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Beim Waldbrand in Hürtgenwald sind zahlreiche Organisationen im Einsatz. "Die Übungen zwischen Feuerwehren und Forstfachleuten sind das A und O, damit sie im Einsatzfall gut zusammenarbeiten", sagt NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU). Von WDR 5.
Der nächste Großeinsatz im Föhrenwald - im Bezirk Neunkirchen kämpfen dutzende Feuerwehren gegen einen Waldbrand // Weiter keine Einigung auf Hilfen für Bauern mit Dürreschäden nach einem Treffen heute beim Landwirtschaftsminister
SO: Laut einem Sicherheitsbericht des Kantons braucht es mehr Polizeipersonal; Kappelen: Gestern gingen die Pferdesporttage und die Schweizermeisterschaften im Springreiten los
Der Fall von hunderten toten Schweinen in einem Mostviertler Mastbetrieb nimmt immer erschreckendere Ausmaße an // Nach dem Waldbrand im Kamptal sind die Feuerwehren nach wie vor im Einsatz
Während zwei Tagen haben Kaderleute der Feuerwehren des Kantons Bern gemeinsam mit Walliser Feuerwehren den Ernstfall geübt. In steilem Gelände mitten im Wald oberhalb Visp. Eine Premiere, die wiederholt werden soll. Weiter in der Sendung: · Fertig mit den Notabfischungen in der Emme: Die Möglichkeiten, gerettete Fische in andere Gewässerabschnitte umzusiedeln, sei weitgehend ausgeschöpft, so das kantonale Fischereiinspektorat. · Eine rund 500 Jahre alte Heiligenfigur ist nach mehr als 100 Jahren «im Exil» im Berner Alpinen Museum Alps ins Baltschiedertal im Wallis zurückgekehrt. Das Exil sei ihr Glück gewesen, sagt ein Historiker.
Die Waldbrandgefahr bleibt hoch, viele Brände können nur dank frühzeitiger Erkundung aus der Luft und hunderter Einsatzkräfte begrenzt werden. Luftbeobachter in Flächenflugzeugen suchen nach Rauch, dokumentieren Waldschäden und lotsen Feuerwehren zu schwer zugänglichen Brandstellen. "Je eher wir an der Einsatzstelle sind, desto kleiner können wir das Brandgeschehen auch halten", sagt Brandoberrat Stefan Brust.
Haldenfeuer und Wohnungsbrand halten Feuerwehren in Atem, wichtige Straßen in Gelsenkirchen und Kirchhellen gesperrt, Dzeko zum Medizincheck auf Schalke
Der Kanton Bern ist einer von nur noch sieben Kantonen, die auf ein absolutes Feuerverbot verzichten. Das Amt für Naturgefahren begründet dies mit den gut vorbereiteten Feuerwehren, die über genug Löschwasser verfügen. Aber: Es wurden auch schon 30 Flurbrände gezählt. Weiter in der Sendung: · SO: Das Bundesgericht gewährt einer Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Der geplante Windpark auf dem Grenchenberg kann demnach weiterhin nicht gebaut werden. · LU: Die Hochschule Luzern tüftelt an einem Begrünungssystem für Fassaden und erzielt damit gute Erfolge.
Mehrere Feuerwehren aus NRW brechen zum Waldbrandeinsatz nach Spanien auf. David Bormann von der Bonner Feuerwehr berichtet, wie die Einsatzkräfte vor Ort helfen und welche Herausforderungen sie erwarten. Von WDR 5.
Die Zahl der Arbeitslosen in NÖ steigt, vor allem bei den Frauen // Auch in NÖ bereiten sich die Feuerwehren auf Waldbrände vor
Alexander Held, Forstwissenschaftler und Feuerökologe am Europäischen Forstinstitut, fordert mehr Prävention und naturbasierte Lösungen gegen Waldbrände. "Was wir im Moment tun ist, wir bereiten die Landschaft nicht vor und erwarten von den Feuerwehren, dass sie praktisch unter diesen Bedingungen das Unmögliche leisten."
Ohne Akkus kommt kein Haushalt mehr aus. Das führt allerdings auch dazu, dass das Risiko von Bränden steigt. Schutz und Rettung Zürich stellt eine klare Häufung fest und fordert mehr Vorsicht im Umgang mit wiederaufladbaren Batterien. Weitere Themen: · Stadtrat von Uster mit weiterer Kritik konfrontiert · Bachmann Krawatten AG stellt den Betrieb ein · Der Zürcher Mauro Schmid fährt bei der Tour de France erneut aufs Podest · Sommerserie Netzwerke: Mit Whatsapp gegen die Anonymität in Hochhäusern
Die Zürcher Handelskammer warnt vor zusätzlicher Unsicherheit für Unternehmen durch die neuen US-Zölle. Sie fordert ein neues Abkommen mit den USA und bessere Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Zürich. Weitere Themen: · Für Zürcher Feuerwehren gehören Akkubrände unterdessen zum Alltag. · Kampf gegen Moderhinke zeigt im Kanton Zürich Wirkung. · Kanton Zürich kämpft weiter gegen die Schafskrankheit Moderhinke. · Töfffahrer bei Kollision mit Postauto in Wila schwer verletzt.
