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In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das Eltern oft sehr unerwartet trifft und große Unsicherheit auslösen kann: Die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte bei Babys. Zu Gast sind dafür Dr. med. dent. Jennifer Fuchs, Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, und Univ.- Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h.c. Jürgen Hoffmann, ärztlicher Direktor und Lehrbeauftragter der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Leiter des Zentrums für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten am Universitätsklinikum Heidelberg. Gemeinsam mit ihnen geben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen, die in dieser Situation entstehen können.
Es sind im Leben oft nicht die angenehmsten Situationen, in denen plötzlich Anwältinnen und Anwälte ins Spiel kommen. Familien-, Arbeits- und Mietrecht, Strafrecht, nette Mandanten, fiese Mandanten, mal geht’s gerecht zu und dann auch wieder nicht. Unser heutiger Gast, Ronen Steinke, hat sich aus seinem Wissen - er ist promovierter Jurist und Lehrbeauftragter - einen hübschen Teppich gewebt, der u.a. aus journalistischer Arbeit für die sz, einem eigenen Podcast und einigen vielbeachteten Büchern besteht, die regelmäßig auf den Bestsellerlisten landen. Und regelmäßig wird die Arbeit des 1983 in Erlangen geborenen und in Nürnberg aufgewachsenen Journalisten ausgezeichnet. Was sicherlich seiner Fähigkeit geschuldet ist, dieses doch recht trockene, umfangreiche und auch einschüchternde Metier nachvollziehbar und alltagstauglich aufzubereiten mit Büchern wie „Jura not alone“ oder „Meinungsfreiheit“. Über Ronen Steinkes Musikgeschmack ist bisher nichts an die Öffentlichkeit gedrungen, über Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend konnten wir bislang nur spekulieren. Aber das ändert sich mit diesem Besuch in der Hörbar Rust augenblicklich und für immer. Herzlich Willkommen Ronen Steinke. Playlist zur Sendung: Ruthless Ginsburgs - I Dissent Bad Religion - 21st Century Digital Boy Portishead - Over Babyshambles - F..ck Forever Daniel Kahn - Hallelujah Interrupters - Alien Pjotre Iljitsch Tschaikovsky - Valse Sentimentale (für Klavier), Op. 51, No. 6 Noga Erez - Smiling Upside Down | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
Seit 2025 müssen große multinationale Konzerne öffentlich offenlegen, wo sie weltweit wie viel Steuern zahlen. Was wie eine reine Großkonzern-Pflicht klingt, betrifft auch mittelständische Unternehmen – etwa als deutsche Tochtergesellschaft eines US-Konzerns. Prof. Dr. Dr. habil. Carl-Christian Freidank erklärt, was der Ertragsteuerinformationsbericht wirklich bedeutet, wer betroffen ist und wo die Fallstricke liegen. THEMEN DIESER EPISODE Was ist der EIB und warum wurde er eingeführt? Ziel, Rechtsgrundlage und der Kerngedanke hinter dem Public Country by Country Reporting Wer ist wirklich betroffen? Die drei Fallgruppen jenseits der 750-Millionen-Schwelle Was muss im Bericht stehen? Pflichtangaben länderweise – von Erträgen über Steuerzahlungen bis zu einbehaltenen Gewinnen Gestaltungsspielräume und Schutzklausel: Welche strategischen Entscheidungen Unternehmen jetzt treffen müssen Welche Steuerquoten die Öffentlichkeit, Investoren und Ratingagenturen aus dem Bericht ableiten werden Wer prüft den Bericht – und warum wird der Aufsichtsrat zur Haftungsfalle ÜBER DEN GAST Prof. Dr. Dr. habil. Carl-Christian Freidank ist emeritierter Professor am Institut für Wirtschaftsprüfung und Steuerwesen der Universität Hamburg sowie Lehrbeauftragter an der dortigen Fakultät für Rechtswissenschaft. Er hat zum Thema zuletzt einen umfassenden Fachbeitrag veröffentlicht: Ertragsteuerinformationsbericht ante portas, Die Unternehmensbesteuerung, Heft 1/2026, S. 18–23.
Fast alles ist bei Lebensmitteln in Vorschriften geregelt – fast. Wo Spielräume und Unklarheiten bestehen, landen Streitfälle vor Gericht, und die Urteile prägen anschließend die Auslegung der Vorschriften für die gesamte Branche. In dieser Folge spricht Arno Langbehn am Rande der 10. Hamburger Kosmetiktage mit Dr. Andreas Reinhart (Rechtsanwalt, REINHART Rechtsanwälte München und Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht an der TU München) über aktuelle Entscheidungen rund um Kundenrezensionen, Hinweispflichten bei Health Claims, High-Protein-Aussagen, die Lebensmittelsicherheit aus Sicht eines österreichischen Vorlageverfahrens sowie die Bio-Einstufung von Nahrungsergänzungsmitteln. Für Fachleute aus Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement und Produktentwicklung ein kompakter Überblick darüber, welche Verfahren derzeit beim EuGH und BGH anhängig sind – und wo schon heute Vorsicht geboten ist. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Kosmetik vs. Lebensmittel: Parallelen und Unterschiede zwischen den beiden Rechtsbereichen, vom LFGB über das Irreführungsverbot bis hin zu Mogelpackungs-Regelungen und der „Ein-Drittel-Regelung". Kundenrezensionen und Testimonials: BGH-Entscheidung zu Amazon-Bewertungen (keine Zurechnung) gegenüber der aktuelleren OLG-München-Entscheidung – sobald ein Unternehmen auf seiner Webseite auf solche Rezensionen verlinkt, werden sie wie eigene Werbeaussagen behandelt. Hinweispflichten bei Health Claims: Zwei beim EuGH anhängige Vorlageverfahren zu Art. 10 Abs. 2 HCV (BGH-Vorlage aus Deutschland) und Art. 14 HCV (Vorlage aus Belgien) – die Schlussanträge der Generalanwälte deuten auf eine eng ausgelegte, für die Werbepraxis günstige Linie hin. Sicherheit von Lebensmitteln (Art. 14 LMBVO): Österreichisches Vorlageverfahren zur Frage, wann ein Lebensmittel für den menschlichen Verzehr „ungeeignet" ist – mit unmittelbarer Relevanz auch für die deutsche Auslegung von § 12 LFGB. High-Protein-Claims: Negative Entscheidungen der OLG Stuttgart, Hamburg und München; der BGH hat das Verfahren dem EuGH vorgelegt. Wichtig: Die häufig zitierte Nestlé-Schweden-Entscheidung betraf Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (LBmZ), nicht herkömmliche Lebensmittel – und ist daher kein Maßstab. Bio-Nahrungsergänzungsmittel und „organic": Aktuelle Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts – Bio-Lebensmittel dürfen grundsätzlich nicht mit isolierten Vitaminen oder Mineralstoffen angereichert werden, was Nahrungsergänzungsmittel praktisch vom Bio-Status ausschließt. Mannose-Urteil des EuGH: Häufig falsch dargestellt – die Entscheidung betraf die Abgrenzung Arzneimittel/Medizinprodukt im konkreten Fall einer medizinischen Zweckbestimmung und macht D-Mannose als Lebensmittel nicht automatisch zum Funktionsarzneimittel. Timestamps für Schnellhörer: 02:04 – Parallelen Kosmetik- vs. Lebensmittelrecht: LFGB, Irreführungsverbot, Mogelpackung. 03:55 – Kundenrezensionen und Testimonials: Wann sind sie dem Unternehmen zuzurechnen? 04:39 – BGH zu Amazon-Bewertungen und OLG München zu verlinkten Rezensionen. 06:19 – Hinweispflichten bei Health Claims: EuGH-Vorlagen zu Art. 10 Abs. 2 und Art. 14 HCV. 07:52 – Sicherheit von Lebensmitteln: Vorlageverfahren aus Österreich zu Art. 14 LMBVO. 10:22 – High-Protein-Claims: OLG-Rechtsprechung, BGH-Vorlage und der Nestlé-Schweden-Irrtum. 12:40 – Bio-Nahrungsergänzungsmittel: BVG-Entscheidung zu „organic" und zum Anreicherungsverbot. 15:04 – Mannose-Urteil des EuGH: Funktionsarzneimittel oder klassisches Lebensmittel? Unser Experte: Dr. Andreas Reinhart Rechtsanwalt & Partner der REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, München Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht an der TU München Schwerpunkte: Beratung und anwaltliche Vertretung von Unternehmen der Kosmetik- und Lebensmittelbranche – sowohl bei der Entwicklung neuer Produkte als auch bei der Erarbeitung neuer Marketingkonzepte. REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB Ehrengutstraße 1b 80469 München Tel.: +49 89 41 11 282 00 Fax: +49 89 41 11 282 22 E-Mail: info@reinhart.legal
HoS: "Kleine Festungen" – Geschichten über arabische Kinder und Jugendliche - aus dem Arabischen. Uwe Kullnick spricht mit Hartmut Fähndrich über sein ÜbersetzenLesung und Gespräch mit Hartmut Fähndrich(Hördauer ca. 76 min)Moderation Uwe KullnickEin besonderer Einblick in die arabische Welt - Ein Kind kann in einer feinen Beiruter Privatklinik zur Welt kommen, in einem Raum in dem zum Wohngebiet umfunktionierten alten Friedhof in Kairo oder auf einem syrischen Acker. Was danach geschieht, „auf dass jedes Kind eine glückliche Kindheit habe“, ist mannigfaltig und steht oft nicht im Einklang mit der Erklärung der Rechte des Kindes von 1959. Die „kleinen Festungen“, die da in die Welt treten, werden in den Kindheits- und Jugendjahren gestaltet, geöffnet, geschlossen oder geschleift. Auf welche Weise das geschehen kann, wie also die „geprägte Form“ unter den vielen und vielfältigen Bedingungen arabischer Länder, Traditionen und Strukturen „lebend sich entwickelt“, zeigen fünfzig der modernen und zeitgenössischen arabischen Literatur entnommene Geschichten – aus einem Dutzend verschiedener arabischer Länder. Eine Textsammlung für Erwachsene, die daraus erfahren können, wie Kinder und Jugendliche in der arabischen Welt (zwischen Irak und Marokko, zwischen Syrien und Jemen) aufwachsen, was sie erleben und empfinden, worüber sie sich freuen und woran sie leiden bzw. wie dieses Erleben, literarisch gebrochen, wiedergegeben wird. Mit Beiträgen von: Sahar Mandur (Libanon), Gamil Atija Ibrahim (Ägypten), Muhammad Safsaf (Marokko), Michaïl Nuaima (Libanon), Samicha Chrais (Jordanien), Salwa Bakr (Ägypten), M. Salach al-Asab (Ägypten), Nadschwa Binschatwan (Libyen), Anwar Scha‘ul (Irak), Wagdi al-Komi (Ägypten), Ibrahim Samauïl (Syrien), Achmad al-Chamissi (Ägypten), Raja Alem (Saudi-Arabien), Achlam Bischarat (Palästina), Badrija al-Bischr (Saudi-Arabien), Buthaina al-Nassiri (Irak), Edwar al-Charrat (Ägypten), Muhammad al-Bissati (Ägypten).Hartmut Fähndrich, geboren 1944 in Tübingen, ist seit 1978 Lehrbeauftragter für Arabisch und Islamwissenschaften an der ETH Zürich. Neben seiner Übersetzertätigkeit arbeitet er auch als Herausgeber und Publizist. Wegen seiner Verdienste um die Übersetzung arabischer Literatur erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Hieronymus-Ring des VdÜ, 2004 den Übersetzerpreis der Arabischen Liga, 2005 den Anerkennungspreis des Großen Literaturpreises des Kantons Bern und 2016 den Spezialpreis Übersetzung der Schweizer Literaturpreise. 2018 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Sheikh-Hamad-Preis für Übersetzung und Kulturaustausch ausgezeichnet. Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Nachdem wir rechtlich bereits im Erdorbit unterwegs waren, reisen wir in dieser Episode noch weiter hinaus und erschließen die Rechtsordnung der Vereinigten Föderation der Planeten aus dem Star-Trek-Universum. Als kundigen Guide haben wir Dr. Jens Ambrock eingeladen, dessen Buch „Das Recht der unendlichen Weiten. Gesetze und Direktiven im Star-Trek-Universum“ im April 2026 beim dfv erschienen ist. Dafür hat Dr. Ambrock, im Hauptberuf Datenschutzjurist beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, alle zwölf Fernsehserien, dreizehn Kinofilme und zahlreiche Romane ausgewertet. Wir finden das faszinierend und fragen zum Einstieg nach, wie er auf die Idee kam, ein juristisch fundiertes Fachbuch über fiktives Recht zu schreiben. Anschließend diskutieren wir die rechtlichen Grundpfeiler von Star Trek, etwa die Staatsform der Föderation, die Oberste Direktive sowie die Frage, wie sich ein Rechtssystem verändert, wenn Geld als Streitgegenstand und Sanktionsmittel wegfällt. Dr. Jens Ambrock (LinkedIn, Mastodon, Instagram) ist Leitender Regierungsdirektor beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Lehrbeauftragter an der Universität Kiel und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu DSGVO, Data Act und KI-Verordnung. In seinem im April 2026 beim Verlag dfv erschienenen Buch „Das Recht der unendlichen Weiten – Gesetze und Direktiven im Star Trek Universum“ legt er die erste systematische Darstellung der Rechtsordnung der Vereinigten Föderation der Planeten vor. Es zeigt sich schnell, dass viele Fragen, die in der Sternenflotte verhandelt werden, näher an unserer Gegenwart liegen, als es das 24. Jahrhundert vermuten lässt. Im Zeitalter von KI, Genetik und Neurotechnologien erscheinen die Rechtsfähigkeit von Androiden, genetische Verbesserungen und Telepathie als Eingriff in die Privatsphäre gar nicht mehr so fern. Wir bedanken uns herzlich bei Jens Ambrock für die unterhaltsamen Einblicke in eines der sicherlich ungewöhnlichsten Rechtsgebiete und empfehlen sein Buch allen, die Recht und Star Trek gleichermaßen schätzen. Für diese Zielgruppe ist es aber ohnehin ein Pflichtkauf. Viel Vergnügen beim Hören und wir freuen uns wie immer auf eure Kommentare! Zeitmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes. 0:04:00 – Wie kommt man dazu, ein Buch zum Thema Star Trek zu schreiben? 00:09:30 – Was ist für ein rechtliches Staatsgebilde ist die Föderation der Vereinigten Planeten? 00:18:30 – Was besagt die Oberste Direktive, was ist ihr Gehalt und wie verbindlich ist sie tatsächlich? 00:30:30 – Hat das Fehlen von Geld einen Einfluss auf das Rechtssystem in Star Trek? 00:36:30 – Wie geht man in einer weiterentwickelten Gesellschaft mit Kriminellen um? 00:44:00 – Gibt es in der Star-Trek-Welt überhaupt Juristinnen und Juristen? 00:46:00 – KI-Recht und Robotik der Zukunft und wann eine Lebensform eigene Rechten erhält. 01:00:30 – Existieren Datenschutz und Privatsphäre in einer Welt, in der Gedanken und Empathie von Menschen telepathisch ausgelesen und Personen überall geortet werden können? 01:12:00 – Gibt es Urheberrechte in Star Trek, und welcher Charakter wäre der beste Richter? 01:17:30 – Welche Folgen sollte man aus juristischer Sicht unbedingt gesehen haben? Der Beitrag Star-Trek-Recht – Rechtsbelehrung 147 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Ingrid Brodnig und Ronen Steinke "Es ist wertvoll, wenn die Menschen schimpfen." (Ronen Steinke) "Die Meinungsfreiheit hat eindeutig ihre Grenzen", betont die Digitalisierungs-Expertin Ingrid Brodnig in ihrem neuen Buch "Feindbild Frau": Es gäbe keinen "Freibrief, andere abzuwerten; zu bedrohen; zu hetzen; Menschen mittels falscher Vorwürfe verächtlich zu machen". Eindeutig? Der Jurist und SZ-Journalist Ronen Steinke warnt vor juristischen Einschränkungen der Meinungsfreiheit: "Noch nie hat es hierzulande so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte gegeben." Wie unterscheiden wir "bloße Worte" von "digitaler Gewalt"? Müssen besonders Frauen vor Hassrede geschützt werden? Wie sorgen wir alle für die Meinungsfreiheit und für Schutz vor digitaler Gewalt? Eine Kontroverse mit vielen, auch unschönen Beispielen aus den nicht immer "Sozialen Medien". Ingrid Brodnig ist Digital-Expertin, Autorin und Journalistin. Ihr aktuelles Buch: "Feindbild Frau. Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden - und was wir alle dagegen tun können" ist im Brandstätter Verlag erschienen. Ronen Steinke ist Jurist, Leitender Redakteur im Politikressort der Süddeutschen Zeitung und Lehrbeauftragter an der Goethe-Uni Frankfurt/M.. Sein neues Buch: "Meinungsfreiheit. Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen" (Berlin Verlag) ist für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:18 Werden Frauen stärker bedroht, seit es Social Media gibt, Ingrid Brodnig? 00:03:43 Wird die Meinungsfreiheit mit den Mitteln des Rechts verändert, Ronen Steinke? 00:04:37 Wie unterscheiden wir "bloße Worte" von "digitaler Gewalt"? 00:18:35 Hass ist keine Meinung? 00:27:06 Beschimpfungen gegen Renate Künast vor Gericht 00:36:10 Grenzen der Meinungsfreiheit und Chilling-Effekt 00:42:25 Mehr Schutz für Frauen gegen digitale Gewalt? 00:53:40 Wie verteidigen wir unsere Meinungsfreiheit, Ronen Steinke? 00:55:40 Was können wir alle gegen digitale Gewalt tun, Ingrid Brodnig? 00:58:17 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Österreichs Neutralität ist eine Vereinbarung aus dem Kalten Krieg. Tempi passati, sagt Völkerrechtler Ralph Janik im Podcast und argumentiert ihre Unzeitgemäßheit. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Nach dem Ende zweier Weltkriege war die Neutralität Garant für den Frieden. Österreich lag am Rande des Eisernen Vorhangs, die Gefahr in die Einflusssphäre des kommunistischen Ostblocks zu geraten, war überall spürbar.Doch die Zeiten haben sich gewandelt. Österreich liegt in der Mitte Europas, umgeben von freundlich gesinnten Nachbarstaaten. Was also bringt Österreich die Neutralität eigentlich noch? Dieser Frage stellt sich der Völkerrechtler Ralph Janik im Pragmaticus Podcast. Und er hat darauf eine ganze Reihe von Antworten. In erster Linie, so sein Befund, ist die Neutralität eine emotionale Größe und identitätsbestimmend für das kleine Land Österreich. Strategisch bringt sie, da ist er sich sicher, wenig. Außer innenpolitisch.Die Argumente für die Neutralität werden von der Freiheitlichen Partei lanciert. Dass sich die Zeiten wandeln und die aktuelle weltpolitische Lage die einstigen Wahrheiten in Frage stellen, wird in solchen Debatten zur wenig zur Kenntnis genommen, sagt Janik. Ein Gespräch über Identität, das Aushöhlen von Völkerrecht und die Frage, ob all das zu mehr oder weniger Frieden beiträgt. Unser Gast in dieser Folge: Ralph Janik ist Assistenzprofessor an der Sigmund Freud Privatuniversität, Lehrbeauftragter an der Universität Wien, der Andrássy Universität in Budapest und der Universität der Bundeswehr in München.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Robert Misik im Gespräch mit Linda Kreuzer und Wolfgang PalaverDONALD TRUMP UND DIE GOTTESKRIEGERPolitische Theologie 2.0„Trumps Gotteskrieger“ titelte der „Spiegel“ vor einigen Wochen. Tatsächlich bildet sich in den USA eine eigentümliche neue Allianz aus High-Tech und einem neuen christlichen Fundamentalismus, der nicht nur die üblichen evangelikalen Milieus umfasst, sondern auch den Neo-Katholiken und Vizepräsidenten J. D. Vance. Der Tech-Milliardär Peter Thiel wiederum beschäftigt sich im Nachklang an Carl Schmitts „politische Theologie“ und andere Quellen zunehmend mit Apokalyptik und spricht vom „Katechon“, der den „Antichristen“ aufhält.Wolfgang Palaver, Innsbrucker Theologe, ist als ebenso kritischer wie intensiver Gesprächspartner Thiels bekannt – und ein guter Kenner des neuen „Denkens des Silicon Valley“.Linda Kreuzer wiederum beschäftigt sich mit der Ästhetisierung des Ideologischen, insbesondere etwa am Beispiel der „US-amerikanischen katholischen Trad-Wives“, also Frauen, die auf moderne Weise einen traditionellen, frommen Lebensstil propagieren.Geht das alles über die gewohnte „Religiösisierung“ der US-Politik hinaus? Welche Bedeutung haben autoritäre Ideologien, welches Gewicht ihre theologische Grundierung? Was hat es mit dem christlichen Fundamentalismus auf sich? Und wie denkt das Valley? Linda Kreuzer, Universitätsassistentin an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, Fachbereich SozialethikWolfgang Palaver, Professor em. für Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Innsbruck und Präsident von Pax Christi Österreich; als Lehrbeauftragter an der PTH Brixen in den theologischen und religionspädagogischen Studiengängen sowie im USG Angewandte Ethik tätig; seit April 2025 Sonderbeauftragten gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).Moderation:Robert Misik, Autor und Journalist
In Episode 156 des c't-Datenschutz-Podcasts widmen sich Holger und Joerg einem Thema, das die Datenschutzwelt umtreibt wie kaum ein anderes: Microsoft 365. Zu Gast ist Kai Korte, Geschäftsführer der lexICT GmbH, Rechtsanwalt für IT- und Datenschutzrecht in Hannover und Lehrbeauftragter an der Hochschule Hannover. Zunächst beleuchten die drei eine auffällige aktuelle Entwicklung: Die Zahl der Datenschutzbeschwerden hat sich bei einigen Aufsichtsbehörden nahezu verdoppelt, wie aus den neuen Tätigkeitsberichten hervorgeht. Baden-Württemberg verzeichnete 2025 einen Anstieg von rund 4.000 im Jahr 2024 auf über 7.600, Hamburg von 2.600 auf 4.200. Mehrere Behörden führen das auch auf KI-generierte Beschwerden zurück. Betroffene lassen sich offenbar per Chatbot fertige Texte erstellen und schicken diese an die Aufsicht. Die Behörden warnen, dass sie an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Ebenfalls Thema ist ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Auskunftsrecht. Im Fall "Brillen Rottler" entschied das Gericht, dass bereits ein erster Auskunftsantrag als rechtsmissbräuchlich eingestuft werden kann. Ein Mann hatte sich zum Newsletter eines Optikers angemeldet und nur 13 Tage später ein umfassendes Auskunftsersuchen gestellt. Der EuGH setzt allerdings hohe Hürden: Der Verantwortliche muss objektiv nachweisen, dass der Antragsteller gar nicht die Ziele des Datenschutzrechts verfolgt, und er muss zusätzlich eine missbräuchliche Absicht belegen. Korte warnt davor, das Urteil vorschnell zu verallgemeinern, es bleibe ein Ausnahmefall. Dann steigen die drei ins Hauptthema ein: Microsoft 365. Holger macht zunächst deutlich, wie komplex das Produktuniversum ist. Hinter dem Namen verbergen sich zahlreiche Einzelprodukte – von Office-Anwendungen bis zu Teams und SharePoint. Die Preise reichen von knapp 11 Euro pro Nutzer und Monat für kleinere Unternehmen bis über 55 Euro im großen Enterprise-Paket. Viele Sicherheitsfunktionen sind nur in den teuren Varianten enthalten, und Microsoft verschiebt regelmäßig Features zwischen den Paketen. Datenschutzrechtlich bleibt Microsoft 365 ein Minenfeld. Zwar nimmt der US-Konzern am Transatlantic Data Privacy Framework teil, was den Datentransfer in die USA formal absichert. Kau weist aber darauf hin, dass der CLOUD Act und weitreichende Zugriffsbefugnisse US-amerikanischer Behörden weiterhin problematisch sind. Microsoft sichert vertraglich zu, Daten europäuscher Unternehmen innerhalb der EU zu speichern -– die sogenannte EU Data Boundary. Doch Wartungszugriffe aus den USA sind weiterhin möglich, und ein Microsoft-Manager räumte öffentlich ein, dass man sich einem US-Herausgabebeschluss kaum widersetzen könnte. Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die Verarbeitung von Telemetrie- und Diagnosedaten. Microsoft sammelt im Hintergrund umfangreich Metadaten – Anmeldezeiten, Gesprächsdauern, Teilnehmerlisten, Nutzeraktivitäten. Welche Datenfelder genau erfasst werden und was damit geschieht, bleibt weitgehend intransparent. Der hessische Datenschutzbeauftragte hat Ende 2025 einen Bericht veröffentlicht, der den Einsatz von Microsoft 365 in öffentlichen Stellen unter bestimmten Bedingungen für möglich erklärt. Allerdings hat er sich dabei ausschließlich auf Microsofts eigene Angaben verlassen, ohne die Datenflüsse technisch zu überprüfen. Holger verweist zudem auf Microsofts Zusatzprodukte Sentinel und Purview, mit denen Unternehmen das Verhalten ihrer Mitarbeiter analysieren können – bis hin zur KI-gestützten Erkennung potenzieller Whistleblower oder Datendiebe. Kai räumt ein, dass Purview ein mächtiges Sicherheitswerkzeug sei, warnt aber vor dem schmalen Grat zwischen legitimer Sicherheitsüberwachung und unzulässigem Profiling von Beschäftigten. Ob Unternehmen vor dem Einsatz von Microsoft 365 eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen müssen, beantwortet Kai differenziert: Die Aufsichtsbehörden fordern das zwar, doch bei kleineren Unternehmen ohne besondere Datenkategorien sei das nicht
