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(00:56) Realistische Chancen für die Schweizer Teilnehmerin am «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb: Die 20-Jährige Manoush Toth im Portrait. Weitere Themen: (05:47) Bundesamt für Kultur ehrt Jodlerin Nadja Räss mit dem Grand Prix Musik 2026. (07:56) Debatte um Filmszene mit halbnackter 13-Jähriger – Warum sich Filmwissenschaftlerin Annette Brauerhoch von Regisseur Wim Wenders eine Entschuldigung gewünscht hätte. (14:51) Einblick in architektonische Planungsprozesse – Das Schweizerische Architekturmuseum in Basel beleuchtet in seiner neuen Ausstellung drei Projekte, die die Bürgerinnen und Bürger einbeziehen. (19:44) Was bedeutet «Neutralität?» Der satirische Dok-Film «Sonderfall» sucht nach Antworten. (24:03) Wenn sich Präsidenten wie Könige aufführen – Peter Sloterdijk zeigt in seinem neuen Buch «Der Fürst und seine Erben», wie absurd und banal Macht sein kann.
Chelsea Spieker präsentiert das Morning Briefing.
In dieser Episode konfrontiere ich den Sloterdijk der »Sphärentrilogie« mit dem Sloterdijk von »Du musst dein Leben ändern« und stelle die These auf, dass die beiden nicht denselben Raum bewohnen. Sloterdijk I beschreibt einen Raum, in dem wir uns gegenseitig enthalten, Sloterdijk II einen, in dem es unerbittlich nach oben zieht. Welche Ausirkungen hat diese raumtheoretische Wende auf unsere Beziehungen? Macht es einen Unterschied ob wir fragile Intimsphären teilen oder unter Vertikalspannung stehen?
Anton Weyrothers LiteraturpodcastEpisode 83In seinem neuen Buch "Der Fürst und seine Erben" nähert sich der Philosoph Peter Sloterdijk dem verstörenden Phänomen Donald Trump über Machiavelli. Ausgehend von dessen Forderungen zu einem amoralischen Denken auf politischer Ebene unternimmt Sloterdijk einen Rundgang quer durch die politische Geschichte Europas und lässt mich dabei stellenweise den Überblick verlieren, worauf er mit diesem Text hinaus will.ni - mit natürlicher Intelligenz hergestellt: https://weyrother.net/ni/Meine Website "Anton Weyrothers Literaturbetrieb":https://weyrother.netAktuelle Podcast-Folgen:https://anchor.fm/anton-weyrotherMein Instagram: https://www.instagram.com/antonweyrother/?hl=de#sloterdijk #trump #machiavelli #philosophie
Wegen Epstein-FilesEin Kommentar von Paul Clemente.Wer sich mit Machtkritik beschäftigt, ob als Aktivist oder als Forschender, kommt an Noam Chomsky kaum vorbei. Jahrzehntelang sezierte der Linguistik-Professor die Sprache der Machthaber, machte deutlich, wie Sprache als Instrument von Propaganda und Manipulation funktioniert.Vor allem begriff er: Auch in demokratischen Staaten ist Berichterstattung keineswegs neutral, sondern Propaganda. Die „stellt Zustimmung her“, durch das Filtern von Informationen. Zweck des Ganzen: Die Interessen der Eliten zu fördern.Es war die Aktivistin Amy Goodman, die aus Chomskys Analysen eine wirkmächtige Konsequenz zog: Den Propaganda-Müll des Mainstreams zu zerlegen? Das reicht nicht aus. Es müssen neue, alternative Medien entstehen, die nicht nur Kritik üben, sondern auch neue Perspektiven eröffnen.Lange vor Etablierung des Internets versuchte Goodman die Etablierung einer Gegen-Öffentlichkeit in den Bereichen TV und analogen Zeitungen. Eine Medienarbeit, die auf Chomskys Theorien aufbaute, mit dem sie längere Interviews geführt hatte. Kurzum, Chomskys Arbeit ist für jedes oppositionelle News-Portal bedeutsam. Egal, welche politische Richtung es vertritt.Dann kam die erste Enttäuschung: Wir schreiben das Jahr 2020, auf globaler Ebene entsteht eine Lockdown-Diktatur. Vielleicht hoffte mancher, dass Chomsky den Propaganda-Müll von Politik und konformistischen Forschern entsorgen würde. Aber es kam anders. Der 92-jährige vertrat die Seite der Unterdrücker. Zwar beschrieb er die Pandemie als „weiteres kolossales Versagen der neoliberalen Version des Kapitalismus“, gleichzeitig warb er jedoch für „Social Distancing“: Die Ungeimpften sollten bitte Zuhause bleiben. Wie sie ans Essen kommen? Ist deren Problem.Das Polit-Magazin Cicero konstatierte, dass„die Krise offenbar auch einstige Lichtgestalten der Gesellschaftskritik dazu zwingt, ihre früheren Überzeugungen über den Haufen zu werfen.“Tatsächlich befand Chomsky sich in guter Gesellschaft. Man erinnere nur an Slavoj Zizek, Peter Sloterdijk, Judith Butler und Jürgen Habermas. Deren Verrat erfuhr natürlich keine Skandalisierung. Nein, Mainstream-Medien und Zero Covid-Zombies waren happy über den unerwarteten Support.Dann kam die Publikation der Epstein-Files: Die dokumentieren den persönlichen Mailkontakt mit dem Linguistik-Professor und seiner Frau Valéria. Neben gemeinsamen Abendessen soll Epstein bei der Klärung eines Finanzproblems in Bezug auf Chomskys Kinder geholfen haben. Last but not least: Zwei Fotos. Eins zeigt den Sprachwissenschaftler mit Epstein in dessen Privatflugzeug. Auf dem zweiten betreibt er Konversation mit Steve Bannon....https://apolut.net/verlag-cancelt-noam-chomsky-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Philosoph Peter Sloterdijk ist einer der großen Denker der Gegenwart. radio3 feiert die Premiere seines neuen Buches. Es heißt "Der Fürst und seine Erben. Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute". Die Veranstaltung im STUDIO 14 – DIE rbb-DACHLOUNGE am 22. April 2026 wird moderiert von Thomas Böhm.
Diese Quellen bieten eine umfassende Werkschau und biografische Einordnung des Philosophen Peter Sloterdijk, wobei insbesondere sein Bestreben im Fokus steht, das Denken aus dem akademischen Elfenbeinturm in den öffentlichen Raum zu führen. Ein zentrales Thema bildet die Theopoesie, bei der die Kommunikation zwischen Mensch und Gott als literarisch-imaginative Leistung und technisierte Überwachung gedeutet wird. Die Texte beleuchten zudem Sloterdijks provokative Thesen zur Anthropotechnik, die 1999 im berühmten „Menschenpark-Skandal“ und dem Bruch mit der Frankfurter Schule gipfelten. Ergänzend werden kulturphilosophische Analysen zur Globalisierung, zum modernen Individualismus und zur Krisenbewältigung in Zeiten der Pandemie herangezogen. In Videointerviews und Essays reflektiert der Denker seine eigene vaterlose Biografie und die Bedeutung von Übung und Immunität für die menschliche Existenz. Insgesamt zeichnen die Quellen das Bild eines intellektuellen Grenzgängers, der die Philosophie als ästhetisches Experiment und Instrument der Zeitdiagnose versteht.Sloterdijk beschreibt die heutige Gesellschaft in wohlhabenden Ländern als eine Art „Wohlstandsblase“, in der die Menschen wie in einem Brutkasten leben. In dieser Blase übernimmt der Staat die Rolle einer Ersatzmutter, die für eine umfassende Betreuung sorgt, was dazu führt, dass die Bürger oft wie „verwöhnte Kinder“ agieren.Die folgenden Punkte präzisieren sein Verständnis dieser Wohlstandsblase:Problemfiktionen und Luxusprobleme: Sloterdijk argumentiert, dass viele Schwierigkeiten, mit denen sich Menschen in westlichen Gesellschaften heute beschäftigen, keine existenziellen Nöte, sondern „Problemfiktionen“ oder Luxusprobleme sind. Er zieht hierbei Parallelen zum höfischen Leben von Versailles, wo Adlige um das Privileg rivalisierten, dem König das Hemd zu halten – ein Symbol für die Ausdifferenzierung von Belanglosigkeiten in Zeiten des Überflusses.Wohlstandsverwahrlosung und Materialanhäufung: Ein Symptom dieser Blase ist für ihn eine gewisse „Wohlstandsverwahrlosung“. Er verweist darauf, dass eine durchschnittliche Wohnung heute etwa 10.000 Gegenstände beherbergt, von denen 95 % entbehrlich sind. Dass Menschen externe „Aufräumer“ benötigen, zeigt für ihn den Verlust der Fähigkeit, selbst Ordnung in diesem materiellen Überfluss zu schaffen.Verlust der „Härte“ und inneren Steuerung: Im Vergleich zur antiken „altrömischen Tugend“, die durch Einfachheit und Härte gegen sich selbst geprägt war, sieht er in der heutigen Gesellschaft eine Tendenz zur Verweichlichung. Frühere Kulturen setzten auf eine aufwendige „Innensteuerung“ (das Über-Ich), während heutige Individuen eher „außengesteuert“ sind.Technologie als technisiertes Über-Ich: Anstatt jahrelang an einer inneren Selbstbeherrschung zu arbeiten, tragen die Menschen heute freiwillig Geräte wie Smartphones bei sich, die als ideales Tracking fungieren. Der „Gott“ wandelt sich dabei in ein Telekommunikationsunternehmen, und das Netz übernimmt die Überwachungs- und Steuerungsfunktion, was Sloterdijk als effizienter und „billiger“ für die Arbeitsgesellschaft beschreibt.Die „Schöne neue Welt“: Sloterdijk sieht Parallelen zu Aldous Huxleys Vision einer Gesellschaft, in der Menschen dazu gebracht werden, ihr „Sklaventum zu lieben“. In dieser Logik werden unangenehme Gefühle oder das Bewusstsein für die eigene Leere durch mediale Dauerpräsenz oder metaphorische „Soma-Tabletten“ (Glückslogik auf eigene Rechnung) unterdrückt.Zusammenfassend betrachtet Sloterdijk die moderne Gesellschaft als eine durch Wohlstand und Technik künstlich stabilisierte Sphäre, die das Individuum vor den Härten der Realität abschirmt, es aber gleichzeitig in eine Abhängigkeit von äußeren Steuerungssystemen und trivialen Konsumbedürfnissen führt.
