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Wie kam es zum Ausbruch des Hantavirus in Südamerika? Um welchen Stamm des Virus handelt es sich und was hat das alles mit der Lüftungssituation auf Kreuzfahrtschiffen zu tun. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Es waren Meldungen, die an die Corona-Zeit erinnerten. Auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius starb Anfang Mai ein Mann an einer Variante des Hantavirus, wenig später seine Frau. Das Schiff wurde in Quarantäne gesetzt, die WHO eingeschalten und schnell hatten Virologen eruiert, dass es sich um die Andes-Variante aus der Familie der Hantaviren handelt.Seine Besonderheit: Es springt nicht nur von Nagetieren auf Menschen, sondern dann auch von Mensch zu Mensch. „Es ist eine Neuweltvariante und kommt immer wieder in Südamerika vor“, resümiert der Viren-Experte Florian Krammer, der den Hantaviren seine Berufswahl zu verdanken hat. In seiner Heimat in Steiermark werden immer wieder Menschen infiziert, wenn sie „zum Beispiel Garagen auskehren und auf diese Weise den pulverisierten Kot von Rötelmäusen einatmen“, erzählt Krammer. Einige von ihnen erkrankten schwer, andere nicht.Mittlerweile forscht Krammer an Medikamenten und Impfstoffen für Erkrankte, eine Frage der finanziellen Mittel. Aber es geht auch um die Infektionsgefahr etwa auf Kreuzfahrtschiffen. Ihn als Virologe brächten keine zehn Pferde auf so ein Schiff, zu groß ist dort die Infektionsgefahr. Unser Gast in dieser Folge: Florian Krammer hat an der Universität für Bodenkultur in Wien studiert und seine Postdoc-Ausbildung im Labor von Peter Palese an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, New York absolviert. Dort beschäftigte er sich vor allem mit dem Influenzavirus. Im Jahr 2014 wurde er unabhängiger Principal Investigator und ist derzeit Mount-Sinai-Stiftungsprofessor für Vakzinologie an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai. Außerdem ist Krammer seit 2024 Professor für Infektionsmedizin am Ignaz-Semmelweis-Institut der Medizinischen Universität Wien. Er konzentriert sich auf das Verständnis der Mechanismen von Interaktionen zwischen Antikörpern und viralen Oberflächenglykoproteinen und auf die Umsetzung dieser Arbeit in neuartige, breit schützende Impfstoffe und Therapeutika. Sein Hauptfokus ist das Influenzavirus, aber er arbeitet auch an Coronaviren, Flaviviren, Hantaviren, Filoviren und Arenaviren. Er hat mehr als 400 Arbeiten zu diesen Themen veröffentlicht.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
# 37 Forschung trifft Gemeinschaft – Ein Gespräch mit Dr. Iris Kunze In dieser Folge spreche ich mit Dr. Iris Kunze, Gemeinschaftsforscherin, Wissenschaftlerin und Beraterin, über mehr als 20 Jahre Forschung zu intentionalen Gemeinschaften. Iris hat an der Universität Münster und an der Universität für Bodenkultur in Wien gearbeitet, lebt heute in Österreich und verbindet wie wenige andere die wissenschaftliche Außenperspektive mit echter Lebenserfahrung in Gemeinschaft. Was uns beschäftigt hat: Wie Iris zur Gemeinschaftsforschung kam – und warum eine Enttäuschungserfahrung in einer spirituellen Gemeinschaft der eigentliche Startpunkt warWas Ökodörfer, Wohnprojekte und intentionale Gemeinschaften unterscheidet – und warum quantitative Kriterien dabei wenig helfenDie österreichische Gemeinschaftsszene: Wohnprojekte in Wien, GEN Austria und warum es dort anders läuft als in DeutschlandMatthias Grundmann, Iris' Doktorvater an der Uni Münster – einer der ersten Wissenschaftler die Gemeinschaft wirklich zum Forschungsthema gemacht habenWas Gemeinschaftsmitglieder leisten, ohne es selbst ganz zu wissen: kultureller Wandel von innen, von Konkurrenz zur KooperationGemeinschaften als Real-Labore – und die ehrliche Frage, ob das wirklich gesellschaftliche Wirkung hat Was Gemeinschaften an die Gesellschaft weitergegeben haben: Kommunikationsmethoden, Soziokratie, solidarische Ökonomie, Low-Tech-LösungenWas Iris Gründer:innen immer mitgibt: Vom Verliebtsein als Gruppe zum ehrlichen Blick auf das, was wirklich auf euch zukommtWarum Iris gerade selbst nicht in Gemeinschaft lebt – und was das über die Anforderungen gemeinschaftlichen Lebens aussagtDas neue internationale Forschungsinstitut AIRI – und warum unabhängige Forschung für Gemeinschaften selbst wichtig istVerlinkungen: Website von Iris Kunze: https://iriskunze.wordpress.com - hier findet ihr auch ein liIris' Videos und Audios: https://iriskunze.wordpress.com/videos-audios/Iris Kontakt: https://iriskunze.wordpress.com/kontakt-contact/ Dies ist ein Podcast von Steffen Emrich und der gASTWERKe Akademie in Escherode bei Kassel. Wenn ihr regelmäßig über neue Episoden und meine Arbeit informiert werden möchtet, abonniert gerne meinen Newsletter oder vernetzt euch mit mir. Newsletter: https://www.procorde.net/newsletter Instagram: https://www.instagram.com/wasmitgemeinschaft/ Facebook: https://www.facebook.com/wasmitgemeinschaft LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/wohnprojekteberatung Akademie: https://www.gastwerke-akademie.de/ Angebote von Steffen: Wenn ihr Fragen zur Gemeinschaftsgründung habt oder Unterstützung beim Aufbau von Gemeinschaftsprojekten sucht, nehmt gerne Kontakt auf. Als Soziokratietrainer und Coach begleite ich seit vielen Jahren Gemeinschaftsprojekte im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. semrich(at)procorde.net | www.procorde.net Kostenloses Freebie zur Soziokratie inkl. Newsletter-Anmeldung: www.procorde.net Trainings und Workshopangebote: https://www.procorde.net/veranstaltungen/ Host und Postproduktion: Steffen Emrich (procorde)Veröffentlicht unter Creative Commons (CC BY 4.0) | Copyright: Steffen Emrich------------------------------------------------------------------------- Infos zum GEN-Europe Netzwerk findet ihr hier: www.gen-europe.org bzw. www.gen-deutschland.de Internationale GEN-Treffen 2026 in der Nature Community: https://ecovillagegathering.org/
Die Sommer werden heißer, die Krisen komplexer. Doch wie lebt man in einer Welt, die sich klimatisch und sozial verändert? Zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen, persönlichen Erfahrungen und Zukunftsvisionen suchen drei Generationen nach Antworten auf die Frage: Wie können wir gesund durch die Klimakrise kommen? Impulse dazu liefert das Buch "Klimaresilienz" von Christina Berndt und der Experte Willi Haas vom Institut für Soziale Ökologie, Universität für Bodenkultur, Wien. Wie immer mit Stefan Wally, Miriam Nichtl und Carmen Bayer Impuls: Willi Haas, Institut für Soziale Ökologie, Universität für Bodenkultur, Wien Shownotes: Buchtipp | The Weight of Nature | Clayton Page Aldern | Allen Lane https://www.prozukunft.org/buecher/the-weight-of-nature-1 Buchtipp | I Want a Better Catastrophe | Andrew Boyd | New Society Publishers https://www.prozukunft.org/buecher/i-want-a-better-catastrophe Buchtipp | Armut in der Krisengesellschaft | Nikolaus Dimmel, Karin Heitzmann, Martin Schenk, Christine Stelzer-Orthofer (Hg.) | Löcker Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/armut-in-der-krisengesellschaft Die besten Bücher zur Klimakrise 2025: https://jungk-bibliothek.org/2025/08/31/ap-76-die-besten-buecher-zur-klimakrise-2025/
