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Die Welt besteht noch zu einem Drittel aus Wald. In den letzten einhundert Jahren haben wir eine Fläche Wald, die zwei Mal so groß wie Australien ist, verloren. Dabei ist der Wald der Ort, wo wir Schatten und Erholung finden und gleichzeitig ist er die Klimaanlage der Erde. Jeder verlorene Baum bedeutet, dass sich der Klimawandel beschleunigt. In Europa wird deshalb längst aufgeforstet. In Deutschland diskutiert man, wie der Wald von morgen aussehen sollte. Das Bundeslandwirtschaftsministerium empfiehlt die so genannte “assistierte Migration”. Sie wirft aber die Frage auf, welche neuen Baumarten unsere Wälder retten können oder ob sie auch neue Risiken mit sich bringen. Darüber spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Biologen Pierre L. Ibisch, Christoph von Eisenhart Rothe von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Hessen und dem Philosophen und Waldkauz Ulrich Holbein. Außerdem stellen uns der Geoinformatiker Fabian Faßnacht und die Ökologin Deike Lüdtke zwei Forschungsprojekte vor, die den Wald retten könnten. Podcast-Tipp: Peter Wohlleben - Der mit dem Wald spricht Förster und Autor Peter Wohlleben ist der Mann, der mit dem Wald spricht. Er kennt die Geheimnisse dieses faszinierenden Orts - und in diesem Podcast verrät er Woche für Woche ein neues. https://www.ardsounds.de/sendung/peter-wohlleben-der-mit-dem-wald-spricht/urn:ard:show:69e41855f55650ed/
Der Wald soll vieles gleichzeitig leisten: Kohlenstoff speichern, Schutz vor Naturgefahren bieten, Rohstoffe liefern und die Energiewende unterstützen. Aktuell setzen ihm aber Trockenheit, Borkenkäfer und Waldbrände zunehmend zu. Kann dieser Spagat gelingen? Zu Gast im G'SCHEITHOLZ! Podcast Studio ist Dr. Silvio Schüler vom Bundesforschungszentrum für Wald. Er erforscht, wie sich unsere Wälder an den Klimawandel anpassen können und welche Baumarten künftig Bestand haben werden.Außerdem haben wir den Waldbesitzer Mag. Matthias Granitzer eingeladen. Er kennt die Herausforderungen aus erster Hand und vertritt als Obmann des österreichischen Waldverbandes die Interessen der heimischen Waldbesitzer.In der Diskussion erfahren Sie, wie die Wälder der Zukunft aussehen könnten und welche Rolle sie für Klimaschutz und Energiewende spielen werden.GästeDr. Silvio Schüler, Leiter des Instituts für Waldwachstum, Waldbau und Genetik am Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) Mag. Matthias Granitzer, Obmann des Kärntner und österreichischen WaldverbandesModerationMag. Andreas Jäger
Trotz eines erneut heißen und trockenen Jahres hat sich der Zustand der deutschen Wälder 2025 insgesamt nicht weiter verschlechtert. Die neue Waldzustandserhebung zeigt bei einzelnen Baumarten sogar leichte Verbesserungen. Gleichzeitig bleiben viele Wälder durch Klimawandel, Dürre und frühere Hitzesommer stark belastet. Isabell Karras berichtet
Wie schmeckt ein Buchenblatt und wie genau riecht eigentlich Erde? Wie fühlt sich Rinde an und wie erkenne ich daran die unterschiedlichen Baumarten? Bei einer Wald-Erlebnis-Expedition heißt es, sich mit allen Sinnen auf die Natur einzulassen. Von Ulrike Modrow.
Die Speisemorcheln sind da und mit ihnen auch das Morchelfieber! Die Suche nach Speisemorcheln gilt als die Königsdisziplin und das nicht ohne Grunde, denn der Zeitraum in denen sie wachsen ist begrenzt, abhängig von der Witterung ca. 3-4 Wochen. Und selbst wenn man zur richtigen Zeit unterwegs ist, garantiert das nicht, dass man auch welche findet, denn Speisemorcheln wachsen nicht überall, sie bevorzugen kalkhaltige Böden und bestimmte Baumarten sollten in der Nähe sein, z.B. Esche, Ulme oder Apfelbäume. Aber die Speisemorchel ist auch eine Diva, selbst der schönste Auwald garantiert nicht, dass dort auch welche wachsen. Man muss viel laufen und eine Menge Zeit investieren und meistens, wenn man schon gar nicht mehr damit rechnet, stehen sie vor einem und als wenn nichts gewesen wäre fallen die Strapazen von einem ab, die Glückshormone schießen durch den Körper und man ist diesem sonderbaren, magischen Pilz sofort verfallen. Morchelfieber kickt anders.
Weil noch nicht klar sei, wie der Klimawandel das Klima konkret verändere, müssten Wälder vielseitig aufgestellt sein, sagt Michael Hundt, Leiter der Kölner Forstverwaltung. Aktuell versuche man, Wälder mit klimaresilienten Bäumen aufzubauen. Von WDR 5.