Diese Quellen bieten eine umfassende Werkschau und biografische Einordnung des Philosophen Peter Sloterdijk, wobei insbesondere sein Bestreben im Fokus steht, das Denken aus dem akademischen Elfenbeinturm in den öffentlichen Raum zu führen. Ein zentrales Thema bildet die Theopoesie, bei der die Kommunikation zwischen Mensch und Gott als literarisch-imaginative Leistung und technisierte Überwachung gedeutet wird. Die Texte beleuchten zudem Sloterdijks provokative Thesen zur Anthropotechnik, die 1999 im berühmten „Menschenpark-Skandal“ und dem Bruch mit der Frankfurter Schule gipfelten. Ergänzend werden kulturphilosophische Analysen zur Globalisierung, zum modernen Individualismus und zur Krisenbewältigung in Zeiten der Pandemie herangezogen. In Videointerviews und Essays reflektiert der Denker seine eigene vaterlose Biografie und die Bedeutung von Übung und Immunität für die menschliche Existenz. Insgesamt zeichnen die Quellen das Bild eines intellektuellen Grenzgängers, der die Philosophie als ästhetisches Experiment und Instrument der Zeitdiagnose versteht.Sloterdijk beschreibt die heutige Gesellschaft in wohlhabenden Ländern als eine Art „Wohlstandsblase“, in der die Menschen wie in einem Brutkasten leben. In dieser Blase übernimmt der Staat die Rolle einer Ersatzmutter, die für eine umfassende Betreuung sorgt, was dazu führt, dass die Bürger oft wie „verwöhnte Kinder“ agieren.Problemfiktionen und Luxusprobleme: Sloterdijk argumentiert, dass viele Schwierigkeiten, mit denen sich Menschen in westlichen Gesellschaften heute beschäftigen, keine existenziellen Nöte, sondern „Problemfiktionen“ oder Luxusprobleme sind. Er zieht hierbei Parallelen zum höfischen Leben von Versailles, wo Adlige um das Privileg rivalisierten, dem König das Hemd zu halten – ein Symbol für die Ausdifferenzierung von Belanglosigkeiten in Zeiten des Überflusses.Wohlstandsverwahrlosung und Materialanhäufung: Ein Symptom dieser Blase ist für ihn eine gewisse „Wohlstandsverwahrlosung“. Er verweist darauf, dass eine durchschnittliche Wohnung heute etwa 10.000 Gegenstände beherbergt, von denen 95 % entbehrlich sind. Dass Menschen externe „Aufräumer“ benötigen, zeigt für ihn den Verlust der Fähigkeit, selbst Ordnung in diesem materiellen Überfluss zu schaffen.Verlust der „Härte“ und inneren Steuerung: Im Vergleich zur antiken „altrömischen Tugend“, die durch Einfachheit und Härte gegen sich selbst geprägt war, sieht er in der heutigen Gesellschaft eine Tendenz zur Verweichlichung. Frühere Kulturen setzten auf eine aufwendige „Innensteuerung“ (das Über-Ich), während heutige Individuen eher „außengesteuert“ sind.Technologie als technisiertes Über-Ich: Anstatt jahrelang an einer inneren Selbstbeherrschung zu arbeiten, tragen die Menschen heute freiwillig Geräte wie Smartphones bei sich, die als ideales Tracking fungieren. Der „Gott“ wandelt sich dabei in ein Telekommunikationsunternehmen, und das Netz übernimmt die Überwachungs- und Steuerungsfunktion, was Sloterdijk als effizienter und „billiger“ für die Arbeitsgesellschaft beschreibt.Die „Schöne neue Welt“: Sloterdijk sieht Parallelen zu Aldous Huxleys Vision einer Gesellschaft, in der Menschen dazu gebracht werden, ihr „Sklaventum zu lieben“. In dieser Logik werden unangenehme Gefühle oder das Bewusstsein für die eigene Leere durch mediale Dauerpräsenz oder metaphorische „Soma-Tabletten“ (Glückslogik auf eigene Rechnung) unterdrückt.Sloterdijk beschreibt die heutige Gesellschaft in wohlhabenden Ländern als eine Art „Wohlstandsblase“, in der die Menschen wie in einem Brutkasten leben. In dieser Blase übernimmt der Staat die Rolle einer Ersatzmutter, die für eine umfassende Betreuung sorgt, was dazu führt, dass die Bürger oft wie „verwöhnte Kinder“ agieren.
In seinem aktuellen Buch "Der Fürst und seine Erben" zieht Peter Sloterdijk einen Zusammenhang zwischen aktuellen autokratischen Herrschern wie Putin, Trump oder Xi zum amoralischen Fürsten, den Niccolò Machiavelli im Buch „Il principe“ konzipiert hat. Denn sie haben gelernt, „nicht gut zu sein“ – laut Machiavelli eine der wichtigsten Eigenschaft eines Herrschers. Gestern Abend diskutierte Peter Sloterdijk im radio3-Kultursalon seine Thesen. Wie kontrovers das war, weiß Arno Orzessek.
Peter Sloterdijk ist einer der bekanntesten deutschen Philosophen. In den 1970er Jahren reiste er nach Indien. Eine Reise, die nicht ohne Folgen blieb. Die heutige Zeit beunruhigt den 79-Jährigen – auch im Vergleich zu früheren Krisen. Scholl, Joachim www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Thu, 09 Apr 2026 17:06:03 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17316553/e01aa72e-ebd5-44a0-b01f-ec71e45af6f8 122584b759af0854a3ec7475b1921647 Stefan und Wolfgang treffen sich vor dem Salon Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos: neuezwanziger.de Shownotes Wolfgang und Stefan blicken auf die aktuelle Nachrichtenlage und diskutieren das Ausbleiben einer Positionierung der Bundesregierung zur US-Politik im Iran sowie zu Israels militärischem Vorgehen im Libanon. Stefan berichtet von einer Reise ins Saarland und zieht Parallelen zwischen den Kriegerdenkmälern der Schlacht bei Spichern und der gegenwärtigen geopolitischen Situation. Zudem ordnen sie die neu eingeführten Meldepflichten für wehrfähige Männer in Deutschland ein. Salon Zur vollständigen Ausgabe 00:28:27 Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben Wolfgang und Stefan diskutieren anhand von Peter Sloterdijks neuem Buch die Rückkehr autokratischer Führungsfiguren. Sie erläutern, wie Sloterdijk Parallelen zu Machiavellis „Der Fürst“ zieht, um Politiker wie Donald Trump oder Wladimir Putin einzuordnen. Stefan beleuchtet die These, dass moderne Politik zunehmend durch eine kalkulierte „Fernethik“ geprägt sei, während Wolfgang herausarbeitet, inwiefern der Autor ein fatalistisches Bild der gegenwärtigen Demokratie zeichnet. 02:22:53 Sloterdijk in 1 Minute Wolfgang und Stefan fassen die Kernargumente aus Peter Sloterdijks Buch „Der Fürst und seine Erben“ zusammen. Sie resümieren die Diskussion über das Verhältnis von Volk, Macht und autokratischen Tendenzen innerhalb liberaler Demokratien. 02:24:04 Adrian Daub: Was das Valley herrschen nennt Das Gespräch wendet sich Adrian Daubs Analyse der Machtstrukturen im Silicon Valley zu. Wolfgang skizziert, wie Technologie-Milliardäre ihre Plattformen nutzen, um gesellschaftliche Diskurse zu dominieren. Stefan erläutert Daubs Unterscheidung zwischen sogenannten „Caretakern“ und „Creeps“ und wendet diese auf Personen wie Elon Musk an. Gemeinsam betrachten sie die elitäre Abkapselung und die ideologischen Fundamente der Technologiebranche. 03:33:19 Daub in 1 Minute In einem kurzen Fazit bündeln Wolfgang und Stefan die Hauptargumente aus Adrian Daubs Buch. Sie rekapitulieren die vorgebrachte Kritik an der unregulierten Machtausübung und dem Demokratieverständnis der Silicon-Valley-Akteure. 03:34:29 Ben Lerner: Transkription Wolfgang stellt den Roman „Transkription“ von Ben Lerner vor, in dem ein fiktives Interview mit einem 90-jährigen Mentor namens Thomas im Zentrum steht. Er ordnet ein, dass diese Figur stark an den deutschen Autor Alexander Kluge angelehnt ist. Das Gespräch beleuchtet die erzählerischen Ebenen des Buches, insbesondere den Umgang mit Erinnerungen und das Verhältnis der Generationen zueinander. 