Im Podcast "Inside Red Bull-BORA-hansgrohe" von ovb-online.de gibt es exklusive Informationen zum deutschen Radsport-Team Red Bull-BORA-hansgrohe bei der Tour de France. Täglich blickt Teammanager Ralph Denk auf die Etappe zurück und gibt Einblicke hinter die Kulissen des Radsports. Abschließend gibt es eine Vorschau auf die kommende Etappe. Ihr habt Fragen an Ralph Denk? Schickt sie an tobias.ruf@ovbmedia.de
Tobias Ruf, Redaktion ovb-online.de

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 16. Etappe der Tour de France 2026. „Es tut mir massiv leid für Florian, aber auch für Remco. Der hat ein grandioses Zeitfahren hingelegt, aber so wirkliche Etappensieg-Stimmung kommt natürlich nicht bei uns auf“, sagt der 52-Jährige. Den Sturz von Lipowitz bewertet Denk mit klaren Worten. „Florian ist absolut am Limit gefahren, auch in der vorherigen Abfahrt. In der Kurve war er viel zu schnell. Er ist da zu optimistisch reingefahren, ich sehe da keinen anderen in der Schuld. Es ist ein Rennunfall im Eifer des Gefechts. Wenn es um etwas geht, muss man auch riskieren. In dem Fall war es zu viel Risiko“, betont der Teammanager. Für den Tagessieger hat Denk nur lobende Worte übrig. „Remco hat auch die Zeiten in der Simulation geschlagen. Er hat technisch alles richtig gemacht, auch das Material hat gepasst. Gratulation an Remco, das ist ein großartiger Sieg für uns“, sagt Denk und schickt eine klare Zielvorgabe hinterher. „Der zweite Platz in der Gesamtwertung ist jetzt das klare Ziel.“ Im letzten Teil geht es um die 17. Etappe, die am Mittwoch gefahren wird. 175 Kilometer müssen zwischen Cambery und Voiron zurückgelegt werden. „Ich glaube nicht an einen Sprint morgen, die Strecke ist zu schwer. Ich rechne mit einer Fluchtgruppe“, sagt Denk abschließend. Foto: Imago/Belga

Remco Evenepoel gewinnt die 15. Etappe der Tour de France. Das Plateau de Solaison bildete den Schlusspunkt der zweiten Woche bei der Tour de France. Die schwere Bergankunft war dieses Mal nichts für den Dominator Tadej Pogačar. Stattdessen war der Belgier vom Team Red Bull-BORA-hansgrohe der Schnellste. „Er war heute im Mann gegen Mann einfach der bessere“, meint Denk, der den Erfolg als Sieg für die ganze Mannschaft bezeichnet. „Mehr geht nicht!“ Eine unschöne Szene ereignete sich kurz vor dem Finale. Jonas Vingegaard stürzte in der Rechtskurve und musste aufgeben. „Es sieht mir nach einem Schlüsselbeinbruch aus. Sehr schade, dass er so die Tour beenden muss“, sagt Denk. Morgen folgt ein Ruhetag. Am Dienstag geht es dann mit einem Zeitfahren weiter. Trotz 400 Höhenmetern eine Spezialität für Remco Evenepoel? „Er gehört zum erweiterten Favoritenkreis“, meint Denk. (Quelle: ovb-online.de , kos) Imago/Belga

Als eine der härtesten Etappen steht der Weg nach Le Markstein Fellering auf dem Rennkalender der Tour de France. Vier Anstiege, drei der ersten Kategorie – ein Kampf vorwiegend für die Fahrer um das Gesamtklassement. Am Ende siegt Tadej Pogačar. Remco Evenepoel und Florian Lipowitz verlieren etwas Zeit auf das Podium. „Es war eine harte Etappe und die beiden haben super gekämpft“, meint Teammanager Ralph Denk. „Wir sind voll auf Kurs, denn wir sprechen heute nur von Sekunden.“ Am Ende geht Denk jedoch von Minutenabständen aus. Im Hintergrund spricht Ralph Denk über den Neuzugang Remco Evenepoel. Was ist der Belgier für ein Typ? Wie bringt er sich im Team ein und was sind die Pläne mit dem Ausnahmefahrer für die Zukunft? Keine Ruhe gibt es bei der 15. Etappe. Wieder müssen 4000 Höhenmeter gemeistert werden, inklusive Schlussanstieg auf das Plateau de Solaison. „Es wird enorm hart vor dem Ruhetag. Ich hoffe, unsere Jungs fühlen sich gut“, meint Denk. Foto: Imago/Belga

Ausreißer aufgepasst. Auf dem langen Weg nach Belfort rechneten sich viele Fahrer etwas aus. Der Dominator Tadej Pogačar ließ sie gewähren, und so gewann am Ende der 14. Etappe der Schweizer Mauro Schmid. Mit dabei im Kampf um den Sieg: Maxim van Gils vom Team Red Bull-BORA-hansgrohe. Am Ende wird er Vierter. „Die Stimmung ist etwas betrübt – aber kein Vorwurf an Maxim van Gils“, sagt Ralph Denk, Teammanager von Red Bull-BORA-hansgrohe. Mit Tom Pidcock griff unterdessen ein prominenter Name das Podium der Gesamtwertung an. Er rutschte von Rang elf vor auf Position vier. „Ich bin nie nervös geworden“, meint Denk dazu. Zu viel hat der Brite bisher „unfreiwillig“ im Gesamtklassement verloren. Im Hintergrund geht es um den Nachwuchs des Raublinger Teams. U19 und U23 haben speziell seit dem Einstieg von Red Bull eine große Priorität. Denk erklärt die Philosophie dahinter und wie das Team im besten Fall den nächsten Tour-Sieger hervorbringen möchte. Am vierzehnten Tag der Tour wird es richtig hart für die Fahrer. Le Markstein Fellering heißt die Bergankunft nach vier richtig harten Anstiegen. Eine Challenge für das Team Reb Bull-BORA-hansgrohe? „Es wird ein harter Kampf der besten Fahrer. Wir wollen mit Remco und Florian dabei sein“, sagt Denk. Imago/Foto News

Letzte Chance für die Sprinter auf dem Weg nach Chalon-sur-Saône. So sah es Teammanager Ralph Denk voraus und genau so sollte es kommen. Nach einer flachen Etappe gewann Tim Melier bereits zum dritten Mal nach einem furiosen Finale inklusive Sturz. „Er ist der sprintstärkste Fahrer in diesem Jahr“, erkennt Denk neidlos an. Für seine Mannschaft war es ein eher ruhiger Tag. „Die Stimmung ist gut. Die Jungs fühlen sich gut … aber es kommen jetzt noch genug Berge, da wird es richtig ernst“, sagt der Teamchef. Im Hintergrund spricht Denk über die Entbehrungen im Radsport. So sprach beispielsweise Jonas Vingegaard vergangenes Jahr von einem möglichen Rücktritt. Denk ordnet die Herausforderungen für die Profis ein und erklärt die größten Unterschiede zu früheren Zeiten. Von Dole nach Belfort wird es hügeliger. 2400 Höhenmeter und 205 Kilometer kommen auf die Fahrer zu. Mit einem harten Anstieg am Ende. „Es könnte zwei Rennen geben, eines vorn für die Ausreißer und eines um das gelbe Trikot“, so Denk. „Für uns ist es wichtig, dass Remco und Florian gut durchkommen.“ IMAGO / Photo News

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der elften Etappe der Tour de France 2026. „Den Verlauf der Etappe hatte ich so erwartet, das Finale aber nicht. Dass sich die Sprintteams erst so spät formieren konnten, ist für mich ein klarer Indikator, dass jetzt schon jeder mausetot ist. Normalerweise passiert das viel früher“, sagt der 52-Jährige. Bei Red Bull-BORA-hansgrohe kamen alle Fahrer gut und sicher ins Ziel: „Auch die medizinischen Daten passen, die Kennziffern sind auf grün“, betont der Teammanager. Im Hintergrundthema geht es um den Vorschlag von Tadej Pogacar, den Rennkalender zu revolutionieren. Denk ist von dem Vorstoß sichtlich angetan. „Ich finde es gut, dass so eine Ikone das so offen anspricht. Wenn die Fahrer mitgehen, ist eine Tour de France im August durchaus vorstellbar. Die Frühjahrsklassiker müssen bleiben, aber über alles andere sollte man sprechen.“ Im letzten Teil geht es um die zwölfte Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. 180 Kilometer müssen zwischen Magny Cours und Chalon-sur-Saône zurückgelegt werden. „Die Sprinter haben nicht mehr viele Chancen bei dieser Tour. Ich glaube, dass wir morgen wieder einen Massenstart sehen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Photo News

