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Die Märkte feiern, Nvidia und Co. eilen von Rekord zu Rekord – doch erleben wir gerade die nächste große Aktienblase oder erst den Beginn eines langen Bullenmarktes? In dieser Folge ordne ich die aktuelle KI-Rallye ein, werfe einen kritischen Blick auf das Shiller-KGV, die Cash-Quoten der Fondsmanager und die Saisonalität des S&P 500 – und erkläre, warum ich Kupfer für den vielleicht größten Profiteur des KI-Zeitalters halte. Explodierende Nachfrage durch Datencenter und Elektrifizierung trifft auf ein knappes Angebot, fallende Erzgehalte und ein prognostiziertes Defizit von rund 10 Millionen Tonnen bis 2040. Außerdem zeige ich, wo Bitcoin charttechnisch gerade steht und welche entscheidenden Marken bei Silber und den Silberminen jetzt wirklich zählen. Mein Fazit: Die spannendere Frage ist nicht, ob die KI-Blase platzt, sondern wer profitiert – egal wie es ausgeht.Zur Videofassung mit allen Links:https://youtu.be/LTmKUvKC-FQ
Europäische Autoindustrie nicht abschreiben, hohe Effiziensteigerungen am Bau möglichDie zentrale Frage, die sich Anleger aktuell stellen sollten: wie stark schlagen sich die gestiegenen Ölpreise, Transportkosten und Energieabhängigkeit auf Unternehmen, Verbraucherinnen und Kapitalmärkte durch. In dieser Podcast-Folge der Geldmeisterin spricht Julia Kistner mit #GuyStear, Head of Developed Markets Strategy beim Amundi Investment Institute über die wirtschaftlichen Folgen steigender Energiepreise, die Auswirkungen geopolitischer Spannungen und die Frage, welche Branchen unter Druck geraten - und wo sich trotz Krise Chancen ergeben. Amundi rechnet im Szenario einer angespannten Lage rund um die Straße von Hormus mit Ölpreisen um etwa 90 US-Dollar pro Barrel. Das wäre deutlich höher als zu Jahresbeginn und würde viele Unternehmen erst mit Verzögerung treffen, weil sie Lagerbestände und bestehende Verträge kurzfristig noch abfedern können.Besonders betroffen sind laut Stear energieintensive Branchen: Transport, Luftfahrt, Chemie, Düngemittelproduktion und Teile der Industrie. Bei Unternehmen entscheidet vor allem, ob sie höhere Inputkosten an ihre KundInnen weitergeben können. Ein klares Bild hierzu könnten erst die kommenden Quartale liefern.Gleichzeitig gibt es auch Gewinner. So können Energieproduzenten außerhalb der Krisenregionen von höheren Preisen profitieren. Auch Unternehmen, die weniger direkt von Energiepreisen abhängig sind und zugleich von strukturellen Trends wie Künstlicher Intelligenz und hohen Investitionen in Rechenzentren, Infrastruktur und Automatisierung profitieren, bleiben interessant. Stear sieht hohe Investitionen in künstliche Intelligenz als wichtigen Motor, vor allem für die USA, aber auch zunehmend für Europa. Telekommunikations- und Kommunikationsdienstleister könnten vom steigenden Datenverkehr profitieren. Auch Finanzwerte könnten durch höhere Investitionstätigkeit, Kreditnachfrage und ein Zinsumfeld mit wieder höheren Renditen Rückenwind bekommen.Bei Konsumwerten ist Amundi vorsichtiger. Höhere Energiepreise, höhere Zinsen und ein schwächerer finanzieller Spielraum vieler Haushalte könnten sowohl zyklische Konsumwerte als auch Teile des Basiskonsums belasten. Auch Tourismus und Luftfahrt könnten darunter leiden, wenn Haushalte mehr Geld für Energie, Mobilität und Wohnen ausgeben müsse.Spannend bleibt die Autoindustrie: Trotz aktueller Belastungen sieht Stear langfristige Chancen. Europäische Autobauer verfügen über viel Know-How in industrieller Fertigung, Prozessmanagement und automatisierter Produktion. Wenn KI stärker in die physische Welt kommt - etwa über Robotik, Drohnen oder neue Produktionsprozesse - könnten Industrie- und Autounternehmen davon profitieren.Auch Gesundheit und Biotechnologie bleiben aus Sicht von Amundi strukturell interessant. Eine alternde Bevölkerung sorgt weiter für Nachfrage nach Medikamenten und Gesundheitsdienstleistungen. KI könnte zusätzlich helfen, Forschung, Entwicklung und Prozesse im Gesundheitsbereich zu verbessern.Beim Immobiliensektor ist das Bild gemischt. Rechenzentren und neue Infrastruktur schaffen Nachfrage. Besonders interessant könnte KI im Bauwesen werden, wenn Robotik und Automatisierung langfristig die Produktivität steigern und Baukosten senken.Musik sieht Guy Stears auch bei grünen Technologien. Steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheit wirken als Katalysator für Elektrifizierung, erneuerbare Energien und Energieunabhängigkeit. Länder und Unternehmen, die stärker auf eigene Energieproduktion setzen - etwa durch Wind, Solar oder Atomkraft - könnten strukturell besser aufgestellt sein.Viele neue Investmentideen und viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Dubai wirkt wieder normal, doch unser Gast im Heiko Thieme Club, Carsten Stork, widerspricht dem bequemen Bild der schnellen Beruhigung: Der Waffenstillstand im Nahen Osten sei fragil, die Unsicherheit bleibe real. Für Rohstoffe heißt das: Öl findet zwar Wege an der Straße von Hormus vorbei, doch Stork hält eine neue Eskalation und Ölpreise von 120 bis 130 USD für möglich. Gold bremsen dagegen die Zinserwartungen, auch wenn Zentralbanken weiter stark kaufen. Sein Favorit bleibt Kupfer: Ohne Kupfer keine Rechenzentren, keine KI-Infrastruktur, keine Elektrifizierung. Wirtschaftlich sei Kupfer auf Sicht von zehn bis 15 Jahren wichtiger als Gold. Heiko Thieme ordnet das in seine Marktsicht ein: Hohe Ölpreise könnten Börsen kurzfristig drücken, der langfristige Aufwärtstrend bleibe aber intakt. Bei heißen IPOs wie SpaceX, OpenAI oder Anthropic rät er zur Geduld: Neuemissionen meiden und später mit Abschlag prüfen. Bei Oracle empfiehlt Thieme, Teilgewinne mitzunehmen und den Rest abzusichern. In der DAX-Runde sieht Thieme Merck als Halteposition, MTU als Kauf in Tranchen, Münchener Rück als Qualitätstitel, Porsche Automobil ohne Priorität und Qiagen vorsichtig dosiert. Direkter Link zum Heiko Thieme Club, link zum Beitrag: https://go.brn-ag.de/527
Rechnerisch reicht Österreichs heimische Energieerzeugung nur bis Ende Mai, den Rest des Jahres decken wir über Importe. Die sind fast vollständig fossil und kosten im Schnitt rund 10 Milliarden Euro im Jahr, allein der Ölpreisanstieg durch den Krieg am Golf hat von Anfang März bis Ende Mai rund 450 Millionen Euro Mehrkosten verursacht. Ute Teufelberger (E-VO eMobility) und Christoph Dolna-Gruber (Österreichische Energieagentur) sehen im Gespräch mit Kristina Schubert-Zsilavecz den Verkehr als zentralen Ansatzpunkt: Dort landen 85 Prozent der verbrauchten Ölprodukte, und genau dort wirkt Elektrifizierung unmittelbar. Im Gespräch geht es darum, wie das E-Auto über systemdienliches Laden selbst zum Teil des Energiesystems wird, wo Österreichs Ladeinfrastruktur im europäischen Vergleich steht und was Länder wie Norwegen und Dänemark mit konsistenten, planbaren Rahmenbedingungen erreicht haben.
In dieser Folge von DeepDive CleanTech spricht David mit Oliver Risse, Gründer, Geschäftsführer und Partner von One North Ventures, über ein Thema, das in der CleanTech-Debatte oft unterschätzt wird: Ocean Tech. Die Ozeane sind nicht nur Lebensraum und Klimaregulator, sondern auch ein zentraler Hebel für Energie, Infrastruktur, Transport, Daten und Dekarbonisierung. Oliver gibt einen Überblick über die wichtigsten Innovationsfelder: Ocean Renewables, maritime Technologien rund um Schifffahrt und Häfen, Robotik für Überwachung und Wartung kritischer Infrastruktur sowie Ocean Decarbonisation durch Algen und neue CO₂-basierte Wertschöpfung. Im Gespräch geht es unter anderem um schwimmende Wind- und Solaranlagen, Gezeiten- und Wellenkraftwerke, die Elektrifizierung von Häfen, Landstrom, grüne Schifffahrtskorridore, autonome Systeme, Unterwasserrobotik, die Inspektion von Schiffen und Seekabeln sowie die Frage, welche Rolle Europa im globalen Ocean-Tech-Markt spielen kann. Eine Folge über einen riesigen, noch wenig beachteten Zukunftsmarkt und darüber, warum die nächste Generation der CleanTech-Innovationen nicht nur an Land, sondern auch auf und unter dem Meer entstehen könnte.