03:42:13 Haberman, Swan: How Trump Took the U.S. to War With Iran Ausgehend von einem Artikel der New York Times rekonstruieren Wolfgang und Stefan die regierungsinternen Prozesse in den USA, die zum Krieg mit dem Iran führten. Stefan schildert die Treffen im Situation Room und die Dynamiken zwischen Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Beratern wie Marco Rubio. Sie analysieren die Entscheidungsfindung der US-Administration und vergleichen diese Vorgänge mit der zuvor besprochenen Machtanalyse von Sloterdijk. 03:52:26 Jörg Baberowski: Am Volk vorbei Wolfgang präsentiert Jörg Baberowskis Buch „Am Volk vorbei zur Krise der liberalen Demokratie“ als Gegenentwurf zum gängigen Diskurs über den Schutz staatlicher Institutionen. Er gibt Baberowskis These wieder, dass liberale Institutionen und Gerichte den demokratischen Souverän zunehmend entmachten würden. Stefan und Wolfgang debattieren die Kritik des Autors, wonach sich die politische Klasse durch Verrechtlichung vor dem Volkswillen abschirme. 04:08:00 Timothy Snyder: The Next Coup Attempt – And How to Stop It Stefan analysiert einen Text des Historikers Timothy Snyder, der fünf mögliche Szenarien für einen erneuten Putschversuch von Donald Trump skizziert. Stefan bewertet Snyders Ansätze teilweise als realitätsfern, insbesondere im Kontext der parallelen US-Militärhandlungen im Iran. Wolfgang und Stefan vergleichen Snyders Fokus auf den Schutz der Institutionen abschließend mit der zuvor diskutierten Staatskritik von Baberowski. 04:17:28 Roman Widder: »War mir so nicht bewusst« Wolfgang bespricht einen Artikel von Roman Widder aus der Zeitschrift Merkur, der die mediale Rolle deutscher Militärexperten wie Carlo Masala thematisiert. Er referiert Widders Argument, dass der deutschen Öffentlichkeit die tatsächliche innenpolitische und gesellschaftliche Dynamik der Ukraine oftmals vorenthalten bleibe. Stefan und Wolfgang sprechen über die beschriebene Kluft zwischen westeuropäischen Projektionen und den Realitäten innerhalb der ukrainischen Gesellschaft. 04:27:13 Anna Holmes: The People Who Shun Super-Popular Pop Culture Stefan greift einen Text von Anna Holmes aus The Atlantic auf, in dem die Autorin ihre bewusste Vermeidung von Popkultur-Hypes beschreibt. Er erläutert Holmes' Argumentation, dass diese Aversion eine Reaktion auf den Verlust gemeinschaftlicher Seherlebnisse im Streaming-Zeitalter sei. Wolfgang ergänzt die Diskussion durch seine eigene Perspektive zur Allverfügbarkeit von Filmen und Serien. 04:32:33 Fanny Pigeaud: The DRC's security-for-minerals bargain Wolfgang fasst eine Reportage aus Le Monde Diplomatique über den Abbau von Mineralien in der Demokratischen Republik Kongo zusammen. Er beschreibt die marktbeherrschende Stellung Chinas bei Rohstoffen wie Kobalt und Lithium sowie die Versuche der USA, sich über private Initiativen Anteile zu sichern. Zudem verortet er die rohstoffpolitischen Interessen in dem anhaltenden bewaffneten Konflikt in der afrikanischen Region. 04:37:09 Alexander Malofeev: forgotten melodies Zum Abschluss verweist Wolfgang auf das Doppelalbum „Forgotten Melodies“ des Pianisten Alexander Malofeev. Er beschreibt die Werkauswahl, die Stücke von exilierten russischen Komponisten wie Nikolai Medtner und Sergej Rachmaninow umfasst. Zudem geht er kurz auf die musikalische Ausführung und die Hintergrundgeschichte der Kompositionen ein. Literatur Die Zeit der "großen" Männer ist keineswegs vorüber: Peter Sloterdijk schlägt für sein Buch "Der Fürst und seine Erben" Machiavellis "Der Fürst" auf und entdeckt deutliche Parallelen zu unserer Gegenwart mit Putin, Musk und Trump. https://www.suhrkamp.de/buch/peter-sloterdijk-der-fuerst-und-seine-erben-t-9783518001363 Peter Thiel, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg sind die ungekrönten Könige des Silicon Valley. Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub analysiert in "Was das Valley herrschen nennt" die Macht und die Ideologie der Tech-Milliardäre sowie den Vibe-Shift. https://www.suhrkamp.de/buch/adrian-daub-was-das-valley-herrschen-nennt-t-9783518128695 Kurz vor Alexander Kluges Tod hat ihn der Schriftsteller Ben Lerner in seinem Roman "Transkription" verewigt: https://www.suhrkamp.de/buch/ben-lerner-transkription-t-9783518432754 Die NYT-Reporter Jonathan Swan und Maggie Haberman rekonstruieren in einem Vorabdruck aus ihrem im Erscheinen begriffenen Buch "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump", wie Donald Trump in drei Situation-Room-Sitzungen im Februar entschieden hat, sich Israels Iran-Schlag anzuschließen: https://www.nytimes.com/2026/04/07/us/politics/trump-iran-war.html Der Historiker und streitbare Geist Jörg Baberowski sieht die Demokratie nicht in Gefahr - und zwar nicht trotz, sondern wegen des Populismus. In seinem Buch "Am Volk vorbei" kritisiert er die liberale Demokratie und ihre Verfechter: https://www.chbeck.de/baberowski-volk-vorbei/product/40038683 Der Yale-Historiker Timothy Snyder buchstabiert in einem viel gelesenen Substack-Essay fünf historische Drehbücher durch, nach denen Trump im Schatten des Iran-Kriegs einen Putsch versuchen könnte - und was dagegen zu setzen wäre: https://snyder.substack.com/p/the-next-coup-attempt Der Schriftsteller Roman Widder rechnet mit den Ukraine-Experten in den deutschen Medien ab: https://www.merkur-zeitschrift.de/artikel/war-mir-nicht-so-bewusst-a-mr-80-3-54/ Die Atlantic-Autorin Anna Holmes wundert sich über ihre eigene Abneigung gegen alles, was gerade alle gucken müssen - "The Pitt", "Severance", "Slow Horses" - und kommt nach Gesprächen mit drei Sozialpsychologen zu einer überraschenden Diagnose: Nicht der Hype stört sie, sondern die einsame, asynchrone Rezeption, die das Streaming hinterlassen hat: https://www.theatlantic.com/culture/2026/03/pop-culture-hype-aversion/686312/ Fanny Pigeaud schreibt in "Le Monde diplomatique" über den Mineralienabbau im Kongo: https://mondediplo.com/2026/03/09DRC Der Pianist Alexander Malofeev widmet sich auf seinem Debütalbum "forgotten melodies" russischen Komponisten, die im Exil lebten: https://www.sonyclassical.com/releases/releases-details/forgotten-melodies full Stefan und Wolfgang treffen sich vor dem Salon no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 1807
"Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute" - so der vielversprechende Untertitel des neuen Buches von Peter Sloterdijk. "Der Fürst und seine Erben" heißt der Titel. Der Fürst ist natürlich eine Referenz an das Standardwerk über politische Manipulation von Nicolò Machiavelli, und Peter Sloterdijk analysiert nun den neuen Typ "Fürst" am Beispiel von Figuren wie Trump oder Putin und geht der Frage nach, ob die moderne Welt die im Königtum gefundene Verkörperung der Macht in einer Einzelperson eigentlich überwunden hat. Sloterdijk wird sein neues Buch bei uns im radio3-Kultursalon präsentieren, am 22. April - und Arno Orzessek stellt sein Buch vor.
Rechtsrutsch in Bern, aber ohne die FDP, Die grüne Aline Trede schafft den Sprung in die Pension. Was ein Social Media-Verbot bringen könnte.