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der zehnten Etappe der Tour de France 2026. „Das war ein sehr guter Tag von uns, wir sind mit der Leistung des Teams vollauf zufrieden. Meiner Meinung nach hätte die Verfolgergruppe, wenn sie gut zusammengearbeitet hätte, Pogacar sogar noch einfangen können“, sagt der 52-Jährige. „Remco hat massiv viel investiert in der heißen Phase und hätte dafür beinahe einen hohen Preis bezahlt. Er hatte Probleme am Schlussanstieg, was der intensiven Arbeit vorab geschuldet war. Das zeichnet ihn in Summe aus. Er gibt sich nicht mit einem zweiten Platz zufrieden“, betont der Teammanager. Für beide Kapitäne ist Denk voll des Lobes, auch für Florian Lipowitz. „Mega gut, wie er das macht. Auch, wie er inzwischen mit den Medien umgeht. Sportlich steckt da pure Kraft und sehr viel Talent dahinter. Und wir sprechen jetzt über Sekunden, in der dritten Woche wird es um Minuten gehen. Da habe ich ein sehr gutes Bauchgefühl bezüglich Florian“. Im letzten Teil geht es um die elfte Etappe, die am Mittwoch gefahren wird. 161 Kilometer müssen zwischen Vichy und Nevers zurückgelegt werden. „Ich gehe von einem Massensprint aus. Die Klassementfahrer werden dankbar sein, wenn es für sie ein Stück weit ruhiger ist“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Sirotti

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der neunten Etappe der Tour de France 2026. „Wir haben mit einer klassischen Ausreißergruppe gerechnet, aber es kam anders. Wir wollten mit Maxim van Gils in diese Gruppe und sind am Anfang all in gegangen. Aber die Gruppe stand nicht, so war unser Pulver relativ früh verschossen“, sagt der 52-Jährige. „Dass Remco und Florian isoliert waren, war suboptimal. Da müssen wir teamintern nochmal drüber reden. Du kannst einen möglichen Tagessieg nicht über die Gesamtwertung setzen. Es ist gut gegangen, hat aber doof ausgeschaut. Ich kann den Unmut der Fans verstehen“, betont der Teammanager. Im letzten Teil geht es um die zehnte Etappe, die am Dienstag gefahren wird. 166 Kilometer müssen zwischen Aurillac und Le Lioran zurückgelegt werden. „Ich rechne fest mit einem Tag für die Klassementfahrer und einem Ausscheidungsfahren. Wenn sich Remco und Florian gut fühlen, können wir durchaus etwas versuchen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Belga

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der achten Etappe der Tour de France 2026. „Ich hätte mit einer größeren Fluchtgruppe gerechnet. Aber letztlich hat auch der nötige Seitenwind gefehlt, um das Rennen schwerer zu machen“, sagt der 52-Jährige. „Wir sind gut durchgekommen, im Team sind alle fit. Das ist nach acht Tagen nicht selbstverständlich“, betont der Teammanager. Im Hintergrundthema geht es um die mediale Infrastruktur bei der Tour de France. Denk erklärt die gigantische Logistik vor Ort, die Medianarbeit mit den Fahrern, und gibt Einblicke in ein besonderes Projekt seines Teams. Im letzten Teil geht es um die neunte Etappe, die am Sonntag gefahren wird. 185 Kilometer müssen zwischen Malemort und Ussel zurückgelegt werden. „Ich lege mich auf 80 Prozent fest, dass morgen eine Ausreißergruppe durchkommt. Wir werden heute noch mit unseren Fahrern sprechen. Ich hoffe, dass viele Arme nach oben gehen, die morgen mit in die Gruppe wollen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der siebten Etappe der Tour de France 2026. „Wir haben einen Massensprint in Bordeaux gesehen, der sich relativ früh abgezeichnet hat. Ich bin ehrlich gesagt über die Passivität einiger Teams doch etwas verwundert. Wer keinen Anwärter auf die Gesamtwertung und keinen absoluten Topsprinter in seinen Reihen hat, müsste meiner Meinung nach deutlich mehr riskieren“, sagt der 52-Jährige. „Als wir in unseren Anfangsjahren mit einer Wildcard am Start waren, hat mir der Tourdirektor Christian Prudhomme klar gesagt, dass er von uns etwas sehen will. Siege hat er nicht erwartet, aber er hat uns klar gemacht, dass wir das Rennen mitgestalten sollen“, berichtet Denk. Der Aufreger um Remco Evenepoel und Florian Lipowitz ist hingegen abgehakt. „Das ist bei uns kein Thema mehr. Alle haben sich lieb und wir fokussieren uns auf Racing“, betont der Teammanager. Im letzten Teil geht es um die achte Etappe, die am Samstag gefahren wird. 180 Kilometer müssen zwischen Perigueux und Bergerac zurückgelegt werden. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir wieder einen Massensprint sehen. Ich würde die Chance auf 60 zu 40 beziffern“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Photo News

Tief in der Nacht und nach einem anstrengenden Tag ordnet Teammanager Ralph Denk die sechste Etappe ein. Mit über 4000 Höhenmetern, Col du Tourmalet und Bergankunft war es ein hartes Stück Arbeit. Ein Antritt von Tadej Pogačar 42 Kilometer vor Schluss setzte die Topfahrer unter Druck. „Es wurde von Anfang an schnell gefahren und wir haben kleine Fehler gemacht“, sagt Denk, bezüglich einer ungünstigen Pinkelpause von Remco Evenepoel. Für Red Bull-BORA-hansgrohe endet der Tag in der Verfolgergruppe hinter Vingegaard und Pogacar. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Damit können wir zufrieden sein“, sagt Denk. „Ich denke, Jonas Vingegaard ist insgesamt nicht viel besser. Der Kampf hinter Platz eins ist völlig offen“, betont der Teamchef. Etwas ruhiger für die Favoriten auf den Gesamtsieg verspricht die siebte Etappe zu werden. Auf dem Weg nach Bordeaux gibt es erneut eine Chance für die ganz schnellen Jungs. „Wir hoffen, dass der Wind mitspielt und es dadurch für uns eine ruhigere Etappe wird“, meint Denk Imago/Phot News

Teammanager Ralph Denk spricht im Podcast über die fünfte Etappe der Tour de France, auf der alles auf eine Sprintankunft ausgelegt war. Eine kurze Strecke ohne viel Profil war in durchgehender Kontrolle der Sprinterteams. Am Ende siegte Olav Kooij vom Team Decathlon. „Er ist ein großer Name. Ich hätte es aber auch dem deutschen Max Kanter bei seinem Tour-Debüt gegönnt“, sagt Denk. Für Red Bull BORA-hansgrohe lief der Tag ohne Probleme. „Wir haben gewarnt, gewarnt, gewarnt. Macht keine Späßchen. Denn genau an solchen Tagen kann man die Tour verlieren“, sagt der Teamchef. Doch seine Fahrer blieben im Fokus und kamen unfallfrei durch die Etappe. Im Hintergrund berichtet Denk über die Vorbereitung der Fahrer auf die klimatischen Bedingungen. Hitzetraining im Maleranzug, Anpassung in der Sauna. Der Teamchef gibt exklusive Einblicke ins Training. Während die Sprinter feiern, blicken die Bergspezialisten auf die sechste Etappe voraus. Der Col du Tourmalet ist Teil eines harten Weges durch die Pyrenäen, Bergankunft inklusive. „Wir werden, wie wahrscheinlich die meisten Teams, darauf reagieren, was das Team UEA macht, um so lange wie möglich dabei zu sein“, kündigt Denk an. Foto: IMAGO / Photo News Gewinnspiel auf unserem Instagram account inside.tourdefrancepodcast. So sichert ihr euch eure Chance auf das Trikot: 1) Liked den passenden Beitrag 2) Markiere in den kommentaren einen Freund oder eine Freundin, die das Trikot auch haben möchte! 3) Folgt gerne den Accounts: @inside.tourdefrancepodcast @rosenheim24 und @ovb_heimatzeitungen

