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In dieser Episode tauchen wir tief in das Thema CO₂-Zertifikate ein, das in der Versicherungs- und Finanzwelt zuletzt für Aufsehen gesorgt hat. Gemeinsam mit unserem Gast Adrian Wons, Gründer von Senken, und Simon Moser an der Seite von Host Sebastian Langrehr gehen wir spannenden Fragen nach: Wie investiert man effektiv in den Klimaschutz? Was macht eigentlich ein gutes CO₂-Zertifikat aus – und wie kann die Branche Greenwashing vermeiden?Wir beleuchten die Herausforderungen, vor denen selbst Großunternehmen wie Volkswagen oder Lufthansa standen, als Millionen in letztlich wertlose Zertifikate investiert wurden. Adrian Wons erklärt, warum Transparenz, Daten und Verantwortung beim Klimaschutz unerlässlich sind und wie Senken Unternehmen hilft, wirklich wirkungsvolle, regulatorisch abgesicherte und hochwertige Projekte zu identifizieren.Ihr erfahrt außerdem, warum es selbst für Versicherer mit großen Rechtsabteilungen keine Garantie auf „sichere“ Zertifikate gibt, welche Rolle neue Richtlinien wie die CSRD spielen und wie sich Versicherer gegen faule Portfolio-Eier schützen können. Und natürlich bleibt es auch unterhaltsam: Mit persönlichen Einblicken, schnellen Fragen und einem ehrlichen Blick hinter die Kulissen der Nachhaltigkeitsstrategien in der Branche.Freut euch auf spannende Insights, konkrete Tipps für Versicherer und eine inspirierende Diskussion rund um das Thema „CO₂-Zertifikate und Klimaschutz – was die Branche jetzt tun muss“. Viel Spaß beim Hören!Schreibt uns gerne eine Nachricht!PPI – Inspired by Simplicity. PPI verbindet Fach- und Technologie-Know-how, um komplexe Finanzprojekte in der Versicherungs- und Bankenwelt unkompliziert umzusetzen. Mit über 800 Expert:innen, europaweit führenden Lösungen im Zahlungsverkehr und der Vision „From Paper to Pixels“ begleitet PPI ihre Kunden erfolgreich in die digitale Zukunft.
In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Ulrich die aktuellen Entwicklungen im US-Südkorea Handelsabkommen, die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Softwareentwicklung und die Herausforderungen, vor denen Open Source Projekte stehen. Sie beleuchten die finanziellen Aspekte des Handelsabkommens und die Schwierigkeiten, die Unternehmen wie Tailwind CSS aufgrund von Umsatzrückgängen und der Konkurrenz durch KI-gestützte Softwareentwicklung haben. Zudem wird die Zukunft der Softwareentwicklung und die Möglichkeit individueller Lösungen thematisiert. In dieser Episode diskutieren Ulrich und Marco die Herausforderungen und Chancen, die durch den Einsatz von LLMs (Large Language Models) in der Softwareentwicklung und im App-Ökosystem entstehen. Sie beleuchten die Veränderungen im Markt, die Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und die Notwendigkeit für Unternehmen, sich anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem wird die Rolle von Automatisierung und die Bedeutung von Benutzeroberflächen in Unternehmenssoftware thematisiert. Die Diskussion schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und regulatorische Herausforderungen. (Zusammenfassung von Riverside AI)
Warum fällt es der Gesundheitspolitik so schwer, wirksame Entscheidungen zu treffen?Und warum fühlen sich viele Akteure im System gleichzeitig zuständig – und doch nicht verantwortlich?In dieser Folge diskutieren Kerstin Stachel und Lennart Eltzholtz die strukturellen Schwächen der deutschen Gesundheitspolitik. Ausgangspunkt ist ein persönliches Erlebnis aus einer politischen Diskussionsrunde – und die grundsätzliche Frage, wie politische Entscheidungen in einem hochkomplexen System entstehen.Themen der Folge sind unter anderem:Warum fehlendes Systemverständnis in der Politik gravierende Folgen hatWie widersprüchliche Gesetze und Regulierungen den Klinikalltag lähmenWeshalb sektorale, berufsgruppenorientierte Denkweisen Versorgung erschwerenWarum Regionalisierung ohne passende Finanzierungslogik scheitertWeshalb Prävention politisch gewollt, aber systemisch kaum möglich istDie Folge zeigt:Das Problem ist nicht mangelnder Wille – sondern fehlende Gesamtsicht, Mut zur Priorisierung und echte Verantwortung.
Für Europa spricht eine Diversifizierung, die günstigere Bewertung, staatliche Ausgabenturbos und – man staune - Lockerungen bei Regulierungen . Nach Jahren im Schatten der USA rücke der europäische Aktienmarkt wieder stärker in den Fokus internationaler Investorinnen. Wer sein Portfolio robuster aufstellen wollekäme an Europa kaum vorbei, meint Ben Stapley, European Portfolio Manager bei J.P. Morgan Asset Management. Denn während in den USA die Technologie-Aktien die Indizes dominieren, ist es in Europa die Old Economy und die Mischung ergibt mehr Stabilität im Portfolio.2026 könne gar als Wendepunkt im Asset Managementgelten, so Ben Stapley. Europäische Aktien würden getragen von fiskalischen Impulsen und geldpolitischen Rückenwinden über regulatorische Lockerungen bis hin zu attraktiven Bewertungen und dem oft unterschätzten Diversifikationseffekt. Und die Deglobalisierung sieht Ben Ripley als Vorteil für europäische Mittelständler.Was noch alles für die Eurozone spricht verrät Experte in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia KistnerWarnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Diversifikation #Bewertung #Aktien #Regulatorien #Old_Economy #Qualitätsaktien #investieren #podcastFoto: J.P. Morgan Asset Management
Zu Gast: Sarah Katharina Stein. Das Anwerben von kampfbereiten Fremden ist so alt wie der Krieg selbst. Man denke an etwa an die Seeräuber und ihre Kaperbriefe, die Schweizergarde, die den Papst bewacht, oder die russische Wagner-Gruppe. Vordergründig bringt die Auslagerung von Militärdienstleistungen an Private viele Vorteile: Sie sind schnell verfügbar, oft hochspezialisiert und ihr Einsatz muss nicht vor der Öffentlichkeit und den Parlamenten rechtfertig werden. Zugleich aber wirft ihr Einsatz ethische und rechtliche Fragen auf, denn für die oft in Grauzonen operierenden Firmen gibt es keine verbindlichen Regulierungen. In der neuen Folge von Doing Time, Talking Crime erläutert die Juristin Sarah Katharina Stein die Gefahren, die durch den Einsatz privater Militärdienstleister entstehen, und erklärt, warum für die Bundesregierung gerade jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, das Thema aufs Tableau zu bringen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - KI als Knöllchenverteiler: Fluch oder Segen für die Verkehrssicherheit? Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat fordert KI-gestützte Überwachung, um Handyverstöße im Straßenverkehr zu ahnden. Wie zuverlässig kann KI solche Vergehen erkennen? Welche datenschutzrechtlichen Bedenken gibt es? Und führt mehr Überwachung wirklich zu mehr Sicherheit? In den USA gibt es gar Bestrebungen, von der KI Verkehrsregeln aufstellen zu lassen. Eine gute Idee? - TikTok, Instagram und Co.: Macht Social Media so süchtig wie Tabak? TikTok einigt sich in einem US-Verfahren auf einen Vergleich, bei dem es um Suchtvorwürfe gegen die Plattform geht. Sind Social-Media-Apps bewusst so gestaltet, dass sie abhängig machen? Welche Verantwortung tragen die Plattformen für die mentale Gesundheit ihrer Nutzer? Und brauchen wir strengere Regulierungen wie bei Tabak? - Kulturverlust: Sollte die EU Computerspiele für die Nachwelt erhalten? Die Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames“ hat über 1,2 Millionen Unterschriften gesammelt. Warum verschwinden immer mehr Spiele unwiderruflich? Welche Rolle spielen Always-Online-Zwänge und abgeschaltete Server? Und wie könnte die EU eingreifen, um digitales Kulturgut zu bewahren? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - KI als Knöllchenverteiler: Fluch oder Segen für die Verkehrssicherheit? Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat fordert KI-gestützte Überwachung, um Handyverstöße im Straßenverkehr zu ahnden. Wie zuverlässig kann KI solche Vergehen erkennen? Welche datenschutzrechtlichen Bedenken gibt es? Und führt mehr Überwachung wirklich zu mehr Sicherheit? In den USA gibt es gar Bestrebungen, von der KI Verkehrsregeln aufstellen zu lassen. Eine gute Idee? - TikTok, Instagram und Co.: Macht Social Media so süchtig wie Tabak? TikTok einigt sich in einem US-Verfahren auf einen Vergleich, bei dem es um Suchtvorwürfe gegen die Plattform geht. Sind Social-Media-Apps bewusst so gestaltet, dass sie abhängig machen? Welche Verantwortung tragen die Plattformen für die mentale Gesundheit ihrer Nutzer? Und brauchen wir strengere Regulierungen wie bei Tabak? - Kulturverlust: Sollte die EU Computerspiele für die Nachwelt erhalten? Die Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames“ hat über 1,2 Millionen Unterschriften gesammelt. Warum verschwinden immer mehr Spiele unwiderruflich? Welche Rolle spielen Always-Online-Zwänge und abgeschaltete Server? Und wie könnte die EU eingreifen, um digitales Kulturgut zu bewahren? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - KI als Knöllchenverteiler: Fluch oder Segen für die Verkehrssicherheit? Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat fordert KI-gestützte Überwachung, um Handyverstöße im Straßenverkehr zu ahnden. Wie zuverlässig kann KI solche Vergehen erkennen? Welche datenschutzrechtlichen Bedenken gibt es? Und führt mehr Überwachung wirklich zu mehr Sicherheit? In den USA gibt es gar Bestrebungen, von der KI Verkehrsregeln aufstellen zu lassen. Eine gute Idee? - TikTok, Instagram und Co.: Macht Social Media so süchtig wie Tabak? TikTok einigt sich in einem US-Verfahren auf einen Vergleich, bei dem es um Suchtvorwürfe gegen die Plattform geht. Sind Social-Media-Apps bewusst so gestaltet, dass sie abhängig machen? Welche Verantwortung tragen die Plattformen für die mentale Gesundheit ihrer Nutzer? Und brauchen wir strengere Regulierungen wie bei Tabak? - Kulturverlust: Sollte die EU Computerspiele für die Nachwelt erhalten? Die Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames“ hat über 1,2 Millionen Unterschriften gesammelt. Warum verschwinden immer mehr Spiele unwiderruflich? Welche Rolle spielen Always-Online-Zwänge und abgeschaltete Server? Und wie könnte die EU eingreifen, um digitales Kulturgut zu bewahren? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Die europäischen Automobilbauer befinden sich in der Zwickmühle. Die USA verhängen Zölle, in China verkaufen sich die Modelle nicht mehr wie früher und außerdem hinkt man in der Elektrotechnik hinterher. Hinzu kommt ein Zickzack-Kurs bei den Regulierungen. Ursprünglich hätte das Verbrenner-Aus ab 2035 fix sein sollen, jetzt ändert die EU-Kommission die Spielregeln. Statt eines vollständigen Verbots, dürfen künftig noch 10 Prozent der verkauften Neuzulassungen mit einem Verbrennermotor ausgestattet sein, wenn auf anderem Weg CO₂-Neutralität hergestellt werden kann. Was es mit dieser schwammigen neuen Lösung auf sich hat, erklärt Autobranchenexperte Ferdinand Dudenhöffer. Er sieht bei der neuen Regelung keine goldenen Zeiten auf die europäischen Autobauer zukommen.
