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...und warum unterstützen so viele Exil-Iraner*innen Reza Pahlavi und seine Monarchistenbewegung? Ende Dezember 2025 ist im Iran erneut eine Welle von Massenprotesten ausgebrochen. Das inzwischen nach außen gelangte Bildmaterial und die Augenzeugenberichte deuten darauf hin, dass Zehntausende Menschen während der Proteste durch Regimekräfte getötet und eine noch größere Zahl verletzt und verhaftet wurde. Momentan sieht es so aus, als sei es dem Regime gelungen, die Proteste niederzuschlagen. Der Wunsch nach einem Ende der Herrschaft der Mullahs bleibt bestehen. Was danach kommen soll – darüber herrscht im Iran und insbesondere unter Iraner*innen im Exil jedoch Uneinigkeit. Viele Iraner*innen wünschen sich ein demokratisches System: weder Mullah noch Schah. Gleichzeitig präsentiert sich der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, mit seiner Monarchistenbewegung vor allem im Ausland medienwirksam als einzige Alternative zum Mullah-Regime. Warum kann sich das herrschende Regime trotz des großen Drucks von innen und außen an der Macht halten, und was müsste passieren, damit es stürzt? Wer ist Reza Pahlavi, und welche Vision hat er für den Iran? Warum wird er von so vielen Exiliraner*innen, aber auch von Staaten wie Israel und den USA, unterstützt? Und wie groß und organisiert ist die Bewegung, die sowohl eine Rückkehr der Pahlavi-Dynastie als auch das Mullah-Regime ablehnt? In dieser Folge von Weltunordnung spricht Pauline Jäckels mit dem Protestforscher und Iranexperten Tareq Sydiq. Sydiq forscht am Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg und hat zur iranischen Innenpolitik promoviert. Er beschäftigt sich weltweit mit Protestbewegungen, unter anderem im Iran, in Japan, Pakistan und England. Sein Buch „Die neue Protestkultur“ ist 2024 im Hanser Verlag erschienen. Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Bei den Massenprotesten im Iran sollen Zehntausende Menschen getötet worden sein. Genaue Zahlen lassen sich derzeit noch nicht überprüfen, aber die Nachrichten, die von Augenzeuginnen nach außen dringen, dass sich offenbar am 8. und 9. Jänner ein Massaker in dem Land abgespielt haben soll, häufen sich. Seit drei Wochen gibt es Internetabschaltungen und -störungen. Das genaue Ausmaß der Gewalt ist deshalb noch unklar. Der Radiologe Hamid Hemmatpour setzt sich seit Jahrzehnten aus Österreich für die Menschenrechte in seinem Heimatland ein. Im Gespräch mit Solmaz Khorsand erzählt er von Kolleginnen, die mit dem Tod bedroht werden, wenn sie Verwundeten helfen, warum die iranische Opposition so zersplittert ist und für wie wahrscheinlich er einen Krieg hält. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Seit Anfang Jahr protestieren die Menschen im Iran gegen das Regime. Es gab Massenproteste – so gross wie selten zuvor. Für einen Moment hatte man das Gefühl, der Aufstand der Bevölkerung könnte Erfolg haben.Doch die Iranischen Machthaber sind mit aller Härte gegen die Protestierenden vorgegangen. Tausende Menschen sind dabei laut dem obersten Führer Ali Khamenei gestorben. Oppositionsmedien und Aktivisten gehen von mindestens 16'000 Opfern aus.War es das nun mit dem Aufstand gegen das Regime? Konnte sich dieses endgültig durchsetzen? Und was ist aus dem Versprechen der Amerikaner geworden, den Menschen im Iran zu helfen?In einer neuen Folge das täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Raphael Geiger, Türkei-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers» die neusten Entwicklungen im Iran ein.Host: Philipp LoserProduktion: Valeria MazzeoArtikel zur aktuellen Lage im Iran: Proteste im Iran scheitern an der Angst vor der Brutalität des Mullah-RegimesMullah-Regime tötet Tausende Demonstrierende – Intervention der USA immer wahrscheinlicherWie sehr ist das Mullah-Regime unter Druck?Meinungsartikel zu Massenprotesten im Iran: Es erscheint realistisch, dass im Iran eine neue Zeit beginnt«Sie feuerten direkt in die Reihen»: Augenzeugen berichten von tödlicher Gewalt gegen Demonstrierende Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Nach wochenlangen Massenprotesten scheint sich die Lage im Iran vorerst zu beruhigen. Während auf den Straßen Teherans wieder Alltag einkehrt, bleibt die politische Situation angespannt: Berichte über massive Gewalt, internationale Warnungen, diplomatische Rückzüge und neue Umsturzpläne des Exilprinzen Reza Pahlavi prägen das Bild.
