Die Welt verändert sich rasant und technische Innovationen sind dabei die wichtigsten Treiber. Unternehmen, die vor einem Jahrzehnt unbekannt waren, beeinflussen nun unseren Alltag und die Art und Weise, wie wir Technologien einsetzen. Den Überblick zu behalten, ist nicht leicht. Aber genau das wollen wir machen. Einen Überblick geben, etwas Distanz zu Dingen bringen. Wir wollen sie analysieren und kommentieren. Und wer uns beide kennt, der weiß, dass wir keine Angst vor starken Meinungen haben. Sowohl im Podcast, wie auch dem begleitenden Newsletter der Techlounge.
Don Dahlmann & Sascha Pallenberg

Palantir ist längst kein Nischenanbieter mehr, sondern ein globaler Machtfaktor im Umgang mit Daten. In dieser Folge analysieren wir, wie das von Peter Thiel mitgegründete Unternehmen Polizeidaten, Social-Media-Informationen und weitere Quellen miteinander verknüpft – auch in Deutschland. Wir sprechen über präventive Strafverfolgung, den Einsatz in Hessen und NRW, die Rolle von KI bei der Mustererkennung und die Frage, wie schnell sich Sicherheitsversprechen in Freiheitsverluste verwandeln können. Außerdem: Warum die Schweizer Armee Nein sagte, weshalb ein kleines Magazin verklagt wurde – und was das alles mit Europas digitaler Souveränität zu tun hat. Am Ende steht die zentrale Frage: Wie viel Sicherheit sind wir bereit, mit unseren Daten zu bezahlen?

Gefälschte Sport-Highlights, erfundene Marvel-Szenen, manipulierte Politik-Clips: KI-generierte Videos überschwemmen YouTube, TikTok und Instagram. In dieser Folge der Tech Lounge sprechen Sascha Pallenberg und Don Dahlmann darüber, warum sogenannter „AI-Slop“ mehr ist als nur nerviger Content. Es geht um Bot-Farmen, Monetarisierungsmodelle, politische Einflussnahme – und die Frage, warum wir Medikamente streng regulieren, aber KI-Modelle praktisch ungebremst auf Milliarden Menschen loslassen. Brauchen wir verpflichtende Wasserzeichen? Algorithmische Abwertung? Eine digitale „Pausetaste“?Eine Analyse über Plattformmacht, Regulierung – und die Zukunft von Wahrheit im Netz.

Der Digital Services Act wird scharf gestellt – und plötzlich geraten TikTok, X und Instagram ins Visier europäischer Regulierer. Es geht um mehr als Jugendschutz. Es geht um Haftung, algorithmische Manipulation und die Frage, ob Social Media endlich wie Medien behandelt werden müssen. Wir diskutieren: Warum der Algorithmus selbst das Kernproblem istOb ein Verbot für unter 16-Jährige wirklich wirktWarum Spaniens Premier Pedro Sánchez CEOs strafrechtlich haftbar machen willUnd weshalb Europa gerade zum ersten Mal seit 20 Jahren digitalen Machtanspruch zeigtIst das der Anfang vom Ende des ungezügelten Plattformkapitalismus – oder nur politisches Muskelspiel?

In dieser Folge der Tech-Lounge nehmen Don Dahlmann und Sascha Pallenberg Elon Musks neueste Visionen auseinander: KI-Rechenzentren im Orbit, humanoide Roboter in Massenproduktion und das Versprechen einer Welt im Überfluss. Sie zeigen, wie sich große Ankündigungen, stagnierende Autoverkäufe und eine extreme Börsenbewertung gegenseitig stützen – und warum Tesla längst mehr eine Erzählung als ein klassischer Autohersteller ist. Ein kritischer Blick auf Hype, Macht der Investoren und die Frage, wie lange dieses System noch trägt.