Teammanager Ralph Denk spricht im Podcast über die vierte Etappe der Tour de France, die erneut vom Kampf mit dem Wetter geprägt war. Dieses Mal im Fokus: Jan Tratnik und Nico Denz, die es beide in die Spitzengruppe schafften. „Eigentlich wollten wir Maxim Van Gils in die Gruppe bekommen. Aber er hatte keine Chance. Wir hatten also eigentlich ein anderes Ziel – aber es ist kein Wunschkonzert“, sagt Denk. Den Sieg sicherte sich am Ende der Däne Mads Pedersen. Der Norweger Torstein Traeen übernimmt das Gelbe Trikot von Tadej Pogačar. Mit dessen Einwilligung. „Wie vorhergesehen wollte er das Trikot abgeben. Dass es Torstein Traeen holt, freut mich sehr“, meint der Teamchef. Traeen hatte eine lange Leidenszeit, da er während seiner Karriere an Krebs erkrankte. Zusätzlich gibt es Neuigkeiten zum Personal. Jai Hindley hat offiziell seinen Vertrag langfristig verlängert. Der Giro-Sieger von 2022 bleibt damit dem Team auch nach der fünften Saison erhalten. „Er ist unter mehreren Gesichtspunkten sehr wichtig für uns. Er hat den Giro 2022 gewonnen, ein Meilenstein für uns. Er kann außerdem als Kapitän sowie als Helfer für uns fahren.“, sagt Denk zum Australier. Abschließend blickt der Teamchef auf den fünften Tag der Tour. Zwischen Lannemezan und Pau warten auf den ersten Blick nicht viele Herausforderungen auf die Fahrer. Gibt es also die erste gute Chance für die Sprinter? „Die Teams, die sich da etwas ausrechnen, werden das Feld morgen kontrollieren. Denn die Sprinter mussten bisher richtig kämpfen“, meint Denk. Foto: IMAGO / Belga

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der dritten Etappe der Tour de France 2026. „Es war wahnsinnig heiß heute, das Rennen entsprechend hart. Der Chef, Tadej Pogacar, wollte unbedingt gewinnen und war im Sprint einfach der beste Fahrer“, sagt der 52-Jährige. Sehr angetan ist der Teammanager von der Entwicklung des Co-Kapitäns Lipowitz. „Ich erinnere mich ans letzte Jahr zurück, da war Florian zu Beginn den Tränen nahe. Es lief damals nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Dieses Jahr managt er die ersten Tage mit Bravour. Ich habe ihn vorhin gesprochen, er fühlt sich richtig gut. Das stimmt uns sehr optimistisch für die kommenden Tage“, berichtet Denk. Ein besonderes Lob gab es für Edelhelfer Jai Hindley. „Er hat am Schlussanstieg Florian und Remco in Weltklassemanier positioniert“, sagt Denk. Das Rennen von Evenepoel beurteilt Denk aus vielschichtiger Perspektive. „Er war nicht so punchy, wie wir ihn schon gesehen haben. Ich habe auch mit ihm gesprochen. Er ist sehr lange keine Rennen mehr gefahren. Genau diese Belastung kann man im Training schwer simulieren, und entsprechend hat er mit Pogacar nicht mithalten können. Aber er hat sich gut gefühlt und wir schauen entspannt nach vorne“, so das Fazit des Raublingers. Im letzten Teil geht es um die vierte Etappe, die am Dienstag gefahren wird. 182 Kilometer müssen zwischen Carcassonne und Foix zurückgelegt werden. „Wir haben jetzt drei Tage erlebt, an denen sich die besten Fahrer und Teams vorne gezeigt haben. Daher gehe ich morgen von einer Außreißergruppe aus. Wir haben sicher Optionen, aber unser Plan steht noch nicht“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Belga

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der zweiten Etappe der Tour de France 2026. „Es war ein richtig schweres Rennen von der ersten Minute an. Wir hätten gerne gewonnen, haben unsere Kapitäne aber gut durchgebracht. Wir liegen mit beiden voll im Plan“, sagt der 52-Jährige. Etwas getrübt wurde der Tag durch einen Sturz von Maxim van Gils. „Er ist am Anfang der Etappe gestürzt und war für das Finale eigentlich als wichtiger Helfer eingeplant. Er ist etwas lädiert, im Bereich des Knies fehlt etwas Haut. Soweit alles gut, aber es ist noch keiner durch einen Sturz besser geworden“, sagt Denk. Im letzten Teil geht es um die dritte Etappe, die am Montag gefahren wird. 196 Kilometer müssen zwischen Granollers und Les Angles zurückgelegt werden. „Morgen ist definitiv keine Etappe zum Durchschnaufen. Es gibt für mich zwei Szenarien. Entweder wir sehen die erste Ausreißergruppe, die durchkommt. Oder die Klassmentfahrer machen den Etappensieg unter sich aus. Da will ich mich nicht festlegen, beides ist möglich“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Photo News

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der ersten Etappe der Tour de France 2026. „Die Gemütslage im Team ist gut. Der Etappensieg war das Ziel, aber das Ergebnis ist sicher kein Weltuntergang“, sagt der 52-Jährige und ergänzt: „Die mannschaftliche Homogenität hätte ein Stück weit besser sein können, und wir haben bis zur ersten Zwischenzeit schon zwölf Sekunden verloren. Das konnten wir dann aber halten und Remco ist die letzten zwei Kilometer ein sensationelles Rennen gefahren“, sagt Denk. Florian Lipowitz liegt auf dem achten Platz der Gesamtwertung. „Auch Florian hat heute eine großartige Leistung gezeigt. Die 35 Sekunden, die er verloren hat, sind aber etwas mehr, als wir uns erhofft hatten“, bewertet Denk. Zudem gibt der Teammanager detaillierte Einblicke in die taktischen und materiellen Herausforderungen eines Mannschaftszeitfahrens. Im letzten Teil geht es um die zweite Etappe, die am Sonntag gefahren wird. 168,5 Kilometer müssen zwischen Tarragona und Barcelona zurückgelegt werden. „Wir kennen die Strecke gut von der Katalonien-Rundfahrt. Ich erwarte ein sehr hektisches Rennen und gehe stark davon aus, dass die Anwärter auf die Gesamtwertung den Sieg unter sich ausmachen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Photo News

Im zweiten Teil der Vorschau auf die Tour de France 2026 blickt Teammanager Ralph Denk zunächst auf den Streckenplan der Tour. „Es ist eine sehr ausgewogene und schwere Tour de France. Der Start in einer Metropole gefällt mir besonders gut und auch das Ende ist sehr gelungen“, sagt der 52-Jährige. Anschließend geht es um den Auftakt am Samstag. In Barcelona steht ein Mannschaftszeitfahren an, dabei ist die schnellste Einzelzeit der Richtwert für den Etappensieg. Denk blickt selbstbewusst in Richtung Tourstart. „Wir haben mit Remco Evenepoel den besten Zeitfahrer der Welt in unserem Team. Natürlich wollen wir in Barcelona gewinnen“, betont Denk. Im abschließenden Teil spricht er über die Favoriten auf den Gesamtsieg. Dabei ragt der Superstar des Radsports heraus. „Tadej Pogacar ist der ganz klare Favorit. Im Duell Mann gegen Mann ist er unter normalen Umständen nicht zu schlagen. Der Kampf ums Podium in Paris ist alles andere als ein Selbstläufer. Das wird extrem spannend“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Belga

Im ersten Teil der Vorschau auf die Tour de France 2026 steht Red Bull-BORA-hansgrohe im Fokus. Teammanager Ralph Denk blickt zunächst auf den bisherigen Saisonverlauf zurück. „Wir hatten bisher eine sehr erfolgreiche Saison und sind auf dem zweiten Platz in der Weltrangliste. Es ist gut, dass schon vor der Tour etwas auf der Habenseite steht“, sagt der 52-Jährige. Im zweiten Teil geht es um den Kader für die Tour de France 2026. Denk erklärt die Rollen der acht Fahrer. Dabei richtet sich der Fokus auf die Doppelspitze Remco Evenepoel und Florian Lipowitz. „Sie sind gleichberechtigte Kapitäne. Wir sind überzeugt, dass sie sich sehr gut ergänzen werden. Aber natürlich wird irgendwann der Tag kommen, an dem sich der eine besser fühlt als der andere. Dann müssen wir sehen, wie das Rennen läuft. Aber grundsätzlich sind sie gleichberechtigt“, erklärt Denk. „Wir wollen in der Gesamtwertung aufs Podest fahren. Und mein großer Wunsch ist es, eine Etappe zu gewinnen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Belga