In dieser Episode reflektieren Andrew und Yasmina sieben Jahre Kiwi Chiropractic. Das unerwartet schnelle Wachstum der Praxis, Herausforderungen durch deutsche Regulierungen und eine Teamkultur, die die Praxismitglieder mit ihren Bedürfnissen, Werten und Präferenzen stets in den Mittelpunkt stellt. In this episode Adnrew and Yasmina reflect on seven years of Kiwi Chriopractic, discussing the clinic's unexpected growth, challenges in German chiropractic regulation, and the team's patient-centered culture. They share personal highlights, lessons learned, and the vision of making chiropractic world-class in Germany.
Salim Samatou liegt im Bett, scrollt durch ein US-Strategiepapier und zeigt seiner Community, dass Washington längst im KI-Zeitalter plant, während Europa sich geistig noch im Panzerjahrhundert bewegt. Dieser Text folgt seinem Blick in die „National Security Strategy“ und fragt, warum ausgerechnet ein Comedian präziser über Krieg, KI und Europas Zukunft spricht als jene, die den Kontinent regieren. Ein Standpunkt von Sabiene Jahn.Es gehört zu den paradoxesten Bildern dieser Zeit: Ein junger Comedian im Hoodie sitzt vor der Kamera, scrollt durch ein US-Sicherheitsdokument, blendet Grafiken über Lieferketten für KI-Chips ein und erklärt Hunderttausenden Zuschauerinnen und Zuschauern, warum ausgerechnet die Vereinigten Staaten ein elementares Interesse daran haben, den Krieg in Europa zu beenden. Währenddessen reden in Berlin, Paris und Warschau Politikerinnen und Politiker im nahenden Pensionsalter unbeirrt von „Jahrzehnten der Aufrüstung“, „strategischer Niederlage Russlands“ und der Bereitschaft, irgendwann auch deutsche Soldaten in der Ukraine zu stationieren.Salim Samatou, als Stand-up-Comedian groß geworden, arbeitet sich in seinen Videos durch Trumps neue „National Security Strategy“(1) , übersetzt sie in einen Mix aus Jugendslang, Szene-Humor und überraschend präziser Analyse. Dass er in der Lage ist, sicherheitspolitische Papiere nicht nur zu lesen, sondern analytisch zu zerlegen, hat biografische Gründe. Vor seiner Bühnenkarriere studierte der in Marokko geborene Samatou an der „Frankfurt University of Applied Sciences“ Internationale Wirtschaftsinformatik und absolvierte anschließend an der „Johannes Gutenberg-Universität“ in Mainz ein Masterstudium in Geschichte. Seine Community verehrt ihn genau dafür – für die Verbindung aus Fachwissen und Humor, aus akademischer Schulung und straßentauglicher Rhetorik. Er liest, kommentiert und rechnet nach. Und er stößt auf eine Diagnose, die in europäischen Leitmedien kaum vorkommt. Europa taucht in diesem Papier nicht mehr als „wertebasierter Partner“ auf. Für die USA ist der Kontinent ein „Sicherheitsrisiko“. Gleichzeitig erscheint Europa in den Augen der amerikanischen Tech-Eliten als unverzichtbarer Knotenpunkt einer globalen KI-Ökonomie, die auf Stabilität angewiesen ist und nicht auf einen neuen Flächenkrieg.Samatou beginnt bei den nüchternen Zahlen. Die Strategie zeichnet ein Europa, dessen Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt von rund 25 Prozent im Jahr 1990 auf etwa 14 Prozent geschrumpft ist(2). Als zentrale Ursache nennt das Dokument nationale und transnationale Regulierungen, die Kreativität und Industrie lähmen. Samatou übersetzt das drastisch. Die EU sei der „größte Scheißhaufen, den die Menschheit jemals gesehen hat“(16), mit Verbrennerverbot, „Digital Services Act“ und einem Wust an Bürokratie, der die eigenen Weltmarktpositionen unterspüle. Hinter der Überzeichnung steht allerdings ein ernster Kern, dass die Regulierungen wie der "General Data Protection Regulation" (GDPR), auch positive Effekte haben könnten. Es ist die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die seit 2018 gilt. Sie regelt den Schutz personenbezogener Daten in der EU und hat globale Auswirkungen, da sich Unternehmen weltweit daran halten müssen, wenn sie mit EU-Bürgern zu tun haben....https://apolut.net/der-alternde-kriegstreiber-europa-im-ki-jahrtausend-von-sabiene-jahn/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kaum Steuern, kaum Regulierungen, maximale Forschungsfreiheit - auf einer honduranischen Insel in der Karibik entsteht eine Privatstadt. In Próspera können Firmen ihren eigenen Rechtsrahmen wählen. Das zieht Start-Ups und Libertäre aus aller Welt an, auch Milliardäre aus dem Silicon Valley. «Ich habe sieben Chips implantiert», sagt US-Amerikaner Rich Lee. «Hier in der Hand, das ist meine Kreditkarte, damit kann ich bargeldlos an der Kasse bezahlen.» Das löse viele schräge Blicke aus, erzählt der 47-jährige lachend. Rich Lee glaubt, dass der menschliche Körper aktiv verbessert werden müsse. «Unsere Sinne und Fähigkeiten müssen erweitert werden, egal, ob durch Gentherapie oder Cyborg-Implantate.» Er probiert seine Forschungsergebnisse gleich an sich selber aus. Das ist möglich in Próspera. Hier gibt es keine Gesundheitsbehörde und keine Ethikkommission. Wer ein Unternehmen registriert, braucht lediglich einen Versicherer, der bereit ist, das Risiko zu übernehmen. Bezahlen kann man in Bitcoin. Alles in privater Hand. Próspera gilt als Vorzeigemodell in der sogenannten Privatstadtbewegung, die durch Geld und Macht aus dem Silicon Valley vorangetrieben wird. Libertäre Milliardäre wie Paypal-Gründer Peter Thiel oder Brian Armstrong, der Gründer von Coinbase, investieren darin. Der Staat Honduras, zu dem die Karibikinsel mit Próspera gehört, hat das Nachsehen.
Es gibt derzeit kein Thema, das so viele bewegt wie Künstliche Intelligenz. KI stellt die Zukunft der Arbeit auf den Kopf, Standorte vor große Herausforderungen, und Startups vor neue Chancen. Genau diese Themen diskutieren wir heute im Podcast, und zwar mit:Christoph Biegelmayer (Deputy Director der Wirtschaftskammer Wien)Stephanie Böhm (Mitgründerin norphluchs)Oliver Alf (Mitgründer und Managing Dircetor nexamind)Jakob Steinschaden (Mitgründer Trending Topics & newsrooms)Im Podcast geht es um:
Kaum Steuern, kaum Regulierungen, maximale Forschungsfreiheit - auf einer honduranischen Insel in der Karibik entsteht eine Privatstadt. In Próspera können Firmen ihren eigenen Rechtsrahmen wählen. Das zieht Start-Ups und Libertäre aus aller Welt an, auch Milliardäre aus dem Silicon Valley. «Ich habe sieben Chips implantiert», sagt US-Amerikaner Rich Lee. «Hier in der Hand, das ist meine Kreditkarte, damit kann ich bargeldlos an der Kasse bezahlen.» Das löse viele schräge Blicke aus, erzählt der 47-jährige lachend. Rich Lee glaubt, dass der menschliche Körper aktiv verbessert werden müsse. «Unsere Sinne und Fähigkeiten müssen erweitert werden, egal, ob durch Gentherapie oder Cyborg-Implantate.» Er probiert seine Forschungsergebnisse gleich an sich selber aus. Das ist möglich in Próspera. Hier gibt es keine Gesundheitsbehörde und keine Ethikkommission. Wer ein Unternehmen registriert, braucht lediglich einen Versicherer, der bereit ist, das Risiko zu übernehmen. Bezahlen kann man in Bitcoin. Alles in privater Hand. Próspera gilt als Vorzeigemodell in der sogenannten Privatstadtbewegung, die durch Geld und Macht aus dem Silicon Valley vorangetrieben wird. Libertäre Milliardäre wie Paypal-Gründer Peter Thiel oder Brian Armstrong, der Gründer von Coinbase, investieren darin. Der Staat Honduras, zu dem die Karibikinsel mit Próspera gehört, hat das Nachsehen.