Die USA wollen Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms helfen. Die beiden Länder haben dazu ein Abkommen unterzeichnet. Das betrifft den Bau von Kernkraftwerken, aber auch die Lieferung von Technologie, Ausrüstung und Know-how sowie die Ausbildung von Fachkräften. Weitere Themen: · Die Huthi-Rebellen im Jemen sagen, sie hätten zwei Schiffe im Roten Meer angegriffen. Die Schiffe hätten die Seeblockade gegen Saudi-Arabien verletzt, welche die Huthis Anfang Woche angekündigt hatten. · In Spanien und Frankreich kämpfen Feuerwehren weiterhin gegen Waldbrände. In der Nähe von Bordeaux etwa mussten mehrere tausend Menschen vor den Flammen flüchten.
Was wenn es im Wald brennt und das Wasser geht aus? Oder es müssen Brandschneisen geschlagen werden, aber die zuständige Feuerwehr hat dafür nicht die Ausrüstung? Dann könnten umliegende Landwirte mit ihrer Technik einspringen. Noch laufen solche Einsätze nur über private Kontakte. Doch in Zukunft soll eine App für schnellere Vernetzung sorgen.Host: Mirja FreyeAutorin: Natalie Süß, Mecklenburg-Studio SchwerinRedaktion: Veith Jänchen, Mecklenburg-Studio SchwerinPodcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. NDR Berichte zum Thema „Red Farmer“: Projekt "Red Farmer": Landwirte unterstützen Feuerwehren https://www.ndr.de/nachrichten/info/red-farmner-landwirte-unterstuetzen-feuerwehren,ndrinfo-13058.htmlWeitere spannenden MV im Fokus-Folgen:MV IM FOKUS – Darüber spricht Mecklenburg-Vorpommern! https://www.ardsounds.de/sendung/mv-im-fokus-darueber-spricht-mecklenburg-vorpommern/urn:ard:show:452c3852b1f67ab5/Podcast Tipp “Wild Crimes: Timmy – die Hoffnung stirbt zuletzt”: https://www.ardsounds.de/sendung/wild-crimes/urn:ard:show:2dd6caa30594e73a/
Mallorca bereitet sich weiter auf die Sonnenfinsternis vor. Das betrifft auch die Feuerwehren, Überwachunsgsflüge und mehr Kontrollen auch mit Booten. Wir sprechen heute auch über Stromausfälle an der Playa de Palma. Beim aktuellen Mallorcawetter ist ein Stromausfall natürlich besonders folgenreich. Zwei große mallorquinische Hotelketten verabschieden sich jetzt endgültig von der Karibikinsel Kuba. www.5minutenmallorca.com
Im Süden, im Westen und im Norden lodern die Flammen. In Frankreich brennt es gerade an 26 Orten. Allein diese Zahl stellt die Feuerwehren des Landes vor massive Probleme. Ein Blick auf die Lage.**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Cai Rienäcker. ARD-Korrespondent für Frankreich**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wald- und Vegetationsbrände beschäftigen die Feuerwehren auch in Baden-Württemberg zunehmend. Nach Angaben der Landesfeuerwehrschule sind es bislang vor allem Flurbrände auf Feldern, die häufiger werden. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem sagt der stellvertretende Schulleiter Christoph Slaby, große Waldbrände seien im Südwesten bislang eher die Ausnahme. Menschen haben oberste Priorität Slaby zufolge werden Führungskräfte darauf vorbereitet, Brände strategisch zu bewerten und Prioritäten zu setzen. Oberstes Ziel sei immer der Schutz von Menschen, danach folgten wichtige Sachwerte. In bestimmten Situationen könne es deshalb sinnvoll sein, einen Wald- oder Vegetationsbrand zunächst kontrolliert brennen zu lassen, um etwa Siedlungen zu schützen oder das Feuer an einer günstigeren Stelle zu bekämpfen. Grundlage der Ausbildung sind unter anderem Planspiele, in denen unterschiedliche Einsatzszenarien durchgespielt werden.