Wir sind wieder da! Und zwar mit einer Spezialfolge zu Inside Red Bull-Bora-hansgrohe. Kurz vor der Nominierung des Tour-de-France-Kaders sprechen wir mit Borachef Willi Bruckbauer und Teamchef Ralph Denk über die kommende Ausgabe. Dabei geht es nicht nur um die Tour selbst, sondern auch um die besondere Beziehung der langjährigen Weggefährten. Ralph und Willi kennen sich seit 40 Jahren, waren selbst als Fahrer im Radsport aktiv und arbeiten nun seit 13 Jahren gemeinsam an Erfolg des Radteams. Wie die beiden sich kennenlernten, was sie alles erlebten und welchen Einfluss der Einstieg von Red Bull hat, erfahrt ihr in dieser Folge. Foto: Mischner

Die Nachlese der Tour de France hat in Bruckmühl stattgefunden – und zwar bei der Salus-Radsportnacht, die zum Triumphzug für Florian Lipowitz wurde. Der Gesamtdritte und beste Nachwuchsfahrer der Frankreich-Rundfahrt holte sich den Sieg im Elite-Rennen und begeisterte die Fans auch noch neben der Strecke. Natürlich war auch Ralph Denk in Bruckmühl dabei, der CEO des WorldTeams Red Bull-BORA-hansgrohe, für das Lipowitz fährt, hatte im Mangfalltal Heimvorteil und war bereit, mit der OVB-Sportredaktion eine Sonderedition des Podcasts „Inside Red Bull-BORA-hansgrohe“ aufzuzeichnen. Darin spricht Denk über die Radsportnacht, den Transfermarkt und den Nachwuchs im Team.

In der letzten Ausgabe zur Tour 2025 berichtet Denk von der finalen Etappe in Paris. „Die Bilder waren spektakulär, das steht außer Frage. Dennoch bin ich eher ein Fan der klassischen Ankunft in Paris, das haben mir auch viele Fahrer so gesagt“, sagt der 51-Jährige. Die Stimmung im Team auf der Abschlussfeier war ausgelassen, Red Bull-BORA-hansgrohe blickt auf eine erfolgreiche Frankreichrundfahrt zurück. „Es war eine wahnsinnig harte Zeit. Die Tour de France wächst immer weiter, das erhöht den Leistungsdruck und macht das Rennen schneller“, analysiert Denk. Im Mittelteil blickt Denk auf die Tour de France 2025 zurück. Dabei liegt der Fokus auf Lipowitz, auf der Performance des gesamten Teams und dem Gesamtsieger Tadej Pogacar. „Wir waren noch nie auf dem Podium in Paris. Für uns ist diese Tour ein echter Meilenstein“, sagt Denk. Im letzten Teil geht es um den weiteren Saisonverlauf von Red Bull-BORA-hansgrohe. „Noch steht unser Team für die Vuelta nicht, zuvor sind noch einige wichtige Rennen. Lipowitz wird aber nicht an der Spanienrundfahrt teilnehmen“, sagt Denk abschließend.

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 20. Etappe der Tour de France 2025, bei der das Team alles dafür tat, den dritten Platz von Florian Lipowitz abzusichern. „Heute war es nochmal Stress pur“, meint Denk, der schon am Start „nichts Gutes geahnt“ hatte. „Viele Fahrer haben sich gut aufgewärmt, um direkt zu attackieren und so gab es wieder viele Ausreißergruppen und es wurde ein hartes Radrennen, bei dem wir Gott sei Dank gut durchgekommen sind.“ Im Hintergrund geht es um den Zustand des deutschen Radsports. Denk erklärt, wie Deutschland im Vergleich zu anderen Nationen aufgestellt ist, wie der Nachwuchs aussieht und wie im eigenen Team die deutsche Komponente behandelt wird. Die Schlussetappe nach Paris wird dieses Mal nichts für reine Sprinter. Denn die neue Streckenführung hat es in sich. Zunächst absolviert das Peloton vier klassische Schleifen über die Champs-Élysées. Danach führt das Rennen auf einem 16 Kilometer langen Rundkurs, in dem dreimal der Montmartre mit jeweils einer Bergwertung integriert ist. „Paris könnte ein Gemetzel werden, oder es rollen alle über den Schlussanstieg drüber. Wir müssen uns auf alles vorbereiten“, meint Denk. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Vincent Kalut

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 19. Etappe der Tour de France 2025., bei der sich Florian Lipowitz das Podium in den Bergen absicherte. „Das war für das ganze Team sehr emotional“, meint Denk in Bezug auf die letzten beiden Kilometer. „Er hat Nerven wie Drahtseile und hat das richtig gut gemacht.“ Bei der 20. Etappe geht es zurück auf hügeliges Terrain. Auf den 184 Kilometern nach Pontalier sollte sich im Gesamtklassement nicht mehr viel tun, oder doch? „Es war wichtig, den Vorsprung auszubauen, gerade im Hinblick auf die veränderte Etappenführung in Paris. Morgen rechne ich mit einer 5-10 Manngruppe an Ausreißern, die um den Tagessieg kämpft“, meint Denk. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/JASPER JACOBS

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 18. Etappe der Tour de France 2025. „Das Ergebnis schaut auf dem Papier nicht gut aus. Auf der anderen Seite hätten wir heute die Etappe sogar gewinnen können. Wir wollen attraktiven Radsport bieten, das haben wir heute getan“, sagt der 51-Jährige. In der Gesamtwertung hat Lipowitz nur noch 22 Sekunden Vorsprung auf Oscar Onley, die taktische Ausrichtung von Red Bull-BORA-hansgrohe warf Fragen auf. „Wir haben die Rennsituation etwas unterschätzt, das ist nicht ideal gelaufen. Aber so ist der Sport, man kann nicht immer alles planen. Hätten wir gewonnen, wären wir die Größten. Und jetzt ist das Ergebnis eben nicht ideal“, analysiert Denk. Dabei nimmt Denk seinen Schützling Lipowitz explizit in Schutz. „Wir haben riskiert und es hätte funktionieren können. Florian hat sich gut gefühlt und es versucht. Wer nichts probiert, gewinnt auch nichts. Daher keinerlei Vorwürfe an ihn“, so der Teammanager. Im letzten Teil geht es um die 19. Etappe, die am Freitag gefahren wird. Nach der Königsetappe steht gleich der zweite Teil der spektakulären Klettershow in den Alpen auf dem Programm. „Wir haben noch keinen konkreten Plan, kann mir aber gut vorstellen, dass wir konservativer herangehen und Onley in eine Art Manndeckung nehmen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO/Luca Bettini

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 17. Etappe der Tour de France 2025. „Der Etappensieg war heute greifbar. Jordi hat im finalen Sprint ein Ticken zu lange gewartet, die Endgeschwindigkeit war gut. Er ist richtig angefressen, dass es nicht geklappt hat“, sagt der 51-Jährige. Vor der Etappe reiste Danny van Poppel ab, er wurde erstmals Vater. „Danny hat die Geburt heute Nacht über Face Time miterlebt. Wir haben es dann diskutiert und entschieden, dass er zur Familie darf“, analysiert Denk. Im Hintergrund geht es um den Nachwuchs. Denk erklärt, wie die Nachwuchsarbeit bei Red Bull-BORA-hansgrohe strukturiert ist, wie mit ungen Athleten gearbeitet wird und wie man heutzutage junge Menschen für den Radsport begeistern kann. Im letzten Teil geht es um die 18. Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. Bei der Königsetappe geht es ab dem Start in Vif über 171,5 Kilometer und 5.450 Höhenmeter zum Ski-Ort Courchevel. Der gut 26 Kilometer lange finale Anstieg zum Col de la Loze fordert die Profis mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,5 Prozent heraus. Insgesamt warten inklusive der Bergankunft drei Anstiege der höchsten Kategorie. „Ich gehe davon aus, dass die Etappe morgen aus der Gruppe der Favoriten entschieden wird. Unsere Strategie ist klar, wir wollen die Plätze in der Gesamtwertung verteidigen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO/Jan De Meuleneir

