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Hoppe Hoppe Scheitern - Der Eltern Real Talk mit Evelyn Weigert
Phela ist Musikerin, Malerin, dreifache Mama – und jemand, bei dem das Leben selten geradeaus, sondern eher in Schlangenlinien verläuft. Mit Evelyn spricht sie über Umwege, das Ausprobieren, Loslassen und darüber, wie verrückt, herausfordernd und gleichzeitig wunderbar der Prozess ist, Mutter zu werden. Phela erzählt auch von ihrer eigenen Kindheit: Nach der Trennung ihrer Eltern ist sie gemeinsam mit ihrer Schwester bei ihrem Vater aufgewachsen. Eine Erfahrung, die sie bis heute prägt und ihren Blick auf Familie, Bindung und Mutterschaft stark beeinflusst hat. Außerdem sprechen die beiden über Kinder auf Social Media, Musizieren ohne Leistungsdruck, die kleinen und großen Herausforderungen des Familienalltags (das Thema Aufklärung zum Beispiel…) und darüber, wie unterschiedlich Mutterschaft aussehen kann. Denn statt sich ständig zu vergleichen, lohnt es sich viel mehr, seinen ganz persönlichen Mum-Style zu finden. Eine ehrliche, unterhaltsame und berührende Folge über Familie, Kreativität und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Viel Spaß damit! Mehr zu Phela? Hier entlang: https://www.instagram.com/phela_offiziell/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AllemeineEltern Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Kurz vor dem Mauerfall starb die Malerin und DDR-Dissidentin Annemirl Bauer an Krebs. Ihre Tochter Amrei Bauer kümmert sich seither um den Nachlass und wünscht sich für die 16.000 Werke endlich mehr Sichtbarkeit – auch für die "Freie Kunst der DDR". Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Der Pavillon des Vatikans ehrt auf der diesjährigen 61. Venedig-Biennale die Mystikerin Hildegard von Bingen. Ein Gespräch mit dem Kurator Hans Ulrich Obrist. Kunst und Leben – der Monopol-Podcast ist der Kunst-Podcast von detektor.fm und dem Monopol Magazin. Den kostenlosen Monopol-Newsletter gibt’s auf https://www.monopol-magazin.de/ Hier entlang geht’s zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben Alle Infos zur 61. Venedig-Biennale könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Der vierteilige Podcast „Wer ist: Ruth Baumgarte“ erzählt vom bewegten Leben der Malerin, Zeichnerin, Überlebenden und Ausnahmekünstlerin Ruth Baumgarte. Hört mal rein! Erlebt Legenden, Weltstars und angesagte Newcomer des Jazz wie Grégory Privat, Mario Biondi, die Band Louisiana Avenue, Rebekka Bakken, Antonio Lizana und die legendären Yellowjackets live beim fill in – International Jazz Festival Saar im Saarland! Vom 26. – 28. Juni in Saarbrücken. Alle Infos und Tickets gibt es auf fillin-festival.de. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-hildegard-von-bingen
Der Pavillon des Vatikans ehrt auf der diesjährigen 61. Venedig-Biennale die Mystikerin Hildegard von Bingen. Ein Gespräch mit dem Kurator Hans Ulrich Obrist. Kunst und Leben – der Monopol-Podcast ist der Kunst-Podcast von detektor.fm und dem Monopol Magazin. Den kostenlosen Monopol-Newsletter gibt’s auf https://www.monopol-magazin.de/ Hier entlang geht’s zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben Alle Infos zur 61. Venedig-Biennale könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Der vierteilige Podcast „Wer ist: Ruth Baumgarte“ erzählt vom bewegten Leben der Malerin, Zeichnerin, Überlebenden und Ausnahmekünstlerin Ruth Baumgarte. Hört mal rein! Erlebt Legenden, Weltstars und angesagte Newcomer des Jazz wie Grégory Privat, Mario Biondi, die Band Louisiana Avenue, Rebekka Bakken, Antonio Lizana und die legendären Yellowjackets live beim fill in – International Jazz Festival Saar im Saarland! Vom 26. – 28. Juni in Saarbrücken. Alle Infos und Tickets gibt es auf fillin-festival.de. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-hildegard-von-bingen
Der Pavillon des Vatikans ehrt auf der diesjährigen 61. Venedig-Biennale die Mystikerin Hildegard von Bingen. Ein Gespräch mit dem Kurator Hans Ulrich Obrist. Kunst und Leben – der Monopol-Podcast ist der Kunst-Podcast von detektor.fm und dem Monopol Magazin. Den kostenlosen Monopol-Newsletter gibt’s auf https://www.monopol-magazin.de/ Hier entlang geht’s zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben Alle Infos zur 61. Venedig-Biennale könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Der vierteilige Podcast „Wer ist: Ruth Baumgarte“ erzählt vom bewegten Leben der Malerin, Zeichnerin, Überlebenden und Ausnahmekünstlerin Ruth Baumgarte. Hört mal rein! Erlebt Legenden, Weltstars und angesagte Newcomer des Jazz wie Grégory Privat, Mario Biondi, die Band Louisiana Avenue, Rebekka Bakken, Antonio Lizana und die legendären Yellowjackets live beim fill in – International Jazz Festival Saar im Saarland! Vom 26. – 28. Juni in Saarbrücken. Alle Infos und Tickets gibt es auf fillin-festival.de. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-hildegard-von-bingen
