POPULARITY
Nach den Geschehnissen auf Ceuta hat sich auch in Deutschland erneut eine Debatte über die Flüchtlingspolitik entfacht. Die Bilder treffen hierzulande auf die Erfahrungen von 2015 und auf eine AfD, die sich diese Erfahrungen zunutze macht. Bundesweit liegt die Partei seit längerem in den Umfragen vorn, bei den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland hat sie beste Chancen, stärkste Kraft zu werden. Doch politische Erfolge lassen sich nicht nur in Prozentpunkten messen. Es gibt noch einen anderen Maßstab. Welcher das ist und warum die AfD trotz ihrer zunehmenden inneren Radikalisierung weiter an Zustimmung gewinnt, darum geht es in dieser Folge von Machtwechsel. Zuvor blicken Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander auf die Steuerreformpläne des Bundesfinanzministers, die in der Union für Ärger sorgen. Aber ist dieser Ärger tatsächlich berechtigt? –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Holen Sie sich jetzt den exklusiven NordVPN-Deal inkl. 4 Bonusmonaten mit dem Code Machtwechsel oder unter https://nordvpn.com/machtwechsel Holen Sie sich jetzt Ihre persönlichen Daten mit Incogni zurück - 60% Rabatt auf den Incogni-Jahresplan: https://incogni.com/machtwechsel Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Vietnams Präsident To Lam trifft Premier Albanese in Canberra / Menschenrechtsorganisationen kritisieren Besuch des vietnamesischen Präsidenten / Australien setzt erstmals Vogelgrippe-Impfstoffe bei gefährdeten Vögeln ein / Mehr deutsche Bundesländer setzen Lkw-Sonntagsfahrverbot wegen Niedrigwasser aus / Südaustralien plant KI-Royal Commission für drei Millionen Dollar / Experten warnen vor Faktoren, die Radikalisierung und Extremismus begünstigen / Streit um geplanten indigenen Landrat im Northern Territory / Australiens Notenbank entscheidet über Leitzins von 4,35 Prozent / Studie zeigt: Hunde können menschliche Gesichtsausdrücke im Gehirn unterscheiden
Diese Folge des Stalingrads Podcast analysiert Luchino Viscontis Spielfilm „Die Verdammten“ (1969) und dessen Darstellung des gesellschaftlichen Verfalls im Nationalsozialismus. Am Beispiel einer wohlhabenden deutschen Industriellenfamilie zeigt das Drama die Verknüpfung von privatem Opportunismus und politischer Radikalisierung während des Aufstiegs der SS. Die Episode beleuchtet, wie historische Wendepunkte wie der Reichstagsbrand oder die „Nacht der langen Messer“ als Katalysatoren wirken, die das traditionelle Machtgefüge der Familie zugunsten skrupelloser, systemtreuer Akteure verschieben. Im Fokus der Analyse stehen die Mechanismen der Anpassung, der schrittweise Verlust moralischer Maßstäbe sowie die psychologische Wirkung der NS-Ideologie. Die SS etabliert sich dabei im Film als kühl organisiertes Instrument der Kontrolle, das persönliche Ambitionen instrumentalisiert und Loyalität durch absolute Unterwerfung neu definiert. Der schleichende Einzug von Gewalt und Korruption in den familiären Alltag führt letztlich zum inneren und äußeren Zerfall der Familie. Diese Folge seziert diese Filmanalyse die Täterseite und das schrittweise Einverständnis der Eliten mit der Diktatur.
Gemeinsam mit Özge bespricht Ole Liebl in dieser Folge des Lila-Büchersommers die gesellschaftliche Entwicklung rund um Männlichkeit: Wie hält sich ein derart zerstörerisches System wie das Patriarchat aufrecht? Warum sind Maskulinisten gerade so erfolgreich? Und wie spielt die vermeintlich neue Männlichkeit rechten Akteuren in die Karten? Deine Unterstützung hält den Lila Podcast am LebenDanke an jeden von Euch, der den Lila-Podcast bereits unterstützt hat und uns damit über Wasser hält. Seit 2026 zahlen wir höhere Honorare, um die Zeit und den Aufwand, den unsere Redakteurinnen in die Folgen investieren, auch gebührend bezahlt bekommen. Du findest das gut? Dann unterstütze uns gerne unter: https://lila-podcast.de/unterstuetzen/ Links und HintergründeOle Liebl: Brutal fragile Typen. Männer und Gefühle (Sachbuch, 2026) Ole Liebl: Freunde lieben. Die Revolte in unseren engsten Beziehungen. (Sachbuch, 2024)Instagram Ole LieblVideo Ausschnitt aus Oles Instagram-AccountStatistik zur SuizidrateWeitere Lila-Folgen zum ThemaWarum Männer Böses tunDie Männer von morgen – Was bedeutet feministische Erziehung für Jungs?Radikalisierung von jungen Männern auf Tiktok verhindern – mit Caspar WeimannTranskriptWir freuen uns, euch ein Transkript zur Sendung zur Verfügung stellen zu können. Es wurde automatisch erzeugt. Ihr findet es auf unserer Website. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Von der Radikalisierung der jungen ostdeutschen Generation erzählt die preisgekrönte Journalistin Manuela Müller in ihrem Reportage-Band "Die Jugend malt wieder Hakenkreuze" (Tropen).
