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Wie radikalisieren sich Menschen und wie kann man das verhindern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Ahmad Mansour seit rund 20 Jahren. Der Psychologe wuchs als Sohn arabischer Israelis in Israel auf und kam 2004 nach Deutschland. Er engagiert sich gegen Extremismus, Islamismus, Antisemitismus und die Unterdrückung von Frauen. 2017 gründete er die Organisation Mind Prevention, die Jugendliche begleitet und Schulen sowie Behörden berät. Von Ahmad Mansour.
Heinlein, Stefan www.deutschlandfunk.de, Interviews
Gast: Sahra Wagenknecht "Todesengel der Demokratie", "Modergeruch der Zerstörung" — so wird Sahra Wagenknecht in diesen Tagen in deutschen Leitmedien beschrieben. Markus Lanz widmet ihr gar eine ganze Sendung und diskutiert 77 Minuten lang mit Journalisten über sie — ohne sie einzuladen. Bei {ungeskriptet} spreche ich 3 Stunden MIT ihr, ohne Agenda. "Wir haben keine plurale Presse mehr. Wir haben eigentlich in weiten Teilen auch keinen Journalismus mehr. Wir haben Propaganda", sagt die Gründerin des BSW im Gespräch mit mir. Sahra Wagenknecht hat Die Linke verlassen, das BSW gegründet und damit etwas ausgelöst, was Medien und Altparteien offenbar nicht verzeihen: eine echte Alternative zur Brandmauer-Politik des bröckelnden “Machtkartells”. Selbst die Fraktion ihrer eigenen Partei in Thüringen fiel ihr in den Rücken, biederte sich als Appendix der CDU an und verkaufte die eigene Haltung für etwas Regierungsverantwortung. Den Rücktrittsforderungen Wagenknechts gegenüber dem amtierenden Ministerpräsidenten Mario Voigt folgte das BSW unter Katja Wolf naturgemäß nicht. Björn Höcke weiß diese interne Krise medienwirksam zu nutzen und unterbreitet der streitbaren Spitzenpolitikerin ein taktisches Angebot. Der Einladung zu einer offenen Diskussion in unserem Studio folgte der Thüringer AfD-Chef diesmal leider nicht. Wie führt man ein so brisantes Gespräch möglichst, ohne zwischen die Fronten des Polit-Geschäfts zu geraten? Ich habe es versucht wie immer: mit Zuhören. Und Sahra Wagenknecht hat uns für 3 Stunden die Tür in ihre Welt geöffnet. Im Gespräch mit mir erzählt sie, wie sie in Teilen zur Ausgestoßenen ihrer eigenen Partei wurde, warum Björn Höcke die öffentliche Debatte mit ihr meidet, warum sie die Grünen für die “gefährlichste Partei” hält, vor der zweiten Reihe der AfD warnt und weite Teile der Medien als Propaganda bezeichnet — und was sie in Sachsen-Anhalt anders machen will. Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:02:30) - BSW in der Krise: Thüringen, Höcke und die Ursprungsfehler (00:23:43) - Der Wahlabend 2024 und der Zerfall der Parteiloyalität (00:33:05) - Macht, Privilegien und die Korruption des politischen Systems (00:52:29) - Das Misstrauensvotum und die mediale Hetzkampagne gegen Wagenknecht (01:12:21) - Zwei autoritäre Lager: Kriegsgefahr, Hass und Radikalisierung (01:27:43) - Sachsen-Anhalt vor der Wahl: AfD, Umfragen und Koalitionsfragen (02:02:43) - Der dysfunktionale Staat: Wirtschaft, Gesundheit und Bildung (02:32:47) - Lösungswege: Direkte Demokratie, KI-Politik und Parteien-Ranking Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Sahra Wagenknecht: Webseite: https://www.sahra-wagenknecht.de Newsletter: https://www.team-sahra.de Facebook: https://www.facebook.com/sahra.wagenknecht TikTok: https://www.tiktok.com/@sahra.wagenknecht X: https://x.com/SWagenknecht Instagram: https://www.instagram.com/sahra_wagenknecht/ Telegram: https://t.me/bsw_vernunft_und_gerechtigkeit WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029Vb2wH995vKAElVFQir3H Aufnahmedatum: 28. August 2026 {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Ich öffne Dir die Tür in die Welt von Menschen, die Du sonst nicht treffen würdest. Damit Du Dir Dein eigenes Bild machen kannst. Neugierig. Wahrhaftig. {ungeskriptet}. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Themen u.a.: Digitales Eigentum muss besser geschützt werden, fordert unser Gast, Professorin für Zivilrecht, Christiane Wendehorst. Und: Ulrich Siegmunds möglicher Wahlerfolg sorgt für eine aufgeheizte Stimmung. Von WDR 5.