In Zukunft sollen vor allem Windräder, Solarpaneele oder Wasserkraftwerke unseren Energiebedarf abdecken – die sogenannten "Erneuerbaren Energien". In den kommenden Jahren müssen allein in Österreich rund 150 Windräder pro Jahr, und Photovoltaik-Flächen, die so groß sind wie mehrere dutzend Fußballfelder, jeden Monat ans Netz gehen, um die selbst gesteckten Ausbauziele zu erreichen. Nur: Wohin mit diesen ganzen Wasserkraftwerken, Windrädern und PV-Anlagen? Wasserkraftwerke schneiden lebenswichtige Wanderrouten für Fische ab, Windräder können Vögel töten, und Solarpaneele könnten auf wichtige Rückzugsorte vieler Insekten gebaut werden. Christa Hainz-Renetzeder von der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) ist in dieser Folge des Wissenschaftsradios zu Gast. Wir besprechen, wie umweltfreundlich Solaranlagen und Windräder sind – und wie wir verhindern können, dass der starke Ausbau der Erneuerbaren das Artensterben in der Tier- und Pflanzenwelt in den kommenden Jahren weiter verschärft. Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Wissenschaftsradio-Sendung auf Radio Radieschen vom 12. Mai 2026. Gestaltung: Vincent Leb. Weitere Informationen zum Thema vom Biodiversitäts-Hub Österreich: https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/04/BD-Hub_Oe_Factsheet_03_Biodivfreundlicher_PV-Ausbau.pdf https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/06/BD-Hub_Oe_Factsheet_05_Windkraft_und_Biodiversitaet.pdf https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/04/BD-Hub_Oe_Factsheet_02_Klimaneutralitaet-und-BD.pdf
Mit Kabarettist Martin Puntigam, Meteorologe Andreas Jäger und Reinhard Steurer, Professor für Klimapolitik an der Universität für Bodenkultur
Lawinen bedrohen Menschen und Infrastruktur. Mit einem neuen Messsystem kann man Temperatur, die Feuchtigkeit der Schneedecke und Lageveränderungen der Messeinrichtung feststellen. Dadurch erhofft man sich, den Abgang von Gleitschneelawinen gut voraussagen zu können. Zu Gast: Moritz Grießner – Student an der Universität für Bodenkultur in Wien Mit Audiostatements von Michael Brauner – ÖBB Infrastruktur, Thomas Dolleschal – Bladescape Airborne Services GmbH Ingrid Reiweger – Professorin an der Universität für Bodenkultur Gestaltung und Moderation: Andi Hollinger
So manches Bumensamenpäckchen hält eine Überraschung bereit. Allerdings macht es keinen Sinn, die Samen einfach irgendwohin zu säen. Ein gute Bodenkultur ist hilfreich für Wachsen und Gedeihen.
Die Probleme sind groß, aber Europa ist mitnichten abgehängt. Sabine Herlitschka über die Stärken der EU. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Energiekrise, Verteidigung, Demokratie: Europa steht vor großen Problemen, die schnell gelöst werden müssen. Welche Ideen hat dazu Sabine Herlitschka, Chefin eines der größten Technologiekonzerne Europas? In diesem Podcast erklärt sie im Vorfeld des Europäischen Forums Alpbach 2025, warum sich ein Staatenverbund mit 500 Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen nicht fürchten muss.Unser Gast in dieser Folge: Sabine Herlitschka ist Vorstandsvorsitzende bei Infineon Austria. Sie hat ihre Ausbildung als Biotechnologin an der Universität für Bodenkultur absolviert und hat sich mit dem Beginn ihrer Karriere auf internationale Forschungs- und Technologiekooperationen und -finanzierung spezialisiert. Sie ist seit 2011 bei Infineon, wo sie seit 2012 als Chief Technical Officer war bevor sie 2014 CEO wurde. Darüber hinaus bekleidet Sabine Herlitschka eine Reihe von Funktionen. Sie ist Vizepräsidentin der österreichischen Industriellenvereinigung, Vorsitzende des Beirats für das Austrian Supply Chain Intelligence Institut und Vizepräsidentin des Europäischen Forum Alpbach.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Der Historiker Johannes Preiser-Kapeller über den Gelben Fluss, das Ende der Song-Dynastie und zwei Beamte, die zu Helden wurden. Wenn die Natur Geschichte schreibt – ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Kaum jemand kennt sie, doch sie retteten viele tausend Menschenleben: Die Beamten Zheng Xia und Hong Hao wendeten vor rund 1.000 Jahren die Hungerkatastrophen ab, die dem Hochwasser des Gelben Flusses und des Jangtsekiang folgten und riskierten dabei ihr eigenes Leben. Die 4. Folge unserer Podcastreihe Wenn die Natur Geschichte schreibt mit dem Historiker Johannes Preiser-Kapeller ist eine Geschichte von Klimaanpassung und Hunger, dem Fall der Song-Dynastie und den Grenzen der Technik. Warum letztere damals wenig gegen die Macht des Wassers tun konnte, wie der Gelbe Fluss schließlich gezähmt wurde und zu welchem Preis, erläutert Wei Wu, Professor für Geotechnik an der Universität für Bodenkultur in Wien. Unser Guide durch die Jahrhunderte: Johannes Preiser-Kapeller ist Byzantinist und Umwelthistoriker. Er leitet in der Abteilung Byzanzforschung am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) den Forschungsbereich „Byzanz im Kontext“. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs der Österreichischen Byzantinistik, der Reihe Studies in Global Migration History und Mitglied des Advisory Boards des Journal of Historical Network Research sowie der „Climate Change and History Research Initiative“ der Princeton University. Preiser-Kapeller hat mehrere Bücher über die enge Verbundenheit von Natur- und Menschheitsgeschichte geschrieben, unter anderem Die erste Ernte und der große Hunger. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt bis 500 n. Chr. und Der Lange Sommer und die Kleine Eiszeit. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt von 500 bis 1500 n. Chr. Zuletzt erschien von ihm Byzanz. Das Neue Rom und die Welt des Mittelalters.Wenn die Natur Geschichte schreibtIn vier Folgen führt uns der Byzantinist und Umwelthistoriker Johannes Preiser-Kapeller durch die Hochs und Tiefs der Jahrhunderte, angefangen bei Kaiser Justinian und dem Schreckensjahr 536, über Erik den Roten, Grönland und afrikanische Elefanten; den Bankier Francesco Balducci Pegolotti, der im 14. Jahrhundert der einen Katastrophe entkam und eine andere beschleunigte, bis zu den mutigen Beamten Hong Hao und Zheng Xia, die sich vor 1.000 Jahren wegen des Jangtsekiang bzw. des Gelben Flusses über ihre Kompetenzbereiche hinauswagten und Menschenleben retteten. Wenn die Natur Geschichte schreibt ist eine Podcast-Reihe über die Macht der Natur über den Menschen und die Macht des Menschen über die Natur.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
