotto).KULTUR & MUSIKUSF Verftet — alte Sardinenfabrik (United Sardine Factory) auf Nordnes, heute großes Kulturzentrum direkt am Wasser: Konzerte, Ausstellungen, Ateliers, Café.Grieghallen — Bergens renommierte Konzerthalle mit toller Akustik, Heimat der Bergener Philharmoniker.KODE Kunstmuseen & Kunsthalle Bergen — rund um den Binnensee Lille Lungegårdsvannet, in markanter, teils brutalistischer Architektur.ÜBERNACHTENZander K Hotel — Design-Hotel direkt am Bahnhof, smarte Zimmer, gutes Frühstück; perfekt für Zugreisende.PRAKTISCHNebensaison nutzen — Herbst, Frühjahr und Winter sind viel ruhiger und dank Meeresklima milder als etwa Oslo.Locals fragen — die besten Café- und Restaurant-Tipps kommen von den sehr freundlichen, durchweg englischsprachigen Einheimischen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Dieser Weekender erscheint am 11. September 2026, dem Tag, an dem sich die Anschläge auf das World Trade Center zum 25. Mal jähren. Ein Zufall: Jochen und unsere Chefin Camilla waren beide im September 2001 als Reisende in New York und sind ausgerechnet am 10. September zurück nach Deutschland geflogen, ohne sich damals zu kennen.Daraus ist in dieser Folge ein Gespräch geworden. Kein Versuch, etwas von dieser Dimension komplett aufzuarbeiten, sondern zwei Menschen, die sich erinnern. An das ungewöhnlich klare, blaue Wetter dieser Tage. An den Moment, in dem die Bilder kamen. An eine Stadt, die sich verändert hat und trotzdem eine der großartigsten der Welt geblieben ist.Jochen macht diesen Weekender zum ersten Mal allein, Michi meldet sich aus dem Urlaub per Sprachnachricht. Dazu gibt es einen Musiktipp für den Herbst, die neue Platte von Phoebe Bridgers, die man bei Regen genauso hören kann wie bei tief stehender Sonne. Und eine Weekender Card, bei der Jochen ins Schwitzen kommt - irgendwo zwischen der kalifornischen Wüste und einem viel zu knapp erwischten Bus in Argentinien.Und weil Michi es unbedingt so wollte, am Ende noch drei Witze. Mehr sagen wir dazu nicht. :)Schönes Wochenende, ihr Lieben. Und wo auch immer ihr an diesem Tag wart, erzählt es uns gern.—Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter—MUSIKPhoebe Bridgers – „Lost Weekend" (2026) — Jochens Herbstplatte: leiser, folkiger Nachfolger von „Punisher", von der vierfachen Grammy-Gewinnerin. Perfekt für Regentage und die tief stehende Herbst-Sonne.boygenius — Bridgers' Supergroup mit Julien Baker & Lucy Dacus, mit der sie ihre Grammys gewann.Bright Eyes (Conor Oberst) – „I'm Wide Awake, It's Morning" — Jochens Reise-Platten-Klassiker, steht auch im Reisen-Reisen-Buch.NEW YORK / GEDENKEN9/11 Memorial & Museum (Ground Zero, Manhattan) — in den Fundamenten der Twin Towers befinden sich nun zwei große Wasserbecken („Reflecting Absence"), auf ihnen verewigt: die Namen der Opfer. Das Museum liegt größtenteils unter der Erde. Die Gedenkstätte ist frei, fürs Museum braucht man ein Ticket.WEEKENDER CARD – „Bei welcher Reise bist du so richtig ins Schwitzen gekommen?"Slab City & Salvation Mountain (Südkalifornien) — Off-Grid-Kommune in der Wüste bei Niland am Salton Sea, auf den Slabs eines alten Militärstützpunkts; dazu Leonard Knights bunter Kunstberg „Salvation Mountain". Im Sommer extrem heiß (Jochens 50-Grad-Tag).Salta, Argentinien — Ausgangspunkt in Richtung Anden, Atacama-Wüste und Bolivien; hier passierte Jochens „in acht Minuten im Bus"-Moment.WEITERHÖRENNew-York-Folgen von Reisen Reisen, dazu Camillas Istanbul-Folge und die gemeinsame Vietnam-Folge (