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 16. Etappe der Tour de France 2025. „Wir sind sehr zufrieden, die ganze Mannschaft hat heute einen super Job gemacht“, sagt der 51-Jährige. Besonderes Lob hat der Teammanager für Primoz Roglic übrig. „Am heutigen Tag hat man klar gesehen, was Primoz auch mit 36 Jahren noch für eine Klasse hat. Er wird immer besser, das kann nicht jeder“, analysiert Denk. Im Hintergrund geht es um verschiedene Hörerfragen, die die Bereiche Ausrüstung, Technik und die Rolle Denks während der Rennen angeht. Im letzten Teil geht es um die 17. Etappe, die am Mittwoch gefahren wird. Auf dem 160,4 Kilometer langen Abschnitt zwischen Bollène und Valence müssen die Fahrer nur zwei kleine Berge der vierten Kategorie passieren, vieles deutet auf einen Massensprint hin. „Wenn der Wind nicht eine zu große Rolle spielt, gehe ich von einem Massensprint aus. Die Sprinter haben nicht mehr viele Chancen“, sagt Denk abschließend. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 15. Etappe der Tour de France 2025, bei der die Ausreißer ihre Chance erhielten. „Das war eine Etappe, in der man an die Helfer etwas zurückgeben kann. Wir haben Alexander Vlasov die Freigabe gegeben, mitzugehen“, sagt Denk. Am Ende stand Platz Sechs für den Russen. Bis es zu einer Ausreißergruppe kam, dauerte es jedoch lange. „Es war eine absolute Chaos-Etappe, viele Attacken und Unruhe im Feld“, meint Denk. Im Hintergrund spricht der Teamchef über die so erfolgreiche zweite Woche, in der Florian Lipowitz von Rang Acht auf das virtuelle Podium fuhr. Anschließend wirft er einen Blick voraus und redet darüber, was es braucht, um den Platz zu verteidigen. Nach dem Ruhetag wartet einer der legendären Anstiege der Tour auf die Fahrer. Am Dienstag geht es nach einer langen, flachen Anfahrt auf den Mount Ventoux. „Ich denke, Pogacar wird versuchen, dort zu gewinnen. Wer weiß, wann der Berg im Rahmen der Tour de France wieder befahren wird. Für uns heißt es dabei, so lange wie möglich dranbleiben“, meint Denk. Kontakt. tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Jan De Meuleneir

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 14. Etappe der Tour de France 2025 und ordnet den Ausstieg des Superstars Remco Evenepoel ein. „Die Tour de France aufzugeben ist bitter, du bereitest dich so lange darauf vor und dann bist du raus. Aber das gehört dazu“, meint Ralph Denk. Erfreut war er über die Leistung von Florian Lipowitz. „Er hatte keine Vorgabe, da mitzugehen. Aber er hat es richtig gut gemacht“, meint der Teammanager bezüglich der Attacke am Schlussanstieg. Im Hintergrund geht es um das Thema Business im Radsport. Wie geht es zu im Handel mit den Fahrern? Sind sie eine bessere Aktie? Und wie hoch ist das Budget von Teams wie Red Bull-BORA-hansgrohe? Nach den Etappen im Hochgebirge wittern die Fluchtliebhaber ihre Chance auf der 15. Etappe der Tour am Sonntag. Vor dem Ruhetag warten 169,3 Kilometer zwischen Muret und der südfranzösischen Stadt Carcassonne. „Wir wollen Primoz und Florian beschützen und schauen auch schon ein wenig auf den Ruhetag“, meint Denk. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/POOL LUCA BETTINI

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der dreizehnten Etappe der Tour de France 2025. Nach dem Bergzeitfahren war der Teammanager zufrieden. „Das war outstanding von Primoz Roglic, vor allem, nachdem er in den Medien so viel abbekommen hat. Aber auch Florian hat das wieder sehr gut gemacht.“ Dem deutschen Jungstar fehlen nur noch sechs Sekunden auf das Podium, auf dem noch Remco Evenepoel als Dritter platziert ist. „Er sah nicht frisch aus“, meint Denk zum belgischen Zeitfahrspezialisten. Im Hintergrund wirft Denk einen Blick auf die deutsche Tour-Hoffnung Florian Lipowitz. Er berichtet von seinem ungewöhnlichen Weg zum Radsport, seinem ersten Eindruck und die unglaubliche Entwicklung.„Wir wollen und werden langfristig mit ihm planen“, sagt Denk Beim letzten Pyrenäen-Spektakel der diesjährigen Tour de France wartet ein lange nicht genutzter Zielort auf die Radprofis. Nach 36 Jahren kehrt die knifflige Bergankunft in Luchon-Superbagnères auf der 14. Etappe zurück. Die Rennfahrer müssen 4950 Höhenmeter auf einer Distanz von 182,6 Kilometern zwischen Pau und dem Skigebiet bewältigen. „Wir hoffen, dass wir wieder gute Beine haben. Dann wird das ein Radsportfest“, meint Denk. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/JASPER JACOBS

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der zwölften Etappe der Tour de France 2025. „Wir hatten Florian und Lipowitz in der zweiten Gruppe platziert, das war der Grundstein. Florian hat sich dann als stärkster Fahrer herausgestellt und hat die Ansage bekommen, dass er fahren darf“, sagt der 51-Jährige. Trotz der starken Vorstellung von Lipowitz, der Vierter der Gesamtwertung ist und klar vor Roglic liegt, will sich Denk in der Kapitänsfrage nicht festlegen. „Morgen kommt das Bergzeitfahren, das ist ein wichtiger Indikator. Danach schauen wir uns das an. Heute gibt es keinen Diskussionsbedarf“, analysiert Denk. Im Hintergrund geht es um ein Jahr Red Bull-BORA-hansgrohe. Denk erklärt, was sich durch den Einstieg von Red Bull verändert hat, wie die erste Bilanz ausfällt und wie die Zukunft gestaltet werden soll. Im letzten Teil geht es um die 13. Etappe, die am Freitag gefahren wird. Das kurze, aber extrem harte Bergzeitfahren über 10,9 Kilometer von Loudenvielle hinauf zum kleinen Flugplatz nahe Peyragudes ist etwas für die absoluten Kletterspezialisten. „Wir haben einen klaren Plan, mit welchem Rad wir morgen fahren. Das verrate ich aber noch nicht. Morgen braucht es gute Form und Leichtigkeit. Beides trifft auf Florian zu“, sagt Denk abschließend. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/DAVID PINTENS

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der elften Etappe der Tour de France 2025. „Florian Lipowitz hat das heute wieder großartig gemacht, auch Primoz Roglic war am letzten Berg gut positioniert. Die Mannschaft hat das hervorragend gelöst“, sagt der 51-Jährige. Statt eines gemütlichen Einrollens in Richtung der Pyrenäen gab es wieder eine sehr ereignisreiche Etappe. „Die Tour de France wird immer aggressiver. Die Etappen sind im Vergleich zu früher deutlich kürzer. Dadurch erhöhen sich das Tempo und die Intensität. Für die Fahrer ist das nicht immer schön, aber das müssen sie aushalten“, analysiert Denk. Dass das Hauptfeld nach dem Sturz von Tadej Pogacar gewartet hat, erklärt Denk mit einem ungeschriebenen Gesetz im Radsport. „Wenn ein Gesamtanwärter stürzt oder Defekt hat, wird in der Regel gewartet. Das machen die Fahrer intuitiv“. Im letzten Teil geht es um die zwölfte Etappe, die am Donnerstag ausgetragen wird. Die Tour ist in den Pyrenäen angekommen, es wartet die erste schwere Bergetappe. 180 Kilometer werden von Auch nach Hautacam gefahren. „Ich gehe fest davon aus, dass die Mannschaft von Pogacar keine Ausreißergruppe durchkommen lässt. Die Besten der Besten werden um den Sieg fahren“, sagt Denk abschließend. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/POOL LUCA BETTINI