Macht Einsamkeit uns radikaler?; Gesund werden mit positivem Denken?; Singapur - Roboter in der Pflege; Bienen - Konkurrenten und "Kuscheltiere" im Klimawandel; Bringt der Super-El-Niño einen kalten Spätwinter bei uns; Wie Käfer und Pilze den verbrannten Wald wieder beleben; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
Robert Misik, geboren 1966 in Wien, ist Journalist und politischer Autor. Bekannt wurde er mit Titeln wie »Glanz und Elend der Kommerzkultur« und »Die falschen Freunde der einfachen Leute«.Sein neues Buch »Erziehung zur Grausamkeit. Die Massenpsychologie des Neuen Faschismus« ist bei Suhrkamp erschienen.Ein Gespräch über Phänomen der Politikverdrossenheit und warum Radikalisierung opportunistisch sein kann, warum rechtspopulistische Parteien es sich leisten können, handwerklich unsauber zu arbeiten, über Unterdrückungsfetischismus, Angstbewirtschaftung und Opferrollen, was passieren kann, wenn man sich in seine Ressentiments verliebt, die Wirkmacht öffentlicher Grausamkeit, über Ceutas Bedeutung für Europa und warum Europa begann, Zäune in eine vernetze Welt zu bauen, als diese Welt vor der Tür stand.Zur FolgeRobert Misik im NetzBuch »Erziehung zur Grausamkeit«WeiterhörenFolge 286 mit Philip Manow über apokalyptische Diskurse und friedliche MachtwechselFolge 282 mit Volker Perthes über die Multipolarisierung der WeltFolge 269 mit Florence Gaub über Grönland, die USA und die Zukunft der NATOwww.ausrede-podcast.de
Kopfsalat - Der "Freunde fürs Leben" Podcast über Depressionen
Wie entsteht das Gefühl, dazuzugehören? Was passiert, wenn Menschen sich dauerhaft ausgeschlossen fühlen? Und warum können genau diese Erfahrungen von extremistischen Gruppen ausgenutzt werden? In dieser Folge von „Kopfsalat“ spricht Sven Haeusler mit der Politikwissenschaftlerin Saba-Nur Cheema. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus und Radikalisierungsprozessen. Gemeinsam erörtern sie im Gespräch, warum Erfahrungen von Einsamkeit, Diskriminierung und fehlender Anerkennung Menschen verletzlich machen können und warum daraus dennoch nicht zwangsläufig Radikalisierung entsteht. Saba-Nur Cheema erklärt, wie extremistische Gruppen gezielt das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Orientierung ansprechen, welche Rolle soziale Medien dabei spielen und warum demokratischer Zusammenhalt dort beginnt, wo Menschen sich ernst genommen fühlen. Außerdem spricht sie über die Wichtigkeit von Zuhören, Begegnung und lokalen Gemeinschaften – die langfristig viel mehr Einfluss auf unser Zugehörigkeitsgefühl haben können, als schnelle Urteile und einfache Antworten. Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Die Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen. Dir hat die Folge gefallen? Unterstützen kannst du uns hier: https://www.frnd.de/spende Du möchtest mehr über Saba-Nur Cheems erfahren? https://sabanurcheema.com/ueber-mich Du möchtest mehr zum Thema lesen oder suchst Beratung? Kompetenznetz Einsamkeit (KNE): https://kompetenznetz-einsamkeit.de Bundeszentrale für politische Bildung, Infodienst Radikalisierungsprävention: https://www.bpb.de/themen/infodienst/ Beratungsstelle Radikalisierung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF): https://www.beratungsstelle-radikalisierung.de Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana Doko, Vera Colditz und Jasmin Hollatz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee: Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn - https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
Was passiert, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt tatsächlich an die Macht kommt – und was kann der Rest Deutschlands daraus lernen? Am letzten Tag seiner Reise trifft Thilo Mischke Alexander Prinz, bekannt als „Der Dunkle Parabelritter“. Er lebt in Sachsen-Anhalt, beschäftigt sich seit Jahren mit ostdeutscher Identität und politischer Radikalisierung und beobachtet den Aufstieg der AfD aus nächster Nähe. Die beiden sprechen über ein Bundesland, auf das kurz vor der Landtagswahl plötzlich wieder ganz Deutschland schaut. Warum ist die AfD gerade im ländlichen Raum so stark? Welche Rolle spielen wirtschaftlicher Strukturwandel, die Erfahrungen der Nachwendezeit und das Gefühl fehlender Perspektiven? Und warum wollen gleichzeitig so viele Menschen auf keinen Fall ihre Heimat verlassen? Alexander befürchtet, Sachsen-Anhalt könnte zum „Experimentierlabor“ für die AfD werden: ein Ort, an dem sich erstmals zeigen könnte, was passiert, wenn die Partei tatsächlich politische Verantwortung übernimmt. Was würde das für Bildung, Medien und Pressefreiheit bedeuten? Und wäre ein solches Experiment eine Warnung für den Rest Deutschlands – oder der Beginn einer Entwicklung, die sich anschließend kaum noch aufhalten lässt? Doch es geht auch um die Verantwortung von Medien. Haben Journalistinnen und Journalisten zu einem Bild vom Osten beigetragen, das Sachsen-Anhalt auf AfD, Rechtsextremismus und Frust reduziert? Alexander beschreibt, wie sich seine eigene ostdeutsche Identität erst ab 2015 stärker entwickelt hat – auch als Reaktion auf die Berichterstattung über Pegida und „den Osten“. Und immer wieder kommen die beiden auf eine Frage zurück: Wie erreicht man Menschen, die sich von Politik und Medien längst verabschiedet haben? Alexander plädiert dafür, AfD-Wähler nicht zu Feinden zu erklären, sondern verstehen zu wollen, woher ihre Wut und Enttäuschung kommen – ohne deshalb ihre politischen Positionen zu übernehmen. Ein Gespräch über AfD und Landtagswahl, Heimat und Nachwendezeit, die Fehler der Medien und darüber, warum Zuhören nicht dasselbe ist wie Zustimmen. Und über die Hoffnung, dass Sachsen-Anhalt nicht nur als politisches Warnsignal gesehen wird, sondern auch als eine Heimat, auf die Menschen stolz sein können.