Kaum Steuern, kaum Regulierungen, maximale Forschungsfreiheit - auf einer honduranischen Insel in der Karibik entsteht eine Privatstadt. In Próspera können Firmen ihren eigenen Rechtsrahmen wählen. Das zieht Start-Ups und Libertäre aus aller Welt an, auch Milliardäre aus dem Silicon Valley. «Ich habe sieben Chips implantiert», sagt US-Amerikaner Rich Lee. «Hier in der Hand, das ist meine Kreditkarte, damit kann ich bargeldlos an der Kasse bezahlen.» Das löse viele schräge Blicke aus, erzählt der 47-jährige lachend. Rich Lee glaubt, dass der menschliche Körper aktiv verbessert werden müsse. «Unsere Sinne und Fähigkeiten müssen erweitert werden, egal, ob durch Gentherapie oder Cyborg-Implantate.» Er probiert seine Forschungsergebnisse gleich an sich selber aus. Das ist möglich in Próspera. Hier gibt es keine Gesundheitsbehörde und keine Ethikkommission. Wer ein Unternehmen registriert, braucht lediglich einen Versicherer, der bereit ist, das Risiko zu übernehmen. Bezahlen kann man in Bitcoin. Alles in privater Hand. Próspera gilt als Vorzeigemodell in der sogenannten Privatstadtbewegung, die durch Geld und Macht aus dem Silicon Valley vorangetrieben wird. Libertäre Milliardäre wie Paypal-Gründer Peter Thiel oder Brian Armstrong, der Gründer von Coinbase, investieren darin. Der Staat Honduras, zu dem die Karibikinsel mit Próspera gehört, hat das Nachsehen.
Kann Regulierung neue Geschäftsfelder und Innovationen ermöglichen? Wie lassen sich Vorgaben wirksam in Unternehmen umsetzen? In dieser Episode des The Agenda Podcasts spricht Dr. Klaus Moosmayer, Aufsichtsrat der Deutschen Bank AG und ehemaliger Vorstand bei Novartis sowie vorheriger Chief Compliance Officer bei Siemens, über die Herausforderungen und Chancen, die sich aus den sich wandelnden rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Europa ergeben. Zusammen mit Sherpany Podcast-Host Ingo Notthoff beleuchtet der Co-Vorsitzende des Global Future Council on Good Governance des Weltwirtschaftsforums die Bedeutung von Compliance und Risikomanagement für Unternehmen, die Balance zwischen Regulierung und Innovation sowie die spezifischen Herausforderungen, mit denen Unternehmen konfrontiert sind, wenn sie neue Vorschriften umsetzen. Zudem wird die Rolle von Vorständen und Aufsichtsräten bei der strategischen Governance thematisiert und wie Unternehmen sich auf die Umsetzung von EU-Vorgaben vorbereiten können. Diese Impulse erhalten Sie in dieser Episode: Compliance ist mehr als nur Regeln – es geht um Werte Regulierung kann Innovationen sowohl fördern als auch behindern Ein ausgewogenes Regelsystem ist entscheidend für den Unternehmenserfolg Unternehmen müssen sich aktiv mit Regulierungen auseinandersetzen Die Kommunikation von Compliance-Regeln ist entscheidend Governance sollte nicht siloartig, sondern integriert sein Vorstände müssen eine Gesamtsicht auf Risiken haben Compliance als strategischer Hebel für Unternehmen Thank you for listening! Visit us at Sherpany.com or follow us on LinkedIn for board, board committee, and executive meetings solutions.
Der deutsche MedTech-Mittelstand steckt im Umbruch: neue Regulierungen, Fachkräftemangel und globaler Wettbewerbsdruck setzen Unternehmen unter Stress. Gleichzeitig eröffnet genau dieses Umfeld Chancen für spezialisierte Investoren, die Plattformen effizient aufbauen können. Mein heutiger Gast kennt beide Welten: Dr. Cornelius Maas, Partner bei SHS Capital – früher Handball-Nationalspieler und Weltmeister, heute Private-Equity-Investor mit Fokus auf Healthcare. Gemeinsam sprechen wir über die Transformation im MedTech-Markt, den Einstieg bei Ackermann Instrumente und darüber, welche Parallelen es zwischen Spitzensport und Private Equity gibt.Wir beleuchten in dieser Episode:wo der MedTech-Markt aktuell steht,warum sich SHS auf Healthcare-PE spezialisiert hat,wie sie am Beispiel Ackermann Instrumente ihre Targets wählen,welchen Einfluss das Spitzensport-Mindset auf den PE-Alltag hat,was die Zukunft für den MedTech-Markt und Private Equity bereit hält,und vieles mehr... Viel Spaß beim Hören!***Mit dem Code CLOSE THE DEAL 20 % auf Datenräume von SS&C Intralinks sparen: http://bit.ly/4mquclV***Timestamps:(00:02:12) MedTech-Fokus bei SHS(00:05:13) MedTech Marktlage(00:08:40) Krisenresilienz des Marktes(00:12:56) Vorstellung SHS(00:17:05) Vom VC- ins PE-Geschäft(00:21:11) Fundraising & Fonds(00:29:21) Targets(00:34:15) Internationalisierung(00:36:26) Use Case: Ackermann Instrumente(00:43:33) Buy & Build-Strategie(00:49:03) Vita Cornelius(00:54:17) Profisport-Mindset meets PE(00:58:27) Ausblick MedTech-M&A-Markt(01:00:04) Digitalisierung im MedTech(01:02:46) Rat an MedTech-Unternehmen***Alle Links zur Folge:Kai Hesselmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-hesselmann-dealcircle/CLOSE THE DEAL auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/closethedeal-podcastDr. Cornelius Maas auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-cornelius-maas/SHS auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/shscapital/Website CLOSE THE DEAL: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/***AMBER ist die Plattform für sichere Unternehmensnachfolgen. Schaut bei AMBER vorbei, wenn ihr keinen relevanten Deal mehr verpassen oder die Reichweite eurer Verkaufsmandate zusätzlich erhöhen wollt: www.amber.deals***Du bist M&A-Berater im Small- oder Midcap-Segment und suchst einen Überblick über alle relevanten Deals? Jetzt schnell den
Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum verändern die Finanzwelt – doch mit Chancen kommen auch Risiken. In dieser Diskussion sprechen Richard „Richy“ Dittrich (Boerse Stuttgart Group) und Krypto-Experte Markus Miller (KRYPTO-X.BIZ) über die aktuelle Lage am Markt, neue Regulierungen und die Zukunft der Blockchain-Technologie. Im Fokus stehen der Genius Act und seine Bedeutung für Stablecoins, die Rolle von Oracles in Smart Contracts sowie die zunehmende Integration von Kryptowährungen in klassische Finanzsysteme. Markus Miller erklärt, warum Dezentralität zur neuen Anlageklasse wird, welche steuerlichen und rechtlichen Herausforderungen Anleger beachten müssen – und welche Risiken Kreditfinanzierungen im Krypto-Bereich bergen.