E-Trucks im Realitätscheck: Warum Logistik jetzt schneller elektrifiziert als der PKW-Markt ⚡️
Eine Milliarde Euro Förderung für Ladeinfrastruktur im Schwerlastverkehr – und plötzlich wird aus der Elektrifizierung von Lkw ein handfestes Branchenthema. Doch wer glaubt, es gehe jetzt einfach nur darum, ein paar Schnelllader auf den Hof zu stellen, unterschätzt die Dimension der Transformation gewaltig. Es geht um das Logistik-Energiesystem der Zukunft! In dieser Episode von eMobility Insights spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Marc Oertker, verantwortlich für den Technischen Vertrieb bei Greenflash, über die eigentliche Herausforderung hinter dem E-Lkw-Boom: intelligente Energiesysteme. Denn wie Oertker im Gespräch deutlich macht: „Der Ladepunkt allein ist noch keine Lösung. Entscheidend ist das System dahinter.“ Gemeint ist damit weit mehr als klassische Ladeinfrastruktur. Es geht um Netzanschlüsse, Batteriespeicher, PV-Anlagen, Lastmanagement und dynamische Strompreise – und darum, wie all diese Komponenten intelligent zusammenspielen müssen, damit E-Lkw wirtschaftlich betrieben werden können. Dass sich dadurch auch die Anforderungen an Logistikstandorte verändern, beschreibt Oertker pointiert: „Früher hat man bei Logistikstandorten auf die Nähe zur Autobahn geschaut – heute gewinnt der mit dem großen Netzanschluss.“ Energiesystem und E-Fahrzeuge zusammen denkenIm Gespräch erklärt der Experte, warum viele Unternehmen aktuell noch falsch an das Thema herangehen: „Viele wollen erst den Lkw kaufen und sich dann um die Infrastruktur kümmern. Aber beides muss parallel gedacht werden“, sagt Oertker. Denn wer erst die E-Lkw bestellt und sich anschließend mit Netzkapazitäten oder Genehmigungen beschäftigt, verliert im Zweifel wertvolle Zeit – oder scheitert gar an fehlender Anschlussleistung. Besonders spannend: Greenflash simuliert komplette Logistikstandorte als „digitale Zwillinge“, um Ladefenster, PV-Erzeugung, Strompreise und Fahrzeugbewegungen intelligent miteinander zu verzahnen. Ziel ist es, Strom möglichst günstig selbst zu erzeugen, intelligent zwischenzuspeichern und optimal in die Fahrzeuge zu bringen. Dadurch, so Oertker, ließen sich die Energiekosten teilweise drastisch senken. Fuhrparkmanager wird EnergiemanagerDabei wird schnell klar, dass sich auch die Rolle der Logistikunternehmen selbst verändert. „Der Fuhrparkmanager wird künftig ein Stück weit zum Energiemanager“, sagt Oertker. Denn wer große elektrische Flotten betreibt, wird automatisch Teil des Energiemarkts – inklusive eigener Stromstrategie, Lastmanagement und neuer Geschäftsmodelle rund um Energie. Neben den technologischen Fragen geht es in der Episode auch um unternehmerische Entscheidungen: Welche Flotten lassen sich heute schon sinnvoll elektrifizieren? Welche Rolle spielt die Mautbefreiung? Und warum entstehen in der Logistik gerade völlig neue Wettbewerbsvorteile durch günstige Energiepreise? Für Oertker ist klar: Die entscheidenden Jahre beginnen gerade! „Die Unternehmen müssen jetzt die Weichen stellen. Die Entscheidung noch fünf Jahre zu vertagen, wird fatal werden.“ Eine Episode über Elektro-Lkw, ja – aber vor allem über Energie, Strategie und die Frage, wie Logistikunternehmen in Zukunft energetisch unabhängig und dadurch wettbewerbsfähig bleiben.
Dirk Specht ordnet die Energiekrise, verursacht durch den Irankrieg und die Sperrung der Straße von Hormuz, im globalen Kontext ein und erklärt, wie dies die Elektrifizierung in vielen asiatischen Ländern vorantreibt, die deutsche Politik jedoch keine mittel- und langfristige Strategie hat, um sich aus der fossilen Abhängigkeit zu befreien.
US-Zölle, China Konkurrenz, E Mobilität – die deutsche Autoindustrie steht unter massivem Druck, Tausende Jobs sind bedroht oder bereits weggefallen. Gleichzeitig steigen die Zulassungszahlen für E-Autos bemerkenswert an, die Elektrifizierung kommt immer schneller voran.Was heißt das für Jobs, Preise und den Standort Deutschland? Und wo liegen trotz allem die Chancen? Erleben wir das Ende eines Erfolgsmodells – oder den Start in eine neue Ära?Darüber sprechen wir bei Podzept mit dem Volkswirt und Auto Experten Eric Heymann.
EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra wirbt im Gespräch mit Lukas Knigge vom Climate.Table dafür, Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit zusammenzudenken – die Antwort heiße Elektrifizierung, mehr Erneuerbare, mehr Netze, mehr Speicher, für „interessierte Mitgliedstaaten“ auch mehr Kernenergie. Den CO2-Preis verteidigt er als wirksamstes Instrument, kritisiert aber, dass die Einnahmen zu wenig in die Dekarbonisierung der Industrie fließen: „Energie ist kein bloßer Markt – sie ist eine nationale und europäische Sicherheitsfrage." [15:37]Friedrich Merz hat klargemacht, dass die gesetzliche Rente künftig nur noch eine „Basisabsicherung" sein werde – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf kündigt „erbitterten Widerstand" an. Hinter dem Rentenstreit liegt eine tiefere Erosion: Ein Jahr nach Amtsantritt zweifeln führende Politiker, ob die Koalition die Legislatur übersteht.[01:51]Family-Influencerinnen machen aus Kinderalltag ein Geschäft – eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Medienforschung zeigt: In rund einem Drittel der untersuchten Postings sind Kinder klar erkennbar, Babys unter drei Jahren erzielen die meisten Likes und Interaktionen. Mareike Lotte Wulf, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, will das Thema auf die politische Agenda heben: Sie plädiert für klarere Regeln im Jugendarbeitsschutz und eine Selbstverpflichtung der Werbewirtschaft. [09:40]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge der Energiezone sprechen wir mit Claudio, einem innovativen Unternehmer und Gründer von Ridergy. Wir befinden uns im DENA Future Energy Lab in Berlin, einem inspirierenden Ort für Startups, die sich mit der Energiewende befassen. Claudio gibt uns Einblicke in seine Reise durch die Welt der Elektromobilität und Energiewirtschaft, angefangen von seinen frühen Erfahrungen bis hin zu seinen aktuellen Projekten. Wir erfahren, wie Claudio trotz technischer Pannen und Herausforderungen stets motiviert bleibt, die Energiewende voranzutreiben. Er teilt seine Erfahrungen und die Herausforderungen, denen sich Startups im Energiesektor stellen müssen, von regulatorischen Hürden bis hin zu der Notwendigkeit, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Elektromobilität zu finden. Claudio spricht über die Bedeutung von Flexibilität in der Energieerzeugung und -nutzung und wie Ridergy aktiv an intelligenten Ladelösungen arbeitet, um Unternehmen bei der Elektrifizierung ihrer Flotten zu helfen. Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die Rolle von Ridergy im Bereich des Energiemanagements. Claudio beschreibt die Softwarelösungen, die das Unternehmen anbietet, um die Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen effizient zu steuern und Kosten zu optimieren. Die Diskussion führt uns auch zu den Herausforderungen, die die Branche hinsichtlich der Verbraucherakzeptanz von Elektromobilität und den immer noch hohen Batteriekosten hat, während Claudio optimistisch bleibt, dass sich die Situation bald verbessern wird. Das Gespräch umfasst auch Claudios erste Erfahrungen mit Elektromobilitätsprojekten in China, wo er an der Schnittstelle von Innovation und Technologie arbeitet. Er hebt hervor, wie wichtig es ist, von den Fortschritten in China zu lernen und dass die dortige Energiewende vor allem durch pragmatisches Handeln und Unternehmergeist geprägt ist. Claudio reflektiert auch über die Unterschiede zwischen den regulatorischen Umgebungen in Europa und China und diskutiert, wie Europa seine Innovationskraft bewahren und gleichzeitig von den dynamischen Entwicklungen in anderen Märkten profitieren kann. Abschließend werfen wir einen Blick in die Zukunft von Ridergy und Cladio's Pläne, weiterhin aktiv an der Gestaltung der Energiewende teilzuhaben und innovative Partnerschaften zu entwickeln. Dieses Gespräch ist eine inspirierende Reise durch die Herausforderungen und Chancen der Energiebranche, die zeigt, dass es trotz aller Hürden möglich ist, mit Kreativität und Entschlossenheit positive Veränderungen herbeizuführen. Webseite: http://www.energiezone.org Community: https://forum.energiezone.org Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf Ilan Momber: https://www.linkedin.com/in/imomber/
Der Krieg am Persischen Golf hat eine der schwersten Energiekrisen der jüngeren Geschichte ausgelöst. LNG-Infrastruktur in der Region ist auf Jahre beschädigt, die Energiepreise liegen weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Ob der fragile Waffenstillstand hält, scheint völlig offen. Warum steckt Europa immer noch so tief in der fossilen Abhängigkeit? Wie schaffen wir es, den Strompreis vom Gaspreis zu entkoppeln? Und was braucht es, damit die Elektrifizierung von Verkehr, Wärme und Industrie schneller vorankommt? Darüber spricht Frederik Schäfer mit Jan Rosenow, Professor für Energie- und Klimapolitik an der Universität Oxford und eine der international präsentesten Stimmen zur Energiewende.
Vor 25 Jahren hat Großbritannien die niedrigsten Strompreise der EU. Die Politik verspricht: Die Energiewende wird das Vereinigte Königreich reicher und sicherer machen. Bisher macht sie Strom vor allem teurer. Er kostet inzwischen so viel wie in Deutschland. Auch in Großbritannien wurden viele Fehler gemacht. "Der Ausbau von Windkraft an Land wurde vor etwa 15 Jahren praktisch abgedreht", sagt Jan Rosenow von der Universität Oxford im Podcast. "Den Solarausbau hat die damalige Regierung auch verschlafen, weil sie die Einspeisevergütung nicht zahlen wollte." Stattdessen wurde voll auf teure Windparks in der Nordsee gesetzt. Und Gaskraftwerke. Dann kam der Ukraine-Krieg, jetzt der Iran. Kein Lichtblick? Doch. Inzwischen boomt Solar selbst auf der verregneten Insel. E-Mobilität auch: "Das ist für viele Haushalte die Einstiegsdroge in die Elektrifizierung." Gast: Jan Rosenow, Professor für Energie- und Klimapolitik an der Universität Oxford und Leiter des "Energy Programme". Außerdem ist er Jackson Senior Research Fellow am Oriel College in Oxford und darüber hinaus Senior Associate am Cambridge Institute for Sustainability Leadership der Universität Cambridge. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In dieser Folge taucht Holger Schäfer ich mit Rolf Bienert tief in die Welt der Smart Grids ein: Was macht ein Stromnetz wirklich intelligent? Sie diskutieren, warum die klassische Energiewelt an ihre Grenzen stößt, wie Standards wie OpenADR Brücken zwischen Netz und Verbrauchern bauen und welche Rolle Digitalisierung und Flexibilität künftig spielen. Besonders spannend: Wem gehört die Flexibilität im Netz, und wie viel Kontrolle darf der Energieversorger wirklich haben? Sie sprechen über bidirektionales Laden, die Herausforderungen der zunehmenden Elektrifizierung und werfen einen Blick auf die Vorreiter in Europa. Hören Sie rein, wenn Sie wissen wollen, wie unsere Energiezukunft sicher, effizient und smart gestaltet werden kann!