Medien prägen, was wir sehen – und wie wir denken. Zwischen Algorithmen, Empörung und Dauerbeschallung stellt sich die Frage: Wer beeinflusst eigentlich unsere Meinung – und wie frei ist sie noch? Beim Podium „Medien, Macht und Meinung“ diskutieren wir, wie mediale Dynamiken politische Haltungen formen, Radikalisierung antreiben oder eindämmen können – und was Angst, digitale Beschleunigung und permanente Erregung mit unserer Demokratie machen. Klar ist: Ohne echte Begegnung und offenen Dialog gerät das Vertrauen in gemeinsame Werte ins Wanken. Genau hier setzt „AGORA FFM – Demokratie braucht Begegnung“ an. Das Projekt macht Demokratie konkret erfahrbar – im Streitgespräch, im gemeinsamen Handeln, im direkten Austausch. Denn demokratischer Zusammenhalt entsteht nicht im Feed, sondern im Miteinander. Wir freuen uns sehr folgende Gäste für unsere Podiumsdiskussion gewonnen zu haben: - Navid Wali, Violence Prevention Network - Prof. Dr. Viera Pirker, Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt mit Forschungsschwerpunkt Religionspädagogik und Mediendidaktik Moderation: Abdul-Ahmad Rashid, Islamwissenschaftler und Redakteur beim ZDF Cover: Anne Zegelman
Nach den Geschehnissen auf Ceuta hat sich auch in Deutschland erneut eine Debatte über die Flüchtlingspolitik entfacht. Die Bilder treffen hierzulande auf die Erfahrungen von 2015 und auf eine AfD, die sich diese Erfahrungen zunutze macht. Bundesweit liegt die Partei seit längerem in den Umfragen vorn, bei den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland hat sie beste Chancen, stärkste Kraft zu werden. Doch politische Erfolge lassen sich nicht nur in Prozentpunkten messen. Es gibt noch einen anderen Maßstab. Welcher das ist und warum die AfD trotz ihrer zunehmenden inneren Radikalisierung weiter an Zustimmung gewinnt, darum geht es in dieser Folge von Machtwechsel. Zuvor blicken Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander auf die Steuerreformpläne des Bundesfinanzministers, die in der Union für Ärger sorgen. Aber ist dieser Ärger tatsächlich berechtigt? –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Holen Sie sich jetzt den exklusiven NordVPN-Deal inkl. 4 Bonusmonaten mit dem Code Machtwechsel oder unter https://nordvpn.com/machtwechsel Holen Sie sich jetzt Ihre persönlichen Daten mit Incogni zurück - 60% Rabatt auf den Incogni-Jahresplan: https://incogni.com/machtwechsel Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Vietnams Präsident To Lam trifft Premier Albanese in Canberra / Menschenrechtsorganisationen kritisieren Besuch des vietnamesischen Präsidenten / Australien setzt erstmals Vogelgrippe-Impfstoffe bei gefährdeten Vögeln ein / Mehr deutsche Bundesländer setzen Lkw-Sonntagsfahrverbot wegen Niedrigwasser aus / Südaustralien plant KI-Royal Commission für drei Millionen Dollar / Experten warnen vor Faktoren, die Radikalisierung und Extremismus begünstigen / Streit um geplanten indigenen Landrat im Northern Territory / Australiens Notenbank entscheidet über Leitzins von 4,35 Prozent / Studie zeigt: Hunde können menschliche Gesichtsausdrücke im Gehirn unterscheiden
Diese Folge des Stalingrads Podcast analysiert Luchino Viscontis Spielfilm „Die Verdammten“ (1969) und dessen Darstellung des gesellschaftlichen Verfalls im Nationalsozialismus. Am Beispiel einer wohlhabenden deutschen Industriellenfamilie zeigt das Drama die Verknüpfung von privatem Opportunismus und politischer Radikalisierung während des Aufstiegs der SS. Die Episode beleuchtet, wie historische Wendepunkte wie der Reichstagsbrand oder die „Nacht der langen Messer“ als Katalysatoren wirken, die das traditionelle Machtgefüge der Familie zugunsten skrupelloser, systemtreuer Akteure verschieben. Im Fokus der Analyse stehen die Mechanismen der Anpassung, der schrittweise Verlust moralischer Maßstäbe sowie die psychologische Wirkung der NS-Ideologie. Die SS etabliert sich dabei im Film als kühl organisiertes Instrument der Kontrolle, das persönliche Ambitionen instrumentalisiert und Loyalität durch absolute Unterwerfung neu definiert. Der schleichende Einzug von Gewalt und Korruption in den familiären Alltag führt letztlich zum inneren und äußeren Zerfall der Familie. Diese Folge seziert diese Filmanalyse die Täterseite und das schrittweise Einverständnis der Eliten mit der Diktatur.
Gemeinsam mit Özge bespricht Ole Liebl in dieser Folge des Lila-Büchersommers die gesellschaftliche Entwicklung rund um Männlichkeit: Wie hält sich ein derart zerstörerisches System wie das Patriarchat aufrecht? Warum sind Maskulinisten gerade so erfolgreich? Und wie spielt die vermeintlich neue Männlichkeit rechten Akteuren in die Karten? Deine Unterstützung hält den Lila Podcast am LebenDanke an jeden von Euch, der den Lila-Podcast bereits unterstützt hat und uns damit über Wasser hält. Seit 2026 zahlen wir höhere Honorare, um die Zeit und den Aufwand, den unsere Redakteurinnen in die Folgen investieren, auch gebührend bezahlt bekommen. Du findest das gut? Dann unterstütze uns gerne unter: https://lila-podcast.de/unterstuetzen/ Links und HintergründeOle Liebl: Brutal fragile Typen. Männer und Gefühle (Sachbuch, 2026) Ole Liebl: Freunde lieben. Die Revolte in unseren engsten Beziehungen. (Sachbuch, 2024)Instagram Ole LieblVideo Ausschnitt aus Oles Instagram-AccountStatistik zur SuizidrateWeitere Lila-Folgen zum ThemaWarum Männer Böses tunDie Männer von morgen – Was bedeutet feministische Erziehung für Jungs?Radikalisierung von jungen Männern auf Tiktok verhindern – mit Caspar WeimannTranskriptWir freuen uns, euch ein Transkript zur Sendung zur Verfügung stellen zu können. Es wurde automatisch erzeugt. Ihr findet es auf unserer Website. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Von der Radikalisierung der jungen ostdeutschen Generation erzählt die preisgekrönte Journalistin Manuela Müller in ihrem Reportage-Band "Die Jugend malt wieder Hakenkreuze" (Tropen).