In dieser Folge spricht Dominik mit Edgar von Wald und Holz NRW über Forestry. Sie vergleichen das Spiel mit der Realität und gehen darüber hinaus, was Waldwirtschaft ist und was die Schwierigkeiten sind. 00:00:28 Brettspielwochenende 26.2.-1.3. in Arnsberg 00:01:00 Vorstellung Edgar und Thema der Folge 00:02:10 grober Überblick zu Forestry 00:03:22 Unterschied zwischen Förster, Waldarbeiter, Besitzer, Jäger 00:06:55 Erklärung Harvester 00:11:03 Nachhaltigkeit heute vs. früher 00:12:49 Spiel und Realtität: ein paar Vergleiche 00:29:23 "neue" Baumarten für unsere Wälder 00:32:53 Monokulturen und ihre Entstehung 00:37:19 Holzverarbeitung 00:42:24 die Zukunft des Waldes Wenn dir die Folge gefallen hat, würde ich mich über eine Bewertung auf Apple Podcast, Spotify oder einem Podcatcher deiner Wahl freuen. Das hilft mir ungemein um meinen neuen Podcast bekannter zu machen. Feedback kannst du geben: auf Discord Instagram auf unserem Blog Dominik auf Mastodon @D0ELLNER@brettspiel.space und BlueSky d0ellner.bsky.social per email an: brettspielgalaxie.podcast@gmail.com Die Musik ist von Music Unlimited
Forschende der Eberswalder Hochschule für Nachhaltige Entwicklung testen jetzt in einem deutschlandweit angelegten Zukunftsprojekt klimarobuste Baumarten für den Acker. Von Maren Schibilsky
Diesmal hat Peter wieder spannende Updates für euch – zum umstrittenen Regenwald-Fonds "Tropical Forest Investment Fund" (TFIF), zu einer argentinischen Studie über exotische vs. heimische Baumarten und zu alarmierenden Erkenntnissen über Mikroplastik-Vorkommen in Wäldern. Außerdem geht es um Schadholz und geplante Gesetzesmaßnahmen gegen den Wolf. Das und mehr hört ihr in dieser Folge. +++Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald+++"Plastiksenke im Wald: Wenn Wälder zu Mikroplastik-Speichern werden" (taz-Artikel vom 07.11.2025): https://taz.de/Plastiksenke-im-Wald/!6123140/ // "Forschung widerlegt Vorteile exotischer Baumarten im Waldbau" (Mitteilung zur Studie der Universität Bayreuth vom 25.08.2025): https://idw-online.de/de/news857084 // Kontakt des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat: https://www.bmleh.de/DE/serviceseiten/kontakt/kontakt_node.html +++Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.de+++Wenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.de +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald +++ Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.de +++ Wenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Der Bauingenieur Georg Hochreiner spricht im dritten Teil der Serie über die unterschiedlichen Baumarten und ihre Verwendung. Gestaltung: Maria Harmer- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17.12.2025.
Seit 50 Jahren macht der Kanton Zug regelmässig eine Bestandesaufnahme seiner Wälder. Nun liegt die neuste Inventur vor. Sie zeigt: Es gibt mehr verschiedene Baumarten als früher. Damit der Wald besser mit dem Klimawandel umgehen kann, braucht es aber noch mehr Laubbäume. Weiter in der Sendung: · Im Kanton Luzern läuft die Standortsuche für ein Erdbeobachtungszentrum, das die Jörg G. Bucherer Stiftung finanziert. · Die Eheschliessung eines Luzerners mit einer Frau aus Bangladesch via Telefon ist in der Schweiz ungültig. · Eine neue Solaranlage auf der Rontalbrücke in der Luzerner Gemeinde Buchrain liefert Strom für rund 60 Haushalte.e.
Buche, Eiche und Fichte – Das sind nur drei von vielen Baumarten, die es in unseren deutschen Wäldern gibt. Der Wald ist ein Erholungsort für Menschen, wichtig für unsere Umwelt und ein Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Wie wir unsere Wälder vor Gefahren
Europas Wälder brennen und auch vor deutschen Wäldern machen die Feuer nicht halt. Doch warum kommt es in den letzten Jahren vermehrt zu großflächigen Waldbränden? Gemeinsam mit WWF-Experte Albert Wotke tauchen wir ein in die deutschen Wälder, die zunehmend unter den Folgen der Klimakrise und der Misswirtschaft leidet. Er beleuchtet die komplexen Ursachen von Waldbränden, von Trockenheit und Hitzewellen bis hin zu anfälligen Monokulturen und Schädlingsbefall. Albert Wotke zeigt auf, welche Möglichkeiten zur Rettung unserer Wälder bestehen. Erfahre mehr über nachhaltige Forstwirtschaft und die Bedeutung heimischer, widerstandsfähiger Baumarten. Wir besprechen konkrete Strategien, wie wir die Wälder in Deutschland schützen und widerstandsfähiger gegen künftige Katastrophen machen können. Abonniere Living Planet – Der WWF Podcast, um keine Folge zu verpassen und dich aktiv am Schutz der Natur zu beteiligen. Erfahre, wie du persönlich zum Natur-und Artenschutz beitragen kannst und warum jeder Beitrag zählt. Moderation und Redaktion: Eileen Wegner
In Mitteldeutschland haben auch in diesem Sommer wieder Wälder in Flammen gestanden. Gesunde Böden, die richtigen Baumarten und aufmerksame Jäger können allerdings helfen, die Gefahr vor Bränden zu verringern.