Leonora B. (44), eine erfolgreiche Innenarchitektin und Malerin, hat für sich entschieden, dass sie keine eigenen Kinder möchte. Dafür erntet sie in ihrem Umfeld, besonders rund um ihren 38. Geburtstag, viel Unverständnis, ständigen Rechtfertigungsdruck und Warnungen vor der tickenden biologischen Uhr. Auch als ihre jüngere Schwester Dorothea den kleinen Lukas bekommt, bleibt Leonora bei ihrer Haltung und malt ihrem kleinen Neffen stattdessen lieber ein Schutzbild für das Kinderzimmer. Eine Einstellung, die glücklicherweise auch ihr Traummann Paul teilt, den sie wenig später auf Lukas' Taufe kennenlernt. Die beiden heiraten, kaufen sich ein Haus, reisen im Wohnmobil umher und genießen ihr kinderloses Leben in vollen Zügen. Doch das Schicksal hat andere Pläne: Bei einem tragischen Verkehrsunfall auf eisglatter Fahrbahn kommen Dorothea und ihr Mann Ronald plötzlich ums Leben. Was wird nun aus dem kleinen Lukas und werden Leonora und Paul auf tragische Weise doch noch unerwartet zu Eltern? ** Ein riesengroßes Dankeschön an unseren wunderbaren Gast Stephan Wabl, der uns nicht nur zum Lachen bringt, sondern auch beruflich beeindruckt: Hier geht´s zum Podcast “Vaterkater" & hier zum Label “Brutal Beauty”. **Euch hat diese Geschichte gefallen, aufgeregt oder ihr habt euch darin sogar wiedererkannt?** Das interessiert uns brennend! Schreibt uns in Kommentaren über Facebook und Instagram unter @drama_carbonara_podcast. Dort werdet ihr auch die in den Geschichten besprochenen Fotos finden und endlich sehen können, was wir sehen ... Falls ihr noch mehr fantastische Geschichten mit uns lesen wollt, können wir euch schon jetzt versprechen: das Repertoire ist unerschöpflich, wir staunen jedes Mal aufs Neue, was möglich ist. Abonniert Drama Carbonara auf allen gängigen Podcast Plattformen Über Sternchen, Bewertungen und Kommentare freuen wir uns natürlich auch extrem und feiern diese gern auch prominent in unserem Social Media Feed! Jede zweite Folge kommen ja großartige Gastlerser*innen zu uns ins Wiener Drama-Hauptquartier und unterstützt uns mit Interpretationen und Improvisationen. Wenn ihr einen Wunschgast für uns habt oder gern selbst mal vorbeischauen wollt, sagt Bescheid! Wir können nichts versprechen, aber wir freuen uns immer über Vorschläge. Wenn ihr Lust auf Extra-Content habt und euren Lieblingspodcasts auch finanziell unterstützen wollt , dann tut das herzlich gern mit einem Abonnement auf Steady und kommt in den Genuss des kompletten "Drama Carbonara"-Universums! Falls ihr daran interessiert seid, Werbung in unserem Podcast zu schalten, setzt euch bitte mit Stefan Lassnig von Missing Link in Verbindung. Verbindlichsten Dank! **Link zur Podcast Hörer:innen UMFRAGE!Danke für die Mitarbeit und euer wertvolles Feedback :) & hier zur legendären Spotify Drama Carbonara Soundtrack Playlist - folgen folgen folgen!! liebe Freund:innen des unberechenbaren Musik-Algorithmus!
Bekannt als Fotografin und Fotoreporterin, bildete sie sich aus zur Heilerin und zur bildenden Künstlerin und Malerin. Der mit 30'000 Franken dotierte Kulturpreis wurde Katharina Vonow heute anlässlich einer Feier in Chur verliehen. Weitere Themen: · Noch immer fehlen freiwillige Helferinnen und Helfer für das Eidgenössischen Schützenfest - das Problem hat sich aber entschärft. · HCD-Urgestein Chris Egli: Schweizermeister-Titel vor dem Wechsel nach Zug?
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Cornelia Schleime (72) ist Malerin, Filmemacherin, Autorin – und, wenn man so will, auch Überlebenskünstlerin. Sie ist 1984 aus der DDR mit ihrem kleinen Sohn Moritz an der Hand ausgereist, hat ihr gesamtes Frühwerk von 100 Arbeiten verloren und ist sich bei der Neufindung immer treu geblieben. Eine Frau, die sich nie hat kleinmachen lassen — nicht vom DDR-Staat, nicht von Männern und auch nicht vom Kunstbetrieb. Im Salon Schinkelplatz spricht Gastgeber Manuel Koch über ihre Zeit in der DDR. Gleich zu Beginn wird deutlich, wie hart die Jahre vor der Ausreise waren: „Ich hatte ja gar keine Berufsmöglichkeit mehr. Also ich hatte Ausstellungsverbot, dann gründeten wir die Punkband, dann hatten wir Auftrittsverbot.“ Auch ihre innere Haltung wird klar: „Sozialistischer Realismus hat mich nicht interessiert. Mich hat Poesie interessiert.“ Sehr offen spricht Schleime auch über das Lebensgefühl jener Zeit und über Sexualität: „Sexualität hat ja auch eine große Rolle in der DDR gespielt, weil ja sonst nichts weiter passierte.“ Und über die Frauen im Osten heißt es selbstbewusst: „Die Frau in der DDR, die hat sich sowieso alles genommen, was sie wollte.“ Auch über ihre heutige Situation spricht Schleime sehr offen. Auf die Frage nach ihrer Rente antwortet sie knapp: „Ich bekomme 380 Euro Rente.“ Gleichzeitig macht sie deutlich, dass sie heute künstlerisch breiter aufgestellt ist: „Ein eingeschränkter Blick auf meine Person war über die Jahre entstanden, den hat man jetzt wieder geöffnet, auch dank der Galerie Judin.“ Besonders eindrucksvoll wird es zum Schluss bei der Frage, ob Kunst unsterblich macht. Schleime antwortet darauf mit Blick auf das große Ganze: „Was hab ich denn davon? Da bin ich im schwarzen Loch.“ Sie schaut lieber auf die Welt: „Was ich manchmal gedacht habe, ist: ‚Oh Gott, was ist, wenn der Louvre – wenn da mal eine Bombe reinfällt?‘ Dann wäre alles viel schlimmer.“ Der gesamte Talk von Salon-Gastgeber Manuel Koch und mehr Infos zum Salon Schinkelplatz auf https://www.salon-schinkelplatz.de
Ari ist siebzehn, macht eine Lehre zur Malerin und skatet. Jeden Tag trifft sie sich mit ihren Freunden im Park. Doch dann tauchen plötzlich zwei Menschen auf, die das ganze Gefüge ins Rutschen bringen: Tom, der besser skatet als alle anderen und ihr Mutter, die bislang in Aris Leben überhaupt keine Rolle gespielt hatte. Eva Rottmann liest ihren Roman, für den sie den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen hat, mit jugendlicher Hingabe: Schnodderig, abgeklärt und gleichzeitig verwundert über alles, was das Leben so zu bieten hat.