In dieser Folge von "Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten" spricht Brigitte Neichl mit Günther Heinz, dem Fliesenkünstler, und den drei ehemaligen grünen Bezirksrätinnen Lidia Brandstätter, Renate Sassmann und Katharina Pastetzki. Gemeinsam tauchen sie ein in die faszinierende Entstehungsgeschichte eines einzigartigen Kunstwerks – der Museumsbar des Bezirksmuseums Rudolfsheim-Fünfhaus. Vor rund 30 Jahren, im Rahmen einer Renovierung des Bezirksmuseums, übernahmen die grünen Bezirksrätinnen die Gestaltung des Barbereichs. Sie baten sie ihren Freund, Günther Heinz, der seine Leidenschaft für Fliesenkunst entdeckt hatte, ein besonderes Mosaik im Stil von Friedensreich Hundertwasser zu schaffen. Günther Heinz, damals Mitarbeiter an der Universität für Bodenkultur, und die Bezirksrätinnen - alle ehrenamtlich tätig - verwirklichten diese Vision. Insbesondere Lidia Brandstätter war intensiv beteiligt, vom Zerschlagen der Fliesen über das Entwerfen der Formen bis zur Anbringung. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes, bruchstückhaft arrangiertes Fliesenmosaik. Besonders auffällig ist die Bar selbst, die komplett in Weiß gehalten und mit türkisen Einlegesteinen verziert ist. Sie erinnert an einen Eisblock, der seitlich in den Raum hineinragt. In diesem "ziemlich bunten und lustigen Gespräch" teilen Günther Heinz und die "drei Damen", wie er sie nennt, ihre Erinnerungen und spannenden Einblicke in den kreativen Prozess und die Zusammenarbeit vor 30 Jahren. Sie erfahren mehr über die Verbindung des Kunstwerks zum berühmten Friedensreich Hundertwasser, der übrigens seine Kindheit im 15. Bezirk verbrachte. Birgit Dhibi ist diesmal auch wieder als Grätzelkorrespondentin "Melty" tätig und berichtet vom Juvivo Fairplay Team 15 und deren wichtiger Arbeit und auch über Veranstaltungen im Bezirk. Freuen Sie sich außerdem auf Hinweise zu kommenden Veranstaltungen im Bezirksmuseum und eine Vorschau auf das Thema der nächsten Podcast-Folge. Co-Moderatorin dieser Folge ist ebenfalls Birgit Dhibi. Skript (außer Grätzelkorrespondenzen): Brigitte Neichl
Der Zoologe Florian Heigl spricht über das Mitmachprojekt der Universität für Bodenkultur, das dokumentiert, wo welche Tiere überfahren werden. Im vierten Teil der Serie geht es um neue Ideen für die Forschung. Gestaltung: Sonja Bettel- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 13.3.2025
Der Zoologe Florian Heigl spricht über das Mitmachprojekt der Universität für Bodenkultur, das dokumentiert, wo welche Tiere überfahren werden. Im ersten Teil der Serie behandelt er die Anfänge von Roadkill. Gestaltung: Sonja Bettel- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10.3.2025
Der Zoologe Florian Heigl spricht über das Mitmachprojekt der Universität für Bodenkultur, das dokumentiert, wo welche Tiere überfahren werden. Im letzten Teil der Serie stellt sich die Frage: Wie kann man Wildunfälle verhindern? Gestaltung: Sonja Bettel- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 14.3.2025
Der Zoologe Florian Heigl spricht über das Mitmachprojekt der Universität für Bodenkultur, das dokumentiert, wo welche Tiere überfahren werden. Im drittenTeil der Serie geht es darum wie sich Menschen an der Forschung beteiligen können. Gestaltung: Sonja Bettel- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 12.3.2025
Der Zoologe Florian Heigl spricht über das Mitmachprojekt der Universität für Bodenkultur, das dokumentiert, wo welche Tiere überfahren werden. Im zweiten Teil der Serie geht es um das Sammeln und Melden von Funden. Gestaltung: Sonja Bettel- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 11.3.2025
Wir besuchen Lisa Frenkenberger, die in Thalgau lebt und einen alten Kramerladen wiederbelebt hat. Sie stammt aus Thalgau, war einige Jahre in einer Nachbargemeinde ansässig und lebt nun wieder hier. Mit ihren 35 Jahren hat sie schon viele Stationen hinter sich. Ihre Liebe zur Regionalität wurzelt bereits in ihrer Kindheit, als sie im Sommer auf der Alm verbracht hat. Dort hat sie viel Praktisches fürs Leben gelernt, sagt sie, und auch viele Werte mitgenommen. Diese Erfahrungen, gepaart mit ihrem Interesse an Umweltwissenschaften und regionalen Produkten, bildeten das Fundament für ihr heutige Tun – sowohl privat, beruflich als auch politisch. Nach der Matura arbeitete Lisa in der Salzburger Landesregierung, bevor sie „Energiewirtschaft“ an der FH Kufstein studierte. Doch schnell wurde ihr klar, dass sie nicht für globale Energiewirtschaft, sondern für regionale Themen arbeiten wollte. Mit ihrer Bachelorarbeit über einen Energienutzungsplan für ihre Heimatgemeinde machte sie den ersten Schritt in diese Richtung. Ihr Masterstudium „Umwelt- und Ressourcenmanagement mit Schwerpunkt ländlicher Entwicklung“ absolvierte sie an der Universität für Bodenkultur in Wien. Der damalige Bürgermeister knüpfte an ihre Interessen und ihr Engagement an und holte Lisa in die Kommunalpolitik. Bis dahin hatte sie sich absolut nicht für Politik interessiert aber es war und ist für sie absolut spannend sich für die eigene Gemeinde einzusetzen. Er ermöglichte es ihr sich zu engagieren, indem er den Sitzungstag verschob oder ihr auch einmal das Zugticket zahlte, als es notwendig war, dass sie für einen Fototermin nach Thalgau kam. Als es zum Bürgermeisterwechsel kam, sagte sie ganz klar, dass sie sich als Vizebürgermeisterin aufstellen lassen würde. In dieser Funktion begleitete sie einen Bürgerbeteiligungsprozess. Daraus entstanden Projekte wie „Thalgau Mobil“ oder das „Thalgauer Kisterl“ – aus dem sich später die Idee für einen Laden mit regionalen Produkten entwickelte. Dieser Kramerladen, der nach der Schließung des alten Ladens entstand, war ihre Chance, ihre Vision von regionaler Ernährung und Nachhaltigkeit umzusetzen. Der Übergang war nicht einfach, doch Lisa ging das Projekt mit viel Idealismus und einem klaren Konzept an. Der Laden bietet Produkte aus der Region, sowie ein Frühstücksangebot und Mittagssnacks. Der „Renner“ ist weiterhin die Leberkässemmel schmunzelt Lisa im Gespräch. Lisa hat sich Schritt für Schritt alles beigebracht und das Konzept mit einer einfachen Excel Liste gestartet. Sie arbeitet mit einem motivierten Frauen-Team, das mit ihr gemeinsam das Konzept lebt und auch ihre Familie und Freunde unterstützen sie tatkräftig, auch wenn sie anfangs über diesen beruflichen Schritt überrascht waren. Neben ihrer Arbeit im Kramerladen ist Lisa auch weiterhin in der Politik aktiv und leitet den Bauausschuss. Ihre Gemeinde wurde im Jahr 2021 mit dem LandLuft Baukulturgemeindepreis ausgezeichnet und eine Besonderheit ist es, dass alle öffentlichen Gebäude multifunktional genutzt werden. Für die Zukunft wünscht sich Lisa eine stärkere Wertschätzung von Lebensmitteln, die ihrer Meinung nach durch Werbung und billigen Konsum entwertet werden. Es braucht mehr Frauen in der Gemeindepolitik, da diese ganzheitlicher denken und arbeiten. Sie möchte Frauen ermutigen, ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen und einen Beitrag zu leisten. Ihr Lebensmotto lebt sie schon wunderbar vor: „Nimm dein Glück selbst in die Hand.“ Wir wünschen ihr, viele Kund:innen die bewusster und regionaler Einkaufen, damit ihr Kramerladen und der Einsatz für die Region bestehen bleiben kann!
Ganz exklusiv und wieder kurz und knackig: Jule und Samira sprechen über die spannendsten Klima-News der Woche und schauen auf die Themen der UN-Biodiversitätskonferenz, die gerade in Kolumbien gestartet ist. Passend dazu besprechen sie das 5vor12-Briefing mit der Naturschutzexpertin Rafaela Schinegger nach. Sie ist Assistenz-Professorin für Naturschutzplanung an der Universität für Bodenkultur in Wien und forscht schon seit Jahren zu Natur- und Umweltschutz. Samira und Jule haben die wichtigsten Stellen aus dem Talk mit ihr mitgebracht. Ein Rundumschlag zu Biodiversität.
Mikroplastik ist überall - in unseren Lebensmitteln, unseren Körpern und in der Umwelt. Marcel Liedermann von der Universität für Bodenkultur forscht in einem ESS-Projekt der ÖAW zu Mikroplastik in den Alpen und spricht mit Lea Zauner über die Verschmutzung von Wasserläufen und was wir gegen Mikroplastik unternehmen können.