Rassismus ist keine individuelle Charaktereigenschaft, sondern eine Ideologie, die Menschen anhand äusserer Merkmale einteilt und strukturell wirkt. Mit Mona-Lisa Kole, Anti-Rassismus- und Migrationsexpertin bei Frieda, und Ahmed Ajil, Kriminologe und Forscher zu politisch-ideologischer Radikalisierung, sprechen wir in dieser Spezialfolge Meyer:Wermuth über ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus, über Intersektionalität und darüber, wie es sich anfühlt, ständig auf die eigene Identität reduziert zu werden statt auf die eigene Arbeit.Ausserdem diskutieren wir, was die 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP mit der Gesellschaft gemacht hat: Wie solche Kampagnen rassistische Stereotypen unterbewusst aktivieren und normalisieren, warum die SVP seit Jahrzehnten jedes gesellschaftliche Problem auf Migration zurückführt – und warum auch gut gemeinte Gegenkampagnen manchmal genau die Stereotypen reproduzieren, die sie bekämpfen wollen.Zum Schluss sprechen wir darüber, wie riskant es für rassifizierte Personen ist, sich in der Politik zu exponieren, und was es wirklich braucht, um rassistische Denkmuster in der Gesellschaft zu verändern.((00:00)) Einleitung & Vorstellung Mona-Lisa und Ahmed((09:15)) Erfahrungen als nicht-weiss gelesen / rassifiziert werden((21:08)) Unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen((27:08)) Rassismus und Politische Kampagnen((44:10)) Die gefährliche Normalisierung des Diskurses((47:37)) Rassismus ist überall verankert ((55:19)) Dilemma zwischen Mehrheitsgesellschaft und Radikalität((56:50)) Diskussion über Lösungsperspektiven((1:08:20)) Wie können rassistische Denkmuster in der Gesellschaft bekämpft werden?
Fiebig, Peggy www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
In der aktuellen Folge von „Wie ist die Lage?“ ist Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina zu Gast bei Lars Meier. Im Gespräch spricht sie über ihren Einsatz für das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht, den Kampf gegen Gewalt an Frauen und die Herausforderungen, vor denen Hamburgs Justiz derzeit steht – von überfüllten Gefängnissen bis zur Prävention von Radikalisierung. Darüber hinaus geht es um aktuelle Hamburger Themen wie den Einbau der neuen Sternbrücke, den Christopher Street Day und die Sicherheitslage nach dem Anschlag in Berlin. Außerdem gibt Anna Gallina persönliche Einblicke in ihren Alltag, erzählt von ihrer Faszination für große Infrastrukturprojekte und erklärt, warum Freundschaften für sie gerade in einem politischen Amt von besonderer Bedeutung sind. Ein Gespräch über Recht, Verantwortung, Hamburg und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Folge wird präsentiert vom Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel. Vom 5. bis 23. August erlebt ihr außergewöhnliche Konzerte, Tanz, Theater und Performances – mit internationalen Produktionen, Weltpremieren und dem kostenlosen Avant-Garten unter freiem Himmel. Sichert euch jetzt eure Tickets und alle Infos unter kampnagel.de.
AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn und setzt CDU im Wahlkampf unter Druck, Die Meinung, Hitze verschärft Dürre und gefährdet die Ernte, Nach Anschlag auf Berliner CSD rückt die Prävention gegen Radikalisierung in den Fokus, Neue HIV-Spritze macht Hoffnung auf das Ende der AIDS-Pandemie, Weitere Nachrichten im Überblick, Hamburg feiert spektakulären Transport der neuen Sternbrücke durch die Stadt, Camping wird immer luxuriöser und stellt Betreiber vor neue Herausforderungen, Das Wetter
AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn und setzt CDU im Wahlkampf unter Druck, Die Meinung, Hitze verschärft Dürre und gefährdet die Ernte, Nach Anschlag auf Berliner CSD rückt die Prävention gegen Radikalisierung in den Fokus, Neue HIV-Spritze macht Hoffnung auf das Ende der AIDS-Pandemie, Weitere Nachrichten im Überblick, Hamburg feiert spektakulären Transport der neuen Sternbrücke durch die Stadt, Camping wird immer luxuriöser und stellt Betreiber vor neue Herausforderungen, Das Wetter
AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn und setzt CDU im Wahlkampf unter Druck, Die Meinung, Hitze verschärft Dürre und gefährdet die Ernte, Nach Anschlag auf Berliner CSD rückt die Prävention gegen Radikalisierung in den Fokus, Neue HIV-Spritze macht Hoffnung auf das Ende der AIDS-Pandemie, Weitere Nachrichten im Überblick, Hamburg feiert spektakulären Transport der neuen Sternbrücke durch die Stadt, Camping wird immer luxuriöser und stellt Betreiber vor neue Herausforderungen, Das Wetter
Von Klemens Patek. Der Anschlag in Berlin wirft Fragen auf: Haben Deutschland und Österreich in der Deradikalisierung versagt? Sind Fußfesseln geeignete Mittel, um Gefährder an Terroranschlägen zu hindern? Extremismusforscherin Daniela Pisoiu erklärt, wie sich Extremismus zuletzt verändert hat und warum das gefährlich ist.