In Bettingen hat am Abend ein Stück Wald gebrannt, am Liesberg. Die Feuerwehr blieb lange vor Ort, im Einsatz standen diverse Feuerwehren aus der Region. Ein Waldbrand habe ein grosses Ausmass, sagt die Staatsanwaltschaft. Die Behörden erinnern an das Feuerverbot im Wald und am Waldrand. Ausserdem Thema: · Arbeitslosenquote in Baselstadt bleibt hoch · Zollbehörden warnen vor falschem Goldschmuck
Wenn niemand zuständig ist, passiert oft nichts In dieser Folge geht es um ein Problem, das in vielen Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Vereinen und Organisationen unterschätzt wird: unklare Zuständigkeiten. Nicht der große Konflikt ist meist das Problem, sondern das diffuse Dazwischen. Irgendwer sollte etwas tun, irgendwer fühlt sich verantwortlich – und am Ende passiert nichts. Delegation braucht Klarheit Delegation bedeutet nicht, Aufgaben einfach weiterzugeben. Wer Verantwortung überträgt, muss klar benennen, wer was bis wann erledigt und welche Befugnisse damit verbunden sind. Warnsignale im Alltag Typische Sätze sind: „Das macht doch bestimmt jemand anderes.“ „Dafür bin ich nicht zuständig.“ „Ich dachte, du kümmerst dich darum.“ „Das hätte man mir sagen müssen.“ Warum das ein Führungsproblem ist Unklare Zuständigkeiten führen zu Frust, Missverständnissen und Schuldzuweisungen. Verantwortung wird weitergereicht, statt übernommen. Deshalb sind ungeklärte Zuständigkeiten keine organisatorische Kleinigkeit, sondern ein Führungsrisiko. Sie schwächen Verlässlichkeit, Vertrauen und die Handlungsfähigkeit einer Organisation.
In dieser besonderen Folge des Einsatzleben-Podcasts begrüßt Hermann Zengeler, Bundestagsabgeordnete, ehemalige Bundesinnenministerin und neue Vorsitzende des Förderbeirats des Deutschen Feuerwehrverbandes, Nancy Faeser. Gemeinsam sprechen sie über die Herausforderungen einer Zeit, die von Unsicherheit, Krisen und zunehmenden Belastungen geprägt ist. Das Gespräch führt von Katastrophenlagen und gesellschaftlichen Spannungen über die Rolle von Politik und Bevölkerungsschutz bis hin zu den Menschen, die in Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Unternehmen und Behörden Verantwortung übernehmen. Nancy Faeser berichtet von ihren Erfahrungen aus Jahren politischer Verantwortung auf Bundesebene, von Begegnungen in Krisen- und Katastrophengebieten sowie von den Herausforderungen, Entscheidungen unter hohem Druck treffen zu müssen. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie Führung gelingt, wenn Rahmenbedingungen schwieriger werden und Erwartungen stetig steigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Feuerwehren und Hilfsorganisationen für unsere Gesellschaft, den Herausforderungen für das Ehrenamt sowie der Frage, wie Politik, Organisationen und Führungskräfte Menschen stärken können, die täglich Verantwortung für andere übernehmen. Ein offenes, persönliches und nachdenkliches Gespräch über Sicherheit, Verantwortung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Faktor Mensch in einer zunehmend komplexen Welt.
In dieser Folge geht es um ein Problem, das viele Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Ehrenamtsstrukturen kennen, aber oft zu spät ernst nehmen: Menschen treten nicht sofort aus. Sie ziehen sich erst innerlich zurück. Sie kommen seltener, beteiligen sich weniger, übernehmen keine Verantwortung mehr, sagen nichts mehr in Diskussionen und funktionieren nur noch auf Sparflamme. Der zentrale Gedanke: Der eigentliche Verlust beginnt nicht mit dem Austritt. Er beginnt mit dem stillen Rückzug. Die Folge soll daher Feuerwehrführungen, Führungskräfte und engagierte Mitglieder dafür sensibilisieren, dass Mitgliederbindung nicht erst dann beginnt, wenn jemand gehen will. Es geht darum, frühe Signale zu erkennen, Ursachen ehrlich zu betrachten und "Kultur" nicht nur als Kameradschaftsgefühl zu verstehen, sondern als konkrete Führungsaufgabe.
Feuerwehr lebt von Tradition, Erfahrung und gewachsenen Strukturen. Genau das gibt vielen Organisationen Stabilität. Doch was passiert, wenn jede Veränderung sofort als Angriff verstanden wird? In dieser Folge sprechen wir über den schmalen Grat zwischen Bewahren und Blockieren. Warum manche Feuerwehren offen für Entwicklung bleiben und andere sich immer stärker verhärten. Es geht um Generationen, Führung, Identität, Nachwuchs, Kultur und die Frage, wie Veränderung gelingen kann, ohne das zu zerstören, was Feuerwehren eigentlich stark macht.