Plastiksackerl, Kekspackungen, ausgespuckte Kaugummis oder Zigarettenstummel: Zu oft landet etwas in der Natur, das eigentlich in den Mistkübel gehört. Doch was hat das für Folgen? Wenn es ums Verrotten geht, gilt: Abfall ist nicht gleich Abfall. Ines Fritz forscht seit vielen Jahren an der Universität für Bodenkultur zur Abbaubarkeit von Materialien. In dieser Podcastfolge von "Edition Zukunft Klimafragen" erklärt sie, wie sich unser Müll zersetzt, wenn er achtlos in der Natur weggeworfen wird. Und wie lange er dafür braucht. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
"Menschen fühlen sich wohl unter Bäumen", sagt Thomas Thaler. In Städten, in denen es immer heißer wird, erfüllen Bäume aber auch noch andere wichtige Funktionen: sorgen etwa für saubere Luft oder kühlen ihre Umgebung wie eine natürliche Klimaanlage. In den nächsten Jahren braucht es also dringend mehr davon, sagt Thaler. Er ist Wissenschafter am Institut für Landschaftsplanung an der Uni für Bodenkultur in Wien. Aber wie viel Grün ist eigentlich genug Grün? Darum geht es in der heutigen Podcastfolge. Außerdem erklärt der Experte das Phänomen der sogenannten "Green Gentrification", der Grünen Gentrifizierung. Denn wo das Grün sprießt, schießen häufig auch die Kosten fürs Wohnen in die Höhe und werden für manche unleistbar. Dabei würden gerade Einkommensschwache besonders von Bepflanzung im Grätzl profitieren, weiß Thaler. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Armenien hat einen langen Transformationsprozess vom Sowjetsystem zur Marktwirtschaft durchgemacht. Dennoch ist das Land und seine Menschen mit den vielfältigen sozialen, wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Problemen konfrontiert. Die Folgen der Covid-19-Pandemie, aber auch das Wiederaufflammen des Krieges in Berg-Karabach haben Einfluss auf die Entwicklung des Landes und stellen die Menschen vor komplexe gesellschaftliche Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, werden die unterschiedlichen Wissenszugänge der Universitäten rege genützt – sie führen akademisches, praktisches und lokales Know-How zusammen und zeigen Lösungswege auf. Diese Transdisziplinarität weist nicht nur die Einbindung der Universitäten in den Problemlösungsprozess deutlich hervor, sondern sie bietet auch die Möglichkeit zur Stärkung der Rolle der Universitäten in der Gesellschaft. Das war nicht immer selbstverständlich, denn das sowjetische Modell des Marxismus-Leninismus war in Europa einzigartig: An den Universitäten wurde getrennt gelehrt und geforscht. Freie Forschung war nicht an den Universitäten, sondern an der dafür gegründeten Akademie der Wissenschaften vorgesehen. Der gebürtige Armenier Tigran Keryan hat vor einigen Jahren mit einem Stipendium im Rahmen des APPEAR-Programms, das aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) finanziert und im OeAD umgesetzt wird, sein Doktorat an der Universität für Bodenkultur abgeschlossen. Seine Expertise umfasst transdisziplinäres Forschen und Lernen, Citizen Science, Ökosystemleistungen, nachhaltige Regionalentwicklung und naturbasierte Lösungen. Derzeit lebt, arbeitet und lehrt Tigran Keryan in Wien. In dieser Sendung von „Welt im Ohr“ spricht er über seine Bemühungen, die gemeinsame Wissensproduktion zwischen Wissenschafter/innen, Praktikerinnen, Praktiktern und politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern zu fördern. Er schildert seinen Beitrag rund um Veränderungen im armenischen Hochschulsystem und berichtet über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration transdisziplinärer Ansätze in post-sowjetische akademische Institutionen. Anhand des APPEAR-Projektes „Ecosystem Services Assessment through a Participatory Approach for Sustainable Water Resources Management in ArmeniaEcoServ, einer Kooperation zwischen der Yerevan State University (YSU), der Armenian Academy of Sciences und der BOKU, an der er aktiv beteiligt ist, spricht Tigran Keryan erstmals auf Deutsch und zeigt anhand von Beispielen, wie partizipative Methoden, basierend auf dem Citizen Science Ansatz, zu einem nachhaltigen Management von Wasserressourcen in Armenien beitragen. Gestaltung: Maiada Hadaia (Verantwortlich für den Sendungsinhalt) Im Interview: Dr. Tigran Keryan, Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung, Universität für Bodenkultur (BOKU) WienMusik:
Armenien hat einen langen Transformationsprozess vom Sowjetsystem zur Marktwirtschaft durchgemacht. Dennoch ist das Land und seine Menschen mit den vielfältigen sozialen, wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Problemen konfrontiert. Die Folgen der Covid-19-Pandemie, aber auch das Wiederaufflammen des Krieges in Berg-Karabach haben Einfluss auf die Entwicklung des Landes und stellen die Menschen vor komplexe gesellschaftliche Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, werden die unterschiedlichen Wissenszugänge der Universitäten rege genützt – sie führen akademisches, praktisches und lokales Know-How zusammen und zeigen Lösungswege auf. Diese Transdisziplinarität weist nicht nur die Einbindung der Universitäten in den Problemlösungsprozess deutlich hervor, sondern sie bietet auch die Möglichkeit zur Stärkung der Rolle der Universitäten in der Gesellschaft. Das war nicht immer selbstverständlich, denn das sowjetische Modell des Marxismus-Leninismus war in Europa einzigartig: An den Universitäten wurde getrennt gelehrt und geforscht. Freie Forschung war nicht an den Universitäten, sondern an der dafür gegründeten Akademie der Wissenschaften vorgesehen. Der gebürtige Armenier Tigran Keryan hat vor einigen Jahren mit einem Stipendium im Rahmen des APPEAR-Programms, das aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) finanziert und im OeAD umgesetzt wird, sein Doktorat an der Universität für Bodenkultur abgeschlossen. Seine Expertise umfasst transdisziplinäres Forschen und Lernen, Citizen Science, Ökosystemleistungen, nachhaltige Regionalentwicklung und naturbasierte Lösungen. Derzeit lebt, arbeitet und lehrt Tigran Keryan in Wien. In dieser Sendung von „Welt im Ohr“ spricht er über seine Bemühungen, die gemeinsame Wissensproduktion zwischen Wissenschafter/innen, Praktikerinnen, Praktiktern und politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern zu fördern. Er schildert seinen Beitrag rund um Veränderungen im armenischen Hochschulsystem und berichtet über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration transdisziplinärer Ansätze in post-sowjetische akademische Institutionen. Anhand des APPEAR-Projektes „Ecosystem Services Assessment through a Participatory Approach for Sustainable Water Resources Management in ArmeniaEcoServ, einer Kooperation zwischen der Yerevan State University (YSU), der Armenian Academy of Sciences und der BOKU, an der er aktiv beteiligt ist, spricht Tigran Keryan erstmals auf Deutsch und zeigt anhand von Beispielen, wie partizipative Methoden, basierend auf dem Citizen Science Ansatz, zu einem nachhaltigen Management von Wasserressourcen in Armenien beitragen. Gestaltung: Maiada Hadaia (Verantwortlich für den Sendungsinhalt) Im Interview: Dr. Tigran Keryan, Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung, Universität für Bodenkultur (BOKU) WienMusik:
Marina Fischer-Kowalski, Gründerin des Wiener Instituts für Soziale Ökologie, zur Frage des sozialen Metabolismus. Shownotes Marina Fischer- Kowalski an der Universität für Bodenkultur wien: https://boku.ac.at/wiso/sec/personen/fischer-kowalski-marina Fischer-Kowalski, Marina & Krausmann, Fridolin & Pichler, Peter-Paul & Schaeffer, Robert & Stadler, Stefan. (2023). Great transformations: Social revolutions erupted during energy transitions around the world, 1500-2013. Energy Research & Social Science. 105. 103280. 10.1016/j.erss.2023.103280. (englisch, PDF.): https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2214629623003407/pdfft?md5=43dc8d97f1edaf1d67afa6c1bf71abcc&pid=1-s2.0-S2214629623003407-main.pdf Institut für Soziale Ökologie Wien (Homepage): https://boku.ac.at/wiso/sec Fischer-Kowalski, Marina und Schaffartzik, Anke. 2007. Arbeit, gesellschaftlicher Stoffwechsel und nachhaltige Entwicklung. Wien: Social Ecology Working Paper 97: https://boku.ac.at/fileadmin/data/H03000/H73000/H73700/Publikationen/Working_Papers/WP97_Web.pdf Fischer-Kowalski, Marina. 1998. Society's Metabolism: The Intellectual History of Materials Flow Analysis, Part I, 1860– 1970 (PDF):
Die Österreichische Energieagentur hat in den letzten beiden Jahren gemeinsam mit der BOKU Wien und dem IIASA im Rahmen des Projekts NetZero2040 modellgestützte Szenarien zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2040 entwickelt. NetZero2040 ist ein vom Austrian Climate Research Program gefördertes Projekt. Die modellierten vier Szenarien zeigen, wie sich Energieverbrauch und Energieimporte sowie die einzelnen Sektoren Verkehr, Gebäude und Industrie entwickeln müssen, damit wir Klimaneutralität bis 2040 erreichen. Im Gespräch mit Kristina Schubert-Zsilavecz sind Projektleiter von NetZero 2040 – Johannes Schmidt, Associate Professor am Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung an der Universität für Bodenkultur in Wien und Martin Baumann, Principal Expert in der Österreichischen Energieagentur, der für einen Teil der Modellierungen innerhalb des Projektes zuständig war.