Stylische Hotels, das beste Café der Welt, riesige Gaming-Hallen, 1000jährige Bonsai-Bäume und mitten im modernsten Stadtteil aller Zeiten eine Bar, in der hunderte Leute einfach sitzen, schweigen und klassische Musik hören. Tokyo ist verrückt, Tokyo ist vorne, Tokyo ist unfassbar lecker, uralt und brandneu gleichzeitig. Wir zeigen euch die tollsten Ecken im Trendviertel Shibuya, das weltweit einzige Parasiten-Museum, machen einen Fluss-Spaziergang, entdecken das grandiose Sumo-Viertel, manche der besten Museen der Welt, uralte öffentliche Bäder und schenken euch wertvolle Tipps - unter anderem für preisgünstiges und begeisterndes Essen. Gleitet mit uns durch die Mega-City, trefft die lieben Menschen, die sie prägen, und genießt ein Best Of der Situationen, welche die Stadt der Städte auszeichnen.–Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von Tokyo Tourism - Representative For Germany: https://tokyotokyo.jpDer offizielle Reiseführer für Tokio.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter–VIERTEL & AUSFLÜGEGotanda — Michis Geheimtipp im Kommen: an der Yamanote Line, nah an Shibuya/Shinjuku, noch günstig, neue Bars und Cafés (leicht entschärftes Rotlichteck).Meguro & Meguro River — vom Gotanda in ~30 Min. am Fluss entlang erlaufbar; im Frühling Kirschblüten.Shibuya — das berühmteste Viertel: Shibuya Crossing, Cat Street, schöne Wohngassen; südwestlich der Yoyogi Park.Ryogoku — das Sumo-Viertel im Osten, gut ein ganzer Tag (siehe unten).Akihabara — Viertel für Games, Retro-Konsolen und Elektronik.KULTUR & MUSEENHotel Gajoen Tokyo (Meguro) — Luxushotel von 1931 mit dem historischen „Hyakudan Kaidan"-Flügel (bemalte Räume, Ikebana-Ausstellungen) und japanischem Garten; auch nur zum Anschauen.Meguro Parasitological Museum — das einzige Parasitenmuseum der Welt, gratis, ~300 Exponate, 8,8m-Bandwurm, kleiner Merch-Shop.Shunkaen Bonsai Museum (Edogawa) — Bonsai-Meister Kunio Kobayashi, hunderte Bäume, darunter eine ~1000-jährige Kiefer; ruhiges Vorort-Ausflugsziel.Meikyoku Kissa Lion (Shibuya) — klassisches „Listening Café" seit 1926, riesige Boxen, gedämpftes Licht, kein Reden, keine Fotos.Edo-Tokyo-Museum (Ryogoku) — Stadtgeschichte von Edo zu Tokio im spektakulären Stelzen-Bau; nach Sanierung seit 31.3.2026 wieder offen.Sumida Hokusai Museum (Ryogoku) — dem Maler Hokusai gewidmet („Die große Welle vor Kanagawa"), auffällige Architektur.SUMO (Ryogoku)Ryogoku Kokugikan — die große Sumo-Halle; 3 der 6 Jahresturniere (Januar, Mai, September), das Sumo-Museum drin ist gratis. Karten früh sichern.Chanko-nabe — der nahrhafte Sumo-Eintopf; in Ryogoku dutzende Restaurants, auch in normaler Portion.ESSEN & CAFÉSSeason Bakery and Coffee (Gotanda) — herausragendes Frühstückscafé mit Bäckerei und japanischem Twist (z.B. Croissant mit Kumquats, Seeigel-Sandwich).Coffee Supreme (nahe Yoyogi Park) — kleine Kaffeebude mit Mini-Dachterrasse und Blick übers Viertel.GAMING & ENTERTAINMENTGame Center (Spielhallen) — überall, familienfreundlich: VR, Tanz- und Trommelspiele, Greifautomaten.Tokyo Joypolis (Odaiba) — Segas Indoor-Freizeitpark, 3 Etagen, VR und Achterbahn, ~10–22 Uhr, top für Familien.PRAKTISCHE TIPPSSuica / Pasmo — die IC-Karte (physisch oder aufs Handy) fürs bargeld- und ticketlose Fahren; funktioniert auch in Konbinis.Flughäfen — Haneda oder Narita, beide bequem per ÖPNV erreichbar; egal, welcher.Fortbewegung — ÖPNV ist der Weg, für Taxis die Uber-App (hilft bei der Sprachbarriere). Sich zu verlaufen ist normal; Gebäude haben viele Stockwerke, das verwirrt Karten-Apps.BONUS – Antwort auf Michis offene FrageSilvester/Neujahr in Japan ist ein ruhiges Familienfest: Man isst Toshikoshi Soba (Jahreswechsel-Nudeln für ein langes Leben) und schaut die NHK-Musikshow Kōhaku Uta Gassen. Deshalb sind selbst Shibuya & Co. an Silvester fast leer. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Zukunfts-Spektakel, Ort der Stille, ein 1000jähriger Tempel neben der neuesten Idee der Welt und an jeder Ecke: phantastisches Essen. Tokyo ist eine der tollsten Städte überhaupt und unendlich faszinierend. Wir waren lange dort und schenken euch eine Folge voll mit Sehenswürdigkeiten, echten Geheimtipps und konkreten Reise-Erfahrungen, die euren Trip einfach besser machen. Sei es das Lichtspektakel teamLab, das hoch traditionelle Kabuki-Theater, das angesagte Viertel Shimokitazawa, das alte Yanaka, das Shopping-Mekka Ginza oder der legendäre Tokyo Tower beim Nachtspaziergang - diese Stadt läuft praktisch über an neuen Eindrücken. Kommt mit auf einen Trip Of A Liftetime!—Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von Tokyo Tourism - Representative For Germany.Der offizielle Reiseführer für Tokio.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter—KLASSIKER & AUSSICHTTokyo Tower — 333m hoher, orange-weißer Stahlturm im Eiffelturm-Stil, abends schön beleuchtet.Zōjō-ji — alter Tempel am Fuß des Tokyo Tower, mit den rührenden Jizō-Figuren in gehäkelten Mützen.Tokyo Skytree — mit 634m der höchste Turm; bei klarem Wetter Blick bis zum Mount Fuji.VIERTELShimokitazawa — junges Szeneviertel wenige Stationen von Shibuya: Vintage-Läden, kleine Cafés, Curry-Bars.Shibuya & Shinjuku — die berühmten Viertel mit Shibuya Crossing, Riesenbahnhöfen und Leuchtreklamen.Ginza — edles Shopping-Viertel mit Flagship-Stores und 3D-Leinwänden; mittendrin das Kabukiza.Yanaka (ab Nippori) — das alte, leise Tokio: Holzhäuser, Katzen, parkartiger Friedhof mit Skytree-Blick.Asakusa — rund um Sensō-ji, Tokios ältesten Tempel (645), mit dem Tor Kaminarimon und der roten Riesenlaterne. Am besten zu Randzeiten.KULTUR & KUNSTKabukiza (Ginza) — berühmtestes Kabuki-Theater. Karten vorab online, Audioguide, seitliche Oberränge für mehr Platz.teamLab Borderless — immersive Lichtkunst, seit 2024 in Azabudai Hills; Timed-Tickets vorab buchen.teamLab Planets (Toyosu) — die zweite teamLab-Welt, barfuß durchs Wasser, top für Familien.Mori Art Museum (Roppongi Hills) — starke Wechselausstellungen und Architektur.Yayoi Kusama Museum (Shinjuku) — der am 14.8.2026 verstorbenen Künstlerin gewidmet; Tickets nur vorab mit Zeitfenster.ESSEN & TRINKENMonothematische Läden — je Restaurant ein Gericht in vielen Varianten: Ramen, Udon, Soba, Sushi, Yakitori, Tonkatsu.Izakaya — japanische Kneipe mit filigraner Küche und viel Ess- und Trinkkultur.Street Food — Takoyaki (Oktopusbällchen), Karaage (frittiertes Hähnchen), Taiyaki (süße Fischwaffel).Depachika — Feinkost-Untergeschosse der Kaufhäuser; abends top Essen fürs Hotel.Konbini (Lawson, 7-Eleven, FamilyMart) — 24h, überall; Onigiri, guter Kaffee, kleine Supermarkt-Safari.TRAVEL HACKS / JETLAGNachts spazieren — Tokio gilt als sehr sicher (keine Garantie; als Frau Viertel vorab erfragen).Getränkeautomaten — kalter Oolong- oder Grüntee: gesund, koffeinhaltig, wach durch die Stadt.Früh raus — zum Tsukiji-Außenmarkt (Essensstände); Großmarkt und Thunfischauktionen sind seit 2018 in Toyosu. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Ein japanischer Star-Architekt baut ein Museum im Neusser Umland und in Laufdistanz finden wir einen ganzen Landstrich voller kultureller Highlights. Melanie Raabe schickt uns eine Sprachnachricht zu ihrem tollen neuen Buch „Daisy“, wir sprechen über einen der besten Filme des Jahres und über eine Reise-Doku, die dahin geht, wo wir vorerst nicht hinreisen werden: Afghanistan. Abschließend diskutieren wir eine der großen Fragen des Lebens: Landleben oder Stadtleben? Kommt mit ins Wochenende - eine Folge voller Tipps und Reise-Geschichten. Mehr zu Melanie Raabe hier.Die Langen Foundation in Neuss.Museum Insel Hombroich.„Ferien bei den Taliban“-Doku.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Jochens kleiner Dackel am großen Strand, Michis Mischling in Südtirol, Städtetrips für vier Pfoten, die hundefreundlichsten Reiseziele wie Großbritannien, die Küste oder die Berge - in dieser Folge bekommt ihr alles: Tolle Geschichten, Orte, Hotels, Regionen, Tipps & Erfahrungsberichte. Wir berichten von unseren Hunden Lisa und Candy, von guten und schlechten Erlebnissen. Wir besprechen Optionen für Transport wie Bahn, Flugzeug, Fähre und Unterkünfte wie Hotel, Fewo und Camper. Und: Wir lassen EUCH zu Wort kommen, die wahren Experten für den Urlaub auf vier Pfoten, der schon mal anders ist aber so viel wertvoller und toll, dass man ohne ihn kaum noch kann :) Willkommen in einer ganz besonnen Folge, einer Herzensangelegenheit sozusagen, voller Tierliebe und Reiselust und Spaß.Tolle Hotels für Urlaub mit (und natürlich auch ohne) Hund:Das wundervolle Gästehaus Bakkerie im Arthotel Bakker/Insellust Resort Borkum.Das Romantik Hotel Le Val d'Amblève in Belgien.Die Villa Verde in Südtirol.Unsere Werbepartner findet ihr hier. https://www.reisenreisen.info/p/unsere-werbepartnerinnenMehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram https://www.instagram.com/reisenreisen.podcast/?hl=de oder auf reisenreisen.infoAbboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sie ist die Personifikation von Tierliebe und auch vom Reisen mit Hund. Lisa Kestel hat mit ihrem Dackel Berta schon so viel erlebt und ist so eine liebenswerter Mensch, das ein Gespräch mit ihr nur super werden kann. Unter anderem in Rom (inklusive mega Hundestrand) waren Berta und Lisa zusammen, in der Toskana und vielen anderen Orten in Europa. In unserem Gespräch verrät sie viele Tipps, Erfahrungen und packt Geschichten aus, die man niemals ohne Hund erleben könnte. Kommt mit in diese Folge und trefft Lisa und Berta, eine gestandene Dackel-Dame mit Entdecker-Gen, Lebenslust und viel Charakter.Der Hundestrand bei Rom: https://www.baubeach.netMehr von der tollen Lisa Kestel: https://www.instagram.com/lisakestelUnsere Werbepartner findet ihr hier. https://www.reisenreisen.info/p/unsere-werbepartnerinnenMehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram https://www.instagram.com/reisenreisen.podcast/?hl=de oder auf reisenreisen.infoAbboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Was für eine unterschätzte Stadt! Alte Villen treffen auf sozialistischen Plattenbau und eines der größten Gebäude der Welt. Eine maximal bewegte Geschichte trifft auf eine junge Bevölkerung und ein irres Nachtleben inklusive toller Restaurant-Szene. Versteckte Cafés, der schönste Buchladen des Planeten, eine berühmte Altstadt, Museen, Markthallen, Ost-Charme und egal, was wir hier noch alles nennen: Es gibt noch soooo viel zu entdecken in Bukarest. Wir verraten euch unsere Lieblings-Viertel, super Essens-Tipps (von Fine Dining über Street Food bis zu offenen Feuerstellen), einen tollen Park und: was diese Stadt mit Michael Jackson zu tun hat. Kommt mit auf die besten Wege durch eine Stadt, die Geschichte atmet und gleichzeitig mit mindestens in einem Bein in der Zukunft steht.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf reisenreisen.infoAbboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletterMichis Bukarest TippsPalatul Parlamentului Der Palast von Diktator Nicolae Ceaușescu, zweitgrößtes Regierungsgebäude der Welt nach dem Pentagon, mit rund siebentausend Zimmern. Der Weg dorthin führt über eine kilometerlange Allee mit Springbrunnen, die Kosten werden auf 3,3 Milliarden Euro geschätzt.Icoanei Michis Lieblingsviertel, benannt nach einem kleinen Park mittendrin. Ruhig, mit alten Vorkriegs-Villen, Botschaften und versteckten Cafés.Mingle Café-Vintage-Laden-Hybrid im Herzen von Icoanei. Altes Haus voller Antiquitäten, Porzellan und alter Kameras, dazu Specialty Coffee, geröstet direkt vor Ort.Cărturești Verona Einer der schönsten Buchläden, die Michi je gesehen hat – ein altes Herrenhaus mit knarrenden Holzböden, Tea Room und Sommergarten. 2021 zur "Bookstore of the Year" bei der London Book Fair gekürt.Piața Romană Trendviertel an der Grenze zur Innenstadt mit alten Villen und angesagten Cafés und Bars. Ausgangspunkt für Bukarests Nachtleben.The Vault Bar im Keller des Marmorosch-Hotels in Lipscani, die früher tatsächlich der Tresorraum einer Bank war (gebaut 1912). Schicke Cocktailbar mit DJ, kein Ort für kurze Hosen.Triumphbogen Kleinerer Cousin des Pariser Originals, umgeben von einem Villen- und Botschaftsviertel. Erinnert an Bukarests früheren Ruf als "Paris des Ostens".Herăstrău-Park Riesiger Park mit einem Michael-Jackson-Denkmal samt eigener Straße ("Aleea Michael Jackson"). Der Sänger gilt vielen Rumän:innen bis heute als wichtiges Symbol der Nach-Revolutions-Zeit.Noema Feine Küche mit kreativen Desserts, dazu ein exzellenter Weinkeller.Soro Lume Restaurant mit komplett offener Feuerküche in nachgebauten historischen Ofentypen, versteckt in einer unscheinbaren Seitenstraße. Bekannt auch durch einen Auftritt bei Kitchen Impossible, internationale Foodies reservieren extra von zu Hause.Obor-Markt Markt für rumänisches Streetfood, allen voran Mici (gegrillte Hackfleischröllchen). Kein Touristenmarkt, sondern echtes Bukarester Alltagsleben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Badestrände in Paris? Ja, es gibt sie für alle, und sie sind super! Susann Atwell war für uns da und kürt außerdem ihre schönste Straße in Frankreichs Hauptstadt, hat einen tollen Hotel-Tipp, winkt vom Montmartre und Jochen und Michael aus den besten Hotel-Restaurants in Nordengland und Südtirol. Olivia Dean bringt mit ihrer Musik Leichtigkeit in diese Zeiten, Heavysaurus Kinder zum Metal und Jochen gesteht, welcher Trip ihn demütig gemacht hat: Russland, einfache Leute, die wenig haben, aber alles teilen. Und wir hoffen mit Sachsen-Anhalt vor den Wahlen, dass die Vernunft siegt, denn wir wissen von unseren Besuchen: Die meisten Menschen dort wollen Demokratie und Vielfalt. Homestead Kitchen: https://thehomesteadgoathland.com/Villa Verde, Südtirol: https://www.villaverde-meran.com/Hotel L'amour, Paris: https://hotelamourparis.fr/de/hotel-amour/Olivia Dean: https://www.oliviadeano.com/Unsere Werbepartner findet ihr hier. https://www.reisenreisen.info/p/unsere-werbepartnerinnenMehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram https://www.instagram.com/reisenreisen.podcast/?hl=de oder auf reisenreisen.infoAbboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Zwei Männer mit Metalldetektoren stehen 1999 auf einem flachen Hügel in Mitteldeutschland. Das Ding schlägt aus. Was sie ausgraben, verkaufen sie für 31.000 Mark. Sie ahnen nicht, dass sie gerade eine Weltsensation in der Hand halten. Unbezahlbar. Und älter als fast alles, was wir über dieses Europa zu wissen glaubten.Jochen war in Saale-Unstrut. Einer Region, die ihn komplett umgehauen hat. Er sitzt in einem winzigen Café in Naumburg vor Patisserie, die aussieht wie aus Japan. Er steht im tausende Jahre alten Naumburger Dom vor Uta, die Umberto Eco die schönste Frau des Mittelalters nannte und die bei Disney zur bösen Königin wurde. Er sitzt abends in den Weinbergen und schaut auf rote Dächer und ein Tal, das sich langsam entschleiert als grandioses Reiseziel.Und dann ist da diese goldene Scheibe. Die Himmelsscheibe von Nebra. 3700 Jahre alt, die älteste konkrete Darstellung des Himmels, die die Menschheit kennt. Gefunden genau hier - mitten in Deutschland.Kommt mit nach Saale-Unstrut, nach Thüringen und Sachsen-Anhalt. In Folge zwei geht es weiter nach Jena.—

