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Heute vor 10 Jahren wurde Paris zum Ziel einer Serie von Anschlägen, zu denen sich der "Islamische Staat" bekannte – allein in der Konzerthalle Bataclan starben 90 Menschen, Frankreich stand unter Schock.
Der sogenannte Islamische Staat ist noch immer aktiv. Und das auch, weil private Spenden aus Deutschland fließen. In dieser 11KM Folge geht es um eigentlich kleine Beträge, die aber in der Summe signifikant sein könnten, und um die Frage, welche Rolle Frauen dabei spielen. Es ist eine Spurensuche im Netz, auf Plattformen und mit Einblicken einer IS-Rückkehrerin – mit BR-Journalist Joseph Röhmel, der schon seit Jahren zu islamistischem Terror und der Frage, wie sich dieser bis heute finanzieren lässt, recherchiert. Hier geht's zur Doku “Deutsches Geld für den Terror”, die Joseph zusammen mit Sabina Wolf und Niklas Eckert gemacht hat – zu finden in der ARD-Mediathek: https://1.ard.de/Story_Deutsches_Geld_fuer_Terror Hier geht's zu radioWissen, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/radiowissen Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Julius Bretzel Mitarbeit: Lisa Hentschel, Sebastian Schwarzenböck Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Christiane Gerheuser-Kamp und Hanna Brünjes Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Während der Islamische Staat vor 10 Jahren die Volksgemeinschaft der Jesiden vertrieb, startete Baden-Württemberg eine Rettungsaktion und holte 1.100 Frauen und Mädchen nach Deutschland.
Lange Zeit galt der Islamische Staat als besiegt, doch verschwunden ist er nicht. Wie agiert der IS heute? Was sind die Tricks der Islamisten, um junge Menschen zu ködern? profil sprach darüber mit Experten und Ex-Anhängern.Gesprochen von: Natalia Anders und Daniela BreščakovićProduktion: Matthias Hofer / off-ton.de
Seit Jahrzehnten schrumpft die Zahl der Christinnen und Christen im Nahen Osten. Unter anderem im Irak hat vor einem Jahrzehnt der Islamische Staat gewütet. Wo stehen die christlichen Kirchen heute? Darüber haben wir in dieser Podcastfolge mit dem Nahostexperten Matthias Kopp gesprochen.
Seit Monaten ruft der sogenannte Islamische Staat zu Anschlägen auf - zuletzt wieder vermehrt in Deutschland und auch hier, in Bayern. Extremisten nutzen dafür eine verschlüsselte Plattform, das zeigen BR-Recherchen. Die Server stehen in den USA, doch trotz der illegalen Inhalte wurde der Dienst bisher nicht abgeschaltet.
Taylor-Swift-Konzerte in Wien abgesagt - damit ist der „Islamische Staat“ weltweit in den Schlagzeilen. Das ist „ein klares Signal an Sympathisanten und Spender, dass man weiterhin aktiv ist“, sagt Hans-Jakob Schindler vom Counter Extremism Project. Schindler, Hans-Jakob www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Zehn Jahre ist es her, dass der "Islamische Staat" weite Teile von Irak und Syrien terrorisiert hat. Im Norden des Irak sind viele Menschen noch heute täglich damit beschäftigt, die Gräueltaten des IS zu beseitigen. Sira Thierij www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Als der selbsternannte "Islamische Staat" 2014 in den êzidischen Şengal einfällt, flüchtet die staatliche Armee und lässt die Êzid*innen schutzlos zurück. Der IS (auch Daesh genannt) beginnt einen Genozid-Feminizid, dessen Grausamkeit kaum in Worte zu fassen ist.Doch im benachbarten Rojava (Westkurdistan / Nordostsyrien) gibt es bereits demokratische Strukturen mit Selbstverteidigungseinheiten, die sich Daesh entgegen stellen. Obwohl sie auch in Syrien an zahlreichen Fronten kämpfen, ziehen sie los zum Şengal, der von Daesh eingenommen und umzingelt ist. Sie kämpfen einen Korridor frei, durch den Hunderttausende Êzid*innen nach Rojava flüchten können.Seit dem Beginn des Genozid-Feminizids am 3.8.2014 sind nun fast 10 Jahre vergangen. Shingal ist heute vom Daesh befreit und es findet ein beeindruckender Aufbau demokratischer Selbstorganisation statt - mit den Ideen des demokratischen Konföderalismus von Abdullah Öcalan und unter Vorreiterinnenschaft êzidischer Frauen.Erwähnte Quellen & Links:Flucht der Pêşmerga aus Şengal am 3.8.2014: https://www.youtube.com/watch?v=7d1TSuaHF4ARonya Othman - Ferman 74Projekt "Ferman" der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten: https://www.ferman.eu/ Salim Hajy - Der Begriff des Genozids und die Geschichte der Fermane (aus dem Sammelband "Ferman 74 - Der Genozid an den Jesiden 2014/2015", Hg. Gatzhammer, Hafner, Khatari)Çira Report: https://m.youtube.com/playlist?list=PL6P1E13_gg5ke8eLPi41dRQFuIGvNBtMoÇira Fokus: https://m.youtube.com/playlist?list=PL6P1E13_gg5kmaL3iSN_xQcANh0xZT6RVDas Episodenbild ist aus der Broschüre von https://gemeinsam-kaempfen.de/Schickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.net Abonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen. t.me/linkegeschichte Unterstützt uns auf Steady: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/aboutWarum es besser ist, die Begriffe versklavte Menschen und Maafa zu benutzen, haben wir von Zade Abdullah und Tsepo Bollwinkel gelernt. Mehr Infos zu Tsepos Arbeit findet ihr hier: https://tsepo-bollwinkel-empowerment.de/