Tauwetter #76: “Das ist eine historische Chance für die Biodiversität”, sagt Rafaela Schinegger von der BOKU und erklärt, welche Gebiet zuerst wieder aufgepäppelt werden.Im Februar ist es soweit: Im Parlament in Straßburg wird über die neue EU-Renaturierungs-Verordnung abgestimmt. Denn der Natur in Europa geht es denkbar schlecht. 80 Prozent der Lebensräume sind in einem verheerenden Zustand, die Artenvielfalt sinkt seit Jahrzehnten dramatisch. Der neue Gesetzesentwurf sieht nun vor, vier Fünftel der Lebensräume in der EU bis 2050 wiederherzustellen. Das heißt: Moore wiedervernässen, Flüsse aus Betonbetten befreien, Wälder, Wiesen und Felder naturnaher gestalten. Wie groß sind die Chancen, dass das neue Gesetz im EU-Parlament genug Stimmen bekommt? Was heißt das neue Gesetz für Österreich? Und wie steht es eigentlich um Österreichs Natur? Dazu ist heute Rafaela Schinegger zu Gast. Sie forscht am Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung an der Universität für Bodenkultur in Wien.
Tauwetter #76: “Das ist eine historische Chance für die Biodiversität”, sagt Rafaela Schinegger von der BOKU und erklärt, welche Gebiet zuerst wieder aufgepäppelt werden.Im Februar ist es soweit: Im Parlament in Straßburg wird über die neue EU-Renaturierungs-Verordnung abgestimmt. Denn der Natur in Europa geht es denkbar schlecht. 80 Prozent der Lebensräume sind in einem verheerenden Zustand, die Artenvielfalt sinkt seit Jahrzehnten dramatisch. Der neue Gesetzesentwurf sieht nun vor, vier Fünftel der Lebensräume in der EU bis 2050 wiederherzustellen. Das heißt: Moore wiedervernässen, Flüsse aus Betonbetten befreien, Wälder, Wiesen und Felder naturnaher gestalten. Wie groß sind die Chancen, dass das neue Gesetz im EU-Parlament genug Stimmen bekommt? Was heißt das neue Gesetz für Österreich? Und wie steht es eigentlich um Österreichs Natur? Dazu ist heute Rafaela Schinegger zu Gast. Sie forscht am Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung an der Universität für Bodenkultur in Wien.
Diese Woche heißt es, Vorhang auf für Andrea Reithmayer, Aufsichtsratsvorsitzende der ÖBB-Holding und langjährige Vizerektorin für Finanzen an der Universität für Bodenkultur. Stark männerdominierte Arbeitsbereiche prägten ihren bisherigen Werdegang. Was sie anderen Frauen aus ihrer Berufserfahrung mitgeben möchte, ist die Bedeutung von Netzwerken. Und: "Einerseits Professionalität hochzuhalten, aber andererseits nicht schüchtern zu sein, wenn es darum geht, die eigene Leistung unaufgeregt, aber selbstbewusst in den Mittelpunkt zu stellen." 50 starke Frauen vor den Vorhang – auf radio klassik Stephansdom.Eine Sendereihe powered by Club alpha.
Wie geht es eigentlich Kühen, Schweinen, Ziegen und Hühnern in Österreich? Sie zählen zu den Nutztieren und sind meistens dann Thema, wenn es nicht gut läuft. Also eben dann, wenn Tierschutzorganisationen aufdecken, dass Betriebe sich nicht an die Regeln halten; die Tiere etwa zu wenig Platz und Auslauf haben, der Stall nicht ordentlich gereinigt wird oder der Vorwurf von Tierquälerei im Raum steht. Was es braucht, damit es Kühen, Schafen und Co gut und in Zukunft besser geht, damit befasst sich Sara Hintze. Sie ist Tierwohlforscherin an der Universität für Bodenkultur in Wien. Wir sprechen heute mit ihr über die Nutztierhaltung der Zukunft. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
[Business Coaching : Beratung : Begleitung] Waltraud Schachner, Business Coach und Lebensberaterin, führt uns in ihre Welt des Coachings. Sie lässt uns daran teilhaben, wie die Begleitung von Menschen zum eigenen Spiegel werden kann und im Idealfall mehr Energie bringt als benötigt. Und sie verrät uns, wie aus Trotz eine erfolgreiche Karriere entstand. [Bio] Waltraud Schachner begleitet als Unternehmensberaterin Veränderungsprozesse im Spannungsfeld von Mensch und Organisation. Als psychosoziale Beraterin, Pädagogin, Lehr- und Senior Coach bringt sie vielfältige Kompetenzen in ihre Arbeit ein. Sie ist eingetragene Mediatorin und Lehr- und ÖVS-Supervisorin. Mit ihrem interdisziplinären Beratungsfundament, das aus ihren naturwissenschaftlichen Wurzeln an der Uni für Bodenkultur sowie verschiedenen therapeutischen Ausbildungsrichtungen entstanden ist, bietet sie eine einzigartige Perspektive auf Veränderungsprozesse. Ihr Ziel ist es, individuelle Träume und große Perspektiven zugänglich zu machen, selbst in schwierigen Zeiten. [Sprungmarken] 13:01 Die Balance aus Sprechen und Hören | 14:46 Systemisches Coaching | 22:55 Die neue Erwartungshaltung [Links] Aus- und Weiterbildungen https://www.wifiwien.at/11350x [Kontaktinformationen] Herausgeber: WIFI der Wirtschaftskammer Wien | Host: Florian Raspel - Leitung Portfoliomanagement & Vertrieb | Technische Umsetzung: WoW - WIFI online Werkstatt | Währinger Gürtel 97, 1180 Wien | www.wifiwien.at | 97@wifiwien.at
Eines vorweg: Ich kann beim Thema Offenstallhaltung – ja, nein oder jain – nicht ganz objektiv sein. Weil ich selbst meine Pferde seit vielen Jahren in meinem Offenstall halte. Und ich bin begeistert! Das liegt natürlich auch daran, dass meine Offenstall-Gruppe aus einer Pferdfamilie stammt, ich keine Einsteller habe und somit in meiner kleinen Herde kein Kommen und Gehen ist und viel Harmonie herrscht. Meinen Offenstall habe ich seit 2005. Begonnen hat alles mit Spat und anderen Verschleißerscheinungen meines ersten Pferdes, Orlando, einem stattlichen Trakehner, den ich schon in einem schlechten Zustand übernommen habe. Die Diagnose, ein nicht mehr reitbares Koppelpferd, wollte ich nicht gelten lassen. Offenställe gab es in meiner Region nicht und Orli war noch dazu gegenüber Artgenossen kein verträglicher Genosse. Da blieb mir nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Wir zogen mit den Pferden in das dünn besiedelte, noch erschwingliche Marchfeld vor den Toren Wiens, um den Traum eines eigenen Stalls nicht erst irgendwann in der Pension, sondern gleich zu realisieren. Und das war gut so. Nach einem Jahr musste sich Orli zwar immer noch erst lange im Schritt einlaufen, bevor er gerade ging. Nach fünf Jahren war von seinen früheren Gelenksschwierigkeiten aber nichts mehr zu sehen. Gleichzeitig war aus meiner ängstlichen Tessa, die mir eine Stallkollegin als