Mit Stimmen zum Unwort des Jahres, zu den Massenprotesten im Iran und zum Konzept der SPD für eine Reform der Erbschaftssteuer. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Es scheint, als würden die schlimmsten Befürchtungen wahr: Mindestens 2.500 Menschen, so schätzen NGOs, sollen bei den Massenprotesten im Iran getötet worden sein, mehr als achtzehntausend verhaftet. Die Führung der selbsternannten Islamischen Republik schlägt mit brutaler Härte gegen die eigene Bevölkerung zurück. „Hilfe ist unterwegs“, verspricht Donald Trump den Demonstrierenden – und während die Welt rätselt, was er damit meint, sieht Bundeskanzler Friedrich Merz das iranische Regime bereits am Ende. Ist das so? Sind die Tage der Mullah-Diktatur gezählt? Vor welcher Zukunft steht der Iran? Eva Röder diskutiert mit Ali Sadrzadeh – Journalist und Autor; Gilda Sahebi – Journalistin und Autorin; Karin Senz – ehemalige ARD-Hörfunkkorrespondentin im Iran
Im Iran hat die Regierung aufgrund von Massenprotesten das Internet abgeschaltet, auch soll die Zahl toter und inhaftierter Demonstranten weiter steigen. Ist das das Ende der Islamischen Republik Iran? Eine Einschätzung gibt der Politologe Ramon Schack. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. prangert in einem Brief an das deutsche Gesundheitsministerium die Einschränkungen während der Corona-Zeit an. Die Einzelheiten erläutert der Rechtswissenschaftler Prof. Martin Schwab. Papst Leo XIV. äußerte in seiner Neujahrsansprache massive Kritik an der Meinungsfreiheit im Westen. Ob die katholische Kirche jetzt einen Epochenwechsel erlebt, erklärt der Journalist Marco Gallina. Und Joachim Steinhöfel kommentiert die Zensurfantasien des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther.
Im Iran sind staatlichen Angaben zufolge etwa 2.000 Menschen bei den Massenprotesten getötet worden. Während das Regime Terroristen verantwortlich macht für die Ausschreitungen, sprechen Menschenrechtsaktivisten von Massakern an Zivilisten durch Polizei und Revolutionsgarden. Von Marlis Schaum.
Engels, Silvia www.deutschlandfunk.de, Interviews
Was steckt hinter den Massenprotesten im Iran? Wie schwach ist das herrschende Regime? Welche Rolle könnte der Kronprinz Reza Pahlavi für einen Iran nach der Islamischen Republik spielen? Die Herausgeberin der persischen Epoch Times gibt einen Überblick.