Meyer-Feist, Andreas www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Özer, Numan www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die Themen von Flo und Caro am 29.07.2026: (00:00:00) Jugendwort 2026: Ein Ständchen von Susanne Daubner & ein Eklat um Mehrzweckeier. (00:02:24) CSD-Anschlag: Wie sich junge Menschen radikalisieren und wie die muslimische Community auf Queerfeindlichkeit im Islam schaut. (00:09:15) Tate-Brüder in U-Haft: Warum die Influencer vielleicht nach UK ausgeliefert werden und was sie dort erwartet. (00:14:04) Falsche Abi-Zeugnisse: Warum einige Abiturient*innen in Baden-Württemberg Crashout gehen. (00:17:46) Spiegel-Masche in Italien: Gut zu wissen vor eurem nächsten Italien-Urlaub. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de. Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Meyer-Feist, Andreas www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Wandhöfer, Sascha www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Meyer-Feist, Andreas www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Haft, Fußfesseln, Abschiebung: Das ist eine Antwort auf radikalisierte, gewaltbereite und vielleicht straffällig gewordene. Präventionsarbeit kann ergänzend zu Strafen nur als Prozess funktionieren, erklärt Miriam Uludoğan-Heß von der BAG RelEx.**********In dieser Folge mit: Moderation: Jenni Gärtner Gesprächspartnerin: Miriam Uludoğan-Heß, Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus e.V.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Der Anschlag auf den CSD in Berlin hat neue Diskussionen um den Umgang mit Gefährdern entfacht, aber auch darüber, wie Menschen zu Gefährdern werden. Wie kann die Prävention gegen islamistische Radikalisierung funktionieren? Und: Während die Welt sich mit anderen Konflikten beschäftigt, geht der Krieg im Sudan weiter. Schulz, Josephine
Die Rolle der Religion wird bei der Betrachtung terroristischer Taten zu oft unterschätzt. Und das Konzept der "radikalen Erlösung" außer Acht gelassen, meint Beatrice de Graaf, die zu den Themen Sicherheit und Radikalisierung forscht. Beatrice de Graaf ist Fakultätsprofessorin auf dem Lehrstuhl Geschichte der Internationalen Beziehungen an der Universität Utrecht. Ihren Vortrag mit dem Titel "Was Terroristen hoffen", hat sie am 9. Juni 2026 in der Aula der Universität Bamberg im Rahmen der Hegel-Woche 2026 gehalten. Diese stand unter dem Motto: Die Fanatiker – überall? Wir alle? **********+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Forschung +++ Vortrag +++ Geschichtswissenschaft +++ Zeitgeschichte +++ Terror +++ Terrorismus +++ Religion +++ Radikalisierung +++ Radikalität +++ Dschihadismus +++ Dschihad +++ Islamismus +++ Extremismus +++ Erlösung +++ The Radical Redemption Model +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragende: Beatrice de Graaf, Fakultätsprofessorin auf dem Lehrstuhl Geschichte der Internationalen Beziehungen an der Universität Utrecht**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:58 - Beginn des Vortrages: Vorbemerkungen7:32 - Radikalisierung, Extremismus, Terrorismus - und eine Leerstelle13:37 - Welche Rolle spielt Religion bei der Radikalisierung?32:19 - Erlösung im nicht-religiös grundierten Terrorismus. Und gamifiziert auf social media41:40 - Erlösung und Geopolitik**********Quellen aus der Folge:Beatrice de Graaf: The Radical Redemption Model - Terrorist Beliefs and Narratives. New York, 2025; Online Edition, Oxford Academic, 21. November 2024.Beatrice de Graaf zu religiösen Erlösungshoffnungen von Politikern und Terroristen in "Tag für Tag", dem Religionsmagazin im Deutschlandfunk**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Dschihadismus: Junge Männer im Sog der SubkulturDesinformation: Wie sie unseren Umgang mit Wissen ruiniertRechtsextremismus: Die Vordenker der Neuen Rechten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Nach dem Anschlag auf den CSD läuft die Debatte darüber, wie die Radikalisierung des mutmaßlichen Attentäters Abdul B. verlief und ob sie hätte verhindert werden können. Jamuna Oehlmann ist Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx). Im Gespräch bei SWR Kultur am Morgen sagt sie: „Der IS geht bei der Rekrutierung konsequent und gezielt vor. Er spricht junge Männer an, die sich in einer Krise befinden.“ Beim IS fänden sie einen vermeintlichen Ort der Selbstverwirklichung. Konsequente Bekämpfung radikalisierender Inhalte Von der Politik fordert Oehlmann eine konsequentere Umsetzung des Digital Services Act der EU, der illegale Inhalte auf Plattformen bekämpfen soll. „Viele islamistische Inhalte sind nicht eindeutig als solche zu erkennen.“ Dennoch habe der Gesetzgeber Möglichkeiten, diese einzuschränken. Auch KI-generierte Inhalte würden zunehmend zur Radikalisierung junger, verunsicherter Männer genutzt. Langfristige Prävention statt Präventivhaft Zu Forderungen, künftig das Jugendstrafrecht bei Terrorismusverdächtigen grundsätzlich auszusetzen oder Verdächtige in Präventivhaft zu nehmen, sagt Oehlmann: „Das ist nicht mein Verständnis von Prävention. Ich kann den Impuls in der Politik verstehen, neue Maßnahmen zu fordern.“ Zielführender sei es, auf langfristige Präventionsarbeit zu setzen, die auch nach Attentaten oder Anschlägen die Aufmerksamkeit auf das Thema lenke.