Extremismus bekämpfen, Zusammenhalt stärken – das ist das Ziel von „Demokratie leben“, einem Förderprogramm, mit dem der Bund zivilgesellschaftliches Engagement unterstützt und um das ein heftiger Streit tobt. Denn Bundesbildungsministerin Karin Prien will „Demokratie leben“ neu aufstellen: Statt Projekten aus dem „linksliberalen Milieu“ soll das Geld künftig der „Mitte der Gesellschaft“ zugutekommen, so Prien – Vereinen, Feuerwehren, Schulen. Kritiker sprechen von einem Kahlschlag, viele von den durch die Kürzungen betroffenen Organisationen sehen sich in ihrer Existenz bedroht und fürchten, der Kampf gegen den Rechtsextremismus werde geschwächt. Die Reform von „Demokratie leben“ – schadet oder nutzt sie der Demokratie? Doris Maull diskutiert mit Prof. Dr. Sabine Achour – Professorin für Politische Bildung, FU Berlin; Dr. Reinhard Müller – Leitender Redakteur, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Dominik Schumacher –Bundesverband Mobile Beratung
Immer mehr Details gibt es rund um den Angriff auf eine Gala mit US-Präsident Trump // Immer mehr Waldbrände beschäftigen die Feuerwehren - jetzt auch in Niederösterreich
Die Darmstädter Kammerspektakel stehen vor ihrem letzten Konzert, Feuerwehren der Region haben ein Problem mit Einsatzkräften für Tages-Einsätze und das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen ist feierlich eröffnet worden. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/kammerspektakel-im-staatstheater-darmstadt-endet-5606158 https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/spielplatz-am-steinbruecker-teich-wird-weiter-ausgebaut-5625982 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-darmstadt-dieburg/landkreis-darmstadt-dieburg/haftstrafen-fuer-corona-test-betrueger-5608994 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-darmstadt-dieburg/landkreis-darmstadt-dieburg/wie-einsatzfaehig-sind-die-feuerwehren-in-darmstadt-dieburg-5603840 https://www.echo-online.de/wirtschaft/wirtschaft-hessen-und-rheinland-pfalz/neues-terminal-eroeffnet-kapazitaet-fuer-millionen-passagiere-5623199 Ein Angebot der VRM.
Feuerwehren von Samtgemeinde Hanstedt löschen Hotelbrand/Verbraucherzentrale Lüneburg warnt vor unseriösen Jobangeboten
Wie weltweite Unsicherheit, gesellschaftlicher Druck und ständige Alarmbereitschaft Einsatzkräfte prägen, lange bevor es offen sichtbar wird. Die Welt fühlt sich rauer an als noch vor wenigen Jahren. Krisen, Konflikte, wirtschaftliche Unsicherheit, gesellschaftliche Spannungen, permanente Nachrichtenlagen und ein allgemeines Gefühl von Instabilität wirken längst nicht mehr nur im Außen. Sie kommen an. In den Köpfen. In den Familien. In den Feuerwehren. In den Einsätzen. Für Einsatzkräfte ist Druck nichts Neues. Aber die Form des Drucks hat sich verändert. Es ist nicht mehr nur der punktuelle Stress im Einsatz. Es ist die Daueranspannung davor, danach und dazwischen. Das Gefühl, dass jederzeit etwas passieren kann. Dass personell vieles auf Kante läuft. Dass gesellschaftlich der Ton härter wird. Dass Führung, Kameradschaft und Belastbarkeit nicht mehr selbstverständlich stabil bleiben. In dieser Folge geht es darum, warum genau diese schleichende Unsicherheit so gefährlich ist. Warum präventiver Blick auf mentale Stabilität, Kommunikation und Führungsfähigkeit heute wichtiger ist als je zuvor. Und warum man diesen Druck nicht erst dann ernst nehmen darf, wenn Teams bereits gereizt, müde oder innerlich ausgebrannt wirken. Denn die eigentliche Belastung ist oft nicht das einzelne Ereignis. Sondern der Zustand, in dem Menschen dauerhaft leben und trotzdem funktionieren sollen.
Welche Eissorten in Wetzlar besonders beliebt sind, Feuerwehren üben gemeinsam den Einsatz bei Waldbränden und ein Cleeberger Fußballprofi entkommt in Thailand dem Druck. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/eissorten-was-dieses-jahr-in-und-um-wetzlar-im-trend-liegt-5527629 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-limburg-weilburg/landkreis-limburg-weilburg/macheten-angriff-47-jaehriger-steht-in-limburg-vor-gericht-5499370 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-marburg-biedenkopf/biedenkopf/feuerwehren-ueben-gemeinsam-den-einsatz-bei-waldbraenden-5488520 https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/huettenberg/huettenbergs-mr-feuerwehr-laesst-es-ruhiger-angehen-5506107 https://www.mittelhessen.de/sport/fussball/fussball-wetzlar/cleeberger-fussballprofi-entkommt-in-thailand-dem-druck-5481077 Ein Angebot der VRM.