KI sollte alles verändern – doch was ist davon 2026 wirklich übrig? In dieser Folge der TechLounge sprechen Sascha Pallenberg und Don Dahlmann über die Diskrepanz zwischen KI-Versprechen und Realität. Sie diskutieren, wofür KI im Alltag tatsächlich genutzt wird, warum große Closed-Source-Modelle an Grenzen stoßen und weshalb Open Source für die nächste Entwicklungsstufe entscheidend sein könnte. Eine nüchterne Bestandsaufnahme jenseits des Hypes – über Produktivität, Energieverbrauch und die Frage, ob die KI-Blase gerade platzt.

Was passiert, wenn man sich ehrlich fragt, wie abhängig man von Big-Tech-Diensten geworden ist – und ob es realistische Alternativen gibt? In dieser Folge der TechLounge sprechen Sascha Pallenberg und Don Dahlmann über digitale Lock-ins, europäische Software-Alternativen und den schrittweisen Ausstieg aus US-Ökosystemen. Es geht um Browser, E-Mail, Cloud, soziale Netzwerke – und vor allem um die Erkenntnis: Digitale Souveränität ist kein radikaler Schnitt, sondern ein Prozess. Praktisch, persönlich und mit klarer Haltung.

Nach der CES ist vor der Ernüchterung. In dieser Ausgabe der Tech-Lounge nehmen Don Dahlmann und Sascha Pallenberg die Tech-Industrie zum Start ins Jahr 2026 auseinander – und kommen zu einer unbequemen Diagnose: Es gibt mehr Demos, mehr Marketing und mehr KI-Buzzwords als je zuvor, aber weniger echte Durchbrüche. Sie sprechen darüber, warum AI-PCs niemanden interessieren, weshalb Microsoft mit Copilot und Abo-Modellen an den Nutzern vorbeientwickelt, und warum Apple mit seiner abwartenden, integrierten KI-Strategie plötzlich am besten dasteht. Außerdem geht es um humanoide Roboter als CES-Showstücke, die wachsende Rolle von Cloud-Gaming – und warum klassische PC-Hardware immer teurer wird, während die Anbieter lieber Abos verkaufen. Ein weiterer Schwerpunkt: Warum Linux 2026 aus der Nische kommt, Windows an Vertrauen verliert und sich eine neue Gegenbewegung gegen das große Plattform-Lock-in formiert. Ein Gespräch über Machtverschiebungen in der Tech-Industrie, über die Illusion von Innovation – und darüber, wer am Ende wirklich von KI, Cloud und neuen Geräten profitiert.

In dieser Folge sprechen Don Dahlmann und Sascha Pallenberg über den nächsten großen Schritt in der KI-Revolution – und warum der Hype zunehmend auch Schattenseiten zeigt. Es geht um AI-Browser wie Comet und Atlas, Datenschutzrisiken durch „Prompt Injections“, lokale KI-Modelle auf eigener Hardware – und um die Frage, ob wir unsere Daten künftig besser zu Hause behalten sollten. Ein ehrliches Gespräch über Sinn, Grenzen und Zukunft der Künstlichen Intelligenz zwischen Euphorie und Ernüchterung.

Teslas Quartalszahlen glänzen – aber hinter den Kulissen bröckelt es gewaltig. Absatzrückgänge, aggressive Rabatte, Fantasie statt Fundament. Elon Musk verkauft Visionen, keine Autos. In der neuen Techlounge sprechen Don Dahlmann und Sascha Pallenberg über die gefährliche Diskrepanz zwischen Realität und Börsenhype

Ein Serverausfall in den USA – und plötzlich stehen weltweit Unternehmen, Kommunikationsdienste und Lieferketten still. Der Crash der Amazon-Cloud zeigt, wie fragil unsere digitale Infrastruktur geworden ist. Europa hat seine Datenströme ausgelagert – und steht damit in einer Abhängigkeit, die gefährlicher ist als jede Energiekrise.