Der mutmaßliche CSD-Attentäter nahm an einem Deradikalisierungsprogramm teil. Warum hat das nicht ausgereicht? Wir erklären, wie Radikalisierung entsteht, wie Prävention funktioniert – und warum sie trotz Rückschlägen unverzichtbar ist.**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartner: Jakob Guhl, Extremismusforscher Gesprächspartnerin: Franziska Frosch, Grüner Vogel e.V., Verein für Deradikalisierungsarbeit**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Der Anschlag auf den CSD in Berlin hat neue Diskussionen um den Umgang mit Gefährdern entfacht, aber auch darüber, wie Menschen zu Gefährdern werden. Wie kann die Prävention gegen islamistische Radikalisierung funktionieren? Und: Während die Welt sich mit anderen Konflikten beschäftigt, geht der Krieg im Sudan weiter. Schulz, Josephine
Am Samstagabend beim Christopher Street Day in Berlin fährt ein Auto in die Menschenmenge. Eine Frau stirbt, 16 weitere werden verletzt, drei schweben in Lebensgefahr. Ein junger Mann wird zur Fahndung ausgeschrieben – radikalisiert, bereit. Im Teamwagen auf dem Weg zum Hotel in Tokio spricht Thilo mit Martin Lautwein über das, was passiert ist: über den Täter und seine Verbindung zum Islamischen Staat, über die Psychologie des Traumas für Menschen, die dabei waren, und über die Radikalisierung in sozialen Medien, die längst nicht nur Islamisten betrifft. Aber vor allem über Solidarität – konkret, jetzt, nicht in einer Woche. Wie geht ihr damit um? Schreibt in die Kommentare, wie ihr das Wochenende erlebt habt. FAKTENCHECK Diese Episode enthält mehrere überprüfbare Faktenbehauptungen zu den Auswirkungen des Anschlags und der Rolle des Islamischen Staates. Der Faktencheck fokussiert auf Zahlenangaben, historische Bezüge und organisatorische Informationen. Anzahl Verletzte und Todesfälle ✅ Das Transkript nennt „mindestens 16 Verletzte" und eine Tote – Martin präzisiert später: drei davon seien „in Lebensgefahr", acht „schwer verletzt", fünf „leicht verletzt". Die Berliner Polizei und die Feuerwehr bestätigten bereits am Sonntagmorgen genau diese Zahlen, weshalb keine Korrektur erforderlich ist. Abdul B., Alter und Herkunft ✅ Das Transkript identifiziert den Tatverdächtigen als „Abdul B.", „21-jähriger deutscher Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln". Die Polizeimitteilung und alle Qualitätsmedien (Tagesspiegel, taz, Berliner Zeitung) bestätigen die Identität, das Alter und die Staatsbürgerschaft. Libanesische Wurzeln sind ebenfalls dokumentiert. Verhaftung im Libanon und Syrien-Versuch ✅ Martin sagt: Der Tatverdächtige „wurde im Libanon festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert, als er sich von dort nach Syrien wollte, sich dem IS anzuschließen." Das Rechercheergebnis: Ende 2025 wurde Abdul B. bei der Rückkehr aus dem Libanon am Flughafen BER festgenommen; er hatte nach Syrien ausreisen wollen, um sich dem IS anzuschließen. Kern richtig, Timing im Transkript minimal ungenau („Monate lang wird man das nicht geplant haben" — es war eher wenige Wochen davor), aber nicht faktisch falsch. Charlie Hebdo und Bataclan als komplexe Anschläge ✅ Martin nennt die Anschläge „in den 2015er, 2016er, 2017er Jahren". Tatsächlich fanden beide Anschläge 2015 statt: Charlie Hebdo am 7. Januar 2015, Bataclan am 13. November 2015. Die Aussage ist zeitlich imprecise, bezieht sich aber korrekt auf zwei zentrale IS-gesteuerte Terroranschläge in Frankreich. Islamischer Staat aktiv in Irak, Syrien, Somalia und Sahel-Zone ✅ Martin sagt: „Der Islamische Staat ist immer noch als Terrororganisation aktiv. Nicht nur im Irak und in Syrien, sondern vor allen Dingen auch auf dem afrikanischen Kontinent. Wir beobachten das gerade in Somalia, wir beobachten das aber auch in der Sahel-Zone." Multiple aktuelle Quellen (2024–2025) bestätigen: Der IS ist tatsächlich in Somalia, der Sahel-Zone (Mali, Burkina Faso, Niger), dem Lake Chad Basin sowie in Afghanistan präsent und operiert als dezentrales Netzwerk. Die Aussage ist korrekt. Zusammenfassung:
Immer mehr Jugendliche hocken vorm Computer und radikalisieren sich auf Social Media. Über Jahre und Ländergrenzen hinweg. Dirk Laabs erklärt im Bücher-Podcast, warum es nicht leicht ist, dem entgegenzuwirken.
*Das Gespräch wurde am 6.4.2026 aufgenommen Wie radikalisiert Social Media junge Menschen – insbesondere Männer? Wieso gewinnen maskulinistische Influencer und rechte Netzwerke immer mehr an Einfluss? Und was kann empathiebasierte Gegenrede tatsächlich bewirken? In dieser Folge Scheitern für Anfänger spreche ich mit Caspar Weimann, Schauspielprofessor, Theatermacher und Initiator des Projekts „Hacking the Manosphere“. Gemeinsam tauchen sie in die Dynamiken von TikTok, algorithmischen Filterblasen und radikaler Männlichkeitskultur ein. Caspar Weimann gibt spannende Einblicke in seine künstlerische Arbeit gegen Online-Hass und erklärt, warum Empathie als Antwort auf Hasskommentare überraschend effektiv sein kann. Außerdem geht es um Alternativen zur Aufmerksamkeitsökonomie, familiäre Erfahrungen und die Bedeutung von Hoffnung im Kampf gegen digitale Radikalisierung.
Lena arbeitet als Social-Media-Redakteurin bei der JUNGEN FREIHEIT und berichtet täglich über politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Im Gespräch erzählt sie, wie sie sich während der Corona-Pandemie erstmals intensiv mit Politik beschäftigt hat und weshalb sich ihr Blick auf Deutschland seitdem grundlegend verändert hat. Sie spricht über ihren ungewöhnlichen beruflichen Weg vom Jurastudium in den Journalismus, ihre Erfahrungen bei Demonstrationen sowie darüber, wie sich ihre Arbeit auf ihre Wahrnehmung von Politik und Gesellschaft auswirkt. Im Interview geht es um das persönliche Sicherheitsgefühl, unterschiedliche Erfahrungen in deutschen Städten, Migration, Kriminalitätsstatistiken und politische Gewalt gegen Journalisten. Lena schildert ihre Sicht auf gesellschaftliche Polarisierung, erklärt, warum sie Differenzierung für unverzichtbar hält und weshalb sie auch die Gefahr einer Radikalisierung im eigenen politischen Lager sieht. Außerdem spricht sie über politische Freundschaften über Lagergrenzen hinweg, ihr Verständnis von deutscher Identität sowie ihren Wunsch nach mehr Selbstreflexion und einer sachlicheren Debattenkultur in Deutschland.