Brauchen wir mehr Ausländer im Wald, Frau Lapin?DI Dr. Katharina Lapin, Leiterin des Fachinstituts für Waldbiodiversität und Naturschutz am Bundesforschungszentrum für Wald, gibt interessante Einblicke, wie der Forschungsstand zu neuen Baumarten angesichts des dramatischen Klimawandels ist. Es geht um viel, denn fast die Hälfte Österreichs ist mit Wald bedeckt – ein unverzichtbarer Lebensraum, der Erholung bietet, Energie liefert und den Alpenraum vor Naturgefahren schützt. Doch der Klimawandel stellt den Wald vor immer größere Herausforderungen. Hitze, Trockenheit und Schädlinge wie der Borkenkäfer hinterlassen deutliche Spuren, und einfache Lösungen gibt es nicht.Wie reagieren verschiedene Baumarten auf den Klimawandel? Können außereuropäische Arten eine mögliche Antwort sein? Und welche Auswirkungen hat das „Außer Nutzung stellen“ von Wäldern im Rahmen der EU-Waldstrategie 2030? Mit diesen und vielen weiteren Fragen befasst sich die Waldforscherin Katharina Lapin schon seit vielen Jahren. Sie zeigt, warum Forschung entscheidend ist, um den Wald auf die Zukunft vorzubereiten, und wie komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse dabei helfen können, nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Landschaftsökologin Anneli Palo spricht über eine alte Kulturlandschaft im Baltikum. Im ersten Teil der Serie geht es um bunt gemischte Baumarten in flachen Regionen. Gestaltung: Lothar Bodingbauer- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17.3.2025
Die Highlights aus unserem G‘SCHEITHOLZ-Podcast. Folge #9: Die Klimakrise setzt den heimischen Wäldern stark zu. Besonders große Fichtenwälder, wie sie in Österreich häufig vorkommen, kämpfen mit den neuen Bedingungen wie Hitze und Trockenheit. Die Zeit für eine natürliche Anpassung fehlt den Wäldern jedoch. Daher ist es notwendig, dass der Mensch aktiv eingreift, anstatt den Wald sich selbst zu überlassen. Um den Wald auf diese Herausforderungen vorzubereiten, sind eine intensivere Bewirtschaftung und die Einführung neuer Baumarten erforderlich. Wie dieser Prozess gestaltet werden kann, erklärt Martin Höbarth, Leiter der Abteilung Forst- und Holzwirtschaft, Energie in der Landwirtschaftskammer Österreich.
Eine Wanderung durchs Arboretum Burgholz in Wuppertal ist ein Streifzug durch die Wälder der Welt. Mehr als hundert Baumarten aus allen Erdteilen wachsen hier. Von Corina Wegler.
Späte Fröste zerstörten in Mitteldeutschland große Teile der Obst- und Baumfrucht-Ernte. Für die Aufforstung fehlen nun Eicheln und Bucheckern. Die Forstwirtschaft kämpft mit erhöhten Kosten und bürokratischen Hürden.
Nachdem Peter schon öfter über Buchen gesprochen hat, geht es heute mal ausführlich um Eichen. Die sind aus mehreren Gründen beeindruckend: Ob wegen ihrer Robustheit gegen Frost und Trockenheit, der optimalen Formung ihrer Eicheln oder ihrer Rolle als "Wachstumshelfer" – denn anders als andere Bäume können sie Wasser aus tiefen Bodenregionen hochpumpen und andere Baumarten damit untersützen. Was Eichen noch so können, erfahrt ihr in dieser Folge.+++Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald +++Peter zu Gast im "Weltwach"-Podcast: https://weltwach.de/ww374-peter-wohlleben/+++Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.deWenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.de +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Buche, Fichte und andere einheimische Baumarten sind in Gefahr. Aufgrund des Klimawandels wird es immer wärmer und trockener. Fachleute gehen davon aus, dass etwa für die Buche bis zum Ende des Jahrhunderts in der Schweiz kaum mehr geeignete Bedingungen herrschen. Wie können wir die Wälder retten? Am Dienstag hat der Ständerat entschieden, für die Jahre 2025-28 insgesamt 521 Millionen Franken für die Anpassung der Schweizer Wälder an den Klimawandel zu sprechen. Die Vorlage geht nun zurück in den Nationalrat, der weniger Geld dafür ausgeben will. Klar ist: Es braucht Massnahmen, damit der Wald auch in Zukunft seine wichtigen Funktionen erbringen kann. Den Wald sich selber zu überlassen, was sich bisher bewährt hat, taugt als alleinige Lösung nicht mehr. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Arthur Gessler, ETH-Professor und Gruppenleiter Ökosystemökologie an der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL - Frank Krumm, Forstwissenschaftler an der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