Eine Malerin zwischen Alpen und Impressionismus trifft auf einen Arzt, der die Welt bereiste und Medizin neu dachte – Doris Windlin und Armin Koch im Gespräch in der Sendung «Persönlich». Doris Windlin, Malerin Nach dem Haushaltslehrjahr zog es Doris Windlin auf die Alp. Zwei Sommer lang hütete sie in der «Wildi» ob Kerns die Kühe, melkte sie und verarbeitete die Milch zu Käse. Aufgewachsen in einer Bauernfamilie mit sechs Geschwistern lernte sie früh, mit anzupacken. In Luzern besuchte die Obwaldnerin das Kunstseminar und traf dort auf ihren Mentor Radoslav Kutra. Der tschechische Maler war in den 1960er-Jahren nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in die Schweiz geflüchtet. Als Kutra 1994 an die Kunsthochschule in Brünn berufen wurde, folgte ihm Doris Windlin nach Tschechien und liess sich in einem kleinen Dorf nieder. In einer Zeit, in der sie die fremde Sprache noch kaum verstand, sprach sie mit Farben und Pinsel. Es entstanden Szenen aus tschechischen Beizen, stille Bilder von Wiesen und Weiden – Momentaufnahmen des Alltags, geprägt von unmittelbarer Nähe zu Menschen und Natur. Doris Windlin malt impressionistisch. Ihre Werke zeigen Strassenszenen aus San Francisco, Berlin, Irland, aber auch aus Luzern und Bern. Ihre Handschrift erinnert an Paul Cézanne und Claude Monet. Bis heute lebt sie in ihrer zweiten Heimat, bewirtschaftet mit ihrem Mann einen Bauernhof und stellt noch immer Käse her. Und wenn sie in die Schweiz zurückkehrt, gibt sie Malkurse – Begegnungen, die ihr viel bedeuten, wie die Kunst selbst. ________________________________________ Armin Koch, Arzt Der Grossvater war Arzt, der Vater war Arzt, und auch die fünf Onkel. Armin Koch aber schlug zunächst einen anderen Weg ein: Er wurde Sekundarlehrer. Doch bald merkte der Älteste aus einer Hergiswiler Arztfamilie, dass er weiterstudieren wollte – und so fand er sich doch noch im Medizinstudium wieder. Noch während des Staatsexamens kam das erste Kind mit seiner Frau Ruth zur Welt. Kurz darauf reiste er nach Sri Lanka, um sich in Akupunktur ausbilden zu lassen. Die junge Familie lebte in dieser Zeit in einer Garage – eine prägende Erfahrung, die sie enger zusammenschweisste. Es folgte ein zweijähriger Aufenthalt in Südafrika, wo Armin Koch operierte und sich sogar einmal von einem Schamanen in die Kunst des Knochenlesens erklären liess. Zurück in der Schweiz arbeitete er als Hausarzt und verband klassische Schulmedizin mit traditioneller chinesischer Medizin. Doch die Neugier und der Wunsch nach neuen Horizonten blieben: Mit ihren vier Kindern zog die Familie erneut ins Ausland, diesmal nach Santa Fe in den USA. Seine letzten Arbeitsjahre verbrachte Armin Koch wieder in der Heimat, in einer Praxis im Obwaldner Kantonshauptort. Nur wenige Tage vor der Sendung «Persönlich» hat der 69-Jährige seine Praxis geräumt und damit ein langes berufliches Kapitel abgeschlossen – erfüllt und bereit für das, was kommt. _________________ Moderation: Michèle Schönbächler ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Katharina Vonow hat sich als Fotografin und Fotoreporterin einen Namen gemacht. Später hat sie sich zur bildenden Künstlerin und Malerin weitergebildet. Katharina Vonow erhält den Bündner Kulturpreis 2026 für ihr Lebenswerk. Weitere Themen: · TG: Schulamt stellt neues Unterrichtsmaterial zur politischen Bildung zur Verfügung. · GL: Weitere kleine Rutschung oberhalb von Schwanden, Gemeinde führt Sicherungsarbeiten aus. · SG: Geberit 2025 mit mehr Umsatz und mehr Gewinn.