Mama, warum gibt es so viele Autos? Warum tun die Erwachsenen nichts gegen die Klimakrise, obwohl sie wissen, wie schlimm es wird? Die Klimakrise ist längst im Alltag von Kindern angekommen. Doch wie sprechen Eltern mit ihnen darüber, ohne sie zu überfordern? Veronika Rivera, Naturschutzökologin und Mutter von drei Kindern, sucht in ihrem neuen Buch Kindheit am Kipppunkt nach Antworten. Im Podcast erzählt sie über ihre Ohnmacht, die eigenen Kinder nicht vor Hitze, Krankheiten und einer ungewissen Zukunft schützen zu können. Und was, wenn die Angst vor der Klimakrise die Partnerschaft belastet? Wie viel Wahrheit verträgt ein Kind? Rivera erklärt, wie Erwachsene Jugendliche vor Verzweiflung und Radikalisierung bewahren können – und warum eine geborgene Kindheit gerade in Zeiten der Klimakrise wichtig ist.
Die Route 60 ist eine israelische Strasse, die aber auch quer durch das palästinensische Westjordanland führt. Sie gilt als eine der letzten Strassen, die sich Israelis und Palästinenser noch teilen. Ein Roadtrip zeigt jedoch, dass die geografische Nähe keineswegs zu mehr Verständnis führt. Stattdessen prallen im Alltag zwei völlig unversöhnliche Welten aufeinander. Während israelische Militäreinsätze und abgeriegelte Städte den palästinensischen Handel regelmässig lahmlegen, beanspruchen radikale jüdische Siedler das Land auf Basis der Bibel für sich. Seit den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 hat sich die ohnehin angespannte Lage im Westjordanland massiv verschärft. Eine grassierende Arbeitslosigkeit unter den Palästinensern treibt die wirtschaftliche Not voran und schürt die Angst vor weiterer Radikalisierung. Gleichzeitig eskaliert die Gewalt durch bewaffnete Siedler. Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Host: Antonia Moser Rewerts Artikel zur Route 60 findet Ihr [hier.](https://www.nzz.ch/international/israel-und-palaestina-auf-der-route-60-entscheidet-sich-der-nahostkonflikt-ld.10003827) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
Donald Trump nannte die rote Karte gegen den US-Nationalspieler Folarin Balogun eine „schreckliche Entscheidung“ und rief FIFA-Präsident Gianni Infantino an, um sie überprüfen zu lassen. Tatsächlich wurde die Sperre gegen Balogun zur Bewährung ausgesetzt und er stand im Spiel gegen Belgien auf dem Platz. Wem die FIFA einen Friedenspreis verleiht, dem schlägt sie, um des lieben Friedens willen, offenbar auch keine Bitte ab. Für den friedlichen Verlauf des NATO-Gipfels, der am Dienstag in Ankara begonnen hat, hat auch Friedrich Merz zum Telefon gegriffen. Was er Donald Trump zu sagen hatte und mit welchen Erwartungen die Bundesregierung in diesen Gipfel gegangen ist, das erfahren Sie in dieser Folge von Machtwechsel. Außerdem blicken Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander auf den AfD-Parteitag in Erfurt – und darauf, was in und vor der Parteitagshalle geschehen ist und was das über eine Radikalisierung verrät. –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Radikalisierung via Porno? Wie war das auf diesem geheimnisvollen Männer-Workshop? Soll ein Mann bei der Geburt dabei sein? Was treibt Incels? Mutmach-Familie Schumacher versucht sich an den einfachsten Fragen der Welt. In der heutigen Pilotfolge will Sohn Paul, 32, von Vater Hajo, 62, wissen, wie sich sein Männerbild verändert hat. Unsere Themen: Warum hat Freud nicht den Entbindungsneid festgestellt? Heidi Klums tückischen Signale. Boys don´t cry, but men do. Die Porno-Radikalisierung. Rivale oder Bruder? Versöhnungsfähigkeit und Brückentechnologie. 50 Shades of Gewalt. Der Segen des sinkenden Testosterons. Plus: Schon mal Termin vormerken - am 2.9. laden Suse und Hajo zum Diaabend ins Posh Teckel.Shownotes:Nur wenig Plätze: Suse und Hajo laden zum Dia-Abend mit Chile- und Überwinter-Tipps am 2.9. im PoshTeckelDie MutMacher auf steady unterstützen und Geschenke-Newsletter bekommenHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinen bei Droemer Knaur.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Radikal – ein Wort, das heute fast nur noch negativ besetzt ist: Radikalisierung im Internet, emotionale Übertreibung, Verharmlosung, Fake News. Doch das Wort "radikal" kommt vom lateinischen "radix", die Wurzel, und bedeutet ursprünglich: von Grund auf, vollständig, gründlich. Radikal zu sein heißt also eigentlich: an die Wurzel gehen.Der heilige Paulus schreibt: "Wir verkünden Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden." Jesus zeigt, wie Radikalität wirklich aussieht: nicht Regeln blind befolgen wie die Pharisäer, sondern das Gesetz Gottes von Herzen her leben. Radikal zu handeln heißt, nicht nur die Folgen eines Problems zu bekämpfen, sondern seine Wurzel zu erkennen. Es bedeutet, das Richtige zu tun – nicht aus Angst, nicht um Anerkennung zu bekommen, sondern weil es von Herzen kommt.Die Radikalität Jesu ist kein Aufstand gegen Gott oder gegen das Gesetz, sondern ein Aufruf: Lebe die Gebote Gottes von Herzen her. Lebe sie in Freiheit. Lebe sie im Vertrauen auf Gott. Wer nur nach äußerer Vollkommenheit strebt, wer Regeln befolgt, um Sicherheit oder Anerkennung zu bekommen, verliert das Wesentliche. Wer Gott von Herzen folgt, der findet ihn – und mit ihm auch das wahre Leben.Vielleicht hilft ein altes Sprichwort aus dem Talmud, um das einzuordnen:Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.Radikal zu sein heißt also nicht Härte oder Rücksichtslosigkeit. Radikal zu sein heißt im Sinne des Glaubens: die Wurzel erkennen, den Mut haben, das Richtige zu tun, und so den Weg zu Gott und mit Gott zu gehen. Paulus schreibt: "Wir verkünden Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden."Nehmen wir das von Jesus wirklich an. Nehmen wir an, was er in unseren Herzen wirken will. Leben wir die Gebote von Herzen her – aus der Freiheit und im Vertrauen auf Gott.