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der zehnten Etappe der Tour de France 2025. „Der Auftritt von Florian und Primoz hat mich sehr positiv gestimmt. Wir haben den Rückstand zum Podium gehalten und können optimistisch in den Ruhetag gehen“, sagt der 51-Jährige. Die aufkommende Kritik am als Berghelfer eingeplanten Aleksander Vlasov relativiert der Teammanager. „Den heutigen Rückstand von acht Minuten darf man nicht überinterpretieren. Er hat lange Zeit ein gutes Rennen gezeigt. Er will, aber man kann ihn körperlich nicht zwingen“, analysiert Denk. Im Hintergrundthema geht es um einen Rückblick auf die erste Tour-Hälfte und einen Ausblick auf die kommenden Tage. Im letzten Teil geht es um die elfte Etappe, die am Mittwoch ausgetragen wird. Bevor es ab Donnerstag in die Pyrenäen geht, steht rund um Toulouse eine Flachetappe über 156 Kilometer an. „Es sind kleine und giftige Anstiege in der zweiten Rennhälfte dabei. Ich glaube nicht, dass in der Gesamtwertung viel passiert, ansonsten ist alles offen“, sagt Denk abschließend. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der neunten Etappe der Tour de France 2025. „Die Mannschaft hat heute einen guten Job gemacht. Als der Wind aufkam, wurden unsere Kapitäne Primoz Roglic und Florian Lipowitz ideal beschützt“, sagt der 51-Jährige. Im Hinblick auf die Bergankunft am Montag stellt Denk seine Topfahrer der Gesamtwertung auf ein Level. „Beide werden unseren vollen Support bekommen. Sie sind nur wenige Sekunden getrennt und damit auf Augenhöhe. Alles andere werden dann die Beine entscheiden“, analysiert Denk. Im Hintergrundthema geht es um die Gerüchte über einen möglichen Wechsel des zweifachen Olympiasiegers Remco Evenepoel zu Red Bull-BORA-hansgrohe. „Jeder der 18 Manager in der World Tour will Evenepoel haben, er ist ein Ausnahmefahrer. Aber er hat Vertrag bei seinem Team. Wenn er gehen will, muss er zuerst mit seinem Team sprechen und eine Lösung finden. Erst dann können wir eingreifen“, erklärt Denk. Im letzten Teil geht es um die zehnte Etappe, die am Montag ausgetragen wird. Die erste Bergankunft steht an. „Ich erwarte eine starke Ausreißergruppe. Wenn Pogacar und sein Team diese Gruppe fahren lässt, kann sie gewinnen. Wir werden uns klar auf unsere Kapitäne konzentrieren“, sagt Denk abschließend. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/DAVID PINTENS

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der achten Etappe der Tour de France 2025. „Unser Sprinter Jordi Meeus laboriert an den massiven Folgen seines Sturzes. Mit diesen Schmerzen und einer so aufgerissenen Schulter kann er keine Rennen gewinnen, wir hoffen aber auf seine Regenrationsfähigkeiten“, sagt der 51-Jährige. Dass ein eher ereignisarmes Wochenende der Tour bevorsteht, sieht er kritisch. „Ich verstehe die Herangehensweise der Veranstalter auch nicht ganz. Aber wir als Teams werden nicht gefragt, wenn die Strecken gebaut werden“, analysiert Denk. Im Hintergrundthema geht es um verschiedene Hörerfragen, die im Laufe der ersten Woche eingetroffen sind. Themen sind die Österreich-Rundfahrt, die Zukunft der Basis und technische Feinheiten. Im letzten Teil geht es um die neunte Etappe, die am Sonntag ausgetragen wird. 174 Kilometer werden Chinon nach Châteauroux gefahren, es gibt keine Bergwertung. Alles deutet auf den nächsten Massensprint hin. „Wenn der Wind nicht überraschend Einfluss nimmt, rechne ich mit einem Sprint. Hoffentlich hat sich Jordi erholt und kann mit eingreifen“, sagt Denk abschließend. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der siebten Etappe der Tour de France 2025. Mit dem Finale zeigte sich der Teammanager nicht zufrieden. „Wir hatten am Ende keinen Helfer mehr. Florian Lipowitz und Primoz Roglic waren alleine. Das war sehr schade für uns“, bilanziert Denk. Er nahm speziell Alexander Vlasov in die Pflicht. „Das ist eigentlich sein Terrain. Wir müssen besprechen, warum er nicht mehr mitgekommen ist“, sagt der Teamchef. Im Hintergrundthema spricht der Teamchef über die Entbehrungen der Radprofis. Immer mehr Höhentrainingslager, detaillierte Essenspläne und professionellere Vorbereitung. Was es heute heißt, Profi zu sein und ob früher alles einfacher war. Auf der achten Etappe der 112. Tour de France am Samstag ist mit der dritten Massenankunft zu rechnen. Denn auf den 171,4 Kilometern von Saint-Méen-Le-Grand nach Laval geht es für die Radprofis nahezu komplett über flaches Terrain. „Die Sprinter lechzen nach so einer Chance. Die Teams mit starken Sprintern werden die Etappe versuchen, zu kontrollieren“, sagt Denk. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Luca Bettini

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der sechsten, harten Etappe der Tour de France 2025. „Es war Krieg im Feld. Viele waren motiviert, den Sprung in die Ausreißergruppe zu schaffen. Dadurch war es richtig hart“, sagt der Teammanager. Im Hintergrundthema spricht der Teamchef über die Quereinsteiger in den Radsport. Florian Lipowitz als ehemaliger Biathlet und Primoz Roglic als Ex-Skispringer. Warum die Wintersportler so stark Radfahren und wie leicht ihnen der Umstieg wirklich fällt. An Tag sieben der Tour de France rollt das Peloton zu einem Epizentrum des Radsports - die Mur-de-Bretagne. Auf dem 197 Kilometer langen Weg dorthin warten gegen Ende erneut drei kleinere Anstiege. „Der Tag könnte ähnlich laufen wie heute. Aber es ist der mystische Berg in der Bretagne und vielleicht sagen sich die Favoriten, dass sie die Etappe gerne mal dort gewinnen wollen. An denen wollen wir nah dranbleiben” ,meint Denk. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der fünften Etappe der Tour de France 2025 und dem überragenden sechsten Platz von Florian Lipowitz. „Chapeau an Florian, er ist wirklich stark gefahren“, sagt der 51-Jährige, der damit wieder alle Chancen bei seiner Mannschaft sieht. „Wir haben mit Primoz und Florian jetzt zwei Fahrer mit zweieinhalb Minuten Rückstand auf Tadej Pogacar. Für den Platz am Podium ist alles offen.“ Im Hintergrundthema geht es um die spezielle Disziplin des Zeitfahrens. Der Teamchef erklärt dabei, was schon im Vorfeld alles getestet wird, welche neuen Entwicklungen es gibt und was einen guten Zeitfahrer ausmacht. Mit sechs kleineren Bergwertungen und 3500 Höhenmetern sieht es bei der sechsten Etappe erneut nach einem Klassikerprofil aus. Die Entscheidung könnte an der Côte de Vaudry gut vier Kilometer vor dem Ziel fallen. „Aber wir müssen sehen, was das für eine Etappe wird. Vielleicht kommt nach dem harten Rennen heute auch eine Ausreißergruppe durch“, meint Denk. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Jan De Meuleneir

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der fünften Etappe der Tour de France 2025 und dem überragenden sechsten Platz von Florian Lipowitz. „Chapeau an Florian, er ist wirklich stark gefahren“, sagt der 51-Jährige, der damit wieder alle Chancen bei seiner Mannschaft sieht. „Wir haben mit Primoz und Florian jetzt zwei Fahrer mit zweieinhalb Minuten Rückstand auf Tadej Pogacar. Für den Platz am Podium ist somit alles offen.“ Im Hintergrundthema geht es um die spezielle Disziplin des Zeitfahrens. Der Teamchef erklärt dabei, was schon im Vorfeld alles getestet wird, welche neuen Entwicklungen es gibt und was einen guten Zeitfahrer ausmacht. Bei der sechsten Etappe wartet wieder ein Profil für Klassikerspezialisten. Sechs kleine Anstiege machen es den Sprintern wohl zu schwer. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto:

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der dritten Etappe der Tour de France 2025. „Das war kein guter Tag für uns. Jordi Meeus und Laurence Pithie sind sichtlich lädiert. Die Hautabschürfungen sind massiv. Es geht jetzt zum Röntgen, danach haben wir mehr Klarheit“, sagt der 51-Jährige. „Die Stimmung im Team ist entsprechend. Es herrscht Totenstille. Alle hoffen, dass Jordi und Laurence morgen weiterfahren können. Sie sind beide ins Ziel gefahren, die finale Entscheidung wird aber erst morgen fallen“, analysiert Denk. Im Hintergrundthema geht es um strukturelle Probleme, die der Radsport im Vergleich zu anderen Sportarten hat. Dabei stehen die Anzahl der Rennen, der Fokus auf Europa und die Vermarktung im Fokus. Im letzten Teil geht es um die vierte Etappe, die am Dienstag ausgetragen wird. „Auch wenn die ganz großen Berge noch nicht in Sichtweite sind, ist das eine ganz schwere Etappe. Unser klares Ziel ist es, Roglic und Lipowitz zu schützen“, sagt Denk abschließend. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/DAVID PINTENS