Verena Stauffer ist Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin. Ihr eigenwilliger Roman „Strahlen“ erzählt von einer Malerin, die ihre Schaffenskrise auf frauenuntypische Art überwindet. Rezension von Beate Tröger
Verena Stauffer ist Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin. Ihr eigenwilliger Roman „Strahlen“ erzählt von einer Malerin, die ihre Schaffenskrise auf frauenuntypische Art überwindet. Rezension von Beate Tröger
Paula Modersohn-Becker war eine Malerin, die ihrer Zeit voraus war. Geboren 1876 in Dresden, lebte sie nur 31 Jahre – und hinterließ doch ein Werk, das die Kunstgeschichte nachhaltig veränderte. Zwischen Worpswede und Paris fand sie zu einer Bildsprache, die klar, reduziert und von großer innerer Kraft geprägt ist. In einer Epoche, in der Frauen kaum eigenständig als Künstlerinnen auftreten konnten, ging sie unbeirrt ihren eigenen Weg. Sie stellte ihre Arbeit in den Mittelpunkt ihres Lebens, reiste allein nach Paris und vertraute ihrem künstlerischen Instinkt. Ihre Bilder zeigen Kinder, Frauen und Mütter nicht als idealisierte Figuren, sondern als stille, würdige Menschen. Ihre Formen sind vereinfacht, ihre Farben ruhig – und gerade darin liegt ihre besondere Kraft. Besonders bewegend sind ihre Selbstporträts. Mit offenem Blick und großer Ehrlichkeit malte sie sich selbst – als Frau, als Künstlerin, als fühlendes Wesen. Ihr „Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag“ gilt heute als eines der ersten Selbstbildnisse einer Frau, die sich selbst nackt und selbstbewusst darstellt. Es ist ein Bild von Mut, innerer Gewissheit und schöpferischer Kraft. Paula Modersohn-Becker malte nicht nur – sie schrieb auch. In zahlreichen Briefen und Tagebuchblättern hielt sie ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen fest. Diese Texte geben Einblick in ihr inneres Ringen, in ihren künstlerischen Anspruch und in ihr starkes Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Bild und Wort gehören bei ihr eng zusammen und machen ihr Werk bis heute lebendig. Zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker rückt ihr Werk noch einmal besonders in den Blick. Wer sich auf sie einlässt, entdeckt nicht nur eine bedeutende Vertreterin der frühen Moderne, sondern eine Künstlerin von großer innerer Klarheit. Ihre Bilder und ihre Worte zeigen eine Frau, die ihrer Überzeugung treu blieb und unbeirrt ihren eigenen Weg ging. Gerade heute wirken diese Haltung und dieser Mut überraschend nah. Ihr Vermächtnis ist lebendig – in der Kraft ihrer Bilder und in der stillen Entschlossenheit, die aus ihnen spricht.
Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Was haben die Lyrikerin aus der Großstadt und die Malerin vom Land gemeinsam? Eine ganze Menge, sagt die Kunsthistorikerin Christiane Meixner und stellt in ihrem Buch Gedichte von Else Lasker-Schüler Bildern von Paula Modersohn-Becker gegenüber. Dadurch kommt besonders zur Geltung, wieviel sich beide Frauen zu sagen haben und wie sich ihre Werke gegenseitig noch mehr Tiefe verleihen.
Strecker, Nicole www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Arabesken in Arabesken - so heißt die Ausstellung mit Werken der Malerin Katharina Wulff in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden. Die in der DDR geborene Künstlerin lebt heute mit ihrer Familie in ihrer Wahlheimat Marokko. In ihren Gemälden, Zeichnungen und architektonischen Arbeiten spiegeln sich all diese Erfahrungen wider.
Die Pfalzgalerie Kaiserlautern zeigt eine große Schau mit Werken der österreichischen Impressionistin Tina Blau. Ihre wegweisenden Landschaften weisen schon Merkmale der Abstraktion auf. Für Deutschland ist die Malerin eine Entdeckung. Zu Lebzeiten war sie in Österreich sehr bekannt. Kaiser Franz Joseph I. kaufte persönlich Gemälde von ihr.
Die Pfalzgalerie Kaiserlautern zeigt eine große Schau mit Werken der österreichischen Impressionistin Tina Blau. Ihre wegweisenden Landschaften weisen schon Merkmale der Abstraktion auf. Für Deutschland ist die Malerin eine Entdeckung. Zu Lebzeiten war sie in Österreich sehr bekannt. Kaiser Franz Joseph I. kaufte persönlich Gemälde von ihr.