In dieser Folge von Backstage Boxengasse analysieren Peter Hardenacke und Ralf Schumacher die wichtigsten Themen der Formel-1-Pause – von den unerwartet deutlichen Aussagen bei Aston Martin über die strukturellen Probleme bei Red Bull bis hin zu den Entwicklungen bei Audi, McLaren und Ferrari. Ralf ordnet die neuen Töne von Mike Krack ein, spricht über Gewichtsprobleme, Windkanal-Schwächen und die Frage, ob Adrian Newey das angeschlagene Projekt wieder auf Kurs bringen kann. Außerdem geht es um die ernsten Schwierigkeiten, die Audi beim Motor- und Energiemanagement hat, sowie um das Potenzial, das die verlängerte Rennpause den Teams bietet. Ein großes Thema bleibt auch die Krise bei Red Bull: Unfahrbares Chassis, erratische Performance und die Frage, wie lange Paul Monaghan bzw. Paul Vaché sich halten kann, während die Racing Bulls das Werksteam in Teilen überflügeln. Dazu kommen Einschätzungen zu den Gerüchten um Max Verstappen, möglichen Fahrerbewegungen wie Oscar Piastri oder Charles Leclerc und die generelle Zukunftsfrage rund um Motorenformate, Elektrifizierung und das Kräfteverhältnis zwischen Mercedes und Ferrari.
2026 wird für Flottenmanager zum Schlüsseljahr: Steigende Kosten, wachsender Margendruck und neue EU‑Regelungen verändern die Anforderungen an Fuhrparks spürbar. Gleichzeitig rücken Digitalisierung, Datenanalyse und automatisierte Prozesse stärker in den Fokus als je zuvor. Intelligente Systeme, transparente Daten und integrierte Abläufe werden zum Erfolgsfaktor, um Stabilität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit sicherzustellen. In dieser Folge spricht Alexander Hiebl mit Wolfgang Schmid, Head of Central Region bei Webfleet, über die wichtigsten Flottentrends im Jahr 2026. Sie beleuchten, warum Kostenkontrolle zur Priorität wird, welche Rolle digitale Transparenz für operative Entscheidungen spielt, wie Predictive Maintenance Ausfallzeiten reduziert und warum die Elektrifizierung trotz wirtschaftlicher Vorteile oft ins Stocken gerät. Zudem geht es um neue EU‑Regelungen für leichte Nutzfahrzeuge, die zunehmende Bedeutung eines professionellen Asset‑Managements und die Frage, wie ein intelligenter Fuhrpark im Jahr 2030 aussehen könnte.
Die Hochrheinbahn wird elektrifiziert. Nach dem Großbrand im Kehler K-Club sucht die Polizei weiter nach der Ursache. In Freiburg wurde der Uni-Spanner geoutet.
Eine neue Analyse zeigt: Deutschland baut eine teure Stromproduktion für die Zukunft auf, kommt bei der Elektrifizierung aber zu langsam voran. Und: Warum große Tech-Konzerne auf den Anleihemarkt drängen.
Wir feiern künstliche Intelligenz, Rechenzentren schießen aus dem Boden – doch kaum jemand spricht über die eigentliche Wachstumsgrenze: Energie. In dieser Folge von „Energie im Wandel“ spreche ich mit Felix Krause von Vireo Ventures über das wahre Bottleneck der digitalen Transformation: unsere Netzinfrastruktur. Felix investiert europaweit in Startups, die Elektrifizierung möglich machen – von Batteriespeichern über Ladeinfrastruktur bis hin zu Software, die Strom intelligent orchestriert. Wir sprechen über Rechenzentren mit eigenem Kraftwerk, überlastete Netze, Smart Meter als sozialen Hebel und darüber, warum Technologie allein niemals reicht. Was braucht es, damit KI nicht am Trafo scheitert? Warum sind Teams wichtiger als Technologien? Und weshalb entscheidet am Ende der Preis – nicht die Ideologie? Eine leidenschaftliche, ehrliche und optimistische Diskussion über Strom, Verantwortung und die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft.
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Zu den neuen Varianten des Peugeot 408, die ab sofort bestellbar sind, gehört natürlich auch eine reine Elektroversion. Doch auch der Hybrid und der Plug-in Hybrid sind interessante Alternativen des neuen C-Segments-Fahrzeugs aus Frankreich! Darum geht es diesmal!Peugeot öffnet die Bestellsysteme für den neuen 408. Mit seinem raffinierten Design, seinem komfortablen Interieur und einer umfangreichen Ausstattung setzt die Löwenmarke ein klares Statement im C-Segment. Das Outfit!Mit dem neuen 408 setzt Peugeot sein Engagement im C-Segment konsequent fort. Als erstes Modell der Löwenmarke trägt es einen beleuchteten „PEUGEOT“ Schriftzug an Front und Heck, ergänzt durch die hochwertige Lichtsignatur mit den charakteristischen schrägen LED-Krallen. Glänzende und matt schwarze Elemente schaffen einen eleganten Effekt. Power und Drive! Der neue 408 bringt eine breite Palette an Motorisierungen mit. Dazu gehören ein Hybrid, ein Plug-In Hybrid und ein reiner Elektroantrieb. Den Einstieg bildet der 1.2 l HYBRID 145 e-DSC6. Der Antriebsstrang kombiniert wie der Name schon andeutet einen 145 PS (107 kW) starken Benzinmotor mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe mit Elektrifizierung. Die Batterie lädt sich während der Fahrt automatisch auf und sorgt für zusätzliches Drehmoment und so für eine dynamische Beschleunigung.Die nächsthöhere Motorisierung ist der reine E-Antrieb. Hier sprechen wir über 157 kW (213 PS). Verbesserungen an der Aerodynamik sorgen für einen niedrigen Stromverbrauch von 14,7 – 15 kWh/100 km nach WLTP. Das Bordladegerät des Peugeot E-408 unterstützt bis zu 120 kW und ermöglicht eine Aufladung der Batterie von 20 Prozent auf 80 Prozent in nur etwa 30 Minuten.PS-mäßig an der Spitze findet sich der Plug-In Hybrid 240 e-DSC7 mit 177 kW (240 PS) Systemleistung. Der Antriebsstrang wurde exklusiv für den neuen Peugeot 408 entwickelt und kombiniert einen 132 kW (180 PS) starken Benzinmotor mit einem 92 kW starken Elektromotor und dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe e-DSC7.Die Kosten!Den rein elektrischen Peugeot E-408 gibt es übrigens in der Version ALLURE zu einem Listenpreis ab 46.300 Euro. Neue EV-spezifische Funktionen wie Batterievorkonditionierung und Vehicle To Load (V2L) sorgen für ein vernetztes Erlebnis. Alle Fotos: © Peugeot / Stellantis Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Hedgework-Talk rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments
Afrika wird als Investmentstandort häufig unterschätzt, dabei ist der Bedarf an nachhaltiger Infrastruktur dort enorm. Im aktuellen Hedgework-Talk spricht Moritz Isenmann, Senior Impact & Sustainability Manager bei Invest in Visions, über die Elektrifizierung in Subsahara-Afrika und das Potenzial von Solarenergie als wirkungsorientiertes Investment. Er erläutert, wie Invest in Visions Unternehmen finanziert, die Photovoltaiklösungen vor Ort umsetzen, und warum sich daraus ein überzeugender Impact- und Investment-Case ergeben kann. Schließlich verrät er, weshalb Invest in Visions das Anlagethema in einen ELTIF verpackt hat und welche Zielgruppe die Frankfurter damit ansprechen wollen. Ein spannender Podcast über Energiezugang, Entwicklung und neue Wege für nachhaltige Kapitalanlagen.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Elektrisierende Weiterentwicklung: Das ist der neue CUPRA Born CUPRA setzt mit dem neuen Born weiterhin hohe Maßstäbe. Nach seiner Überarbeitung präsentiert sich das erste vollelektrische Modell der Marke als emotionaler Challenger mit einem neuen markanten Design, einem aufgefrischten Interieur und fortschrittlicherer Technologie. Mit einer Reichweite von mehr als 600 Kilometern, einer Leistung von bis zu 240 kW (326 PS) und Neuheiten wie den Matrix-LED-Scheinwerfern stärkt der Born die Identität der Marke als unkonventionelle Challenger-Brand. Der neue CUPRA Born wurde in Barcelona entworfen und entwickelt, produziert wird er in Zwickau. Er verkörpert den unkonventionellen Spirit von CUPRA und verbindet Elektrifizierung mit Leistung, Nachhaltigkeit mit Stil und Digitalisierung mit Emotion. Die Produktion beginnt im zweiten Quartal 2026, die Markteinführung ist für den Sommer dieses Jahres geplant. Erweiterte Antriebsstrangpalette und Individualisierungsmöglichkeiten Drei Motor-Batterie-Konfigurationen stehen zur Auswahl: 140 kW (190 PS) Leistung mit einer 58-kWh-Batterie, 170 kW (231 PS) Leistung mit einer 79-kWh-Batterie und die VZ-Version mit 240 kW (326 PS) Leistung und einer 79-kWh-Batterie. Schnellladen an einer entsprechenden Ladesäule dauert zwischen 20 und 30 Minuten, je nach Batteriekapazität und Reichweite. Der neue, 240 kW (326 PS) starke CUPRA Born VZ ist die leistungsstärkste und Performance-orientierteste Version der Modellreihe. Er ist ab Markteinführung erhältlich beschleunigt den CUPRA Born VZ in nur 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erhöht die Höchstgeschwindigkeit auf 200 km/h. Trotz seiner gesteigerten Leistung bietet er weiterhin eine Reichweite von rund 600 Kilometern. Verbesserte Dynamik und Fahrtechnologien Auch die Dynamik und die Fahrtechnologien wurden verbessert. One-Pedal-Drive, Launch Control, progressive Lenkung, ESC Sport und breitere, 