Jena wirkt erstmal unscheinbar. Eine oft funktionlae Architektur, ein riesiger Turm aus DDR-Zeiten, der schon von der Autobahn grüßt, und eine Stadt, in der viele vielleicht nur einen Kaffee trinken… Jochen ist geblieben. Und war begeistert.Er fährt auf den JenTower und sieht plötzlich, dass diese Stadt mitten im Grünen liegt. Umringt von Hügeln, durchflossen von der Saale. Er landet in einem verwilderten Garten direkt neben Schillers Gartenhaus, wo Schiller einst den Wallenstein schrieb und Goethe regelmäßig vorbeikam. Er sitzt in einem der ältesten Großraum-Planetarien der Welt, das 2026 hundert Jahre alt wird und gerade komplett neu eröffnet hat. Und er hört morgens eine junge Band durch die Fußgängerzone singen und spürt, wie sich ein warmer Schleier über die ganze Stadt legt.Rundherum ist die Natur sofort da. Die Leuchtenburg mit ihrem Steg der Wünsche hoch über dem Tal. Und in Bad Sulza ein Thermalbad, in dem du unter Wasser Musik hörst, erdacht nach dem Gesang von Walen in Kanada.Kommt mit nach Jena. Die Stadt der kurzen Wege, die euch mit dem zweiten Blick kriegt. Und wer Teil eins verpasst hat: Saale-Unstrut und die Himmelsscheibe warten schon im Feed.—

Für Michi war Frankfurt am Main immer eher ein Zwischenstopp. Ob Bahnhof oder internationaler Flughafen - Frankfurt ist für Europa und die Welt ein perfekte Reise-Drehkreuz. Aber da länger bleiben? Ein ganzes Wochenende? Warum? Die Moderatorin Susann Atwell kennt das. Als Hamburgerin hatte sie mit Frankfurt lange nichts am Hut. Heute ist es ihre zweite Heimat. Und sie nimmt Michi mit durch die Stadt und zeigt ihre LieblingsplätzeEs ist die kleinste Weltstadt Deutschlands. Die einzige mit einer echten Skyline, die in der blauen Stunde aufleuchtet wie eine Miniatur von New York. Eine Stadt, in der es die besten Teilchen außerhalb Kopenhagens gibt und in der man Apfelwein süß oder sauer bestellt und auch im Bahnhofsviertel für schöne Überraschungen sorgt.Frankfurt ist eine Bummelstadt, auf die man sich einlassen sollte, von der neuen Altstadt bis Susann´s Lieblingsviertel, das Nordend. Irgendwann geht es in dieser Folge um die Wurst und Michi versteht langsam aber sicher, dass er mal länger nach Frankfurt muss….–Unsere Werbepartner findet ihr hier.Folgt Susann bei InstagramMehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf reisenreisen.infoAbboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter–VIERTELBahnhofsviertel — roh, urban, ehrlich: Kreative, Cafés und Bars neben offener Drogenszene (Münchner, Taunus-, Kaiserstraße). Nordend — Susanns Lieblingsviertel: grün, lebendig, Altbauten, hippe Cafés neben Ebbelwoi-Lokalen; Alt-Sachsenhausen — Kopfsteinpflaster-Gassen mit Apfelwein-Kneipen (am Wochenende ordentlich Partytrubel).Neue Altstadt (DomRömer) — 2018 rekonstruierte Altstadt zwischen Römerberg und Kaiserdom; ESSEN & FRANKFURTER SPEZIALITÄTENApfelwein („Ebbelwoi") — süß oder sauer gespritzt; dazu Handkäs mit Musik und Frankfurter Grüne Soße.Bar Shuka (im 25hours Hotel The Trip) — levantinische Tel-Aviv-Küche, frische Pita; dahinter die versteckte Shuka Bar mit Sake und japanischen Drinks.Club Michel (Münchner Straße) — modernes Restaurant im ersten Stock, junge Fusion-Küche; ca. Mi–Sa geöffnet.Pizzeria Montana (Bahnhofsviertel) — kleine, sehr gute neapolitanische Pizza.Imuri (Braubachstraße) — japanische Confiserie und Café, solides Frühstück und kleine süße Spezialitäten.CAFÉS & SÜSSES (vierte Mahlzeit)Hoppenworth & Ploch — Frankfurter Kaffeerösterei mit Cafés (u.a. neue Altstadt, Nordend) und eigener Bäckerei; Café Plank (Ecke Elbestraße/Münchner Straße) — Bahnhofsviertel-Café, öffnet schon vormittags.Eis Christina (Oeder Weg 44) — Kult-Eisdiele seit 1974, legendär, oft lange Schlange.