Annemirl Bauer war Malerin, Grafikerin und eine unbequeme Stimme in der DDR. Mit Farbe, Form und Sprache hielt sie einem Staat den Spiegel vor, der Harmonie verlangte und Widerspruch sanktionierte. Ihre Geschichte ist bis heute relevant, weil sie zeigt, wie künstlerische Autorinnenschaft zu politischem Widerstand werden kann. Geboren 1939 in Jena, wuchs Annemirl Bauer in einem künstlerisch geprägten Umfeld auf, das ihren Blick für soziale Ungerechtigkeit früh schärfte. Ihre expressionistisch geprägten Arbeiten thematisierten Mutterschaft, weibliche Körper, Gewalt, Teilung und staatliche Repression – ohne zu beschönigen. Weil sie sich nicht an die kulturpolitischen Vorgaben der DDR anpasste, geriet sie ins Visier der Staatssicherheit, verlor Aufträge und wurde zeitweise faktisch mit Berufsverbot belegt. Ihr Leitsatz „Frauen, wenn wir heute nichts tun, leben wir morgen wie vorgestern“ brachte Haltung auf den Punkt – und machte klar, warum ihr Werk unbequem bleiben musste. In dieser Folge sprechen wir über Annemirl Bauers Kunst als Form von Widerstand und über ein Leben zwischen Konsequenz, Isolation und Solidarität. Es geht um Einordnung statt Heroisierung – und um die Frage, warum ihr Werk erst nach ihrem Tod die Aufmerksamkeit bekam, die es verdient. Die Episode steht im Zusammenhang mit der Dokumentation Die Unbeugsamen 2 – Guten Morgen, ihr Schönen, die Frauen im Widerstand der DDR sichtbar macht und Annemirl Bauers Geschichte neu ins Bewusstsein rückt. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Werbepartner: FORMEL+SKIN Code: STARKEFRAUEN Link: https://i.formelskin.de/StarkeFrauen -40% auf die ersten zwei Monate: 26€/Monat statt 44€/Monat im 2-Monats-Set; gilt nur für Neukund:innen. CHEEX CODE: STARK7 Link: https://social.getcheex.com/influencer/starke-frauen/ Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob Recherche & Script: Daniel Jacob Schnitt: Silvia Kühn Produktion: unabhängig neben unseren Vollzeitberufen Quellen & weiterführende Links: https://www.zeit.de/kultur/2019-04/annemirl-bauer-malerin-berlin-ddr-kuenstlerin/komplettansicht https://www.bildatlas-ddr-kunst.de/person/1798 & https://de.wikipedia.org/wiki/Tina_Bauer-Pezellen https://www.bundestag.de/resource/blob/192336/flyer.pdf https://de.wikipedia.org/wiki/Verismus https://www.zeit.de/kultur/2019-04/annemirl-bauer-malerin-berlin-ddr-kuenstlerin/komplettansicht https://www.3sat.de/film/die-unbeugsamen/die-unbeugsamen-2---guten-morgen-ihr-schoenen-100.html ab Min 38:00 https://de.wikipedia.org/wiki/Expressionismus https://de.wikipedia.org/wiki/Paula_Modersohn-Becker https://www.tagesspiegel.de/berlin/wie-ihre-tochter-um-die-erinnerung-an-die-ddr-kunstlerin-kampft-5335360.html https://landseminare.de/bauer/images/img_objekte/06.png https://frauenorte-brandenburg.de/annemirl-bauer/ https://www.tagesspiegel.de/kultur/wut-im-stift-3631681.html https://cdn.britannica.com/22/181722-050-1BDD52A7/Museum-of-Modern-Art-patrons-viewing-Les-Demoiselles-d-Avignon-1907-Pablo-Picasso.jpg https://de.wikipedia.org/wiki/Annemirl_Bauer https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/ausstellung-der-himmel-ist-nicht-teilbar-li.13114 http://artinnetworks.gsw.tu-dresden.de/de/beitraege/reise-un-freiheit-werke-von-annemirl-bauer https://de.wikipedia.org/wiki/Annemirl_Bauer#K%C3%BCnstlerische_Rezeption https://web.archive.org/web/20160304205334/http://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/kunst/mauermahnmal/ausstellungen/annemirl_bauer/annemirl_bauer/207838 https://www.youtube.com/watch?v=7XCGNDhkYwk Photo Credit: Lost Woman Art
In dieser Folge ist der Schauspieler und Kabarettist Simon Schwarz zu Besuch. Mit im Gepäck hat er sein neues Buch “Geht's noch? Betrachtungen eines Überforderten”, das er gemeinsam mit Co-Autorin Ursel Nendzig verfasst hat. Darin blickt er zurück auf seine Kindheit und Jugend, die geprägt waren von einer umweltbewussten Mutter und dem Dasein als “schwarzes Schaf” ohne Matura in einer intellektuellen Familie.Schwarz übt im Gespräch mit Podcast-Host Petra Hartlieb Kritik an der wachstumsorientierten Gesellschaft und plädiert für einen wissenschaftsbasierten Diskurs, der über ideologische Bubbles hinausgeht. Warum das Vollkorn-Jausenbrot in der Jugend uncool, die Hainburg-Besetzung und die Ausflüge ins Mühlviertel zum Gemüse-Kaufen aber umso cooler waren, erzählt er in dieser Folge.Zu den Büchern dieser Folge:“Geht's noch? Betrachtungen eines Überforderten” von Simon Schwarz und Ursel Nendzig"Hitlers queere Künstlerin. Stephanie Hollenstein. Malerin und Soldat" von Nina Schedlmayer"Die Republik der Irren. Ein historischer Roman über den verrücktesten Staat der Geschichte" von Dirk Stermann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mal wurde sie überschwänglich geliebt, mal abgrundtief gehasst: Hildegard Knef hat ein Leben lang polarisiert. Wie sehr sie immer ihrer Zeit voraus war, hat sie mehrfach bewiesen. Sie glänzte als Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin, Malerin. Roth, Sylvia www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Mal wurde sie überschwänglich geliebt, mal abgrundtief gehasst: Hildegard Knef hat ein Leben lang polarisiert. Wie sehr sie immer ihrer Zeit voraus war, hat sie mehrfach bewiesen. Sie glänzte als Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin, Malerin. Roth, Sylvia www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Filmschauspielerin, Malerin, Bestseller-Autorin – Hildegard Knef war mehr als „nur“ Sängerin. Vor 100 Jahren in Ulm geboren, begann sie in den 1940er Jahren als Trickfilmzeichnerin bei der UFA und wurde schließlich als Schauspielerin zum ersten deutschen Nachkriegsstar. „Eine wahnsinnig mutige, unglaublich zwischen allen Stühlen sitzende Frau“, beschreibt sie Film- und Kulturhistorikerin Daniela Sannwald in SWR Kultur am Morgen. Mit Themen wie später Mutterschaft, ihrer Krebserkrankung oder einer Schönheitsoperation stilisierte sich Knef auch als öffentliche Person: „Hildegard Knef schwieg nicht. Also Hildegard Knef war laut. Sie hat ihre Lebensumstände, wie widrig sie auch waren, an die Öffentlichkeit gebracht“, so Sannwald. Für die Frauen ihrer Generation verkörpere sie damit eine „ganz große Ausnahmeerscheinung“.