Sat, 21 Mar 2026 04:33:14 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17303062/e65fbba5-39d9-499d-ba5e-7e069e2171cf ba886512764c7c8df3dcd81d8bdfcb64 Wir treffen euch in Frankfurt Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de Livesalon Wolfgang und Stefan geben einen Ausblick auf kommende Buchbesprechungen, darunter Werke von Peter Sloterdijk und Adrian Daub. Zudem erwähnen sie die aktuellen Besprechungen zu den Büchern von Ulrike Herrmann und Bianca Heinicke im Rahmen des Salons. Abschließend verweisen sie auf die bestehenden Abo-Modelle des Podcasts. Nächste Lektüre Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben Adrian Daub: Was das Valley herrschen nennt 00:06:09 Livesalon Nach der Begrüßung des Publikums in Frankfurt am Main schildert Wolfgang seine Eindrücke einer Monet-Ausstellung im Städel Museum. Daran anknüpfend thematisieren Wolfgang und Stefan temporäre Einschränkungen der städtischen Uber-Infrastruktur. Sie führen diese Ausfälle auf das Ende des Ramadan und die damit verbundene Abwesenheit vieler Fahrer zurück. 00:11:49 Nachlese Jürgen Habermas Stefan analysiert eine SWR2-Radiosendung mit Rahel Jaeggi, Philipp Felsch und Peter Neumann zum philosophischen Erbe von Jürgen Habermas. Er konstatiert, dass die Diskussionsteilnehmer den herrschaftsfreien Diskurs in der Sendung lediglich simulieren und sich in formelhaften Sprechakten verlieren. Wolfgang ergänzt, dass Habermas zwar Beiträge zur Transhumanismus-Debatte geliefert, ökonomische Machtverhältnisse jedoch unzureichend kritisiert habe. Abschließend verweist Stefan auf Niklas Luhmanns Text "Die Soziologie der Moral" als soziologischen Gegenentwurf zum Habermasschen Vernunftbegriff. 00:52:36 Iran und die Angebote der AfD Wolfgang und Stefan untersuchen die politischen Diskurse zum Nahostkonflikt anhand diverser Audio-Clips. Zunächst spielen sie Aussagen von Nick Fuentes und Marjorie Taylor Greene ein, die Donald Trumps Vorgehen aus einer antisemitischen Perspektive kritisieren. Anschließend kontrastiert Wolfgang ein Interview von Joachim Gauck mit Aussagen von Tino Chrupalla, der sich bei Markus Lanz gegen militärische Interventionen positioniert. Wolfgang stellt die These auf, dass die AfD durch die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts an Zustimmung gewinnen könnte, merkt jedoch an, dass es innerhalb der Partei Konflikte mit Transatlantikern wie Markus Frohnmaier gibt. 01:49:53 Neues Hollywood Stefan präsentiert Beispiele für KI-generierte Videoclips und Trailer, die die Ästhetik klassischer Blockbuster nachahmen. Er zeigt auf, wie Künstliche Intelligenz genutzt wird, um Gesichter in bestehende Filmszenen einzufügen oder ganze Sequenzen auf Basis von Prompts zu generieren. Wolfgang argumentiert, dass rein KI-generierten Filmen die physische räumliche und schauspielerische Präsenz fehle. Stefan entgegnet, dass die Technologie dennoch die Produktionsbedingungen für konsumorientierte Mainstream-Filme drastisch verändern wird. full Wir treffen euch in Frankfurt no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 399
The Taproot Therapy Podcast - https://www.GetTherapyBirmingham.com
How do you know the blue you see is the same blue I see? We use the same word, but do we share the same experience? This ancient philosophical puzzle has become the defining crisis of our time. We're living through a moment where people use identical words and mean completely different things—where the same sentence can be a factual claim, a tribal signal, a joke, and a weapon simultaneously. In this episode of The Mirror World series, clinical director and psychotherapist Joel Blackstock, LICSW-S, explores the "collide-a-scope"—the moment when parallel realities can no longer stay separate through reflection and begin grinding against each other like gears that don't mesh. Read the Article THE FUSED BRAIN What happens when you surgically connect multiple living brains? They synchronize. They reorganize. They form a collective organism. This thought experiment from qEEG brain mapping provides the perfect metaphor for what's happening to us now. The internet has wired us together into a vast neural network—and just like an individual brain can develop neuroses, this collective brain is experiencing profound cognitive dissonance. THE DUAL LANGUAGE OF THE INTERNET Media theorist Walter Ong predicted that electronic media would thrust us into "secondary orality"—combining the permanence of print with the participatory rhythms of oral culture. The internet meme is the ultimate artifact of this fusion: mythic archetypes paired with hyper-literal text, operating on two frequencies simultaneously. We have never before spoken different languages using the same words. THOUGHT AS A SYSTEM Quantum physicist David Bohm warned in 1994 that thought is not something we do—it's something that happens to us. Collective thought has become so automatic that our individual thoughts are increasingly controlled by the collective without our noticing. And that was before social media, before smartphones, before algorithmic amplification. The system has been turbocharged. THE SOCIETY OF THE SPECTACLE Guy Debord saw it coming: all that was directly lived has become mere representation. The spectacle isn't just entertainment—it's a social relationship between people mediated by images. It colonizes everyday life, structures our thought, captures even our resistance. You can know social media is manipulating you and still be manipulated, because the knowing happens within the spectacle. THE COLLECTIVE PATIENT Here's the radical claim: collective psychology now functions like individual psychology. Pathology, personality disorders, grandiosity, delusions, splitting from reality—they're happening at the collective level, in near real-time. Groups of humanity can now be analyzed almost the same way you'd analyze a patient in therapy. You can identify the defenses, trace the trauma, watch the collective do exactly what an individual does when confronted with something they can't face. DIGITAL COLONIZATION The Steve Bannon, Trump, 4chan, alt-right phenomenon wasn't just politics—it was networks of the collective brain expanding, sussing out weaker regions, finding wounds and grievances, colonizing them at the speed of thought. Traditional colonialism needed ships and armies and decades. Digital colonization happens before resistance can organize. The neural pathway is laid before anyone notices. THE STAGES OF DEFLECTION Watch humanity move through the same defense mechanisms as a therapy patient avoiding change: It didn't happen Okay it happened, but it's not real Okay it's real, but it doesn't matter Okay it matters, but we can't do anything about it Okay maybe something could be done, but someone else will do it Okay it's not getting solved, but it's someone else's fault Okay it's going to take us all out, but we deserve it Watch climate discourse. Watch inequality discourse. You'll see these exact stages playing out collectively in real time. THE MIRROR WORLD The parallel objectivities aren't just tribal disagreements—they're self-contained systems of representation that are coherent and reproducible but not valid. They don't point back to anything real. When official metrics say the economy is doing well while patients can't afford a $30 copay, those metrics are reliable but not valid. We feel this disconnect—but we've been convinced the solution lies inside the metrics. This is gaslighting at civilizational scale. THE 1960s PARALLEL "Turn on, tune in, drop out" recognized the system was sick. And they weren't wrong—the institutions were corrupt, the Vietnam War was built on lies, consumer society was producing alienation. But the counterculture won the cultural war and lost everything else. By 1980, rebellion had become a marketing strategy. Symbolic victory was captured and neutralized while material defeat was total. We're at risk of making the same mistake. THE COLLISION Peter Sloterdijk described modern life as "foam"—countless bubbles providing micro-environments, each its own immunological container. The bubbles worked for a while. But material crises don't care which reality you inhabit. Climate change crosses all boundaries. Pandemics don't check your epistemological commitments. The bubbles are colliding now. Not reflecting—colliding. Grinding like gears that don't mesh. In a kaleidoscope, mirrors create beautiful patterns. In a collide-a-scope, the mirrors themselves are moving, crashing, shattering. THE WAY THROUGH The biggest step is recognizing that trauma treatment is self-evidently necessary—not as luxury, as foundation. Trauma fuels the blind spots. The parallel realities are trauma responses at collective scale. Therapy itself has to change. We have to learn to actually live together—not manage or avoid each other. Western history is largely the story of managing avoidance: tolerance as sophisticated avoidance, transactions as connection without vulnerability, rights as protection from rather than relationship with. Connection without internal avoidance. That's the task. The parts of yourself you can't face become the parts of others you can't tolerate. We need to see ourselves as multiplicities—communities of parts—and stop splitting thought from emotion. The Cartesian divide is part of what broke us. The mirrors are shattering. The gears are grinding. The collision is here. What we build from the fragments depends on whether we can finally stop avoiding—ourselves, each other, reality itself. ABOUT THE SHOW: www.GetTherapyBirmingham.com TAGS: metamodernism, collective psychology, trauma therapy, David Bohm, Guy Debord, Society of the Spectacle, Walter Ong, secondary orality, meme culture, digital colonization, parallel realities, post-truth, Peter Sloterdijk, collective trauma, IFS therapy, parts work, Internal Family Systems, depth psychology, cultural criticism, media theory, political psychology, social media psychology, consciousness, cognitive dissonance, polarization, tribalism, epistemology, philosophy of mind, psychotherapy, mental health, collective healing, systems theory, Jungian psychology, trauma-informed, neoliberalism critique, Frankfurt School, critical theory, internet culture, 4chan, alt-right, counterculture, 1960s, Timothy Leary, collective unconscious, mass psychology, social psychology, complexity theory, emergence, neural networks, brain science, qEEG, Birmingham therapy, Alabama therapist, complex trauma, PTSD, dissociation, emotional regulation, somatic therapy, body-based therapy, Brainspotting, ETT, integrative therapy, holistic psychology, transpersonal psychology, spiritual psychology, meaning crisis, nihilism, existential psychology, phenomenology, hermeneutics, postmodernism, sincerity and irony, authenticity, alienation, anomie, social fragmentation, culture war, political polarization, fake news, misinformation, disinformation, information warfare, attention economy, surveillance capitalism, algorithmic amplification, filter bubbles, echo chambers, radicalization, deradicalization, healing polarization, bridging divides, difficult conversations, conflict resolution, relational therapy, attachment theory, developmental trauma, adverse childhood experiences, ACEs, intergenerational trauma, collective memory, historical trauma, cultural trauma, social healing, community healing, collective resilience, post-traumatic growth, meaning-making, narrative therapy, constructivism, social constructionism, embodied cognition, 4E cognition, extended mind, distributed cognition, enactivism, phenomenological psychology KEYWORDS metamodernism explained, collective trauma therapy, why society feels broken, David Bohm thought as a system, Guy Debord society of the spectacle explained, understanding political polarization, trauma and politics, why we can't agree on facts, parallel realities psychology, meme culture analysis, internet psychology, collective psychology theory, therapy for our times, parts work IFS, internal family systems explained, depth psychology modern, cultural criticism podcast, media theory podcast, understanding the culture war, healing political division, trauma-informed society, systems thinking psychology, consciousness and society, meaning crisis solutions, why communication is impossible, post-truth psychology, collective healing trauma, Birmingham Alabama therapist, complex trauma treatment, Brainspotting therapy, somatic experiencing therapy, integrative psychotherapy, holistic mental health, transpersonal therapy, spiritual psychology podcast, existential therapy, phenomenological therapy, social psychology podcast, mass psychology explained, collective unconscious modern, Jung and politics, critical theory psychology, neoliberalism and mental health, capitalism and trauma, social media mental health, algorithm psychology, attention economy effects, filter bubble psychology, radicalization psychology, bridging political divides, healing polarization therapy, difficult conversations psychology, relational psychotherapy, attachment and society, developmental trauma society, intergenerational trauma healing, collective resilience building, post-traumatic growth society, narrative therapy culture, embodied cognition society, extended mind theory