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Tut mir leid, aber ich kann nicht wegsehen vom größten Verbrechen des Jahrhunderts, auch wenn dem einen oder anderen das Thema leid ist. Auch für Kritiker deutscher und westlicher Politik ist es schmerzhaft und quälend, das Thema Gaza immer wieder vor Augen zu haben. Aber was bedeutet das schon gegenüber dem Schicksal von über 2 Millionen Menschen, die unter einem Bombenhagel leben, der jedes bisherige Massaker von Zivilisten übertrifft. Es wird Zeit, darüber zu sprechen, wie der kollektive Westen den israelischen Zionisten in ihrer rassistischen und ultranationalistischen Eroberungspolitik den Völkermord in Gaza durch Israel ermöglichte. Deutschland schaut auch weg, wenn im Schatten des Völkermordes von Gaza, im Rest Palästinas Menschen durch einen Apartheid-Siedlerkolonialismus gefoltert, vertrieben, beraubt und ermordet werden. Westliche Politik, aber insbesondere Medien, verschleiern nicht nur das kriminelle Aushungern der Menschen im Gazastreifen durch Israel, sie verheimlichen nicht nur, dass Menschen ohne Betäubung operiert werden müssen, nicht nur die drohenden Seuchen wegen Zerstörung von Trinkwasservorräten, sondern korrigieren auch nicht die erfundenen Geschichten über Massenvergewaltigungen und andere angebliche Gräueltaten durch die Hamas. Aber in noch mehr Punkten haben sich die Medien der Kolonialmächte schuldig gemacht, und darüber will dieser PodCast aufklären.Jonathan Cook (1) berichtet schon seit Jahren über das Schicksals Palästinas, nun mit seinem Artikel in Declassifieduk.org (2). Ich will in großen Zügen darauf Bezug nehmen, soweit es das Format dieses PodCasts zulässt.Er beginnt mit seiner Kritik an der so genannten „liberalen Demokratie“.„… Nicht nur ein Gesetzesbruch oder eine Ordnungswidrigkeit, sondern die Ausrottung eines Volkes. Und das nicht nur schnell, bevor der Verstand Zeit hat, die Schwere und das Ausmaß des Verbrechens zu erfassen und abzuwägen, sondern in Zeitlupe, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Welches Wertesystem kann es zulassen, dass Kinder fünf Monate lang unter Trümmern zerquetscht werden, dass zerbrechliche Körper in die Luft gejagt werden, dass Babys verenden, und dabei noch behaupten, humanitär, tolerant und friedensorientiert zu sein?“ (2)Und der Westen habe ja nicht nur zugesehen, sondern Bomben geliefert, die Kinder zerfetzte, und sogar Hilfsorganisationen Mittel verweigert, um ein Restüberleben in der Vernichtung zu verhindern. Die Maske sei verrutscht, und was sichtbar wurde, sei hässlich.Wodurch die westliche Verderbtheit voll zur Geltung komme, sei das Wenden des Blickes der Öffentlichkeit auf die angeblich wirklich Bösen. Das seien Russland, Al-Kaida oder der Islamische Staat. Es sei China. Und im Moment eben die Hamas. Es müsse einen Feind geben.„Aber dieses Mal ist das Böse des Westens so schwer zu verbergen und der Feind so klein - ein paar tausend Kämpfer im Untergrund eines seit 17 Jahren belagerten Gefängnisses - dass die Asymmetrie schwer zu ignorieren ist. Die Ausreden sind schwer zu schlucken.“ (2)Cook stellt die Frage, ob denn die Hamas wirklich so böse, so gerissen, eine so große Bedrohung für die westliche Zivilisation sei, dass dagegen nur ein Massengemetzel helfe? Er fragt, ob der Westen wirklich glaube, dass der Angriff vom 7. Oktober die Tötung, Verstümmelung und Verwaisung von vielen, vielen zehntausenden von Kindern als Antwort rechtfertigt?...... hier weiterlesen: https://apolut.net/gaza-und-die-schuld-der-medien-von-jochen-mitschka+++Bildquelle: Anas-Mohammed / shutterstock Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Als am 11. April 2017 drei Bomben am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hochgehen, scheint die Suche nach dem Täter einfach, klar und schnell beendet: Schließlich sorgt der “Islamische Staat” zu dieser Zeit für Angst und Terror auf der ganzen Welt. Und nun ist ein deutscher Top-Klub ins Visier der Terroristen geraten. Oder doch nicht? Kommen die Täter vielleicht gar aus einer ganz anderen Ecke? Die neue Folge von Playing Dirty beleuchtet den Bombenanschlag auf den BVB-Bus, bei dem wie durch ein Wunder kein Mensch ums Leben gekommen ist. Lena und Daniel fragen sich, wie diese wenige Sekunden im April 2017 den BVB verändert haben. Wie Borussia Dortmund heute wohl aussehen würde, wenn es diese perfide Tat nicht gegeben hätte? Und natürlich widmen sich die beiden auch dem Täter: Was ist das für ein Mensch, der den Tod von dutzenden Menschen für den eigenen Vorteil in Kauf nimmt? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/playing_dirty