Rassismus ist keine individuelle Charaktereigenschaft, sondern eine Ideologie, die Menschen anhand äusserer Merkmale einteilt und strukturell wirkt. Mit Mona-Lisa Kole, Anti-Rassismus- und Migrationsexpertin bei Frieda, und Ahmed Ajil, Kriminologe und Forscher zu politisch-ideologischer Radikalisierung, sprechen wir in dieser Spezialfolge Meyer:Wermuth über ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus, über Intersektionalität und darüber, wie es sich anfühlt, ständig auf die eigene Identität reduziert zu werden statt auf die eigene Arbeit.Ausserdem diskutieren wir, was die 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP mit der Gesellschaft gemacht hat: Wie solche Kampagnen rassistische Stereotypen unterbewusst aktivieren und normalisieren, warum die SVP seit Jahrzehnten jedes gesellschaftliche Problem auf Migration zurückführt – und warum auch gut gemeinte Gegenkampagnen manchmal genau die Stereotypen reproduzieren, die sie bekämpfen wollen.Zum Schluss sprechen wir darüber, wie riskant es für rassifizierte Personen ist, sich in der Politik zu exponieren, und was es wirklich braucht, um rassistische Denkmuster in der Gesellschaft zu verändern.((00:00)) Einleitung & Vorstellung Mona-Lisa und Ahmed((09:15)) Erfahrungen als nicht-weiss gelesen / rassifiziert werden((21:08)) Unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen((27:08)) Rassismus und Politische Kampagnen((44:10)) Die gefährliche Normalisierung des Diskurses((47:37)) Rassismus ist überall verankert ((55:19)) Dilemma zwischen Mehrheitsgesellschaft und Radikalität((56:50)) Diskussion über Lösungsperspektiven((1:08:20)) Wie können rassistische Denkmuster in der Gesellschaft bekämpft werden?
Fiebig, Peggy www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
In der aktuellen Folge von „Wie ist die Lage?“ ist Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina zu Gast bei Lars Meier. Im Gespräch spricht sie über ihren Einsatz für das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht, den Kampf gegen Gewalt an Frauen und die Herausforderungen, vor denen Hamburgs Justiz derzeit steht – von überfüllten Gefängnissen bis zur Prävention von Radikalisierung. Darüber hinaus geht es um aktuelle Hamburger Themen wie den Einbau der neuen Sternbrücke, den Christopher Street Day und die Sicherheitslage nach dem Anschlag in Berlin. Außerdem gibt Anna Gallina persönliche Einblicke in ihren Alltag, erzählt von ihrer Faszination für große Infrastrukturprojekte und erklärt, warum Freundschaften für sie gerade in einem politischen Amt von besonderer Bedeutung sind. Ein Gespräch über Recht, Verantwortung, Hamburg und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Folge wird präsentiert vom Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel. Vom 5. bis 23. August erlebt ihr außergewöhnliche Konzerte, Tanz, Theater und Performances – mit internationalen Produktionen, Weltpremieren und dem kostenlosen Avant-Garten unter freiem Himmel. Sichert euch jetzt eure Tickets und alle Infos unter kampnagel.de.
AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn und setzt CDU im Wahlkampf unter Druck, Die Meinung, Hitze verschärft Dürre und gefährdet die Ernte, Nach Anschlag auf Berliner CSD rückt die Prävention gegen Radikalisierung in den Fokus, Neue HIV-Spritze macht Hoffnung auf das Ende der AIDS-Pandemie, Weitere Nachrichten im Überblick, Hamburg feiert spektakulären Transport der neuen Sternbrücke durch die Stadt, Camping wird immer luxuriöser und stellt Betreiber vor neue Herausforderungen, Das Wetter
AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn und setzt CDU im Wahlkampf unter Druck, Die Meinung, Hitze verschärft Dürre und gefährdet die Ernte, Nach Anschlag auf Berliner CSD rückt die Prävention gegen Radikalisierung in den Fokus, Neue HIV-Spritze macht Hoffnung auf das Ende der AIDS-Pandemie, Weitere Nachrichten im Überblick, Hamburg feiert spektakulären Transport der neuen Sternbrücke durch die Stadt, Camping wird immer luxuriöser und stellt Betreiber vor neue Herausforderungen, Das Wetter
AfD bleibt in Sachsen-Anhalt klar vorn und setzt CDU im Wahlkampf unter Druck, Die Meinung, Hitze verschärft Dürre und gefährdet die Ernte, Nach Anschlag auf Berliner CSD rückt die Prävention gegen Radikalisierung in den Fokus, Neue HIV-Spritze macht Hoffnung auf das Ende der AIDS-Pandemie, Weitere Nachrichten im Überblick, Hamburg feiert spektakulären Transport der neuen Sternbrücke durch die Stadt, Camping wird immer luxuriöser und stellt Betreiber vor neue Herausforderungen, Das Wetter
Von Klemens Patek. Der Anschlag in Berlin wirft Fragen auf: Haben Deutschland und Österreich in der Deradikalisierung versagt? Sind Fußfesseln geeignete Mittel, um Gefährder an Terroranschlägen zu hindern? Extremismusforscherin Daniela Pisoiu erklärt, wie sich Extremismus zuletzt verändert hat und warum das gefährlich ist.