Jetzt ist der Geist aus der Flasche: die deutschen Autobauer haben allesamt ihre Ergebnisse für das Jahr 2025 der Öffentlichkeit präsentiert. Und eines wurde schnell deutlich: Das zurückliegende Geschäftsjahr war – um es diplomatisch zu sagen – turbulent. Egal ob VW-Konzern, BMW oder Mercedes-Benz: die deutschen Autokonzerne stehen zusammen so schlecht da wie seit der Corona-Krise nicht mehr. Die drakonische US-Zoll-Politik, Markteinbrüche in China oder strategische Schlingerkurse belasten die Gewinnmargen der OEMs massiv – mit einigen wenigen (bayerischen) Lichtblicken, die Anlass für vorsichtigen Optimismus fürs laufende Jahr geben. In der aktuellen Folge WAS MICH BEWEGT schauen Pascal und Yannick im Detail auf Gewinne und Verluste der großen Drei und fragen Frank Schwope, Automotive Consultant und Lehrbeauftragter für Automotive Management an der FHM Köln, welche Lehren die deutsche Autoindustrie jetzt dringend ziehen muss. Die Jahresergebnisse von Merces-Benz: https://www.automobil-produktion.de/news/gewinn-bei-mercedes-um-knapp-die-haelfte-eingebrochen/2607044 Die Jahresbilanz des Volkswagen-Konzerns: https://www.automobil-produktion.de/news/gewinn-bei-volkswagen-bricht-um-knapp-die-haelfte-ein/2624754 Wie kommt Porsche aus der Krise? https://www.automobil-produktion.de/management/darum-steckt-porsche-im-krisenmodus-fest/2625694 BMWs robustes Ergebnis: https://www.automobil-produktion.de/news/bmw-legt-robustere-zahlen-vor-als-die-konkurrenz/2626866 Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
Dr. Kai Fritzsche ist Psychologischer Psychotherapeut und Leiter des Instituts für Klinische Hypnose und Ego-State-Therapie in Berlin. Kai Fritzsche stellt die Ego-State-Therapie auf verschiedenen nationalen und internationalen Kongressen vor und entwickelt sie weiter. Er organisiert und leitet Ausbildungsseminare und Supervisionsveranstaltungen für Ego-State-Therapie und ist als Lehrbeauftragter für verschiedene Fortbildungsinstitute. Kai Fritzsche ist darüber hinaus Autor bedeutender Fachbücher zur Ego-State-Therapie. In der Geschichte Die verlorenen Töne sind Lucie und Johnny fröhliche Kinder voller Zuversicht und großer Träume. Dann bricht ein schwerer Verlust in ihr Leben ein. Im Verlauf der Geschichte zeigt sich, wie Persönlichkeitsanteile zur Bewältigung von traumatischen Verlusten entstehen und einander unterstützen können. Teresa Walentichs Illustrationen vertiefen das Erleben dieser besonderen Geschichte mit ihrer wundervollen Bildsprache. Wir sprechen mit Kai Fritzsche u. a. über die Geschichte von Lucie und Johnny, über die Begegnung und Zusammenarbeit mit der Künstlerin Teresa Walentich, und darüber, wie und warum Geschichten und Bilder in therapeutischer Begleitung, Ausbildung – und darüber hinaus – so wichtig und wirksam sein können. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
In dieser Folge spreche ich mit Dr. David Bausch über sein neues Buch "Das Ende der Arbeitswelt wie wir sie kannten" und die fundamentalen Veränderungen in unserer Arbeitswelt. David ist Organisationsentwickler bei der Commerzbank, selbstständiger Berater (Digi2Place) und Lehrbeauftragter an der Hochschule Mainz. Wir diskutieren, warum alte Führungsmuster in Zeiten von Polykrisen und KI-Revolution nicht mehr funktionieren und wie Organisationen den „Faktor Mensch“ wieder in den Mittelpunkt stellen können, statt auf bloße Kontrolle und „Beschäftigungstherapie“ zu setzen. Die Themen im Überblick: Polykrisen als Auslöser: Wie sich Pandemie, Wirtschaftskrisen, geopolitische Unsicherheiten und die KI-Revolution überlagern und zu einer „chronischen Change-Müdigkeit“ führen. Arbeit vs. Beschäftigung: Der Unterschied zwischen wirkungsvoller Arbeit und frustrierender Beschäftigung (Admin, Meetings, CC-Kultur) und warum in vielen Organisationen das Verhältnis kippt. Regression in Organisationen: Warum Unternehmen in unsicheren Zeiten oft in alte Kontrollmuster und starre Prozesse zurückfallen, anstatt Vertrauen und psychologische Sicherheit zu stärken. Die 5 Schlüsselfelder der neuen Arbeitswelt: Moderne Führung (transformational statt transaktional) Mentale Gesundheit & Digitaler Stress Vielfalt & Inklusion (jenseits von Quoten) Lernentwicklung (vom Seminarkatalog zur täglichen Lernkultur) Ganzheitliche Organisationskultur Du willst mehr wissen? Dann hör jetzt rein und bestell Dir hier sein Buch. Ich bin gespannt, ob Du bei seinen Thesen mitgehst - oder was Du ganz anders siehst. Dann lass uns gerne darüber diskutieren :-) Viel Spaß beim Hören!
In dieser Folge spricht Anna mit Patrick Aligbe, Referent für Recht bei der BG prevent GmbH und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der DHBW Ravensburg, über Höchstarbeitszeiten: Woher kommen die Grenzen, und wie passen sie zur heutigen Arbeitswelt? Die beiden beleuchten den 8‑Stunden‑Grundsatz und die Verlängerung auf bis zu 10 Stunden mit Ausgleich, die europäische Wochenhöchstarbeitszeit von 48 Stunden sowie die tägliche Mindestruhezeit von 11 Stunden. Patrick ordnet ein, warum der Sonntag in Deutschland einen besonderen Schutz hat, welche weitreichenden Ausnahmen (z. B. im Krankenhaus über Tarifverträge) bestehen und weshalb Flexibilisierung immer dem Ziel des Gesundheits- und Arbeitsschutzes dienen muss. Anhand von Praxisbeispielen, von mobiler Arbeit bis Landwirtschaft, diskutieren die beiden, wie moderne Arbeitsmodelle mit klaren Grenzen vereinbar bleiben.
Anders als die anderen besprochenen Autor*innen des tl;dr-Podcasts, die an Marx oder die materialistische Tradition anknüpfen, geht es in dieser Folge um Thomas Paine – ein „radikaldemokratischer Reformer“ (E.P. Thompson) des 18. Jahrhunderts. Paine war sowohl an der Unabhängigkeit der heutigen USA beteiligt, als auch an der Französischen Revolution – wo er mit Robespierre und den Jakobinern in Konflikt geriet. In seinem ungewöhnlich auflagenstarken Buch „Die Rechte des Menschen“ positionierte sich Thomas Paine bereits 1791 entschieden gegen die Monarchie und jegliche Art von Erbfolge im Bereich der Politik. Auch der Adel tue nach Paine nichts anderes, als sich Länder und Menschen durch Raub anzueignen – auch durch Steuern. Während die USA in diesem Jahr den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeitserklärung feiern, drohen sie unter der Trump-Regierung in jene Machtkonzentration zurückzufallen, gegen die sich die Amerikaner*innen einst auflehnten. Die aktuellen „No Kings“-Proteste rufen in Erinnerung, was Paine bereits vor 250 Jahren proklamierte. Paine plädierte dafür, dass das Volk der Souverän sein muss. In dieser Auffassung unterscheidet Paine sich von Montesquieu und dessen Forderung nach Gewaltenteilung. Es brauche demnach keine Trennung von Exekutive und Legislative und auch kein Zwei-Kammern-System, sondern allein die Durchsetzung der Volkssouveränität. Ein Parlament darf nach Paine nicht die Partikularinteressen einiger weniger vertreten, sondern muss der Volkssouveränität folgen und für das Glück aller sorgen. Damit einher geht auch, dass Institutionen und Verfassungen immer überprüft und verändert werden können, genau genommen sogar von jeder Generation von neuem. Zu Gast bei Alex Demirović ist in dieser Folge Axel Rüdiger, Lehrbeauftragter an der FU Berlin für u.a. politische Theorie und Ideengeschichte. Kontakt, Kritik, Feedback: theoriepodcast@rosalux.org
Was passiert, wenn eine soziale Organisation Verantwortung konsequent verteilt und Menschen befähigt, wirklich mitzugestalten?Im Gespräch mit Thomas Schwendener geht es um den Weg von obvita hin zu einer soziokratischen Kreisorganisation – über Sinn, Rollen, Befähigung und die Frage, wie Selbstorganisation in einem komplexen sozialen Umfeld lebendig wird. Ein ehrlicher Einblick in Transformation, die nicht perfekt sein will, sondern wirksam. Über meinen Interviewpartner Thomas Schwendener ist Organisationsentwickler mit Schwerpunkt auf Prozessqualität, Kulturwandel und Selbstorganisation. Sein beruflicher Weg führte ihn bewusst durch unterschiedliche Systeme, von der internationalen Logistik über die Luxushotellerie bis hin zur sozialen Arbeit. Diese Vielfalt prägt seine heutige Arbeitsweise: analytisch präzise, methodisch fundiert und gleichzeitig menschenorientiert. Von 2005 bis 2007 war er in Dublin (IRL) als Business Process Coordinator tätig, wo er Geschäftsprozesse analysierte und optimierte. Zurück in der Schweiz wirkte er als Teilprojektleiter beim Aufbau einer Logistikzentrale im Raum Zürich und leitete anschliessend Projekte im Lean Management und Six Sigma. Mithilfe der DMAIC-Methode realisierte er dabei messbare Effizienzsteigerungen. 2015 wechselte er in die Luxushotellerie und übernahm als Qualitäts- und Prozessmanager die Weiterentwicklung des Qualitäts- und Prozessmanagements, die Umsetzung datenschutzrelevanter Standards sowie die Leitung eines umfassenden Digitalisierungsprojekts. Parallel begleitete er Veränderungen in verschiedenen Bereichen und schärfte sein Verständnis für Organisationskultur in anspruchsvollen Dienstleistungssystemen. Seit 2021 ist er Organisationsentwickler bei obvita. Dort leitet er strukturelle und kulturelle Entwicklungsprojekte und gestaltet den Aufbau einer wertebasierten, selbstorganisierten Organisationskultur. Seine Arbeit verbindet systemisches Denken, klares Rollenverständnis und echte Partizipation. Seit 2022 ist er zudem in der Lehre tätig: dies als Lehrperson an der SWS Winterthur im Lehrgang «Leadership SVF» und seit 2024 als Lehrbeauftragter an der OST – Ostschweizer Fachhochschule, wo er Inhalte zu Strategieentwicklung, Projektmanagement und Changemanagement vermittelt. Über das Unternehmen obvita ist eine der traditionsreichsten Behindertenorganisationen der Ostschweiz und verfolgt die Vision, Menschen mit Sehbehinderungen, psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen sowie Personen in beruflichen Übergangsphasen ein selbstbestimmtes, eigenständiges und erfülltes Leben zu ermöglichen. Als breit aufgestellte soziale Institution bietet obvita Abklärung, Beratung, Ausbildung, berufliche Integration, vielfältige Arbeitswelten sowie Wohn- und Betreuungsangebote für Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren an. Die Angebote schaffen Räume für Teilhabe, Entwicklung und ein Leben mit mehr Selbstbestimmung. Dies in einer Organisation, die sich kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2017 geht obvita zudem einen klaren Weg in Richtung Selbstorganisation. Die Organisationskultur wird seither in einem iterativen Prozess weiterentwickelt, mit dem Ziel, Verantwortung breiter zu verteilen, Mitgestaltung zu ermöglichen und die Qualität der Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. The post #62 Selbstorganisation mit Sinn – wie obvita Verantwortung neu verteilt mit Thomas Schwendener appeared first on Zukunftspioniere der Arbeitswelt.