235- mm-Reifen für 19- und 20-Zoll-Räder sorgen für mehr Agilität. Unterstützt wird dieses Erlebnis durch fünf Fahrprofile und bis zu 15 Dynamic-Chassis-Control (DCC Sport)- Stufen. Zu den überarbeiteten Sicherheitssystemen gehören der Travel Assist mit cloudgestützter Längsregelung, ein neuer Kreuzungs-Assistent, ein verbesserter Front Assistent mit mehrstufigen Warnungen und Pre-Crash-Funktionalität mit Heckerkennung für intelligenten Schutz. Alle Fotos: © Seat S.A /Seat Deutschland GmbH Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Gründer, die ihr Unternehmen noch selbst führen, sind an der Börse eine eigene Kategorie. Wer nicht nur CEO ist, sondern zugleich signifikant investiert bleibt, entscheidet anders. Kapital wird meist disziplinierter eingesetzt, Strategien werden langfristiger gedacht. Ein Paradebeispiel für „Skin in the Game“.Im Mittelpunkt stehen fünf Gründer-geführte Unternehmen, die in den vergangenen fünf Jahren eine außergewöhnlich starke Kursentwicklung erzielt haben. Grundlage ist die durchschnittliche jährliche Performance. Doch entscheidend ist nicht nur der Kurs, sondern die fundamentale Entwicklung dahinter.Mit Nvidia und Meta Platforms finden sich zwei globale Technologiekonzerne in der Auswahl, deren Wachstum eng mit strukturellen Trends wie KI-Infrastruktur, Cloud und digitaler Werbung verknüpft ist. Monolithic Power Systems profitiert vom Ausbau von Rechenzentren und Elektrifizierung. Axon kombiniert Hardware, Software und Cloud zu einem integrierten Sicherheitsökosystem. Pro Medicus zeigt, wie spezialisierte Medizintechnik-Software hohe Margen und skalierbares Wachstum vereinen kann.Auffällig ist ein wiederkehrendes Muster: In mehreren Fällen entwickelte sich der Gewinn mindestens so dynamisch wie der Aktienkurs. Teilweise sogar stärker. Langfristig folgt der Kurs dem Gewinn. Der Weg dorthin bleibt dennoch volatil, geprägt von Übertreibungen, Korrekturen und strategischen Wendepunkten.Im Fokus stehen daher nicht kurzfristige Ausschläge, sondern strukturelles Wachstum, Margenqualität und Kapitalallokation. Fünf Unternehmen, fünf Geschäftsmodelle, und die Frage, welchen Unterschied ein Gründer an der Spitze für den langfristigen Börsenerfolg machen kann.
Indien ist auf dem Weg zur wirtschaftlichen Weltmacht – mit rasantem Wachstum, gewaltigen Infrastrukturprojekten und einer jungen, technologieaffinen Bevölkerung. Für Hamburg als Hafen- und Handelsstadt ist das Land mit rund 1,5 Milliarden Menschen längst mehr als ein Zukunftsmarkt.Das Hamburger Hafenkonzert begleitet eine große Wirtschaftsdelegation aus der Hansestadt nach Delhi, Mumbai und Bengaluru. Im Mittelpunkt stehen Hafenwirtschaft, Logistik, Fachkräftezuwanderung, Künstliche Intelligenz und neue Chancen durch das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien. Welche Rolle spielt der Hamburger Hafen im Indien-Geschäft? Wie groß ist das Potenzial im Container- und Projektladungsverkehr? Welche Hürden gibt es bei der Anwerbung indischer Fachkräfte? Und was kann Hamburg vom indischen Pragmatismus und Tempo lernen?Eine Sendung über Aufbruch, Partnerschaft – und die Frage, wie eng Elbe und Indischer Ozean künftig miteinander verbunden sein werden.⚓ Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
Union und SPD haben sich offenbar auf einen Kompromiss zum umstrittenen Gebäudeenergiegesetz geeinigt: Die 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen soll fallen, stattdessen kommt eine Grüngasquote für Energieversorger. Heute Abend soll der Kompromiss bei einem Treffen der Fraktionsführungen besiegelt werden.[07:07]Bundeskanzler Friedrich Merz macht sich auf den Weg nach Peking und trifft Präsident Xi Jinping. Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Deutschland und China sind eng: Chinesische Unternehmen investieren inzwischen rund 116 Milliarden Euro hierzulande. Umgekehrt sind allein in der Provinz Chiayang rund tausend Unternehmen mit deutscher Beteiligung aktiv.[01:48]Die Vorsitzende der Grünen Wirtschaftsvereinigung, Marie-Luise Wolff, sieht in der Elektrifizierung der deutschen Industrie die Zukunft. Sie setzt sich für einen Brückenstrompreis ein – und mahnt eine echte Industriestrategie von der Politik an.[10:19]Heute vor vier Jahren rollten russische Panzer in die Ukraine – und viele Experten glaubten damals, das Land werde in Wochen fallen.Deutschland ist inzwischen der größte Unterstützer der Ukraine – mit rund 39 Milliarden Euro ziviler Hilfe und 55 Milliarden Euro militärischer Unterstützung seit Kriegsbeginn.[13:52]Security.Table-Chef Markus Bickel hat mit IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric Egger gesprochen – einer der eindringlichsten Stimmen für humanitäres Völkerrecht. Weltweit gibt es aktuell 130 bewaffnete Konflikte, so viele wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg. „Mich belastet nicht so sehr die Anzahl der Kriege, sondern die Intensität, mit welcher Kriege heute geführt werden", sagt Spoljaric Egger.[17:14]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hohe Rabatte, neue Förderung, politische Richtungswechsel – und mittendrin die Städte. Wie gelingt Elektromobilität dort, wo sie am sichtbarsten ist: im urbanen Raum? In der neuen Episode von „eMobility Insights“ spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Christoph Steinkamp, Geschäftsführer von hySOLUTIONS, über Hamburg als Reallabor der Verkehrswende – und über die Frage, was andere Kommunen daraus lernen können. Hamburg steht beim Hochlauf der Elektromobilität über dem Bundesschnitt. Mehr als 43.000 E-Pkw sind unterwegs, der Anteil wächst kontinuierlich. Für Steinkamp ist das kein Zufall, sondern Ergebnis strategischer Steuerung: frühzeitiger Ausbau der Ladeinfrastruktur, klare politische Zielsetzungen und eine Verwaltung, die nicht nur reguliert, sondern selbst vorangeht. „Wir sind, was die Elektrifizierung des Pkw-Bestands angeht, über dem Bundesschnitt – und das trägt sich seit Jahren“, sagt er. Doch in der „Bubble“ der Elektromobilität ist Geduld Mangelware. Und deshalb hätte auch Steinkamp noch viel mehr erreicht: „Man denkt immer, es könnte alles schneller gehen.“ Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf einzelne Nutzergruppen. Hamburg hat den Taximarkt konsequent elektrifiziert – mit Förderanreizen, Übergangsfristen und klaren Vorgaben. Das Ergebnis: Ein Viertel der Taxis fährt bereits elektrisch. Und das ohne Proteste! „Hättest du mich vor fünf Jahren gefragt, hätte ich mit einer großen Taxidemo gerechnet“, so Steinkamp. „Aber wir haben das kommunikativ gut begleitet – und die Branche kann rechnen.“ Auch bei Bussen, Carsharing, Hafenlogistik und sogar im Fährverkehr auf Elbe und Alster geht Hamburg elektrische Wege. Reine Batteriefähren sind bestellt, die Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr wird datenbasiert geplant und Ladehubs entstehen dort, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Eine Erkenntnis aus Hamburg gilt für Pkw wie Lkw gleichermaßen: Nicht jede Ladesäule gehört in den öffentlichen Raum. „Wenn wir bei ‚Wünsch dir was‘ wären, würde ich Ladeinfrastruktur am liebsten nur auf halböffentlichen Flächen aufbauen – dann hätten wir den öffentlichen Raum für andere Zwecke.“ Aber das reicht natürlich insbesondere für private E-Autos nicht aus. Deshalb baut auch Hamburg – mit sechs Anbietern – weiterhin kontinuierlich aus. Gleichzeitig zeigt das Gespräch mit Christoph Steinkamp, wie fragil der Fortschritt ist. Politische Signale aus Berlin sorgen für Verunsicherung. „Warum soll ich mir jetzt ein Elektrofahrzeug zulegen, wenn gleichzeitig über Technologieoffenheit im Pkw-Verkehr gesprochen wird?“, fragt Steinkamp. Sein Appell an die Bundespolitik ist deutlich: „Im Pkw-Verkehr noch über Technologieoffenheit zu sprechen, ist nicht hilfreich – auch nicht für die deutsche Automobilwirtschaft.“ Die Hamburger Bevölkerung hat sich unterdessen mit einem erfolgreichen Volksentscheid noch ambitioniertere Klimaziele gesetzt: Klimaneutralität bis 2040. Das erhöht den Druck – und macht deutlich, dass Elektromobilität in der Hansestadt vom „Nice-to-have“ zum „New Normal“ werden muss. Nur so lässt sich der CO2-Ausstoß senken. Wie Städte regulatorisch steuern können, warum Wettbewerb bei Ladeinfrastruktur entscheidend ist, welche Rolle Parkraum spielt – und weshalb selbst Toiletten an Ladepunkten ein Thema sind – all' das beleuchtet diese Episode mit überraschender Offenheit. Eine Folge für alle, die Elektromobilität nicht nur als Technologie, sondern als kommunale Gestaltungsaufgabe verstehen. Und für alle, die wissen wollen, ob Hamburg wirklich einen Schritt voraus ist – oder einfach nur konsequenter handelt. Und darum geht es auch bei der ersten Hamburger E-Mobilitätskonferenz am 18. März, bei der Experten aus ganz Deutschland und Europa ihre Ideen für die Zukunft teilen.