Oelze, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Was passiert, wenn wir Schönheit und Mut nicht nur aus der Ferne bewundern, sondern selbst erleben? Ein Podcast-Special direkt aus dem Museum. Inspiration dieser Folge ist die Barockmalerin Michaelina Wautier, die jahrhundertelang vergessen wurde. Sie lebte im 17. Jahrhundert und malte selbstbewusst Themen, die Frauen damals verwehrt waren – Körper, Lust, Leben. Mit diesen Themen beschäftigt sich auch der Psychiater und Suchtexperte Prof. Michael Musalek. Im Talk mit Host Niki Löwenstein spricht er über Ästhetik und Mut – zur Freude, zur Sinnlichkeit, zur Grenzüberschreitung. Und darüber, was es bewirken kann, sich öfter von Kunst berühren zu lassen. Michael Musalek lädt in diesem Gespräch dazu ein, Kunst nicht nur als ästhetisches Erlebnis zu sehen, sondern als Schule des Lebens. Denn jedes Kunstwerk, sagt er, kann uns lehren, genauer hinzuschauen – auf Farben, Formen und auf uns selbst. So wird der Museumsbesuch zu einem Moment der Selbstbegegnung: Wir erkennen, was uns berührt, wo wir Grenzen spüren – und wie viel Mut es manchmal braucht, das Schöne wirklich zuzulassen. Das Gespräch haben wir im Kunsthistorischen Museum aufgenommen, das Michaelina Wautier aktuell eine große Schau widmet – mit fast allen erhaltenen Werken. Viel Vergnügen mit diesem Podcast! Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen: Wo sich im Leben Sinnlichkeit verbirgt Welches große Geheimnis hinter dem Leben von Michaelina Wautier steckt Warum Grenzen bedeutsam sind Warum es für Genuss nicht nur das Vorspiel, sondern auch ein Nachspiel braucht Was ist Prof. Musaleks Lieblingssinn Show Notes: Mehr zu Professor Michael Musalek erfährst du HIER. Die Ausstellung "Michaelina Wautier, Malerin" läuft noch bis 22. Februar 2026.Dieser Podcast ist in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum entstanden.
Wie eine Malerin mit Schütttechnik die Aufmerksamkeit des Bayerischen Ministeriums gewann – und warum ihre Werke so faszinieren.
Pia Fries lebt und arbeitet seit Jahren in Deutschland. Ihre Kunst stellt die Malerin in Städten auf der ganzen Welt aus. Aufgewachsen ist die 70-Jährige in Beromünster und zeigt nun zum ersten Mal im Dolder-Haus in Beromünster ihre Kunst. Weiter in der Sendung: · Herbstserie im Regionaljournal: Nicole Theiler – von der Bänkerin zur Weinexpertin. · Nach dem Bundesgerichtsurteil gilt am Vierwaldstättersee definitiv ein Verbot für Live-Sonar-Geräte. · Die nationale Stromnetzgesellschaft Swissgrid will die Höchstspannungsleitung von Innertkirchen im Berner Oberland bis ins luzernische Mettlen erneuern.
Für Katharina Ernst greifen alle Kunstformen ineinander und sind untrennbar miteinander verwoben. Die gebürtige Wienerin und jetzige Wahl-Berlinerin ist Schlagzeugerin, Komponistin, Malerin und Performerin – am liebsten alles gleichzeitig. Ob sie mit KI oder mit Bau-Kränen arbeitet: ihr ist es wichtig, durch ihre polyrhythmischen Kompositionen neue (Hör-)Erlebnis-Räume zu öffnen.
Speziell für die Darmstädter Schienen angepasste Dämpfungssysteme - die sollen endlich Ruhe in die neuen gelben Rumpel-Straßenbahnen bringen: weniger Körperschall, weniger Brummen und Klirren in den Häusern an den Gleisen. Außerdem: Die „Ortsgeschichten“ gehen in die zweite Runde: Im Wald-Michelbacher Begegnungszentrum geht es dabei ab 16 Uhr um einen Austausch zu regionaler Geschichte, Kultur und Erinnerungen im Überwald. Und: Woher bekomme ich Kunsthandwerker für meinen Weihnachtsmarkt? Oder: Gibt es im Odenwald eine Malerin für ein gemeinsames Projekt? Für diese Fragen hat der Odenwaldkreis auf seiner Homepage ein neues Verzeichnis für Kunst- und Kulturangebote geschaffen.
Schaefer, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Lesung aus dem Roman der Jean-Paul-Preisträgerin 2025. Die berühmteste Anatomin von Paris, im Zeitalter der Aufklärung. Und ihre große Liebe, eine Malerin. "Diese Frauen sind so toll", sagt Christine Wunnicke. Laura Maire liest.
Elfriede Lohse-Wächtler war als Zeichnerin und Malerin auf Augenhöhe mit ihrem Zeitgenossen Otto Dix. Die Kunsthalle Vogelmann zeigt in Heilbronn ihr fulminantes Werk.
(00:47) Sie las dem neu angetretenen US-Präsidenten Trump die Leviten und wurde über Nacht weltbekannt. Am Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover spricht sie über die Hasskultur und macht Mut, durchzuhalten. Weitere Themen: (05:37) Intendant des Opernfestivals in Aix-en-Provence und Regisseur Pierre Audi ist überraschend gestorben. (11:04)«Big brother is watching you»: Basierend auf George Orwells «1984» kommt am Theater Basel ein «Physical Theater» mit Schauspielern und Tänzerinnen auf die Bühne. (15:35) Diesjährige Bieler Fototage stehen unter dem Motto «Horizons – Horizonte». (19:50) Jubiläumsausstellung zur «Malerin des Todes»: Kunsthaus Zofingen würdigt Künstlerin Eva Aeppli zum 100. Geburtstag.