Social Media wollte mal die Welt zusammenbringen. Mittlerweile ist es eine Mischung aus Marketinginstrument und Clickbait-Wahnsinn. LinkedIn ist das perfekte Beispiel dafür.

E-Book-Reader haben das Lesen revolutioniert. Sie sind leicht, mobil, bieten Platz für tausende Bücher und versprechen einen unkomplizierten Zugang zur Literatur. Doch hinter dieser vermeintlichen Freiheit verbirgt sich zunehmend ein geschlossenes Ökosystem, das Leserinnen und Leser in digitale Abhängigkeiten zwingt.

Braucht man heute noch ein eigenes Auto? Oder reicht es, gelegentlich eins zu leihen – per App, Abo oder Carsharing? Die Frage klingt banal, trifft aber den Kern einer tiefgreifenden Veränderung: Das Auto verliert seinen Nimbus als Statussymbol. Es wird zur Dienstleistung, zur Gebrauchsware – und zunehmend zur Belastung.

Wer heute online arbeitet, einkauft, recherchiert oder einfach nur Informationen sucht, kommt an ihm nicht vorbei: dem Browser. Längst ist er mehr als nur ein Tor zum Internet – er ist das eigentliche Betriebssystem unseres digitalen Alltags. Und genau das macht ihn so mächtig – und so gefährlich.

In einer Welt, in der digitale Transformation längst den Alltag durchdrungen hat, fehlt ausgerechnet an zentraler Stelle ein verlässlicher Orientierungspunkt: im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Während Mediatheken voller Shows, Dokumentationen und Spartenprogramme überquellen – von der Holzernte in Kanada bis zum x-ten Krimi – bleibt ein zentrales Thema auffallend unterrepräsentiert: Technik. Digitale Bildung. Aufklärung über die Welt von Smartphones, KI, Datenschutz oder Bürger-Apps. Kurzum: Alltagsrelevante Technikformate sucht man vergeblich.

Ein dünnes Portofolio, kaum noch Innovationen und das selbstfahrende Auto läßt auf sich warten. Auf der anderen Seite rüstet die Konkurrenz auf und bedroht Tesla in seine wichtigsten Märkten. Die Luft wird dünn für den einstigen E-Autopionier.

Das Internet in Deutschland ist im internationalen Vergleich immer noch zu langsam und vor allem zu teuer. Um genau zu sein: mehr als 5x so teuer wie in anderen EU-Ländern. Ein Rant.

In der Welt der Technologie herrscht seit Jahrzehnten ein Credo: schneller, besser, leistungsfähiger. Kaum ein Jahr vergeht ohne die Präsentation neuer Prozessoren, leistungsstärkerer Smartphones oder effizienterer Laptops. Doch wie sinnvoll ist dieser ewige Innovationsdrang? Wer braucht wirklich jedes Jahr neue Hardware – und wem nutzt sie überhaupt?

Man stelle sich vor, ein einzelner Mann entscheidet darüber, ob ein Land Zugang zum Internet erhält. Eine Situation, die bislang in dystopischen Romanen denkbar schien, ist längst Realität geworden – im All, auf der Erde und tief verankert in digitalen Netzwerken.Der Fall Elon Musk und Starlink liefert das prominenteste Beispiel. Was als ambitioniertes Raumfahrtprojekt begann, ist heute eine zentrale Säule digitaler Infrastruktur geworden. In der Ukraine galt der satellitenbasierte Internetdienst als kriegsentscheidend, doch sein Betrieb hängt von der Laune eines einzelnen Unternehmers ab – eines Mannes, der öffentlich mit politischen Machtspielchen kokettiert und nicht davor zurückschreckt, in laufende Kriegsereignisse einzugreifen. Dass Musk auf Knopfdruck den Zugang für ganze Regionen deaktivieren kann, zeigt: Die technische Kontrolle über globale Kommunikation liegt in privaten Händen – und damit außerhalb demokratischer Kontrolle.