Seit dem Stromeinspeisungsgesetz von 1991 und insbesondere seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 ist der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland von nahezu null auf heute fast 60 % gestiegen. Nach einem – vor allem zu Beginn des Jahrhunderts – nahezu exponentiellen Wachstum haben sich die Zuwachsraten infolge politischer Entscheidungen zwar abgeschwächt. Dennoch zeichnet sich ab, dass Deutschland früher oder später seinen Strom vollständig aus erneuerbaren Quellen beziehen wird. Gleichzeitig schreitet die Elektrifizierung in den Bereichen Mobilität und Wärme voran. Damit geht es längst nicht mehr nur um die Stromversorgung, sondern um die Frage, wann Deutschland insgesamt 100 % erneuerbare Energien erreichen kann. Mit den Energy Charts stellt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) eines der umfassendsten und transparentesten Datenportale zur Stromerzeugung in Europa bereit – nahezu in Echtzeit. Die Zahlen zeigen nicht nur den Anteil Erneuerbarer Energien, sondern auch Stromhandel, Preisentwicklungen und langfristige Trends. Unser Gast Leonhard Gandhi betreut als Wissenschaftler dieses Portal. Wir sprechen mit ihm über die Bedeutung belastbarer statistischer Daten, über langfristige Trends – und darüber, wann Deutschland voraussichtlich die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien erreichen kann. Welche Faktoren sind für den weiteren Erfolg ausschlaggebend?
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Fabrice Kathmann, CEO und Co-Founder von Nanuq, über die Elektrifizierung von Lkw-Flotten – und warum nicht der E-Lkw selbst das größte Problem ist. Schnell wird klar: Die eigentlichen Hürden liegen bei Ladeinfrastruktur, Netzanschluss und Energiemanagement, also genau dort, wo viele Logistiker keine eigenen Kompetenzen aufbauen wollen oder können. Fabrice erklärt, wie Nanuq mit einem Full-Service-Ansatz inklusive Truck Charging as a Service diese Komplexität reduziert und warum das Modell ohne Vorab-Investitionen für Mittelstand und Konzerne attraktiv ist. Wir sprechen über reale Wirtschaftlichkeit, Break-even-Berechnungen, typische Vorurteile gegenüber E-Lkw und die Bedeutung von Routenprofilen und langfristiger Planung. Auch politische Unsicherheit, fehlende Klarheit bei Förderungen und der Blick auf konkrete Projekte wie einen öffentlichen Megawatt-Ladepark in Bochum kommen zur Sprache. Am Ende wird deutlich: Die Elektrifizierung im Logistikbereich ist weniger eine Technikfrage als eine Frage von Umsetzung, Planung und klaren Entscheidungen.
Eva Maria Prehm beschäftigt sich in ihrer Arbeit den ganzen Tag mit Mist. Anstatt braune Bananenschalen, Apfelputzen oder Zucchini-Strünke verrotten zu lassen, erforscht sie, wie sich aus organischen Abfällen Biogas erzeugen lässt. Ihre Verbündeten sind Bakterien und Archaeen, die in speziellen Reaktoren organisches Material zu Methan abbauen. Das Problem: Verholzte Pflanzenmaterialien wehren sich, manche Inhaltsstoffe sind giftig für die empfindlichen Mikroorganismen. In Österreich speisen erst 16 Anlagen Biomethan ins Gasnetz ein – dabei könnte die Technologie gerade dort punkten, wo Elektrifizierung an Grenzen stößt.
Bentley verschiebt das Verbrenner-Aus – Strategie oder Realität? CEO Frank-Steffen Walliser über Luxus, Elektrifizierung, Software und die Zukunft des V8.
Bentley verschiebt das Verbrenner-Aus – Strategie oder Realität? CEO Frank-Steffen Walliser über Luxus, Elektrifizierung, Software und die Zukunft des V8.
Das geplante Aus für den Verbrennungsmotor ab 2035 erhitzt weiter die Gemüter. In Brüssel könnte die Aufweichung der CO₂-Flottengrenzwerte deutlich schneller durch die EU-Gesetzgebung getrieben werden als gedacht. Doch ausgerechnet aus der deutschen Automobilindustrie selbst kommt nun Widerspruch – laut, organisiert und überraschend klar pro Elektromobilität. In dieser Folge von eMobility Insights spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Christian Eder und Gregor Schmitt. Beide sind seit Jahrzehnten in der Zuliefererindustrie tätig, beide haben an Schlüsseltechnologien der Elektrifizierung gearbeitet – und beide haben eine Petition gestartet, die sich explizit gegen eine deutsche Abkehr vom EU-weiten Verbrenner-Aus 2035 richtet. Mehr als 27.000 Menschen haben bereits unterschrieben – vor allem aus der Autobranche. Warum setzen sich erfahrene Brancheninsider gegen politische Verwässerungen ein, während Teile der Industrie öffentlich auf Plug-in-Hybride und synthetische Kraftstoffe setzen? Eder und Schmitt sprechen offen über Investitionen, die auf dem Spiel stehen, über verlorene Planungssicherheit – und über Elektromobilitäts-Arbeitsplätze, die ausgerechnet jetzt unter Druck geraten. „Diese Transformation ist seit Jahren beschlossen – sie jetzt aufzuweichen, bringt genau die Unsicherheit, die wir nicht brauchen“, sagt Christian Eder mit Blick auf den politischen Kurswechsel. Gregor Schmitt wird noch deutlicher: „Wir reden hier von Elektromobilitäts-Arbeitsplätzen, die abgebaut werden, weil der politische Rahmen nicht klar ist.“ Das Gespräch geht weit über die Petition hinaus. Es geht um die Realität in Zulieferer-Clustern wie der Region Nürnberg, um gescheiterte Skalierung, um chinesische Wettbewerber – und um die Frage, warum Plug-in-Hybride aus Sicht der Ingenieure eher ein Feigenblatt als eine Zukunftstechnologie sind. „Wenn man Elektromobilität wirklich voranbringen will, bringt der Ausbau der Ladeinfrastruktur mehr als jede Plug-in-Förderung“, so Schmitt. Am Ende steht ein Appell, der selten so aus der Branche selbst zu hören ist: Elektromobilität braucht kein weiteres Zögern, sondern klare Entscheidungen. Oder, wie Eder es formuliert: „Planungssicherheit ist kein ideologischer Wunsch – sie ist die Grundlage dafür, dass Industrie funktioniert.“ Eine Episode über politischen Mut, industrielle Verantwortung und die Frage, ob Deutschland aus früheren Technologiebrüchen gelernt hat. Viel Spaß beim Hören! Und wenn Sie die Petition der beiden Profis unterstützen wollen, bitte hier entlang.
Die Autoindustrie hat mit allerlei Herausforderungen zu kämpfen: Politische Wankelmütigkeit, Zölle, versiegende Märkte und dann sind da noch die Kosten der Elektrifizierung und Digitalisierung. Hinzu kommen Überkapazitäten, die die Produktivität der Werke schmälern. Mehr Auslastung und sichere Umsätze versprechen da Rüstungsdeals. Aber hat die Autoindustrie dazu überhaupt das Zeug? das klären wir mir Jan Becker von Apex AI, der sein Unternehmen längst zum Defense-Tech-Anbieter umgebaut hat.
Die Autoindustrie hat mit allerlei Herausforderungen zu kämpfen: Politische Wankelmütigkeit, Zölle, versiegende Märkte und dann sind da noch die Kosten der Elektrifizierung und Digitalisierung. Hinzu kommen Überkapazitäten, die die Produktivität der Werke schmälern. Mehr Auslastung und sichere Umsätze versprechen da Rüstungsdeals. Aber hat die Autoindustrie dazu überhaupt das Zeug? das klären wir mir Jan Becker von Apex AI, der sein Unternehmen längst zum Defense-Tech-Anbieter umgebaut hat.
In dieser Folge des Elektroauto-News-Podcast spreche ich mit Florian Kraft, CEO von Renault Deutschland, über die zentralen Stellschrauben für den Erfolg von Elektroautos in einem der anspruchsvollsten Automärkte Europas. Im Fokus steht weniger das einzelne Auto als vielmehr das Gesamtsystem aus Preis, Laden, Nutzung und Erwartungsmanagement. Ein zentrales Thema ist der neue elektrische Renault Twingo. Kraft erläutert, warum Renault bei dem Modell bewusst an der ursprünglichen DNA festhält: Erschwinglichkeit, Einfachheit und Nähe zum Kunden sollen erhalten bleiben, kombiniert mit einer konsequent elektrischen Auslegung. Retro-Design ja, aber ohne technische Kompromisse. Trotz kleinerer Batterie im Vergleich zu Renault 4 und Renault 5 soll der Twingo alles bieten, was Kundinnen und Kunden im A-Segment erwarten – inklusive Konnektivität, variabler Rückbank und Alltagstauglichkeit. Der angepeilte Einstiegspreis von unter 20.000 Euro ist Teil einer klaren Kostenstrategie auf Basis der AmpR-Small-Plattform. Darüber hinaus ordnet Kraft die strategische Ausrichtung von Renault ein. Der Konzern treibt die Elektrifizierung voran, hält aber bewusst an einem breiten Antriebsportfolio fest – von Elektroautos über Hybride bis hin zu Verbrennern. Für Renault ist das kein Widerspruch, sondern Ausdruck von Marktverständnis und Risikobalance. Mut zeigt sich aus seiner Sicht nicht nur bei neuen Elektroplattformen, sondern auch darin, klassische Modelle wie den neuen Clio weiterhin anzubieten. Einen breiten Raum nimmt das Thema Laden ein. Kraft macht deutlich, dass aus seiner Erfahrung nicht die Verfügbarkeit von Ladesäulen das größte Problem ist, sondern die Kosten und die mangelnde Transparenz bei den Ladepreisen. Schnellladepreise von bis zu 1,20 Euro pro Kilowattstunde seien für private Vielfahrer kaum kalkulierbar. Elektromobilität scheitere daher oft nicht am Auto, sondern an der fehlenden Planungssicherheit im Alltag. Als Antwort darauf stellt Renault unter anderem den Mobilize Charge Pass vor, mit dem Kundinnen und Kunden an Ionity-Stationen für 0,39 Euro pro Kilowattstunde laden können. Entscheidend sei weniger der niedrigste Preis als ein verlässlicher Rahmen. Gerade für urbane Elektroautos wie den Twingo denkt Renault zudem über stärker auf AC-Laden zugeschnittene Lösungen nach. Auch die neue Elektroauto-Prämie wird eingeordnet. Kraft sieht sie als unterstützendes Instrument, nicht als entscheidenden Hebel. Der Markt habe sich weiterentwickelt, viele Menschen setzten sich heute aktiv mit Elektromobilität auseinander. Gleichzeitig spricht er offen über die Lernkurve beim Umstieg auf Elektroautos. Eine Anpassungsphase von zwei bis acht Wochen sei realistisch – Ehrlichkeit im Verkauf und Begleitung statt Belehrung seien daher entscheidend. Abgerundet wird das Gespräch durch einen Blick auf die Rolle des Handels im Wandel. Händler bleiben das emotionale Bindeglied zum Kunden, stehen aber vor steigenden Erwartungen, etwa bei Fragen zu Wallboxen, Ladeinfrastruktur und digitalen Diensten. Elektromobilität wird damit zunehmend zu einem Gesamtsystem, das erklärt und begleitet werden muss. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum Elektromobilität weniger an Technik als an Rahmenbedingungen entscheidet – und welche Rolle Hersteller wie Renault dabei spielen.