Feuerwehr ist mehr als Technik, Taktik und Einsatz. Aber sie ist eben auch mehr als Kameradschaft, Grillfest und Tradition. Genau da entsteht in vielen Organisationen Spannung. Was gehört eigentlich zur Feuerwehr und was zum Verein? Wo stärkt Gemeinschaft die Organisation und wo macht sie Führung, Verantwortung und Entscheidungen unnötig schwierig? In dieser Folge geht es um einen Denkfehler, der in vielen Feuerwehren bis heute wirkt: als müsse man sich zwischen Verein und Einsatzrealität entscheiden. Dabei stimmt weder das eine noch das andere. Entscheidend ist, ob Rollen, Erwartungen und Zuständigkeiten sauber geklärt sind. Eine Folge über Struktur, Kultur, Ehrenamt und die Frage, wie Feuerwehren modern bleiben können, ohne sich selbst zu verlieren.
Sebastian schreibt mit Unterstützung von RTL2 an seinem ersten Marathon und gibt einen kurzen Einblick in seine Schreibroutine. Thomas Mann wäre mehr als stolz.Nils berichtet von einem geheimnisvollen und adeligen Papageien, der diverse regionale Feuerwehren auf den Plan brachte. Wird er gerettet werden können? Was wusste der Kormoran vom Klinikum Links der Weser? Was sagt PETA? Und wie ist sein Verwandschaftsverhältnis zu Herbert Karajan?Im weiteren Verlauf plaudert Sebastian aus dem LinkedIn-Nähkästchen der Coaching-Bubble. Hot Take: In vielen Berufen braucht man Spezialwissen und eine Dingsmethode. Da bekommt jeder sein Bauchfett weg.Lifehack aus 2003 für Schlaffans: Nachts um 04h den Wecker stellen und sich dann freuen, dass man noch 3h weiterschlafen kann.Abschließend wird hitzig das Internetverbot diskutiert und Sebastian verrät, wie er tausende Euro mit korrekter Zahnhygiene gespart und in Bier investiert hat.
Heute geht es um eine Realität, die viele Feuerwehren kennen, aber selten offen besprechen: Der Auftrag bleibt gleich, die Erwartungen steigen, aber die Mittel werden knapper. Und genau da beginnt Führung. Zwischen Beschaffungsbedarf, Haushaltslogik, politischen Verfahren und dem Druck aus der eigenen Mannschaft entsteht schnell Frust. Die Feuerwehr sagt: Wir brauchen das jetzt. Verwaltung und Politik sagen: Wir müssen prüfen, priorisieren und rechtssicher entscheiden. Beide Seiten haben Gründe. Und genau deshalb gibt es so oft schwierige Diskussionen. Es fehlt häufig der Perspektivwechsel. In dieser Folge geht es nicht um Jammern und nicht um Politik-Bashing. Es geht um die Frage, wie Feuerwehrführung trotz knapper Mittel handlungsfähig bleibt. Was kann ich beeinflussen, was nicht? Wie priorisiere ich? Wie kommuniziere ich intern, ohne Frust zu verstärken? Und wie argumentiere ich nach außen so, dass aus berechtigten Forderungen tragfähige Entscheidungen werden? Denn Handlungsfähigkeit entsteht nicht erst mit dem nächsten Fahrzeug oder der nächsten Ausschreibung. Sie beginnt früher. Bei Klarheit, Prioritäten und Führung.
