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In Folge 11 von Locus Criminalis rekapitulieren Toni und Marco nochmal Marcos gefeierten Studienabschluss und enthüllen dunkle Wahrheiten über Buchausleihen, versäumte Rückgaben und gruselige Bibliotheksgebühren. Annis Folterkammer lehrt die beiden diesmal auf Grundlage von Hans Talhoffers Fechtbuch und Heinrichs von Neustadt Versroman ‚Apollonius von Tyrland‘ alles zum gerichtlichen (Ehe-)Zweikampf. Nach über einem Jahr in Bochum dürfen wir Philip Flacke endlich bei uns im Podcast begrüßen. Philip promoviert bei uns an der RUB im Graduiertenkolleg 2945 „Wissen – Glauben – Behaupten“ zu Wahrheit und Unwahrheit bei Hans Sachs. Heute hat er uns nicht nur ein kreatives Geschenk mitgebracht, das ihr in unserer Story sehen konnt, sondern gleich eine Szene für unsere Storytime geschrieben! In dieser Folge schickt er uns ins 16. Jahrhundert: Nürnberg, 1527, unmittelbar nach den Bauernkriegen. Toni, Marco, Anni und Philip leihen ihre Stimmen Hans und Kunigunde Hergots Geschichte. Was Hans an seiner Druckerpresse druckt, ist kein Gebetbuch, es ist ein Pamphlet, das von einer Welt ohne Adel und Klerus träumt. Nur Gott soll noch herrschen. Das Urteil, das ihm dafür ergeht: Enthauptung. Sein Werk wird durch seine Frau Kunigunde fortgesetzt, die nach seiner Hinrichtung die Druckerei weiterführt und die Schulden abträgt.
Am 27.3.2006 stirbt der Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem. Sein Werk ist philosophisch und technisch zugleich – und wirft einen realistischen Blick auf eine mögliche Zukunft. Von Michael Richmann.
Wir tauchen mit euch zusammen in die verstörenden Abgründe des Werkes und die Biographie von H. P. Lovecraft ein. Wir sprechen über den Einfluss lovecraftscher Motive auf die Horrorfilme über die Jahrzehnte, sein literarisches Werk, seine kontroversen Ansichten und den Mythos, den er erschaffen hat und stellen uns die Fragen: Wie macht man das „Unaussprechliche“ filmisch darstellbar? Wie übersetzt man Wahnsinn und die kosmische Unbedeutsamkeit des Menschen in Bilder? Wir sprechen über From Beyond - Aliens des Grauens (1986), H.P. Lovecrafts Necronomicon (1993), Bride Of Re-Animator (1990) und The Call Of Cthulhu (2005). Eine Episode über Tentakel, Nihilismus und die Grenzen des Sichtbaren.
An die Computerumstellung im Jahr 2000 erinnern sich viele:
Heute kommt ein Buch unter den Hammer, das vielleicht Millionen bringen wird, - es ist die älteste gedruckte Fassung eines Werks von Maimonides: einem andalusisch-jüdischen Gelehrten aus dem 12. Jahrhundert. Sein Werk ist also ein Long-Seller im wahrsten Wortsinn. Es ist im Deutschen unter dem Titel «Führer der Verwirrten» oder «Führer der Unschlüssigen» bekannt. - Aber, was steht drin? Worum ging es Maimonides, als er vor über 900 Jahren dieses Buch schrieb? Und warum erlebte es so viele Auflagen und Übersetzungen?
Rainer Maria Rilke ist der weltweit bekannteste deutschsprachige Dichter. Sein Werk ist durchzogen von religiösen Themen. Rilkes Denken und Dichten verändert sich, doch es bleibt einem „nahen und schwer fassbaren Gott“ verbunden. Reinartz, Burkhard www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft
Willy Kramer, im Netz besser bekannt als Snicklink, ist einer der originellsten Künstler der deutschen Internetkultur. Seit über zwanzig Jahren bewegt er sich zwischen Satire, Philosophie und digitaler Kunst. Als einer der ersten nutzte er KI-Stimmen und Deepfakes nicht zur Täuschung, sondern als neue Kunstform – und stellte damit Faktenchecker, Medien und Zuschauer gleichermaßen auf die Probe. Kramer war Redakteur bei extra 3, gründete später das Magazin Willi raus, und beschreibt sich selbst als „Poet, Prolet, Prophet“. Sein Werk bewegt sich stets an der Grenze zwischen Witz und Wahnsinn, zwischen Spiel und spiritueller Suche.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek reflektiert Kramer seine Entwicklung vom Internet-Memelord zum ernsthaften Künstler, spricht über Authentizität in der digitalen Welt und darüber, wie Kreativität in Zeiten algorithmischer Kontrolle überleben kann. Er erklärt, warum er den Menschen als „Fleischhülle“ versteht, was er unter einem Informationskrieg im Netz begreift und weshalb er glaubt, dass wir kurz vor einer „Post-Labour-Gesellschaft“ stehen.
Der gelernte Metzger und freischaffende Comic-Zeichner Martin Oesch spricht im Regionaljournal über seine neuen Comic «Fleischeslust». Dieser erzählt die Geschichte eines Metzgerehepaars und thematisiert damit die Fleischindustrie, Konsum und sogar die Liebe. Sein Werk soll Bewusstsein schaffen. Weiter in der Sendung: · Kanton Freiburg könnte Anfang 2026 ohne gültiges Budget dastehen. · Der Kantonspolizei Wallis wurden erste Betrugsfälle beim Onlinekauf von Brennholz gemeldet. · AirBnB-Initiative von der SP der Gemeinde Wilderswil im Berner Oberland wurde zurückgezogen.