Begleitpferd für Orli anvertraute ein sehr verlässliches Reit- und Kutschpferd geworden. Also was soll ich Euch sagen: Offenstall und nichts anderes! Wobei es bestimmt Umstände gibt, wo eine Box die bessere Lösung sein kann: wenn der Offenstall nicht gut gemanagt wird, etwa zu wenig Platz für jedes Pferd vorhanden ist oder nicht jedes Pferd an den Futtertrog kommt oder keinen ruhigen Schlafplatz hat. Wenn es Engstellen gibt, die rangniedrige Pferde nur mit Verletzungsgefahr passieren können. Wenn alte Pferde durch junge gestresst werden, und, und, und… Aber oft gibt es hier tiergerechte Kompromisse. Wie die aussehen können, erzählt mir Stephanie Lürzel vom Institut für Nutztierhaltung an der Universität für Bodenkultur in Wien in dieser AUF TRAB-Podcastfolge. Übrigens: Am 27. bis 29. Oktober 2023 veranstaltet AUF TRAB im Festschloss Schlosshof einen Kurs in Klassischer Reitkunst mit Horst Becker. Einen Platz mit Pferd hätten wir noch, weiters Zuschauerplätze. Mehr zur Veranstaltung auf www.auftrab.eu oder ihr hinterlasst mir eine Nachricht, gerne auch per Email an julia@auftrab.eu Liebe Hypomaniacs, bleibt AUF TRAB, bist zum nächsten Samstag Eure Julia Kistner und Eure Welschies. Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/ #Pferde #Haltung #Tierschutz #Podcast
Ein Tag. Ein ThemaLange Trockenphasen im Frühjahr bremsen das Wachstum der Bäume und macht sie anfällig für Schädlinge. Starke Unwetter und Stürme wie jetzt am Wochenende erzeugen massive Schäden und zerstören ganze Gebiete. Doch was passiert, wenn der Wald als Schutz wegfällt? Wie realistisch ist ein Waldsterben in Österreich und was wären die Folgen für uns Menschen? Diese Fragen beantwortet uns heute Eduard Hochbichler von der Universität für Bodenkultur in Wien.Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts, Spotify oder Google Podcasts und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt.Mehr Podcasts findest du hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Neue Krankheiten, Umweltkatastrophen, Migration, Schwankungen in der Energieversorgung, Rohfstoffabhängigkeit, ... – Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Sicherheitspolitik Österreichs sowie Europas sind vielfältig. In dieser Podcast-Episode spricht relevant-Herausgeber Stefan Tesch mit dem Absolventen der Universität für Bodenkultur sowie Offizier Kilian Hitzl. Er hat zu diesem Thema seine Masterarbeit verfasst. Zum Zeitpunkt des Interview befindet er sich derzeit im Auslandseinsatz des Österreichischen Bundesheeres im Libanon.Im Interview Erwähntes:International Military Council on Climate and Security (IMCCS)Great Green Wall Project Über RelevantWebsite: relevantmagazin.atRedaktion & Produktion: Stefan TeschKooperationspartner: diebusinesslounge.at SIE WOLLEN EINEN EIGENEN PODCAST STARTEN? – WIR PLANEN UND PRODUZIEREN IHREN PODCAST!
Fast die Hälfte der österreichischen Staatsfläche ist von Wäldern bedeckt – und unsere Wälder brennen immer öfters. Doch wie hoch ist das Waldrandrisiko wirklich? Gibt es in Österreich Waldbrand-Hotspots? Und wie lange benötigt ein Waldbrandgebiet, wie Hirschwang an der Rax, um seine frühere vegetative Stärke zurückzuerlangen? In dieser Folge spricht Dr. Mortimer Müller, Waldbrandforscher am Institut für Waldbau an der Universität für Bodenkultur über die Erkenntnisse seiner Forschungen. Außerdem vergleicht er das Brandbild unterschiedlicher Baumarten in Ländern wie Portugal, Griechenland, den USA sowie Sibirien und den Tropen mit der Situation in Österreich. Abschließend stellt Mortimer Müller nützliche Online-Tools vor und beschreibt, wie Feuerwehren damit arbeiten können.
Der Wildtierbiologe Klaus Hackländer von der Universität für Bodenkultur in Wien möchte den Diskurs über den Wolf versachlichen: Rund 20.000 Wölfe gibt es in Europa. Von den Kulturlandschaften des Menschen profitiert der anpassungsfähige Wolf, das bedeutet: Er wird nicht mehr weggehen. Hackländer erklärt im Podcast, warum die derzeitigen Schutzprogramme aus den 1970er und 1990er Jahren, als es außer in Italien sowie hinter dem Eisernen Vorhang im Osten und Südosten keine Wolfsrudel in Europa gab, überarbeitet werden müssen – und zwar in Anpassung an das Verhalten von Wölfen und an die Gegebenheiten in stark genutzten Landschaften.
Tauwetter #60: Verkehrsplaner Paul Pfaffenbichler über die Kllimawende in der Stadt.Stellen Sie sich vor: Sie gehen nur ein paar Gassen weiter zur Arbeit. Ärztinnen, Schulen, Supermärkte, Schwimmbad - alles in unmittelbarer Nähe. Bei Ihnen ist das schon so? Herzlichen Glückwunsch, Sie wohnen in einer Stadt der kurzen Wege. Stadtplaner sprechen hier von einer 15-Minuten-Stadt, in der der Autoverkehr eine untergeordnete Rolle spielt. In Zeiten der Klimakrise müssen sich Städte neu erfinden: weniger Autos, mehr Grün. Konzepte wie die 15-Minuten-Stadt und das Supergrätzl sollen Staus, Lärm und Hitze bekämpfen. In Paris und Barcelona gibt es bereits solche Regionen, auch in Wien sind Ansätze zu finden.Wie das funktioniert, darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Paul Pfaffenbichler. Er forscht am Institut für Verkehrswesen der Universität für Bodenkultur in Wien und erklärt, weshalb seine Frau in einer 15-Minuten-Stadt lebt und er nicht.
Tauwetter #60: Verkehrsplaner Paul Pfaffenbichler über die Kllimawende in der Stadt.Stellen Sie sich vor: Sie gehen nur ein paar Gassen weiter zur Arbeit. Ärztinnen, Schulen, Supermärkte, Schwimmbad - alles in unmittelbarer Nähe. Bei Ihnen ist das schon so? Herzlichen Glückwunsch, Sie wohnen in einer Stadt der kurzen Wege. Stadtplaner sprechen hier von einer 15-Minuten-Stadt, in der der Autoverkehr eine untergeordnete Rolle spielt. In Zeiten der Klimakrise müssen sich Städte neu erfinden: weniger Autos, mehr Grün. Konzepte wie die 15-Minuten-Stadt und das Supergrätzl sollen Staus, Lärm und Hitze bekämpfen. In Paris und Barcelona gibt es bereits solche Regionen, auch in Wien sind Ansätze zu finden.Wie das funktioniert, darüber sprechen Franziska Dzugan und Christina Hiptmayr in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Paul Pfaffenbichler. Er forscht am Institut für Verkehrswesen der Universität für Bodenkultur in Wien und erklärt, weshalb seine Frau in einer 15-Minuten-Stadt lebt und er nicht.