In dieser Folge der Rechtsbelehrung geht es um das Verhältnis von Künstlicher Intelligenz und Urheberrecht. Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchem Umfang KI-Systeme fremde Bücher, Bilder, Fotografien, Videos und andere urheberrechtlich geschützte Werke zur Wissensgewinnung nutzen dürfen. Gemeint ist damit insbesondere das Training von KI-Modellen im Rahmen des sogenannten „Maschinellen Lernens„. Text- und Data-Mining als urheberrechtliche Schranke Rechtsgrundlage hierfür ist eine urheberrechtliche Ausnahmeregelung für sogenanntes „Text und Data Mining“ (TDM), die im Zuge der EU-Urheberrechtsreform 2019 eingeführt wurde. Während sich die öffentliche Debatte seinerzeit vor allem auf Uploadfilter konzentrierte, blieb diese Ausnahme für KI-Training weitgehend unbeachtet. Sie findet sich heute in § 44b (für jedermann) und § 60d (für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung) UrhG. Die Ausnahme erlaubt es KI-Anbietern grundsätzlich, urheberrechtlich geschützte Werke für Trainingszwecke zu nutzen. Bei kommerzieller Nutzung jedenfalls dann, wenn Rechteinhaber dieser Nutzung nicht wirksam widersprochen haben. Reichweite der Schranke und aktuelle Rechtsprechung Welche Reichweite diese Ausnahmeregel tatsächlich hat, wie ein solcher Nutzungsvorbehalt ausgestaltet sein muss und in welchem Umfang sich KI-Systeme analysierte Inhalte „merken“ dürfen, besprechen wir mit Joerg Heidrich, Rechtsanwalt und Justiziar des Heise Verlag. Anlass bieten unter anderem aktuelle Gerichtsentscheidungen zur Frage des KI-Pre-Trainings mit urheberrechtlich geschützten Werken. Die Kanzlei von Joerg Heidrich war zudem auf Seiten des beklagten LAION e.V. beteiligt, das wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen beim Pre-Training von KI-Modellen von einem Fotografen verklagt wurde. In der Folge besprechen wir sowohl das zum LAION e.V. ergangene Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg als auch die Entscheidung des Landgerichts München I im Verfahren GEMA gegen OpenAI. Wir wünschen viel Vergnügen beim Hören und freuen uns über Kommentare und Diskussionen. Rechtsanwalt Joerg Heidrich (LinkedIn) ist Fachanwalt für IT-Recht sowie zertifizierter Datenschutz-, Compliance- und KI-Experte und berät bei Heidrich Rechtsanwälte umfassend zu Datenschutzrecht, IT-Sicherheit, IT-Compliance und KI-Regulierung. (ki-kanzlei.de – “Wir beraten in allen Bereichen rund um das Erstellen und die Nutzung von KI.”) Als langjähriger Justiziar des Heise Verlags, Lehrbeauftragter und Mitglied des Deutschen Presserats verbindet er praktische Unternehmensperspektiven mit fundierter juristischer Expertise. Er ist zudem als Autor, Referent und Podcaster („Auslegungssache“) weithin bekannt und engagiert sich in vielfältigen Fachgremien und gesellschaftlichen Initiativen wie beim Deutschen Presserat und als Wahlbeobachter der OSZE. Zeitmarken 00:00:00 – Begrüßung und Vorstellung des Themas sowie des Gastes. 00:05:00 – KI-Training: Was sind Trainingsdaten und wie werden sie genutzt?. 00:08:00 – Erlaubnis für Text- und Data-Mining nach §§ 44b und 60d UrhG – und wie sie nahezu unbemerkt ins Gesetz kam. 00:14:00 – Der „Nutzungsvorbehalt in maschinenlesbarer Form“ als Opt-out-Regelung für geschäftlich agierende Rechteinhaber. 00:20:00 – Wann ist ein Nutzungsvorbehalt maschinenlesbar und wer trägt die Beweislast? 00:36:30 – Vergütungspflicht für Urheber: Kommt eine gesetzliche Nachjustierung? 00:41:00 – Memorisierung: Inwieweit dürfen sich fremde Inhalte in KI-Modellen wiederfinden? (LG München I). 00:52:00 – Entscheidung des OLG Hamburg zum Pre-Training von KI mit Fotografien. 00:58:00 – Semantik und Syntax: Wie „nah dran“ darf die Vorstellung vom Original sein? 01:12:00 – Besteht die Text- und Data-Mining-Ausnahme den Drei-Stufen-Test? D.h. Werden die Interessen der Urheber ausreichend berücksichtigt? 01:18:00 – Kann man sich effektiv gegen Text- und Data-Mining wehren? 01:20:00 – Geht es in Wahrheit um eine Kränkung des Menschen als vermeintlich einziges kreatives Wesen? 01:25:00 – Können sich nur KI-Anbieter oder auch KI-Nutzer im Alltag auf die TDM-Schranke berufen? 01:27:00 – Praktischer Tipp: Umsetzung eines wirksamen Nutzungsvorbehalts ANgesprochene Urteile und Verfahren LAION e.v. KI-Pretraining – Oberlandesgericht Hamburg, Urteil vom 10.12.2025, Az. 5 U 104/24. GEMA vs. OpenAI – Landgericht München I, Urteil vom 11.11.2025, Az. 42 O 14139/24. Getty Images vs. Stability AI – High Court of Justice, Urteil vom 04.11.2025, Case No: IL-2023-000007 ([2025] EWHC 2863 (Ch)). Google Auto Suggest bzw. Auto Complete – BGH, 14.05.2013, Az. VI ZR 269/12. Der Beitrag KI: Lizenz zum Kopieren? – Rechtsbelehrung 143 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Was bedeutet es, arm zu sein in Zeiten multipler Krisen? Warum vererbt sich Ungleichheit, und wie beeinflusst sie Chancen, Gesundheit und Demokratie? Stefan Wally, Carmen Bayer und Miriam Nichtl verbinden die wissenschaftlichen Analysen aus dem Buch "Armut in der Krisengesellschaft" mit den alltagsnahen Perspektiven aus Rosa Lyons Buch „Mehr als Geld“, um die drängenden Fragen unserer Zeit zu stellen: Wie leben wir zusammen? Und was brauchen wir wirklich, um solidarisch zu sein? Im Deep Dive ist einer der Herausgeber:innen des Sammelbandes "Armut in der Krisengesellschaft" zu Gast und unterhält sich mit Carmen Bayer über die wesentlichen Inhalte und Erkenntnisse der Publikation. Input: Martin Schenk ist als Sozialexperte bei der Diakonie Österreich tätig und Mitbegründer der Armutskonferenz. Außerdem ist er Psychologe und Lehrbeauftragter am FH Campus Wien für Soziale Arbeit. Shownotes Buchtipp | Knappheit: Was es mit uns macht, wenn wir zu wenig haben. | Mullainathan, Sendil; Shafir, Eldar | Campus https://www.prozukunft.org/buecher/knappheit Buchtipp | The Darwin Economy. Liberty, Competition, and the Common Good | Frank, Robert H. | Princeton University Press https://www.prozukunft.org/buecher/darwin-economy Buchtipp | Gleichheit ist Glück. Warum gerechtere Gesellschaften für alle besser sind. | Wilkinson, Richard; Pickett, Kate | Tolkemitt-Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/gleichheit-ist-gluck Buchtipp | The Inner Level. How More Equal Societies Reduce Stress, Restore Sanity and Improve Everyone‘s Well-being. | Richard Wilkinson, Kate Pickett | Allen Lane https://www.prozukunft.org/buecher/the-inner-level Buchtipp | Verteidigung der Demokratie | Tamara Ehs | ÖGB Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/verteidigung-der-demokratie Buchtipp | Mehr als Geld | Rosa Lyon | Brandstätter https://www.brandstaetterverlag.com/buch/mehr-als-geld/ Buchtipp | Armut in der Krisengesellschaft | Nikolaus Dimmel, Karin Heitzmann, Martin Schenk, Christine Stelzer-Orthofer (Hg.) | Löcker Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/armut-in-der-krisengesellschaft Unser Sachbuchmagazin: https://www.prozukunft.org/ Weitere Informationen zur JBZ: https://jungk-bibliothek.org/
In dieser Themenfolge spricht Heiko Gossen mit Maximilian Hermann, Data & AI Legal Officer bei der EnBW und Lehrbeauftragter an der TH Köln, über die Frage, wie sich Datenschutz und AI-Compliance sinnvoll in einem gemeinsamen Management-System abbilden lassen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie: Wo überschneiden sich Datenschutz (DSGVO) und KI-Regulierung (AI Act)? Welche Synergien und Konflikte entstehen im Compliance-Alltag? Wie können Unternehmen Management-Systeme integrieren, um Effizienz und Akzeptanz zu steigern? Welche Rollen und Verantwortlichkeiten braucht es künftig – etwa für Data & AI Compliance? Maximilian Hermann zeigt anhand der EnBW-Praxis, wie Datenschutz- und KI-Anforderungen methodisch, prozessual und organisatorisch verbunden werden können – vom gemeinsamen Reporting bis zu integrierten Schulungskonzepten. Die Folge bietet wertvolle Impulse für Datenschutzbeauftragte, Compliance-Verantwortliche und Führungskräfte, die vor der Herausforderung stehen, die zunehmende Regulierungsflut in der Digital-Compliance handhabbar zu machen. Themen im Überblick Warum Datenschutz und KI-Compliance gemeinsam gedacht werden sollten Management-Systeme: Vom Datenschutz- zum Data-&-AI-Compliance-System Synergien in Dokumentation, Reporting und Schulung Datenschutz-Folgenabschätzung und KI-Risikobewertung: Gemeinsamkeiten & Methoden Rollenmodelle: Data & AI Legal Officer und der neue „AI Compliance Officer“ Anforderungen kleiner vs. großer Unternehmen Chancen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit Haltung und Mindset: Vom Bedenkenträger zur Lösungskompetenz Praxis-Tipp: Einstieg in den AI Act mit dem BNetzA-Service-Desk Die Folge gibt es als Video hier: Weitere Informationen, Blog und Newsletter finden Sie unter: https://migosens.de/newsroom/ X (vormals Twitter): https://x.com/DS_Talk Übersicht aller Themenfolgen: https://migosens.de/datenschutz-podcast-themenfolgen/ (als eigener Feed: https://migosens.de/show/tf/feed/ddt/) Instagram: https://www.instagram.com/datenschutztalk_podcast/ Folge hier kommentieren: https://migosens.de/data-ai-compliance-managementsystem-max-hermann-im-datenschutz-talk/
KSW Upcast - Podcast der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
Die Rookies of the Year erzählen von ihrer Ausbildung, aus ihrem Jobleben und viel mehr. Wir gratulieren Benedikt Kobzina, der die Prüfung zum Steuerberater 2024 als Bester bestanden hat und David Roider, der als Rookie in der Wirtschaftsprüfung reüssiert hat. Die zwei Rookies sind aber bereits sehr erfahrene Branchenmitglieder. Benedikt Kobzina ist seit 2019 in der Kanzlei Schabetsberger Steuerberatung tätig und am Weg in die Geschäftsführung. Er ist seit März Lehrbeauftragter an der WU Wien, wo er aktuell sein Doktorat anstrebt. David Roider ist bereits seit 2020 Manager bei Ernst & Young (Assurance & Advisory), war vier Jahre Universitätsassistent und hat seit März einen Doktor in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (WU Wien). Im Gespräch mit KSW-Host Birgit Schaller zeigt sich, dass beide viel Begeisterung für ihren Beruf mitbringen. „Ich fühle mich richtig wohl in meinem Job“, sagt David Roider, „das Interesse an Wirtschaft war schon immer da“. Benedikt Kobzina geht es genauso und er ergänzt: „Ich erinnere mich an berufspraktische Tage an der AHS, da begeisterte mich ein Steuerberater, das war richtungsweisend.“ Beide geben im Podcast Tipps für die Fachprüfungen für Berufsanwärter:innen, die beide an der Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen (KSW) absolviert haben: „Zeit nehmen, zahlt sich aus, immerhin ist alles, was man lernt im Berufsalltag relevant“, sagt Kobzina. Roider findet: „Jede Prüfung ist eine neue Herausforderung mit Bergen an Literatur, fokussiertes Arbeiten ist wichtig.“ Wir erfahren, welche sozialen Kompetenzen und persönlichen Interessen relevant sind im Job, wie der Arbeitsalltag tatsächlich aussieht, was die nächsten Schritte der beiden erfolgreichen Manager sind und auch wie die beiden ihre Freizeit am liebsten verbringen.