Mit einer feierlichen Preisverleihung sind die 5. Filmtage Oberschwaben in Ravensburg und Weingarten am Sonntagabend zu Ende gegangen. An vier Festivaltagen vom 9. bis 12. Oktober standen rund 40 Filme auf dem Programm, dazu spannende Diskussionen und freundliche Begegnungen zwischen Filmschaffenden und Publikum. Insgesamt wurden rund 2.000 Tickets verkauft – ein deutlicher Beweis, dass das Filmfestival in Oberschwaben weiter an Bedeutung gewinnt. Hauptpreis für Spielfilm über das Leben im Hospiz Den wichtigsten Preis des Festivals, den Hans W. Geißendörfer Preis der Stadt Ravensburg, erhielt Regisseur Benjamin Kramme für seinen Spielfilm „Ich sterbe. Kommst Du?“. Das Drama beleuchtet das Leben in einem Hospiz und überzeugte Jury wie Publikum gleichermaßen mit seiner emotionalen Tiefe. Regionalpreis für Kurzfilm über Künstliche Intelligenz Besonders stark war auch die regionale Filmszene vertreten. Der Preis für den besten regionalen Kurzfilm ging an Michael Scheyer für „Was ist echt?“. Sein Werk beschäftigt sich mit der Frage nach Realität und Schein in Zeiten von Künstlicher Intelligenz und traf damit ein hochaktuelles Thema. Publikumsmagnet: ZDFneo-Serie „Tschappel“ Neben den offiziellen Auszeichnungen sorgte vor allem die ZDFneo-Jugendserie „Tschappel“ für Begeisterung. Drei Folgen lang wurde am Sonntag im ausverkauften Kinosaal gelacht und gefeiert. Für die Produzenten Paul und Marius Beck war es ein Heimspiel – sie hatten einst mit einem Kurzfilm an genau diesem Ort ihr Debüt gefeiert. Preise in weiteren Kategorien Neben Hauptpreis und Regionalpreis wurden noch vier weitere Auszeichnungen verliehen: Filmpreis Frauen: „Zeitlos“ von Nadiia Khatymlianska Bester Kurzfilm: „Stuck“ von Johannes Krug Bester Dokumentarfilm: „Zirkuskind“ von Julia Lemke und Anna Koch Bester Fernsehfilm: „Heute fängt mein neues Leben an“ von Katja Benrath Festival setzt Zeichen für Jugend, Vielfalt und Gesellschaft Die Filmtage Oberschwaben 2025 machten deutlich, wohin die Reise geht: Viele Produktionen beschäftigten sich mit Fragen nach Identität, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung, aber auch mit neuen Herausforderungen wie dem Einsatz von KI. Auffällig war zudem der klare Fokus auf junge Zuschauer – Filme wie „Tschappel“ oder „Schattenseite“ richteten sich gezielt an ein jüngeres Publikum. Damit positionieren sich die Filmtage Oberschwaben als Filmfestival, das nicht nur regionale Kultur fördert, sondern auch aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreift und Brücken zwischen Nachwuchs, Profis und Publikum schlägt. Mit den fast 40 Filmen, hochkarätigen Gästen und einem begeisterten Publikum haben die 5. Filmtage Oberschwaben eindrucksvoll gezeigt, dass das Festival längst ein fester Bestandteil der Kulturszene in Ravensburg und Weingarten ist. (Foto: Andy Reiner/sichtlichmensch)
Epheser 2 zeigt Gottes Kraft - 1. Jesus wurde auferweckt. 2. Wir wurden mit Christus lebendig gemachtDrei zentrale Begriffe: Errettung = Ganzheitliche Befreiung vom Tod, Zorn und Gericht – neues Leben in Christus (vgl. V5–6).Gnade = Gottes unverdiente Barmherzigkeit.Glauben = Demütiges Vertrauen – das Geschenk persönlich annehmen.Rückblick auf die Reformation: Sola Gratia – Sola Fide – Solus ChristusGnade muss immer neu entdeckt und zentral gehalten werden – Beispiel: Calvary Chapel & Chuck Smith.