Meyer-Feist, Andreas www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Özer, Numan www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die Themen von Flo und Caro am 29.07.2026: (00:00:00) Jugendwort 2026: Ein Ständchen von Susanne Daubner & ein Eklat um Mehrzweckeier. (00:02:24) CSD-Anschlag: Wie sich junge Menschen radikalisieren und wie die muslimische Community auf Queerfeindlichkeit im Islam schaut. (00:09:15) Tate-Brüder in U-Haft: Warum die Influencer vielleicht nach UK ausgeliefert werden und was sie dort erwartet. (00:14:04) Falsche Abi-Zeugnisse: Warum einige Abiturient*innen in Baden-Württemberg Crashout gehen. (00:17:46) Spiegel-Masche in Italien: Gut zu wissen vor eurem nächsten Italien-Urlaub. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de. Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Wandhöfer, Sascha www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Meyer-Feist, Andreas www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Haft, Fußfesseln, Abschiebung: Das ist eine Antwort auf radikalisierte, gewaltbereite und vielleicht straffällig gewordene. Präventionsarbeit kann ergänzend zu Strafen nur als Prozess funktionieren, erklärt Miriam Uludoğan-Heß von der BAG RelEx.**********In dieser Folge mit: Moderation: Jenni Gärtner Gesprächspartnerin: Miriam Uludoğan-Heß, Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus e.V.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Meyer-Feist, Andreas www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Der Anschlag auf den CSD in Berlin hat neue Diskussionen um den Umgang mit Gefährdern entfacht, aber auch darüber, wie Menschen zu Gefährdern werden. Wie kann die Prävention gegen islamistische Radikalisierung funktionieren? Und: Während die Welt sich mit anderen Konflikten beschäftigt, geht der Krieg im Sudan weiter. Schulz, Josephine
Die Rolle der Religion wird bei der Betrachtung terroristischer Taten zu oft unterschätzt. Und das Konzept der "radikalen Erlösung" außer Acht gelassen, meint Beatrice de Graaf, die zu den Themen Sicherheit und Radikalisierung forscht. Beatrice de Graaf ist Fakultätsprofessorin auf dem Lehrstuhl Geschichte der Internationalen Beziehungen an der Universität Utrecht. Ihren Vortrag mit dem Titel "Was Terroristen hoffen", hat sie am 9. Juni 2026 in der Aula der Universität Bamberg im Rahmen der Hegel-Woche 2026 gehalten. Diese stand unter dem Motto: Die Fanatiker – überall? Wir alle? **********+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Forschung +++ Vortrag +++ Geschichtswissenschaft +++ Zeitgeschichte +++ Terror +++ Terrorismus +++ Religion +++ Radikalisierung +++ Radikalität +++ Dschihadismus +++ Dschihad +++ Islamismus +++ Extremismus +++ Erlösung +++ The Radical Redemption Model +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragende: Beatrice de Graaf, Fakultätsprofessorin auf dem Lehrstuhl Geschichte der Internationalen Beziehungen an der Universität Utrecht**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:58 - Beginn des Vortrages: Vorbemerkungen7:32 - Radikalisierung, Extremismus, Terrorismus - und eine Leerstelle13:37 - Welche Rolle spielt Religion bei der Radikalisierung?32:19 - Erlösung im nicht-religiös grundierten Terrorismus. Und gamifiziert auf social media41:40 - Erlösung und Geopolitik**********Quellen aus der Folge:Beatrice de Graaf: The Radical Redemption Model - Terrorist Beliefs and Narratives. New York, 2025; Online Edition, Oxford Academic, 21. November 2024.Beatrice de Graaf zu religiösen Erlösungshoffnungen von Politikern und Terroristen in "Tag für Tag", dem Religionsmagazin im Deutschlandfunk**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Dschihadismus: Junge Männer im Sog der SubkulturDesinformation: Wie sie unseren Umgang mit Wissen ruiniertRechtsextremismus: Die Vordenker der Neuen Rechten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Nach dem Anschlag auf den CSD läuft die Debatte darüber, wie die Radikalisierung des mutmaßlichen Attentäters Abdul B. verlief und ob sie hätte verhindert werden können. Jamuna Oehlmann ist Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx). Im Gespräch bei SWR Kultur am Morgen sagt sie: „Der IS geht bei der Rekrutierung konsequent und gezielt vor. Er spricht junge Männer an, die sich in einer Krise befinden.“ Beim IS fänden sie einen vermeintlichen Ort der Selbstverwirklichung. Konsequente Bekämpfung radikalisierender Inhalte Von der Politik fordert Oehlmann eine konsequentere Umsetzung des Digital Services Act der EU, der illegale Inhalte auf Plattformen bekämpfen soll. „Viele islamistische Inhalte sind nicht eindeutig als solche zu erkennen.“ Dennoch habe der Gesetzgeber Möglichkeiten, diese einzuschränken. Auch KI-generierte Inhalte würden zunehmend zur Radikalisierung junger, verunsicherter Männer genutzt. Langfristige Prävention statt Präventivhaft Zu Forderungen, künftig das Jugendstrafrecht bei Terrorismusverdächtigen grundsätzlich auszusetzen oder Verdächtige in Präventivhaft zu nehmen, sagt Oehlmann: „Das ist nicht mein Verständnis von Prävention. Ich kann den Impuls in der Politik verstehen, neue Maßnahmen zu fordern.“ Zielführender sei es, auf langfristige Präventionsarbeit zu setzen, die auch nach Attentaten oder Anschlägen die Aufmerksamkeit auf das Thema lenke.