Solo-Travel kann er, aber Solo-Podcast!? Jochen ist erkältet. (Ja, bei der Hitze! Schaffen nur die Besten) Michi alleine im ReisenReisen Weekender. Premiere. Mit drin: Der allerbeste Samstag in Amsterdam, eine Sprachnachricht von Moderatorin Susann Atwell und unsere Freundinnen und Freunde des Travel-Blogs 22Places sprechen über Tipps und Tricks wie wir an günstige Flugtickets kommen. Und dann meldet sich Jochen am Ende doch plötzlich via Whats App und hat noch ne Frage…..und das führt zu Michis Lieblingscafés in Wien.Schönes Wochenende Euch! —Unsere Werbepartner findet ihr hier.Folgt gerne Susann bei InstagramMehr von 22places findet ihr bei Instagram und unter https://www.22places.de/Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf reisenreisen.infoAbboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter–Der allerbeste Samstag in Amsterdam Randzeiten nutzen — morgens um 8–9 Uhr durch Grachtengürtel und Jordaan, bevor die Massen kommen.Frans Halsstraat (De Pijp) — schöne Ecke zum Bummeln; Mittag im Juno (Tomate-Wassermelone-Salat).Rijksmuseum & Van Gogh Museum — die Klassiker, früh dran sein.AMSTERDAM NOORD (den Massen entkommen)Anreise — kostenlose Fähre oder Metro ab Centraal, in rund 20 Minuten drüben.NDSM-Werft — altes Werftgelände mit Künstlerateliers (Kunststad), Flohmarkt (IJ-Hallen) und Industrie-Flair.STRAAT Museum — größtes Street-Art- und Graffiti-Museum der Welt in einer riesigen Werfthalle.Faralda NDSM Crane Hotel — Hotel in einem alten Kran, drei Suiten, Panoramablick (sehr teuer).Café Voorwaarts (Schaafstraat 6) — großer, cooler Pub zum Start in den Abend.Camarat — saisonal-regionales Restaurant in einer kleinen Industriehalle, drinnen stylisch mit Stoffen gestaltet, draußen Hof-Terrasse mit Lichterketten; ungewöhnliche Kombismurmur — Biergarten und Wohnzimmer-Bar mit DJ, Natural Wine und World Music; versteckt hinter einem Industrieblock.KUNST-TIPP MIT DATUMYayoi Kusama im Stedelijk Museum (Amsterdam) — große Retrospektive, 11. September 2026 bis 17. Januar 2027 (vorher im Museum Ludwig Köln).WIEN – DIE KAFFEESTADT (Antwort auf die Weekender Card)Café Sacher — für die originale Sachertorte (mit Anstehen), klassisches Kaffeehaus.Café in der Burggasse 24 (7. Bezirk) — Café und Vintage-Shop in einem, shabby chic, Innenhof.Café Phil (Gumpendorfer Straße) — Café und Buchhandlung; Bücher und sogar die Möbel sind käuflich.Vollpension (Schleifmühlgasse 16) — Generationencafé, in dem Omas und Opas backen; Mehlspeisen-Paradies.MUSIK & GETRÄNKBibiza – „Soda Zitron" (2026) — Michis Sommer-Song, vom Wiener Künstler Bibiza („Eine Ode an Wien").Sade – „Smooth Operator" — für die Samstagabend-Playlist.Soda Zitron — der unterschätzte Wiener Klassiker (Soda mit Zitronensirup).PARTNER & FOLGEN22places (Jenny & Basti) — Reiseblog mit dem Lifehack „günstigste Flüge finden".

Eine Stadt am Meer, auf den ersten Blick kein Paradies, aber ein Ort, den Du nie vergisst. Michi war wieder in Ostende. Schon zum dritten Mal. Er kommt mit dem Zug aus Köln an und schon am Bahnhof begrüßen ihn die Möwen. Nordsee! Das Abendlicht ist einzigartig, die Luft auch. In den Dünen fühlt sich Michi, als hätte ihm jemand einen Eimer Salzwasser in die Lunge gekippt. Jeden Tag wird er mit fantastischen Essen belohnt, dass er morgens schon auf dem Vistrap begrüßt, wo nur noch vier Fischer- Familien ihren Fang direkt vom Boot verkaufen dürfen. Dazu überall Kunst, Ostende ist eine Stadt voller riesiger Wandbilder, eine der größten Freiluft-Galerien Europas.Und am Ende bleibt eine Geschichte, die kaum jemand kennt. Ein kaputter, verschuldeter Marvin Gaye kommt 1981 nach Ostende, um sich zu retten. Und schreibt hier einen seiner größten Hits: Sexual Healing.Rüüdach! Kommt mit an die belgische Nordsee. Übrigens: In Folge zwei geht es raus in die Natur, aufs Meer und, ja, an einen Nacktstrand.—

Stundenlang durch die Dünen. Keine Menschenseele, nur Sand, Wind und das Licht, dem hier schon so viele Maler verfallen sind.Michi war rund um Ostende unterwegs, draußen in Westflandern, wo die Küste plötzlich leer wird. Er steht in einem Naturpark, der sich selbst den Flughafen für Vögel nennt, und nimmt die längste Straßenbahn der Welt bis nach De Haan, einem Belle-Époque-Ort so unversehrt, dass hier sogar Einstein einmal wohnte. Dann steht er mitten in den Dünen vor einem Schild. FKK. Und muss sich entscheiden: Blankziehen oder nicht……Am Ende bleibt ein Bild, das kaum jemand kennt. In Oostduinkerke reiten Fischer auf mächtigen Brabanter Pferden brusttief ins Meer und fangen Krabben so wie vor fünfhundert Jahren. Der einzige Ort der Welt, an dem das noch lebt. UNESCO-Erbe der Menschheit.Und ob Michi wirklich blank gezogen hat am Nacktstrand, erfahrt ihr in dieser Folge.—

Klingel, Zeugnis, Arme hoch, raus! Sechs Wochen, die sich anfühlen wie ein anderer Planet. Wie kriegt man dieses Gefühl noch einmal zurück?Michi klettert mit dreizehn Jahren nachts aus einem Zugfenster in Ostende. Jochen fliegt an der Costa Brava auf, weil im verspiegelten Fahrstuhl die Disco-Sticker leuchten. Diese Naivität, dieses Es-passiert-gleich-was - genau das versuchen wir bis heute mit auf jede Reise zu nehmen.Und dann ein Ort, an den niemand freiwillig reist: Ein paar Schneeflocken legen London lahm, alle Flüge sind gestrichen, und ein Shuttle-Bus setzt Jochen im Dunkeln vor einem Hotel ab, in dem hunderte Fremde dasselbe Schicksal teilen: steckengeblieben zu sein. Business-Typen, die ins Nichts starren. Fremde, die zusammen feiern. Kinder, die aus Langeweile winzige Schneemänner auf Parkplätzen bauen. Wie ein Raumschiff im Orbit, in dem alle festhängen und niemand weiß, wo genau man ist und wann es weitergeht.Dazu kommen die lieben Jenny und Basti von 22places mit Packtipps, die selbst bei Jochen noch was reißen könnten. Und eine Weekender Card, die überraschend tief geht: ein Mitbringsel, das mehr bedeutet als sein Preis.Schönes Wochenende, ihr Lieben.—

Eine Metropole auf zwei Kontinenten, getrennt durch Wasser. Fünfzehn Millionen Menschen, die größte Stadt Europas, Hügel so steil, dass deine Schritte-App durchdreht, und abends wartet eine kleine orange Katze darauf, dass du nach Hause kommst.Camilla war in Istanbul. Jochen träumt schon lange davon, kommt als Journalist aber gerade nicht so leicht hin. Also hat die Chefin übernommen und alles mitgebracht, was diese Stadt ausmacht.Istanbul ist laut, riesig, fordernd. Aber das Geheimnis liegt in den Pausen. Du steigst auf eine Fähre, trinkst Tee aus dem Glas, und plötzlich wird diese riesige Stadt zwischen zwei Kontinenten für zwanzig Minuten ganz still. Du setzt dich auf eine Bank, und schon streicht dir eine Katze ums Bein. Du stehst in der blauen Stunde vor der Blauen Moschee und bekommst eine Gänsehaut, die du nicht bestellt hast.Dazwischen isst du dich durch eine Metropole, die weder die saure Gurke noch den süßen Cheesecake auslässt. Fermentierte Säfte to go, ein Maiskolben vom Wagen auf dem Weg zur Fähre und immer, wenn der Trubel zu groß wird, hilft derselbe Tipp: geh einmal mehr um die Ecke. Hinter der nächsten Straße, hinter einer unscheinbaren braunen Holztür, wartet manchmal eine ganze Oase. Oder ein kleines neues Abenteuer.—Unsere Werbepartner findet ihr hier.