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der zweiten Etappe der Tour de France 2025. „Gestern waren wir nicht zufrieden, das wurde im Nachgang auch so angesprochen. Heute hat sich die Mannschaft deutlich besser präsentiert“, sagt der 51-Jährige. Vom Auftritt der deutschen Tour-Hoffnung Lipowitz ist er sichtlich angetan. „Florian hat nichts zu verlieren und hätte bei besserem Rennverlauf sogar gewinnen können. Ich bin schon stolz, was er heute gemacht hat“, analysiert Denk. Im Hintergrundthema geht es um neue Regeln und Maßnahmen, die die Sicherheit der Profis erhöhen sollen. Im Zentrum der Debatte steht die Einführung von Gelben Karten. Im letzten Teil geht es um die dritte Etappe, die am Montag ausgetragen wird. „Wenn das Wetter keinen allzu großen Einfluss nimmt, gehe ich von einem Massensprint aus. Da werden wir hoffentlich dabei sein“, sagt Denk abschließend. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der ersten Etappe der Tour de France 2025. „Der Auftakt war schwer, das hatten wir erwartet. Dass wir den Anschluss an die Spitzengruppe verpasst haben, war nicht der Plan und ist nicht ideal“, sagt der 51-Jährige. „Die Fahrer dachten, dass sie mit den Teams der Sprinter eine Allianz bilden und wir den Anschluss wieder zufahren. Dem war nicht so. Das hatte in erster Linie mit der Konzentration zu tun und war in diesem Moment ein Fehler der Mannschaft. Natürlich schaut das Ergebnis doof aus, ist aber kein Weltuntergang“, analysiert Denk. Im Hintergrundthema geht es um die Kommunikation der Fahrer während des Rennens. Denk erklärt, wie das Funksystem funktioniert, was während des Rennens gesprochen wird und zu welchen Missverständnissen es kommen kann. Im letzten Teil geht es um die zweite Etappe, die am Sonntag ausgetragen wird. „Die Etappe wird super schwer, es geht den ganzen Tag auf und ab. Die Etappe und insbesondere das Ziel sind für Klassikerspezialisten gemacht. Ich hoffe, dass wir morgen konzentrierter sind“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de

In der aktuellen Folge von Inside Red Bull-BORA-hansgrohe, dem Podcast zur Tour de France 2025, erklärt Ralph Denk die Ausgangslage vor dem Start. Der Teammanager spricht über die Strecke, seinen Kader und die Ziele. „Wir teilen das Rennen in zwei Phasen ein. Die ersten Etappen in Nordfrankreich sind gefährlich, es könnte zu Stürzen kommen. Die Straßen sind eng und windanfällig. Zudem besteht Regengefahr, alle Teams sind nervös. Danach geht es mit den hohen Bergen weiter, die Tour ist sehr anspruchsvoll und ausgewogen“, sagt der 51-Jährige. Anschließend geht es mit einer kurzen Einschätzung der bisherigen Saison weiter, ehe Denk über das Aufgebot und die Ziele seines Teams spricht. Im letzten Teil geht es um die erste Etappe, die am Samstag ausgetragen wird.„Ich erwarte einen Massensprint. Es geht nicht nur um den Etappensieg, sondern auch ums Gelbe Trikot. Das macht die erste Etappe so attraktiv, es ist für die schnellen Jungs eine einmalige Chance“, so Denk abschließend. Kontakt: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Oryk HAIST

In Kooperation mit dem größten deutschen Radsport-Rennstall geht der OVB-Podcast Inside Red Bull-BORA-hansgrohe in die sechste Staffel - erstmals in fünf verschiedenen Sprachen. Täglich gibt es auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch einen neuen Podcast aus dem Herzen der Tour de France. Ralph Denk, Teammanager von Red Bull BORA-hansgrohe, analysiert die aktuelle Etappe, gibt Einblicke hinter die Kulissen des Radsports und stimmt die Hörer auf den nächsten Tag ein. Fragen an: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano

In der letzten Ausgabe berichtet Denk zunächst von der 21. Etappe der Tour de France 2024. „Die Location Nizza und die dortige Begeisterung für den Radsport ist großartig. Mit einem Zeitfahren am letzten Tag haben sich die Organisatoren verkalkuliert. Es war vorab schon alles entschieden“, sagt der 50-Jährige. „Über die Streckenführung muss man diskutieren, gerade mit den eher langweiligen Flachetappen. Die Tour war aber lange spannend“, zieht Denk Bilanz. Dem Toursieger Tadej Pogacar bescheinigt er eine blitzsaubere Leistung. „Seit ich den Radsport verfolge, hat es so eine Dominanz, mit sechs Etappensiegen, noch nicht gegeben. Da kann man nur gratulieren.“ Das Fazit seines eigenen Teams fällt gegensätzlich aus. „Unsere Bilanz ist ergebnistechnisch fürchterlich. Aber das ist sie nur auf den ersten Blick. Erst musste Alexander Vlasov die Tour verlassen, dann hat es unseren Kapitän erwischt. Das ganze Team war auf Primoz Roglic ausgerichtet. Es gibt also Gründe für das Abschneiden“, erklärt Denk. „Bis zu seinem Ausscheiden war Primoz auf Podiumskurs und hätte sich in der letzten Woche nochmal steigern können. Darauf hatten wir alles ausgerichtet. Wenn er gesund geblieben wäre und nur auf dem siebten oder achten Platz der Gesamtwertung gelandet wäre, dann hätten wir ganz andere Probleme. Dann müssten wir alles hinterfragen. So haben wir eine Begründung für die Bilanz“, führt er weiter aus. Im letzten Teil geht es unter anderem um die Bruckmühler Radsportnacht, die am 26. Juli in Bruckmühl ausgetragen wird. „Ich bin dort aufgewachsen und freue mich sehr darauf. Wir haben ein großartiges Starterfeld. Jeder, der den Radsport in der Gegend liebt, soll am Freitag nach Bruckmühl kommen“, sagt Denk abschließend. Foto: Joerg Mitter / Red Bull Content Pool

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 20. Etappe der Tour de France 2024. „Wir haben versucht, Jai Hindley in der Ausreißergruppe zu platzieren. Das ist uns nicht gelungen. Er wäre der einzige Fahrer gewesen, der heute um den Sieg hätte mitfahren können. Er hatte nach den anstrengenden letzten Tagen aber nicht die Beine“, sagt der 50-Jährige. Eine spanische Radsportseite zitierte unterdessen den Renndirektor der Vuelta, der die Teilnahme von Primoz Roglic vermeldete. „Da weiß der Direktor mehr als ich. Primoz trainiert derzeit nur ein bisschen auf dem Heimtrainer, die Teilnahme an der Vuelta ist offen. Der Direktor wünscht sich das sicherlich, bestätigen kann ich es aber nicht“, analysiert Denk. Im Hintergrundthema geht es um Fragen, die Hörer aus aller Welt an Denk haben. Thematisiert werden unter anderem weitere Personalien, der Einsatz von Abnehmspritzen im Radsport und die Ausrüstung der Fahrer. Im letzten Teil geht es um die 21. Etappe, die am Sonntag ausgetragen wird. Erstmals seit 1989 endet eine Tour de France mit einem Einzelzeitfahren. Von Monaco geht es über 33,7 Kilometer nach Nizza, wo der Sieger der 111. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt gekürt wird. Der Kampf gegen die Uhr ist wohl keine Sache für Zeitfahr-Spezialisten, denn insgesamt sind 650 Höhenmeter zu bewältigen. „Ich finde es schade, dass so die letzte Etappe nicht zelebriert wird. In Paris sind alle Rennfahrer gemeinsam ins Ziel gekommen, diese Möglichkeit wird ihnen genommen. Und es ist ja auch schon alles entschieden“, sagt Denk abschließend. Foto: picture alliance/dpa/AP | Daniel Cole