Der mutmaßliche CSD-Attentäter nahm an einem Deradikalisierungsprogramm teil. Warum hat das nicht ausgereicht? Wir erklären, wie Radikalisierung entsteht, wie Prävention funktioniert – und warum sie trotz Rückschlägen unverzichtbar ist.**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartner: Jakob Guhl, Extremismusforscher Gesprächspartnerin: Franziska Frosch, Grüner Vogel e.V., Verein für Deradikalisierungsarbeit**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Der Anschlag auf den CSD in Berlin hat neue Diskussionen um den Umgang mit Gefährdern entfacht, aber auch darüber, wie Menschen zu Gefährdern werden. Wie kann die Prävention gegen islamistische Radikalisierung funktionieren? Und: Während die Welt sich mit anderen Konflikten beschäftigt, geht der Krieg im Sudan weiter. Schulz, Josephine
Am Samstagabend beim Christopher Street Day in Berlin fährt ein Auto in die Menschenmenge. Eine Frau stirbt, 16 weitere werden verletzt, drei schweben in Lebensgefahr. Ein junger Mann wird zur Fahndung ausgeschrieben – radikalisiert, bereit. Im Teamwagen auf dem Weg zum Hotel in Tokio spricht Thilo mit Martin Lautwein über das, was passiert ist: über den Täter und seine Verbindung zum Islamischen Staat, über die Psychologie des Traumas für Menschen, die dabei waren, und über die Radikalisierung in sozialen Medien, die längst nicht nur Islamisten betrifft. Aber vor allem über Solidarität – konkret, jetzt, nicht in einer Woche. Wie geht ihr damit um? Schreibt in die Kommentare, wie ihr das Wochenende erlebt habt. FAKTENCHECK Diese Episode enthält mehrere überprüfbare Faktenbehauptungen zu den Auswirkungen des Anschlags und der Rolle des Islamischen Staates. Der Faktencheck fokussiert auf Zahlenangaben, historische Bezüge und organisatorische Informationen. Anzahl Verletzte und Todesfälle ✅ Das Transkript nennt „mindestens 16 Verletzte" und eine Tote – Martin präzisiert später: drei davon seien „in Lebensgefahr", acht „schwer verletzt", fünf „leicht verletzt". Die Berliner Polizei und die Feuerwehr bestätigten bereits am Sonntagmorgen genau diese Zahlen, weshalb keine Korrektur erforderlich ist. Abdul B., Alter und Herkunft ✅ Das Transkript identifiziert den Tatverdächtigen als „Abdul B.", „21-jähriger deutscher Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln". Die Polizeimitteilung und alle Qualitätsmedien (Tagesspiegel, taz, Berliner Zeitung) bestätigen die Identität, das Alter und die Staatsbürgerschaft. Libanesische Wurzeln sind ebenfalls dokumentiert. Verhaftung im Libanon und Syrien-Versuch ✅ Martin sagt: Der Tatverdächtige „wurde im Libanon festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert, als er sich von dort nach Syrien wollte, sich dem IS anzuschließen." Das Rechercheergebnis: Ende 2025 wurde Abdul B. bei der Rückkehr aus dem Libanon am Flughafen BER festgenommen; er hatte nach Syrien ausreisen wollen, um sich dem IS anzuschließen. Kern richtig, Timing im Transkript minimal ungenau („Monate lang wird man das nicht geplant haben" — es war eher wenige Wochen davor), aber nicht faktisch falsch. Charlie Hebdo und Bataclan als komplexe Anschläge ✅ Martin nennt die Anschläge „in den 2015er, 2016er, 2017er Jahren". Tatsächlich fanden beide Anschläge 2015 statt: Charlie Hebdo am 7. Januar 2015, Bataclan am 13. November 2015. Die Aussage ist zeitlich imprecise, bezieht sich aber korrekt auf zwei zentrale IS-gesteuerte Terroranschläge in Frankreich. Islamischer Staat aktiv in Irak, Syrien, Somalia und Sahel-Zone ✅ Martin sagt: „Der Islamische Staat ist immer noch als Terrororganisation aktiv. Nicht nur im Irak und in Syrien, sondern vor allen Dingen auch auf dem afrikanischen Kontinent. Wir beobachten das gerade in Somalia, wir beobachten das aber auch in der Sahel-Zone." Multiple aktuelle Quellen (2024–2025) bestätigen: Der IS ist tatsächlich in Somalia, der Sahel-Zone (Mali, Burkina Faso, Niger), dem Lake Chad Basin sowie in Afghanistan präsent und operiert als dezentrales Netzwerk. Die Aussage ist korrekt. Zusammenfassung:
Immer mehr Jugendliche hocken vorm Computer und radikalisieren sich auf Social Media. Über Jahre und Ländergrenzen hinweg. Dirk Laabs erklärt im Bücher-Podcast, warum es nicht leicht ist, dem entgegenzuwirken.
Mama, warum gibt es so viele Autos? Warum tun die Erwachsenen nichts gegen die Klimakrise, obwohl sie wissen, wie schlimm es wird? Die Klimakrise ist längst im Alltag von Kindern angekommen. Doch wie sprechen Eltern mit ihnen darüber, ohne sie zu überfordern? Veronika Rivera, Naturschutzökologin und Mutter von drei Kindern, sucht in ihrem neuen Buch Kindheit am Kipppunkt nach Antworten. Im Podcast erzählt sie über ihre Ohnmacht, die eigenen Kinder nicht vor Hitze, Krankheiten und einer ungewissen Zukunft schützen zu können. Und was, wenn die Angst vor der Klimakrise die Partnerschaft belastet? Wie viel Wahrheit verträgt ein Kind? Rivera erklärt, wie Erwachsene Jugendliche vor Verzweiflung und Radikalisierung bewahren können – und warum eine geborgene Kindheit gerade in Zeiten der Klimakrise wichtig ist.