Der Titel der heutigen Episode ist: »Künstliche Vernunft?«, und ich freue mich besonders, dass sich Jan Juhani Steinmann wieder zu einem Gespräch bereit erklärt hat. Wir spannen in dieser Episode einen weiten Bogen von der Frage, was Intelligenz, Bewusstsein und Selbstbewusstsein sind, welche Rolle Biologie, Leib und Körper sowie Theologie spielen können, um dann auf die Frage der künstlichen Intelligenz und Vernunft zu kommen. Was hat es mit der sogenannten Singularität und dem Transhumanismus auf sich, und warum könnte die Bevölkerungsentwicklung des Menschen eine wesentliche Rolle spielen? Am Ende legt Jan seine Vorstellung eines positiven Bildes des Zusammenspiels von Mensch und Technik dar. Dr. Juhani Steinmann ist in Bern geboren, mütterlicherseits Finne, ist Philosoph, Dichter und Theologe. Er hat Philosophie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, Politikwissenschaften sowie Theologie in Zürich, Berlin, St. Andrews, Heidelberg, Rom und Cambridge studiert. Forschungsaufenthalte wurden in Kopenhagen, Helsinki und Oxford durchgeführt. Unter der Betreuung von Prof. Konrad Paul Liessmann hat er 2021 an der Universität Wien in Philosophie promoviert. Zurzeit forscht er am Institut Catholique de Paris, an der Università di Roma LUMSA sowie an der Faculty of Divinity der University of Cambridge zur poetischen Phänomenologie im Kontext des Denkens von Kierkegaard, Nietzsche und Heidegger. Er ist ferner Begründer des Kollektivs Omnibus Omnia. Nebst wissenschaftlichen Publikationen in Philosophie und Theologie publiziert er auch Dichtung. Besonders möchte ich auch seine Bücher erwähnen, vorzugsweise: »Kritik der künstlichen Vernunft. Vorspiel eines Anathemas« und »Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley«. Diese beiden Werke gehören zusammen, sind wie Geschwister zu betrachten. Das erste ist eine Techniktheologie/-philosophie, das zweite eine Technik- und Naturpoesie, da die Gedichte dazu im Silicon Valley und in den Alpen geschrieben wurden. Vorzugsweise deshalb, weil sie zum Thema des heutigen Gesprächs passen. Wir beginnen das Gespräch mit der Frage nach dem Begriff der Intelligenz. Wie kann man sich diesem Begriff nähern, der ja schon beim Menschen mit vielfältiger Bedeutung überladen ist — und dann wird er auch noch für künstliche Intelligenz verwendet? »Intelligenz ist eine Form der Vermittlung innerhalb von Relationen — also, es werden Dinge in ein Verhältnis zueinander gestellt.« Wie leitet sich daraus (beim Menschen) Selbstbewusstsein und Bewusstsein allgemein ab? »Der Mensch ist ja sicherlich das erste Wesen, das überhaupt eine Definition dieser Eigenschaften, die es an sich selbst bemerkt, geleistet hat. […] Intelligenz erkennt sich selbst durch den Menschen als jenem Wesen, das intelligent ist, oder zu sein scheint.« Was folgt daraus in theologisch/philosophischer Reflexion? Was bedeutet der Begriff Logos und wie steht er in Zusammenhang mit Intelligenz und Bewusstsein? Gibt es einen metaphysisch ur-ontologischen Garanten von Bedeutung? Ist Gott der Garant für die Vernünftigkeit der Vernunft? Oder sind diese Eigenschaften des Menschen schlicht emergente Phänomene, die aus der biologischen Komplexität seiner selbst entspringen? Ist die »künstliche Intelligenz« äquivalent zur menschlichen/biologischen Vernunft? Oder ist dies grundsätzlich zu anthropomorph gedacht? Wie ist der Zusammenhang zwischen diesen philosophisch/theologischen und operationalen Ansätzen der Intelligenz — etwa ausgedrückt durch Intelligenztests und dergleichen? Was bedeutet der Begriff des Geistes? Was sind die verschiedenen Modi der Rationalität, in denen Menschen operieren? Was ist dianoetisches und noetisches Denken? Gibt es eine göttliche — hypernoetische Dimension? Welche Rolle spielen Instinkt und Intuition? Wie nehmen wir Stimmungen wahr? Was hat es mit der Leiblichkeit auf sich? Zu welcher Leistung sind nun Algorithmen und Maschinen fähig? »Maschinen imitieren im Grunde Dianoia — zugleich aber simulieren sie noetische Vernunft« Was ist Behaviorismus, und wie hilft er, die aktuellen Entwicklungen zu verstehen? Ist der Mensch frei? Was bedeutet der Begriff der Freiheit überhaupt, besonders wenn man sich auf die sogenannte Willensfreiheit bezieht? Ziehen wir die Grenze zwischen Maschine und Mensch vielleicht nur darum, weil wir gekränkt sind, weil Maschinen nun etwas können, was wir für rein menschlich gehalten haben? Ist das vielleicht nur eine weitere Ergänzung zu den drei Kränkungen des Menschen nach Sigmund Freud? »Warum sollten wir uns selbst abschaffen, hinfällig machen?« Aber haben wir ab einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt noch die Wahl? Was ist die Rolle des Leibes für Vernunft und Intelligenz und vor allem für die noetische Dimension? Was ist Informationismus? Sind Maschinen gar die nächste evolutionäre Stufe auf unserem Planeten? Kehren wir zur Frage der Freiheit und Willensfreiheit zurück. Ist das vielleicht eine Frage, die viel weniger philosophische Tiefe hat, als häufig dargestellt wird? Um Wittgenstein zu bemühen: »Die meisten Sätze und Fragen, welche über philosophische Dinge geschrieben worden sind, sind nicht falsch, sondern unsinnig.« Wie zeigt sich das, was wir Autonomie nennen, wie kann es sein, dass wir uns selbst als frei empfinden? »Das ist ja ein schönes Paradox der Freiheit, dass man sich freiwilliger Notwendigkeit hingibt. […] Freiheit ist eine Stimmung — man fühlt sich frei. […] Du willst ja nur, was du willst.« Was folgt daraus? »Wir sind schon immer gefangen in den Bedingungen unseres Hier-Seins. Und von innen — aus diesem System heraus — kann die Freiheit nicht bewiesen werden. So zumindest erscheint es uns.« Schopenhauer sagt: »Ich kann zwar tun, was ich will, aber nicht wollen, was ich will.« Ist dies eine Widerlegung der Freiheit — wie Schopenhauer es annimmt — oder kann man andere Schlüsse ziehen? Gibt es einen Grund anzunehmen, dass es Intelligenz nur beim Menschen, respektive in biologischen Systemen, gibt? Beziehungsweise, dass es überhaupt andere intelligente Wesen außerhalb von mir selbst gibt (die solipsistische Idee)? Was passiert aber mit verkörperter künstlicher Intelligenz, etwa in der Robotik? Sind Roboter nur Körper und kein Leib? Ist es ein Kategorienfehler, die biologische mit der kulturellen und technischen Evolution zu vergleichen? »Die Kultur hat den Menschen schon von der Evolution entfremdet.« Kommt die biologische Evolution zu einem Ende, und wird sie von neuen Gesetzmäßigkeiten abgelöst? Was ist das Zusammenspiel von Technik, Maschinen und Macht? Ist Technik co-evolutionär mit dem Menschen? Gibt es einen Sprung von der Humanität zur Transhumanität? Was versteht man unter (technologischem) Transhumanismus, und was sind die Ursprünge? Allgemeiner gefragt: Ist der Mensch eine Aporie, die man überwinden muss? Wie sieht es mit biologisch/technischen Mischformen, kybernetischen Organismen aus? Steuern wir auf eine Singularität zu, die in etwa so gelesen werden könnte: »Es gibt keinen Gott — programmieren wir doch die Superintelligenz als neuen Gott« So beantwortet Ray Kurzweil die Frage: Is there a god: »Not yet«. »Wir haben keinen Begriff, was auf uns zukommt. Das könnte die Abschaffung des Menschen bedeuten — oder vielleicht eine relativ gemäßigte Koexistenz. Aber wir dürfen es nicht unterschätzen.« Wie groß ist diese Gefahr? Ist es überhaupt eine Gefahr? Können wir diese Technologien kontrollieren und regulieren? »Ich sehe keinen Grund anzunehmen, warum wir obsolet sein möchten.« Wie wahrscheinlich ist das Entstehen einer Superintelligenz, die möglicherweise sogar global wirksam wird? Was wäre die Voraussetzung dafür? Aber selbst, wenn es zu keiner Singularität oder Superintelligenz kommt, ist die Menschlichkeit nicht schon durch die Integration in permanent verfügbare dianoetische Systeme gefährdet? Werden wir unsere Urteilskraft an die Maschine delegieren? Mit welchen Folgen? Außerdem dürfen fundamentale Prinzipien komplexer Systeme nicht vergessen werden: Führen mehr Daten etwa zu mehr Sicherheit oder zu mehr Unsicherheit? Und wie können wir das entscheiden? Woher kommt das Neue in die Welt? »Die Welt ist nicht nur ihre Messbarkeit. Sie ist nicht die Summe ihrer Daten. […] Die Welt ist immer mehr und anders, als sich in einem Ordnungssystem sagen lässt.« Zum Ende des Gesprächs folgt eine vielleicht unerwartete Abzweigung: Bevölkerungen kollabieren weltweit. Im Gegensatz zu den langjährigen Warnungen tritt also das Gegenteil einer Bevölkerungsexplosion mittel- und langfristig ein. Dies gilt praktisch weltweit und besonders in den Industrienationen. Eine dramatisch alternde und gleichzeitig schrumpfende Bevölkerung wird aber erhebliche Probleme haben, ihre ökonomische und militärische und damit geopolitische Position aufrechtzuerhalten. Wird daraus ein enormer Druck entstehen, Robotik und künstliche Intelligenz als Ersatz für fehlende Arbeitskraft zu entwickeln und einzusetzen? Übernehmen — mit Marx gesprochen — die Maschinen also irgendwann die proletarische Arbeit? Gibt es doch noch ein alternatives und hoffnungsfroheres Paradigma? Also zu den Paradigmen der: Humanität Transhumanität Theo-Humanität Was ist darunter zu verstehen? »Lasst uns doch gemeinsam uns vergöttlichen — ob es Gott gibt, oder nicht. Das macht uns zu würdevollen und schönen Wesen.« Wollen wir Technologien, die den Menschen als Idioten betrachten, oder die uns als Menschen erhöhen? Referenzen Andere Episoden Episode 147: Digitale Kolonie oder Souveränität? Ein Gespräch mit Wilfried Jäger und Kevin Mallinger Episode 143: Auf Sand gebaut? Episode 139: Komfortable Disruption Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 134: Das Werdende, das ewig wirkt und lebt? Transzendent oder Transient Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 119: Spy vs Spy: Über künstlicher Intelligenz und anderen Agenten Episode 104: Aus Quantität wird Qualität Episode 98: Ist Gott tot? Ein philosophisches Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 85: Naturalismus — was weiß Wissenschaft? Episode 68: Modelle und Realität, ein Gespräch mit Dr. Andreas Windisch Fachliche Referenzen Webseite und Lebenslauf von Jan Juhani Steinmann YouTube Kanal von Jan Juhani Steinmann Jan Juhani Steinmann, Kritik der künstlichen Vernunft, Lepanto (2025) Jan Juhani Steinmann, Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley, Wieser Verlag (2025) Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft (1781) Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, Suhrkamp (1983) Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus (1922) Kränkungen der Menschheit, Sigmund Freud und folgende Andy Clark, Being There, MIT Press (1998) Steve Taylor, How a Flawed Experiment “Proved” That Free Will Doesn't Exist, Scientific American (2019)
Hoje, chamar alguém de cínico costuma soar como ofensa: alguém frio, falso, descrente, que observa o mundo pegar fogo sem se implicar. Mas nem sempre foi assim.No Linhas Cruzadas, Andresa Boni e Luiz Felipe Pondé voltam à origem do cinismo para mostrar como essa palavra mudou ao longo do tempo. De Diógenes de Sinope, que ironizava o poder vivendo à margem das convenções, ao cinismo moderno descrito por Peter Sloterdijk que define o cinismo como uma lucidez impotente: sabe que o sistema é falho, mas segue vivendo como se nada pudesse ser feito.O episódio também resgata o parentesco entre Sócrates e os cínicos, especialmente no uso da ironia como método de desestabilização das certezas.Entre filosofia, psicanálise, política e cultura contemporânea, o Linhas Cruzadas pergunta: o que se perde quando o cinismo se transforma em mera desconfiança? E será que ainda há espaço, hoje, para um cinismo que não destrói por prazer, mas revela verdades incômodas?Venha desvendar o poder do cinismo. Assista ao Linhas Cruzadas nesta quinta-feira, a partir das 22h30, na TV Cultura.