In den Städten gibt es wesentlich mehr Baumarten als im Wald. So können sich Schädlinge besser ausbreiten. Dies zeigt eine neue Studie des WSL. Die Städte Zürich und Winterthur sehen aber keinen Handlungsbedarf. Weitere Themen: * Ammoniak-Unfall in Pfäffikon * Kanton Zürich setzt in Kloten wieder Fadenwürmer gegen Japankäfer ein * Dem Zurich Film Festival fehlen noch freiwillige Helferinnen und Helfer * Zwischen Schlieren und Altstetten wurde ein Gleisarbeiter tödlich verletzt * Abstimmungsvorschau zur CO2-Vorlage in der Stadt Zürich Weitere Themen: - Schaffhausen baggert die Schifffahrtsrinne im Rhein aus
Ein Jahr nach dem verheerenden Waldbrand in Bitsch VS bietet sich die Chance zur natürlichen Erneuerung des Waldes. Doch die erwünschte Anpassung an das wärmere Klima ist gefährdet durch Wildtiere, die junge Bäume wegfressen und verbeissen. Im Juli 2023 wütete ein verheerender Waldbrand bei Bitsch im Wallis. Die Ursache wurde kürzlich geklärt: Unbekannte hatten im unteren Teil des Brandgebiets auf eine Stromleitung geschossen. Die Folge: Auf einer Fläche von rund 100 Hektaren wurden Tausende von Bäumen zerstört, in einem Wald, der auch ein Schutz ist gegen Murgänge, Lawinen und Steinschlag. Ein Jahr nach der Katastrophe ist «Einstein» mit Förster Peter Aschilier und Waldforscher Thomas Wohlgemuth im Brandgebiet unterwegs. Wie rasch kommt neuer Wald auf? Und: Welche Chancen bietet ein solcher Neustart? Problem Wildverbiss Während erste Pflanzen wie das Wald-Weidenröschen den Boden zurückerobern, kämpfen junge Bäume ums Überleben – und das nicht nur gegen die Folgen des Brandes. In der betroffenen Region ist der Wildverbiss schon länger ein Problem: Hirsche, Rehe und Gämsen fressen an jungen Bäumen und gefährden die Erneuerung des Waldes. Bleibt eine Lücke? Bleiben Teile des Brandgebietes von BitschVS für die nächsten Jahrzehnte eine offene Fläche, auf der kein Wald aufkommt? Ein Augenschein im schweizerischen Nationalpark, wo seit einem Brand vor 73 Jahren eine Lücke im Wald klafft. Chance für klimaresistente Baumarten Gleichzeitig bietet der Brand eine Chance, dass sich im neuen Wald neue Baumarten etablieren, die besser mit den trockeneren und heisseren Klimaverhältnissen in den Bergen klarkommen als die bestehenden Fichtenwälder. In benachbarten Brandgebieten von Visp VS und Leuk VS geschieht der erwünschte Wandel zu zukunftsträchtigen Wäldern, die es in Berggebieten noch zu wenig gibt. Der Wald oberhalb von Bitsch VS steht am Scheideweg: Schafft er den Neuanfang, oder bleibt er ein Mahnmal der Zerstörung?
Ein Jahr nach dem verheerenden Waldbrand in Bitsch VS bietet sich die Chance zur natürlichen Erneuerung des Waldes. Doch die erwünschte Anpassung an das wärmere Klima ist gefährdet durch Wildtiere, die junge Bäume wegfressen und verbeissen. Im Juli 2023 wütete ein verheerender Waldbrand bei Bitsch im Wallis. Die Ursache wurde kürzlich geklärt: Unbekannte hatten im unteren Teil des Brandgebiets auf eine Stromleitung geschossen. Die Folge: Auf einer Fläche von rund 100 Hektaren wurden Tausende von Bäumen zerstört, in einem Wald, der auch ein Schutz ist gegen Murgänge, Lawinen und Steinschlag. Ein Jahr nach der Katastrophe ist «Einstein» mit Förster Peter Aschilier und Waldforscher Thomas Wohlgemuth im Brandgebiet unterwegs. Wie rasch kommt neuer Wald auf? Und: Welche Chancen bietet ein solcher Neustart? Problem Wildverbiss Während erste Pflanzen wie das Wald-Weidenröschen den Boden zurückerobern, kämpfen junge Bäume ums Überleben – und das nicht nur gegen die Folgen des Brandes. In der betroffenen Region ist der Wildverbiss schon länger ein Problem: Hirsche, Rehe und Gämsen fressen an jungen Bäumen und gefährden die Erneuerung des Waldes. Bleibt eine Lücke? Bleiben Teile des Brandgebietes von BitschVS für die nächsten Jahrzehnte eine offene Fläche, auf der kein Wald aufkommt? Ein Augenschein im schweizerischen Nationalpark, wo seit einem Brand vor 73 Jahren eine Lücke im Wald klafft. Chance für klimaresistente Baumarten Gleichzeitig bietet der Brand eine Chance, dass sich im neuen Wald neue Baumarten etablieren, die besser mit den trockeneren und heisseren Klimaverhältnissen in den Bergen klarkommen als die bestehenden Fichtenwälder. In benachbarten Brandgebieten von Visp VS und Leuk VS geschieht der erwünschte Wandel zu zukunftsträchtigen Wäldern, die es in Berggebieten noch zu wenig gibt. Der Wald oberhalb von Bitsch VS steht am Scheideweg: Schafft er den Neuanfang, oder bleibt er ein Mahnmal der Zerstörung?