Die Route 60 ist eine israelische Strasse, die aber auch quer durch das palästinensische Westjordanland führt. Sie gilt als eine der letzten Strassen, die sich Israelis und Palästinenser noch teilen. Ein Roadtrip zeigt jedoch, dass die geografische Nähe keineswegs zu mehr Verständnis führt. Stattdessen prallen im Alltag zwei völlig unversöhnliche Welten aufeinander. Während israelische Militäreinsätze und abgeriegelte Städte den palästinensischen Handel regelmässig lahmlegen, beanspruchen radikale jüdische Siedler das Land auf Basis der Bibel für sich. Seit den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 hat sich die ohnehin angespannte Lage im Westjordanland massiv verschärft. Eine grassierende Arbeitslosigkeit unter den Palästinensern treibt die wirtschaftliche Not voran und schürt die Angst vor weiterer Radikalisierung. Gleichzeitig eskaliert die Gewalt durch bewaffnete Siedler. Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Host: Antonia Moser Rewerts Artikel zur Route 60 findet Ihr [hier.](https://www.nzz.ch/international/israel-und-palaestina-auf-der-route-60-entscheidet-sich-der-nahostkonflikt-ld.10003827) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
Donald Trump nannte die rote Karte gegen den US-Nationalspieler Folarin Balogun eine „schreckliche Entscheidung“ und rief FIFA-Präsident Gianni Infantino an, um sie überprüfen zu lassen. Tatsächlich wurde die Sperre gegen Balogun zur Bewährung ausgesetzt und er stand im Spiel gegen Belgien auf dem Platz. Wem die FIFA einen Friedenspreis verleiht, dem schlägt sie, um des lieben Friedens willen, offenbar auch keine Bitte ab. Für den friedlichen Verlauf des NATO-Gipfels, der am Dienstag in Ankara begonnen hat, hat auch Friedrich Merz zum Telefon gegriffen. Was er Donald Trump zu sagen hatte und mit welchen Erwartungen die Bundesregierung in diesen Gipfel gegangen ist, das erfahren Sie in dieser Folge von Machtwechsel. Außerdem blicken Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander auf den AfD-Parteitag in Erfurt – und darauf, was in und vor der Parteitagshalle geschehen ist und was das über eine Radikalisierung verrät. –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Radikalisierung via Porno? Wie war das auf diesem geheimnisvollen Männer-Workshop? Soll ein Mann bei der Geburt dabei sein? Was treibt Incels? Mutmach-Familie Schumacher versucht sich an den einfachsten Fragen der Welt. In der heutigen Pilotfolge will Sohn Paul, 32, von Vater Hajo, 62, wissen, wie sich sein Männerbild verändert hat. Unsere Themen: Warum hat Freud nicht den Entbindungsneid festgestellt? Heidi Klums tückischen Signale. Boys don´t cry, but men do. Die Porno-Radikalisierung. Rivale oder Bruder? Versöhnungsfähigkeit und Brückentechnologie. 50 Shades of Gewalt. Der Segen des sinkenden Testosterons. Plus: Schon mal Termin vormerken - am 2.9. laden Suse und Hajo zum Diaabend ins Posh Teckel.Shownotes:Nur wenig Plätze: Suse und Hajo laden zum Dia-Abend mit Chile- und Überwinter-Tipps am 2.9. im PoshTeckelDie MutMacher auf steady unterstützen und Geschenke-Newsletter bekommenHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinen bei Droemer Knaur.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Antisemitische Parolen in der Popmusik – leider kein Einzelfall. Ein Beispiel ist Xavier Naidoo, der mehrfach antijüdische Verschwörungstheorien verbreitet hat, oder auch Roger Waters, Mitbegründer der Gruppe Pink Floyd, der auf Konzerten offen israelfeindliche Parolen verkündet hat. Und es gibt noch mehr Beispiele. Das Festival About Pop, an dem auch SWR Kultur beteiligt ist, beginnt heute in Stuttgart und untersucht dieses Phänomen. Mit Konzerten, aber auch mit Diskussionen und Vorträgen. Die Politikwissenschaftlerin Maria Kanitz hat zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Lukas Geck bereits zwei Bücher zu dem Thema geschrieben. Antisemitismus in der Popkultur ist kein Randphänomen Kanitz sagt. „Spätestens seit dem 7. Oktober hat sich eine Radikalisierung bei bestimmten Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Die Boykotte sind stärker und massiver geworden.“ Auch Drohungen seien stärker geworden und einige jüdische Künstlerinnen und Künstler hätten die Branche sogar verlassen. Sensibilisierung durch Workshops Kanitz fordert, die Aufmerksamkeit stärker auf die verschiedenen Formen von Antisemitismus zu richten, zum Beispiel durch Schulungen und Workshops für Festival und Konzertveranstalter. „Viele sind im Moment einfach hilflos und in einer Art Schockstarre, weil sie diese Narrative nicht verbreiten wollen, aber wie geht man damit um?“, sagt Kanitz. Man dürfe nicht alles unter Kunstfreiheit subsumieren, sondern es müssten klare Grenzen definiert werden.