Interpreten: ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Fabian EndersLabel: ProsperoEAN: 4262353970799Ein vergessenes Meisterwerk neu entdeckt: Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Fabian Enders präsentiert die Weltersteinspielung von Günter Raphaels erster Symphonie – ein Werk voller dramatischer Tiefe und orchestraler Raffinesse, das Michael Gmasz sofort in seinen Bann gezogen hat.Günter Raphael, Jahrgang 1903, zählt zu den bedeutendsten, aber lange übersehenen Komponisten der deutschen Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Früh als Ausnahmetalent erkannt, wurde er von Wilhelm Furtwängler gefördert, der seine 1. Symphonie bereits 1926, als Raphael gerade einmal 23 war, im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt hat. Raphaels Musik verbindet spätromantische Ausdruckskraft mit einer modernen, polyphonen Struktur. Sein Leben war geprägt von Krankheit und politischer Verfolgung: Als „Halbjude“ verlor er in der NS-Zeit seine Lehrtätigkeit und wurde mit Aufführungsverboten belegt. Dennoch setzte er sein Schaffen unbeirrt fort und lehrte später in Duisburg und Köln. Sein Werk umfasst Symphonien, Kammermusik, geistliche Werke und Bearbeitungen, darunter eine vielbeachtete Neufassung von Bachs Matthäuspassion.Die nun vorliegende Weltersteinspielung der ersten Symphonie in a-Moll, op. 16, durch das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Fabian Enders ist ein bedeutender Beitrag zur Wiederentdeckung Raphaels. Das Werk, das sich durch dramatische Gestik, komplexe Polyphonie und eine dichte Orchestrierung auszeichnet, wird hier mit großer interpretatorischer Tiefe und klanglicher Präzision präsentiert. Günter Raphaels Musik wirkt wie eine Brücke zwischen der Spätromantik und der Neuen Sachlichkeit, ohne sich vollständig einer der beiden Richtungen zu unterwerfen. Eher also in der Tradition von Komponisten wie Hindemith oder Reger als von Richard Strauss oder Franz Schreker. Diese Produktion auf dem Label Prospero setzt ein starkes Zeichen für die Relevanz Raphaels im heutigen Konzertrepertoire und lädt dazu ein, sein Schaffen neu zu entdecken und zu würdigen. (mg)
Walter Helmut Fritz, 1929 in Karlsruhe geboren, 2010 in Heidelberg verstorben war einer der bedeutendsten Lyriker im deutschsprachigen Raum. Sein Werk, das auch Romane, Prosa, Essays und Übersetzungen umfasst, wurde mit zahlreichen Auszeichnungen wie dem Georg-Trakl-Preis und dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste bedacht. Er gilt als Meister des „lakonischen Gedichts", sein Stil war ruhig, schnörkellos und sanft.
Lovis Corinth zählt neben Max Liebermann und Max Slevogt zu den großen deutschen Impressionisten. Sein Werk speist sich aus der Tradition und ist doch Avantgarde. Zeitgenossen galt er als "künstlerische Kraftnatur". Vor 100 Jahren ist er gestorben. Quirin, Anne www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Bastian spricht über die Bedeutung von Pfingsten und die Verbindung mit unserer Identität. Die Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten war das Vermächtnis Jesu an Seine Jünger und befähigte sie, Sein Werk und Wirken fortzusetzen. Das ist heute so aktuell und wirksam wie damals, denn Gott hat sich nicht geändert! Seine Geschenke sind die Gaben [...]
Sein Werk ist durch diesen Ausflug ins Profane nicht geschrumpft, aber der Mensch Thomas Mann ein Stück gewachsen, sagt der Kabarettist und Schauspieler Hosea Ratschiller. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05.06. 2025
Thomas Mann gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Trotzdem wurde lange nicht wahrgenommen, wie doppelbödig die bürgerliche Fassade war. Das änderte sich erst mit der Publikation seiner Tagebücher. Heinemann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Interviews
Thomas Mann gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Trotzdem wurde lange nicht wahrgenommen, wie doppelbödig die bürgerliche Fassade war. Das änderte sich erst mit der Publikation seiner Tagebücher. Heinemann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Interviews
Der Schweizer Joachim Raff war einst einer der meistgespielten Komponisten überhaupt. Er schuf unter anderem elf Sinfonien und sechs Opern. Sein Werk ist allerdings etwas in Vergessenheit geraten. Am 27. Mai 1822 wurde Raff in Lachen am Zürichsee geboren.
Viele Gemälde des us-amerikanischen Künstlers Richard Pousette-Dart strahlen, als hätten sie eine eigene Lichtquelle in sich verborgen. Er malte kraftvolle Farbräume, die aus tausenden kleinen, bunten Punkten bestehen. Aber Richard Pousette-Dart hat auch in Schwarz-Weiß gearbeitet und die Farben dabei so dick aufgetragen, dass die Gemälde wie Wandteppiche wirken. Richard Pousette-Dart gehörte zu den Pionieren des „Abstrakten Expressionismus“, der unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA entstand. Sein Werk ist vor allem durch seine tiefe Spiritualität geprägt. Das Museum Frieder Burda widmet dem 1992 verstorbenen Künstler die bislang größte Einzelausstellung in Europa.