Gelsenkirchener Chemiefirma meldet Insolvenz an, Bottrop hebt Stallpflicht für Geflügel auf, Gerhard Rehberg wird 90, Feuerwehren warnen vor Gefahren auf Eisflächen
+++ Wasserwacht und DLRG warnen vor Betreten von Eisflächen +++ 44 Millionen Euro für die Thüringer Feuerwehren +++ 400 Besucher zum Saisonstart in der Skiarena Silbersattel Steinach +++
International, persönlich und fachlich auf den Punkt. In dieser Podcastfolge wird es international und sehr persönlich: Hermann Zengeler war zu Gast im österreichischen Podcast „huach zua“ („hör bitte genau hin“) – dem neuen Format des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes. Im Gespräch mit Pressesprecher Tom Meyer geht es um ein Thema, das Hermann seit Jahren begleitet und antreibt: Resilienz in der Feuerwehr. Diesmal wird der Spieß umgedreht: Normalerweise stellt Hermann die Fragen, in dieser Folge beantwortet er sie selbst. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum mentale Stärke heute genauso wichtig ist wie technische Ausrüstung, welche Belastungen Feuerwehren in Deutschland und Österreich verbinden und warum gute Kameradschaft weit mehr ist als nur Zusammenhalten im Einsatz. Hermann berichtet von seinen Vorträgen in verschiedenen Regionen Österreichs, von Workshops, aus denen echte Verbundenheit und Freundschaften entstanden sind und von Momenten, in denen es nicht um Einsatzzahlen, sondern um Menschen geht. Diese Folge ist eine Einladung, über den Tellerrand zu schauen: Was können Feuerwehren über Ländergrenzen hinweg voneinander lernen? Und was braucht es wirklich, damit Einsatzkräfte nicht nur funktionieren, sondern innerlich gesund durch ihre Einsätze kommen? Ein Gespräch, das Mut macht, den Blick zu weiten und das Thema mentale Gesundheit in der Feuerwehr ernst zu nehmen.
Jens Sörensen ist Wehrführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Niehuus im Kreis Schleswig-Flensburg. Ein kleiner Ort im Norden - Ortsteil der Gemeinde Harrislee - direkt an der deutsch-dänischen Grenze. Am 27. Juni 2024 werden er und seine Kameraden alarmiert. Doch sie sollen nicht auf ihrer Seite der Grenze löschen - sondern auf der dänischen. Dort brennt ein Resthof. Deutsche und dänische Feuerwehrleute haben sich auch in den vergangenen Jahren zwar immer wieder ausgeholfen und unterstützt. Doch dieser Einsatz ist etwas Besonderes: Denn erst vor Kurzem haben die Wehren ihre Zusammenarbeit offiziell besiegelt. Und so können Jens und seine Kameraden ganz offiziell mit Blaulicht über die Grenze düsen. Ihre Hilfe ist dringend nötig, denn sie bringen eine Drehleiter mit. Ohne die Kooperation - da sind sich die Kräfte sicher - wäre der Einsatz anders angelaufen. Die neuesten Folgen des NDR Feuerwehr-Podcasts gibt es immer zuerst in der ARD Audiothek. https://1.ard.de/meineinsatz10 Im Podcast "Mein Einsatz" sprechen Freiwillige Feuerwehrleute mit NDR Reporter Torben Hildebrandt und Feuerwehrfrau Theresa Balzer über Einsätze, die sich ins Gedächtnis eingebrannt haben. Emotionen pur und spannende Geschichten. True Action - vom Brand in einem Krankenhaus, bis zum Unfall auf der Landstraße. Liebe Feuerwehrleute: Erzählt uns von euren spannenden Einsätzen. Schreibt uns eine E-Mail an: meineinsatz@ndr.de. Unser Podcast-Tipp: "MV IM FOKUS - Darüber spricht Mecklenburg-Vorpommern" https://1.ard.de/mvimfokus
Birgit spricht als Projektkoordinatorin beim Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen, über ihre Rolle und die Herausforderungen, mit denen Frauen in der Feuerwehr konfrontiert sind. Sie thematisiert die Unterrepräsentation von Frauen in der Feuerwehr, die Notwendigkeit von Frauenförderung und die Entwicklung von Netzwerken zur Unterstützung von Feuerwehrfrauen. Birgit gibt Einblicke in ihren Arbeitsalltag, die Vorbereitung von Veranstaltungen und die Bedeutung von Vorträgen zur Vernetzung und Sensibilisierung für wichtige Themen wie Diskriminierung und Personalgewinnung.Abonniert gerne den Podcast & Social Media- wir werden wöchentlich andere Berufe "offenlegen" => einfach die Glocke aktivieren & dabei sein.www.berufsinsider-podcast.de
Vor einigen Tagen ging es an dieser Stelle um das Wetter vor 100 Jahren, um den sehr heißen und trockenen Sommer 1925. Eine Konsequenz dieser Wetterlage waren unzählige, teilweise sehr bedrohliche Heide-, Moor- und Waldbrände. Besonders schlimm traf es die Lüneburger Heide. Die Wilhelmsburger Zeitung vom 25. Juli berichtet von den einzelnen Flächenbränden und vom Kampf der Anwohner, Feuerwehren und des abkommandierten Militärs gegen die Flammen. Rosa Leu verschafft uns einen Überblick.