Der muslimische Mann als gewaltbereiter Macho – ein Klischee, das sich hartnäckig hält. Doch was sagt der Koran wirklich über Männlichkeit? Und was denken junge Muslime in der Schweiz? Eine Auseinandersetzung mit Stereotypen in Zeiten der «Manosphere». Geht es um das Geschlechterverhältnis im Islam, ist das Klischee schnell zur Hand: Der muslimische Mann unterdrückt seine Frau, verteidigt die Ehre der Familie wenn nötig mit Gewalt und hält wenig von Gleichberechtigung. Doch stimmen diese Klischees? Welche Vorstellungen von Männlichkeit bietet der Islam? Und welche Alternativen gäbe es? In «Perspektiven» sprechen wir mit Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide über sein neustes Buch «Jenseits der Härte – warum der Koran keine Machos kennt». Er zeigt auf, dass sich muslimische Vorstellungen von dominanter Männlichkeit durchaus auf die Religion beziehen. Etwa, wenn es darum geht, Frauen zu kontrollieren, weil sie sexuelle Versuchung verkörpern. Gleichzeitig, so Khorchide, bietet der Koran auch Alternativen: Männer, die sich verletzlich zeigen, die Verantwortung übernehmen und Demut und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellen. Wie sich muslimische Männlichkeit in der Praxis zeigt, wissen Kambez Nuri und Ahmed Ajil. Kambez Nuri bietet als Sozialarbeiter Workshops an unter dem Titel «Männlichkeit, wer ist das?». Ahmed Ajil ist promovierter Kriminologe, forscht zu Radikalisierung und Einwanderung an der Universität Luzern. In ihrem Podcast «Keshmesh» sprechen sie über ihren Alltag als muslimische Männer in der Schweiz. In einer Zeit, in viel diskutiert wird über toxische Männlichkeit und die Faszination von traditionellen Rollenbilder der Mannosphere, schauen wir in «Perspektiven» hinter die Stereotype vom Macho im Islam und fragen, welche Vorbilder junge muslimische Männer haben. Zu Wort kommen: · Prof. Mouhanad Khorchide, Dekan der islamisch-theologischen Fakultät der Universität Münster. · Ahmed Ajil, Kriminologe, Forschungsmitarbeiter am religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern. · Kambez Nuri, Sozialarbeiter und Mitgründer der Fachstelle «Oh boy» Autorin: Nicole Freudiger Angaben zum Buch: Mouhanad Khorchide. Jenseits der Härte. Warum der Koran keine Machos kennt. Herder Verlag, 2026.
Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Antisemitische Parolen in der Popmusik – leider kein Einzelfall. Ein Beispiel ist Xavier Naidoo, der mehrfach antijüdische Verschwörungstheorien verbreitet hat, oder auch Roger Waters, Mitbegründer der Gruppe Pink Floyd, der auf Konzerten offen israelfeindliche Parolen verkündet hat. Und es gibt noch mehr Beispiele. Das Festival About Pop, an dem auch SWR Kultur beteiligt ist, beginnt heute in Stuttgart und untersucht dieses Phänomen. Mit Konzerten, aber auch mit Diskussionen und Vorträgen. Die Politikwissenschaftlerin Maria Kanitz hat zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Lukas Geck bereits zwei Bücher zu dem Thema geschrieben. Antisemitismus in der Popkultur ist kein Randphänomen Kanitz sagt. „Spätestens seit dem 7. Oktober hat sich eine Radikalisierung bei bestimmten Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Die Boykotte sind stärker und massiver geworden.“ Auch Drohungen seien stärker geworden und einige jüdische Künstlerinnen und Künstler hätten die Branche sogar verlassen. Sensibilisierung durch Workshops Kanitz fordert, die Aufmerksamkeit stärker auf die verschiedenen Formen von Antisemitismus zu richten, zum Beispiel durch Schulungen und Workshops für Festival und Konzertveranstalter. „Viele sind im Moment einfach hilflos und in einer Art Schockstarre, weil sie diese Narrative nicht verbreiten wollen, aber wie geht man damit um?“, sagt Kanitz. Man dürfe nicht alles unter Kunstfreiheit subsumieren, sondern es müssten klare Grenzen definiert werden.