Der Deutsche Bundestag hat am 19. Januar 2023 die Verbrechen des IS welche 2014 auf irakischem Territorium gegen Jesidinnen und Jesiden verübt wurden, als Völkermord anerkannt. Auch wenn dies ein wichtiger Schritt gewesen ist, stehen die jesidische Gemeinschaft, der Irak, sowie auch Deutschland immer noch vor vielen Herausforderungen, welche den Frieden in der Region gefährden können. Besonders prägend für die Entwicklungen der letzten zwei Dekaden im Irak war die Ausbreitung des sogenannten Islamischen Staates, der im August 2014 seine größte territoriale Ausdehnung im Irak erreichte. Bei der militärischen Bekämpfung dieser Terrororganisation war und ist immer noch auch die Bundeswehr beteiligt, im Einsatz Counter Daesh/Capacity Builidung Iraq. Auch wenn der sogenannte Islamische Staat im Irak in seiner ursprünglichen Form inzwischen als besiegt gilt, stellt er weiterhin eine ernstzunehmende Gefahr dar. Vor allem deutlich präsent sind insbesondere die Konsequenzen der Verbrechen, welche die Anhänger und Anhängerinnen dieser terroristischen Gruppierung in den letzten 10 Jahren ausgeübt haben. In der 53. Zugehört-Folge spricht Silvia-Lucretia Nicola mit Gohdar Alkaidy, dem Co-Vorsitzende der Stelle für Jesidische Angelegenheiten in Berlin, der durch eine Petition den Bundestag zur Anerkennung der Verbrechen gegen die jesidische Gemeinde als Völkermord angeregt hat sowie auch mit Dr. Henning de Vries, dem Geschäftsführer am Internationalen Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse der Universität Marburg. Im Podcast geht es um die Einordnung der Geschehnisse, welche zu dem jüngsten Völkermord auf dem Territorium des Irak geführt haben, sowie auch um die Rolle Deutschlands bei der juristischen Aufarbeitung dieser Verbrechen.
Vor gut 20 Jahren, am 20. März 2003, bombardieren die USA die irakische Hauptstadt Bagdad. Das war der Beginn des zweiten Irak-Kriegs - und ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Für die USA war der Angriff Teil des groß angelegten "Kriegs gegen den Terror", den Ex-Präsident George Bush nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ausgerufen hatte. Für die Weltöffentlichkeit bleibt der Krieg vor allem auch wegen der an den Haaren herbeigezogenen Begründung der USA im Gedächtnis: Die Behauptung, der irakische Diktator Saddam Hussein besäße Massenvernichtungswaffen, hat sich im Nachhinein als falsch herausgestellt. Die Folgen des Krieges reichen bis in unsere Gegenwart: Dass zum Beispiel der sogenannte Islamische Staat so mächtig werden konnte, ist eine direkte Folge des Machtvakuums, das die USA in der Region hinterlassen haben. Wir sprechen mit unserem Nahost-Korrespondenten Simon Riesche unter anderem darüber, wie unterschiedlich Menschen im Irak heute über den Krieg denken - und wie Rap made in Irak klingt. Und unsere USA-Korrespondentin Gudrun Engel erzählt uns, warum einige ehemalige Soldaten es gar nicht so schlimm finden, dass die Begründung für den Krieg sich im Nachhinein als Lüge herausgestellt hat.
CO₂-Kompensationen sind für viele Unternehmen der Schlüssel, um ihre Klimaziele einzuhalten. Nun aber zeigen gemeinsame Recherchen der ZEIT, der britischen Tageszeitung "The Guardian" und des britischen Reporterpools SourceMaterial, dass über Jahre offenbar Millionen CO₂-Zertifikate verkauft wurden, die es nicht hätte geben dürfen. Im Gespräch berichtet der Journalist Tin Fischer von seiner Recherche für DIE ZEIT. 2014 massakrierte der sogenannte Islamische Staat im nordirakischen Sindschar Tausende Jesiden, viele Frauen und Mädchen wurden entführt und versklavt. Der Bundestag will die Gräueltaten am Donnerstag offiziell als Völkermord anerkennen. Hannah Bethke hat für ZEIT ONLINE mit der jesidischstämmigen Aktivistin Düzen Tekkal gesprochen – im Podcast erklärt sie die Hintergründe der geplanten Anerkennung als Völkermord. Und sonst so? Botaniker finden neue Pflanzenarten heute nicht mehr nur in der Natur – sondern auch im Internet. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Leon Holly, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: CO2-Zertifikate: Grün getarnt (https://www.zeit.de/2023/04/co2-zertifikate-betrug-emissionshandel-klimaschutz) Luftfahrt: "Wir verpulvern Treibstoff, weil er so billig ist" (https://www.zeit.de/green/2022-11/piloten-kritik-europaeische-luftfahrt-eu-emissionshandel) IS-Prozess in Frankfurt am Main: Das schwerste Verbrechen der Welt (https://www.zeit.de/zeit-magazin/2021/41/is-prozess-frankfurt-am-main-oberlandesgericht-voelkermord-jesidinnen) Jesiden: Ampel und Union planen Einstufung von IS-Verbrechen als Völkermord (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-01/ampel-union-voelkermord-jesiden-irak-syrien-islamischer-staat)
Farida Khalaf setzt sich mit ihrem Verein „Farida Global Organization“ für die Überlebenden des Völkermords an den Jesiden ein. Der sogenannte Islamische Staat hatte systematisch jesidische Männer ermordet, jesidische Frauen als (Sex-)Sklavinnen verkauft und misshandelt und kulturelles Kulturgut zerstört. Farida Khalaf ist selbst Jesidin und war 2014 monatelang in grausamer IS-Gefangenschaft. Sie konnte fliehen, kam über ein Flüchtlings-Sonderkontingent nach Baden-Württemberg und überwand ihr Trauma. Heute gibt die Menschenrechtsaktivistin Überlebenden eine starke Stimme und fordert Gerechtigkeit für ihre Volksgruppe und ihre Religion.