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 19. Etappe der Tour de France 2024. „Die Ausreißergruppe war hart umkämpft. Jai hat wieder den Sprung in die Gruppe geschafft, das war eine gute Ausgangslage. Aber dann hat Pogacar Ernst gemacht, die gesamte Gruppe überholt und verdient gewonnen“, sagt der 50-Jährige. An Pogacars Gesamtsieg hat er keinen Zweifel mehr. „Wenn er nicht stürzt, ist das Ding durch. Es sieht so aus, als hätten wir es mit einem Jahrhundert-Fahrer zu tun. Ob er nach dem Giro und der Tour auch die Vuelta angeht und entsprechend gewinnen will, da bin ich mir nicht sicher. Ich traue es ihm aber zu“, analysiert Denk. Im Hintergrundthema geht es um Fragen, die Hörer aus aller Welt an Denk haben. Thematisiert werden unter anderem die Infrastruktur nach dem Einstieg von Red Bull und das Recruiting im Bereich Datenanalyse. Im letzten Teil geht es um die 20. Etappe, die am Samstag ausgetragen wird. Nach dem Start in Nizza sind es 132,8 Kilometer zum Col de Couillole, es kommt zu einer weiteren Bergankunft. Es gibt in Summe vier Anstiege, einen der zweiten und drei der ersten Kategorie „Es wird ein Radsportfest, bei dem man bergfeste Fahrer braucht. Wir haben nicht mehr viele im Team, werden unser Glück aber erneut versuchen“, sagt Denk abschließend. Foto: picture alliance/dpa/Belga | Tom Goyvaerts

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 18. Etappe der Tour de France 2024. Von Gap nach Barcelonnette rollte das Feld über vereinzelte, leichte Berge. Aus einer großen Fluchtgruppe inklusive Jai Hindley setzten sich drei Fahrer ab. Am Ende gewann der Belgier Victor Campenaerts. „Wir hatten zwei Leute vorne drin. Dann gab es einen Sturz bei der entscheidenden Attacke und Jai Hindley musste leider auf null herunterbremsen“, meint Denk. Im Hintergrundthema geht es um den Umgang mit Daten im Radsport. Der Teamchef erklärt, was hinter den Kulissen gemessen wird, welche Werte die wichtigsten sind und wie das Team Red Bull-BORA-hansgrohe mit den Daten umgeht. „Das wird immer wichtiger. Deswegen werden wir auch einen Datenanalysten im Team implementieren“, kündigt der Teammanager an. Bei der 19. Etappe geht es wieder in die Berge. Von Embrun nach Isola klettern die Fahrer über 4000 Höhenmeter. Eine Chance für Spezialisten wie Jai Hindley oder eine weitere Pogacar-Show? „Wir glauben, dass morgen wieder die Gesamtklassementfahrer vorne sein werden. Deswegen haben wir heute alles auf eine Karte gesetzt“, erklärt Denk. Fragen an Ralph Denk: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: Kristof Ramon / Red Bull Content Pool

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 17. Etappe der Tour de France 2024. „Wir waren mit Bob Jungels in einer Vier-Mann-Spitzentruppe, die die Etappe mitgestaltet haben. Leider Gottes wurde denen nie wirklich ein Vorsprung gewährt“, sagt der 50-Jährige. Im Hintergrundthema geht es um Pogacar, Evenepoel und Co.: Warum sind junge Radprofis bei der Tour de France und anderen großen Rennen heutzutage so viel weiter als in früheren Jahren? „Der Radsport ist von der wissenschaftlichen Seite, von der Trainingslehre, von der Ernährung her im Ausdauersport das Maß aller Dinge“, sagt Denk. m letzten Teil geht es um die 18. Etappe, die am Donnerstag ausgetragen wird. Die Radprofis der 111. Tour de France befinden sich mitten in der schweren Finalwoche. Es steht den Fahrer eine 178 Kilometern lange Strecke zwischen Gap und Barcelonette bevor, die mit rund 3000 Höhenmetern nicht gerade flach ist. Möglicherweise bietet sie eine letzte Chance für Ausreißer bei der Tour 2024. „Wir müssen schauen, dass wir morgen eine bessere Konstellation erreichen“, sagt Denk abschließend. Foto: Kristof Ramon/Red Bull Content Pool

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 16. Etappe der Tour de France 2024. „Es war übel heiß heute, es ging bis an die 40 Grad. Wir haben Kräfte für die schweren Tage, die jetzt noch kommen, sparen können“, sagt der 50-Jährige. Am Rande der Etappe gibt Denk im Podcast eine weitere Personalie bekannt. „Maximilian Schachmann wird unser Team zum Saisonende verlassen, das hat uns sein Management mitgeteilt. Max braucht eine Luftveränderung“, sagt Denk und führt die Hintergründe weiter aus. Im Hintergrundthema geht es um die Frage, wie viel deutscher Radsport in der künftigen Ausrichtung von Red Bull-BORA-hansgrohe stecken wird. Denk gibt Updates zu den deutschen Fahrern im Team, spricht über Talente für das U23-Team und erklärt die sportliche Herangehensweise. Im letzten Teil geht es um die 17. Etappe, die am Mittwoch ausgetragen wird. Die Radprofis der 111. Tour de France kehren in die Alpen zurück. Es steht den Fahrern eine mit 2850 Höhenmetern knackige Strecke zwischen Saint-Paul-Trois-Chateaux und dem Wintersportort Superdévoluy bevor. Vor allem zum Ende stehen drei Bergwertungen der Kategorien drei bis eins auf dem Programm. Eine Ausreißergruppe dürfte dabei auf ihre Kosten kommen. „Morgen besteht eine große Chance auf eine Fluchtgruppe. In dieser wollen wir mit, wenn alles gut läuft, mit mehr als einem Fahrer vertreten sein.“, sagt Denk abschließend. Fragen an Ralph Denk: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: Sebastian Marko / Red Bull Content Pool

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 15. Etappe der Tour de France 2024. „Ich liebe diese intensiven Rennen. Egal ob Sieger oder Letzter: Wer da durchkommt, ist ein Held der Landstraße. Das war eine echte Schlacht in den Pyrenäen“, sagt der 50-Jährige. Mit zwischenzeitlich vier Mann war sein Team in den Spitzengruppen vertreten, Jai Hindley kämpfte bis zum Schlussanstieg um den Etappensieg. „Wir leben noch. Das war in vielen Phasen großer Sport von uns, auch wenn es letztlich nicht zum Erfolg gereicht hat“, analysiert Denk. Im Hintergrundthema geht es um den Rückblick auf die zweite Tour-Woche, die für Red Bull-BORA-hansgrohe äußerst unglücklich verlief. Zudem ordnet Denk die Lage in der Gesamtwertung ein und gibt einen Ausblick auf die finale Woche. Im letzten Teil geht es um die 16. Etappe, die am Dienstag ausgetragen wird. Nach dem zweiten Ruhetag kommt es zur letzten Flachetappe der Tour de France 2024. Es wird aller Voraussicht nach die letzte Chance für die Sprinter, eine Etappe zu gewinnen. Von Gruissan geht es nach Nimes, 187 Kilometer werden gefahren. „Nur der Wind kann einen Massensprint verhindern. Der ist in dieser Region aber oft gefährlich, deswegen müssen wir abwarten“, sagt Denk abschließend. Fragen an Ralph Denk: tobias.ruf@ovbmedia.de Foto: Kristof Ramon / Red Bull Content Pool

In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 14. Etappe der Tour de France 2024. Drei harte Anstiege inklusive Bergankunft warteten auf die Fahrer in den Pyrenäen. Am Ende siegt Tadej Pogacar souverän bei einer schweren Etappe, die das Team von Red Bull-BORA-hansgrohe ohne ihren Kapitän Primoz Roglic in Angriff nehmen musste. „Das war eine starke Leistung von der Mannschaft UAE, aber ich würde Vingegaard trotzdem noch nicht abschreiben“, meint Denk. Der Blick auf die 15. Etappe verspricht erneut eine Kletterpartie zu werden. Auf knapp 200 Kilometern gilt es rund 4800 Höhenmeter auf dem Weg zum Plateau de Beille zu bewältigen. „Das wird ei harter Tag. Die Gruppe wird am ersten Berg stehen und ich glaube, es gibt eine gute Chance, dass diese auch durchkommt. Also haben auch unsere bergfesten Fahrer wie Jai Hindley eine Möglichkeit“, schätzt Denk ein. Im Hintergrundthema geht es um das Mannschaftsgefüge bei Red Bull-BORA-hansgrohe. Der Teamchef erklärt, wie stark der Zusammenhalt zwischen den Fahrern ist und welche Rolle interne Konkurrenzkämpfe spielen.