Châu Âu, như triết gia người Đức Peter Sloterdijk đã viết gần đây, vừa khép lại một kỳ “nghỉ dưỡng lịch sử” dài. Chúng ta đã bước vào một kỷ nguyên u tối hơn, nơi một lần nữa được đặc trưng bởi các màn phô trương sức mạnh và chính trị cường quyền.Xem thêm.
The Taproot Therapy Podcast - https://www.GetTherapyBirmingham.com
Are we navigating reality, or just a highly optimized map of the past? In this episode, we dive into the architecture of our modern ghost story. We explore how the digital systems built to reflect our world have instead consumed it, replacing human experience with statistical prediction, algorithmic herding, and mechanical objectivity. Drawing on a wide synthesis of philosophy, media theory, and history, we deconstruct how the "map ate the territory." From Jean Baudrillard's simulacra to the predictive text of modern Large Language Models, we examine the uncanny reality of living inside a model that only knows what the dead have written. If the internet is a séance and your digital profile is a voodoo doll, what happens to the biological original? In this episode, we unpack: The Precession of Simulacra: How credit scores and algorithmic risk models generate the reality they claim to measure. The Bureaucracy of the Dead: Why modern AI is less an artificial intelligence and more an industrialization of our ancestors, echoing the warnings of James Hillman. Digiphrenia & The Voodoo Doll: Douglas Rushkoff's narrative collapse and Jaron Lanier's terrifying metaphor for the modern attention economy. The Numbers Shield: Theodore Porter's revelation that "mechanical objectivity" and rigid quantification are actually defense mechanisms used by fragile institutions. Spheres & Foam: Peter Sloterdijk's theory on why we retreat into fragile, toxic digital bubbles when our shared reality fractures. We didn't just build tools; we built environments. And when the machine becomes the environment, its logic becomes our logic. Join us as we look for the gap in the code—the unquantifiable silence where true human agency still survives. Concepts & Thinkers Discussed: Adam Curtis, Jean Baudrillard, Marshall McLuhan, Naomi Klein, Shoshana Zuboff, James Hillman, and Peter Sloterdijk.
Das Atelier, das Schreibzimmer oder die Klausur sind nicht einfach architektonische Tatsachen, sondern mythenumwobene Sehnsuchtsorte. In dieser Episode frage ich mich, ob geistige und künstlerische Produktion tatsächlich den Rückzug in die Abgeschiedenheit voraussetzen, und ob das überhaupt möglich ist. Mithilfe von Virginia Woolf, Gaston Bachelard und Peter Sloterdijk versuche ich mich an einer kleinen Raumtheorie mit der Tür als Schnittstelle.
Frenzel, Korbinian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
In lieu of a typical Tuesday episode this week, we are happy to present the first episode of our new miniseries with Daniel Steinmetz-Jenkins, Of This World.Subscribe now at the annual tier for access to this series and other AP series going forward.First, Danny Bessner speaks with Daniel about what inspired this series. In the episode itself (6:25), Daniel speaks with Carlo Invernizzi Accetti about his recent book (published in Italian) Twenty Years of Rage: From No-Globals to Trumpism. Topics include the crisis in democracy and liberalism, grievance politics, Peter Sloterdijk's concept of the modern loser, the materialist causes of modern anger, attempted remedies like populism and technocracy, and why anger can be useful.(Recorded in December 2024)Advertising Inquiries: https://redcircle.com/brandsPrivacy & Opt-Out: https://redcircle.com/privacy
In lieu of a typical Tuesday episode this week, we are happy to present the first episode of our new miniseries with Daniel Steinmetz-Jenkins, Of This World. Subscribe now at the annual tier for access to this series and other AP series going forward. First, Danny Bessner speaks with Daniel about what inspired this series. In the episode itself (6:25), Daniel speaks with Carlo Invernizzi Accetti about his recent book (published in Italian) Twenty Years of Rage: From No-Globals to Trumpism. Topics include the crisis in democracy and liberalism, grievance politics, Peter Sloterdijk's concept of the modern loser, the materialist causes of modern anger, attempted remedies like populism and technocracy, and why anger can be useful. (Recorded in December 2024) Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Send us a textThe full text of this podcast can be found in the transcript of this edition or at the following link:https://andrewjbrown.blogspot.com/2025/06/free-religions-challenge-to-all.htmlPlease feel free to post any comments you have about this episode there.The Cambridge Unitarian Church's Sunday Service of Mindful Meditation can be found at this link:https://www.cambridgeunitarian.org/morning-service/ Music, "New Heaven", written by Andrew J. Brown and played by Chris Ingham (piano), Paul Higgs (trumpet), Russ Morgan (drums) and Andrew J. Brown (double bass) Thanks for listening. Just to note that the texts of all these podcasts are available on my blog. You'll also find there a brief biography, info about my career as a musician, & some photography. Feel free to drop by & say hello. Email: caute.brown[at]gmail.com
Marlies Dekkers in gesprek met 'boernalist' Marcel van Silfhout. "De toekomst is aan de ambachten."--Steun DNW en word patroon op http://www.petjeaf.com/denieuwewereld.Liever direct overmaken? Maak dan uw gift over naar NL61 RABO 0357 5828 61 t.n.v. Stichting De Nieuwe Wereld. Crypto's doneren kan via https://commerce.coinbase.com/pay/79870e0f-f817-463e-bde7-a5a8cb08c09f-- Bronnen en links bij deze uitzending: - Documentaire 'Hoe graan gelukkig maakt': https://www.youtube.com/watch?v=pcZ_ZMGYOrs- Meer over Graangeluk: https://www.graangeluk.nl/- Jelle in gesprek met Wouter de Heij: https://www.youtube.com/watch?v=Za47KveGoWg- Bestel het boek 'Uitgebeend' hier: https://www.readshop.nl/boeken/uitgebeend-9789490983918- Ad in gesprek met Marcel Silfhout: https://www.youtube.com/watch?v=pYgrEUJUa-M- Ad in gesprek met Yuri van Geest: https://www.youtube.com/watch?v=Ytrzp26lHho- 'Dromen kan niet meer', een interview van Marcel met Peter Sloterdijk uit 1995: https://www.groene.nl/artikel/dromen-kan-niet-meer- Bestel 'De voedselcommissaris' hier: https://www.amboanthos.nl/boek/de-voedselcommissaris/- Ad in gesprek met Wouter van Dieren: https://www.youtube.com/watch?v=xgP2V6Yvqmg
Today's guest is Dr Thomas Sutherland, author of the Bloomsbury title, Speaking Philosophically: Communication at the Limits of Discursive Reason (Bloombury, 2024), lecturer in digital media at the University of Southampton, and researcher into digital culture and the humanities, the history of philosophy and contemporary continental philosophy, and technologies of the self. We discuss three areas that concern the odd character that is Peter Sloterdijk; namely, spheres, the practising life and his rehabilitation of philosophy as wisdom. Dr Thomas Sutherland is a deep dabbler in Sloterdijk's thought, having written various papers on his work, including Peter Sloterdijk and the ‘security architecture of existence': immunity, autochthony, and ontological nativism, and Ontological co-belonging in Peter Sloterdijk's spherological philosophy of mediation. He is also familiar with a regular mention here on the podcast, François Laruelle and his non-philosophy. We touch on; Sloterdijk's original work on Cynicism and why it is still relevant today Spheres, co-existence & interdependence The Practising Life & why ‘You Must Change your Life' The Art of Philosophy as Wisdom The strengths and weaknesses of Sloterdijk's insights Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/critical-theory
Today's guest is Dr Thomas Sutherland, author of the Bloomsbury title, Speaking Philosophically: Communication at the Limits of Discursive Reason (Bloombury, 2024), lecturer in digital media at the University of Southampton, and researcher into digital culture and the humanities, the history of philosophy and contemporary continental philosophy, and technologies of the self. We discuss three areas that concern the odd character that is Peter Sloterdijk; namely, spheres, the practising life and his rehabilitation of philosophy as wisdom. Dr Thomas Sutherland is a deep dabbler in Sloterdijk's thought, having written various papers on his work, including Peter Sloterdijk and the ‘security architecture of existence': immunity, autochthony, and ontological nativism, and Ontological co-belonging in Peter Sloterdijk's spherological philosophy of mediation. He is also familiar with a regular mention here on the podcast, François Laruelle and his non-philosophy. We touch on; Sloterdijk's original work on Cynicism and why it is still relevant today Spheres, co-existence & interdependence The Practising Life & why ‘You Must Change your Life' The Art of Philosophy as Wisdom The strengths and weaknesses of Sloterdijk's insights Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/intellectual-history
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Today's guest is Dr Thomas Sutherland, author of the Bloomsbury title, Speaking Philosophically: Communication at the Limits of Discursive Reason (Bloombury, 2024), lecturer in digital media at the University of Southampton, and researcher into digital culture and the humanities, the history of philosophy and contemporary continental philosophy, and technologies of the self. We discuss three areas that concern the odd character that is Peter Sloterdijk; namely, spheres, the practising life and his rehabilitation of philosophy as wisdom. Dr Thomas Sutherland is a deep dabbler in Sloterdijk's thought, having written various papers on his work, including Peter Sloterdijk and the ‘security architecture of existence': immunity, autochthony, and ontological nativism, and Ontological co-belonging in Peter Sloterdijk's spherological philosophy of mediation. He is also familiar with a regular mention here on the podcast, François Laruelle and his non-philosophy. We touch on; Sloterdijk's original work on Cynicism and why it is still relevant today Spheres, co-existence & interdependence The Practising Life & why ‘You Must Change your Life' The Art of Philosophy as Wisdom The strengths and weaknesses of Sloterdijk's insights Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Gegen die pessimistische Selbstverneinung Europas versucht der Philosoph Peter Sloterdijk in seinem neuen Buch „Der Kontinent ohne Eigenschaften“ das europäische Projekt entschieden zu verteidigen. Rezension von Jochen Rack
Gegen die pessimistische Selbstverneinung Europas versucht der Philosoph Peter Sloterdijk in seinem neuen Buch „Der Kontinent ohne Eigenschaften“ das europäische Projekt entschieden zu verteidigen. Rezension von Jochen Rack
Pots comprar el llibre aquí: https://www.onallibres.cat/pensar-el-gris-9788412745719 Aquesta setmana a L'illa de Maians, presentat i dirigit per Bernat Dedéu, parlem del llibre 'Pensar el gris', de Peter Sloterdijk. L'edita Arcàdia el 2024. En parlem amb Arià Paco i Berta Galofré. Un podcast d'Ona Llibres - https://onallibres.cat Presentat i dirigit per Bernat Dedéu. Edició i realització per Albert Olaya.