Paperwings Podcast - Der Business-Interview-Podcast mit Danny Herzog-Braune
Thu, 17 Apr 2025 22:15:00 +0000 https://paperwings-podcast-intro.podigee.io/220-new-episode e56613db53f96ae4d8c96e68d62db46c Herzlich willkommen liebe Zuhörerinnen und Zuhörer zu einer neuen Paperwings Podcastfolge: Heute geht es um das Thema: „„Wie ergreife ich erfolgreich als Populist die Macht?“ Für dieses Gespräch habe ich den berühmten Prof. Dr. Fritz Simon eingeladen. Professor Simon ist nicht nur ein renommierter Professor für Führung und Organisation am Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke, sondern auch ein erfahrener systemischer Organisationsberater, Psychiater, Psychoanalytiker und systemischer Familientherapeut. Als Mitbegründer der Management Zentrum Witten GmbH und der Simon Weber Friends - Systemische Organisationsberatung GmbH hat er die praktische Anwendung seiner tiefgreifenden Einsichten maßgeblich geprägt. Sein beeindruckendes OEuvre umfasst zahlreiche wissenschaftliche Fachartikel und über 35 Bücher, die in 15 Sprachen übersetzt wurden. Darunter befinden sich so bedeutende Werke wie "Kommende Diktaturen" , das auf beunruhigende Weise aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen beleuchtet, "Stalin und der Apparat" , eine tiefgreifende Analyse der Organisation von Diktaturen, "Tödliche Konflikte" , das die Eskalationsdynamik von Kriegen und Konflikten systemisch durchdringt, und "Wenn rechts links ist und links rechts" , das uns hilft, die Paradoxien unserer komplexen Welt besser zu verstehen. Mit seiner Expertise in Systemtheorie, Kommunikations- und Konfliktforschung bietet uns Professor Simon einzigartige Perspektiven auf die Herausforderungen unserer Zeit. Sein Werk ist von unschätzbarem Wert, um die psychologischen und gesellschaftlichen Dynamiken zu verstehen, die unsere Demokratien und unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt prägen. Ich fühlen mich sehr geehrt, Professor Dr. Simon im Paperwings Podcast begrüßen zu dürfen und freue mich auf seine wertvollen Einsichten in diesen "spannenden Zeiten". 220 full no Managementberater und Personal & Business Coach Danny Herzog-Braune, MBA 4221
Die antisemitischen Pogrome in seiner belarussischen Heimat Witebsk verfolgen den Maler Marc Chagall genauso wie die Shoah, vor der er fliehen kann. Sein Werk ist ein Aufruf zur Versöhnung. Heute vor 40 Jahren starb er. Reinhardt, Anja www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Die Schweiz hatte beim Wiener Opernball 2025 «die Hosen an». Den Auftritt des Staatsballetts choreografierte der Appenzeller Martin Schläpfer. Die extravaganten Kostüme für die Tänzerinnen und Tänzer kreierte die Zürcher Modedesignerin Ida Gut. Gefertigt wurden ihre Flügelhosen im Tessin. Den bekanntesten Ball der Welt, das Highlight des Faschings, eröffnen Jahr für Jahr Dutzende von Debütantinnen und Debütanten. Zur Tradition gehört es aber auch, dass Mitglieder der Staatsoper mit künstlerischen Darbietungen aufwarten: das Orchester, Stars aus der Oper und das Staatsballett. Mit dem Kommando «Alles Walzer» wird die Tanzfläche schliesslich für alle freigegeben. 2025 stand die Eröffnung ganz im Zeichen des 200. Geburtstags von Johann Strauss (Sohn). Zu dessen Kaiserwalzer schuf Ballettdirektor Martin Schläpfer einen Auftritt, der seinem 30-jährigen choreografischen Schaffen und seinem Anspruch an Tanz und Ballett alle Ehre machte. Sein Werk fügte sich in den Rahmen des Traditionsanlasses, trotz allem blieb der Appenzeller seiner zeitgenössischen Tanzsprache mit Kraft, Biss und Ironie treu. In seinem Auftrag kreierte dieses Jahr die Zürcher Modedesignerin Ida Gut die Kostüme für das Staatsballett. Sowohl die Tänzerinnen als auch die Tänzer trugen extravagante Hosen. Sogenannte Flügelhosen, die sich dank ihres Volumens im bombastischen Ballsaal prächtig entfalteten. Es sind im Scheinwerferlicht oszillierende Outfits: schnörkellos, radikal, kontrastreich. Gefertigt wurden die Hosen in einem Konfektionsbetrieb im Tessin. «Kulturplatz» hat die Entstehung dieses einmaligen Auftritts begleitet. Es war die zweitletzte Premiere von Martin Schläpfer in Wien. Ende Saison tritt der Schweizer ab und gönnt sich eine Auszeit.
Jonathan Meese (*1970) ist einer der bekanntesten und meist diskutierten Künstler der Gegenwart. Sein Werk umfasst Malerei, Collagen, Installationen, Videokunst und Performances sowie Theaterarbeiten. Meese malt anarchisch, provokant und hemmungslos. In seinen Bildern greift er Motive und Zitate aus Popkultur, Zeitgeschichte und Mythologie auf. Viele kennen Jonathan Meese vor allem als Entfant Terrible der Kunst, der bei seinen provokanten Auftritte und Aktionen immer wieder die "Diktatur der Kunst", die absolute Herrschaft der Kunst in allen Bereichen, fordert. "Kunst stellt die Machtfrage, nicht der Künstler", sagt Meese, der sich immer wieder entschieden gegen Realitätsfanatismus und politische Ideologie ausspricht. Im Podcast DAS IST KUNST spricht Jumoke Olusanmi mit Jonathan Meese über Malerei, seine Anfänge als Künstler, Fernsehabende mit seiner Mutter und wie ihn die Freundschaft zum Sammler Harald Falckenberg geprägt hat.