Wenn ich an Wald denke, denke ich an Grün, an Vogelzwitschern und diesen besonderen Geruch des Waldes im Sommer, wenn die Baumkronen so herrlichen Schatten spenden... Ein gesunder Wald ist nicht nur ein bedeutender CO2-Speicher, sondern auch Lebensraum für viele Tierarten und ein wertvoller Erholungsraum für uns Menschen. Doch viele Teile unserer Wälder sind in einer alarmierenden Verfassung. Heute widmen wir uns dem Zustand unserer Wälder und ihrer Bedeutung für den Klimaschutz. Unsere Gäste sind Mareike Krug und Susi Hensel von "DEUTSCHLAND FORSTET AUF", einer Initiative, die sich mit der Aufforstung und dem Schutz der deutschen Wälder beschäftigt. In diesem Interview werden wir darüber sprechen, welche Baumarten in Zukunft klimaresistenter sind und sich besser für die Pflanzung in Deutschland eignen. Zudem werden wir die Vorteile von Mischwäldern beleuchten, die durch ihre Vielfalt die Resilienz der Wälder erhöhen. Erfahrt mehr darüber wie wir alle dazu beitragen können, unsere Wälder nachhaltig zu schützen und zu bewahren. Herzlich willkommen liebe Mareike, liebe Susi, in welchem Zustand befindet sich denn der deutsche Wald aktuell überhaupt?
Peter erzählt von Besonderheiten nicht-heimischer Baumarten in Deutschland – am Beispiel von Douglasien. Die Forstwirtschaft bevorzugt diese beeindruckenden, wuchsstarken Nadelbäume aus Nordamerika oft gegenüber Fichten-Plantagen. Warum? Damit der Wald robuster gegen Trockenheit und Klimawandel wird. Aber geht diese Rechnung für Ökosystem und Tierwelt auch genau so auf? Das und mehr erfahrt ihr in dieser Folge.+++Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald +++Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.deWenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.de +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Mehr Schatten, widerstandsfähige Baumarten und Mini-Wälder mitten in der Stadt. Es gibt viele Ideen, wie Städte sich und die Menschen vor großer Hitze schützen können. Gute Beispiele kommen unter anderem aus Speyer, Mannheim und Koblenz.
Der Ökologe Johannes Wessely spricht über heimische Wälder unter dem Druck des Klimawandels. In Folge 3 erläutert er, wie vermehrte Störungen weniger Baumarten bedingen. Gestaltung: Maria Harmer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 24.07.2024.
Ein riesiges Experiment im antarktischen Eis macht die flüchtigen Teilchen sichtbar. Zudem: Der Wald der Zukunft: Arten aus dem Süden sollen unseren Wald fit für mehr Wärme und Trockenheit machen. Doch nicht alle finden das gut. Und: Schweizer Bächen geht es nicht sehr gut, zeigt eine neue Studie. 00:00 Schlagzeilen 00:54 Schweizer Bäche sind ökologisch ungenügend: In mehr als 70 Prozent der Schweizer Bäche sind Insektenlarven, Flohkrebse und andere Kleinstlebewesen abgestorben, die empfindlich auf Pestizide reagieren, zeigt eine neue Untersuchung. Meldungen: Das APOE4 Gen ist ein Risikofaktor bei Alzheimer, insbesondere wenn es doppelt im Genom vorliegt. China hat eine Raumsonde gestartet, die die Rückseite des Mondes erkunden soll. 09:01 Unser Wald in 100 Jahren: Unter dem Klimawandel verändert sich insbesondere auch der Wald. Ausgerechnet unsere häufigsten Baumarten kommen mit Hitze und Trockenheit nicht gut klar. Eine neue Studie zeigt auf, wo genau die Probleme und Herausforderungen liegen. Und ein neues Buch präsentiert Lösungsvorschläge für den Wald der Zukunft. 16:18 Neutrinos: Abermilliarden von Neutrinos fliegen in jeder Sekunde auf uns zu und durch unsere Körper hindurch. Und wir merken davon: Nichts. Dies, weil die Teilchen ohne Schaden anzurichten einfach durch uns hindurch rasen. Diese Neutrinos faszinieren Physikerinnen und Physiker – und sie suchen deshalb in grossen Experimenten nach ihnen. Etwa am Südpol, tief unten im Eis. Die Forschenden am Südpol können nun erstmals alle drei Neutrino-Sorten aus dem weit entfernten Kosmos nachweisen. Mehr zum Wissenschaftsmagazin und Links zu Studien: https://www.srf.ch/wissenschaftsmagazin .
Die Bäume im Gebirge müssen einiges aushalten: Naturgefahren wie Lawinen, Muren oder Felsstürze setzen dem Wald zu. Zugleich ist der Bergwald aber sehr wichtig - als Schutzwall. Nun verschiebt die Klimakrise die Höhengrenzen der Baumarten. Georg Bayerle erzählt in dieser Podcast Folge, vor welchen neuen Herausforderungen das besondere Ökosystem Bergwald steht.