Get comfy as you listen to this episode! In episode 118 of Overthink, Ellie and David discuss all things comfortable…and uncomfortable. They talk through the conflation of comfort and luxury, modern architecture's prioritization of comfort, and whether our need for comfort is the reason for our burning planet. With everything from Maslow's hierarchy of needs to “the comfort-industrial complex,” this episode will have you questioning what it takes for us to lead a full and happy life. Plus, in the bonus they get into the meaning of the phrase ‘too close for comfort', alcohol as a destructive form of comfort, and the importance of attachment theory.Works Discussed:Daniel Barber, “After Comfort” J L Bottorff et al., “The phenomenology of comfort”Matt Haig, The Comfort Book Ryan Heavy Head, “Blackfoot Influence on Abraham Maslow, Presented by Narcisse Kainai and Ryan Heavy Head at the University of Montana”Lynnette Leeseberg Stamler and Ann Malinowski, “Comfort: exploration of the concept in nursing.”A. H. Maslow, A Theory of Human MotivationTeju Ravilochan, “The Blackfoot Wisdom that Inspired Maslow's Hierarchy”. Peter Sloterdijk, Spheres trilogyChögyam Trungpa, Shambhala: The Sacred Path of the Warrior Support the showPatreon | patreon.com/overthinkpodcast Website | overthinkpodcast.comInstagram & Twitter | @overthink_podEmail | dearoverthink@gmail.comYouTube | Overthink podcast
Gabor Steingart im Gespräch mit Peter Sloterdijk über die Werte und Wehrhaftigkeit Europas.
Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing
Infinite Mobilization, Peter Sloterdijk ch6,3
Welcome to the ONE HUNDREDTH EPISODE of The Nietzsche Podcast. Today we're examining the speech of Peter Sloterdijk, given on the centennial of Nietzsche's death, and transcribed into the essay entitled, "Nietzsche Apostle". Sloterdijk puts forward the theory that languages are fundamentally an instrument of 'group narcissism' by which the group recognizes one another and celebrates themselves. However, with the Reversal effected by St. Paul, the function of language becomes self-lowering rather than self-celebrating. Nietzsche's radical use of language is to reclaim the prideful and self-celebratory use of language, and provide us with a 'Fifth Gospel'.
Nesta semana, no Linhas Cruzadas, Andresa Boni e Luiz Felipe Pondé discutem os avanços científicos e suas implicações éticas, questionando a confiabilidade da natureza e até onde o ser humano pode ou deve intervir nela. Eles discutem temas como a criação de vida do zero, inspirando-se no mito de Prometeu e no romance "Frankenstein" de Mary Shelley. A discussão se estende ao uso da edição genética CRISPR, destacando o caso do cientista que editou o DNA de embriões humanos. Eles debatem a visão do filósofo Peter Sloterdijk sobre manipulação genética e questionam os limites éticos da ciência e os riscos de perder o controle sobre suas criações. Na parte final eles conversam sobre a necessidade de regras para preservar a humanidade diante do rápido avanço tecnológico. Não perca esta conversa envolvente no Linhas Cruzadas, todas as quintas às 22h. #TVCultura #LuizFelipePondé #AndresaBoni #ÉticaGenética #DNA
Exciting news! For the first time Bloomsbury has published a book length overview and guide to Slavoj Žižek's 1989 text The Sublime Object of Ideology and we're talking with it's author Rafael Winkler about his reading of Slavoj Žižek's famous text. Rafael is an Associate Professor in the Department of Philosophy, University of Johannesburg, South Africa. He's the author of Žižek's The Sublime Object of Ideology: A Reader's Guide (London: Bloomsbury, 2024), Philosophy of Finitude: Heidegger, Levinas, and Nietzsche (London: Bloomsbury, 2019), Identity and Difference (ed.) (London and New York: Routledge, 2018), Phenomenology and Naturalism (ed.) (London and New York: Routledge, 2017), and Identity and Difference: Contemporary Debates on the Self (ed.) (London: Palgrave, 2016) More on the book from Bloomsbury. First published in 1989, The Sublime Object of Ideology was Žižek's breakthrough work, and is still regarded by many as his masterpiece. It was an iconoclastic reinvention of ideology critique that introduced the English-speaking world to Žižek's scorching brand of cultural and philosophical commentary and the multifaceted ways in which he explained it. Tying together concepts from aesthetics, psychoanalytic theory, cultural studies and the philosophy of belief, it changed the face of contemporary commentary and remains the underpinning of much of his subsequent thinking.This compelling guide introduces all of the influential thinkers and foundational concepts which Žižek draws on to create this seminal work. Grounding the text's many and varied references in the work of Peter Sloterdijk, Saul Kripke, Walter Benjamin, Jacques Lacan, Jacques Derrida, Immanuel Kant and G.W.F. Hegel, amongst others, helps students who are encountering this mercurial writer for the first time to understand the philosophical context of his early explorations. Each of Žižek's key arguments are unpacked and laid out, alongside an invaluable account of how The Sublime Object of Ideology impacted the critical terrain on which it landed. Enjoy!
This is the final episode of our fourth season. In this short episode, our host gives a quick summary of how the podcast has grown in the last four years. Then he gives a brief overview of a new book on climate change from the German philosopher Peter Sloterdijk, Prometheus's Remorse: From the Gift of Fire to Global Arson. It's a good account of the cultural, ecological, and ethical implications of humanity's unique and complicated relationship with fire. The Forum on Religion and Ecology podcast will be back with a new season of episodes soon. Now is a good time to go through previous seasons to catch any episodes you might have missed, or enjoy some of your favorite episodes a second time.