Die Zahl politisch motivierter Straftaten ist auf einem neuen Rekordhoch, viele Täter sind jung und die Gewalt nimmt zu. Was hilft gegen Radikalisierung? Eindrücke aus der Praxis. Und: Rüstungsprojekt FCAS ist tot. Wie groß ist der Schaden? Schulz, Josephine
In dieser Episode der Dunkelkammer berichtet die Investigativ-Journalistin Angelique Geray von ihrer achtmonatigen verdeckten Recherche in rechtsextremen Chatgruppen, die sie für ihre Podcast-Serie „Braune Kinderzimmer“ durchführte. Sie beschreibt, wie sie zunächst auf Social Media die Radikalisierung junger Menschen beobachtete und schließlich Mitglied der WhatsApp-Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ wurde, in der offen über Gewalttaten und den sogenannten „Tag X" diskutiert wurde. Besonders brisant wurde die Recherche, als sie einen 21-Jährigen selbsternannten „Gauleiter“ namens Justin traf und mit ihm nach Tschechien fuhr, wo Kugelbomben für einen geplanten Anschlag auf ein Geflüchtetenheim gekauft wurden. Die Recherchen führten zu Hausdurchsuchungen und Festnahmen, wobei Geray selbst eine Morddrohung aus der Untersuchungshaft erhielt. Sie spricht auch über die kontroverse Debatte zu ihrer Rolle und die laufenden Gerichtsverfahren, bei denen sie als Zeugin aussagt.Links zur Folge: Podcast "Braune Kinderzimmer" RTL Doku (youtube) // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Wie aus friedlichen Verhältnissen Radikalisierung entstand: „Palästina 36“ erzählt vom Aufstand der arabischen Bevölkerung gegen den britischen Kolonialismus, ausgelöst durch die ersten Wellen jüdischer Siedler nach deren Vertreibung aus Europa.
Wie werden Teenager zu Gewalttätern? Wer sich erst in Radikalisierungsräume zurückgezogen habe, sei kaum noch zurückzuholen, sagt Journalist Dirk Laabs. Er kritisiert ein kollektives Versagen – von Politik, Gesellschaft, Digitalkonzernen und Eltern. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Seit ihrer Ausbildung setzt sich Maschinenbautechnikerin Ann Catherine Meyer, von ihren Freunden Lotti genannt, in der Männerdomäne Stahl für mehr Gerechtigkeit, Diversität und Umweltschutz ein. Dabei wird sie zur Stimme einer neuen Generation im Ruhrgebiet, die sich entschlossen gegen die Radikalisierung von rechts engagiert. Von Lea Schlude.
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Er ist Content Creator und eine der lautesten deutschen Stimmen gegen Rechtsextremismus im Netz. Was eigentlich als Zufall auf TikTok begann, ist heute seine Mission: Er will Jugendliche vor Radikalisierung schützen und Menschen aus der rechten Szene herausholen. Ich wollte von Marcant wissen, wo seine Geschichte als Anti-Rechts-Content Creator begonnen hat, welche Zukunftsvision er hat und warum es sich lohnt, darum so sehr zu kämpfen, wie er es tut. Wir sprechen über das System, mit dem die rechte Szene gezielt Jugendliche rekrutiert, es geht um Mobbing, jugendliche Orientierungssuche, Codes und Erkennungszeichen der Szene, die Macht von Social Media und warum er sagt: „Ich mache meine Videos für Rechte.“ WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze Saily: Internet auf Reisen – 15% Rabatt auf die erste eSIM mit dem Code "matze" LINKhttps://saily.com/matze MEIN GAST: https://instagram.com/marcant.ifa/ DINGE: https://youtube.com/@vollmarcant https://bit.ly/3OIFw10 Marcants Podcast: https://bit.ly/4vJdDqv Spenden an Marcant: https://ko-fi.com/marcant Fun Facts: https://funfacts.de/ Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ Meine Fragensets: beherzt.net/hotel-matze Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Elisalex Henckel-Donnersmarck erzählt, wie aus einer lang gehegten Idee der Podcast „Kniefall: Die Radikalisierung der Karin Kneissl“ wurde und warum gerade diese Biografie für sie exemplarisch für österreichische Russland-Nähe ist. Mit Host Stefan Lassnig und Journalistenkollegen Paul Koren rekonstruiert Henckel-Donnersmarck Kneissls Werdegang von der Kindheit im Nahen Osten über die ENA in Paris und frühe Kontakte zu einem mutmaßlichen KGB-Offizier bis zu ihrer Rolle als außenpolitische Expertin und Autorin. Immer wiederkehrende Motive sind Kränkung, Stolz, finanzielle Existenzsorgen und das Auseinanderklaffen von Selbst- und Fremdbild, die sich auch in Konflikten mit Institutionen und Kollegen zeigen. Detailliert diskutiert werden Kneissls Annäherung an die FPÖ, ihre Ernennung zur Außenministerin, die Rolle von Margot Klestil-Löffler und Pläne für einen russlandaffinen „Schattengeheimdienst“ im Außenministerium. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Jahr 2018 – von der BVT-Razzia über den Nowitschok-Anschlag, Putins Wien-Besuch und den verlängerten Gasvertrag bis zur Hochzeit in Gamlitz, bei der der berühmte Kniefall stattfand. Nach Ibiza, Amtsverlust und Pandemie verschärfen sich Kneissls persönliche Krisen, während die attraktivsten Angebote zunehmend aus dem russischen Umfeld kommen – von RT über Universitäten bis zur Gründung des Instituts GORKI in Russland. Heute tritt sie in zentralen russischen Propagandasendungen auf, zeichnet Europa als „lawless space“ und bestätigt das Kreml-Narrativ eines vom Westen bedrohten Russland, was die Autor:innen als Teil koordinierter Einflussoperationen („active measures“) deuten. Links zur Folge: Kniefall - die Radikalisierung der Karin Kneissl Podcastempfehlung der Woche: Zwarakonferenz von LAOLA1 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at