Aus Fleiß und Lebenszeit wird Profit geschöpft, die Bürger dienen als Rohstoff für ein System, das ihnen kaum zurückgibt. Überall spiegelt sich die Gier der Elite wider, von Bürokratieflops bis zu Luxusausgaben, während die Mehrheit nur das Nötigste erhält.Ein Kommentar von Janine Beicht.Der Bürger existiert als präzise kalkulierte Einheit, reduziert auf seine Nützlichkeit für ein System, das ihn ausbeutet, ohne ihn je zu sättigen. Er schuftet, zahlt, opfert, und erhält im Tausch gerade genug, um weiter zu funktionieren, während die Erträge seiner Mühe in die Taschen einer abgehobenen Elite wandern. Politiker und Bürokraten thronen auf diesem Ertrag, suhlen sich in Überfluss, den sie als ihr natürliches Recht beanspruchen. Das System operiert wie ein effizienter Stallbetrieb, wo Freiheit zur Illusion gerinnt und der Mensch zur Ressource degeneriert, gezähmt durch Abhängigkeit und kontrolliert durch endlose Regulierungen. Hier entfaltet sich die moderne Sklaverei, maskiert als Demokratie, wo der Nutzmensch liefert und die Nutznießer ernten. Ewige Schufterei für ein marodes SystemHart arbeitende Menschen werden gezwungen, ihr Leben bis ins hohe Alter dem System zu opfern. Politiker wollen das Rentenalter schrittweise auf 73 Jahre [1] anheben, um ein kollabierendes Sozialnetz zu stützen, während Beamte sich übrigens schon zehn Jahre früher in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden dürfen. [2]Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und ihr Beraterkreis, darunter Ökonomen wie Justus Haucap und Veronika Grimm, argumentieren mit stagnierender Produktivität und demografischen Problemen, dass längeres Arbeiten unvermeidlich sei, und orientieren sich an Dänemark, wo das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt wird und bis 2040 auf 70 Jahre steigt.„Seit Jahren stagniert die Wirtschaftsleistung […] Wir werden mehr arbeiten müssen […] Das Renteneintrittsalter muss an die Lebenserwartung gekoppelt werden.“ [1]Diese Experten, die für minimalen Staat und maximale Marktwirtschaft eintreten, ignorieren, dass der Bürger bereits unter steigenden Kosten, Abgaben und Sozialbeiträgen ächzt: Die Beitragsbemessungsgrenze zum Beispiel in der Krankenversicherung klettert auf 5812,50 Euro monatlich, betrifft 5,5 Millionen Beschäftigte, und der Gesamtbeitrag könnte auf 18 Prozent anwachsen, getrieben durch immer höhere Ausgaben Die Rentenversicherungsgrenze steigt auf 8450 Euro, und die Verwaltungskosten der 94 Krankenkassen belaufen sich auf 13 Milliarden Euro jährlich, ein absurder Overhead, der den Endverbraucher weiter auspresst, ohne dass staatliche Zugeständnisse fließen [3], stattdessen Darlehen, die ab 2029 zurückgezahlt werden müssen. So wird der Bürger zum ewigen Schuldner in einem Arbeitskreislauf, der bis 73 funktioniert, um ein System zu finanzieren, das ihn am Ende mit Minimalrente abspeist, während Abgeordnete ihre Diäten um 606 Euro monatlich auf 11.833,47 Euro erhöhen, inklusive Pensionen nach nur einer Legislaturperiode von 1183 Euro, ein Betrag, für den ein Durchschnittsverdiener 30 Jahre arbeiten muss. [4]https://apolut.net/der-nutzmensch-in-der-modernen-stallokonomie-des-systems-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wer wird Träger des ersten Instagram-Rings? Das sind doch die Fragen, die uns als Gesellschaft tatsächlich nachhaltig beschäftigen sollten. Und nicht so einen langweiligen Kram wie Urheberrechte in KI-Videowelten, Donald Trump, der sich von der GenZ jetzt Wahlversprechen ermogeln möchte oder gar Regulierungen? Pah. ➡️ ZDFheute über 3 Jahre Twitterübernahme: https://www.zdfheute.de/wirtschaft/unternehmen/musk-twitter-x-3-jahre-100.html ➡️ Techcrunch über Waffeln auf Bluesky: https://techcrunch.com/2025/10/05/waffles-eat-bluesky/
Am Abstimmungswochenende wurde in der Schweiz wie so oft über Verbote und Regulierungen entschieden – von Tanzverbot bis Laubbläserstopp, von Klimazielen bis zur Lex Airbnb. Welche Kantone zeigten sich freiheitsfreundlich und in welchem Kanton schlug die Regulierungswut besonders zu? Stephanie Gartenmann und Camille Lothe diskutieren, was hinter diesem Schweizer Regulierungsdrang steckt – und welche gesellschaftlichen Trends die neuesten Studien zeigen.
„Wir haben alle Verantwortung dafür, wie gute Debatten gelingen können“, sagt Julia Reuschenbach in dieser Podcast-Folge. Wir sprechen über die Grundlagen einer funktionierenden Debattenkultur, als Grundlage einer lebendigen Demokratie. Was haben soziale Medien bei unseren Debatten zum Schlechten, aber auch zum Guten verändert? Wie könnten notwendige Regulierungen sozialer Plattformen aussehen? Wäre eine Klarnamenpflicht eine Gefahr für die Meinungsfreiheit? Debatten brauchen einen Wertekompass, dazu gehört das Anerkennen von Fakten und die Verständigung auf eine Wahrheit. Mit Deepfakes stellt sich radikal die Frage nach Echtheit. Welche Regeln braucht es hier? Wie können wir besser streiten, damit der Streit nicht nur Energie entlädt, sondern auch Erkenntnis erzeugt? Gibt es heute verstärkt einen „Bekenntniszwang“, also den Druck, sich immer sofort eindeutig zu positionieren, entweder für oder gegen etwas zu sein? Gehört zur Meinungsfreiheit auch das Recht auf Schweigen? Es geht außerdem um Cancel Culture und die Frage, warum woke sein, also wachsam und achtsam gegenüber Verletzungen und Diskriminierung, immer häufiger als Schimpfwort benutzt wird. Was sind die wichtigsten Schritte hin zu einer besseren Debattenkultur? Antworten darauf und viele Denkanstöße gibt Julia Reuschenbach in dieser Podcast-Folge. Julia Reuschenbach ist Politikwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und forscht zu Parteien und politischer Kommunikation. Gemeinsam mit Korbinian Frenzel, Journalist und Moderator beim Deutschlandfunk, hat sie das Buch „Defekte Debatten – Warum wir als Gesellschaft besser streiten müssen“ geschrieben.
In dieser Folge von „Sound of Finance“ befassen wir uns mit der dynamischen Welt des europäischen Zahlungsverkehrs, die sowohl von technischen Innovationen als auch von neuen Regulierungen geprägt ist. Unsere Kollegin Clara Cardaun befragt Anne-Sophie Morvan, Chief Commercial Officer bei LUXHUB, und Nicola Jelicic, Expert-Partner bei zeb, nach zentralen Trends wie Instant Payments oder der Einführung der neuen europäischen Zahlungsmethode Wero. Unsere Expert:innen erklären sehr anschaulich, wie Open Banking durch die PSD2-Richtlinie neue Geschäftsmöglichkeiten schafft und welche Herausforderungen sich durch aktuelle Regulierungen wie FiDA - die Financial Data Access Regulation - ergeben. Darüber hinaus diskutieren die drei kulturelle Unterschiede bei der Akzeptanz von verschiedenen Payment Services und die Bedeutung robuster Sicherheitsmaßnahmen im Zeitalter schneller Zahlungsabwicklungen. Hört rein und erfahrt aus erster Hand, wie strategische Innovationen und regulatorische Anforderungen den Zahlungsverkehr der Zukunft gestalten und welche Chancen sich daraus für Banken, Zahlungsdienstleister und Verbraucher:innen ergeben. Ein spannender Einblick in die Zukunft des Zahlungsverkehrs – klar, professionell und zukunftsfähig.
Der Titel der heutigen Episode ist: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ich bin erst vor relativ kurzer Zeit in einem konkreteren Sinne auf Hayek aufmerksam geworden. Was mich sofort fasziniert hat – auch bei seinen frühen Schriften – ist sein ungeheures analytisches Talent, die interdisziplinäre Vorgehensweise und die Fähigkeit des systemischen Denkens. Sehr früh beschreibt und analysiert er komplexe Sachverhalte in einer Weise, wie sie heute, 50–100 Jahre später, immer noch hochgradig zeitgemäß und relevant ist. Insofern hat mich also zunächst der systemische, dann der politische und zuletzt der ökonomische Denker inspiriert. In dieser Episode wird es daher um wesentliche Aspekte Hayeks Denken gehen. Aspekte, die für die heutige Zeit von enormer Bedeutung sind: Wo steckt Wissen in einer Gesellschaft? Wie können wir mit komplexen Entscheidungen, die in differenzierten Gesellschaften (oder Organisationen) notwendig sind, umgehen, wenn zentrale Planung scheitert? Was bedeuten Freiheit und Sozialstaat in einer Zeit, in der beides in westlichen Nationen vor dem Scheitern steht? Es freut mich ganz besonders, dass ich für diese Episode Nickolas Emrich begrüßen darf. Nickolas Emrich ist stellvertretender Vorsitzender der deutschen Hayek-Gesellschaft mit einem vielseitigen Lebensweg. Er ist Jurist, Bestsellerautor, Ex-Polizist und Unternehmer. Bei Radio Teddy moderierte er eine Sendung über Computerspiele für Kinder. Außerdem hat er bereits acht Bücher veröffentlicht. Sein aktuelles Werk „Gier nach Privilegien“ hat es sogar auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Wir beginnen das Gespräch mit der Frage: Was ist die Hayek-Gesellschaft? »Für Freiheit und Eigenverantwortung, vor allem auch für wirtschaftliche Eigenverantwortung, treten wir ein.« Wie kann es sein, dass so vieles, was Hayek vor ca. 70 Jahren geschrieben hat, sich heute noch so zeitgemäß liest? »Der Zustand der Welt ist fast nicht erklärbar, wo doch dieses Wissen vorliegt.« »Das Faszinierende an ihm ist das Übergreifende.