Peter Sloterdijk
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Peter Sloterdijk
Peter Sloterdijk
IN this episode cross posted on Youtube, I share an article I recently published on Medium about the intersection of AI and music. I lay out the philosophical implications of generative AI and the disassembly of music into modular components for capital circulation and its implications on artistic expression and freedom. I argue for the importance of preserving authentic, embodied musical experiences and the role of genuine musical communities in safeguarding the transformative power of music. Drawing on the works of philosophers such as Peter Sloterdijk, Anna Kornbluh, Hartmut Rosa, and others, I explore the concept of primordial resonance and how nurturing contextualized, embodied musical spaces is crucial for maintaining the vital link between our primal musical enchantments and the public sphere. Join me as I delve into why these spaces, where freedom takes root, are essential for reclaiming the intimate, individualized experience of hearing that is so fundamental to our well-being and the future of music in the age of AI. Jessica Powell's article on Ai and Music: https://trapital.co/2024/03/08/is-generative-music-really-the-next-napster/ The Article: https://medium.com/@revivingvirtue/the-transparent-artist-music-in-the-age-of-ai-disassembly-8663e5013ecd The eariler referenced article on AI as style engines: https://medium.com/@revivingvirtue/ais-lone-banana-problem-art-ontology-and-the-unseen-threat-21f6ea2be377
Gabor Steingart im Gespräch mit dem Philosophen Peter Sloterdijk
Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing
"The fact that music is so important for our constitution - that music is almost how we move in the world, that our own bodies are played through by musical forms, that the way we relate to our own way of being in the world is sort of mediated by music - this is powerful stuff. But it's not always very fitting to us. We hear a lot of music in our lives, we don't always choose what we hear. We don't choose our analyst's musicality, we don't first check what kind of musicality an analyst has. We are bombarded by music; music can be imposed upon us, it can make us feel within ourselves in a way that doesn't feel right to us. There is a lot of complexity here as we think about this matter of music being so central to us. But we can find the music that works for us, but we don't create the music. It belongs to the realm of collective cultural life. There is a lot of struggle in music, and in the analytic setting there is a lot of struggle - because for many patients a lot of the work rests on whether there can be any shared sensory experience or not.” Episode Description: We begin with recognizing that the process of human musicalization begins in utero and forms the basis of much of psycho-somatic-social life. Peter, Michael and Adam's written collaboration, Here I'm Alive - The Spirit of Music in Psychoanalysis is intended to be a musical book about psychoanalysis - a representation of how music binds us to the individual and cultural domains of life. We discuss rhythmizing consciousness, atavistic vs enhancing music, and the blues as a companion soundtrack for loss and tribulation. We take up the relationship between Freud's dream book and his joke book, how present analytic melodies contain aspects of the past, and how dissociation requires a remusicalization of the psychoanalytic situation. We close with Adam reading a paragraph which includes "The capacity of the sexual drive to propel the body back into musical movement and transmute the seizure of trauma into conducted energy to ground the current." Our Guests: Peter Goldberg, Ph.D., is a Personal and Supervising Analyst at the Psychoanalytic Institute of Northern California, Chair of Faculty at the San Francisco Center for Psychoanalysis, and on the faculty of the Wright Institute in Berkeley. He has presented widely and written on a range of clinical and theoretical topics, including the evolution of clinical theory in psychoanalysis, sensory experience in analysis, the concept of the analytic frame, the theory and treatment of dissociative states, non-representational states; and the impact of social trauma on individual psychology. He is in private practice in Albany, CA. Michael Levin, Psy.D. is a Training Analyst and Faculty Member at the San Francisco Center for Psychoanalysis. He has taught and presented on topics including the work of Laplanche, phenomenology, and psychoanalysis, and the place of psychoanalysis in cultural and intellectual history. He is in private practice in San Francisco. Adam Blum, Psy.D. is an Adjunct Faculty Member at the San Francisco Center for Psychoanalysis. He has written and presented on psychoanalysis and the music of Björk, Kendrick Lamar, Frank Ocean, Stephen Sondheim, Aretha Franklin, and Michael Jackson. He is in private practice in San Francisco. Recommended Readings and Videos: Nicholas Spice, “Winnicott and Music” (2001), in The Elusive Child, ed. Lesley Caldwell (London: Karnac, 2002). Peter Sloterdijk, “Where Are We When We Hear Music?” (2014), in The Aesthetic Imperative: Writings on Art (London: Polity, 2018). Francis Grier, “Musicality in the Consulting Room,” International Journal of Psychoanalysis 100:827–51. Sondheim Teaches "My Friends" from Sweeney Todd (video) . Byung-Chul Han, The Scent of Time: A Philosophical Essay on the Art of Lingering (London: Wiley, 2017). Maurice Merleau-Ponty, The Phenomenology of Perception (London: Routledge, 1962) The Late Late Show with James Corden, “Paul McCartney Carpool Karaoke” (video). Harmut Rosa, Resonance (Cambridge: Polity, 2019). Meshell Ndegeocello, The Omnichord Real Book (2023) (album), Blue Note Records.
Rainer Maria Rilke's poem "Archaic Torso of Apollo" ends on a note that has puzzled and inspired readers for more than a century: "For there is no place that does not see you. You must change your life." In this episode, JF and Phil search for the meaning of this ethico-aesthetic imperative that Rilke heard resounding from a fragment of Greek statuary. This episode is special because the hosts were able to record it in person while on a writing retreat in Western Quebec. Enroll in THE TWIN PEAKS MYTHOS (https://www.nuralearning.com/twin-peaks-mythos), a 4-week Weird Studies view-along starting June 8th. Listen to Meredith Michael and Gabriel Lubell's podcast, Cosmophonia (https://cosmophonia.podbean.com/). Support us on Patreon (https://www.patreon.com/weirdstudies) and gain access to Phil's podcast on Wagner's Ring Cycle. Download Pierre-Yves Martel's new album, Mer Bleue (https://pierre-yvesmartel.bandcamp.com/album/mer-bleue). Visit the Weird Studies Bookshop (https://bookshop.org/shop/weirdstudies) Find us on Discord (https://discord.com/invite/Jw22CHfGwp) Get the T-shirt design from Cotton Bureau (https://cottonbureau.com/products/can-o-content#/13435958/tee-men-standard-tee-vintage-black-tri-blend-s)! REFERENCES Rainer Maria Rilke, “Archaic Torso of Apollo” (https://poets.org/poem/archaic-torso-apollo) Peter Sloterdijk, You Must Change Your Life (https://bookshop.org/a/18799/9780745649221) Michel Foucault, The Order of Things (https://bookshop.org/a/18799/9780679753353) He Man (https://en.wikipedia.org/wiki/He-Man), superhero Munich Terrorist Photo (https://www.npr.org/2022/09/04/1116641214/munich-olympics-massacre-hostage-terrorism-israel-germany) Albert Camus, The Rebel (https://bookshop.org/a/18799/9780679733843) Franz Kafka, "The Trial" (https://www.kafka-online.info/the-trial.html) and “In the Penal Colony" (https://www.kafka-online.info/in-the-penal-colony.html) Auguste Rodin, (https://en.wikipedia.org/wiki/Auguste_Rodin) French sculptor
Christians get a lot out of engaging the left, but like we're always saying on this show, it's harder to see what people on the left get out of engaging Christianity as a tradition. But one guy keeps showing up in left literature and weird postmodern philosophy, everyone's favorite silly saint, Francis of Assisi! In this one we chat through how Francis shows up in Karl Kautsky, W. E. B. DuBois, Michael Hardt and Antonio Negri, Peter Sloterdijk, Vilem Flusser, and others, including a wild petition to Pope Francis abolish hell. (And before you ask, no, we didn't talk about Agamben, but we'll get around to it one day.)Intro Music by Amaryah Armstrong Outro music by theillogicalspoonhttps://theillalogicalspoon.bandcamp.com/track/hoods-up-the-low-down-technified-blues*Get Magnificast Merch* https://www.redbubble.com Thanks to our monthly supporters Francisco Herrera John Michael Dimitras Jacob S Leigh Elliot Tyler Adair Catherine Harrison Zachary Elicker Kasey Erin Archambeault Mikegrapes Kate Alexander Calderon Alejandro Kritzlof Caleb Strom Shandra Benito Andrew McIntosh Peter Shaw Kerrick Fanning Josh Collier Jonathan Taylor Jennifer Kunze Damon Pitiroi Trevon Tellor Yroffeiriad Matt Sandra Zadkovic Stephanie Heifner Patrick Sweeney Felicia Aaron Morrison lexiiii Leslie Rodriguez ES Sarah Clark Timothy Trout Kinsey Favre darcie wilder Name Colm Moran Stewart Thomas Lonnie Smith Brendan Fong Kylie Riley gayatri Darren Young Josh Kerley koalatee Tim Luschen Elizabeth Davis Lee Ketch Austin Cyphersmith Ashton Sims Fin Carter Ryan Euverman Tristan Turner Edwin Emily JCF Linzi Stahlecker Matthew Alhonte John Samson Fellows alex zarecki rob Kathryn Bain Stephen Machuga Connor Campbell zane big chungus Jen Jurgens Caitlin Spanjer Collin Majors Victor Williams Daniel Saunders David Huseth Andrew Brian Nowak erol delos santos Aaron Forbis-Stokes Josh Strassman Cal Kielhold Luke Stocking Sara Brian S. Ryan Brady Taylor Williams drew k Matthew Darmour-Paul saheemax Adam Burke Peter Pinkney Zambedos Andrew Guthrie Adrian Kevin Hernandez Wilden Dannenberg Evan Ernst jessica frances Tucker Clyle Christopher RayAlexander Peter Adourian Dan Meyer Aaron Guro Benjamin Pletcher John Mattessich Caleb Cropper-Russel Tristan Greeno Steve Schiroo Robert Clelland Anastasia Schaadhardt Scott Pfeiffer Terry Craghead Peter Moody Josiah Daniels yames Thaddaeus Groat Elisabeth Wienß Hoss Tripp Fuller Avery Carrie Dez V Danny Zane Guevara Ivan jess Carter Ryan Plas Jofre Jonas Edberg Tom Tilden Jo Jonny Nickname Phil Lembo Matt Roney Parker Rybak Stephen McMurtry otherstuffandthings Andrew Ness James Willard Noj Lucas Costello Dónal Emerson Robert Paquette Ashley Contreras Amaryah Shaye CommieChristian.com Frank Dina Mason Shrader Sabrina Luke Nye David Klassen Julia Schimanek Matthew Fisher Michael Vanacore Tom Nielsen Elinor Stephenson Max Bridges Joel Garver SibilantStar Devon Bowers Daniel David Erdman Madeleine E Guekguezian Tim Lewis Logan Daniel Daniel Saunders Big Dong Bill Jared Rouse Stanford McConnehey Dianne Boardman klavvin Angela Ben Molyneux-Hetherington Jared Hobbs Keith Wetzel Nathan Beam, Nazi Destroyer Dillon Moore Renee DeSpain HJ25 Abby Johnson Ibrahím Pedriñán Brando Geoffrey Thompson Some Dude Kevin M.N. Brock Barber Geoff Tock Kaya Oakes Ahar Tom Cannell Stephen Adkison Troy Andrews Andy Reinsch J Martel Andrew VanStee K. Aho Jimmy Melnarik Ian SG Daniel Rogers Caleb Ratzlaff emcanady