Am 27. Februar 1993 starb einer der wichtigsten ostdeutschen Historiker: Manfred Kossok. Sein Werk bietet noch immer eine einzigartige Perspektive auf die Geschichte der Revolution. Artikel vom 27. Februar 2023: https://jacobin.de/artikel/ein-historiker-der-revolutionaeren-traeume-manfred-kossok-1930-1993-revolution-der-weltgeschichte-marxismus Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Kath-Akademie Archiv: „Rüdiger Safranski zu Gast bei Albert von Schirnding“ (Hördauer: 80 Minuten) Er ist wohl einer der renommiertesten Biographen Deutschlands: seine ebenso fundierten wie lesbaren Präsentationen u.a. von E.T.A. Hoffmann, Martin Heidegger, Friedrich Nietzsche, Friedrich Schiller und zuletzt Johann Wolfgang von Goethe haben Rüdiger Safranski, geb. 1945, zum Bestsellerautor gemacht. Auch international feiern seine Werke in mittlerweile 28 Sprachen Erfolge, hat er doch die Gabe begnadeten Erzählens, und seine Eloquenz, sein Witz vermögen längst verstorbenen Dichtern sehr lebendige Präsenz zu verleihen. Anlässlich der Verleihung des Konrad-Adenauer-Literaturpreises 2014 in Weimar beschrieb Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Biographen Safranski als „...Meister auch und besonders darin, das Neue, das Außergewöhnliche, das ‚Un-erhörte‘ dort zu entdecken, wo eigentlich schon alles gesagt und geschrieben scheint“. Wie den klassischen Schriftstellern und Denkern gilt Safranskis Leidenschaft auch dem Philosophieren. So wurde er einem breiten Publikum als Moderator der Sendung „Das philosophische Quartett“ bekannt, zusammen mit Peter Sloterdijk. Warum sind wir hier? Was können wir tun und was vom Leben erwarten? Solche zentralen Fragen menschlichen Daseins fanden ihren Niederschlag u.a. in Publikationen wie „Das Böse oder Das Drama der Freiheit“ und „Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?“. Sein Werk über die Romantik verbindet Philosophie mit Literatur und hat Verstehenszugänge zu dieser geistigen Tradition eröffnet, die sie uns heute erneut faszinierend erscheinen lassen. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns! Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 München Realisation Uwe Kullnick
“Anbetung heißt, Gott das Beste geben, von dem, was er uns gegeben hat” Oswald Chambers Oswald Chambers (1874–1917) war ein schottischer Prediger, Lehrer und Autor, der vor allem für sein Werk "My Utmost for His Highest" (auf Deutsch: "Mein Äußerstes für sein Höchstes") bekannt ist. Dieses Buch ist eine Sammlung von Andachten, die posthum von seiner Frau Biddy Chambers aus seinen Predigten und Vorträgen zusammengestellt wurde. Es gilt als eines der einflussreichsten christlichen Andachtsbücher und hat weltweit viele Leser inspiriert. Chambers wurde in Aberdeen, Schottland, geboren und zeigte schon früh ein Interesse an Kunst und Theologie. Er studierte am Dunoon College und später am Londoner Bible Training College, wo er auch lehrte. Während seines Lebens diente er in verschiedenen Ländern als Prediger, darunter in den Vereinigten Staaten und Japan. Während des Ersten Weltkriegs arbeitete Chambers als Seelsorger für das YMCA in Ägypten, wo er Soldaten geistlichen Beistand leistete. Er starb 1917 in Ägypten an den Folgen einer Blinddarmentzündung. Chambers' Lehren betonten die Hingabe an Gott und die Wichtigkeit eines tiefen, persönlichen Glaubens. Sein Werk hat bis heute eine große Bedeutung in der christlichen Literatur und Spiritualität. Quelle: ChatGPT Fragen? Schreib an: bibelverse@christliche-gewohnheiten.de
Lynne Heller vom Archiv der mdw über das Leben eines prominenten Professors. Ungeachtet seiner beträchtlichen Leistungen wurde Richard Stöhr 1938 von der mdw ausgeschlossen. Sein Werk erfährt jetzt neue Beachtung.
In seinem Film "Schmerz und Ruhm" blickt Spaniens berühmtester Regisseur der Gegenwart auf seine eigene Biografie als Künstler zurück. Der Nonkonformist aus der spanischen Provinz La Mancha hat in den 40 Jahren seines Schaffens ein unverwechselbares filmisches Universum kreiert. Immer sind Almodóvars Filme opulent, experimentierfreudig und voller Erotik, voller tragikomischer Schicksale von vermeintlichen Außenseitern, Junkies, Nonnen, Huren und Transvestiten. Sein Werk umfasst viele preisgekrönte Filme: "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", "Sprich mit ihr" oder "Volver – Zurückkehren". Feature von: Daniel Guthmann und Joachim Palutzki Mit: Sebastian Blomberg, Anjorka Strechel Technische Realisation: Kai Schliekelmann und Elke Steinort Regie: Ulrich Lampen Produktion: NDR/DLF/ORF 2019