Kalender voll, Kopf leer und trotzdem das Gefühl, nicht weiterzukommen?Jonas Geissler ist Zeitexperte, Speaker, Bestsellerautor, Berater und Lehrbeauftragter. Er stellt nicht die Frage, wie wir noch mehr in noch weniger Zeit schaffen, sondern: Was macht unsere Zeit wirklich wertvoll?Im Gespräch mit Host Johannes Füß räumt Jonas auf mit dem Irrglauben, dass Produktivität vor allem eine Frage des Tempos sei. Er zeigt, warum ständiges Abarbeiten uns eher bremst als voranbringt und was es stattdessen braucht, um echte Wirkung zu entfalten.Seine Botschaft ist klar: Zeit ist kein Wohlfühlthema. Sie ist der Spiegel unserer Prioritäten und stellt damit Führung und Kultur auf die Probe. Wer Zukunft gestalten will, muss lernen, mit Zeit bewusster umzugehen.Das erwartet dich in dieser Folge:1) Warum Unternehmen aufhören müssen, Zeit mit Effizienz zu verwechseln.2) Wie psychologische Sicherheit und Fokusräume Innovation ermöglichen.3) Was „gelebte Zeitvielfalt“ bedeutet und warum sie uns resilienter macht.4) Warum Zeitgestaltung kein „Soft Topic“, sondern Führungsaufgabe ist.5) Wie Organisationen mit Realtime Labs eine wirksame Zeitkultur erlebbar machen.___________Jonas Geissler ist offen für den Dialog über bewussten Zeitumgang, kulturellen Wandel in Organisationen und wirksame Führung.Wenn du dich angesprochen fühlst, dann melde dich bei ihm auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jonasgeissler/?original_referer=https%3A%2F%2Fwww%2Egoogle%2Ecom%2F&originalSubdomain=de Hier findest du seine Bücher: Alles eine Frage der Zeit | https://amzn.eu/d/dqEfmNw Time is Honey | https://amzn.eu/d/0zxDn2V Mehr über Jonas findest du auf seiner Website: www.jonasgeissler.de___________Über unseren Host Johannes Füß:Johannes Füß ist Vice President von EGYM Wellpass, die mit ihrer Firmenfitness den perfekten Corporate Health-Benefit für ein produktives, gesundes und ausgeglichenes Team bietet. Der in München geborene Schokoladen-Liebhaber hat eine große Leidenschaft für die Alpen, das Wandern und Skifahren.Melde dich bei Johannes Füß auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johannes-f%C3%BC%C3%9F/
§LIT - Bewusst Publizieren 13KI 2 Was gibts Neues? - §LIT 13Uwe Kullnick spricht mit der Anwältin Nadja Kobler-Ringler und dem Informatiker Prof. Dr. Arno Bücken(Hördauer ca. 75 Minuten)Prof. Dr. Arno Bücken: als fachliche Schwerpunkte seiner Professur nennt Prof. Bücken Datenanalyse, Vernetzung von Assets und Visualisierung von Daten. Der 48-Jährige wird in der Lehre die Module Angewandte Informatik, Hardwarenahe Programmierung, Objektorientierte Programmierung, Industrial Internet of Things, Big Data, vernetzte Produktionssysteme und intelligente Anwendungen sowie Mensch-Maschine-Schnittstelle in den Studiengängen Chemieingenieurwesen, Chemtronik und Umwelttechnologie übernehmen.Prof. Bücken studierte Informatik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und absolvierte einen Gastaufenthalt an der Carnegie-Mellon-University in Pittsburgh, Pennsylvania. An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen promovierte er zum Doktor der Ingenieurwissenschaften im Fachgebiet Elektrotechnik.In seiner beruflichen Laufbahn sammelte Prof. Bücken umfangreiche Erfahrung im Projektgeschäft, in Unternehmen sowie als Freiberufler und übernahm mehrere Lehraufträge an der FH Aachen. An der TH Rosenheim war er im Wintersemester 2020/21 bereits als Lehrbeauftragter für die chemietechnischen Studiengänge tätig. „Ich freue mich auf die Aufgabe, mit meinem Lehrstuhl zum weiteren Wachstum des Studienstandorts Burghausen beizutragen“, so Prof. Bücken.Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler-Ringler, einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von Euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.Du würdest gern die bisherigen Folgen hören, dann schau doch mal hierhin.Dr. Nadja Kobler-Ringler lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens" bemüht.Dr. rer. nat. Uwe Kullnick, ist Neurophysiologe und seit 2012 als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Zwischen 2014 und 2019 war er Vorsitzender beim Freien Deutschen Autorenverband Bayern (FDA). Außerdem war er von 2015 bis 2017 Präsident des FDA-Bundesverbandes. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Seit 2015 leitet er das Literatur (Podcast) Radio Hörbahn (früher Literatur Radio Bayern). Er lebt seit 2000 in München. Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Schreib mir gern dein Feedback!Miha Lončar studierte Horn an der Musikakademie Ljubljana und an der Hochschule für Musik Mainz. Zusätzlich bildete er sich im Bereich Historische Interpretationspraxis mit dem Hauptfach Naturhorn an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt weiter. Im September 2023 beendete er die berufsbegleitende Ausbildung zum Blasorchesterdirigenten an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen bei Prof. Johann Mösenbichler und schloss diesen mit sehr gutem Erfolg ab. Zudem absolvierte er ein einjähriges Privatstudium „Leadership für Dirigenten" bei seinem musikalischen Mentor Stefan Grefig.Sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker ist er Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe.Er ist Dozent für Blechbläser und Assistent des Dirigenten beim Uni-Orchester der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Dozent für Horn am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Mainz im Fach Horn.Seit Oktober 2023 studiert er Blasorchesterdirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim in der Klasse von Prof. Hermann Pallhuber.In diesem Jahr konnte er beim deutschen Musikfest in Ulm den internationalen Dirigentenwettbewerb des BDMV für sich entscheiden.Instagram:@loncar_miha@andyschreck_
Kurt Friedrich ist Gestalter; Unternehmer; Wegbegleiter. Er arbeitet an der Schnittstelle von Design, Kommunikation und nachhaltiger Transformation. Gestaltung versteht er als soziale Funktion – als Möglichkeit, Ordnung zu schaffen; Orientierung zu geben; Zusammenhänge zu vermitteln. Für ihn ist sie kulturelle, demokratische Praxis; Einladung zum Dialog; Bewegung auf das Wesentliche zu. Was ihn leitet: ein Designbegriff, der zuhört; der Beziehungen gestaltet; der Resonanzräume öffnet. Gestaltung ist Vermittlung, nicht Behauptung. Im Zentrum steht der Dialog – nicht als bloßes Gespräch, sondern als schöpferischer Möglichkeitsraum. „Im Dialog entsteht das Neue“ – zwischen den Beteiligten; im Wechselspiel von Perspektiven; im Spannungsfeld von Differenz und Verbindung. Das Dazwischen ist kein neutraler Zwischenhalt, sondern ein lebendiger Resonanzraum: offen; riskant; transformativ. Hier formt sich Zukunft. Geboren 1961 in Stockstadt am Rhein; geprägt von einer landwirtschaftlichen Umgebung und Pferden. Ausbildung zum Raumausstatter; Meisterprüfung; später Studium Industriedesign an der HfG Offenbach – mit Fokus auf Konsumkritik und Nachhaltigkeit. Seit 1990 Mitgründer mehrerer Unternehmen: ID4 Markenagentur; zwei – Taschenlabel; addcube – POS-System; tingtool – Plattform für kollaborative Kommunikation; hausrat – Produktstandards; dialog-plan – nachhaltige Markenentwicklung. Projekte u. a. für Caparol, HEAG, OKA, Software AG-Stiftung, Nieder-Ramstädter Diakonie. Lehrbeauftragter für Ökologie und Design (2014–2020); seit 2021 Mitgründer der Bildungsinitiative greenD – Nachhaltigkeit im Designstudium; nicht als Zusatz, sondern als Zentrum. Mitglied im Deutschen Design Club; bei Hessen Design; in der Okeanos Stiftung; Mitgründer von white heart. Seit 20 Jahren systemische Aufstellungsarbeit am HSI-Heidelberg. Kurt Friedrich lebt und arbeitet in Darmstadt; verheiratet; zwei erwachsene Kinder.
Themenvorschläge an unser Instagramprofil ⬅️Beschreibung:Viele von euch haben die Folge zu Motivation und Prokrastination gehört – und das Feedback war so groß, dass daraus nun ein eigenes Format entsteht: Mehr Kaffee als Kommentar.Anders als bei Kurzerklärt geht es hier nicht um Lerninhalte, sondern um alles, was rund um Jura passiert: Motivation, Selbstorganisation, Routinen, Krisen – kurz: Themen, die jede:n betreffen, der oder die mit Jura zu tun hat.Ich bringe meine eigenen Erfahrungen ein – als Student, Examenskandidat, Lehrbeauftragter, Korrektor und jetzt als Doktorand. Ich weiß, wie es sich anfühlt, zwischen Karteikarten, Hausarbeiten, Korrekturstapeln und Fußnoten festzuhängen. Und ich möchte zeigen, welche Strategien mir geholfen haben, solche Phasen zu überstehen. Keine Kalenderweisheiten, sondern ehrliche Gedanken und Tipps, die wirklich funktionieren.
Mon, 28 Jul 2025 03:45:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/2447-borsepeople-im-podcast-s20-03-marco-xaver-bornschlegl 44cc15d01c91cdd93b3f45ec27a70376 Marco Xaver Bornschlegl ist Leiter der Zukunftsthemen bei der Strabag: Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Interessant ist, dass jemand, der die weltweite IT-Infrastruktur eines börsenotierten Unternehmens weiterentwickelt hat, beim Podcast-Besuch sofort auf den Ex-Originalbörseticker der Wiener Börse blickte, der als Vintage-Monter seit 2020 in meinem Büro hängt. Marco hatte nämlich Microcontroller programmiert, die als Eingangssignal für den Feed solcher Ticker dienten. Wir starten mit einem Job bei der FIFA-WM in Deutschland (Marco war selbst torgefährlicher Kicker), einem spannenden Aufstieg bei Bilfinger und dann den Wechsel 2016 zur Strabag. Marco sorgt als Leiter der Zukunftsthemen für viele kleine Bausteine in der Equity Story, wir reisen vom Datenschatz, über die Margen und die Roadshows auf die längst digitale Baustelle. Und: Er ist auch Lehrbeauftragter an einer Fakultät für Mathematik und Informatik, das Wall Street Journal hat Marco als "Action Leader in the Field of Artificial Intelligence" bezeichnet. https://www.strabag.com About: Die Serie Börsepeople des Podcasters Christian Drastil, der im Q4/24 in Frankfurt als "Finfluencer & Finanznetworker #1 Austria" ausgezeichnet wurde, findet im Rahmen von http://www.audio-cd.at und dem Podcast "Audio-CD.at Indie Podcasts" statt. Es handelt sich dabei um typische Personality- und Werdegang-Gespräche. Die Season 20 umfasst unter dem Motto „25 Börsepeople“ 25 Talks. Presenter der Season 20 ist Steiermärkische Sparkasse Private Banking https://www.sparkasse.at/steiermaerkische/privatkunden zum 200. Geburtstag des Instituts. Welcher der meistgehörte Börsepeople Podcast ist, sieht man unter http://www.audio-cd.at/people. Der Zwischenstand des laufenden Rankings ist tagesaktuell um 12 Uhr aktualisiert. Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/spotify , http://www.audio-cd.at/apple . 2447 full no Christian Drastil Comm. 1830
Dr. Simon Burtscher-Mathis hat Soziologie in Graz, Waterloo (CA) und Innsbruck studiert. Seit 2021 ist er Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs, parallel - seit 2016 - arbeitet er als freischaffender Soziologe. Zuvor war Dr Simon Burtscher-Mathis in leitender Funktion bei okay. zusammen leben tätig, der Projektstelle für Zuwanderung und Integration in Vorarlberg. Burtscher-Mathis war jahrelang Lehrbeauftragter an der Universität Linz, sowie an der FH Vorarlberg. Dieser Podcast begleitet die Sendung „Focus“, ORF Radio Vorarlberg am 12.07.2025.