Trotz bevorstehender Euro-Einführung steckt Bulgarien tief in der Krise: Nach massiven Protesten tritt die Regierung ab. Vor allem die jüngeren Bulgaren haben die Korruption satt, bezweifeln aber auch, dass Neuwahlen wirklich etwas ändern werden.**********In dieser Folge mit: Moderation: Dominik Schottner Gesprächspartnerin: Britta Wagner, Deutschlandfunk Nova**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Frankreichs fünfter Premierminister in zwei Jahren tritt nach nur 27 Tagen zurück – und die Zinsen für französische Staatsanleihen explodieren über das Niveau Griechenlands. Mit 3,3 Billionen € Schulden, einem fragmentierten Parlament und Massenprotesten auf den Straßen steht die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone am Abgrund. Erfahre, warum diese Krise Deutschland und den gesamten Euro mit in den Abgrund reißen könnte – und wie du dein Vermögen jetzt noch schützen kannst.
Als am Freitag die Boote der „Global Sumud Flotilla“ von der israelischen Armee abgefangen und die Aktivisten festgenommen wurden, nahm man dies in Deutschland eher beiläufig zur Kenntnis. Ganz anders fiel die Reaktion in anderen europäischen Ländern aus. In spanischen Städten kam es zu Massenprotesten, in Italien riefen die Gewerkschaften gar zuWeiterlesen
Präsident Aleksandar Vučić setzt in Serbien im Umgang mit den andauernden Protesten auf eine Strategie der Angst, so Peter Hurrelbrink von der Friedrich-Ebert-Stiftung. EU und Bundesregierung seien bei der Vučić-Unterstützung auf dem falschen Kurs. Michaelsen, Katrin www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Präsident Aleksandar Vučić setzt in Serbien im Umgang mit den andauernden Protesten auf eine Strategie der Angst, so Peter Hurrelbrink von der Friedrich-Ebert-Stiftung. EU und Bundesregierung seien bei der Vučić-Unterstützung auf dem falschen Kurs. Michaelsen, Katrin www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Präsident Aleksandar Vučić setzt in Serbien im Umgang mit den andauernden Protesten auf eine Strategie der Angst, so Peter Hurrelbrink von der Friedrich-Ebert-Stiftung. EU und Bundesregierung seien bei der Vučić-Unterstützung auf dem falschen Kurs. Michaelsen, Katrin www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Markert, Stefanie www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Nach politischem Chaos und Massenprotesten wählt Südkorea einen neuen Präsidenten. Die Krise und der Machtkampf haben das Land gespalten. Kann das neue Staatsoberhaupt für Versöhnung sorgen? Autor: Thorsten Iffland Von WDR 5.
Wer ist der junge Mann, der bei den Massenprotesten in der Türkei in das Kostüm der Pokémon-Figur schlüpfte? Wird Benjamin Netanyahu heute festgenommen? Und werden die USA befreit? Das ist die Lage am Mittwochmorgen. Die Artikel zum Nachlesen:Das ist der Mann im Pikachu-KostümNetanyahu reist zu Orbán nach UngarnWie Trumps Zölle seine eigenen Fans treffen+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Diesmal mit Stimmen zum Ärger von US-Präsident Trump gegenüber Russlands Staatschef Putin, zum Erdbeben in Myanmar und den Massenprotesten in der Türkei. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Diesmal mit Stimmen zum Ärger von US-Präsident Trump gegenüber Russlands Staatschef Putin, zum Erdbeben in Myanmar und den Massenprotesten in der Türkei. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Nach der Verhaftung des Oppositionellen Ekrem İmamoğlu kommt es zu Massenprotesten in mehreren türkischen Städten. Der Istanbuler Bürgermeister wird als der wichtigste Gegenspieler von Präsident Erdogan betrachtet. Johannes Arends aus dem Außenpolitik-Ressort ist bei den Demonstrationen in Istanbul und bespricht mit Studio KURIER-Host Julia Deutsch, wie die Lage vor Ort aussieht. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vichtl, Wolfgang