Land ist eine kostbare Ressource und häufig Ursache für Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Kriege. Den gleichberechtigten Zugang zur Nutzung und die Sicherung von Landrechten für eine globale nachhaltige Entwicklung hat die Weltgemeinschaft in den Entwicklungszielen verankert. Geregelte Landrechte sind wesentlich damit insbesondere Kleinerzeuger/Innen mehr Einkommen und Produktivität aus der Landwirtschaft beziehen können und damit auch die nachhaltigen Ernährungssysteme sichern, sowie für die Resilienz gegenüber der Klimakrise. Der gleichberechtigte Besitz und die Kontrolle über Land sind für Frauen besonders wichtig, denn sie sind durch patriarchale Strukturen in der Familie aber auch in der Landadministration am meisten von ungeregelten Landrechten betroffen. Weiters kann durch klare gesetzliche Rahmenbedingungen Landraub eingedämmt und Spekulation und Korruption geahndet werden, um gravierende Folgen wie beispielsweise Menschenrechtsverletzungen zu verhindern Im äthiopisch-österreichischen APPEAR-Projekt Edu4GEO2, gefördert aus Mitteln der OEZA und vom OeAD implementiert, ist ein Team von Forschenden seit vielen Jahren in der Amhara Region tätig. Die akademische, disziplin- und kulturübergreifende Kooperation zwischen den Partnerinnen und Partnern der Universitäten Bahir Dar und Debre Markos in Äthiopien sowie BOKU und TU in Österreich (Wien) haben bislang gemeinsam einiges auf dem Gebiet der Landrechte erwirkt. Welches Wissen es braucht, um Land über Satelliten, Drohnen oder im Feld zu vermessen, was nicht gemessen werden kann - wie kulturelle Besonderheiten und ihr Wirken auf Traditionen -, welche Genderaspekte Entwicklungen befeuern oder hemmen oder wie Wissenschaft und Forschung gesetzliche Rahmenbedingungen für faire und transparente Landrechte für Kleinbauern und -bäuerinnen, speziell für Frauen ändern können, ist in diesem Podcast zu hören. Gestaltung und Moderation Maiada Hadaia (für den Sendungsinhalt verantwortlich) Im Interview Ass. Prof.inDipl.-Ing.in Dr.in Doris Damyanovic, Vizerektorin für Lehre, Weiterbildung und Studierende, Projektmitarbeiterin Edu4GEO2 Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Reinfried Mansberger, Institut für Geomatik, Universität für Bodenkultur in Wien Projektmitarbeiter Edu4GEO2 Univ.Ass. Mag. Dr. Thomas Bauer, Institut für Geomatik Universität für Bodenkultur Wien, Projektleiter Edu4GEO2
Thu, 11 May 2023 03:15:36 +0000 https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-economy-edition/podcasts ae5ac4c6b89db6451e8fb5a86b4df465 Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing. Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer Inhalt der heutigen Folge: 1.(00:00:15) Von Fox zu Twitter: Der kontroverse TV-Moderator Tucker Carlson findet eine neue Plattform für seine Show. 2.(00:06:09) Im Interview: Prof. Klaus Hackländer ist Professor für Wildtierbiologie an der Universität für Bodenkultur in Wien. Im Interview mit Gabor Steingart erklärt er, warum die Wolfspopulation in Deutschland immer weiter wachsen wird und warum wir mehr für den Herdenschutz tun müssen, damit eine friedliche Co-Existenz zwischen Wolf, Herde und Mensch funktionieren kann. 3.(00:20:16) Unsere Börsenreporterin berichtet über die aktuellen Inflationsdaten aus den USA. 4.(00:22:46) Zeitkapsel aus dem Jahr 2000: Portemonnaie lag 23 Jahre zwischen zwei Kinosesseln. Übrigens: Der Pioneer Podcast ist nominiert für den ,,Deutschen Podcast-Preis 2023''. Wenn der Podcast Ihnen gefällt, geben Sie gerne beim Publikumspreis in der Kategorie ”Nachrichten und Politik” Ihre Stimme ab! Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Sie haben Feedback oder Fragen? Melden Sie sich gerne beim Pioneer Support. 2137 full Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing. no Gabor Steingart
Laut dem Wasserexperte Roman Neunteufel von der Wiener Universität für Bodenkultur könnte der Klimawandel die Wasserknappheit verschärfen - vor allem in Ostösterreich. Obwohl die Niederschlagsmengen in Österreich in den kommenden Jahrzehnten stabil bleiben oder sogar leicht steigen könnten, treten sie zunehmend als Starkregen auf, was zu Überflutungen führen kann. Die Trinkwasserversorgung in Österreich ist zwar gut abgesichert - aber wir sollten uns zunehmend Gedanken über das "virtuelle Wasser" machen, das in unseren Konsumgütern steckt. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen erfordert gewaltige Anstrengungen aller. Insbesondere die Politik auf allen Ebenen ist gefragt, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es dem Einzelnen erleichtern, klimafreundliche Entscheidungen zu treffen. Der Aufwand ist es jedoch wert, denn die Alternative ist unverantwortbar. Die Klimakonferenzen der vergangenen Jahre hätten uns vorwärts bringen sollen. Aber wo stehen wir heute wirklich? Das fragen wir bei dieser Montagsrunde die führende österreichische Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb. Input: Helga Kromp-Kolb ist emeritierte Universitätsprofessorin für Meteorologie und Klimatologie an der Universität für Bodenkultur und beschäftigt sich mit der Ausbreitung von Schadstoffen, insbesondere Radioaktivität in der Atmosphäre, mit Klimawandel und mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Sie hält zahlreiche Vorträge um Bewusstsein für die großen Herausforderungen, vor denen wir stehen, zu schaffen und war auch in der Politikberatung tätig. Mehr Informationen: https://jungk-bibliothek.org/ Buchmagazin der JBZ: https://www.prozukunft.org/
Ausbau von Wind- und Solarenergie, Klimaschutzgesetz, erneuerbare Wärme – viele klimapolitische Vorhaben wurden schon vor Jahren angekündigt, haben es aber noch nicht aufs Papier geschafft. Wo klemmt es in der österreichischen Klimapolitik? Im Podcast spricht Reinhard Steurer, Klimapolitik-Professor an der Wiener Universität für Bodenkultur, über Blockierer, Tempo 100 – und warum er sich hinter die Proteste der Letzten Generation stellte.**Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? ** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
In der "stillsten" und "dunkelsten" Zeit des Jahres ist unser Sensorium für Düfte und Geschmack auf Hochtouren. Natürlich spielt neben der Vorfreude auf das Weihnachtsfest die Kulinarik eine wesentliche Rolle. Stefan Hauser hat für die Sendung einen Adventmarkt in St. Gotthard im Mühlkreis in Oberösterreich besucht und sich bei Keksbäckerin Monika Schietz akustisch kulinarische Tipps geholt. Er trifft auch Klaus Dürrschmid vom Institut für Lebensmittelwissenschaften der Universität für Bodenkultur.