Die Demokratisierung von KI-generierten Inhalten hat eine neue Stufe erreicht. Text-zu-Video-Modelle wie Googles Veo oder OpenAIs Sora demonstrieren eine beispiellose Qualität: täuschend echte Bilder, glaubwürdige Sprecher, dramatische Musikuntermalung – alles synthetisch erzeugt. Was vor wenigen Jahren noch als Zukunftsmusik galt, ist heute mit wenigen Klicks realisierbar. Und das stellt unsere Gesellschaft vor fundamentale Herausforderungen.

Europäische Behörden, Stadtverwaltungen und staatliche Unternehmen arbeiten tagtäglich mit Diensten von Microsoft, Google, Amazon und Co. Ihre E-Mails laufen über Outlook, ihre Daten liegen in der Azure-Cloud, ihre Konferenzen finden auf Teams statt. Wer hier den Stecker zieht, bringt den Verwaltungsapparat zum Erliegen. Und genau das ist das Problem.

Google ist allgegenwärtig. Gmail, Google Maps, Drive, Fotos, Kalender – kaum ein digitaler Lebensbereich, in dem der Tech-Gigant nicht mitmischt. Doch mit wachsender Kritik an Datenschutzpraktiken, der Monopolisierung von Diensten und einer zunehmenden Abhängigkeit von US-Plattformen stellen sich viele die Frage: Wie komme ich da eigentlich wieder raus?

Seit Jahren versprechen Hersteller und Tech-Unternehmen das autonome Fahren. Vollautomatisierte Robotaxis, selbstfahrende Autos, die den Verkehr sicherer und effizienter machen sollen – das ist die Vision. Doch auch 2025 ist diese Zukunft noch nicht eingetreten. Die Diskussion über Fortschritt, Realität und Grenzen der Technologie zeigt: Der Weg zur autonomen Mobilität ist steinig.

Wer 2025 in die USA reisen möchte, sieht sich nicht nur mit klassischen Einreiseformalitäten konfrontiert, sondern zunehmend auch mit der Frage, wie mit den eigenen digitalen Daten umgegangen wird. In den vergangenen Monaten häufen sich Berichte über europäische Reisende, die an US-Grenzen festgehalten, überprüft oder sogar abgewiesen wurden. Besonders im Fokus: Smartphones und Laptops. Denn amerikanische Grenzbeamte haben das Recht, digitale Geräte einzusehen, Passwörter zu verlangen und Inhalte zu überprüfen – auch ohne konkreten Verdacht. Wie kann man sich schützen und was sollte man beachten? Wir haben wichtige Tipps.

Klappbare Smartphones – sogenannte Foldables – haben sich in den letzten Jahren vom futuristischen Technikspielzeug zu einer ernstzunehmenden Geräteklasse entwickelt. Während die ersten Generationen durch klobige Designs, dicke Gehäuse und wenig optimierte Software auffielen, haben Hersteller wie Samsung, OPPO oder Google konsequent nachgebessert. Das Ergebnis: Foldables stehen heute kurz davor, ein fester Bestandteil des Premiumsegments im Smartphone-Markt zu werden. Sascha und ich wissen schon jetzt: Wir wollen unbedingt eins.

Die von den USA ausgerufenen Zöllen disruptieren die gesamte Lieferkette der Techindustrie. Das bedeutet: Alles wird teurer. Soll man jetzt schnell noch seine Geräte austauschen? Die jüngste Ankündigung der USA, erhebliche Strafzölle auf Elektronikprodukte aus Asien und Europa zu verhängen, sorgt weltweit für große Unruhe. Besonders betroffen sind Länder wie China mit knapp 60 Prozent, Vietnam mit 46 Prozent und Taiwan mit 32 Prozent Zollaufschlag. Diese Entscheidung hat massive Auswirkungen auf zahlreiche Produkte, die in unserem Alltag unverzichtbar geworden sind: Smartphones, Tablets, Computer sowie wichtige Komponenten wie CPUs, GPUs und Displays.

Die erneute Einführung von Strafzöllen durch die USA, insbesondere im Automobilsektor, löst in der europäischen Wirtschaft erhebliche Sorgen aus. Die Ankündigung von Zöllen in Höhe von 25 Prozent auf nicht in den USA produzierte Fahrzeuge betrifft nicht nur direkt aus Europa importierte Autos, sondern auch Fahrzeuge, die europäische Hersteller in Mexiko produzieren. Mexiko ist ein bedeutender Produktionsstandort für europäische und amerikanische Marken, da die dortigen Produktionskosten niedriger sind als in den USA.

Tesla galt lange als Inbegriff für innovative Technologien und Zukunftsvisionen im Automobilsektor. Doch inzwischen zeichnet sich ein immer kritischeres Bild ab. Seit Jahren verspricht Tesla-Chef Elon Musk bahnbrechende Fortschritte, vor allem im Bereich autonomes Fahren – doch viele Ankündigungen bleiben unerfüllt. Das wirft die Frage auf: Ist Tesla noch Innovationsführer oder ist die Marke dabei, sich selbst zu demontieren?

Mercedes-Benz steht mit dem neuen CLA vor einem entscheidenden Moment. Das Fahrzeug beeindruckt technisch durch innovative Entwicklungen wie eine elektrische Plattform mit hoher Reichweite und extrem kurzen Ladezeiten. Doch abseits der technischen Exzellenz sorgt vor allem die Markenkommunikation des Konzerns für Stirnrunzeln. Mercedes hat in den letzten Jahren deutlich gemacht, dass der Fokus auf Luxus und Lifestyle liegt. Vorbei scheinen die Zeiten, als klassische Modelle wie die E-Klasse oder die S-Klasse auf subtile Weise technischen Fortschritt und klassischen Komfort kommunizierten. Stattdessen dominieren aktuell Influencer, Luxus-Posen und jugendlich-hippe Inszenierungen, die in sozialen Netzwerken wie TikTok oder Instagram die Markenbotschaft verbreiten sollen.

In einer Welt, die von Tech-Giganten wie Google, Microsoft und Apple dominiert wird, wächst das Bedürfnis nach digitaler Unabhängigkeit. Cloud-Speicher sind praktisch, doch sie haben ihre Nachteile: monatliche Kosten, potenzielle Datenschutzrisiken und eine Abhängigkeit von Anbietern, die jederzeit ihre Bedingungen ändern können. Eine Alternative bietet sich in Form von Network Attached Storage (NAS) – einem eigenen kleinen Server zu Hause, der volle Kontrolle über Daten ermöglicht. Doch lohnt sich der Umstieg?

Apple steht seit Jahren für Innovation und Design, doch die neuesten Entwicklungen werfen Fragen auf. Das iPhone 16E wurde kürzlich vorgestellt – und sorgt für große Enttäuschung. Die Änderungen sind minimal, der Preis jedoch hoch. Hat Apple seine Innovationskraft verloren?

Die digitale Landschaft wird von wenigen US-amerikanischen und chinesischen Technologieunternehmen dominiert. Apple, Google, Meta und Microsoft bestimmen die digitale Infrastruktur und die wichtigsten Dienste, die von Milliarden Menschen weltweit genutzt werden. Gleichzeitig werden geopolitische Spannungen und die wachsende Abhängigkeit Europas von außereuropäischen Konzernen zunehmend als Problem wahrgenommen. Diese Abhängigkeit betrifft nicht nur Datenschutz und digitale Infrastruktur, sondern auch wirtschaftliche und sicherheitspolitische Aspekte. Die Frage liegt auf der Hand: Sollte Europa ein eigenes Smartphone-Ökosystem aufbauen, um seine digitale Souveränität zu stärken?