Diese Woche mit Verena Kern und Sandra Kirchner. Bis 2035 wollen die G7-Staaten aus der Kohleverstromung aussteigen. Das haben die Energieminister:innen diese Woche beschlossen – jedoch mit großzügigen Ausnahmen: Kohlekraftwerke mit CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS) fallen nicht unter den Beschluss und sind damit auch nach 2035 noch möglich. Etliche Länder wollen eigentlich auch früher aus der Kohle aussteigen. Nach langem Ringen hat die Bundesregierung in der vergangenen Woche das Solarpaket beschlossen. Damit wird es einfacher, Balkonsolaranlagen in Betrieb zu nehmen. Auch Unternehmen und Landwirte sollen mehr gefördert werden, damit sie häufiger Solaranlagen installlieren. Die von deutschen Modulherstellern geforderte Unterstützung durch einen Resilienzbonus gibt es aber nicht. Der Klimawandel macht den Wäldern hierzulande zu schaffen. Deshalb sollen mehr Bäume gepflanzt werden, die besser an die neuen Bedingungen angepasst sind. Doch heimische Bäume haben es künftig schwerer, zeigt eine Studie der Uni Wien und der TU München. Mindestens ein Drittel der Baumarten in Europa könnte zukünftigem Klima zum Opfer fallen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Eine neue Studie kommt zu dem Schluss: Mindestens ein Drittel der heutigen Baumarten in Europa könnte dem Klimawandel bis zum Jahr 2100 zum Opfer fallen. Vor allem Nadelbäume wie die Fichte sind gefährdet, aber auch die Buche. Fachleute fordern einen schnellen Umbau hin zu einem artenreichen Mischwald. Christine Langer im Gespräch mit Prof. Christoph Leuschner, Abteilung Pflanzenökologie und Ökosystemforschung, Georg-August-Universität Göttingen
Der Klimawandel ist für Bäume eine große Herausforderung. Je nachdem wie stark die Erwärmung ausfällt, werde es ein Drittel bis zur Hälfte weniger Baumarten bis zum Ende des Jahrhunderts in Deutschland geben, so der Waldmanagement-Experte Rupert Seidl. Stigler, Sophie www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Wusstet ihr, dass Kartoffeln und Mais ursprünglich gar nicht aus Deutschland stammen? Peter spricht heute über "invasive Arten". Solche importierten Pflanzen und Tiere können manchmal regelrechte Kettenreaktionen auslösen: Von Ameisen in Afrika über Wölfe im Yellowstone Nationalpark, bis hin zu Baumarten, die seit der Entdeckung Amerikas aus anderen Regionen zu uns kamen. Dazu beantwortet Peter eure eingeschickten Fragen und lässt ausnahmsweise mal seine alten Wanduhren ticken.Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zu den Themen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.deWenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.de+++Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Dem Wald geht es nicht gut. Viele Bäume kommen mit dem extremen Wetter der letzten Jahre nicht zurecht. Andere Baumarten sind nötig. Doch gibt es ein Problem mit Hirsch, Reh und Gämse. Das viele Wild frisst in vielen Schweizer Wäldern so viele junge Bäume, dass sich der Wald nur schlecht erneuert. Da ist zum Beispiel die Fichte. Die Wurzeln des häufigsten Baumes in den Schweizer Wäldern reichen nicht tief genug, um in den extrem trockenen Sommern genügend Wasser aus dem Boden zu holen. Darum bräuchte es in den Wäldern mehr Weisstannen und Laubbäume. Doch ausgerechnet diese Baumarten werden vom Wild bevorzugt. In vielen Regionen gibt es mittlerweile so viele Hirsche, Rehe oder Gämsen, die sich an den Bäumen gütlich tun, dass junge Bäume kaum noch hochkommen. Lichtungen, in denen der Wald der Zukunft wachsen sollte, bleiben praktisch kahl. Das Aletschgebiet im Oberwallis ist besonders betroffen. Peter Aschilier, der dortige Förster sieht die Entwicklung der letzten Jahre mit grosser Sorge. «Die Natur ist aus der Balance geraten», sagt Aschilier. Es müsste zum Beispiel viel mehr auf Hirsch, Reh und Gämse gejagd werden. Die Biologin Andrea Kupferschmid stimmt dem zu. An der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL erforscht sie seit Jahren die Wechselwirkung zwischen Wald und Wild. Es gibt grossen Handlungsbedarf, um unsere Wälder für die zunehmend extremen Wetterbedingungen fit zu machen. Der Mensch muss wieder ins Lot richten, was er aus der Balance gebracht hat. Aber auch die Raubtiere, Wolf und Luchs, könnten helfen - wenn man sie denn liesse. Im Podcast zu hören sind: * Peter Aschilier, Förster im Forst Aletsch, Oberwallis * Andrea Kupferschmid, Biologin, Eidg. Forschungsanstalt WSL Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Auch in der Schweiz gerät der Wald unter Druck, vor allem wegen der Klimaerwärmung. Hitzetage und Dürreperioden der letzten Sommer führten zu einem Absterben von Fichten und Buchen im Mittelland und im Jura. Aber auch die Edelkastanie an der Alpensüdseite hat zu kämpfen. Der Klimawandel macht vielen Baumarten zu schaffen. Im Hardwald bei Muttenz sind die Schäden deutlich sichtbar: Der Wald ist ausgedünnt, die Bäume sind geschwächt, die Kronen geschädigt; tote Äste fallen herunter und Schädlinge befallen das Holz. Für den Kantonsförster Ueli Meier eine grosse Herausforderung: Welche Bäume werden die steigenden Temperaturen überleben? * Welche Anpassungen an den Klimawandel leisten Bäume? * Womit haben Bäume aktuell zu kämpfen? * Verdurstet oder verhungert ein Baum? * Welche Baumarten sind zukunftsfähig? * Wie werden wir den unterschiedlichen Aufgaben des Waldes zukünftig gerecht? Im Podcast zu hören sind: * Ueli Meier, Leiter vom Amt für Wald beider Basel * Esther Frei, Waldökologin, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) * Michael