Radio Industry + Transmitter ein Festival für Kunst und Gegenwart ist 2024 als dezentrales Festival mit beweglichen Formaten an diversen Orten aktiv. ## Stephane Leonard / Welträume Stephane Leonard studierte Philosophie und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. An der Hochschule für Künste Bremen studierte er Freie Kunst mit dem Schwerpunkt Zeichnung. Zusätzlich war er Gasthörer in der Videokunst Klasse und nahm darüber hinaus an diverse Kursen der Neuen und elektronischen Musik teil. Stephane Leonard arbeitet in den unterschiedlichsten Medien. Sein Werk umfasst Zeichnungen, Malerei, Klanginstallationen, Musikveröffentlichungen, Videoinstallationen, Musikvideos, Filme und Texte. Ein Schwerpunkt sind die großformatige Zeichnungen, aber auch Klangcollagen und Videoarbeiten spielen eine wichtige Rolle in der künstlerischen Tätigkeit Leonards. Speziell in den Zeichnungen zeigen sich immer wieder die Verbindungen zwischen der akustischen und der visuellen Kunst. # Welten verbinden 2024 »Transmitter / Radio Industry – Festival für Kunst + Gegenwart« ist 2024 unterwegs aktiv, u.a. in einem Radiocontainer im Foyer des Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus, im Kulturzug auf der Strecke Wroclaw-Berlin, im Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin, beim Literatur-Festival Oderbuch, im Theater Die Andere Welt Bühne Strausberg, beim urbanize! Festival in Wien und … An den Radiotagen 4. + 11. Juli senden wir mit Gästen 24h live auf UKW, DAB+ und via Stream aus dem Studio in Woltersdorf. * https://www.radioindustry.de/
Rainer Kirsch wurde 1934 in Döbeln geboren. Sein Werk ist vielfältig, er war Dichter und Nachdichter, Übersetzer, Dramatiker, Essayist, Erzähler sowie Kinderbuch- und Hörspielautor. Ein erstes Gedicht erschien 1961 mit Lyrik anderer junger Dichter im Band "Bekanntschaft mit uns selbst".Rainer Kirsch war ein „leiser Rebell“ unter den ostdeutschen Schriftstellern. Er „konnte komplizierteste Dinge in leichtester, ja anmutiger Gestalt vor unseren Geist treten lassen“, schrieb sein Dichterkollege Karl Mickel über ihn. Mit seinem Anspruch, „lebende Bilder von der Welt“, „intensive Momentaufnahmen“ zu schaffen, wurde Kirsch zu einem der wichtigsten Literaten der DDR. Eine Ausstellung in der Mark-Twain-Bibliothek, kuratiert von Helga Grzebytta, widmet sich dem Leben und Wirken des Dichters. Der Eulenspiegel-Verlag hat anlässlich des Jubiläums einen Gedichtband veröffentlicht. Die Auswahl der Gedichte traf die Autorin Kerstin Hensel. Was lag also näher, Buchpremiere und Vernissge zusammenzulegen? Geschäftsführer Dr. Matthias Oehme hielt die Laudatio und Kerstin Hensel trug ausgewählte Gedichte vor. Die Ausstellung ist bis zum 28.08.2024 während der Öffnungszeiten der Bibliothek zu besichtigen:https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/aktuelles/ausstellungen/artikel.1449784.phpKerstin Hensel ist Schriftstellerin und Dozentin an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.Dr. Matthias Oehme ist Geschäftsführer und Verleger der Eulenspiegel Verlagsgruppe. Er ist Vorsitzender des Berliner Kabarettpreises DER EDDI und der Peter-Hacks-Gesellschaft e. V.Sie hören hier den Mitschnitt der Veranstaltung.WEBSEITE DER EULENSPIEGEL-VERLAGSGRUPPEWEBSEITE VON KERSTIN HENSELFoto von Rainer Kirsch: © Inge Zimmermann
Vor 100 Jahren, am 3. Juni 1924, starb Franz Kafka. Das ist nicht zu übersehen: Die Flut an Büchern, Filmen und Hörstücken über Franz Kafka ist gigantisch. Sein schmales Werk wird davon geradezu erdrückt. Bisheriger Höhepunkt im 100. Todesjahr: eine sechsteilige Fernsehserie von ARD und ORF, geschrieben vom Schriftsteller Daniel Kehlmann, mit dem Schweizer Schauspieler Joel Basman in der Titelrolle. Kafka gilt, wie Mozart, als Unvollendeter, als zu früh verstorbenes Genie. Kafka ist als Aussenseiter, als geheimnisvoller Autor der «Verwandlung», als Unverstandener zur Figur der Popwelt geworden. Kein Wunder, dass ihn Andy Warhol in leuchtendem Blau vor schwarzem Hintergrund portraitierte. Dem Autor Kafka bekommt die Verehrung nicht: Sein Werk droht hinter all den Biografien, Darstellungen und Devotionalien zum Klassiker zu verblassen, dem sich junge Leserinnen und Leser nur noch im Unterricht und mit Interpretationshilfen nähern. Dabei ist das gar nicht nötig. In meinem Wochenkommentar gebe ich Ihnen diese Woche deshalb eine kleine Anleitung für das Lesen von Kafka.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Der Historiker Franco Ramella erforschte den Prozess, der aus italienischen Bauern Industriearbeiter machte. Sein Werk zeigt, wie die einfachen Leute die Entstehung des Kapitalismus erlebten – und wie sie sich von Anfang an gegen ihre Ausbeutung wehrten. Artikel vom 18. Mai 2024: https://www.jacobin.de/artikel/die-entstehung-der-italienischen-arbeiterklasse Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Ab sofort gibt es die besten Beiträge als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