Nirgendwo tötete der »Islamische Staat« im vergangenen Jahr mehr Menschen als in Afghanistan. Im Kampf gegen die Taliban finden die Konkurrenten des IS ein riesiges Reservoir an Rekruten – mit Gefahren auch für Europa. Zu Gast in dieser Folge ist Afghanistan-Expertin Susanne Koelbl. Ihren aktuellen Bericht lesen Sie hier: https://www.spiegel.de/ausland/islamischer-staat-in-afghanistan-bedraengte-taliban-starker-is-a-8010a992-f9df-4ef9-a10d-7a32d583d1ba Wenn Sie Anmerkungen, Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung haben – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. See omnystudio.com/listener for privacy information.
Nach Angaben des Weißen Hauses ist der Anführer der Terrormiliz IS, Abu Ibrahim al-Hashimi al-Kuraschi, bei einer US-Militäroperation im Nordwesten Syriens ums Leben gekommen. Sein Tod trifft die Organisation hart, denn laut Experteneinschätzung fehlt es dem IS nicht nur an geeignetem Führungspersonal. Auch der Rückhalt in der muslimisch geprägten Bevölkerung schwindet.Stryjak, Jürgenwww.deutschlandfunk.de, Eine WeltDirekter Link zur Audiodatei
Um 2015 erscheint am Hindukusch ein neuer Akteur: Daesh oder IS - der sogenannte „Islamische Staat“. Als Erbe der al Kaida verfolgt er eine internationale Agenda, im Gegensatz zum traditionell lokalen Ansatz der paschtunisch geprägten Taliban. Unter dem Druck dieses neuen gemeinsamen Feindes nähern sich die Taliban und die internationale Afghanistan-Allianz an. Feature-Serie von Marc Thörnerwww.deutschlandfunk.de, Das Feature
Um 2015 erscheint am Hindukusch ein neuer Akteur: Daesh oder IS - der sogenannte „Islamische Staat“. Als Erbe der al Kaida verfolgt er eine internationale Agenda, im Gegensatz zum traditionell lokalen Ansatz der paschtunisch geprägten Taliban. Unter dem Druck dieses neuen gemeinsamen Feindes nähern sich die Taliban und die internationale Afghanistan-Allianz an.Feature-Serie von Marc Thörnerwww.deutschlandfunkkultur.de, Das FeatureHören bis: 19. Januar 2038, 04:14Direkter Link zur Audiodatei
Im Mai verübte der »Islamische Staat« einen Anschlag auf eine Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Die Opfer waren Mädchen, die der schiitischen Hazara-Minderheit angehören. Durch die Machtübernahme der Taliban im August wurden sie retraumatisiert. Autor*in: Andrea Jeska Sprecher*in: Till Firit
Mit der Machtübernahme der Taliban steht Afghanistan unter islamistischer Führung. Das hat auch Auswirkungen auf fundametalistische Terrorgruppen im Land und weltweit. Al-Kaida ist weiterhin aktiv, der "Islamische Staat" droht mit Anschlägen. Wie ist das Verhältnis zwischen den Gruppierungen? Werden sie in Zukunft verstärkt von Afghanistan aus agieren? Fragen, die Terrorismusexperte Yassin Musharbash im Gespräch mit Was Jetzt?-Moderator Kolja Unger beantwortet. Eines der zentralen Wahlversprechen von US-Präsident Joe Biden war es, die desaströse Corona-Politik seines Vorgängers aufzuräumen. Doch so richtig klappt das nicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in den Vereinigten Staaten zuletzt bei 324, seit einer Woche sterben jeden Tag mehr als 1.000 infizierte Menschen. Rieke Havertz, US-Korrespondentin von ZEIT ONLINE, spricht bei Was Jetzt? über die Auswirkungen der aktuellen Corona-Welle in den USA. Und sonst so? Portugiesische Roboter bauen massenhaft Fahrradrahmen. Moderation und Produktion: Kolja Unger Mitarbeit: Konstantin Zimmermann, Christina Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Terrorgefahr aus Afghanistan: Wird Afghanistan zum Zentrum des internationalen Terrors? (https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-08/afghanistan-terrorgefahr-internationaler-terrorismus-taliban-is-al-kaida) Abu Muhammad al-Makdissi : Der Kopf des Dschihad (https://www.zeit.de/2021/35/abu-muhammad-al-makdissi-dschihadismus-islamismus-terrorismus) Joe Biden und Afghanistan: Jetzt geht es um die Bilder (https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-08/joe-biden-afghanistan-g7-sondergipfel-usa-truppenabzug)
Massenhinrichtungen und Menschenrechtsverletzungen durch die Taliban. Die Situation am Kabuler Flughafen eskaliert. Und als wäre die Situation der Zivilbevölkerung nicht schon schlimm und explosiv genug, melden sich „alte“ Bekannte zurück. Der sogenannte Islamische Staat könnte die Machtübernahme der Taliban für sich nutzen wollen durch gezielte Anschläge. So berichten es Geheimdienste und Nachrichtenagenturen. Ist der IS tatsächlich zurück oder war er nie weg? Wo und wie ist der IS überall aktiv? Wie finanziert er sich? Wie ist er strukturiert? Was in Kabul passiert, könnte sich in Bamako, der Hauptstadt von Mali wiederholen. Ende Juni wurden zwölf Soldaten der Bundeswehr schwer verletzt - vom IS. Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes hat sich die Gefährdungslage durch den islamistischen Terrorismus auch in Deutschland nicht verändert.