Waldbrände können sich rasend schnell ausbreiten. Und durch den Klimwandel steigt das Brandrisiko auch in Europa. Frühwarnsysteme stützen sich bisher vor allem auf Kameras und Überwachungsflüge, zum Teil auch auf Satellitendaten. Doch die sind lückenhaft. Moderne Kleinstsatelliten könnten diese Lücken schließen. Dieser Podcast klärt, wie sie frühzeitig auch kleine Brandherde entdecken - und warum ohne gut ausgebildete Feuerwehren auch die beste Technik nichts nützt. Host in dieser Podcast-Folge ist Birgit Magiera Autor: Jan Kerckhoff Produktion: Markus Mähner Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Zum Weiterstöbern: Den Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes findet Ihr hier: https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html Mehr Infos zur Brandbekämpfung mit Satelliten-Daten haben wir Euch auch bei tagesschau.de zusammengefasst: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/waldbraende-satelliten-daten-100.html Zum Weiterhören: Mehr zum Thema Waldbrand hört Ihr in dieser IQ-Podcast Folge Ökologie des Feuers - Das passiert nach dem Waldbrand https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:28c7801fc0e5d5b0 Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/5941402
Der neue Wasserturm fasst 350'000 Liter Wasser. Damit simuliert der Kanton Zürich Hochwasser und Überflutungen. Es ist die erste solche Anlage in der Schweiz. Weitere Themen: · Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein muss ihren Saisonstart verschieben. · Der Winterthurer Stadtrat bestätigt Sicherheitslücken bei grossen Anlässen. · In Winterthur hat die Polizei in einem Lieferwagen vier E-Bikes entdeckt, die vermutlich gestohlen worden sind. · «Herz. Feministische Strategien und queere Hoffnung»: Nationalrätin Anna Rosenwasser hat ein sehr persönliches Buch herausgegeben.
Trotz steigender Ausgaben schliesst Graubünden 2024 mit einem Überschuss von 90 Millionen Franken ab. Es dürfte das letzte Plus in absehbarer Zeit sein: Ab 2026 rechnet der Kanton mit hohen Defiziten von rund 140 Millionen Franken pro Jahr. Noch kann er auf ein gut gefülltes Sparkonto zählen. Weitere Themen: · Roger Schawinski gibt den Kampf um die verlorene Radio-Konzession für Graubünden nicht auf. · Die Bündner Regierung will die Erfahrungen aus den Krisen in eine Revision des Bevölkerungsschutzgesetzes einfliessen lassen. Die Gemeinden sollen künftig auf Wunsch regionale Feuerwehren einsetzen können. · Der Bündner Literaturpreis 2025 geht an Flurina Badel aus Ftan für ihren Debütroman «Tschiera». Das auf Vallader geschriebene und demnächst ins Deutsche übersetzte Werk handelt von Immobilienhandel, Tourismus und dem Leben im Unterengadin.
Die Baselbieter Feuerwehren leisteten im Jahr 2024 insgesamt 4153 Einsätze. Das waren 14 Prozent oder 519 Einsätze mehr als im Vorjahr. Hauptverantwortlich: Ein Starkregen im Sommer, der in zahlreichen Gemeinden Schäden anrichtete. Ausserdem: · Höhere Bevölkerungszahl im 2024 in Basel-Stadt. Grund: Zuwanderung · Basler Tennisspieler Henry Bernet in Australien im Halbfinal
Sie können ein ganzes Bienenvolk an einem Tag ausrotten. Und sind sie einmal da, wird man sie kaum wieder los: Asiatische Hornissen wurden im Mai 2024 erstmals in Österreich gesichtet, in Nachbarländern haben sie sich bereits niedergelassen. Kein Grund zur Panik, aber Anlass für Imker, Bauern und Feuerwehren, sich vorzubereiten.Diese Folge ist eine Hörprobe aus dem FALTER-Naturpodcast.Produktion: Miriam Hübl, Clara Gottsauner-WolfTitelmusik: Clara Gottsauner-Wolf, Max Ritter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Immer von Projektgeldern abhängig sein, immer wieder befristete Arbeitsverträge: Das ist der Alltag vieler Fach- und Beratungsstellen, die sich für Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus engagieren. Mit dem geplanten Demokratiefördergesetz wollte die Ampel-Regierung diesen Zustand ändern und mehr Planungssicherheit schaffen. Doch mit dem Bruch der Ampel-Koalition ist dieses Gesetz nun endgültig vom Tisch. Hannes König von der Fachstelle mobirex in Stuttgart ist davon direkt betroffen. Mobirex, spezialisiert auf die Beobachtung extrem rechter Akteure in Baden-Württemberg, finanziert vier Vollzeitstellen über Projektgelder von Land und Bund. „Das Bundesprogramm „Demokratie Leben“ hat Förderperioden. Die aktuelle