Vor drei Jahren wurde die zentralasiatische Republik von Massenprotesten erschüttert, die mit Gewalt niedergeschlagen wurden und als »blutiger Januar« in die Geschichte eingingen. Präsident Tokajew versprach daraufhin umfassende Reformen – doch der politische Aufbruch blieb aus. Interview geführt von Arman Spéth (19. Januar 2025): https://jacobin.de/artikel/kasachstan-russland-kapitalismus-sowjetunion-entwicklung-armut-zentralasien-nasarbajew-tokajew-putin Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Die Themen von Minh Thu und Flo am 15.01.2025: (00:00:00) Ananas auf der Pizza?! Restaurant in England verlangt dafür 100 Pfund. (00:01:32) Polizei-Einsätze beim Fußball: Wenn hunderte Polizisten Hochrisiko-Spiele absichern müssen, dann dürfen die Bundesländer der Deutschen Fußball Liga dafür jetzt Rechnungen schicken. Was dafür spricht und was dagegen. (00:08:39) Kampf gegen Russlands Schattenflotte: Was die Nato gegen Schiffe tun will, die Unterseekabel in der Ostsee zerstören. (00:12:00) Krimi um Südkoreas Ex-Präsident: Yoon ist jetzt doch verhaftet worden – trotz Massenprotesten. (00:15:44) 1Live Ikonen: In dem neuen Podcast erzählt Clueso, wie er mit seinem Erfolg gestruggelt hat. Hier findet ihr die Folgen: https://1.ard.de/1live-ikonen Kennt ihr schon unseren WhatsApp Channel? Den finder ihr hier: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Oder einfach diesen QR-Code abscannen: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Hat euch unsere Folge gefallen? Dann lasst uns gerne eine Bewertung da. Wir freuen uns auch über euer Feedback - gerne als (Sprach-)Nachricht an 0151 15071635 oder per Mail an 0630@wdr.de. Von 0630.
Zum Abschluss dieses Jahres schauen wir mal nicht zurück, sondern nach vorne: wie wird 2025 besser, also jetzt ganz konkret? Weihnachtssonderepisode (2021): https://piratensenderpowerplay.podigee.io/32-neue-episodeDie 15 Minuten von Habeck Merz Scholz: https://www.prosieben.de/serien/joko-klaas-gegen-prosieben/news/15-minuten-live-joko-und-klaas-habeck-merz-scholz-politiker-sendezeit-politik-anstand-471883?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAaZIWXU1JmB5md6HSKdDb2vcv01m0gU50ZoowhjgC9AxvlsEAJr223JwfSU_aem_CglI3LwcO_sFUHq-9UMPIw#Stammzellenspender:in werden bei der DKMS: https://www.dkms.de/aktiv-werden/spender-werdenOrganspender:in werden: https://www.organspende-info.de/Demos gegen Rechtsextremismus: https://fckafd.dergoldenealuhut.de/demofinder/Studie zur Wirkung von Massenprotesten gegen die Lega Nord aus Italien: Polylux: https://www.polylux.network/Jia Tolentino zur Folkorisierung eines Mörders: https://www.newyorker.com/podcast/political-scene/why-luigi-mangione-is-being-treated-as-a-folk-hero– WERBUNG –Updates, Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartner:innen findet ihr hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Eine blaue Welle im Osten, Erfolge vor allem bei jungen Wählern und bald vielleicht ein Rekord-Ergebnis bei der Bundestagswahl: Mit rund 20 Prozent ist die AfD laut Umfragen zweitstärkste Kraft und geht mit Alice Weidel zum ersten Mal mit einer Kanzlerkandidatin ins Rennen. Die Rechtsaußen-Partei ist im Höhenflug – trotz Massenprotesten, politischen Brandmauern und drohendem Verbotsverfahren. Was macht die AfD so stark? Wie gefährlich ist sie für die Demokratie? Und wie lange kann man sie noch von der Macht fernhalten? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Kai Arzheimer - Politikwissenschaftler, Universität Mainz, Dr. Alexander Grau - Philosoph und Publizist, Dr. Anna-Sophie Heinze - Politikwissenschaftlerin, Universität Trier
Nach wochenlangen Massenprotesten gibt es in Bangladesch einen Regierungswechsel. Die bisherige Ministerpräsidentin Hasina ist mit einem Hubschrauber nach Indien geflohen. Sie hatte Bangladesch 15 Jahre lang regiert. Armeechef Waker-Uz-Zaman kündigte die Bildung einer Übergangsregierung an. Zuvor hatten Demonstranten den Amtssitz von Hasina gestürmt. Im Fernsehen war zu sehen, wie sie die Tore durchbrachen und das Gebäude plünderten. Gleichzeitig feierten auf den Straßen tausende Menschen den Rückzug der Regierungschefin.
In der Gesellschaft haben wir immer mehr mit Massenprotesten zu tun. Alle kämpfen für das Gute, bis auf die (vielen) Ausgegrenzten, die sich dadurch bestätigt fühlen. Entscheidend ist ja nicht, wie viele auf welcher Seite stehen. Wesentlich ist für uns Christen, was Gottes Wort sagt. Und wenn viel Druck ausgeübt wird, ist das Ergebnis oft "nicht gut", sondern man kämpft für eine scheinbar gute Sache, scheinbar ...
In Ungarn kam es zu Massenprotesten, auf denen Viktor Orbán zum Rücktritt aufgefordert wurde. Zuvor kam es auch in der Slowakei zu großen Straßenprotesten gegen die Regierung des neuen Ministerpräsidenten Fico. Beide Länder gelten als wichtigste Opposition gegen den Willen der EU-Kommission in Brüssel. Wem nützt es, in diesen Ländern Unzufriedenheit zu schüren? Von Jewgeni Posdnjakow
Nach den manipulierten Präsidentschaftswahlen in Belarus 2020 kam es zu Massenprotesten, an denen auch viele bekannte Sportler offen teilnahmen. Einige von ihnen leben nach der Niederschlagung der Proteste im Exil. In Belarus drohen ihnen Haftstrafen. Von Anja Schrum www.deutschlandfunk.de, Sport am Sonntag
Nach den manipulierten Präsidentschaftswahlen in Belarus 2020 kam es zu Massenprotesten, an denen auch viele bekannte Sportler offen teilnahmen. Einige von ihnen leben nach der Niederschlagung der Proteste im Exil. In Belarus drohen ihnen Haftstrafen. Von Anja Schrum www.deutschlandfunk.de, Sport am Sonntag
Heute wählt Iran das Parlament und den sogenannten Expertenrat. Eine freie Wahl ist es nicht, unzählige Kandidaten durften gar nicht erst antreten. Das heisse aber nicht, dass die Zivilbevölkerung apathisch sei, sagt die Politikwissenschafterin Azadeh Zamirirad im Tagesgespräch. Azadeh Zamirirad ist stellvertretende Forschungsgruppenleiterin für Afrika und den Mittleren Osten bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. Dass die iranische Führung eine tiefe Wahlbeteiligung in Kauf nimmt, zeige, dass sie Wahlen nicht mehr als wichtiges Instrument zur Legitimierung ansieht. Ausserdem versuche das Regime, die Debatte und die politische Entwicklung einzuschränken und in der Hand einer sehr kleinen Gruppe von Personen zu behalten. Denn in Iran steht ein Machtübergang bevor. Das Regime muss sich auf einen Nachfolger des greisen geistlichen Oberhauptes vorbereiten. Ein solcher Übergang sei immer auch heikel, sagt Zamirirad. Es sind die ersten Wahlen seit den Massenprotesten nach dem Tod der jungen Studentin Mahsa Amini. Die Bewegung «Frau Leben Freiheit» sei heute zwar nicht mehr so sichtbar, erloschen sei sie aber nicht. Die Aktivistinnen und Aktivisten hätten sich andere Kanäle gesucht.
Anke Plättner diskutiert mit Andre Yorulmaz (ehem. AfD-Mitglied und Protagonist „Wir waren in der AfD“), Ann-Kathrin Müller (Der Spiegel), Sebastian Fiedler (SPD, MdB), Stephan Brandner (AfD, stellvertretender Bundessprecher)
Nach den Massenprotesten gegen den Diktator Lukaschenko hat das Nachbarland Litauen Tausende Oppositionelle aus Weissrussland aufgenommen. Doch nun stehen die Geflüchteten unter Generalverdacht. Zum Beispiel Anastasia Bulybenka. Heutiger Gast: Linda Koponen, Nordeuropa-Korrespondentin Host: David Vogel Produzentin: Antonia Moser Weitere Informationen zum Thema: https://www.nzz.ch/international/litauen-oppositionelle-aus-weissrussland-unter-verdacht-ld.1762406 Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren unter go.nzz.ch/briefing
Die Nachrichten an diesem Morgen: Innenministerin Faeser rechnet mit einer Einigung auf eine EU-Asylreform, das Wirtschaftsministerium stellt die Förderung von E-Autos abrupt ein und Israel will die Militäraktionen trotz Massenprotesten weiterführen.
Bis zu zwei Millionen Menschen gingen 2019 in Hongkong auf die Strasse, kämpften lauthals für mehr Demokratie und Mitbestimmung. Doch die Regierung brachte die Aufständischen zum Schweigen, tausende büssen heute dafür im Gefängnis. Trotz aller Ernüchterung hoffen viele weiter auf mehr Freiheit. Ein Land, zwei Systeme: So lautete das Versprechen Chinas, als es vor über 25 Jahren Hongkong von Grossbritannien übernahm. In der Sonderverwaltungszone sollten Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit herrschen. Doch die Realität sieht anders aus: Die Behörden gehen gegen mögliche Oppositionelle vor, China nimmt zunehmend direkten Einfluss auf die Hongkonger Politik. 2019 führte ein geplantes Gesetz zu monatelangen Massenprotesten. Nicht einmal die harte Repression der Regierung schien die Protestierenden stoppen zu können. Bis die Covid-Pandemie kam und mit den strengen Massnahmen den Aufstand beendete. Wo steht die Hongkonger Pro-Demokratie-Bewegung heute? Viele der Aufständischen haben ihren Protest aufgegeben, sitzen im Gefängnis oder warten noch auf ihren Prozess. So wie Krankpfleger John, der mit einer bis zu sechsjährigen Haftstrafe rechnen muss. Andere sind verstummt, wagen es nicht mehr, sich öffentlich zu exponieren. Wie Bloggerin Emilia, die zwar über soziale Anliegen schreibt, nicht aber über politische Themen. Ihre Zukunft liegt zwischen Resignation, Rückzug ins innere Exil und leiser Hoffnung auf Veränderung.
Heute mit Stimmen zu den Massenprotesten in Polen, zur Regierungsbildung in der Türkei und zum russischen Ukraine-Krieg. Doch zunächst ein Blick auf die internationale Sicherheitskonferenz in Singapur, wo auch der amerikanische und der chinesische Verteidigungsminister zu Gast waren. www.deutschlandfunk.de, Internationale PresseschauDirekter Link zur Audiodatei
Vor rund fünf Jahren wurde der slowakische Investigativ-Journalist Jan Kuciak zusammen mit seiner Verlobten von einem Auftragskiller erschossen. Der 27jährige recherchierte über ein weit verzweigtes Korruptionsnetzwerk in der Slowakei. Enthüllungen, die zu Massenprotesten führten und damit den Rücktritt des langjährigen Regierungschefs Robert Fico zur Folge hatten. Im Zuge der Ermittlungen waren neben Details zur Tat und den daran beteiligten Personen auch die mafiösen Strukturen freigelegt worden, die das EU-Land durchzogen. Die Hoffnung auf einen Wandel in der Slowakei war groß. Fünf Jahre später sieht vieles allerdings wieder ganz anders aus. Wie gut ist der angestrebte Wandel gelungen? Welche Rolle spielt der Journalistenmord, dessen mutmaßlicher Auftraggeber sich nach einem Freispruch aus Mangel aus Beweisen gerade erneut vor Gericht verantworten muss, für die slowakische Gesellschaft heute? Und was hat sich in der Slowakei verändert für Investigativ-Journalisten wie Kuciak einer war? Fragen, denen Marianne Allweiss in ihrer Reportage nachgeht.