In dieser Folge beschäftigen sich Shilan und Vicky erneut mit Fragen rund um die sozial-ökologische Transformation. Gemeinsam mit Dr.in Melanie Pichler, Politikwissenschaftlerin am Institut für Soziale Ökologie der Universität für Bodenkultur, sprechen wir über sozial-ökologische Konflikte und globale Gerechtigkeitsfragen. Wir gehen unter anderem folgenden Fragen nach: Welche Strukturen begünstigen sozial-ökologische Konflikte auf nationaler und globaler Ebene? Welche Rolle spielt transnationale und nationale Ungerechtigkeit? Was braucht es, um die sozial-ökologische Transformation voranzubringen? und wie unterscheiden sich die notwendigen Maßnahmen in Europa von denen in Asien? Ausgewählte Quellen & weiterführende Literatur/Links: (Laos-Studie) Pichler, M., & Ingalls, M. (2021). Negotiating between forest conversion, industrial tree plantations and multifunctional landscapes. Power and politics in forest transitions. Geoforum, 124, 185-194. Wissen, M., Pichler, M., Maneka, D., Krenmayr, N., Högelsberger, H., Brand, U. (2020). Zwischen Modernisierung und sozial-ökologischer Konversion. Konflikte um die Zukunft der österreichischen Automobilindustrie. In: Dörre, D., Holzschuh, M., Köster, J., Sittel, J. (Hrsg.), Abschied von Kohle und Auto? Sozial-ökologische Transformationskonflikte um Energie und Mobilität. International Labour Studies - Internationale Arbeitsstudien 26, 223-266; Campus, Frankfurt/New York; ISBN 9783593511788 Pichler, M., Brad, A., Schaffartzik, A.(2017). Räumliche Dynamiken und rohstoffbasierte Entwicklung in Südostasien: Das Beispiel der Palmölexpansion in Indonesien. In: Burchardt, HJ., Peters, S., Weinmann, N., Entwicklungstheorie von heute - Entwicklungspolitik von morgen, 18; Nomos, Baden-Baden; ISBN 978-3-8487-2613-4 Pichler, M., & Brad, A. (2016). Political ecology and socio-ecological conflicts in Southeast Asia. ASEAS - Austrian Journal of South-East Asian Studies, 9(1), 1-10. Pichler, M. (2014). Umkämpfte Natur. Politische Ökologie der Palmöl-und Agrartreibstoffproduktion in Südostasien. Münster: Westfälisches Dampfboot. Brunner, J., Dobelmann, A., Kirst, S., & Prause, L. (Eds.) (2019). Wörterbuch Land-und Rohstoffkonflikte. transcript Verlag, Bielefeld; ISBN978-3-8376-4433-3 Initiative Lieferkettengesetz in Österreich und Deutschland: https://www.lieferkettengesetz.at/ https://lieferkettengesetz.de/ I.L.A. Kollektiv: Die Welt auf den Kopf stellen: Strategien für radikale Transformationen - ein Handbuch. http://ilakollektiv.org/trafo/ #podcast #weltveraendern #nachhaltigkeit #sozialökologisch #transformation #sozialökologischetransformation
Was hat die Ernährung mit dem Klimaschutz zu tun? Jede Menge! Allein die Produktion von Nahrungsmittel verursacht 30 Prozent der weltweiten Treibhausgase. Wie man sich ernähren soll und was die Industrie ändern muss, um den ökologischen Fußabdruck kleiner zu machen, weiß Dr. Johannes Tintner-Olifiers vom Institut für Physik und Materialwissenschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien.
Wed, 26 Oct 2022 03:45:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/424-borsepeople-im-podcast-s3-02-manfred-artmeier cb263ddb7b3be8f6495b83fa21510d76 Manfred Artmeier kommt aus Niederbayern und beginnt seine Keynotes mit "39, Kapitalmarkt, Skifahren, Österreichische Weine, 1860 München, Straubing Tigers". Das macht natürlich einen Sport- und Wirtschaftsfan aus Österreich wie mich neugierig. Über die spannenden Stationen Deutscher Bundestag, Daimler, Munich Strategy Group, Boku (nix mit Bodenkultur) und Mulitconnect (sehr wohl was mit spusu) landete Manfred als Head of Growth beim Fintech Raquest, das sich auf die Rückerstattung zu viel bezahlter ausländischer Quellensteuern spezialisiert hat. Anhand zahlreicher Beispiele gehen wir die Thematik, bei der jährlich 200 Mrd. Euro liegengelassen werden, durchaus mit österreichischer Brille durch. Wir sprechen über Banken und Investmentgesellschaften als Kunden bzw. Privatanleger, die da stärker nachdrücken sollten. Ich habe viel gelernt und Manfred hat anhand eines Investments auch etwas über Accederate erzählt, das ist sein eigenes Investmentvehikel. https://raquest.de https://aivy.app/ https://www.acceederate.de About: Die Serie Börsepeople findet im Rahmen von http://www.christian-drastil.com/podcast statt. Es handelt sich dabei um typische Personality- und Werdegang-Gespräche. Die Season 3 umfasst unter dem Motto „22 Börsepeople“ erneut 22 Podcast-Talks, divers zusammengesetzt. Presenter der Season 3 ist der Börsekandidat VAS AG ( https://www.vas.co.at). Der meistgehörte Börsepeople Podcast 2022 per Stichtag 30.11., 23:59 Uhr wird es einen Number One Award für 2022 gewinnen (vgl. https://boerse-social.com/numberone/2021)- Zwischenstand tagesaktuell um 12 Uhr aktualisiert unter http://www.boersenradio.at/people . Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: https://podcasts.apple.com/at/podcast/christian-drastil-wiener-borse-sport-musik-und-mehr-my-life/id1484919130 424 full no Christian Drastil Comm.
Wie kann Österreich die Energiewende schaffen? Und welche gesellschaftlichen Transformationen braucht es dafür? Welche Möglichkeiten der Partizipation haben wir? Und ist ziviler Ungehorsam vielleicht ein Teil der Lösung? Diesen Fragen und mehr gehen wir gemeinsam mit Dr. Patrick Scherhaufer vom Institut für Wald-, Umwelt- und Ressourcenpolitik (BOKU) auf den Grund. Das Interview wurde von Studentinnen der Universität für Bodenkultur im Zuge der LV “Sustainicum” geführt. #podcast #weltveraendern #nachhaltigkeit #energiewende #transformation #sozialökologischetransformation #partizipation #zivilerungehorsam
Kromp-Kolb ist emeritierte Professorin an der Universität für Bodenkultur und weiterhin sehr aktiv; u.a. ist die Meteorologin als Kolumnistin für die reichweitenstarke Kronen Zeitung tätig. Während der Sommerhitze und -dürre handelt dieses sicherheitsbewusst-Gespräch etwa vom Schmelzen des Grönlandeises, dem Golfstrom und Jetstreams. Und davon, was Fridays for Future mit „Des Kaisers neue Kleider“ zu tun hat. „Es läuft auf eine Veränderung des Systems hinaus“, betont Kromp-Kolb zur notwendigen Reaktion auf die Klimakrise – sonst bleibt das Anthropozän eine Episode. Am Ende kommt noch deutliche Medienkritik. Stay safe, stay secure & stay tuned! Sicherheitsbewusst entsteht in Kooperation mit der FH Campus Wien (Fachbereich Risiko- und Sicherheitsmanagement) sowie G4S Secure Solutions Österreich.
Wie will Brüssel gegensteuern, wenn die Klimakrise endgültig Europa einholt? Darüber spricht EU-Kommissar Frans Timmermans mit Studierenden der Universität für Bodenkultur in Wien. See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Gute Nachrichten für all jene, die gerne Ingwer, Feigen, Granatäpfel und andere exotische Lebensmittel verzehren! Wer bisher ein schlechtes Gewissen wegen der langen ressourcenintensiven Lieferketten hatte, kann im Supermarktregal zukünftig einfach zu Oliven, Kaki und Kurkuma aus Österreich greifen. Mildere Winter, längere Trockenperioden und heißere Sommer aufgrund des Klimawandels ermöglichen Landwirten, Kulturen abseits von Weizen, Äpfeln und Kartoffeln anzupflanzen. Vor welchen Herausforderungen Bauern aufgrund der neuen Kulturen stehen, darüber spricht Andreas Spornberger vom Institut für Wein- und Obstbau der Wiener Universität für Bodenkultur im aktuellen Klimafragen-Podcast. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Täglich werden in Österreich 18 Fußballfelder verbaut. Warum sind wir Europameister beim Flächenfraß und wie können wir ihn stoppen? profil-Autorin Franziska Dzugan im Gespräch mit Dr. Franz Essl von der Uni Wien, der berechnet hat, wie grau Österreich 2050 sein wird, und mit Prof. Gernot Stöglehner von der Universität für Bodenkultur, der sich für mehr raumplanerischen Weitblick einsetzt.