Wir Menschen lieben Geschichten, Lebensgeschichten, die so verlaufen wie die unseres heutigen Gastes. Man muss nicht den Tellerwäscher bemühen und nicht den Millionär, aber vom Prinzip ähnelt dieses Narrativ der Biografie von Kerstin Ott. Die wirklich nicht die besten Voraussetzungen hatte, als die Welt sie empfing: Ihre Mutter wurde krank, zu krank, um sich weiterhin um ihre beiden Kinder zu kümmern, die man zuerst in Heimen, das Mädchen, Kerstin, dann bei Pflegefamilien unterbrachte. Zum Glück, das bestätigt die 1982 in West-Berlin geborene Musikerin, war sie schon damals ein fröhliches Kind, gesegnet mit Optimismus. Den sie auch weiterhin brauchte. Früh interessierte sie sich für Musik, machte eine Lehre als Malerin und Lackiererin, bewarb sich bei der Polizei - und rutschte in eine Spielsucht, 7 Jahre lang. Kerstin Ott befreite sich selbst daraus, irgendwie ging das Leben weiter und irgendwie gelangte dieses Lied, "Die immer lacht" auf YouTube, selbstgeschrieben, für eine Freundin. Und das ging - nach Jahren! - plötzlich durch die Decke und zwar richtig. Festhalten, bitte: über 220 Millionen Klicks. 3-fach-Platin. 1,2 Mio mal verkauft. Damit ging es los und zum Glück ging es immer weiter. Im Duett mit Helene Fischer, Andrea Berg oder solo, Ott gehört längst zu den erfolgreichsten Sängerinnen des Landes. Gratulation! Playlist: Kerstin Ott - Die Immer Lacht Tracy Chapman - The Love that you had Juliane Werding - Am Tag als Conny Kramer starb Solomon Burke - Cry to me Phillipp Poisel - Ich will nur Kurtis Blow - The Breaks Jennifer Rush - Das Farbenspiel des Windes Pink - Feel Something Kerstin Ott - Sieben Kartons Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Das Plattdeutsch der Griesen Gegend spricht sie selbstverständlich, so wie sie es von Zuhause mitbekommen hat. Und in ihrer Sprache erzählt sie Geschichten voller Wärme, überraschend in Wortwahl und Rhythmus, bildhaft in den Beschreibungen. Viele Freundschaften hat sich die 90-jährige Erika Fischer erhalten - und einen guten Kontrakt zur Familie. In ihrem Arbeitsleben hat sie Schaufenster gestaltet, für die Handelsorganisation der DDR - ein Beruf, für den sie damals von Kunstgeschichte über Ästhetik bis hin zu praktischen Tugenden vieles gelernt hat, dass sie in ihrem Leben bis heute prägt. Nun hat sie viele ihrer Texte als Hörbuch heraus gebracht - im Tennemann-Verlag.
Sie ist fasziniert von Farben, von Licht, von Spiritualität. All das fließt in die Kunst von Mahbuba Maqsoodi ein. Die Deutsch-Afghanin gestaltet Fenster in Kirchen. Kunst, so die Malerin, sei universell – jenseits von Glauben und Politik. Britta Bürger www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
„Die immer lacht“ war ihr Durchbruch. Kerstin Ott, die bis dato als Malerin und Lackiererin gearbeitet hat, hat die Farbrolle danach endgültig gegen das Mikrofon getauscht und ist seither eine feste Größe im Schlager-Business. Doch eine geborene Rampensau ist sie nicht, erzählt sie im Sonntagstalk. An das Performen auf einer Bühne musste sie sich erst gewöhnen, denn eigentlich ist sie ein eher introvertierter Mensch, der seine Akkus in der Ruhe und der Natur auflädt, bei Spaziergängen mit ihrer Frau. Zu viele Leute auf einem Fleck rauben ihr eher die Energie. Warum sie bis heute ein Fan des Handwerks ist, wie sie vor 25 Jahren ihre Spielsucht überwunden hat und warum sie heute Veganerin, Nichtraucherin und Nichttrinkerin ist, erfahren wir im Gespräch mit Bärbel Schäfer.
„Die immer lacht“ war ihr Durchbruch. Kerstin Ott, die bis dato als Malerin und Lackiererin gearbeitet hat, hat die Farbrolle danach endgültig gegen das Mikrofon getauscht und ist seither eine feste Größe im Schlager-Business. Doch eine geborene Rampensau ist sie nicht, erzählt sie im Sonntagstalk. An das Performen auf einer Bühne musste sie sich erst gewöhnen, denn eigentlich ist sie ein eher introvertierter Mensch, der seine Akkus in der Ruhe und der Natur auflädt, bei Spaziergängen mit ihrer Frau. Zu viele Leute auf einem Fleck rauben ihr eher die Energie. Warum sie bis heute ein Fan des Handwerks ist, wie sie vor 25 Jahren ihre Spielsucht überwunden hat und warum sie heute Veganerin, Nichtraucherin und Nichttrinkerin ist, erfahren wir im Gespräch mit Bärbel Schäfer.