Neben den Massenprotesten streiken in China nun auch noch Mitarbeiter der Seuchenkontrolle, weil ihnen kein Geld gezahlt wurde. Gerade für ältere oder kranke Bewohner in den Wohnanlagen kann das lebensbedrohlich sein. Denn es sind genau diese Menschen, die sie mit den notwendigsten Dingen versorgen. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2022 Epoch Times
Januar 2018. Dena lebt in Teheran, ist 38 Jahre alt und von Beruf Lehrerin. Jeden Tag geht sie ohne Kopftuch zur Arbeit. Es ist ein Spiel mit dem Feuer, denn die Sittenpolizei achtet streng auf die Durchsetzung der religiösen Kleidervorschriften. Die Festnahmen und Verhaftungen zahlreicher protestierender Frauen schrecken Dena nicht davon ab, ihr Kopftuch abzulegen – auch wenn ihr die Angst vor Schlägen, Folter und den Schikanen gegenüber der Familie immer im Nacken sitzt.Seit den jüngsten Massenprotesten gegen das islamische Regime in zahlreichen iranischen Städten, ist Denas Geschichte wieder erschreckend aktuell.Von Weronika BohuszRegie: Friederike Wigger Produktion: rbb 2018
Die Chilen:innen stimmen über eine neue Verfassung ab. Die aktuelle stammt noch aus der Zeit von Diktator Pinochet. Das Referendum war eine Forderung auf den Massenprotesten, die vor drei Jahren Chile erschütterten. Doch nicht alle freuen sich.Anne Herrberg im Gespräch mit Isabella Kolarwww.deutschlandfunkkultur.de, WeltzeitDirekter Link zur Audiodatei
Vor genau einem Jahr haben die Taliban Kabul und damit die Macht in Afghanistan übernommen. Billionen Dollar und Hunderte Staaten konnten aus dem Land keine Demokratie nach westlichem Vorbild machen. Der freie Autor Hasnain Kazim erklärt in dieser Folge, wie es den Menschen unter der Taliban-Herrschaft geht und was die deutsche Entwicklungspolitik lernen muss. 75 Prozent der deutschen Gasspeicher sind gefüllt. An sich ein gutes Zeichen für die Energieversorgung. Dennoch werden von Politik und Behörden auffällig offen "Unruhen" im Winter prognostiziert. Politikredakteur bei ZEIT ONLINE Lenz Jacobsen erläutert, wieso mögliche Proteste gut für die Demokratie sind. Und sonst so? Steve, der Fremdgeher, und eine bemerkenswerte Zeitungsanzeige in Australien Moderation und Produktion: Fabian Scheler Mitarbeit/Redaktion: Lennard Simmons Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Afghanistan: Unsere Fehler (https://www.zeit.de/2022/33/afghanistan-taliban-menschenrechte-entwicklungshilfe) Proteste gegen die Krisenpolitik: Der kommende Aufstand (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-08/krisenpolitik-proteste-demonstrationen-demokratie) Energiekrise: Verfassungsschützer warnen vor Massenprotesten (https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-08/energiekrise-massenproteste-verfassungsschutz-extremisten-missbrauch) Gasumlage: Neue Hürden für die Umlage (https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-08/gas-umlage-gaspreis-verbraucher-faq) Gasspeicher in Deutschland: Was sind die vollen Speicher wert? (https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-08/gasspeicher-ziele-fuellstand-deutschland-75-prozent)