Reinhard, Leiter der Abteilung Wald im Bundesamt für Umwelt * Ansgar Kahmen, Botanikprofessor an der Universität Basel * Marcus Maeder, Ökoakustiker & Naturforscher Erstsendung: 9.6.2023 Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Über 13 Jahre prägte Knut Sturm als Bereichsleiter des Lübecker Stadtwaldes das "Lübecker Modell". Ein besonderes Augenmerk legte er dabei auf eine naturnahe Waldnutzung. Mit Peter spricht er darüber, wie man Wälder mit Vorsicht und minimalen Eingriffen pflegt und sie dennoch forstwirtschaftlich nutzen kann, ohne sie zu überlasten.Wenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.deWir freuen uns über Anregungen und Kritik – schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast@wohllebens-waldakademie.de+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy.Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
In einem Langzeitversuch testet die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau 30 vielversprechende Baumarten auf ihre Eignung als klimafeste Stadtbäume der Zukunft. Mit welchen Tricks solche Bäume Hitze und Trockenheit trotzen, erklärt Projektleiterin Susanne Böll im Gespräch. Außerdem: In Kalifornien haben Hausbesitzer wegen des Klimawandels Probleme, ihre Häuser zu versichern. Wir erklären, warum invasive Arten wie Ochsenfrosch, Götterbaum und Co. die heimische Biodiversität bedrohen. Und wir berichten über die umstrittene Ausweitung der Umweltzone in London. Gute Gelegenheit, mal zu checken, was die Umweltzonen in unseren Städten bisher gebracht haben. Das Umweltmagazin mit Stefanie Peyk, 31.08.2023
Dürfen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 24.3.2021, indem das höchste Gericht Deutschlands erstmalig einen konkreten Verstoß des Gesetzgebers gegen das Prinzip der Generationengerechtigkeit für verfassungswidrig erklärte, weiterhin Konzerne mit einem riesigen CO2-Fußabdruck die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder gefährden? Unterstützt von Greenpeace fordern vier Kläger:innen Volkswagen auf, die Produktion von klimaschädlichen Verbrennern bis Ende des Jahrzehnts einzustellen. Also fünf Jahre VOR dem angestrebten und durch deutsches Lobbying aufgeweichten (Thema efuels) europaweiten Stopp der Verbrennerproduktion. Einer Angabe eines ehemaligen "Chefstrategen" von Volkswagen nach ist Volkswagen allein für zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich - und liegt damit auf "Augenhöhe" mit Australien! Schön, dass du reinhörst! Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Ich habe mich mit Ulf aber nicht nur darüber ausgetauscht, sondern auch über die immensen Folgen, die der Klimanotfall schon jetzt für ihn und seinen Sohn, der den Hof übernehmen wird, hat. Ihr wisst es vielleicht nicht, aber Jungbauer Henrik, der mit seinem Wutvideo über eine zerstörte Ernte viral ging, ist der Sohn von Ulf. Was ich zudem nicht wusste, ist, dass selbst so diverse und behutsam angebaute Grünländer wie die von Ulf nicht nur mehr CO2 speichern als Wälder, zur Biodiversität enorm beitragen, schon jetzt durch langanhaltende Dürre nicht überleben und auch die Fichtenwälder, die Ulf besitzt, schon abgestorben sind. Ja, Monokultur sieht auch Ulf als Problem, nur: Es gibt kaum noch Baumarten, die in Deutschland gesund sind aufgrund der veränderten Klimabedingungen. Dementsprechend könnt auch ihr viel bei dieser Folge über die Zusammenhänge lernen, die jetzt schon zeigen, dass inmitten von Deutschland die Klimakatastrophe für regionale Kippunkte sorgt. Diese Episode ist Teil eines "Dreiklangs", der sich mit den unterschiedlichen Facetten beschäftigt, wie Autoindustrie auch im Sinne von Ressourcen als Problem nicht kleiner wird, wenn wir die Antriebe austauschen. Auftakt ist heute mit Ulf, in zwei Wochen erfahrt ihr mehr über Lebensmittel, die im Tank landen. Also eine Verschärfung der Ernährungskrise durch motorisierte Mobilität. Und Teil drei wird einen Blick auf Metalle werfen. Denn wenn wir einen Schritt zurücknehmen, auf das Auto schauen, so wird das Hinterfragen unseres Pkw-Konsums immer dringlicher, da viele der Rohstoffe, die es zum Bau eines Autos bedarf, eben NICHT aus Deutschland stammen, sondern wir anderen Ländern ihre Ressourcen entreißen. Unter zumeisten menschenfeindlichen und neokolonialistischen Strukturen. Ulf berichtet von seiner Sonderstellung unter den Bauern, er ist einer der wenigen, der aktivistisch schon seit Jahren an die Politik adressiert, dass endlich Verantwortung übernommen werden muss. Viele seiner Kolleg:innen sind entweder zu erschöpft durch die Belastung, die die veränderten Rahmenbedingungen und Ernteverluste für sie bedeuten - oder sie glauben noch zu sehr an die Heilungskräfte der Natur, dass nach schlechten auch immer gute Jahre kommen. Wenn jedoch durch die Fruchtbarkeit der Böden, und danach sieht es aktuell aus, für immer verloren ist, ist auch dies ein Kippunkt, der nicht zu revidieren ist. Bei den Nadelwäldern ist dies für Ulf schon der Fall. Sein Sohn geht bewusst einen "unsicheren Weg", indem er den Hof übernimmt. Ulf bewundert es sehr, dass Henrik diesen Weg geht und hofft, dass er das nicht bereuen muss. Negativ beeindruckt von den Wetterereignissen auf seinem Lehrhof in Kassel hat Henrik das millionenfach geklickte Video gepostet - was nach der Meinung von Ulf nur zeigt, dass 1. Menschen durch konkrete Bilder erreicht werden können, aber 2. Menschen das zuvor auch wohl nicht bewusst war, was schon längst inmitten Deutschlands geschieht.