Um meinen heutigen Gast vorzustellen, greife ich gleich mal in das Fach mit den Superlativen. Sie gehört zu den erfolgreichsten Musikerinnen des Landes und singt mit Künstlerinnen wie Helene Fischer, Howard Carpendale oder Andrea Berg. Vor 8 Jahren arbeitete sie noch als Malerin und Lackiererin. Dann wurde ein von ihr geschriebener und gesungener Song plötzlich ein Hit, irgendjemand hatte ihn auf YouTube gestellt, wer auch immer, und nun ging „Die immer lacht“ total durch die Decke. Über 226 Millionen Klicks, 3fach-Platin. 1,2 Mio mal verkauft - das ist der Stand Januar 2025. Seitdem ist jedes der 5 Alben, die die 1982 in West-Berlin geborene Kerstin Ott rausbrachte, in die Top Ten geschossen. Richtig schön ging das Leben der Musikerin eigentlich nicht los, früh lebte sie in Kinderheimen und bei Pflegefamilien, rauchte zu viel, trank zu viel, spielte zu viel. Eine Sucht ersetzte die nächste, bis sie 2023 nach einer kurzen Wanderreise einen Cut machte. Und was für einen! Von einem Tag zum nächsten hörte sie mit dem Rauchen auf, trank keinen Alkohol mehr und lebt seitdem vegan. Hut ab vor so viel Selbstdisziplin. Wüsste sie vom letzten Tag ihres Lebens, dann gäbe es…Lasagne satt. Aber das werdet Ihr, das werden Sie ja gleich selbst hören. Viel Freude mit der tollen Kerstin Ott! *** WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Wie viele zeitgenössische Malerinnen sind Ihnen namentlich bekannt? Denken Sie mal kurz nach. Bekommen Sie Fünf zusammen? Drei vielleicht? Und wenn wir weiter zurückgehen in der Zeit? Auch nicht viel besser? Ja, das ist schon bitter. Frau Manet, Frau Monet und Frau Magritte mögen ihren Männern mal Modell gesessen oder den Pinsel gehalten haben, vielleicht - und das ist gar nicht unwahrscheinlich - haben sie auch selbst gemalt, möglicherweise sogar sehr gut, aber so richtig bekannt konnten Frauen in der Kunst nicht werden. In den deutschen Kunstakademien beispielsweise waren Studentinnen im Allgemeinen erst ab 1919 überhaupt zugelassen. Wer dann noch Kinder zur Welt bringen wollte oder musste, flog schnell wieder aus der Kunst-Kurve. Und heute? Wird der Kunstmarkt unverändert von männlichen Künstlern dominiert, aber es gibt Amazonen, die das Bild der Künstlerinnen in der Öffentlichkeit verschieben. Volane ist so eine Person, geboren 1986 in Hanau, Mutter von vier Kindern, Malerin. Auf Instagram zeigt sie auch mal, wie ihre großen, manche sagen provokativen Werke entstehen, sie erzählt, sie erklärt, sie setzt sich auseinander. Mit wem? Mit Hass-Kommentatoren, beispielsweise, mit Leuten, die Volanes Kunst als anstößig empfinden. Humorvoll, freundlich und sehr lässig kontert Volane dann und schiebt sich eine ihrer wahnsinnig großen Brillen zurück auf die Nase. Dafür wird sie von einer Viertelmillion Follower gefeiert. Wir feiern sie auch und wir feiern es, dass sie es heute endlich mal zu uns nach Berlin geschafft hat. Playlist: Paula Hartmann - Baby Blau Herbert Grönemeyer - Was soll das? Suzanne Vega - Tom’s Diner Ami Warning - Schöne Stunden Judith Holofernes - Pechmarie mit Mama Rosin Paul Wetz - Tanz in Deiner Wohnung Apollo Sissi - Kokain Bruckner feat. Eli Preiss - Party mit mir selbst Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Reber, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Hempel, Berit www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Schneider, Anette www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Franziska zu Reventlow - sie war Mythos und Skandal zugleich: Die Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin wurde Mittelpunkt der Schwabinger Künstlerkreise um 1900, galt als Verkörperung erotischer Rebellion und bohèmehaften Lebens. Empörend und vorbildhaft: als frühe Inkarnation weiblichen Selbstbewusstseins. Von Frank Halbach
Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Wir sind schön in der Haut, in der wir stecken. Und wer uns liebt, mag die Farbe, jede Falte und alle Flecken. Es könnte so einfach sein. Aber unsere Haut ist auch Projektionsfläche für Schönheitsideale und muss allzu oft makellos sein. In den sozialen Netzwerken erzeugen wir mit Filtern Bilder von uns, die wir in der Realität nicht erreichen. Dabei ist unsere Haut so ein wunderbares Organ, unser größtes Organ: Sie schützt uns, lässt uns fühlen, beschert uns eine Gänsehaut in besonderen Momenten. Und jetzt, wo es warm wird, zeigen wir sie wieder und wir reden darüber: Mit Dr. Yael Adler, Dermatologin und Buchautorin, Lisa Schmalzried, Philosophin und Malerin, mit dem Autoren von „Ich bin dann mal nackt“ Marc Engelhardt und mit Matthias Krings vom Institut für Ethnologie an der Uni Mainz. Podcast-Tipp: Bayerisches Feuilleton Die Haut kann auch zum Kunstobjekt werden, zum Beispiel mit Hilfe von Tattoos. Früher gereichte das Tattoo vor allem Seeleuten und Knackis zur Zier, heute ist es salonfähig geworden, schmückt Erika Mustermann und Otto Normalverbraucher. Diese Schönheit geht unter die Haut ... und nicht mehr so leicht ab. Warum tut man sich so etwas an? Darum geht's im Podcast „Bayerisches Feuilleton“, zu finden in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/episode/bayerisches-feuilleton/wer-schoen-sein-will-muss-leiden-tattoos-gehen-buchstaeblich-unter-die-haut/bayern-2/78780424/
Ihre Liebe zur Kunst hat Magdalena Engels wohl von ihren Eltern. 1926 wird sie geboren, wächst am Ammersee auf, studiert Kunst in München und lebt als Malerin am Chiemsee. Wir wiederholen ein Gespräch von 2019.