Um 2015 erscheint am Hindukusch ein neuer Akteur: IS - der sogenannte "Islamische Staat" verfolgt als Erbe der al Kaida eine internationale Agenda, im Gegensatz zu lokal verwurzelten Taliban. Unter dem Druck des neuen gemeinsamen Feindes nähern sich Taliban und internationale Afghanistan-Allianz einander an. Feature-Serie von Marc Thörner www.deutschlandfunk.de, Das Feature Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Um 2015 erscheint am Hindukusch ein neuer Akteur: IS - der sogenannte "Islamische Staat" verfolgt als Erbe der al Kaida eine internationale Agenda, im Gegensatz zu lokal verwurzelten Taliban. Unter dem Druck des neuen gemeinsamen Feindes nähern sich Taliban und internationale Afghanistan-Allianz einander an. Feature-Serie von Marc Thörner www.deutschlandfunk.de, Das Feature Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Auch wenn der "Islamische Staat" militärisch weitgehend besiegt ist, lebt das islamistische Gedankengut in vielen Anhängern weiter. In den nächsten zwei Jahren werden Hunderte Islamisten in Europa aus den Gefängnissen entlassen. Worauf wir uns einstellen müssen, und welche Rolle die Corona-Krise spielt, hört ihr im Deep Talk.
Der Nahost-Experte Michael Lüders hält eine zentrale Steuerung der Terroranschläge von Wien und Paris „für eher unwahrscheinlich“. Der sogenannte Islamische Staat reklamiere die Gewalttaten Einzelner im Anschluss für sich, sagte er im Dlf. Die Politik müsse die Ursachen des Terrors stärker beleuchten. Michael Lüders im Gespräch mit Dirk Müller www.deutschlandfunk.de, Interview Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Der Politikwissenschaftler Asiem El Difraoui sieht eine nach wie vor hohe Gefahr durch islamistische Terroristen in der ganzen Welt. Der so genannte Islamische Staat in Syrien und dem Irak sei zwar besiegt, das habe an der Bedrohung durch Dschihadisten aber nichts geändert – im Gegenteil. Auch durch soziale Netzwerke sei die dschihadistische Ideologie so weit verbreitet wie nie zuvor, so El Difraoui. Deshalb müsse man sie als "globales und auch gesamt-innereuropäisches Problem betrachten". Auch wenn sich in der Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden länderübergreifend schon viel getan habe, fehlt aus El Difraouis Sicht eine gemeinsame Strategie im Kampf gegen die Ideologie und in der Prävention. Auf diesen Ebenen seien "die inter-europäischen Kontakte noch zu gering". In den einzelnen Ländern würden nur bestimmte Risikogruppen ins Visier genommen: "Die Franzosen schauen auf fragile Einwandererkinder aus den Maghreb-Staaten, die Österreicher schauen eher auf den Balkan, weil durch die Kriege dort ein Radikalisierungspotential herrscht. Aber wir haben keinen Gesamtüberblick", kritisiert El Difraoui. Wie man den bekommen könnte, und was getan werden müsste, um islamistischen Terror zu verhindern, erklärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Alina Braun.
Seit mehr als drei Jahren gilt der sogenannte Islamische Staat in Syrien und im Irak militärisch als besiegt. Seitdem sind viele Ex-Angehörige der Terrorgruppe gefangen in kurdischen Flüchtlingslagern. Auch Europäer, die einst dem Ruf des IS gefolgt waren. Unter ihnen Frauen aus Bayern, zeigen BR-Recherchen.
Was fällt Ihnen ein, wenn Sie Irak hören? Vermutlich Krieg, Terror und der islamische Staat. Dass es dort seit dem ersten Jahrhundert auch Christen gibt, ist uns hier in Europa nicht besonders im Bewusstsein. Allerdings werden es immer weniger. Viele ziehen weg, weil ihnen Perspektiven fehlen und sie zwischen den verschieden Konfliktparteien immer wieder aufgerieben werden. Eine Reise der "Initiative christlicher Osten“ führte an Pfingsten 2019 in den Norden des Iraks. Michael Pfeifer, Aschaffenburger und Referent im Liturgiereferat des Bistums Würzburg, war mit dabei und wollte sich einen Eindruck von der Situation der Christen dort machen, nachdem der Islamische Staat ja offiziell als militärisch besiegt gilt. Mit Burkard Vogt hat er darüber gesprochen, dass die Situation trotzdem weiterhin schwierig ist – aber auch darüber, dass dieses Land sehr reizvoll ist.