Die Zahl politisch motivierter Straftaten ist auf einem neuen Rekordhoch, viele Täter sind jung und die Gewalt nimmt zu. Was hilft gegen Radikalisierung? Eindrücke aus der Praxis. Und: Rüstungsprojekt FCAS ist tot. Wie groß ist der Schaden? Schulz, Josephine
In dieser Episode der Dunkelkammer berichtet die Investigativ-Journalistin Angelique Geray von ihrer achtmonatigen verdeckten Recherche in rechtsextremen Chatgruppen, die sie für ihre Podcast-Serie „Braune Kinderzimmer“ durchführte. Sie beschreibt, wie sie zunächst auf Social Media die Radikalisierung junger Menschen beobachtete und schließlich Mitglied der WhatsApp-Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ wurde, in der offen über Gewalttaten und den sogenannten „Tag X" diskutiert wurde. Besonders brisant wurde die Recherche, als sie einen 21-Jährigen selbsternannten „Gauleiter“ namens Justin traf und mit ihm nach Tschechien fuhr, wo Kugelbomben für einen geplanten Anschlag auf ein Geflüchtetenheim gekauft wurden. Die Recherchen führten zu Hausdurchsuchungen und Festnahmen, wobei Geray selbst eine Morddrohung aus der Untersuchungshaft erhielt. Sie spricht auch über die kontroverse Debatte zu ihrer Rolle und die laufenden Gerichtsverfahren, bei denen sie als Zeugin aussagt.Links zur Folge: Podcast "Braune Kinderzimmer" RTL Doku (youtube) // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Was bedeutet der steigende Anteil muslimischer Schüler:innen? Welche Form von Religiosität ist im Alltag konfliktträchtig, welche nicht? Warum sind Zwangsverheiratungen auch in Österreich Thema? Zu Gast ist Lisa Fellhofer von der Dokumentationsstelle für politischen Islam.
Wie aus friedlichen Verhältnissen Radikalisierung entstand: „Palästina 36“ erzählt vom Aufstand der arabischen Bevölkerung gegen den britischen Kolonialismus, ausgelöst durch die ersten Wellen jüdischer Siedler nach deren Vertreibung aus Europa.
Wie werden Teenager zu Gewalttätern? Wer sich erst in Radikalisierungsräume zurückgezogen habe, sei kaum noch zurückzuholen, sagt Journalist Dirk Laabs. Er kritisiert ein kollektives Versagen – von Politik, Gesellschaft, Digitalkonzernen und Eltern. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wie werden Teenager zu Gewalttätern? Wer sich erst in Radikalisierungsräume zurückgezogen habe, sei kaum noch zurückzuholen, sagt Journalist Dirk Laabs. Er kritisiert ein kollektives Versagen – von Politik, Gesellschaft, Digitalkonzernen und Eltern. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In dieser zweiten Folge der Ausgeglaubt-Trilogie über Christentum, Macht und neue rechte Sehnsüchte geht es um den US-amerikanischen christlichen Nationalismus – und um die Frage, warum apokalyptisches Denken dabei eine so starke Rolle spielt. In der ersten Folge haben Manuel und Stephan über Tech-Apokalyptik gesprochen: über Peter Thiel, den Antichristen, globale Kontrolle, KI und die Angst vor einer rettenden Weltordnung, die am Ende alles verwaltet. Nun dreht sich die Perspektive: Was passiert, wenn Endzeitdenken nicht nur von Tech-Eliten aufgenommen wird, sondern ganze religiös-politische Milieus prägt? Im Zentrum steht der US-amerikanische Evangelikalismus in seinen rechten und nationalistischen Ausprägungen. Dort ist Apokalyptik nicht einfach ein exotisches Randthema. Sie liefert eine politische Tiefengrammatik: Die Welt steht am Abgrund. Die Nation ist bedroht. Die Gegner sind nicht nur Gegner, sondern Zeichen einer endzeitlichen Gegenmacht. Kompromisse wirken nicht mehr pragmatisch, sondern wie Verrat. Politik wird zum geistlichen Kampf. Manuel und Stephan sprechen darüber, wie sich diese Endzeitdeutungen historisch entwickelt haben: von Erweckungshoffnungen über dispensationalistische Endzeitfahrpläne bis zu Hal Lindsey, Left Behind, Trump, Deep State, Israel, Iran und digitalen Prophetiekanälen. Dabei zeigt sich: Apokalyptik kann Hoffnung der Bedrängten sein – sie kann aber auch zum Brandbeschleuniger politischer Radikalisierung werden. Besonders gefährlich wird es, wenn christlicher Nationalismus und Endzeitdenken ineinandergreifen. Dann erscheint die Nation als letzte Bastion Gottes, politische Gegner werden dämonisiert, starke Männer als Werkzeuge Gottes gedeutet und Kriege als mögliche Prophetieerfüllung gelesen. Die Offenbarung wird dann nicht mehr als Trostbuch gegen Imperien verstanden, sondern als Munition für imperiale Politik. Die theologische Frage dieser Folge lautet deshalb: Wie lässt sich christliche Eschatologie von apokalyptischer Ideologie unterscheiden? Wie kann Hoffnung wach, widerständig und friedensethisch bleiben – ohne in Weltuntergangslust, Verschwörung und Endkampf-Rhetorik zu kippen? Ausserdem berichtet Manu von der Konf seines Sohnes – und davon, was ihn daran berührt hat. Eine Folge über evangelikalen Rechtspopulismus, christlichen Nationalismus, Trumpismus, Endzeitfahrpläne – und die Aufgabe, die Apokalypse den Brandstiftern zu entreissen.