Martin Roth ist "Digital"-Förster und beschäftigt sich mit dem Wald der Zukunft: Dazu gehören Drohnen und robuste Baumarten im Kampf gegen den Klimawandel.
Auch in der Schweiz gerät der Wald unter Druck, vor allem wegen der Klimaerwärmung. Hitzetage und Dürreperioden der letzten Sommer führten zu einem Absterben von Fichten und Buchen im Mittelland und im Jura. Aber auch die Edelkastanie an der Alpensüdseite hat zu kämpfen. Der Klimawandel macht vielen Baumarten zu schaffen. Im Hardwald bei Muttenz sind die Schäden deutlich sichtbar: Der Wald ist ausgedünnt, die Bäume sind geschwächt, die Kronen geschädigt; tote Äste fallen herunter und Schädlinge befallen das Holz. Für den Kantonsförster Ueli Meier eine grosse Herausforderung: Welche Bäume werden die steigenden Temperaturen überleben? * Welche Anpassungen an den Klimawandel leisten Bäume? * Womit haben Bäume aktuell zu kämpfen? * Verdurstet oder verhungert ein Baum? * Welche Baumarten sind zukunftsfähig? * Wie werden wir den unterschiedlichen Aufgaben des Waldes zukünftig gerecht? Im Podcast zu hören sind: * Ueli Meier, Leiter vom Amt für Wald beider Basel * Esther Frei, Waldökologin, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) * Michael Reinhard, Leiter der Abteilung Wald im Bundesamt für Umwelt * Ansgar Kahmen, Botanikprofessor an der Universität Basel * Marcus Maeder, Ökoakustiker & Naturforscher Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Die Tage werden länger, so langsam kann man sich vorstellen, dass der Winter aufhören wird und Peter nimmt uns einmal wieder mit in den alten Buchenwald. Diesmal erklärt er uns, wie Bäume eigentlich schlafen, dass auch Baumarten in den Winterschlaf gehen und wie der Klimawandel das alles beeinflusst. Wie man das wissenschaftlich herausgefunden hat? Hört doch mal rein!Für alle Hörer des Podcasts gibt es eine Gratis Ausgabe von Peter Wohllebens Magazin "Wohllebens Welt". Einfach hier klicken: www.geo.de/wohlleben-gratis.Wenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.de+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/peterundderwald +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Winterzeit ist auch Sturmzeit im Wald. Den meisten Zuhörerinnen und Zuhörern sind sicherlich noch die Stürme Wiebke 1990, Lothar 1999 und Kyrill 2007 ein Begriff, denen viele Bäume zum Opfer gefallen sind.In dem heutigen Waldspaziergang klärt Peter auf, wie Stürme ein intaktes Ökosystem beeinflussen, welche Strategien die verschiedenen Baumarten entwickelt haben und warum Winterstürme auch etwas positives für den Wald sein können.Für alle Hörer des Podcasts gibt es eine Gratis Ausgabe von Peter Wohllebens Magazin "Wohllebens Welt". Einfach hier klicken: www.geo.de/wohlleben-gratis.Wenn ihr mehr über den Wald und seine Wunder erfahren wollt, findet ihr in Wohllebens Waldakademie spannende Veranstaltungen & Fortbildungen: www.wohllebens-waldakademie.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Wenn der Klimawandel so fortschreitet, wie viele Experten befürchten, werden einige unserer Baumarten an ihren angestammten Standorten nicht überleben. Was also tun? Die Biologin Vera Holland erforscht, ob fremde Baumarten unsere heimischen ersetzen könnten. **********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Bereits im Mittelalter waren Deutschlands Wälder nicht mehr ursprünglich. Einst dominierten andere Baumarten – bis der Mensch kam.Wer den Wald erkunden will, ohne sich der Kälte und Nässe des Herbstes auszusetzen, kann in unserer Sonderausgabe zum Thema "Wald" stöbern: geo.de/magazine/geo-kompakt/26366-geo-kompakt-nr-52-unser-wald +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Im „World Agroforestry Centre“ in Nairobi finden sich Samen hunderter afrikanischer Bäume. Die Wissenschaftler*innen des Instituts wollen seltene Arten vor dem Aussterben bewahren und mehr über die Baumarten erfahren.
Brand, Katrinwww.deutschlandfunk.de, Umwelt und VerbraucherDirekter Link zur Audiodatei
Deswegen ist Radfahren sinnvoll für alle; Können exotische Baumarten den deutschen Wald retten?; So viel Geschichte steckt in unserer Sprache; Separatorenfleisch - ökologisch sinnvoll?; Moore: So wertvoll sind sie für unsere Wasserversorgung; So kann Radverkehr auf Kreuzungen sicherer werden; So ungesund sind Fertiggerichte wirklich; Sprach-Assistenten sind ziemlich praktisch ound spooky; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
Sturm und Orkanböen: Es ist gerade ziemlich ungemütlich in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Viele Pflanzen sind dem Wetter ausgeliefert, das gilt besonders für bestimmte Baumarten. Manche Lebewesen mögen den Sturm aber sogar.