Wechselnde Diktaturen, 24 Jahre unter Saddam Hussein, drei große Kriege, eine verheerende Besatzungszeit unter den USA und Großbritannien – die Bevölkerung des Irak hat in den vergangenen Jahrzehnten viel erleiden müssen. Und nun droht das Land auseinanderzufallen, wird von manchen Experten schon als „gescheiterter Staat“ bezeichnet. Das zentrale Problem ist der IS, der sogenannte „Islamische Staat“, eine sunnitische Terrororganisation. Sie hat weite Teile des Landes eingenommen, fast zwei Millionen Menschen allein im Irak in die Flucht getrieben, Tausende Menschen getötet. Der Film erzählt die Geschichte des Irak von seiner Entstehung 1920 bis in die Gegenwart. Er erklärt, wie das Scheitern bereits am Anfang angelegt war, als Großbritannien diesen Staat gründete – aus Regionen, die so nie zusammengehörten und mit Volksgruppen, die nicht zusammengehören wollten. Thematisiert wird auch, wie das Land von Interessen anderer Mächte beeinflusst wurde und welche Rolle sein Ölreichtum dabei spielte. (Online-Signatur Medienzentren: 4986278)
Düzen Tekkal ist Kurdin, Jesidin und Deutsche. Sie wurde 1978 als eines von elf Kindern einer jesidischen Einwandererfamilie in Hannover geboren. Als Fernsehjournalistin und Filmemacherin hat sie u.a. jugendliche Straftäter mit Migrationshintergrund porträtiert, wurde für die Reportage "Angst vor den neuen Nachbarn" mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2014 erlebte sie mit, wie der "Islamische Staat" im Nordirak ihr eigenes Volk verfolgte und ermordete. Das unfassbare Leid zeigt sie im Dokumentarfilm "Háwar – Meine Reise in den Genozid". Mit der deutschen Gesellschaft beschäftigt sich Düzen Tekkal in "#GermanDream" und fragt, wie wir ein besseres Deutschland schaffen?
Düzen Tekkal ist Kurdin, Jesidin und Deutsche. Sie wurde 1978 als eines von elf Kindern einer jesidischen Einwandererfamilie in Hannover geboren. Als Fernsehjournalistin und Filmemacherin hat sie u.a. jugendliche Straftäter mit Migrationshintergrund porträtiert, wurde für die Reportage "Angst vor den neuen Nachbarn" mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2014 erlebte sie mit, wie der "Islamische Staat" im Nordirak ihr eigenes Volk verfolgte und ermordete. Das unfassbare Leid zeigt sie im Dokumentarfilm "Háwar – Meine Reise in den Genozid". Mit der deutschen Gesellschaft beschäftigt sich Düzen Tekkal in "#GermanDream" und fragt, wie wir ein besseres Deutschland schaffen?
In der 51. Episode von Historia Universalis begibt sich Elias in eine für unsere Verhältnisse hochmoderne Thematik und berichtet, wie der sogenannte Islamische Staat den Islam instrumentalisiert. Dabei kommt er auch auf die Geschichte des IS bis 2015 und einzelne Schicksale von Dschihadisten zu sprechen. Aber was ist überhaupt der Dschihad und was ein Islamischer Staat - auch dieses wird in der Folge aufgeschlüsselt. Nach der doch relativ theoretischen Folge empfehlen wir euch folgende Dokumentationen, die das Gesagte nochmal mit Bildern unterfüttern: IS-Kinder: Warum holen wir sie nicht zurück? [STRG_F] https://www.youtube.com/watch?v=f3-4udcvmW0&t=921s Gefangen in Syrien - Warum holt Deutschland seine Bürger nicht nach Hause? [Y-Kollektiv] https://www.youtube.com/watch?v=f3-4udcvmW0&t=921s Mit kurdischen Kämpfern an der IS-Front im Irak [Y-Kollektiv] https://www.youtube.com/watch?v=XeX5B-1AkpI Wie der "Islamische Staat" Kinder in den Krieg lockt [Y-Kollektiv] https://www.youtube.com/watch?v=7GOMPfSiE_g Syrien. Vom Ende des Kalifats [ARTE] https://www.youtube.com/watch?v=dkSy5zvY_14 Die Frauen des IS [ARTE] https://www.youtube.com/watch?v=zQxLbgUjh5U Irak: Jagd auf die letzten IS-Terroristen [ARTE] https://www.youtube.com/watch?v=93HSgsnBPCY Süchtig nach Jihad, 6 Teile [zqnce] Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=siP-8fJ29X4 Und wenn ihr tiefer in die Thematik eindringen wollt, empfehlen wir euch folgende Werke: Patrick Cockburn, The rise of Islamic State. ISIS and the new Sunni revolution. New York, 2015. Lukas Diringshoff, Der islamistische Terror. Wie die ISIS unsere Weltordnung gefährdet. Freising 2014 Gisbert Jörg Gemein, Der Dschihad-Begriff im Wandel der Zeit, in: Gemein, Gisbert Jörg (Hrsg.), Kulturkonflikte - Kulturbegegnungen. Juden, Christen und Muslime in Geschichte und Gegenwart. Bonn 2011, 2011, S.221–253. Olivier Hanne/Flichy de La Neuville, Thomas, Der islamische Staat. Anatomie des neuen Kalifats. Berlin 2015. Rainer Hermann, Endstation Islamischer Staat? Staatsversagen und Religionskrieg in der arabischen Welt. München 2015. Jesmeen Khan, The Iraqi Tribal Structure. Background and Influence on Counter-Terrorism, in: Perspectives on Terrorism 1, 2007. Peter L. Münch-Heubner, Der islamische Staat. Grundzüge einer Staatsidee. München 2012. Loretta Napoleoni, Die Rückkehr des Kalifats. Der Islamische Staat und die Neuordnung des Nahen Ostens. 1. Aufl. Zürich 2015. Behnam Said, Jihad vor den Toren Europas. Isis, al-Qaida und die deutschen Brigaden. 1. Aufl. München 2014. Bruno Schirra, ISIS - Der globale Dschihad. Wie der "Islamische Staat" den Terror nach Europa trägt. Berlin 2015. Michael Weiss/Hassan Hassan, Isis. Inside the army of terror. New York 2015. Sibylle Wentker, Grundfragen des Islams, in: Feichtinger, Walter/Wentker, Sibylle (Hrsg.), Islam, Islamismus und islamischer Extremismus. Eine Einführung. Wien 2008, 17–32. Peter Wichmann, Al-Qaida und der globale Djihad. Eine vergleichende Betrachtung des transnationalen Terrorismus. Wiesbaden 2014. Historia Universalis ist ein kostenloser Podcast. Eine Spende an uns erhält das Angebot am Leben und motiviert uns noch mehr, euch regelmäßig Einblick in spannende Geschichtsthemen zu geben. Bitte bewertet den Podcast zudem bei Apple Podcasts, Spotify und in anderen Verzeichnissen und lasst uns Feedback und Kommentare da. Ihr erreicht uns bei Facebook, auf Twitter, auf YouTube, telefonisch sowie unter 0351/841 686 20 oder per Mail.