In dieser Folge von „Ich bin dann mal erfolgreich“ sprechen wir mit Daniel R. Schmidt, Eventgestalter, Hochschuldozent, Kommunikationsexperte und leidenschaftlicher Möglichmacher an den Schnittstellen von Bildung, Sport und Unternehmertum.Daniel ist an der IST-Hochschule in gleich mehreren Rollen aktiv: als Lehrbeauftragter in den Modulen „International Entrepreneurship“, „Corporate Social Responsibility“ sowie in den Wirtschaftsplanspielen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dekanat „Kommunikation und Wirtschaft“ sowie als Koordinator des hochschulinternen Mentoringprogramms. Außerdem unterrichtet er im Rahmen des IHK-Ausbildungsgangs Sport- und Fitnesskaufmann/-frau mit dem klaren Anspruch, nicht nur Inhalte zu vermitteln, sondern Denkweisen, Fragen und Perspektiven.Wir sprechen über berufliche Wendepunkte, über Daniels Erfahrungen in der Veranstaltungs- und Bildungswelt und über die Frage, wie man aus einer zunächst zufälligen Gelegenheit ein persönliches Berufungsfeld entwickeln kann. Daniel erzählt offen von Momenten des Zweifelns, von der Kraft des Loslassens und von der Entscheidung, sich in der Bildungslandschaft neu zu verorten. Im Zentrum steht dabei immer wieder ein Begriff, der für ihn kein Buzzword ist, sondern gelebte Haltung: Vertrauen.Wie schafft man Lernräume, in denen Menschen über sich hinauswachsen können? Was bedeutet es, als Führungskraft Entwicklung zu ermöglichen, ohne Kontrolle auszuüben? Und wie viel Struktur braucht echte Freiheit im Lernen?Daniel berichtet von seinen Erfahrungen als selbständiger Sportkommunikator, von dynamischen Prozessen an Hochschulen und von der Kunst, auch im formellen Bildungssystem Spielräume zu bewahren. Es geht um Empowerment statt Belehrung, um Fragen statt fertige Antworten, um Haltung statt nur Methode. Und um die Überzeugung, dass Lernen dann entsteht, wenn Beziehung entsteht – zwischen Menschen, Themen und Möglichkeiten.Diese Episode ist eine Einladung, über Lernkultur, Verantwortung und das Prinzip der zweiten Chance nachzudenken. Und sie zeigt, wie viel Kraft darin liegt, wenn Menschen sich nicht zur Führung gedrängt fühlen, sondern sich ermutigt fühlen, sie zu übernehmen.Daniel auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/daniel-r-schmidt/Daniel auf Instagram: https://www.instagram.com/danielrschmidt/ https://www.danielschmidt.com/https://www.ist-hochschule.de
Wie spielen Data Act und DSGVO zusammen? Und welches sollte die zuständige Aufsichtsbehörde für den Data Act sein? Darum geht es in unserem Gespräch mit Dr. Jens Ambrock, der das Referat Wirtschaft und Behörden bei dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit leitet und Lehrbeauftragter für Datenschutz an der Uni Kiel ist. Daten nutzen vs. Daten schützen: Wie steht ein Behördenvertreter grundsätzlich zum Data Act? Ist die Anordnung des Gesetzes, dass die DSGVO unberührt bleibt und im Zweifel sogar Vorrang genießt, eigentlich sinnvoll? Wie sollen Unternehmen damit umgehen, dass eine trennscharfe Abgrenzung Personenbezug vs. kein Personenbezug häufig nicht möglich ist? Außerdem geht es um die für den Data Act zuständige Aufsichtsbehörde: Herr Ambrock sieht eine geteilte Zuständigkeit bei BNetzA und BfDI kritisch und sieht zunächst die Landesbehörden in der Pflicht. Überhaupt sei es europarechtlich schwierig, die DSGVO-Zuständigkeit von den Landesbehörden wegzuziehen. Alle Folgen zum Data Act ab sofort als Data Navigator!
Mit jedem Modelljahr werden Autos digitaler, smarter – und zu echten Datensammlern auf Rädern. Sie erfassen Fahrverhalten, Batteriestatus, Standorte und vieles mehr. Was dabei an persönlichen Informationen im Fahrzeug, in der Cloud oder beim Hersteller landet, bleibt für viele Autofahrer unklar. In der aktuellen Episode des c't-Datenschutz-Podcasts diskutieren Holger und Joerg mit Dr. Dr. Hans Stege über die Herausforderungen, die moderne Fahrzeuge für den Datenschutz mit sich bringen. Hans ist seit 2021 im Bereich Datenschutz bei Cariad, einer Volkswagen-Tochter, tätig. Außerdem ist er seit 2022 Lehrbeauftragter am Institut für Volkswirtschaftslehre und Recht an der Universität Stuttgart und lehrt dort in den Bereichen Recht der Digitalisierung, Autonomes Fahren und Künstliche Intelligenz. Wie Hans erläutert, fallen in modernen Fahrzeugen Daten aus vielen Quellen an - von Ultraschallsensoren über Kameras bis hin zu Car-to-Car-Kommunikation. Einiges davon landet aus technischen Gründen oder aufgrund gesetzlicher Vorgaben in den Systemen der Hersteller. Andere Informationen wie Standortdaten oder Fahrprofile werden für Komfortfunktionen und Dienste erhoben - meist auf Basis einer Einwilligung der Nutzer. Doch genau hier liegt ein Problem: Kaum jemand liest sich die ellenlangen Datenschutzerklärungen durch, bevor er ein neues Auto startet. Zudem ist oft unklar, welche Daten genau erhoben und wie lange sie gespeichert werden. Auch die Tatsache, dass Autos oft von mehreren Personen genutzt werden, erschwert die Sache. Nicht zuletzt zeigen prominente Datenpannen – etwa bei VW, wo monatelange Bewegungsprofile von hunderttausenden Fahrzeugen unzureichend geschützt in der Cloud lagen – wie reichhaltig und schützenswert die gesammelten Daten sind. Die Verantwortung der Hersteller ist enorm, doch oft bleibt unklar, wie lange Daten wirklich gespeichert werden, ob sie ausreichend anonymisiert werden und wer tatsächlich Zugriff hat. Abseits vom VW-Fall, zu dem er aufgrund seiner Anstellung bei Cariad nicht konkret sprechen kann, betont Hans, dass die Hersteller technisch und organisatorisch auf Top-Niveau arbeiten müssen, um den Datenschutz zu gewährleisten. Gleichzeitig stelle sich die Frage nach der digitalen Souveränität, wenn Fahrzeuge aus den USA oder China Unmengen an Daten sammeln. Hier sei die Politik gefragt.
In dieser Folge tauscht sich unser Gast Jörg Rosenberger mit Martin Permantier über sein Wirken als Berater, Coach, Lehrbeauftragter und Partner in der Organisationsentwicklung aus. Jörg gibt Einblicke in seinn Werdegang und seine kontinuierliche Weiterbildung. Er beschreibt seine eigene Entwicklung und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Modellen, die er kritisch hinterfragt, insbesondere hinsichtlich ihrer Evidenzbasis und Anwendbarkeit in der Praxis. So hatte er zunächst Vorbehalte gegenüber dem Modell der Haltungen, schildert aber, wie ihn die praktische Erfahrung überzeugen konnte, die Möglichkeiten der Haltungserweiterung unterstützend für seine individuelle Entwicklung und die seiner Coaches anzuwenden. Die Folge bietet einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen und Chancen im Bereich Coaching und Organisationsentwicklung und eröffnet sowohl praktische als auch theoretische Perspektiven auf die Bedeutung von Haltung und Beziehung bei der Arbeit mit Menschen in Transformationsprozessen.
Die Idee, das Grundgesetz wie ein Fan im Stadion zu verteidigen, mag zunächst absurd klingen – bis Franz-Alois Fischer, Jurist und Philosoph, sie mit solcher Klarheit entfaltet, dass man gar nicht anders kann, als ihm zu folgen. „Grundgesetz-Ultra“ nennt er sich, und meint das ernst: kompromisslose Loyalität zur Verfassung, nicht als Dogma, sondern als Haltung. Was bei Fußballvereinen selbstverständlich ist, soll auch für die Demokratie gelten – denn sie ist kein Selbstläufer, sondern ein zerbrechliches Gut.Fischer legt den Finger in eine offene Wunde unserer Zeit: Wir haben uns an die Demokratie gewöhnt wie an Zentralheizung und WLAN – und vergessen, dass sie verteidigt werden muss. Seine düsteren Zukunftsbilder sind keine Schwarzmalerei, sondern Denkübungen in Realismus. Wenn Europa zerbricht, wenn rechte Nationalisten sich international verbrüdern und dann gegeneinander aufrüsten – dann ist der Abgrund nicht mehr weit entfernt.Und doch: Das Gespräch bleibt nicht in der Dystopie stehen. Es schlägt einen kühnen Gegenentwurf vor. Eine reformierte EU, entschlackt, handlungsfähig, ein globaler Magnet für Demokratien – Kanada inklusive. Die Lehre aus Fischers Gedanken: Die Seele der deutschen Demokratie ist europäisch. Wer sie schützen will, muss größer denken als bis zur nächsten Bundestagswahl. Es braucht Leidenschaft für Paragrafen – und Banner für die Menschenwürde.Mehr Informationen zu Franz-Alois' aktuellem Buch "Sturm auf die Demokratie", sind hier abrufbar: https://www.heel-verlag.de/sturm+auf+die+demokratie.htmZu Gast:Prof. Dr. Franz-Alois Fischer, Jurist, Professor an der FOM Hochschule für Ökonomie in München und Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Philosoph und Demokratie-Influencer.Create your podcast today! #madeonzencastr
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
bto#285 – Das neue milliardenschwere Sondervermögen für Infrastrukturprojekte und faktisch unbegrenzte kreditfinanzierte Verteidigungsausgaben außerhalb der Schuldenbremse sind der Mega-Wumms mit dem die womöglich künftige Koalitionsregierung Deutschland aus der Krise führen will. Daniel Stelter kommentiert die schwarz-rote Einigung auf ein Sondierungspapier. Seine Befürchtung ist, dass der Geldregen die dringend nötigen Reformen mindestens verwässert, wenn nicht sogar wegspülen wird. Im Ergebnis könnten einfach nur noch höhere Schulden übrig bleiben.Zum Schwerpunktthema: Deutschlands demografische Entwicklung ist desaströs. Immer weniger junge Menschen, steigender Fachkräftemangel und eine ineffiziente Verwaltung setzen unser Land unter Druck. Eine gute Infrastruktur, ein herausragendes Bildungswesen und attraktive Rahmenbedingungen sind aber Voraussetzung dafür, dass die Jüngeren nicht nur in der Lage, sondern auch bereit sind, die Lasten der Alterung in der Gesellschaft zu schultern. Kurz gesagt: Ein Land muss gute Perspektiven bieten und umso schlimmer ist es, wenn ein Land wie Deutschland das unterlässt. Stattdessen verschlechtert sich unser Bildungssystem kontinuierlich, wie die letzten PISA-Studien und die steigende Zahl an Schul- und Studienabbrechern zeigen. Allein an Universitäten gibt es eine dramatische Abbrecherquote von 32 Prozent, an Fachhochschulen sind es immerhin noch 23 Prozent. Einer der Hauptgründe ist die akademische Überforderung. Klasse statt Masse ist Fehlanzeige. Die Zahl der Studierenden hat sich in den letzten 50 Jahren vervierfacht, allerdings erfolgt auch hier eine Fehlallokation von Potenzial, denn es sind längst nicht alle Fächer geeignet, den Wohlstand einer Industrienation zu mehren.Am Beispiel des Jurastudiums erläutert Dr. Arnim Rosenbach, Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilian-Universität München und der Humboldt-Universität Berlin, warum eine Reform der juristischen Ausbildung dringend notwendig ist und wie sie gelingen kann. Der Berufszweig steht vor einem dramatischen Nachwuchsmangel, während das Justizsystem gleichzeitig ineffizient und teuer ist. Im Interview erklärt der Experte, welche Lösungen es gibt.HörerserviceDie Studie des IW zum Thema Juristenmangel finden Sie hier: https://is.gd/q0cg7H Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Fotograf und »fotopodcast.de« In Episode 206 spricht Andy Scholz mit Michael Eloy Werthmüller, der vor 17 Jahren den Podcast »fotopodcast.de« gegründet hat und autodidaktisch zur Fotografie kam. Michael Eloy Werthmüller arbeitet seit 2007 als freier Fotograf und ist spezialisiert auf Events, Hochzeiten, Konzerte, Musicals sowie auf People- und Architekturfotografie. Er ist Gründungsmitglied und Redakteur des Fotografie-Podcasts »fotopodcast.de – der Runde Tisch der Fotografie«, der seit 2008 monatlich erscheint und Themen rund um die Fotografie behandelt. Michael Eloy Werthmüller ist Lehrbeauftragter und Dozent für Fotografie, digitale Bildbearbeitung, Videografie, Videoschnitt und Streaming sowie verantwortlicher Leiter der »Fürstenecker Fototage« an der Akademie Burg Fürsteneck. Er ist Mitglied des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) und berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). https://www.instagram.com/fotopodcast https://www.fotopodcast.de - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto/Grafik: privat - - - Link zu unserem Newsletter: https://deutscherfotobuchpreis.de/newsletter/ - - - Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2025. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er berufenes Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet). http://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ https://deutscherfotobuchpreis.de/ https://www.instagram.com/deutscher_fotobuchpreis/ http://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
HoS: "Kleine Festungen" – Geschichten über arabische Kinder und Jugendliche - aus dem Arabischen. Uwe Kullnick spricht mit Hartmut Fähndrich über sein ÜbersetzenLesung und Gespräch mit Hartmut Fähndrich (Hördauer ca. 76 min)Moderation Uwe KullnickEin besonderer Einblick in die arabische Welt - Ein Kind kann in einer feinen Beiruter Privatklinik zur Welt kommen, in einem Raum in dem zum Wohngebiet umfunktionierten alten Friedhof in Kairo oder auf einem syrischen Acker. Was danach geschieht, „auf dass jedes Kind eine glückliche Kindheit habe“, ist mannigfaltig und steht oft nicht im Einklang mit der Erklärung der Rechte des Kindes von 1959. Die „kleinen Festungen“, die da in die Welt treten, werden in den Kindheits- und Jugendjahren gestaltet, geöffnet, geschlossen oder geschleift. Auf welche Weise das geschehen kann, wie also die „geprägte Form“ unter den vielen und vielfältigen Bedingungen arabischer Länder, Traditionen und Strukturen „lebend sich entwickelt“, zeigen fünfzig der modernen und zeitgenössischen arabischen Literatur entnommene Geschichten – aus einem Dutzend verschiedener arabischer Länder. Eine Textsammlung für Erwachsene, die daraus erfahren können, wie Kinder und Jugendliche in der arabischen Welt (zwischen Irak und Marokko, zwischen Syrien und Jemen) aufwachsen, was sie erleben und empfinden, worüber sie sich freuen und woran sie leiden bzw. wie dieses Erleben, literarisch gebrochen, wiedergegeben wird. Mit Beiträgen von: Sahar Mandur (Libanon), Gamil Atija Ibrahim (Ägypten), Muhammad Safsaf (Marokko), Michaïl Nuaima (Libanon), Samicha Chrais (Jordanien), Salwa Bakr (Ägypten), M. Salach al-Asab (Ägypten), Nadschwa Binschatwan (Libyen), Anwar Scha‘ul (Irak), Wagdi al-Komi (Ägypten), Ibrahim Samauïl (Syrien), Achmad al-Chamissi (Ägypten), Raja Alem (Saudi-Arabien), Achlam Bischarat (Palästina), Badrija al-Bischr (Saudi-Arabien), Buthaina al-Nassiri (Irak), Edwar al-Charrat (Ägypten), Muhammad al-Bissati (Ägypten).Hartmut Fähndrich, geboren 1944 in Tübingen, ist seit 1978 Lehrbeauftragter für Arabisch und Islamwissenschaften an der ETH Zürich. Neben seiner Übersetzertätigkeit arbeitet er auch als Herausgeber und Publizist. Wegen seiner Verdienste um die Übersetzung arabischer Literatur erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Hieronymus-Ring des VdÜ, 2004 den Übersetzerpreis der Arabischen Liga, 2005 den Anerkennungspreis des Großen Literaturpreises des Kantons Bern und 2016 den Spezialpreis Übersetzung der Schweizer Literaturpreise. 2018 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Sheikh-Hamad-Preis für Übersetzung und Kulturaustausch ausgezeichnet. Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
(00:00) INTRO: Schlesinger-Prozessauftakt - Abendschau, 15.01.2025 | (02:16) RBB: Schlesinger-Prozess begann - Steffen Grimberg, DJV Berlin/JVBB, KNA-Mediendienst | (13:52) TTT: Causa Mischke wird von der ARD aufgearbeitet - Hubert Krech, AGRA | (22:33) HATEAID: Neue Studie: Digitale Gewalt schreckt Menschen ab, politische Verantwortung zu übernehmen - Janina Steinert, TU München | (32:30) PLATTFORM: Europäische Plattform-Idee wichtiger den je - Matthias Pfeffer, Publizist, Lehrbeauftragter und Direktor Council for European Public Space | (43:00 ) BONUS: HateAid-Pressekonferenz zur Studie „Angegriffen & alleingelassen: Wie sich digitale Gewalt auf politisches Engagement auswirkt. Ein Lagebild.“, 15.01.2025, Berlin || Jörg Wagner
(00:00) INTRO: Schlesinger-Prozessauftakt - Abendschau, 15.01.2025 | (02:16) RBB: Schlesinger-Prozess begann - Steffen Grimberg, DJV Berlin/JVBB, KNA-Mediendienst | (13:52) TTT: Causa Mischke wird von der ARD aufgearbeitet - Hubert Krech, AGRA | (22:33) HATEAID: Neue Studie: Digitale Gewalt schreckt Menschen ab, politische Verantwortung zu übernehmen - Janina Steinert, TU München | (32:30) PLATTFORM: Europäische Plattform-Idee wichtiger den je - Matthias Pfeffer, Publizist, Lehrbeauftragter und Direktor Council for European Public Space | (43:00 ) BONUS: HateAid-Pressekonferenz zur Studie „Angegriffen & alleingelassen: Wie sich digitale Gewalt auf politisches Engagement auswirkt. Ein Lagebild.“, 15.01.2025, Berlin || Jörg Wagner
Peace Matters - A Podcast on Contemporary Geopolitics and International Relations
In dieser Podcast Episode wird die aktuelle Situation in Syrien beleuchtet, die mit dem Sturz Bashar al Assads im Dezember 2024 nach über 50 Jahren Diktatur einen tiefgreifenden Wandel erfahren hat. Im Zentrum stehen verschiedene Rebellengruppen, allen voran Hay'at Tahrir al-Sham (HTS), eine islamistische Gruppe, die unter der Führung von Abu Muhammad al-Julani bzw. Ahmed al Sharaa steht. Diese Gruppen sind oft ideologisch und militärisch heterogen – von islamistischen Fraktionen bis hin zu gemäßigten Kräften, die sich für ein demokratisches Syrien einsetzen. Die Absetzung Assads und die Bildung einer Übergangsregierung werfen wichtige Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die Wahrung der Rechte von Minderheiten, wie den Kurden, Alewiten, Drusen oder den Christen, die in Syrien eine bedeutende Rolle spielen. Ein weiterer Aspekt ist der Einfluss der Türkei, die sowohl militärisch als auch politisch stark in die Syrienkrise involviert ist. Die veränderten Machtverhältnisse in Syrien haben nicht nur regionale Auswirkungen, sondern auch Folgen für Europa. Europas Rolle wird dabei vor allem im Kontext des Wiederaufbaus und des Wissensaustauschs zwischen den syrischen Flüchtlingen und den europäischen Ländern betrachtet. Besonders relevant ist der Beitrag, den Syrer, die bereits in Europa leben, durch ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse leisten können. Ist ein nachhaltiger Frieden und eine stabile Zukunft in der Region möglich? Gäste: Thomas Schmidinger ist Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien mit Schwerpunkten Naher Osten, Politischer Islam, Religion und Politik, Irak, Kurdistan, Sudan, Antisemitismus und Migration. Neben der Universität Wien lehrt Thomas Schmidinger auch als Associate Professor an der University of Kurdistan Hewlêr (UKH) im Irak und als Lektor an der Fachhochschule Oberösterreich in Linz im Bereich Soziale Arbeit. Er ist Mitherausgeber des Wiener Jahrbuchs für Kurdische Studien, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft zur Förderung der Kurdologie/ Europäisches Zentrum für kurdische Studien und Mitglied mehrerer wissenschaftlichen Gesellschaften. Salah Farho ist in Damaskus geboren und aufgewachsen. Nach Abschluss seines Studiums der Rechtswissenschaften in Damaskus kam er 2015 nach Österreich, wo er als gerichtlich beeideter Übersetzer für Arabisch und Kurdisch arbeitet. Seit 2024 ist Salah Farho Österreichischer Staatsbürger. Moderation: Stephanie Fenkart, Direktorin des IIP. Diese Folge wurde am 13.01.2025 aufgezeichnet. Partner: Zukunftsfonds der Republik Österreich.
"Hybride Bedrohungen kombinieren militärische und nichtmilitärische sowie verdeckte und offene Mittel, darunter Desinformation, Cyberangriffe, wirtschaftlicher Druck, der Einsatz irregulärer bewaffneter Gruppen und der Einsatz regulärer Streitkräfte. Hybride Methoden werden eingesetzt, um die Grenzen zwischen Krieg und Frieden zu verwischen, und versuchen, Zweifel in den Köpfen der Zielbevölkerung zu säen. Sie zielen darauf ab, Gesellschaften zu destabilisieren und zu untergraben". Das ist die Definition der NATO für hybride Kriegsführung. Weiterhin gehören dazu Desinformation, frei erfundene Behauptungen, also Fake news, gefälschte Fotos, aus dem Kontext gerissene Zitate oder nachgemachte Internetseiten. In dieser Folge spricht Julia Weigelt u.a. mit Johann Schmid, Oberst der Bundeswehr und Lehrbeauftragter an der Professur Militärgeschichte + Kulturgeschichte der Gewalt der Uni Potsdam über das Phänomen des Hybriden Krieges. Es sprachen: Stefan Schad, Tilo Werner, Ralf Raths und die Autorin Ton und Technik: Christian Alpen, Nicole Graul und Teelke Uffen Regie: Nikolai von Koslowski Redaktion: Christiane Glas Produktion: NDR Info 2024
Willst du deine kreative Befähigung beschleunigen? Schließe dich 1.000+ Entdeckern an und erhalte kostenfreien Zugang zu bewährten Prinzipien für Wachstum, die du so nirgendwo findest. ➞ https://simonrilling.com/newsletter Hast du Fragen, wie du ein Leben führen kannst, das du liebst? Nimm einfach hier Kontakt mit mir auf: ➞ https://www.facebook.com/rilling ➞ https://www.linkedin.com/in/simonrilling ➞ https://twitter.com/simon_rilling ➞ https://www.instagram.com/simon.rilling ----------------------------------------------------------------------------- — MEIN GAST — Patrik Baab war bis vor kurzem Lehrbeauftragter für Journalismus, insbesondere investigative Berichterstattung, verlor jedoch später aufgrund seiner Forschungen im Donbass seine Lehraufträge an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und an der HMKW in Berlin. Er ist dagegen erfolgreich vorgegangen.
Speedlearning - die Erfolgstechniken für Beruf, Schule und mehr
Wolfgang Vogler ist Schauspieler in Film & Theater, Sprecher und Dozent an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. In unserem Interview erzählt er, welche Rolle die Rolle im Schauspiel spielt, wieviel Drama unser Alltag verkraftet und welche Rolle Hypnose bei all dem spielt. Wolfgang arbeitet auch mit Menschen ohne professionellen Schauspiel-Hintergrund im Rahmen von Workshops, so z.B. das Trainieren von Bühnenpräsenz für Vorträge - oder die persönliche Arbeit mit Körper, Stimme & Emotionen. Am Ende schenkt Wolfgang noch allen Podcasthörern eine Hypnose für mehr Selbstvertrauen. Links und Kontakt zu Wolfgang Vogler: Theater https://www.schauspielfrankfurt.de/menschen/wolfgang-vogler/ Film https://www.filmmakers.eu/de/actors/wolfgang-vogler Hypnose Verband https://verband-schweizer-hypnosetherapeuten.ch/therapeut/wolfgang-vogler/ Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (Fachbereich Schauspiel) https://www.hfmdk-frankfurt.de/thema/lehrende-schauspiel
Der Kant-Spezialist Georg Carvalla erklärt die Bedeutung des Philosophen Immanuel Kant für die Gegenwart. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das ThemaDas Wesen der Aufklärung ist Rationalität, oder? Gregor Carvalla geht in dieser spannenden Einführung zu Kant über diese Sicht hinaus. Es gelingt ihm, neue Aspekte in der Philosophie Immanuel Kants sichtbar und die Kritik an Kant nachvollziehbar zu machen. Ein Podcast mit Relevanz für die Gegenwart. Unser Gast in dieser Folge: Georg Cavallar ist Lehrer am Bundesgymnasium Wien IX und Lehrbeauftragter an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien. Er habilitierte 2003 im Fach Neuere Geschichte. Sein Buch, Kant-Führerschein für bildungshungrige Anfänger, ist derzeit noch in Vorbereitung. Mehr über Cavallar erfahren Sie hier.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).Weitere Podcasts von Der Pragmaticus finden Sie hier.
Dürfen sich Teilnehmende einer Osterprozession schwarz schminken? Darum wird im Tessin gestritten. Und: Nicht mehr im Amt, dennoch sind ihre Meinungen gefragt: Die Rolle der alt Bundesrätinnen und alt Bundesräte. Zudem: Unterwegs mit dem Nachtzug – populär, doch vieles läuft nicht nach Plan. Rassismus oder Tradition? Der Streit um «Blackfacing» im Tessin Sollen sich die Teilnehmende an der historischen Osterprozession in Mendrisio TI schwarz schminken dürfen? Das sogenannte «Blackfacing» gilt heute als rassistisch. Die Organisatoren der Prozession wollten dies deshalb verbieten. Doch dagegen gab es emotionale Proteste aus der lokalen Bevölkerung – und deshalb dürfen die Teilnehmenden nun doch wieder schwarz sein. Doch der Entscheid ist nicht definitiv – sondern nur vertagt. Dazu stellt sich Rohit Jain, Rassismus-Experte und Lehrbeauftragter am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern, den Fragen von Franziska Ramser. Rastlos im Ruhestand: Die Rolle der alt Bundesräte Seit dem Rücktritt weibelt Alain Berset für seine Kandidatur als Generalsekretär des Europarates. Erst kürzlich polarisierten fünf alt Bundesräte mit einem Brief im Abstimmungskampf gegen die 13. AHV-Rente. Und Ueli Maurer sorgte für Empörung mit seiner Kritik an der Corona-Politik der Landesregierung. Welche Rollen sollen Bundesrätinnen nach ihrem Rücktritt spielen? Gion-Duri Vincenz hat sie gefragt. Streik, Verspätung und wenig Luxus: Die Reportage aus dem Nachtzug Die Liste der Probleme in den Nachtzügen ist lang: Verspätungen, fehlende Schlafwagen, Ausfälle. Dennoch sind die internationalen Nachtzüge aktuell wieder sehr populär, sie erleben ein regelrechtes Revival. Auch der Bund plant eine Unterstützung der Nachtzüge: Mit Millionensubventionen aus dem CO2-Gesetz will die SBB das Angebot weiter ausbauen. Die Reportage aus dem Nachtzug nach Amsterdam.
Dürfen sich Teilnehmende einer Osterprozession schwarz schminken? Darum wird im Tessin gestritten. Und: Nicht mehr im Amt, dennoch sind ihre Meinungen gefragt: Die Rolle der alt Bundesrätinnen und alt Bundesräte. Zudem: Unterwegs mit dem Nachtzug – populär, doch vieles läuft nicht nach Plan. Rassismus oder Tradition? Der Streit um «Blackfacing» im Tessin Sollen sich die Teilnehmende an der historischen Osterprozession in Mendrisio TI schwarz schminken dürfen? Das sogenannte «Blackfacing» gilt heute als rassistisch. Die Organisatoren der Prozession wollten dies deshalb verbieten. Doch dagegen gab es emotionale Proteste aus der lokalen Bevölkerung – und deshalb dürfen die Teilnehmenden nun doch wieder schwarz sein. Doch der Entscheid ist nicht definitiv – sondern nur vertagt. Dazu stellt sich Rohit Jain, Rassismus-Experte und Lehrbeauftragter am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern, den Fragen von Franziska Ramser. Rastlos im Ruhestand: Die Rolle der alt Bundesräte Seit dem Rücktritt weibelt Alain Berset für seine Kandidatur als Generalsekretär des Europarates. Erst kürzlich polarisierten fünf alt Bundesräte mit einem Brief im Abstimmungskampf gegen die 13. AHV-Rente. Und Ueli Maurer sorgte für Empörung mit seiner Kritik an der Corona-Politik der Landesregierung. Welche Rollen sollen Bundesrätinnen nach ihrem Rücktritt spielen? Gion-Duri Vincenz hat sie gefragt. Streik, Verspätung und wenig Luxus: Die Reportage aus dem Nachtzug Die Liste der Probleme in den Nachtzügen ist lang: Verspätungen, fehlende Schlafwagen, Ausfälle. Dennoch sind die internationalen Nachtzüge aktuell wieder sehr populär, sie erleben ein regelrechtes Revival. Auch der Bund plant eine Unterstützung der Nachtzüge: Mit Millionensubventionen aus dem CO2-Gesetz will die SBB das Angebot weiter ausbauen. Die Reportage aus dem Nachtzug nach Amsterdam.
1967 gelang dem Rechtsphilosophen und Verfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde eine Formulierung, die seither in kontroversen Diskursen über den demokratischen Verfassungsstaat zu einem geflügelten Wort avancierte: „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.” Warum die Frage nach der Vereinbarkeit von Staat und Gesellschaft immer noch ein zentrales Thema demokratischer Debatten darstellt, erörterte Dr. Michael Kühnlein, Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Az MCC Podcast adásaiban érdekes emberekkel izgalmas témákról beszélgetünk. Feldolgozzuk a közélet, a gazdaság, a társadalom fontosabb aktuális történéseit, de olyan kérdéseket is napirendre veszünk, mint például a művészet, a család vagy a vallás. Vendégeink között oktatóink, kutatóink, vendégelőadóink kapnak helyet. Mindenkinek kellemes időtöltést és szellemi feltöltődést kívánunk.
Noch nie hat ein sportlicher Erfolg ein Land in eine so tiefe Krise gestürzt: Zwei Wochen nach der Fußball-WM der Frauen kennt Spanien nur ein Thema – die Kuss-Affäre um den Präsidenten des Fußballverbandes, Luis Rubiales. Auf den Straßen demonstrieren Frauen gegen toxische Männlichkeit, in der Verbandszentrale treffen stündlich neue Rücktrittsforderungen ein – und in einer Kirche in der spanischen Provinz tritt die Mutter des Küssers in einen Hungerstreik, um "die unmenschliche und blutige Hetzjagd" gegen ihren Sohn zu beenden. Mit seiner Anklage, der "falsche Feminismus" sei "das größte Übel des Landes" hat Rubiales die Debatte über den Machismo im Fußball ins Politische gewendet – und den Blick auf ein zutiefst gespaltenes Land freigelegt. In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren Ileana Grabitz und Peter Dausend mit zwei Gästen über einen Kuss wider Willen, den Widerstreit zwischen Feminismus und Machismo, moderne Frauenpolitik und aus der Zeit gefallenes Machtgebaren – und darüber, was Spanien sonst noch auseinandertreibt. Die ZEIT-Journalistin Cathrin Gilbert blickt hinter die Kulissen der Kuss-Affäre, berichtet von ihrem Interview mit Maria Teixidor, der möglichen Nachfolgerin von Rubiales an der Spitze des spanischen Fußballverbandes – und erzählt, was sie als Fußballreporterin in einer Männerdomäne erlebt hat. Der Hauptgast, der Politikwissenschaftler Günther Maihold, analysiert, wie sehr die progressive Frauenpolitik der Regierung des Sozialdemokraten Pedro Sánchez die Gesellschaft verändert hat – und wie heftig sich das rechte Lager dagegen wehrt. Der Spanien- und Lateinamerika-Experte sieht in der Macht der Regionalparteien, dem Streit über eine kritische Auseinandersetzung mit der Franco-Diktatur sowie im Streben einzelner Regionen nach mehr Autonomie oder gar nach Unabhängigkeit weiter Treibkräfte einer zunehmenden Spaltung. "Spanien hat kein politisches Zentrum mehr", stellt er fest. Cathrin Gilbert verantwortet die Interview-Seite der ZEIT. Zuletzt hat sie unter anderem Wolodymyr Selenskyj, Olena Selenska und Peter Sloterdijk interviewt. Ihre journalistische Karriere begann sie als Fußballreporterin beim Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Auch für DIE ZEIT hat sie zahlreiche Artikel über Fußball geschrieben. Günther Maihold ist seit 2006 Honorarprofessor an der Freien Universität (FU) in Berlin. Davor war er Lehrbeauftragter am Lateinamerika-Institut der FU sowie an der Universität/GH Duisburg. 1999 wurde er zum Direktor des Ibero-Amerikanischen Instituts Preußischer Kulturbesitz berufen, 2004 gab er den Posten ab. Bis Juni 2023 war er 19 Jahre lang stellvertretender Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.
Zu Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten werden Sie Ihre Apotheker heute möglicherweise nicht befragen können. Weil sie sich am deutschlandweiten Streiktag der Apotheken beteiligen. Denn in der Apotheke zu arbeiten, ist für sie selbst mit immer mehr Risiken und Nebenwirkungen verbunden: Die Kosten steigen wie die Quecksilbersäule eines Fieberthermometers. Die Verstopfung durch Bürokratie schreit nach einem Abführmittel. Lieferengpässe lassen Medikamente zur Mangelware werden. Und niedrig dosierte Gehaltstarife sorgen dafür, dass immer weniger Menschen bereit sind, hinter der Apotheken-Theke zu stehen. Auf dem Land geht immer mehr Apotheken der Lebenssaft aus: Und so wird die Medikamenten-Versorgung in Deutschland allmählich selbst zum Patienten. Mehr über Diagnose und Therapie, über Symptome, Ursachen und Rezepte hören wir in unserer “Sprechstunde” u.a. von Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, von Stefan Göbel, Lehrbeauftragter für Klinische Pharmazie an der Uni Jena, und dem Gesundheitsökonomen Prof. Jürgen Wasem.
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine debattiert der Nationalrat am Montag über ein höheres Armeebudget. Die Schweiz diskutiert ihre Neutralität. Der ehemalige Botschafter Daniel Woker sagt dazu: «Neutralität ist ein Mittel, nicht das Ziel der schweizerischen Aussenpolitik.» Der Krieg in der Ukraine schafft neue Fakten und Realitäten. Auch in der Schweiz. Am Montag debattiert der Nationalrat darüber, das Armeebudget deutlich zu erhöhen. Geht es nach dem Willen der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates, stellt der Bund der Armee künftig rund sieben Milliarden Franken zur Verfügung – zwei Milliarden mehr als bis anhin. Von links bis rechts wird um die künftige schweizerische Rüstungs- und Sicherheitspolitik und den Umgang mit der Neutralität gerungen. Soll sich die Schweiz dem Sicherheitsbündnis Nato annähern? Oder eine Verteidigungsallianz mit der EU anstreben? Soll sie Waffen und Munition liefern in die Ukraine? Oder soll die Schweiz ein neutraler bewaffneter Staat bleiben? Als unabhängiger Kommentator beschäftigt sich auch der frühere schweizerische Botschafter in Australien, Singapur und Kuweit, Daniel Woker, mit diesen Fragen. Der Spezialist für Geopolitik und Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen ist heute in seinem Beratungsunternehmen «Share-an-Ambassador» tätig.