Die Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) ist ein heikles Thema. Während viele Experten vor den Risiken der Technologie warnen, betonen andere die Chancen und das wirtschaftliche Potenzial. Mit dem EU AI Act hat die Europäische Union nun den weltweit ersten umfassenden Rechtsrahmen geschaffen, der den Einsatz von KI reguliert. Doch wie weit reichen diese neuen Regeln, und welche Auswirkungen haben sie auf die Entwicklung und Nutzung von KI?

Mit der Vorstellung der neuen RTX 5000er-Serie auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas hat Nvidia einmal mehr gezeigt, dass die Grenzen der Leistungsfähigkeit immer weiter verschoben werden. Doch die neueste Generation der Grafikkarten, basierend auf der Blackwell-GPU, wirft auch Fragen auf: Sind die Preise noch gerechtfertigt? Und für wen lohnt sich ein Upgrade überhaupt?

Die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) stellt Gesellschaften weltweit vor grundlegende Fragen zu Ethik, Regulierung und Souveränität. Während Länder wie die USA und China mit großen Investitionen und lockeren Regulierungen um die Vorherrschaft in der KI konkurrieren, verfolgt Europa einen bewusst anderen Weg. Der EU AI Act, der ab Februar 2025 in Kraft tritt, setzt Maßstäbe für den Umgang mit KI und schafft klare Grenzen für deren Anwendung. Doch ist dieser Ansatz der richtige, oder bremst Europa sich damit selbst aus?

Die technologische Landschaft hat sich in den letzten Jahren rasant verändert, und mit ihr ist die Abhängigkeit von großen Tech-Konzernen wie Google, Meta, Apple oder Microsoft gewachsen. Doch die jüngsten politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen haben die Dringlichkeit einer digitalen Unabhängigkeit Europas verstärkt. Der verstärkte Fokus auf Datenschutz, technologische Souveränität und offene Plattformen bietet Chancen, stellt jedoch auch erhebliche Herausforderungen dar.

Das Jahr 2025 steht vor der Tür, und mit ihm kommen neue Technologien, innovative Produkte und tiefgreifende Veränderungen in verschiedenen Branchen. Doch welche Entwicklungen können wir wirklich erwarten? Ein Ausblick auf die wichtigsten Trends und Herausforderungen, die das kommende Jahr prägen werden.

Das Jahr 2024 war ein Jahr der inkrementellen Fortschritte, technologischen Wendepunkte und verblüffenden Kontraste. Während einige Technologien wie KI weiterhin die Schlagzeilen bestimmten, zeigten sich auch Risse in der Fassade etablierter Branchenriesen. Doch welche Entwicklungen prägten dieses Jahr wirklich, und welche Unternehmen und Technologien haben sich hervorgetan? Ein analytischer Blick auf Gewinner, Verlierer und die offenen Fragen des Jahres.

In einer Welt, in der die großen Tech-Unternehmen wie Google, Apple, Meta und Microsoft zunehmend Kontrolle über unsere digitalen Leben gewinnen, wird die Frage nach alternativen, unabhängigen Diensten immer wichtiger. Viele Menschen wollen sich nicht mehr ausschließlich auf diese Tech-Giganten verlassen, sondern suchen nach Möglichkeiten, ihre digitale Infrastruktur unabhängiger zu gestalten. Doch welche Alternativen gibt es für die populären digitalen Dienste, die wir tagtäglich nutzen? Ein Blick auf europäische und unabhängige Anbieter zeigt, dass es durchaus Wege gibt, sich von den großen US-Konzernen zu lösen.

Kann man heutzutage noch einen Tesla kaufen? Diese Frage wird immer relevanter, nicht nur wegen der technischen Qualitäten des Fahrzeugs, sondern auch aufgrund der politischen Ansichten und des Auftretens von Tesla-CEO Elon Musk. Die Diskussion dreht sich nicht mehr nur um die Frage, ob ein Elektrofahrzeug die bessere Wahl gegenüber einem Verbrenner ist, sondern auch um die ethischen und politischen Implikationen, die mit der Marke Tesla verbunden sind.

In der modernen Wirtschaft haben sich einige wenige Tech-Giganten zu dominierenden Monopolen entwickelt, die eine beachtliche Kontrolle über verschiedene Aspekte des digitalen Lebens haben. Unternehmen wie Google, Meta, Apple und Amazon sind inzwischen untrennbar mit unserem Alltag verbunden – aber ist diese Machtkonzentration noch gesund für die Gesellschaft und den freien Markt?

In den letzten Jahren hat die Welt der sozialen Medien dramatische Veränderungen durchlaufen. Mit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk und der Umbenennung in "X" hat sich das Nutzerverhalten vieler Menschen verändert. Blue Sky, eine neue Plattform, entwickelt von ehemaligen Twitter-CEO Jack Dorsey, hat sich als eine der vielversprechendsten Alternativen hervorgetan. Blue Sky wächst rasant und könnte langfristig zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für Twitter/X und andere etablierte Plattformen werden.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat die technologische Entwicklung unseren Alltag grundlegend verändert – besonders das Smartphone hat als universelles Werkzeug einen nachhaltigen Einfluss auf unsere Lebensweise. Doch in den letzten Jahren scheint sich das Tempo der großen technologischen Durchbrüche verlangsamt zu haben. Die Frage, die sich nun stellt: Gibt es überhaupt noch ein "Next Big Thing"?

OpenAI hat für einige Nutzer eine eigene Internetsuche vorgestellt. Das wird Google zusätzlich unter Druck setzen. Denn nun gibt es mit Perplexity schon zwei Konkurrenten, die das Kerngeschäft von Google angreifen. Noch macht Google 60% des Umsatzes mit der Suche. Doch wenn niemand mehr die Websuche nutzt und sich stattdessen Antworten einer AI geben lässt - womit verdient Google dann sein Geld?

Es sind nicht nur Managemententscheidungen, die in der Kritik stehen, sondern auch der grundsätzliche Umgang mit den Mitarbeitern. Die Kluft zwischen den Spitzengehältern des Managements und der Belegschaft wird immer deutlicher. Ein Beispiel dafür ist Volkswagen: Trotz rekordverdächtiger Gewinne wird weiterhin nach Einsparpotenzialen gesucht, während das obere Management keinerlei Bereitschaft zeigt, eigene Boni zu reduzieren. Die Rhetorik von einer "Volkswagen-Familie" wirkt angesichts dieser Haltung zynisch und zeigt, dass die Führungsspitzen den Bezug zur Basis verloren haben.

In den letzten zwei Jahren hat sich die Entwicklung von Generative AI rasant beschleunigt und einen regelrechten Hype ausgelöst. Künstliche Intelligenz (KI) hat in kürzester Zeit Fähigkeiten erlangt, die von einfachen Bildgenerierungen bis hin zu kompletten Videos reichen. Diese Technologie hat das Potenzial, nicht nur kreative Prozesse zu revolutionieren, sondern auch tiefgreifende Auswirkungen auf verschiedene Industrien und den Alltag zu haben.

Sascha und Don beschäftigen in der Techlounge diese Woche mit den massiven Problemen, die Intel gerade hat. Der Chip-Konzern steht unter Druck. Nicht nur, weil die 13.- und 14. Generation der Desktop-CPUs große technische Probleme hat, sondern auch weil die Konkurrenz von AMD und Qualcomm den Giganten von allen Seiten angreift. Es gibt sogar schon Gerüchte, dass Intel die Chip-Sparte verkaufen könnte. Was ist dran an den Problemen und wie sieht die Zukunft von Intel aus?

Seitdem Twitter (heute X) seinen Status als Platzhirsch bei den Nachrichtendiensten verloren hat, balgen sich mehrere Konkurrenten um die Nachfolge. Threads (Meta), Mastodon und BlueSky streiten sich im Moment um die Nachfolge von Twitter. Sascha und Don analysieren den Markt und prognostizieren, welches Netzwerk am Ende der große Gewinner sein könnte. Früher war ja alles einfacher. Wer Lust auf einen unendlichen Strom an aktuellen Nachrichten hatte, der legte sich einen Account auf Twitter zu. Das Unternehmen hatte sich um 2010 gegen einige Konkurrenz durchgesetzt und war seitdem unangefochten auf Platz Eins der Kurznachrichtendienste. Die Arbeit von mehr als 15 Jahren riss Elon Musk dann ein, als er Twitter vor zwei Jahren übernommen hatte. Anzeigenkunden und Nutzer flohen in Scharen zu anderen Netzwerken, vor allem Mastodon. Mittlerweile sind Threads und BlueSky hinzukommen. Doch alle drei haben das „alte“ Twitter bisher nicht ersetzen können. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.

Tablets - einst ein heiß geliebtes Produkt, das wirklich jeder haben muss, haben gegenwärtig eine Sinnkrise. Sie können weniger als ein Laptop, sind schwerer als ein Smartphone und teuer sind sie zudem auch noch. In welcher Welt haben Tablets eigentlich noch eine Daseinsberechtigung? Das fragen sich Don und Sascha in der neusten Ausgabe der Techlounge. Als Steve Jobs 2010 das erste Tablet vorstellte, war das gar nicht das erste Tablet. Ähnliche Geräte hatte es schon in den 1990er-Jahren gegeben, auch von Apple. Natürlich nicht so schick und natürlich ohne die permanente Anbindung ins Internet. Nachdem Apple mit dem iPhone ein paar Jahre zuvor den Markt der Telefone umgekrempelt hatte, sollte das iPad die Lücke zwischen den Smartphones und den damals oft dann doch recht klobigen Laptops schließen. Das klappte ziemlich gut, doch seit einigen Jahren sind die Verkaufszahlen der Tablets rückläufig. Sind sie komplett überflüssig geworden?

Abo-Dienste sind heute im Netz allgegenwärtig. Es gibt kaum noch Angebote, die man gesamt bezahlen kann und dann auch ein paar Updates dafür bekommt. 10 Euro hier, 20 Euro da pro Monat - da kommt schnell was zusammen. Sascha und Don ärgern sich über ihre eigene Abhängigkeit von Abo-Angeboten und wie die Anbieter teure Fallen bauen, in die man reingezogen wird.10 Euro hier für alle Filme. Hier 10 Euro für Musik. Und dort 20 Euro für einen AI-Dienst. Dazu kommen Abos für Software und andere Angebote. In einer Zeit, in der alle Angebote digital werden, haben Bezahlsysteme unser Leben im Griff. Für jeden noch so kleinen Dienst muss man ein Abo abschließen. Das war mal anders und die Frage stellt sich, wie man die mittlerweile außer Kontrolle geratenen Systeme wieder in den Griff bekommt. Die Antwort darauf liegt bei jedem selbst.

Die Technikwelt diskutiert derzeit über eine neue Funktion, die Microsoft in zukünftigen Windows-Versionen einführen möchte: "Recall". Diese Funktion, auch bekannt als Copilot Plus, ist, gelinde gesagt, schwierig. Doch worum geht es bei "Recall" genau, und welche Implikationen hat sie für die Nutzer? Sascha und Don haben genau hingeschaut. "Recall" ist eine erweiterte Suchfunktion, die regelmäßig Screenshots von allem macht, was auf dem Computerbildschirm passiert. Diese Screenshots werden lokal auf der Festplatte gespeichert und sollen es den Nutzern ermöglichen, vergangene Aktivitäten leicht wiederzufinden. Angenommen, man hat vor Tagen an einem Dokument gearbeitet oder eine Webseite besucht, aber den Namen vergessen. Mit "Recall" kann man einfach einen Suchbegriff eingeben, und die Funktion zeigt den entsprechenden Screenshot an.