Seit mehr als einem halben Jahrzehnt tobt in Syrien ein fürchterlicher Krieg. Es vergeht kaum ein Tag ohne neue Schreckensmeldungen über Tote und Verletzte, Not und Verzweiflung. Ganze Städte sind ausgebombt und zerstört, der blutige Krieg hat schon mehr als 250.000 Menschenleben gefordert. Millionen Menschen haben ihre Heimat verloren. Fast jeder zweite Syrer ist auf der Flucht. Syrien stirbt. Doch die Gegner und Anhänger von Präsident Assad bekämpfen sich weiter. Auch der sogenannte Islamische Staat verbreitet weiter Angst und Schrecken; und auch das Ausland mischt kräftig mit in diesem Krieg. Planet Schule erklärt, wie es so weit kommen konnte: Was waren die Auslöser des Krieges? Wer sind die Beteiligten? Und wieso ist es so schwierig, endlich eine friedliche Lösung zu finden? Unterstützt durch erklärende Animationen beleuchtet der 15-minütige Film die Ursachen und Kernprobleme eines nicht enden wollenden Krieges. Die Sendung ist für den Politik- und Geschichtsunterricht geeignet und wird auf Deutsch und Arabisch angeboten. (Online-Signatur Medienzentren: 4986771)
Vor einem Jahr hat der Islamische Staat seine Hauptstadt Raqqa verloren - womöglich die bisher größte Niederlage des Regimes. Was ist heute noch übrig vom Islamischen Staat? Und wie gefährlich sind die ehemaligen IS-Kämpfer, die nach Deutschland zurückkehren?
Nur ein paar Hundert Kilometer südlich von Sizilien braut sich etwas zusammen. Der sogenannte Islamische Staat erweitert seinen Machtbereich in Libyen und hat es auf die Ölquellen des Landes abgesehen.
Der sogenannte Islamische Staat gilt als eine der reichsten Terrorgruppen der Geschichte. Seine Einnahmen generiert er auch durch Lösegelder für entführte jesidische Sklavinnen und deren Kinder
Nach den jüngsten Terroranschlägen stellen sich erneut viele Fragen: Wie stark ist der Islamische Staat? Über welche Mittel verfügt die Terrororganisation? Wie weit reicht ihr Einfluss? Thomas Aders beleuchtet den Status Quo des IS
Wie sich kriminelle Organisationen digitaler Techniken und Kryptowährungen bedienen. Kriminelle Organisationen müssen, um erfolgreich zu sein, den Strafverfolgungsbehörden immer ein Stück weit voraus sein, anderenfalls sie ja nicht erfolgreich sein könnten. In ganz besonderer Weise gilt dies für kriminelle Finanztransaktionen. Viel mehr noch als konventionelle Kriminelle sind die Führungen von Armeen oder Organisationen, die einen asymmetrischen Krieg gegen einen unter herkömmlichen Bedingungen unbesiegbaren Gegner führen, auf intelligente Konzepte angewiesen, um ihre perversen Ideen in die Tat zu bringen. Gäbe es die Rote Armee Fraktion noch heute – mit Sicherheit würde die intellektuell keineswegs unterbelichteten Aktivisten von damals alles tun, um den von ihnen ins Visier genommenen „Militärisch-Industriellen Komplex“ mit dessen eigenen Mitteln zu schlagen: Sie würden versuchen, die digitale Infrastruktur zu zerstören. Da das Internet in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch unter der Kuratel der US-Geheimdienste stand, die digitale Technik noch in den Kinderschuhen steckte, raubte man eben Banken aus und kidnappte hie und da mal einen Repräsentanten des „Systems“, um, wie im „Deutschen Herbst“ 1977, im Knast einsitzende Gesinnungsgenossen freizupressen. In diesem, unserem Jahrhundert bedienen sich kriminelle Netzwerke von der italienischen Mafia über das kolumbianische Medellin-Kartell bis hin zu islamischen Terrororganisationen selbstverständlich des Internets. Gegen die tödlichen Aktivitäten dieser Organisationen, einsam an der Spitze der Islamische Staat, wirkt Datendiebstahlkriminalität bestenfalls wie Kinderfasching. In einer besonders üblen Weise hat in den letzten Jahren der Islamische Staat von sich reden gemacht, und zwar nicht nur in den von ihnen eroberten Gebieten in Syrien und im Irak, sondern auch in Europa, Asien und Amerika. Die Anführer des IS wissen: Um neue Mitstreiter zu rekrutieren, ist das hochglänzende Internet wie kein anderer Kanal geeignet, die