In dieser Folge des Stoiker Podcasts sprechen Markus und Ralph mit Tino Deckert über Musonius Rufus und sein Werk. Tino hat in Folge 36 seine Überarbeitung von Epiktets Werk vorgestellt und heute sprechen die Podcaster mit ihm darüber, wie es zu seinem neuesten Werk kam und welche Herausforderungen ihm auf dem Weg begegnet sind. Dann besprechen die Podcaster, ob sich Musonius, Seneca oder Epiktet untereinander kannten oder zitiert haben, bevor sie sich der Quellenlage und Musonius' Inhalten widmen. Gerade die Art der Inhalte unterscheidet Musonius von anderen Stoikern. Daher besprechen Tino, Markus und Ralph, welche Themen von Musonius aus heutiger Sicht besonders sind und wie man mit ihnen umgehen kann. Zum Abschluss verrät Tino noch, was es Neues zu Musonius geben wird und wo man Tino dieses Jahr hören und sehen kann. Vielen Dank an Tino Deckert für das interessante Gespräch! Die Links zu dieser Folge findest du auf http://www.stoikerpodcast.de/folge-60/ Themen (00:00) Intro (00:47) Einleitung (01:30) Herzlich Willkommen Tino Deckert (01:50) Wie kam es zu deinem neuen Projekt? (05:45) Was waren die Herausforderungen bei der Überarbeitung? (07:50) Wer war Musonius Rufus und was macht seine Philosophie aus? (13:30) Kannten sich Seneca und Musonius? (15:25) Hat Epiktet mal Musonius erwähnt? (18:20) Quellenlage zu Musonius (Stobaios) (19:50) Musonius' Ratschläge - ein ungewöhnlicher Stoiker? (23:00) Familie, Ehe & Gleichheit von Männern und Frauen bei Musonius (27:00) Kritik an Musonius' Position (34:45) Umgang mit unliebsamen Thesen (38:30) Musonius' Ratschläge - pragmatisch & funktional (51:15) Abschluss & Ausblick (55:00) Mehr zu Musonius & von Tino in der Zukunft (55:55) Tino auf der Stoicon-X Hannover 2024 (57:40) Danke Tino! Die Buchempfehlungen aus dieser Folge findest du hier: http://www.stoikerpodcast.de/buecher/ Wenn dir gefällt, was wir tun, spendiere uns einen Kaffee oder Tee: http://www.stoikerpodcast.de/spenden/ Und mit unserem Newsletter halten wir dich über neue Folgen und Veranstaltungen auf dem Laufendem: http://www.stoikerpodcast.de/newsletter/ Schreibe uns deine Frage direkt an mail@stoikerpodcast.de Intro- und Outro-Musik von Tobias Rueß Mehr über uns auf http://www.stoikerpodcast.de
Celebration - 21.04.2024
In einer Sonderreihe zu Ostern präsentiert Alev Doğan, Host unseres gesellschaftspolitischen Podcasts Der 8. Tag Liebesbriefe berühmter Frauen und Männer. In dieser Folge hören Sie:1876: Alexander Graham Bell an Mable Hubbard. Der Mann, der das Telefon erfand, schenkte seiner Braut und Unterstützerin zur Hochzeit fast alle seine Unternehmensanteile an der Bell Telephone Company.1895: Oscar Wilde an Lord Alfred Douglas. Dass sie ihre Liebe offen ausleben, ist ein Skandal im viktorianischen England. Oscar Wilde wird wegen schwerer Unzucht zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Urteil vernichtet seine Existenz. Sein Werk wird verboten, sein Besitz zwangsversteigert. Nach der Freilassung aus dem Gefängnis stirbt er einsam und in Armut. 1. 00:00:18 | Alexander Graham Bell 2. 00:12:44 | Oscar Wilde ID:{45o55bYVwFccJnbcRzMeSe}
Dieses Literaturgespräch hat den schwäbischen Schriftsteller und Kunstprofessor Gerd Gaiser aus der Vergessenheit zurückgeholt und ihm begeisterte Leser zugeführt. Sein Werk ist leider nur noch antiquarisch zu haben, dort aber gut auffindbar. Wie immer sprechen Kubitschek und Lehnert ncht nur über den Autor, sondern darber hinaus über historische Bezüge und - im Falle Gaiser - über literaturpolitische Spielchen und Winkelzüge der früheren BRD.
Paul Maar ist einer der beliebtesten deutschen Kinderbuchautoren: Seine Figur des rothaarigen, rüsselnasigen und im Gesicht mit blauen Wunschpunkten versehenen Sams treibt seit 1973 sein fröhlich-freches Unwesen weltweit in nunmehr elf Büchern. (Wdh. vom 10.05.2023)
Objekte mit Wiener Lokalkolorit Ein Vorgeschmack auf die Eröffnung des neu errichteten Wien Museum Teil 4: Schlachtgemälde Kaum ein anderes Bild prägt unsere Vorstellungen von der zweiten osmanischen Belagerung Wiens so sehr wie das Gemälde von Franz Geffels im Wien Museum. Tatsächlich war der Künstler 1683 aber gar nicht vor Ort. Für seine monumentale Darstellung musste er auf Schilderungen sowie auf diverse Ansichten und Pläne zurückgreifen. Sein Werk zeigt die Perspektive der Gewinner der Schlacht. Mit: Sarah Pichlkastner, Historikerin und Kuratorin im Wien Museum - Sendung vom 10.8.2023
Am 26. Juli 2023 starb Martin Walser im Alter von 96 Jahren. Wie kein anderer proträtierte er als Dichter vom Bodensee die deutsche Gesellschaft. Sein Werk ist enorm. Preise erhielt er zuhauf. Immer wieder eckte er auch an, wie mit seiner Paulskirchenrede 1998. Bis zuletzt schrieb und publizierte Walser, der zu den großen deutschen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts zählt.
Paul Maar ist einer der beliebtesten deutschen Kinderbuchautoren: Seine Figur des rothaarigen, rüsselnasigen und im Gesicht mit blauen Wunschpunkten versehenen Sams treibt seit 1973 sein fröhlich-freches Unwesen weltweit in nunmehr elf Büchern.
Künstliche Intelligenz die Bilder erschafft - und damit sogar Preise gewinnt. Das war im vergangenen September der Fall. Da hat der Künstler Jason Allen einen Kunstwettbewerb in den USA gewonnen. Sein Werk hat er aber nicht selbst gemalt, sondern ein Algorithmus. Der Bildgenerator Midjourney, ein KI-System, hat das Kunstwerk erschaffen. Ist das überhaupt fair? Wie verändert KI-Kunst die Szene langfristig? Und wer sind eigentlich die Urheber von KI-Werken? Darum geht es heute in dieser Netzwelt-Sendung. Es handelt sich dabei um eine Wiederholung vom 24. September 2022.
"Der Knigge" ist zum Gattungsbegriff für Benimmregeln geworden. Dabei geht es in dem Buch "Über den Umgang mit Menschen" um große Ideen wie Respekt und Anstand, und nicht ums Falten von Servietten oder Dresscodes...
„Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ hat über 4000 Seiten. Worum es geht, kann einem keiner erklären. Trotzdem zieht das Buch seine Leser in den Bann. Denn Proust hält in Zeitlupe fest, was die sozialen Medien im Geschwindigkeitsrausch bloß versprechen: Klatschgeschichten, große Gefühle, Begehren und Idylle. Und genauer, als ein Algorithmus das je könnte, beschreibt er in diesem Setting, was uns heute beschäftigt: Homosexualität, Klassismus, Social Distancing. Vor 150 Jahren wurde Marcel Proust geboren. Sein Werk ist Weltliteratur. Alexander Wasner diskutiert mit Dr. Rainer Moritz - Leiter des Literaturhauses Hamburg, Ijoma Mangold - Kulturjournalist, DIE ZEIT, Prof. Dr. Ulrike Sprenger - Romanistin, Universität Konstanz
Jean-Michel Basquiats Kunst ist politisch, seine expressiven, collageartigen Bilder in Schwarz und kräftigen Farben prangern Rassismus und soziale Ungerechtigkeit an. Mit ihnen erlangte der New Yorker als erster Künstler mit afroamerikanischen Wurzeln in der vorwiegend weißen Kunstwelt – Diskriminierungen zum Trotz – Weltruhm. Sein Werk, das Rekordpreise am Kunstmarkt erzielt, ist noch heute von großer Aktualität. Zu sehen sind seine Bilder derzeit bis 08. Jänner 2023 in der Ausstellung „BASQUIAT. Die Retrospektive“ in der Wiener Albertina. Im Gespräch mit Alexander Giese erzählt Antonia Hoerschelmann, die die Schau in Zusammenarbeit mit Dieter Buchhart kuratiert hat, von der Genese der Ausstellung und gibt Einblicke in Basquiats Biographie – vom Beginn seines künstlerischen Werdegangs als Streetartist bis zu seinem frühen Tod mit nur 27 Jahren. Nicht verpassen! Kontakt: redaktion@gieseundschweiger.at Website: https://www.gieseundschweiger.at/de/ Redaktion: Fabienne Pohl, Lara Bandion Musik: Matthias Jakisic Sprecherin: Sarah Scherer Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer Link zur Ausstellung: https://www.albertina.at/ausstellungen/basquiat/
Am 12. August wurde der Schriftsteller Salman Rushdie bei einem Attentat im Bundesstaat New York lebensgefährlich verletzt. Sein Werk steht wie kaum ein zweites für die Freiheit einer Offenen Gesellschaft. Am 29. September ruft das Internationale Literaturfestival Berlin zu einer weltweiten Lesung aus Rushdies Büchern auf. Ulrich Schreiber, Direktor des ILB, über die Bedeutung Salman Rushdies.
Anfang September gewinnt Jason Allen einen Kunstwettbewerb in den USA. Sein Werk hat er aber nicht selbst gemalt, sondern ein Algorithmus. Der Bildgenerator Midjourney, ein KI-System, hat das Kunstwerk erschaffen. Ist das überhaupt fair? Wie verändert KI-Kunst die Szene langfristig? Und wer sind eigentlich die Urheber von KI-Werken?
Im Oktober 1590 kommt es in Neapel zu einem Doppelmord. Beide Opfer stammen aus mächtigen Adelsfamilien Italiens: Maria d'Avalos und Fabrizio Carafa, Herzog von Andria. Der Täter? Fürst Carlo Gesualdo da Venosa, Ehemann von Maria d'Avalos. Für die Tat wurde Gesualdo nie vor Gericht gestellt. In den Jahren danach komponiert er Madrigale, mehrstimmige Vokalstücke. Sein Werk zählt zur experimentellsten und ausdrucksstärksten Musik der Renaissance. Wir sprechen in dieser Folge über das Leben von Gesualdo und warum bis heute Opern und Stücke über ihn geschrieben werden. // Literatur Glenn Watkins: „Carlo Gesualdo da Venosa: Leben und Werk eines fürstlichen Komponisten“ // Musik Moro lasso al mio duolo, Madrigal aus dem sechsten Madrigalbuch von Carlo Gesualdo (1611), in einer Aufführung vom MIT Chamber Chorus: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gesualdo-moro_lasso_al_mio_duolo.ogg Lamento della ninfa, Madrigal von Claudio Monteverdi aus seinem achten Madrigalbuch (1638), gesungen von Anna Simboli: https://musopen.org/music/14915-lamento-della-ninfa-sv-163/ Das Episodenbild zeigt das einzige bestätigte Porträt von Carlo Gesualdo. Das Altarbild Perdono di Carlo Gesualdo. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes Podcasthörer:innenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Karches, Norawww.deutschlandfunk.de, BüchermarktDirekter Link zur Audiodatei