« Was hat es mit der Freiheit auf sich? Welche Rolle spielt sie für Hayek, und wie verändert sich unser Verständnis davon über die Zeit? Was ist die österreichische Schule der Ökonomie? Welchen Einfluss hatte Ludwig von Mises? Hayek, aber auch andere wesentliche Gelehrte der Zeit, z. B. Karl Popper, hatten eine große Breite im Denken, was bei vielen Intellektuellen der heutigen Zeit leider verloren gegangen ist. Ist Hayek folglich vielleicht sogar in seiner Rolle als Systemdenker wesentlicher als in seiner Rolle als Ökonom? Das Übertragen von Erkenntnissen und Einsichten aus einer Disziplin in eine andere erweist sich in vielen Fällen als sehr fruchtbar. Seine Skepsis gegenüber großen Utopien eint ihn mit Zeitgenossen wie Karl Popper. Wo sieht er das Wissen und die Rolle des Einzelnen, des Individuums, beziehungsweise der Summe der Individuen im Vergleich zu Experten? »Unlike the position that exists in the physical sciences, in economics and other disciplines that deal with essentially complex phenomena, the aspects of the events to be accounted for about which we can get quantitative data are necessarily limited and may not include the important ones«, Zitat aus der Nobelpreis-Rede von Hayek. Wir diskutieren dann die Frage, wie es mit gelenkten Prozessen im Gegensatz zu verteilt-entschiedenen Prozessen aussieht. »Aus einem gelenkten Prozess kann nichts Größeres entstehen, als der lenkende Geist voraussehen kann.« Das regelnde System ist ein Modell des Systems, das es zu regeln versucht – dies haben auch die Kybernetiker der 1960er Jahre erkannt. Wo steckt eigentlich das Wissen der Welt? In der Wissenschaft? Oder ist dies vielleicht nur ein kleiner Teil des Wissens, das für unsere Welt von so entscheidender Bedeutung ist? »Es ist viel einfacher, Macht als Wissen zu aggregieren«, Thomas Sowell. Was versteht dann Hayek unter dem Markt? Wie passt das in diese systemische Betrachtung der Welt? Sind Märkte gar etwas »Natürliches«? Aber überschätzen wir möglicherweise die Rolle von Regierungen ohnehin? Jedenfalls in einem positiven Sinne? »The role played by governments is greatly exaggerated in historical accounts because we necessarily know so much more about what organized government did than about what the spontaneous coordination of individual efforts accomplished.« Was ist nun die Rolle von Märkten und vor allem auch von Preisen? Preise sind, und das wird sehr häufig in der öffentlichen Diskussion übersehen, ein Kommunikationsmittel, das wesentliche Informationen vermittelt. Was bedeutet dies konkret? Können Märkte eine emanzipierende Funktion haben? Sind sie demokratisch? Ist die Demokratie hingegen die »Belohnung unlauterer Sonderinteressen«? Was sollen wir aber in realpolitischen Situationen machen, wo sich bestimmte (staatliche) Akteure nicht korrekt verhalten und Wirtschaft als Machtmittel einsetzen? »Wir sind noch an einem Punkt, wo der Wohlstand ausreicht, um diese Wucherungen (der überbordenden Regulierungen) zu ertragen, aber wo die Last zunehmend schwerer wird.« Jede planerische Top-down-Intervention hat Seiteneffekte, Seiteneffekte, die oftmals das Gegenteil des Erwünschten erreichen. Der Planer begibt sich auch immer in die Rolle einer Person, die behauptet, besser zu wissen als alle anderen, wie diese zu leben haben. Aber es gibt auch die andere Seite: »Dieser Wunsch nach Autorität ist leider vorhanden.« Haben wir die Perspektive verloren? So liest man heute von »Soziologen« etwa solche Aussagen: »Wir sprechen von Familienunternehmern – woanders nennt man sie Oligarchen«, Martyna Linartas. Wer hat aber in den vergangenen Jahrzehnten den Wohlstand in Deutschland geschaffen? »Man lernt ja früh, wie ein geplantes System funktioniert – nämlich die Schule.« Was wir weniger lernen, ist, was es bedeutet, in komplexen Systemen, also etwa in der Wirtschaft, zu agieren. Und damit sind wir wieder bei einer fundamentalen systemischen Frage: Wie verteilen wir Risiko in einer Gesellschaft? Was ist dabei die Rolle des Sozialstaates? Was passiert, wenn die Mehrheit der Menschen in einer Gesellschaft immer weniger Risiko selbst trägt, sondern dieses de facto delegiert? Entsteht damit in Wahrheit nicht nur eine Scheinsicherheit und ein systemisch viel größeres Risiko? Was hat es mit dem Survivorship Bias zu tun? Warum sollte man sich darüber bewusst sein, bevor man Unternehmer wie Bezos oder Musk beurteilt? »Man guckt viel zu wenig auf Ergebnisse – darum ist man jetzt auch so schockiert, was in Argentinien passiert. Man versucht, sich auf Ideen zu versteifen und in der Theorie Schlachten zu schlagen, aber das Entscheidende ist ja, ob Dinge funktionieren.« Verändert sich die Perspektive, wenn man längere Zeiträume des Erfolgs von Unternehmen betrachtet? Wer heute top ist, ist morgen wahrscheinlich nicht mehr relevant – jedenfalls in einer funktionierenden Marktwirtschaft. Kann man Märkte mit Naturgesetzen vergleichen, oder ist das zu weit hergeholt? Als Beispiel nenne ich die führende Reporterkamera Graflex (deren Name mir im Gespräch nicht eingefallen ist). Das Sterben von Unternehmen ist Teil einer gesunden Wirtschaft. Aber wie ist es zu interpretieren, wenn der Staat mit dem Geld aller Bürger Unternehmen vor dem Konkurs rettet – oft aus vermeintlich guten Gründen? Was ist der Zusammenhang zwischen dem Wikipedia-Projekt und Hayek? Zum Abschluss: Was sollte nun der Staat eigentlich leisten, und wie können wir dort wieder hinkommen? Um das Zitat von Nils Hesse aus der früheren Episode aufzugreifen: Brauchen wir einen ordoliberalen Unkrautstecher oder eher die Mileische Kettensäge? Welche Freiheitsbegriffe spielen dabei eine Rolle? »Das Recht des einen ist immer die Pflicht des Anderen.« Grundrechte galten in der Vergangenheit in der Regel als Abwehrrechte gegen den Staat; Verfassungen dienen dazu, die Rechte des Staates zu begrenzen – wo stehen wir hier in der heutigen Interpretation? Ist der Sozialstaat eher ein Asozialstaat? Hayek hat unzählige Bücher und Artikel verfasst, aber eine Kernaussage könnte man herauskristallisieren: Das Wissen um die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Jedes gesellschaftliche System muss eine Antwort auf diese Herausforderung haben. »Die verhängnisvolle Anmaßung ist eben die Anmaßung, mehr zu wissen als die Summe aller anderen.« Müssen wir in vielen europäischen Staaten erst so absteigen und über Jahrzehnte leiden wie die Argentinier, bis wirkungsvolle Reformen denkbar werden, oder schaffen wir es vorher umzusteuern? »Solange das Problem nicht verstanden wird, wird es weiter bergab gehen.« Mein neues Buch auf Amazon: Hexenmeister oder Zauberlehrling?: Die Wissensgesellschaft in der Krise Referenzen Andere Episoden Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 114: Liberty in Our Lifetime 2: Conversations with Lauren Razavi, Grant Romundt and Peter Young Episode 113: Liberty in Our Lifetime 1: Conversations with Massimo Mazzone, Vera Kichanova and Tatiana Butanka Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 108: Freie Privatstädte Teil 2, ein Gespräch mit Titus Gebel Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 89: The Myth of Left and Right, a Conversation with Prof. Hyrum Lewis Episode 80: Wissen, Expertise und Prognose, eine Reflexion Nickolas Emrich Nickolas Emrich in der Hayek Gesellschaft LinkedIn Nickolas Emrich, Gier nach Privilegien, Finanzbuch Verlag (2024) Fachliche Referenzen Drei ausgewählte Bücher von Friedrich Hayek: Friedrich Hayek, Nobelpreisrede, The Pretence of Knowledge (1974) Friedrich Hayek, Der Weg zur Knechtschaft (1944) Friedrich Hayek, The Fatal Conceit: The Errors of Socialsm (1988) Friedrich Hayek, The Use of Knowledge in Society, The American Economic Review, Vol. 35, No. 4. (Sep., 1945) Martyna Linartas, »Wir sprechen von Familienunternehmern – woanders nennt man sie Oligarchen«, Tagesspiegel (2025) Graflex Camera
https://home.hallocasa.com/ – HalloCasa – Die SEO-optimierte digitale Visitenkarte für ImmobilienmaklerFinden Sie weltweit ganz einfach Ihren Immobilienmakler: https://hallocasa.com/brokersIn dieser 223. Episode von HalloCasa sprechen wir mit Marcel Hug, CEO von SVIT Schweiz, über die Entwicklungen und Herausforderungen der Schweizer Immobilienwirtschaft. Wir decken Themen ab wie:00:01:10 – Einleitung und Vorstellung des SVITs00:10:10 – Das Gütesiegel des SVITs für Makler & Vergleich zu Franchise-Unternehmen00:16:10 – Erforderliche Aus- und Weiterbildung für das Gütesiegel00:22:10 – Marktliberalisierung vs geschützter Beruf der Maklerprofession00:27:10 – Maklerprovisionen in der Schweiz00:31:10 – Situation des Schweizer Immobilienmarktes00:33:10 – Baumassnahmen & Immobilienpreise in der Schweiz00:40:50 – Bezahlbarer Wohnraum & Mietpreisbremse00:45:50 – Regulierungen von Immobilienkäufen für Ausländer00:50:50 – Schweiz als Immobilienstandort im Vergleich zu Österreich & Deutschland00:53:50 – Zusammenfassung & SchlussworteMarcel gibt praxisnahe Einblicke in Maklerstandards, Aus- und Weiterbildung, Markttrends und politische Rahmenbedingungen in der Schweiz – ein Muss für Immobilienprofis, Investoren und Interessierte.Kontaktinformationen:https://www.linkedin.com/in/marcel-hug-128633182/https://www.svit.ch/de/verband/geschaeftsstelle-svit-schweiz
Thomas Dullien und Marco Herack besprechen die Notwendigkeiten, wegen denen die EU das nullte Regime befördern möchte.