Mehr als Stecker und Strom: Wie wir Mobilität neu denken müssen ⚡️E-Mobilität ist mehr als nur der Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto. Sie ist der Ausgangspunkt für ein komplett neues Mobilitätssystem – eines, das Energie, Infrastruktur und unser Verständnis von Mobilität neu zusammendenkt.In dieser Folge spricht Ben Link mit Andreas Blin, Senior Director of Segments and Partnerships bei ChargePoint, über die Frage, was wir mit Elektromobilität eigentlich erreichen wollen – und warum es nicht reicht, einfach nur Fahrzeuge auszutauschen.Gemeinsam schauen sie darauf, wie Mobilität flexibler, nachhaltiger und systemisch gedacht werden kann – vom öffentlichen Verkehr über neue Nutzungskonzepte bis hin zur Ladeinfrastruktur als Teil eines größeren Energie-Ökosystems.In dieser Folge geht es um:
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Seit seiner Markteinführung setzt der Peugeot 408 ein starkes Designstatement. Seine Fastback-Silhouette steht für ein neues Karosseriekonzept, das Dynamik, Fahrspaß und hohen Alltagskomfort verbindet. Das markante Erscheinungsbild ist ein besonders ausdrucksstarker Beweis für die Designkompetenz von Peugeot. Darum geht es diesmal!Im C-Segment bietet Peugeot eine besonders umfassende und vielfältige Produktpalette: Sie reicht vom Fließheckmodell 308 über den Kombi 308 SW bis hin zu den SUVs 3008 und 5008. Alle Modelle sind mit elektrischen und elektrifizierten Antrieben erhältlich. Der neue 408 positioniert sich stärker denn je an der Spitze des C-Segments. Mit seiner avantgardistischen und modernen Ausstrahlung ist er weltweit anerkannt, er ist eines der internationalsten Modelle von Peugeot.Das Outfit!Für einen Wow-Effekt sorgen exklusive Lichtsignaturen vorne und hinten. Der neue 408 ist zudem das erste Modell des Herstellers, das am Heck über einen beleuchteten „Peugeot“ Schriftzug verfügt. Power und Drive! Der neue Peugeot 408 soll mit drei Antriebsvarianten für Fahrspaß sorgen. Mit Elektroantrieb, Plug-In Hybrid und 48V-HYBRID.Rein elektrische mobil mit dem neuen Peugeot E-408Der leistungsstarke Elektromotor des Peugeot E-408 liefert 157 kW (213 PS) und ein großzügiges Drehmoment von 343 Nm. In Kombination mit einer Hochspannungs-NMC-Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 58,2 kWh verfügt der neue 408 über eine Reichweite von bis zu 456 km nach WLTP. Das Bordladegerät des E-408 unterstützt bis zu 120 kW und ermöglicht eine Aufladung der Batterie von 20 Prozent auf 80 Prozent in nur etwa 30 Minuten.Vielseitigkeit mit dem neuen Peugeot 408 Plug-In Hybrid 240 e-DSC7Als 408 Plug-In Hybrid mit der Typbezeichung 240 e-DSC7 kombiniert der Franzose einen 132 kW (180 PS) starken Benzinmotor mit einem 92 kW starken Elektromotor zu einer kombinierten Leitung von 177 kW (240 PS). Die rein elektrische Reichweite liegt bei bis zu 85 km. Komfortabel unterwegs mit dem Peugeot 408 HYBRID 145 e-DSC6Der Peugeot 408 HYBRID kombiniert einen 145 PS (107 kW) starken Benzinmotor mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe mit Elektrifizierung. Die Batterie lädt sich während der Fahrt automatisch auf, sorgt für einen effizienten Kraftstoffverbrauch von 5,0 l/100 km kombiniert nach WLTP und kann im Stadtverkehr bis zu 50 Prozent der Fahrzeit zu 100 Prozent elektrisch und emissionsfrei betrieben werden.Alle Fotos: © PEUGEOT DEUTSCHLAND GMBH Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Im aktuellen Podcast spreche ich mit Christoph Wede, einem ausgewiesenen Experten für Nutzfahrzeuge, über die Lage der Branche zum Jahresende 2025. Schon zu Beginn wird klar, wie sehr die politische Entwicklung die Diskussion prägt. Das mögliche Abrücken der EU vom Verbrenner-Aus ab 2035 sorgt nicht nur im PKW-Segment für Unruhe. Christoph ordnet ein, dass solche Signale auch im Nutzfahrzeugbereich Wirkung entfalten. „Das ist ein absoluter Rückschritt“, sagt er, weil Speditionen und Logistiker damit erneut Unsicherheit erleben – eine Unsicherheit, die schon seit dem Wegfall der Förderungen 2024 zu spüren ist. Trotz politischem Gegenwind beschreibt Christoph ein Jahr, in dem vieles vorangegangen ist. Die Verfügbarkeit elektrisch betriebener LKWs habe sich spürbar verbessert. Die großen OEMs wie auch kleinere Anbieter hätten reichlich Modelle auf den Markt gebracht, die technisch überzeugen. „Die Fahrzeuge performen“, so Christoph, und Probleme im täglichen Betrieb höre er derzeit kaum. Die Herausforderungen liegen woanders: in der Nachfrage und der immer noch unzureichend ausgebauten Ladeinfrastruktur auf der Strecke. Depotladen funktioniere sehr zuverlässig, aber unterwegs sei das System noch lückenhaft. Gleichzeitig bleibe der Strompreis der zentrale Kostentreiber – und damit ein Hemmschuh für die Skalierung. Beim Absatz zeigt sich: Die Bereitschaft, auf elektrische Nutzfahrzeuge umzusteigen, ist gedämpft. Ohne Unterstützung etwa über attraktivere Strompreise lohne sich der Umstieg für viele Betriebe schlicht nicht. Christoph bringt es klar auf den Punkt: „Die Kosten draußen zu laden sind aktuell völlig unattraktiv.“ Deshalb würden trotz neuer Modelle weiterhin überwiegend Diesel-LKW gekauft. Sein Vorschlag für eine echte Entlastung ist eindeutig: Strom für definierte Zeiträume subventionieren, speziell für das Laden auf der Strecke. Das wäre seiner Einschätzung nach ein direkter und wirksamer Hebel, um Wirtschaftlichkeit herzustellen und gleichzeitig CO₂-arme Transporte zu fördern. Unser Gespräch führt uns auch zum ÖPNV. Dort setzt die Politik durchaus positive Zeichen. Christoph verweist auf das neue Depotprojekt der BVG, für das der Bund 1,1 Milliarden Euro bereitstellt. Damit lassen sich mehrere tausend E-Busse fördern – ein starkes Signal für die Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs. Damit endet ein Gespräch, das zeigt, wie viele Stellschrauben im Nutzfahrzeugbereich aktuell gleichzeitig bewegt werden – technisch, politisch und ökonomisch. Vieles entwickelt sich positiv, doch zentrale Punkte wie Strompreis, Ladeinfrastruktur und klare politische Rahmenbedingungen bleiben entscheidend für die kommenden Jahre. Nun aber genug der Vorrede – steigen wir direkt in das Gespräch ein. P.S. Zum Zeitpunkt der Aufnahme stand noch zur Diskussion, wie viele E-Busse von BYD beschafft werden. Am Ende waren es 200 statt der erwähnten 700.