Die Sri Lanker haben zwar ihren Präsidenten mit Massenprotesten gestürzt. Doch abschreiben darf man den Clan Rajapaksa nicht. Ob sich mit der Wahl des Übergangspräsidenten die ruchlose Familie Rajapaksa tatsächlich aus der Politik zurückziehe, sei fraglich, sagt die Auslandredaktorin Andrea Spalinger. Im Podcast stellt sie den Clan der Rajapaksas vor. Heutiger Gast: Andrea Spalinger Weitere Informationen zum Thema: https://www.nzz.ch/international/der-rajapaksa-clan-herrscht-seit-zwei-jahrzehnten-in-sri-lanka-ld.1693453 Hörerinnen und Hörer von «NZZ Akzent» lesen die NZZ online oder in gedruckter Form drei Monate lang zum Preis von einem Monat. Zum Angebot: nzz.ch/akzentabo
Schumann, Peter B.www.deutschlandfunk.de, Kultur heuteDirekter Link zur Audiodatei
Demmer, Annewww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
Diettrich, Silkewww.deutschlandfunk.de, Das war der TagDirekter Link zur Audiodatei
Das Ingolstädter Landgericht verhandelt über den Gender-Leitfaden des Autoherstellers Audi. Der Kläger, ein Mitarbeiter des Mutterkonzerns VW, sieht sich durch die Unternehmensrichtlinie in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt. Rebekka Wiese ist Redakteurin im Arbeitsressort von ZEIT ONLINE. Im Update kommentiert sie, ob die Entscheidung zu einem Präzedenzurteil für Unternehmen werden könnte. Außerdem im Update: - Nach den größten Protesten in Kuba seit Jahrzehnten wurden 381 Demonstrierende verurteilt – zu bis zu 25 Jahren Haft. - Die EU-Kommission will Investitionen in Atomkraft und Gas als nachhaltig einstufen. Doch der Umwelt- und Wirtschaftsausschuss haben dagegen gestimmt. - Das antijüdische Relief an der Wittenberger Stadtkirche darf bleiben. Das entschied der Bundesgerichtshof. Was noch? Die Serie Borgen ist zurück. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Alma Dewerny Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Sprache: Audi lehnt Kompromiss im Gendersprache-Prozess ab (https://www.zeit.de/news/2022-06/14/audi-lehnt-kompromiss-im-gendersprache-prozess-ab) Gerichtsurteil: Jahrzehntelange Haftstrafen nach Massenprotesten in Kuba (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-06/kuba-massenproteste-haftstrafen-verurteilung) Taxonomie: [EU-Ausschüsse stimmen gegen Einstufung von Atomkraft als nachhaltig](https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-06/taxonomie-eu-ausschuesse-einstufung-atomkraft-erdgas) Bundesgerichtshof: Antijüdisches Relief in Wittenberg darf bleiben (https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-06/bundesgerichtshof-wittenberg-antijuedisches-relief-klage) "Borgen – Macht und Ruhm": Frauen an der Macht (https://www.zeit.de/kultur/film/2022-05/borgen-serie-daenisch-netflix-rezension)
In dieser Episode von Kreuz und Flagge beantworten Thomas und ich eure Fragen. Und ihr hattet einige! Es geht unter anderem um die Trägheit des Demokratischen Establishments, was passieren müsste, damit es zu Massenprotesten kommt, die Rolle der amerikanischen Rechten auf der globalen Bühne, Manchin und Sinema, und mögliche Szenarien, die der amerikanischen Demokratie drohen. Wir haben vor, immer mal wieder eine solche FAQ-Episode aufzunehmen, um euch die Möglichkeit zu geben, nachzuhaken oder Themen anzusprechen, die wir bisher noch nicht behandelt haben. Also: fragt gerne weiter, in den Kommentaren z.B.
Mit Hilfe politökonomischer Überlegungen versuchen wir in dieser Folge zu klären, ob es in Russland letztendlich zu Massenprotesten oder gar einem Putsch gegen Putin kommen wird.