Ein roter Topf auf offener Flamme, darin blubbert flüssiges Gold. Ein Stück Brot verschwindet darin und kommt zurück als der pure Geschmack von Milch, Handwerk und Zeit. Jochen war in Gruyères, dem kleinen Schweizer Dorf, das genauso heißt wie der weltberühmte Käse, der von hier kommt. Zum ersten Mal widmen wir eine ganze Folge einem einzigen Lebensmittel. Jochen steht in einer Alpkäserei aus dem Jahr 1686, in der François den Käse noch über offenem Holzfeuer im Kupferkessel macht. Er sieht zu, wie aus 700 Litern Milch 70 Kilo Käse werden Zweimal am Tag, von Hand. Er fährt mit der Seilbahn hoch auf den Moléson, 2002 Meter, und blickt vom Mont Blanc bis zum Genfersee. Er lässt sich von einer Kuhherde ausbremsen, die hier einfach Vorfahrt hat. Er steht mitten in diesem Bilderbuchdorf plötzlich vor dem Alien-Monster, im Museum von HR Giger. Und er taucht sein Brot noch einmal in diese unwiderstehliche Masse aus Gruyère und Vacherin Fribourgeois - bis wirklich nichts mehr geht. :)Damit schließt sich unsere kleine Schweiz Trilogie. Hört auch gern die Folgen zu Scuol/Unterengadin und Fribourg.—

Eine riesige Altstadt auf steilen Klippen, fast unwirklich schön. Nur dass hier seit 900 Jahren Menschen wohnen, die auch noch nett sind und maximal genießen können. Jochen war im Schweizer Fribourg, wo man ein paar Minuten vom Bahnhof in eine wunderschöne Welt gleitet, die beschaulich und lebendig zugleich ist. Er kann sich nicht sattsehen an einer Stadt, die auf mehreren Ebenen aus dem Fels wächst. Die Flüsse, die Gassen, die schönen Bauten. Ja, es gibt Sehenswürdigkeiten wie die Standseilbahn von 1899, aber fast noch mehr bewegt ihn, wie nett die Leute miteinander sind und natürlich: das Essen! Jochen isst Safran-Risotto mit Bergkäse in umgebauten Apotheken plus unzählige weitere feine Geschmacksexplosionen: Und er merkt: 40.000 Menschen, 10.000 davon Studierende - das macht etwas mit einem Ort. Alte Mauern gefüllt mit jungen Ideen - hätten wir sieben Leben, eines davon würden wir hier verbringen. Auch wegen des Unmlandes: Gleich um die Ecke, in La Gruyère, entsteht einer der berühmtesten Käse der Welt. Die Folge dazu wartet schon im Feed.—

Ein Berg im Fensterrahmen, so schön und nah, dass er aussieht wie ein Gemälde. Nur dass er echt ist! Und schon Ewigkeiten dort steht.Jochen war im Schweizer Unterengadin. Rund um den kleinen Ort Scuol, wohin die Bahn erst durch einen 19 Kilometer langen Tunnel muss und dahinter eine Welt beginnt, die beschaulich und riesig zugleich ist. Er sitzt auf einer Almwiese und kann sich nicht sattsehen am grandiosen Alpenpanorama. Er trifft Murmeltiere, die keine Angst haben, weil der Schweizerische Nationalpark die Natur wirklich der Natur überlässt. Er wandert an Gebirgsflüssen. Er lernt, dass Ameisen Blattläuse melken. Er entdeckt weiße Steinhäuser mit 400 Jahre alten Graffitis. Und er trinkt weltberühmtes Mineralwasser wie Wein - fast direkt aus dem Boden. Am Ende bleibt noch eine weitere Erkenntnis: Was hier Käse-Standard ist, wäre woanders absolute Delikatesse.Allegra! Freue dich! Komm mit in die Berge.—

Diese Woche war anders. Wir mussten Abschied nehmen. Unsere Kollegin, Freundin, Tierforscherin und Podcasterin Lydia Möcklinghoff ist bei einem Flugzeugunglück in Brasilien ums Leben gekommen. Michi hat sie auf der Hausboot-Reise in Irland kennengelernt und erzählt in dieser Folge von einem Menschen, der einen ganzen Pub voller Fremder innerhalb von Minuten zu einem Freundeskreis machen konnte. Einer Frau, die das Leben und die Menschen liebte. Wir werden sie sehr vermissen.Außerdem geht es um Tipps für Reisen mit Freunden, den Mut zum “Ja”, eine spontane Taxifahrt quer durch Myanmar und die Frage, warum wir Privilegierten oft so traurige Musik hören, während anderswo das Leben gefeiert wird. Und um Madonna, die mit über sechzig eine Platte gemacht hat, die frischer klingt als vieles andere.—Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletterFoto-Credit: Thomas Rabsch Instagram—IN MEMORIAMLydia Möcklinghoff (1980–2026) — Eine der bedeutendsten Ameisenbären-Forscherinnen Deutschlands, Zoologin, Autorin und Podcasterin; verstorben am 3. Juli 2026 bei einem Flugzeugunglück in Brasilien auf dem Weg zu ihrer Feldforschung im Pantanal. Michi hat sie auf der gemeinsamen Irland-Reise kennengelernt.

60.000 Menschen singen im Olympiastadion, Jochen guckt aus dem Fenster auf zwei Pferde in der Wallonie. Diesmal reisen die beiden wegen der Kunst. Michi war bei den Foo Fighters in Berlin, dem größten Konzert der Band auf deutschem Boden, und Jochen erzählt von seinem Treffen mit Dave Grohl und dass Paul McCartney auch irgendwie dabei war. Dann geht's zum angesagtesten Museums-Besuch des Jahres ins Kölner Museum Ludwig zu Yayoi Kusama, der japanischen Künstlerin, die Reisende vielleicht von ihrem weltberühmten Kürbis auf der japanischen Insel Naoshima kennen. Und es wird auch mal unbequem, wenn Michi die Schattenseiten der laufenden Fußball-WM thematisiert - verbunden mit einem Podcast-Tipp. Am Ende bleibt eine Weekender Card und eine Frage, deren Antwort persönlicher wird als gedacht: allein reisen oder zu zweit?—Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletterFoto-Credit: Thomas Rabsch Instagram—MUSIKFoo Fighters — US-Rockband um Dave Grohl (früher Schlagzeuger bei Nirvana); ihr Berliner Olympiastadion-Konzert 2026 war ihr bislang größtes Konzert auf deutschem Boden. Michis Empfehlung neben Klassikern wie „The Pretender".

Ihr habt Michi schon auf dem Fluss Shannon begleitet. Jetzt geht's Backstage bis in die Kajüte..Diese Episode ist eine Podcast-Doku über dieselbe Hausboot-Reise, die ihr schon kennt, nur diesmal mit Eriks Augen und Mikrofon. Wie aus Michi Captain Dietz wird. Wie drei Freunde zum ersten Mal gemeinsam ein 13 Meter langes Boot durch Irland steuern. Wie das Giraffenloch zum festen Stammplatz wird. Und ja, natürlich lief nicht alles glatt. Der Motor stirbt. Das Boot treibt quer im Kanal. Und der Notruf landet versehentlich beim Golfclub.Tief rein ins Herz Irlands, auf den Shannon - Danke Erik von Weltwach für dieses Audio-Gold—

35 Grad, ein Ohrwurm, der einfach nicht weggeht, einmal durch Afrika mit einem Glas Nuss-Nougat-Creme und neue Freunde namens 22places

Jochen rast durch eine endlose Schneewüste bei Kaffee und Zimtschnecke. Es ist die Zug-Strecke Oslo–Bergen, aber es sieht aus wie ein anderer Planet. Gefrorene Wasserfälle leuchten blau wie arktisches Eis, Schneeverwehungen, Fjorde zwischen gewaltigen Felswänden voller Schnee. Skandinavien im Winter ist einer der schönsten kalten Orte, die man sich vorstellen kann.In der letzten Folge von Bella Skandinavia reisen Michi, Jochen und Tamina in die frostigste, dunkelste und vielleicht berührendste Jahreszeit des Nordens. Jochen war in Finnisch-Lappland - stand auf einem zugefrorenen See, hat stundenlang Schlittenhunde gefahren, auf Bäumen 30 Zentimeter Schnee gesehen, der ‘nie' schmilzt. Michi stapfte als Michelin-Männchen durch einen Schneesturm in Tromsø, hörte das Knirschen unter seinen Füßen und fand sich plötzlich in einem warmen Café mit Kamin wieder. Und Tamina hat nach Jahren des Suchens endlich die Polarlichter gesehen — nicht in Schottland, nicht irgendwo, sondern über einem zugefrorenen See in Norwegen, in Grün, in totaler Stille.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.

Eine Regenwalddusche, die einen eiskalt erwischt. Eine Bettdecke, die wie festgenagelt ist. Und ein Architekt, bei dem es so scheint, als ob er eine Kirche auf LSD gebaut hat. Das alles passt in diese Folge. Jochen bringt euch außerdem Elbow mit, eine Band, die klingt wie Gemälde, und die man beim Reisen hören sollte. Dann geht's nach Barcelona, zur Sagrada Família, die der Papst gerade besucht hat. Eines der schönsten religiösen Bauwerke der Welt, das seit 100 Jahren nicht fertig wird. Und irgendwann kippt das Ganze komplett in Richtung, sagen wir mal, “Hotel-Hölle”: Schreibtischlampen ohne Ausschalter, Glaswände ins Bad, Seife, die die Hautflora killt. Ja, wir steigern uns tatsächlich ein wenig rein in dieses Thema.

Nordisches Design, einzigartige Natur, eine Fahrradhauptstadt, die zeigt, wie Metropole wirklich für Menschen funktioniert, und ein Kunstmuseum direkt am Meer, das Michi zu einem der schönsten auf dem ganzen Planeten erklärt. Dänemark hat nur sechs Millionen Einwohner und soooo viel zu bieten.Tamina ist in eine Wachablösung gestolpert und hat festgestellt, dass Monarchie und Augenhöhe kein Widerspruch sein müssen. Michi will ein Smørrebrød essen (ein wahres Kunstwerk auf Brot), und das ganze Ding fällt ihm entgegen. Während Jochen alle nach Nordjütland schickt, an einsame Strände, wilde Küsten und Dünen, die größer sind als auf den deutschen Nordseeinseln.Dazwischen: eine Bahnfahrt, die am Meer entlangführt und schon die halbe Reise wert ist. Die idyllische Insel Lolland, von der die meisten noch nie gehört haben. Plus Roskilde, das legendäre Festival, das auf Glastonbury-Niveau spielt und all das an Musik und Kunst bietet, das man wirklich von einem Open Air will. –Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.

Links Wasserfälle, rechts Wasserfälle, hinter jeder Kurve ein neues Panorama. Schmale Täler, rauschende Flüsse, saftiges Grün, Bergwände wie Kulissen aus einem Film. Jochen sitzt im Zug. Er ist in der Flåmbahn und denkt: Ich bin ja schon da. Der Weg ist das Ziel.Das ist Norwegen. In dieser Folge gibt es (fast) alle Facetten dieses Landes. Tamina ist mit den Hurtigruten vorbei an Fjorden, Gletschern und schwimmenden Saunen gefahren. Michi ist im Frühling in die Arktis gereist, nach Tromsø, und stand plötzlich vor einem Rudel Rentiere. Jochen hat das kulturelle Zentrum Oslo und das hinreißende Bergen für sich entdeckt. Hinzu kommen die Lofoten, ein grandioses Schienennetz, ein Land voller neuer Ideen und Aussichten wie aus dem Bilderbuch.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.

Zum neunten Mal in Folge führen die Finnen den World Happiness Report an. Nicht weil sie dauernd lachen. Sondern weil sie etwas verstanden haben, das viele andere Länder noch suchen: Gemeinschaft schlägt Optimierung. Natur schlägt Speed. Und in der Sauna sind alle gleich.Jochen war im Sommer in Finnisch-Lappland — und saß in einer Schutzhütte, 20 Meter von einer Bärenmutter und ihren Jungen entfernt. Er hat Beeren direkt vom Boden gegessen, Pilze gesammelt, die in Deutschland ein Vermögen kosten würden. Und am Ende eines langen Tages: ein gelbes Holzhaus am See. Kein Mückenstich. Nur Stille.Helsinki ist dann das Gegenteil — und trotzdem dasselbe Gefühl. Ein Hauptbahnhof, der aussieht wie ein Kunstwerk. Eine Bibliothek, in der 8.000 Menschen täglich zusammenkommen und die vom Volk aktiv mitgestaltet wurde. Ein Designviertel, in dem man stundenlang entdecken könnte. Und die Sauna Löyly direkt am Meer, von der das Time Magazine sagt, sie gehöre zu den 100 schönsten Orten der Welt.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bahn: www.bahn.de / Inspirationen Reisen (u.a. Skandinavien) www.bahn.de/summerrail / Interrail: www.bahn.de/interrail

Viel Natur, entspannte Lebensart, Kulinarik - wo leben die glücklichsten Menschen der Welt? In Skandinavien. Und genau deshalb feiern Tamina Kallert, Jochen und Michi in dieser Miniserie den hohen Norden mit all seiner Weite, Stille, Musik und diesem besonderen Lebensgefühl, für das die Schweden sogar ein eigenes Wort haben: Lagom. Gerade recht. Nicht mehr, nicht weniger.Tamina war im Sommer mit einem kleinen Bulli durch Småland unterwegs und hat ihren Geburtstag mitten im Mittsommerfest gefeiert. Mit Blumenkranz, Erdbeerkuchen und singenden Fremden auf dem Dorfplatz. Michi hat sich in Stockholm verliebt. Nicht in die Sehenswürdigkeiten, sondern in das Lebensgefühl von Södermalm, wo die Menschen im Sommer auf breiten Boulevards sitzen, als hätte die Zeit aufgehört zu zählen. Jochen hat sein rotes Holzhaus am See gefunden und überprüft lieber nochmal auf Google Maps, ob wirklich niemand in der Nähe wohnt.Dazu gibt es eine Überraschung aus dem Untergrund: die längste Kunstgalerie der Welt führt nicht durch ein Museum, sondern durch die Stockholmer U-Bahn. Und ins ABBA-Museum geht man auch dann, wenn man kein Fan ist. Versprochen.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bahn: www.bahn.de / Inspirationen Reisen (u.a. Skandinavien) www.bahn.de/summerrail / Interrail: www.bahn.de/interrail

Irgendwo auf dieser Welt ist eine Insel, auf der seit 60 Jahren kein Mensch war. Eine andere, auf der 300 Menschen mit Pfeil und Bogen schießen, wenn du dich näherst. Und eine dritte, auf der pro Quadratmeter eine giftige Schlange wartet.Jochen hat eine Liste mitgebracht.Aber zuerst kommt er entspannt rein. War bei der Thai Massage. Michi kommt aus dem Pilates. Der Geruch eines Thai Massagesalons reicht schon. Sofort ist man weg.Dann geht es um Rick Rubin, den Mann hinter Johnny Cash, den Red Hot Chili Peppers, HipHop und Slayer. Und um ein Buch über Kreativität, das Jochen nicht nacheinander liest, sondern immer wieder aufschlägt. Warum Erfolg Glückssache ist, wie man zu sich selbst findet in der Kunst - und warum das eigentlich eine gute Nachricht ist.Zudem: Georgien allein als Frau, ein Kurztrip nach Südfrankreich und die Weekender-Card. Schönes Wochenende!—

London, Freitagmorgen, 6:30 Uhr. Fast niemand auf der Straße. Die Sonne geht auf, die Gebäude leuchten und Michi läuft mit einem Kaffee durch die leere City. Dabei erlebt er eine Stadt, die er so noch nie gesehen hat.Gute Laune, Vitamin D in Überdosis. Willkommen zum Weekender.Diese Folge hat es in sich. Jochen und Michi haben eine Frage in die Community gestellt, die gerade viele bewegt: Kann man noch in die USA reisen? 155 Kommentare, keine einfachen Antworten - dafür kluge, faire, erstaunlich differenzierte Meinungen. Spannend. Danke Euch. Wir sprechen drüber. Ein gutes Gespräch.Außerdem eure Sommerpläne. Namibia, Bukarest, Norwegen, Slowenien, Zentralasien. Und durch die Reisen Reisen Weekender Card erzählt Jochen, wie er auf einer japanischen Insel einfach geblieben ist. Und geblieben. Bis die Hotline aufgehört hat zurückzurufen.—

Es ist kurz vor Mitternacht. Eine nackte Glühbirne schaukelt im Atlantikwind. Vor Michi auf dem Bürgersteig spielen vier Jungs - Gitarre, Bass, Trommel, Sänger, vielleicht 22 Jahre alt, eine Stimme wie Frank Ocean. Seit einer Stunde kennt er keinen einzigen Song. Dann macht der Drummer einen Auftakt. Drei Akkorde. Bob Marley - Is this Love!? Und plötzlich ist die Straße voll.So fühlt sich Mindelo an.Die dritte Kapverden-Folge ist anders. Kein Wandern, keine Steilküste, keine Vulkankrater. São Vicente ist das genaue Gegenteil von Santo Antão - trocken, kompakt, urban. Und in Mindelo, der kleinen Hafenstadt, die mal als Kohletankstelle des Atlantiks die Welt versorgte, steckt so viel Musik und Geschichte, dass Michi kaum weiß, wo er anfangen soll.Der Flughafen trägt den Namen einer Sängerin, die barfuß auf Bühnen der Welt stand. Cesária Évora. Im Café Mindelo weht abends der Atlantik durch 20 offene Fenster und eine 18-jährige Gitarristin spielt Intoxication vom Kölner Reggae-Star Gentleman, den Michi persönlich kennt.Und wer einen Tag übrig hat, mietet sich ein kleines Auto und fährt einmal um die ganze Insel. Es dauert keine zwei Stunden. Dafürn gibt es den schönsten einsamen Strand der Kapverdischen Inseln. —