Zu viele Paragrafen, Vorschriften und Antragsformulare. Ob im Bau- oder Arbeitswesen oder im Bereich der Digitalisierung - überall wird wegen zu viel Bürokratie geklagt - auch weil immer neue Vorschriften gefühlt mehr Arbeit machen. Unternehmen kritisieren, wie sehr sie die Bürokratie in Form von Regulierungen und Berichtspflichten belaste. Schon lange wird ein Bürokratieabbau gefordert, der in der Politik verhandelt wird. Doch was populär klingt bleibt oft vage in der Ausführung. Dazu kommt, dass der Begriff der Bürokratie oft unscharf und politisch aufgeladen verwendet wird. Wie also lässt sich unterscheiden, ob es sich bei einer Richtlinie oder Gesetz um unnötige Formalitäten oder wichtige soziale Standards handelt? Und ist die Bürokratie ein gesellschaftliches Hindernis oder hat sie gar das Potential unsere Demokratie zu retten? Darüber wollen wir heute sprechen mit der Arbeitsrechtlerin Julia Borggräfe, Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU), Lars Feld, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg, Michael Rudolph, dem Vorsitzenden des DGB Hessen-Thüringen und Sophie Donges, ARD-Korrespondentin in Schweden. Podcast-Tipp: SWR Kultur Forum Staatsdienst statt Wirtschaft - Sind Manager die besseren Politiker? Mehrere Minister der neuen schwarz-roten Regierung haben von der Wirtschaft in die Politik gewechselt. Statt eines Unternehmens werden Katharina Reiche, Karsten Wildberger, Wolfram Weimer oder Verena Hubertz jetzt jeweils ein Ministerium leiten. Kann das gutgehen? Sind Manager*innen ein „Glücksgriff“ für die neue Regierung, weil sie frischen Wind bringen und die geforderte „Wirtschaftswende“ mit Experten aus der Praxis leichter gelingen kann? Oder drohen Interessenskonflikte, wie der Verein Lobbbycontrol fürchtet? Und wie kommt ein politischer Neuling wie der Ex-Ceconomy-Chef Wildberger im politischen Alltag zurecht? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f0b1312a26b07829/
Zu viele Paragrafen, Vorschriften und Antragsformulare. Ob im Bau- oder Arbeitswesen oder im Bereich der Digitalisierung - überall wird wegen zu viel Bürokratie geklagt - auch weil immer neue Vorschriften gefühlt mehr Arbeit machen. Unternehmen kritisieren, wie sehr sie die Bürokratie in Form von Regulierungen und Berichtspflichten belaste. Schon lange wird ein Bürokratieabbau gefordert, der in der Politik verhandelt wird. Doch was populär klingt bleibt oft vage in der Ausführung. Dazu kommt, dass der Begriff der Bürokratie oft unscharf und politisch aufgeladen verwendet wird. Wie also lässt sich unterscheiden, ob es sich bei einer Richtlinie oder Gesetz um unnötige Formalitäten oder wichtige soziale Standards handelt? Und ist die Bürokratie ein gesellschaftliches Hindernis oder hat sie gar das Potential unsere Demokratie zu retten? Darüber wollen wir heute sprechen mit der Arbeitsrechtlerin Julia Borggräfe, Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU), Lars Feld, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg, Michael Rudolph, dem Vorsitzenden des DGB Hessen-Thüringen und Sophie Donges, ARD-Korrespondentin in Schweden. Podcast-Tipp: SWR Kultur Forum Staatsdienst statt Wirtschaft - Sind Manager die besseren Politiker? Mehrere Minister der neuen schwarz-roten Regierung haben von der Wirtschaft in die Politik gewechselt. Statt eines Unternehmens werden Katharina Reiche, Karsten Wildberger, Wolfram Weimer oder Verena Hubertz jetzt jeweils ein Ministerium leiten. Kann das gutgehen? Sind Manager*innen ein „Glücksgriff“ für die neue Regierung, weil sie frischen Wind bringen und die geforderte „Wirtschaftswende“ mit Experten aus der Praxis leichter gelingen kann? Oder drohen Interessenskonflikte, wie der Verein Lobbbycontrol fürchtet? Und wie kommt ein politischer Neuling wie der Ex-Ceconomy-Chef Wildberger im politischen Alltag zurecht? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f0b1312a26b07829/
In den 50 größten deutschen Städten ist Uber bereits aktiv, jedes Jahr sollen mindestens 20 weitere hinzukommen. Doch inzwischen bringt der Fahrdienstvermittler nicht nur Fahrgäste von A nach B, sondern liefert mit Uber Eats sogar Elektrogeräte von Mediamarkt und Co. zu Kund*innen nach Hause – angeblich innerhalb von 60 Minuten. Im OMR Podcast spricht Deutschlandchef Christoph Weigler über neue Geschäftsmodelle, Herausforderungen durch Regulierungen im deutschen Markt und darüber, wie er die Entwicklung vom Startup zum globalen Mobilitätsplayer mit 200 Milliarden Market Cap miterlebt hat.
Die US-Umweltbehörde EPA will die gesetzliche Grundlage für Regulierungen zugunsten des Klimaschutzes aufheben. Auf dieser Grundlage seien Bürger versteckt besteuert und der Wirtschaft geschadet worden. Kann das Vorhaben gelingen?
Der Tag in 2 Minuten – heute gesprochen von Ani Asvazadurian. Die heutigen Themen:
In dieser Episode sprechen wir mit Katrin Birr, der geschäftsführenden Gesellschafterin der Gebrüder Friedrich GmbH & Co. KG, einer Werft in Kiel. Katrin ist die vierte Generation in ihrer Familie, die in diesem Betrieb arbeitet, der sich seit seiner Gründung durch ihren Urgroßvater kontinuierlich weiterentwickelt hat. In der Folge erfahren wir von der aktuellen Lage der Werft, die sich besonders mit der Umrüstung und Wartung von öffentlichen Einsatzschiffen befasst. Durch den wachsenden Druck zur CO2-Neutralität in der Schifffahrt stehen hierbei viele Herausforderungen im Raum. Wir diskutieren die Trends in der Schifffahrt, insbesondere welche Herausforderungen und Chancen sich aus der Notwendigkeit ergeben, die Schiffe nachhaltiger zu gestalten. Katrin betont die Bedeutung der Regulierungen auf europäischer Ebene, die besagen, dass alles, was die Gewässer befahren kann, bis 2045 klimaneutral sein muss. Dies betrifft insbesondere die Wartungsintervalle und die Instandhaltungsstrategien, die herkömmlichen Hochseeschiffen Anwendung finden. Die Werft sieht sich in der komfortablen Position, aufgrund ihrer regionalen Ausrichtung und Spezialisierung, in einem weniger intensiven Wettbewerb von großen internationalen Neubauwerften. Besonders spannend wird das Gespräch, als Katrin erläutert, wie die Gebrüder Friedrich GmbH & Co. KG innovative Lösungen wie Foiling-Technologien für kleinere Passagierschiffe untersucht, um den Energieverbrauch zu minimieren. Im Rahmen der Diskussion über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Schifffahrt wird auch ein selbst entwickeltes Pumpfoil vorgestellt, das in der Werft entwickelt wurde. Katrin und ihr Team haben die Möglichkeit genutzt, aktuelle Technologien in den Bereichen Foiling und Elektroantriebe zu erforschen und testen. Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Wybke Gawor hat spät ihre Berufung gefunden - beim Wein und im besonderen in ihrem Weinladen. Sie liebt das Gespräch mit ihren Kunden, lässt sich auch mal neue Formate einfallen und denkt manchmal über die Unsinnigkeit von Regulierungen nach. Und der Dieter - der regt sich auf, aber richtig - und das Kunzilein versucht halt trotzdem, eine Frage zu stellen :) Der ganz normale St. Antony Wahnsinn - das schmeckt einfach gut!Wybke bei Instagram: https://www.instagram.com/wybke.gawor/?hl=dehttps://youtu.be/6kajW254B6Q Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Schweizerische Gewerbeverband steht vor einer schwierigen Entscheidung: Wie positionieren beim EU-Vertragspaket? Das Gewerbe ist gespalten. Befürworter befürchten mehr Regulierungen ohne die Verträge, Gegnerinnen sehen diese Gefahr mit den Verträgen. Urs Furrer ist Direktor des SGV. Wie findet die gespaltene Wirtschaft eine gemeinsame Haltung zu den EU-Vertragspaketen? Diese Aufgabe muss auch der Gewerbeverband bis Ende Oktober lösen, bis zum Ende der Vernehmlassungsfrist. Offene Fragen betreffen den Europäischen Gerichtshof, aber auch beim weniger beachteten neuen Abkommen zur Lebensmittelsicherheit sieht der SGV Knackpunkte. Eine Frage, die den Gewerbeverband auch innenpolitisch umtreibt: Wie umgehen mit drohenden Regulierungen? Auch dort sind die Haltungen betreffend der EU gespalten: Gegnerinnen befürchten eine Zunahme der Regulierungen durch die Verträge, Befürworter dasselbe durch fehlende Abkommen. Urs Furrer, Direktor des SGV, ist rundum gefordert: Er will höhere Lohnabgaben zur Finanzierung der AHV verhindern, er muss Lösungen suchen, um die US-Zollpolitik abzufedern. Und kurz vor den Sommerferien kann er der Idee von 8 Wochen Ferien für Lernende wenig abgewinnen. Urs Furrer ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Folge 4/4: Ein Eklat bringt Niveas Markenimage ins Wanken. Rassismus-Vorwürfe und umstrittene Inhaltsstoffe verstärken den Druck. Gleichzeitig verändern Nachhaltigkeit, neue Konsumgewohnheiten und globale Regulierungen die Spielregeln der Branche. Schafft es Nivea, sich neu zu erfinden, oder droht die Marke den Anschluss zu verlieren?Folge „Kampf der Unternehmen“ jetzt in deiner Podcast-App, um keine Folge zu verpassen.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Frist für die Zollverhandlungen mit den USA läuft. Je nachdem, welches Resultat entsteht, ist der Schaden für die hiesige Wirtschaft immens. Laut IWP-Schweiz-Ökonom Martin Mosler kann eine Harmonisierung der einzelnen Regulierungen die negativen Zolleffekte aber beträchtlich dämpfen. SMI +1.0%