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Gewalt an queeren Menschen. Rechtsextreme nutzen Dating-Apps, um queere Menschen mit Fake-Profilen zu Treffen zu locken, sie auszurauben oder anzugreifen. Sie geben sich als jemand anderes aus, verabreden Dates – und warten dort mit Gewalt. Das sind keine Einzelfälle, das passiert in allen Landkreisen und Regionen, beschränkt sich längst nicht nur auf rechte Gruppen. Immer häufiger entstehen ungewöhnliche Allianzen: zwischen Rechtsextremen und migrantisierten Jugendlichen, die ihren Rassismus kurz beiseiteschieben, wenn sie sich auf ein gemeinsames Feindbild einigen können – schwule und queere Menschen. In genau diesen digitalen Räumen recherchiert Julius Geiler. Der Journalist schreibt seit Jahren über Rechtsextremismus und den Osten Deutschlands. Für seine Arbeit liest er in rechtsextremen Chats mit – dort, wo sich Nazis „Guten Morgen“ und „Guten Abend“ schreiben, Gewaltfantasien teilen und Angriffe planen. Aktuell berichtete er für den Tagesspiegel über einen Prozess in Frankfurt (Oder): Jugendliche sollen in Brandenburg einen schwulen Mann über eine Dating App gezielt zu einem Treffen gelockt und brutal zusammengeschlagen haben. Thilo und Julius sprechen über rechte Gewalt, homophobe Netzwerke, Radikalisierung auf Social Media und die Frage, warum queere Menschen immer wieder Zielscheibe organisierter Angriffe werden. Aber auch über Solidarität und darüber, wie groß die Gegenbewegung inzwischen ist. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Seit ihrer Ausbildung setzt sich Maschinenbautechnikerin Ann Catherine Meyer, von ihren Freunden Lotti genannt, in der Männerdomäne Stahl für mehr Gerechtigkeit, Diversität und Umweltschutz ein. Dabei wird sie zur Stimme einer neuen Generation im Ruhrgebiet, die sich entschlossen gegen die Radikalisierung von rechts engagiert. Von Lea Schlude.
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Er ist Content Creator und eine der lautesten deutschen Stimmen gegen Rechtsextremismus im Netz. Was eigentlich als Zufall auf TikTok begann, ist heute seine Mission: Er will Jugendliche vor Radikalisierung schützen und Menschen aus der rechten Szene herausholen. Ich wollte von Marcant wissen, wo seine Geschichte als Anti-Rechts-Content Creator begonnen hat, welche Zukunftsvision er hat und warum es sich lohnt, darum so sehr zu kämpfen, wie er es tut. Wir sprechen über das System, mit dem die rechte Szene gezielt Jugendliche rekrutiert, es geht um Mobbing, jugendliche Orientierungssuche, Codes und Erkennungszeichen der Szene, die Macht von Social Media und warum er sagt: „Ich mache meine Videos für Rechte.“ WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze Saily: Internet auf Reisen – 15% Rabatt auf die erste eSIM mit dem Code "matze" LINKhttps://saily.com/matze MEIN GAST: https://instagram.com/marcant.ifa/ DINGE: https://youtube.com/@vollmarcant https://bit.ly/3OIFw10 Marcants Podcast: https://bit.ly/4vJdDqv Spenden an Marcant: https://ko-fi.com/marcant Fun Facts: https://funfacts.de/ Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ Meine Fragensets: beherzt.net/hotel-matze Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Sechs Monate lange haben Elisalex Henckel Donnersmarck, Paul Koren und Thomas Winkelmüller für den investigativen DATUM-Podcast „Kniefall- die Radikalisierung der Karin Kneissl“ recherchiert. Im Gespräch mit Herausgeber Sebastian Loudon erzählen sie über die Hintergründe des Projektes und ihre Erfahrungen.ACHTUNG: Für alle "Kniefall"-Fans gibt es das DATUM-Jahresabo zum Sonderpreis von nur 79 Euro – jetzt mit dem Rabattcode "Kniefall" bestellen unter www.datum.at/abo
Elisalex Henckel-Donnersmarck erzählt, wie aus einer lang gehegten Idee der Podcast „Kniefall: Die Radikalisierung der Karin Kneissl“ wurde und warum gerade diese Biografie für sie exemplarisch für österreichische Russland-Nähe ist. Mit Host Stefan Lassnig und Journalistenkollegen Paul Koren rekonstruiert Henckel-Donnersmarck Kneissls Werdegang von der Kindheit im Nahen Osten über die ENA in Paris und frühe Kontakte zu einem mutmaßlichen KGB-Offizier bis zu ihrer Rolle als außenpolitische Expertin und Autorin. Immer wiederkehrende Motive sind Kränkung, Stolz, finanzielle Existenzsorgen und das Auseinanderklaffen von Selbst- und Fremdbild, die sich auch in Konflikten mit Institutionen und Kollegen zeigen. Detailliert diskutiert werden Kneissls Annäherung an die FPÖ, ihre Ernennung zur Außenministerin, die Rolle von Margot Klestil-Löffler und Pläne für einen russlandaffinen „Schattengeheimdienst“ im Außenministerium. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Jahr 2018 – von der BVT-Razzia über den Nowitschok-Anschlag, Putins Wien-Besuch und den verlängerten Gasvertrag bis zur Hochzeit in Gamlitz, bei der der berühmte Kniefall stattfand. Nach Ibiza, Amtsverlust und Pandemie verschärfen sich Kneissls persönliche Krisen, während die attraktivsten Angebote zunehmend aus dem russischen Umfeld kommen – von RT über Universitäten bis zur Gründung des Instituts GORKI in Russland. Heute tritt sie in zentralen russischen Propagandasendungen auf, zeichnet Europa als „lawless space“ und bestätigt das Kreml-Narrativ eines vom Westen bedrohten Russland, was die Autor:innen als Teil koordinierter Einflussoperationen („active measures“) deuten. Links zur Folge: Kniefall - die Radikalisierung der Karin Kneissl Podcastempfehlung der Woche: Zwarakonferenz von LAOLA1 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at