Im aktuellen Podcast spreche ich mit Philipp Raasch, dem Kopf hinter Der Autopreneur. Philipp beschreibt sich selbst als Analyst für den Wandel der Automobilindustrie. Seit seinem Schritt aus dem Konzern – er war zuvor bei Mercedes tätig – arbeitet er selbstständig und veröffentlicht jede Woche drei Newsletter, einen Podcast, ein YouTube-Video und täglich Beiträge auf LinkedIn. Sein Fokus liegt klar auf B2B: Fach- und Führungskräfte in der Automobilbranche. Er sagt dazu: „Ich mache ausschließlich Business Dynamics – keine Consumer News.“ Genau dieses Profil macht ihn für viele Entscheider zur relevanten Stimme im Markt. Im Gespräch wurde schnell klar, wie sehr sich die Branche verändert und welche Themen seine Community beschäftigen. Philipp sortiert Entwicklungen im größeren Zusammenhang: „Ich beschäftige mich eigentlich mit dem, was mich selber interessiert – und meistens trifft das den Zeitgeist.“ Die großen Linien fasst er mit seinem Modell der „3 plus 1 Transformationen“ zusammen: Elektrifizierung, Software, autonomes bzw. KI-gesteuertes Fahren – und als vierte Ebene der kulturelle Wandel in den Unternehmen. Gerade dieser kulturelle Shift sei aktuell entscheidend, weil die Technologie allein nicht die größte Hürde darstellt. Wir tauschen uns darüber aus, wie stark sich europäische Hersteller schwer tun, ihre Position im globalen Wettbewerb zu halten. Philipp ordnet ein, dass die aktuelle Krise vor allem in China ausgelöst wurde. Dort haben lokale Marken inzwischen knapp 70 Prozent Marktanteil gewonnen – auf Kosten internationaler Hersteller. „Das ist der Grund, warum wir hier über Werkschließungen und Stellenabbau sprechen. Der Ground Zero ist China.“ Nach seiner Einschätzung sind die verlorenen Marktanteile in China kaum zurückzuholen. Stattdessen gehe es dort nun darum, eine Nische zu finden und über Partnerschaften – insbesondere im Bereich Software, ADAS und Elektromobilität – technologisch wieder anzuschließen. In Europa sieht Philipp die Lage ebenfalls angespannt. Die zentrale Frage: Wie reagiert man auf den zunehmenden Wettbewerb aus Asien? Er hält protektionistische Maßnahmen für wahrscheinlich, auch wenn diese schmerzhaft wären. Denn offene Märkte führten zwangsläufig zu ähnlichen Verschiebungen wie in China. Der europäische Wettbewerb müsse sich darauf einstellen, dass chinesische Hersteller „gute Technologie zu einem unschlagbaren Preis“ anbieten. Wir sprechen außerdem über die Frage, ob es sinnvoll ist, weiter auf zwei technologische Plattformen – Verbrenner und Elektromobilität – zu setzen. Philipp beschreibt die Situation als echtes Management-Dilemma. Beide Wege sind riskant, beide kosten Geld. Unternehmen müssten gleichzeitig globale Märkte bedienen, die sich unterschiedlich schnell entwickeln. In seinen Worten: „Es gibt keine gute Entscheidung. Alles ist eine Wette auf die Zukunft.“ Eine wichtige Rolle schreibt Philipp der Politik zu. Er widerspricht klar der oft geforderten Technologieoffenheit: „Wenn du mich fragst, ist das kompletter Bullshit.“ Länder wie China oder die USA agieren mit einer klaren industriepolitischen Agenda – und Europa fehle genau diese strategische Perspektive. Statt langfristiger Ziele sehe er in Deutschland vor allem kurzfristige Maßnahmen. Notwendig sei jedoch eine europäische Lösung, kein nationaler Alleingang: „Nur im Verbund können wir global überhaupt auf Augenhöhe auftreten.“ Nun aber genug der Vorrede – lass uns direkt ins Gespräch einsteigen.
Die Umstellung auf erneuerbaren Strom verlangt hohe Investitionen und langfristige Planung. Welche Folgen das für Industrie, Netze und den Standort hat, erläutert Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark, im Gespräch mit „Die Presse“.
Kein Verbrenner-Aus ab 2035. Wir analysieren, was das für die Autoindustrie, Arbeitsplätze, Klimaziele und für unser Auto der Zukunft bedeutet. Gemeinsam mit der Plusminus-Redakteurin und SWR-Auto-Expertin Geli Hensolt checkt unser Host David Ahlf außerdem, ob wir in Zukunft E-Autos, Verbrenner, Plug-in-Hybride oder Range Extender kaufen sollten. Kapitel: · Das Aus vom Verbrenner-Aus (01:26) · Das E-Auto kommt, aber der Verbrenner bleibt noch (03:26) · Verbrenner + Kompensation: Wie realistisch ist das? (09:53) · Sichere Arbeitsplätze sind nicht garantiert (14:51) · Sind E-Autos Ladenhüter? Blick in andere Länder (18:57) · Die E-Mobilität wird für uns die günstigste sein (24:50) Mehr Infos, Links und Quellen: • Unsere Podcast-Folge zu E-Autos als Stromspeicher der Zukunft: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e44cf4b86f458b54/ • E-Auto-Rechner des SWR Data Labs: https://www.swr.de/swraktuell/auto-kosten-rechner-100.html • Effizienz und Kosten von Elektro-Autos, Bundesumweltministerium: https://www.bundesumweltministerium.de/themen/verkehr/elektromobilitaet/effizienz-und-kosten • Fördermaßnahmen für Elektromobilität im Ländervergleich, Frauenhofer ISI: https://www.isi.fraunhofer.de/de/blog/themen/batterie-update/elektromobilitaet-foerderung-staaten-weltweit-vergleich.html • Stellenabbau in der deutschen Automobilindustrie, Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/11/PD25_N067_42.html Das Team: • Host: David Ahlf https://www.instagram.com/davidihrswisst/ • Autorinnen: Angelika Hensolt, Margareta Holzreiter • Redakteur*in dieser Folge: Christian Sachsinger Unsere Frage an euch: Wir suchen eure Erfahrungen für eine neue Plusminus-Folge: Da geht es darum, wie uns unser Gehirn uns manchmal ein Schnippchen schlägt, wenn es ums Geld-Ausgeben geht. Warum sind wir da manchmal doch nicht ganz so rational, wie wir es von uns selbst erwarten oder es uns vorgenommen haben? Uns interessiert: Gibt es Trigger, die euch immer wieder erwischen? War‘s der Black Friday? Oder die fast ausverkaufte Limited Edition? Und habt ihr schon Strategien gefunden, um eure Schwachstellen zu umgehen? Wenn ihr mögt, dann schreibt uns das alles gerne – in den Kommentaren oder per Mail an: plusminuspodcast@ard.de Whats-App: +49691554777 Der Podcast "Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft" ist eine Gemeinschaftsproduktion von BR, HR, SWR und WDR. Unser Podcast-Tipp: Das Wissen Der globale Schiffsverkehr stößt so viel Treibhausgas aus wie der Flugverkehr. Der Plan: Die Schifffahrt soll klimaneutral werden. Dabei helfen sollen grünes Methanol und Ammoniak. Sie gelten als geeignete Treibstoffe, auch Elektrifizierung und Segel können helfen. Wenn Ihr Euch mal auf hohe See begeben wollt, empfehlen wir Euch den Podcast “Das Wissen” vom SWR. Ihr findet Ihn in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:11dd09b9843120fe/
Viele Entscheider sprechen über China. Die wenigsten waren in den letzten Jahren selbst vor Ort. In dieser Folge des Made in China Podcasts sprechen wir mit Stefan Schratz von der ING Deutschland über seine China-Reise mit einer Delegation deutscher Retail- und FMCG-Unternehmen und darüber, wie sehr sich der Markt verändert hat.Vor Ort zeigt sich, was in Europa oft noch diskutiert wird. Elektrifizierung im Alltag, Live-Commerce, Mobile Payment, AI im Retail und ein klarer Fokus auf den Konsumenten sind in China längst Standard. Viele Teilnehmer der Reise kamen mit einem deutlich veränderten Blick auf Marktgeschwindigkeit, Innovation und Umsetzung zurück.Im Gespräch geht es auch um die Rolle von Banken im chinesischen Ökosystem, um Zahlungsströme zwischen Europa und China, um Omnichannel, Vertrauen im Checkout und darum, warum eigene Eindrücke vor Ort durch nichts zu ersetzen sind. China lässt sich nicht eins zu eins übertragen, liefert aber entscheidende Learnings für europäische Unternehmen.Hört unbedingt rein und lasst uns eine Bewertung da!Gast: Stefan SchratzSend us a textasiabits hier abonnieren: asiabits.com Damians Team kontaktieren: www.genuine-asia.com Moderatoren & Hosts: Damian Maib & Thomas Derksen Schnitt & Produktion: Eva Trotno
Der Schaffhauser Kantonsrat hat für 2026 eine Steuersenkung beschlossen. Das verabschiedete Budget weist ein Defizit von rund 62 Millionen Franken aus. Weitere Themen: · Raser mit 195 Stundenkilometer im Sihltal erwischt. · Zürichsee-Schiffahrt ist auf Kurs bei der Elektrifizierung bis 2040.
Diese Woche mit Jonas Waack und Sandra Kirchner. 01:20 CO2-Emissionen hoch wie nie Trotz Solar-Rekordausbau, beginnender Elektrifizierung des Autoverkehrs und erster Erfolge beim Waldschutz: Die Welt wird dieses Jahr so viel Treibhausgas ausstoßen wie nie. Das zeigt ein neuer Bericht zum globalen CO2-Budget. Es bleiben nur sehr wenige Jahre, bis das 1,5-Grad-Ziel abgeschrieben werden muss. 06.03 Umkämpfte Anpassung Beim Klimagipfel COP 30 in Brasilien ringen die Staaten um das letzte große offene Thema des Pariser Klimavertrags: Wer soll er soll eigentlich für Anpasssung bezahlen? Ein Streit, der die Verhandlungen in Belém blockieren könnte. 09:30 Brasilien mit neuer Waldschutz-Initiative Gipfelgastgeber Brasilien nutzt die Klimakonferenz für eigene Vorstöße: ein neuer Waldschutzfonds und der Anspruch auf eine "COP der Umsetzung". -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Anlässlich der COP30 in Belém haben 19 CEOs und Vorstandsmitglieder deutscher Unternehmen an die Bundesregierung appelliert: Wirtschaft und Klima dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden.Organisiert hat den Appell Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung Klimawirtschaft.Die Wirtschaft warte auf einen Push, sagt sie. „Wir sehen da keine Signale. Es wurde der Herbst der Reformen angekündigt.“ Viele Dinge aber liefen in die falsche Richtung. Die Unterzeichner des Appells wollten in ihre erfolgreichen Geschäftsbereiche investieren. „Die erfolgreichen Geschäftsmodelle sind tatsächlich die, die auf erneuerbare Energien setzen, die auf Elektrifizierung setzen, die auf Klimaneutralität setzen.“[13:39]Der Aufstand der Jungen Gruppe in der Union gegen die schwarz-roten Rentenpläne ist nicht vorbei. Die jungen Abgeordneten wollen nicht nachgeben und fordern echte Reformen. Nach den bisherigen Plänen der Koalition soll erst einmal eine weitere Rentenkommission im Dezember mit den Beratungen beginnen. Erst später soll über Reformschritte entschieden werden.[01:11]Deutschland und Frankreich wollen die digitale Souveränität Europas voranbringen. Bundeskanzler Friedrich Merz und Digitalminister Karsten Wildberger haben zu einem deutsch-französischen Digitalgipfel eingeladen. Wildberger sagt im Interview mit Leonard Schulz vom Berlin Table, es werde erwartet, dass Deutschland und Frankreich hier vorangehen; „Für mich heißt digitale Souveränität nicht Abschottung, heißt nicht Isolation, sondern wir werden natürlich weiterhin partnerschaftlich mit großen Unternehmen, auch aus den USA, zusammenarbeiten.“[06:44]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das "Heizungsgesetz abschaffen" – das will die Koalition. Oder doch nicht? Wie kam es zu diesem Gesetz, warum war es ein Sargnagel für die Ampelkoalition und weshalb setzt sich die Wärmepumpe trotzdem immer mehr durch?
Ashwin Bhat, der CEO von Lufthansa Cargo, hat sich am Rande der BVL Supply Chain CX mit unserem Host Boris Felgendreher zu einem umfangreichen Gespräch rund um die Zukunft der Luftfracht in der globalen Logistik getroffen. Dabei ging es unter anderem um folgende Themen: Einführung & Werdegang von Ashwin – Seine Reise von Indien über die Schweiz nach Deutschland; Ausbildung in Chemie, erster Job bei Swissair Cargo 1992, später CEO von Lufthansa Cargo. Vorstellung der Lufthansa Cargo Gruppe – Mischung aus Belly-Kapazität (Passagiermaschinen) und Frachtflugzeugen, globale Präsenz, Fokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Fachkompetenz. Veränderungen der Branche seit 1992 – Von Fax und Telex zu digitaler Kommunikation, riesiger technologischer Fortschritt, Einstieg von Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit. Aktuelle globale Lage – Geopolitische Unsicherheiten, wirtschaftliche Volatilität, aber Chancen durch Wandel; „Globalisierung ist nicht tot, sie verändert sich.“ Verschiebung globaler Handelsströme – Wachstum in Südostasien, Nordafrika und Südamerika; neue Handelsrouten, neue Güter wie Halbleiter. E-Commerce-Boom – Überraschend starkes Wachstum aus China, dauerhafte Veränderung des Konsumverhaltens, kein vorübergehendes Phänomen. Wichtige Luftfracht-Segmente – Hochwertige Güter: Pharmazeutika, Halbleiter, Automotive, Valuables. Luftfracht = 2 % des Welthandelsvolumens, aber 35 % des Werts. Digitale Transformation bei Lufthansa Cargo – Einführung von Automatisierung, KI-Tools, Digitalisierung von Buchungen, Transparenz durch IATA „One Record“. Rolle der Menschen trotz Technologie – „Air Cargo war, ist und bleibt ein People Business“ – Technologie bringt Effizienz, aber Beziehungen bleiben menschlich. KI-Anwendungen – Automatisierte Buchungen, fahrerlose Fahrzeuge im Lager, persönlicher KI-Einsatz. Nachhaltigkeit – Fokus auf neue Flugzeuge, nachhaltige Treibstoffe (SAF), Elektrifizierung am Boden, Solarenergie; Problem: geringe SAF-Verfügbarkeit & ungleiche Regulierung in Europa. Sicherheits- und Risikofaktoren – Drohnen, Cybersecurity, gefährliche Güter (z. B. Lithiumbatterien), daher Fokus auf Sicherheitskultur. Kundenbeziehungen & Wertewandel – Weg vom reinen Preis-/Kapazitätsdenken hin zu Ethik, Sicherheit, Zuverlässigkeit, nachhaltigen Lösungen. Blick in die Zukunft – Globalisierung im Wandel, neue Güter und Kunden, technologische Veränderungen, Fokus auf Führung, Anpassungsfähigkeit und Mut („Bold Moves“). Hilfreiche Links: Lufthansa Cargo: https://www.lufthansa-cargo.com/de/ Aswhin Bhat auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ashwin-bhat-661930/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/ BVL: https://www.bvl.de/
ABB verkauft ihre Robotik-Sparte für 5,4 Milliarden US-Dollar an die japanische Softbank. Der Industriekonzern will sich auf die Kerngeschäfte der Automatisierung und Elektrifizierung konzentrieren. Der Preis sei attraktiv, sagt Thomas Rühl, Anlagechef der Schwyzer Kantonalbank. SMI +1.0%
#271 CUPRA | Rebel with a cause | Wayne Griffiths | CEO SEAT and CUPRAWie Wayne Griffiths CUPRA zur heißesten Automarke Europas machteIn dieser elektrisierenden Episode des Startcast Podcasts trifft Host Max Ostermeier auf Wayne Griffiths, den selbsternannten "Rebellen mit einer Mission" und CEO von SEAT und CUPRA. Tauche ein in die faszinierende Welt eines Mannes, der es wagte, in einer Zeit der Markeneliminierung eine völlig neue Automarke zu lancieren – und damit die Branche auf den Kopf stellte.Wayne Griffiths, Sohn eines Autohändlers und Veteran der Automobilindustrie, teilt seine unkonventionelle Reise von den Anfängen im Familienunternehmen bis hin zur Spitze von SEAT und CUPRA. Erfahre, wie er das scheinbar Unmögliche schaffte: den risikoscheuen Volkswagen-Konzern von einer weiteren Marke zu überzeugen und CUPRA zum Shootingstar der europäischen Automobilszene zu machen.Höre, wie Griffiths' Leidenschaft für Authentizität und Provokation die DNA von CUPRA prägt. Von mutigen Designentscheidungen bis hin zur Schaffung einer "CUPRA Tribe" – dieser Mann fordert seine Mitarbeiter heraus, ihn zu schockieren und zu provozieren. Sein Credo? "Wenn alle das Auto mögen, weiß ich, dass es falsch ist."Griffiths enthüllt, wie CUPRA den perfekten Sturm aus technologischem Wandel und generationellem Umbruch nutzte, um eine Marke zu schaffen, die mehr ist als nur Autos. Es geht um Werte, Nachhaltigkeit und eine neue Definition von Luxus für eine junge, urbane Zielgruppe.Lass dich von Griffiths' Visionen für die Zukunft der Mobilität inspirieren. Von der kompletten Elektrifizierung der CUPRA-Flotte bis hin zur Sicherung von Arbeitsplätzen durch innovative Projekte wie den Volkswagen ID.2 – hier erfährst du aus erster Hand, wie ein Rebell die Zukunft der Automobilindustrie gestaltet.Aber es geht nicht nur um Geschäftserfolge. Tauche ein in die Persönlichkeit eines CEOs, der Konventionen sprengt und seine Mitarbeiter ermutigt, Grenzen zu überschreiten. Erfahre, wie Griffiths' Führungsstil eine Unternehmenskultur schuf, die genauso stark ist wie die Marke selbst.Von unerwarteten Herausforderungen wie der globalen Pandemie bis hin zu bahnbrechenden Erfolgen wie dem CUPRA Formentor – diese Episode ist vollgepackt mit Insights, die dich inspirieren und zum Nachdenken anregen werden.Egal ob du Autoenthusiast, angehender Unternehmer oder einfach nur neugierig auf die Zukunft der Mobilität bist – diese Folge des Startcast Podcasts wird dich fesseln. Erlebe, wie Wayne Griffiths mit Leidenschaft, Mut und einer Prise Rebellion die Automobilwelt auf den Kopf stellt.Schalte ein und lass dich von der Energie eines wahren Game-Changers mitreißen. Wer weiß – vielleicht inspiriert dich Griffiths' Geschichte dazu, dein eigenes rebellisches Projekt zu starten und die Welt zu verändern!Citations:[1] https://www.seat-mediacenter.com/executive-committee/Wayne-Griffiths[2] https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/interview-seat-cupra-ceo-wayne-griffiths-born-formentor/[3] https://podcasts.apple.com/de/podcast/startcast-der-innovations-business-marketing-podcast/id1702320241[4] https://digitalmag.theceomagazine.com/wayne-griffiths/[5] https://fortune.com/europe/2023/09/04/volkswagen-cupra-iaa-munich-car-show-spain-seat-wayne-griffiths/[6] https://www.seat-mediacenter.de/Vorstand/Wayne-Griffiths Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im Dezember 1881 kommt es im vollbesetzten Ringtheater in Wien zu einer Katastrophe. Auf der Bühne, die mit Gaslampen beleuchtet wird, bricht ein Feuer aus. In den nächsten Stunden brennt das Gebäude bis auf die Grundmauern nieder und fast 400 Menschen verlieren ihr Leben. Der Ringtheaterbrand zählt zu den verheerendsten Katastrophen der Theatergeschichte. Und das Unglück hat gezeigt: Gasbeleuchtung ist gefährlich. Ein Erfinder in Menlo Park in New Jersey arbeitet derweil mit einem großen Team an Ingenieuren und Mechanikern bereits an der Lösung des Problems. Wir sprechen in der Folge über die Erfindung der Glühlampe und wie ihr Thomas Edison zum Durchbruch verhalf. Es ist der Beginn der Elektrifizierung unserer Welt. // Literatur - Paul Israel: Edison: A Life of Invention, 1998. - Alexander Bartl: Der elektrische Traum. Fortschrittsjahre oder eine Gesellschaft unter Strom, 2023. // Erwähnte Folgen - GAG361: Gustave Trouvé - der vergessene Erfinder – https://gadg.fm/361 - GAG458: Wie wir die Nacht zum Tag machten – https://gadg.fm/458 - GAG168: Carl Laemmle und die Anfänge Hollywoods – https://gadg.fm/168 - GAG460: Lorenzo Da Ponte oder Wie ein Librettist entsteht – https://gadg.fm/460 - GAG343: Phoebus und die geplante Obsoleszenz – https://gadg.fm/343 //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!