Du stehst am Kraterrand. Eine Wolke kriecht den Berg hoch, zieht durch den Vulkan und unten ist das grünste Tal deines Lebens. Das ist kein Computerspiel. Das ist Santo Antão, eine der Kapverdischen Inseln. Michi wandert vom Cova-Krater hinunter durch Kaffeeplantagen und Maracuja-Bäume. An selbst gebackenen Keksen vorbei, die eine Frau am Straßenrand verkauft, dann ein Wasserfall mitten in einem Dorf. Fremde Menschen sitzen im Wasser und laden ihn ein. Am schwarzen Lavastrand warten Naturpools, Pommes, Atlantik-Brandung. Und abends gibt es einen Drink aus frisch gepressten Maracujas, Zuckerrohrschnaps und Eiswürfeln. Flüssige Sonne im Glas. Als sei das nicht paradiesisch genug: Michi erklärt in dieser Folge, warum ein 490.000-Einwohner-Inselstaat per WhatsApp eine Fußballmannschaft zusammengestellt hat, die an der WM teilnimmt. —

Steile Küsten, wildes Meer, grünes Paradies. Das Fenster des Allradwagens ist offen. Unter dir eine Kopfsteinpflasterstraße, die sich in engen Schleifen einen Berg hochwindet. Du biegst ab, fährst über einen Pass auf 1.400 Meter und siehst mitten in einem erloschenen Vulkankrater: Maisfelder, Kühe und plötzlich ist alles tropisch grün. Das ist Santo Antão - das bestgehütete Geheimnis des Atlantiks. Michi war allein da. Zehn Tage. Kein Jochen, keine Agenda. Nur Wandern, Lesen, Stille und eine Insel, die gleichzeitig Mittelerde, “Jurassic Park” und “Lost” ist. Schwarze Klippen, die 1000 Meter senkrecht ins Meer fallen. Fruchtbare Täler voller Bananen und Weinreben. Ein buntes Bergdorf auf einer Felskuppe. Kommt mit uns in eine Folge voller Abenteuer und Schönheit.—

In der Pause standen sie neben Katie Holmes, auf der Bühne sahen sie Cynthia Nixon. Circa zehn Weltstars in einer Woche - einfach so gesehen. In New York laufen die einfach so herum, möchte man meinen. Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit den Drinnies wird es konkret. Giulia und Chris kennen New York City nicht nur als Touristen, sie sind dort auch schon aufgetreten: beim New York Comedy Festival in Brooklyn. Und sie schenken uns in dieser Folge die besten Tipps dafür, wie wir alle diese Stadt erleben können, ohne das große Geld rauszuwerfen. Fahrrad statt Taxi zum Beispiel - von Brooklyn bis zum Strand in Coney Island. Kostenlose Museum-Tage, Ticket-Lotterien für die großen Broadway-Shows oder ein ganzes Viertel als Open-Air-Street-Art-Galerie. Deep Talk gibt es auch noch: Sollte man in ein Land reisen, das gerade so gespalten ist? Macht es keinen Sinn oder jetzt gerade mehr denn je? —Höre alle DRINNIES Episoden überall wo es Podcasts gibt! Besuche Giulia und Chris auf Instagram: @giuliabeckerdasoriginal und @chris.sommer

Ein neuer Blick auf die Mutter aller Städte: Giulia Becker und Chris Sommer in New York City. Ausgerechnet die Drinnies, möchte man meinen. Aber das passt: Die beiden kennen New York City sehr gut, haben dort sogar schon live auf der Bühne gestanden. Im neuen Reisen-Reisen-Podcast-Studio entwickelte sich ein wundervolles, lustiges und auch nachdenkliches Gespräch über einen Ort, der so vieles ist: einerseits eine der Hauptstädte dieser Welt, andererseits gelegen in einem gerade alles andere als einfachen Land. Sollte man derzeit in die USA reisen? Auch darüber sprechen wir mit Giulia und Chris. Und über dieses Kribbeln, diese Sehnsucht, die wir alle vier spüren, wenn wir den Namen dieses Ortes hören. Die Blicke auf Manhattan und Brooklyn, die Fahrten auf den riesigen Brücken. Giulia und Chris berichten zudem von Besuchen in Jazz- und Comedy-Clubs, in Musicals, in Harlem und von diesen krassen Gegensätzen zwischen Arm und Reich, die man einfach nicht übersehen kann. Wir sprechen auch über den neuen Bürgermeister der Stadt, der die Hoffnung eines ganzen Landes ist. New York mit den Drinnies - kommt mit in zwei ganz besondere Folgen.—Höre alle DRINNIES Episoden überall wo es Podcasts gibt! Besuche Giulia und Chris auf Instagram: @giuliabeckerdasoriginal und @chris.sommer

Ein „Best Of Asia“ & Stadt der Stunde: Im Schatten des legendären „Taipei 101“-Hochhauses tummelt sich die perfekte Mischung aus Science Fiction und traditionellem Fernost. Funkelnde Tempel treffen auf spannende Stadtviertel voller Ideen. Eine einmalige Essens-Szene begeistert zwischen grandiosen Nachtmärkten und verrückter Sterne-Küche. Coole Bars verstecken sich hinter liebenswerten Buchläden, und all das in einer extrem sicheren und für alle Gesinnungen, Gedanken und Geschlechter offenen Stadt. Komm mit in eine der aufregendsten und freundlichsten Metropolen, die diese Welt aktuell zu bieten hat! Taipei hat unser Hirn und Herz gewonnen und vielleicht auch bald deines. Diese Folge entstand mit Freundlicher Unterstützung der Taiwan Tourism Administration. Kontakt, Informationen über Taiwan und Rückfragen: taiwantourismus.de—

Balkan-Roadtrip, West-Kanada durchqueren, die peruanischen Anden überstehen und ein Hausboot mit den besten Freunden teilen. Wir feiern die kommenden Reisemonate mit Tipps und Inspiration. Außerdem verneigen wir uns vor dem Konzert und der Serie des Jahres und sprechen darüber, wie dumm es ist, auf über 2000 Meter zu rauchen (Stichwort: Höhenkrankheit). Wir reisen nach Sarajevo, Montenegro, Belgrad, Vancouver Island und auf einsame Nordsee-Inseln - in die Nationalparks Banff und Jasper, fränkische Baumhäuser, bewohnbare Kirchen und bis nach Thessaloniki. Ein wilder Ritt, der auch ein bisschen Spaß macht. :)PS: Für alle, die uns geschrieben haben zwecks Tipps und Inspiration für den Reise-Sommer 2026: Es waren soooo viele, tolle Nachrichten, dass wir einige erst in den nächsten Weekender-Folgen beantworten werden. Wir haben euch nicht vergessen. DANKE!—

Die Köchin ist schon nach Hause. Aber das ist kein Problem. Die Frau hinter dem Tresen sperrt kurz ab, setzt euch ins Auto und fährt euch in den nächsten Pub, indem es noch Essen gibt. So ist das hier, mitten in Irland.Michi war fünf Tage Kapitän auf dem Shannon - dem längsten Fluss der britischen Inseln, einer historischen Lebensader, die einst Provinzen trennte und Königreiche entschied. Heute gleitet man darauf durch Wetlands voller Schwäne, vorbei an leuchtendem Ginster und uralten Klosterruinen, die einfach so am Ufer auftauchen. Kein Führerschein, kein Plan - nur 13 Meter Boot, eine Crew aus drei Podcastern und das ruhige Tuckern des Motors.Clonmacnoise. Athlone. Eine Schleuse mit schreiendem Schleusenwärter. Ein Motorschaden mitten im Kanal. Und am Abend immer: ein Pub, der wärmer ist als jedes Hotel.Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von Tourism Ireland.—

Manchmal liegt das Beste ganz nah. Wie die Orte, die wir in dieser Folge zusammengestellt haben, die fast noch Geheimtipps sind: Das malerische Erfurt mit seiner Brücke, auf der eine ganze Fachwerk-Stadt zu stehen scheint. Leipzig, eine der schönsten Städte Europas, in der man mit dem Kanu nach Hause paddelt. Franken, mit mehr Brauereien pro Quadratkilometer als irgendwo sonst und Unterkünften in umgebauten Schäferwagen. Freiburg, wo die Innenstadt direkt in den Schwarzwald übergeht und samstags der Münstermarkt klingt wie ein kleines Volksfest. Und das hinreißende Görlitz, ganz im Osten, wohin sechs Oscars vergeben wurden (Tarantino, Clooney und Kate Winslet waren u. a da) und ein Schritt über den Fluss plötzlich Polen ist. Dazu übernachtet Jochen in einem alten Kloster, trifft eine Nonne mit Schäferhund und Michi erklärt, wie er eine 13 Meter lange Yacht gesteuert hat - ohne Führerschein.Schönes Wochenende!—

"Erst wird gegessen, dann sehen wir weiter“, sagt Karlheinz. Ein Deutscher, der irgendwann über die Grenze in Belgiens Wallonie gezogen ist und nie mehr zurückwollte. Das Herver Land wird auch eure Gaumen und Herzen erobern. Schon die traumhaften kleinen Dörfer, die über die idyllische Landschaft gesprenkelt sind, wirken viel zu zauberhaft dafür, dass Jochen gerade mal eine Stunde von seinem heimischen Schreibtisch entfernt ist - inmitten einer anderen Welt, geprägt von Genuss, Entspannung, Schönheit, kleinen Kapellen im Nichts sowie einer beeindruckenden Abtei mit einer Aura und Stille, die man fast körperlich spürt. Ebenfalls in dieser Folge: die besten Restaurants, Brauereien und Cafés der gesamten Region.—

Grüne Hügel wie in der Toskana, Architektur und Genuss wie in Frankreich, eine Landschaft wie ein Traum und all das nur ein paar Minuten hinter der Grenze und einen kleinen Hügel hoch. Das Herver Land in Belgiens Wallonie ist so nah und doch fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Sattes Grün, sanfte Landschaften, alte Steinhäuser, Hecken, Apfelbäume und ein Level an Genuss, das einfach viel zu hoch ist für diese süße Ansammlung von kleinen Siedlungen, Landhäusern und entspannten Menschen. Jochens Herz hat das Herver Land im Sturm erobert. Und spätestens beim Besuch der hervorragenden Restaurants und Schokoladen-Fabriken werdet ihr zustimmen: Das hier ist einer unserer Reise-Geheimtipps 2026.—

20 Kamele wurden disqualifiziert. Weil ihnen jemand Botox gespritzt hat. Das ist kein Witz. Das ist der Oman. Und irgendwie auch ein Spiegel dieser Welt.Solche Momente passieren einem auf Reisen. Man landet irgendwo, schaut sich um, und plötzlich denkt man über Dinge nach, an die man vorher nie gedacht hätte. Über Schönheitsideale. Über Tiere in Gefangenschaft. Über das, was wir sehen wollen, wenn wir reisen, und was wir dabei vielleicht übersehen.Wir fahren an den Bodensee. Nach Konstanz. Eine Stadt, die man kennt, aber unterschätzt. Die bei gutem Wetter nach Süden riecht und einem das Gefühl gibt, sehr weit weg zu sein, obwohl man es gar nicht ist. Weinberge, ein See, eine Fähre in die Schweiz, ein Schloss, das einem den Atem nimmt.Dazu entdeckt Jochen in Oslo, im eiskalten Januar, amerikanische Countrymusik. Und wir reden darüber, was man auf Reisen isst, was man danach für immer vermisst, und warum manche Geschmäcker sich einfach nicht nach Hause holen lassen.Schönes Wochenende!—

33 Stunden Bahn-Abenteuer in Südostasien: Reisfelder ziehen vorbei, wartende Mofaschwärme, Küste, Berge und irgendwann die Tropen. Legendäre Orte wie die alte Kaiserstadt Hué und die Küstenperle Hoi An liegen auf unserem Weg, bevor wir Saigon erreichen - eine der spannendsten Städte Asiens. Saigon oder auch Ho Chi Minh City ist größer und heißer als das nördliche Hanoi. Der Independence Palace mit seinen Bunkern und seiner sozialistischen Pracht. Das so wichtige Kriegsreste-Museum. Das sehr schöne Museum of Fine Arts und natürlich das nahe Mekongdelta: Mit schmalen Booten schippert man über grünes Fluss-Wasser, durch Stille und tropische Pflanzenwälder, in denen das Sonnenlicht bricht. All das plus viele kleine Momente und viele Bahnreise-Tipps gibt es in dieser Folge von unserer Reisen-Reisen-Chefin und uns für euch!—

20 Meter. Mehr sind es nicht. Trotzdem denkt man: Wie soll das gehen? Ein Strom aus Mofas, Autos, Menschen – ohne Lücke. Und dann geht man einfach los. Langsam, ohne stehen zu bleiben. Und plötzlich funktioniert dieses liebenswerte ‘Chaos'. Hanoi ist laut, voll, intensiv und voller Momente, die bleiben. Sei es die bewegte Geschichte Vietnams, die spannenden Menschen, die legendären Foto-Spots… Jochen liebt diesen Ort schon länger, und unsere ‘Chefin' Camilla war gerade erst dort. Zusammen merken wir schnell, wie ähnlich sich unsere ersten Eindrücke anfühlen – dieses Überfordertsein, dieses Staunen, diese Neugier - und dieses Essen! Die vielleicht weltbeste Suppe auf einem kleinen Plastikhocker am Straßenrand, zahlreiche andere preisverdächtige Gerichte in völlig entspannten Restaurants oder auf der Straße. Frisch gebrautes Bier und ein Kaffee, der mehr Dessert als Getränk ist. Trinken kann man ihn übrigens auf einem historischen Balkon über einer lebhaften Kreuzung. Und irgendwann merkt man: Hanoi ist nicht zu viel oder chaotisch. Es ist einfach nur anders - und eine der spannendsten Städte in Asien.—

Es gibt Reisen, die fangen gar nicht am Ziel an, sondern bereits unterwegs. Im Zug, zwischen den Bergen der Schweiz, Tunnel, Licht. Und dann plötzlich Palmen. Wie kann sich eine Gegend so schnell verändern?In Lugano verschiebt sich etwas. Die Sprache, die Luft, das Tempo. Alles wirkt ein bisschen leichter. Ein bisschen südlicher. Ein Weg am Wasser entlang, Olivenbäume, kleine Buchten, dieses leise Plätschern und dann ein Dorf, das aussieht, als hätte es jemand einfach an den Felsen gesetzt. Gandria. Zweihundert Menschen vielleicht. Boote statt Straßen. Ruhe statt Lärm.Und man sitzt, schaut auf den See, trinkt ein Glas Wein – und versteht, warum manche für immer hier geblieben sind. Vielleicht ist das der Moment, in dem man merkt, wie wenig es eigentlich braucht, umglücklich zu sein. Wenn ihr Lust habt auf einen Ort, der sich anders anfühlt, den man vielleicht nie wieder verlassen möchte - kommt mit nach Lugano.—

Es gibt diese Momente auf Reisen, in denen man plötzlich denkt: Hier könnte ich bleiben. Nicht für ein Wochenende, sondern länger. Vielleicht sogar für ein ganzes Leben. Und ein paar Tage später sitzt man zu Hause und denkt: wirklich? Könnte man das alles zurücklassen? Will man das? Sind das alles nur Urlaubs-Träumereien? Was ist Heimat?Und wie schön ist eigentlich Bonn und das nahe Rheintal! Ein malerischer Bahnhof, ein Balkon mit Blick auf den Fluss und das Siebengebirge, ein Restaurant, ein Museum und ein perfektes Wochenende. Vielleicht ist genau das Reisen: Dieses ständige Hin- und Herdenken zwischen Fernweh und Zuhause. Wenn ihr also gerade irgendwo dazwischen seid - oder Tipps für einen freien Tag braucht, kommt mit in diese Weekender-Folge.—

26 Grad, Orangenblüten-Duft, leckere Markthallen und eine Stadt, die dich nach draußen zieht: Sevilla! Prachtvolle Paläste, malerische Gassen, liebe Menschen. Man lässt sich treiben, setzt sich irgendwo hin auf einen Kaffee oder ein Glas Wein und merkt, wie leicht sich alles anfühlen kann.Außerdem stellen wir uns in dieser Folge die Frage, welche Reise wir sofort nochmal machen würden - bzw. ob das überhaupt Sinn macht. Plus: Romantik und schöne Menschen in North Yorkshire, ein toller Buchtipp, ein bisschen absolut angebrachte Haltung, bevor uns zwischen alten Mauern, großen Plätzen und diesen herrlich endlosen Abenden auffällt: Vielleicht ist genau das der Punkt. Dass man gar nichts planen muss. Sondern einfach losgeht und die Stadt den Rest übernimmt. Eine Stadt namens Sevilla.—