Vier der sieben grössten Goldraffinerien der Welt befinden sich in der Schweiz. Die gesetzlichen Regulierungen jedoch sind schwach. Wie sauber ist das Gold aus der Schweiz? Goldabbau geht oft mit Umweltzerstörung und Menschrechtsverletzungen einher. Was tut die Branche, damit kein «schmutziges» Gold in der Schweiz landet? Welche Konsequenzen hat das Geschäft für die Abbauländer und was könnte die Schweiz tun, um die Bedingungen zu verbessern? Die Schweiz ist die internationale Drehscheibe für Gold. Nirgendwo sonst auf der Welt wird so viel des Edelmetalls verarbeitet wie im Alpenland. Schweizer Raffinerien schmelzen zwischen einem Drittel und der Hälfte allen weltweit verarbeiteten Goldes. Ist es einmal geschmolzen, kann niemand mehr nachvollziehen, woher es ursprünglich kam – eine Tatsache, die grosse Herausforderungen und Verantwortung mit sich bringt. Im Jahr 2023 schickte die UNO einen Brief an den Schweizer Staat. Der Vorwurf lautete, die Schweizer Gesetze seien zu lasch und die Schweiz könnte ein Einfallstor für Gold sein, hinter dem Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit, Quecksilbervergiftungen, Umweltzerstörung oder die Finanzierung illegaler Gruppierungen stehen. Branche und Regierung beteuern jedoch, es gäbe grosse Bemühungen, die Lieferketten transparent zu machen. In diesem Film geht Regisseur Dave Leins der Frage nach, wie gut rückverfolgbar das Gold ist, das in der Schweiz verarbeitet wird. Ist es tatsächlich möglich, die Lieferketten komplett zu überwachen? Und wenn ja, wie? Er besucht Schweizer Goldraffinerien, lässt sich erklären, welche Massnahmen ergriffen werden und wie diese funktionieren. Er spricht ausserdem mit dem UNO-Sonderberichterstatter für Giftstoffe und Menschenrechte, Marcos Orellana, dem Antikorruptionsexperten und Autoren des Buches «Goldwäsche» Marc Pieth, mit Christoph Wild, dem Chef des Branchenverbands und der NGO Swissaid, die schon lange dafür kämpft, die Bedingungen im Goldabbau zu verbessern. Um einen Eindruck davon zu bekommen, auf welch verschiedenen Wegen Gold gewonnen wird, reist der Filmemacher nach Ghana, dem grössten Goldproduzenten Afrikas. Er besucht eine grosse industrielle Mine und eine kleine illegale. Er möchte im Land selbst herausfinden, wo die Herausforderungen bei der Rückverfolgung der Lieferketten liegen, und was unternommen wird, um Verbesserungen zu erreichen. Gibt es einen Weg für das Abbauland, die verheerenden Folgen abzumildern? Der Film ist eine ergebnisoffene und persönlich geführte Reportage in der Schweiz und in Ghana, der mit eindrücklichen Bildern aus der Goldproduktion beider Länder einem höchst relevanten Thema nachspürt, umso mehr, als der Goldpreis doch gerade wieder von Rekordhoch zu Rekordhoch jagt.
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
Regulierungen, ESG-Ratings, nachhaltige Finanzierungen – Nachhaltigkeit verändert das Controlling grundlegend. Doch wie werden aus Vorgaben messbare Steuerungsgrößen? Welche Rolle spielen moderne Software-Tools? Und wie kann Controlling helfen, Nachhaltigkeit nicht nur zu berichten, sondern aktiv zu gestalten? Im zweiten Teil meines Gespräches mit Prof. Dr. Christoph Eisl und Prof. DI Peter Hofer gibt es weitere Impulse aus dem soeben im Linde-Verlag erschienenen Handbuch Nachhaltigkeitscontrolling und -reporting – mit spannenden Einblicken für Controller und IT-Profis. Das Handbuch können Sie hier erwerben: https://shop.lindeverlag.at/buch/handbuch-nachhaltigkeitscontrolling-und-reporting-kombi-printunddigital-20338?page_id=1 Hier geht es zum Podcast "Nachhaltigkeit bei Löffler - CFO Johannes Huber-Reiter im Interview": https://www.atvisio.de/blog/nachhaltigkeit-als-element-der-strategischen-positionierung-bei-loeffler/
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr – Regulierungen, ESG-Ratings und Finanzierungsanforderungen machen sie zu einem strategischen Faktor für Unternehmen. Doch wie lassen sich Nachhaltigkeitsziele messbar steuern und in die Unternehmensplanung integrieren? Im aktuellen Performance Manager Podcast spreche ich mit Prof. Dr. Christoph Eisl und Prof. DI Peter Hofer über das soeben im Linde-Verlag erschienenen Handbuch Nachhaltigkeitscontrolling und -reporting über zentrale Herausforderungen, Kennzahlen, Software-Tools und Praxisbeispiele. Ein Muss für alle Controller und IT-Profis, die Nachhaltigkeit nicht nur als Pflicht, sondern als Wettbewerbsvorteil verstehen! Hier können Sie das Handbuch erwerben: https://shop.lindeverlag.at/buch/handbuch-nachhaltigkeitscontrolling-und-reporting-kombi-printunddigital-20338?page_id=1
Vor 50 Jahren fuhr Wissenschaftlern der Schreck in die Knochen: Plötzlich konnten sie Erbgut nicht nur untersuchen, sondern manipulieren. Sie setzten sich zusammen, und legten fest, was sich sich erlauben wollten und was nicht. Das Gleiche ist heute nötig, für die Genschere CRISPR und für KI. Es ist 50 Jahre her, dass Wissenschaftler fanden: Was wir mit dem Erbgut tun können, geht so weit, dass wir uns Grenzen setzen müssen. Einige ergriffen die Initiative und trommelten im kalifornischen Asilomar die zusammen, die sich wirklich gut auskannten, und gemeinsam beschlossen sie, Regeln für sich selbst. Diese Regeln wurden zum Vorbild für Gesetze, die in vielen Ländern der Welt die Gentechnik einhegten. Cathrin Caprez Inzwischen hat die Genschere CRISPR die Bühne betreten, und macht nicht nur neue Gentherapien möglich, sondern Eingriffe am Embryo denkbar. Auch hier sagen Wissenschaftler: Moment! So weit wollen wir nicht gehen! Und legen fest: Eingriffe am Embryo wollen wir nicht, wir sind noch nicht so weit. Katrin Zöfel Seit im November 2022 ChatGPT veröffentlicht wurde, löst KI sehr viel mehr Emotionen aus als davor. Auch Wissenschaftler sind sich arg uneinig, die einen feiern sie, die andern fürchten sie. Und Staaten versuchen sich an ersten Regulierungen.
Der Direktor des Gewerbeverbandes, Urs Furrer, ist gefordert: Zölle der USA oder in der Folge der EU drohen. Will das Gewerbe das Verhandlungspaket des Bundesrates mit der EU unterstützen? Die Verhandlungen mit den Sozialpartnern zum Lohnschutz sind abgeschlossen, für den SGV gibt es rote Linien. Die Zölle gegen die EU hat der US-Präsident Donald Trump erst angekündigt. Bereits diese Unsicherheit schadet den KMU. Aufträge werden verschoben, die Kundschaft wartet ab. Urs Furrer ist seit knapp einem Jahr Direktor des Gewerbeverbands, des grössten Schweizer Wirtschaftsverbands. Er hat an den Verhandlungen mit den Sozialpartnern zum Lohnschutz teilgenommen und vertritt die Position des SGV zwischen Arbeitgebern und den Gewerkschaften, verteidigt die roten Linien des SGV. Stimmt das Gewerbe dem ausgehandelten Vertragspaket des Bundes mit der EU zu? Die grosse Forderung des SGV ist der Abbau an Regulierungen. Erhält er nun Support aus den USA und auch der EU, welche am sogenannten Green Deal Veränderungen vornehmen will, und die Bestimmungen lockern? Wie wichtig ist Furrer die nachhaltige Energieproduktion und weswegen spricht sich der Verband für die Aufhebung des AKW-Bauverbots aus, wenn doch viele KMU von den erneuerbaren Energien profitieren? Urs Furrer ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Bei der technischen und gesellschaftlichen Revolution im Bereich künstliche Intelligenz führen die USA und China. Hat Europa im Wettlauf von Wissenschaft und Wirtschaft trotz Regulierungen in einem Markt, den die USA entfesseln wollen, eine Chance? Garvert, Jan www.deutschlandfunkkultur.de, Wortwechsel
Die Schweizer Wirtschaft steht vor grossen Herausforderungen: Angedrohte Zölle der USA, ein neues Verhandlungspaket mit der EU, die neuen Too-big-to-fail-Regeln für die UBS. Economiesuisse-Präsidentin Monika Rühl fordert Wettbewerbsfähigkeit und setzt auf die Zusammenarbeit mit Europa. Angedrohte Zölle und Steuersenkungen in den USA fordern die Weltwirtschaft heraus. Die Schweizer Grosskonzerne wie Nestlé, Novartis oder Roche könnten davon betroffen sein, aber auch Zulieferer für die Autoindustrie. Welche Entwicklung sieht der Dachverband der Wirtschaft Economiesuisse. Gibt es nebst den Risiken auch Chancen für die Schweiz? Die Direktorin Monika Rühl plädiert auf Zusammenarbeit mit der EU. Der bilaterale Weg sei massgeschneidert für die Schweiz, der bilaterale Weg sei der Schweizer Weg. Wie will sie die gesamte Wirtschaft von den ausgehandelten Verträgen überzeugen, wie eine Mehrheit in der Bevölkerung? Politisch stehen auch Diskussionen rund um die Grossbank UBS an. Sie hat das letzte Jahr Milliardengewinne verbuchen können. Economiesuisse warnt vor neuen Regulierungen. Wie kann verhindert werden, dass die Bank im Krisenfall zu einem Risiko wird? Monika Rühl ist seit gut zehn Jahren Direktorin des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse und Gast im Tagesgespräch.
Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis stellt in dieser Folge seinen Vorschlag für einen europäischen Verteidigungsfonds vor. Er schlägt ein Modell mit 100 Milliarden Euro nach dem Vorbild des europäischen Fonds vor, der während der Corona-Pandemie geschaffen wurde – die „Recovery and Resilience Facility“. Mit gemeinsamen europäischen Krediten könnten nationale Verteidigungsbudgets ergänzt werden.Im Gespräch mit Michael Bröcker betonte Mitsotakis auch die Bedeutung von Wettbewerbsfähigkeit und weniger Bürokratie in Europa. Die Reduktion von Regulierungen sowie Investitionen in Stromnetze und Energiemärkte seien essenziell, um wirtschaftlich gegenüber den USA und China bestehen zu können.Er beschreibt Griechenlands wirtschaftliche Erfolge:„Wir haben die Steuern gesenkt, ohne unsere Haushaltslage zu gefährden. Wir haben dereguliert, den Staat digitalisiert, und das hat zu einem Wachstum geführt, das deutlich über dem Durchschnitt der Eurozone liegt, während wir gleichzeitig in der Lage waren, die Primärüberschüsse zu reduzieren und unsere Schulden abzubauen.“Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/registrierung.Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Trotz des attraktiven Börsenumfelds gab es 2024 weltweit rund 10 Prozent weniger Börsengänge als im Vorjahr. Dies liegt vor allem an China: Stärkere Regulierungen führten dazu, dass weniger Unternehmen Kapital an der chinesischen Börse aufgenommen haben, sagt Tobias Meyer von EY Schweiz. SMI: +0.2%
Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach dem Absturz eines aserbaidschanischen Flugzeugs mit 38 Todesopfern mit Aserbaidschans Präsident telefoniert und sich entschuldigt. Von einem möglichen Abschuss durch Russlands Flugabwehr sprach er indes nicht. Alle Themen: (00:00) Intro & Schlagzeilen (01:31) Nach Flugzeugabsturz: Putin spricht mit Aserbaidschans Präsident (03:02) Nachrichtenübersicht (07:45) Teilweise Einigung bei Vergütung von Notfallbehandlungen (12:06) Wie Startups von Regulierungen in der Schifffahrt profitieren (16:56) Amokdrohungen an Schulen: viel Unsicherheit und enormer Aufwand (21:59) In Italien läuft die letzte «Ape» vom Band (25:35) Digital bezahlen: In Indien auch für Kleinstbeträge normal
In dieser Episode von Influence by Design dreht sich alles um Werbekennzeichnung. Was eigentlich so einfach klingt - sagen wir, ein Inlfuencer postet über ein Produkt und wird bezahlt dafür dann muß er das auch kennzeichnen, kann durchaus seine Tücken haben. Da gibt es keine besseren als Sonja Backhaus von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt und Nathalie Schaller von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, die über die Herausforderungen und Regelungen im Influencer-Marketing, insbesondere die Bedeutung der Werbekennzeichnung sprechen können. Die beiden Expertinnen erklären das Grundprinzip: Influencer dürfen gerne Geld verdienen, aber sie müssen deutlich machen, wann es sich um Werbung handelt. Wir beleuchten die klaren Richtlinien und überraschenden Grauzonen – von gesponserten Beiträgen bis hin zur Eigenwerbung – und zeigen, warum Überkennzeichnung unter deutschem Recht sogar irreführend sein kann. Hier sind die Takeaways:Werbung muss klar gekennzeichnet werden, um Transparenz zu gewährleisten.Die Kennzeichnung schützt Verbraucher vor Irreführung.Eigenwerbung ist nicht immer kennzeichnungspflichtig.Product Placements unterliegen ebenfalls Kennzeichnungspflichten.Aufklärung ist wichtiger als Bestrafung im Influencer-Marketing.Die Regelungen in Deutschland sind strenger als in vielen anderen Ländern.Die Zusammenarbeit zwischen Ländern ist wichtig für einheitliche Regelungen.Die Landesmedienanstalten stehen Influencern beratend zur Seite.Wir thematisueren zusätzlich die Komplexität der Kennzeichnung bei Eigenwerbung - ein weiterer Aspekt im Influencer Marketing, der gar nicht so selten vorkommt, sowie die Rolle von Aufklärung und Monitoring durch die Landesmedienanstalten.Und natürlich, wie soll es anders sein gehen wir auch noch auf zukünftige Herausforderungen durch KI und internationale Regulierungen ein.Der Podcast Influence By Design Podcast wird durch exklusives Sponsoring durch Tagger by Sproutsocial unterstützt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Wahlsieg von Donald Trump stellt die Weichen für eine veränderte Wirtschaftspolitik, die Gewinner und Verlierer unter den Unternehmen hervorbringt. Während einige Branchen von seinen Plänen zur Stärkung der heimischen Wirtschaft profitieren, könnten andere durch neue Handelshemmnisse und Regulierungen beeinträchtigt werden. Was Anleger nun wissen sollten.
“Sicherheitshalber” ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 88 sprechen Thomas Wiegold, Ulrike Franke, Frank Sauer und Carlo Masala über die “axis of upheaval” (und BRICS), also Staaten, die die aktuelle Weltordnung offen herausfordern. In diesem Zusammenhang erörtern die vier auch, wie der russische Krieg gegen die Ukraine sich - vielleicht, vielleicht auch nicht? - in diese Überlegungen zu Weltordnungskonflikten einfügt. Im zweiten Teil geht es um die private Finanzierung von Rüstungsgütern und die Frage, ob die bestehenden Regulierungen in der EU im Lichte der düsteren Sicherheitslage womöglich überdacht werden müssen. Abschließend wie immer der “Sicherheitshinweis”, der kurze Fingerzeig auf aktuelle, sicherheitspolitisch einschlägige Themen und Entwicklungen - diesmal mit einer allzu realistischen Katastrophenübung in Berlin, einem neuen Vertrag zwischen Großbritannien und Deutschland, schrumpfenden britischen Landstreitkräften und einer wieder aufwachsenden russischen Armee. “Axis of upheaval” und Weltordnung: 00:02:37 Privatkapital für Rüstung: 00:53:12 Fazit: 01:13:50 Sicherheitshinweise: 01:14:50 Web: https://sicherheitspod.de/ Shop: https://sicherheitshalbershop.myspreadshop.de/ Patreon: https://www.patreon.com/sicherheitspod Komplette Shownotes unter: https://sicherheitspod.de/2024/11/05/folge-88-axis-of-upheaval-ukraine-sind-wir-schon-im-weltordnungskonflikt-privatkapital-fur-rustung/
Heute haben wir eine ganz besondere Ausgabe für euch. Unsere geschätzten Hosts begrüßen Marc Thamm, Versicherungsmanager bei Hiscox, zu einem tiefgründigen Gespräch über die Risiken und Regulierungen rund um Künstliche Intelligenz (KI) in der IT-Branche.Wir werden diskutieren, wie die europäische Gesetzgebung sicherstellen will, dass KI-Technologien sicher und ethisch eingesetzt werden, und welche Rolle Versicherungen dabei spielen. Marc Thamm teilt wertvolle Einblicke und berichtet von typischen Schadensszenarien sowie den präventiven Maßnahmen, die Hiscox ergreift, um ihre Kunden zu schützen. Außerdem erfahrt ihr, warum der Bedarf an speziellen Versicherungsprodukten für KI so groß ist und welche zukünftigen Entwicklungen die Versicherungsbranche erwartet.Freut euch auf interessante Diskussionen über die Herausforderungen und Chancen, die KI der Versicherungsindustrie bietet!Schreibt uns gerne eine Nachricht!Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.Unsere Website: https://www.insurancemondaypodcast.de/Du möchtest Gast beim Insurance Monday Podcast sein? Schreibe uns unter info@insurancemondaypodcast.de und wir melden uns umgehend bei Dir.Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!