irrsinnige Agenda des Terrors in den Augen der Zielpersonen im strahlendsten Licht erscheinen zu lassen. Die klare Botschaft: Terrorismus ist geil. Terrorismus ist sexy. Für die andere Zielgruppe, die potentiellen Opfer, erfüllen die sich die viral perpetuierenden Bilder den gegenteiligen Zweck: Sie verbreiten Angst und Schrecken. Die Menschen werden verunsichert, Gesellschaften gespalten, Staaten destabilisiert. Digitales Hightech ist die effektivste Waffe der psychologischen Kriegsführung. Der Islamische Staat bediente – und bedient – sich gekonnt Social Media, um gezielt junge Männer und Frauen im fanatisierbaren und rekrutierbaren Alter anzusprechen und ihnen in den Foren die Pflicht zum Djihad einzutrichtern. Wie Werbeagenturen vorgehende Kreativteams und Thinktanks waren in der Hauptstadt des Islamischen Staates, dem syrischen Raqqa, und in Filialen rund um den Globus damit beschäftigt, Werbeclips herzustellen, die den Zielgruppen die Umsetzung der heldenhaften Pläne schmackhaft machten. Eines der größten Probleme des Terrormanagements ist die Organisation der Finanzierung. Leider sind sogar Terroristen mit wenig intelligenten, zutiefst bösartigen Zielen in der Lage, sich intelligenter Methoden z.B. bei der Finanzierung oftmals kostspieliger Anschläge zu bedienen. Mit „intelligent“ sind hier die Zahlungsmittel und – Wege gemeint sowie die Techniken deren Verschleierung. So steht eine Organisation, die keinerlei produktive Leistungen erbringt und sich ausschließlich über die Plünderung eroberter Gebiete sowie die Unterjochung und Versklavung der dortigen Bevölkerung bereichert und am Leben hält, vor dem Problem, wie das geraubte Geld und Gut „gewaschen“ werden kann. Support the show (https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=2PU5W9H752VZJ&source=url)
Der entlassene FBI-Chef James Comey packt aus, Katar wird von seinen Nachbarländern isoliert und der Islamische Staat wird in Syrien weiter zurückgedrängt. Was wir aus dieser Woche mitnehmen.Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/krautreporter-wochenrueckblick-comey-anhoerung-katar-islamische-staat
الحرب الشرسة تدور في سوريا منذ أكثر من نصف عقد من الزمن. ولا يمر يوم دون أن يحمل معه أخباراً سيئة حول القتلى والجرحى أو كذلك البؤس واليأس. فقد دمرت مدن بأكملها جراء القصف وأدت الحرب إلى مقتل أكثر من 250 ألف شخص. إضافة إلى فقدان الملايين لمنازلهم. ونصف السوريين هجروا. سوريا تموت. مع ذلك يواصل معارضو ومؤيدو الأسد القتال. إضافة إلى الرعب الذي يبثه تنظيم الدولة الإسلامية، في المقابل نرى جهات أجنبية تتدخل في هذه الحرب بشكل كبير. برنامج "كوكب المدرسة" يوضح الأسباب التي أوصلت الأمور إلى هنا: ما هي الدوافع وراء اندلاع الحرب؟ من هي الأطراف المشاركة؟ ولماذا يصعب التوصل أخيراً إلى حل سلمي لهذه الحرب؟ فيلم من خمسة عشر دقيقة يحتوي على رسومات بيانية ومتحركة يحاول توضيح الأسباب والمشاكل الرئيسية لهذه الحرب، التي لا يراد لها أن تنتهي. والبرنامج مناسب لحصة السياسية والتاريخ ويبث باللغتين الألمانية والعربية. Seit mehr als einem halben Jahrzehnt tobt in Syrien ein fürchterlicher Krieg. Es vergeht kaum ein Tag ohne neue Schreckensmeldungen über Tote und Verletzte, Not und Verzweiflung. Ganze Städte sind ausgebombt und zerstört, der blutige Krieg hat schon mehr als 250.000 Menschenleben gefordert. Millionen Menschen haben ihre Heimat verloren. Fast jeder zweite Syrer ist auf der Flucht. Syrien stirbt. Doch die Gegner und Anhänger von Präsident Assad bekämpfen sich weiter. Auch der sogenannte Islamische Staat verbreitet weiter Angst und Schrecken; und auch das Ausland mischt kräftig mit in diesem Krieg. Planet Schule erklärt, wie es so weit kommen konnte: Was waren die Auslöser des Krieges? Wer sind die Beteiligten? Und wieso ist es so schwierig, endlich eine friedliche Lösung zu finden? Unterstützt durch erklärende Animationen beleuchtet der 15-minütige Film die Ursachen und Kernprobleme eines nicht enden wollenden Krieges. Die Sendung ist für den Politik- und Geschichtsunterricht geeignet und wird auf Deutsch und Arabisch angeboten. (Online-Signatur Medienzentren: )