endet Ende dieses Jahres, nächstes Jahr beginnt eine neue Förderperiode. Und an diesen Stellen werden natürlich auch Stellschrauben neu justiert. Und da gibt es bei uns immer große Unsicherheiten. Wir stehen jetzt momentan an dem Punkt, dass sich Mitarbeitende, deren Arbeitsverträge Ende diesen Jahres entsprechend arbeitssuchend gemeldet haben,“ erklärt König. Für 2024 hat mobirex zwar mündliche Zusagen für Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie Leben“ erhalten, doch eine schriftliche Bestätigung fehlt bislang. „Wir brauchen jetzt ganz dringend schnelle Lösungen, die das Bundesministerium ja in Aussicht gestellt hat, die jetzt aber wirklich umgesetzt werden müssen, damit die Förderbescheide noch in diesem Jahr erteilt werden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Arbeit auch in BW und RP zum 1.1. weitergehen kann“, fordert Heiko Klare vom Dachverband mobile Beratung in Berlin. Das Demokratiefördergesetz sollte langfristige Sicherheit schaffen. Heike Kleffner vom Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt betont: „Das Demokratiefördergesetz hätte einen Unterschied ums Ganze gemacht. Gewalttätiger Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sind keine Phänomene, die kommen und gehen – sondern sie sind ein Grundproblem für die demokratische Gesellschaft. Aber die Beratungsstellen werden so behandelt, als wenn das Problem übermorgen vorbei sei.“ Die FDP blockierte das Gesetz bereits im Frühjahr mit dem Vorwurf, auch zu linke Gruppen könnten gefördert werden. Projekte wie „Demokratie Leben“ weisen jedoch darauf hin, dass ihre Arbeit seit Jahrzehnten etabliert ist und von Kirchen, Wohlfahrtsverbänden oder Feuerwehren getragen wird. Hannes König wünscht sich ein klares Signal: „Ein wichtiger Punkt – ob mit einem Gesetz oder auf anderem Wege – wäre von allen demokratischen Parteien in einem breiten Konsens und Schulterschluss – ein klares Signal, dass die Demokratiearbeit durch zivilgesellschaftliche Netzwerke, Akteure und Initiativen, dass die notwendig ist. Dass wir weniger diesen Druck haben, uns permanent rechtfertigen zu müssen.“ Doch dieser Wunsch scheint derzeit unerreichbar. Für viele Akteure der Demokratiearbeit bleibt die Zukunft ungewiss.
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Mit der Sommerhitze kommen die Waldbrände, die Klimakrise macht sie intensiver, die Feuerwehr bringt die Flammen oft kaum unter Kontrolle, riesige Waldflächen gehen verloren. Doch Griechenland will lernen aus früheren Desastern und sich besser wappnen, auch mit europäischer Hilfe. «Der Wald war unser Lebenselixier, er hat uns Arbeit gegeben. Hier im Dorf hast du eingeatmet und es hat nach Pinie geduftet»., sagt Dimitris Afendras im Örtchen Pappades auf der griechischen Insel Euböa. Davon ist nichts mehr übrig. Wo einst die Pinien dicht an dicht standen, ragen nur noch verkohlte Baumreste in den Himmel. Ein Grossfeuer im Sommer 2021 zerstörte einen grossen Teil des Pinienwalds im Norden von Euböa. «Die Wucht des Feuers war unglaublich. Wir sahen die Flammen und innert einer halben Stunde war das Dorf vom Feuer bereits umzingelt», sagt Giorgos Antoniou, der Dorfvorsteher. Schon immer war Griechenland mit seinen heissen, trockenen Sommermonaten ein Land der Waldbrände. Doch die Feuer werden grösser, die Konsequenzen gravierender. Das hat auch mit dem Klimawandel zu tun, sagen die Fachleute. Griechenland versucht sich darauf einzustellen. Die Regierung investiert in die Brandbekämpfung, die Feuerwehren werden aufgerüstet. Zugleich soll die Prävention verbessert werden. Es werden Schneisen in die Wälder geschlagen, das Unterholz, das als Brandbeschleuniger wirkt, soll entfernt werden. Griechenland zählt dabei auch auf Gelder aus Brüssel. Und die europäische Union investiert ihrerseits in den Kampf gegen die Waldbrände, sie koordiniert die Nachbarschaftshilfe unter Mitgliedstaaten und baut eine eigene Flotte von Löschflugzeugen auf, um besonders exponierten Ländern wie Griechenland künftig schneller helfen zu können.
Megafeuer wie in Kalifornien sind in Deutschland bisher ziemlich selten gewesen. Aber das könnte sich ändern, warnen Experten. Eine bessere Ausrüstung der Feuerwehren allein werde nicht helfen. Der Wald selbst müsse verändert werden. Mrasek, Volker www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell