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Immer mehr Jugendliche hocken vorm Computer und radikalisieren sich auf Social Media. Über Jahre und Ländergrenzen hinweg. Dirk Laabs erklärt im Bücher-Podcast, warum es nicht leicht ist, dem entgegenzuwirken.
*Das Gespräch wurde am 6.4.2026 aufgenommen Wie radikalisiert Social Media junge Menschen – insbesondere Männer? Wieso gewinnen maskulinistische Influencer und rechte Netzwerke immer mehr an Einfluss? Und was kann empathiebasierte Gegenrede tatsächlich bewirken? In dieser Folge Scheitern für Anfänger spreche ich mit Caspar Weimann, Schauspielprofessor, Theatermacher und Initiator des Projekts „Hacking the Manosphere“. Gemeinsam tauchen sie in die Dynamiken von TikTok, algorithmischen Filterblasen und radikaler Männlichkeitskultur ein. Caspar Weimann gibt spannende Einblicke in seine künstlerische Arbeit gegen Online-Hass und erklärt, warum Empathie als Antwort auf Hasskommentare überraschend effektiv sein kann. Außerdem geht es um Alternativen zur Aufmerksamkeitsökonomie, familiäre Erfahrungen und die Bedeutung von Hoffnung im Kampf gegen digitale Radikalisierung.
Die Route 60 ist eine israelische Strasse, die aber auch quer durch das palästinensische Westjordanland führt. Sie gilt als eine der letzten Strassen, die sich Israelis und Palästinenser noch teilen. Ein Roadtrip zeigt jedoch, dass die geografische Nähe keineswegs zu mehr Verständnis führt. Stattdessen prallen im Alltag zwei völlig unversöhnliche Welten aufeinander. Während israelische Militäreinsätze und abgeriegelte Städte den palästinensischen Handel regelmässig lahmlegen, beanspruchen radikale jüdische Siedler das Land auf Basis der Bibel für sich. Seit den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 hat sich die ohnehin angespannte Lage im Westjordanland massiv verschärft. Eine grassierende Arbeitslosigkeit unter den Palästinensern treibt die wirtschaftliche Not voran und schürt die Angst vor weiterer Radikalisierung. Gleichzeitig eskaliert die Gewalt durch bewaffnete Siedler. Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Host: Antonia Moser Rewerts Artikel zur Route 60 findet Ihr [hier.](https://www.nzz.ch/international/israel-und-palaestina-auf-der-route-60-entscheidet-sich-der-nahostkonflikt-ld.10003827) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
Donald Trump nannte die rote Karte gegen den US-Nationalspieler Folarin Balogun eine „schreckliche Entscheidung“ und rief FIFA-Präsident Gianni Infantino an, um sie überprüfen zu lassen. Tatsächlich wurde die Sperre gegen Balogun zur Bewährung ausgesetzt und er stand im Spiel gegen Belgien auf dem Platz. Wem die FIFA einen Friedenspreis verleiht, dem schlägt sie, um des lieben Friedens willen, offenbar auch keine Bitte ab. Für den friedlichen Verlauf des NATO-Gipfels, der am Dienstag in Ankara begonnen hat, hat auch Friedrich Merz zum Telefon gegriffen. Was er Donald Trump zu sagen hatte und mit welchen Erwartungen die Bundesregierung in diesen Gipfel gegangen ist, das erfahren Sie in dieser Folge von Machtwechsel. Außerdem blicken Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander auf den AfD-Parteitag in Erfurt – und darauf, was in und vor der Parteitagshalle geschehen ist und was das über eine Radikalisierung verrät. –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Radikalisierung via Porno? Wie war das auf diesem geheimnisvollen Männer-Workshop? Soll ein Mann bei der Geburt dabei sein? Was treibt Incels? Mutmach-Familie Schumacher versucht sich an den einfachsten Fragen der Welt. In der heutigen Pilotfolge will Sohn Paul, 32, von Vater Hajo, 62, wissen, wie sich sein Männerbild verändert hat. Unsere Themen: Warum hat Freud nicht den Entbindungsneid festgestellt? Heidi Klums tückischen Signale. Boys don´t cry, but men do. Die Porno-Radikalisierung. Rivale oder Bruder? Versöhnungsfähigkeit und Brückentechnologie. 50 Shades of Gewalt. Der Segen des sinkenden Testosterons. Plus: Schon mal Termin vormerken - am 2.9. laden Suse und Hajo zum Diaabend ins Posh Teckel.Shownotes:Nur wenig Plätze: Suse und Hajo laden zum Dia-Abend mit Chile- und Überwinter-Tipps am 2.9. im PoshTeckelDie MutMacher auf steady unterstützen und Geschenke-Newsletter bekommenHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinen bei Droemer Knaur.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Radikal – ein Wort, das heute fast nur noch negativ besetzt ist: Radikalisierung im Internet, emotionale Übertreibung, Verharmlosung, Fake News. Doch das Wort "radikal" kommt vom lateinischen "radix", die Wurzel, und bedeutet ursprünglich: von Grund auf, vollständig, gründlich. Radikal zu sein heißt also eigentlich: an die Wurzel gehen.Der heilige Paulus schreibt: "Wir verkünden Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden." Jesus zeigt, wie Radikalität wirklich aussieht: nicht Regeln blind befolgen wie die Pharisäer, sondern das Gesetz Gottes von Herzen her leben. Radikal zu handeln heißt, nicht nur die Folgen eines Problems zu bekämpfen, sondern seine Wurzel zu erkennen. Es bedeutet, das Richtige zu tun – nicht aus Angst, nicht um Anerkennung zu bekommen, sondern weil es von Herzen kommt.Die Radikalität Jesu ist kein Aufstand gegen Gott oder gegen das Gesetz, sondern ein Aufruf: Lebe die Gebote Gottes von Herzen her. Lebe sie in Freiheit. Lebe sie im Vertrauen auf Gott. Wer nur nach äußerer Vollkommenheit strebt, wer Regeln befolgt, um Sicherheit oder Anerkennung zu bekommen, verliert das Wesentliche. Wer Gott von Herzen folgt, der findet ihn – und mit ihm auch das wahre Leben.Vielleicht hilft ein altes Sprichwort aus dem Talmud, um das einzuordnen:Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.Radikal zu sein heißt also nicht Härte oder Rücksichtslosigkeit. Radikal zu sein heißt im Sinne des Glaubens: die Wurzel erkennen, den Mut haben, das Richtige zu tun, und so den Weg zu Gott und mit Gott zu gehen. Paulus schreibt: "Wir verkünden Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden."Nehmen wir das von Jesus wirklich an. Nehmen wir an, was er in unseren Herzen wirken will. Leben wir die Gebote von Herzen her – aus der Freiheit und im Vertrauen auf Gott.
Die Koalition nimmt neue Reform-Anläufe, aber eine echte große Steuerreform lässt auf sich warten. Gordon Repinski spricht mit Ulf Poschardt über die Handlungsfähigkeit der Regierung Merz und die Frage, ob Deutschland überhaupt noch reformfähig ist. Poschardt kritisiert die politische Kultur in Deutschland erneut. Er fordert revolutionäre Ansätze statt der bloßen Fortschreibung des Status quo und nennt historische Beispiele wie Adenauer, Erhard und Brandt als Vorbilder für mutige Entscheidungen. Für ihn ist die wirtschaftliche Lage das alles überragende Problem. Er prangert eine „Bullshit-Kultur“ an, der die Wirtschaft egal sei und betont, dass nur ein wirtschaftlicher Aufschwung die Radikalisierung an den politischen Rändern stoppen kann. Gordon und Ulf diskutieren außerdem kontrovers über die Proteste gegen den AfD-Parteitag in Erfurt. Poschardt verurteilt Blockadeversuche und Gewaltandrohungen scharf und betont, dass der politische Diskurs nicht durch juristische Entscheidungen oder Mobs eingeschränkt werden darf. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der muslimische Mann als gewaltbereiter Macho – ein Klischee, das sich hartnäckig hält. Doch was sagt der Koran wirklich über Männlichkeit? Und was denken junge Muslime in der Schweiz? Eine Auseinandersetzung mit Stereotypen in Zeiten der «Manosphere». Geht es um das Geschlechterverhältnis im Islam, ist das Klischee schnell zur Hand: Der muslimische Mann unterdrückt seine Frau, verteidigt die Ehre der Familie wenn nötig mit Gewalt und hält wenig von Gleichberechtigung. Doch stimmen diese Klischees? Welche Vorstellungen von Männlichkeit bietet der Islam? Und welche Alternativen gäbe es? In «Perspektiven» sprechen wir mit Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide über sein neustes Buch «Jenseits der Härte – warum der Koran keine Machos kennt». Er zeigt auf, dass sich muslimische Vorstellungen von dominanter Männlichkeit durchaus auf die Religion beziehen. Etwa, wenn es darum geht, Frauen zu kontrollieren, weil sie sexuelle Versuchung verkörpern. Gleichzeitig, so Khorchide, bietet der Koran auch Alternativen: Männer, die sich verletzlich zeigen, die Verantwortung übernehmen und Demut und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellen. Wie sich muslimische Männlichkeit in der Praxis zeigt, wissen Kambez Nuri und Ahmed Ajil. Kambez Nuri bietet als Sozialarbeiter Workshops an unter dem Titel «Männlichkeit, wer ist das?». Ahmed Ajil ist promovierter Kriminologe, forscht zu Radikalisierung und Einwanderung an der Universität Luzern. In ihrem Podcast «Keshmesh» sprechen sie über ihren Alltag als muslimische Männer in der Schweiz. In einer Zeit, in viel diskutiert wird über toxische Männlichkeit und die Faszination von traditionellen Rollenbilder der Mannosphere, schauen wir in «Perspektiven» hinter die Stereotype vom Macho im Islam und fragen, welche Vorbilder junge muslimische Männer haben. Zu Wort kommen: · Prof. Mouhanad Khorchide, Dekan der islamisch-theologischen Fakultät der Universität Münster. · Ahmed Ajil, Kriminologe, Forschungsmitarbeiter am religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern. · Kambez Nuri, Sozialarbeiter und Mitgründer der Fachstelle «Oh boy» Autorin: Nicole Freudiger Angaben zum Buch: Mouhanad Khorchide. Jenseits der Härte. Warum der Koran keine Machos kennt. Herder Verlag, 2026.
In Erfurt werden an diesem Wochenende Zehntausende erwartet, die gegen den AfD-Parteitag am 4. und 5. Juli protestieren: Antifaschist:innen, Gewerkschafter:innen, Klimaaktivist:innenen, Politiker:innen von Grünen und Linkspartei, für Musik sorgen Roland Kaiser und Clueso, das Bündnis Widersetzen plant Blockaden. Gastgeber des Bundesparteitags der AfD in Thüringens Landeshauptstadt ist Björn Höcke, der AfD-Landeschef steht für die völkische Programmatik der Partei und treibt seit Jahren deren Radikalisierung voran. Die Umfragewerte der AfD sind hoch, im Herbst stehen Landtagswahlen an, in Sachsen-Anhalt droht eine Regierung der rechtsrextremen Partei. Aus der Zivilgesellschaft und Teilen der Politik kommen immer wieder Rufe nach einem AfD-Verbot. Das Parteiverbot ist das schärfste Schwert des demokratischen Rechtsstaats. Nun gibt es ein neues Gutachten der zivilgesellschaftlichen NGO Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Deren Team von Verfassungsrechtlern stellt darin fest, dass die AfD gegen das Demokratieprinzip und die Menschenwürde verstößt und kommt zu dem Fazit: Die AfD ist nachweislich verfassungswidrig und ein Verbotsantrag vor dem Bundesverfassungsgericht hätte entsprechend Erfolgschancen. Die Überprüfung einer Partei durch das Bundesverfassungsgericht kann von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung bentragt werden. Mit dem Gutachten der GFF bekommt die Debatte um ein AfD-Verbot eine neue Dynamik, der politische Druck steigt. Über Chancen und Risiken eines Verbotsverfahrens, die strategische Leere und Ideenlosigkeit der Unionsparteien beim Umgang mit der AfD, die Situation von Menschen, die gegen Rechtsextremismus kämpfen und die Machtpolitik der Rechtsextremen diskutiert [Martina Mescher](https://taz.de/Martina-Mescher/!a86738/) aus dem wochentaz-Politikteam mit [Gareth Joswig](https://taz.de/Gareth-Joswig/!a32395/), AfD-Experte aus dem Inlandsressort, [Anne Fromm](https://taz.de/Anne-Fromm/!a243/), Leiterin des Reportage- und Rechercheressorts und [Stefan Reinecke](https://taz.de/Stefan-Reinecke/!a46/) aus dem Parlamentsbüro.
Die Rentenkommission legt morgen nach monatelanger Arbeit ihre Empfehlungen vor. Neben einer kapitalgedeckten Zusatzrente und der Einbeziehung von Selbstständigen und Abgeordneten soll das Eintrittsalter künftig mit der Lebenserwartung steigen. Gordon Opinski analysiert mit Rasmus Buchsteiner, wie schmerzhaft und wie schlüssig das Reform-Menü wird. Der Parteitag der Linken in Potsdam sorgt für Diskussionen. Der neue Co-Chef Luigi Pantisano legt einen Fehlstart hin und wirft der CDU vor, „faschistische Politik“ zu machen. Zudem stuft die Partei das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza als Genozid ein. Franziska Nocke hat den Parteitag begleitet. Im 200-Sekunden-Interview distanziert sich Sachsen-Anhalts linke Spitzenkandidatin Eva von Angern vom Faschismus-Vorwurf ihres Parteikollegen an die CDU. Um eine AfD-Regierung im September zu verhindern, spricht sie von einem möglichen Zweckbündnis an und würde unter Bedingungen auch einen Ministerpräsident Sven Schulze mitwählen. Die ORF-Sendung “Das Gespräch” mit Gordon als Gast gibt es hier nochmals zu sehen. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Hallo und willkommen zu Folge 236 von Hokago – dem Anime-Podcast! Dieses Mal sprechen wir über den außergewöhnlichen Anime Darwin's Incident (auch bekannt als The Darwin Incident). Egal unter welchem Titel ihr ihn kennt – dieser Anime gehört definitiv zu den ungewöhnlichsten Serien, die wir bisher besprochen haben. Die Mischung aus Tierschutz, Evolution, Ethik und einer Geschichte über Radikalisierung junger Menschen durch Terroristen macht Darwin's Incident zu einem einzigartigen Erlebnis. Auch wenn wir anfangs etwas skeptisch waren, konnte uns der Anime mit einigen echten Highlights überraschen. Wie hat euch die Geschichte rund um Charlie und Lucy gefallen? Seid ihr unserer Meinung oder habt ihr den Anime ganz anders erlebt? Schreibt es uns in die Kommentare – wir sind gespannt auf eure Meinung!
Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Antisemitische Parolen in der Popmusik – leider kein Einzelfall. Ein Beispiel ist Xavier Naidoo, der mehrfach antijüdische Verschwörungstheorien verbreitet hat, oder auch Roger Waters, Mitbegründer der Gruppe Pink Floyd, der auf Konzerten offen israelfeindliche Parolen verkündet hat. Und es gibt noch mehr Beispiele. Das Festival About Pop, an dem auch SWR Kultur beteiligt ist, beginnt heute in Stuttgart und untersucht dieses Phänomen. Mit Konzerten, aber auch mit Diskussionen und Vorträgen. Die Politikwissenschaftlerin Maria Kanitz hat zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Lukas Geck bereits zwei Bücher zu dem Thema geschrieben. Antisemitismus in der Popkultur ist kein Randphänomen Kanitz sagt. „Spätestens seit dem 7. Oktober hat sich eine Radikalisierung bei bestimmten Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Die Boykotte sind stärker und massiver geworden.“ Auch Drohungen seien stärker geworden und einige jüdische Künstlerinnen und Künstler hätten die Branche sogar verlassen. Sensibilisierung durch Workshops Kanitz fordert, die Aufmerksamkeit stärker auf die verschiedenen Formen von Antisemitismus zu richten, zum Beispiel durch Schulungen und Workshops für Festival und Konzertveranstalter. „Viele sind im Moment einfach hilflos und in einer Art Schockstarre, weil sie diese Narrative nicht verbreiten wollen, aber wie geht man damit um?“, sagt Kanitz. Man dürfe nicht alles unter Kunstfreiheit subsumieren, sondern es müssten klare Grenzen definiert werden.
Belfast steht unter Schock. Nach einer brutalen Messerattacke kam es in Nordirlands Hauptstadt zu schweren Ausschreitungen. Fahrzeuge brannten, Häuser wurden angegriffen und die Polizei war im Großeinsatz. Doch die aktuellen Ereignisse sind nicht isoliert zu betrachten. In dieser Episode von Erlebnis Irland werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre. Wir sprechen über die Wohnungskrise in Irland, den Wandel vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland, die Ausschreitungen in Dublin 2023, die Unruhen in Ballymena 2025 und die aktuellen Ereignisse in Belfast. Wie hängen Wohnungsnot, gesellschaftlicher Wandel, Migration und politische Radikalisierung zusammen? Und warum beobachten viele Menschen die Entwicklungen auf der Insel mit wachsender Sorge? Eine Hintergrundfolge über ein Thema, das Irland derzeit stark beschäftigt.
Die Zahl politisch motivierter Straftaten ist auf einem neuen Rekordhoch, viele Täter sind jung und die Gewalt nimmt zu. Was hilft gegen Radikalisierung? Eindrücke aus der Praxis. Und: Rüstungsprojekt FCAS ist tot. Wie groß ist der Schaden? Schulz, Josephine
Die Zahl der politischen Straftaten ist weiter gestiegen - besonders im rechten Spektrum. Carsten Upadek hat mit einem Aussteiger aus der rechtsextremen Szene gesprochen. Bürgerrechtlerin Katharina Nocun über die Rolle digitaler Propaganda und KI. Von WDR 5.
Die Zahl politisch motivierter Straftaten ist auf einem neuen Rekordhoch, viele Täter sind jung und die Gewalt nimmt zu. Was hilft gegen Radikalisierung? Eindrücke aus der Praxis. Und: Rüstungsprojekt FCAS ist tot. Wie groß ist der Schaden? Schulz, Josephine
In dieser Episode der Dunkelkammer berichtet die Investigativ-Journalistin Angelique Geray von ihrer achtmonatigen verdeckten Recherche in rechtsextremen Chatgruppen, die sie für ihre Podcast-Serie „Braune Kinderzimmer“ durchführte. Sie beschreibt, wie sie zunächst auf Social Media die Radikalisierung junger Menschen beobachtete und schließlich Mitglied der WhatsApp-Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ wurde, in der offen über Gewalttaten und den sogenannten „Tag X" diskutiert wurde. Besonders brisant wurde die Recherche, als sie einen 21-Jährigen selbsternannten „Gauleiter“ namens Justin traf und mit ihm nach Tschechien fuhr, wo Kugelbomben für einen geplanten Anschlag auf ein Geflüchtetenheim gekauft wurden. Die Recherchen führten zu Hausdurchsuchungen und Festnahmen, wobei Geray selbst eine Morddrohung aus der Untersuchungshaft erhielt. Sie spricht auch über die kontroverse Debatte zu ihrer Rolle und die laufenden Gerichtsverfahren, bei denen sie als Zeugin aussagt.Links zur Folge: Podcast "Braune Kinderzimmer" RTL Doku (youtube) // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Kinder und Jugendliche gelten in der Erinnerung an die NS-Zeit meist als Opfer. Doch der Historiker Frank Bajohr zeigt in seiner aktuellen Forschung eine andere, lange übersehene Seite: Viele junge Menschen waren nicht nur Zuschauende, sondern aktive Akteure antisemitischer Gewalt. Sie beschimpften, demütigten und attackierten jüdische Mitschüler, beteiligten sich an Boykotten, verwüsteten Synagogen und Friedhöfe und wirkten am Novemberpogrom 1938 mit. Im Gespräch erklärt Bajohr, wie das NS-Regime Kinder und Jugendliche für seine Ideologie gewann, welche Rolle Gruppendruck, Propaganda und das Versprechen von Zugehörigkeit spielten – und warum die Erinnerung an die „unschuldige Jugend“ oft zu kurz greift. Außerdem sprechen wir über die Gegenwart: Wie erreichen politische Bewegungen heute junge Menschen? Welche Rolle spielen soziale Medien wie TikTok? Und was können wir aus der Geschichte über die Anziehungskraft von Feindbildern, Identitätspolitik und digitaler Mobilisierung lernen? Bundesarchiv "War Opa ein Nazi?": [Hier.](https://www.bundesarchiv.de/das-bundesarchiv/aus-unserer-archivarbeit/war-opa-ein-nazi/)
Was bedeutet der steigende Anteil muslimischer Schüler:innen? Welche Form von Religiosität ist im Alltag konfliktträchtig, welche nicht? Warum sind Zwangsverheiratungen auch in Österreich Thema? Zu Gast ist Lisa Fellhofer von der Dokumentationsstelle für politischen Islam.
Blätter-Podcast – Über die Blätter für deutsche und internationale Politik – detektor.fm
In London kämpft der unpopuläre Premier Keir Starmer um sein politisches Überleben. Doch das, argumentiert ***Annette Dittert***, ist nur Ausdruck einer größeren Krise um die Ausrichtung - und sogar die Existenz des britischen Königreichs. Von der Fußball-WM der Männer profitiert vor allem einer: der Weltfußballverband FIFA unter seinem Präsidenten und Trump-Freund Gianni Infantino, analysiert ***Martin Krauss***. Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche ist die Forderung der Stunde und gilt als Allheilmittel gegen Radikalisierung und Online-Sucht. Aber damit macht man es sich zu einfach, warnt ***Nina Kolleck***. Viel wirksamer wäre eine Regulation der Plattformen.
Nach dem Messerangriff in Winterthur stellen sich heikle Fragen: Der mutmassliche Täter war den Behörden seit 2015 bekannt und wurde kurz vor der Tat aus der Psychiatrie entlassen. Der forensische Psychiater Frank Urbaniok ordnet ein, wo Prävention an Grenzen stösst.
Wie zeigt sich islamistischer Antisemitismus in Gaming-Communities? Darüber sprechen wir mit Constantin Winkler (Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung), der Einblicke in antisemitische Narrative islamistischer Akteur*innen in digitalen Spielekulturen gibt. Mick Prinz von der Amadeu Antonio Stiftung erklärt zudem, welche Ansätze aus der Präventionspraxis gegen Hass und Radikalisierung im Gaming helfen können.
Wie aus friedlichen Verhältnissen Radikalisierung entstand: „Palästina 36“ erzählt vom Aufstand der arabischen Bevölkerung gegen den britischen Kolonialismus, ausgelöst durch die ersten Wellen jüdischer Siedler nach deren Vertreibung aus Europa.
Wie werden Teenager zu Gewalttätern? Wer sich erst in Radikalisierungsräume zurückgezogen habe, sei kaum noch zurückzuholen, sagt Journalist Dirk Laabs. Er kritisiert ein kollektives Versagen – von Politik, Gesellschaft, Digitalkonzernen und Eltern. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wie werden Teenager zu Gewalttätern? Wer sich erst in Radikalisierungsräume zurückgezogen habe, sei kaum noch zurückzuholen, sagt Journalist Dirk Laabs. Er kritisiert ein kollektives Versagen – von Politik, Gesellschaft, Digitalkonzernen und Eltern. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Gewalt an queeren Menschen. Rechtsextreme nutzen Dating-Apps, um queere Menschen mit Fake-Profilen zu Treffen zu locken, sie auszurauben oder anzugreifen. Sie geben sich als jemand anderes aus, verabreden Dates – und warten dort mit Gewalt. Das sind keine Einzelfälle, das passiert in allen Landkreisen und Regionen, beschränkt sich längst nicht nur auf rechte Gruppen. Immer häufiger entstehen ungewöhnliche Allianzen: zwischen Rechtsextremen und migrantisierten Jugendlichen, die ihren Rassismus kurz beiseiteschieben, wenn sie sich auf ein gemeinsames Feindbild einigen können – schwule und queere Menschen. In genau diesen digitalen Räumen recherchiert Julius Geiler. Der Journalist schreibt seit Jahren über Rechtsextremismus und den Osten Deutschlands. Für seine Arbeit liest er in rechtsextremen Chats mit – dort, wo sich Nazis „Guten Morgen“ und „Guten Abend“ schreiben, Gewaltfantasien teilen und Angriffe planen. Aktuell berichtete er für den Tagesspiegel über einen Prozess in Frankfurt (Oder): Jugendliche sollen in Brandenburg einen schwulen Mann über eine Dating App gezielt zu einem Treffen gelockt und brutal zusammengeschlagen haben. Thilo und Julius sprechen über rechte Gewalt, homophobe Netzwerke, Radikalisierung auf Social Media und die Frage, warum queere Menschen immer wieder Zielscheibe organisierter Angriffe werden. Aber auch über Solidarität und darüber, wie groß die Gegenbewegung inzwischen ist. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
In dieser zweiten Folge der Ausgeglaubt-Trilogie über Christentum, Macht und neue rechte Sehnsüchte geht es um den US-amerikanischen christlichen Nationalismus – und um die Frage, warum apokalyptisches Denken dabei eine so starke Rolle spielt. In der ersten Folge haben Manuel und Stephan über Tech-Apokalyptik gesprochen: über Peter Thiel, den Antichristen, globale Kontrolle, KI und die Angst vor einer rettenden Weltordnung, die am Ende alles verwaltet. Nun dreht sich die Perspektive: Was passiert, wenn Endzeitdenken nicht nur von Tech-Eliten aufgenommen wird, sondern ganze religiös-politische Milieus prägt? Im Zentrum steht der US-amerikanische Evangelikalismus in seinen rechten und nationalistischen Ausprägungen. Dort ist Apokalyptik nicht einfach ein exotisches Randthema. Sie liefert eine politische Tiefengrammatik: Die Welt steht am Abgrund. Die Nation ist bedroht. Die Gegner sind nicht nur Gegner, sondern Zeichen einer endzeitlichen Gegenmacht. Kompromisse wirken nicht mehr pragmatisch, sondern wie Verrat. Politik wird zum geistlichen Kampf. Manuel und Stephan sprechen darüber, wie sich diese Endzeitdeutungen historisch entwickelt haben: von Erweckungshoffnungen über dispensationalistische Endzeitfahrpläne bis zu Hal Lindsey, Left Behind, Trump, Deep State, Israel, Iran und digitalen Prophetiekanälen. Dabei zeigt sich: Apokalyptik kann Hoffnung der Bedrängten sein – sie kann aber auch zum Brandbeschleuniger politischer Radikalisierung werden. Besonders gefährlich wird es, wenn christlicher Nationalismus und Endzeitdenken ineinandergreifen. Dann erscheint die Nation als letzte Bastion Gottes, politische Gegner werden dämonisiert, starke Männer als Werkzeuge Gottes gedeutet und Kriege als mögliche Prophetieerfüllung gelesen. Die Offenbarung wird dann nicht mehr als Trostbuch gegen Imperien verstanden, sondern als Munition für imperiale Politik. Die theologische Frage dieser Folge lautet deshalb: Wie lässt sich christliche Eschatologie von apokalyptischer Ideologie unterscheiden? Wie kann Hoffnung wach, widerständig und friedensethisch bleiben – ohne in Weltuntergangslust, Verschwörung und Endkampf-Rhetorik zu kippen? Ausserdem berichtet Manu von der Konf seines Sohnes – und davon, was ihn daran berührt hat. Eine Folge über evangelikalen Rechtspopulismus, christlichen Nationalismus, Trumpismus, Endzeitfahrpläne – und die Aufgabe, die Apokalypse den Brandstiftern zu entreissen.
Seit ihrer Ausbildung setzt sich Maschinenbautechnikerin Ann Catherine Meyer, von ihren Freunden Lotti genannt, in der Männerdomäne Stahl für mehr Gerechtigkeit, Diversität und Umweltschutz ein. Dabei wird sie zur Stimme einer neuen Generation im Ruhrgebiet, die sich entschlossen gegen die Radikalisierung von rechts engagiert. Von Lea Schlude.
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Von Michael Nikbakhsh. Am 28. April soll am Landesgericht Wiener Neustadt der Terrorprozess gegen Beran A. und Arda K. eröffnet werden. Laut der Anklage der Staatsanwaltschaft Wien sollen sie gemeinsam mit einem Dritten Anschläge im Namen des IS geplant haben. Ziel soll unter anderem ein Konzert von Taylor Swift in Wien gewesen sein – ein Event mit zehntausenden Fans. Im Zentrum dieser Geschichte steht Beran A. Die Ermittler sprechen von konkreten Anschlagsplänen, von ersten Versuchen, Sprengstoff herzustellen, und von einer Radikalisierung, die sich vor allem online vollzogen haben soll. Gleichzeitig geht es um mögliche Verbindungen ins Ausland – etwa nach Mekka, Istanbul oder Dubai – und die Frage: War Beran A. Teil eines Netzwerks? Stefan Kaltenbrunner wird den Prozess für die Dunkelkammer begleiten – eine Vorschau. Im Studio: Stefan Kaltenbrunner, Michael Nikbakhsh Audio Post Production: Manuel Correa Kunnen // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Er ist Content Creator und eine der lautesten deutschen Stimmen gegen Rechtsextremismus im Netz. Was eigentlich als Zufall auf TikTok begann, ist heute seine Mission: Er will Jugendliche vor Radikalisierung schützen und Menschen aus der rechten Szene herausholen. Ich wollte von Marcant wissen, wo seine Geschichte als Anti-Rechts-Content Creator begonnen hat, welche Zukunftsvision er hat und warum es sich lohnt, darum so sehr zu kämpfen, wie er es tut. Wir sprechen über das System, mit dem die rechte Szene gezielt Jugendliche rekrutiert, es geht um Mobbing, jugendliche Orientierungssuche, Codes und Erkennungszeichen der Szene, die Macht von Social Media und warum er sagt: „Ich mache meine Videos für Rechte.“ WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze Saily: Internet auf Reisen – 15% Rabatt auf die erste eSIM mit dem Code "matze" LINKhttps://saily.com/matze MEIN GAST: https://instagram.com/marcant.ifa/ DINGE: https://youtube.com/@vollmarcant https://bit.ly/3OIFw10 Marcants Podcast: https://bit.ly/4vJdDqv Spenden an Marcant: https://ko-fi.com/marcant Fun Facts: https://funfacts.de/ Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ Meine Fragensets: beherzt.net/hotel-matze Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Yvonne L. (35), die in ihrem ganzen Leben noch nie einen Strafzettel bekommen hatte, wird völlig blind vor Liebe, als ihr sechs Jahre jüngerer Freund Timor (ein Ernährungscoach) nach einer Reise nach Barcelona eiskalt mit ihr Schluss macht. Statt die Trennung zu akzeptieren, redet sie sich ein, dass er sie noch liebt, weil er ein gemeinsames Foto mitgenommen hat, und verwandelt sich in eine waschechte Stalkerin. Sie unterzieht sich einem radikalen Makeover beim teuren Friseur, besorgt sich freizügige Leder-Miniröcke sowie High Heels und verfolgt Timor und seine neue, deutlich jüngere Freundin Oksana in diversen Clubs. Als all das nichts nützt und er ihre Geschenke (inklusive Flugticket nach Paris) ablehnt, bucht sie unter falschem Namen sein Ernährungsseminar im bayerischen Rothenburg. Sie mietet einen sündhaft teuren Ferrari und kreuzt im sexy Look auf dem Parkplatz des heruntergekommenen Fitnessstudios auf. Doch statt Timor zurückzugewinnen, wird sie von ihm aufs Übelste beschimpft und abgewiesen. Erst als sie kurz darauf von einem schmierigen Passanten begrapscht wird, der sie tatsächlich für käuflich hält, wacht sie aus ihrem Wahn auf ** Dieses Mal war die wunderbare Elisalex Henckel-Donnersmarck bei uns zu Gast und hat ihren Podcast “Kniefall – Die Radikalisierung der Karin Kneissl” mitgebracht! In der sechsteiligen Investigativ-Podcast-Serie geht Elisalex der Frage nach, wie sich politische Haltungen verändern können – und was passiert, wenn persönliche Entscheidungen plötzlich internationale Tragweite bekommen. Unbedingt reinhören, wenn ihr Lust auf starken, erzählerischen Journalismus aus Österreich habt! Hier geht´s zum Podcast (natürlich auch zu hören auf Spotify & Apple Podcasts): "Kniefall - die Radikalisierung der Karin Kneissl" Folgt Elisalex gerne auch auf LinkedIn & Bluesky! Produziert vom tollen Team von HAPPY HOUSE MEDIA ** **Euch hat diese Geschichte gefallen, aufgeregt oder ihr habt euch darin sogar wiedererkannt?** Das interessiert uns brennend! Schreibt uns in Kommentaren über Facebook und Instagram unter @drama_carbonara_podcast. Dort werdet ihr auch die in den Geschichten besprochenen Fotos finden und endlich sehen können, was wir sehen ... Falls ihr noch mehr fantastische Geschichten mit uns lesen wollt, können wir euch schon jetzt versprechen: das Repertoire ist unerschöpflich, wir staunen jedes Mal aufs Neue, was möglich ist. Abonniert Drama Carbonara auf allen gängigen Podcast Plattformen Über Sternchen, Bewertungen und Kommentare freuen wir uns natürlich auch extrem und feiern diese gern auch prominent in unserem Social Media Feed! Jede zweite Folge kommen ja großartige Gastlerser*innen zu uns ins Wiener Drama-Hauptquartier und unterstützt uns mit Interpretationen und Improvisationen. Wenn ihr einen Wunschgast für uns habt oder gern selbst mal vorbeischauen wollt, sagt Bescheid! Wir können nichts versprechen, aber wir freuen uns immer über Vorschläge. Wenn ihr Lust auf Extra-Content habt und euren Lieblingspodcasts auch finanziell unterstützen wollt , dann tut das herzlich gern mit einem Abonnement auf Steady und kommt in den Genuss des kompletten "Drama Carbonara"-Universums! Falls ihr daran interessiert seid, Werbung in unserem Podcast zu schalten, setzt euch bitte mit Stefan Lassnig von Missing Link in Verbindung. Verbindlichsten Dank! **Link zur Podcast Hörer:innen UMFRAGE!Danke für die Mitarbeit und euer wertvolles Feedback :) & hier zur legendären Spotify Drama Carbonara Soundtrack Playlist - folgen folgen folgen!! liebe Freund:innen des unberechenbaren Musik-Algorithmus!
Bildungsforscherin Nina Kolleck warnt davor, dass die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen sich aus der Familie auf digitale Plattformen verlagert. Besser als eine Altersgrenze sei eine harte Regulierung der Plattformen - und notfalls ein Verbot. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Bildungsforscherin Nina Kolleck warnt davor, dass die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen sich aus der Familie auf digitale Plattformen verlagert. Besser als eine Altersgrenze sei eine harte Regulierung der Plattformen - und notfalls ein Verbot. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Themen u.a.: Die AfD radikalisiert sich immer weiter - und es schadet ihr nicht, meint unser Gast. Und: Die Bundesregierung macht zu wenig - und das zu langsam. Von WDR 5.
Sechs Monate lange haben Elisalex Henckel Donnersmarck, Paul Koren und Thomas Winkelmüller für den investigativen DATUM-Podcast „Kniefall- die Radikalisierung der Karin Kneissl“ recherchiert. Im Gespräch mit Herausgeber Sebastian Loudon erzählen sie über die Hintergründe des Projektes und ihre Erfahrungen.ACHTUNG: Für alle "Kniefall"-Fans gibt es das DATUM-Jahresabo zum Sonderpreis von nur 79 Euro – jetzt mit dem Rabattcode "Kniefall" bestellen unter www.datum.at/abo
In dieser Folge spricht Paul Ronzheimer mit dem Journalisten und taz-Redakteur Nicholas Potter über die Radikalisierung in Teilen der Linken seit dem 7. Oktober, über den Schulterschluss mit islamistischen Akteuren, die Rolle von Social Media und den wachsenden Einfluss antiisraelischer Ideologien an Universitäten und in der Linkspartei. Potter schildert zudem, wie er durch seine Recherchen selbst zur Zielscheibe wurde – bis hin zu Morddrohungen und öffentlichen Feindmarkierungen in Berlin.
Elisalex Henckel-Donnersmarck erzählt, wie aus einer lang gehegten Idee der Podcast „Kniefall: Die Radikalisierung der Karin Kneissl“ wurde und warum gerade diese Biografie für sie exemplarisch für österreichische Russland-Nähe ist. Mit Host Stefan Lassnig und Journalistenkollegen Paul Koren rekonstruiert Henckel-Donnersmarck Kneissls Werdegang von der Kindheit im Nahen Osten über die ENA in Paris und frühe Kontakte zu einem mutmaßlichen KGB-Offizier bis zu ihrer Rolle als außenpolitische Expertin und Autorin. Immer wiederkehrende Motive sind Kränkung, Stolz, finanzielle Existenzsorgen und das Auseinanderklaffen von Selbst- und Fremdbild, die sich auch in Konflikten mit Institutionen und Kollegen zeigen. Detailliert diskutiert werden Kneissls Annäherung an die FPÖ, ihre Ernennung zur Außenministerin, die Rolle von Margot Klestil-Löffler und Pläne für einen russlandaffinen „Schattengeheimdienst“ im Außenministerium. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Jahr 2018 – von der BVT-Razzia über den Nowitschok-Anschlag, Putins Wien-Besuch und den verlängerten Gasvertrag bis zur Hochzeit in Gamlitz, bei der der berühmte Kniefall stattfand. Nach Ibiza, Amtsverlust und Pandemie verschärfen sich Kneissls persönliche Krisen, während die attraktivsten Angebote zunehmend aus dem russischen Umfeld kommen – von RT über Universitäten bis zur Gründung des Instituts GORKI in Russland. Heute tritt sie in zentralen russischen Propagandasendungen auf, zeichnet Europa als „lawless space“ und bestätigt das Kreml-Narrativ eines vom Westen bedrohten Russland, was die Autor:innen als Teil koordinierter Einflussoperationen („active measures“) deuten. Links zur Folge: Kniefall - die Radikalisierung der Karin Kneissl Podcastempfehlung der Woche: Zwarakonferenz von LAOLA1 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Ahmad Mansour ist Psychologe und Autor. Er beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen gegen Radikalisierung, Unterdrückung und Antisemitismus in der islamischen Gemeinschaft. Darum geht's in der Folge • Die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und Spaltung: Mehr Hass, weniger Dialog und steigende Bedrohung für demokratische Strukturen • Den Einfluss von Social Media und den fehlenden Austausch: Diskussionen finden überwiegend online statt, oft ohne fundiertes Wissen – das verstärkt Empathiedefizite und Missverständnisse (z. B. bei komplexen Konflikten wie Israel/Palästina). • Defizite in politischer Kommunikation und öffentlicher Debattenkultur: Gesellschaft zeigt sich weniger offen für andere Meinungen; gleichzeitig fehlt es an klaren Visionen und ehrlicher Politik. • Lösungsansätze für eine stabile Demokratie: Förderung von Medienkompetenz, Debattenkultur (in Schulen lehren), Aufklärung und Resilienz bei jungen Menschen – sowie aktiver Einsatz für demokratische Werte.
Trailer: Kniefall - Die Radikalisierung von Karin KneisslKarin Kneissl ist 2017 auf einem Ticket der FPÖ Österreichs Außenministerin geworden. Ein halbes Jahr später hat sie mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf ihrer Hochzeit getanzt und dabei einen tiefen Knicks gemacht. Die Bilder davon sind zu einem Symbol für Österreichs problematisches Naheverhältnis zu Russland geworden.Nach dem Verlust ihres Ministeramtes ist Kneissl nach Russland gezogen - und zu einem Sprachrohr von Putins Propaganda geworden. Eine gut bezahlte Politikinfluencerin mit eigenem Think Tank, großer Medienpräsenz und einer Datscha in der Provinz.Dieser sechsteilige Podcast für DATUM - Monatsmagazin für Politik und Gesellschaft geht der Frage nach, wann die ehemalige Außenministerin die Seiten gewechselt hat, wer ihr Einladungen, Aufträge und Jobs bei russischen Organisationen verschafft hat — und was ihre Geschichte über Moskaus Einfluss in Österreich erzählt.Ab 19. März 2026 wöchentlich auf allen gängigen Podcast-Plattformen.Host: Elisalex Henckel-Donnersmarck. Eine Produktion von “Datum - Magazin für Gesellschaft und Politik” und Happy House Media.Recherche: Elisalex Henckel-Donnersmarck, Paul Koren und Thomas WinkelmüllerProduktion: Tatjana LukášSchnitt & Sounddesign: Kata BitowtRohschnitt: Paul KorenCover: Nadine HermannBesonderer Dank an Christina Pausackl, Sebastian Loudon, Carolin Daiker und Walter Strobl.Dieser Podcast wurde mit einem Recherchestipendium des Forum Journalismus und Medien unterstützt.Wenn Euch “Kniefall” gefällt, abonniert und bewertet den Podcast und empfehlt uns weiter. Ihr habt Fragen oder Feedback? Dann schreibt uns an kniefall@datum.atFolgt DATUM auch auf Instagram oder Bluesky oder nehmt Euch ein Abo! https://datum.at/abo/
Im aktuellen Medienmagazin geht es um ARD Sounds: Aus der bisherigen ARD Audiothek wird eine neue gemeinsame Audio-Plattform der ARD. Was steckt hinter dem Neustart, welche Strategie verfolgt die ARD damit – und warum sollten Nutzerinnen und Nutzer künftig diese App installieren? Darüber spricht Moderatorin Teresa Sickert mit Stefan Köhler, Leiter Programm-Management der ARD Audiothek. Im Faktencheck geht es um Influencer in Dubai: Nach Raketenangriffen in der Golfregion verbreiten einige Social-Media-Accounts ein Bild von völliger Normalität. Auffällig ist, dass viele Posts sehr ähnlich formuliert sind. Was steckt dahinter, und wie lassen sich solche Inhalte überprüfen? Einschätzungen dazu von Pascal Siggelkow vom ARD Faktenfinder. Ein weiteres Thema: Einsamkeit und Radikalisierung unter Jugendlichen. Welche Rolle spielen Plattformen wie TikTok oder Instagram dabei? Das erklärt die Bildungsforscherin Nina Kolleck. Ihr neues Buch: "Der Kampf in den Köpfen – Wie TikTok, Instagram & Co unsere Kinder manipulieren". In den Mediennews der Woche geht es unter anderem um Kritik an mangelnder Perspektivenvielfalt beim Deutschlandradio, um den Fall eines angeblichen „Bürgergeld-Influencers“, der Redaktionen täuschte – und um den überraschenden Personalwechsel bei der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung.
In dieser Folge gehen Leon und Atze der wohl zerstörerischsten menschlichen Emotion auf den Grund: Hass. Was genau ist Hass – und warum empfinden wir ihn überhaupt, wenn er doch so viel Schaden anrichten kann? Was unterscheidet ihn von Wut oder Verachtung? Und warum hält er oft so lange an und richtet sich nicht selten gegen Menschen, die uns einmal besonders nah waren? Außerdem sprechen die beiden darüber, warum Hass ansteckend sein kann, welche Rolle er in gesellschaftlichen Konflikten spielt und wie er uns manchmal vielleicht sogar helfen kann. Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Vorverkauf 2026: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/ Empfehlungen Confirmation Bias – Folge von Betreutes Fühlen: Die Fehler deiner Psyche (Oktober 2023) Warum wir hassen – sechsteilige Dokumentarserie der Oscarpreisträger Steven Spielberg und Alex Gibney, die den Ursachen für zunehmende hasserfüllte Radikalisierung in Teilen der Gesellschaft nachgeht. Quellen Aumer, K., Bahn, A. C. K., Janicki, C., Guzman, N., Pierson, N., Strand, S. E., & Totlund, H. (2016). Can't let it go: Hate in interpersonal relationships. Journal of Relationships Research, 7, e2. https://doi.org/10.1017/jrr.2016.2 Baldwin, J. (1963). The fire next time. Dial Press. Ben-Ze'ev, A. (2018). Is hate worst when it is fresh? The development of hate over time. Emotion Review, 10(4), 322–324. https://doi.org/10.1177/1754073917751229 Fischer, A., Halperin, E., Canetti, D., & Jasini, A. (2018). Why we hate. Emotion Review, 10(4), 309–320. https://doi.org/10.1177/1754073917751229 Halperin, E., Russell, A. G., Dweck, C. S., & Gross, J. J. (2011). Anger, hatred, and the quest for peace: Anger can be constructive in the absence of hatred. Journal of Conflict Resolution, 55(2), 274–291. https://doi.org/10.1177/0022002710383670 Liu, Y., Olivers, C. N. L., & Van Lange, P. A. M. (2024). Love and hate do not modulate the attentional blink but improve overall performance. Cognition and Emotion, 38(7), 1001–1014. https://doi.org/10.1080/02699931.2024.2338203 McCarthy-Jones, S., Bokde, A., & de Vries, J. (2026). Hate as poison and cure? Reassessing our hatred of hatred. Emotion Review. Advance online publication. https://doi.org/10.1177/17540739261422556 Redaktion: Julia Ditzer, Dr. Leon Windscheid Produktion: Murmel Produktions
Wie viel Hoffnung steckt in Trumps Iran-Krieg - und wie groß ist das Risiko, dass alles noch schlimmer endet?Hasnain Kazim, langjähriger SPIEGEL-Auslandskorrespondent (u.a. Pakistan, Türkei) und heute Autor in Wien, spricht darüber, weshalb er den Schlag grundsätzlich für richtig hält - ohne „Hurra-Krieg“-Rhetorik - und warum Vergleiche mit Irak, Libyen und Afghanistan zwar naheliegen, aber oft als bequeme Ausrede dienen: Viele Kritiker könnten zwar sagen, was alles nicht funktioniert - aber nicht, was stattdessen konkret helfen würde, um ein Regime zu stürzen, das seit Jahrzehnten brutal unterdrückt.Ein Schwerpunkt: die seltsame Allianz der Ränder. Kazim beschreibt, warum sich in Deutschland/Österreich Linke und Rechte in der Ablehnung des Einsatzes teils erstaunlich ähnlich verhalten - von Anti-Amerikanismus über Russland-Nähe bis zu ideologischen Reflexen - und was das mit Radikalisierung in muslimischen Communities zu tun hat: Liberale Stimmen seien häufig leiser, radikale lauter.Zum Schluss wird's persönlich und historisch: Kazim erzählt, warum ihn der Iran schon als Kind beschäftigt hat - von der Rudi-Carrell-Affäre bis zur Rushdie-Fatwa - und knüpft daran sein neues Buch „Der Islam und ich“ (Penguin), das in wenigen Tagen erscheint. Außerdem: Welche Folgen hätte es, wenn Trump am Ende doch einen Deal mit Resten des Regimes macht - und warum ein geschwächtes Regime für die Welt sicherer sein kann, für Oppositionelle im Iran aber dramatisch bleibt.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Immer wieder ist im Zusammenhang von Anschlägen und Terror von Salafisten die Rede. Aber was genau ist Salafismus? Wie groß und gefährlich ist die Szene in Deutschland und wie viele Menschen gehören ihr an? Eva-Maria Lemke spricht in dieser Hintergrundfolge mit dem ARD-Geheimdienstexperten Holger Schmidt über Prediger, Netzwerke und darüber, dass Radikalisierung und Taten heute oft anders ablaufen als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren. Außerdem geht es um die entscheidende Frage, was deutsche Behörden und besonders die Geheimdienste tun können, um Anschläge zu verhindern. Wie all das in einem konkreten Fall abgelaufen ist - und warum manchmal auch der Zufall helfen kann, um Taten aufzuklären, erzählt die begleitende Storytelling-Folge „Das Terror-Quartett und die Bombe am Bahnsteig“. Ein Hörtipp: Wenn ihr Lust auf skurrile und abseitige Themen habt, empfehlen wir den Podcast „Too many Tabs“. Dort sprechen die beiden Autor:innen des ZDF Magazin Royale Carolin Worbs und Miguel Robitzky über die Tabs in ihren Browsern, die sie einfach nicht schließen können: Vergessene Dokus, bizarre Gerüchte, tiefe Recherchen zu skurrilen Fakten. https://1.ard.de/tmt?cp
Themen u.a.: Auf TikTok tummeln sich radikale Prediger, die junge Muslime erreichen. Man kann auf der Plattform auch ein anderes Angebot an Muslime machen. So wie unser Gast, Ramazan Demir, Imam und Religionspädagoge. Und: Hat die Schweiz als Ort kniffliger Verhandlungen ausgedient? Von WDR 5.
Schüleraustausch in Krisenzeiten; Bedeutende Entdeckung - Megalithkultur in der Bretagne; Wie Schülerinnen und Schüler sich die Schule der Zukunft vorstellen; Gewalt-Eskalation und Prävention; Was verbotene Pestizide im Ausland anrichten; Warum Biodiversität sich für Unternehmen lohnt; Mit Seilbahnen den Verkehrsknoten durchschlagen?; Menschliche Emotionen bringen Hunde aus Gleichgewicht; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin nutzen mutmaßliche Linksextremisten die öffentliche Aufmerksamkeit für Bekennerschreiben, Distanzierungen und Drohungen. Auf der Plattform „indymedia“ tauchten mehrere Texte angeblicher „Vulkangruppen“ auf. Die Sicherheitsbehörden prüfen deren Authentizität und warnen vor weiterer Radikalisierung.
Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf die Stromversorgung im Südwesten Berlins stuft der Senat die Tat als Terrorismus ein. Eine sogenannte Vulkangruppe bekannte sich zu dem Angriff. Der Verfassungsschutz sieht seit Jahren eine zunehmende Radikalisierung im Umfeld militant instrumentalisierter Klimaschutzideologien.
Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1938, und sprechen über die vier Schwestern Sigmund Freunds. Nachdem Freud nach England geflüchtet ist, bleiben die betagten Schwestern in Wien zurück. Abgesichert, zumindest hoffen so Sigmund und sein Bruder Alexander, durch einen beträchtlichen Geldbetrag, den sie ihnen zurückgelassen haben. Doch sie unterschätzen damit die Radikalisierung und die Perfidie des NS-Regimes. Vielen Dank an Johanna Frei und Daniela Finzi vom Freud Museum in Wien für das Gespräch und die Quellen für diese Folge. Die Ausstellung "Der Fall Freud – Dokumente des Unrechts" läuft noch bis November 2026. https://www.freud-museum.at/de/ausstellungen_detail/articles/der-fall-freud-dokumente-des-unrechts //Erwähnte Folgen * GAG207: William Stewart Halsted und die Chirurgie des 19. Jahrhunderts – https://gadg.fm/207 * GAG142: Bertha Pappenheim – Gründerin des Jüdischen Frauenbundes und Sozialpionierin – https://gadg.fm/142 * GAG195: Wie Gerta Stern auf der Flucht nach Panama ihren Mann aus dem KZ befreite – https://gadg.fm/195 * GAG292: Paul Grüninger – https://gadg.fm/292 // Literatur * Finzi, Daniela & Frei, Johanna. „Listen der Geschichte. Über die neue Sonderausstellung ‚Der Fall Freud. Dokumente des Unrechts‘ im Sigmund Freud Museum“. * Frei, Johanna. „Provenienz: ‚österreichischer Privatbesitz‘. Vom Verschwinden und Auftauchen eines Originals“. * Kurzweil, Loïc. „Alexander Freud. Von den Wegachsen des Weltverkehrs zur erzwungenen Emigration“). * Raggam-Blesch, Michaela. „‚Du ahnst ja nicht, wie armselig wir sind ohne Euch alle, zu Viert verknäuelt, hoffnungslos, abgetrennt.‘ Das Schicksal älterer jüdischer Wiener:innen am Beispiel der Schwestern von Sigmund Freud“. * Rathkolb, Oliver. „Restitution wider Willen“. * Waldinger, Roger. „Leben und Tod von Pauline Freud Winternitz“. Die Interviews von K.R. Eissler gibt es hier: https://www.loc.gov/collections/sigmund-freud-papers/articles-and-essays/audio-recordings-of-eisslers-interviews-about-freud/ Das Episodenbild zeigt Rosa Graf im Jahr 1927 (© Rosa Graf Papers, Library of Congress, Washington D.C.) //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio